Trachtenmode: Es muss nicht immer Dirndl sein!

Ein Dirndl ist der Klassiker der Trachtenmode.

Ein Dirndl ist der Klassiker der Trachtenmode.

Gestern startete das Oktoberfest in München. Und damit beginnt für viele die Dirndl- und Trachten-Zeit. Gehören Sie auch zu den Frauen, die dann plötzlich eine gewisse Sehnsucht nach Trachtenmode entwickeln? Wenn Sie nicht in München vor Ort sein können, besuchen Sie vielleicht eines der Oktoberfeste, die in vielen Städten nach dem Vorbild des größten Bierfestes der Welt ausgerichtet werden. Doch was ziehen Sie dann an?

Natürlich ist ein Dirndl DAS Outfit für Traditionsbewusste. Aber nicht alle Frauen möchten sich für nur einen Anlass im Jahr ein teures Dirndl zulegen. Denn ein wirklich schönes, “echtes” Dirndl ist aus hochwertigen Stoffen, oft mit Handarbeit gefertigt und somit seinen Preis wert. Mein Tipp: Wenn Sie sich nicht für das traditionsreiche Kleidungsstück entscheiden wollen, dann weichen Sie einfach auf Trachten-Accessoires aus. Heute habe ich für Sie ein paar Inspirationen zum Thema Dirndl und Tracht zusammen getragen. Und dann heißt es auch für Sie: “O’zapft is!”

Das Dirndl und die Tradition: vom Arbeitsgewand zum Status-Symbol.

Das Dirndl war ursprünglich eigentlich eine Bekleidung für Dienstmädchen, Erntehelferinnen und Mägde in Österreich und Bayern – das so genannte “Gesinde”. Das Dirndl bestand aus einem engen Mieder, das so genannte “Leibl”, das vorne mit einer Schnürung zusammengehalten wurde oder hinten ein kleines Schößchen hatte. Der Rock dazu war angereiht und weit und bestand aus einem bedruckten Baumwolltuch. Unter dem Mieder spitzte eine weiße Bluse hervor, die am Dekolleté gesmokt oder bestickt war und Puffärmel hatte.

Die einfarbige – ursprünglich dunkel gefärbte – Schürze trug man, um das Kleid bei der Arbeit nicht zu beflecken. Wobei die Schleife des Dirndls durchaus noch eine weitere Funktion hatte: Wurde die Schürzenschleife auf der rechten Seite gebunden, bedeutete dies, dass die Frau verheiratet war. Trug ein Mädchen die Schleife links, galt sie folglich als Jungfrau – was heute einer ledigen Frau entspricht. Eine auf dem Rücken gebundene Schleife trugen nur Witwen.

Aufgrund seiner Herkunft sind traditionelle Dirndl recht schlicht gestaltet und aus robustem Baumwollstoff oder grobem Leinen gefertigt. Bei den Winterdirndln kam dunkelgrüner oder blauer Lodenstoff zum Einsatz. Erst um die Jahrhundertwende um 1900 wurde das praktische, feminine Kleidungsstück von den Damen der Oberschicht entdeckt und bei Ausflügen aufs Land getragen. Dank dem berühmten “weißen Rössl am Wolfgangsee” expandierte das Dirndl in den 30er Jahren schließlich nach Übersee und fand in städtischer Sommerkleidung und zu eleganteren Anlässen seine Entsprechung.

Damit einher ging ein zunehmendes “Upgrade” des Arbeiterinnengewands. Feine Stoffe, wie Samt, Seide, Brokat, Damassé und Spitze, wurden eingesetzt – speziell bei Abenddirndln. Aber auch mit Knöpfen, Borten, aufwändigen Stickereien und sonstigen Verzierungen wurde der Status der Dirndl-Trägerin unterstrichen.

Heute widmen sich bekannte Designerinnen dem Dirndl und bringen immer neue, noch aufwändiger verzierte und reicher geschmückte Exemplare hervor – ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Dabei gilt für die traditionelle Tracht aus dem Alpenvorland: Schmuck und Ausstattung des Dirndls wächst mit dem Alter und dem Ansehen und niemals umgekehrt!

Wie Sie sich vielleicht schon denken können, bin ich eine Anhängerin der schlichten Dirndl-Mode. Viele der derzeit auf dem Markt verfügbaren, extrem aufgerüschten Modelle haben mit dem Original und seinem Ursprung fast nichts mehr gemeinsam. So wird aus einem Dirndl schnell Kitsch statt Kunst, Fasching statt Tradition. Nichts für echte bayerische Gemüter… Apropos: Habe ich Ihnen schon erzählt, dass ich Münchnerin bin?

Alternativen zum Dirndl: Janker, Blusen und Accessoires.

Falls Sie nun unsicher sind, ob Sie wirklich ein Dirndl brauchen, dann gibt es glücklicherweise einige Ausweichmöglichkeiten. Denn schon bestimmte Kleidungsstücke oder Accessoires, in kleiner Dosis eingesetzt, geben Ihrem Look den begehrten Trachten-Flair.

