Badeanzüge, die schlank machen – mit Farbe und Muster*

Badeanzüge, die schlank machen - mit Farbe und Muster - Modeflüsterin, Stil für starke Frauen über 40, 50 und 60*Mit Affiliate-Links – Einen Badeanzug kaufen gehört zu den Aufgaben, an denen ganz viele Frauen verzweifeln. Warum? Weil Badeanzüge, die schlank machen, gar nicht so einfach zu finden sind. Vor allem, wenn das ein oder andere Pölsterchen gut verpackt werden will. Das funktioniert mit den „heiligen Drei“ der Badeanzug-Auswahl: Schnitt, Farbe und Muster sowie Material und Ausstattung. Bereits die kleinsten Details in diesen Bereichen können einen Badeanzug von top zu flopp verwandeln. Es ist kaum zu glauben, dass es auf einem so kleinen Stück Stoff so Vieles zu beachten gibt!

Vor allem mit Farbe und Muster haben Sie zwei Instrumente an der Hand, mit denen Sie zaubern können. Wenn Sie wissen, worauf Sie achten sollten. Daher habe ich für Sie die wichtigsten optischen Gesetzmäßigkeiten analysiert, die Ihnen dabei helfen, Farbe und Muster als Schlankmacher einzusetzen. Und Beispiele dazu gibt es natürlich auch.

Bonus-Tipp: Wenn Sie zu den Plus-Size-Leserinnen gehören, finden Sie meine top 8 Badeanzüge im heutigen Newsletter!

Die „heiligen Drei“ der Badeanzug-Auswahl

Bereits vor einiger Zeit hatte ich Ihnen hier die wichtigsten Tipps zum Thema Schnitt und Ausstattung von Badeanzügen und Bikinis für jeden Figurtyp zusammengefasst.

  • Der Schnitt ist natürlich das Nummer-Eins-Kriterium dafür, wie Ihre Silhouette im Badeanzug wirkt und wie Sie Ihre Proportionen geschickt ausgleichen – wenn Sie dies möchten.
  • Material und Ausstattung wiederum sorgen dafür, dass alle Kurven und Pölsterchen bestens verpackt werden. Ein bisschen Polsterung hier, ein bisschen fester Stretchstoff dort und ganz viel raffiniertes Innenleben machen Ihren Badeanzug zum Figurknüller.
  • Farben und Muster hingegen bewirken zweierlei: Sie sind oft die entscheidenden Stilgeber. Besonders, wenn der Schnitt ansonsten unauffällig klassisch ist. Und sie haben die Eigenschaft, den Blick zu lenken oder eben auch abzulenken. So akzentuieren Sie ihre Schokoladenseiten und sorgen für optische Effekte, die schlanker erscheinen lassen.

Dieser Wirkung wollen wir heute mal auf den Grund gehen. Damit Sie wissen, wo Sie bei Ihrem Badeanzug den optischen Turbo einschalten können.

Wie Sie Akzentfarben und Muster am besten platzieren – für jeden Figurtyp

Eine der ersten Fragen ist es, wo Sie überhaupt Farben und Muster platzieren wollen. An dieser Stelle sollten Sie wissen,

… welches Ihre Basis- und Akzentfarben sind,

… wie Sie diese Farben im optimalen Fall auf Ihrem Körper verteilen und

… wie Sie die Relativität von Farben und Mustern für Ihre Zwecke einsetzen.

Diese Gesetzmäßigkeiten gelten auch für Badeanzüge. Neben Ober- und Unterkörper sowie Beinen ist es dabei ratsam, die folgenden Körper-Areale zu unterscheiden:

  • Schulter-Brust-Bereich
  • Taillen-Bauch-Zone
  • Hüft-Po-Oberschenkel-Zone
  • Äußere Silhouette des Torsos
  • Vertikale Mittelzone des Torsos

Wie also sollten Farben und Muster in diesen Zonen optimal verteilt sein?

Der A-Figurtyp

Die Frau mit A-Figur platziert auffällige Farben und Muster vorwiegend an ihrem Oberkörper, und zwar oberhalb ihrer breitesten Hüftzone. Darunter bleibt sie am besten einfarbig und neutral.

Der Farbübergang zwischen auffälliger und unauffälliger Zone sollte nicht tiefer als in Ihrer Taillen-Zone liegen – vertikal gesehen. Wo genau Ihr optimaler Punkt für den Farbübergang ist, hängt von Ihren vertikalen Proportionen ab. Da A-Frauen aber meist kürzere Beine und einen langen Oberkörper haben, dürfte der optimale Farbübergang in den meisten Fällen eher höher, vielleicht sogar etwas oberhalb de natürlichen Taille liegen.

Besonders raffiniert ist es, wenn die neutrale Farbfläche im Hüftbereich nach oben hin, in den Unterbrustbereich eine A-Form bildet. Das verlängert optisch den Unterkörper!

Besonders auffällige Farb- oder Musterakzente setzt die A-Frau im Schulter-Brust-Bereich, aber auch an ihrer schlanken Taille.

Der H-Figurtyp

Der H-Figurtyp hat im Prinzip zwei Möglichkeiten:

Zum einen kann er seine vertikale, schlanke Linie betonen und damit seine elegante “Urform” hervorheben. Mit durchgehend einfarbigen oder gemusterten Badeanzügen wird die Länge des Torsos akzentuiert und der H-Typ wird zur eleganten, schlanken optischen Säule. Verstärken können Sie diesen Effekt zusätzlich, indem Sie einen Farb- oder Muster-Übergang an der äußeren Silhouette des Torsos schaffen. So wird die mittlere Torso-Zone schlanker und noch länger inszeniert.

