Mode-Trend-Barometer 2014: Die neuen Farben und Muster

Feminine Blumenmuster und Volants auf einer ladyliken Silhouette, dazu sportive Details: So sieht die neue sportliche Eleganz aus. Das Outfit aus gerafftem Bleistiftrock mit Volants in Midi-Länge, Oversize-Blazer mit überweiten Ärmeln, Streifen-Gürtel und Plateau-Sandalen spielt mit trendy Kontrasten.

Feminine Blumenmuster und Volants auf einer ladyliken Silhouette, dazu sportive Details: So sieht die neue sportliche Eleganz aus. Das Outfit aus gerafftem Bleistiftrock mit Volants in Midi-Länge, Oversize-Blazer mit überweiten Ärmeln, Streifen-Gürtel und Plateau-Sandalen spielt mit trendy Kontrasten.

Oder: Welche Mode-Trends passen in Ihre Basisgarderobe?

Verlieren Sie auch schnell den Überblick über all die neuen Mode-Trends und vermeintlichen “Must-haves” der Saison? Können Sie sich nur schwer entscheiden, welcher aktuelle Trend ihre Basisgarderobe zeitgemäß aufpeppen könnte? Dann ist mein Mode-Trend-Barometer 2014 für Sie gemacht. Darin fasse ich die wichtigsten Mode-Trends für diese Frühjahr-Sommer-Saison zusammen und bewerte sie nach Tragbarkeit und Vergänglichkeit. Dabei habe ich besonders die Bedürfnisse von starken, erwachsenen Frauen im Blick.

Während ich mich im ersten Teil des Barometers den Kleidern, Tops, Röcken und Hosen gewidmet habe und im zweiten Teil die Schnitt-Details und Materialien im Mittelpunkt standen, geht es heute um die Farben und Muster für kommende Frühjahr-Sommer-Saison. Dabei werden Sie einige alte Bekannte wiedertreffen und sich – vielleicht – neu verlieben.

Teil 3: Die neuen Farben und Muster

Wie bisher, sehen Sie meine persönliche Bewertung schnell anhand der bekannten Pfeil-Symbole:

  • Pfeil nach oben = Dieser Trend könnte sich auch länger in Ihrem Kleiderschrank halten.
  • Pfeil nach rechts = Dieser Trend ist nur für ganz bestimmte Figuren oder Stil-Typen tragbar.
  • Pfeil nach unten = Dieser Trend ist schnell wieder vergessen oder nur sehr schwer tragbar.

pfeil-rechts-100-kompDie Trendfarbe des Jahres: Radiant Orchid

In jedem Jahr verkündet PANTONE, eine international führende Firma für die Standardisierung von Farben für die Design-Branche, eine Farbe des Jahres. Im Jahr 2014 fiel die Wahl auf “Radiant Orchid”. Dahinter verbirgt sich ein Farbton, der sich in etwa zwischen Fuchsia, Pink und Violett bewegt. “Radiant” heißt auf Deutsch so viel wie leuchtend, strahlend, aber auch hell. Das heißt, die Jahresfarbe ist hauptsächlich für Frauen tragbar, die leuchtende, kräftige Farben bevorzugen. Zudem liegt die Farbe auf dem Spektrum zwischen Rot und Blau, zählt damit zu den kühleren Rottönen. Tragbar ist die Farbe vor allem für den kontrastreichen Wintertyp, der Sommertyp wählt eine etwas pudrigere Variante. Herbst- und Frühlingstypen sollten die Finger von dieser Farbe lassen oder zu einer Farbton-Variante greifen, die etwas mehr Gelb-Anteil beinhaltet.

pfeil-oben-100-kompGanz in Weiß:

Man könnte fast die Uhr danach stellen: Pünktlich zur wärmeren Jahreszeit kommen die Ganz-in-Weiß-Looks auf den Radar. Weiße Outfits haben immer eine besondere Aussage. Sie gelten als kühl und clean. Allerdings ist Blütenweiß nur für kühle Farbtypen wirklich vorteilhaft tragbar. Alle anderen sollten auf etwas gebrochene Weiß-Töne ausweichen. Looks ganz in Weiß sind schon sehr lange Mode-Klassiker und durchaus auch für kräftigere Frauen tragbar, wenn man weiß, worauf man achten sollte. Wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, wie Sie weiße Looks vorteilhaft stylen, sehen Sie doch mal in den folgenden Beiträgen nach:

pfeil-oben-100-kompSchwarz-Weiß:

Ein riesiger, seidig glänzender, schwarzer Volant an einem schlichten, weißen A-Linien-Kleid ergibt nicht nur einen figurfreundlichen Colour-Blocking-Effekt, sondern auch eine raffinierte Verbindung zwischen Eleganz und Sportlichkeit.

Ein riesiger, seidig glänzender, schwarzer Volant an einem schlichten, weißen A-Linien-Kleid ergibt nicht nur einen figurfreundlichen Colour-Blocking-Effekt, sondern auch eine raffinierte Verbindung zwischen Eleganz und Sportlichkeit.

Auch der größte Kontrast, den Sie in ein Outfit bringen können, Schwarz und Weiß, steht wieder einmal ganz oben auf dem modischen Speiseplan. Dabei gibt es im Grunde zwei Arten, diesen Look zu tragen: Im Colour-Blocking-Stil mit klar definierten weißen und schwarzen Körper- bzw. Kleider-Zonen. Das ist eine super Sache, wenn Sie die Proportionen Ihres Körpers optisch neu formen oder insgesamt schmaler wirken möchten. Die Alternative ist eine Muster-Mix-Version, bei der schwarz-weiße Punkte, Streifen, Blumenmuster, “Fenster-Karos” und weitere Designs miteinander kombiniert werden. 

