Wie Sie einen Hosenanzug in der Freizeit tragen – Teil 3: Der ganze Anzug

Wie Sie Ihren Hoseneinzug casual stylen - Modeflüsterin

Ihr Hosenanzug hat ein Doppelleben. Wenn Sie ihn nur beruflich einsetzen, verpassen Sie sein großes modisches Potenzial. Daher meine Empfehlung an Sie: Geben Sie dem ewig konservativen Mode-Klassiker eine zweite Chance! Denn sobald Sie ihn zeitgemäß und lässig kombinieren, können Sie den Hosenanzug in der Freizeit tragen – und liegen damit voll im Trend. Allerdings ist es gar nicht so einfach, dem Hosenanzug seine lässige Seite abzugewinnen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Um Ihnen möglichst viele Beispiele zu zeigen, wie sich ein Hosenanzug auch ganz lässig für den Casual Look kombinieren lässt, habe ich das Blogger-Projekt „Das lässige Doppelleben des Hosenanzugs“ ins Leben gerufen. Zusammen mit 9 Blogger-Kolleginnen stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie Sie die Anzughose und die Anzugjacke separat, aber auch den Hosenanzug als Ganzes lässig stylen.

Heute kommt die Kür der dreiteiligen Blog-Serie: Denn heute meistern wir die schwierigste Aufgabe, den ganzen Hosenanzug in ein möglichst lässiges Freizeit-Outfit zu verwandeln. Sie dürfen also gespannt sein auf das Défilé im großen Finale.

Beim Blogger-Projekt „Das lässige Doppelleben des Hosenanzugs“ sind die folgenden weiteren Bloggerinnen dabei:

Sonntag, der 13. August: Lässige Outfits mit der Anzughose – Teil 1

Annette „Lady of Style“, Anja „Schminktante”, Chrissie „Edelfabrik“, Sabina „Oceanblue Style“, Sabine „Sabine Gimm – Lifestyle ü 50“, Sabine „Style-up Petite“.

Sonntag, der 20. August: Lässige Outfits mit der Anzugjacke – Teil 2

Anja „Schminktante“, Chrissie „Edelfabrik“, Sabina „Oceanblue Style“, Sabine „Sabine Gimm – Lifestyle ü 50“, Sabine „Style-up Petite“.

Sonntag, der 3. September: Lässige Outfits mit dem Zweiteiler – Teil 3

Annette „Lady of Style“, Anja „Schminktante“, Chrissie „Edelfabrik“, Cla „Glam Up Your Lifestyle“, Conny „Conny Doll Lifestyle“, Sabina „Oceanblue Style“, Sabine „Sabine Gimm – Lifestyle ü 50“, Sabine „Style-up Petite“, Susi “Texterella“.

Wie sieht der moderne Hosenanzug aus und wie kombinieren Sie ihn?

Der moderne Hosenanzug ist so facettenreich wie nie. Er hat unglaublich viele Silhouetten. Von der klassischen, geraden Hose, über weite Marlene-Hosen, bis hin zu knöchelfreien Exemplaren, wie Zigarettenhosen oder Culottes – die Anzughose ist so vielfältig wie die Mode selbst.

Das gleiche gilt für den Blazer des Anzugs: Ob kurz oder lang, ein- oder zweireihig, tailliert oder kastig, schlicht oder mit Schößchen – alles ist möglich, was zu Ihnen und Ihrer Figur passt.

Und auch die Anzugstile insgesamt reichen von pur und streng, über Retro-Modelle bis feminin verspielt.

Wenn Sie also noch einen Hosenanzug aus älteren Zeiten im Schrank haben: Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie zumindest Anzughose oder -jacke wieder tragen können. Das Geheimnis der Verjüngungskur lautet: Stilmix! Und zwar mit extrem lässigen Kleidungsstücken, Schuhen und Accessoires aus der Freizeitgarderobe. Denn das neue Leben des Hosenanzugs ist lässig, cool und trendy.

Wenn Sie sich allerdings einen ganz modernen Hosenanzug zulegen wollen, dann sind die folgenden Kriterien derzeit modisch angesagt:

  • Hosenanzüge mit auffälligem Muster, mit Karos, Streifen oder floralen Dessins.
  • Hosenanzüge in Knallfarben – allem voran Rot, aber auch Türkis oder Rosa.
  • Hosenanzüge in Samt oder Cord.
  • Hosenanzüge in Oversize-Silhouetten.
  • Hosenanzüge mit weiten Marlene-Hosen, 7/8-Schlaghosen oder Culottes.
  • Hosenanzüge mit doppelreihigen, taillierten Long-Blazern.

Ob Sie nun Ihren Alten wieder aus dem Schrank kramen oder sich einen Neuen zulegen wollen: Hauptsache, Sie achten bei der Auswahl auf Ihren Stil, Ihre Farbpalette sowie die passende Silhouette und Proportionen für Ihren Figurtyp. Alles andere, auch die passende Kombination mit dem Rest Ihrer Garderobe, funktioniert dann fast von selbst.

Wenn Sie den klassischen Hosenanzug für die Freizeit tragen wollen, kommt es auf jedes Detail an.

