Cape oder Poncho: Passt das Mode-Basic zu Ihrem Figurtyp?

Ein Poncho macht einfachste Outfits top-chic und peppt vor allem die Silhouette von H- und Y-Figuren auf. Über der Schulter drapiert ist er auch für den A-Figurtyp tragbar.

Ein Poncho macht einfachste Outfits top-chic und peppt vor allem die Silhouette von H- und Y-Figuren auf. Über der Schulter drapiert ist er auch für den A-Figurtyp tragbar.

Soll ich Ihnen etwas verraten? Ich habe einen Strick-Poncho, den ich seit über 20 Jahren, pünktlich wie ein Uhrwerk, jeden Herbst wieder hervorziehe. Und ich freue mich jedes Jahr wieder aufs Neue über das praktische Mode-Basic, das zu fast jeder Figur und jedem Stil passt. Sie werden verstehen, dass ich ein wenig schmunzeln musste, als die Modemagazine Capes und Ponchos zum neuen Trend-Kleidungsstück der Saison erkoren haben. Die Folge: Fast keine Fashion-Bloggerin lässt es sich nehmen, im Outfit mit Cape oder Poncho zu posieren. Und ich bin mit meinem “Oldie” plötzlich wieder ganz vorne mit dabei. Aber auch auf den Straßen sehe ich immer mehr Frauen kuschelig umhüllt.

Kein Wunder, dass sich bei mir die Anfragen häufen, wie denn so ein Cape oder Poncho idealerweise zu kombinieren sei und welchem Figurtyp der herbstliche Mantel– oder Jacken-Ersatz überhaupt steht. So viel kann ich Ihnen schon verraten: Cape und Poncho sind äußerst vielseitig, haben aber auch ihre Grenzen. Alles was Sie sonst noch über Capes und Ponchos wissen sollten, erfahren Sie hier – Ergänzungen sind wie immer herzlich willkommen.

Was ist der Unterschied zwischen Cape und Poncho?

Jetzt wird es gleich etwas kniffelig. Denn Cape und Poncho werden im Sprachgebrauch häufig vermischt. Ursprünglich ist ein Cape eine Mantel- oder Jackenform, die einen Kragen sowie einen vorderen Verschluss hat, jedoch statt Ärmeln nur zwei Armschlitze aufweist. Der Poncho wiederum ist ein rechteckiges Wolltuch, in das mittig nur eine Öffnung für den Kopf eingearbeitet wurde, das locker über die Schulter fällt und keine weiteren, strukturierenden Details hat. In der Realität gibt es aber viele Mischformen, bis hin zu Exemplaren, die wie Pferdedecken aussehen und eher wie eine riesige Stola eingesetzt werden.

Ein Cape ist…

Für mich bezeichnet ein Cape etwas, das – wie ein Mantel oder eine Jacke – einen formenden Schnitt mit weiteren strukturierenden Details hat und in den für Mäntel typischen, auch sehr eleganten Webstoffen angeboten wird. Dank der Schnitt-Technik nimmt bei Capes der Saum eine gerade oder leicht gerundete Form an und die Schulterpartie ist ebenfalls geformt. Wobei die Länge des Saums völlig unterschiedlich sein kann – von schulter-bedeckend bis bodenlang. Capes passen – je nach Ausführung – vom Trachtenlook bis hin zur Abendgarderobe zu ganz vielen Stilen mit unterschiedlichen Eleganz-Niveaus.

Ein Cape hat einen formenden Schnitt, strukturierende Details und formt die Silhouette eines Dreiecks. Der Poncho basiert auf einer rechteckigen Form und bildet am Körper eine Diamant-Silhouette.

Ein Cape hat einen formenden Schnitt, strukturierende Details und formt die Silhouette eines Dreiecks. Der Poncho basiert auf einer rechteckigen Form und bildet am Körper eine Diamant-Silhouette.

Ein Poncho ist…

Ponchos sind für mich schnitt-technisch deutlich einfachere, auf einem schlichten Rechteck aufgebaute Überwürfe, die vorne geschlossen oder offen sein können und eher wie Pullover ohne Ärmel, Decken oder Stolas über der Schulter drapiert werden. Dadurch entsteht ein Zipfelsaum oder eine asymmetrische, individuelle Drapierung. Ponchos sind häufig aus Strickstoffen gearbeitet, mit ethnischen Mustern oder Patchwork-Optik versehen oder mit Fransen verziert. Sie sind in erster Linie ein Kleidungsstück für die Freizeitmode, können in edler Woll-Qualität und schlichter Verarbeitung aber auch zu etwas eleganteren Looks getragen werden.

Ob Cape oder Poncho – welchen Figurtypen steht das Trend-Stück?

Wichtig bei der Frage, welchen Figurtypen Capes oder Ponchos stehen, ist immer, wo die Modelle ihr größtes Volumen haben und wie sich die Linienführung auf die Silhouette des Körpers auswirkt. Volumen und Linien können eine Silhouette verstärken, harmonisieren oder abschwächen.

Capes: Darüber freuen sich vor allem H- und Y-Figurtypen.

Bei Capes entwickelt sich das größte Volumen nach unten, zum Saum hin. Ein Cape ähnelt in der Silhouette einem gleichschenkligen Dreieck, mit dem Saum als Basis. Das optische Gewicht wird nach unten gezogen und liegt im unteren Saumbereich – je nachdem wie lange das Cape ist, also entweder in Brust-Taillen-Höhe (bei sehr kurzen Capes oder Pelerinen), in Hüfthöhe (bei jacken-ähnlichen Capes), in Oberschenkelhöhe (bei mantel-ähnlichen Capes) oder bei Fesseln und Waden (bei bodenlangen Capes oder Capes in Midi-Länge). Das bedeutet:

  • A-Figurtypen sind mit den meisten Capes ab Hüftlänge oder länger nicht gut beraten. Capes verstärken durch ihre Linienführung die typischen Proportionen dieses Figurtyps noch zusätzlich und betonen durch ihre Saumlänge genau die Körperpartien, die bei der A-Figur ohnehin stärker ausgeprägt sind.
  • H-Figuren können Capes völlig problemlos tragen. Besonders vorteilhaft ist, dass der schwingende Saum auch dem H-Typ mehr Kurven verleiht.
  • O-Figuren sollten darauf achten, dass das Cape eher schmal geschnitten ist und das Hauptvolumen erst möglichst weit unten aufnimmt. Auch sollten die Exemplare mindestens oberschenkel-lang sein, um den Oberkörper lang zu machen.
  • X-Figuren können kurze Capes gut tragen, wenn diese ihre Taille umspielen. Auch längere Capes sind zwar tragbar, arbeiten aber nicht im positiven Sinne für die Kurven der X-Figur – sie blenden sie eher aus.
  • Y-Figuren können mit einem Cape ihre Proportionen hervorragend ausgleichen – statt oben breit und unten schmal, sind sie plötzlich oben schmaler und unten breiter. Einzige Voraussetzung dazu: Das Cape sollte mindestens hüftlang sein, möglichst aber noch länger.

Ponchos: A- und X-Typ tragen sie am besten mit Gürtel, O-Typen vorne offen.

Ein vorne offen geschnittener Poncho lässt sich mit einem Gürtel auf Taille bringen - das ist vor allem für die X- und A-Figur eine gute Idee. Eine schmale Hose und Stiefel sowie eine Ladybag, die in der Hand gehalten wird, sind die ideale Ergänzung.

Ein vorne offen geschnittener Poncho lässt sich mit einem Gürtel auf Taille bringen – das ist vor allem für die X- und A-Figur eine gute Idee. Eine schmale Hose und Stiefel sowie eine Ladybag, die in der Hand gehalten wird, sind die ideale Ergänzung.

