100 Inspirationen, wie Sie Streifen im Outfit kombinieren – mal überraschend, mal klassisch, immer modern

100 Ideen, wie Sie Streifen im Outfit kombinieren - ModeflüsterinStreifen im Outfit kombinieren ist eigentlich ein Kinderspiel. Es scheint fast egal zu sein, wo und wie Sie Streifenmuster im Outfit einsetzen – das Ergebnis ist immer frisch, irgendwie modern und zeitlos zugleich. Denn Streifen sind universell einsetzbar. Sie lassen sich in klassische, sportliche, rockige, avantgardistische, feminine, androgyne, romantische und puristische Outfits gleichermaßen integrieren.

Obwohl Streifen seit Jahrzehnten aus der Mode nicht mehr wegzudenken sind, erfinden sie sich gerne mal wieder neu. Wie in dieser Saison. Und der nächsten. Und wahrscheinlich auch der übernächsten…

Gerade, wenn Sie denken, Sie hätten schon alle Möglichkeiten gesehen, wie Sie Streifen im Outfit kombinieren können, ist da plötzlich dieser eine Look, der Sie völlig überrascht und fasziniert. So erging es mir gerade bei meiner Recherche: Ich habe so viele zauberhafte Streifen-Outfits gefunden!

Also habe ich Ihnen kurzerhand die schönsten Streifen-Looks auf einem Pinterest-Board gesammelt. Über 100 Inspirationen zum Nachstylen – für jeden Stil und jeden Geschmack. Und ein paar Tipps gibt es auch dazu. Auf in den Streifen-Himmel!

Steifen verschönern jedes Kleidungsstück – großflächig oder dezent.

Streifen luftig-leicht

Die Luftig-Leichten unter den Streifen-Outfits sind diejenigen, bei denen sich die Streifen auf weit schwingenden Sommerröcken, Blusenkleidern, Carmenblusen und locker geschnittenen Hosen tummeln. Dazu braucht es gar nicht mehr viel: vielleicht Espadrilles mit Bastsohle? Oder eine kleine, bunte Henkeltasche? Oder nur ein weißes T-Shirt oder eine weiße Jeans, die den Sommer-Look perfekt machen.

Und wenn es dann doch Richtung Winter geht, dann findet so ein Streifen-Rock mit blickdichten Strümpfen und eine gestreifte Hose mit Ankle-Booties und Pullover ganz schnell seinen Weg in die Übergangsgarderobe.

Klassisches Streifen-Sortiment

Die klassische Streifenbluse und das Ringel-Shirt wiederum sind Klassiker der ersten Stunde. Mit Jeans und Blazer, mit Stoffhose und Trenchcoat, mit Bleistiftrock und Biker-Jacke, mit Chinos oder Leder-Leggings, mit Pumps, Booties oder Sneakers – egal, wie Sie diese Basics mit weiteren Mode-Klassikern kombinieren, Ihr Look wird immer zeitlosen Stil verkörpern. Garantiert.

Streifen auf bunten Maxikleidern

Sie wollen lieber auffallen wie ein bunter Hund? Dann nichts wie rein in die aktuellen bunten T-Shirt- und Schlauchkleider mit breiten Streifen im Maxi-Format! Wenn die Figur ein bisschen kaschiert werden soll, sind Trenchcoats, Long-Blazer, Westen oder Long-Cardigans darüber gern gesehen. Mein Tipp: Eine Jeansbluse offen darüber getragen oder locker um die Hüften geschlungen hat auch schon so manches T-Shirt-Kleid figürlich gerettet…

Streifen als Statement

Streifen-Maxikleid, Streifen-Mantel, Streifen-Anzug oder Streifen-Jumpsuit – diese Kleidungsstücke sind nichts für graue Mäuse. Speziell wenn sie sehr bunt oder mit vielen unterschiedlichen Streifen-Richtungen zusammengesetzt sind. Da ein solches Teil den Look als „Statement-Piece“ prägt, sprich: schon als Einzelteil ganz schön viel hermacht, bleiben die weiteren Kombi-Partner dezent zurückhaltend. Wir wollen ja niemandem die Schau stehlen, nicht wahr?