Die heutige Aufgabe ist zugegebenermaßen nicht einfach. Denn wenn Ihr Hosenanzug ein echter Büro-Klassiker ist, dann kommt es auf jedes Detail an – besonders auf das Styling der Einzelteile. Während sich nur die Anzughose oder nur die Anzugjacke relativ leicht im Stil-Mix auf lässig tunen lassen, ist dies beim ganzen Zweiteiler ein schwierigeres Unterfangen.

Leichter wird es, wenn Ihr Anzug bereits einige coole, moderne Elemente mitbringt – beispielsweise die oben erwähnten aktuellen Trends. Oder wenn er ein Material aufweist, das etwas vom gängigen, von der Männerkleidung inspirierten Zwirn entfernt ist.

Bei einem klassischen, dunkelblauen Hosenanzug könnte Ihre Auswahl an lässigen Kombi-Partnern folgendermaßen aussehen (Affiliate-Links):

 

Extra: Shopping-Tipps für Plus-Size-Ladies

Sie wollen Ihren Hosenanzug auch lässig stylen – selbst wenn Sie ein paar Kilos mehr auf die Waage bringen? Das geht! Und zwar problemlos. Die folgenden Kleidungsstücke und Accessoires habe ich für Sie aus den Online-Shops gefischt, mit denen sich ganz herrlich lässige Anzug-Looks umsetzen lassen (Affiliate-Links):

 

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, die Lässigkeit aus Ihrem Zweiteiler herauszukitzeln:

  • Vermeiden Sie klassische Blusen und alle Accessoires, die Büro-Touch haben, um jeden Preis! Dazu gehören beispielsweise Pumps, Herren-Schnürschuhe, kantige, steife Handtaschen und Perlenketten.
  • Greifen Sie zu typischen Freizeit-Tops, wie T-Shirts, Jeanshemd und Tunika.
  • Besonders hip sieht es aus, wenn auf dem Top ein Schriftzug, ein cooles Motiv oder ein Band-Aufdruck zu sehen ist.
  • Tragen Sie ausschließlich typische Freizeitschuhe zum Ensemble: Sneakers (vor allem in Weiß), Slip-ons, Vans, Sandalen, Havaianas und Badeschlappen sind gerade richtig. Auch alle Bast-Sohlen, wie bei Espadrilles, haben den gewünschten Effekt.
  • Greifen Sie bei Tops zu frechen Mustern oder Knallfarben, zu Patchwork oder Colour-Blocking, zu kreativen Motiven oder ungewöhnlichen Applikationen – Hauptsache ein bisschen wild und eindeutig so gar nicht office-tauglich.
  • Stylen Sie Accessoires aus der Sportmode zum Anzug, wie beispielsweise Schirmkappen oder sportliche Sonnenbrillen, aber auch Tops im Trikot-Stil.
  • Auch fröhliche oder trendy typische Freizeit- und Sommer-Accessoires sind möglich: ein Nicki-Tuch, frech um den Hals geknotet, eine bunte Mini-Tasche zum Querhängen, ein großer Bast-Shopper oder ein sportlicher Rucksack und Riesen-Creolen am Ohr, eine offensichtlich sportliche Uhr am Handgelenk sowie eine stylishe Sonnenbrille versetzen den Anzug in sommerlich-leichte Urlaubs-Laune.
  • Schoppen Sie die Ärmel Ihrer Anzugjacke hoch oder krempeln Sie sie auf, um ein Freizeit-Feeling aufkommen zu lassen. Aber Vorsicht: Sie werden die Blazer-Ärmel vor dem nächsten konservativen Anlass dann aufbügeln (lassen) müssen (wenn Sie nach dieser Blog-Serie überhaupt noch Lust haben, ihn auf herkömmliche Weise zu tragen…).
  • Lassen Sie die Ärmel Ihres Tops lässig unter den Blazer-Ärmeln hervorblitzen. So ein Lagenlook am Arm sendet Freizeit-Wellen!
  • Lassen Sie unter dem Anzug ein Top in lässigem Half Tuck ein bisschen unordentlich aussehen.
  • Probieren Sie mal, ein lässiges Long-Top – ob Tunika oder Long-Shirt – einfach locker unter dem Blazersaum herausschauen zu lassen.

Sie werden wahrscheinlich etwas herumprobieren müssen, um Ihr ideales Lässig-Styling zu finden, das zu Ihrem Stil und Ihrer Figur passt und den gewünschten Casual-Effekt herstellt. Wichtig dabei: Bleiben Sie immer Ihrem eigenen Stil treu! Nur Kombi-Partner oder Accessoires, die Ihren Stil oder eine Ihrer Stil-Facetten unterstützen, sind eine sinnvolle Ergänzung.

Sind Sie kein sportlicher Typ, dann könnten Sie beispielsweise auch mit sexy-femininen Kombi-Teilen und Accessoires experimentieren, sofern diese Ihre Stil-Facetten stärken. Denken Sie dabei in etwa an Seiden-Camisoles, Schnür-Stiefeletten, üppige, florale Dessins oder Spitze. Das ist zwar nicht lässig, aber auch damit kommt Ihr Zweiteiler schnell weg von seinem Business-Image und Sie geben ihm eine völlig neue Note. Inklusive neuen Einsatzbereichen beim Date, auf der Vernissage oder beim Restaurantbesuch.