Tipp: Wenn die Farbflächen-Abgrenzung auch noch kurvig verläuft, sind wir beim nächsten Punkt…

Zum anderen können Sie als H-Typ alles daransetzen, kurviger zu erscheinen. Dann achten Sie darauf, sowohl in der Hüftzone als auch im Schulter-Brust-Bereich starke Akzente zu setzen, während Sie im Taillenbereich neutral, einfarbig und dunkel bleiben. Solche Badeanzug-Designs transformieren Ihre Silhouette, indem sie Ihre Taillenregion schlanker aussehen lassen und Sie somit insgesamt kurviger wirken.

Besonders raffiniert erzielen Sie diesen Effekt mit Mustern, deren Richtung zwar horizontal verläuft, die aber in den unterschiedlichen vertikalen Zonen eine unterschiedliche Muster-Dichte aufweisen. So entsteht der Eindruck von schmaleren und breiteren Zonen, die den Körper kurviger wirken lassen.

Der O-Figurtyp

Die O-Figur weist ihre Pölsterchen vor allem in der Körpermitte, also im Taillen- Bauch-Bereich auf. Hier gibt es drei unterschiedliche Strategien, wie Sie Ihre Körpermitte unauffälliger machen und die Proportionen ausgleichen:

Sie platzieren auffällige Farben und Muster ausschließlich im Schulter-Brustbereich und belassen alles darunter dunkler und einfarbig. So wird der Blick nach oben gelenkt – weg von den kurvigeren Arealen, hin zu einem schönen Dekolleté.

Die zweite Möglichkeit ist es, das Auge insgesamt so zu verwirren, dass es die Pölsterchen in der Körpermitte gar nicht mehr ausmachen kann. Stichworte hierzu sind:

  • Muster mit Op-Art-Effekt – also die irritierende, flimmernde oder bewegliche Wirkung von meist geometrischen Mustern – und
  • Muster mit „Trompe-l’oeil“-Effekt – also eine Augentäuschung, wie in der illusionistischen Malerei, bei der „falsche“ Formen, Tiefe und Räumlichkeit durch geschickte Schattenplatzierung hergestellt werden.

Schließlich können Sie natürlich auch Ihre Taillen-Bauch-Zone unterteilen – vertikal oder diagonal – und über die optische Aufteilung der Bauch-Zone für einen schlankeren Eindruck sorgen.

Welche der drei Strategien bei Ihnen einzeln oder gemeinsam am besten funktionieren, bleibt natürlich der Anprobe und Ihrem Gefühl überlassen.

Der X-Figurtyp

Der X-Figurtyp hat ja grundsätzlich einige tolle Kurven zu bieten, die sich durchaus akzentuieren lassen. An erster Stelle steht das gut gefüllte Dekolleté, dann kommt die schmale Taille und schließlich eine höchst feminine Taillen-Hüft-Kurve. Damit haben Sie als X-Frau sehr viele Möglichkeiten, Akzente zu setzen.

Wenn Sie aber vor allem schlanker aussehen möchten, dann gibt es zwei optische Tricks, die dies bewirken:

  • Sie bleiben im Schulter-Brust-Bereich und im Hüft-Po-Oberschenkelbereich einfarbig, dunkel und neutral und schaffen lediglich in Ihrer schlankeren Taillenzone eine Explosion an Farben und Mustern.
  • Sie bilden in Ihrer vertikalen Torso-Mitte die Sanduhr-Silhouette farblich nach, indem Sie die äußere Silhouette und die innere Fläche voneinander in Sanduhr-Kontur trennen. Optimal wäre es, wenn der farblich oder gemustert auffälligere Teil innerhalb der mittigen Sanduhr-Silhouette platziert ist.

Es gibt fast nichts, was Sie als X-Figur schneller optisch ein paar Kilos verlieren lässt…

Der Y-Figurtyp

Die Frau mit Y-Figur macht am einfachsten genau das Gegenteil von der Frau mit A-Figur: Alle farblichen oder gemusterte Akzente sollten sich unterhalb der Taille befinden. Optimal sind diese in Hüfthöhe platziert.

Aber das ist wiederum abhängig von Ihren vertikalen Proportionen. Bei langen Oberkörpern bewegt sich auch beim Y-Typ der optimale Farbübergang nach oben, in Richtung Taille, bei kürzeren Oberkörpern eher nach unten, in Richtung Hüfte.

Wollen Sie den Torso verlängern – das ist oft bei Y-Figuren mit großem Busen der Fall -, kann es ratsam sein, wenn Sie gar keinen horizontalen Farbübergang in ihrem Badeanzug einplanen. Dann ist eine Farbverteilung oder ein Muster, das entweder einen vertikalen Verlauf aufweist, dessen Blickpunkt in der Torsomitte angesiedelt ist oder sogar ausschließlich nur vorne mittig zu finden ist, Ihre beste Lösung.

Sehr kleine Frauen

Bleiben wir gleich beim Thema: Wenn Sie zu den sehr kleinen Frauen gehören und größer wirken wollen, dann verzichten Sie möglichst ganz auf horizontale Farb- oder Muster-Unterbrechungen. Falls ihre Proportionen dies zulassen, schaffen Sie – ähnlich wie der Y-Typ – eine schmale Muster- oder Farbzone in Ihrer vertikalen Torso-Mitte, um schlanker zu wirken. Alternativ sind vertikal verlaufende Muster ideal.

Und: Greifen Sie zu kleineren Mustern, um ihre zierliche Form nicht zu überfrachten!

