Vorsicht Trend! 3 gefährliche Herbst-Trends für Frauen 40 plus und wie Sie damit nicht zum Modeopfer werden

Herbst-Trends für Frauen 40 plus - Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellbeing für Frauen über 40

Die neuen Modetrends für den Herbst sind derzeit überall präsent. Aber sind diese Herbst-Trends für Frauen 40 plus überhaupt tragbar? Und wenn ja: wie? Gerade bei Modetrends sollten Sie erstens sicher sein, dass sie Ihnen überhaupt stehen und zweitens wissen, wie Sie sie als Frau über 40 stylen. Jugendlich ist gut. Zu jung ist schlecht. Und sieht ein Look aus, als wären Sie Jahrzehnte stehen geblieben, geht das gar nicht. Wer möchte schon ein Modeopfer sein?

Ich greife für Sie heute einmal 3 Herbst-Trends heraus, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Sie sie schon im Schrank haben. Da diese Trends eigentlich schon einmal da waren. Allerdings: Jetzt werden sie auf eine bestimmte Weise kombiniert. Und das wiederum erhöht die Gefahr für Fashion Fauxpas beträchtlich.

Meine heutigen Tipps sollen Ihnen dabei helfen, dass Sie in den Herbst-Trends garantiert auch als Frau über 40 zeitgemäß und stilvoll aussehen – falls Sie sie überhaupt tragen wollen.

Trend 1: Die Farbe Rot all-over oder mit Colour Blocking

Knallrot mit Pink im Colour Blocking zu kombinieren, ist einer der Herbst-Trends, bei denen Frauen über 40 aufpassen sollten. In diesem Beispiel dient das Jeansblau dazu, das Outfit zumindest etwas zu erden.

Knallrot mit Pink im Colour Blocking zu kombinieren, ist einer der Herbst-Trends, bei denen Frauen über 40 aufpassen sollten. In diesem Beispiel dient das Jeansblau dazu, das Outfit zumindest etwas zu erden.

Ja, da ist sie wieder: Die Farbe Rot steht für den Herbst-Winter 2017/2018 im Fokus der Designer. Und zwar vor allem knallig. Möglichst am ganzen Körper im All-over-Look.

Und als sei das nicht schon auffällig genug, haben sich die Designer auch gleich noch eine Farbkombi mit Barbie-Flair ausgedacht: Knallrot mit Pink oder Fuchsia. Diese beiden Farben werden dann im Colour-Blocking-Modus kombiniert, also als dominante Farbflächen aneinandergesetzt. Die Hose ist knallrot, die Schluppenbluse dazu glänzt mit knalligem Fuchsia. So oder so ähnlich.

Natürlich gibt es auch Stil-Persönlichkeiten mit über 40, 50 oder 60 Jahren, die genau diesen Trend super tragen können. Und ich wette mal, dass sich knallrote Hosenanzüge diese Saison blendend verkaufen werden.

Aber es gibt wahrscheinlich wesentlich mehr Frauen, für die dieser Look schlichtweg überwältigend ist. Gerade wenn die natürlichen Farben mit dem Alter zunehmend verblassen, wird es immer schwieriger, mit Knallrot am ganzen Körper blendend auszusehen. Ganz zu schweigen von knalligem Colour-Blocking á la Barbie. Was also tun, wenn Sie Rot lieben und den Trend trotzdem mitmachen wollen?

4 Stil-Strategien, wie Sie den Rot-Trend kombinieren können

1. Weichen Sie auf andere Rotnuancen aus!

Die erste Strategie lautet: Greifen Sie nicht zu knalligem Tomatenrot oder Kirschrot, sondern zu abgeschwächten Rottönen, je nach Farbtyp beispielsweise Bordeaux, Rosa, gedämpfte Violett-Töne oder Rostrot. Denn auch diese Rotnuancen und alle Beerentöne liegen im Trend.

Das Schöne dabei: Sie können damit ebenfalls monochromatische Looks kreieren, die den Trend zum Rot am ganzen Körper aufgreifen, aber auf eine dezentere, mindestens genauso stilvolle Weise. Stellen Sie sich einen Anzug oder ein Kostüm in Bordeaux-Rot vor und ein Top in Rosa dazu. Oder einen Blazer in Rostrot, unter dem Sie eine weinrote Bluse tragen.

Solche analogen Farbkombinationen schaffen es, als ungewöhnlich und zeitgemäß aufzufallen, ohne Ihnen als Person die Show zu stehlen.

2. Schwächen Sie ein Knallrot mit neutralen Farben ab!

Sie können nur ein einziges knallrotes Kleidungsstück tragen und den Rest des Outfits mit neutralen Farben ergänzen.

Besonders ansprechend ist es, wenn Sie wärmere Rottöne, wie ein knalliges Tomatenrot, auch mit wärmeren neutralen Farben mixen, in denen ein relativ großer Rotanteil enthalten ist. Beispiel: Rostbraun, Cognac-Braun, Rosabeige, Rosiges Nude.

Kühle Rottöne sehen hingegen mit den kühlen neutralen Farben, Schwarz, Weiß, Grau, einem kühlen Dunkelblau oder einem passenden Jeansblau besonders harmonisch aus.

3. Integrieren Sie Rot nur als Accessoires im Outfit

Knallrot ist Ihnen grundsätzlich zu prägnant, um es großflächig zu tragen? Dann integrieren Sie doch ein paar rote Farbkleckse in Ihre Accessoires, wie Tücher oder Schals, Gürtel, Handtasche oder ein auffälliges Schmuckstück.

Denken Sie daran, mit den roten Accessoires eine Farbklammer zu kreieren, damit es harmonisch wird.

4. Ergänzen Sie knallrote Schuhe – nichts sonst!

Eine Möglichkeit, die immer funktioniert, ist das „Rote-Schuhe“-Highlight im Outfit. Peppen Sie Ihr neutrales, schlichtes Alltags-Outfit einfach mit einem Paar roten Schuhen auf.

Mein Tipp dazu: Rote Samt-Booties sind der Renner der Saison! Solche Schuhe lassen jedes noch so klassische oder schlichte Outfit sofort modern und trendy erscheinen. Rote Pumps oder Sneakers tun es natürlich auch.

Und wenn Sie den Blickpunkt so gar nicht auf ihre Füße lenken wollen: Eine rote Handtasche oder ein roter Schal als einziger Farbpunkt im Outfit hat (fast) den gleichen Effekt – zumindest bis Sie diese irgendwo ablegen…

Trend 2: Cord ist zurück – als Hosen, Röcke, Kleider und Blazer

Aktuell oder aus dem letzten Jahrhundert? Wenn Sie dies bei Ihrem Outfit mit Cordhose nicht eindeutig beantworten können, ist dieser Herbst-Trend nicht für Sie gemacht.

Aktuell oder aus dem letzten Jahrhundert? Wenn Sie dies bei Ihrem Outfit mit Cordhose nicht eindeutig beantworten können, ist dieser Herbst-Trend nicht für Sie gemacht.

Auch dieser Herbsttrend ist so gar nicht neu. Direkt aus den 70er Jahren kommt Kleidung aus Cord in die Neuzeit zurück – und zwar in allen Variationen. Fashionistas sind bereits mit den typischen Cord-Schlaghosen und Marlenehosen in Cognac-Farben unterwegs.

Was Sie dazu wissen müssen: Cord ist ein Material, das aufträgt. Denn die Hoch-Tief-Struktur und die pelzige Oberfläche addieren Kilos in Nullkommanichts. Da Cord zudem eine Linien-Struktur aufweist, hat der Stoff eine männliche Anmutung, auch wenn die weiche Oberfläche feminin-sanft daherkommt. Insgesamt ist Cord mit seiner eher robusten Ausstrahlung ein Material mit Freizeit-Flair – ganz anders als seine große, feine Schwester Samt.

