5 Faschingskostüme und was diese über Ihren Stil verraten

Was Ihr fashcingskostuem über Ihren Stil-Typ aussagt - Modeflüsterin, Stil. Mode und Well-Being für Frauen über 40, 50 und 60 JahreFaschings-Alarm! Wenn Sie an diesem Wochenende ausgehen, werden Sie wahrscheinlich ein Faschingskostüm tragen. Oder eben ein Karnevalskostüm – je nachdem in welcher Region Sie zuhause sind. Natürlich könnte die Wahl Ihres Kostüms rein praktischer Natur sein. Aber oft verrät die Verkleidung, die wir uns im Fasching wählen, mehr über unsere geheimen Stilwünsche, als uns lieb ist. Warum? Weil das Faschingskostüm auf modische Stil-Facetten aufmerksam macht, die zwar in uns schlummern, aber im Alltag kaum ausgelebt werden.

Ich habe einmal fünf der häufigsten Faschingskostüme unter die Lupe genommen und diese nach den definierenden Stil-Facetten analysiert. Das Ergebnis erlaubt es Ihnen, die Essenz Ihrer Lieblings-Kostüme in Ihren Mode-Alltag zu übertragen – ein bisschen Faschingslaune für jeden Tag sozusagen. Viel Spaß mit diesem Beitrag, den ich aus gegebenem Anlass mit einem schelmischen Augenzwinkern geschrieben habe!

Die Wechselwirkung zwischen Kleidung und Charakter spricht Bände!

Es ist ja eine allgemeine Erkenntnis, dass unsere Kleidung Auswirkungen auf unser Gefühlsleben und unser Verhalten hat. Grundsätzlich gilt: Fühlen wir uns passend angezogen, steigt unser Selbstbewusstsein. Darüber hinaus ist Kleidung im besten Fall immer Ausdruck unserer Stimmung und unseres Charakters.

Sind wir elegant gekleidet, halten wir unseren Körper gerader und achten besser auf Benimmregeln. Sind wir in Jeans und T-Shirt unterwegs, fühlen wir uns wie der beste Kumpel, machen größere Schritte, bewegen uns burschikoser, freier, dynamischer. Mit dem Spitzenkleidchen kommt schnell das Gefühl auf, die Queen des Tages zu sein und auch unsere Bewegungen werden automatisch graziler, femininer. Mit Netzstrumpfhosen fühlen wir uns sofort wie die Femme Fatale aus dem letzten Kino-Streifen und unser Flirtfaktor steigt gewaltig an.

Mit unterschiedlicher Kleidung geschieht Vieles in Kopf und Bauch – oft unterbewusst. Das Spiel funktioniert aber auch anders herum. Denn unsere Stimmung und unsere Persönlichkeitsmerkmale entscheiden darüber, was wir gerne anziehen. Das bedeutet: Wenn Sie ganz bestimmte Charakter-Eigenschaften haben oder gerne hätten, wenn Sie sich gerne einmal in ganz bestimmter Weise verhalten würden, wird dies die Wahl Ihres Faschingskostüms beeinflussen.

Somit ist Ihr Faschingskostüm immer auch ein Hinweis darauf, welche gelebten oder nicht ausgelebten Persönlichkeitsmerkmale in Ihnen schlummern. Diese lassen sich modisch in bestimmte Stil-Facetten oder Stilgeber übersetzen. Es geht ganz einfach:

  • Definieren Sie die typischen Eigenschaften und Charaktermerkmale Ihrer Faschingsfigur. Welche Eigenschaften der Figur macht Ihnen diese so sympathisch?
  • Extrahieren Sie die Stil-Facetten Ihres Faschingskostüms, die diese Eigenschaften ausdrücken. Was ist es, das Sie besonders an der Verkleidung anspricht? Welches typische Kleidungsstück, welche Materialien, Muster und Farben oder welche Accessoires sind so attraktiv für Sie und warum?
  • Haben Sie die Antwort gefunden, subtrahieren Sie davon jegliche Übertreibung, die sich in Faschingskostümen natürlich immer findet und legen Sie eine alltagstaugliche Dosis fest.

Als Ergebnis erhalten Sie Ihre ganz persönlichen Stilgeber, die Sie in Ihren Alltagslook integrieren können – wann immer Ihnen danach ist. Warum erst auf Fasching warten, um sich auszuleben?

5 Faschingskostüme und ihr Stil

Natürlich gibt es heute eine fast unüberschaubare Vielzahl an Faschings- oder Karnevals-Kostümen. Fast jeder Blockbuster-Kinofilm hat ja zwischenzeitlich sein eigenes Kostüm in petto. Ich habe mich jedoch ganz bewusst nur auf die Archetypen der Faschingskostüme beschränkt – die zeitlosen “Geht-Immer-Kostüme” also.

Der Clown

Faschingskostüme und ihr Stil: Der Bleistiftrock mit Polkadots macht das Outfit fröhlich - eine Prise Clown inklusive.

Der Bleistiftrock mit Polkadots macht das Outfit fröhlich – eine Prise Clown inklusive.

