Lounge Wear Basics: 3 Tipps für stilvolle Kuschelmode

Lässig, sinnlich, stilvoll: In der passenden Lounge Wear machen Sie auch zuhause im Lässig-Look immer eine gepflegte, gute Figur. Modeflüsterin - Mode und Stil für starke Frauen.

Lässig, sinnlich, stilvoll: In der passenden Lounge Wear machen Sie auch zuhause im Lässig-Look immer eine gepflegte, gute Figur.

Da sind sie wieder: die dunklen, langen Abende der Herbst-Winter-Saison. Da wächst bei mir die Lust, mich gemütlich zuhause auf dem Sofa einzurollen, ein Buch zu lesen oder einen Film anzusehen. Und natürlich will ich mich dabei auch modisch völlig entspannt, uneingeengt und frei fühlen. Geht es Ihnen auch so? Dann geben Sie mir vielleicht auch Recht, dass das noch lange kein Grund ist, sich in ausgebeulte, formlose Klamotten zu werfen. Denn es gibt eine feine Linie zwischen lässig-kuschelig und nachlässig-schlampig. Mein Tipp: Lounge Wear der gehobenen Klasse ist die Rettung.

Und wenn Sie einen Partner haben: Ich wünsche Ihnen natürlich, dass dieser Sie auch in den 20 Jahre alten, ausgeleierten Jogginghosen unglaublich attraktiv findet. Aber mal ehrlich: Wollen Sie sich nicht auch selbst im ungeschminkten Kuschel-Look so richtig begehrenswert finden? Wie das geht? Ich habe dazu 3 Tipps für Sie, wie Sie auch im Kuschelmodus stilvoll überzeugen.

Der ideale Look fürs Zuhause: lässig, sinnlich und mit Haltung.

Im Grunde sind es drei Attribute, die einen gelungenen Lounge-Wear-Look ausmachen:

  • Der Kuschel-Look sollte lässig sein, Sie nicht einengen. So rollt es sich einfach am besten auf dem Sofa zusammen, nicht wahr?
  • Der Kuschel-Look sollte sinnlich sein. Denn sinnlich heißt nichts anderes, als begehrenswert. Eine Frau, die sich in ihrer Haut wohl fühlt, ist automatisch sinnlich.
  • Ein Kuschel-Look sollte Sie in Ihrer Haltung unterstützen. Denn auch wenn Ihre Stimmung auf “sich-fallen-lassen” gepolt ist, heißt das noch lange nicht, dass auch körperlich alles (auf)fallen muss… Sie verstehen was ich meine?

1. Stilvolle Lässigkeit.

Wie entsteht stilvolle Lässigkeit? Ganz einfach: Durch eine ausgewogene Mischung aus weiten und körpernahen Kleidungsstücken im Layering. Dabei gibt es für die bequeme Lounge Wear im Prinzip vier unterschiedliche Silhouetten, die häufig zu finden sind:

  • Silhouette 1: oben eng, unten weit, darüber weit. Beispiel: Sie tragen ein figurnahes Top zu einer weiten Jazzpants und darüber einen lässig-weiten Long-Cardigan.
  • Silhouette 2: oben weit, unten eng, darüber extra-weit. Beispiel: Sie tragen eine Leggings, darüber ein weites A-Linien-T-Shirt und darüber eine XXL-Strickjacke.
  • Silhouette 3: oben eng, unten eng, darüber extra-weit. Beispiel: Sie tragen ein enges Tank-Top zur Leggings, darüber ein XXL-Hoodie.
  • Silhouette 4: oben eng, unten weit, darüber figurnah. Beispiel: Sie tragen eine Seiden-Palazzohose, dazu ein Tanktop und ein Cache Coeur darüber.

Bei den unterschiedlichen Längen und Silhouetten haben Sie also die Wahl. Achten Sie einfach darauf, was Ihrem Figurtyp am besten steht.

Zu einem langen Top passt immer eine noch wesentlich längere äußere Schicht. Das streckt und verschlankt die Körpermitte. Dann ist aber eine schmale Hose dazu die bessere Variante.