Wirklich phänomenal sieht ein reiner Schwarz-Weiß-Look nur an kühlen Wintertyp-Frauen aus. Für alle anderen habe ich aber einen Tipp: Mixen Sie zum schwarz-weißen Kleidungsstück ein Teil in Beige oder kreieren Sie den Look aus dunklem Blau mit Off-White, also einem gebrochenen, etwas wärmeren Weiß-Ton. Damit wird das gesamte Outfit deutlich wärmer und ist auch für weitere Farbtypen eine elegante Option.

pfeil-oben-100-kompPink und Rosa wird cool:

Der Trend zu Rosa- und Pink-Tönen hört in der kommenden Saison nicht auf. Vor allem schlichte, klare Schnitte ohne viele Details nehmen jetzt diese Farbe an. Und wenn ein rosa Outfit partout mädchenhaft bleiben möchte, wird schnell ein Klecks freche Neon- oder Knallfarbe dazu gemixt. Denn romantisch möchte das neue Pink wirklich nicht sein. 

Rosa können im Prinzip alle Frauen tragen. Sie müssen nur aufpassen, wie kühl und intensiv der Farbton ist. Rosatöne mit wenig Gelb-Anteil stehen Winter- und Sommertypen, ein Rosa mit hohem Gelbanteil (fast Apricot oder Pfirsich) ist für Frühjahr- und Herbst-Typen besser tragbar.

pfeil-oben-100-kompSanftes Pastell:

Neben den dominanten Rosa- und Pinktönen gibt es in der kommenden Saison eine Fülle an weiteren pastelligen Farben: Vor allem zartes Gelb, Flieder, Mint, pudriges Blau und Nude-Töne sind häufig zu sehen. Sie werden sowohl in monochromen, als auch in bunt gemixten Looks getragen. Wenn Sie einen leichten Sommerlook suchen, der ein bisschen süß und verspielt daherkommt, dann könnten diese Bonbon-Farben für Sie passen. Nicht weniger sanft, dafür aber um Einiges erwachsener sind die monochromen Looks in Beige und Nude mit schlichten, eleganten Schnitten und – ganz wichtig! – knallrotem Lippenstift. Achten Sie aber auch bei Pastellfarben darauf, ob sie einen kühlen oder warmen Unterton haben!

pfeil-unten-100-kompSavanne, Dschungel oder tropisches Eiland?

Tiere, Vögel, Blätter, Palmen, Schilf, Augen, Münder, Herzen… ich könnte noch eine Weile so weitermachen, denn die Motive von Natur, Tier und Mensch auf Stoffen und Leder sind ein großes Thema der neuen Saison. Dabei gibt es nicht nur viel Grün- und Erdtöne, sondern auch so viele bunte, dominante Muster, dass Frau dabei leicht unter die Räder kommt… oder besser: im Dickicht verschwindet. Mein Tipp dazu: Belassen Sie es bei einem Kleidungsstück oder ein bis zwei Accessoires! Denn ich halte Erscheinungen, wie Vögel, Füchse, Katzen und Co. (übrigens auch Münder und Augen) auf Stoffen für einen Trend mit hohem Verfallsdatum. Bleiben Sie lieber bei zeitlosen Blüten- und Blätter-Prints (siehe unten) sowie grafischen Mustern – davon haben Sie noch lange etwas.

pfeil-rechts-100-kompAnimal-Print:

Es gibt aber eine Ausnahme zu obiger Empfehlung, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Die Muster von Zebras, Leoparden und Schlangen sind Mode-Klassiker. Sie werden immer einen bleibenden Eindruck in Ihrer Garderobe machen – vorausgesetzt, Sie sind der Stiltyp, der sie gerne trägt. Jetzt gibt es reichlich Auswahl, um Ihre Animal-Print-Abteilung im Schrank aufzustocken – sogar Bambi und Giraffe sind dabei!

pfeil-rechts-100-kompBlumen-Wiesen auf weiter Flur:

Es ist immer noch kein Ende abzusehen: Der Blüten- und Blumen-Muster-Trend geht in die nächste Runde. Aber eine Kleinigkeit hat sich verändert: Blütenmuster werden jetzt gerne mit sportiven Elementen und Casual Wear kombiniert. Allen voran scheint die Kombination Blumen plus Streifen oder geometrische Muster ein Liebling der Designer zu sein. 

Dass Blumenmuster als Ganzkörper-Kunstwerk bei mir keinen guten Ruf haben, wissen Sie. Denn es gibt einfach zu viele gute Gründe gegen Outfits mit All-over-Mustern. Darüber hinaus können sich interessierte Leserinnen an die bereits vorhandenen Beiträge halten, wie Sie florale Muster möglichst vorteilhaft in Ihre Grundgarderobe integrieren. Ob Blumenmuster Ihr Saison-Highlight sein können, entscheidet vor allem Ihr Stiltyp. Dabei kommen diese Saison weniger die Romantikerinnen, als vielmehr die lässigen Jetset-Hippies, eingefleischte Bohemiens oder die sportlich-lässigen Stil-Typen zum Zug.

pfeil-unten-100-komp“Artsy” = Fotorealismus und Kunst-Prints:

Dieses Outfit in Rosé und Pastell-Tönen vereint gleich mehrere Trends: Lässig weite Bermudas werden mit einem Overzise-Blouson und einer leicht transparenten Bluse mit aquarellig gestaltetem Artsy-Print kombiniert.

Dieses Outfit in Rosé und Pastell-Tönen vereint gleich mehrere Trends: Lässig weite Bermudas werden mit einem Overzise-Blouson und einer leicht transparenten Bluse mit aquarellig gestaltetem Artsy-Print kombiniert.

Ob nun Fotokunst oder buntes Pinselwerk – alles was sich aus der Offline-Kunstszene auf Stoffe und Leder übertragen lässt, wird im Frühjahr/Sommer als “Artsy”-Print gefeiert. Dabei kennt die Freiheit der Motive keine Grenzen. Restriktionen erfährt dieser Trend nur bei den Schnitten der Kleidung. Je bunter und wilder der kunstvolle Print, desto schlichter zeigen sich Silhouetten und modische Details. 

Diese Zurückhaltung sollten Sie auch beim Tragen üben: Ein Makeup in Nude und wenig bis gar kein Schmuck sind bei besonders aussagekräftigen Kleidungsstücken Pflicht. So ein kunstvolles Teil bringt Ihnen extravagante Pluspunkte und macht sicherlich Spaß. Ganz ehrlich: Mein Künstler-Herz hüpft bei vielen der derzeit angebotenen Designs vor Freude! Trotzdem möchte ich Sie warnen: Bitte beschweren Sie sich nicht, wenn…

  1. …nicht mehr Sie Beachtung finden, sondern nur noch Ihr Kleid, Shirt, Rock etc.,
  2. …Sie das gute Stück dann doch nicht besonders oft tragen können – Stichwort: Wiedererkennungseffekt! – oder
  3. …Sie Ihren Neuerwerb schon nach einer Saison nicht mehr sehen können…

Aber: Ich möchte Sie nicht grundsätzlich von Artsy-Print abhalten, wenn Sie genügend andere alternative Kleidungsstücke der gleichen Art im Schrank haben und einfach nur ein ganz aktuelles Teil für ein oder zwei Saisons ergänzen möchten. Und wenn Sie der extravagante, exzentrische Stil-Typ sind und gerne modisch auffallen, haben Sie mit diesem Trend ohnehin Hochsaison.

pfeil-oben-100-kompMaritime Streifen und kein Ende:

Streifenmuster sind Klassiker, die nie aus der Mode kommen. Auch in diesem Jahr zeigten einige Designer Streifen als prägendes Element in Ihren Kollektionen: Einerseits, um damit Blumenmuster sportlich zu stylen (siehe oben), andererseits um den klassischen maritimen Stil aufzugreifen und zu interpretieren. Da für mich ein Streifen-Shirt zu den Basics im Kleiderschrank gehört, wissen Sie, dass mein Daumen bei diesem Dauer-Trend nach oben geht. Mehr darüber, wie Sie Streifen modisch tragen können, erfahren Sie im Beitrag “Fashion-Trend-Check: Passen Streifen-Outfits zu Ihrem Figurtyp?“.

Diese Liste ließe sich natürlich noch fast endlos erweitern. Da gibt es beispielsweise noch die Farbe Gelb, ein knalliges Blau namens “Electric Blue”, alle Aquatöne und Burgunder-Rot, die in einigen Modemagazinen als Farben des Sommers ausgelobt werden. Und all die üblichen geometrischen Muster neben Streifen, wie Punkte, Rauten, Karos und Ähnliches sind ebenfalls immer modisch dabei. Ich belasse es jedoch bei obiger Auflistung. Denn wenn ich ehrlich bin, halte ich ohnehin wenig von Trendfarben und -mustern. Vielmehr sollten Sie ausschließlich Farben und Muster tragen, die Ihrem Farb- und Stiltyp entsprechen und in denen Sie sich wohl fühlen. Auch die Festlegung von Basis- oder Akzentfarben für ihre Grundgarderobe lohnt sich zur Orientierung.

Da ist es fast schon beruhigend, dass wieder die “üblichen Verdächtigen” auf der Trendliste stehen. Mode-Klassiker, wie Streifen, Blumen- und Animal-Print, Schwarz-Weiß-Look oder auch Pastell kommen eben nicht so leicht aus der Mode. Sie werden nur immer wieder zeitgemäß interpretiert und kombiniert. Wenn ich Ihnen also abschließend einen Tipp mit auf den Weg geben darf, dann diesen: Hüten Sie sich vor zeitlich datierbaren, saisonalen Prints und vor zu exotischen Farben – das sind modische Eintagsfliegen! Stocken Sie lieber bei klassisch-zeitlosen Farben und Mustern auf, wenn diese gerade wieder im Fokus der Designer stehen. Als sportlich-eleganter Wintertyp werden zumindest bei mir vor allem Schwarz-Weiß-Looks, mit  einer Prise Knallfarbe, Animal-Print und Streifen-Designs gewürzt, im Sommer für gute Laune sorgen.

Und wie ist das bei Ihnen? Welche Farben und Muster werden Sie in der wärmeren Jahreszeit begleiten?

Das Mode-Trend-Barometer 2014 im Überblick:

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32 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    ich habe alle drei Teile Ihres Trendbarometers mit Interesse und Bewunderung für Ihr Fachwissen gelesen. In verschiedenen Modezeitschriften hatte ich mir die Trends auch schon angesehen und muss sagen, für mich ist wenig dabei, was Einzug in meinen Kleiderschrank halten wird. Ich bleibe bei meinen Klassikern. Ein Trend lässt mein Herz jedoch in der Tat höher schlagen, und das ist der Zebralook. Schwarz-weiß ist für mich als Wintertyp ohnehin ein Dauerthema, aber bei Animalprint habe ich bisher immer etwas neidisch auf die eleganten Gürtel und Pumps geschielt. Da ich braun aber absolut nicht kombinieren kann, kommt mir der Zebratrend sehr gelegen. Ich habe bereits einen sehr edlen Gürtel erstanden, der jedes schlichtere Outfit sofort aufregender macht. Jetzt liebäugele ich mit Ballerinas mit Zebramuster, die ich zu meinen zahlreichen einfarbigen Kleidern und Röcken tragen könnte. Außerdem habe ich die sehr geschmackvollen Zebraoutfits Ihrer wunderbaren Blogger-Kolleginnen Conny (A Hemad und a Hos) und Annette (Lady of Style) bewundert. Zusammen mit Cla (Glam up your Lifestyle) und Ines (Ines Meyrose) seid ihr fünf wirklich ein Quell der Inspiration und der täglichen Blog-Lektüre-Freude für mich! Danke, dass ihr uns so regelmäßig mit euren Beiträgen und Fotos erfreut!
    Herzliche Grüße und eine schöne Woche wünscht
    Bianca

    • Modeflüsterin

      Liebe Bianca,

      da sind wir wohl in unserem Geschmack sehr ähnlich – eben echt Wintertyp 😉 Auch bei Leo- und Schlangen-Muster setze ich auf Schwarz-Weiß mit Grau und habe damit schon so manches Accessoire und Schuhe ausgestattet. Zebra finde ich immer wieder schön anzusehen, habe mir aber bisher noch kein Teil zugelegt. Wahrscheinlich, weil ich mit meinen bestehenden Leo- und Schlangen-Exemplaren noch ausreichend ausgestattet bin und ich meinen Kleiderschrank in den letzten Jahren erheblich reduziert habe. Ansonsten wäre kein Zebra vor mir sicher… 😉

      Auch freut es mich ungemein, dass Du aus den Blogs meiner herrlichen, unverwechselbaren Blogger-Kolleginnen so viele Inspirationen mitnehmen kannst. Ich denke auch, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mich erfreut die Vielfalt sehr und ich glaube, dass wir uns alle auch gegenseitig inspirieren. Es geht eben nichts über Artenvielfalt… Dir wünsche ich auf jeden Fall noch viel weiteres Lesevergnügen!

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Bianca,

        ich freue mich sehr, dass ich mit dazu beitragen kann, dich zu inspirieren. Meine Blogger-Kolleginnen und ich haben alle einen individuellen Geschmack, jede auf ihre Art. Auch ich hole mir auf den anderen Blogs immer wieder Ideen und Anregungen. Und natürlich bei Stephanie ganz viele wunderbare Tipps. 🙂
        Einen lieben Gruß an dich, Cla

        • Liebe Bianca,
          auch ich freue mich sehr über Deine netten Worte über mich und meine Blogger-Kolleginnen. Das ist für mich das größte Kompliment. Cla hat es schon perfekt geschrieben – wir sind wirklich alle so unterschiedlich und es ist für mich ebenfalls immer wieder eine große Freude, die Blogs der Damen zu besuchen. Auch finde ich es jedes Mal sehr interessant, wie unterschiedlich wir ein- und denselben “Trend” (ich denke dabei an den Zebralook bei Annette und mir) interpretieren kann.
          Und das i-Tüpfelchen sind die sensationellen Fach-Artikel hier bei Stephanie.
          Herzlichen Dank für Deinen regelmäßigen Besuch, liebe Bianca. Liebe Grüße Conny

    • @Bianca
      Danke Dir für das nete Kompliment. Es ist schön, sich gegenseitig inspirieren zu können.
      Liebe Grüße
      Ines

  2. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für die bisherigen Teile des Trendbarometers. Insbesondere die neuen Farben und Muster haben Sie sehr gut zusammengefasst. So erhalte ich immer gute Inspirationen.
    Ich habe mich für schwarz-weiß entschieden. Als Herbsttyp ist es für mich suboptimal, aber ich kombiniere schwarz-weiß mit einem warmen Rotton, frischem Grün oder auch mit dunkelblau. Damit habe ich schwarz-weiße Kontraste, aber auch frische Farben.
    Auch die Motive aus Natur, Tiere und Mensch begeistern mich. Ich habe bereits eine Hose mit Elefantenprint erstanden. Diese kombiniere ich mich einer beigefarbenen Bluse. Ich teile Ihre Ansicht, dass ein Teil vollkommen ausreicht und der Rest schlicht sein sollte.
    Ein absoluter Dauerbrenner in meinem Kleiderschrank ist der maritime Look. Streifenshirt, Jeans und roter oder dunkelblauer Blazer. Dazu eine schicke Kette. Perfekt.
    Animal und Kunstprints sind in meinem Kleiderschrank bereits vertreten. Deswegen begeistern mich die Angebote dieser Saison. Auch hier trage ich maximal ein Teil und belasse den Rest des Outfits schlicht.
    Das schwarz-weiße, schwingende Kleid, das sie gezeichnet haben, hat es mir angetan. Haben Sie eine Idee, wie man es im Büro tragen könnte ohne dass es nach Abendkleidung aussieht?
    Vielen Dank vorab für Ihren Tipp.
    Ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe!
    Viele Grüße
    Ariadne

    • Modeflüsterin

      Liebe Ariadne,

      ich sehe schon, Sie sind auch für ausgefallenere, auffälligere Prints aufgeschlossen! Dann entspricht das wahrscheinlich auch Ihrer Mode-Persönlichkeit. Ihre Strategie “maximal ein auffälliges Kleidungsstück pro Outfit” finde ich vorbildlich. Dadurch sieht es immer edel und elegant aus.

      Das angesprochene Kleid finde ich eigentlich recht wenig fürs Büro geeignet – sofern dort ein konservativer Stil vorherrscht. Denn es hat einerseits sehr sportliche Elemente und andererseits sehr elegante Bestandteile, die beide nicht unbedingt nach “Büro” aussehen. Auch ist es schwierig, über die recht weiten Ärmel eine Jacke oder einen Blazer zu ziehen. Das Kleid ist also ein echter Solo-Künstler, der sich ansonsten nicht unbedingt flexibel kombinieren lässt. Für legere oder sehr kreative Büro-Umfelder würde ich dazu entweder (Ankle-Strap-)Pumps mit abgerundeter Kappe und festerem Absatz oder trendig-coole (Peep-Toe-)Stiefeletten tragen. Dazu ein großer, dominanter Armreif und/oder auffällige Ohrhänger. Weniger ist auf jeden Fall mehr, damit das Design des Kleides wirken kann. Und alle Accessoires müssten von der Formensprache sehr modern sein. Würden Sie sich denn an diese modische Herausforderung wagen?

      Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Hallo, liebe Stephanie,
        Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.
        Nein, ich würde mich nicht an diese Herausforderung wagen. Ich habe ja schließlich meine Hausaufgaben gemacht und eine Lebensstilanalyse durchgeführt.

        • Modeflüsterin

          Liebe Ariadne,

          jetzt weiß ich es sicher: Sie sind vorbildlich! 😉

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Servus Steffi,
    die Trendfarbe des Jahres: Radiant Orchid
    Aha… habe ich auch schon gelesen, gehört aber bei mir seit 20 Jahren zu den Dauerbrennern. Ich habe immer einige schlichte Stücke davon im Schrank (Shirt, Bluse, Strickjacke).

    (Fast) ganz in Weiß
    Gefällt mir sehr gut. Dazu wird es bei in der nächsten Zeit einen post geben.

    Schwarz/Weiß
    Gehört schon immer zu meinen liebsten Kombinationen. Das geht bei mir immer.
    Aber das wird natürlich in jedem Jahr anders interpretiert, wie auf Deiner
    hübschen Zeichnung.

    Pinkiges Rosa? Ebenfalls ein ATF bei mir. (Wie alle kühlen Farben zwischen Rot und Blau bis rüber zu Türkis.)
    Pastell, hmmm. das hab ich Mitte der 80iger viel getragen. Mint, pinkes rose ja.
    sparsam.

    Animal? Zebra im Sinne von Schwarz/Weiß immer und gerne. Leopard ist eigentlich nicht
    sooo meins. Aber hin und wieder, als Schal. Klar.

    Stilisierte Blumen, Pflanzen, Schwarz/Weiß. Super. Auch hier gibt es demnächst einen Post. Blumen sind ja nicht gleich Blumen, gell.

    Artsy, hmm. Da hab ich mir im Herbst ein Shirt gekauft, das solch einen druck trägt.
    Fein, dass Du mich erinnerst, das führe ich morgen gleich aus.

    Marine mag ich gerne, und Streifenshirts auch. Hätte ich jetzt mal so prinzipiell als Klassiker einsortiert. Wenn einem das steht, denke ich geht es immer.
    Danke für den schönen Überblick.
    LG Sunny

    • Modeflüsterin

      Liebe Sunny,

      danke für die gute Übersicht über Deine Vorlieben! Das klingt, als ob Du stilistisch sehr vielseitig bist und nach einem sehr, sehr umfangreichen Schrankinhalt…
      Es freut mich natürlich, dass ich Dich dazu anregen konnte, ein schon fast vergessenes Shirt wieder zum Leben zu erwecken 🙂 Und auf Deine Beiträge bin ich jetzt auch schon gespannt.

      Frohes Schaffen – in Weiß, Print, Rosa oder in all den anderen wunderbaren, strahlenden oder sanften Farben, die Du liebst – und herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Bei diesen ganzen neuen Trends ist wirklich für jeden Geschmack was dabei. Ich werde mich an den sanften Pastellfarben, Streifen und den Schwarz/Weiß Look orientieren. Ganz in Weiß mag ich auch, das wirkt sehr edel. Aber ich bin mir nicht sicher, ob mir das steht. Werde ich gleich mal bei dir 10 Styling-Tipps für Weiß nachlesen 😉
    Animal-Print und Dschungel Druck fällt nicht in meine engere Wahl.
    Lieben Gruß Cla
    http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      das finde ich ja herrlich, dass Du immer stilistisch ganz bei Dir bleibst! Deine pastelligen Looks habe ich schon gesehen – vor allem auch Deine neue hellblaue Hose, die Du dabei sicherlich in ganz vielen Varianten einsetzen wirst. Ich bin schon gespannt! Und ein weißes, schlichtes Etuikleid mit interessanten Accessoires kann ich mir bei Dir auch bestens vorstellen…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie,
    ich freu mich sehr über den dritten Teil Deiner Trendreihe… Und Du hast recht, bei Streifen sollte man jetzt wirklich zugreifen, da sie oft nicht so leicht zu bekommen sind. Obwohl sie für mich eigentlich nie wirklich weg sind. Auch die Pastelltöne finde ich sehr chic – leider ist aber blassrosa überhaupt nicht meine Farbe. Aber bei Hellblau habe ich schon zugegriffen… 🙂 Und bei Prints hat es mir das Zebra und der Leo angetan – dem komm ich einfach nicht aus 🙂
    Und da ich schon zu Deinen E-Mail-Abonnentinnen zähle, freu ich mich jetzt auf die Überraschung. Eine schöne Woche wünsche ich Dir, herzlicher Gruß Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      dann sind wir ja schon zwei “Streifenhörnchen” 😉 Und Blassrosa kommt bei mir auch nicht in den Schrank – wenn dann ein kühles Eisrosa oder ein knalliges Pink. Und da ich schon ausreichend Teile in Pink habe, wird es in dieser Rubrik kaum Zuwachs geben… Hellblau kann ich mir bei Dir super gut vorstellen und das passt auch herrlich zu Deinen tollen, blauen Augen. Da freue ich mich auf neue Outfit-Kreationen von Dir!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Was für ein interessanter Artikel – vor allem, da er auch Deine subjektive Bewertung bzw. Tipps beinhaltet! Ich habe Anfang Jänner ebenfalls eine S/S-Trendvorschau gemacht und dabei festgestellt, dass ich einiges mitmachen werde (B/W, Prints, Metallic-Heels, casual/sporty) manches (zB Transparenz) nicht. Freue mich jedenfalls auf viele unterschiedliche Trend-Interpretationen der unterschiedlichen Blogger, Stylisten und Designer 🙂 … – Liebe Grüße aus Wien,

    Katja

    http://www.collectedbykatja.com

    • Modeflüsterin

      Liebe Katja,

      da hast Du Dir auch die Trends herausgesucht, die eigentlich Dauerbrenner und daher recht zeitlos sind. Ich bin auch schon gespannt, wie all die tollen Blogger-Kolleginnen die unterschiedlichen Trends umsetzen werden – und natürlich auf Deine, sicherlich wie immer sehr weiblich-elegante Varianten! Hier wird es sicherlich auch die ein oder andere besonders gelungene Outfit-Analyse dazu geben. Mal sehen, was mir dazu alles so ins Auge springt 😉

      Dir wünsche ich jetzt erst einmal weiterhin viele tolle Outfit-Ideen, mit denen Du Wien und Umgebung unsicher machen kannst!
      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,

    ich habe erst vor ein paar Tagen Ihren Blog entdeckt, kann aber gar nicht mehr aufhören zu lesen! Mir tut sich eine vollkommen neue Welt auf und ich “verstehe” plötzlich Mode und wo meine Fehler diesbezüglich liegen. Somit habe ich mir jetzt vorgenommen konsequent zu sein und mich auf Basis-und Akzentfarben festgelegt. Danke! Das macht alles so viel einfacher und nach einigen Überlegungen denke ich, dass ich nichts “verpasse” es genau nach Ihrem System zu machen. Ganz im Gegenteil! Auch Ihren Ansatz unsere Ressourcen zu schonen finde ich toll und ehrlich gesagt habe ich mir bis dato keine Gedanken gemacht.

    Ich habe da allerdings noch ein paar Fragen:

    1) Hosen: schwieriges Kapitel! Egal welche Jeans und auch unabhängig von der Preisklasse (bis 100 €) leiern die Jeans bei mir nach einiger Zeit aus und sitzen locker am Po und Oderschenkel. Ich werfe sie dann in den Trockner oder wasche sie heiß, aber es bringt nur vorübergehend etwas und irgendwann sind die total ausgeleiert. Das gleiche ist auch mit meinen guten Chinos passiert und da leiern sowohl die mit 100% Baumwolle und die mit 3% Elasthan aus und sind am Bund dann so weit, dass ich die nicht ohne Gürtel mehr tragen kann. Haben Sie einen Tipp für mich?

    2) Ich habe Schwierigkeiten qualitativ hochwertige Kleidung zu erkennen. Nach einiger Recherche im Internet soll man wohl auf die Nähte achten, Symmetrie, den Stoff, Knöpfe und Materialzusammensetzung. Besonders schwer tu ich mir da bei Pullovern aus Wolle/Kashmir. Haben Sie da weitere Tipps?

    3) Ich bin auch schon Ewigkeiten auf der Suche nach einer guten “Alltagstasche”. Worauf sollte ich beim Leder und der Verarbeitung achten bzw. was würden Sie empfehlen?

    4) Sie schreiben, dass man sich immer die beste Qualität, die man sich leisten kann. Darf ich fragen was Sie für einen Pullover, Hose, Schuhe etc. so veranschlagen würden (natürlich ist mir klar, dass man da nicht so präzise sein kann)? Und vielleicht wo man auch gute Kleidung kaufen kann. Haben Sie “Adressen” bei denen man häufig Qualität findet? Gerne auch per Email.

    Ich kann nur ahnen wie beschäftigt Sie sind und verstehe, wenn Sie sich nur bedingt Zeit für meine Fragen nehmen können. Ich danke Ihnen bereits trotzdem und freue mich auf den nächsten Sonntag!!!

    Herzliche Grüße,

    Nicole

    • Modeflüsterin

      Liebe Nicole,

      ja, das sind eine ganze Menge Fragen und – ganz ehrlich – jede einzelne bietet genug Stoff, um in einem eigenen (oder sogar zwei) Beiträgen beantwortet zu werden. Daher kann ich an dieser Stelle nur ein paar grundsätzliche Dinge ansprechen und hoffe, dass Sie die Geduld mitbringen, auf die entsprechenden, vertiefenden Beiträge zu warten…

      Zu 1.) Stoffe mit Elasthan-Anteil haben immer die Angewohnheit, beim Tragen leicht aus der Form zu geraten, sich aber dann nach dem Waschen wieder in Form zu schrumpfen. Die Elasthan-Fasern werden aber erst so richtig beschädigt und leiern aus, wenn Sie zu heiß gewaschen und in den Trockner geworfen werden. Machen Sie das niemals! Hosen mit Elasthan sollten eher etwas kleiner gekauft werden, damit sie dann so richtig sitzen, wenn sie am Körper warm und gedehnt werden. Trotzdem gibt es kein Rezept gegen das Ausleiern beim Tragen. Es gibt aber einen Unterschied zwischen normaler und bi-elastischer Verarbeitung. Bei Baumwollstoffen kommt es auf die Webart an, ob diese mehr oder weniger ausleiern. Das zu vertiefen, würde aber den Rahmen sprengen…

      zu 2.) Auch diese Frage ist nicht auf die Kürze zu beantworten. Wichtig ist mir bei Kaschmir, dass es mindestens zweifädig verarbeitet wurde – hochwertige Stücke manchmal sogar 4-fädig – und dass es aus fairem Handel/Produktion stammt. Solche Teile sind dann auch entsprechend teuer. Es kommt zudem darauf an, von welchem Fell die Wolle verarbeitet wurde: das feinste Unterfell – sozusagen das Babyhaar der Kaschmirziege – ist das Teuerste, Weichste. Grundsätzlich gilt: Vorsicht vor billigen Kaschmir-Pullovern, diese werden häufig mit anderen Wollarten gemischt und bestehen meist aus den billigsten Kaschmir-Qualitäten. Leider.