Ein Clown kann zwar auch traurig sein, wird aber in erster Linie mit Fröhlichkeit, Humor und frechen Streichen assoziiert. Ein Clown sorgt für Lacher, ist bunt, ein bisschen tollpatschig und hat eine gehörige Portion Burschikosität. Die typischen Stil-Elemente dieses Kostüms umfassen unter anderem:

  • Bunt gemusterte Kleidungsstücke, beispielsweise Tupfen und Punkte, Streifen, Rauten und Karos.
  • Kontrastreiche, klare Knallfarben, vor allem Rot und auffällige, rote Lippen auf hellem (weißem) Gesicht.
  • Eine weiße Halskrause, einen Bubikragen, einen Pierro-Kragen, eine große Schleife oder übergroße Krawatte am Hals.
  • Bunte, große Knöpfe und plakative Ansteckblumen.
  • Flache Herrenschuhe.
  • Überweite typische Herrenkleidung, wie ein übergroßes Sakko, ein Gehrock oder ein Frack, weite Herrenhosen oder Palazzohosen.

Wenn Sie nun die Übertreibungen weglassen, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, ein wenig von der burschikosen Fröhlichkeit in Ihren Alltag zu retten. Denken Sie beispielsweise an eine weiße Bluse mit großer Schleife oder Bubikragen, dazu knallroter Lippenstift und einen Oversize-Blazer in dezentem Karomuster. Oder kombinieren Sie eine weite Herrenhose mit Schnürschuhen und tragen Sie dazu ein gepunktetes Seidentuch, vielleicht sogar wie eine Krawatte gebunden.

Sehen Sie, wie viele interessante Anregungen sich aus der Übersetzung des Clown-Kostüms in Stilgeber mit ähnlichen Stil-Elementen ergeben? Achten Sie lediglich darauf, jegliches Übermaß zu vermeiden und beschränken Sie sich auf ein bis drei Stil-Facetten pro Outfit. Dann wird alles gut. Der Clown geht, aber die Fröhlichkeit bleibt.

Der Cowboy

Faschingskostüme und ihr Stil: Ein lässiges Sommer-Outfit bekommt Cowboy-Flair - die Cowboy Boots und die Fransentasche machen es möglich.

Ein lässiges Sommer-Outfit bekommt Cowboy-Flair – die Cowboy Boots und die Fransentasche machen es möglich.

Cowboys sind der Inbegriff von Männlichkeit, Freiheit in der Weite der Prärie, Abenteuergeist und Bodenständigkeit. Sie sind ländlich, leger und mutig. Sie sind immer in Bewegung, robust und hart im Nehmen. Das Leben in der wilden Natur und unter freiem Himmel hat sie geprägt und abgehärtet.

Auch wenn der Cowboy ein typisches Rollenvorbild für Männer ist, so können sich durchaus auch Frauen nach diesen Charaktereigenschaften sehnen – oder sie sogar in sich tragen.

Zu den typischen Stil-Elementen des Cowboy-Kostüms zählen:

  • Jeans oder grobe Hosen mit Lederapplikationen.
  • Jeansjacke oder Lederjacke mit Fransen und Lederwesten.
  • Jeanshemd, oft mit Stickereien im Schulterbereich, oder Karohemd.
  • Poncho mit Ethno-Muster im mexikanischen Stil.
  • Robuste, braune Ledergürtel mit silbernen Schnallen.
  • Nikkitücher in Dreiecksbindung.
  • Cowboy-Stiefel.
  • Saddlebag und Accessoires mit (Kunst-)Kuh- oder Ponyfell.
  • Silberschmuck mit türkisen Schmucksteinen.
  • Cowboy-Hut.

Wenn Sie im Herzen ein Cowgirl sind, dann werden Sie wahrscheinlich schon einige dieser typischen Stilgeber im Kleiderschrank haben. Sie müssen nur ein bis drei dieser Elemente in Ihren Look integrieren und schon entsteht das Flair der weiten Prärie wie von selbst.

Probieren Sie doch einfach einmal aus, wie ein Westerngürtel und ein Nikkituch zusammen mit einem silbernen Armreif und Türkisen Ihren ganz normalen Freizeitlook auf Cowboy trimmen. Oder wie Ihr Outfit aus Jeans, Blazer und T-Shirt durch eine braune Lederweste und eine Saddlebag-Handtasche mit Fransen-Details aufgepeppt wird. Oder wie Sie Ihrem klassischen Hosenanzug oder Ihrem Bleistiftrock mit einem bestickten Jeanshemd sofort ein bisschen Freiheit einhauchen. Wir verstehen uns oder?

Die Indianerin

Eine weiche Lederweste und Schuhe mit schmalen Lederriemen schaffen Assoziationen, die an eine Großstadt-Indianerin erinnern.

Eine weiche Lederweste und Schuhe mit schmalen Lederriemen schaffen Assoziationen, die an eine Großstadt-Indianerin erinnern.

