Cardigans: Eine Strickjacke für jeden Figurtyp und wie Sie diese stylen

Wissen Sie, welche Strickjacke Ihrem Figurtyp besonders gut steht und wie Sie sie am besten tragen?

Wissen Sie, welche Strickjacke Ihrem Figurtyp besonders gut steht und wie Sie sie am besten tragen?

Die Strickjacke ist das Kleidungsstück für ganz viele Looks in der Übergangszeit und ein unverzichtbares Basic für den Lagenlook. Dazu ist der Cardigan, wie er im Englischen genannt wird, ein äußerst vielseitig einzusetzender Mode-Knüller, wenn es um den optischen Proportionsausgleich bei den unterschiedlichen Figurtypen geht. Fast jeder Figurtyp kann die Vorteile bestimmter Schnitte und Silhouetten für sich nutzen.

Wenn Sie wissen, welche Strickjacken oder Cardigans für Ihren Figurtyp optimal einsetzbar sind, entstehen die passenden, figurfreundlichen Looks fast wie von selbst. Doch auf welche Details einer Strickjacke sollten Sie achten? Und wie inszenieren Sie Ihre Figur damit ideal? Dazu habe ich heute ein paar Ideen für Sie.

Die ideale Strickjacke für den A-Typ: sehr kurz oder sehr lang – Hauptsache tailliert!

Der A-Figurtyp braucht einen Akzent in der Taille und möchte die Hüft-Oberschenkel-Region schmaler erscheinen lassen. Das funktioniert mit zwei völlig unterschiedlichen Cardigan-Typen: Dem taillierten Kurzjäckchen und dem leicht taillierten oder geraden Longcardigan.

  • Das taillierte Kurzjäckchen sollte die Taille akzentuieren. Das kann über einen breiten Rippstrick-Bund erfolgen oder über einen Wickeleffekt, bei dem die Jacke mit einer Schleife in der Taille gebunden wird.
  • Diese Strickjackenform könnte auch einen ¾-Arm haben, um die Beine optisch zu verlängern.
  • Der Ausschnitt der Kurzjacke kann weit und rund oder weit und spitz zulaufend sein – Hauptsache, die Breite des Dekolletés wird mehr betont, als die Länge. A-Figurtypen mit kleinen Busen können auch Cardigans mit hoch geschlossenem Rundhals-Ausschnitt gut tragen.
  • Für die zusätzliche Betonung der Schultern ist ein Turtleneck-Kragen mit Reißverschluss, der offen getragen wird und somit wie ein Revers wirkt, eine gute, sportliche Alternative zum klassischen Strickjäckchen.

    Eine ideale Strickjacke für den A-Typ ist das Wickeljäckchen - optimal mit einem leichten A-Linien-Rock kombiniert. Aber auch ein klassischer Cardigan kann durch raffinierte Knöpfung für die A-Figur vorteilhaft sein.

    Eine ideale Strickjacke für den A-Typ ist das Wickeljäckchen – optimal mit einem leichten A-Linien-Rock kombiniert. Aber auch ein klassischer Cardigan kann durch raffinierte Knöpfung für die A-Figur vorteilhaft sein.

Tipp: Lassen Sie Knöpfe offen!

Wenn Sie als A-Figur eine vorne geknöpfte Strickjacke haben, die ein bisschen zu lang ist, dann knöpfen Sie nur die oberen zwei bis drei Knöpfe bis zur Taille zu und lassen die Knopfkante unten einfach offen. Das ergibt auf dem Körper eine optische A-Linie über der Bauch-Hüftzone, die für den A-Figurtyp sehr vorteilhaft ist.

  • Die Longjacke sollte mindestens bis zur Mitte der Oberschenkel locker fallen.
  • Wenn der Longcardigan tailliert ist, kann dieser einfach offen getragen werden – über fast jedes Outfit. Ist der Longcardigan gerade geschnitten, ist es vorteilhaft, die Taille mit einem zusätzlichen Gürtel zu akzentuieren.

Tipp: Tragen Sie den Gürtel über der offenen Jacke!

Sie müssen den Longcardigan nicht schließen, um ihn mit Gürtel zu tragen! Lassen Sie vorne einfach einen Spalt offen und Sie zaubern eine lange, vertikale Mittelzone auf Ihren Körper. Das lässt Sie insgesamt schlanker und größer aussehen.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten:

  • Überschnittene Schultern und Oversize-Modelle tun nichts für Ihre Figur. Achten Sie darauf, dass die Ärmel-Ansatznaht am höchsten, äußersten Punkt Ihrer Schultern liegt.
  • Alle Modelle, die die untere Saumkante in Ihrer breitesten Körperzone – dem Hüft-Oberschenkel-Bereich – haben, sind Gift für Sie!

Die ideale Strickjacke für den H-Figurtyp: viel Volumen oder sehr kurvig.

Wenn Sie ein H-Figurtyp sind, hängt die ideale Strickjacke davon ab, welche Optik Sie erzeugen wollen. Sie können die gerade, burschikos-sportliche Optik Ihres Figurtyps unterstützen oder sich mehr weibliche Kurven auf den Körper zeichnen.

  • Kurviger wird Ihre Figur mit stark taillierten Stickjacken, die einen deutlichen Akzent in der Taille aufweisen, beispielsweise eine Longjacke mit Bindegürtel oder einem Rippenstrick-Einsatz an der Taille.
  • Ebenfalls mehr Kurven, allerdings in die sportliche Richtung, schaffen Sie mit einer Strickjacke in Blouson-Form. Diese kann ruhig einen Reißverschluss und eine Kapuze haben – also ein Hoodie als Strickjacke. Dazu rate ich Ihnen jedoch, eine eher schmale Hose oder einen figurnahen Rock zu tragen, damit die Proportionen stimmen.
  • Bei der Länge Ihrer idealen Strickjacke haben Sie eine große Auswahl – Hauptsache der Saum reicht bis mindestens zu den vorderen Hüftknochen. Kürzere Modelle würden Ihren Oberkörper unnötig in die Breite ziehen und ihn in Richtung Y-Typ, kantiger erscheinen lassen.
  • Sie gehören zu den wenigen Figurtypen, die auch riesige Oversize-Cardigans tragen können. Überschnittene Schultern und die soften Konturen dieses Stils machen Ihre Statur weicher und weiblicher.
  • Auch Strickjacken im Kimono-Stil sind Ihre Freunde: Weiche Schultern, weite Ärmel und ein Bindegürtel schaffen feminine Konturen.
  • Wichtig für den H-Figurtyp ist, dass die Strickjacke immer entweder einen tiefen V-Ausschnitt hat oder der Kragen oben solchermaßen offen getragen wird, sodass eine V-Linie am Oberkörper entsteht.

    Ein gerader Longcardigan unterstreicht den burschikosen Charakter der H-Figur. Eine taillierte, schwungvolle Strickjacke kann dem H-Figurtyp sofort Kurven auf den Leib zaubern.

    Ein gerader Longcardigan unterstreicht den burschikosen Charakter der H-Figur. Eine taillierte, schwungvolle Strickjacke kann dem H-Figurtyp sofort Kurven auf den Leib zaubern.

Das sollten Sie besser lassen:

  • Alle Strickjacken, die zu kurz und zudem noch kastig und hochgeschlossen geschnitten sind, verändern Ihre Proportionen nachteilig. Einzige Ausnahme: Wenn Sie einen sehr langen Oberkörper haben und einen Lagenlook inszenieren möchten, bei dem Sie eine Strickjacke über einer den Schritt bedeckenden Longbluse tragen wollen, dann wäre eine kürzere Jacke dafür auch für den H-Typ einsetzbar.

Die ideale Strickjacke für die O-Figur: immer leicht tailliert und (fast) offen getragen.

Der O-Typ braucht Strickjacken, um den gesamten Torso zu strecken und auf der linken wie rechten Seite eine lange vertikale Farbzone hinzuzufügen. Alternativ kann eine Strickjacke dazu eingesetzt werden, um den Unterbrustbereich ganz dezent zu betonen. Am allerbesten sind ohnehin Strickmäntel, die einen ähnlichen Effekt wie ein Zaubermantel herstellen.

  • Eine mittelweite Longjacke mit gerader Vorder-Kante tragen Sie ganz schlicht und lassen sie vorne einfach offen. Ideal wäre, wenn die Jacke seitlich leicht tailliert ist – und zwar genau an der schlanksten Stelle Ihrer äußeren Taille.

Tipp: So stellen Sie eine leichte Taillierung selbst her

Tipp: Falls Ihre Strickjacke keine Taillierung hat, versuchen Sie, diese herzustellen. Beispielsweise funktioniert das häufig, wenn man einen Bindegürtel nicht vorne, sondern hinter dem Körper verknotet. Oder wenn Sie die Taille der offenen Jacke mit einem ganz schmalen Gürtel darüber etwas einhalten. Wobei locker fließende Longjacken oder Strickmäntel immer die bessere Option für Sie sind.