Sportlicher Seitenstreifen

Und schließlich wäre da noch der Seitenstreifen zu erwähnen. Auf Hosen, versteht sich. Ob ein seitlich am Hosenbein hinablaufender Streifen schon als „gestreift“ durchgeht? Spätestens wenn sich zum breiteren noch seine schmalere Gefährtin dazugesellt, wird ein Streifenpaar daraus. Zu sehen derzeit hauptsächlich im Athleisure-Style – der bequemen Mixtur aus Sport- und Freizeitkleidung. Dazu gibt es dann manchmal im Look auch noch Streifenblusen. Und Sneakers sowieso.

Hier sehen Sie einige Beispiele, die aufzeigen, wie unterschiedlich die Wirkung von Outfits mit Streifen sein kann.

Hier sehen Sie einige Beispiele, die aufzeigen, wie unterschiedlich die Wirkung von Outfits mit Streifen sein kann.

Streifen haben eine Richtung und eine Breite.

Wenn Sie Wert auf eine schlanke Linie legen, dann sollten Sie sich noch ein wenig mit der Richtung und Breite Ihrer optimalen Streifen-Combo beschäftigen. Derzeit werden diese wichtigen Komponenten des Designs wild durcheinander gemischt. Mit mehr oder weniger vorteilhaften Auswirkungen auf die figürlichen Proportionen.

Nur kurz in den Ring geworfen:

  • Querstreifen betonen die Breite einer Körperzone, machen aber nicht unbedingt breit. Wenn die Linien schmaler sind, entsteht der „Leiter-Effekt“, der das Auge von oben nach unten führt und damit die vertikale Länge vermisst.
  • Längsstreifen führen das Auge von oben nach unten und betonen die Höhe bzw. Länge einer Zone. Aber eben auch nicht immer. Denn je breiter die Streifen sind, desto mehr vermessen Sie auch die Breite der entsprechenden Körperzone – der so genannte „Maßband-Effekt“ lässt grüßen.
  • Diagonale Streifen verwirren das Auge und machen eine Zone schwerer vermessbar. Werden mehrere Flächen mit unterschiedlicher Linien-Richtung nebeneinander gesetzt, wird die Fläche aber unter Umständen wieder größer. Denn die Effekte können sich gegenseitig aufheben…

Wenn Sie es genauer wissen wollen:

Und noch ein Tipp für den Muster-Mix:

Sie können gestreifte Kleidungsstücke mit weiteren gestreiften Teilen kombinieren. Das funktioniert besonders dann harmonisch, wenn…

  • die Streifen eine unterschiedliche Richtung haben
  • die Streifen eine unterschiedliche Breite haben
  • eines der Streifenmuster die monochromatische Version einer Farbe im anderen Streifenmuster ist und
  • wenn Sie an der schmaleren Körperzone breitere Querstreifen, an der kräftigeren Zone schmalere Längsstreifen platzieren.

Zweifarbig oder bunt: Streifen vertragen neutrale und Akzentfarben.

Streifen sind zwei- oder mehrfarbig. Monochromatisch oder bunt. Haben mehr oder weniger Kontrast. Zusammen mit der Streifen-Breite sowie –Richtung ergeben sich sehr dominante, aber auch zurückhaltende Musterspiele. Da ist für jeden Farb- und Kontrasttyp etwas dabei.

Der Klassiker ist natürlich das dunkelblau-weiße Ringel-Shirt, dessen Herkunft auf die bretonischen Matrosen zurückzuführen ist.

  • Solche klassischen, blau-weißen Streifenmuster stehen für Sommerfrische, Himmel und Meer wie kein anderes Dessin. Sie vertragen einen kräftigen, roten Akzent im Outfit. Dann wird der klassische Marine-Look daraus.
  • Moderne Varianten davon spielen aber auch mit knallig gelben, pinken oder grasgrünen Akzenten.
  • Einen mädchenhaft-romantischen Touch erzielen Sie mit pastelligen Farbtönen dazu.
  • Und zusammen mit Beige-, Braun- oder Erdtönen entsteht ein entspannter, bodenständig-natürlicher Freizeitlook für ganz viele Gelegenheiten.
  • Eine weitere Variante: Wenn Sie rot-weiße Streifen mit dunkelblauen und weißen Kleidungsstücken kombinieren, bekommt Ihr Marine-Look gleich noch mehr Temperament.
  • Sofort ein paar Nuancen cooler und strenger wird das Ganze hingegen mit Kleidungsstücken aus schwarz-weißen Streifen. Damit werden besonders gerne Outfits im Rock-Schick, puristische Outfits und avantgardistische Kombinationen gestaltet.
  • Wenn Sie zu den derzeit angesagten, breiten und bunten Streifen-Dessins greifen, empfiehlt sich hingegen mehr Zurückhaltung im restlichen Outfit. Dann ist der ideale Kombipartner Weiß, Schwarz, Nude, Beige, Khaki oder ein neutraler Schlammton.