Die Indianerin ist eine sanfte Exotin. Sie ist feminin, aber immer etwas geheimnisvoll. Sie ist stolz, ruhig und anmutig. Und sie lebt naturverbunden, ist die Versorgerin der Familie. Aber sie kann auch geschmeidig, wie eine Wildkatze, kämpfen, wenn es darauf ankommt.

Zu den typischen Kostümdetails zählen:

  • Alles aus Wildleder: Jacken, Hosen, Röcke, Kleider und flache Stiefel mit Fransen und Lederschnürungen sowie Stickereien.
  • Der Mokassin.
  • Accessoires mit Schlangenleder, wie Gürtel und Armbänder.
  • (Beutel-)Taschen aus Leder oder Fell, ebenfalls gerne mit Fransendetails und Lederschnürungen.
  • Ketten aus bunten Perlen, mit Tierzähnen, Federn und Silbermünzen.
  • Frisuren aus glatten, langen Haaren oder schlichten Zöpfen – auch geflochtene Varianten, mit Lederbändern zusammengehalten.

Wenn Sie diese Stil-Elemente vor Augen haben, ist es relativ leicht, die wilkatzenhafte indianische Exotik in Ihren Look zu integrieren. Addieren Sie einfach ein Kleidungsstück aus besticktem Wildleder in Ihr Outfit und ergänzen Sie das Ganze mit den typischen Mokassins oder einem Schuh mit Lederschnürung und/oder Lederfransen.

Oder tauschen Sie ein paar Accessoires gegen Exemplare aus Schlangenprint bzw. (Kunst-)Fell aus und integrieren Sie Schmuck aus Lederbändern oder mit den typischen Feder- und Perlen-Details. Damit sind Sie schon in den richtigen Jagdgründen unterwegs.

Die Spanierin

Faschingskostüme und ihr Stil: Die Carmenbluse aus Spitze, der Zopf und große Ohrhänger geben dem Jeans-Outfit spanisches Flair.

Die Carmenbluse aus Spitze, der Zopf und große Ohrhänger geben dem Jeans-Outfit spanisches Flair.

Die Spanierin ist eine Flamenco-Tänzerin. Ein temperamentvolles Rasseweib, das seine Emotionen nicht unterdrückt, sondern extrovertiert auslebt. Eine Frau, die wild tanzt, singt, sich elegant zur Musik dreht und wendet. Die ihren Kopf hoch und mit Stolz trägt. Alles an ihr ist pure Dynamik, unbändige Lebenskraft und Leidenschaft.

Zu den mode-typischen Details gehören:

  • Weit schwingende Röcke mit Rüschen und Volants.
  • Carmenblusen mit freien Schultern.
  • Pumps mit Blockabsatz und Fesselriemchen.
  • Große Blüten im Haar oder auf dem gemusterten Rock.
  • Punktemuster, bevorzugt schwarze Punkte auf rotem Grund.
  • Knallroter Lippenstift auf brauner Haut.
  • Streng zurückgekämmte Haare, als Knoten im Nacken oder Pferdeschwanz gebunden.
  • Große, verzierte Chandeliers oder Creolen an den Ohren.
  • Taschen mit Stickereien oder Spitzen-Applikationen.
  • Zu den „Signature“-Farben gehören starke Kontraste in Schwarz, Rot, Weiß.

Probieren Sie es einfach einmal aus: Tragen Sie Ihre Haare streng zurückgekämmt, dazu große Ohrhänger und knallroten Lippenstift. Alles andere dürfen Sie getrost in neutralen Farben und Kleidungsstücken ausblenden – Sie werden dennoch sofort als stolzes Rasseweib durchgehen.

Es könnte aber auch schon ein weit schwingender Rock mit typischem schwarz-roten Punktemuster genügen, um diese Assoziation hervorzurufen. Aber auch wenn Sie nur eine Carmenbluse zur Jeans zusammen mit Fesselriemchen-Pumps und knallrotem Lippenstift kombinieren, werden Ihnen einige der anwesenden Herren gerne Ihre Kastagnetten reichen.

Die Prinzessin

Faschingskostüme und ihr Stil: Dieser prunkvolle Mantel aus Fischgrätmuster mit Spitzen-Appliaktionen in Prinzess-Linie ist für eine Prinzessin gemacht.

Dieser prunkvolle Mantel aus Fischgrätmuster mit Spitzen-Appliaktionen in Prinzess-Linie ist einer Prinzessin würdig.

Eine typische Prinzessin hat immer etwas mädchenhaft Zartes, Graziles und Feenhaftes an sich. Sie ist feminin, zurückhaltend und wohlerzogen. Und schwebt elegant, mühelos, fast schon ätherisch und sehr edel bis prunkvoll in ihren Roben gekleidet über den Marmorboden ihres Schlösschens. Und wartet brav auf ihren Prinzen.