Zu einem kürzeren Top haben Sie die Wahl: ein längerer Cardigan ist klassisch, ein kürzerer lässt den Saum an der Hüfte/Taille hervorblitzen und betont diese Zone. Bei kürzeren Tops kann die Hose auch weiter sein.

Zu einer körpernahen Schicht aus feinem Material passt eine äußere Schicht aus stark texturiertem Material, beispielsweise Grob- oder Rippenstrick. Da eine figurnahe, feine untere Schicht sehr figurbetont ist, sorgt ein schließbares Darüber für mehr Komfort, beispielsweise ein Hoodie oder ein Cardigan mit Gürtel.

2. Edle Sinnlichkeit.

Wenn Sie mehr Sinnlichkeit erzielen wollen, dann ist dies hauptsächlich über zwei Sinne möglich – und zwar Ihr haptischer und Ihr optischer Sinn.

Alles, was sich soft, weich oder angenehm glatt und kühl auf der Haut anfühlt, macht sinnlich. Das sind in erster Linie hochwertige, natürliche Materialien, wie Seide, edles Kaschmir oder feine Merinowolle sowie Baby-Alpaka. Aber auch hochwertige Baumwolle, Viskose oder Tencel fallen in diese Wohlfühl-Kategorie.

Wichtig dabei: Alle Kleidungsstücke für den Kuschel-Look müssen hoch-elastisch sein, also notfalls in den entsprechenden Material-Mischungen vorliegen.

Für die optische Sinnlichkeit sind vor allem die fließenden Eigenschaften der Stoffe entscheidend. Sie sollen sich an Ihrem Körper möglichst weich anschmiegen, soft fallen und sich sanft mit Ihnen bewegen. Alles was zu steif ist oder vom Körper absteht, zerstört den sinnlichen Eindruck des Ganzen.

3. Formende Haltung, haltgebende Formen.

Eine schmale Jogpants, ein Tanktop oder weich fließendes T-Shirt und einen Long-Cardigan - mehr braucht ein stilvoller Kuschel-Look nicht. Modeflüsterin - Mode und Stil für starke Frauen.

Eine schmale Jogpants, ein Tanktop oder weich fließendes T-Shirt und einen Long-Cardigan – mehr braucht ein stilvoller Kuschel-Look nicht.

Die Weichheit der Stoffe sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch bei Lounge Wear eine gewisse formende Wirkung wünschenswert ist. Nur weil Sie sich fallen lassen wollen, muss das noch lange nicht für Ihre Pölsterchen und Rundungen gelten.

Stoffdichte

Achten Sie darauf, dass die Stoffe zwar weich, aber auch fest genug sind, um beispielsweise dem Bauch und der Brust etwas Unterstützung zu bieten. Tank-Tops mit Bauch-weg-Effekt oder mit eingearbeiteter Büste sind dazu geeignet.

Schnitt

Zudem kommt dem Schnitt auch bei Lässig-Kleidung eine ganz entscheidende Rolle zu. Ob geschwungene Teilungsnähte im Top, seitliche Satin-Streifen in einer Hose oder einem sauber gearbeitetem Schalkragen am Long-Cardigan – auch vorteilhafte Lounge Wear braucht strukturierende Details, die bei aller Lässigkeit dennoch für ein gewisses Maß an Haltung sorgen.

Verarbeitung

Denken Sie dabei auch an kleinste Details: Beispielsweise wie der Bund einer Hose gearbeitet ist, so dass er möglichst breit und flach auf dem Bauch aufliegt. Oder dass Bündchen und Halsausschnitt eines T-Shirts schön flach und formstabil umgesetzt wurden. Oder dass Nähte doppelt abgesteppt wurden. All diese Schnitt- und Verarbeitungskriterien tragen dazu bei, dass Sie auch in schlabbriger, weiter geschnittener Kleidung niemals nachlässig aussehen.

Unterwäsche

Und vielleicht noch ein Tipp zum Abschluss: Wenn Sie besonders üppige Formen haben (oder sich die Situation entsprechend gestaltet), dann tragen Sie auch unter Ihrem Lässig-Look einen schönen Spitzen-BH, der dann ruhig unter dem Top sichtbar blitzen darf… Dann kann es auch mal heiß werden – auch ohne Kaminfeuer!