  • Die optimale Länge für Ihre Longjacke ist die eines Kurzmantels: meist bis zum Knie oder kurz darüber. So erhalten Sie den optimalen Streckungsfaktor für Ihre Figur und können trotzdem ihre schönen Beine zeigen.
  • Ebenfalls für Sie bei Long-Strickjacken oder Strickmänteln gut tragbar sind Trompetenärmel, wenn diese erst in Ihrer schmaleren Hüftzone weit werden.
  • Mit einer kürzeren Strickjacke sollten Sie sehr vorsichtig umgehen. Am besten sind klassische, glatt gestrickte, dünnere, seitlich leicht taillierte und geknöpfte Cardigans einsetzbar. Diese können Sie offen zu Kleidern tragen. Sie sollten jedoch immer mindestens bis zu Ihrer schmalen Hüftzone reichen.
  • Versuchen Sie zudem einmal, kürzere Strickjacken nur an ein oder zwei Knöpfen zu schließen – und zwar dort, wo Ihre schmalste Stelle unterhalb der Brust liegt. Schoppen Sie dabei zusätzlich die Ärmel so hoch, dass Dreiviertel-Ärmel entstehen. Das schafft optisch eine Taille, wo wenig oder keine Taille ist.

    Eine lange, seitlich leicht taillierte und offen getragene Strickjacke ist für den O-Typ immer vorteilhaft. Aber auch kurze, taillierte Jäckchen können offen über Kleider getragen werden.

    Eine lange, seitlich leicht taillierte und offen getragene Strickjacke ist für den O-Typ immer vorteilhaft. Aber auch kurze, taillierte Jäckchen können offen über Kleidern getragen werden.

Das sollten Sie unbedingt vermeiden:

  • Blousons oder taillenlange Strickjacken sind für Sie tabu. Diese akzentuieren genau jene Rundungen, die Sie ja ausgleichen wollen.
  • Auch üppige Kragen oder Kapuzen sollten Sie besser meiden. Denn zusätzliches Gewicht auf den Schultern vertragen O-Typen nicht. Halten Sie Schultern und Oberarme am besten natürlich und weder zu weit, noch zu eng.

Die ideale Stickjacke für den X-Typ: Vieles ist möglich, aber Nichts geht ohne starken Taillen-Akzent.

Die X-Figur hat bei Strickjacken ganz viele Möglichkeiten – solange Sie immer ihre Taille im Blick hat. Denn diese sollte immer irgendwie sichtbar, wenn nicht sogar speziell akzentuiert werden.

  • Kürzere, taillierte Strickjacken kann die Frau mit X-Figur zu fast allem tragen. Auch sehr kurze Exemplare, die eher an ein Bolero erinnern. Ein breiter Rippenstrickbund am Saum sind dabei fast schon Pflicht. Ein Wickeleffekt hat ähnliche Vorteile wie beim A-Figurtyp – insbesondere, da ein Wickeljäckchen zusätzlich den Brustbereich günstig aufteilt.
  • Alternativ kann ein mittellanges Jäckchen, das immer mindestens ca. 10 Zentimeter oberhalb der breitesten Stelle der Hüften enden sollte, mit Gürtel in Form gebracht werden. X-Figuren mit Bauch können auch den Trick vom A- und O-Typ verwenden und nur die Knöpfe an der schmalsten Stelle schließen.
  • Der X-Typ hat den Vorteil, dass kürzere wie längere Jacken gleichermaßen offen wie geschlossen getragen werden können – solange sie stark tailliert sind und der Körperkontur figurnah folgen. Immer von Vorteil ist jedoch, wenn zusätzlich ein Bindegürtel oder ein Ledergürtel dort eingesetzt wird, wo die schmalste Stelle der Taille ist.

    Eine kurze Strickjacke mit Bund in der Taille oder eine längere Strickjacke, die mit einem Gürtel in der Taille gehalten wird - alles, was die schmalste Stelle des X-Typs akzentuiert, ist ideal.

    Eine kurze Strickjacke mit Bund in der Taille oder eine längere Strickjacke, die mit einem Gürtel in der Taille gehalten wird – alles, was die schmalste Stelle des X-Typs akzentuiert, ist ideal.

Auf keinen Fall tragen:

  • Die X-Frau sieht in gerade oder kastig geschnittenen Strickjacken niemals vorteilhaft aus.
  • Mit ihrem großen Busen sollte kein zusätzliches optisches Gewicht auf den Schultern lasten, also sind voluminöse Kapuzen oder breite Umlegekragen tabu.
  • Die X-Frau wird wahrscheinlich keinen Grobstrick tragen können. Das wäre zu viel für ihre üppigen Kurven. Feiner Glattstrick in dünner bis mittlerer Stärke wird ihr immer am besten stehen.

Die ideale Strickjacke für den Y-Typ: Längere Jackenformen mit schmalen Schultern sind Alleskönner.

Der Y-Figurtyp muss bei Strickjacken eigentlich nur auf zwei Dinge achten: Die Schulterpartie sollte so körpernah, schmal und leicht inszeniert werden wie möglich. Und die Strickjacke sollte mindestens bis unterhalb der vorderen Hüftknochen reichen. Alles andere ist das richtige Styling.

  • Ein Raglanärmel, ein schmal geschnittener, klassisch eingesetzter Arm oder überschnittene Ärmel sind für den Y-Typ die besten Varianten bei Strickjacken.
  • Alle Ausschnitte, die sich als tiefer V-Ausschnitt stylen lassen, sind für den Y-Typ ideal.
  • Auch profitiert dieser Figurtyp von langen, geraden, schlichten vorderen Strickjackenkanten – mit kleinen Knöpfen oder noch viel besser: verschlusslos oder mit Reißverschluss. Das gibt die nötige Streckung in der Mitte des vorderen Torsos.
  • Der Jackenschnitt ist gerade oder leicht tailliert in allen, zuvor genannten, vorteilhaften Längen tragbar. Zudem sind A-Linien-Formen und alle Schnitte, die nach unten hin zur Hüfte eher weiter werden – beispielsweise auch längere Schößchen-Jacken -, ideal. Diese gleichen die kräftigen Schultern aus und lassen schlanke Beine noch schlanker erscheinen.
  • Der Y-Typ kann seine längeren Jacken offen tragen oder mit einem Bindegürtel locker und eher hüftig schließen. Dabei ist ein seitlicher Knoten, bei dem die Gürtelenden länger herunterhängen, die optimale Bindeform. Auch Ledergürtel sollten eher tiefer eingesetzt werden.
  • Wenn der Y-Typ hüftlange Strickjacken trägt, dann sind es – anders als bei A-, O- oder X-Typ – eher die untersten Knöpfe, von der Taille abwärts, die geschlossen werden sollten.
  • Strickjacken in Blouson-Form sind für den Y-Typ dann tragbar, wenn sie einen Raglanärmel haben, länger geschnitten sind und der Strickstoff sehr weich fließt, sodass am Oberkörper kein allzu großes Volumen entsteht.
  • Der Y-Typ benötigt eher dünnere, oder schwer fallende, „schlabbernde“ Strickstoffe, die das Volumen im Schulter-Brust-Bereich gering halten und nach unten hin feminin schwingen. Das gibt ihm eine weiche, weibliche Note und lenkt vom kräftigen Schulter-Areal ab.

    Lange, schmale Strickjacken und -mäntel, die die Schultern weich formen und den Akzent im Hüftbereich oder darunter haben, sind für den Y-Typ optimal.

    Lange, schmale Strickjacken und -mäntel, die die Schultern weich formen und den Akzent im Hüftbereich oder darunter haben, sind für den Y-Typ optimal.

Das sollte der Y-Typ vermeiden:

  • Alle Strickjackenformen, die eine gesonderte Schulterpasse oder ein (Strick-)Muster im Schulter-Brustbereich haben, sind Gift.
  • Alle Stickjacken, die oberhalb der vorderen Hüftknochen enden, verbreitern den Oberkörper zusätzlich.
  • Alle Details, wie Kragen oder Kapuzen, die das optische Gewicht auf den Schultern zusätzlich erhöhen, sollten vermieden werden.

Sie sehen, dass es im Wesentlichen bei Strickjacken auf drei Elemente ankommt: Die Saumlänge, die äußere Silhouette und wo sich besondere Akzente oder besonderes Volumen befinden. Alles andere erledigt das richtige Styling: offen, geschlossen oder teilweise geknöpft; mit oder ohne Gürtel, in der richtigen Höhe platziert und mit offener oder geschlossener Jacke darunter; und letztendlich immer im Zusammenhang mit dem richtigen Lagen-Look für Ihre Figur kombiniert.

Dazu kommt die stilistische Entscheidung hinsichtlich Farben, Muster und Dicke des Materials, die ich Ihnen bereits im Strickwaren-Mischpult erläutert hatte. Und die Sie auch für Ihre Strickjacken ganz individuell treffen sollten.

Eine Strickjacke kann jede Frau tragen – über Bluse, Top oder T-Shirt sowie unter Blazer, Jacke oder Mantel. Ein Cardigan ist ein echter Alleskönner in Ihrem Kleiderschrank: Er blendet äußere Kurven aus, schafft lange, schmale Körperzonen in der Mitte, akzentuiert eine schmale Taille und schafft weichere Konturen. Es kommt nur darauf an, wozu Sie Ihre Strickjacke einsetzen wollen.

Welches sind Ihre besten Strickjacken-Alleskönner und warum? Wie kombinieren Sie diese am liebsten?