Ich wette, Sie und ich haben dabei eine oder mehrere der folgenden Stil-Elemente im Kopf:

  • Üppige Kleider aus Spitze, Tüll, Samt, Seide und Brokat in Prinzess-Linie: am Oberkörper eng, mit weitem Rock und großem Dekolleté.
  • Schleifen, Rüschen, Stickereien und Schmucksteine verzieren sämtliche Kleidungsstücke und auch Schuhe.
  • Prächtige, aber feingliedrige Colliers und Perlenschmuck für Hals, Kopf und Finger.
  • Überall glitzert es metallisch, mit Diamantenstaub alias Strass.
  • An den Füßen trägt die echte Prinzessin silberne Pumps, mit Fesselriemchen, als Sling-Backs oder Pantöffelchen mit spitzer Kappe – wenn es nicht gerade die gläsernen Exemplare sind.
  • Bei Handtaschen greift sie gerne zu edel bestickten Stoffbeuteln.
  • Ihre Lieblingsfarben sind Weiß, Rosa und weitere Pastellfarben.

Erkennen Sie sich ein bisschen wieder? Bereits eine rosa Bluse mit Volant und Swarovski-Steinen bestickt genügt, um das Prinzessinnen-Flair zu versprühen. Oder Sie tragen edle Silber-Metallic-Pumps zur bestickten Beuteltasche zusammen mit einem Statement-Collier aus pastelligen Steinen oder Perlen. Oder Sie schlüpfen zur Abwechslung mal in ein sommerlich luftiges Kleid in Prinzess-Linie mit kleinen Applikationen aus Spitze, Samt oder Seide.

Ich wage jetzt einfach zu behaupten: In fast jeder Frau steckt noch eine kleine Prinzessin. Mein Tipp: Lassen Sie sie ab und zu auch mal im Alltag raus!

Das war meine – zugegeben nicht ganz ernst gemeinte – Analyse typischer Faschingskostüme.

Ich für meinen Teil trage ein bisschen etwas vom Cowboy, von der Spanierin und von der Prinzessin in mir. Das mag gegensätzlich klingen. Die damit zusammenhängenden Stilgeber fließen aber tatsächlich zu unterschiedlichen Anlässen und je nach Stimmung in meine Outfits ein.

Wie ist das bei Ihnen? Haben Sie ein Lieblings-Kostüm? Und wissen Sie auch warum? Welche Seite Ihrer Persönlichkeit würden Sie gerne einmal stilistisch ausleben?

Kategorie Stil-Tipps

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

48 Kommentare

  1. Hallo Stephanie!
    Tolle Idee Faschingskostüme auf Alltagskledung runterzubrechen. Auch wenn ich nicht der Faschingstyp schlechthin bin habe ich das ein oder andere Kostüm im Schrank – das letzte Mal war ich als Königin unterwegs. 🙂
    Viele Grüße aus Stuttgart

    • Modeflüsterin

      Liebe Simone,

      wie steht es dann mit einer tollen Brosche in Kronen-Design? Das wäre doch mal was… – wo doch gerade Broschen so “in” sind 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie, mein Lieblingskostüm ist die dicke runde Erdbeere. Bequem und schön Platz drin 🙂
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Faschingssonntag, liebe Grüße Tina

    • Modeflüsterin

      Liebe Tina,

      hast Du schon einen knallroten Mantel in Egg-Shape oder eine Blousonjacke? Nur so eine Frage…. 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Helau Stephanie!
    Deine Idee, Faschingskostüme mit unerfüllten Stilwünschen in Verbindung zu bringen, finde ich total spannend! Danke dir auch für die Überleitung hin zu den Tricks, wie man das im Alltag umsetzen kann.
    LG aus dem leider nicht so Faschings-freudigen München,
    Jule

    • Modeflüsterin

      Liebe Jule,

      auch Traum-Kostüme lassen sich ja so herunter brechen… Vielleicht entsteht ja doch die ein oder andere Idee bei Dir?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Stephanie,

    die Idee ist ja wirklich süß. Da ich mich schon lang nicht mehr verkleidet habe, kann ich nur sagen, was ich als Kind war. Meistens wollte ich Prinzessin sein, später dann Indianerin oder Zigeunerin. Ich denke, das sagt auch heute noch etwas über mich aus. Ein große Portion Prinzessin (Zartheit, Verletzlichkeit und Zurückhaltung) steckt wohl immer noch in mir. Üppige Verzierungen und Strass sind zwar gar nichts für mich, aber die Prinzesslinie bei Kleidern trage ich sehr gern.
    Indianerin und Zigeunerin haben ja beide etwas Exotisches. Die Farben der Indianerin sind sanft und natürlich, die der Zigeunerin bunt gemixt und sie sieht eher ein bisschen abgerissen aus, das sie ja ohne Heimat umherziehen muss. Ich stelle sie mir mit Kopftuch und großen Creolen vor, was ihr etwas sehr Ausdrucksvolles gibt.
    Cowboy und Spanierin finde ich an andern toll, aber das bin ich (leider) nicht. Clowneske Menschen mag ich auch sehr und ich mag es, wenn man ironische oder witzige Stilemente im Outfit einbaut. Als Jugendliche hatte ich mal eine Phase, in der ich übergroße, weiße Opa-Hemden getragen habe und dazu ein feines, schwarzes Samtband zur Schleife gebunden um den Kragen. Das Samtband hat die Hemden für mich erst tragbar gemacht, weiß der Teufel, warum.

