Mode-Minimalismus: In 7 Schritten zur Capsule Wardrobe für den Strand-Urlaub

Der schwarze Jumpsuit aus weichem Jersey ist bequem und trendy - und kann mit Statementkette und Sandaletten elegant gestylt werden.

Der schwarze Jumpsuit aus weichem Jersey ist bequem und trendy – und kann mit Statementkette und Sandaletten elegant gestylt werden.

Wenn ich in den Sommerurlaub aufbreche, organisiere ich meinen Kofferinhalt wie eine “Capsule Wardrobe” – eine Mini-Basisgarderobe, bei der fast alle Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires zusammenpassen. So ist alles untereinander kombinierbar und ich kann aus wenigen Kleidungsstücken viele Outfits zaubern. Solche Capsule Wardrobes lassen sich für unterschiedliche Anlässe oder Saisons zusammenstellen, auch für den sommerlichen Strand-Urlaub. Wie auch immer Sie das nennen möchten: Das System dahinter erleichtert das Kofferpacken enorm.

Da ich gerade kürzlich so eine Capsule Wardrobe für den Strand-Urlaub kreiert habe, möchte ich Ihnen gerne die 7 Schritte verraten, wie ich dabei vorgehe. Und hoffe natürlich, dass es Sie inspiriert, Ihre eigene Mini-Urlaubsgarderobe zu gestalten. Ich finde nämlich: Mode-Minimalismus ist gerade beim Feriengepäck eine wahre Wohltat!

Als kleines Extra für Newsletter-Empfängerinnen gibt es heute übrigens meine Bekleidungs-Kategorien-Outfit-Matrix zum Download!

20 Kilo für zwei Wochen: Mit der Capsule Wardrobe für den Strand-Urlaub kein Ding der Unmöglichkeit!

Ziel unseres heutigen Experiments ist es, in einem Koffer mit maximal 20 Kilo eine komplette Garderobe für zwei Wochen unterzubringen. Mit Strand, Sport, Restaurant- und Barbesuchen sowie guter Musik im Ohr, toller Lektüre im Gepäck und den Pflege-Utensilien, die Frau nun mal braucht. Konkret bedeutet das: Nur eine Kofferhälfte steht für Kleidung zur Verfügung. Die andere ist für Schuhe, Accessoires, Freizeitbeschäftigung, Medikamente und Pflege reserviert. Falls Sie noch eine Checkliste zum Kofferpacken benötigen: diese finden Sie hier.

Und los geht’s mit dem 7-Punkte-Plan für leichtes Reisen:

1. Frage: Für welches Klima packe ich und welche wärmenden Kleidungsstücke brauche ich überhaupt?

In Breitengraden, in denen das Thermometer durchschnittlich 30 bis 35 Grad Höchsttemperatur zeigt und es nicht weniger als auf 20 Grad abkühlt, ist diese Frage einfach zu beantworten: Langärmelige Kleidung ist höchstens mal für eine kühlere Brise am Abend angesagt, aber überwiegend überflüssig.

Und das bedeutet: Die wenigen, langärmeligen Kleidungsstücke sind vorwiegend für die An- und Abreise reserviert und müssen nur im Notfall auch im Urlaub eingesetzt werden. Wenn Sie also zu Jeansjacke, Strickcardigan oder Pullover greifen, dann sollten diese Stücke für die Reise, aber auch für alle Urlaubs-Outfits gleichermaßen zum Überziehen geeignet sein.

In meinem Reise-Outfit, das ich Ihnen vor ein paar Wochen hier vorgestellt habe, ist der Bedarf an langärmeligen Kleidungsstücken bereits abgedeckt: Eine weiße Jeansjacke und ein pinkfarbener V-Pullover aus Sommerkaschmir ist alles, was ich brauche.

2. Frage: Welche Aktivitäten und Anlässe gibt es, wie häufig sind diese und wie formell oder leger darf die Kleidung dazu sein?

Bei einem zweiwöchigen Strandurlaub könnte dies so aussehen:

  • 15 x Baden und Strand (inklusive Mittagessen und Drinks an der Poolbar), sehr leger
  • 13 x Abendessen im Restaurant, leger
  • 2 x Gala-Abende, Kleiderordnung „Schwarz-Weiß“
  • 7 x Sportaktivitäten, ca. 4 x Tennis und ca. 3 x Fitness (7 Sport-Tage von 14 Urlaubstagen)

Das heißt, um alle Aktivitäten abzudecken, benötigen Sie in diesem Fall 15 Bade-Outfits, 13 legere Abend-Outfits, 2 elegantere schwarze oder weiße Outfits und 7 Sport-Outfits.

Klingt viel? Muss es gar nicht. Denn wenn Sie nun davon ausgehen, dass Sie Ihre Abend-Outfits jeweils zweimal und Ihre Bade-Outfits jeweils fünfmal tragen können, ergeben sich für Ihre Koffer-Packliste insgesamt 3 Bade-Outfits, 6 bis 7 legere Abend-Outfits und ein schwarzes oder weißes Gala-Outfit. Aber davon später mehr.

Wichtig an dieser Stelle ist: Sie sollten überlegen, ob Sie die Sport-Outfits am Urlaubsort per Handwäsche kurz auswaschen und mehrmals einsetzen können.

3. Frage: Welche Ihrer Stil-Facetten möchten Sie im Sommer-Urlaub umsetzen?

Das ist natürlich eine ganz essentielle Frage, die sicherlich bei Ihnen ganz anders ausfällt als bei mir. Denn sie hängt von Ihrer Stil-Persönlichkeit und von Ihren ganz individuellen Ansprüchen ab.

In meinem Fall ist dies sehr einfach zu beantworten: Ich liebe im sommerlichen Strand-Urlaub einen lässigen, puren Easy Chic aus wenigen, bequemen, lässigen, aber hochwertigen und stilvollen Klassikern – manchmal mit sportlichem Touch, manchmal mit einem trendy Detail.