Sehr große Frauen

Genau das Gegenteil gilt folglich für große Frauen: Wenn Sie besonders groß sind, dann sind horizontale Farb- und Muster-Übergänge Ihr bester Freund. Und zwar am besten gleich mehrere davon. Achten Sie einfach bei der grundsätzlichen Platzierung auf Ihren Figurtyp und verdoppeln oder verdreifachen Sie die Farbübergänge in der Zone, in der Sie vertikal besonders lang sind.

Und auch noch wichtig: Wählen Sie keine zu kleinen Muster! Bleiben Sie bei der Mustergröße proportional zu Ihrer Körpergröße bei mittleren oder größeren Dessins.

Wie Farbverläufe und Muster-Richtungen wirken

Natürlich sind die Linien, die entstehen, wenn ein Farbübergang oder ein Übergang von gemusterten zu unifarbenen Zonen besteht, die Hingucker am Körper. Oben ging es darum, diese Farbübergangs-Linien so raffiniert wie möglich zu platzieren. Sodass Farb- und Musterflächen entstehen, die sich vorteilhaft auf Ihrem Körper abzeichnen.

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, den Blickverlauf zu beeinflussen: durch Farb- und Muster-Verläufe.

  • Farbflächen können langsam heller und dunkler werden und somit einen verjüngenden oder verbreiternden Effekt verursachen.
  • Muster wiederum können mit Linien, Kurven und Wiederholungen ebenfalls das Auge in eine bestimmte Bewegung zwingen.

Jedes Muster hat einen Rapport, also eine wiederkehrende Anordnung der Muster-Details. Sie können sich das wie eine Muster-Zeile vorstellen, die aber nicht immer von links nach rechts, sondern auch diagonal und in alle anderen Richtungen verlaufen kann. Je kleiner das Muster, desto mehr Wiederholungen des Muster-Motivs sind sichtbar. Ist das Muster besonders groß, ist unter Umständen gar kein Rapport mehr zu erkennen, da das Muster auf der Stofffläche gar nicht zur Gänze dargestellt werden kann.

Wichtig zu wissen:

Farbverläufe und Muster-Richtungen schaffen eine Bewegung oder bilden eine Form auf Ihrer Körper-Oberfläche, der das Auge folgt. Und diese können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen, um schlanker zu wirken.

Die wichtigste Grundregel zu Farbverläufen:

  • Verläuft eine Farbe von dunkel nach hell, folgt das Auge dem Farbverlauf ins Helle. Dabei fixiert es kurz die Zone des Farbverlaufs und wandert dann zum Licht.

Diesen Instinkt können Sie für sich nutzen, indem Sie Ihr Farbverläufe an schmalen Stellen platzieren und von dort weg zu Ihrer Schokoladenseite leiten. Wo Sie dabei helle und dunklere Zonen platzieren? Siehe oben.

Bei Muster-Verläufen müssen Sie etwas genauer hinsehen. Dabei gelten prinzipiell die folgenden Regeln:

  • Das Auge folgt der Bewegung des Rapports, sofern dieser sichtbar ist. Damit können Sie horizontal, diagonal und vertikal verlaufenden Zonen auf Ihren Körper zeichnen und ihren Körper entsprechend aufteilen, sprich: verschlanken, verkürzen oder verlängern.
  • Ist der Rapport nicht vollständig sichtbar, übernehmen die Hauptlinien des Motivs diese Blick-Lenkung.
  • Form- und Farbwiederholungen werden vom Auge in Sekundenschnelle gesucht, gefunden und zusammengefasst. Das Auge wandert dann zwischen diesen Punkten hin und her.
 Dieser Effekt liegt übrigens auch dem von mir erfundene Prinzip der Farbklammer zugrunde. So können Sie den vertikalen, horizontalen oder diagonalen Blickverlauf forcieren und farblich harmonische Outfit-Kompositionen kreieren.
  • Enger oder dichter zusammenliegende Muster-Details werden insgesamt als größere Fläche wahrgenommen (es hat mehr darauf Platz). Große Muster werden tendenziell als kleinere Fläche wahrgenommen. Aber Vorsicht: Wird eine Farbzone an einer dichteren Stelle im Muster insgesamt heller, wirkt sie wieder größer! Und andersherum.
  • Und: Die gefühlte Größe einer Musterfläche wird maßgeblich von der Helligkeit des Hintergrunds beeinflusst!
  • Sehr breite, übergroße Muster-Linien werden als Farbflächen wahrgenommen, die dann genauso wirken, wie oben dargestellt, und die Körperfläche folglich entsprechend günstig oder ungünstig aufteilen können.
  • Runde Muster betonen die Rundungen am Körper. Muster mit geraden Linien betonen die Höhe oder Breite an der entsprechenden Körperzone.
  • Komplexe, kleinteilige oder hellere Musterzonen ziehen das Interesse an – weg von weitläufigeren oder dunkleren Musterzonen.

Ich denke, wenn Sie diese grundsätzlichen visuellen Effekte im Kopf haben, werden Sie potentielle Badeanzug-Kandidaten viel besser danach beurteilen können, was diese für Ihre Figur leisten. Oder eben, von welchen Mustern oder Farbverläufen Sie besser die Finger lassen. Und ich hoffe natürlich, dass Ihnen meine Badeanzug-Auswahl diese Grundregeln etwas besser veranschaulichen konnten.

Am besten, Sie nutzen alle „heiligen Drei“ – von Schnitt, über Farbe und Muster bis hin zu Innenleben und Ausstattung -, um den optimalen Schlank-Effekt zu erzielen. Ich bin sicher: Das schaffen Sie.