Was die Designer mit dem Cord so anstellen? Sie lassen 70er-Jahre-Mode wieder aufleben. Einschließlich der typischen Karomuster und der braun-orangen Farbenwelt. Von Schlaghosen, über A-Linien-Röcke bis hin zu kurzen Latzkleidern – alle Modesünden der 70er Jahre sind dabei.

Aber Achtung: Als Frau über 40 macht so viel Nostalgiefaktor schneller alt, als Sie bis drei zählen können. Sie wollen trotzdem Cord tragen? Das können Sie tun und zwar mit folgenden Strategien:

2 Stil-Strategien, wie Sie Cord tragen, ohne damit alt auszusehen

1. Kombinieren Sie Cord-Kleidungsstücke mit hyper-modernen Silhouetten

Es gibt nur eine Möglichkeit, wie Sie den Eindruck vermeiden können, dass Sie das Kleidungsstück aus Cord nicht schon seit den 70er Jahren tragen: Addieren Sie ein hyper-modernes Kleidungsstück, deren Silhouette eindeutig aus der Jetzt-Zeit stammt.

Wenn Sie beispielsweise eine Cord-Schlaghose tragen möchten, dann kombinieren Sie dazu eine der angesagten Oversize-Blusen mit überlangen oder auffälligen Trompeten-Ärmeln oder eine Bluse mit typischen, dekonstruktivistischen Details (das bedeutet: wie auseinandergenommen und neu zusammengesetzt). Und diese stecken Sie natürlich im lässigen „Half Tuck“ nur teilweise in den Hosenbund ein. So signalisieren Sie: Ich trage zwar ein Teil aus den 70ern, aber mit dem Flair und Styling des Jahres 2017.

Das Problem dabei: Ein solcher Look muss Ihnen auch stehen. Sie müssen dazu die Stil-Persönlichkeit haben, die solche exzentrischen Schnitte verkraftet. Sind Sie eher auf der klassischen Seite zuhause, gilt: Finger weg von Cord, wenn sie in einem Alter sind, in dem Sie dieses Material schon einmal früher getragen haben! Es sei denn natürlich, Sie greifen zu Strategie 2…

2. Addieren Sie den Meta-Trend schlechthin: Stil-Mix

Der Meta-Trend dieser Tage ist ja bekanntermaßen der Stil-Mix. Das bedeutet, dass Outfits mit einem Stilbruch immer einen modernen Touch haben. Das funktioniert auch mit Cord.

Da Cord die besagte, robust-männliche, lässige Ausstrahlung hat, können Sie damit einen Stilbruch erschaffen, indem Sie sehr feminine Kleidungsstücke oder sehr feine Stoffe dazu kombinieren. Ein Cord-Blazer zum floralen Seidenkleid oder eine Cordhose mit Spitzen-Top bringen Sie in eine Stil-Liga, die nichts mehr mit den 70er Jahren gemeinsam hat. Sondern mit ganz viel mutigem Stil-Mix im modischen Hier und Jetzt.

Auch diese Strategie gibt es nicht ohne Beipackzettel: So einen gewagten Stil-Mix der Texturen muss man beherrschen und tragen können. Falls beides auf Sie nicht zutrifft: Finger weg!

Trend 3: Doppelreihige Boyfriend-Blazer im Glencheck-Dessin

Ein Oversize-Glencheck-Blazer mit doppelreihigem Verschluss braucht eine figurnahe, neutrale Farbsäule darunter, um Frauen über 40 vorteilhaft aussehen zu lassen.

Ein Oversize-Glencheck-Blazer braucht eine figurnahe, neutrale Farbsäule darunter und möglichst einen eireihigen Verschluss, um Frauen über 40 figürlich vorteilhaft aussehen zu lassen.

Auch das war schon mal da: Glencheck-Karos auf Hosen-Anzügen, die aus der Männer-Garderobe geklaut zu sein scheinen. Die mutige Frau trägt derzeit Glencheck-Karos als Ganzkörper-Outfit und kombiniert dazu ganz wild im Muster-Mix sowohl Streifen als auch weitere Karo-Muster.

Das Mindeste der Gefühle ist jedoch ein doppelreihiger, gerade geschnittener Boyfriend-Blazer im angesagten Karo-Dessin. Die trendige, schlanke, kurvenlose Fashionista kombiniert diesen recht unförmigen Doppelreiher bedenkenlos zu einfach allem – auch wenn es ein weiteres Oversize-Teil ist, wie ein weiter Midirock oder weite, lange Anzughosen im Männerstil.

Wir halten fest: Übergroße, gerade geschnittene Doppelreiher machen NICHT schlank, sondern das genaue Gegenteil. Wenn diese auch noch in einem geometrischen, aus Rechtecken und Linien bestehendem Muster versehen sind, ist der kastige Eindruck perfekt – auch für die Frau, die ihn trägt.

Zudem ist ein Glencheck-Blazer ein extrem konservatives Kleidungsstück. Ergo: Die Gefahr, darin spießig zu wirken, ist groß – speziell als Frau im gewissen Alter.

Aber auch für dieses Trend-Teil gibt es ein „Work-around“ – will heißen: Strategien, wie Sie dem kastigen Spießertum ausweichen können, wenn Sie den Trend mitmachen wollen.

5 Stil-Strategien, wie Sie im Boyfriend-Glencheck-Blazer nicht untergehen

1. Tragen Sie unter dem Blazer alles körpernah!

So ein Oversize-Karo-Monster ist als oberste Schicht tragbar, wenn Sie darunter alles schön körpernah halten. Dazu gehören beispielsweise Lederleggings, Slim-Jeans oder eng anliegende Rollkragenpullover.

2. Schaffen Sie unter dem Karo eine neutrale Farbsäule

Um dem Volumen des Glencheck-Blazers eine lange, vertikale Linie entgegenzusetzen, halten Sie alles, was Sie darunter tragen einfarbig und neutral. Wenn Sie eine neutrale Farbe wählen, die im Karomuster vorkommt, beispielsweise Grau, Schwarz, Weiß oder Beige, treten die Ausmaße Ihres Körpers in den Hintergrund und es entsteht immer ein harmonischer, moderner, purer Gesamteindruck.

Zusammen mit Strategie 1 funktioniert das sogar noch besser.

3. Ersetzen Sie das kantige Karo-Sakko durch ein anderes Modell mit androgyner Aussage!

Wenn Glencheck-Karo einfach nicht zu Ihrer Stil-Persönlichkeit gehört oder nicht mit Ihrem Figurtyp harmoniert, dann könnte den Job auch ein einfacher grauer Flanell-Blazer erledigen.

Oder ersetzen Sie Ihren idealen Blazer einfach durch ein tailliertes, einreihiges Modell. Mogeln ist absolut erlaubt, wenn es um Mode geht.

Kurz gesagt: Behalten Sie die modische, androgyne Grundaussage des Herren-Blazers und lassen Sie die Nachteile des kastigen Karo-Trends im Nirwana verschwinden.

4. Kombinieren Sie zum Spießer-Sakko turbo-lässige Freizeit-Klassiker

Wenn Ihre einzige Sorge ist, dass ein Glencheck-Sakko an Ihnen einfach zu konservativ aussieht, dann ist die Lösung recht einfach: Kombinieren Sie die lässigsten, coolsten Kleidungsstücke dazu, die Sie im Schrank haben.