Tipp: Schnittformen – ein Booklet zum nachschlagen

Schnittformen für Modedesign - Modeflüsterin - Mode, Stil und Well-Being für starke Frauen über 40 Bei der Modeflüsterin geht es ja sehr oft um verschiedene Schnittformen und was diese für Ihre Figur tun – oder eben nicht. Dabei verwende ich nicht selten auch Fachbegriffe aus dem Modedesign. Da trifft es sich gut, dass die Tochter von lieben Freunden ein Booklet mit dem Titel „Schnittformen – Nachschlagewerk für Bekleidungsformen und deren Fachbegriffe“ herausgegeben hat.

Kerstin Hollenbach ist seit über 20 Jahren Mode- und Grafik-Designerin und hat die wichtigsten Schnittformen in einem DIN A4-Heft gezeichnet. Ihre Co-Autorin, Susanne Heldens, ist ebenso lange bei einem führenden Modeunternehmen als Personalentwicklerin tätig und hat Konzept und Text zum Projekt beigesteuert. Beide haben ein kleines Werk geschaffen, das es Modedesign-Studierenden und Einsteigern ins Modegeschäft erlaubt, sich schnell mit den wesentlichen Fachbegriffen vertraut zu machen.

Das Heft ist zweisprachig, Deutsch und Englisch, umfasst 67 Seiten mit technischen Mode-Zeichnungen und erschien im Selbstverlag der beiden Autorinnen. Falls Sie sich ebenfalls einlesen möchten, können Sie das Booklet auf der folgenden Webseite bestellen: http://www.schnittformen.de.

55 Kommentare

  1. Ja, ja ,ja…. Liebe Frau Grupe, wieder einmal haben Sie voll ins Schwarze getroffen! Wie immer schaffen Sie es übersichtlich auf das Wesentliche hinzuweisen. Seit über 20 Jahren “sammele” ich Strickjacken. Ihre Fashion Tipps sind wirklich Gold wert und bestätigen meine (manchmal leidvollen ) Erfahrungen. Ich freue mich schon immer auf Ihren Blog am Sonntag.Vielen Dank , Sie helfen mir sehr Fehlkäufe vermeiden

    • Modeflüsterin

      Liebe Silvia,

      das freut mich sehr – vielen Dank! Dann werden wir mal sehen, ob die Strickjacken-Industrie auf unsere Bedürfnisse reagiert 😉 Spätestens wenn alle Fehlkäufe wegfallen, dürfte es ja klarer werden, was Frauen ins Sachen Strick wirklich brauchen… Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall weiterhin viel Freude an Ihren Cardigans!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,

    ich liebe Strickjacken. Voll ins Schwarze getroffen mit deinem Beitrag!
    Ich muss allerdings gestehen, dass ich keine einzige im Schrank habe, die optimal für mich ist.
    Finde es auch schwierig, weil ich nur knapp 1,60 m klein bin. Da ist die Ärmellänge immer ein Problem, Saum ebenso…..
    Ich trage z. Zt. entgegen deiner Empfehlung einen schwarzen Longcardigan in Rippenoptik aus weich fallendem Strick am liebsten. Die Jacke hat einen so schönen Fall und sieht (vor 6 Jahren von 89,- auf 39,- € reduziert!!!) sehr hochwertig aus. Ich trage immer Skinnys dazu und Stiefeletten mit ca. 5 cm Absatz. Ich achte immer darauf, dass die Gürtelschnalle an meiner Jeans sichtbar ist. Ein Gürtel in Taillenhöhe geht leider gar nicht. Sieht bei meiner großen Oberweite irgendwie nicht aus. Ich halte die Silhouette unter dem Cardigan immer schmal mit einfachen Shirts. Bluse ist schon Zuviel und macht es irgendwie unförmig.
    Zu 95% trage ich noch einen Schal, oft in Knallrot, dazu (sollte man bei großem Busen wohl auch eher nicht ). Ich liebe es und obwohl alles andere als optimal für meine Kurven, sieht es wirklich gut aus.

    Wo findet man denn schöne Strickjacken für kleine Frauen? Wenn überhaupt finde ich nur die etwas biedere “Büro-Klassikjacke” in 08/15 Form.

    Liebe Grüße

    Doro

    • Modeflüsterin

      Liebe Doro,

      das klingt für mich alles sehr überzeugend! Eine lange, dunkle Jacke ist ja eigentlich nie verkehrt, da sie die Länge des Körpers akzentuiert (und nicht die Breite) und die äußeren Konturen ausblendet (natürlich auch die typischen Kurven von A- und X-Typ).
      Die Gürtelschnalle und der rote Schal schaffen zudem Blickpunkte, die von den Kurven dazwischen ablenken 😉 Also für mich hört sich das doch bestens an…
      Eine Modemarke, die speziell Stricksachen für kleine Frauen anbietet, kenne ich leider nicht – so gerne ich Dir auch helfen würde 🙁
      Aber: Ärmel lassen sich hochschieben und es gibt so viele unterschiedliche Jackenlängen – da findest Du bestimmt noch “Deine” Silhouette – bestimmt! Ich drück Dir die Daumen!!!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,
    ich sehe schon, demnächst nehme ich all meine Strickjacken aus dem Schrank und prüfe sie auf Passform.
    Bisher habe ich immer stark auf Farbe geachtet: geht oder geht nicht. Doch so langsam merke ich, viel wichtiger (für mich) ist die richtige Passform zu meinem Figurtyp. Das schafft das Gesamtbild.
    Auch bin ich von den Kurzjäckchen weggekommen. Long-Cardigans sind eine tolle Alternative und zu allem tragbar.
    Warum kann eine Y-Figur auch überschnittene Schultern tragen? Das verbreitert doch auch, oder?
    Liebe Grüße Ingrid

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      na dann bin ich mal gespannt, was bei Deiner Strickjacken-Inventur übrig bleibt 😉

      Überschrittene Schultern machen die Schultern runder und weicher – besonders bei Stricksachen und wenn es ein dünnerer oder schwer fallender Strick ist. Solche überschrittenen Schultern sehen nur gut aus, wenn die Schultern darunter schön kantig geformt sind, also vor allem beim H- und Y-Typ. Falls der Stoff jedoch mehr Stand hat, dann entsteht an den Oberarmen, dort wo die Ärmelnaht dann sitzt, etwas mehr Volumen. Das ist für alle Figurtypen mit kräftigen Oberarmen und/oder breiter/üppiger Brustpartie weniger vorteilhaft.
      Das Material ist bei diesen Überlegungen also ganz entscheidend. Hoffe, das beantwortet Deine Frage?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Mideflüsterin

  4. Liebe Stephanie,
    Strickjacken sind ein tolles Thema. Meiner Ansicht nach gehören sie zu den wandlungsfähigsten Kleidungsstücken überhaupt. Ich habe nur wenige Pullover, dafür aber umso mehr Strickjacken. Einige davon begleiten mich schon seit vielen Jahren. Überwiegend sind das kürzere Cardigans aus Feinstrick, häufig mit Kaschmiranteil. Diese Jacken passen immer. Bürotauglich mit Bleistiftrock, gerne auch als Blusenersatz, oder offen/geschlossen getragen über einem Etuikleid oder unter dem Blazer. Farblich von dezent beige über navy bis kräftig rot. Casual mit Jeans und Oxfordbluse, als Schalersatz um die Schultern gebunden, etc, etc.
    Cardigans kann man, wenn es zu warm wird, ausziehen ohne den Kragen mit Make-up zu verzieren und die Haare zu verwurschteln. Sie passen im Winter auch noch unter den Mantel bzw. können mit Bodywarmer getragen werden.
    Wickeljacken finde ich sehr schön, brauche aber ewig lange, bis ich die Dinger richtig verzurrt habe. Diese gefakten Wickelteile sind auch keine Alternative, weil die bei mir meistens irgendwie komisch sitzen.
    Als hochgewachsener X-Typ ( 177 cm/ Gr. 38) trage ich allerdings auch Strickjacken, die eigentlich nicht zur klassischen Sanduhr passen, nämlich gerade geschnitten, leicht oversized und in Grobstrick (habe ich immer schon gemocht). In meinem Fall ist die Länge entscheidend, entweder bis leicht oberhalb der Hüfte oder ab Mitte Oberschenkel und länger; alles was dazwischen liegt sieht unvorteilhaft und spießig aus. Außerdem muss die Jacke aus einem weichen Material sein und gut fallen. Ich trage sie immer offen, darunter Skinny-Jeans mit Gürtel und prägnanter Schnalle, um die Taille zu betonen und Schuhe oder Stiefel mit Absatz.
    Herzliche Grüße
    Claudia

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      na wenn das mal kein gelungenes Plädoyer für die Strickjacke ist! 🙂

      An Deinem Beispiel kann man gut erkennen, dass bei allen hier dargestellten Überlegungen natürlich auch die Körpergröße ein ganz wesentlicher Faktor ist. Dass Du als große X-Frau auch gerade Cardigans tragen kannst, zeigt das deutlich. Ich denke, dass Du schon ein super Gefühl für Deine Körperproportionen hast. Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Ulrike Roth

    Liebe Stefanie,
    ich liebe Strickjacken , v.a. in Form von edlen Feinstrickjacken in hochwertigen Materialien und habe einige davon im Kleiderschrank. Meine Lieblingsstrickjacke ist aktuell ein Longcardigan in blauviolett mit Bindegürtel, den ich zu Anzughosen, Etuikleid und zu Jeans kombiniere. Als X-Typ würde ich gerne kurze taillierte Strickjacken tragen bevorzugt mit V-Ausschnitt, aber die scheinen schon seit einiger Zeit überhaupt nicht angesagt zu sein. Und die Frage nach der Quelle für Strickjacken für kleine Frauen kann ich nur wiederholen…
    Viele Grüße
    Ulrike