    Liebe Grüße
    Karin

    Liebe Grüße,
    Karin

    • Modeflüsterin

      Liebe Karin,

      da hätte ich eine Idee: Samtbänder mit Schleifen sind so prinzessinnen-like! Es war also schon immer da, das Prinzessinnen-Gen – selbst im Opa-Hemd 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie, ein einfallsreicher Beitrag, du Kreative. Auch liebe ich deine Skizzen. Auch hier stimmen immer die Proportionen, wie bei der Clownzeichnung: hohe Taille des Rocks und korrespondierende Rocklänge.
    Mein Karneval-Outfit habe ich mir für eine Tanzveranstaltung aus vorhandenen Teilen zusammengestückelt, dabei bin ich nicht so systematisch vorgegangen (smile).
    Zusammengewürfelt habe ich ein Ringelshirt in schwarz-weiß, eine kurze rote Chino, eine transparente schwarze Strumpfhose mit schwarzen Streifen und roten Blumen auf den Streifen sowie rote Lack-Moccassin.
    War nicht wirklich Seemann, doch das Tanzen hat Spaß gemacht.
    Liebe Grüße Ingrid

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      da lese ich aber einen Hang zu Knallfarben und starken Kontrasten heraus – und eine gewisse Liebe zu temperamentvoll-fröhlicher Stimmungskanone (eine, die aber auch streng und ernst sein kann, wenn es darauf ankommt…). Liege ich richtig?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Frau Soundso

    Spannender Ansatz! Ich gehe gar nicht zum Karneval und könnte mich wohl maximal zu einem bunten Hut aufraffen. Welche Schlüsse lässt das auf meinen Alltag zu? 😉
    Wenn schon, passt noch am ehesten “Cowgirl”, da wir Westernreiter sind (allerdings nur Freizeit – und Amateurniveau). Ich besitze auch gar keine Westernkleidung.

    • Modeflüsterin

      Liebe Kerstin,

      das könnte darauf hindeuten, dass Du Deine wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale und Stimmungen bereits größtenteils im richtigen Mode-Leben auslebst und somit gar keinen Drang hast, weitere Facetten in Dein Mode-Repertoire aufzunehmen. Auch ein schönes Gefühl, nicht wahr?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Alena Schröder

    Liebe Stephanie,
    was für eine süße Idee! Besonders die Clownin gefällt mir sehr gut… In den gepunkteten Rock habe ich mich sofort verliebt, wo bekommt man den denn?
    Liebe Faschingsgrüße
    A. Schröder

    • Modeflüsterin

      Liebe Alena,

      das Outfit ist schon über zwei Jahre lang in meinem Archiv – und daher kann ich Dir leider gar nicht mehr sagen, wo ich es ursprünglich gesehen habe. Und den Rock gibt es mit größter Wahrscheinlichkeit auch schon lange nicht mehr… Sorry! Aber ich bin sicher, dass sich so ein ähnliches Exemplar finden lässt. Ich drücke die Daumen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Interessante Aspekte. Ich wollte als Kind immer eine Hexe zu Karneval sein. Dann koennte ich mit einem Zauberspruch alles sein, schoen, reich, was immer ich wollte! Und die Stillelemente? Ich liebe die Variante der Hexenschuhe, die jetzt als Gucci Variante ueberall sind. Habe mir schon ein Paar zugelegt. In gold, man kann ja zaubern. Ich liebe Huete und Kleidung ohne grossartige Verzierung. Ach ja, Guertel muss auch sein. Schirme anstatt Zauberstab. Habe mehrere davon. Haha.

    • Modeflüsterin

      Liebe Nicole,

      dann passt ja das Hexenkostüm absolut zu Deinen Vorlieben! Daran sieht man man mal wieder, dass auch Hexen wunderschöne modische Details zutage fördern – oder sollte ich besser sagen: aus dem Hut zaubern? 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie, also ich hätte gern den Mantel im Alltag:) Nix mit Karneval….ich gehe ja immer als Dusche. Was sagt das nun ??? Helau und schönen Abend für dich! Sabina

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      Du bist und bleibst die etwas exzentrische Exotin! Mit frechen und ungewöhnlichen Ideen – nicht nur in der Kleidung 🙂 Und die Dusche überströmt Dich bestimmt mit ganz viel Glück, Liebe und Aufmerksamkeit für Dein Dasein!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie!