      Zu 3.) Für eine Alltagstasche greife ich auf möglichst robustes Leder mit einer leichten Prägung (dann ist die Oberfläche weniger anfällig) zurück. Wenn das Leder ohne chemische Zusätze gegerbt und gefärbt wurde, aus Europa stammt und hier handgefertigt wurde – umso besser. Sehen Sie sich die Nähte genau an: Sind sie fein, gerade, ordentlich gearbeitet? Wie sieht das Innenleben aus? Gibt es fein verarbeitete Innenfächer? Welches Material wurde für das Innenleben verwendet? Wurde ein hochwertiger, leichtgängiger Metallreißverschluss verwendet? An diesen Dingen erkennt man schon mal viel. Am besten ist es, Sie sehen sich die Billig-Handtaschen an und gehen dann in ein richtig hochwertiges Taschengeschäft und sehen sich dort die Taschen an. Sie werden manche Unterschiede bemerken, andere leider nicht – vielleicht aber auf den Etiketten lesen…

      Zu 4.) Leider ist es in der Mode so, dass gute Qualität und das Preisniveau nicht immer korrelieren. Eine Angabe, wie teuer eine Bluse mindestens sein muss, damit sie eine gute Qualität hat, ist also nicht möglich. Ich selbst habe Blusen in der Preislage zwischen ca. 120 und 300 Euro im Schrank. Sie müssen immer erst Ihre Qualitätskriterien – Material, Verarbeitung, ethisch verantwortungsvolle Produktionsbedingungen, Stil, etc. – definieren und dann recherchieren, welche Marke diese zu welchen Preisen in welchem Design anbietet. Das ist – leider – nicht immer einfach, wenn man am Beginn der Recherche steht. Aber nach und nach findet man “seine” Marken, bei denen das eigene, gefühlte Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Ich persönlich bin bei T-Shirts für 5 Euro, Seidenblusen für 30 Euro oder Kaschmirpullover für 90 Euro mehr als kritisch… Da ich gerade überlege, ob und wie ich meine Einkaufstipps und Bezugsquellen hier in den Blog integrieren kann, um Fragen wie die Ihre zu beantworten, würde ich Sie diesbezüglich noch um ein wenig Geduld bitten.

      So, jetzt bin ich glaube ich durch – fürs Erste 😉

      Ihnen sende ich herzliche Grüße und viel Erfolg bei Ihren weiteren Mode-Recherchen!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Hallo Stephanie,

    ich lese schon seit einigen Wochen auf deinem Blog mit, habe ihn sogar schon an meine Mädels weiterempfohlen, kurz gesagt dein Blog ist großartig!
    Bei den Trendfarben ist so einiges für mich dabei. Wie z.B. ganz in weiß, allerdings monochrome habe ich weiß noch nicht getragen. Nun besitze auch ich endlich eine weiße Hose, dazu weiße Chucks (monochrome), Shirts und Blusen in weiß sind auch in meinem Kleiderschrank zu finden so sollte dem Look nicht mehr im Wege stehen.
    Viele Grüße Silvia

    • Modeflüsterin

      Hallo Silvia,

      dann werden wir wohl im Sommer eine weiße Silvia-Erscheinung sehen… 😉 Weiß ist immer eine gute Idee – leicht, luftig, pur und sieht auch noch gut aus, wenn man mal ein bisschen schwitzt. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie!
    Ich habe letztens in einem Onlineshop nach T-Shirts gesucht. Dabei musste ich herzhaft lachen, denn VOR der Bekanntschaft mit Ihrem Blog hätte ich mich ernsthaft gefragt, ob ich wirklich ein Shirt mit einem Katzenkopf drauf brauche um … “in”…. zu sein. Nun kann ich beruhigt weiterklicken und mir denken, dass dies ein amüsanter Trend ist, super für ANDERE Stiltypen!!!
    Es ist ein bisserl so, als lese man einen oberflächlichen Fachartikel aus dem eigenen Gebiet und denkt sich “Na, so Allgemein kann man das und das nicht sagen!”
    Sie machen aus uns Leserinnen noch richtige Fachfrauen – einfach genial!!!!
    Allerbeste Grüße,
    Lisbeth

    • Modeflüsterin

      Liebe Lisbeth,

      das ist ja toll! Und ich bin mir sicher, dass es sich auch ein bisschen befreiend anfühlt, oder? Ich genieße es zwischenzeitlich schon fast, durch die Boutiquen zu stöbern und wieder einmal festzustellen, was ich alles gar nicht brauche… 😉 Nur wenn man dann wirklich mal etwas Bestimmtes sucht, ist es halt zwischen all den Trends auch nicht ganz leicht zu finden…

      Noch viele Aha-Effekte, begleitet von “geldbeutelschonenden” und herrlich entspannten Einkaufs-Bummeln wünscht Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Mir sind die Muster dieses Jahr etwas zu wild. Ich gehe mehr in Richtung monochromer Looks, die dann auch etwas Muster haben dürfen, jedoch nur in weichen, harmonischen Farbabstimmungen. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte.
    Ansonsten schließe ich mich an: Marinelookstreifen gehen immer 🙂 Die Investition in Shirt und Hoodie von Amor Lux vor zwei Jahren hat sich definitiv gelohnt.
    Bunte Grüße
    Ines

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      und noch ein Streifen-Hörnchen…. Ich finde das Muster einfach immer sommerlich und fröhlich, dabei so herrlich geordnet – das kommt meinem Naturell entgegen 😉
      Was meinst Du mit “durchhalten”? Ist es so zu verstehen, dass Dich die starken Muster reizen, Du aber weißt, dass sie Dir nicht stehen? So geht es mir sehr oft. Ich liebe bestimmte Farb- und Muster-Kombinationen, von denen ich zwischenzeitlich einfach weiß, dass ich die Finger davon lassen muss. Aber an anderen Frauen finde ich viele Dinge tragbar, die ich niemals an meinen Körper lassen würde… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie, danke für deine Übersicht, mit der du den Nagel für mich auf den Kopf getroffen hast. Mit den Printdrucken kann ich gar nichts anfangen, denn dahinter würde ich gar nicht mehr zur Geltung kommen. Das ist das Gegenteil von dem, wie Kleidung m.E. wirken soll. Radiant Orchid ist doch “Magenta”, wenn ich es recht überlege? Gefällt mir total gut, da hatte ich vor kurzem einen Polyvore Guide gepostet, wo ich überrascht war wie vielseitig die Farbe sich doch kombinieren lässt. (Sehr hilfreich finde ich hier deinen zusätzliche Hinweis auf warme und kalte Nuancen) Das ist nicht einfach, immer die richtige zu finden. Sei für heute lieb gegrüßt und bis bald, Sabina OceanblueStyle