Für diesen Urlaub habe ich mich dabei auf unkomplizierte Hosen-Top-Kombinationen und Blusenkleider konzentriert. Mit einer Ausnahme: das Abend-Outfit. Hier greife ich – nicht weniger lässig und bequem – zu einem schwarzen Jumpsuit aus super-softem Jersey, der entsprechend gestylt recht elegant wirkt.

All das ist quasi ein Excerpt aus meinem Sommer-Freizeit-Stil, den ich Ihnen schon einmal in der Blogserie “Finde Deinen Stil” vorgestellt hatte:

modische Elemente, die den Stil prägen

Hier sehen Sie die Essenz meines sommerlichen Freizeit-Stils.

Wie würden Sie Ihren typischen Urlaubsstil an dieser Stelle beschreiben?

4. Frage: Welche Stoffe, Farben und Muster bevorzugen Sie im Strand-Urlaub?

Wie Sie anhand des obigen Ausschnitts zu meinem Sommer-Freizeit-Stil ersehen können, gehört zu einer vollständigen Stil-Aussage natürlich noch das Thema Stoffe, Farben und Muster. Daher schließt sich nun die Frage an, welche Stoffe, Farben und Muster Sie in Urlaubslaune bringen.

In meinem Reise-Outfit habe ich bereits die einzigen beiden langärmeligen Kleidungsstücke integriert, die ich brauche: Jeansjacke und V-Pullover. Ferner entsprechen Stoffe, Farben und Muster meinen typischen Stil-Facetten für den Sommerurlaub.

In meinem Reise-Outfit habe ich bereits die einzigen beiden langärmeligen Kleidungsstücke integriert, die ich brauche: Jeansjacke und V-Pullover. Ferner entsprechen Stoffe, Farben und Muster meinen typischen Stil-Facetten für den Sommerurlaub.

Mein Rat an dieser Stelle: Beschränken Sie sich auch hier auf Ihre wichtigsten Stoffe, auf nur wenige Farben und auf nur ein oder zwei prägnante Muster, um alles möglichst gut untereinander kombinierbar zu machen!

  • Stoffe: Ich wähle für den Urlaub gerne unkomplizierte Naturstoffe, die hautfreundlich, flexibel und pflegeleicht sind. Dazu gehören schwer schlabberndes Leinen, weiche Baumwolle und dehnbare Jeans- und Jerseystoffe.
  • Farben: Bei den Farben habe ich es leicht. Denn ich wähle einfach eine reduzierte Version meiner Basis- und Akzentfarben aus. Wobei der pure, klare Easy Chic im Wesentlichen auf neutrale Farben und einfarbige Kleidungsstücke setzt. Meine Basis besteht aus Schwarz und Weiß sowie Jeansblau. Als frecher Akzent kommt für den Urlaub das angesagte Pink dazu – allerdings nur in kleinen Mengen.
  • Muster: Bei den Mustern bin ich folglich sehr zurückhaltend. Was allerdings aus meiner Sicht für ein sommerlich-leichtes, sportliches Feeling nicht fehlen darf, sind Streifen. Und zwar im kontrastreichen, schlichten Schwarz-Weiß, passend zu meinen Basisfarben.

Wichtig an dieser Stelle: Wählen Sie Akzentfarben und Muster am besten entweder nur für Oberteile oder nur für Unterteile aus! So lassen sich die Stücke noch leichter kombinieren. Bei mir gibt es beispielsweise Akzentfarben und Muster nur bei Oberteilen und Accessoires. Da wird das Zusammenstellen von Outfits so easy!

Übrigens: Schauen Sie sich doch unter diesen Gesichtspunkten noch einmal mein Reise-Outfit an. Können Sie meine Stil-Facetten darin erkennen? 

5. Frage: Welche Outfit-Formeln möchten Sie für die einzelnen Anlässe umsetzen?

Meine grundsätzlichen stilistischen Vorgaben gieße ich dann in Outfit-Formeln für die unterschiedlichen Anlässe. Das ist eine sehr praktische Herangehensweise, mit der Sie die Auswahl an Kleidungsstücken sinnvoll reduzieren können.

Das bedeutet, dass Sie für jeden Anlass – je nach Häufigkeit – ein, zwei oder drei Outfit-Kombinationen mit ganz spezifischen Silhouetten zusammenstellen, die Sie dann durch den Austausch einzelner Kleidungsstücke zu mehreren Outfits variieren können. Übrigens: Die Stil-Mix-Formel funktioniert auch nach diesem Prinzip.

Es gibt Frauen, die können nicht ohne einen Sommerrock und T-Shirt im Urlaub überleben. Wieder andere lieben lange Maxi-Kleider über alles. Und für weitere ist der Urlaub ohne Tunikas mit Caprihosen nicht denkbar. Je nach Stil-Vorlieben werden Sie andere Outfit-Formeln zusammenstellen und daher ganz andere Kleidungsstücke für Ihre Urlaubsgarderobe einsetzen.

Meine bevorzugten Outfit-Formeln, für die ich mich für diesen Urlaub entschieden habe, sehen folgendermaßen aus:

Outfit 1 (und Reise-Outfit):

7/8-Schlagjeans
+T-Shirt/Polohemd/Bluse (über dem Hosenbund getragen bzw. im Half-Tuck)
+ flache Slipper + Jeansgürtel
+ Armbanduhr/Armband/Ringe
+ ggf. Jeansjacke + ggf. Pullover

Outfit 2:

Weite Schlabber-Leinenhose
+ figurnahes, tailliertes T-Shirt/Wickel-Shirt/Hemd/schulterfreies Top
(über dem Hosenbund getragen)
+ flache Sandalen
+ Armbanduhr/Armband/Ringe

Outfit 3:

Blusenkleid
+ flache Sandalen/Sandaletten mit Absatz
+ Armbanduhr/Armband/Ringe
+ ggf. sportlich-eleganter Gürtel

Outfit 4 (eleganter):

Jumpsuit
+ flache Sandalen/Sandaletten mit Absatz
+ Statement-Kette/Statement-Ohrhänger
+ ggf. sportlich-eleganter Gürtel

Strand-Outfit 1:

Bikini
+ T-Shirt-Kleid/Long-Bluse/Pareo zum Kleid gebunden
+ Flip-Flops + Sonnenbrille

Strand-Outfit 2:

Bikini
+ Shorts + T-Shirt
+ Flip-Flops + Sonnenbrille

Tennis-Outfit:

Tennisrock
+ T-Shirt/Polo-Shirt
+ Tennisschuhe (+ Tennissocken, Sport-BH)

Fitness-Outfit:

Sport-Shorts
+ T-Shirt
+ Tennisschuhe (+ Tennissocken, Sport-BH)

6. Frage: Wie viele Kleidungsstücke und Accessoires der einzelnen Kategorien müssen Sie mitnehmen, um Ihre Outfit-Formeln zu den gegebenen Anlässen umzusetzen?