Ponchos haben einen Zipfelsaum, der in der Mitte am längsten ist, seitlich zu den Armen hin kürzer und breiter wird, wobei sich das Volumen nach oben, zum Hals hin wieder verjüngt. Dadurch entsteht eine Art Diamantform – zwei zusammengesetzte Dreiecke, deren eine Spitze nach oben, die andere nach unten zeigt. Die breiteste Stelle ist irgendwo zwischen Ellbogen und Hüfte angesiedelt. Das bedeutet:

  • Bei A-Typen liegt die breiteste Stelle eines Ponchos am besten in Höhe der schmalen Taillenzone. Ist der Poncho zu lang, verschiebt sich das Hauptvolumen mehr in Richtung Hüfte und wird für den A-Figurtyp problematisch. Gut ist aber die Tatsache, dass sich der Zipfelsaum eines Ponchos in der richtigen Saumlänge nach unten hin verjüngt, während die A-Figur dort kräftiger wird. Das wirkt wie ein leichter proportionaler Ausgleich in der Hüft-Oberschenkel-Zone. Bei Modellen, die vorne offen sind, hat der A-Typ zudem zwei Möglichkeiten: Die A-Frau kann eine Seite des Ponchos wie eine Stola über die Schulter drapieren und so den schmalen Schultern mehr optisches Gewicht geben. Ein guter proportionaler Ausgleich zu den starken Hüften des A-Typs! Andererseits kann ein offener Poncho auch mit einem Gürtel so in Form gebracht werden, dass die schmale Taille der A-Figur zur Geltung kommt.
  • H-Typen sind mit allen locker schwingenden und mit diagonalen Linien versehenen oder schräg drapierten Kleidungsstücken bestens bedient – auch mit einem Poncho in allen Varianten und Tragemöglichkeiten.
  • O-Typen freuen sich zwar darüber, dass ein Poncho die Körpermitte schön locker umspielt, sie tun sich aber mit der (geschlossenen) Diamantform keinen Gefallen. Denn diese zeichnet genau ihre Körpersilhouette nach und verstärkt diese. Aber: Ein Poncho, der möglichst lang ist und am Saum ein auffälliges Muster und/oder Fransen hat, lenkt den Blick nach unten, auf die schmalen Hüften und Beine dieses Figurtyps, sowie zur Seite, auf die schlanken Unterarme und Handgelenke. Ist der Poncho ansonsten eher dunkler und unauffälliger gestaltet, blendet er andere, gewichtigere Zonen optisch einfach aus. Ein Vorteil, den Sie nutzen können! Und ganz wichtig: Wenn der Poncho vorne offen ist, dann lassen Sie die Seitenteile so geöffnet seitlich locker herabhängen, dass in der Körpermitte eine lange, vertikale Farbsäule entsteht – wie bei offen getragenen Mänteln, Long-Blazern oder überlangen Schals. Das wird Ihrer Silhouette gefallen.
  • Mit den X-Frauen ist es wie beim Cape: Sie können Ponchos zwar tragen, neutralisieren aber durch die Diamantform quasi ihre tollen Sanduhr-Kurven. Einziger Ausweg: Nutzen Sie einen Gürtel, um zumindest vorne Ihre tolle Taille freizulegen.
  • Y-Typen können von der Diamantform des Ponchos zweifach profitieren: Sie verlegen den optischen Schwerpunkt von ihrer Schulter etwas nach unten, in die Armregion. Zum anderen wird der Oberkörper mittig durch den Zipfelsaum verlängert, während gleichzeitig die schmalen Hüften außen noch zu sehen sind. Und wenn Sie einen vorne offenen Poncho tragen, können Sie auch noch eine schmale, vertikale Farbsäule in der Körpermitte konstruieren. Bingo!

Noch ein Wort zu kleinen Frauen und Frauen mit großem Busen…

Sie werden es bereits ahnen: Kleine Frauen sollten mit so viel Volumen vorsichtig umgehen. Achten Sie darauf, dass Sie Capes und Ponchos möglichst in kürzeren und schmaleren Versionen und mit kleineren Mustern tragen! Und nutzen Sie Gürtel, um Ponchos auf Figur zu bringen.

Frauen mit großem Busen sollten wissen, dass Capes und Ponchos Ihren Busen betonen und Ihren schmalen Unterbrustbereich völlig verdecken. Ich würde Ihnen jetzt gerne etwas anderes sagen, aber: Jeder taillierte Mantel oder Jacke ist besser für Sie geeignet als ein relativ unförmiges Cape-Poncho-Decken-Exemplar. Was nicht heißt, dass Sie sich über diesen Tatbestand souverän hinwegsetzen und einfach modisch Spaß haben können…

Was tragen Sie zu Cape oder Poncho? So viel Volumen will gezähmt werden!

Anhand der bisherigen Ausführung werden Sie wahrscheinlich schon erkannt haben, dass sich Capes und Ponchos für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche und Anlässe eignen. Während Sie Capes je nach Stoff und Machart von ländlich, bodenständigen bis zu höchst eleganten Anlässen begleiten können, bleiben Ponchos gerne lässig. Andererseits lassen sich Ponchos, die vorne offen sind, vielfältiger stylen als ein Cape-Mantel – mit Gürteln, über die Schulter drapiert, nur einseitig auf einer Schulter getragen oder einfach mittig offen hängend. Beiden gemeinsam ist mein wichtigster Tipp an dieser Stelle:

Tipp

Das Volumen von Capes und Ponchos braucht einen proportionalen Ausgleich. Tragen Sie dazu möglichst figurnahe, schmal geschnittene Kleidung – vor allem in den Zonen am Unterkörper, die unterhalb des Saums sichtbar sind!

Es gibt dazu eigentlich nur zwei Ausnahmen: Kurze Abend-Capes, die nur bis maximal zur Taille gehen, können Sie mit langen, weiten Abendkleidern oder Cocktailkleidern kombinieren. Capes in knie- oder wadenlanger Version können auch mit weit schwingenden Röcken oder Kleidern darunter getragen werden, solange das Cape den Rocksaum weitestegehend bedeckt.

Für alle anderen Röcke und Hosen gilt: 

  • Tragen Sie zu Capes oder Ponchos ausschließlich figurnah geschnittene Kleider, Röcke oder Hosen! Vor allem Etuikleider, Bleistiftröcke, gerade, schmal oder skinny geschnittene Stoffhosen oder Jeans sowie Leggings passen gut dazu.
  • Maximal hüftlange Capes oder Ponchos sind auch mit Schlaghosen kombinierbar – speziell wenn Sie den typischen 70er-Jahre-Look mit Woll-Poncho im Ethno-Stil, Schlaghose und Rollkragenpullover umsetzen möchten.

Diese Schuhe passen zu Cape, Poncho und Co.

Sie können – je nach Stil des gesamten Outfits – eine Vielzahl an Schuhen mit Capes oder Ponchos kombinieren.

  • Für elegantere Anlässe und Office-Outfits sind Pumps und Stiefeletten mit höheren Absätzen ebenso geeignet, wie Ballerinas oder die derzeit angesagten spitzen Edel-Slippers und Halbschuhe.
  • Für lässige Looks sehen flache Stiefel und Booties in Kombination mit schmalen Hosen, die in den Stiefelschaft eingesteckt werden, immer passend aus. Aber auch Outfits mit Sneakers oder Slip-ons sind mit Ponchos umsetzbar.

Meine Empfehlung an dieser Stelle lautet:

Tipp

Achten Sie darauf, mit den voluminösen Capes und Ponchos nicht zu zierliche, filigrane Schuhe zu tragen! Ein solider Absatz und das ein oder andere, klobige Detail am Schuh gleicht das Volumen am Oberkörper besser aus.

Diese Taschen passen zu Capes und Ponchos

Bei Capes sollten Sie darauf achten, Ihr restliches Outfit schlicht und figurnah zu gestalten. Die Tasche halten Sie am besten in der Hand. Capes sind immer die äußerste Schicht beim Lagen-Look, darunter haben Blusen, Pullover, Blazer und sogar Jacken Platz.

Bei Capes sollten Sie darauf achten, Ihr restliches Outfit schlicht und figurnah zu gestalten. Die Tasche halten Sie am besten in der Hand. Capes sind immer die äußerste Schicht beim Lagen-Look, darunter haben Blusen, Pullover, Blazer und sogar Jacken Platz.

Schultertaschen und Messenger-Bags lassen sich am besten unter dem Cape oder Poncho tragen. Ein Riemen würde die Silhouette des Kleidungsstücks stören. Daher passen Ladybags, die entweder in der Armbeuge oder in der Hand gehalten werden, sehr gut dazu. Und auch größere Shopper sollten Sie nur in der Hand spazieren führen…

Und noch ein paar Styling-Tipps zu Capes & Co.

Je auffälliger Ihr Cape oder Poncho ist, desto schlichter sollten die Kombipartner sein. Insbesondere Ponchos sind durch ihr Muster, eventuell durch Fransen, durch ihr unübersehbares Volumen, ihren unregelmäßigen Faltenwurf und ihre Drapierung sehr auffällig. Sie sind meist der Blickpunkt des Outfits. Dazu passen vor allem unifarbene, schlichte Kleidungsstücke, wie klassische Blusen oder Rollkragenpullover. Auf weitere, lautstarke Teile können Sie getrost verzichten. Das Gute dabei: Diese Eigenschaft von Ponchos führt dazu, dass sie auch unaufgeregte, schlichte Looks mit einem Schlag irgendwie kreativ und interessant erscheinen lassen. Ein großer Pluspunkt für Ponchos.