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      Deinen Post mit den Polyvore-Outfits habe ich gesehen und mir genau das Gleiche gedacht: Radiant Orchid ist eigentlich ganz toll zu kombinieren, wenn die Farbe zum Typ passt. Gerade bei Farbtönen rund um Fuchsia, Magenta etc. gibt es so viele Nuancen, dass man ein bisschen aufpassen muss, den richtigen Farbwert zu erwischen – und dann auch Passendes dazu zu finden. Dabei würde ich immer ein Kleidungsstück in der entsprechenden Farbe zum Einkaufen mitnehmen, um die Farben vor Ort abgleichen zu können. Denn dann gibt es in den Geschäften auch meist noch so ein Licht, das alle Farben ganz anders erscheinen lässt… Horror! Und von der Darstellung der Farben in Online-Shops wollen wir jetzt mal gar nicht reden…

      Dir weiterhin viel Farbgefühl und eine entspannte Woche (oder war da nicht so ein aufregendes Theater-Projekt?)!
      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,

    danke dass Sie sich die Mühe gemacht haben, mir zu antworten. Ich habe mich sehr gefreut und nehme mir Ihre Tipps zu Herzen. Langsam habe ich auch angefangen zu recherchieren und es ist erschreckend wie es in der Textilindustrie zugeht. 🙁 Darf ich fragen wie Sie das genau recherchieren? Schreiben Sie die Hersteller an und fragen wo das Kleidungsstück produziert wurde oder verlassen Sie sich auf bestimmte Seiten im Internet?
    Entschuldigen Sie die vielen Fragen, aber ich bin noch ein Neuling. Ihre Einkaufstipps und Bezugsquellen interessieren sicher nicht nur mich ;-), da würde ich mich über einen Beitrag sehr freuen. Vielleicht noch als Anregung für weitere Themen Pflege und Wäsche von Kleidung und wie erkenne ich hochwertige Kleidung evt. mit Beispielfotos (sind aber wie gesagt nur Wünsche).

    Ich danke Ihnen für Ihren Blog und hoffe, dass Sie noch lange weiter machen.

    Viele Grüße,

    Nicole

    • Modeflüsterin

      Liebe Nicole,

      ich nutze sowohl Internet-Recherche als auch Nachfragen bei Marken. Aber es ist tatsächlich sehr, sehr schwer herauszubekommen, wo und unter welchen Bedingungen die Kleidung hergestellt wurde. Und nicht jede Marke ist da sehr offen…
      Ich bevorzuge daher deutsche Marken (da sind wenigsten ein paar Arbeitsplätze nach deutschem Arbeitsrecht vorhanden) und überlege sehr genau, was ich wirklich brauche und wie lange/wie oft ich das Kleidungsstück tragen kann. Wenn ich auch nicht immer nachhaltig einkaufe, so steigere ich die Nachhaltigkeit eines Kleidungsstücks zumindest durch häufigen und langen Gebrauch und keine überflüssigen Spontan-Käufe, die schnell wieder im zweiten Kleidungs-Verwertungskreislauf landen.
      Ein guter Anfang für die Online-Recherche ist übrigens: http://www.kirstenbrodde.de/ – die Pionierin für Grüne Mode in Deutschland.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Petra Kannchen

    Hallo Stephanie,
    wieder ein sehr interessanter Artikel.Ich bin eher der Frühlings/Sommertyp, so eine Mischung.Werde mir mal die Tips für weiß anschauen.Kann es nur wiederholen,durch dich und auch Cla und Conny,wie Bianca schon erwähnte,bin ich viel stilsicherer geworden.Vielen Dank für eure interessanten Beiträge.Ihr zeigt,das auch ganz normale Frauen ohne Modelmaße schick gekleidet sein können.Wenn ich deine Beiträge gelesen habe,wird erst mal mein Kleiderschrank durchforstet und ich gestalte meine eigene Modenschau.Bin dann ganz erstaunt,was ich für Schätze habe oder ich entdecke neue Farben für mich.Wie zum Beispiel Rot,von Cla bin ich dazu inspiriert worden.Besonders gefällt mir bei dir,das man genaue Tips bekommt für die verschiedene Figur und Farbtypen.Ich freue mich schon auf weitere Beiträge von meiner “persönlicher Stilberaterin.”
    Ganz liebe Grüße Pippi

    • Modeflüsterin

      Liebe Pippi,

      die Auszeichnung “persönliche Stilberaterin” nehme ich gerne an 😉
      Es freut mich sehr, dass Du so viele neue Ideen für Deine bestehende Garderobe findest. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie betriebsblind man vor dem eigenen Kleiderschrank ist – das geht mir manchmal genauso! Da finde ich die Inspirationen durch meine Blogger-Kolleginnen auch höchst hilfreich, um mal neue Kombinationen auszuprobieren. Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Modeflüsterin Stephanie,
    herzlichen Dank für diese Blogreihe. Ich interessiere mich erst seit ca. einem Jahr wirklich für Mode und was mir wirklich steht. Ich nähe seit fast einem Jahr alle Kleidungsstücke selbst. Ein Experiment, was ich auf ein Jahr beschränkt habe. Ab Mai “darf” ich wieder shoppen gehen. Da sind Ihre Tipps natürlich sehr wertvoll.
    Als großer sehr schlanker H-Typ (ich glaube zumindest, dass ich einer bin) lese ich immer wieder in Ihrem Blog, dass mir viele Sachen stehen sollten. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Vielleicht liegt es auch an mangelndem Mut zu modischen Experimenten. Eine Farbberatung habe ich vor zwei Wochen mitgemacht und weiß jetzt, dass ich ein Sommertyp bin. Die Farbpalette nutze ich bisher noch viel zu wenig und werde mich dank Ihrer Farbtipps diesen Sommer mal den Rosa/Pinktönen zuwenden. Ich habe mich schon als Leserin eingetragen und werde interessiert weiterverfolgen, was Sie schreiben.
    Herzliche Grüße,
    Elke

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