Streifen lassen sich für jeden Stil einsetzen.

Auf meinem neuen Pinterest-Board finden Sie rund 100 Inspirationen, wie Sie Streifen im Outfit kombinieren. Viel Spaß damit!

Auf meinem neuen Pinterest-Board finden Sie rund 100 Inspirationen, wie Sie Streifen im Outfit kombinieren. Viel Spaß damit!

Das Schöne am Streifen-Look ist, dass Sie ihn für eigentlich jede Stilrichtung einsetzen können. Wenn Sie mir nicht glauben, dann ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich auf meinem neuen Pinterest-Board umzusehen. Dort treffen Sie auf über einhundert unterschiedlichste Streifen-Looks, die Ihnen eine Vorstellung davon geben, wie vielseitig dieser Muster-Klassiker einsetzbar ist.

Eine Anmerkung an dieser Stelle: Natürlich sind die Outfits – wie leider immer – überwiegend an sehr, sehr schlanken, jungen Frauen präsentiert. Das hängt einfach damit zusammen, dass sich in den Medien kaum andere Beispiel finden lassen. Die meisten der gezeigten Outfits, Farbkombinationen und Detail-Ideen sind aber für alle Figurtypen und Altersklassen adaptierbar. Einige wenige Outfit-Beispiele an Plus-Size-Damen und “natürlich” gebliebenen Frauen zeigen das.

Ich für meinen Teil fühle mich sehr inspiriert und habe mir schon einige Ideen abgeschaut, wie ich demnächst Streifen in meinen Outfits kombinieren werde. Mein Lieblings-Sommer-Hosenanzug hat nämlich Streifen. Und mein Lieblings-Sommer-Rock auch. Beide werden in den nächsten Beiträgen eine Hauptrolle spielen…

Konnte ich Sie auch inspirieren? Wo werden Sie in den nächsten Wochen Ihre Streifzüge unternehmen? Auf Blusen, Hosen, Röcken oder Kleidern etwa? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen, Ansichten und Einsichten!

Kategorie Stil-Tipps

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

33 Kommentare

  1. Hallo liebe Modeflüsterin,

    ein tolles Thema. Früher mochte ich Streifen gar nicht, habe mich in den letzten Jahren “herangetastet” und liebe sie inzwischen. Dieses Jahr habe ich mir gleich 3 gestreifte Blusen gekauft …. das war/ist irgendwie bisher ein Blusenjahr, so einige sind in meinen Schrank eingezogen.

    Die Pinterest-Idee finde ich großartig, auch ich sammle dort viele Outfit-Ideen (so einige von dir waren schon bei mir “gebunkert”) – und nicht nur Outfit-Ideen, da kann man sich verlieren ……

    So werde ich gleich heute zu meiner grün-weiss gestreiften Longbluse greifen …..mit weissem Top und Jeans oder zur weissen Hose mit grünem Top muss ich noch entscheiden – das Wetter sagt weisse Hose. Ich gehöre zu den Frauen, die eine weisse Hose nur bei Sonnenschein tragen können um mich wohlzufühlen.

    Liebe Grüße, Maria

    Seit Jahren hält sich das Streifenthema, dieses Jahr sogar ganz besonders, daher habe ich mich über deinen Artikel sehr gefreut.
    Ich finde es bewundernswert, dass du wirklich jeden Sonntag püntlich wie ein Uhrwerk uns mit deinen Tipps modisch inspirierst.