Es geht bei dieser Blog-Serie um alternative Styling-Varianten, die es Ihnen erlauben, Ihren Hosenanzug noch öfter auch in Ihrer Freizeit zu tragen. Sodass Sie noch mehr Gewinn aus Ihrer modischen Investition schlagen können. Stichwort: „Cost per Wear“ (Kosten pro Einsatz Ihres Kleidungsstücks) – Sie wissen schon oder?

Mein Freizeit-Outfit mit Hosenanzug: pur, bequem, mit Akzentfarbe

Wie Sie einen Hosenanzug in der Freizeit tragen - ModeflüsterinMein Outfit ist mal wieder super easy. Eigentlich überlasse ich bei diesem Look fast die ganze Arbeit meinem Lieblings-Sommer-Anzug von Laurél:

  • Sein Schnitt mit schmaler Hüftzone und weit auslaufendem Hosenbein sowie einem einreihigen, leicht tailliertem Longblazer ist gerade modern und passt zu meiner großen, in der Körpermitte etwas gerundeten H-Figur perfekt.
  • Sein Streifenmuster ist eine Prise exzentrisch, sodass es sich vom klassischen Nadelstreifenanzug etwas abhebt und seine eigene sportliche Prägnanz entwickelt.
  • Zudem strecken seine hellen Längsstreifen auf dunklem Grund die Statur, lassen mich insgesamt schlanker erscheinen.
  • Er besteht aus einem leichten, ungefütterten Baumwollstoff, der ihn so herrlich sommerlich macht und weit weniger steif erscheinen lässt als den klassischen Business-Anzug. Unnötig zu erwähnen, dass sein Innenleben auch ohne Futter perfekt verarbeitet ist…

So weit, so gut. Für meinen schlichten, klaren Stil bedeutet das, dass ich eigentlich nicht mehr viel machen muss, um ein lässiges Flair herzustellen:

  • Das schlichte T-Shirt mit V-Ausschnitt in einer kräftigen, ins Lila tendierenden Beerenfarbe setzt am Oberkörper einen auffälligen Kontrast zum Dunkelblau des Anzugs. So erhält das Outfit eine temperamentvolle Frische und der Blick wird auf das Gesicht gelenkt.
  • Das figurnahe, aber nicht hautenge T-Shirt lasse ich leicht über dem Hosenbund enden, um mein kleines Bäuchlein locker zu überspielen.
  • Die Sneakers in passendem, dunkelblauem Wildleder haben seitlich zwei Lederstreifen aus schwarzem Lackleder und Silber und verstärken damit die Sportlichkeit der Anzugstreifen.
  • Idealerweise haben sie auch noch einen Einsatz aus lila Wildleder an der Kappe, sodass eine Farbklammer zwischen Füßen und Oberkörper entsteht. Mehr braucht es nicht, um die Beerenfarbe harmonisch in das Outfit einzubinden.
  • Die Blazer-Ärmel kremple ich – ganz im Freizeit-Stil – locker auf Dreiviertel-Länge hoch. So entsteht ein kleiner Taillen-Akzent und die Beine werden etwas optisch verlängert.
  • Auch bei den Accessoires bleibe ich ganz reduziert: Meine Armbanduhr mit Edelstahl-Band und ein Silber-Ring sind alles, was ich zum sportlich-lässigen Anzug-Outfit addiere.
  • Etwas coole Sommer-Sonnen-Laune kommt durch meine Sonnenbrille von Dolce & Gabbana ins Spiel.

That’s it. Das ist alles. Mehr brauche ich nicht, um mich in meinem Lieblings-Sommeranzug super-bequem zu fühlen. Was soll ich sagen? Ich liebe mein unkompliziertes, pures Mode-Leben!

Meine Alternativen zum vorgestellten Anzug-Look:

  • Manchmal trage ich meinen Anzug auch mit einem hellblauen Jeanshemd und weißen Sneakers.
  • Manchmal, bei kühleren Temperaturen, ist mein Kombi-Partner auch ein leichter Rollkragenpullover oder mein V-Pullover aus Sommerkaschmir in Pink.
  • Sogar schwarze Sneakers und ein schwarzes T-Shirt sind dazu kombinierbar. Denn Schwarz harmoniert mit kühlem Dunkelblau hervorragend.
  • Ferner ist ein Look mit knallroten Akzenten eine super Variante, um fröhliche Lässigkeit und ein bisschen Marine-Chic zu versprühen. Dazu genügt manchmal schon ein rotes Nikki-Tuch um den Hals im ansonsten dunkelblau-monochromen Outfit. Zusammen mit einem rot-weißen oder blau-weißen Ringelshirt ist die maritime Aussage noch klarer.