    Dein heutiger Beitrag ist wirklich sehr amüsant!! Ich ging mal als “Sexy Prinzessinnen-Gouvernante “. Total konservativ gerade geschnittenes glitzer- und paillettenbesetztes Kostümchen in Pastellfarben, rote Netzstrümpfe, High heels, pinke Perücke, violette Nerdbrille, Federfächer, Nagellack in Knallfarbe, Kunststoffperlenketten usw. Habe mich sehr sehr wohl darin gefühlt. Tja, dies dürfte wohl in der Tat eine nicht ausgelebte Facette meiner Persönlichkeit sein (und ich denke, da gibt es eh noch mehr!!!) … Ich werde bei der nächsten (auch Nicht-Faschings-) Party daran zurückdenken und mich inspirieren lassen , why not 😉 ! Hahaha!!! Also ich hätte mir nicht gedacht, dass gerade dieser Blockbeitrag ein Stück Selbsterkenntnis hervorbringt.
    Du bist einfach genial, Stefanie!
    Alles alles Liebe
    Lisbeth

    • Modeflüsterin

      Lisbeth,

      …. dann denke ich mal, wir dürfen Dich hier bald “sexy Lisbeth” nennen? Dieser Gegensatz aus Strenge und Sexyness klingt auf jeden Fall sehr aufregend!!! Solltest Du unbedingt in Dein modisches Repertoire aufnehmen, wenn Du mich fragst 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Hm… ich habe mir für Karneval ein 70er-Jahre Kleid (ziemlich kurz) in den Farben dunkelrot-Orange-Gelb-Pink besorgt und trage dazu Retro-Stiefel in Knallorange. Als Accessoire eine John-Lennon-Brille mit orangenen Gläsern und eine Kette mit Peace-Zeichen. *grins*

    Warum ich das anziehe und keine Hose mit Schlag gewählt habe, kann ich auch nicht begründen und ich habe auch noch nicht ernsthaft darüber nachgedacht.

    In der Vergangenheit hatte ich Kostüme als Cowboy oder Indianer. Ein Prinzessinnen-Outfit oder ein Clownskostüm käme für mich absolut niemals in Frage.

    Deine Ausführungen sind auf jeden Fall sehr interessant und du hat mich jetzt tatsächlich ins Grübeln gebracht, warum ich denn dieses Outfit für Karneval gewählt habe. 😉

    Lieben Gruß und Helau!
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe sabine,

      ein Minikleid und die Farben der Hippie-Ära sowie kniehohe Stiefel sind ja durchaus auch im Alltag tragbar – mit etwas weniger Übertreibung. Vielleicht versteckt sich ja ein kleines, sexy und selbstvergessen tanzendes, lebensfrohes, liebevolles Hippie-Girl hinter der manchmal strengen, vernünftigen Sabine? Da hast Du jetzt tatsächlich Stoff zum Träumen… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Nicht ausgelebte Persönlichkeits-Seiten mit Kleidung – nicht nur zu Fasching – zur Geltung zu bringen, finde ich ein spannendes Thema. Und Sie haben es mit Humor und Knowhow mal wieder super rübergebracht.
    Toller Artikel, den ich gleich mal zu Rosenmontag auf Facebook meinen Kundinnen verlinke.
    Danke für diese amüsanten und interessanten Anregungen.
    Helau und Alaaf grüßt herzlich Sieglinde Graf!

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Graf,

      es tut doch einfach nur gut, ab und zu mal aus der eigenen Rolle auszubrechen und eine ganz andere Seite von sich zu zeigen. Ich denke ja, das ist das wahre Geheimnis der Karnevals-Begeisterung… 😉

      Herzliche Grüße und ein Dankeschön fürs Teilen von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,

    als ich die Überschrift dieses Artikels las, dachte ich zunächst “nicht so mein Thema” – mache ich doch einen großen Bogen um alles, was “Fasching” ruft…war trotzdem neugierig und es hat sich gelohnt. Ich habe mich daran erinnert, dass mir bei einer Stilberatung folgende Frage gestellt wurde: “Sie dürfen sich aus dem Kostümfundus eines großen Theaters bedienen. Was wählen Sie?” Bei mir war das “Robin Hood”. Und als 12jährige hatte ich ein Musketier-Kostüm mit Federhut und Degen, das ich sehr geliebt habe. Freibeuter wäre übrigens auch eine Option…also maskulin und abenteuerlustig/freiheitsliebend? Tatsächlich mag ich ja androgyn-coole Elemente in meinen Outfits sehr 🙂

    Herzlichen Gruß

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      das klingt für mich nach Feder-Schmuck, weichem Leder und Militärjacken oder -mänteln. Was für eine Mischung! Und im Herzen bist Du eine mutige Kämpferin für Gerechtigkeit und Fairness – allein das zu wissen, ist doch nicht schlecht oder?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,
    das ist ja wirklich ein ganz interessantes Gedankenspiel. Wenn ich mal an die vielen Kostümierungen in meinem karnevalistischen Leben zurückdenke, stelle ich fest, dass ich wohl als Kind und Jugendliche immer so eine etwas prinzesslich angehauchte Zigeunerin war, mal mehr in die eine, mal mehr in die andere Richtung. Da habe ich wohl früh meinen Stil gefunden, denn die entsprechenden Stilelemente tauchen immer noch in meiner Garderobe auf – heute nennt man das wohl Boho ;).
    Helau und Alaaf,
    Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      das ist ja mal eine originelle Interpretation des Boho-Stils 😉 Das sollten sich vielleicht mal ein paar Mode-Profis zu Herzen nehmen… Weiterhin viel Freude am Tanzen, vornehm Schreiten und mit Rüschenröcken rascheln und so 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Vivien Schwarz

    Hmmm… ich möchte seit Jahren als Rotkäppchen gehen, was das wohl aussagt? Nachdem ich aber durch mein exzessives Lernen eher etwas unvorbereitet auf die Faschingszeit war, war mein zweiter Gedanke: Austrian-Airlines-Stewardess, alles in Rot und ein hellblaues Schaltuch um den Hals dazu. Der Grund dafür? Einfach, dass ich mehrere Ober- und Unterteile im selben hellen, strahlenden Rot habe, und es unkompliziert halten wollte, also kein langes Kostüm-Kopfzerbrechen.
    Am Ende war es gar nichts, weil ich wieder Lernen musste. Auch gut.