Praktisch ist es, wenn Sie die Kleidungsstücke und Accessoires, die Sie für Ihre Outfit-Formeln für die unterschiedlichen Anlässe benötigen, bestimmten Kategorien zuordnen: Oberteile, Hosen, Röcke, Kleider, Schuhe etc. Wenn Sie sich eine Kategorien-Matrix erstellen, behalten Sie den Überblick, wie viele Stücke Sie in welcher Kategorie und für welchen Anlass einplanen.

In so eine Matrix könnten Sie beispielsweise die folgenden Kategorien und Anlässe aufnehmen, die Sie dann mit den für Ihre Outfit-Formeln relevanten Stücken füllen:

Tages-/Abend-/Reisekleidung

  • Einteiler/Kleider – Beispiel: Blusenkleid, Wickelkleid, A-Linien-Kleid, T-Shirt-Kleid, Jumpsuit…
  • Oberteile/Jacken – Beispiel: Übergangsjacke, Jeansjacke, Bikerjacke…
  • Oberteile/Pullover und Strickwaren – Beispiel: V-/Rundhals-Pullover, Hoodie, (Long-)Cardigan, Wrap-up, Sweatshirt…
  • Oberteile/T-Shirts – Beispiel: verschiedene Schnitte und Silhouetten, mit/ohne Ärmel, Camisole…
  • Oberteile/Blusen – Beispiel: Bluse, (Jeans-)Hemd, Tunikabluse…
  • Unterteile/Hosen – Beispiel: Jeans, Stoffhose, Shorts/Bermudas…
  • Unterteile/Röcke – Beispiel: A-Linien-Rock, Wickelrock, Maxi-Rock…

Strandkleidung

  • Bademode – Beispiel: Bikini, Badeanzug…
  • Cover-up für den Strand und Poolbar – Beispiel: Long-Tunika, Kaftan, Longbluse, Short/Bermuda, T-Shirt, T-Shirt-Kleid, Pareo…

Sportkleidung

  • Tenniskleidung – Beispiel: Tennisrock, Tenniskleid, Tennisshorts, Tennis-Shirt (Polo-/T-Shirt), Tennissocken, Sport-BH…
  • Fitnesskleidung – Beispiel: Sportshorts, Sport-Leggings, Sport-Caprihose, Funktions-T-Shirt, Sportsocken, Sport-BH…

Schuhe

  • Strandschuhe – Beispiel: Flip-Flops, Sandalen, Bade-Pantoletten…
  • Lässige Schuhe – Beispiel: Sneakers, Slippers, flache Sandalen, Pantoletten, elegantere Flip-Flop-Modelle, Espadrilles… (für Reise, Ausflüge und legere Abende)
  • Elegantere Schuhe – Beispiel: Sandaletten, Wedges, Mules… (für Abendveranstaltungen)
  • Sportschuhe – Beispiel: Tennis-, Jogging-Schuhe…

Accessoires

  • Taschen – Beispiel: Reisetasche, Strandtasche, Abendtasche…
  • Gürtel – Beispiel: Flechtgürtel, Lackgürtel, Jeansgürtel… (zu welchen Hosen, Kleidern, Röcken tragbar?)
  • Schmuck – Beispiel: Armbanduhr, Armband, Ring, Kette, Ohrringe… (für Tageskleidung und eleganten Anlass)
  • Sonstiges – Beispiel: Schal (für die Reise?), Sonnenbrille, Haarband…

Nun überlegen Sie, wie viele Kleidungsstücke und Accessoires Sie in den einzelnen Kategorien benötigen, um Ihre Outfits in der gewünschten Anzahl umzusetzen.

Wichtig dabei: Planen Sie ein, dass Sie einzelne Kleidungsstücke mehrfach tragen und wiederum andere Kleidungsstücke vielleicht für verschiedene Anlässe anziehen können! In meinem Fall könnte ich beispielsweise die T-Shirts und Polo-Hemden für Tennis und Fitness auch für ein lässiges Tagesoutfit einsetzen, bevor ich sie dann zum Sport trage. Eine Long-Bluse für den Strand wiederum könnte ebenfalls vorher als Teil eines Outfits fürs Abendessen fungieren. Wenn Sie solchermaßen doppelt planen, reduziert sich Ihre Reise-Garderobe noch einmal beträchtlich.

So sieht meine Bekleidungs-Kategorien-Outfit-Matrix aus. Damit ist das System meiner Capsule Wardrobe für den Strand-Urlaub fertig und kann mit konkreten Einzelteilen gefüllt werden. Die roten Stücke können mehrfach, für unterschiedliche Outfit-Formeln und Anlässe eingesetzt werden.

So sieht meine Bekleidungs-Kategorien-Outfit-Matrix aus. Damit ist das System meiner Capsule Wardrobe für den Strand-Urlaub fertig und kann mit konkreten Einzelteilen gefüllt werden. Die roten Stücke können mehrfach, für unterschiedliche Outfit-Formeln und Anlässe eingesetzt werden.