Im Grunde ist mein dunkelblauer Streifen-Anzug mit ungefähr der Hälfte meiner sommerlichen Basisgarderobe kombinierbar. Er ist einfach unglaublich variabel einsetzbar. Das kommt daher, dass seine Silhouette und seine Stil-Eigenschaften genau meinem Figur- und Stil-Typ entsprechen. Zudem greifen seine Farben drei meiner Basis- und Akzentfarben auf, während Streifen ohnehin zu meinen Lieblingsmustern zählen. Was würde ich nur ohne diesen treuen Begleiter machen?

Das große Finale: Weitere 9 Casual Looks mit Hosenanzügen

Jetzt schicke ich Sie aber zu meinen Blogger-Kolleginnen, die sich ebenfalls Gedanken dazu gemacht haben, wie sie ihrem Büro-Zweiteiler eine lässige Seite abgewinnen. Zum glorreichen Abschluss-Défilé ist heute das gesamte Aufgebot an Bloggerinnen dabei, die sich am Projekt beteiligt haben. Klicken Sie sich doch einfach mal zu Annette, Anja, Chrissie, Cla, Conny, Sabina, Sabine Gimm und Susi durch. Ich würde mich freuen, wenn Sie dort noch einige Outfits entdecken, die Sie zu neuen Styling-Ideen rund um Ihren Hosenanzug inspirieren.

Und jetzt interessiert mich natürlich brennend, ob Sie auch einen so treuen Begleiter haben, der Sie nicht nur im Büro, sondern auch zu ganz vielen weiteren Gelegenheiten verlässlich schick macht. Wie zaubern Sie die lässige Seite Ihres Hosenanzugs herbei?

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33 Kommentare

  1. Sabine ~ Style Up Petite

    Das war eine tolle Aktion, die mir meinen Hosenanzug auf jeden Fall näher gebracht und das Image des “verstaubten” Klassikers aufpoliert hat. Mein Anzug führt zu Unrecht ein Schattendasein, das weiß ich jetzt. Danke, dass ich dabei sein durfte und ganz herzlichen Dank für deine vielen, wertvollen Tipps rund um das Thema.

    Lieben Gruß und einen schönen Sonntag
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ich bedanke mich bei Dir für Deine wunderbaren Beiträge zur Aktion! Besonders gelungen finde ich, dass Du daraus gleich eine Mini-Capsule kreiert hast: mit wenigen Stücken immer wieder leicht variierte Outfits zusammengestellt hast. Das finde ich super und ist so “Modeflüsterin-like”!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, Kristin! Das freut mich sehr!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stefanie, seit geraumer Zeit lese ich mit großem Interesse Deine Modebeiträge, auch die der anderen Ladybloggers. Es ist toll, dass Ihr für Frauen schreibt, die nicht mehr Idealmaße haben. Ich bin 52Jahre aber schon immer sehr an Mode interessiert. Dank Deiner Hilfe weiss ich, dass ich ein Y-Figurtyp bin. Habe mich aber immer so gekleidet, dass der schlankere Unterkörper durch gemusterte oder farbige Hosen betont wurde. Der Stilbruch ist eine tolle Möglichkeit in der Mode und ich praktiziere ihn sehr gerne, um mein Outfit aufzulockern. Vielen Dank an dich und auch an die anderen Modebloggerinnen für die Anzugpräsentationen. Ich selbst habe als Wintertyp Freude an Farbkontrasten, aber immer im Blick, dass sich die Farben im Outfit wiederfinden. Meinen schwarzen Nadelstreifeanzug lockere ich mit einem pinken Shirt mit Schriftzug auf oder trage zur Jeans mit Patches die Anzugjacke und ein weißes T-Shirt oder zur Anzughose ein farbiges Shirt und eine schwarze Bikerjacke.
    Viele Grüße und eine schöne Woche. Freue mich schon auf den nächsten Newsletter
    Simone

    • Modeflüsterin

      Liebe Simone,

      das klingt aber alles nach Outfits, die ich so oder so ähnlich auch tragen würde! Als Wintertypen, die den Stilmix aus klassischen und sportlich-lässigen Elementen lieben, sind wir uns stilistisch dann doch recht ähnlich. Nur unsere Lieblings-Schnitte werden sich wahrscheinlich unterscheiden. Denn bei mir als rundlicher H-Typ mit Bäuchlein liegt die Betonung entweder im Schulter-Brust- oder im Bein-Bereich – Hauptsache weg vom Bauch 😉 Hab weiterhin viel Freude mit Deinem Stil-Mix in Y-Version!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,

    danke für den interessanten Beitrag über Hosenanzüge, habe schon viel in deinem Blog gelernt.
    Leider bin ich unsicher in Sachen Mode. Ich hoffe, es ist ok, über meine Unsicherheit zu schreiben. Ich habe das Gefühl, dass hier eher modesichere Ladies schreiben, die lediglich kleine Anregungen brauchen. Mit Anfang 50 habe ich Größe 38 und eine H-Figur. Viele Frauen beneiden mich, weil ich doch alles tragen könne, aber genau das ist mein Problem. Die Auswahl ist für mich zu groß und ich bin unsicher darin, was mir steht. Besonders Oberteile zu wählen fällt mir schwer.
    Nach einer Farb- und Stilberatung vor 7 Jahren, stehen mir Herbstfarben. Meine Basisfarben sind creme, beige und braun. Bei den Akzentfarben bin ich unentschieden. Der Kleidungsstil der Beratung war der damaligen Mode entsprechend, heute nicht mehr aktuell.
    Gerne würde ich weiblicher, kurviger aussehen, es fällt mir aber schwer, solche Kleidungstücke in meinem Farben zu finden.
    Ich verbringe viel Zeit mit der Kleidungswahl, morgens und beim Einkaufen und bin oft frustriert, weil ich unsicher bin, was mir steht.
    Zu meinem Trost habe ich mir gesagt, dass ich mir Zeit lassen darf. Vermutlich wird es noch Jahre dauern, bis ich etwas mehr Sicherheit in Kleidungsdingen habe.
    Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag
    Anne

    • Modeflüsterin

      Liebe Anne,

      schön, dass Du Dich hier zu Wort meldest! Du bist mit Deiner Unsicherheit ganz und gar nicht alleine! Es finden sich hier viele Leserinnen zusammen, die an unterschiedlichen Stellen ihrer Stil-Reise angelangt sind. Manche brauchen nur noch einen kleinen Anstupser oder eine Inspiration, manche sind gerade dabei, ihren Kleiderschrank von Grund auf zu erneuern.

      Das Wichtigste dabei ist der erste Schritt: sich selbst und seine Stilvorlieben besser kennen zu lernen. Dann ist es tatsächlich meist ein längerer Weg, bis man eine gewisse Stilsicherheit erlangt. Vielleicht findest Du im Beitrag “Finde Deinen Stil” eine kleine Anleitung, wie Du bei der Stilsuche vorgehst. Und dann hangelst Du Dich über Deine Lieblings-Farben, Deinen Figurtyp und Deine Stil-Facetten langsam zu Deinen besten Outfit-Silhouetten und den Basics vor, die Du zur Umsetzung benötigst. Ich wünsche Dir viel Erfolg auf dieser Reise!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Diese Serie war ein Paradebeispiel von “nur schauen” für mich, ich habe nämlich gar keinen Hosenanzug. Ich hatte mir einen für Bewerbungen etc. gekauft, dann aber festgestellt, dass ich mich darin so unwohl und verkleidet fühle, dass ich ihn nie komplett angezogen habe. Ich mag an mir aber auch keine klassischen Blusen, deswegen kam die Standard-Kombi Hosenanzug, Bluse, Pumps für mich einfach nie in Betracht und ich habe mich nie dran gewöhnt. Dabei liebe ich Blazer total wegen ihrer strukturgebenden Funktion und ziehe sie ganz viel im Büro an, aber halt nur als “seperates”, am liebsten zu Kleidern und Röcken.

    Dennoch haben mir viele der Outfits gut gefallen, vielleicht gerade weil sie so anders waren als alles, was ich so anziehen würde, und deine Analysen schulen wirklich den Blick für die Wirkung eines Outfits… ich habe also wieder was gelernt! 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Emma,

      das freut mich jetzt aber besonders, dass Du – obwohl das Thema nicht so Dein Ding ist – ein paar Lerneinheiten mitgenommen hast! Ich glaube ja auch, dass Mode-Analysen insgesamt dazu beitragen, den Blick zu schärfen. Und das kommt dann auch dem eigenen Stil zugute. Schön, dass Du das auch so empfindest! Weiterhin viel Spaß beim Schmökern hier, auf dem Blog!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Meisterin des Easy-Chic,
    Ihr Anzug-Styling beweist: Hier beherrscht wirklich jemand die Kunst, mit minimalen Mitteln die gewünschte Wirkung zu erzielen. T-shirt, Schuhe, Uhr -weniger geht kaum. Es sei denn, man/frau ist ein Boho und trägt gar nichts unter der Anzugjacke … oder eine kleine feine Satin-Corsage, damit der Bauchnabel bedeckt ist 😉 Meine ist in einem kräftigen dunklen Lilaton, dazu kombiniere ich einen ebenso farbigen schmalen langen Schal, der aus leicht glänzendem Material sehr grobmaschig gestrickt ist. Der dunkelblaue, schlichte Anzug wirkt dadurch, abends getragen (natürlich in dieser Kombination abends getragen), lässig und zugleich ein bisschen geheimnisvoll. Die Sandalen dazu? Aus tausend und einer Nacht, ebenso wie das Täschchen und ein bisschen Handgelenk-Gewickel.
    Freue mich schon auf den nächsten Sonntag, wenn ein neues Kapitel aufgeschlagen wird!
    Herzlich,
    Annette

    • Ja, genau, Boho oder 1001 Nacht geht auch!
      Statt den Anzug mit Sneakers und Logoprint-Shirt aus der formellen Ecke zu holen, würde ich eher zu einem Mix mit Ethnoteilen greifen, da ich einfach gar kein sportlicher Typ bin. Als Schuhe Babouches oder lässige Stiefeletten und als Oberteil eine flatterige Tunika oder ein Batiktop. Ich bin seit Tagen schon fleißig am Kombinieren.
      Besondes gelungen in diesem Sinne finde ich das Styling mit den knallgelben Slings und dem Leoprint-Shirt von Chrissie in ihrer Edelfabrik.
      Danke Stephanie, danke Chrissie.