    • Modeflüsterin

      Liebe Vivien,

      vielleicht möchte Dir Dein Unterbewusstsein sagen, dass Du unbedingt einen roten Hut brauchst? 😉
      Und sicherlich ist so eine Stewardess eine sehr adrette, etwas förmliche, aber sehr feminine, freundliche, hilfsbereite Person, immer perfekt gekleidet und farblich aufeinander abgestimmt – auch eine Stilaussage!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Liebe Stephanie,

    wie ich deine Analysen liebe! Danke für eine weitere Perle!

    In meiner Kleidung finden sich eindeutig Elemente von Clown und Prinzessin, sei es durch Farbe, Muster, Schnitt oder Material. Mit Elementen der anderen Kostüme fühle ich mich sehr schnell verkleidet.
    Ein weiteres Kostüm fällt mir noch ein: Punk. Die anarchisches Seite in uns können wir wunderbar mit Rockchick-Elementen ausleben. Da findet sich auch das ein oder andere Teil in meinem Schrank.
    Was das nun zusammen mit Clown und Prinzessin über meine Persönlichkeit sagt, weiß ich allerdings auch nicht. ; )

    Obwohl ich in einer faschings-affinen Gegend wohne, bin ich damit nie wirklich warm geworden. Dieses Jahr haben wir die närrischen Tage in deiner schönen Elbmetropole verbracht. Herrlich war´s!

    Liebe Grüße,
    Inra

    • Modeflüsterin

      Liebe Inra,

      vielleicht bist Du innerlich einfach nur ein sehr fröhliches Mädchen, das ab und zu auch mal so richtig trotzig frech ist? Eine Frau, die gerne weiblich ist, aber dabei ihren Humor nicht verliert und auch mal gegen den Strich gebürstet ist – eine, die gegen konservative Regeln aufbegehrt? Alles nur Theorien natürlich… Aber interessante 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Hallo Stephanie,

        mit diesen Theorien kann ich sehr gut leben. Und vielleicht steckt darin ja mehr als ein bisschen Praxis. : )

        Liebe Grüße,
        Inra

  17. Hm, Stephanie, irgendwie hatte ich dich nach Hamburg verortet. Habe ich da was durcheinander gebracht? Und wenn ja, warum?
    Vielleicht wirkst du auf mich einfach hanseatisch. : ) Das ist dann ein Kompliment.

    Inra

    • Modeflüsterin

      Liebe Inra,

      ich werde vom Typ oft nach Hamburg platziert 😉 Bin aber eigentlich gebürtige Münchnerin – das merkt man aber nicht. Die Münchner denken immer, ich bin eine “Zugereiste” und das amüsiert mich immer prächtig 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Liebe Stephanie, sehr witzig, ungelebte Facetten vom Fasching in den Alltag zu bringen:). Clownin und Spanierin gefallen mir am besten, wobei der Dandystil der Clownin entspricht, mit leisem fröhlichen Glucksen im Bauch. Tollpatschigkeit ist mir angeboren. Das kann ich nur mit Humor tragen. Die femininere Seite der Spanierin ist alltagstauglich, praktisch und würdevoll- und absolut zeitlos.
    Die Froschkönigin als Kostüm (auch mit quietschgrünem Gesicht) und Krönchen gefiel mir sehr, vielleicht wegen dem Lachen im Knopfloch?
    Liebe Grüße Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      humorvoll, würdevoll, stolz, zeitlos und immer mit einem Lachen im Knopfloch. Das sind doch wunderschöne Attribute, die sich modisch ausleben lassen 🙂 Und eine grüne Gesichtsmaske muss natürlich im richtigen Leben auch noch her… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Super Bericht Stephanie! Leider ist Fasching nun vorbei und wir müssen uns den üblichen Alltag widmen. Hat wie jedes Jahr super Spaß gemacht. Ich freue mich bereits aufs nächste Jahr!

    Mein Mann hat mich auf den Blog aufmerksam gemacht und ich bin ihm so dankbar. Du machst so klasse Arbeit! Bin gespannt was noch für Ideen von dir kommen.