Beispielsweise lässt sich eine Jeans mit einer Karo-Bluse, einem frechen Halstuch und einem Janker schnell in ein zünftiges Wies’n-Outfit verwandeln. Und Sie sparen sich eine größere Investition für Kleidungsstücke auf, die Sie wirklich oft tragen.

Die folgenden Trachten-Elemente trimmen Ihren Look in nullkommanichts auf bayerisch:

  • Ein kecker Jagdhut, falls verfügbar auch mit typischem Gamsbart, Federn oder Borten;
  • Eine Medaillon-Kette oder ein halsnahes Kropfband mit typischen Anhänger-Motiven, wie Herzen, Rosen, Brezeln, Hirschen, Geweihen, Edelweiß oder Lebkuchenherzen;
  • Ein buntes Halstuch mit Herzen-, Hirsch-, Edelweiß- oder Blumendruck, frech mit einem Knoten um den Hals gebunden;
  • Ein Trachtenjanker aus Loden, mit Stehkragen oder Revers, Paspel-Verzierungen, Samt-Besätzen und silbrigen Metallknöpfen oder Hirschhornknöpfen – ebenfalls bevorzugt mit Hirsch-, Herz- oder Rosenmotiven sowie Edelweiß-Relief versehen;
  • Eine Strickjacke mit Zopfmuster und Metallknöpfen – besonders reizvoll mit einem von Hand eingefassten, kontastfarbigen Saum;
  • Eine Trachtenbluse aus weißem Leinen, mit Biesen, Borten oder Rüschen;
  • Eine Karobluse – bevorzugt farbenfroh und kleinkariert;
  • Ein Ledergürtel mit verzierter Silber-Gürtelschnalle mit Jagdmotiven oder ähnlichem (siehe oben bei Medaillon-Ketten);
  • Ein “Charivari” (ausgesprochen wie “Schari-wari”) – eine massive, silberne Kette, an der Münzen und Anhänger baumeln, die an Hosen- oder Rockbund befestigt werden kann;
  • Ein schlichter, weit schwingender Rock aus Leinen, Loden oder Flanell mit Borten am Saum – Zackenborten oder Froschmaulborten bevorzugt;
  • Pumps mit runder Kappe und Blockabsatz, bevorzugt aus Samt oder Wildleder – auch mit Fesselriemchen, Borten oder Leder-Blüten verziert;
  • Schnürstiefeletten mit fester Sohle und kleinem Blockabsatz, ebenfalls aus Wildleder oder Samt;
  • Kleine Klappentaschen oder Beutel aus Stoff, die mit Jagdmotiven, Herzchen oder Blüten bestickt oder bedruckt sind.

Wählen Sie einfach ein paar Ihrer Lieblings-Trachten-Elemente aus der obigen Liste aus und tragen Sie dazu Ihre schlichten Klassiker. Sie werden immer eine dezente, edle Aura bayerischer Tradition versprühen, ohne in die Kitschfalle zu tappen.

Ich selbst werde mein Lieblings-Ensemble, das Mode-Dreieck, auch auf dem Oktoberfest tragen und entsprechend variieren. Dann kombiniere ich eine ausgewaschene Jeans mit einer weißen Trachtenbluse aus Leinen, einem Loden-Janker und einem frechen Seiden-Halstuch. Übrigens: Wenn es Ihre Haare erlauben, dann ist ein kleiner Akzent mit geflochtenem Haar durchaus passend dazu!

Für Sie gefunden: Jacken, Blusen, Schuhe und Accessoires mit Trachten-Flair.

Ich habe für Sie ein wenig in den Weiten des Webs gesucht und ein paar Kleidungsstücke und Accessoires zusammengetragen, die Ihren Trachten-Look schick machen (Affiliate-Links). Das nennt man dann auf Bayerisch: “aufbrezeln”. Viel Spaß beim Schunkeln!

Und hier sehen Sie noch ein paar Janker, Blusen, Schuhe und weitere Accessoires, die mir positiv aufgefallen sind:

Jetzt bin ich gespannt: Welches ist Ihr Lieblings-Trachten-Look? Werden Sie das Oktoberfest besuchen? Und wenn ja, in welchem Outfit?

44 Kommentare

  1. Alexandra Gerull

    Kein Dirndl und kein Oktoberfest für mich. Ich bin und bleibe ein Nordlicht. Und auf die Norddeutschen Trachtentraditionen könnte eine auch mal einen Blick werfen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Alexandra,

      Dir auch ein herzliches Hallo! Die Trachtentraditionen für Norddeutsche müsste wohl eine andere schreiben – da bin ich leider keine Expertin 😉

      Viele Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,

    ich muss zugeben – ich als gebürtige Stuttgarterin, in Hessen lebend, würde nichts anziehen, was “bayerische oder österreichische Tracht” ruft – für mich wäre das verkleidet, und mit Karneval kann ich ja auch nichts anfangen ;-). “Unser” Volksfest, der Cannstatter Wasen, ist natürlich auch keine Oktoberfest-Kopie! Allerdings sehe ich zur Oktoberfest-Zeit vermehrt Menschen in bayerischer Tracht durch Frankfurt laufen….