      • Modeflüsterin

        Liebe Susanne,

        dann wünsche ich Dir viel, viel Erfolg bei Deinen Boho-Experimenten! Aber vor allem: Hab viel Mode-Spaß dabei!

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      jaaaa! Das klingt toll! Den Hosenanzug mit Boho-Elementen zum Abend-Outfit zu stylen, finde ich klasse – an anderen Frauen 😉 Ich bin leider so gar nicht der Boho-Typ. Schnüff! Du weiß ja, dass ich modisch gesehen gerne den minimalen Aufwand mit dem maximalen Effekt verbinde. Daran arbeite ich schon seit Jahrzehnten… Und es hört nie auf, eine Herausforderung zu sein. Vor allem muss man ständig gegen die Langeweile ankämpfen – Du weißt bestimmt, was ich meine. Umso mehr bedanke ich mich für Deinen lieben Zuspruch zu meinem Easy Chic! 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Ich danke Dir sehr für diesen Zuspruch, Ina! Da ich mich ja eher selten zeige, freut mich das umso mehr 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,

    die Aktion war für mich sehr inspirierend. Das hat echt Spaß gemacht. Vielen Dank für die tollen Tipps und danke, dass ich dabei sein durfte.

    Liebe Grüße Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      das Dankeschön gebe ich gerne zurück! Du bist immer eine echte Bereicherung bei meinen Blogger-Aktionen! Dein Stil ist sehr persönlich und außergewöhnlich – und daher immer ein wunderbares Beispiel, dass Frau sich nicht anpassen muss. Stil darf auch bei erwachsenen Frauen fröhlich und ausgelassen sein!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Hallo liebe Stephanie,
    ich sag noch mal “Danke” – für die super Idee und dafür dass ich mit machen durfte. Ich finde Deinen Anzug ja auch insich schon suüer lässig. Der Schnitt mit den eher lockeren Beinen und der Blazer der sogar mit Hoodie gut ausschaut. Einfach lässig eben 😀

    Ich klick mich jetzt noch zu den anderen Mädels und Dir wünsch’
    ich guten Start in die neue Woche!!!

    Ganz liebe Grüße Chrissie

  8. Liebe Stephanie
    Vielen Dank für deine Hosenanzugs-Triologie. Ich muss ja gestehen, dass ich einen Hosenanzugs-Sperre habe. Ich kann damit wirklich gar nichts anfangen. Darum hat es mich umso mehr interessiert, ob irgend etwas aus der Triologie mich ansprechen könnte.
    Was mir schliesslich gefallen hat ist der Blazer allein lässig kombiniert. Ich habe schon länger ein Exemplar praktisch ungetragen im Schrank. Die dazugehörende Hose ist schon im Kleidersack gelandet, da ich klassische Hosen absolut nicht mag. Den Blazer werde ich künftig öfters lässig tragen. Jeans, Lederhose, Turnschuhe kommen mir dazu in den Sinn!
    Vielen Dank für die Inspiration. 🙂
    Lukretia

    • Modeflüsterin

      Liebe Lukretia,

      das ist ja schön, dass Deine Blazer jetzt ein zweites Leben erhalten!
      Falls Du noch weitere Anregungen zum Styling brauchst: Da gab es mal hier eine kleine Blogger-Aktion zum “Magischen Mode-Dreieck” mit ganz vielen Ideen, wie sich Blazer, T-Shirt und Jeans zum stilvollen Outfit für alle Gelegenheiten stylen lassen. Wenn Du das noch nicht entdeckt hast, wäre das vielleicht etwas für Dich 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie,

    ich wollte gerade schon schreiben, dass ich keinen Hosenanzug besitze (nur “einzelne” Blazer und Anzugshosen)…und deshalb auch keinen trage. Dann ist mir eine meiner liebsten Büro-Kombinationen eingefallen: Ein schwarzer Smokingblazer mit einem weißen T-shirt (pur oder mit Print) und weißen Sneakers – und dazu eine schwarze, fließende Hose, die wie das Kind einer Smokinghose und einer Track-Pant aussieht ;-). Ist zwar kein “echter” Hosenanzug, aber “if it walks like a duck and quacks like a duck…..” 😉

    Herzlichen Gruß

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      das ist ja herrlich! So ein “Fast-Hosenanzug” ist ja auch irgendwie ein “Ganzkörper-Kleidungsstück” 😉
      Deine Version der Anzughose ist schon per se sportlich-stylish im Athleisure-Stil. Und mit dem Smokingblazer ergibt sich ein toller Stil-Mix. Jetzt hoffe ich nur noch, dass die “Ente” außen vor bleibt… 😉 (Kicher)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie, vielen Dank für diese Hosenanzug-Trilogie! 🙂
    Besonders spannend fand ich diesen 3. und letzten Teil.

    Nun ich muss ja sagen, dass für mich Hosenanzüge aber auch Kostüme (diese sollte man hier nicht vergessen) noch nie nur eine reine Business-Kleidung war.