    • Modeflüsterin

      Liebe Maria,

      vielen Dank für Deine lieben Worte! Ich bemühe mich, keinen Sonntag ausfallen zu lassen, auch wenn das manchmal Nachtarbeit bedeutet… 😉
      Dein “Blusen-Jahr” kann ich gut nachvollziehen. Denn ich bin thematisch in diesem Jahr auch sehr häufig bei Blusen gelandet. Sie stehen einfach mit ihren vielen, neuen Formen sehr im modischen Fokus. Und ich gestehe: Bei mir ist in dieser Saison auch noch eine gestreifte Bluse eingeflogen… aber ein, die ich schon ganz lange auf meiner Shopping-Liste stehen hatte 😉
      Weiterhin ein wunderbar gestreiftes Leben wünsche ich Dir!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Heike,

      wow! Das ist ja ein wunderschönes Foto! Und der Look gefällt mir ausgesprochen gut. Perfekt!
      Ich gratuliere Dir ganz herzlich zu diesem gelungenen Auftritt 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Guten Morgen Stephanie, von Streifen kann ich nicht genug kriegen und natürlich habe ich mir all Deine gesammelten Inspirationen gleich angeschaut. Wunderbare Kombis sind dabei! Vielen Dank. Ich bin ja hoffnungsloser Streifenshirtfan, am liebsten die zarten schmalen Ringeln. Hosen und Röcke habe ich mit Streifen nicht, ich beschränke mich hauptsächlich auf Shirt. Hosen finde ich in Plussize ein wenig schwierig, die Streifenlinie wird gern zu kurvig, was komisch aussieht.
    Mein Lieblingsstreifenoutfit im Moment ist ein Ringelshirt mit meinem blauen Tüllrock. Da fühle ich mich suuper wohl drin.
    Schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    • Modeflüsterin

      Liebe Tina,

      Ringelshirt mit Tüllrock? Das klingt gewagt, aber ist sehr angesagt unter Fashionistas – und das bist Du dann wohl auch 😉

      Ich sende Dir gestreifte Grüße von Blog zu Blog!

      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Hallo, ja Streifen sind immer wieder toll! Bislang hatte ich sie eher in Form von Ringelshirts. Aber inzwischen ist auch ein Schlauch- Kleid mit schwarz weißen Querstreifen ( ja ja, die machen erstaunlicherweise eher schlank als dick 😀 und jetzt weiß ich auch wieso! Denn nach Ihrer Analyse haben die Streifen wohl genau die richtige Breite und sind an den richtigen Stellen ;-)) Einen schwarz-weißen RingelRock von Esprit habe ich auch neu, etwa knielang, dazu passt einfach alles. pinterest habe ich nur kurz überflogen, mir ist das einfach zu viel… Was ich mir noch vorstellen könnte, wäre ein etwas weiteres Blusenkleid mit Streifen, dann aber richtig lang. Oder so wieder zweite Rock mit zwei verschiedenen laufenden Streifenteilen, finde ich auch cool. Wie immer ein fundierter und anschaulicher Beitrag , vielen Dank und einen schönen Sonntag!

    • Modeflüsterin

      Liebe Anita,

      ja, ja, wenn man erst einmal anfängt mit der Ringel-Liebe, ist so schnell kein Ende in Sicht 😉 Das kenne ich nur allzu gut.
      Die Jagd nach einem langen, gestreiften Blusenkleid haben wir gemeinsam. Das steht bei mir schon lange auf der Liste, bisher aber ohne den gewünschten Erfolg. Da werde ich wohl bis zum nächsten Sommer warten und es erneut versuchen… Kommt Zeit, kommt Lieblings-Teil. So ist das in der Mode 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Hallo , liebe Modeflüsterin ! Streifen sind genau mein Thema. Ich liebe Streifen ! Bisher trage ich sie aber ausschließlich auf Oberteilen. In den letzten zwei Jahren sind einige Shirts mit kurzen und langen Ärmeln bei mir eingezogen. Tür Zeit fühle ich mich ohne Streifen oder Ringel gar nicht wohl. Da kommen die Tips zur richtigen Zeit. Vielen Dank dafür und einen schönen Sonntag an Alle!