Ausgewaschene „destressed“ Jeans, Sneakers, ein cooles T-Shirt, eine Jogpants oder ein Hoodie – alles, was das spießige Herren-Sakko in Richtung Freizeit schubst, ist gerade richtig.

5. Erhöhen Sie den Sexy-Faktor des Karos!

So viel androgynes Flair verträgt eine gehörige Prise reifen Sexappeal. Ein Camisole aus Seide und Spitze oder eine Schluppenbluse aus Seide und einen Lederrock darunter, Netzstrümpfe und Booties mit spitzer Kappe dazu und schon ist der Glencheck-Blazer ein aufregender Gegensatz zu einer femininen Erscheinung ersten Rangs. Die Spiele können beginnen!

Sie sehen, dass es Trends gibt, die auf den ersten Blick ganz einfach aussehen, die es aber in sich haben. Gerade wenn Sie als Frau über 40 denken: „Alles schon mal da gewesen, da habe ich doch noch dieses Teil ganz hinten im Schrank“, ist Vorsicht geboten. Denn Trends kommen zwar wieder, aber entweder in einer ganz anderen Kombination oder in einer Form, die viele Frauen ab 40 im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen lässt.

Oft sind es Trends, die an jungen Frauen wie ein frecher Stilbruch funktionieren, an reiferen Frauen aber wie eine Zeitmaschine: zurück in die Vergangenheit.

Und vergessen Sie nicht: Ihr Stil hat sich zwischenzeitlich weiterentwickelt. Kleidungsstücke, die noch vor zwei Jahrzehnten genau Ihr Ding waren, könnten heute nicht mehr zu Ihnen und Ihrem Leben passen.

Dazu kommt, dass Ihre Figur sich zwischenzeitlich verändert hat. Und nicht alles, was Sie früher bedenkenlos tragen konnten, sieht auch an einer reiferen Figur vorteilhaft aus.

Wenn Sie einen Trend trotz alldem unbedingt tragen wollen – und nur dann! – kommt es darauf an, dass Sie raffinierte Strategien entwerfen, um den Trend Ihrem Stil, Ihrem Alter und Ihrer Figur anzupassen. Wird das aber zu kompliziert, gibt es nur eine Lösung: Sie lassen den Trend einfach aus.

Ich selbst werde in der kommenden Saison bei Rot wieder zuschlagen, aber Cord und Karo auf jeden Fall auslassen. Cord passt mit seiner starken Oberflächentextur nicht zu meinen dominant glatten, ruhigen Stil-Elementen. Und Karo ist ein Muster, das zwar schön geometrisch ist, das ich aber dennoch nur in minimaler Dosis verkrafte – wie fast alle Muster.

Dafür werde ich bei einem anderen Trend zuschlagen: Bei Hosen mit Seitenstreifen im Athleisure-Stil – einer Stil-Mixtur aus Freizeit- und Sportkleidung. Aber davon ein andermal mehr…

Welchen Trend werden Sie in dieser Saison aufgreifen? Und wenn ja: Welche Strategien werden Sie anwenden, um den Trend für sich passend zu machen?

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76 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    wieder ein tolller Beitrag!

    Kennst du die Jogpant in khaki mit roten Seitenstreifen von ME+EM? Dazu rote Fingernägel – das ist meine Dosis rot und so war ich gestern auf der Buchmesse (mit weissem Tshirt, weissen Sneakers und Lederjacke). Allover rot wäre gar nicht meins – ich hab’s aber generell nicht so gerne knallig.

    Bei Cord bin ich raus, das hatte ich Anfang der 90er schon intensiv durchlebt (Hose, Jacke, Rock, Kleid) und somit abgehakt.

    Und der Männer-Glencheck-Blazer – gefällt mir auf deiner Zeichnung super, und an vielen Frauen auch, ist aber nicht meins. Ich mag an mir kein Karo und Blazer sehen an mir am besten aus, wenn sie maximal bis zu den Hüftknochen gehen. Wenn ich kastig höre, denke ich immer an Guido Maria Kretschmer und “so sieht sie aus wie Martha Quadrata” 😉

    Ich freue mich schon riesig auf deinen Beitrag zu Athleisure – ich habe schon 4 Seitenstreifenhosen und kein Ende in Sicht…

    Herzlichen Gruß

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      klar kenne ich die Khaki-Hose mit Seitenstreifen 😉 Tolles Teil! Ich habe mir stattdessen aber die weite, dunkelblaue mit dem weißen Seitenstreifen gekauft – taillenhoch und super-schlabber. Ich muss mich sehr beherrschen, nicht noch weitere solche Hosen zu kaufen. Denn das ist genau mein Stil – wie anscheinend auch Deiner 🙂 Vielleicht gibt es die Hose ja demnächst auf dem Blog zu sehen. Ich habe da so eine Idee…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Sunny,

      herzlichen Dank für Deine anschauliche Ergänzung zum Thema! Das ist wirklich ein lustiger Zufall… Obwohl: Derzeit sind die Blogs ja voll von Glencheck-Blazern 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Wieder mal ein schöner Beitrag ! Lieben Dank für die Mühe. Ich trage recht gerne rot, aber lieber ein Weinroot, und auch nicht im All —Over Look. Pulli und Schuhe in Bordeaux das reicht mir dann auch. Bei Cord in ich raus , hab ich auch noch nie gemocht . Karos mag ich auch nicht, das geht dann auch an mir vorbei. Nicht schlimm , in der Mode gibt es bald was Neues ! Liebe Grüße Sibylle

    • Modeflüsterin

      Liebe Sibylle,

      das ist ein weiser Satz: Es gibt bestimmt bald was Neues… oder was neues Altes… oder so 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Ein wirklich sehr interessanter Artikel, und ich habe Grund, aufzuatmen, ich trage kein rot, kein Cord und keinen Boyfriend Blazer.
    Und der Artikel hat mich bestärkt, es auch zu lassen. Diese Trends entsprechen so gar nicht meiner Person und nun bin ich damit auch glücklich.
    Vielen Dank

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      das „Nichtkaufenmüssen“ ist ja auch viel entspannter als alles andere… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Frau Isnich

    Oh ja, ich liebe rote Schuhe! Ich habe mir im Sommer schon ein Paar rote Lackleder Sneaker von einer finnischen Bequemschuhmarke gekauft, die trage ich jetzt nur noch. Cord und Glencheck lasse ich jedem Fall aus, freue mich aber über den Oversize-Blazer-Trend, aus gut fallendem Material sehen die nämlich gut aus und machen schlank.

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Isnich (???),

      also auf Oversize-Blazer, die keine Doppelreiher sind, kein Karo haben und kein allzu steifes Material würde ich mich auch einlassen. Nur zu!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Vielen Dank für den wieder sehr schönen Beitrag! Rot war früher meine Lieblingsfarbe, da ich lange Jahre die Haare in Kupfer getragen habe, jedoch zugunsten von blau und grün vernachlässigt. Jetzt sind die Haare wieder ursprünglich Dunkelblond (also fast… bis auf die weissen Haare), da werde ich wieder zu Rot greifen. Habe mir eine dunkelrote Samthose gekauft, die ich vielfältig, auch mit kräftig roten Sweater und Shirts kombinieren kann.
    Auch Cordhosen werde ich als Alternative zu Jeans tragen, allerdings straight.
    Glencheck ist generell schön, aber lieber als Midirock. Boyfriend-Klamotten sind nie was für mich, da ich etliches abgenommen habe und ich daher in den Sachen verschwinde.
    Ich freue mich schon auf den Modeherbst und wünsche einen schönen Sonntag!
    Claudia

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      hui! Das klingt ja wunderschön: dunkelrote Samthose mit knallrotem Sweater… Das würde ich wirklich gerne sehen! Bin ja auch Rot-Fan. Wie toll, dass Deine neue Haarfarbe jetzt wieder Deine Lieblingsfarbe in den Fokus rückt!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,

    Rot ist und war nie meine Farbe. Glencheck sprich Karos mochte ich auch nicht.
    Lediglich eine Feincordhose sowie ein schwarzer Cordrock hängen in meinem Schrank. Den knielangen, gerade geschnittenen Rock möchte ich auch jetzt im Herbst/Winter anziehen. Allerdings weiß ich nicht so recht, wie ich ihn kombinieren soll. Meine Basisfarben sind eigentlich dunkelblau und beige, Akzentfarben sind ocker/rostfarben und grasgrün. Ich dachte schon an ein hellbeiges Oberteil und eine grüne, längere Strickjacke dazu. Aber welche Strumpfhose und Schuhe soll ich tragen? Schwarz finde ich ansich langweilig. Ich (58) will aber auch nicht zu bunt daher kommen. Haben Sie – oder vielleicht auch die Mitleserinnen – Vorschläge für mich?
    Oder soll ich den schwarzen Cordrock wieder in die Verbannung schicken…..?