    • Modeflüsterin

      Liebe Ulrike,

      leider kann ich Dir bei der Suche nach Cardigans für kleine Frauen nicht weiterhelfen – schnüff!
      Und die kürzeren, taillierten Jacken kommen bestimmt irgendwann wieder. Dann kannst Du hemmungslos zuschlagen 😉
      Vielleicht ist ja in der Zwischenzeit die teilweise Knöpf-Taktik für Dich die Rettung. Damit kann man auch leicht zu lange Strickjacken noch tragen… Ich wünsche Dir viel Erfolg!!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Ulrike, liebe Stephanie,

      ich möchte hier keine Werbung machen. Allerdings habe ich den Kommentar gesehen und da ich selbst einige V-Cardigans besitze, wollte ich darauf antworten. Ich kaufe meine kurzen, taillierten Cardigans mit diversen Ausschnitten und Kragen (Peter Pan-Kragen, V, Rundhals, usw.) alle ausschließlich bei Online-Händlern für Vintage-Mode. Darf ich die Shopnamen nennen? Zum Beispiel TopVintage und LuckyLola. Falls nicht, bitte zensieren, allerdings lohnt es sich, “Vintage Mode” zu googeln und sich bei den Shops durch die Cardigan-Abteilung zu wühlen.
      Hoffentlich konnte ich helfen.

  6. Ich liebe Strickjacken und habe einige davon im Schrank.Da ich breite Schultern habe , weiß ich jetzt auch warum ich mich in Kapuzenjacken nicht wohlfühle , macht die Schultern noch breiter. Schönen Wochenbeginn, Sibylle

    • Modeflüsterin

      Freut mich, Sibylle, dass ich weiterhelfen konnte!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,

    Wieder ein interessanter Beitrag! Ich liebe Strickjacken und trage sie häufiger als Pullis oder Blazer, insbesondere im Winter. Die Styling-Tipps würde ich ja gern befolgen, nur weiß ich nicht, welcher Bodytype ich bin: schmale Schultern und Handgelenke, mehr Oberweite als Hüfte, kaum Taille mehr, “Rettungsring” oberhalb der Taille, relativ dicke Oberschenkel und Knie (trotzdem passt Slimfit); kein wirklich dicker Bauch (mehr), aber nach starkem Abnehmen eine Fettschürze. Keine Ahnung, welcher Typ meine verkorkste Figur darstellt..

    Aber eigentlich bräuchte ich einen Rat in Bezug auf Longstrickjacken. Ich habe zwei, die ich aber kaum trage, weil ich irgendwie nicht weiß, was ich für draußen darüber tragen soll. Mäntel mag ich nicht so, ich habe nur einen megadicken Daunenmantel für ganz kalte Tage. Aber der ist bei Temperaturen über Null schnell zu warm. Meine gerade den Po bedeckenden Woll- oder Steppjacken gefallen mir nicht über einer Longstrickjacke, die kurz über dem Knie endet. Meine Lederjacke im Bikerstil darüber? Ich weiß nicht so recht. Also wäre nur noch die Alternative, diese Stricksachen nur dann anzuziehen, wenn es warm genug ist, um nichts darüber zu tragen. Auch keine Ideallösung! Was tun?

    Viele Grüße
    Biggi

    • Modeflüsterin

      Liebe Biggi,

      also… eine verkorkste Figur gibt es eigentlich nicht… vielleicht eine Figur, die sich durch häufiges oder kräftiges Zu- und Abnehmen und mit den Jahren verändert hat. Also eine “gelebte” Figur 😉

      Aber nun zu Deiner Frage: Über lange Strickjacken kann man höchstens noch eine mindestens ebenso lange Long-Weste oder eben – ja leider – einen Mantel anziehen. Oder die Longjacke ist die äußerste Schicht. Eine andere Layering-Lösung sehe ich da leider auch nicht. Aber ein langer Trenchcoat ist immer möglich. Über fast alles. Ist vielleicht doch einmal eine Überlegung wert…
      Alles Gute weiterhin für Dich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Moderflüsterin,
    Vielen Dank für den tollen Beitrag!

    Ich habe eine Frage: Ich finde, dass die Kleidungsvorschläge des X-types immer so altmodisch und uncool aussehen… Dabei sehen zB die Vorschläfe für Y und H typ richtig priffig, relaxed und aktuell aus.
    Gibt es auch für den kleinen X-typen eine Möglichkeit, ein modernen Outfit mit der Strickjacke zu kreieren?

    Ganz lieben Dank für die tolle Tipps,
    Beste Grüsse

    • Modeflüsterin

      Liebe Olga,

      das könnte daran liegen, dass derzeit modisch viel mit Volumen am Oberkörper gearbeitet wird. Und genau das ist für den X- und A-Typ nicht so ganz leicht umzusetzen. Aber im Prinzip kann auch die X-Frau einen Long-Cardigan tragen – im optimalen Fall ist dieser an der Seitennaht einfach nur leicht tailliert. Kleine Frauen sollten nur zusätzlich darauf achten, dass die Strickjacke nicht ganz so lang ist, möglichst oberhalb des Knies endet.
      Und auch die anderen Kommentatorinnen haben hierzu bereits einiges gesagt, das ich nur unterschreiben kann: Wenn unter einem Longcardigan ein figurnahes Outfit getragen und die Taille mit einem Gürtel akzentuiert wird, ist alles gut. Vielleicht noch ein Tipp an dieser Stelle: Dünnerer Strick eignet sich für X-Frauen meist besser als dicker Strick. Auch damit könntest Du mal experimentieren.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie,

    Kompliment für diesen interessanten und umfassenden Beitrag zu einem, wie ich denke, Lieblingsthema vieler Frauen. Besonders freut mich, dass auch mal wieder für den Y-Typ etwas dabei ist.
    Strickjacken sind für mich unverzichtbar: warm anziehen ohne unförmig zu wirken, das geht mit Strickjacken einfach besser als mit Pullovern.
    Dein Artikel bestätigt mir, dass ich mittlerweile alles richtig mache. Das war nicht immer so. In der Vergangenheit habe ich alle Fehler gemacht, die man als Y-Typ so machen kann bis auf Kapuzen, die mochte ich noch nie. Aber ich hatte mal eine Vorliebe für schöne folkloristische Norwegerpassen und auch für kurze Kastenjäckchen. Wenn ich ein tolles Stück ergattert hatte und mich dann im Spiegel sah, wusste ich nie, woran es lag, dass ich mir nicht gefiel. Ein Termin mit einer Stilberaterin hat mir dann die Augen geöffnet und ich habe sofort meinen Schrank von allen “Figurkillern” befreit und nie einem Teil nachgetrauert.
    Ich finde allerdings auch, dass die Vielfalt an Strickjacken in den Geschäften enorm zugenommen hat, so dass es leichter geworden ist, für jeden Typ das Passende zu finden.
    Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche,
    Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      ja, da hast Du die beiden “schlimmsten” Stricktypen für den Y-Typ genannt: Norwegerpulli und Kastenjacke 😉 Das freut mich für Dich, dass Du anscheinend eine gute Stilberaterin hattest und Du jetzt so viel Spaß mit Strickjacken hast! Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,

    mir ist auch schon aufgefallen, dass die Vorschläge für A- und X-Typen lange nicht so modisch und cool aussehen wie die für H-und Y-Figuren. Und ich habe mir darüber auch schon so meine Gedanken gemacht.
    Kennst du Barbara Vinken, eine Münchner Literaturwissenschaftlerin, die viel Lesenswertes über Mode geschrieben hat? Es gibt auch viele Interviews und Videos mit ihr im Netz. Sie interpretiert die Mode in ihrer historischen Entwicklung und behauptet, dass die gegenwärtige Damenmode vor allem das Frauenbein inszeniert. Im Ancien Regime durften nur Männer Bein zeigen mit Strumpfhosen und das Geschlechtsteil betonender Schamkapsel. Frauen dagegen waren in bauschige Röcke verhüllt. Im bürgerlichen Zeitalter drehte sich das Verhältnis um: Die Männer trugen vereinheitlichende Anzüge, die den Körper neutralisierten, die Frauen dagegen trugen immer figurbetontere Kleidung, die den Körper erotisch markierte. Und so ist es bis heute. Die Skinnyjeans entspricht sozusagen der Strumpfhose des Mannes im Ancien Regime. Barbara Vinken spricht von der großen Lust der Frauen, Bein zu zeigen. In einer Skinny sieht man ja alles, Schenkel, Po, den Schritt, das ist historisch gesehen, der Höhepunkt einer Entwicklung vom verhüllten zum erotischen Frauenkörper, während beim Mann die Entwicklung gegenläufig ist.
    Interessant finde ich, dass nicht das Dekollté oder die Taille als besonders erotisch wahrgenommen werden, sondern die Beine. Und das ist m.E. auch der Grund, weshalb die H- und Y-Typen, bei denen der untere Teil des Körpers die Schokoladenseite ist (Hüfte, Po und Beine), modisch im Vorteil sind und per se modischer und cooler aussehen als A- und X-Typen. Deshalb muss ich die Frage von Olga mit Nein beantworten, man kann als A- oder X- Frau dieses Level an modischer Coolness nicht erreichen. Ich bin gespannt wie du das siehst, liebe Stephanie. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, da ich ja auch ein A-X-Mischtyp bin. Ich finde aber, wenn man es weiß, wie solche Mode-Ideale entstehen und womit sie zusammenhängen, dann kann man auch Vieles relativieren und es ist einem egal, ob man dieses Level nun erreicht oder nicht bzw. man kreiiert seine eigenen Ideen von Coolness!

