Schlagwort: Bauch

Die Relativität von Farben: So machen Muster schlank (Teil 2)

Wenn Sie wissen, wie Sie Farben und Muster vorteilhaft am Körper platzieren, können Sie auch kräftige Akzentfarben und auffällige Muster schlank stylen.

Oder: Weitere 7 Relativitäts-Regeln, wie Sie Farben figürlich vorteilhaft kombinieren

Gerade in der Sommer-Mode sind helle Farben und auffällige Muster angesagt. Aber wie kombinieren Sie diese vorteilhaft, auch wenn Sie ein paar Pölsterchen mehr mit sich herumtragen? Müssen Sie an kräftigeren Körperzonen ganz auf helle Farben und Muster verzichten? Glücklicherweise lautet die Antwort darauf: Nein! Denn Farben und Muster sind immer relativ – relativ hell, relativ dunkel, relativ auffällig, relativ dezent. Wenn Sie die Relativitäts-Theorie der Farben in der Mode beherrschen, können Sie auch kräftige Akzentfarben, helle Sommertöne oder trendy Muster so in Ihr Outfit integrieren, dass Sie Ihre Körper-Proportionen damit ausgleichen und insgesamt schlanker wirken.

Insgesamt 13 Relativitäts-Regeln für Farben und Muster in der Mode habe ich für Sie aufbereitet. Im letzten Beitrag haben Sie bereits sechs davon kennen gelernt. Dazu gibt es mehrere Outfit-Vergleiche, die Ihnen beispielhaft veranschaulichen sollen, wie es funktioniert. Während im ersten Teil der kleinen Blog-Serie die einfarbigen Flächen und kleinen Muster im Fokus standen, geht es heute um größere Muster im Zusammenspiel mit neutralen und Akzentfarben. Wie immer gilt: Achten Sie darauf, welche Körperzonen optisch hervor- oder zurücktreten, welche Flächen Ihren Blick auf sich ziehen und welche Zonen kräftiger oder schlanker wirken! Viel Erfolg damit!

So machen auch helle Farben und Muster schlank

Wenn Sie wissen, wie sich Farben und Muster relativ zueinander verhalten und diese vorteilhaft im Outfit platzieren, können Sie auch an kräftigen Körperstellen helle Farben und Muster tragen.

Oder: Die Relativitäts-Theorie der Farben in der Mode

Wenn es um die richtige Kleidung für unterschiedliche Figurtypen geht, heißt es oft: Tragen Sie an kräftigen Körperzonen nur dunkle, matte Farben und keine auffälligen Muster. Auch wenn Sie regelmäßig die Figur-Tipps der Modeflüsterin lesen, ist Ihnen diese Fashion-Regel wahrscheinlich wohl bekannt. Aber: Heißt das tatsächlich, dass Y-Figurtypen für immer und ewig auf helle Farben oder Muster am Oberkörper verzichten müssen? Dass A-Figurtypen nur noch schwarze Hosen und Röcke brauchen? Oder dass O-Figurtypen ausschließlich dunkle, einfarbige T-Shirts tragen dürfen? Glücklicherweise nicht! Denn heute verrate ich Ihnen einen Trick, den ich die „Relativitäts-Theorie der Farben“ nenne. Die Quintessenz davon lautet: Dunkel ist nicht gleich dunkel, sondern oft nur dunkler als andere Farben eins Outfits. Und ein Muster ist nur dann auffällig, wenn es in einem Outfit den Blick tatsächlich auf sich zieht.

Gerade im Sommer, wenn die Kleidung heller und bunter wird und fröhliche Muster in die Mode Einzug halten, benötigen Sie das Wissen über die Relativität der Farben. Die in diesem und dem nächsten Beitrag aufbereiteten Outfit-Vergleiche und insgesamt 13 Relativitäts-Regeln helfen Ihnen dabei, Farben und Muster in Ihren Outfits vorteilhaft zu kombinieren. Damit Sie auch an kräftigeren Körperzonen Farbe bekennen und dabei schlank aussehen können.

Das Blusenkleid: Ein Fashion-Basic für jede Figur

Dieses Blusenkleid ist ideal für den Sommer - nicht nur im Büro: Die verdeckte Knopfleiste, der Hemdkragen, die kurzen Ärmel und der knielange Saum sowie der hochwertige , bestickte Popeline-Stoff machen es zum figur-freundlichen Basic-Kleid. Mit dem durchgehenden Schnitt mit leichter Taillierung bleiben Sie luftig und dennoch bedeckt und professionell.

