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Winter-Accessoires: 16 Stil-Tipps für Ihr Schal-Styling

Der rosa Schal ist das Highlight des Outfits und zieht den Blick vom Gesicht - vorbei an einem kleinen Bäuchlein - direkt nach unten.

Ich liebe Schals. Sie sind so sehr mit meinem persönlichen Look verbunden, dass ich mich ohne Schal manchmal fast nackt fühle. Eigentlich teile ich das Jahr in nur zwei Mode-Saisons ein: Die Monate, die zu warm sind, um Schals zu tragen, und die Schal-Zeit. Letztere fängt bei mir an, sobald der Wind im Spätsommer wieder etwas kühler wird. Dabei sind Schals für mich nicht nur ein Accessoire zum Warmhalten, sondern ein Styling-Instrument, um monochrome und überwiegend aus zeitlosen Basics bestehende Looks interessanter zu machen. Will ich ein Outfit aus neutralen Farben aufpeppen, addiere ich einen Schal in einer meiner Akzentfarben oder in einem auffälligen Muster. Dabei können Schals noch viel mehr, als den persönlichen Stil zu unterstreichen oder einen Look aufzuwerten. Schals können Sie dabei unterstützen, die Proportionen Ihres Figurtyps auszugleichen und insgesamt schlanker zu wirken. Damit Ihnen das gelingt, habe ich Ihnen ein paar Tipps und Links zusammengestellt, die Ihnen bei Ihrem Schal-Styling helfen.

Fashion-Dialog: Schönheit hat nichts mit dem Gewicht zu tun*

Fashion-Dialog: Die Chefinnen von Yoek, Johanna Timmer (mitte) und Chantal Smits (links) sprechen mit der Modeflüsterin über die modischen Bedürfnisse von starken Frauen.

Auf der Suche nach Mode jenseits von perfekten Modelmaßen fiel mir kürzlich die Modemarke Yoek ins Auge. Ich wurde neugierig, wer hinter dem dänischen Label für Übergrößen steht und welche Philosophie sich dahinter verbirgt. Auf meine Nachfrage entdeckte ich ein modisches Konzept, das auf Nachhaltigkeit und ethisch korrekte Produktionsbedingungen innerhalb Europas setzt. Und ich traf auf gleich zwei starke Frauen, die sich für Schönheit unabhängig von Konfektionsgrößen einsetzen: Die Gründerin von Yoek, das ehemalige dänische Model Johanna Timmer, und ihre langjährige Mitarbeiterin und heutige Miteigentümerin von Yoek, Chantal Smits. Aus unserem Kontakt ergab sich nicht nur eine neue Werbepartnerschaft für die Modeflüsterin, sondern auch ein interessantes Gespräch über die modischen Bedürfnisse von starken Frauen und die Anforderungen an ein zeitgemäßes Plus-Size-Label. Aber lesen Sie selbst:

NYFW: Plus-Size-Label schreibt Mode-Geschichte

Gewagte Muster und viel Farbe: So zeigte sich die erste Modemarke für Übergrößen auf der New York Fashion Week.

New York Fashion Week: Endlich darf eine Kollektion für Übergrößen auf den Laufsteg!

Es hat 70 Jahre gedauert, bis das erste Plus-Size-Label auf der New Yorker Fashion Week defilieren durfte. Anlässlich des dreijährigen Bestehens des Fashion Law Institute wurden jetzt sechs Designer eingeladen, sich im Lincoln Center bei einem Schaulaufen zu beteiligen. Eine der ausgewählten Modemarken ist Cabiria, das Übergrößen-Label der amerikanischen Designerin Eden Miller, die damit Modegeschichte schrieb.