Für zwei Wochen, die identifizierten Anlässe und meine Outfit-Formeln komme ich so auf die folgende Anzahl an Kleidungsstücken und Accessoires:

  • 2 Reise-Outfits: 1 Jeans, 2 T-Shirts, 1 Jeansjacke, 1 Pullover, 1 x Slipper, 1 x Jeansgürtel, 1 x Armbanduhr, 1 x Ring, 1 x Armband
  • 12 Outfits leger: 1 x Blusenkleid, 1 x weite Hose, 1 x Jeans (s.o.), 10 x Top/T-Shirt/Polo-Hemd/Bluse (bzw. 3 zusätzliche Tops, wenn alle Tops zweimal tragbar sind und ich die 2 Oberteile für das Bade-Outfit sowie die 2 Sport-Tops mit einbeziehe), 1 x flache Sandalen/Flip/Flops, 1 x Sandaletten mit Absatz, 1 x sportlich-eleganter Gürtel (für Blusenkleid und Jumpsuit), Schmuck wie im Reise-Outfit
  • 2 Gala-Outfits in Schwarz oder Weiß: 1 x Jumpsuit, 1 x Sandaletten mit Absatz (s.o.), 1 x sportlich-eleganter Gürtel (s.o.), 1 x Statement-Kette, 1 x Statement-Ohrhänger
  • 1 Tennis-Outfit: 1 x Tennisrock, 1 x Polo-Shirt (davor falls gewünscht 1 x für legeres Abendoutfit einsetzbar, s.o.)
  • 1 Fitness-Outfit: 1 x Sport-Shorts, 1 x T-Shirt waschbar (für Tennis und Fitness einsetzbar, davor falls gewünscht 1 x für Tagesoutfit einsetzbar)
  • 3 Strand-Outfits: 3 x Bikini, 1 x Pareo, 1 x T-Shirt-Kleid, 1 x Long-Bluse (falls gewünscht 1 x vorher für Abendoutfit einsetzbar, s.o.), 1 x Shorts, 1 x T-Shirt, 1 x Flip-Flops, 1 x Sonnenbrille

7. Frage: Mit welchen konkreten Kleidungsstücken setzen Sie das Konzept für Ihre Capsule Wardrobe um?

Durch die Fragen 1 bis 6 haben Sie ein genaues Konzept entworfen, wie sich Ihre Caspule Wardrobe zusammensetzt – theoretisch. Sie wissen, welche Kleidungsstücke in welcher Kategorie Sie in welcher Anzahl, in welchem Material und in welcher Farbe bzw. in welchem Muster benötigen, um Ihre Outfit-Formeln umzusetzen.

Jetzt geht es an die konkrete Besetzung der einzelnen Positionen. Dieser Schritt dürfte nach der ganzen Vorarbeit ein Kinderspiel für Sie sein oder?

Bei mir kamen die Kleidungsstücke und Accessoires mit in den Koffer, die Sie in der obigen Matrix sehen. Das Ergebnis: 16,9 Kilos. Und ein lässiger, aber stilvoller Urlaub im Easy Chic.

Ein herzlicher Urlaubsgruß an alle Leserinnen der Modeflüsterin!

Easy, ungeschminkt, glücklich: Ein herzlicher Urlaubsgruß an alle Leserinnen der Modeflüsterin!

Und wie sieht Ihr Koffer-Inhalt für den Strandurlaub aus? Ich bin gespannt, auf welche Ihrer modischen Lieblinge Sie im Sommer-Urlaub nicht verzichten können und welche Outfit-Formeln mit Ihnen in die Ferien dürfen!

PS: Um Ihnen die Urlaubsplanung zu erleichtern, finden Sie heute im Newsletter meine Bekleidungs-Kategorien-Outfit-Matrix zum Download – exklusiv für Newsletter-Leserinnen. Sie sind noch nicht dabei? Dann melden Sie sich schnell hier kostenlos an und werden Sie eine von über 8.700 Abonnentinnen:

Ich freue mich auf neue Leserinnen!

40 Kommentare

  1. Sieglinde Graf

    Wieder mal ein ganz hervorragender Post, liebe Frau Grupe. Besonders die Matrix ist echt praktisch und erleichtert die Übersicht.
    Und, dass Sie selbst so glücklich schauen, zeigt ja, dass Sie ganz richtig lagen mit Ihrer Kleiderwahl!
    Herzliche Grüße schickt Ihnen Sieglinde Graf

    • Modeflüsterin

      Liebe Sieglinde,

      da bin ich jetzt gleich noch glücklicher, da ich weiß, dass die Matrix für Sie hilfreich ist 🙂
      Und ja: Ich habe mich im Urlaub sehr wohl gefühlt 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Hallo liebe Stephanie
    Danke für diesen tollen Artikel. Mit deinen Vorschlägen werde ich viel besser packen. Wobei ich immer noch Ersatzkleidung (wegen Flecken) einplane. Ich würde auch nie nur eine einzige WEISSE Jacke mitnehmen!
    Aber mich begeistern deine Tabellen. So behält man toll die Übersicht.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ja, bei Weiß habe ich früher auch immer gezögert. Aber ich liebe einfach im Sommer meine weißen Kleidungsstücke zu sehr. Jetzt nehme ich immer Reise-Waschmittel mit – für den Notfall. Und seitdem bleiben die weißen Sachen eigenartigerweise immer fleckenlos… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie, danke für den Artikel, pfiffig strukturiert wie immer, Danke!
    So komisch es klingt, es muss immer eine Regenjacke mit, als Windjacke am Meer sehr praktisch. Schuhe sind auf 3-4 Paar beschränkt, Schmuck bleibt zu Haus. Sehr wichtig ist mir, das Gastgeberland nicht zu beschämen. Deshalb richte ich die Qualität meiner Kleidung nach dem vermuteten Lebensstil dort.
    Als “Hitzekiller” kann ich bedruckte Batistblusen empfehlen.
    Liebe Grüße Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      ja! Baumwollbatist ist im Sommer herrlich zu tragen!
      Und vielen Dank auch noch für den sehr wertvollen Zusatz: die Menschen im Gastgeberland nicht zu beschämen – ein so schöner und richtiger Gedanke!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Manchmal beschämen Touristen leider nicht nur die Einheimischen, sondern auch andere Urlauber. Selber gerade erlebt in Italien mit einer (deutschen) “Dame”, der ständig die Hose vom Hintern rutschte. Wahrlich kein schöner Anblick 🙁
        Falls diese “Dame” hier mitlesen sollte (was ich aber nicht glaube): Bitte im nächsten Urlaub einen Gürtel mitnehmen!!!