Ponchos eignen sich besser für den Lagen-Look – drinnen wie draußen.

Sowohl Capes, als auch Ponchos sind immer die äußerste Lage in einem Lagenlook. Denn darüber lassen sich keine weiteren Kleidungsstücke tragen. Vorne offen geschnittene Ponchos lassen sich als äußerste Schicht sogar Looks hinzufügen, die einen Mantel oder eine Jacke beinhalten. Capes können Sie zwar auch notfalls über einer kürzeren Jacke tragen, die Flexibilität eines Ponchos erreichen sie aber nicht. Zwei Beispiele machen dies deutlich:

  • Ihr Look aus Jeans, T-Shirt und Bikerjacke wird mit einem Poncho darüber noch etwas wärmer.
  • Ihr Hosen-Blusen-Look mit Mantel bekommt mit einem lässig darüber geworfenen Poncho noch mehr modische Raffinesse. 

Und wenn Sie jetzt noch darüber nachdenken, dass Sie in Innenräumen den Mantel oder die Jacke ausziehen und den Poncho wie einen Pulli oder eine Strickjacke wieder über Ihr T-Shirt, Ihren Rolli oder Ihre Bluse werfen können, werden Sie wahrscheinlich das ganze Kuschel-Potential des Ponchos erkennen…

Das ist auch der Grund, warum meine Wahl im Zweifelsfall immer auf einen Poncho statt auf ein Cape entfiele. Ich zumindest möchte auf mein zeitloses Lieblings-Herbst-Basic nicht mehr verzichten. Wie geht es Ihnen damit? Haben Sie schon ein Cape oder einen Poncho im Schrank? Und wie kombinieren Sie Ihren Kuschel-Lagen-Look am liebsten?

76 Kommentare

  1. Hallo Stephanie,

    ich finde Ponchos und Capes sehr schön und liebäugle mit beiden. Ich glaube, ich falle in alle deiner “Vorsicht!”-Kategorien: Sehr kleines x mit dafür grösserem Busen. Anprobieren werde ich trotzdem und werde Ausschau nach etwas feinerem, fliessendem Material halten in neutraler Farbe ohne Muster halten.
    Liebe Grüße

    Doro

    • Modeflüsterin

      Liebe Doro,

      das erscheint mir eine gute Jagd-Taktik zu sein 😉 Viel Erfolg damit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Schönes gleichzeitig aktuelles und zeitloses Thema hast Du für heute ausgesucht. Persönlich bin ich Ponchofan, weil die einfach flexibler einzusetzen sind. Letztes Jahr habe ich mal einige Variationen mit einem Poncho gezeigt, den ich auch dieses Jahr gerne weiter trage.

    In den letzten Jahren habe ich zwei Ponchopullover so viel getragen, dass sie beide absolut aufgetragen entsorgt wurden. Solche Teile haben absolut das Zeug zum Lieblingsstück. Von Herbstspaziergang über Homeoffice bis zum Sofa – immer kuschelig und gemütlich. Und mit Bluse restauranfein. Was will man mehr?

    Einen schönen Herbstsonntag wünscht Dir
    Ines

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      da hast Du einen schönen Reigen aufgezeigt, wie und wann Ponchos absolut super tragbar sind! Kuschel- und Stilfaktor der Teile sind einfach gleichermaßen überzeugend… wenn man die passende Figur dafür hat oder sich einfach trotzdem kuschelwohl fühlt 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. blackforestgirl

    Liebe Stephanie,

    wieder ein sehr aufschlußreicher Artikel von dir. Vielen Dank. Jetzt weiß ich auch warum ich mich in meinem letztjährig gekauften Poncho (leider mit großem Muster) irgendwie unwohl fühle. Mit 1,60 und größerer Oberweite wohl doch nicht so mein Ding, und dabei gefallen mir die Ponchos an anderen Frauen so gut….heul.
    Dazu kommt daß ich hier bei uns in der Provinz ganz selten Frauen mit Ponchos sehe. Als ich letztes Jahr diesen Poncho anhatte und meinen Vater traf, fragte er mich ob ich in Geldschwierigkeiten sei. Auf meine etwas verdatterte Rückfrage kam die Antwort: Ich möchte nicht, daß mein einzigstes Kind jetzt in die Stadt auf den L…Platz geht und Pan-Flöte spielt. Bumm..zur Info, dort stehen bei uns immer die Panflötenspieler mit den Hüten.
    Also irgendwie habe ich das Gefühl, das die Männerwelt nicht ganz so begeistert von den Ponchos sind.
    Und ich finde sie soooooo schön, vorallem in Kombi mit so einem großen Hut…

    GLG Ela

    • Modeflüsterin

      Liebe Ela,

      also jetzt nehme ich einfach mal an, dass Dein Vater selten bis gar keine Modemagazine liest 😉
      Ich hatte übrigens einmal einen Schulkollegen, der regelmäßig in der Fußgängerzone Musik gemacht hat und sein Taschengeld damit deutlich aufbessern konnte! Es muss ja nicht unbedingt Panflöte sein – hihihi! Aber zurück zum “Ernst” der Angelegenheit: So ein Poncho könnte ja auch Dein Wohlfühl-Outfit für gemütliche Tage zuhause sein. Dann aber wahrscheinlich eher ohne großem Hut…obwohl, warum eigentlich nicht… Sorry, aber es scheint, als könnte ich heute so gar keinen ernsten Gedanken ergreifen (das Bild mit dem Panflötenspieler ist schuld) und ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel 😉 Wir beide wissen ja ohnehin, dass wir anziehen können, was uns Spaß macht – einfach so und auch wenn’s mal nicht optimal sein sollte. Richtig?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Petra Hajek

    Hallo Stephanie,
    wieder ein interessanter und vor allem aktueller Beitrag. Ponchos sind derzeit in aller Munde und ich finde sie auch irgendwie schick – hatte aber bis gestern noch keinen in meiner Garderobe.
    Oftmals sehen sie im Alltag, also was man so auf der Straße sieht, wie “Renndecken” aus: zuviel Muster, zu voluminös, zu wuchtig. Bei Deiner Selektion von Ponchos gefällt mir der weinrote Poncho aus Kaschmir besonders- der Preis leider nicht so 🙁
    Ich habe mir gestern einen Poncho aus 100% Rabbithair in einem warmen Braunton gekauft. Es war ein “Schnappen”- ich kam nicht dran vorbei. Er ist schräg zipfelig bis zur Taille und sicher gut kombinierbar mit schmalen Etuikleidern – also mehr die elegant-festliche Schiene. Mal schauen wann das Teil Premiere hat. Liebe Grüße, Petra

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      dann bin ich mal gemeinsam mit Dir gespannt, wie sich der Neuzugang in Deinem Kleiderschrank so macht… Mein Tipp: Auch wenn das Teil edler ist, könnte es zu einem Look mit Jeans in Used-Optik super gut aussehen. Dieser Mix aus edlen und offensichtlich lässigen Stücken ist derzeit sehr angesagt. Ist vielleicht einen versuch wert, damit das schöne Stück auch möglichst häufig getragen wird 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie,
    wie immer ein ganz toller Bericht, den ich mit viel Freude und Interesse gelesen habe, denn auch ich bin ein großer Fan von Ponchos, sind sie doch oft der ideale Begleiter für viele viele Gelegenheiten. Vor allem jetzt wenn die Kälte so langsam kommt bin ich sehr froh um das gute Stück.
    Wünsche dir noch einen entspannten Restsonntag.
    Liebe Grüße
    Gaby
    http://www.stylishsalat.com

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, Gaby!