Wie sieht Ihr perfektes Exemplar von Badeanzug aus? Und welche Raffinessen hat er? Ich bin natürlich höllisch neugierig!

41 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    ich habe mir Ende des Winters einen Badeanzug gekauft…das heißt, erstmal einen Schwung Badeanzüge bestellt. Mein Favorit hatte einen sensationellen Schnitt und ein super Material (von Seafolly) und eine Art “Mosaikmuster” in Blautönen, das verschiedene Formen/Ornamente bildete und gelegentlich in der Mitte eines Ornaments eine kleine rote “Kachel” hatte. Nun sass ein solches Ornament leider genau auf meinem Unterbauch, mit dem roten Punkt in der Mitte. Ich bin zwar sehr schlank, aber der rote Punkt lenkte den Blick wirklich ganz ungünstig….ich war schon ganz traurig, dann habe ich mir den Badeanzug im Internet nochmal angeschaut. Und festgestellt, dass beim abgebildeten Modell das Muster anders verteilt war! Ich habe mir zwei weitere Exemplare des Badeanzugs bestellt und besitze ihn nun mit dem roten Punkt an meiner schmalsten Stelle, etwas überhalb des Bauchnabels Bei Badeanzügen, die aus firtlaufendem Stoff geschnitten sind und die Musterverteilung willkürlich ist, lohnt es sich also, ganz genau hinzusehen.

    Herzliche Grüße und allen viel Erfolg bei der Badeanzugsuche!

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      das ist ja eine tolle Story! Danke Dir für diese interessante Erfahrung!
      Da sieht man mal wieder, auf was Frau so alles achten muss, damit sie modisch das Beste bekommt, was sie verdient 😉 Und was solche Muster-Details für eine große Wirkung haben. Dann wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinem neuen Begleiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Vielen Dank für den tollen Artikel! Ich habe bisher immer günstigere Badekleidung gekauft denn ich habe festgestellt, dass ich sie immer nur einen Sommer tragen konnte. Das Meerwasser und die Sonne haben den Stoff immer sehr schnell dünn und porös gemacht. Es gibt viele Badeanzüge, die über 100 € kosten – werden die auch so schnell dünn und leiern aus oder hat man da länger Freude dran?

    Liebe Grüße

    Lee

    • Modeflüsterin

      Liebe Lee,

      also ich habe mit etwas hochpreisigeren Modellen bisher immer gute Erfahrung gemacht. Was aber leider nicht ausschließt, dass es mal schlechter laufen kann… Meinen letzten Badeanzug habe ich jahrelang getragen. Wichtig dabei ist vor allem, dass man ihn immer sofort nach dem Schwimmen mit klarem Wasser ausspült. Also entweder unter der Dusche nach dem Salz- oder Chlorwasser den Badeanzug gleich mit sorgfältig abduschen oder nach dem Umziehen schnell unter fließendem Wasser durchspülen. Und nicht unbedingt in der prallen Sonne trocknen lassen, sondern im Schatten.
      Das Schöne an etwas hochwertigeren Badeanzügen ist aber vor allem ihr Innenleben und die Verarbeitung. Da gehen keine Nähte auf und alles bleibt am Platz bzw. bekommt die richtige Unterstützung… 😉 Dennoch muss man auch bei teureren Exemplaren aufpassen, dass man diesen Mehrwert auch wirklich erhält – leider.
      Ich wünsche Dir einen guten Griff bei der Auswahl!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe stephanie,
    Als 57 jährige rentnerin, bin ich leider darauf angewiesen moderechnisch die low buget mode zu tragen, wenn es mal etwas schnell sein soll. Jetzt ist sommer und ich brauchte einen badeanzug. Ich habe schliesslich zu dem tschibo model gegriffen. Ehrlich gesagt, vertrete ich ansonsten eher ihre ansicht, dass es sich meist lohnt etwas mehr geld auszugeben. Die kleidung ist oft besser geschnitten, verarbeitet und besteht aus ordentlichen materialien. Und in meinem schrank habe ich manches teil, dass schon einige jahre auf dem buckel hat, aber immer noch gut aussieht, auch wenn ich es heute anders kombiniere.
    Lg von der bergstrasse

    • Modeflüsterin

      Liebe Katti,

      das ist völlig in Ordnung! Ich mache es ja auch so: Ich hole mir Anregungen von den hochpreisigen Marken und – wenn ich etwas wirklich brauche – dann kaufe ich in dem Preissegment, das ich mir leisten kann. Falls ich das Teil nicht sofort brauche, dann spare ich auf meine Ideal-Marke. Allerdings hat man auf diese Weise, auch wenn man günstiger einkaufen muss, eine wesentlich bessere Vorstellung von Design und Verarbeitung, sodass man eine viel bessere Auswahl treffen kann. Also alles im grünen Bereich 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Hallo ! Ich habe auch einige Jahre einen Badeanzug von Tchibo getragen und habe positive Erfahrungen gemacht. Gruß Sibylle

  4. mein ultimativer tipp lautet: Badeanzugkleid! Verdeckt auch einen runderen Bauch, bewahrt vor Rasurbrand 😉 und zaubert eine wunderhübsche weibliche Figur. Meiner ist von BAUR und kostet unter 100 euro.