  4. Manuela Sommer

    Danke liebe Stephanie auch für diesen Artikel. Seit Jahren versuche ich per Excel eine Struktur zu finden, um optimal einzupacken – Deine Matrix ist aber einfacher und klarer. Werde sie dieses Jahr ausprobieren. Ich lese schon lange Deine wöchentlichen Posts, was mich aber heute zum ersten Mal dazu bewogen hat Dir zu schreiben ist die Freude über Dein wunderschönes Photo! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!!! Danke und viele Grüße
    Manuela

    • Modeflüsterin

      Liebe Manuela,

      oh, vielen Dank und schön, dass Du Dich einmal hier zu Wort gemeldet hast!!! Ich dachte, so ein kleiner Urlaubsgruß “in echt” ist doch mal etwas persönlicher. Auch wenn ich ja eigentlich sehr kamerascheu bin…
      Und dass Dir die Matrix gefällt, freut mich auch sehr. Besonders dass Du sie einfach findest. Denn Mode soll ja nicht zur Atomwissenschaft werden 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Modeflüsterin,
    hast du dir aber viel Arbeit gemacht! Es ist sehr interessant, zu lesen, was eine modebewusste Frau so mit in den Urlaub nimmt.
    Mein wichtigstes Kleidungsstück im Koffer, wenn es in die Sonne geht, ist eine Jeansshorts. Ich finde meine braunen Beine darin toll und zeige sie trotz Größe 44 gerne her. Die Shorts ist tagsüber praktischer als ein Rock und passt zu allen Tops, Tuniken und Shirts. Glitzernde FlipFlops dazu und man ist für jede Situation gerüstet.
    Ich freue mich jeden Sonntag auf deinen Beitrag und wünsche dir einen schönen Sommer.
    Sonnige Grüße von Britta

    • Modeflüsterin

      Liebe Britta,

      eine Jeansshorts ist natürlich super flexibel einsetzbar und mit wirklich fast allem zu kombinieren – da hast Du recht! Ich befürchte, dass es allerdings nicht viele Frauen gibt, die so eine Shorts mit über 50 Jahren noch tragen wollen – selbst wen sie könnten. Hmmm. Oder bin ich da zu konservativ? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
      Zudem habe ich in diesem Urlaub ja auch meine Vichy-Karo-Shorts mal wieder an den Strand angezogen, zumindest sobald ich braune Beine hatte 😉 Die Shorts haben aber ein weites Bein und eine Bügelfalte und sind daher eigentlich figürlich recht vorteilhaft…
      Wie auch immer, zum Thema Shorts wird es wohl hier bei den Leserinnen viele, sehr individuelle Meinungen geben. Wichtig ist einfach immer, dass man sich selbst wohl fühlt. Und Größe 44 sehe ich da keinesfalls als Hinderungsgrund 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,
    es freut mich, dass du deinen Urlaub genießen konntest! Leider klappt es bei mir nie mit einer Capsule Wardrobe. Ich kann mich einfach nicht für eine Farbwelt entscheiden, da ich (bis auf wenige Ausnahmen) fast alle Farben gerne trage. Gut, für den Urlaub versuche ich, mich auf zwei Farbwelten zu beschränken – und schon das fällt schwer ;-). Bei meinem Kleiderschrank liebe ich die Auswahl, auch wenn es bisweilen schon sehr zeitaufwendig ist, ein bestimmtes Teil zu finden. Wenn schon kein Minimalismus, versuche ich zumindest gerade, den Kleiderschrank (bzw. die Schränke) einigermaßen geordnet und übersichtlich zu gestalten. Mit dem Urlaubskoffer habe ich trotzdem i.d.R. kein Problem, da ich fast nur kurze, dünne Kleidung mitnehme, die ja glücklicherweise klein und leicht ist :-). Und wenn der Deckel mal nicht zu will, hat mein Partner einen riesigen Koffer dabei, der meistens noch genug Platz für meine Überbleibsel bietet 🙂 🙂 :-)…

    • Modeflüsterin

      Liebe Judith,

      oh je! Das sieht mir aber sehr nach Mode-Maximalismus aus – zumindest farblich 😉 Aber solange Du einen willigen Kofferträger (und hoffentlich nicht nur das!) an Deiner Seite hast, ist ja die Dringlichkeit zur Reduktion nicht unbedingt gegeben.
      Dein Vorsatz, zumindest Ordnung in die Vielfalt zu bringen, ist aber sehr löblich! (Bitte denke Dir an dieser Stelle ein verschmitztes Lächeln dazu – wir verstehen uns schon oder?)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,
    willkommen zuhause.
    Toll, wie du wieder einen Faden über verschiedene Themen gesponnen hast.
    Ich “denke” mittlerweile nicht mehr in Farben. Ich habe mich bewusst für einen Nicht-Farben Stil entschieden, obwohl ich ein warmer Hauttyp bin (klarer Frühling). Es erleichtert das Packen und das tägliche Kleiden ungemein. Und ich finde es auch nicht langweilig oder eintönig in dieser Farbwelt unterwegs zu sein. Es entspricht eher meinem Wesen: unaufdringlich. Ich schreie nicht “hier bin ich” und will gesehen werden.
    Ich mache meist Urlaub in den Bergen und wandere. Somit ist mein Koffer immer voll. Innerhalb kurzer Zeit, können alle Wetterlagen auftreten.
    Ich mache es ähnlich wie du, plane erstmal mit Block und Stift und dann schmeiße ich alles auf das Bett, um einen Überblick zu erhalten.
    Auf Accessoires verzichte ich meist, aus Faulheit. Meine Perlenstecker und eine Uhr muss reichen. So habe ich auch keine “Qual der Wahl”.
    Bei meinem Figurtyp, ich habe eine hohe Taille mit schmalen Hüften, muss ich immer auf Proportionsausgleich (Längenausgleich/Volumen) achten, wenn ich meine Figur ausgleichen möchte. Deshalb überlege ich gerade, ob ich diesen Punkt in deine Matrix mit einbaue. Hast du eine Idee für treffende Formulierungen?? Mir fällt gerade nichts ein.
    Meine Kleidung ist nicht auf Proportionsausgleich ausgerichtet. Auch wüsste ich nicht, wie ich meinen Kleiderschrank derart strukturieren könnte.
    Ha, jetzt bin ich vom deinem Thema abgekommen und bin bei meinem Anliegen gelandet.
    Eine schöne Woche und liebe Grüße Ingrid

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      auch wenn Du ein warmer Farbtyp bist, heißt das nicht, dass Du Dich nicht hauptsächlich in neutrale Farben kleiden kannst. Diese gibt es ja auch alle in warmen Tönen. Die Farbigkeit ist da mehr ein Stilmittel, als eine Farbtyp-Vorgabe.

      Den Proportionen-Ausgleich würde ich bei meinem oben skizzierten System bei den Outfit-Formeln sehen. Wenn Du diese zusammenstellt, sodass sich eine typische Silhouette ergibt, die Dir schmeichelt und den gewünschten Proportionen-Ausgleich herstellt, dann passt ja alles wieder zusammen. Wie Du dies in Deinem Kleiderschrank umsetzen kannst? Eventuell könntest Du die Outfits nach Standard-Outfit mit Varianten zusammenhängen? Es gibt durchaus Frauen, die ihren Kleiderschrank nach Outfits sortieren und nicht nach Kategorien. Allerdings wird es dann schwierig, wenn einzelne Kleidungsstücke bei mehreren unterschiedlichen Outfit-Formeln oder in mehreren Capsule Wardrobes zum Einsatz kommen… Vielleicht wären dann doch Karten oder Fotos von typischen Outfit-Formeln besser, die Du in die Innenseite des Kleiderschranks hängst und somit immer als Inspiration griffbereit hast. Das wären in Kürze meine Gedanken zu Deinem Anliegen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Danke liebe Stephanie für deine Ideen,
        ich mache wahrscheinlich einen Mix aus deinen Vorschlägen : Fotos (selfies) und eine outfit-Matrix für eine tolle Wohlfühlkombi.
        Die Ordnung nach Kategorien in meinen Schrank, werde ich wahrscheinlich nicht aufgeben. Dennoch könnte ich aktuelle outfits, je nach Jahreszeit, zusammenhängen.
        Herzliche Grüße Ingrid

  8. Fantastisch! Meine Packliste ist dank dieser Anleitung überschaubar und rund geworden. Es war längst nicht so kompliziert wie befürchtet. Meine Capsule setzt sich komplett anders zusammen als die von Dir, liebe Modeflüsterin (andere Aktivitäten, andere Figur, andere Stilvorlieben), und so soll es ja auch sein. Vielen Dank.

    Für eine Flugreise mit relativ kleinen Kindern zählt jeder Kubikzentimeter im Familientrolley. 1 weiterer Badeanzug und 1 weiteres Strandkleid liegen noch auf neinem Nice-To-Have-Stapel … Beides definitiv nicht nötig, aber sonst kämen die hübschen Teilchen ja fast gar nicht zum Einsatz. Was ich daraus lerne: Bis auf Weiteres habe ich ein Shoppingverbot für leichte Sommerkleider!

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das ist schön zu hören, dass ich Dir das Leben ein bisschen erleichtern konnte!
      Das mit dem Sommerkleider-Kaufstopp kenne ich auch. Wir haben so wenige Tage im Jahr, an denen wir wirklich leichte Sommerkleider tragen können, da reichen wenige Flatter-Kleidchen meist locker aus. Und an eine Flugreise mit kleinen Kindern mag ich gar nicht denken… Da brauchst Du sicherlich nicht nur ein Kofferpack-Gen, sondern auch noch viiiiiiel Geduld und eine mega-gechillte Ausstrahlung, um stressfrei zu reisen… 😉
      Viele Spaß im Urlaub!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Wieder ein interessanter und lesenswerter Artikel! Ergänzen möchte ich noch, dass eine gut sortierte Grundgarderobe das Zusammenstellen eines Urlaubskoffers erleichtert. Habe ich zuhause Chaos mit nicht zusammenpassenden oder nicht mehr passenden Kleidungsstücken, kann ich daraus keine minimalistische Urlaubsgarderobe bauen, außer ich packe die wenigen kombinierbaren Sachen ein und wasche alle 1-2 Tage durch, um sie wieder anziehen zu können …

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      wo Du Rechts hast, hast Du Recht 😉
      Ohne gut sortierten Kleiderschrank wird das auch nichts mit der minimalistischen Urlaubs-Garderobe.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Heike vom Deich

    Hallo Stephanie,
    toll wie Du immer alles in Strukturen und Listen bringst! Ich bin da eher der “Kreatives Chaos Typ”. Auf dem Weg zur Haustür wird immer noch irgendwas in die Handtasche gestopft, und wenn es ein Halstuch ist (eins hab ich immer schon um). Da wir die letzten Jahre an Nord- oder Ostsee Urlaub gemacht haben, war das Packen aber ganz einfach: man braucht immer Badezeug, Sonnencreme, Sonnenbrille, Regenjacke, Gummistiefel, meine geliebten Teva-Sandalen mit denen ich schon auf der Düne vor Helgoland nach Feuersteinen gesucht habe, Pulli und eine Capri-Hose für spontane Bootstouren. Egal, zu welcher Jahreszeit ist das der Grundstock. Ich fahre auch nie ohne eine Haarpflege, die man zwischendurch mal aufsprühen oder einkneten kann. Da ich Naturlocken habe, sehe ich ab Windstärke 4 aus wie ein geplatztes Kissen…