      Dann kuscheln wir uns mal gemeinsam durch den Herbst… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,

    ob gerade “in” oder nicht, ich trage seit Jahren Capes und Ponchos im Herbst. In diesem Jahr freue ich mich natürlich über den neuen Hype, weil ich meine Bestände endlich wieder auffrischen kann. Mit den neuen Overknees oder zur skinny Jeans mit Booties sieht beides fantastisch aus. Und wie Ela liebe ich Hüte mit Krempe dazu.
    Und meinem Mann gefällt beides 😉

    Immer schön warm halten (auch die zarten Füßchen :-))
    Liebe Grüße
    Bianka

    • Modeflüsterin

      Liebe Bianka,

      das kann ich gut nachfühlen. Ich könnte derzeit auch dutzende von Ponchos kaufen – bei der herrlichen Auswahl! Da muss ich mich ganz schön am Riemen reißen, denn eigentlich genügt mir ein Poncho in meiner Garderobe… Ich überlege mir aber, ob ich diesen nicht doch noch gegen ein etwas luxuriöseres Exemplar austauschen soll. Die Gelegenheit wäre auf jeden Fall günstig. Und natürlich hast Du recht: Auch die Füßchen sollten schön warm gehalten werden 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Grüezi Modeflüsterin, danke für den wieder hochspannenden Bericht. Es geht mir wie Ihnen, ich habe seit Jahren einen schwarzen offenen Woll-Poncho mit Fransen der mich sehr oft begleitet. Im Sommer an Openairs, an die Bregenzer-Seespiele, Theater, etc. Ich brauche ihn als Sitzkissen, als Kniedecke (sogar mit über die Knie von meinem Mann ;-), dann in den Ferien wenns nachts kühl ist als zusätzliche Bettdecke und natürlich in den Übergangsjahreszeiten anstelle eines Mantels. Ich habe eine A-Figur und trage den Poncho vorne gekreuzt und wieder über die Schultern geschlagen. Ich möchte meinen Poncho jedenfalls nicht missen. Werde nun mal Ihren Vorschlag mit dem Gürtel ausprobieren. Soll er die Farbe des Ponchos haben oder eher wie die Hosen resp Schuhe? Soll der Gurt eher breit sein? Übrigens lese ich seit längerer Zeit ihren Blog mit grösstem Interesse. Es ist für mich wie eine Belohnung am Sonntagabend wenn alles erledigt ist, lege ich mich im Pyjama mit einer Tasse Tee aufs Sofa und geniesse Ihre Erläuterungen. Ich konnte schon sehr vieles umsetzen. Ich bin immer wieder fasziniert und danke Ihnen ganz herzlich! Liebe Grüsse aus der CH, baStei

    • Modeflüsterin

      Liebe baStei,

      das ist ja sooo ein schönes Bild, das ich jetzt gerade vor meinem inneren Auge habe: im Pyjama bei einer Tasse Tee auf dem Sofa Modeflüsterin lesen… hach, das klingt so gemütlich und harmonisch!
      Mit dem Styling Ihres Ponchos haben Sie schon das Optimale für die A-Figur gemacht: die Schultern betont. Wenn Sie die Alternative mit dem Gürtel versuchen wollen, dann müssen Sie etwas herum experimentieren. Wenn Sie eine lange Taille haben, könnte ein mittelbreiter bis breiter Gürtel passen, wenn Sie eher eine kurze Taille haben, ist ein schmaler Gürtel besser. Welche Farbe des Gürtels für Sie am besten ist, kann ich leider aus der Ferne nicht beantworten. Das ist sicherlich auch von Outfit zu Outfit unterschiedlich. Fakt ist, dass Sie mit einem andersfarbigen Gürtel Ihre Taille stärker betonen, während Sie mit einem Gürtel Ton in Ton zwar die Silhouette verändern, aber den Blickpunkt weniger stark auf die Taille lenken. Da müssen Sie probieren. Ich wünsche Ihnen viel Freude am Styling-Experiment!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Bei Ponchos bin ich zwiegespalten. Für mich kommt eher die Light-Variante infrage. Schlicht und nicht zu bunt. In etwas voluminöseren Ponchos und Capes wirke ich eher gedrungen. Bei anderen Frauen finde ich sie aber durchaus schick.

    Wieder ein toller Bereicht von dir.

    LG Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ja, das verstehe ich gut. Vor zu viel Volumen sollte man sich ein wenig in Acht nehmen – besonders wenn man selbst schon recht kurvig gebaut ist. Aber ich könnte mir bei Dir tatsächlich einen einfarbigen, aber knalligen (beispielsweise roten?) und sehr feinen Kaschmir-Poncho – in Richtung Pashmina gehend – vorstellen, den Du ganz lässig nur über eine Schulter hängen lässt… Aber ich gebe Dir recht, dass es sicherlich viel schmeichelhaftere Kleidungsstücke für Dich gibt. Und man muss ja nicht bei allen Trends mitmachen – eher das Gegenteil: sehr sorgfältig selektieren, welche Trends den eigenen Typ wirklich unterstützen. Also bleib doch einfach bei den Dingen, die sich für Dich bewährt haben! Finde ich gut 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Hallo Stephanie, habe deine Seite erst gestern entdeckt und bin begeistert. Ponchos habe ich auch schon seit Jahren. Allerdings leider bisher nicht oft getragen. Mir fehlen in deinem Beitrag noch Tipps zum Stylen über dem Poncho. Große Ketten oder bunte Loops etc. Dies macht die Ponchos für mich jetzt erst richtig lässig.

    Liebe Grüße
    Maren

    • Modeflüsterin

      Liebe Maren,

      das ist eine sehr gute Ergänzung von Dir! Danke! Natürlich lassen sich zu Ponchos und Capes auch noch Schals tragen. Mein Tipp dazu: einfarbige Schals zu gemusterten Ponchos, gemusterte Schals zu einfarbigen Ponchos. Und große, lange Ketten lassen sich natürlich am besten über geschlossenen Ponchos kombinieren – oder unter offenen Ponchos bzw. Capes. Das habe ich tatsächlich im Beitrag schlichtweg vergessen zu erwähnen… Aber dank aufmerksamer Leserinnen geht ja kein Wissen verloren. Gemeinsam ist man halt doch immer noch ein bisschen stärker 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,
    Dieser Beitrag hat mir ein wunderschönes und sündhaft teures Outfit wieder ins Gedächtnis gerufen… Es liegt “gut verstaut” in einem Pappkarton unter Mottenpapier.
    Es handelt sich um ein anthrazitfarbenes schwingendes Cashmere-Cape mit Fuchsbesatz am Saum und als Kragen. Kosten: nach Preisnachlass noch 500,-. Ein echtes Traumstück, doch leider kannte ich diesen Blog – und speziell den Beitrag zum Thema ” Traumkleid(ung) und wirklicher Lebensstil” noch nicht, und so ließ ich mich verführen.
    Wenn ich dann aber doch dieses besondere Stück als kleine x mit mehr Busen trage, dann mit einer schmalen Hose und höheren Schuhen. Eine Seite werfe ich über die Schulter, so dass der Saum eine Diagonale bildet und das Volumen am Oberkörper etwas reduziert ist. Dann schwebe ich durch die Gassen der Altstadt und fühle mich wie eine Prinzessin…bis ich wieder in meiner kleinen 2 Zimmer Wohnung bin

    • Modeflüsterin

      Liebe Aleks,

      was für eine schöne Erzählung – fast wie ein kleines Märchen! Das Cape klingt tatsächlich wie ein Traum. Und daher solltest Du es so oft wie möglich tragen! Auch zu zerrissenen Jeans (falls Du diese trägst) oder zu ganz lässigen Outfits mit Sneakers (ja, auch wenn Du eher klein bist – was soll’s? Man lebt nur einmal!). So ein schönes Stück möchte ausgeführt werden. Warum sollte sich eine Frau nicht jeden Tag wie eine Prinzessin fühlen dürfen? Und auch 2-Zimmer-Wohnungen können ein kleines König(innen)reich sein… 😉

      Liebe Grüße von Prinzessin zu Prinzessin
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Was für ein toller Artikel, danke! Gerade gestern, nach dem Besuch einer Matinee habe ich mir überlegt, ob ein Poncho denn etwas wäre für mich. Jetzt weiß ich, wonach ich Ausschau halten soll und wovon ich besser die Finger lasse!

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, Yvonne!
      Dann wünsche ich mal eine gute Jagd!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,

    ich habe zwei Cape/Poncho-Mischlinge. Eines ist eine Art rechteckige Stola aus anthrazitfarbener Schurwolle (Feinstrick) mit zwei Ärmelschlitzen, vorne offen – das geht wohl eher in Richtung Poncho. Das andere ist einem strukturierten, schweren, hellen Baumwollstoff, ebenfalls mit Ärmelschlitzen und ohne Kragen oder Verschluss – hat aber Nähte, das würde ich eher in Richtung Cape schieben. Beide liebe ich, weil sie einfarbig und schlicht sind man sie sowohl drinnen als auch draußen tragen kann und zur Not auch über einem Blazer/einer leichten Jacke. Und beide fallen so schön locker und zipfelig 🙂 So ein richtiger Ethno-Poncho würde zu mir nicht passen, und bei Karos bin ich auch raus (Herr Kretschmer würde sagen “ich habe Karo-Sperre).

    Herzlichen Gruß,

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      das klingt nach sehr vielseitig einsetzbaren und praktischen Exemplaren. Super! Und das mit der “Karo-Sperre” hat mich sehr amüsiert. Musste gleich mal überlegen, welche modische Sperre ich mir auferlegen würde… Vielleicht eine kleine, liebliche Blümchenmuster-Sperre… Hihihi!

      Also dann: Liebe Grüße von der Blümchen-Gesperrten an die Karo-Gesperrte!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,

    das habe ich mir gedacht, dass bald ein Artikel über die allgegenwärtige Ponchomode kommt. Und meine Vermutung, dass Capes und Ponchos für meine eher kleine A-Figur nicht optimal sind, hat sich doch ziemlich bestätigt. Im Grunde ist die Ponchomode ja die konsequente Weiterentwicklung der seit Jahren angesagten Silhouette unten skinny, oben oversized, mit der ich auch schon meine Probleme habe.
    Auf den Ausweg, einen Poncho mit Gürtel zu tragen habe ich wenig Lust, das wirkt mir irgendwie zu angestrengt. Was ich aber probieren werde, ist, einen offenen Feinstrickponcho aus ganz feinem Material (z.B. Viskose) als Strickjackenersatz über einer Bluse oder einem Kleid zu tragen und dabei die Schultern zu akzentuieren. Manchmal habe ich nämlich das Problem, eine passende Strickjacke zu einer Bluse oder einem Kleid zu finden, auch weil die Ärmel oft so eng geschnitten sind, dass es ein Gewurschtel gibt. Da könnte ein Poncho eventuell eine Alternative sein.

    Herzliche Grüße,
    Karin

    • Modeflüsterin

      Liebe Karin,

      da hast Du es auf den Punkt gebracht: Das praktische Element eines (offenen) Ponchos ist auch für mich die Tatsache, dass man ihn über alle Ärmelformen problemlos darüber anziehen kann – ohne “Gewurschtel”, wie Du so schön sagst. Dieses Problem habe ich nämlich auch oft: Die Ärmel von Blusen oder Tops sind vergleichsweise weiter als die Strickjacken-Ärmel und so können die beiden Kleidungsstücke kaum ansehnlich übereinander im Lagenlook getragen werden. Das geht vor allem denjenigen Frauen so, die gerne Feinstrick tragen – siehe auch das Strickwaren-Mischpult. Da ist ein Poncho eine praktische Lösung. Danke für diesen wichtigen Tipp!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Martina Berg

    Hallo Stephanie, wieder ein absolut “heißes Thema”, was Dir sehr gut gelungen ist, auf den Punkt zu bringen. Danke für die vielen Hinweise und Tipps, die ich gerne auch an meine Leserinnen weitergebe. Deine Bilder sind wunderschön! Auch ich besitze ein Cape schon über 10 Jahre und trage es jeden Herbst – egal, ob es jetzt “in” war/ist oder nicht. Ich finde dieses Accessoire einfach schick und absolut zeitlos.
    Beste Grüße aus München – Martina

    • Modeflüsterin

      Liebe Martina,

      dann sind wir ja mal wieder einer Meinung, wie so oft 🙂
      Ich freue mich immer, wenn Du Deine Leserinnen auf die Tipps der Modeflüsterin aufmerksam machst und sie dadurch auch einmal hier auf den Blog finden – danke dafür!
      Leider musste ich gerade in letzter Zeit die Erfahrung machen, dass Stilberaterinnen (aber auch namhafte Mode-Marken!) meine Texte, Tipps und sogar Illustrationen einfach übernehmen, um ihre Kundinnen zu betreuen oder um für ihre eigenen Services zu werben – und sogar ohne dabei auf die Quelle der Informationen hinzuweisen. Ich bin mir nicht sicher, ob diese einfach nicht wissen, dass sie urheberrechtlich geschütztes Material – außer in eingeschränktem Maße als Zitat – überhaupt nicht verwenden dürfen oder ob sie diese Tatsache einfach dreist übergehen… Das macht mich sehr traurig und ich muss zwischenzeitlich sogar einen Anwalt beschäftigen, der meine Rechte schützt.
      Da ist es schön zu wissen, dass es auch anders geht. Und dass es auch Stilberaterinnen wie Dich gibt, die die Arbeit von anderen respektieren und entsprechend damit umgehen. Das musste jetzt einfach mal gesagt werden 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie,
    an Capes und Ponchos kommt man dieses Jahr einfach nicht vorbei. Deshalb freue ich mich doch sehr, dass du das Thema aufgreifst. Denn ich hege schon ein wenig den Wunsch mir ein Cape anzuschaffen. Bislang war ich kein großer Fan dieses Kleidungsstückes. Ich finde das Zusammenspiel mit einer Handtasche recht umständlich. Auch habe ich den Verdacht, dass mich (Frostbeule) ein Poncho nicht genügend wärmt. Aber vielleicht liegt es auch eher an mir. 😉
    Also bei nächster Gelegenheit werde ich mir mal ein Cape umhängen und schauen wie ich mich daran fühle.
    Wünsche dir noch eine gute Woche. Grüße Cla

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      bei Deinen relativ ausgeglichenen Proportionen musst Du eigentlich nur darauf achten, dass Du Muster und Struktur des Capes auf Deinen Stiltyp abstimmst. Wenn Dir ein Poncho pur zu kalt ist, dann kannst Du ihn auch über eine Biker-Jacke oder einen Mantel anziehen. Das mache ich immer so. Ich trage meinen sogar, wenn ich Lust habe, im Winter über einer Daunenjacke… beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt im letzten Jahr. Dann geht ein Poncho vom Styling her schon mal in Richtung “Riesen-Schal” 😉 Viel Spaß bei Deinem Poncho-Test!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Anke Barbara

    Liebe Modeflüsterin,

    vor Kurzem habe ich Ihren Blog entdeckt und bin seitdem begeistert davon, wie oft ich hier Antworten auf meine Fragen finde. Zuletzt in Ihrem Beitrag zur französischen Mode – den ich so gelungen fand, dass ich ein vorher bestelltes Buch zu dem Thema wieder zurückgegeben habe, da es nicht halb so hilfreich war. Und jetzt bestärkt mich dieser Beitrag in meiner Einschätzung zum aktuellen Thema Poncho / Cape: Obwohl ich gerade Ponchos an großen Frauen toll finde, lasse ich als kleine Sanduhr lieber die Finger davon. Bei 1,62 zählt jeder Zentimeter.

    Ich freue mich schon auf weitere Beiträge und sage Danke für Ihr Engagement für uns Ratsuchende.

    Viele Grüße

    Anke

    • Modeflüsterin

      Liebe Anke,

      herzlichen Dank für Ihre begeisterte Rückmeldung! Solche Kommentare bestärken mich darin, mit der Modeflüsterin weiterzumachen 🙂
      Und wenn Sie darin bestärkt werden, dass ein Poncho nicht zu Ihnen und Ihrer Figur passt, dann ist das ja auch schon ein großer Gewinn. Das Geld, das Sie jetzt gespart haben, können Sie für ein wärmendes Kleidungsstück aufheben, das wirklich perfekt zu Ihnen passt – um sich dann ein hochwertigeres Exemplar davon zuzulegen. Und damit wären wir wieder beim Thema: Wer weniger und selektiver, aber hochwertiger einkauft, kommt nicht nur seinem Stil, sondern auch dem perfekten Kleiderschrank immer näher… Dabei unterstütze ich gerne 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Liebe Stephanie,

    der Look mit Poncho und Gürtel wurde heute gleich mal ausprobiert. 100 prozentig wohl gefühlt habe ich mich aber noch nicht. Eher, als wäre mir mein Pferd abhanden gekommen 😉 vielleicht lag es daran, dass ich meinen wollweißen Poncho mit Jeans kombiniert habe?! Obwohl ich im Büro keinem strengen Dresscode unterliege war mir das nicht officetauglich genug. Dazu kommt, dass mein Poncho schon ein paar Jahre alt ist und damals eher günstig war. Heute würde ich in bessere Qualitätinvestieren!
    Ich finde Ponchos perfekt zum “layern”, aber der Zwiebellook scheitert bei mir meist daran, dass ich nicht alle Komponenten eines wirklich abgestimmten Looks beisammen habe. Gerade weil ich zunehmend auf die Qualität der Stücke achte, ist mein Kleiderschrank reduziert, jedenfalls im Vergleich zu vielen anderen Damen! In einer Zeitschrift habe ich eine tolle Kombi gesehen, ein wunderschönes Etuikleid mit einem Poncho darüber. Für mich leider unsinnig, denn wohin mit meinen nackten Armen? Das ist mir einfach zu kalt. Es müsste also die passende Strickjacke her und schon geht das Problem wieder los 🙂 mal sehen, ob mein Poncho und ich noch Freunde werden!
    Liebe Grüße, Jessie

    • Modeflüsterin

      Liebe Jessie,

      ja, ein Poncho ist eher ein Freizeit-Utensil… Und übers Etuikleid ohne Arm ist er leider auch nicht herbst-tauglich. Beim Thema Lagenlook und zusammenpassenden Kleidungsstücken, könnte ich mir vorstellen, dass das Konzept der “Capsule Wardrobe” Dir beim Aufbau Deines Kleiderschranks weiterhelfen könnte. Bei der Zusammenstellung solcher “Capsules” fällt nämlich meist ziemlich schnell auf, welche wichtigen Verbindungsstücke im Schrank noch fehlen, die gleich mehrere Looks zusammenhalten können. Nur so ein Gedanke…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Ich finde Ponchos und Capes sehr schön und habe schon beides in meinem Kleiderschrank platziert. Du hast ein schönes gleichzeitig aktuelles und zeitloses Thema ausgesucht. Ich habe gestern gerade erst einen Look mit einem Poncho veröffentlicht 🙂

    http://www.thesmallnoble.de

    • Modeflüsterin

      Danke Dir, Patrizia – auch für den Hinweis auf Dein Outfit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Hallo Stephanie,

    guter Artikel über Poncho/Cape.

    Ich trage seit einige Jahren ein Cape (knielang und mit Armschlitzen).
    Ich freue mich, wenn ich es demnächst wieder über die Schulter werfen kann.

    Meine Frau sagte mir, dass man überal liest: Heuer kommt man nicht am Cape vorbei. Das wird vermutlich nur für die Damenmode Gültigkeit haben, obwohl man immer wieder im Internet (auch für diese Saison) Capes für Männer sieht, aber Männer bleiben eher beim “Althergebrachten” 😉

    Ich gehe aber auch als Mann gerne mit meinem Cape, man fällt zwar auf, aber ich glaube nicht negativ, ich habe auch schon von 2 Damen Komplimente bekommen.

    Eine Frage zum Tragen des Capes hätte ich: Ich trage die Hände ganz gerne unter dem Cape, habe jedoch beobachtet, dass die Frauen fast immer die Hände durch die Armschlitze stecken.
    Schaut das besser aus oder ist es unmodern, wenn man die Arme im Cape hat?

    Liebe Grüße Werner

    • Modeflüsterin

      Lieber Werner,

      leider habe ich von Herrenmode nicht viel Ahnung… Aber wenn Sie für Ihre Capes Komplimente bekommen, werden Sie wohl alles richtig machen 😉

      Zum Thema Hände: Ich vermute, dass das weniger mit modischen, sondern mit praktischen Aspekten zusammenhängt. Frauen tragen Handtaschen und da bietet es sich an, die Hände durch die Schlitze zu stecken, um diese zu halten. Außerdem kann man einfach mehr Dinge tun, wenn die Hände frei sind…

      Weiterhin viel Freude an Ihren Capes wünscht Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Danke Dir, Sabina!
      So ein Cape hat immer ein bisschen Drama… und ich muss einfach an Miss Marple und Krimi-Komödien denken, wenn ich ein schwarzes Exemplar wie Deines sehe 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Ich habe mich bisher nie so wirklich daran getraut; mir gefallen aber sowohl Capes als auch Ponchos an anderen Frauen immer super. Sie wirken immer so schön lässig, aber trotzdem elegant….in den letzten Wochen fallen sie mir immer öfter aus – ein schönes Thema hast du da ausgesucht. Beim nächsten Shoppingbummel werde ich mal die Augen aufhalten und an deine Tipps denken… Viele Grüße und ein schönes Abend, Anke

    • Modeflüsterin

      Liebe Anke,

      immer schön daran denken: alles kann, nichts muss. Wenn Du Ponchos und Capes allerdings noch nie ausprobiert hast, dann ist jetzt die Zeit, um herauszufinden, ob das eine wertvolle Ergänzung in Deinem Kleiderschrank wäre. Bin gespannt, wie Dein Urteil dazu ausfällt…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Guten Abend,
    Ich (18) stöbere öfter mal auf ihrer Seite, weil – sie ahnen es – ich eine zumindest für mich recht komplizierte Figur habe. Erst einmal wollte ich mich bedanken, dass sie jungen Mädchen wie mir solche Tipps geben und uns so helfen unsere Stil zu finden.
    Jetzt habe ich aber auch noch ein Problem, ich glaub ich weine nämlich gleich. Die Capes und Ponchos sind so unglaublich schön, aber für mich total ungeeignet: klein (knappe 1,50) und X-Figur wie sie im Buch steht, mitsamt breiten Schultern, großer Brust (65H/70G) schmaler Taille und breiten Hüften. Dabei aber doch eher ‘schlank’, zumindest im weitesten Sinne. Ich brauche jetzt eine Winterjacke und bin total am verzweifeln, nach welchem Schnitt ich ausschau halten soll. In den meisten fühle ich mich einfach wie ein Zelt, passt es an der Brust, passt es sonst nirgendwo.
    Wenn sie vielleicht auf das grade doch eher aktuelle Thema eingehen könnten oder mir vielleicht einen kurzen Tipp hier als Antwort schicken könnten, wäre ich unglaublich dankbar!
    Schönen Abend noch! 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe HG (aufgrund Deines noch jungen Alters ist das völlig ok, wenn Du hier nur die Abkürzung Deines Namens veröffentlichen willst – ich kenne Deinen Namen ja und weiß, dass Du “echt” bist… ;-),

      schön dass auch so junge Frauen wie Du hier bei der Modeflüsterin etwas Nützliches finden! Aber ich kann Dich beruhigen: Aus den vielen Zuschriften, die ich erhalte, weiß ich, dass Du mit Deiner Erfahrung hinsichtlich der Passform bei weitem nicht alleine bist! Es gibt sooo viele Frauen, die das gleiche Problem haben, dass die Standard-Konfektionsgrößen einfach nicht passen. Und wenn man mal genau darüber nachdenkt, ist das auch gar nicht weiter schlimm. Denn mal ehrlich: Wer ist schon Standard? Und vielleicht noch wichtiger: Wer möchte schon wirklich gerne Standard sein? Ich finde es viel besser, außergewöhnlich und einzigartig zu sein 😉 Ich bin übrigens auch kein Standard, habe meine ganz eigenen Passform-Probleme und kenne um mich herum fast ausschließlich Frauen, denen es ähnlich geht – tolle Frauen!
      Und einen Grund zum Weinen gibt es auch nicht, wenn ein Modetrend mal nicht zu einem passt. Auch das liegt eigentlich in der Natur der Dinge. Je einzigartiger Frau ist und je präziser sie damit ihren eigenen Stil definiert hat, desto weniger Trends wird sie folgen, denn desto weniger Trends passen auch zu ihr. Logisch oder? Dann hilft es nur: Sich daran zu erfreuen, wenn es andere Frauen gibt, denen ein Trend gut steht. Nicht jedes Bild, das uns gefällt, können wir ins eigene Wohnzimmer hängen – aber an einem Besuch im Museum können wir uns trotzdem daran erfreuen.

      Nun aber zu Deiner Frage: Es wird wahrscheinlich nichts daran vorbeiführen, dass Du Dir eine taillierte, schlichte Winterjacke kaufst (vielleicht mit einer flachen Steppung, die mit Daunen gefüllt ist, damit es schön warm ist), die Dir am Busen und an den Schultern gut passt und die Du dann von einem Schneider an der Taille enger machen lässt. Eine Alternative wäre eventuell, dass Du nach einer etwas weiter geschnittenen Jacke oder Mantel im “Morgenmantel-Stil” Ausschau hältst, die mit einem Gürtel geschlossen und auf Figur gebracht wird. Solche Schnitte passen meist zur X-Figur ganz gut. Das musst Du aber im Einzelfall klären. Ich hoffe, dass Du damit weiterkommst! Und ganz wichtig: Erlaube niemals, dass Dich Mode (sinnbildlich oder innerlich) zum Weinen bringt, wenn sie nicht passt! Was nicht passt, wird entweder passend gemacht oder wird gnadenlos aus dem Schrank verbannt! Mode sollte dazu da sein, unser Herz zu erfreuen! Und alles, was das nicht bewirkt, hat keine Daseinsberechtigung in Deinem Leben!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Nach langer Abstinenz (Kur, beruflicher Stress u. s. w.) schaffe ich es nun endlich wieder, bei der Modeflüsterin vorbeizuschauen.

    Ich mag sowohl Capes als auch Ponchos sehr (Besonders die Ponchos passen ja auch so gut zum Boho-Style!), allerdings stehen sie mir persönlich überhaupt nicht.
    Da hilft auch der Trick mit dem Taillengürtel nicht. Im Gegenteil!
    Ich habe schon mehrfach probiert, weite Blazer, Jacken und Blusen derart “auf Figur zu bringen”, wie du immer so schön sagst.
    Das Ergebnis:
    Unter dem Gürtel bilden sich unschöne Falten, die über der Hüfte aufspringen und dort zusätzliches Volumen addieren, was extrem unvorteilhaft aussieht.
    Der dicke Stoff der Jacken u. s. w. trägt zudem ziemlich auf.
    Und selbst bei dünneren Oberteilen (beispielsweise weiten Blusen) führt die Betonung der Taille bei mir dazu, dass die Breite der Hüfte im Vergleich dazu extrem hervorsticht.
    Ich bin daher zu dem Schluss gelangt, dass ein Taillengürtel bei mir nur in folgenden Konstellationen sinnvoll ist:

    – über einem ohnehin eng anliegenden langen Oberteil aus dünnem Stoff in Verbindung mit einem engen Rock oder einer sehr engen Hose und …

    – über einem langen Teller- oder Bleistiftrock mit hoher Taille in Verbindung mit einem weiteren Oberteil, das in den Bund gesteckt wird.

    Ist leider nicht zu ändern, aber ich bin ja froh, dass ich es herausgefunden habe.
    Überhaupt stehen gerade die kürzeren Ponchos nur großen Frauen mit langen, schlanken Beinen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      schön dass Du wieder hier bist! Ich hoffe, die Kur war gut und hat Dich Deinem Ziel näher gebracht!
      Ein Gürtel ist tatsächlich nicht immer die einzig wahre Lösung. Es ist nur immer noch eine Chance, etwas, das eigentlich zu viel Volumen für den Körper hat, vielleicht doch noch ein wenig zu zähmen. Oder doch noch ein wenig Struktur in ein Kleidungsstück zu bringen, das eigentlich zu lose, locker oder unstrukturiert für den eigenen Stil ist. Falls das nicht klappt, wie in Deinem Fall, dann führt leider nichts daran vorbei, das entsprechende Stück eben nicht zu tragen (wenn es einem nicht ohnehin egal ist, ob man etwas kräftiger oder eher schlanker wirkt – Figuroptimierung muss ja nicht immer das Ziel sein…). Manche Körperformen wirken einfach am besten, wenn die Kleidungsstücke figurnah oder figur-umspielend bleiben. Und in dieser Beziehung stimmt es leider wirklich, was Du sagst: Viel ungebändigtes Volumen am Oberkörper vertragen am besten große Frauen mit schlanken Beinen… seufz! Da trifft es sich gut, dass die Mode so viele andere Schnitte bereithält, die dann auch kleineren Frauen mit kräftigeren Beinen stehen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  23. Wow, was für ein toller Artikel. Und genau auf den Punkt gebracht. Leider stimmt auch jedes Wort und zwar sage ich deshalb leider, weil meinem Figurtyp ein Poncho überhaupt nicht steht, ich aber trotzdem einen haben möchte. Hm…

    Sind auf jeden Fall tolle Tipps dabei und ich werd mich da jetzt ein wenig auf deiner Seite durchlesen.

    Danke, LG

    • Modeflüsterin

      Liebe Tina,

      ich finde ja nicht, dass Frau immer nur Figuroptimierung betreiben sollte… Manchmal muss es eben dann auch ein Teil sein, von dem man weiß, dass es die Figur nicht gerade positiv unterstützt – aber den eigenen Stil unbedingt. Da muss Frau immer ein wenig abwägen, was im Einzelfall wichtiger ist. Ich weiß, leichter macht Dir das Deine Entscheidung nicht 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  24. Anne-Marie

    Wenn man nicht viel Geld investieren möchte kann man auch eine einfache Decke über die Schultern drapieren. Ich habe das oft in Marokko gesehen und das sah einfach – ziemlich lässig aus :-))

    • Modeflüsterin

      Liebe Anne-Marie,

      ich weiß nicht, wie alt Du bist, daher bewege ich mich jetzt auf dünnem Eis: Ich finde, dass ein junger Mensch tatsächlich mit Decken experimentieren könnte… Bei reiferen Damen würde ich das jetzt nicht unbedingt empfehlen, es sei denn die Dame ist in Marokko im Urlaub… 😉
      Für das kleine Budget würde ich vielleicht eher an Handarbeit denken, denn ein schöner Poncho lässt sich bestimmt auch toll stricken oder aus Strickstoffen nähen.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  25. Liebe Modeflüsterin,

    danke für den tollen Artikel. Mit Ponchos kann ich gar nichts anfangen und Capes verbinde ich immer irgendwie mit Doris Day 🙂 .
    Aber das macht nichts, es gibt auch tolle Mäntel. Und auch wenn ich mit 1,51 m nicht zur Zielgruppe dieser Kleidungsstücke gehöre, der Artikel hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen. Ich finde es auch besonders toll, dass immer auch auf uns “kleine Frauen” eingegangen wird. Das ist sonst leider sehr selten, daher DANKE dafür. Das Neueste von der Modeflüsterin gehört mittlerweile zu meinen Sonntag! Vielen lieben Dank für diese Bereicherung.

    L. G.
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      vielen Dank für das schöne Feedback, dass die Modeflüsterin zu Deiner Sonntags-Lektüre gehört! Da fühle ich mich sehr geehrt 🙂
      Ich bemühe mich immer, dass die Tipps hier für möglichst viele Frauen mit unterschiedlichen Figuren hilfreich sind – auch wenn ich mich natürlich bei manchen Beiträgen nur mit bestimmten Figurtypen beschäftige. Und leider kann ich nicht immer alle Wunschthemen gleichermaßen ausführlich bedienen. Aber ich arbeite daran 😉

      herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  26. Sabine Stechert

    Liebe Stephanie,
    danke für deine viele Arbeit. Ich habe vor vielen Jahren ein wadenlanges Lodencape in Salzburg gekauft. ich bin A, aber 1,77 m groß und finde mich darin gut. Die Bayern nennen so ein Teil Wetterfleck. Nur im Auto ist es unbequem, denn die Armlängen, es hat keine Schlitze, sind irgendwie immer zu kurz.
    Mein Traum wäre allerdings so ein Samtcape, bodenlang mit Kapuze für über das Abendkleid. Aber wer trägt sowas schon noch? Bei uns höchstens die Weinkönigin.
    Viele Grüße
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      das mit der Weinkönigin ist gut… Ein langes Samt-Cape ist natürlich ein Traum, den auch Aschenputtel oder Schneewittchen träumen könnte… Ich wünsche Dir, dass Du diesen Traum vielleicht sogar einmal in Dein Leben bringen kannst. Ich denke da jetzt an Kostümverleihe, Fasching und ähnliches. Warum nicht? Wo ein Samtcape, da ein Weg… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Nicole,

      vielen Dank dafür, dass Du mich zum Linkup eingeladen hast! Hätte ich hier auf dem Blog noch irgendetwas dazu einfügen sollen? Ich kenne mich leider mit Linkups überhaupt nicht aus und hoffe, ich habe alles richtig gemacht… Lieben Dank auch für Dein tolles Feedback, das mich sehr freut!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  27. Was für ein sinnvoller Artikel – vielen, vielen Dank!
    Seit Wochen schon möchte ich mir einen Poncho bzw. ein Cape stricken.
    Ich durchforste die einschlägigen Seiten nach guten Strickanleitungen und bin immer hin- und hergerissen: Cape oder Poncho?

    Da ich eine A-Figur habe wurde mir die Frage nun beantwortet: Poncho! Juhuu!
    Vielen Dank, ich mache mich gleich ans Werk.