Das 3 mal 3 der Lounge Wear: Mit diesen Kuschel-Modebasics sind Sie immer gut beraten.

Natürlich gibt es auch für die lässige Lounge Wear die typischen Modebasics, die den Look ausmachen. Diese können Sie ganz nach Lust und Laune kombinieren, je nachdem welche Silhouette Sie umsetzen möchten und in welchen Kleidungsstücken Sie sich besonders wohl fühlen. Meine Favoriten sind:

Hosen

  • Bequeme Leggings aus einem angenehmen Material, wie einer Baumwoll-Mischung oder aus Kaschmir, knöchellang;
  • Schmal geschnittene Jogpants mit flachem Tunnelzug am Bund und schmalen Bündchen an den Knöcheln;
  • Jazzpants oder weitere Palazzohosen mit flachem Bund, in einem weich fließenden Material, gerne in Seide.

Tops

  • Ärmelloses, figurnahes Tank-Top, eventuell mit formenden Details an Bauch und Büste, gerne auch in hautfreundlicher Microfaser;
  • Ein locker fließendes Seiden-Camisole, mit oder ohne Spitzenbesatz, mit Spaghettiträgern oder als ärmelloses Top;
  • T-Shirts, Lang- oder Halbarm, körpernah oder in leichter A-Form, aus Viscose, Tencel oder Baumwolle mit Elastan.

Topper – das Darüber

  • Long-Cardigan, entweder gerade oder in leichter Egg-Shape geschnitten, mit Rollkanten, Rippenbündchen oder Schalkragen, mit Knopfleiste, Bindegürtel oder ohne Verschluss, in Feinstrick oder Grobstrick;
  • XXL-Hoodie, Oversize-Pullover oder “Cache Coeur” (Wickeljäckchen zum Binden) aus Kaschmir oder Merinowolle;
  • XXL-Poncho oder Plaid aus weichem, kuschligen Kaschmir oder Baby-Alpaka, zum Einwickeln und Wohlfühlen.

Wenn Sie diese Basics in einer hochwertigen Qualität besitzen, werden Sie mit wechselnden Kombinationen immer zu perfekten Ergebnissen gelangen.

Und wenn Sie Ihren Look abrunden möchten, dann empfehle ich noch die folgenden Accessoires – ebenfalls in der besten Qualität, die Sie sich leisten können:

  • ein feiner Schal;
  • bequeme Hausschuhe, beispielsweise Ballerinas aus Satin für Zuhause;
  • dicke Socken;
  • ein schönes Haarband, einen Haarreif oder Haarklammern, mit denen Sie auch zerzauste Haare schnell in Form bekommen.

Und vielleicht noch ein Tipp für Ihre farbliche Zusammenstellung:

Tipp

Je hochwertiger und zeitloser Ihre Lounge Wear ist, desto neutraler sollte deren Farbe sein.

Denn dann haben Sie sehr lange etwas von Ihren teuren Stücken. Besonders sanfte, pastellige Farben unterstützen den weichen, freundlichen, sinnlichen Charakter von Lounge Wear. Aber Achtung: Auch hier sollten Sie im Wesentlichen bei Ihrer Lieblings-Farbpalette bleiben!

Wenn Sie besonders schöne Kleidungsstücke finden, dann bin ich sicher, dass diese schon bald in Ihre Alltagsgarderobe einfließen werden. Denn das ein oder andere Teil aus Ihrem Kuschel-Look kann durchaus im Alltag – in einem anderen Mix – ein wertvoller Kombipartner sein. Dann spitzt das Camisole am Abend unter einem eleganten Blazer hervor. Oder die Jogpants wird mit Bluse, Blazer und Sneakers zum Sporty Look gestylt. Der Long-Cardigan eignet sich ohnehin zusammen mit Jeans und Rollkragenpullover für ein Standard-Winter-Outfit im Easy Chic.

Was denken Sie? Werden Sie in diesem Winter zur sinnlich-lässigen Kuschel-Queen?