Miller zeigte mit insgesamt sechs Outfits einen bunten Muster-Mix, getragen von wunderbar üppigen Plus-Size-Models. Angesprochen auf ihre gewagten Designs für füllige Frauenkörper kommentiert sie: “Wenn Sie einen größeren Körper haben, müssen Sie nur größere Muster tragen.” Ansonsten sei auch für starke Frauen alles erlaubt, was glücklich macht. Das ist ein Motto, das sicherlich viele etwas kräftiger gebaute Frauen freuen dürfte. Sehen Sie sich hier die gezeigten sechs Outfits an:

Fashion-Tipp: 10 einfache Formeln, wie Sie Farben passend kombinieren

Variationen mit zwei Basis- und zwei Akzentfarben: Mit einpaar einfachen Styling-Regeln passt immer alles zusammen.

Welche Frau will das nicht: Morgens aufstehen, blind in den Kleiderschrank greifen und ein Outfit zusammenstellen, bei dem alle Farben zusammenpassen. Sie meinen, das geht nicht? Doch – vorausgesetzt, Sie haben Ihre Basis- und Akzent-Farben klug ausgewählt und Ihre Basisgarderobe entsprechend aufgebaut. Allerdings fällt es nicht allen Frauen gleichermaßen leicht, die für sie passenden Basis- und Akzentfarben zusammenzustellen und daraus farblich stimmige Outfits zu kreieren. So erreichte mich kürzlich die Anfrage von Margret, die genau vor diesem Problem stand (an dieser Stelle sehr herzliche Grüße, Margret!). Für alle weiteren Leserinnen der Modeflüsterin, die hierbei ein bisschen Unterstützung gebrauchen könnten, habe ich einen kleinen Leitfaden entwickelt: Mit diesen 10 einfachen Regeln gelingt es auch Ihnen, einen farblich ansprechenden Look zusammenzustellen.

Stil-Check: Ein A-Linien-Kleid für Ihre sommerliche Basisgarderobe

Dieses puristische A-Linien-Kleid macht schlank und ist flexibel einsetzbar - nicht nur im Büro.

Gerade noch schreibe ich hier über sommerliche Mode fürs Büro und schon läuft mir das Kleid über den Weg, das viele Probleme der Sommer-Kleidung löst: ein puristisch geschnittenes A-Linien-Kleid. Dieses versteckt nicht nur geschickt so manches Pölsterchen an Bauch, Taille, Po und Oberschenkeln, sondern macht dabei auch noch größer. Dabei eignet es sich je nach Styling für verschiedenste Anlässe auch außerhalb des Büros. Warum das Kleid für so viele Figurtypen tragbar ist und auch stilistisch einiges zu bieten hat, beschreibt der folgende Stil-Check.

Nachhaltige Stilberatung? Stilvolle Nachhaltigkeit!

Im Fashion-Dialog unterhält sich die Modeflüsterin mit der Stilberaterin Ines Meyrose darüber, wie Nachhaltigkeit und Stilberatung zusammenhängen.

Es gibt selten Blog-Beiträge, die mich so richtig begeistern. Weil sie den Zustand der Modebranche so treffend beschreiben, dass es nicht besser geht. So geschehen im Artikel “Weg von Viel&Billig-Schick” von Dr. Kirsten Brodde auf ihrem Blog “Grüne Mode”. Darin nimmt sie die Produktions-Überkapazitäten und die Shopping-Auswüchse unserer Gesellschaft aufs Korn. Dass ich nicht die Einzige bin, die sich dieses Thema zu Herzen nimmt, bemerkte ich spätestens nach einem Tweet, in dem ich den Artikel empfahl. Denn aus meinem Lese-Tipp ergab sich ein interessanter Dialog mit einer lieben Blogger-Kollegin, der Stilberaterin Ines Meyrose. So kam es, dass wir uns gemeinsam darüber Gedanken machten, wie eine so wunderbare Sache wie Mode zu Wegwerfware verkommen konnte und was man – und damit meine ich uns und andere Frauen, die Mode eigentlich lieben – dagegen tun kann. Nur Eines vorweg: Wir haben festgestellt, dass Nachhaltigkeit in der Mode auch viel mit Stilberatung zu tun hat. Hier ein Auszug aus unserem Dialog: