Die perfekte Jeans für jeden Figurtyp

Die perfekte Jeans für jeden Figurtyp - Modeflüsterin - Stil für starke Frauen über 40

Nachdem ich Ihnen in der letzten Woche 50 Tipps gegeben habe, wie Sie Ihre Lieblings-Jeans finden, kommt heute der Nachschlag: Denn heute geht es um die perfekte Jeans für jeden Figurtyp. Selbst wenn Sie sich aus den vielen Tipps schon die für Sie relevanten Empfehlungen herausgesucht haben: Ihre Zuschriften zeigen mir, dass Sie gerne für jeden spezifischen Figurtyp wissen würden, welche Jeansschnitte am besten geeignet sind.

Wobei es gar nicht so einfach ist, die perfekte Jeans für jeden Figurtyp eindeutig festzulegen. Denn neben den horizontalen gibt es ja auch noch die vertikalen Proportionen, die eine Rolle spielen. Und schließlich ist die Kombination mit Oberteilen und Schuhen mit ausschlaggebend dafür, welche Jeansform optimal passt.

Sie werden also immer mehrere Optionen pro Figurtyp haben. Auf was Sie aber grundsätzlich achten können, wenn Sie A-, H-, O-, X- oder Y-Typ sind, habe ich Ihnen hier zusammengefasst.

Falls Sie noch nicht genau wissen, welchem Figurtyp Sie am ehesten entsprechen, finden Sie hier Hilfe:

Bevor es losgeht, habe ich aber noch eine persönliche Bitte an Sie:

Eine kleine Bitte in eigener Sache:

Ich erhalte unglaublich viele Anfragen von Leserinnen, die gerne von mir wissen möchten, welcher Figurtyp sie sind. Sie wissen, dass ich Ihnen immer gerne helfe, wenn ich kann. Nur leider: Aus der Ferne kann ich weder individuelle Figuranalysen erstellen, noch persönliche Stil-Tipps geben. Per E-Mail oder Blog-Kommentar ist das nicht seriös möglich.

Und bitte senden Sie mir auch keine Fotos zu! Bei rund 100.000 Leserinnen pro Monat ist das schlichtweg nicht zu leisten. Hier sind die Grenzen eines Modeblogs erreicht. Solche individuellen Modefragen können Sie nur mit einer Stilberaterin vor Ort klären. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Vielen Dank!

Die perfekte Jeans für die A-Figur

Eine mittlere Bundhöhe, ein gerader oder Bootcut-Schnitt und möglichst bodenlang - das sind die besten Jeans für den A-Figurtyp. Mit höheren Absätzen kann die A-Figur aber auch taillenhohe, weite Modelle gut tragen.

Eine mittlere Bundhöhe, ein gerader oder Bootcut-Schnitt und möglichst bodenlang – das sind die besten Jeans für den A-Figurtyp. Mit höheren Absätzen kann die A-Figur aber auch taillenhohe, weite Modelle gut tragen.

Die A-Figur wird vor allem durch ihre breite Hüfte und kräftigen Oberschenkel zusammen mit einer schmalen Taille definiert. Was meist damit einhergeht: kürzere Beine und ein breiterer Po.

Für die A-Figur ist es daher besonders wichtig, die richtige Bundhöhe der Jeans zu wählen.

  • Um die stark geschwungene Taillen-Hüft-Kurve zu zähmen, sind mittelhoch sitzende Jeans am besten geeignet. Aber: Die rückwärtige Leibhöhe sollte etwas höher geschnitten sein, um den kräftigeren Po gut zu verpacken.
  • Wenn die A-Figur eine Jeans mit hoher Taille tragen möchte, akzentuiert das Ihre Taille und macht die Beine länger, lässt aber auch Po und Hüfte größer bzw. breiter erscheinen. Da haben Sie also die Qual der Wahl – je nachdem, welchen Effekt Sie gerade erzielen möchten.
  • Ist auch noch ein Bäuchlein im Spiel, liegen Sie als A-Typ mit einer mittleren Leibhöhe immer richtig.
  • Unbedingt vermeiden sollten Sie als A-Typ hüftig geschnittene Jeans. Eigentlich logisch: Diese akzentuieren Ihre breiten Hüften noch mehr und machen die Beine noch kürzer.
  • Da die A-Figur meist etwas mehr Platz für die Oberschenkel benötigt, sind Modelle, die dort nicht zu eng geschnitten sind, gut geeignet – allen voran gerade Modelle, die zwar die nötige Oberschenkelweite mitbringen, aber ansonsten schmal bleiben.
  • Modelle mit leichtem Bootcut, die bis fast zum Boden reichen, sind Ihre beste, da immer, mit allem und überall tragbare Option. Dieser Schnitt sorgt für etwas proportionalen Ausgleich zu den kräftigen Hüften und bleibt dennoch in seiner Linienführung recht schmal am Körper.
  • Auch weite, bodenlange Jeans-Modelle geben Ihren Oberschenkeln ausreichend Platz und haben idealerweise eine streckende Bügelfalte. Solche weiten Modelle sollten Sie aber als A-Typ auf jeden Fall mit einem mittleren bis hohen Absatz kombinieren. So verlängern Sie geschickt Ihre Beine.
  • Ihre perfekte Jeans ist dunkel und hat keinerlei auffällige Waschung, die den Blick auf die Beine oder Hüften ziehen würde. Vermeiden Sie unbedingt Quer-Waschungen!
  • Das ideale Material für den A-Typ ist fest genug, um die Kurven am Unterkörper in Zaum zu halten und enthält etwas Stretch, um sich besser an sie anzuschmiegen und insgesamt eine weichere Optik zu erzeugen.
  • Die Taschen Ihrer Jeans sollten sowohl vorne, als auch hinten möglichst schlicht gestaltet sein – und vor allem ohne Kontrast-Steppungen. Achten Sie auch darauf, dass die Gesäßtaschen mindestens mittelgroß ausfallen, nicht zu weit auseinander und keinesfalls zu schräg platziert sind.

Wahrscheinlich müssen Sie Ihre Jeans zum Schneider bringen, bevor sie Ihnen passt. Denn wenn die Jeans an der Hüfte gut sitzt, wird der Bund zu weit für Ihre schmale Taille sein. Gerade die optimale Anpassung der Jeans an Ihre Taillen-Hüft-Kurve macht sie aber zu Ihrer idealen Jeans.

Die besten Jeans für die H-Figur

Der H-Typ kann bei Jeans entweder schmal und androgyn bleiben oder mit ausgestellten Modellen mehr Kurven schaffen.

Der H-Typ kann bei Jeans entweder schmal und androgyn bleiben oder mit ausgestellten Modellen mehr Kurven schaffen.

Das typische der H-Figur ist ihre gerade Taillen-Hüft-Region, die eine burschikose Wirkung hat. Dazu kommen meist recht lange, gerade Beine. H-Figuren haben bei Jeans immer zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten: Sie können ihren Körper mit Jeans kurviger erscheinen lassen oder möglichst burschikos bleiben.

  • Wenn Sie kurviger erscheinen wollen, greifen Sie zu taillenhohen Schnitten und Silhouetten mit ausgestelltem Bein, wie Bootcut, Schlaghose oder Jeans mit weitem Bein – auch mit Bügelfalte. Dann sollten Sie aber möglichst auf einen Gürtel verzichten, um Ihre gerade Taille nicht über Gebühr zu akzentuieren. Überlassen Sie das lieber dem taillenhohen Jeans-Schnitt, der mit seiner Beinweite ein leichtes A auf Ihren Unterkörper zeichnet.
  • Wenn Sie Ihre androgyne Figur akzentuieren möchten, sind hüftig geschnittene Modelle Ihre beste Wahl. Diese dürfen dann ruhig ganz schmal und gerade sein und mit einem üppigen Gürtel kombiniert werden.
  • Wenn Sie beides machen wollen: Ihre androgyne Hüfte akzentuieren und dennoch mehr Schwung in Ihre Figur bringen, dann greifen Sie zu hüftigen Jeansmodellen, die nach unten Volumen aufnehmen, wie die Bootcut oder Schlagjeans sowie die Boyfriend-Jeans.
  • Eine sehr locker geschnittene Boyfriend-Jeans addiert etwas Volumen und schafft mehr Kurven, während sie gleichzeitig den maskulinen Elementen Ihrer Figur stilistisch entspricht. Zudem akzentuiert das hochgekrempelte Hosenbein ihre meist schlanken Beine und Fesseln.
  • Sie können als H-Typ gut auffällige Waschungen, „distressed“ Jeans und hellere Modelle tragen.
  • Ihre idealen Jeansstoffe sind robust und haben Stand – ein Stretch-Anteil ist nicht unbedingt nötig.
  • Auch Ihre Jeanstaschen dürfen vorne wie hinten stärkere Akzente aufweisen – Kontrast-Steppungen, Verzierungen und alles, was das Cowgirl-Herz begehrt.

Die beste Jeans für die O-Figur

Der O-Typ bleibt bei Jeans besser im schmalen, skinny Bereich und bei einem mittelhohen Bund - dann aber durchaus auch mit kürzeren Modellen und Akzenten am Saum.

Der O-Typ bleibt bei Jeans besser im schmalen, skinny Bereich und bei einem mittelhohen Bund – dann aber durchaus auch mit kürzeren Modellen und Akzenten am Saum.

Die O-Figur trägt ihr größtes optische Gewicht in der Körpermitte, an Bauch, Taille und Busen. Dazu kommen vergleichsweise recht schmale Hüften und Beine.

Daher sollten Sie als O-Figur auf die Höhe, Weite und Ausführung des Jeansbundes ein besonderes Augenmerk haben.

  • Der Bund sollte im mittleren Bereich liegen, sodass die Jeans bis knapp unterhalb des Bauchnabels, maximal bis zum Bauchnabel hinauf reicht. Niedrigere Schnitte würden die befürchteten Speckröllchen oberhalb des Jeansbundes herausquellen lassen. Taillenhohe Schnitte würden den Bauch mehr betonen.
  • Wenn es machbar ist, sollten Sie auf Gürtelschlaufen und Gürtel ganz verzichten.
  • Auch muss der Bund unbedingt weit genug geschnitten sein, sodass er nicht einschneidet – samt Pölsterchen-Alarm an Bauch und Taille.
  • Mit seinen vergleichsweise schmalen Beinen trägt der O-Typ am besten schmale, gerade oder skinny Jeans-Silhouetten – durchaus auch verkürzte Modelle, die die Fesseln noch stärker in den Fokus rücken. Aber aufgepasst: Das Oberteil sollte zu schmalen Jeans möglichst immer über dem Bund getragen werden.
  • Auch eine knöchellange Jeans, die sich an den Fesseln etwas schoppt oder dort hochgeschlagen ist, zusammen mit auffälligen Schuhen akzentuieren diese oft schmale Region des O-Körpers.
  • Ein unterhalb des Knies leicht (!) ausgestelltes Hosenbein, wie bei der Bootcut-Jeans, ist ebenfalls schmeichelhaft, da es die Körpermitte optisch etwas ausgleicht.
  • Wenn Sie O-Typ sind, können Sie auch hellere, auffällige Waschungen im Used-Look tragen – Ihre Beine sind Ihr Kapital!
  • Schwerere Jeansstoffe mit Stretch-Anteil sind Ihre beste Wahl. Jeans aus zu dünnem Material sollten Sie meiden, da diese einen zu großen Kontrast zum optischen Gewicht in der Körpermitte bilden – ganz nach dem Motto: skinny: ja, Leggings-Optik: nein.

Oder anders ausgedrückt: Sie benötigen als O-Typ ein schmales Bein, aber mit genügend Substanz – und idealerweise mit einem auffälligen Saumabschluss.

Die besten Jeans für die X-Figur

Gerade und Bootcut-Modelle nehmen die Kurven der üppigen X-Figur gut auf - wenn sie einen mindestens mittelhohen Bund haben. Aber auch taillenhohe Jeans und Culottes sind mit höheren Absätzen gut tragbar.

Gerade und Bootcut-Modelle nehmen die Kurven der üppigen X-Figur gut auf – wenn sie einen mindestens mittelhohen Bund haben. Aber auch taillenhohe Jeans und Culottes sind mit höheren Absätzen gut tragbar.

Die X-Figur besteht aus üppigen Kurven im Brust- und Hüftbereich und einer schmalen Taille dazwischen. Jeansmodelle, die diese Körperform nachzeichnen und seine Kurvigkeit aufnehmen, sind Ihr Ideal, wenn Sie eine Sanduhr sind. Das bedeutet:

  • Ihre optimale Bundhöhe ist mittelhoch bis taillenhoch. So verpacken Sie Ihre Kurven fest und stellen Ihre schmale Taille in den Fokus.
  • Auch auffällige Jeans-Gürtel in der Taille sind gut tragbar – sofern Sie keine sehr kurze Taille haben.
  • Achten Sie bei Ihren Jeansmodellen vor allem darauf, dass der Bund hinten etwas höher geschnitten ist als vorne. So hat auch ein runder Po den nötigen Platz und Sie können in Ihrer Jeans sitzen, ohne zu viel Einblicke zu gewähren.
  • Mit Bootcut-Jeans gehen Sie auf Nummer sicher. Das leicht ausgestellte Bein balanciert Ihre breiteren Hüften und Oberschenkel aus und addiert am Unterschenkel einen kleinen Schwung, bleibt aber dennoch insgesamt eher schmal.
  • Auch ein gerader Schnitt bringt Ihre Kurven gut zur Geltung. Wichtig dabei: eine dunkle Waschung und – falls möglich – einen höheren Schuh dazu. So bekommen Ihre Kurven mega-lange Beine.
  • Etwas weniger lange Beine, aber dafür nicht weniger Kurven inszenieren Sie mit schmalen, kürzeren Jeansformen, wie 7/8-Jeans oder hochgekrempelten slim-fit Jeans. Dann tragen Sie zum optisch verkürzten Bein möglichst ebenfalls ein bisschen Absatz – vor allem, wenn Ihre Beine ohnehin eher kürzer sind.
  • Aber auch taillenhohe Jeans in Culotte-Länge oder mit weitem Bein, die der Silhouette eines ausgestellten A-Linien-Rocks entsprechen, sind mit höheren Absätzen gut für den X-Typ tragbar. Sie akzentuieren Ihre schmale Taille und überspielen alle Kurven darunter.
  • Dunkle Farben ohne auffällige Waschungen sind für Sie am besten.
  • Auch alle Taschen sollten eher unauffällig bleiben und nicht kontrastierend abgesteppt sein.
  • Ein leichteres, aber nicht zu dünnes Material hält alle Kurven gut in Form, ohne zu viel optisches Gewicht zu addieren.

Die besten Jeans für die Y-Figur

Die Y-Figur kann die meisten Jeansmodelle tragen - Hauptsache sie sind eher hüftig geschnitten.

Die Y-Figur kann die meisten Jeansmodelle tragen – Hauptsache sie sind eher hüftig geschnitten.

Die Frau mit Y-Figur hat vor allem breite Schultern und einen großen Brustumfang. Ihre Taille ist eher gerade, die Hüften schmal, der Po klein und flach. Dafür hat die typische Y-Frau oft lange, schlanke Beine als Pluspunkt.

  • Als Y-Typ bekommt Ihr Po mehr Kurven, wenn die Gesäßtaschen nicht gerade, sondern etwas schräg platziert sind und auffällige Verzierungen aufweisen – durchaus auch Klappentaschen, Stickereien oder ein Besatz aus Schmucksteinen.
  • Auch kann Ihre ideale Jeans einen starken Akzent in der vorderen Hüfthöhe vertragen: eine auffällige Waschung ebenso wie einen geknöpften Verschluss oder Kontrast-Steppungen.
  • Hüftig sitzende Jeans mit niedriger Bundhöhe verlängern Ihren Oberkörper und wirken auf ihn verschlankend. Falls Ihr Oberkörper eher länger ist, kann auch ein mittelhoher Bund für Sie eine Option sein.
  • Alle Modelle, die nach unten ausgestellt sind, geben Ihren kräftigen Schultern und schmalen Hüften den nötigen proportionalen Ausgleich. Dazu gehören Bootcut-Jeans, Schlaghosen und Hosen mit weitem Bein.
  • Auch Boyfriend-Jeans können am Unterkörper das nötige Volumen schaffen.
  • Schmale, gerade oder skinny Schnitte wiederum zeigen Ihre tollen Beine. Diese können Sie auch unten hochkrempeln – ein weiterer Blickpunkt am Unterkörper. Dann sollten Sie aber darauf achten, dass Ihr Oberteil länger ist und fließend über den Bund fällt.
  • Sie können hellere Waschungen mit viel Struktur gut verkraften.
  • Ihre Jeansstoffe sind eher fest und schwer, auch ohne Stretch.

Insgesamt hat die Y-Figur die größte Auswahlmöglichkeit bei Jeansformen.

Sie sehen: Viele Details sind eigentlich logisch und basieren auf den typischen figürlichen Voraussetzungen der einzelnen Figurtypen.

Schwierig wird es nur bei Mischtypen und wenn die vertikalen Proportionen dazukommen. Wenn Figurtypen, wie der H- oder Y-Typ, die eigentlich lange Beine haben, plötzlich kurze Beine mitbringen. Oder wenn eine X- oder A-Figur einen kurzen Oberkörper hat und somit ihre Taille nicht wie üblich akzentuieren kann. Oder wenn Beine und Po des O-Typs doch nicht so schmal gebaut sind, wie dies beim Reintyp der Fall ist.

In diesen Fällen sind wir wieder bei den 50 Tipps für die ideale Jeans aus dem letzten Beitrag, die Ihnen eine grundsätzliche Orientierung geben…

Ich hoffe aber, dass dieser Beitrag die meisten Ihrer Fragen zur perfekten Jeans beantworten konnte. Alles andere, vor allem sehr persönliche und individuelle Fragen sind dann – wie eingangs erwähnt – die Aufgabe einer persönlichen Stilberatung. Oder von Anprobier-Orgien in der Umkleidekabine. Aber ich bin sicher: Auch das kriegen Sie in den Griff!

Ich freue mich auf jeden Fall mit Ihnen, wenn Sie sie gefunden haben: Ihre perfekte Jeans!

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26 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für die ausführliche Analyse! Da werden dir viele Leserinnen sehr dankbar sein.

    Ich habe noch eine Frage – eigentlich taillenhohe Hosen sitzen bei mir immer noch weit unterhalb meiner natürlichen Taille. Die ist nämlich bei mir fast direkt unter der Brust. Zählen sie dann als “mid-waist”?

    Herzlichen Gruß

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      ja, für Dich sitzt die Jeans dann mittelhoch. Allerdings brauchst Du als Frau mit sehr hoher Taille auch keine High Waist Jeans – selbst wenn es für Deinen Figurtyp eigentlich empfohlen werden sollte. Einziges Problem könnt sein, dass der Schnitt dann nicht richtig sitzt, da er ja eigentlich eine schmale Taille und darunter die Hüftkurve vorsieht… Aber das ist ohnehin eine “Trial-and-Error”-Geschichte 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Ah Danke, das hatte ich vermutet! Ich bin ein H-Typ mit etwas breiteren Schultern…oder ein Y mit kleinem Busen Ich mag an mir nicht allzu tiefe Hüftjeans oder eben “High Waist” die bei mir bis knapp zum Nabel gehen und damit unterhalb meiner Taille sitzen. Allerdings haben alle meine höher geschnittenen Jeans eine Quernaht (Sattelnaht?), die meine schmale Hüfte betont. Wenn die nicht deutlich sichtbar ist (schwarze Naht auf schwarzem Stoff), sieht das Modell gleich nicht so toll aus.

        • Modeflüsterin

          Liebe Diana,

          ja, Hüftbetonung bei H- oder Y-Typ ist nie verkehrt – da kann eine einzelne Naht schon viel ausmachen 🙂 Viel Erfolg weiterhin!

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,

    ich liebe es, die Sonntage mit Deinen Artikeln zu beginnnen. Schön, dass sie schon so früh online stehen!
    Am schwierigsten finde ich es, eine gute Boyfriend-Jeans zu finden, zumal ich eher high rise tragen sollte und eine schmale Taille habe. Ich suche weiter nach dem richtigen Modell!
    Interessant wäre es doch auch, einmal zu untersuchen, was eine Jeans eigentlich cool und entspannt aussehen läßt. Die Waschung , der Schnitt und das sonstige Outfit ganz bestimmt. Kürzlich habe ich eine weisse distressed Jeans gesehen. Das fand ich aber nicht stimmig. Bestimmt kannst Du das erklären. 🙂
    Für mich sind Jeans unverzichtbar. Ich trage dunkle Waschungen liebend gerne mit edlen Accessoires und gutem Blazer im Büro (konservativer Beruf). Das lasse ich mir nicht nehmen…
    Einen schönen Sonntag und herzliche Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das mit dem coolen Jeans ist tatsächlich gar nicht so leicht. Denn es sind so Mini-Details, die einen coolen oder uncoolen Eindruck machen! Aber im Großen und Ganzen sind es unsere Sehgewohnheiten, die Dich manche Entwürfe als ungewöhnlich betrachten lassen. Bei Waschungen oder “distressed” Stellen sind wir beispielsweise gewohnt, dass diese als weiße Fläche auf einer dunkleren Fläche sichtbar werden. Wohingegen eine Waschung auf einer weißen Jeans ja eher unnütz erscheint… 😉
      Zum Thema Boyfriend-Jeans: Schau doch mal, ob Du eine höher geschnittene, recht weite, typische “Mom”-Jeans durch Aufrollen der Säume zur Boyfriend-Jeans umfunktionieren kannst. Allerdings ist bei der Boyfriend-Jeans ja genau eines der typischen Details, dass die Männer-Jeans eher locker hüftig sitzen… Schwierig! Trotzdem viel Erfolg!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,
    Vielen Dank für die vielen tollen Tipps. Ich bin ein großer Fan von Deinem Blog.
    Ich habe die Erfahrung gemacht macht, dass es sich immer für mich lohnt den Rat von Experten anzunehmen.
    Eine tolle Verkäuferin hilft weiter und ich verlasse mich auch auf mein Gefühl.

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      wenn Du ein gutes Gefühl für Mode und Proportionen hast, dann ist das immer das Beste. Und wenn es in speziellen Jeansläden wirklich Verkäuferinnen gibt, die wissen, wie eine Jeans richtig sitzen soll, dann ist das natürlich auch super. Weiter so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Stephanie,

    danke für die interessanten Beiträge, ich freue mich immer schon auf Sonntag, um wieder Neues und Informatives zum Thema Mode zu lesen.
    Es würde mich freuen, wenn es einmal einen Beitrag zu Lederleggings geben würde. Seit Jahren wünsche ich mir schon eine und heuer hat es endlich geklappt! Sie sitzt gut und der Preis stimmt auch. Es interessiert mich, welche Vorschläge Sie zu diesem Modethema bringen würden.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Ulrike,

      oh, da habe ich gaaaanz viele Ideen! Ich suche meine ideale Lederleggings nämlich auch schon eine ganze Weile… bisher leider noch ohne Erfolg. Ich habe das Thema gerne in meine Sammlung aufgenommen. Bitte nur noch ein bisschen Geduld, ok?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Wieder ein toller Beitrag ❣️. und danke für so viele Informationen und Hilfestellungen.

    Ich fühle mich schon sehr viel Sicherer seitdem ich deinen Blog durchgestöbert habe.

    Liebe Grüße Ebbi

    • Modeflüsterin

      Liebe Ebbi,

      das ist ja schön! Danke Dir! Genau so soll es sein: sicherer werden im Umgang mit Mode und was Dir steht. Ich freue mich 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Hallo Stephanie,
    das hat mir gerade noch gefehlt! 😉
    Mit dem heute erschienenen Folgebeitrag ist die Sache mit der Jeans
    nun auch für mich RUND und VERSTÄNDLICH!
    Nun kann ich wirklich mit deinem Beitrag gezielt “arbeiten”, um zur
    perfekten Jeans zu gelangen!
    Super g’ mocht!
    Entspannten Sonntag und eine erfolgreiche Woche wünscht dir Ara.

    • Modeflüsterin

      Liebe Ara,

      das freut mich sehr! Dann habe ich die vielen Zuschriften also doch richtig gedeutet 🙂 Weiterhin viel Erfolg bei der Jeans-Suche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Oh, herzlichen Dank, Ute, für Deine tolle Rückmeldung! Freu mich!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Modeflüsterin, ihren ausführlichen Beitrag zu Jeans ist einmal mehr sehr hilfreich und spannend. Mir passen die Jeans von NYDJ am besten und sind für mich als ü50 Frau mit etwas mehr Kurven ideal. Anfang Jahr liess ich mir eine Jeans bei Selfnation nach meinen Massen nähen. Es ist super wenn die Jeans von oben bis unten perfekt passt. Jeansfarbe, -form, style kann alles gewählt werden. Kann ich für alle Figurtypen und Grössen nur empfehlen. Gute Woche und herbstliche Grüsse, baStei aus CH

    • Modeflüsterin

      Liebe baStei,

      das sind beides Marken, die ich ebenfalls empfehlen kann. Eine maßgeschneiderte jeans ist schon etwas besonderes und dürfte vielen Frauen helfen, endlich die passende Jeans zu finden. Vielen Dank für diese Ergänzung!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Gut, dass Du noch mehr Hinweise zur Jeansauswahl gibst!

    Ich bin schon wieder ganz verzweifelt …
    Leider gehöre ich zu den schwer zu kleidenden Mischtypen.
    Nicht nur kurze Beine sind mein Problem, sondern auch eine lange und breite Hüftzone. Dazu kommt dann noch das Hüftgold.
    Das einzig positive am unteren Teil meines Körpers sind meine schlanken Waden und Fesseln. Die möchte ich deswegen gern mit schmalen Skinny-Jeans betonten, aber da muss ich dann auch unbedingt den Schritt bedecken und hochhackige Schuhe tragen.
    Bloß das Problem ist, dass ich eigentlich zu Jeans lieber keine hochhackigen Schuhe tragen will. Grrr!
    Na, die Suche geht weiter …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      bei sehr schmalen Hosen könntest Du auch mal die Kombi Hose plus (schmales Hemdblusen-)Kleid mit einem Saum bis Mitte Oberschenkel probieren. Wenn Du das Kleid nur am Oberkörper zuknöpfst und an den Beinen offen lässt, entsteht eine mittlere Farbsäule, die die äußeren Konturen ausblendet. Das könnte dann auch mit flachen Schuhen oder kleinem Keilabsatz funktionieren. Nur so ein Gedanke. Vielleicht passt es ja zufällig. Aber ohne Garantie – wie immer 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie,

    trotz aller Tipps und Berücksichtigung des eigenen Figurtyps ist es sehr schwierig, eine optimal sitzende Jeans zu finden. Bei mir liegt das an der Kombination aus Überlänge (34-36 inch bei 1,79 m) und ziemlich kräftigen Beinen im Verhältnis zur relativ schmalen Bundweite. Dazu kommt noch eine hoch sitzende Taille, sodass sogar High Weist Schnitte bei mir oft nur auf Mitte der Hüfte sitzen. Damit bei Skinny oder auch schmalen bis geraden Jeans die Beine gut sitzen, müsste ich die Bundweite z. T. 5 Nummern zu groß wählen :-(. Daher greife ich bei eng geschnittenen Beinen meist auf viel Stretch-Anteil zurück, um wenigstens ungefähr meine Bundweite nehmen zu können. Das führt leider zu immer rutschenden Jeans, die nie an Ort und Stelle bleiben. Aber wahrscheinlich gibt es da nur das Maßschneidern oder weite Beine als Alternative… Oder hast du eine andere zündende Idee :-)?

    Vielen lieben Dank für die Tipps und Gruß,
    JJ

    • Modeflüsterin

      Liebe Judith,

      oh je! Das klingt wirklich ein bisschen nach der Quadratur des Kreises… Wenn ich könnte, würde ich Dir nur allzu gerne Deine ideale passende Jeans herbeizaubern, aber ich befürchte, dass das nicht funktioniert 😉 Da hilft wahrscheinlich tatsächlich nur Maßschneidern. Ich würde das mal mit einer Jeans ausprobieren und wenn es klappt, eine ideale Grundausstattung anfertigen lassen. Vielleicht könnte man das ja irgendwie als Sammel-Weihnachtsgeschenk hinbekommen… Ich hoffe, es funktioniert!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Frau Soundso

    Ein Einwand zu Ihrem Hinweis, der O-Typ sollte auf Gürtel möglichst ganz verzichten. Ich finde den Gürtel sogar besonders wichtig, da er verhindert, dass sich der Bund ständig runterkrempelt und eine “Stoffwurst” entsteht. Vielleicht meinen Sie aber, man sollte den Gürtel nicht “offen” tragen und damit den Bauch nicht noch extra betonen. Dem stimme ich zu. Ich käme ohne Gürtel nicht aus, aber er ist bei mir stets verdeckt unter einem längeren Oberteil.

    • Wenn Sie die richtige Jeans gefunden haben krempelt sich keine Stoffwurst mehr nach unten!!!
      Ich habe auch eine O-Figur und sämtliche Gürtel abgeschafft!
      In meinem Schrank hängen nur noch “Not your daughter’s Jeans” und nach einigen Jahrzehnten bin ich jetzt endlich glücklich und zufrieden!
      Sie sind zwar teuer aber z.b. manchmal bei Ebay preiswerter zu erhalten!
      Der Komfort ist seinen Preis wert!

      Viel Glück beim Ausprobieren!!!

    • Modeflüsterin

      Liebe Kerstin,

      genau so ist es: Ich meinte, dass ein Gürtel beim O-Typ an der ungünstigsten Stelle sitzt und daher – wenn es irgendwie geht – möglichst weggelassen werden sollte. Wenn es nicht geht, dann auf jeden Fall bedecken oder möglichst unsichtbar tragen. So wie Sie das ja auch machen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Hallo Stephanie,
    am Samstag war ich Jeans kaufen und die Verkäuferin sagte mir, Bootcut sei “out”. Als recht schlanke, typische A-Figur habe ich die letzten Jahre fast ausschließlich Jeans mit einem leichten Bootcut getragen. Was nun?
    Viele Grüße,
    Andrea

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