    Nun zum eigentlichen Thema. Ich liebe Strickjacken auch und habe auch einige zur Auswahl. Etwa zwei Drittel davon sind taillenkurz und eher hell oder in einer auffälligen Farbe, die mir gut steht. Der Rest sind schwarze oder anthrazitfarbene Longstrickjacken, mit beiden Arten fühle ich mich sehr wohl.

    Liebe Grüße,
    Karin

    • Danke, liebe Karin, für Deinen Beitrag-sehr interessant! Ich glaube, du hast Rech. Leider. Na ja, mal gespannt, was die Modeflüsterin sagt-sie hat oft tolle frische Ideen. Lieben Gruss, Olga

    • Liebe Karin, liebe Stephanie!
      Das ist ein hochinteressanter Aspekt, der mich schon lange beschäftigt. Ich denke ich hatte schon als Mädchen x-Tendenzen und habe mich nie cool und lässig gefühlt, obwohl ich immer eine sehr sportliche Figur hatte.
      Für “Taille”, ja, muss man in Stimmung sein. Das ist eigentlich total schade – denn wenn ich mir die wunderschönen alten Bilder der Damen mit den kurzen stark taillierten Blazern und langen figurbetonten odet schwingenden Röcken anschaue, ach, wir schön wäre es, derartige Ensembles heute zu tragen – ohne altbacken daher zu kommen. Ich hoffe diese Kostüme kommen irgendwann wieder in Mode!!

      Ich trage ausschließlich offene Cardigans mit Schalkragen, da ich breite eckige Schultern habe, die dadurch weichgezeichnet werden. Ich “verzichte” damit zwar auf meine Taille, aber wie Stephanie schon geschrieben hat, man muss hier nicht immer das Optimum herausholen. Das sehe ich auch so. Mal kaschiert, mal betont man das, mal das.
      Herzlichste Grüße!!!
      Lisbeth

    • Modeflüsterin

      Liebe Karin,

      das ist tatsächlich eine sehr interessante Analyse, die Du da zitierst. Es ist immer spannend, wenn man sich mit den Schönheitsidealen der verschiedenen Epochen und Kulturen auseinandersetzt.
      Vieles ist aber auch einfach eine Sehgewohnheit. Da ein bestimmter Look in den Medien als cool inszeniert wird, wird dieser mehr und mehr auch als modern und cool interpretiert – obwohl es auch andere, höchst ästhetisch ansprechende Silhouetten gibt – oft durchaus gleichzeitig. Die Mode und Stile sind ja zwischenzeitlich sehr vielfältig geworden. Wenn man sich die Laufstegmode ansieht, findet man wirklich für jeden Figurtyp etwas Ansprechendes. Nur was dann später aus dieser Vielfalt aufgegriffen und medial gehypt wird, ist wieder etwas anderes. Und: Für eine Frau mit Kurven muss die Kleidung viel besser sitzen, also eher auf den Leib geschneidert werden. Das ist anspruchsvoll und teurer. Da sieht es mit günstig und schnell zusammengenähten T-Shirts etc. eher schlecht aus…

      Zusätzlich habe ich ja den Verdacht, dass derzeit ein sehr knabenhaftes Schönheitsideal regiert, da viele Modemacher diese Körperform ästhetisch bevorzugen… Und da ist es für den Y-Typ und den H-Typ einfach leichter. Zudem ist es wesentlich schwerer, auf einen kurvigen Körper zu schneidern, als auf einen geraden. Ein gerader (dünner) Körper ist wie eine leere Leinwand, auf die der Designer etwas aufbringen kann und zwar genau an der Stelle, wo er es will. Er entscheidet, wo Kurven, wo Volumen und wo schmale Stellen entstehen. Bei einem kurvigen Körper sind bestimmte Volumen bereits vorgegeben, die man im Entwurf berücksichtigen muss. Das ist, als wenn auf der Leinwand schon bestimmte Farben und Formen vorhanden sind, die der Designer dann vervollständigen darf 😉 Und für welche Leinwand würde sich der Künstler wohl entscheiden?
      So stelle ich mir das vor 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Karin,

      auch ich finde Ihren Beitrag äußerst interessant! Mit Barbara Vinken werde ich mich mal weiter beschäftigen.
      Allerdings finde ich Kleidungsstücke für den X-Typen ganz und gar nicht uncool. Im Gegenteil – ich bin überglücklich, dazuzugehören. Im Endeffekt kommt es ja auch nicht darauf an, besonders modisch auszusehen, sondern besonders schön. Zumindest ist das meine Ansicht (verstehe allerdings auch die Trendaffinität in jungen Jahren). Ein X-Typ hat es doch mega-einfach: Eng anliegende Kleidung und schon sieht er toll aus. Wie gesagt… ist nur meine Ansicht.

  11. Kamila Jablonski

    Sehr schöner Artikel, ich habe schon vieles von Ihnen gelernt. Wie nun auch. Nur eine Frage. Ich bin ein O-Typ mit viel Brust aber nur 1,60cm groß. Kann ich wirklich eine knielange Strickjacke anziehen? Seh ich dann nicht aus wie ein Gnom? Früher war ich 20kg leichter und hatte eine X-Figur. Da konnte ich so gut wie alles anziehen. Nun bin ich sehr verunsichert. Vielleicht finden Sie Zeit mir eine Empfehlung zu schreiben ob eher ja oder nein. Ich verstehe, dass Sie sehr beschäftigt sind.
    Schöne Grüße
    Kamila

    • Modeflüsterin

      Liebe Kamila,

      ja, das ist auf jeden Fall möglich! Nur sollten Sie darauf achten, dass die Jacke seitlich tailliert ist oder an der schmalsten Stelle unterhalb der Brust einen Akzent hat, also möglichst nicht gerade geschnitten ist. Ein dünnerer Strick ist besser als ein zu dicker. Und länger als bis zu den Knien sollte die Jacke nicht gehen – eher etwas drüber enden. Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Modeflüsterin,

    ich als A/X-Typ (Gr. 38) schaue immer etwas neidisch auf die coolen Looks der Y und H-Typen. Denn leider sind die meisten Trendstücke eher für diese Figuren gemacht. Wickeljacken, taillierte Pullis etc. wirken meist sehr damenhaft und ich fühle mich damit nicht wohl. Gibt es nicht auch coole Outfits für A und X-Figuren, für Marilyn-Momente muss man schließlich auch in Stimmung sein…?

    Vielen Dank für Ihre tollen Beiträge, über die ich mich nun schon seit über 2 Jahre jeden Sonntag freue.

    Viele Grüße
    Karina

    • Liebe Karina,

      ich würde die Looks des Y- und H-Typen einfach mal versuchen. Bei mir funktioniert das ganz gut und ich bin auch ein A/X-Typ mit breiteren Schultern bzw. eher kleinerem Busen. Zumindest dann, wenn ich etwas eng Anliegendes drunter oder einen Gürtel trage (egal, ob unter oder über dem Cardigan), sieht es wirklich gut aus und gar nicht unvorteilhaft.

      Viele Grüße
      JJ

      • Liebe JJ,

        Danke für den Tipp. Ich probiere das immer wieder – Ich fühle mich dadrin auch wohl. Nur, wenn ich am nächsten Tag wieder etwas für meine Figur passenderes trage habe, werde ich gefragt, ob ich abgenommen hätte…

        Sonnige Grüße
        Karina

    • Liebe Karina,
      hihi, “Marilyn-Momente” ist eine ausgesprochen treffende Bezeichnung. Ich weiß genau, was Sie damit meinen. Um die Taille zu betonen eignet sich in erster Linie eben körpernahe Kleidung und zack, fertig ist die sexy Lady.
      Ich denke, JJ hat schon recht, wenn sie vorschlägt, auch Kleidung mit anderen Schnitten zu versuchen, also solchen, die die Taille nicht ganz so offensiv betonen sondern etwas zurückhaltender sind. Dann ist der Marilyn-Effekt nämlich stark abgemildert. Okay, man holt nicht mehr das Optimum raus, das ist in dem Moment ja auch nicht gewünscht. Andererseits muss es nicht gleich dazu führen, optisch eine Konfektionsgröße zuzulegen. Diese Wirkung erzielt man nach meiner Erfahrung allerdings mit Sachen, die nicht nur die Vorzüge nicht betonen sondern den Blick genau dahin lenken, wo man ihn so gar nicht haben möchte. Beispiel: Eine Strickjacke kann gerade geschnitten sein, aber sie sollte auf keinen Fall auch noch an der üppigsten Stelle der Po/Beinregion enden, womöglich dort auch noch mit einem Bündchen in einer anderen Farbe versehen. Oder: Ein längeres Boyfriend-Hemd mit geradem Saum geht gar nicht, eines mit einer seitlich stark abgerundeten Saumlinie sehr wohl. Muss man halt ausprobieren.