    • Modeflüsterin

      Liebe Sybille,

      ach ja, noch eine Seelenverwandte, die ohne Ringel nicht leben kann – zumindest modisch 😉 Herrlich! Ich kann auch gar nicht genug davon bekommen und komme mit dem Waschen meiner Ringel-Shirts gar nicht mehr hinterher… Und das Schönste: Jedes ist ein bisschen anders und hat sein ganz besonderen Stärken – das wird bei Dir wahrscheinlich ähnlich sein, nicht wahr?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie, Danke für die tollen Inspirationen! Ich dachte immer, Streifen seien langweilig für mich und ein bisschen veraltet. Mit neuen Farben, Anordnungen wird aber ein pfiffiger Look draus und machen neugierig.
    Deshalb kaufte ich mir ein schwarz-bunt gestreiftes Scubakleid mit breiten Blockstreifen, die am Oberkörper in weiß, taupe, orange, kirschrot, an Taille weinrot und blau bis zum Rockende auslaufend. Durch die raffinierte Anordnung der Farben wirkt der Oberkörper breiter, die Taille schmaler (schwarz) und durch die Breite der Streifen (10cm) tragbar für mich großen A- Typ trotz >50 Jahren tragbar. Das habe ich Dir zu verdanken, Deine Informationen sind sehr inspirierend und lehrreich! Ich fühle mich wohl mit meiner Mode. Liebe Grüße Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      Du könntest mir kein größeres Kompliment machen als “Ich fühle mich wohl mit meiner Mode”. Genau so soll es sein und dafür schreibe ich diesen Blog. Und wenn ich Dich zu ein bisschen mehr Modemut inspirieren konnte, der Dich glücklich macht, dann freut mich das umso mehr. Weiter so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Sabine T.

    Hallo liebe Modeflüsterin,
    obwohl ich Streifen schön finde,bin ich eher ein Streifenmuffel.
    Ich besitze ein geringeltes Shirt in petrol-ockergelb und eher feingestreift.
    Ich mag gerne hellblau,feingestreifte Blusen,nur steht mir diese Farbe nicht.
    Meine Karoblusen habe ich auch wieder aussotiert.
    LG

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      Streifen und Karos sind Muster mit sehr geraden geometrisch angeordneten Linien. Wenn ich Deinen Kommentar so lese, beschleicht mich das Gefühl, dass das für Dich vielleicht nicht wirklich die optimale Stil-Facette ist. Aber natürlich aus der Ferne – wie immer – ohne Gewähr 😉
      Vielleicht sind ja Punkte oder Paisley-Muster Dein Ding?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Sabine S.

    Liebe Stephanie,
    das ist doch ein Zufall, gestern war ich im Einlaufszentrum für meine Herbstmode. Ich trage 44 lang und da muß man schnell sein für neue Herbstjeans. In einem Laden fand ich neben diversen Blusen auch einen gestreiften Jerseyblazer blau-beige im Clubstil, mit Goldknöpfen. Ich trug weisse Jeans und es sah super aus. Gekauft, obwohl dieses Teil gar nicht auf meiner Liste stand. Ich liebe Ringelshirts im Sommer und fand gestern ein leichtes Sweatshirt für den Herbst in dunkelblau-weiss neben den Blusen (alles Gant). Das einzige Problem ist das Waschen. Mit weiss werden die blauen oder roten Streifen hell und mit blau die weissen grau. Deshalb Feinwäsche 30* das geht sehr gut für alle Streifensachen. Übrigens stimme ich Dir zu, was die Auswahl der Fotos mit jungen Frauen angeht. Das wird sich wohl nicht mehr ändern. Wir brauchen unsere Vorstellungskraft, um diese Looks in unsere Formen zu transferieren.
    Vielen Dank für die Anregungen
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ja, Streifenmuster fordern das Können der Hausfrau ein wenig heraus – oder die des Waschmittels 😉 Ich wasche meine Shirts nur zusammen und mit Feinwaschmittel für Buntes. Ein paar kommen nur einzeln in die Handwäsche – da bin ich eigen 😉
      Und an den vielen super-schlanken Frauen auf den Fotos könnte ich manchmal glatt verzweifeln. Da ich doch so gerne auch “reale” Frauen zeigen würde! Aber auch nach stundenlangem (!) Suchen findet sich oft nichts Passendes ab Größe 38 aufwärts… Im Fashion-Business herrscht Dürre 😉 Aber das sollte uns auf keinen Fall davon abhalten, mindestens genauso stilvoll zu sein wie die abgebildeten dünnen Frauen! “Vorstellungskraft” und “transferieren” trifft es genau!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie, Streifen sind ein wundervolles Thema und jaaa mein Lieblingsmuster. Nun muß ich ein bißchen meine mittlerweile veränderte Figur im Auge behalten (die Taille ist noch da, der Bauch hat sich gerundet) – aber auf die geliebten Streifen will ich nicht verzichten.
    Gute Erfahrungen habe ich mit einem dunklen Untergrund und relativ schmalen hellen Streifen gemacht; mit oder ohne Jacke/Blazer. Helle Farbkombinationen verwischen die Kontur. Ich hoffe, die Streifen kommen nicht so schnell aus der Mode (und falls doch, habe ich einen guten Vorrat im Schrank). Herzliche Grüße, Annette