    Ansonsten finde ich den Tipp, ältere Kleidungsstücke mit lässigem Zubehör aufzupeppen, genial. Und auch wenn mir das mit dem ‘lässigen ‘Zubehör’ nicht so leicht fällt, bin ich dank Ihrer wöchentlichen Beiträge durchaus lernfähig.

    Schönen Sonntag noch!
    Freundliche Grüße
    Angela

    • Liebe Angela,

      der Farbwahl nach sind Sie ein warmer Farbtyp? Dann kann ich mir vorstellen, hier die Akzentfarben einzusetzen, also ocker und rost, auch kombiniert. Beispielsweise Oberteil ocker,Strickjacke rost, Strumpfhose dann je nach Beinform auffällig ocker oder gedeckt rost, oder wenn das zu bunt ist, alles ocker Ton-in-Ton (oder mit beigem Oberteil). Dazu passen dann schwarze Schuhe. Für mein Empfinden gibt das einen schönen Herbstlook. Oder monochrom Oberteil /Strickjacke/Strumpfhose grasgrün.
      Herbstliche Grüße Gitta

      • Liebe Gitta,

        danke für Deine Antwort. Die Kombination mit Ocker und Rostfarben kann ich mir jetzt auch gut vorstellen, vor allem mit einer gleichfarbigen Strumpfhose. Ich glaube, ich gehe morgen gleich eine kaufen. ……

        Viele Grüße
        Angela

    • Liebe Angela, ich finde eine gedeckte sehr dunkelrote Strumpfhose schick und dazu vielleicht etwas Modeschmuck als Tuch oder Kette zum Rock?
      Diese Kombi auch mit ockergelb kann ich mir gut vorstellen. Dann hast Du zwei zurückhaltende Farben (dunkelrot und schwarz) und etwas Farbe, peppig und nicht zu bunt.
      Liebe Grüße Meike

      • Liebe Meike,

        danke für Deinen Vorschlag. Rot, auch dunkelrot, ist leider nicht mein Fall. Was ich mir aber gut vorstellen kann, ist die Kombination mit ockergelb.

        Viele Grüße
        Angela

        • Liebe Angela,

          ich gebe auch mal meinen Senf dazu.

          Gefällt Dir der Rock überhaupt? Steht er Dir?
          Möchtest Du ihn wirklich behalten?
          Vielleicht denkst Du ja: ›Cord ist gerade modern und ich habe da noch diesen Cordrock, da muss ich mir nichts Neues kaufen, um im Trend zu sein!‹ Das wäre natürlich kein guter Grund, den Rock anzuziehen.

          Wenn Du zu dem Schluss gekommen bist, dass Du den Rock tatsächlich tragen willst, dann finde heraus, welche Deiner Farben Du gut dazu kombinieren kannst.
          Du hast sehr viele unterschiedliche Farbtöne:
          Marineblau und Schwarz sind dunkel und kalt, Ocker und Rost sind satt und warm, Beige und Grasgrün sind hell und warm.
          Gefällst Du Dir in all den Farben gleichermaßen?
          Vielleicht bist Du auch ein Mischtyp? Welche der Farben stehen Dir am besten – und in welcher Zusammenstellung?

          Und auch der Figurtyp sollte berücksichtigt werden. Ist es prinzipiell vorteilhaft, zum schwarzen Rock eine kontrastfarbene Strumpfhose zu kombinieren? Wie sollten die Schuhe aussehen?

          Gittas Vorschlag gefällt mir: Alles in Ocker und nur Rock und Schuhe in Schwarz. Schwarze Schuhe würde ich aber nur empfehlen, wenn Dir Schwarz prinzipiell steht oder Du schon passende Schuhe in Schwarz besitzt.
          Kaufe Dir bloß keine Schuhe in einem Farbton, der Dir nicht steht!
          Dann bist Du nämlich beim »Farbklammern« mit anderen Outfits wieder sehr eingeschränkt. (Ich habe das alles schon hinter mir, also spreche ich aus Erfahrung. Schöne und teure Schuhe im falschen Farbton standen jahrelang nahezu unbenutzt im Schrank!)

          LG!

          Silva

          • Liebe Silva,

            danke für Deine Mail. Du hast mich mit der Frage, ob ich den Rock auch wirklich mag, ins Grübeln gebracht. Angeregt durch den aktuellen Beitrag ist mir mein schwarzer Cordrock wieder eingefallen. Vom Schnitt und vom Material her mag ich den Rock. Was ich eigentlich nicht mag, ist die Farbe schwarz.
            Seit ich vor einigen Monaten zufällig über den Begriff „Capsule Wardrobe“ gestolpert bin und auf der Suche nach weiteren Infos die „Modeflüsterin-Seite“ gefunden habe, lese ich hier – inclusive des Archivs und der Kommentare – fleißig mit. Ganz toll fand ich die Idee, mich farblich auf sogenannte Basis- und Akzentfarben zu beschränken, was ich das Frühjahr und den Sommer über auch getan habe: dunkelblau und beige (Basisfarben) sowie ocker/rostfarben und grasgrün (Akzentfarben). Diese Farben haben mir immer schon gefallen; sie stehen mir und das Kombinieren von Kleidungsstücken, Schuhen, Handtaschen, Tüchern etc. fällt mir seitdem wesentlich leichter.
            Ein wenig habe ich seitdem meinen Kleiderschrank auch ausgemistet, was mir jedoch nicht leicht gefallen ist, denn dies oder jenes könnte man ja vielleicht doch noch einmal anziehen (?!) – und sei es auch nur zu Hause……. Auch besitze ich immer noch schwarze Hosen, Röcke, Strickjacken, Handtaschen, Schuhe usw., die ich aber die letzte Zeit– mal abgesehen von Beerdigungen – nicht mehr angezogen habe.
            Mode- und stiltechnisch bin ich gewissermaßen ein Anfänger, deswegen bin ich dankbar für alle Anregungen, die ich bekomme. Es geht mir auch weniger darum, einen neuen Trend mitzumachen, sondern mehr darum, meinen eigenen Stil auszubauen und mich damit wohlzufühlen.
            Ich werde jetzt den Test machen und den schwarzen Cordrock mit ockerfarbigen Teilen kombinieren. Schwarze Schuhe habe ich, nur einen passende Strumpfhose muß ich kaufen. Sollte ich mich mit diesem Outfit nicht wohl fühlen, wird der Cordrock ausgemustert.

            Danke nochmals an alle, die mir geantwortet haben und
            Viele Grüße
            Angela

    • Modeflüsterin

      Liebe Angela,

      wenn auch ein bisschen spät – leider liege ich gerade mit einer mächtigen Erkältung flach -, so möchte ich doch noch kurz auf Ihre Frage antworten.
      Ich finde es toll, dass sich schon so viele Leserinnen gemeldet haben, um Ihnen zu helfen – ein ganz herzliches Dankeschön an diesen super Teamgeist hier!
      Der schwarze Rock scheint mir wirklich so gar nicht in Ihre Farbenwelt zu passen… Wenn überhaupt gibt es für mich dazu nur Kombinationen mit jeweils nur einer Ihrer weiteren Akzentfarben – also Ocker, Rostrot oder Grün. Vor zu hellen Strumpfhosen in Akzentfarben würde ich aber abraten. Daher wäre dann nur eine schwarze Strumpfhose möglich, die Ihnen ja zu langweilig ist, wie Sie sagen…
      Daher würde ich probieren, wie man den schwarzen Rock in eine dunkelblaues Outfit einbinden kann. Dazu könnten Sie dann auch dunkelblau Strumpfhosen und schwarze Schuhe tragen. Das wäre dann ein recht dunkler, monochromatischer Look.
      Ganz ehrlich? Ich wäre wahrscheinlich so konsequent und würde den Rock an eine liebe Freundin verschenken, der er besser steht.
      Ich hoffe, diese Überlegungen helfen Ihnen ein bisschen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        danke für Ihre Antwort. Ich fand es auch total nett, daß mir einige Frauen so schnell mit Vorschlägen zur Seite gestanden sind. Überhaupt finde ich die „Gesprächsatmosphäre“ in Ihrem Blog sehr angenehm.

        Was meinen schwarzen Rock betrifft, bin ich wohl mal wieder in die Falle getappt: Es fällt mir halt einfach schwer, Dinge wegzugeben, die noch einwandfrei sind, und suche stets nach Möglichkeiten, diese noch zu verwerten. Tatsache ist, daß ich schwarze Kleidung nicht gerne anziehe. Ganz abgesehen von dem Kombinationsproblem mit Strumpfhose/ Schuhen und Handtaschen, wie sich ja jetzt wieder herausgestellt hat. Ich war die letzten Monate mit „meinen Farben“ mehr als zufrieden und fühle mich sehr wohl damit.
        Anscheinend habe ich diesen Gedankenaustausch gebraucht, um mir darüber klar zu werden, daß ich meine Zeit nicht mit Kleidungsstücken verschwenden sollte, die mir keine 100 %ige Freude bereiten.
        Freue mich schon auf weitere sonntägliche Anregungen Ihrerseits, die meine „Stilentwicklung“ fördern.

        Gute Besserung und liebe Grüße
        Angela

        • Modeflüsterin

          Liebe Angela,

          da bin ich jetzt aber froh, dass das Ende des schwarzen Rocks in Sicht ist 😉
          Grundsätzlich gilt: Alles, was zu viele Probleme bereitet, hat wahrscheinlich in Ihrem Schrank keine natürliche Daseinsberechtigung…

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Liebe Angela,

            ich kann Dir nur beipflichten: Die Idee eines persönlichen Farbkonzeptes ist wirklich super!
            Was man dadurch an Zeit, Geld und Nerven spart: phänomenal!
            Allerdings dauert es wirklich eine Weile, bis man ein nachhaltig funktionsfähiges, alltagstaugliches Farbkonzept entwickelt hat. Manchmal muss man auch später etwas ändern, weil man merkt, dass einem mit zunehmendem Alter eine bestimmte Farbe oder Farbkombination nicht mehr so gut steht. Und dann sind eine Menge Sachen zu entsorgen.
            Das ist natürlich nicht immer einfach, insbesondere, wenn man einmal viel Geld für ein bestimmtes Teil ausgegeben hat oder es ja eigentlich toll ist – »nur« die Farbe passt nicht ins Konzept. Deshalb kann ich gut verstehen, dass es Dir schwerfällt, Dich von Deinem Rock zu trennen. Andererseits werden alle Kombinationen mit diesem Rock immer nur Kompromisse sein, die Dich nicht hundertprozentig zufriedenstellen können.
            Daher rate ich auch zum Ausmustern.

            Weiterhin viel Erfolg bei der persönlichen Stilentwicklung!

            LG!

            Silva

          • Und liebe Modeflüsterin:

            Deine Fans wünschen gute Besserung!

            Dachte mir schon, dass es Dir nicht so gut geht, als ich sah, dass Du Angelas Beitrag noch nicht beantwortet hast, wo Du sonst immer so prompt hinterher bist.
            Überanstrenge Dich nicht!

          • Modeflüsterin

            Danke Dir Silva! Hat mich ganz schön erwischt… 😉

  7. Liebe Stephanie, danke für Dein schöner Beitrag und das Du weiss, das nicht alle Frauen haben Grosse 36 und sind auch über 50. Wir freuen immer auf Deine Artikel, ich finde immer etwas, was zu mir passt. Viele Dank Vera

    • Modeflüsterin

      Liebe Vera,

      ganz herzlichen Dank für Deine liebe Nachricht!

      Ich sende Dir viele Grüße in die Tschechei!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie, wieder ein Artikel, der sofort Kopfkino auslöst.
    Rot und alle Varianten von rosa, über orangerot, kirschrot bis zu dunkelsten Farbtönen sind vorhanden und ich experimentiere dann demnächst. Und zwar all over, leider habe ich keine roten Schuhe, aber muss auch nicht sein.
    Ob mir das steht, wird sich zeigen, mit grauen Haaren kann das gut aussehen.
    Cord und Glencheck mag ich auch, falls mir ein passender begegnet, her damit.
    Das wird ein bunter Herbst/ Winter…
    Liebe Grüße Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      das klingt in der Tat, als würde Dein Herbst sehr bunt werden 😉 Übrigens: Wenn Du zum Allover-Rot-Look keine roten Schuhe hast, dann sieht oft Dunkelbraun oder Beige dazu besser aus als Schwarz. Es sei denn, Du bist eine Frau mit hohem Kontrastlevel und achtest auf die Farbklammer…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie,
    wie immer ein tolller Beitrag!
    Vielen Dank, seit ich Ihren Blog lese, fühle ich mich einfach sicherer mit meinem Stil. Alles, was Sie schreiben ist einfach wahr und bewahrt vor Fehleinschätzungen und Fehlkäufen.
    Ich bin 56 Jahre alt und ein unauffälliges aber seriöses Auftreten ist für mich als Jungfrau sehr wichtig. Vor ein paar Monaten habe ich festgstellt, dass ich nicht mein geliebten Farben Schwarz, Dunkelgrau und Dunkelblau tragen kann. Ihre Erklärung, dass die natürlichen Farben mit dem Alter zunehmend verblassen, hat mir sehr geholfen, mich auf Neues einzulassen, ohne mich unwohl zu fühlen. Ihre Beiträge haben wirklich Substanz. DANKE

    • Modeflüsterin

      Liebe Valina,

      oh, ist das schön! Ich freue mich so sehr für Sie! Und ein bisschen stolz bin ich auch gerade, dass ich Ihnen auf Ihrem modischen Weg eine gute Hilfe sein darf 🙂 Alle Veränderungen beginnen immer im Kopf. Und sich immer mal wieder auf etwas Neues einzulassen, hält die grauen Zellen – und überhaupt – herrlich jung! Weiter so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,
    rot habe ich ständig in meinem Repertoire. Allerdings trage ich es niemals allover. Zu Glencheck passt es hervorragend. Ich mag so klassische Muster gern, auch in klassischen Schnitten. Bei Cord passe ich, das hatte ich schon, da bin ich durch.
    Liebe Grüße, Doris

    • Modeflüsterin

      Liebe Doris,

      ja! Glencheck passt hervorragend zu allen Rottönen! Das ist ein Klassiker! Und weißt Du was? Das habe ich früher genau so getragen: Einen Oversize-Herren-Blazer in schwarz-weißem Glencheck mit einem knallroten Rolli darunter… Heute würde ich dazu aber noch irgendeinen Stilbruch inszenieren 😉 Das ist aber eine Frage des persönlichen Stils, also kein Muss. Also weiterhin viel Spaß mit Rot & Co.!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Heike vom Deich

    Hallo Stephanie,

    interessanter Beitrag. Ganz zufällig habe ich noch einen Hosenanzug aus weinrotem Feincord im Schrank, von dem ich mich irgendwie nicht trennen konnte. Die Idee, ein Spitzenshirt dazu zu tragen gefällt mir, ich mag Stilbrüche. Glencheck ist gar nicht meins, finde ich für meine breiten Schultern ungünstig und dann auch noch doppelreihig – Gottogott! Da bin ich ganz bei Dir, das man nicht jeden Trend mitmachen muss – das gilt übrigens auch für junge Mädels (Stichwort Hüftspeck in Hüfthosen…)

    Liebe Grüße, genieß die Sonne!
    Heike

    • Modeflüsterin

      Liebe Heike,

      ja, auch junge Mädels sollten nicht alles mitmachen 😉 Aber da habe ich Nachsicht, dass sie sich noch ausprobieren und finden müssen. Allerdings halte ich gar nichts von herausquellenden Körperteilen – besonders, wenn diese auch noch nackte Haut frei legen…
      Ganz viel halte ich allerdings von Deiner Idee, den weinroten Feincord-Blazer mit Spitzen-Top zu kombinieren. Das könnet mega aussehen, wenn die richtige Stilpersönlichkeit drinsteckt 😉 Viel Spaß damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Hallo,
    Rot und Cord werde ich definitiv auslassen. Erstere ist partout nicht meine Farbe und Zweiteren fand ich schon als Kind und Twen sowohl grauenhaft, als auch unkleidsam.
    Bei Glencheck-Karos spiele ich mit, allerdings in Form einer Hose, da ich freundlicherweise mit langen schlanken Beinen gesegnet bin.
    LG
    Tamara

    • Modeflüsterin

      Liebe Tamara,

      dann wünsche ich Dir viel Freude am Spielen mit Hosen-Karos!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stefanie,

    jeden Sonntag bin ich gespannt , welche neue Facette der Stilwelt du aufzeigst, aber am meisten mag ich deine die aktuelle Mode analysierenden Beiträge – danke dafür. Sie geben Orientierung im Überfluss der Geschäfte und schärfen den Blick für die eigenen Stilelemente. (Der Nachteil ist allerdings, dass mit dem gestiegenen Anspruch und der genaueren Vorstellung ein erfolgreicher Einkauf schwieriger wird 😉
    Den Rot-Trend werde ich nur in homöopathischen Dosen mit vorhandenen Teilen aufgreifen – meine Haarfarbe ist seit einem Vierteljahrhundert pumuckelrot.
    Bei Cord reichen mir alte Fotos, und Glencheck mag ich, geht als Blazer heute nicht mehr – aber vielleicht als Schiebermütze.
    Bin deshalb gespannt auf deine Ideen zu Athleisure!
    Herzliche Grüße Gitta

    • Modeflüsterin

      Liebe Gitta,

      das finde ich großartig, dass ich Dir helfen kann, durch den Mode-Dschungel zu navigieren! Da kann man sich tatsächlich ganz schön schnell verlieren… Die Idee mit der Karo-Schiebermütze finde ich klasse. So ein Accessoire kann einen ganzen, neutralen Look sofort auf trendy stylen.
      Dann werde ich mal sehen, welche Trends ich noch so unter die Lupe nehmen kann 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für den wie immer tollen Beitrag.
    Als Herbsttyp habe ich mich sehr auf den Cord-Trend gefreut.
    Früher habe ich viel und gerne Cord getragen.
    In diesem Jahr ging es mir so, wie von Ihnen beschrieben.
    Ich sah aus als wäre ich noch von “damals” übrig geblieben. Wobei Schlaghosen bei einer Körpergröße von 163 cm eh sehr grenzwertig sind.
    Gerade Cordhosen habe ich leider noch nicht gefunden…
    Liebe Grüße
    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      dann haben Sie ein gutes Gespür dafür, was modisch geht und was eher nicht mehr – toll! Das ist ja schon die halbe Miete, wenn man auf seine innere Stimme hört. Vielleicht ist das ideale Kleidungsstück aus Cord bei Ihnen ja gar keine Hose, sondern ein Blazer? Oder vielleicht sogar ein Kleid? Ansonsten wünsche ich Ihnen natürlich, dass Sie Ihre Wunsch-Cordhose noch finden!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Diese Trends können mich ziemlich verblenden.

    So ein Glencheck-Blazer würde mich sehr reizen, aber nachdem ich x Versionen probiert habe, ist klar: so ein Teil tut nichts für mich! In keinerlei Hinsicht.

    Danke für die Analyse!

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      manchmal ist so eine Klarheit ja auch unglaublich entlastend: wieder etwas, was man nicht braucht! Herrlich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Danke für die hilfreichen Beiträge. Ich bin wahrscheinlich eine der jüngeren Leserinnen hier (mit 27 Jahren) und könnte zwar alle Trends genauso tragen, aber die Beiträge inspirieren mich und zeigt mir auch, dass ich nicht komplette Trendlooks nachshoppen muss, sondern auf meine bestehende Garderobe aufbauen kann. Ich habe mir eine rote Businesshose gekauft, die ich überraschender Weise mit allen Sachen aus meinem Schrank kombinieren kann. Beige und graue Pullis, hellblaue Blusen, Ringelshirts – alles passt dazu. Mit meinem dunkelroten Mantel erreiche ich dann ja fast noch einen Allover Red Look.

    • Modeflüsterin

      Liebe Alicia,

      das sollte man ohnehin nie: alle Trendlooks komplett nachshoppen 😉 Viel besser ist es, einem Trend sein eigenes Markenzeichen zu geben und ihn eben genau so zu kombinieren, dass es mit der eigenen Stil-Persönlichkeit harmoniert. Und dann kann man meistens auch ganz viele Kleidungsstücke dazu kombinieren, die man schon im Schrank hat. Das ist ein schöner Nebeneffekt der Stiltreue 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Liebe Modeflüsterin,

    Danke schön für den tollen Beitrag!

    Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Wissen und Feingefühl in Deinen klaren, strukturierterten, aber auch spritzigen und direkten Beitragen steckt. Es war wieder mal ein Meisterwerk. Ich danke Dir dafür.

    Liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Olga,

      jetzt werde ich glatt ein bisschen rot – aber freue mich riesig über Deine so liebenswürdigen Worte! DANKE DIR!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. War lange nicht im Lande und finde nun, nach meiner Rückkehr, gleich wieder einen so tollen Eintrag, liebe Stefanie!
    Die Boho-Frau hat natürlich all das im Kleiderschrank: die verschiedensten Rottöne, Cord (fein als Kostüm, grob als Bundfaltenhose im Herrenstil), und Glencheck (als Bootcut, Tuch, Schiebermütze) und ja auch als Zweireiher. Auch sind einige, weitere Teile in meinem Kleiderschrank noch 70er und 80er Jahre Originale wie ein ganz schlicht geschnittener grauer Flanellanzug. Da ist es für mich zur Zeit ein großer Spaß, die neuen Kollektionen anzuschauen, anzuprobieren und anzuprobieren und … das eine oder andere zu ergänzen.
    ABER, in der Tat, es will gut überlegt sein, wie die alten (zum Teil auch second Hand- )Teile und die jetzt aktuellen mit 50+ getragen werden können. Es war regelrecht spannend für mich, Ihre Überlegungen dazu zu lesen, mit meinen abzugleichen, vieles bestätigt zu finden und manche Anregung aufnehmen zu können, vielen Dank!
    Zwei Erfahrungen mache ich immer wieder: Am besten lassen sich Retro- und Boho-Teile harmonisch mit gut geschnittener Klassik verbinden und: Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als richtig schlank zu bleiben 😉
    Herzliche Grüße,
    Annette

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      da habe ich bei Dir aber ziemlich genau ins Schwarze getroffen – thematisch natürlich nur 😉 Die Boho-Frau ist genau die Stilpersönlichkeit, die mit den genannten Trends am besten klar kommt – mit Ausnahme von Rot, dafür gibt es mehrere Stil-Optionen. Und wenn Du immer noch Deine Vintage-Teile tragen willst, dann muss die Figur entsprechend konstant bleiben… Wahrscheinlich ist das in der Realität für ganz viele Frauen ein K.O.-Kriterium 😉
      Also: Sei einfach nur glücklich darüber, dass das bei Dir noch so gut funktioniert!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Liebe Stephanie
    Da hast du mich erwischt 😉 Ich habe mir diesen Herbst eine pinke Seidenbluse gekauft und dazu ein pink/tomatenrot gestreifte Strickjacke…
    Allerdings war es das auch schon mit den gefährlichen Trends. Ich habe noch eine tomatenrote Hose dazu probiert, aber da fühlte ich mich “erschlagen” von den ganzen Farben. Ich kombiniere meine neuen Sachen nun mit Jeans oder schwarzer enger Lederhose. Damit fühle ich mich wohl.
    Ich liebe Rot, Pink, Fuchsia, dunkles blaurot bis eisiges Rosa. Das sind aber auch die einzigen Farbtöne, bei denen ich etwas dicker auftrage. Ansonsten mag ich lieber Grundfarben wie schwarz, dunkelblau, dunkelgrau und etwas weiss.
    Karo mag ich auch, aber Glencheck ist mir viel zu klassisch. Da komme ich mir vor wie 20 Jahre älter. Cord habe ich schon in meiner Jugend nicht gemocht – da hat sich nichts geändert! Definitiv nichts für mich!
    Ich denke ab 40/50 sucht man sich einfach den Trend aus, der einem gefällt und kombiniert das mit seiner Basisgarderobe. Damit fahre ich eigentlich immer gut.
    Danke für die immer sehr interessanten Blogbeiträge 🙂
    Liebe Grüsse!

    • Modeflüsterin

      Liebe Lukretia,

      Du bist ein so klarer Wintertyp – da bleibt kein Zweifel. Und als solcher sind die genannten Rottöne durchaus in etwas heftigerer Mischung absolut tragbar. Dein Gefühl hat Dir ja klar signalisiert, wie viel Fläche es dann knallig sein darf. Das ist immer der beste Gradmesser 🙂
      Und mit Deiner Strategie, dass man sich ohnehin nur die Trends aussuchen sollte, die einem gefallen, stimme ich zu hundert Prozent zu. Ich finde, das gilt auch für jüngere Frauen – eigentlich immer 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Liebe Modeflüsterin,

    ich finde deine Einträge super hilfreich.

    Ich habe auch jetzt ein Outfit ausprobiert mit roten Schuhen, dunklen Slim-fit Jeans, okker Rollkragenpullover und roten Lippenstift. Jetzt wollte ich ein Sakko dazu auswählen. Welche Art von Sakko würde dazu am besten passen?

    Liebe Grüße,
    Emma

    • Modeflüsterin

      Liebe Emma,

      ich würde der Farbe Rot im Outfit die Hauptrolle überlassen und dazu entweder einen okker-farbigen Blazer kombinieren, oder einen schlichten blauen Blazer wählen, der Deinem Jeanston ähnlich ist. Dann stechen die roten Schuhe und der Lippenstift so richtig schön heraus und bilden eine Farbklammer 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Wie lustig! Als ich mich heute Morgen anzog, kannte ich den Beitrag noch nicht, sehe aber so aus, als hätte ich es …

    Ich trage heute nämlich eine knallrote Cordhose und habe diese mit einem grauen Pullover kombiniert 🙂

    Von übergroßen Glencheck-Blazern lasse ich allerdings lieber die Finger … Das sieht leider an mir nicht aus …

    Liebe Grüße, Petra

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      dann hattest Du eine gute Intuition – die Schwingungen zwischen uns stimmen anscheinend 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Ja, es ist wirklich sinnvoll, vor einigen Modeerscheinungen Warnschilder aufzustellen. Mit zu viel Trendsetting kann man sich – gerade als reifere Frau – schnell lächerlich machen.

    Andererseits sollten wir uns ruhig mehr trauen – gerade in Sachen Farbe. Ich war so begeistert von den auffälligen, roten Hosenanzügen, die die Bloggerinen im Hosenanzug-Projekt gezeigt haben.
    Mir persönlich wäre das zwar zu viel des Guten, so einen Knallton komplett zu tragen, aber warum nicht mal die Alltagsgarderobe mit einen oder mehren Teilen in auffälligen, zum Typ passsenden Akzentfarben aufpeppen?
    Schon ein roter Lippenstift verpasst einem einfachen schwarzen oder grauen Standard-Outfit in Nullkommanichts ein sexy Upgrade.
    Also: Mut zur Farbe!

    Von den aktuellen Modetrends mag ich persönlich nur Fuchsia und Samt.
    Allerdings ist Samt ziemlich empfindlich und ich bin doch so faul … Nun ja, vielleicht fällt mir ja doch noch irgendein weiches Samtteil in die Hände, dem ich nicht widerstehen kann …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      gegen Mut zur Farbe ist natürlich überhaupt gar nichts einzuwenden! Auch gibt es einige Farbtypen und Stilpersönlichkeiten, die Knallfarben und damit auch rote Hosenanzüge hervorragend tragen können.
      Nur ein Übermaß an Knallfarbe im All-over-Design ist für ganz viele Frauen überwältigend – wie Du ja selbst von Dir berichtest. In abgeschwächter Form oder als Akzent ist das doch gar kein Thema 😉
      Samt ist extrem empfindlich! Da würde ich auch sehr aufpassen… Samt würde ich derzeit als Bustier tragen – mit einem T-Shirt oder einer Bluse darunter und mit Jeans. So sieht es extrem modern aus. Muss man aber der Typ dafür sein (der ich nicht bin). Aber nur mal so als Anregung… 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Also für Bustiers bin ich auch nicht der Typ, muss ich sagen …
        *lach*
        Wenn ich mir das bildlich vorstelle: Ich im Bustier!
        ^_^”

        Ich denke mehr so an eine Samtbluse oder ein Samttop. Aber na ja …
        Diesmal werde ich wahrscheinlich vernünftig bleiben …

        • Ich bin nicht vernünftig geblieben und habe mir einen schwarzen Samtschal gekauft. Den liebe ich jetzt schon und trage ihn fast jeden Tag. Also die Anschaffung hat sich auf jeden Fall schon mal gelohnt, auch wenn mir vorm ersten Waschen graut …

          • Modeflüsterin

            Dann wünsche ich Dir viel Freude damit!!!

            Liebe Grüße!

  23. Liebe Stephanie,
    danke für deinen hilfreichen Beitrag. Bin jede Woche gespannt, welches Thema du aufgreifen wirst. Ich liebe die Farbe rot, aber eher ein Himbeer- oder Weinrot. Auch rote Schuhe finde ich schon immer klasse. Habe mir eine Winter-Steppjacke in Weinrot gekauft und freue mich schon, sie zu tragen. Bei Cord bin auch ich raus, war noch nie meins, erinnert mich an die ausgebeulten Teile aus meiner Jugend 🙁 und passt nicht zu mir. Auch den Trend Glencheckblazer werde ich auslassen. Freue mich, dass ich auch dank deiner Beiträge immer besser lerne, meinen eigenen Stil zu finden.

    Liebe Grüße, Andrea

    • Modeflüsterin

      Liebe Andrea,

      das klingt nach einem sehr guten Plan 🙂
      Und ich freue mich sehr, dass ich Dir dabei helfen kann, für Dich selbst stilistisch klarer zu werden. Yippie!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  24. Vielen Dank für den tollen Beitrag. Er ist einfach unterhaltsam und bei der Auswahl passender Kleidung unglaublich hilfreich. Allein das Lesen Deiner Beiträge hilft mir schon dabei, meinen Stil besser zu entwickeln.
    Rot als Farbe geht bei mir leider nicht, da ich meine mittelblonden Haare mit leichter Kupfertönung versehen habe und die Farbe auch nicht zu meinem Teint passt. Ich freue mich aber immer, wenn ich diese tolle Farben an Frauen sehen, die sie tragen können. Cord mag ich gern, vielleicht finde ich ein schönes Teil zum kombinieren. Glencheck und allgeimein Karo mochte ich noch nie, da mache ich lieber weiterhin einen großen Bogen drum. Herzliche Grüße aus Hamburg!

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      das ist schön, dass Du Deinen Stil immer besser kennen lernst! Genau so sollte es sein: sich allmählich an das Passende herantasten ist meist der beste Weg. Nichts überstürzen, sondern sich mit der Materie beschäftigen und die eigene Ästhetik wachsen lassen 🙂 Weiter so! Es tut so gut, modisch auch mal konsequent nein sagen zu können!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  25. Liebe Stephanie,
    deine Tipps zu Cord sind wirklich inspirierend – habe schon lange einen beigen, glockenförmig geschnittenen, knieumspielenden Rock aus Cord, den ich nicht mehr getragen habe, seit ich aus der dazupassenden dunkelbraunen, kastigen Cordjacke “hinausgewachsen” bin. Mag den Rock sehr gerne und dieses Material mit Seide oder einem zu kombinieren, könnte eine wirklich spannende Kombination ergeben – und ihm optisch ein bisschen mehr Leichtigkeit geben – danke für diese tolle Idee.
    Nur brauche ich dann wohl eine Jacke zum Ausgleich und da bin ich noch unschlüssig welches Material passen könnte…. mal sehen…
    Freue mich schon auf deine weiteren Blogs, liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Ulrike,

      kommt Zeit, kommt Jacke… Vielleicht wäre ein beiges Strickjäckchen passend, das Du mit einem schmalen Gürtel auf Taille bringst? Falls das figürlich machbar ist. So ein Glockenrock hat nach unten hin recht viel Volumen und der Cord überhaupt ein etwas größeres optisches Gewicht. Da würde ich am Oberkörper eher schmal bleiben. Du wirst bestimmt etwas finden, was zu Dir passt 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  26. Liebe Stephanie,

    da bin ich ganz bei dir, man muss nicht alle Trends mitmachen, besonders solche nicht, die man schon mal hatte.

    Den All-Red-Look habe ich in den Achtzigern ausgiebig getragen (Strickkleid, Gürtel, Strumpfhose!!, Ballerina, Uhrenband, Ohrclips, sogar Feuerzeug – damals noch Raucherin – alles im perfekt gleichen Feuerwehrrot). Jetzt habe ich eine kirschrote Bluse und trage sie sehr gerne, auch rote Stiefeletten, das ist mir in der Kombi mit der Bluse allerdings zuviel. Daher stehen sie meist im Schrank – außer Jeans und weisser Bluse dazu …. ich überlege, sie mit meinem weinroten Lederrock zu kombinieren, bin aber mit dem Oberteil und der Strumpfhose dazu unschlüssig.

    Cord hatte ich in den Siebzigern als Hosen, in den Neunzigern als Röcke. Würde aber die Rockvarianten (schmal geschnitten, mit Rolli und Stiefeln) sofort wieder tragen, ……. sobald ich 6 Kilo abgenommen habe ;).

    Der kastige Karoblazer ist kein Thema für mich, ich habe einen grauen schlicht geschnittenen, der passt zu allem. In Barcelona sah ich allerdings schöne Hosen im Glencheckmuster, habe in Anbetracht meiner A-Figur darauf verzichtet …. sie geistert mir aber immer noch im Kopf herum. Was meinst du?

    Liebe Grüße, Maria

    • Modeflüsterin

      Liebe Maria,

      wenn Du vernünftig bleiben möchtest, dann sind Glencheck-Hosen für den A-Typ eher schwierig. Wenn Du das Glencheck aber ganz dezent monochromatisch, kontrastarm und eher dunkel hältst und dazu am Oberkörper eine Knallfarbe kombinierst, könnte es gehen. Aber nur, falls Du Deine Mode-Lust so gar nicht zähmen und auf den nächsten Trend warten kannst 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  27. Ich habe gerade die kirschrote Bluse zu weinrotem Rock und Strumpfhosen und kirschroten Stiefeletten kombiniert. Sieht sensationell aus (ich habe tiefdunkelbraune Haare). Jetzt noch ein bisschen Mut …. ich denke, das kann gehen!

  28. Warmes Rot ist die Farbe für mich und wird es auch bleiben, auch jetzt mit 40+. Die Farbe balanciert meinen sonst falen Hautton ideal und gibt mir ein gesundes Aussehen. Sobald ich Rottöne (ja, auch kräftiges Rot) trage, regnet es Komplimente.
    Allerdings würde ich sie niemals mit kalten Tönen mixen und erst recht nicht mit Pinktönen. Als Kind wurde ich ausgelacht und zum Umziehen geschickt, wenn ich Rot und Pink mischte, heute gibt es einzelne Kleidungsstücke, die beide Töne beinhalten.

    Cord ist wieder in? War es je out? Ich bevorzuge bei Kostümen allerdings Kleidungsstücke aus Gabardine, die auch eine leichte Rippenstrucktur haben, aber nicht so anfällig sind. Bei langen Lagenröcken darf es dagegen schön fester und schwerer Cord sein, weil das eine schöne Silhouette gibt.

    • Modeflüsterin

      Liebe Usi,

      dann scheinst Du genau der Stiltyp zu sein, der die aktuellen Trends gut tragen kann! Genieße es und freue Dich darüber!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  29. Liebe Stephanie,

    ich bin zwar noch keine 40, aber die hier beschriebenen Tipps sind wirklich für jede(n) Gold wert, die sich modern kleiden möchte, ohne zu modisch angezogen zu sein.

    LIebe Grüße
    Emma

    • Modeflüsterin

      Liebe Emma,

      das freut mich sehr, dass Du die Tipps nützlich findest! Dann wünsche ich Dir frohes Ausprobieren der aktuellen Trends!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  30. Claudia Reuschenbach

    Liebe Stephanie,

    wieder einmal ein toller Beitrag! Und so witzig geschrieben…großes Kompliment und Dankeschön!

    Mit stylischen Grüßen
    Claudia

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      vielen Dank für Dein großes Lob! Freut mich sehr!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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