    Ich mochte und fühlte mich in dieser Kleidung schon immer sehr wohl und somit habe ich Hosenanzüge und Kostüme in meinen Stil integriert und ich trage diese Kleidung sehr oft, eben auch in meiner Freizeit.
    Ja ich würde sogar sagen diese Kleidung bestimmt sogar etwas meinen Stil.
    Zu Anlässen wo es eben auch passt. Zum Beispiel wenn ich mich mit Freunden im Kaffee treffe, oder beim ausgehen am Abend, oder wenn ich einfach so in der Stadt unterwegs bin.

    Wobei ich eher solche Teile vorziehe bei denen der Blazer einen taillierten, Figur betonenden Schnitt haben. Auch mag ich lieber Unifarbene Hosenanzüge und Kostüme. Welche mit Karomustern u.ä. mag ich nicht so gerne. Höchstens mit einem Nadelstreifendesign lasse ich mir diese Kleidung einreden 😉

    Um eben einen klassischen Business-Look zu vermeiden, kombiniere ich die Teile immer nur mit Tops, Shirts und Tank Tops.
    Blusen vermeide ich immer (!) zu dieser Kleidung, selbst wenn ich mal einen Hosenanzug im Büro trage.
    Wenn der Anlass zum tragen dieser Kleidung etwas gehobener ist, dann ziehe ich eben auch ein eleganteres Seidentop an.
    Auch Hüte lassen sich hervorragend zu dieser Kleidung kombinieren.
    Besonders mag ich ja meinen roten Hosenanzug. Diesen trage ich oft am Abend beim ausgehen. Einfach ein schlichtes schwarzes Top und schwarze High Heels dazu kombiniert und schon ist das Ausgehoutfit fertig 🙂

    Das einzige was mich an dieser Kleidung immer genervt hat war das kaufen dieser Kleidung. Es gibt einfach soviele Teile, die einfach furchtbar geschnitten sind. Tatsächlich habe ich mich schon gefragt, ob es für die Designer die für “die Stange” designen die unlustigste Aufgabe ist Hosenanzüge und Kostüme zu designen. Da es meiner Meinung eben soviele gibt die so geschnitten aussehen, als hätte sich der Designer nichts dabei gedacht und nur schnell etwas hinskizziert hat um nur ja diese lästige Aufgabe loszuwerden….
    Naja zum Glück habe ich einen Onlineshop gefunden bei dem man seine Hosenanzüge und Kostüme einfach selbst gestalten kann wie man möchte 🙂

    Vielen Dank und Liebe Grüße,
    Nina

      • Gerne 😉
        Nun die Seite lautet: http://www.sumissura.com/de/

        Ich persönlich kann diese Seite sehr weiter empfehlen. Ich habe mir von denen schon 4 Hosenanzüge und 3 Kostüme machen lassen, so wie ich sie wollte.
        Zugegeben es ist jetzt nicht gerade günstig, nichts desto trotz finde ich das Preis-Leistungsverhältnis allerdings schon in Ordnung.

        Schließlich bekommt man dafür die Teile so geschnitten wie es für den eigenen Körper passt, da sie maßgeschneidert werden. Seitdem kann ich Blazer auch wieder geschlossen tragen, ohne das ich mich in ihnen eingeengt fühle.
        Und man kann so den Hosenanzug usw. selbst designen wie man möchte. Sie haben da ganz viel an Auswahlmöglichkeiten.
        Und wenn eine Designmöglichkeit nicht zur Verfügung steht kann man einfach per Mail nachfragen ob sie das nicht doch machen könnten.
        Zum Beispiel kann man bei den Ärmelknöpfen von den Blazern max. nur 3 Knöpfe je Ärmel auswählen. Ich habe sie angeschrieben ob denn nicht auch 4 Knöpfe je Ärmel möglich wären und das war dann kein Problem und es wurden mir 4 Knöpfe je Ärmeln angenäht.

        Allerdings würde ich anraten Stoffproben anzufordern. Leider bin ich mit einem Kostüm nicht ganz so zufrieden. Da der Stoff mir etwas zu weich für einen Blazer ist und dieser hat jetzt nicht so die stabile Eigenform, wie ich es eigentlich gerne möchte.

        • Hallo Nina,
          die Seite sieht echt interessant aus und ich finde Deine Hinweise auch wertvoll. Vielleicht klappt’s ja so mal mit einem wirklich passenden Mantel für meine X-Figur mit ‘Bäuchlein’ – oder ich freunde mich doch noch mal mit Blazern an, weil sie wirklich passen, was noch nie vorkam …
          Schön, dass es hier so einen inspirierenden Austausch gibt!
          Viele Grüße
          Christina