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      bei ein bisschen Bauch sind auch Oversize-Streifen-Tops ganz günstig, die man im Half Tuck einsteckt und ein bisschen pluderig herauszieht. Die gebogenen Linien, die dann rund um die Taille-Bauch-Region entstehen, verwirren das Auge und lenken von der Bauch-Rundung ab. Könnte bei Dir vielleicht auch funktionieren… Nur so ein Gedanke aus der blinden Ferne 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie,

    ich mag Streifen am liebsten auf Oberteilen oder als Seitenstreifen auf Hosen, und am liebsten ganz klassisch in blau/weiß oder schwarz/weiß. Dein Pinterest-Board mag ich sehr – einige Pins hatte ich auch schon selbst gesammelt, einige neue habe ich mir direkt gemerkt.

    Herzlichen Gruß

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      jaaaa! Seitenstreifen an der Hose sind nicht nur mega-in, sondern auch noch echte Schlankmacher. Und so herrlich lässig im Athleisure-Stil! Du siehst, ich bin gerade verliebt in Seitenstreifen… Die passen aber auch wirklich zu hundert Prozent zu meinem/unserem Stil, nicht wahr?

      Gestreifte Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Hallo , liebe Modeflüsterin

    ich muss gestehen, dass ich es immer vermieden habe, Streifen und Punkte zu tragen. Doch jetzt weiß ich auch warum, mir hat einfach die richtige Kombination gefehlt. Dank deinem Blog weiß ich jetzt, wie ich es richtig angehe und mein Outfit plane.

    • Modeflüsterin

      Liebe Nancy,

      das freut ich für Dich! Dann wünsche ich Dir noch viel Spaß bei Deinem neu entdeckten Musterspielen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Hallo Stephanie,
    inzwischen finde auch, dass Streifen immer gehen und sich sowohl klassisch als auch modern einsetzen lassen. Früher mochte ich Streifendesigns gar nicht, aber im Laufe der Zeit bin ich wohl auf den Geschmack gekommen und habe mich von den Ideen anderer inspirieren lassen. Die Bilder bei Pinterest sind auf jeden Fall eine gute Anregung und dort könnte wirklich für jeden Stil- und Figur-Typen etwas dabei sein. Deine Analyse liefert ja genug Anhaltspunkte, um sich perfekt in Streifen zu kleiden :-).
    Womit ich mich allerdings immer noch nicht anfreunden kann, sind Punkte. Aber da gibt es ja zum Glück genug Alternativen ;-)…
    Viele liebe Grüße
    JJ

    • Modeflüsterin

      Liebe Judith,

      Punkte sind tatsächlich eine ganz andere Liga als Streifen. Streifen sind klar, korrekt, linear. Punkte sind rund, fröhlich, verspielt. Wenn diese Eigenschaften nicht in Deinem Stil-Spektrum liegen, passen auch die entsprechenden Muster nicht. So einfach ist das 🙂
      Deine Streifenliebe sollte das aber nicht trüben, wenn Du einfach Lust dazu hast…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,
    Streifen gehören zu mir. Ich mag sie als Ringel-Shirts, als Nadelstreifen auf Röcken und Hosen, klassische Streifen auf Blusen und (breite) Blockstreifen auf einfachen Shirts.
    Eine Kontrolle meines Kleiderschranks bestätigt meine Vermutung: alle Streifen eines Kleidungsstücks in gleicher Breite.
    Liebe Grüße Doris

    • Modeflüsterin

      Liebe Doris,

      das ist ja herrlich! Du bist also sozusagen der ganz korrekte, gleichmäßige Streifen-Typ. Vielleicht können wir hier ja noch mehrere Untertypen von Streifenfans bilden? Das fände ich lustig 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,