  5. Liebe Stefanie,

    ein schöner, aktueller Artikel mit klasse Beispielen. Leider ist das Thema “”Badebekleidung” bei mir total negativ besetzt: ich bin mit sehr viel Oberweite gesegnet und diese ansprechend zu verpacken scheint irgendwie fast unmöglich zu sein. Ich bräuchte einen Badeanzug in Gr. 38, trage aber BH’s in 65G oder 70H! Dazu bin ich sehr klein, Träger sind immer zu lang. Ich habe mir jetzt letzten Sommer einen Tankini gekauft, der quasi im Oberteil einen innen liegenden BH hat. Es war eine riesengroße Aktion, in Geschäften bin ich nicht annähernd fündig geworden, also online bestellt und ohne Ende zurück gesendet.
    Das Teil passt gut, sieht aber etwas langweilig aus (schwarz, Oberteil etwas gerafft, kann mit Bändern seitlich verstellt werden). Leider sitzt das BH-Teil nicht sooo fest, wie ich es gern hätte. Vorteil war, Unterteil in Gr. 36/38 kein Problem, Oberteil konnte in größeren Cup-Größen bestellt werden, wobei mir die Unterbrustweite wirklich immer zu groß bzw. zu locker ist. Sehr große Oberweite, heißt doch nicht, dass man nicht (stellenweise ) sehr schlank sein kann.
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich es wirklich vermeide, in ein Schwimmbad zu gehen, weil ich mich in Badekleidung immer unwohl fühle….
    Ich finde, dass die Hersteller mal diese Lücke der etwas ungewöhnlichen Maße, sowohl in kleineren als auch größeren Dimensionen, schließen sollten.
    Dir noch einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Doro

    • Probier mal Bikinis und Badeanzüge von Panache oder Cleo (die junge, bunte Marke von Panache) oder Freya aus, da gibt es die Tops in normalen BH-Größen, du kannst also die richtige Unterbrustweite nehmen. Schau mal bei Bravissimo, die haben eine riesige Auwahl (auch andere Marken mit großen Cups) und auch einen exzellenten telefonischen Kundenservice – allerdings alles auf englisch. Die britischen Größen sind allerdings anders als die europäischen, also wäre es gut, die einmal zur Orientierung im Laden anzuprobieren, denn Bravissimo sitzt halt in England. Es gibt die Marken aber inzwischen auch in spezialisierten Läden in Deutschland, teilweise auch online zu bestellen, nur halt mir viel weniger Auswahl.
      Viel Erfolg bei der Suche!

      • Hallo Emma,

        lieben Dank für diesen Tip! Mit Bravissimo hab ich schon geliebäugelt für BHs. Hast du da Erfahrungen, was die Qualität betrifft?

        Doro

        • Hallo Doro,

          gern geschehen, wir Frauen mit großen Brüsten und kleinen Brustkörben werden ja in Deutschland ziemlich allein gelassen, da muss man sich untereinanander helfen 🙂

          Also ich habe von Panache, Cleo und Freya BHs. Panache und Freya sind durchgängig sehr gute Qualität, allerdings auch die teuersten Marken bei Bravissimo. Ich habe dafür aber manche BHs von denen auch fünf Jahre getragen, bevor sie im Unterbrustband dann zu weit wurden, da lohnt sich die Investition für mich allemal. Bei Cleo hatte ich dreimal gute und einmal nicht so gute Qualität, der BH hat aber trotzdem so zwei Jahre seinen Dienst getan. Die anderen Bravissimo Marken habe ich noch nicht getestet, da kann ich leider nichts zu sagen.
          Ein Wort zur Passform: Panache/Cleo sind eher was für Brüste mit einem schmalen, hohen Brustansatz (die wie eine 0 auf dem Brustkorb sitzen), während Freya eher breitere Cups hat (also wie eine liegende 0 auf dem Brustkorb). Mir passt Panache deswegen besser. Panache ist weicher bzw. elastischer im Band als Freya (wobei die alle nach dem Waschen wieder gut in ihre Form zurück gehen und auch nicht schnell über die Jahre ausleiern, wenn man sie nicht jeden Tag trägt und nur in Feinwäsche in der Maschine wäscht).

          Für BHs mit großem Cup/schmalen Band (Bademode war glaub ich nicht in den Größen) kannst du auch bei esotiq schauen, eine polnische Marke mit deutschem Ableger. Die sind deutlich günstiger und die Qualität ist für den Preis total in Ordnung. Die haben halt mehr Farben und Muster, was du bei Panache nicht so findest und wofür mir der Preis bei Freya dann oft zu hoch ist weil ich Angst habe, mich da zu schnell dran satt zu sehen.

          Eine Freundin von mir, die auch so eine Figur hat, ist übrigens ganz begeistert von den Blusen von Bravissimo. Ich kann dazu aber keine persönliche Einschätzung geben, ich habe noch keine Kleidung bei denen gekauft.

          So, ich hoffe, ich habe alle Informationen verständlich in meinem kleinen Roman unterbringen können. Für mich war es, ohne Übertreibung, ein völlig neues Lebensgefühl, als ich zum ersten Mal seit der Pubertät einen passenden BH anhatte. Und genau so toll hat es sich angefühlt, einen passenden Bikini anzuhaben und ins Schwimmbad zu gehen, ohne Angst zu haben, dass was rausfällt.

          Liebe Grüße!

          • Hallo Emma,

            ganz herzlichen Dank! Ich werde mich dort mal umschauen. Von Panache habe ich einen Sport-BH. Der sitzt bombenfest, so dass sogar Joggen kein Problem ist. Vielleicht werde ich ja fündig.

            Doro

    • Modeflüsterin

      Liebe Doro,

      oh je, das tut mir so leid! Badespaß sollte doch jede Frau einfach genießen können – egal mit welchen Formen! Vielleicht hilft Dir ja der Tipp von Emma. Das würde mich sehr für Dich freuen 🙂
      Ich finde es übrigens toll, dass sich die Leserinnen hier gegenseitig helfen!!! Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Ich kann da mitfühlen – ich trage eine 85 M/N – da ist es schon super schwer überhaupt BHs zu finden. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass ein BH das A und O ist – am liebsten würde ich einen unter den Badeanzug tragen.