    Herzliche Grüsse

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      bevor es verkleidet aussieht: lieber Finger weg von Tracht! Nicht jeder muss ja diese Tradition mitmachen, besonders wenn man keine Bayerin oder Österreicherin ist. Wie immer bei Kleidung gilt: Man muss sie fühlen können – innerlich 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. AnnetteMarie

    Oh je, Oktoberfest. In München darf man sich das ansehen (als Münsterländerin mutiere ich dann zum Stiesel). Der kulturgeschichtliche Hintergrund, den Du hier so anschaulich beschreibst, macht mir das Dirndl durchaus sympathisch. Aber: nix für mich – bin eben Stiesel …

    • Modeflüsterin

      Liebe AnnetteMarie,

      habe mir schon fast gedacht, dass sich nicht alle Leserinnen gleichermaßen von Dirndl & Co. angesprochen fühlen 😉 Also alles im grünen Bereich 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. “Gehören Sie auch zu den Frauen, die dann plötzlich eine gewisse Sehnsucht nach Trachtenmode entwickeln?” Nein, gar nicht. Aber sowas von überhaupt nicht! Trotzdem wünsche ich ganz viel Spaß auf dem Oktoberfest. Sei es in München, Berlin oder Tokyo!

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, Ulrike!
      Mein Oktoberfest wird tatsächlich das echte sein 😉 Obwohl ich schon einmal im tiefsten Texas eines erlebt habe… wurde von deutschstämmigen Auswanderern organisiert und konnte sich stimmungstechnisch mit dem Münchner Original durchaus messen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie,
    ich bin zwar Österreicherin, trage aber keine Tracht. Ich sehe das zwar ganz gern … an anderen.
    Was mir nicht gefällt, sind so einige der Dirndl-Kleider, die diese Bezeichnung gar nicht verdienen, die nichts mit Tracht zu tun haben.
    Liebe Grüße Doris

    • Modeflüsterin

      Liebe Doris,

      ja, da tun mir ab und zu auch die Augen weh… 😉 Das kenne ich gut!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Ich trage kein Dirndl und auch sonst nichts Trachtenartiges. Von norddeutschen Trachten habe ich aber auch keine Ahnung, gibts es hier in der Stadt nicht und auch meine Vorfahren haben hier schon in der Stadt gelebt.
    Es gibt aber hier tatsächlich in den letzten Jahren überall Oktoberfeste in Hamburg u.a in der Fischaktionshalle am Hafen :). Wenn man da zu feiern hingeht, verkleidet man sich natürlich als Bayer.
    Ich habe meiner Tochter die rot-weiß karierte Bluse und ein Kropfband mit Herzanhänger, in dem sich ein Hirsch befindet, bestellt. In dem Autohaus, in dem sie arbeitet, ist nächstes Wochenende Oktoberfest.
    Das ist auch das Einzige was ich hier besuchen werde.
    Ich gehe hier in Hamburg auf kein Oktobetfest und nach München fahre ich auch nicht.

    • Modeflüsterin

      Liebe Nathalie,

      als Hamburgerin muss das auch wirklich nicht sein! Die Hamburger haben doch ganz andere, tolle Traditionen als internationale Kaufmannsstadt 🙂 Toll finde ich, dass Deine Tochter trotzdem “fremd-feiern” darf 😉 Mal sehen, wie es ihr so gefällt…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Sieglinde Graf

    Soso, eine Münchnerin in Frankfurt…
    Wer hätte das gedacht?
    Ja, das Gwand ist ja für das Dirndl da. Und da ist ja die Tradition sehr unterschiedlich.
    Es wird ja in den letzten Jahren viel geforscht über Trachten in ganz Deutschland und das ist eine wirklich spannende Sache.
    Auch bei uns in Franken gibts eine schöne Tracht, aber kein eigentliches Dirndl.
    Mir gefallen sehr die geschmackvollen und hochwertigen sog.
    Salzburger Salon-Dirndl (die auch fein genug fürs Festspielhaus sind) sehr gut. Na, mein Mann ist ja auch Salzburger und so hatte ich schon viel Gelegenheit zum Gucken und Bewundern dort.
    Aber selbst habe ich keins. Das würde nicht zu mir passen. Ausgesuchte “trachtige” Accessoires jedoch, die trage ich gern.
    Daher habe ich in meinem Shop eine Rubrik namens “Alpenglühen”. Die soll genau das leisten, was Sie heute vorschlagen und zwar ganzjährig:
    Wer also nicht allzu dirndllastig, aber doch geschmackvoll “angetrachtet” unterwegs sein möchte, findet dort allerlei Accessoires. Auch für’s Oktoberfest, aber eben nicht nur.
    Es gibt übrigens in Greding den Bayerischen Trachtenmarkt – immer im September – dort findet man alles, was es für zünftige, echte Trachten braucht. Und zwar nicht nur für Bayerische.
    Eine ganz wunderbare Veranstaltung!
    Aufs Oktoberfest gehe ich nicht, aber hier in Nürnberg haben wir das Altstadtfest und da passen meine Ansteckbroschen oder Seidenrosen zum Anstecken auch prima!
    Viel Spaß Ihnen auf dem Oktoberfest und hoffentlich bald besseres Wetter!
    Wünscht herzlich, Sieglinde Graf