      Herzliche Grüße
      Claudia

    • Modeflüsterin

      Liebe Karina,

      wenn Sie ein bisschen cooler wirken wollen, dann könnten Sie auch einmal die “Half Tuck”-Methode ausprobieren. Wenn Oberteile nur vorne teilweise in den Bund eingesteckt werden, können auch voluminösere Teile in Form gebracht werden und die Taille ist dennoch sichtbar.
      Darüber hinaus gibt es für Coolness auch andere modische Methoden – nicht nur das Volumen. Beispielsweise gibt es gerade viele Kleidungsstücke, die dekonstruktivistisch angelegt und dennoch recht figurnah geschnitten sind. Dann werden coole Jeans einfach abgeschnitten und ein anderes Jeansteil angesetzt – oft zusätzlich noch mit ausgefransten Kanten. Oder Blusen sehen plötzlich anders zusammengesetzt aus. Oder Röcke erscheinen aus mehreren Stoffteilen zusammengesetzt, mit eckigen Saumkanten, bleiben jedoch in der Silhouette eines Bleistiftrocks. Oder Sie denken an moderne Schnittformen, wie beispielsweise die neuen, 7/8-Jeans mit Schlag. Solche Teile sind an zeitgemäßer Coolness nicht zu überbieten, sind dennoch körpernah und für den X-Typ durchaus tragbar (mit den richtigen Schuhen dazu). Es gibt immer zeitgemäße Mode für alle Figurtypen. Sie ist nur nicht immer auf den ersten Blick erkennbar und nicht immer einfach zu finden 🙂
      Und auf Marilyn-Momente würde ich als A-/X-Frau niemals verzichten wollen – wie auch niemals auf die bequemen Kuschel-Momente, in denen die Taille dann einfach mal nicht so wichtig ist… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Karina,

      auch ich bin ein AX-Typ wie Sie und auch ich war früher unzufrieden angesichts der unmöglichen Looks. Entweder trägt man sie trotzdem (was okay ist, nur eben nicht figürlich optimal) oder man freundet sich mit den “damenhaften” Looks an. Was ist an taillierten Pullis oder Wickeljäckchen unschön? Vielleicht helfen Sie sich mit Inspirationen so lange, bis Ihnen die Looks auch gefallen. Bei mir hat es irgendwann Klick gemacht. Ich fand es früher grausig, wie eine feminine Frau herumzulaufen (wollte lieber eine H-Figur, damit Shirts so cool burschikos fallen) und irgendwann gefielen mir die figurbetonten Looks der Frauen zum Beispiel aus den 50er-Jahren. Wächst man da rein? Vielleicht. Man kann sich inspirieren lassen und Gefallen finden. Mein Motto ist ja, lieber in untrendy Sachen hübsch aussehen, als unvorteilhaft in Trendkleidung herumrennen.

  13. Liebe Modeflüsterin,

    ich bin relativ neu hier und lese sehr gerne Deine schön gestalteten Beiträge, die ziemlich oft einen Aha-Effekt auslösen. Herzlichen Dank dafür!

    Strickjacken gehören auch bei mir zur Standardbekleidung, weil sie vielseitig und unkompliziert sind. Auch ich bin nur 160 cm groß und finde wie viele andere hier im Handel nichts, was die passende Länge hat. Deshalb stricke ich meine Jacken seit Jahrzehnten selbst. Da ich X-Typ bin, sehen sie aus die rote Jacke auf Deiner Zeichnung, also kurz und tailliert. Im Winter trage ich sie meist geschlossen wie einen Pulli, sodass die Knopfleiste den Oberkörper vertikal unterteilt. Gürtel trage ich nie, aber vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. Bei den dickeren, gemusterten Jacken wäre es aber möglicherweise zu viel.

    Dazu trage ich Teller-, Falten- oder eingelesene Röcke – Hauptsache schön weitschwingend. Mit Bleistiftröcken konnte ich mich nie anfreunden und nun kommt auch noch das Bauchproblem hinzu, das Thema der letzten Woche war. Weite Röcke sind m.E. besser als ihr Ruf – sie mögen vielleicht ein kleines bisschen auftragen, aber der Bauch verschwindet komplett und die Falten setzen die vertikale Strukturierung fort.

    Herzliche Grüße
    Britta

    • Modeflüsterin

      Liebe Britta,

      aber natürlich kann die X-Figur auch weitere Röcke tragen! Das unterstreicht ihre Kurven und verstärkt diese, vor allem in der Hüftregion. Und tatsächlich verschwindet darunter so manches kleine Bäuchlein – wenn es unterhalb der Taillenlinie liegt, wie in der letzten Woche dargestellt. Wie stark solche Röcke auftragen, hängt zum einen davon ab, wieviel Volumen gleich am Rockbund entstehen (vielleicht hast Du dazu schon den Beitrag über die Rockformen entdeckt?), zum anderen aus welchem Stoff der Rock gemacht ist. Steife Stoffe tragen mehr auf als fließende.
      In Deiner Beschreibung ist das Wichtigste, dass die Strickjacken tailliert und damit körpernah sind. Dann können die Röcke ruhig auch mehr Weite aufnehmen. Es grüßen die 60er Jahre! Weiterhin viel Spaß beim Stricken!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. hallo alle zusammen,
    bis in die 50er jahre war die dame das leitbild der mode, seit den 60er jahren ist es das junge mädchen. deshalb sind die coolen angesagten teile für die h-figur gemacht. dazu kommt noch der schwerpunkt auf sport und freizeit, so dass man in ganz normalen läden in mittelgrossen städten nicht einmal angemessene bürobekleidung findet – von kleidung für eine damenhafte figur ganz zu schweigen.
    einmal mehr ein toller artikel, der auf dem weg zum perfekten kleiderschrank entscheidend weiter hilft.

    lg andrea

    • Modeflüsterin

      Liebe Andrea,

      ja, ladylike ist immer schwerer zu finden. Aber nicht hoffnungslos! Und für die Freizeit gibt es dann ja auch noch den Lagenlook. Die Lady achtet dann nur drauf, dass die äußerste Schicht schön tailliert ist, dann passen auch mal voluminösere (dünne) untere Schichten für mehr Lässigkeit. Ich finde ja, dass meine Blogger-Kollegin “Lady of Style” immer ganz gut zeigt, wie eine moderne, zeitgemäße Lady aussehen kann… Vielleicht für die kleine Inspiration zwischendurch? Viel Spaß weiterhin!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Ginarella

    Liebe Modeflüsterin,
    vielen Dank für den interessanten Artikel. Denn ich liebe Cardigans und habe jede Menge in allen Farben und Längen. Mir ist schon aufgefallen, dass manche Outfits mit Cardi weniger stimmig sind und auch mehr auftragen als andere. Bisher hat mir allerdings die Theorie dazu gefehlt.
    Ich habe ein A-Figur und eben auch Cardis, die auf der Hüfte enden. Jetzt habe ich gerade nochmal kurz meine Bilder geschaut (ich habe schon vor längerem angefangen, meine Outfits täglich zu fotografieren) und stelle folgendes fest: Wenn ich unter einem Cardi, der auf der Hüfte endet, ein enganliegendes Oberteil trage oder das Oberteil in Rock/Hose gesteckt ist und Taille mit Gürtel betont, dann ist es in Ordnung. Wenn ich aber ein Oberteil trage, das auch auf der Hüfte endet und noch dazu etwas weiter geschnitten ist, sieht es sehr unvorteilhaft aus.
    Was ich sehr gerne trage sind taillenkurze Cardis mit 3/4 Arm ohne Knöpfe, die man vorne bindet. Ggf. kann man die Zipfel auch runterhängen lassen. Weiß nicht wie man diese korrekt nennet. Damit sieht eigentlich alles gut aus; kein Wunder, sie passen ja Deiner Beschreibung nach auch zu meinem Figurtyp. Ich finde diese pfiffiger und moderner als normale taillienkurze Cardis mit Knöpfen.
    Viele Grüße,
    Ginarella

    • Liebe Ginarella,
      Ich weiß nicht, ob Dich mein Beitrag noch erreicht, aber, wenn ja, wo findest Du denn diese taillenkurze Cardigans zum Binden? Ich suche händeringend einen.
      Liebe Grüße
      Nora

  16. Vanessa K

    Hallo an alle,
    ich wollte mich als Y-O-Typ mal zu Wort melden. Wir Frauen sind immer viel zu kritisch mit uns selbst, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre ich lieber Marilyn als ein Kerl mit Brüsten, wie ich mich an meinen schlechten Tagen fühle. Meiner Meinung nach kann man etwas vorhandenes (in meinem Fall Schultern, große Oberweite und Bauch) viel schlechter kaschieren als an anderer Stelle ausgleichen und auffüllen. Da der Blick meist nach oben geht, ist sehr schwer für mich richtig auszugleichen und den Blick nach unten zu ziehen. Also liebe X-A-Mädels, seid froh eine (sichtbare) Frau zu sein und auch froh, die Wahl zwischen Kurven und weniger Kurven zu haben.
    Viele Grüße
    Vanessa

    • Modeflüsterin

      Liebe Vanessa,

      ich danke Dir sehr herzlich für diesen Appell!!! Jede Frauenfigur ist anders und hat andere Vorzüge. Und klug ist, wer mit dem optimal arbeitet, was er hat – bravo!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Vanessa,

      mir ging es früher wie Ihnen, nur eben anders herum. Ich wollte eine geradere, jungenhaftere Figur und habe mit den Jahren Gefallen an taillierten, enganliegenden Klamotten gefunden, auch wenn das bedeutet, nicht immer bzw nie (…) trendy zu sein.
      Für jede gibt’s was Passendes. Man hat die Möglichkeit, sich selbst komplett zu modifizieren (siehe auch der Trend zu Tattoos, Piercings, Haarefärben usw.) oder das, was da ist, zu betonen. Beides finde ich ok.