        LG
        Lee

        • Modeflüsterin

          Liebe Lee,

          ja, das wär’s: Ein BH unterm Badeanzug – aber mega-bequem. Wenn das mal jemand erfindet: Meinen Segen hat er oder sie 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Liebe Stephanie,

            ich glaube nicht nur Deinen! 🙂

            LG
            Lee

  6. Ingeborg Hansen

    Liebe Stephanie
    Wie Doro 47 schreibt ist es doch nicht so einfach, wenn man eine Frau mit einer großen 0berweite im Verhältnis zur Körperlänge und Breite ausgestattet ist. Mir ist leider auch sofort aufgefallen, daß alle gezeigten Badeanzüge tiefe Beinausschnitte haben. Das ist bei einem Bäuchlein nicht so elegant. Ich vermissse die fast geraden Beinausschnitte, so wie es sie in Esther Williams Zeiten gab. Ich erinnere mich auch in meinen jungen Jahren Bikinis mit einem kleinen Schößchen besessen zu haben. Ich weiss auch nicht, warum Badeanzüge für große Oberweiten obendrein noch mit einer dicken Polsterung versehen sind. Die trenne oder schneide ich immer sofort raus. Mag diese vor mir schwimmenden Extrabrüste nicht. Ein Tipp: wer absolut keinen passenden Badeanzug findet kann sich mal in Sanitätsgeschäften nach Badeanzügen für Brusteinlagen orientieren. z. B. hat das Label AMOENA ganz tolle Und sehr gute Badeanzüge.
    Im Moment arbeite ich an einem kleinen Programm, wo ich den Bestand meines Kleider und Schuhe aufschreibe, so daß ich die Sachen best möglich kombiniere. Das soll mir auch beim “ausmisten” helfen, wenn ich sehe, daß zu viele Kombinationen möglich sind, weil ich zu viele Blusen oder Hosen habe, die eigentlich das Gleiche tun, mussen drei- und mehrfache Kombinationen raus.
    Wäre das eine Option für Dich solch ein Schema herzuzaubern?
    Viele Grüße
    Ingeborg

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      vielen Dank für Deine ergänzenden Tipps! Das wird sicherlich für einige Leserinnen hier eine Option sein.
      Und über das von Dir angesprochene “Schema” müsste ich tatsächlich erst einmal nachdenken. Das klingt für mich ein wenig nach einem ähnlichen System wie beim Aufbau einer Capsule Wardrobe. Und es gibt auch schon einige Handy-Apps, mit denen man den Inhalt seines Kleiderschranks erfassen und zu Outfits kombinieren kann. Davon habe ich schon welche ausprobiert, war aber leider mit keiner Apps wirklich zufrieden… Aber danke Dir für den Hinweis! Ich mache mich mal schlau 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Ingeborg Hansen

    Hallo Stephanie
    Ich möchte noch diese Nachtrag schreiben, denn man muss schon recht alt sein um die Schwimm Legende und Schauspielerin Esther Williams zu kennen.
    esther-williams(punkt)com/about-our-swimwear/you-look-great-in-that-suit/ [Anmerkg. der Redaktion: Für die Linkfunktion bitte (punkt) gegen . austauschen]
    Im Shop kann man viele schöne Badeanzüge kaufen. Nur muss man die US Größen beachten.
    Viele Grüße
    Ingeborg

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      danke für die Ergänzung! Ich habe den Link etwas verändert, damit kein Backlink von meiner Seite dorthin führt. Aber die Leserinnen können ihn wieder aktivieren. Die Information geht also nicht verloren 🙂
      Ich habe mir übrigens früher, als Teenager, die Esther Williams Filme sehr gerne angesehen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Ich fühle mich mittlerweile so unwohl in Bademode. Ich bin ein leichter O-Typ, würde ich sagen. Für Bikini habe ich zu viel Bauch, im Badeanzug sehe ich aus wie ne Robbe. Tankini geht noch grad so, sitzt aber bei 80E meist auch nicht gescheit. Dazu kommt, dass ich Rasurpickelchen in der Bikinizone bekomme und dann immer auf Shorts zurückgreifen muss.
    Ach, es ist echt ne Marktlücke. Im Moment hab ich ein Bikinimodell von Esprit Modell Neckholder für große Cups. Das sitzt immerhin obenrum tatsächlich annähernd wie ein BH. Das mit dem Bauch ignoriere ich dann halt, aber so richtig wohl fühle ich mich nicht.

    • Modeflüsterin

      Liebe Anne,

      ach, Du Arme! Aber ich denke, Du siehts anhand der Kommentare, dass Du gar nicht alleine bist! Bitte, bitte, bitte lass Dir den Badespaß nicht verderben, nur weil Du einen Bauch hast! Auch Frauen mit Bauch dürfen sich auf den Sommer freuen und ihren Bauch in die Sonne halten, im Wasser plantschen und alles machen, was das Herz (und der Bauch!) begehrt!!!!
      Es kommt nur auf die Freude an, die man hat und auch ausstrahlt!!!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Man bekommt NIRGENDS so eine Top-Beratung und ausführliche Info wie hier bei dir, Stephanie. Danke, ich freue mich immer wieder auf den NL.
    Wenn es dich nicht gäbe, dann müsstest du erfunden werden!