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Graf,

      vielen Dank für diesen Einkaufs-Tipp – dann werde ich auch bei der kleinen Eigenwerbung mal ein Auge zudrücken 😉
      Das Thema Trachten ist tatsächlich ein recht interessantes, denn immer wieder werden modische Details von Trachten aus der ganzen Welt in moderner Mode aufgegriffen. Viele wissen gar nicht mehr, woher bestimmte Stoffe und Muster kommen. Ein Beispiel dafür ist das Schottenkaro, das immer wieder auf den Laufstegen zu sehen ist. Da gibt es noch vieles mehr. Das wäre tatsächlich mal eine kleine Forschungsarbeit für einen Modestudenten 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Ich wünsche allen Liebhabern des Oktoberfestes sehr viel Spaß.
    Für mich wären das Oktoberfest nichts und schon gar nicht Dirndl oder Trachtenmode. Das konnte ich noch nie ausstehen, d. h. für mich. Da bin auch ich ein reines Nordlicht. Niemals etwas, was auch nur eine Spur in Richtung Trachten geht.
    Aber ich gebe gern zu, dass es Leute gibt, die in Trachten gut aussehen, auch wenn es mir nicht gefällt.

    Liebe Grüße
    Britt

    • Modeflüsterin

      Liebe Britt,

      das ist schön, dass Du so tolerant bist – auch oder obwohl Du Trachten nicht magst! Das zeigt doch echte Größe 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie, Trachten im Norden kenne ich nur von Berufen, zu Weihnachten trugen Krankenschwestern ein dunkelblaues bodenlanges Kleid (mit gestreifter Schürze) und Haube, zu Volks- und Erntedankfest je nach Region z. B. die Vierländertracht in den Vier-und Marschlanden.
    Ich finde Trachten schön. Vor 50 Jahren trugen Kinder zu besonderen Anlässen den Hamburger Mantel aus dunkelblauem Samt mit weißem Bubikragen. In Hamburg gibt es vielerorts Traditionen, dunkelblau ist eine typisch hanseatische Farbe. Mädchen wurden früher in Bordeaux- und Signalrot ausstaffiert. Die schwarzen Lackschuhe und weißen Wollstrumpfhosen waren immer zu eng und kratzten. Schick fand ich sie auch.
    Seit Menschen aller Nationen zusammenleben, wurden Traditionen weniger angetroffen, vielleicht weniger gelebt. Die Freiheit, sich auch hier auf die Wies’n zu begeben, mit oder ohne Tracht, ist das, worauf es ankommt. So hält es jeder, wie er mag. Ich selbst habs noch nicht probiert.
    Seit langer Zeit trage ich gern Schnürstiefel, die roten gibt’s nicht in meiner Größe, Janker und Walkjacken trage ich gern, sie halten warm ohne ganz abzudichten. Das ist bei stürmischem Wetter genau richtig. Aber auch die vorgestellten sind zu kurz für mich und in den richtigen Proportionen würde sie gern ausprobieren. Nichts muss und Alles kann, wie schön, daß wir alle verschieden sind. Viel Spaß auf dem Oktoberfest! MEIKE

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      das ist ja ein herrlicher Kommentar für mehr Mode-Toleranz! Deine Beschreibungen der Hamburger Kinder-Kleidung erinnert mich irgendwie an Pünktchen und Anton… Kann das sein? Ich habe die Bilder förmlich vor Augen, weiß aber leider nicht mehr woher.
      Schade, dass für Dich bei den ausgewählten Produkten dieses Mal nichts dabei ist! Dann hoffe ich einfach mal auf das nächste Mal 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie, Pünktchen und Anton habe ich nicht gelesen, einen Film nicht gesehen. Aber zu Erich Kästner fällt mir ein Film vom doppelten Lottchen ein, sie waren traditionell gekleidet, vielleicht dort wie beschrieben?
        Liebe Grüße Meike

        • Modeflüsterin

          Liebe Meike,

          ja, das könnte auch sein… 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Danke Dir, Tina! Freut mich, wenn es aufschlussreich war 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie, es freut mich, dass Du auch den eher schlichten Dirndln den Vorzug gibst. Teilweise ist es schon abenteuerlich, was so alles als Tracht bezeichnet wird. Natürlich soll Mode – und da darf auch das Dirndl dazugehören – Spaß machen, und es darf auch lebendig mit der Zeit gehen, aber ein bisschen Stil und guten Geschmack zu zeigen hat noch keinem geschadet. Und wenn ich mir manchmal Kleider aus billigen Stoffen ansehe, möchte ich nicht wissen, wie unangenehm diese beim Tragen sein müssen.