24 Kommentare

      • Modeflüsterin

        Liebe Ulrike,

        das muss auch nicht sein… Ich finde es eine gute Strategie, wenn man sich die hochwertigen, hochpreisigeren Stücke genau ansieht und dann versucht, die entscheidenden Qualitätskriterien in der Preislage zu finden, die man sich gut leisten kann. Das mache ich immer so: Sich nach oben orientieren und dann dort kaufen, wo man kann 😉

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Ulrike,

      da mache ich sofort mit 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  1. Liebe Stephanie, wie immer tolle Tipps. Kuschelmode ist jetzt wieder sehr gefragt. Bei Stricksachen lege ich Wert auf Qualität, das zahlt sich gerade da aus. Da bin ich ganz bei Dir. Wenn ich zu Hause friere ziehe ich gern meinen bestimmt schon 15 Jahre alten Cardigan aus irischer Schafwolle an. War nicht günstig aber das rechnet sich auf die Jahre.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    • Modeflüsterin

      Liebe Tina,

      meine Erfahrung ist genauso: Je hochwertiger die Wolle, desto länger sieht ein Pullover oder eine Strickjacke bestens aus und desto länger hält sie. Ich habe tolle Pullover aus Merinowolle und Kaschmir im Schrank, die ich teilweise schon rund 20 Jahre besitze und die immer noch toll aussehen – kein Ende in Sicht 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Hallo,
    finde deine Tipps wie immer toll und Kuschelmode trage ich gerne. Meine Pullover und Strickjacken stricke ich selber und da schaue ich auch auf Qualität. Die Mühe soll sich ja lohnen.
    Ich glaube ich werde mit so ein “Cache Coeur” anschaffen, das finde ich toll als Topper.

    Liebe Grüße
    Bo

    • Modeflüsterin

      Liebe Bo,

      ich glaube, wenn man mal ein Kleidungsstück selbst genäht oder gestrickt hat, weiß man die Wertigkeit von Kleidung noch viel mehr zu schätzen. Und so viel Arbeit lohnt sich ja ohnehin nur, wenn man beste Materialien einsetzt. Also weiterhin erfolgreiches Stricken!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,
    Wie Recht Du wieder hast und es auf den Punkt bringst. Man(n)/Frau kann auch gepflegt das zu Hause geniessen. Oh wie hast Du mich mit Deinem wunderbaren Blog bereits beeinflusst. Die Damen eines exklusiven Kaufhauses habe ich letzte Woche wohl in den Wahnsinn getrieben 🙂
    Geschlagene 4 Stunden habe ich so ziemlich alles aus der Premium Abteilung anprobiert um DAS Standesamt Outfit zu finden. Bevor ich Deinen Blog gefunden habe, hätte ich mich wohl sehr schnell für ein Outfit entschieden, heute ist dem nicht mehr so und die Passform muss einfach perfekt sein, manche Dinge kann eben auch ein Schneider nicht retten. Vor allem hast Du mit Deinen qualifizierten Entscheidungshilfen mein Auge geschärft und damit schon viel Geld gespart.
    Mit stilvollen Grüssen von der Couch! Holly

    • Modeflüsterin

      Liebe Holly,

      das höre ich sooo gerne! Ich finde ja, dass man nicht einkauft, um der Modeberaterin das Leben leicht zu machen… 😉
      Aber ich habe auch schon fest gestellt, dass Verkäuferinnen auf anspruchsvolle Kundinnen völlig unterschiedlich reagieren: Die einen sind irgendwann offensichtlich genervt, da der Verkauf nicht so leicht vonstatten geht, wie erhofft. Die anderen hingegen laufen erst dann so richtig warm und lieben das Fachsimpeln über Farben, Schnitte, Materialien – und das macht dann so richtig Spaß – und zwar beiden! Letzteres habe ich gerade erst kürzlich erlebt – hatte herrliche 2 Stunden mit einer engagierten Modeberaterin und wir hatten eine tolle Zeit zusammen! Also: Immer schön weiter anspruchsvoll sein und das eigene Ziel im Auge behalten!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Stephanie,

    mir ist auch wichtig, dass ich zuhause gut aussehe; allerdings bevorzuge ich Pflegeleichtes. Kaschmir und Seide sind mir für den Alltag zuhause zu empfindlich….daher sind es bei mir eher Baumwoll-Leggings oder Jogpants und Sweatshirts. Aber nicht in alt und ausgebeult, sondern extra für den Zweck gekauft und schön
    🙂