    Wenn die Verkäuferinnen vor Ort auch nur einen Hauch von Ahnung davon hätten, wären Fehlkäufe gleich Null. Da die Branche aber grad genug von Fehlkäufen lebt, sucht man das passende Teil wie eine Stecknadel im Heuhaufen. Mir hat mal eine Verkäuferin gesagt “Ach, vergessen Sie doch ihren Farbpass” – Ja, für was habe ich mich testen lassen? Eben drum, damit ich farbenblindes Huhn eine Hilfe habe, und nicht ständig Sachen kaufe, die mir nicht stehen.

    Ich habe jetzt einen Badeanzug im Schlussverkauf ergattert und freue mich, dass ich endlich ein passendes Teil habe, das mir auch “noch” steht! Von den hundert Angeboten auf dem Ständer ist oft wirklich kein einziges Teil dabei, dass ich tragen kann. Ganz besonders !! stört mich, dass die Beinausschnitte immer so hoch sind. Mir steht es überhaupt nicht und die lapidare Antwort der Bedienung “im Moment ist nichts anders zu haben” ärgert mich dann auch noch. Ich bin doch sicher nicht die einzige Kundin, die NICHT diesen Hauch von nichts anhaben möchte!

    Aber angeblich sind die Einkäufer da “machtlos”! Das Gremium, dass die Modetrends der kommenden Saison ausruft, würde ich gerne mal kennenlernen!
    Manchmal decke ich mich mit doppelten Einkäufen ein: wenn ein Shirt passt und es doppelt vorhanden ist, kaufe ich auch schon auch mal das gleiche gleich mit. Was ich habe, habe ich und nächstes Saison sind wieder andere Farben dran…. aus die Maus, gibt es nichts. Gut, Badeanzüge trägt man nicht dauern, aber bei hellen T-Shirts mach ich das öfter.

    • Modeflüsterin

      Liebe Fabiana,

      ganz leiben Dank für Deine so begeisterten Worte! Das tut so richtig gut (gerade wenn man mal wieder über 20 Stunden am nächsten Blogbeitrag gesessen hat und dann der Newsletter nicht zuverlässig ausgeliefert wird und ganz viele Leserinnen diesen einfach nicht erhalten – wie gestern… Grummel).

      Deine Erfahrungen in Geschäften teile ich übrigens absolut. Ich kann die Geschäfte, in denen ich eine wirklich gute, erfahrene und ehrliche Beratung erhalte, wirklich an einer Hand abzählen. Meinen Badeanzug habe ich dann schließlich in einem Sportgeschäft ergattert – mit mittlerem Beinausschnitt und tollem Innenleben, das alles gut in Zaum hält. Und diesen gab es tatsächlich nur noch einmal, und zwar in meiner Größe. Manchmal muss man einfach Glück haben oder eine Mode-Fee, die einem über die Schulter blickt 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Ergänzung: die hohen Beinausschnitte gibt es schon so lange, dass ich fast meine, mich nicht mehr an andere Formen erinnern zu können!
    Hier könnt ihr mal nach den gewünschten Formen suchen:
    www(punkt)lascana(punkt)de/slip-typen/#jazzpant [Anmerkg. d. Redaktion: Linkfunktion wurde entfernt; bitte für funktionierenden Link (punkt) durch . ersetzen]

  11. Schöner Post liebe Stepanie!

    Vor einigen Jahren hatte ich in Dubrovnik eine tolle Beratung. Wir verständigten uns zwar “mit Händen und Füßen” , aber das Endergebnis stimmte. Ich hatte nicht nur einen passenden Badeanzug, sondern auch einen gut sitzenden BH. Was will “frau” mehr?

    Liebe Grüße Sabine

  12. Liebe Stephanie,

    ein sehr hilfreicher Artikel, um einen neuen Badeanzug auszuwählen. Beim nächsten Einkauf werde ich Deine Tipps auf jeden Fall beherzigen. Jetzt weiß ich endlich, wonach ich Ausschau halten sollte 🙂 Mit Badeanzügen tue ich mich nämlich echt schwer…

    Liebe Grüße,

    Tabea

    • Modeflüsterin

      Liebe Tabea,

      dann freue ich mich, dass ich Dir helfen konnte 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Ein sehr interessantes Thema und wie immer sehr umfassen aufbereitet. Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Badeanzug sehr sorgsam ausgesucht, der meine Figur gut zur Geltung brachte und viele der obigen Aspekte berücksichtigte. Das Ergebnis: Mein Exemplar wiegt 350 gramm und damit fast soviel wie eine Jeans. Wenn der Badeanzug nass ist, dauert es ewig bis er trocknet und wer ihn nur am Strand anziehen möchte und nicht zum schwimmen, schwitzt sich darin flüssig.
    Schön und funktional sind eben doch verschiedene Dinge, zumal sich so ein Schwergewicht von Badeanzug auch sehr umständlich anzieht…bis man die Stoffmengen und Körbchen an die richtige Stelle gewuchtet hat, ist man reif für eine Dusche.
    Daher habe bin ich inzwischen auf sehr schlichte Exemplare ohne Stützfutter, Körbchen, Raffungen und sonstigen figurformenden Zusatz umgestiegen und kann darin endlich wieder richtig schwimmen. Denn das ist mein Hauptmotiv um an den Strand zu fahren. Wenn ich länger verweile, ziehe ich mich um und tragen luftige Röcke oder Shorts und bin raus aus 100% Polyamid des Badeanzuges.
    LG Antje