    • Modeflüsterin

      Liebe Julia,

      dann wünsche ich Dir schon mal gutes Gelingen und dann viel Freude an Deinem Werk!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  28. Hallo liebe Modeflüsterin,

    vielen Dank für diesen Beitrag! Ich lese Ihren Blog schon lange sehr aufmerksam und habe schon viele tolle Tipps erhalten.
    Ich habe eine (sehr schlanke) Y- Figur mit großem Busen und bin (auch dank Ihres Blogs) im Großen und Ganzen recht sicher mit meiner Kleiderwahl und weiß (denke ich) ganz gut, was mir steht.
    Auf Ponchos und Capes konnte ich mir bisher aber keinen Reim machen. Ich finde die Dinger supertoll, habe aber immer geglaubt, die stehen mir nicht.
    Nach dem Lesen dieses Beitrages habe ich sofort einen weich fallenden, langen Poncho erstanden, der vorne offen ist. Muster und Fransen befinden sich ausschließlich unten am Saum. Ich fühle mich sehr wohl damit und hoffe, ihn noch oft tragen zu können.

    viele Grüße
    Kristina

    • Modeflüsterin

      Liebe Kristina,

      das ist ja eine schöne Nachricht! Dann hat es mit Deinem Lieblings-Stück ja doch noch geklappt. Ich bin sicher, dass Du den Poncho noch ganz häufig tragen wirst – und bitte auch immer noch, wenn der ganz heiße Trend wieder vorbei ist. Solche Teile sind jahrelang tragbar – völlig unabhängig von der Konfektionsgröße! Viel Freude damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  29. Es lohnt sich einfach immer auf deinem Blog vorbei zu schauen – nirgendwo sonst gibt es so detaillierte und hilfreiche Tipps! Jetzt weiß ich auch, warum ich mich in Ponchos immer so versunken und Sack-artig fühle – mit fehlt ein Gürtel! Vielleicht probiere ich es doch noch einmal mit einem netten Poncho, wobei ich manchmal trotzdem schnell frieren, wenn die Kälte von “unten” kommen kann. Ganz liebe Grüße, Vanessa <3

    • Modeflüsterin

      Liebe Vanessa,

      das ist sehr schön, dass Du das so empfindest – danke Dir! Ich hatte Dir ja schon auf Google+ kurz meine Ideen zum Thema Poncho geschildert… Für mich bist Du am ehesten der Stiltyp für einen dieser absolut luxuriösen, aber schlichten Ponchos mit Pelzbesatz – natürlich in Deiner Basisfarbe Schwarz oder ganz extravagant in Schneeweiß… hui, das könnte ich mir gut vorstellen! Die lassen sich übrigens auch gut über einen Wintermantel oder über einer Daunenjacke tragen. Bin gespannt, wie Deine Lösung aussehen wird 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  30. Danke, liebe Stephanie, für den tollen Artikel!
    ich Liebe Ponchos, große Tücher, Schals und dergleichen ( ich friere leicht 🙂 )
    Meine Kombis:
    -FeinstrickPoncho über Sommerkleid oder Bluse am Sommerabend
    -was mit Fransen zum Hippiekleid
    -große Tücher oder breite Schals überm Manteln (unifarben über leicht gemustertem, kariert oder sonstiges Muster über uni-Teilen)
    Neuerwerbung ist ein kurzes schwarzes Wollcape mit Kapuze, herrlich kuschelig, über Pulli und warmer Hose.
    Zur Farbwahl: Schlammtöne, taupe oder dieses graubeige kann man wunderbar untereinander mischen und hat keine Probleme, etwas passendes für unter den Poncho oder das Cape zu finden (gilt natürlich auch für alle anderen Farbfamilien)

    Ich bin 1,62m kurz und kann diese Sachen trotzdem gut tragen, weil ich eben keine ellenlangen Exemplare nehme, sondern so etwa bis zur Taille oder Hüfte.
    vielleicht traut sich die Leserin oben mit ihren 1,60m doch mal an einen Poncho…

    Ganz liebe Grüße sendet Kara
    und wünscht allen eine gute Woche

    • Modeflüsterin

      Liebe Kara,

      das klingt nach einer echten Poncho- und Cape-Liebe! Und ich finde es toll, dass Du anderen kleineren Frauen hier Mut machst, es einfach mal auszuprobieren. Wir Frauen sollten uns viel mehr gegenseitig inspirieren, ermutigen und unterstützen – auch wenn es manchmal nur moralisch ist. Danke dafür!

      Dir noch eine schöne Woche und herzliche Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  31. Kompliment für diesen Post und die zahlreichen Tipps! 🙂 Ponchos sind in diesem Jahr echte Must-Haves und noch dazu so bequem und kuschlig, was will man mehr bei dieser Kälte momentan?! 🙂 Schau gerne mal auf unserem Blog vorbei, wir haben auch ein Poncho-Outfit und schöne Kombinationsmöglichkeiten zusammengestellt.

    Liebe Grüße
    Laura

    • Modeflüsterin

      Liebe Laura,

      leider habe ich unter dem angegebenen Link keinen Blog, sondern einen Shop gefunden. Links zu kommerziellen Seiten sind hier leider nicht erlaubt. Sorry! Trotzdem vielen Dank für Dein positives Feedback zur Modeflüsterin!

      Viele Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  32. Hallo,
    ich habe von meiner Tante aus USA ein Cape geschickt bekommen, dass nur 2 Armlöcher hat. Man kann es also nicht über den Kopf anziehen. Aber WIE zieht man dieses Teil denn dann an????
    Vielleicht kannst Du mir helfen?
    Liebe Grüße
    Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      dann war ich wohl dieses Mal zu spät dran… 😉 Dir viele Freude an Deinem neuen Poncho!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  33. Jaaaaa 🙂 Der Poncho…nach ewigen jahren ohne, habe ich mir dieses Jahr auch einen gekauft und bin begeistert. Er ist so unfassbar praktisch!
    Lg Jessi

    • Modeflüsterin

      Liebe jessica,

      ja, genau das finde ich auch. Ponchos sind das “Sofort-Interessant-Mach-Basic” für viele klassische Looks und unglaublich vielfältig einsetzbar. Dann wünsche ich Dir weiterhin viel Freude an Deinem neuen Liebling!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  34. Monika Hengelhaupt

    Hallo Stephanie,

    ich habe auch ein Cape geschenkt bekommen was nur zwei Armlöcher hat. Man kann es nicht über den Kopf ziehen. Leider weiß ich nicht wie ich es tragen soll. Vielleicht kannst du mir helfen?!

    Liebe Grüße
    Moni

    • Modeflüsterin

      Liebe Monika,

      da bin ich jetzt zur Abwechslung mal völlig überfordert: Ich kann das Cape nicht sehen, Dich nicht sehen, weiß nicht, welchen Stil Du hast… Und auf dieser Basis ein persönliches Outfit zu empfehlen – das ist leider nicht möglich. Sorry! Vielleicht möchtest Du bei 3complimetns mal eine kleine Outfitberatung machen? Das würde ich jetzt in diesem Fall empfehlen… Auf jeden Fall viel Erfolg und vor allem: Freude am neuen Cape!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  35. Hallo,

    Ein schöner Artikel, der mir sehr geholfen hat. Da ich dieses Jahr wieder viele Capes in den Läden und online Shops entdeckt habe, will ich es, trotz Sanduhrfigur mit Vorliebe für Röcke und Kleider, mit einem Cape versuchen. Allerdings will ich es mir selber nähen aus marineblauen Samt mit Military-Elementen. Ich hoffe, es wird durch diese Kombi trotzdem alltagsfähig 🙂

    Das Cape wird dann pobedeckend, kann ich wohl bei dieser Länge trotzdem mit Röcken/Kleidern kombinieren? Die Modelle tragen ja immer nur schmale Hosen und doof aussehen soll Rock mit Cape ja auch nicht aussehen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Natalie,

      die Kombination Cape plus Rock oder Kleid funktioniert nur dann richtig gut, wenn entweder der Rock sehr schmal ist (Stichwort: Bleistiftrock) oder das Cape sehr lang. Mit lang meine ich entweder den Rocksaum bedeckend oder zumindest bis ca. 10 oder 20 Zentimeter oberhalb des Rocksaums… Sobald der Rock weiter ist, passt eine Po-Länge nicht mehr gut dazu 🙁
      Allerdings kann ich mir das von Dir beschriebene Cape im Military-Stil mit Samt (Hach – herrlich!) ganz hervorragend zur Jeans vorstellen… Ok, das ist jetzt wieder eine Hose… 😉 Hoffe, das hilft Dir trotzdem weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        Danke für die Antwort. Ja po-bedeckend würde eh mindestens den halben Oberschenkel bedecken, wollte nur zum Ausdruck bringen, das es kein kurzes Cape wird Ja ich muss mal schauen wie das aussehen wird., zur Not eben leider ohne Rock

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