    LG Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      ja, das gibt es natürlich auch noch viele moderne Misch-Gewebe, die etwas robuster sind und auch ihre Form gut behalten. Da hast Du Recht. Das hängt immer vom individuellen Lebensstil und den Trage-Vorlieben ab – und natürlich auch vom Pflegeaufwand, den man betreiben will/kann. Zum Putzen/Räumen etc. kleide ich mich auch in alte Jeans und T-Shirts, die ich danach einfach in die Waschmaschine werfen kann. Aber zum gemütlich auf dem Sofa lesen, brauche ich es kuscheliger. Auch wenn ich dann mal wieder einen Tag mit Handwäsche einplanen muss… Aber egal: Hauptsache wohl fühlen und dabei möglichst gut aussehen!!!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Ich bin schon ewig auf der Suche nach so einem Cache Coeur in schwarz… vielleicht hat ja jemand einen Tipp, wo es so etwas gibt?
    Ich habe schon öfter in Ballettshops gestöbert, allerdings gehen da die Größen oft nur bis S. Da kriege ich meine Oberweite nicht verstaut.

    • Modeflüsterin

      Liebe Tuuli,

      dann hoffe ich mal, dass Du bald dein “herz-verhüllendes” Jäckchen erobern kannst! Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Hallo Stephanie!

    wieder einmal: faszinierend, wie deine Überlegungen Sinn ergeben und aufzeigen, worauf man/frau achten kann, damit das Gesamtbild chiquer ist. Danke für deine Analysen, ich finde das total spannend, Erklärungen zu bekommen, für etwas, was man sonst unbewusst macht.

    Jetzt verstehe ich auch, warum ich zeitlose Farben bei Kaschmir gekauft habe, weil die Schnitte und das Material ebenso zeitlos sind.

    Mutationen der Farben in Pastell sind für mich auch zeitlos. Also helles Blau, helles Rose, helles Mint.

    Kunstfasern finde ich schwierig, wo möglich greife ich auf Baumwolle, Seide und Kaschmir zurück. Hosen nie aus Kaschmir/Seide wegen der Lebensdauer.

    “Icebreaker” aus Neuseeland hat 100% Merino Leggings (von Schafen, die ihre Hörner behalten dürfen), die nicht kratzen und mit 40° Normalwäsche gewachen werden können. Ursprünglich als Skiunterwäsche gedacht, trage ich sie als Loungewear. Jetzt zum Beispiel! :-))

    liebe Grüße,
    Paula

    • Modeflüsterin

      Liebe Paula,

      vielen Dank für diesen Tipp! Wenn man mal eine Marke gefunden hat, die ein Material und eine Passform herstellen, die man liebt, dann bleibt man ihr treu. Das kenne ich gut 🙂 Und ja, auch Pastellfarben können zeitlos sein – wenn man sie gerne und oft trägt. Das gilt für jede Akzentfarbe, die man in seine Basisgarderobe als Konstante aufgenommen hat. Bei mir ist das beispielsweise Pink/Beere oder Kirschrot 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,
    ein schönes Thema, mit dem ich mich auch gerade beschäftige. Ich style mich im Alltag immer sehr gerne, doch sobald ich Zuhause durch die Tür gehe, schmeiße ich alles von mir und schlüpfe in meine Kuschelklamotten. Doch auch hier mag ich es fein haben. Ich achte auf gute Qualität und Bequemlichkeit. Das ganze gepaart mit einem Hauch sexiness. Ich bin zwar Single, aber ich kleide mich in jeder Lage für mich selbst. Auch im Bett. 😉
    Danke für deine tollen und hilfreichen Tipps.
    Lieben Gruß
    Cla

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, den Du da ansprichst: Frauen sollten sich viel mehr für sich selbst kleiden und niemals nur für andere schick machen! Denn es geht dabei auch um das Selbstwertgefühl. Daher ist ein stilvoller Kuschellook für zuhause – auch wenn man Single ist – das Beste, was man sich selbst antun kann 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie,

    für stilvolle Kuschelabende auf dem Sofa greife ich immer gerne auf Sportkleidung zurück – beispielsweise Yoga-Kleidung ist mittlerweile zu schön, um sie nur zum Sport anzuziehen 🙂 Außerdem finde ich im Winter eine Fleece-Jacke sehr praktisch. Die gibt es mittlerweile auch in schön, sodass ich sie sehr gerne auch außerhalb vom Wohnzimmer trage, wenn es draußen sehr kalt ist.