Fast die Hälfte meiner Kleider sind Blusenkleider. Denn neben dem Wickelkleid und dem Etuikleid gehört ein Blusenkleid zu den zeitlosen Mode-Klassikern, die jeder Frau stehen. Passt der Schnitt zum Figurtyp, der Stoff zum Anlass und das Styling zum Stiltyp, wird ein Blusenkleid schnell zum unkomplizierten Grundstein der Basisgarderobe. Dazu kommt, dass ein Blusenkleid auch trotz leichter Stoffe immer angezogen wirkt. Denn sein Schnitt – besonders an Schultern und Oberkörper – ist von der (Hemd-)Bluse inspiriert und weist viele Komponenten auf, die für Struktur sorgen. So viel Formvollendung ist auch für berufliche Anlässe angemessen. So wird das Blusenkleid gerade im Sommer sehr gerne als luftiges, aber dennoch formelles Business-Kleid eingesetzt. Darüber hinaus hat es eine nicht zu verachtende lässige Seite, die es zu entdecken gibt. Und das Beste: Blusenkleider sind gerade wieder modisch absolut angesagt!

Am besten betrachten Sie Ihr Blusenkleid als neutrale Leinwand, um passend zu Ihrem Figurtyp ganz verschiedene Stile für unterschiedliche Anlässe umzusetzen. Doch auf welche Schnitt-Details sollten Sie bei der Auswahl Ihres optimalen Blusenkleids achten? Lassen Sie sich von den folgenden Tipps für verschiedene Figurtypen inspirieren!

Outfit-Analyse: Ein Look und 2 Fashion-Regeln für jeden Figurtyp

Wenn ein Outfit bei Pinterest besonders oft weitergepinnt oder positiv bewertet wird, dann werde ich immer aufmerksam. Dann möchte ich wissen, was das Besondere des Looks ausmacht, das so viele Frauen fasziniert. Heute möchte ich Ihnen wieder so einen Look vorstellen. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein ganz schlichtes Outfit aus einer Longbluse, einer schmalen 7/8-Hose und Schnür-Halbschuhen in dem von mir so geschätzten Easy Chic. Bei näherem Hinsehen habe ich gleich mehrere Details gefunden, die vor allem für Frauen mit Y-, H- und O-Figur interessant sein dürften. Darüber hinaus finden sich in der unkomplizierten Kombination gleich zwei Fashion-Regeln wieder, die für alle Figurtypen interessant sind. Haben Sie Lust, mich bei meiner kleinen Outfit-Analyse zu begleiten?

Körper-Proportionen: So finden Sie heraus, welcher Figurtyp Sie sind

Um Ihren Figurtyp zu erkennen, ist genaues Hinsehen gefragt. Denn Sie müssen die horizontalen Proportionen einschätzen und sich dabei nicht von den vertikalen Proportionen irreführen lassen.

Haben Sie auch Schwierigkeiten, sich selbst den fünf Figurtypen zuzuordnen? Zumindest erreichen mich viele Anfragen von Leserinnen, die gerne von mir eine Einschätzung hätten, welcher Figurtyp sie sind. Dann werden genaue Maße von Brust-, Taillen- und Hüftumfang oder Oberkörper- und Beinlänge genannt und sonstige körperliche Details zur Beschreibung herangezogen. Leider funktioniert das aber nicht. Denn es geht nicht um genaue Maße, sondern um eine optische Gewichtung – die Proportionen. Und diese können eigentlich nur im persönlichen Zusammensein wirklich einwandfrei beurteilt werden. Denn es geht darum, die einzelnen Körperzonen in ihrem Verhältnis zueinander zu sehen.

Erschwerend dazu kommt, dass viele Frauen Mischtypen sind. Denn mit nur fünf Figur-Typen kann natürlich nicht die ganze Bandbreite weiblicher Körper-Proportionen abgebildet werden.

Also habe ich mir überlegt, wie ich Ihnen weiterhelfen kann. Dabei herausgekommen ist eine Art Proportionen-Schema, das Ihnen die wichtigsten horizontalen und vertikalen, proportionalen Verschiebungen aufzeigt. So können Sie Ihren Figurtyp und seine Varianten besser bestimmen.

Fashion-Tipp: Wie Sie Oversize-Tops auf Figur bringen

Der "Half Tuck" ist ein Styling-Trick, der Oversize-Tops figurfreundlicher, trendy und lässig aussehen lässt.

Heute verrate ich Ihnen, dass ich schon eine ganze Weile an einem kleinen Fashion-Trick herum experimentiere. Und zwar geht es um den so genannten “Half Tuck” – in deutscher Sprache wohl am besten zu übersetzen mit “halb eingestecktes Oberteil”. Dabei werden recht weit geschnittene Pullover, Tops oder Blusen nur an einer Stelle in den Hosen- oder Rockbund gesteckt, so dass sie sich teilweise locker über dem Bund drapieren, teilweise den Blick auf den Gürtel oder Bund freigeben. Durch diesen kleinen, aber feinen Fashion-Trick ergibt sich ruck-zuck eine völlig andere Silhouette. Und nicht selten werden auf diese Weise Outfits mit Oberteilen in Übergröße plötzlich viel interessanter.

Dazu kommt, dass Sie – je nach Figurtyp – mit dem “Half Tuck” die angesagten Oversize-Tops viel figurfreundlicher stylen können. Denn statt sackartiger XXL-Weite entsteht eine raffinierte Drapierung rund um Taille und Hüften. Wie das genau funktioniert und wie Sie Ihre beste Einsteckmethode finden, möchte ich Ihnen heute kurz erklären.