    Streifen gehören in meinem Schrank gewissermaßen zur Grundausstattung: auf T-Shirts, Blusen, Kleidern und Hosen (letztere aber nur mit Nadelstreifen). Alle Variationen: längs, quer, Streifenmix, Farbmix … 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      willkommen im Club! Das klingt nach einer echten und ewigen Streifenliebe… Da hast du ja momentan die Qual der Wahl in den Geschäften. Ich sag nur: Schweigen und Genießen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • “Streifen sind klar, korrekt, linear. Punkte sind rund, fröhlich, verspielt”

        Vermutlich ist das die Erklärung dafür, warum ich Streifen so mag! 🙂 Gepunktetes habe ich zwar auch, aber nur wenig und auf kleinen Stücken, z. B. Halstüchern … Ein blaues Nickituch mit weißen Tupfen macht sich aber gut zum blau-weiß-gestreiften T-Shirt! 🙂

        • Modeflüsterin

          Liebe Petra,

          das geht mir ähnlich 🙂

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Vielen Dank für die tollen Inspirationen!
    Auch ich bin ein großer Streifen-Fan. Allerdings trage ich Streifen ausschließlich am Oberkörper. Das Streifenshirt ist sozusagen »Key-Piece« in meinem Kleiderschrank.
    Ich besitze mittlerweile vier Streifenshirts und würde auch gern noch mehr erwerben, aber meist scheitert der Kauf an Nähfehlern. Bei diesem Muster fällt eine schlechte Verarbeitung besonders auf. Sind die Ärmel beispielsweise raglanartig eingesetzt, dann muss man oft feststellen, dass die Streifen nicht exakt aufeinandertreffen. An den Schultern wird das Streifenmuster ungleichmäßig zusammengenäht, sodass linke und rechte Seite voneinander abweichen. Und bei sehr mieser Arbeit ist sogar an Rumpf oder Ärmeln eine Musterverschiebung zu sehen. Da muss man wirklich lange suchen, wenn man auf Perfektion Wert legt …

    Oh Gott, ja! Ich bin auch »pinterestsüchtig« …
    ^.^’

    Und auch ich habe durch die Modeflüsterin zur Wohlfühlgarderobe gefunden!
    Ich bin täglich dankbar!!

    »Streifen sind klar, korrekt, linear. Punkte sind rund, fröhlich, verspielt.«
    Interessante Erkenntnis!
    Ich mag beide (und ausschließlich diese) Muster. Und dementsprechend habe ich auch eine puristisch-strenge und eine humorvoll-lebenslustige Seite in meinem Stilprofil.
    Es kommt allerdings bei der Wirkung der beiden Muster auch auf die Farben, die Breite oder Größe, die Form und Verteilung der Streifen oder der Punkte an.
    Ich denke, blau-weiße, unterschiedlich breite Streifen, vielleicht noch mit welligem Rand (beziehungsweise batikartig ineinander fließend) wirken weniger streng als exakt kreisförmige, in strengem Raster angeordnete, kleine weiße Punkte auf schwarzem Untergrund und so weiter. Da sorgen schon kleine Details für ganz unterschiedliche Wirkungsnuancen.
    So besitze ich ein schwarzes lässiges T-Shirt mit fast klecksartig getupften, unterschiedlich großen Punkten, das schon so am Rand meines humorvollen Stilstroms dahinschippert. Aber ich kann es leicht mit strengem Bleistiftrock und klassischen Pumps in die stilistische Mitte befördern. Hingegen verträgt das gleichmäßig schwarz-weiß gestreifte Shirt pinkfarbene Plastikohrstecker und Sneakers mit pinkfarbenen Streifen (die ich zum Punkteshirt nie kombinieren würde).

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      um Muster präzise zu beschreiben und ihre stilistischen Details zu erklären, bräuchte ich noch mindestens drei weitere Blogbeiträge 😉
      Mein kurzer Satz war nur ein Hinweis darauf, dass Muster (oder die Abwesenheit von eben solchen) ein ganz wichtiger Teil der Stilpersönlichkeit sind und sehr unterschiedliche Wirkung haben können. Für Blumenmuster habe ich einmal etwas Ähnliches gemacht: “Alles, was Sie über Kleidung mit Blumenmuster wissen sollten” – zum Nachlesen. Das ließe sich für alle anderen Muster ebenfalls so aufschlüsseln.
      Ansonsten ist es wie immer: Kommt Zeit, kommt Beitrag 😉

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