    • Modeflüsterin

      Liebe Heike,

      ja, ich bin da eher der systematische, geplante Typ 😉 Aber auch deshalb, da ich sonst wirklich alles vergessen und mich den ganzen Urlaub lang ärgern würde, dass ich dies und jenes nicht mitgenommen habe… Und dann muss man Kompromisse machen und Lösungen finden, in einer Zeit, in der man doch gar nicht darüber nachdenken und einfach nur gut und bequem angezogen sein möchte.
      Übrigens: Das mit dem “geplatzten Kissen” möchte ich ja mal sehen… Habe mich köstlich über Deine Beschreibung amüsiert! 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Bin gerade fertig mit Kofferpacken! Das hat toll geklappt mit Ihren Anregungen, Beispielen und der ausdruckbaren Matrix, liebe Modeflüsterin. Es war ein bisschen knifflig, weil auch die Stadt-/Kulturausflüge nicht zu kurz kommen sollten und es in diesem Jahr ein paar Tage mehr als 14 sein dürfen.
    Und deshalb habe ich einen kleinen Joker eingesetzt, den ich hier verrate: das ‘Prinzip Wenden’.
    Habe mir vor einigen Jahren eine Wendehose nähen lassen (ganz schlichter, schmaler Schnitt), Oberseite des Stoffs: feiner dunkler Nadelstreifen, Unterseite des Stoffs unifarben Königsblau. Mit dieser Hose (und einer passenden Weste, nicht zum Wenden, nur Nadelstreifenoberstoff) lassen sich nun spielend mehrere, sehr verschiedene Outfits zusammenstellen. Letztes Jahr fand ich dann per Zufall einen passenden Regenmantel (Max Mara) – ebenfalls zum Wenden! Habe sofort zugegriffen 🙂 Nun freue ich mich über die verschiedenen Wendungen & Wandlungen, gerade wenn’s ums Reisen mit leichtem Gepäck geht.
    Grüße, Annette

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      das klingt ja toll! Und der Tipp mit Wende-Kleidung ist wirklich sehr originell 🙂
      Dann bleibt mir nur, Ihnen einen wunderbaren, erlebnisreichen, erholsamen, amüsanten, einfach zauberhaften Urlaub zu wünschen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Hallo Stefanie,
    danke für die super Inspiration für die Urlaubsgarderobe. Bei dir klingt das so richtig nach Wissenschaft und perfekter Planung. Das habe ich bisher noch nicht hinbekommen! Leider habe ich oft viele überflüssige Teile dabei, die ich kein einziges Mal im Urlaub trage.
    Ich werde ab sofort auch etwas durchdachter ans Kofferpacken heran gehen.
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Modeflüsterin

      Liebe Birgit,

      es gibt durchaus auch Frauen, die im Urlaub gerne die Auswahl haben und sich lieber vor Ort nach Lust und Laune für ein Outfit entscheiden. Aber dann wird der Koffer wohl nicht allzu leicht sein… Ich persönlich finde es dann doch ein bisschen ärgerlich, wenn ich mich mit Kleidung abschleppe, die ich gar nicht brauche – besonders in der Ferienzeit, in der man sich doch leicht und unbeschwert fühlen möchte 😉
      Also: Viel Erfolg beim minimalen Kofferpacken!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Hallo Stephanie,
    wieder ein nützlicher Blog! Auch ich gehöre zu denjenigen, die am Ende des Urlaubs wieder einen Stapel ungetragener Sachen nach nach Hause schleppen… In ein paar Tagen wird es spannend: Wir fahren für 10 Tage an die Ostsee und anschließend eine Woche auf Kreuzfahrt. Es muss also für viele Anlässe etwas in den Koffer, etwas für schlechtes Wetter und Kälte, etwas für Ausflüge, für den Strand, Stadtbummel, Gala/Kapitänsdinner usw. Auf dem Schiff gibt es auch Motto Partys, aber das Programm gibt es erst auf dem Schiff. Schon seit Wochen habe ich eine Packliste auf dem Tisch liegen, die ich ständig ergänze bzw. überarbeite. Glücklicherweise kann ich eine bisschen mehr mitnehmen, was ich auf der Kreuzfahrt nicht brauche, bleibt im Auto. Übrigens spare ich immer Platz bei den Kosmetika, indem ich Reisegrößen kaufe bzw. Pröbchen dafür aufbewahre.

    Nach dem langen Text endlich meine Frage: Besser zwei Cocktailkleider oder ein kleines Schwarzes einpacken?

    Herzliche Grüße
    Biggi

    • Modeflüsterin

      Liebe Biggi,

      aus meiner Kreuzfahrt-Erfahrung auf der Queen Mary II kann ich nur sagen, dass die Kleiderordnung heute nicht mehr so streng eingehalten wird. Ich hatte ein langes Abendkleid für das Captain’s Dinner und 2 kleine Schwarze für weitere Abende dabei. Rückblickend hätte ich nur ein eleganteres kleines Schwarzes benötigt, das man mit Accessoires auch glamouröser stylen kann. Wenn Du mich also fragst: maximal ein Cocktailkleid für das Kapitänsdinner (wenn überhaupt) und ein kleines Schwarzes
      Ich wünsche Dir eine unvergessliche Traumreise!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. rosalili

    Hallo,
    ich lese sonst immer still mit, jetzt habe ich mir aber gleich mal einen schwarzen jumpsuit von bettybarclay bestellt. Ist heute angekommen und wandert gleich in den Urlaubskoffer, sehr praktisch und schick das Teil. Und auch prima im Büro zu tragen.
    Danke und Grüße
    rosalili

    • Modeflüsterin

      Liebe Rosalili,

      das sind ja schöne Nachrichten! Zum einen, dass Du Dich heute mal in die Öffentlichkeit getraut hast, zum anderen natürlich, dass Du einen so nützlichen und schönen Urlaubsbegleiter gefunden hast! Das scheint ja ein wirklich sehr flexibel einsetzbares Basic zu sein 🙂 Weiterhin viel Freude damit und einen tollen Urlab für Dich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Freut mich, Dein glückliches Gesicht im eleganten Urlaubsoutfit zu sehen!
    Die Statementkette ist auch toll! Sieht aber sehr schwer aus.