    • Modeflüsterin

      Liebe Nina,

      das klingt, als wärst Du definitiv kein Blusentyp 😉 Vielleicht aber ein Jeanshemd-Typ? Das sieht zum Hosenanzug wirklich lässig aus… Nur so ein Gedanke.
      Und um Deinen roten Hosenanzug beneide ich Dich wirklich – ich suche auch schon seit einiger Zeit nach einem passenden Exemplar. Jetzt habe ich einen gefunden und schleiche schon seit Wochen darum herum… Denn beim Preis muss ich noch mal ganz genau in die Portokasse schauen 😉 Ich werde hier berichten, falls sich die “Liebenden” doch noch finden.
      Ich vermute, dass Du mit Deinem Verdacht, dass sich die Modedesigner nicht viel Mühe mit ausgefeilten Schnitten machen, Recht hast. Gerade neulich habe ich mich genau darüber mit einer Modedesignerin unterhalten. Das Problem liegt aber nicht an den Designern, sondern an den Modefirmen, die diese beschäftigen. Gerade im Fast Fashion Bereich haben die Designer nur sehr wenig Zeit für die Entwürfe. Sehr viel mehr Zeit geht in die technischen Zeichnungen und den Austausch mit den Produzenten – alles Aufgaben, die früher getrennt voneinander, von unterschiedlichen Spezialisten wahrgenommen wurden. Diese werden jetzt aus Kostengründen bei vielen Labels zusammengelegt – beim Modedesigner. Kein Wunder, dass bei solchen Arbeitsbedingungen nichts Gutes herauskommt. Hach, es wäre so schön, wenn es eine “heile Mode-Welt” gäbe!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Das Hosenanzug-Finale fand ich besonders beeindruckend!
    Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen!

    Ich konnte mich nur schwer entscheiden, welches Outfit mir am besten gefällt. Nach reiflicher Überlegung überreiche ich diesmal der Modeflüsterin selbst die Goldmedaille für die schöne Kombination aus strengen Streifen und herbstlich passendem Brombeerton. Cla bekommt Silber für die coole Schwarz-Weiß-Rot-Mischung und Susi Bronze fürs Streifenshirt zum roten Anzug.
    Ihre seht alle super aus!!

    Rote Hosenanzüge scheinen sich ja wirklich zunehmender Beliebtheit zu erfreuen …
    So viel grelle Farbigkeit wäre mir persönlich allerdings zu auffällig. Ich finde es aber toll, was die Bloggerinen daraus gemacht haben!
    Und ich bleibe beim Rock mit Strickjacke …
    😉

    Liebe Anne!
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
    Wie Stephanie schreibt: Wir sind alle unterwegs zum eigenen Stil. Der eine ist schon etwas weiter, der andere steht noch am Anfang der Suche. Aber selbst wenn man bereits in seiner persönlichen Modestraße angekommen ist, gibt es Momente der Unsicherheit.
    Ganz oft stehe ich im Geschäft und überlege, ob dieses oder jenes Teil zu mir passt oder nicht. Es hilft meistens, einfach mal ein Photo zu schießen, das Geschäft zu verlassen und sich das Bild in Ruhe zu Hause anzusehen. Dann kann man mit Hilfe der Modeflüsterin-Regeln beziehungsweise anhand der vorher festgelegten Kaufkriterien erkennen, ob etwas gut ist.
    Und glaub mir: Es ging mir früher genau so wie Dir! Ich stand stundenlang vorm Kleiderschrank und zog mich dreimal an und wieder aus, nur um dann doch in einem nicht zufriedenstellenden Outfit das Haus zu verlassen.
    Aber das wird besser, wenn man sich erst ein wenig mit der Modeflüsterin beschäftigt hat!

    Zu dem undurchdachten Modedesign: Also, ich finde das ehrlich gesagt ganz schön billig, wenn die Modedesigner schlecht arbeiten und es dann auf die Auftraggeber schieben, weil die einem ja nicht genug Zeit lassen. Ich weiß, wie es ist, wenn man unter Druck arbeiten muss, aber darunter darf nicht die Qualität leiden! Manchmal muss man eben auch mal Klartext mit dem Auftraggeber/Chef reden und ihm erklären: Gut Ding will Weile haben!
    Im Übrigen ließe sich mit gut geschnittener Kleidung viel mehr Geld verdienen! Man muss es nur den Modefirmen deutlich machen!
    Wenn alle Modedesigner diesbezüglich an einem Strang ziehen würden (anstatt sich dem Dumpingtrend zu unterwerfen), ließe sich das Problem leicht lösen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      herzlichen Dank für die Goldmedaille! So etwas habe ich für mein Outfit noch nie erhalten 😉
      Aber ich finde auch, dass meine Blogger-Kolleginnen tolle Arbeit geleistet haben – so viele wunderbare, typgerechte Kombinationen hatte ich gar nicht erwartet und bin dafür sehr dankbar.
      Nur noch kurz zu den Modedesignern: Es gibt überwiegend angestellte Modedesigner, die alle froh sind, einen Job zu bekommen. Da wäre es eher unklug, gegen die Markenbosse zu rebellieren, wenn man nicht am Hungertuch nagen möchte. Die wenigen, großen, berühmten Designer, um die sich die Modemarken schlagen, könnten allerdings durchaus ihren Einfluss geltend machen. Aber dann sind oft “künstlerische” Überlegungen wichtiger – und die Markenpolitik, die leider oft die reife, kurvige Frau außen vor lässt…
      Allerdings glaube ich auch, dass eine Marke, die den Bedürfnissen der reiferen Frau gerecht wird – ohne dabei spießig oder altbacken zu sein – eine gute Marktchance hätte… Hallo, hört mich hier jemand? 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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