    Jetzt muss ich mich etwas klein machen: nein, ich habe auch kein Dirndl. Nichtsdestotrotz freue ich mich aber mmer, wenn ich ein hübsches sehe. Und mit einer petrolblauen Karobluse habe ich zumindest schon mal die Grundausstattung für entsprechende Anlässe. Trotzdem muss ich beim Styling sehr aufpassen, da ich mich schnell darin verkleidet fühle. Es ist halt einfach auch eine Typfrage.

    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Oktoberfest-Besuch, obwohl das Wetter dieses Jahr leider anscheinend nicht so gut mitspielt.

    Liebe Grüße, Hasi

    • Modeflüsterin

      Liebe Hasi,

      ja das mit dem guten Geschmack wird bei Dirndln schnell mal vergessen – aber ich denke hauptsächlich deshalb, da die wenigsten wissen, was ein richtiges Dirndl ausmacht. Das ganze Oktoberfest wird ja immer mehr zur Faschingsveranstaltung und die Tradition zur Touristenattraktion. Trotzdem kann man mit guten Freunden zünftigen Spaß haben – das nehme ich mir auf jeden Fall vor 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Also, nein, mit Trachtenmode kann ich absolut gar nichts anfangen. Das ist einfach zu viel “Romantik” und “Landhaus” für meinen Geschmack. Aber dass man als Münchnerin ein Dirndl haben muss, versteht sich ja von selbst! Warum gehst du denn nicht im Dirndl zum Oktoberfest?
    Zum Glück bin ich keine Münchnerin …
    XD
    Mir ist schon so eine Lodenjacke zu viel des Guten. Selbst Karoblusen trage ich nur sehr selten. Und Taschen mit Herzen, Blumen und Jagdmotiven? Oje! Das ist definitv nicht mein Ding.

    Ich werde das Oktoberfest nicht besuchen, aber für normale Volksfeste trage ich einfach einen Tellerrock mit Blazer (bei schönem Wetter auch nur mit Strickjacke), keine Hosen – die sind mir zu unbequem – und möglichst flache Schuhe.

    (Na gut, die rote Jacke geht. Ich mag zwar kein Rot, aber mit dem Schnitt könnte ich mich noch anfreunden.)

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      Tracht ist wirklich nicht jedermanns Sache und das ist ja auch gut so. Ich selbst trage lieber ein Jeans-Outfit, da ich da meine geliebten androgynen Details einbinden kann und mich stilistisch eben nicht verkleidet fühle 😉 Allerdings sagen meine Freunde immer, dass mir ein Dirndl auch gut steht… Es ist halt immer eine Gefühlssache und hängt mit Authentizität zusammen. Obwohl ich als Münchnerin ja absolut authentisch Dirndl tragen könnte – habe ich als Mädchen und junge Frau auch oft gemacht 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Blackforestgirl

    Liebe Stephanie, als Schwarzwälderin hatte ich lange auch nichts mit einem Dirndl zu tun. Dann bekam ich mal ein Dirndl aus den Sechzigern in rosa für Fasnacht geschenkt. Ich weiß das ist nicht der richtige Auftritt….. Aber was soll ich sagen…ich habe mich total darin verliebt. Ich habe es jedes Jahr getragen und in den letzten 25 Jahren auch schon öfters verliehen… Ich würde konkret danach gefragt. Es ist ein absoluter Hingucker,, Frau ist immer perfekt angezogen, es sieht weiblich und auch etwas sexy aus, macht eine Traumfigur. Meine Tochter liebt es inzwischen auch heiß und innig… Und in Stuttgart und München war es mit ihr auch schon! Würde ich in Bayern wohnen hätte ich mehr als ein Dirndl… ganz sicher!
    LG Ela