    • Modeflüsterin

      Liebe Antje,

      da sieht man mal wieder, dass es selbst bei Badeanzügen ganz unterschiedliche Anforderungen gibt, die er erfüllen muss. Und dass das manchmal weniger von der Figur abhängt als vielmehr von ganz persönlichen Vorlieben und Lebensstilen. Vielen Dank für diesen Einblick in Deine ganz persönliche “Badeanzug-Welt”! Und weiterhin fröhliches Schwimmen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Bei mir ist das Thema Badebekleidung auch »total negativ besetzt«.
    Mir geht es wie Doro – nur andersherum: Oberweite ist kaum vorhanden, dafür aber Schwimmring, Schwabbelpo und Cellulite-Oberschenkel.
    Dementsprechend vermeide ich den Schwimmbadbesuch, wenn irgend möglich …

    Dein Beitrag hat mich animiert, meinen »Bademoden-Fundus« durchzusehen: Der »Fundus« beschränkt sich auf einen Bikini, bei dem merkwürdigerweise das Höschen in den letzten beiden Jahren geschrumpft ist, und einen Badeanzug, der zwar noch leidlich passt, aber meine ohnehin nicht gerade üppige Oberweite noch mehr platt drückt und dafür meinen Bauch richtig schön zur Geltung bringt.
    Also: Neue Badekleidung muss her!

    Bin heute gleich mal durch die Geschäfte gezogen, aber es war nichts Passendes zu finden.
    Es gibt fast keine Badeanzüge mit Pushup-Effekt und wenn, dann nur mit komischen Mustern drauf, die mir nicht gefallen. Ja, so ein Quatsch: Für größere Oberweiten gibt es extra Einlagen und kleinere Oberweiten werden noch zusätzlich platt gequetscht. *Augen verdreh* Wirklich clever!
    Ein Bikini kommt für meinen Bauch jedenfalls nicht in Betracht. Und mit diesen Badekleidern kann ich mich auch gar nicht anfreunden … Überhaupt: Niedrige Beinausschnitte sind für A-Frauen nicht wirklich vorteilhaft. Das hatte ja Stephanie schon im Bikini-Beitrag geschrieben: Dann wirken

    a) die Beine kürzer und
    b) die Hüften fülliger.

    Also das geht gar nicht.

    Ach ja … Mir gefallen die Plus-Size-Badeanzüge 1 und 8 mit den diagonalen Stoffeldern, so was könnte ich mir gut vorstellen. Gibt’s bloß nicht in meiner Größe.

    Ach, ich glaube, ich gehe doch lieber nicht ins Schwimmbad … oder nur zum FKK.
    Ehrlich! Ich sehe nackt besser aus als im Badeanzug, da sieht man mal, wie bescheuert diese Dinger geschnitten sind!!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      oh je, wenn das mit dem FKK Schule macht, dann wird die Modeflüsterin bald arbeitslos 😉
      Aber schön zu hören, dass Du Dich in Deinem Körper so wohl fühlst!!!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie,
    so schön, wie du die Themen auf den Punkt bringst. Und jeder Figurtyp/ Mischtyp findet sich wieder.
    Mir persönlich ist Wasser zu nass. Ich bade gerne meine Füße im Meer. Das reicht mir schon. “Bin mehr der angezogene Typ”.
    Ich greife den Kommentar von Ingeborg nochmal auf. Ich denke jede Frau hätte gerne einen” Leitfaden für gute Kombinationen” in ihrem Schrank. Nur (leider) ist jeder Schrank mit individuellen Vorlieben gefüllt.
    Mir geht es, wie Ingeborg auch, um das Loslassen von zu vielen Möglichkeiten. Ich komme manchmal in eine Endlosschleife: das mit dem und dem und dem. Kreatives Chaos im Kopf und das Gefühl: “heute kann ich mich nicht entscheiden.”
    Dann greife ich zu schwarz: all in black.
    Liebe Grüße Ingrid.

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      das ist die Energie, die flöten geht, wenn Mensch vor zu vielen Optionen steht. Ich habe einmal gelesen, dass sich der Mensch am besten entscheiden kann, wenn er drei Optionen zur Wahl hat, wobei eine dabei sein sollte, die ein Kompromiss aus den anderen beiden ist…
      Das ist einer der Gründe, warum immer mehr Frauen sich monatliche “Caspule Wardrobes” zusammenstellen. Sie tauschen jeden Monat die Teile aus, die sie tragen, die anderen bleiben erst mal außen vor. Auch diese künstlich Verknappung hilft bei Entscheidungsproblemen. Das ist wohl eher ein Thema der Überflussgesellschaft 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Danke, liebe Stephanie für deine weisen Worte.
    Du hast das Thema “capsule wardrobe” schon mal bearbeitet. Unter welchem Stichwort werde ich fündig?
    Liebe Grüße Ingrid

  17. Es ist ja nicht so, dass ich mich nackt wohlfühle. Ich fühle mich nur wohler als im Badeanzug.
    Du musst schon zugeben, dass man mit Badebekleidung nicht so besonders viel rausholen kann. Bei den sonstigen »Modegebieten« sieht es da ganz anders aus.
    Also keine Angst! Mit baldiger Arbeitslosigkeit ist nicht zu rechnen …
    😉

  18. Ich habe mir jetzt übrigens Badeanzug 1 aus dem Newsletter im Internet gekauft. Bei anderen Händlern wird er auch in meiner Größe angeboten.
    Er formt auch wirklich sehr schön, ohne die Bewegungsfreiheit zu beschränken. Bin aber trotzdem nicht hundertprozentig zufrieden, da der Pushup-Effekt zwar vorhanden, aber nicht optimal ist.
    Nun, wenigstens traue ich mich jetzt auch wieder ins Schwimmbad …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      das ist doch die Hauptsache: Badespaß! Weiterhin viel Freude am Sonnenbaden, Schwimmen und überhaupt an wundervollen Sommertagen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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