    • Heike vom Deich

      Liebe Vanessa,
      ich bin 45 Jahre alt und auch ein V-Typ. Obwohl meine Beine für sich gesehen nicht so schlank sind, sind sie doch deutlich schlanker als der ausgeprägte Oberkörper mit Schwimmer-Schultern und D-Körbchen Busen und kleinem Bäuchlein. Man kann diese Figur sehr weiblich inszenieren: schmale, auch helle Jeans und knielange Röcke, Wickelkleider und Wickeljacken (musst Du ja vielleicht nicht so eng wickeln, wenn Du Deinen Bauch kaschieren willst). Das wichtigste Kleidungsstück ist ein gut sitzender BH! Bloß kein “Minimizer” Warum sollte man etwas verkleinern wollen, worum einen viele beneiden?? Manchmal stibitze ich meinem Mann, der sehr groß ist, ein Hemd aus dem Schrank und trage es offen über einen schmalen Hose und kleinem Top. Meine Freundinnen (alle A und O) schauen immer neidisch aus meine langen Beine, mit denen ich wunderbar die modischen flachen Glitzerschläppchen auch zu Kleidern tragen kann. Mach das Beste aus Dir, viel Spaß!

    • Heike vom Deich

      Liebe Vanessa,
      ich bin 45 Jahre alt und auch ein V-Typ. Obwohl meine Beine für sich gesehen nicht so schlank sind, sind sie doch deutlich schlanker als der ausgeprägte Oberkörper mit Schwimmer-Schultern und D-Körbchen Busen und kleinem Bäuchlein. Man kann diese Figur sehr weiblich inszenieren: schmale, auch helle Jeans und knielange Röcke, Wickelkleider und Wickeljacken (musst Du ja vielleicht nicht so eng wickeln, wenn Du Deinen Bauch kaschieren willst). Das wichtigste Kleidungsstück ist ein gut sitzender BH! Bloß kein “Minimizer” Warum sollte man etwas verkleinern wollen, worum einen viele beneiden?? Manchmal stibitze ich meinem Mann, der sehr groß ist, ein Hemd aus dem Schrank und trage es offen über einen schmalen Hose und kleinem Top. Meine Freundinnen (alle A und O) schauen immer neidisch aus meine langen Beine, mit denen ich wunderbar die modischen flachen Glitzerschläppchen auch zu Kleidern tragen kann. Mach das Beste aus Dir, viel Spaß!

  17. Modeflüsterin

    Liebe Ginarella,

    das wundert mich nicht, dass es mit figurnahem Top und Taillen-Akzent auch möglich ist, längere Strickjacken zu tragen. Manchmal entscheiden wirklich nur 5 bis 10 Zentimeter Saumlänge zwischen ganz ok und super gut 😉 Ist übrigens das Gleiche bei Rocklängen…
    Der von Dir beschrieben Kurz-Cardigan zum Binden ist natürlich ideal. Einen ähnlichen Effekt kann man im Sommer erzielen, wenn man eine Bluse vorne in der Taille bindet – sieht toll über sehr offenherzigen Batik- oder Boho-Kleidchen aus!

    Liebe Grüße von
    Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Liebe Stephanie,

    vielen Dank wieder für den interessanten Artikel! Vieles wusste ich schon, auch durch Ihre Infos aus vorherigen Artikeln von Ihnen. (Übrigens… seitdem ich Ihren Blog lese, platzt mein Kleiderschrank aus allen Nähten…. über 20 Kleider haben Einzug gefunden und so einige Klamotten ihren Auszug.)
    Ich hoffe, es stört Sie nicht, dass ich einige Kommentare kommentiert habe? Ich lese auch meist die Leserkommentare und Ihre Antworten dazu, weil auch da oft viel Interessantes zu lesen ist.

    Seit letztem Jahr trage ich ENDLICH Cardigans. Die kamen für mich sonst nie in Frage, weil ich mich darin wie ein Bergtroll gefühlt habe und auch so aussah. (Zum Beispiel der lange Escada-Cardigan meiner Mutter – die sehr lange Beine hatte. An ihr eine Schönheit, ich sah darin aus, als würde ich betteln gehen!) Dann habe ich in Serien die Strickjacken von Bernadette (Big Bang Theory) und Annie (Community) gesehen und mir gedacht, so was könnte doch passen… Also recht kurz und tailliert. Seitdem trage ich nahezu täglich über den Kleidern diese Cardigans, die ich in Vintage-Shops kaufe. Altmodisch sehen sie ganz und gar nicht aus, vor allem nicht, wenn die Ärmel hochgekrempelt werden. Ich bin froh über diese Cardis 🙂

    Liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Nina,

      selbstverständlich dürfen Sie jederzeit gerne auch auf Kommentare der anderen Leserinnen antworten! So ist es ja eigentlich gedacht: Dass sich die Leserinnen hier auch untereinander austauschen.

      Dass Ihr Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, das höre ich allerdings sehr, sehr selten. Denn meist ist das Gegenteilige der Fall: Sobald Frau genau weiß, was sie braucht und will, findet sie es nicht in den Geschäften… 😉 Umso mehr freue ich mich für Sie, dass Sie anscheinend nicht nur Ihre Kleider-Liebe, sondern auch noch die für Sie ideale Strickjacke gefunden haben – und auch noch die passende Einkaufsquelle dazu. Wie schön! Ihren Worten entnehme ich zudem, dass Sie sich mit Ihrer kurvigen Figur sehr gut angefreundet haben… Toll! Und ich wünsche Ihnen weiterhin viel, viel Freude damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Ja, mit Nina würde ich direkt gerne mal shoppen gehen … Die weiß offensichtlich, wo es gute Sachen gibt …
    ^_^
    (Bei mir ist es jetzt auch eher so, dass ich die Waschmaschine nicht voll bekomme, weil ich so viel ausgemistet habe.)

    Nun bin ich wirklich spät dran, aber einen Modeflüsterin-Artikel zu meinem Lieblingskleidungsstück muss ich natürlich auch komentieren.

    Ich liebe Strickjacken! Ich verzichte nur im äußersten Notfall auf eine Strickjacke, nämlich wenn übergroße Hitze oder ein gar zu eleganter Anlass mich dazu zwingen.
    Strickjacken sind – im Gegensatz zum steifen Blazer – bequem und leicht und schränken die Bewegungsfreiheit nicht ein. Es gibt auch sehr dünne Modelle, die nicht so stark wärmen, aber trotzdem zuverlässig einige Pölsterchen verdecken. Außerdem lassen sie sich – anders als Pullover – schnell und unkompliziert an- und ausziehen (was Claudia auch erwähnte). Man kann sie sogar problemlos zusammenknüllen und in die Handtasche stopfen!

    Ich als A-Typ mit breiteren Schultern bevorzuge etwas mehr als taillenlange, einfache, glatt gestrickte und taillierte Modelle, so etwa wie die rote Jacke der ersten X-Dame. Die passen einfach am besten zu mir. Ich kann meine Taille akzentuieren und zugleich Speck verdecken.
    Aus diesem Grunde würde ich auch nie Bolerojacken oder taillenkurze Jacken tragen (wie die blaue Jacke der zweiten X-Dame). Ja, es ist wahr: Dieser Schnitt betont die Taille, aber so sehr, dass die Hüft-Bauch-Zone im Vergleich dazu nur um so breiter und mächtiger erscheint. Unter einer längeren Jacke lässt sich der Speckgürtel einfach ein bisschen unauffälliger verstauen. Also ich finde, Bolerojacken stehen wirklich nur sehr schlanken Frauen ohne Hüftgold.

    Sehr vorteilhaft ist für mich auch der von Dir präsentierte »Einknopftrick« (wie bei Cla im ersten Outfit). Leider geht die Strickjacke aber immer wieder auf. Das nervt!
    Was soll ich machen? Sicherheitsnadel ist auch nicht die Lösung, falls man die Jacke mal ausziehen will. Und wenn ich mehrere Knöpfe schließe, sieht es schon wieder doof aus.
    🙁

    Sehr gern mag ich auch polange, gerade, offen getragene Strickjacken, besonders in Kombination mit einem Bleistiftrock. Darin fühle ich mich richtig wohl, weil ich keinen Bauch einziehen muss u. s. w. Zugunsten der Bequemlichkeit verzichte ich dann einfach darauf, meine Taille zu zeigen. Das ist überhaupt ein entscheidender Punkt: Im Vordergrund sollten der persönliche Stil und das eigene Wohlbefinden stehen und nicht die Figuroptimierung. Dann kann man ruhig etwas weniger »Vorteilhaftes« tragen, wie Du ja auch immer sagst. Diese Erkenntnis scheint sich glücklicherweise immer mehr durchzusetzen, wie ich den Beiträgen der anderen Leserinnen entnehme (zum Beispiel Doro, Lisbeth oder Claudia).