    • Modeflüsterin

      Liebe Ela,

      das finde ich ja schön, dass Du hier eine Lanze für das Dirndl brichst! Dein rosa 60er-Jahre-Dirndl hat es ja anscheinend wirklich in sich! Wie bereits in einem Kommentar erwähnt, habe ich früher viel Dirndl getragen – es gab in Bayern einfach viele Gelegenheiten, auch außerhalb des Oktoberfestes, eines anzuziehen. Beispielsweise bei bayerischen Hochzeiten oder runden Geburtstagen. Seitdem hat sich mein Kleidungsstil aber sehr verändert und somit fühle ich mich in einem bayerischen Jeans-Outfit derzeit wohler. Wenn ich wieder einmal ein Dirndl trage, dann wird es ein sehr, sehr puristisches sein… 😉 Vorstellen kann ich mir das schon!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Ich finde Dirndl auch ganz schick und kleidsam.
    Als ich vor einigen Jahren in München gelebt habe, wollte ich mir selbstredend ein Dirndl zulegen und bin gleich zum Lodenfrey marschiert, aber dann war ich doch zu geizig, so viel Geld für ein Kleidungsstück auszugeben, das ich ein- oder zweimal im Jahr trage.
    Ich hätte aber dann auch kein ganz traditionelles, sondern eher ein etwas moderneres Dirndl gekauft, sonst wäre ich mir damals schon deplaziert vorgekommen (selbst in München).
    🙂

  14. Liebe Stephanie,

    zunächst möchte ich mich herzlich bei Ihnen für Ihren tollen Blog bedanken, der mir schon manches Stündchen versüßt hat! Ich habe ihn ebenfalls an meine Schwestern weiterempfohlen. Ihre Bilder sind der Wahnsinn (das gezeigte Military-Kleid vom entsprechenden Beitrag hätte ich so gerne!) und Ihre kompetenten Ratschläge sind so unterhaltsam geschrieben, dass ich auch gern “einfach so” herumlese.

    Auch dieser Beitrag ist wieder einmal hilfreich und interessant geschrieben. Das Thema hat es mir sehr angetan. Als “Ossi” kenne ich Trachten nicht aus meinem Umfeld. Allerdings laufe ich das ganze Jahr über “trachtenmäßig” herum; das heißt, in meinen Outfits findet sich eigentlich immer ein Verweis auf bayrische (?) Trachten, ganz einfach, weil ich so etwas hübsch finde und meine, dass es zu mir passt. (Das Oktoberfest würde ich jedoch niemals besuchen, dafür interessieren mich Bier und Menschenaufläufe einfach zu wenig.) Und wenn ich Lust auf Tracht habe, trage ich das unabhängig von Festen… das Leben ist zu kurz, um mir meine Fashionvorlieben von Herkunft und Anlass versauen zu lassen, hihi.

    Ihre empfohlenen Janker sind ja so niedlich! Ich besitze aber keinen einzigen Janker, obwohl ich schon einige probiert habe. Irgendwie stehen sie mir nicht, sie machen mich dicker, als ich bin. Einen sehr kurzen Janker auf Taillenhöhe könnte ich mir jedoch vorstellen (ich habe wohl eine A-Figur), habe so etwas jedoch noch nicht gefunden.

    Die bunten Halstücher trage ich oft… auch lege ich sie mir manchmal in den Ausschnitt, indem ich sie in Herzform unter einem Shirt oder Kleid mit für den Alltag zu weitem Ausschnitt drapiere. So kann man auch einfache Shirts und Kleider immer wieder zu “neuen” machen.

    Ebenfalls besitze ich eine niedliche Bowling-Tasche mit rosa Gingham-Muster und Hirschsilhouette darauf. Die ist auch ganzjährig zu tragen. Trachtenröcke und lange, bunte Bänder, die ich mir als Schleife um die Taille binde, sind ebenfalls vorhanden.

    Mein absoluter Liebling und Geheimtipp sind jedoch Dirndlblusen, die dicke Oberarme wie die meinen geschickt verstecken. Ich besitze einige Kleider und Shirts ohne Ärmel – da ich dicke und durch unzählige Diäten auch unschöne Oberarme habe, kann und will ich die nicht einfach so tragen. Mit einer reinweißen oder tiefschwarzen (bin Wintertyp) Dirndlbluse darunter verbreitere ich dank der Puffärmel meine schmalen Schultern und verstecke die ollen Schwabbelarme. Toll! Ich habe noch niemanden so rumlaufen sehen, was mich eigentlich verwundert, da das ja nun wirklich nichts Extravagantes ist.
    Lange Trachtenblusen kaufe ich nicht mehr, da die meistens keinen Stretchanteil besitzen und gerade geschnitten sind, sodass entweder die Oberweite nicht hineinpasst oder die Taille viiiiel zu weit ist (enge Taille ist für mich ein Muss, sonst sehe ich dicker aus und das will ich nun wirklich nicht). Allerdings ist das für mich ein generelles Problem bei gerade geschnittenen Blusen, die zu allem Überfluss nicht stretchig sind.

    Ebenfalls verwundern mich die vielen eher negativ angehauchten Beiträge bezüglich Trachtenstyle hier. Hätte da mit mehr Begeisterung gerechnet!

