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Geht das noch? 8 Tipps für altersgerechte Kleidung – Teil 1

Mode für Frauen ab 40, 50, 60 und älter

Bald kommt der Sommer. Und damit kommen kurze Röcke, Spaghetti-Tops und so manche andere, recht freizügige Kleidungsstücke und hippe Trends wieder ins Spiel. Da fragt sich so manche Frau über 40, welche der angebotenen Schnitte und Stile für sie noch tragbar sind. Was geht noch und was sollte man besser meiden, wenn ein bestimmtes Alter überschritten ist? Was macht alt und was sieht zu jung aus? Gibt es eine Art modische Richtschnur, mit der man stilistische Fettnäpfchen vermeidet?

Sie wissen wahrscheinlich, dass ich im Prinzip gegen jede Form von starren Regelwerken bin. Denn viele der gängigen Fashion Dos und Don’ts sind nur eingeschränkt gültig. Es hängt viel zu stark von der Persönlichkeit der einzelnen Frau ab, welche Looks in welchem Alter noch authentisch wirken.

Als jedoch der Hessische Rundfunk genau mit dieser Mode-Frage auf mich zukam, habe ich mir Gedanken gemacht, welchen Rat ich Ihnen zu diesem Thema gerne geben würde. Herausgekommen sind keine starren Richtlinien, sondern 8 Tipps, die Ihnen helfen sollen, Ihren ganz persönlichen Weg des modischen Älterwerdens einzuschlagen.

Outfit-Analyse: eine sportlich-feminine X-Figur mit Bäuchlein

Dieses sportlich-klassische Outfit für die X-Figur mit Bäuchlein weist mehrere interessante stilistische Details auf.

Ganz viele Leserinnen fragen mich, was denn eine Frau mit X-Figur machen soll, wenn sie mit den Jahren in der Taille und am Bauch zulegt. Wenn gerade die schmale Taille – das Markenzeichen dieses Figurtyps – im reiferen Alter von 50, 60 oder 70 Jahren nicht mehr so schmal ist wie gewohnt. In allen Mode-Ratgebern steht bekanntlich, dass die Frau mit Sanduhr-Figur ihre Taille betonen sollte. Gilt das auch, wenn sich in der Körpermitte ein paar Pölsterchen angesammelt haben?

In meiner heutigen Outfit-Analyse stelle ich Ihnen meine Mutti vor – ich nenne sie hier einfach mal Gerdi. Ganz zufällig hat Gerdi eine X-Figur. Und mit ihren 75 Jahren haben sich an ihrer kurvigen Sanduhr-Silhouette doch tatsächlich ein paar Pölsterchen an Bauch und Taille eingenistet.

Als wir neulich zum Biergartenbesuch verabredet waren, trug sie eine lässige Freizeit-Kombination, bei der die Taille auf raffinierte Weise sowohl betont, als auch verschleiert wird. Darüber hinaus sind mir noch ein paar weitere modische Details ins Auge gesprungen, die Sie interessieren könnten…

10 sexy Stil-Tipps für Frauen über 50

Eine Lederjacke, ein enges Top, schimmernder Satin, knallrote Lippen zusammen mit der Herausforderung in Haltung und Blick ergeben ein sexy Gesamtbild.

… und für alle Frauen mit Lust auf sinnliche Looks

Heute ist Valentinstag, der Inbegriff von Liebe und Romantik. Wenn Sie von Ihrem Schatz schön ausgeführt werden, dann wollen Sie sicherlich so attraktiv wie möglich aussehen. Man weiß ja nie, wie sich solche Abende entwickeln, nicht wahr? Und wenn nicht heute, dann gibt es bestimmt eine andere Gelegenheit in Ihrem Leben, bei der Sie sich so richtig sexy und begehrenswert fühlen möchten. Der Wunsch, mit einem Outfit verführerisch und sinnlich zu wirken, ist glücklicherweise heute auch den Frauen über 50 Jahren vergönnt. Nur funktioniert der sexy Look in reiferem Alter etwas anders.

Wie genau Sie Sinnlichkeit für sich selbst definieren und welche modischen Stilmittel Ihnen auch jenseits der 50 Jahre für eine erotische Ausstrahlung zur Verfügung stehen, darüber lohnt es sich nachzudenken. Denn ein wenig feminine Raffinesse kann nie schaden, wenn man sie braucht…

Fashion-Buch: Mode-Tipps für Ihr „schönstes Ich“

"Mein schönstes Ich" heißt der Stil-Ratgeber von Veronika Wimmer. Lohnt das Mode-Buch den Kauf?