    Als ich Olgas Beitrag las, musste ich erst mal lachen:
    »Die Vorschläge für den X-Typ sind immer altmodisch und uncool!«
    XD
    Nun, wenn es darum geht, die Figur bestmöglich in Szene zu setzen, dann geht es für die X- oder A-Frau nur mit klassischen Schnitten, da hat Karin recht.
    Wenn man jedoch einfach nicht der Typ für klassisch-feminine Mode ist, dann zieht man eben als X auch sportliche Kleidung an und lebt damit, dass man damit nicht so »cool« aussieht wie die langbeinigen H- und Y-Frauen. Aber ich bin doch lieber ein authentisches Pummelchen als eine schöne Schaufensterpuppe?

    Die These, der Mann verhülle sich immer mehr, die Frau dagegen zeige immer mehr Bein, ist so nicht korrekt.
    Auch Männer tragen heute häufig enge Skinny-Jeans. Außerdem gibt es auch noch diese bodenlangen Maxi-Röcke und die schlabberigen Jogging-Hosen wie bei Y-Frau 1, die ja doch eher mehr verhüllen als zeigen. Und im Sommer sehe ich auch immer mehr nackte Männer- als Frauenbeine.

    Ich finde es jedenfalls schön, dass es heute eine größere Auswahl an unterschiedlichen Kleidungsstücken für jede Figur und für jeden Stil gibt. Man denke nur mal an die 70er-Jahre, wo gar keine knielangen Röcke erhältlich waren! Als X oder A in den 20ern hatte man es auch sehr schwer … oder als kleine Frau in den 80ern mit riesigen Schulterpolstern …
    *lach*
    Oh Gott! Es hat sich schon etwas gebessert! Ich will ja nicht immer nur meckern …

    @Vanessa
    »Kerl mit Brüsten« – das klingt schon wieder so negativ!
    Versuch doch mal, Deine Oberweite als Kapital zu betrachten und nicht zu »kaschieren«, sondern zu »inszenieren«.
    Jede Frau findet sich persönlich immer am unvorteilhaftesten und unschönsten …
    Wir sollten endlich damit aufhören, unseren Körper an bekloppten »Idealbildern« zu messen!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      einen Tipp für die “Ein-Knopf-Lösung” hätte ich: Versuche mal, das Knopfloch des betroffenen Knopfes mit ein, zwei Stichen nur einen Hauch kleiner zu nähen – nur eine Idee. Dann ist der Knopf zwar etwas schwerer zuzuknöpfen, aber er schlüpft auch nicht so leicht wieder heraus. Die zweite Alternative wäre es, die Knöpfe der Jacke komplett gegen nur leicht größere Exemplare auszutauschen – mit dem gleichen Effekt 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Ja, mit Nina würde ich direkt gerne mal shoppen gehen … Die weiß offensichtlich, wo es gute Sachen gibt …
    ^_^
    (Bei mir ist es jetzt auch eher so, dass ich die Waschmaschine nicht voll bekomme, weil ich so viel ausgemistet habe.)

    Nun bin ich wirklich spät dran, aber einen Modeflüsterin-Artikel zu meinem Lieblingskleidungsstück muss ich natürlich auch komentieren.

    Ich liebe Strickjacken! Ich verzichte nur im äußersten Notfall auf eine Strickjacke, nämlich wenn übergroße Hitze oder ein gar zu eleganter Anlass mich dazu zwingen.
    Strickjacken sind – im Gegensatz zum steifen Blazer – bequem und leicht und schränken die Bewegungsfreiheit nicht ein. Es gibt auch sehr dünne Modelle, die nicht so stark wärmen, aber trotzdem zuverlässig einige Pölsterchen verdecken. Außerdem lassen sie sich – anders als Pullover – schnell und unkompliziert an- und ausziehen (was Claudia auch erwähnte). Man kann sie sogar problemlos zusammenknüllen und in die Handtasche stopfen!

    Ich als A-Typ mit breiteren Schultern bevorzuge etwas mehr als taillenlange, einfache, glatt gestrickte und taillierte Modelle, so etwa wie die rote Jacke der ersten X-Dame. Die passen einfach am besten zu mir. Ich kann meine Taille akzentuieren und zugleich Speck verdecken.
    Aus diesem Grunde würde ich auch nie Bolerojacken oder taillenkurze Jacken tragen (wie die blaue Jacke der zweiten X-Dame). Ja, es ist wahr: Dieser Schnitt betont die Taille, aber so sehr, dass die Hüft-Bauch-Zone im Vergleich dazu nur um so breiter und mächtiger erscheint. Unter einer längeren Jacke lässt sich der Speckgürtel einfach ein bisschen unauffälliger verstauen. Also ich finde, Bolerojacken stehen wirklich nur sehr schlanken Frauen ohne Hüftgold.

    Sehr vorteilhaft ist für mich auch der von Dir präsentierte »Einknopftrick« (wie bei Cla im ersten Outfit). Leider geht die Strickjacke aber immer wieder auf. Das nervt!
    Was soll ich machen? Sicherheitsnadel ist auch nicht die Lösung, falls man die Jacke mal ausziehen will. Und wenn ich mehrere Knöpfe schließe, sieht es schon wieder doof aus.
    🙁

    Sehr gern mag ich auch polange, gerade, offen getragene Strickjacken, besonders in Kombination mit einem Bleistiftrock. Darin fühle ich mich richtig wohl, weil ich keinen Bauch einziehen muss u. s. w. Zugunsten der Bequemlichkeit verzichte ich dann einfach darauf, meine Taille zu zeigen. Das ist überhaupt ein entscheidender Punkt: Im Vordergrund sollten der persönliche Stil und das eigene Wohlbefinden stehen und nicht die Figuroptimierung. Dann kann man ruhig etwas weniger »Vorteilhaftes« tragen, wie Du ja auch immer sagst. Diese Erkenntnis scheint sich glücklicherweise immer mehr durchzusetzen, wie ich den Beiträgen der anderen Leserinnen entnehme (zum Beispiel Doro, Lisbeth oder Claudia).

    Als ich Olgas Beitrag las, musste ich erst mal lachen:
    »Die Vorschläge für den X-Typ sind immer altmodisch und uncool!«
    XD
    Nun, wenn es darum geht, die Figur bestmöglich in Szene zu setzen, dann geht es für die X- oder A-Frau nur mit klassischen Schnitten, da hat Karin recht.
    Wenn man jedoch einfach nicht der Typ für klassisch-feminine Mode ist, dann zieht man eben als X auch sportliche Kleidung an und lebt damit, dass man damit nicht so »cool« aussieht wie die langbeinigen H- und Y-Frauen. Aber ich bin doch lieber ein authentisches Pummelchen als eine schöne Schaufensterpuppe?

    Die These, der Mann verhülle sich immer mehr, die Frau dagegen zeige immer mehr Bein, ist so nicht korrekt.
    Auch Männer tragen heute häufig enge Skinny-Jeans. Außerdem gibt es auch noch diese bodenlangen Maxi-Röcke und die schlabberigen Jogging-Hosen wie bei Y-Frau 1, die ja doch eher mehr verhüllen als zeigen. Und im Sommer sehe ich auch immer mehr nackte Männer- als Frauenbeine.

    Ich finde es jedenfalls schön, dass es heute eine größere Auswahl an unterschiedlichen Kleidungsstücken für jede Figur und für jeden Stil gibt. Man denke nur mal an die 70er-Jahre, wo gar keine knielangen Röcke erhältlich waren! Als X oder A in den 20ern hatte man es auch sehr schwer … oder als kleine Frau in den 80ern mit riesigen Schulterpolstern …
    *lach*
    Oh Gott! Es hat sich schon etwas gebessert! Ich will ja nicht immer nur meckern …

    @Vanessa
    »Kerl mit Brüsten« – das klingt schon wieder so negativ!
    Versuch doch mal, Deine Oberweite als Kapital zu betrachten und nicht zu »kaschieren«, sondern zu »inszenieren«.
    Jede Frau findet sich persönlich immer am unvorteilhaftesten und unschönsten …
    Wir sollten endlich damit aufhören, unseren Körper an bekloppten »Idealbildern« zu messen!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      einen Tipp für die “Ein-Knopf-Lösung” hätte ich: Versuche mal, das Knopfloch des betroffenen Knopfes mit ein, zwei Stichen nur einen Hauch kleiner zu nähen – nur eine Idee. Dann ist der Knopf zwar etwas schwerer zuzuknöpfen, aber er schlüpft auch nicht so leicht wieder heraus. Die zweite Alternative wäre es, die Knöpfe der Jacke komplett gegen nur leicht größere Exemplare auszutauschen – mit dem gleichen Effekt 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Liebe Stephanie,
    jetzt weiß ich endlich warum ich in manchen meiner Cardigans nicht gut aussehe.
    Als Blog-Neuling habe ich noch lange nicht alle Beiträge gelesen, trotzdem hätte ich eine Bitte: könntest du mal ausführlich über Gürtel schreiben. Taillengürtel, Hüftgürtel usw., für wen ? Zu was getragen?
    Ich bin eine kleine X und habe großen Respekt vor Gürteln. Das heißt, ich wage es nicht, welche zu tragen.
    Liebe Grüße
    Nora

    • Modeflüsterin

      Liebe Nora,

      das Thema Gürtel habe ich aufgenommen 🙂
      Kommt Zeit, kommt Blog. Ist ein “großes” Thema. Daher werde ich mal überlegen, wie ich es auf einen systematischen Nenner bringen kann… Hmmm. Bitte noch etwas Geduld!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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