    Vielen Dank für Ihre genialen Beiträge! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      ich sehe schon: Sie sind ein absoluter Trachten-Fan! Wahrscheinlich ist dieser Stil auch ein wesentlicher Anteil Ihrer Stil-DNA. Als A-Typ sollten Sie tatsächlich aufpassen, keine gerade geschnittenen Kleidungsstücke zu tragen. Darin kann ich Sie nur bestärken 🙂 Ein kurzer, taillierter Janker oder eine entsprechende Strickjacke mit Zopfmuster (für den schlanken Oberkörper des A-Typs) wäre für Sie ideal.
      Und der Trick mit den Dirndlblusen unter ärmellosen Kleidern könnte für einige andere Leserinnen auch eine Lösung sein – vorausgesetzt sie haben ebenfalls einen große Anteil an Trachten-Stil in der Persönlichkeit. Vielen Dank dafür!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie,
    bei Urlauben in Bayern ist mir schon oft aufgefallen, dass ein klassisches Dirndl viele Frauen sehr gut kleidet. Insbesondere für die etwas weiblicheren Figurtypen ist es einfach ein immens vorteilhaftes Kleidungsstück. Daher freue ich mich, dass dieser Kleidungsstil gepflegt und erhalten wird!
    Bei uns in Nordrhein-Westfalen sieht man leider zu den “Oktoberfesten”, die hier neuerdings auch überall aus dem Boden sprießen, leider nur diese ziemlich karnevalistisch aussehenden Dirndl-Imitationen aus schäbigen Stoffen. Zwar kann ich verstehen, dass die Frauen für eine einzige Feier nicht soviel Geld ausgeben wollen, aber das ist ganz und gar nicht mein Geschmack. Da würde ich, sollte ich jemals ein Oktoberfest besuchen, lieber Deine Vorschläge aufgreifen und mit meiner vorhandenen Kleidung kombinieren.
    Vielen Dank für den schönen Beitrag!
    Sei herzlich gegrüßt,
    Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      ja, das ist tatsächlich so: Ein Dirndl-Schnitt unterstützt eine X-Figur – oder schafft diese. Das enge Mieder, das Push-up-Dekolleté, die Puffärmel und der weite Rock machen immer eine kurvige Figur und weisen so manches Speckröllchen in seine Schranken 😉 Und sogar sehr schlanke, eher gerade gebaute Frauen können mit dem richtigen Dirndl einige weibliche Kurven zulegen. Aber: Es muss halt auch zur Persönlichkeit passen – ansonsten droht der erwähnte Fasching-Effekt… Da kann ich einige der Leserinnen hier, die dem Dirndl eher weniger abgewinnen können, schon verstehen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Ingeborg Hansen

    Hallo liebe Stephanie
    Auch in Dänemark haben wir noch viele alte Trachten. Auf den norddeutschen Inseln Sylt, Amrum, Föhr und andere an der Westküste sind die Trachten etwas unterschiedlich, jedoch ähnlich wie auf den etwas nördlicheren dänischen Inseln Fanö und Römö. Hier trägt man die Trachten immer noch bei feierlichen Anlässen. Diese Trachten sind ganz verschieden im Vergleich mit einem Dirndl, welches doch viel alltagstauglicher ist. Ich sehe nicht viel Fernsehen, aber gerne Filme aus Bayern, schon wegen der ortsüblichen Kleidung und der Sprache.
    Ich wollte auch schon gerne mal eine richtige aufwendige Trachtenjacke, sogar mit Stickereien stricken. Die würde figurbetont auch in Dänemark gut zu Jeans und roten Schnürstiefeln passen.
    Vielen Dank für die vielen schönen Anregungen.
    Ingeborg

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      das finde ich schön, dass auch im Norden und in Dänemark die Tradition lebendig gehalten wird. ES gibt so viele, tolle, völlig unterschiedliche Trachten – das ist wirklich interessant, wie sich die Menschen schon immer modisch einer Gruppe zugehörig fühlen wollten…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Liebe Stephanie,

    ein sehr schöner Post über Tracht auch für Leute jenseits des “Weißwurstäquators”!
    Ich habe als Münchnerin inzwischen mehrere Trachten, zwei rustikalere für die Wiesn und ein feines Dirndl für Hochzeiten und andere feierliche Anlässe. Wobei ich zugeben muss, dass ich auf der Wiesn inzwischen wieder öfter in Jeans als in Dirndl unterwegs bin, einfach weil inzwischen jeder Tracht trägt, egal ob er oder sie auch nur ansatzweise was mit “bayerischer Tradition und Kulter” was zu tun hat oder nicht. Den Gipfel bildeten da meine Kollegen (alle aus NRW, Berlin, Niedersachsen), die über die Bayern und Münchner das ganze Jahr schimpfen und sich lustig machen, dann aber zur Wiesn in Lederhosn aufkreuzen, wo sie sich ein Maaß , ein Hähnchen und eine Brezel bestellen. Also dann tuts für mich auch das normale T-Shirt wieder. (Aber zu dem Thema könnte man jetzt auch mal nen Straubinger oder Tegernseer befragen, auf deren Feste die Isarpreißn inzwischen ausweichen, weil feiern ja das ganze Jahr so Spaß macht.)