Wollen wir nicht alle unser „schönstes Ich“ entdecken? Wie glücklich wären Sie, wenn Sie jeden Tag aufs Neue das Beste aus Ihrem Farb- und Figurtyp, Ihren natürlichen Gegebenheiten und Vorzügen herausholen könnten? Die ganze Mode- und Beauty-Industrie hat sich auf die Fahne geschrieben, Ihnen genau diesen Wunsch zu erfüllen. Unzählige Bücher, Zeitschriften, Online-Portale sowie Mode- und Beautymarken werben genau mit dieser Verlockung: Sie schöner, erfolgreicher und glücklicher zu machen.

Dass diese Versprechungen nur sehr selten eingelöst werden, haben Sie sicherlich auch schon bemerkt. Umso neugieriger bin ich geworden, als mir eine Leserin der Modeflüsterin (liebe Grüße, Violetta!) ein Buch empfahl, das den Titel trägt: „Mein schönstes Ich“. Also habe ich mir kurzer Hand das Buch gekauft und mit freudiger Erwartung gelesen. Und natürlich versäume ich es nicht, Ihnen von meinen Eindrücken und wichtigsten Erkenntnissen zu berichten. Ob der Kauf-Daumen nach oben geht? Lesen Sie selbst…

Ihr Stil-Profil: 13 Dimensionen für das Zuviel und Zuwenig in der Mode

Das Stil-Profil von Iris Apfel hat extreme Ausschläge bei "bunt", "groß" und "üppiges Dekor". Jede Frau hat ein anderes Stil-Profil. Die 12 Dimensionen für Zuviel und Zuwenig in der Mode helfen Ihnen dabei, Ihren Stil zu definieren.

Oder frei nach Shakespeare: Kleiden oder Verkleiden – das ist hier die Frage.
Am 11. November wird der Fasching oder Karneval eingeläutet. Interessant dabei finde ich vor allem zu beobachten, wer in der närrischen Zeit in welche Verkleidung schlüpft. Die einen möchten jemand sein, der sie nicht sind. Die anderen wollen endlich zeigen, wer sie eigentlich sind. Die einen setzen vor allem diejenigen Stilmittel ein, die ihrer Persönlichkeit widersprechen. Die anderen nutzen modische Elemente, die zu ihrer inneren Befindlichkeit passen, aber eben im Übermaß. Und das ist genau der Grund, warum Sie sofort bemerken, dass die kostümierten Personen nicht wirklich sie selbst sind.

Sie meinen, das ist ein reines Faschings-Phänomen? Keinesfalls. Ich sehe auch im Alltag viele Menschen, die eigentlich verkleidet sind. Entweder sie tragen nicht die Kleidung, die zu ihrem Persönlichkeitstyp passt oder sie machen zu viel des Guten. Denn zum authentischen Stil gehört es auch, das Zuviel und Zuwenig eines Looks in einer individuellen, harmonischen Balance zu halten. Diese Balance zu finden, ist nicht einfach. Leider gibt es dabei keine festen Regeln á la „Tragen Sie nur maximal 3 Schmuckstücke!“. Ich hoffe aber sehr, dass Ihnen meine folgenden „12 Dimensionen für das Zuviel und Zuwenig in der Mode“ helfen, Ihre ganz persönliche Dosis herauszufinden.

Mode-Mythos „French Style“ – was steckt dahinter?

Caroline de Maigret ist eine Stil-Ikone des French Style - immer lässig, cool, elegant und modern zugleich.

Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich von Leserinnen der Modeflüsterin nach dem berühmten „French Style“, dem französischen Modestil, gefragt werde. Was macht die Französinnen so attraktiv? Welche Mode-Basics brauche ich, um den sagen-umwobenen Stil umzusetzen? Was ist das Prinzip der so genannten „5 Piece French Wardrobe“? Diese und mehr Fragen häufen sich in meiner Mailbox.
Die Essenz der französischen Weiblichkeit herauszufiltern, ist nicht einfach. Das Buch „Paris in Style“ gibt gute Hinweise und anlässlich des Filmportraits „Mademoiselle C“ hatte ich Sie gefragt, was für Sie den typischen französischen Stil ausmacht. Herausgekommen ist eine bunte Mischung aus Mode-Basics, Tipps für Frisur, Make-up und Dessous und eine bestimmte innere Haltung, die Sie mit Französinnen assoziieren.

Woher kommt also die Faszination für den französischen Stil? Und noch viel spannender: Lassen sich die Zutaten dafür so einfach kopieren? Nach der intensiven Lektüre von Büchern, Artikeln und Zitaten zum Thema „French Style“ ist dies der Versuch einer Annäherung. Ich bin gespannt, was Sie zu meiner Interpretation sagen…