    Kofferpacken! Bääh! Ich hasse es!
    Vor der Reise versuche ich immer, meine Garderobe detailliert zu planen. Ich probiere sogar die einzelnen Outfits an. Und dann habe ich doch jedesmal irgendetwas nicht dabei, was ich bräuchte …
    Und es muss ja alles zusammen passen, also beschränkt man sich brav auf drei Farben. Damit langweile ich mich dann aber auch schnell.
    Es nervt mich tödlich!

    Ich habe gar keinen typischen Urlaubsstil. Mein Stil ist eigentlich immer gleich.
    Bei mir sind das Problem eher die notwendige Beschränkung und der Zwang zum Vorausplanen, der meiner Spontaneität Fesseln anlegt.
    Jedoch gehören auf jeden Fall leichte Tellerröcke, bequeme Shirts, lässige Strickjacken und flache, schlichte Loafer zur Urlaubsgarderobe. Aber so sehe ich im Alltag auch meistens aus.
    Die sonst noch geliebten Bleistiftröcke und Absatzsschuhe bleiben allerdings aus Bequemlichkeitsgründen daheim.

    Ja, Reisewaschmittel! Das befindet sich auch immer nur dann im Koffer, wenn ich mich nicht bekleckere. Genau so wie die Tabletten gegen Reiseübelkeit: Wenn ich sie dabei habe, wird mir nie schlecht. Aber wehe, ich vergesse sie!

    Und zum Thema Shorts (oder kurze Röcke): Die Kleidergröße ist nicht das Problem, sondern die Beinbeschaffenheit. Ich kann Euch nur empfehlen, das Gesamtbild auch VON HINTEN bei guter Beleuchtung im Spiegel zu kontrollieren, bevor Ihr damit rausrennt! Dazu eignet sich am besten die »Umkleidekabine des Grauens« .
    (Wer hatte sich diesen Begriff nochmal ausgedacht??)
    Fragt bitte keine Verwandten oder Bekannten und schon gar keine Verkäuferinnen! Da bekommt man selten eine ehrliche bzw. kompetente Antwort, leider.

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      ich sehe schon: Du würdest am liebsten Deinen ganzen Kleiderschrank in den Urlaub mitschleppen, nicht wahr? Da hat man das gute Stück endlich so weit optimiert, dass nur noch Lieblingsstücke drin sind und dann muss man sich doch wieder auf weniger Auswahl beschränken – geht eigentlich gar nicht… 😉 Aber Du wirst das schon hinkriegen – da bin ich überzeugt. Und auf Verkäuferinnen hörst Du doch ohnehin schon lange nicht mehr, hab ich Recht?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Wahnsinn, du machst dir ja echt Gedanken darüber, ich besuche gerade ein rhetorikseminar und will danach auch in Urlaub fahren . Habe mir natürlich auch schon überlegt welche Klamotten ich mitnehme, ganz so penibel organisiert habe ich es dann aber doch noch nicht 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Jutta,

      das macht einfach jede so, wie es ihr gefällt. Für manche Frauen ist es eine Erleichterung, wenn sie systematisch vorgehen können, manche anderen packen am liebsten spontan und nach Lust und Laune. Wie schwer zu erraten ist, war der Beitrag für erstere Gruppe gedacht 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Vielen lieben Dank, dass du uns einen Einblick in deine Urlaubsgarderobe gegeben hast.

    Da wir jedes Jahr in die USA fahren und das zum Anfang mit viel zu viel Gepäck, war ich schon immer auf der Suche nach Ideen dafür.

    Ich packe immer für eine Woche. Dieses 7 Shirts in weiß, blau und rot, eine coralfarbige Bluse, die man auch als Jacke nehmen kann., 3 Röcke in Kaki, sand und blau und eine weiße Hose.

    Auf dem Flug eine Jeans , eine weiß-blau gestreiftes Shirt, eine blau-weißes Tuch und eine dunkelblaue Jacke.

    Unsere eine Reise war knallhart geplant. 4 Personen und 3 Koffer in Handgepäckgröße mit Waschtasche (was da so ging) und leerer Reisetasche ;). Man findet ja immer mal was.

    Seit 2012 habe ich immer einen Rucksack mit Notfallgepäck in Form von Unterwäsche, Schlafzeug, 2 Shirts und einen Rock dabei. Unser Gepäck war nämlich weg.

    Aber deinen Beitrag versuche ich für meinen Floridaurlaub im Februar zu berücksichtigen.

    Liebe Grüße

    Sue

    • Modeflüsterin

      Liebe Sue,

      oh, das ist ja toll! Du bist ja fast eine Profi-Reisende! Und die 3 Handgepäck-Koffer für 4 Personen würde ich nur schwer schaffen – ehrlich! Meine volle Bewunderung hast Du!
      Geschickt von Dir ist natürlich, dass Du bei Basisfarben bleibst, die sich alle untereinander kombinieren lassen und nur Rot oder Koralle als Akzent-Tupfer addierst. Großes Kino!
      Ich wünsche Dir einen wundervollen Florida-Urlaub – nicht nur modisch, sondern vor allem menschlich!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. ach und mein Kleid , was ich anziehe , wenn ich zum Pool oder an den Strand gehe. Es ist wirklich eine Strandkleid vom Tommy Hilfiger in seinen Farben.

    😉 Sue

  19. Ein super Post, den ich über den Newsletter, den meine Mama bekommen hat, noch vor meinem Urlaub entdeckt und tatsächlich teilweise umsetzen konnte!
    Ab sofort bin ich nun auch selbst Abonnentin, damit mir nichts mehr durch die Lappen geht, denn auch als Triathletin hat man noch ein Leben außerhalb des Sports bei dem Mode eine Rolle spielt. 😉

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudi,

      manchmal sind die Wege des Lebens wirklich lustig, nicht wahr? Wer hätte geahnt, dass Du einen Mode-Blog, den Deine Mutti liest, auch gut findest? Aber ich freue mich natürlich sehr darüber! Und vielleicht kannst Du ja schon ein paar Tipps in die nächsten Jahrzehnte hinüberretten 😉
      Für heute erst einmal herzlich Willkommen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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