    Liebe Grüße

    Nana

    • Modeflüsterin

      Liebe Nan,

      ja, tolle Yoga-Kleidung ist auch hübsch und zum Wohlfühlen geeignet! Da habe ich auch ein paar schöne Stücke, die ich sehr liebe 🙂 Danke für diese Ergänzung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Ein toller Beitrag mit vielen guten Tipps – vielen Dank für die ganzen Anregungen. Die Max Mara-Teile finde ich besonders schön…!

    Ich habe tatsächlich auch schon das eine oder andere Teil eines Yoga-Outfits für den “Lounge-Look” zweckentfremdet.

    Icebreaker-Leggings und -Longshirts habe ich bisher nur meinem Sohn gegönnt, das sollte ich vielleicht mal ändern. 😉

    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      ja unbedingt: sich selbst (auch) etwas gönnen!! Meinen Zuspruch hast Du 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Bei dem Wort “Lounge” musste ich erst mal an ein Hotel denken und wunderte mich sehr … *lach*

    Ich trage nur zum Putzen spezielle “Hauskleidung”, da müssen es dann aber schon die Uralt-Jeans und ein unempfindliches T-Shirt sein.
    Ansonsten achte ich beim Spazierengehen, Einkaufen oder Bummeln auf bequeme Lässigkeit: Die Räuber-Uniform besteht aus Leggins oder Skinny-Jeans, einem langen Schlabber-T-Shirt, lässiger Long-Strickjacke und vor allem flachen Schuhen, die mir zwar nicht so gut stehen, dafür aber auch bei längerem Laufen keine Beschwerden verursachen.
    Da ich auf Arbeit anziehen kann, was ich will, kommt dieser Look gerne auch mal am “Casual Friday” zum Einsatz, wenn ich geistig-moralisch schon auf Wochenende umgeschaltet habe.

    Ach ja, zum Thema Verkäufer und anspruchsvolle Kunden … Es gibt wirklich solche Unterschiede!
    Im Wesentlich findet man vier Verkäufer-Typen:

    1. Das Faultier:
    Hat keine Lust, etwas zu verkaufen. Hasst offensichtlich ihren Job. Berät überhaupt nicht. Gibt sich auch keine Mühe, etwas Fehlendes zu beschaffen.
    Standard-Satz: “Nur so, wie es hier hängt!”
    Oder: “Haben Sie noch was für die Kasse? Wir schließen in 10 Minuten.”

    2. Der Vertreter:
    Verkauft ohne Rücksicht auf Verluste. Achtet überhaupt nicht darauf, ob der Kundin etwas steht. Desinteressiert, aber aufdringlich.
    Standard-Satz: “Das trägt man jetzt so!”
    Oder: “Das zieht sich nach der ersten Wäsche noch zusammen!”

    3. Das Eichhörnchen:
    Strengt sich an, die Kundin gut zu beraten, hat aber von Tuten und Blasen keine Ahnung. Obwohl man vorher genau beschrieben hat, was man sucht, zeigt einem diese Person das ganze (nicht annähernd passende) Sortiment.
    Bemüht, nett, aber extrem anstrengend!
    Standard-Satz: “Also, Violett haben wir nicht, aber Rosa ist jetzt der Hit! Schauen Sie mal …”
    Oder: “Was? Das gefällt Ihnen auch nicht?! Ach Mensch, das ist doch soo toll!”

    4. Die Beraterin:
    Erkennt sofort Farb-, Figur- und Stiltyp der Kundin.
    Freundlich, kompetent, effektiv. Hat aber komischerweise meist nicht das Richtige im Angebot.
    Standard-Satz: “Ich fürchte, für Ihren Typ haben wir hier gerade nichts Passendes da.”
    Oder: “Ooh, mit Ihrer Figur wird das schwierig …”

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      das ist eine herrliche Beschreibung! Danke dafür! Das wäre ja fast einen eigenen Blogbeitrag wert… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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