    Eine Anmerkung hätte ich noch zum Gamsbart. Wer nichts mit der Jagd am Hut hat (haha), möge darauf bitte verzichten, denn da geht sie Symbolik noch weiter als bei der “gewöhnlichen Tracht”. Und das meine ich jetzt gar nicht nur aus der Sicht der Jägerschaft, sondern auch andersrum: Möchte man wirklich die (sekundrären) Trophäen bis zu zehn geschossener Gämsen umher tragen und so ja auch die Jagd propagieren? Denn das ist ja keineswegs ein Thema ohne Kontroversen, egal aus welcher Perspektive.

    Viele liebe Grüße!

    • Modeflüsterin

      Liebe Emma,

      vielen Dank für Ihren Einblick in das “Trachten-Leben” einer echten Münchnerin!
      Es ist so wie immer: Echt, echter, am echtesten – von den “Preußen”, über die Münchner bis hin zu den Tegernseern – es scheint ein Wettrennen darum zu geben, wer näher dran ist an der Echtheit 😉 Hauptsache alle haben Freude an dem, was sie tun – oder eben nicht tun.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Mhm, ein wahrlich schöner Artikel. In Österreich, besser gesagt in Tirol, hat sogar jedes Dorf und Tal eine eigene Tracht (als Kind musste ich mal richtig lachen als ich eine Frau in Tracht und Melone sah) – allerdings ist Tracht nicht dasselbe wie Dirndl, denn auch die Mägde hatten ihr schönes Gewand – die Tracht- für religiöse (und seltene) Gelegenheiten.

    Ich besitze tatsächlich ein Dirndl, habe ich second hand gekauft, in kirschrot-schwarz-Kombi mit schwarzer Bluse sogar. Find ich wahnsinnig schön, passt auch zu mir, da schlicht und kniebedeckend; allerdings trage ich es leider sehr selten, da mir die Oktoberfeste überhaupt nicht behagen.

    Aus der historischen Perspektive und ein wenig kulturwahrend bin ich allerdings sehr dafür, Dirndln nach wie vor herzustellen; auch der Prozess der Herstellung, die Verarbeitung von Leinen und edleren Stoffen sollte unbedingt bewahrt werden!

    • Modeflüsterin

      Liebe Luna,

      ja, so sehe ich das auch: alte Handwerkskunst sollte unbedingt bewahrt werden!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Ach, als Nachtrag noch: ich finde Dirndlschuhe einfach grandios, weil die, so scheint es mir, auch sehr sehr sehr robust UND schick sind.
    Ebenso liebe ich den Schmuck und wie könnte es anders sein, natürlich auch die Taschen.

  20. Veronika Maier

    Hallo,

    die Diskussion hier ist zwar schon etwas älter, aber ich bin gerade auf der Suche nach Tipps zu Dirndlschuhen. Ich habe Blogs gefunden die meinen, dass man Chucks oder High Heels dazu gut kombinieren kann, aber ich finde das eigentlich überhaupt nicht passen. Ich hätte mir klassische Trachtenschuhe mit kleinem Absatz wie diese [Anmerkung d. Red: Link entfernt] vom Trachtenshop ausgesucht. Jetzt bin ich mir aber überhaupt nicht mehr sicher, ob das nicht zu altmodisch ist?
    Vielleicht noch eine Zusatzinformation. Ich bin im Mai zu einer Trachtenhochzeit eingeladen und dazu suche ich neue schöne Schuhe.

    Ich hoff auf gute Tipps! 🙂
    Liebe Grüße
    Vroni

    • Modeflüsterin

      Liebe Veronika,

      da habe ich eine ganz klare Antwort für Sie: Die Schuhe sind ideal für den Anlass! Lassen Sie sich nicht dazu überreden, Chucks zum Dirndl anzuziehen! Das ist vielleicht etwas für Girlies, die aufs Oktoberfest gehen, aber sicherlich nicht für eine Trachtenhochzeit geeignet. Eine Alternative sind tatsächlich schlichte, klassische Pumps zum Dirnl. Aber das wäre für mich nur die zweitbeste Variante – nach den von Ihnen ausgesuchten Trachtenschuhen 🙂 Viel Spaß bei der Hochzeit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Hallo Stefanie,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Ich finde auch das es nicht immer ein Dirndl sein muss. Eine schöne karrierte Bluse habe ich mir bei [Anmerkung d. Redaktion: Link wurde entfernt] bestellt. Dazu eine schicke tradionelle Lederhose und das Outfit ist komplett. Bezüglich der Accessoires, du schreibst man findet schöne bei Amazon? Nach was suchst du genau? Ich bin auch für klassische Pumps, Chucks sind ein echter Stilbruch! 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Martina,

      bei Amazon suche ich nach Charivari, Edelweiß-Ketten, Nicki-Tüchern, Karoblusen und allem, was mir so zu Trachtenlook einfällt??? Eine ungewöhnliche Frage…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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