    Grüße:*
    Mona

    • Modeflüsterin

      Liebe Mona,

      dann grüße mal Deinen Mann unbekannterweise von mir! Er hat einen guten Geschmack… (nur ein kleiner Scherz!) 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Ich habe mich schon immer gerne zu Fasching verkleidet. Manchmal zog ich zwei Kostüme nacheinander an, weil ich mich nicht entscheiden konnte oder mir das ursprünglich gewählte Outfit dann doch nicht gefiel.
    Als bestes Kostüm würde ich meinen Marilyn Manson von vor vier Jahren bezeichnen. Dafür hatte ich mir sogar die Augenbrauen abrasiert und Tättowierungen aufgemalt.
    Aber mein absolutes Lieblingskostüm war die Schlafmütze aus der Grundschule: Ich trug ein langes, gestreiftes Nachthemd, einen Schal und eine weiße Zipfelmütze auf dem Kopf. Dieses Kostüm gefiel mir so gut wegen seiner Originalität, Schlichtheit und Bequemlichkeit. Die Zipfelmütze habe ich immer noch. Also vielleicht gehe ich mal wieder als Schlafmütze …

    Von den von Dir präsentierten Kostümen käme für mich noch der Clown in Betracht. Zumindest mag ich Punktemuster. Mal sehen, ob ich auch davon etwas umsetzen kann.

    Meine Erkenntnis: mehr Streifen, mehr Lässigkeit, mehr Bequemlichkeit und ein Augenzwinkern auch im Alltag!
    Vielen Dank!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      dass Du mutig bist, hatte ich mir schon gedacht… Aber wie sehr, das hätte ich nicht gedacht: Augenbrauen abrasiert? Da bekomme ich Angst um Dich…. Bitte keine solchen Experimente mehr!
      Ansonsten ist Deine Selbstanalyse wieder treffend. Hätte ich wahrscheinlich auch so abgeleitet – aus einem Nachthemd, einem Schal und einer Zipfelmütze plus Clownanteil 😉 Wunderbar!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Liebe Modeflüsterin,

    ach, ist mein Herz gehupft, als ich diesen toll-en 😉 Artikel lesen durfte

    Bei Ihrem Beitrag Stil-Mix-Formel, hatte ich etwas wehmütig festgestellt, hm, ich bin doch immer ein wenig ein Clown… gar nicht so einfach, denn ich will ja keine Lachnummer sein. Und ich stellte mir die Frage, wie bringe ich das bewusster unter die Leute und vor mich 😉
    Da fiel mir Tziphora Salomon, – zum allgemeinen Einstieg, dort auch mal nach den Videos mit ihr suchen –
    http://www.advanced.style/2014/09/advancing-style-tziporah-salamon.html
    ein, sie zitiert in Ihrer Kleidung öfters einen vornehmen (! ) Harlekin. Sie hat allerdings einen ganz anderen Figurtyp als ich.
    Nun, und dann hier die liebevolle Beschreibung des Clowns… was mir fehlt, was ich am Clown so schätze, er stolpert, fällt vielleicht sogar hin (scheitert für einen Moment, nur für einen Moment) steht wieder auf, wie die Prinzessin, die ihre Krone richtet und zieht ja doch auch irgendwie – mögen die anderen nun lachen – unbeirrt, erfolgreich sein Ding durch 🙂
    Ich glaub, ich wär ein Prinzessinnenclown 😉
    Bei mir gibt es Seidentücher (Seide=Prinzessin) mit großen schwarz-weißen Streifen, Punkten (=Clown) und stilisierten Blumenranken(=wie kostbarer Brokat) in bunten Farben ( = Clown), Streifenleggings zum schwarzen Etuikleid…
    – durch Ihren Beitrag, liebe Stephanie erkenne ich die Elemente plötzlich viel klarer – vielen Dank – dann werde ich jetzt auch klarer über meine Kleidungskombinationen stolpern :-))

    Herzliche Grüße
    Isa

    • Modeflüsterin

      Liebe Isa,

      ein Prinzessinnenclown! Wie süß ist das denn!
      Oft reicht ja schon ein dezenter Hinweis auf einzelne Stilpersönlichkeiten, die in uns schlummern und schon fühlt sich alles besser an. Und ganz entscheiden bei clownesken Outfits ist ja immer die Qualität der einzelnen Kleidungsstücke – avantgardistisches Design und bester Stoff vor allem. Dann wird es auch nicht so schnell lächerlich 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Moeflüsterin

      • Liebe Modeflüsterin alis Stephanie,

        wollte hier rückmailen:
        ich bin jetzt schon “ein paar Tage” einfach glücklicher mit meiner Kleidung – Dank Ihnen!
        “oft reicht schon ein dezenter Hinweis”
        Ich entdecke das angedeutete Frack… meine kleine Stoffrose, sowohl Prinzessinnen-Dornröschen als auch Clownsblume als Schliesse… meinen dezenten Pünktcheschal, das Rautenmuster auf meiner Leggings zum A-Prinzessliniekleid NEU – UND diese “Hinweise” tragen sich wunderbar,
        also Ihr Hinweis macht meinen Alltag schöner, selbstbewusster 🙂

        Danke für Ihre Kraft und Zeit – es kommt hoffe ich von der Freude, die Sie schenken an Sie zurück.

        Isa

        • Modeflüsterin

          Liebe Isa,

          genau solche Rückmeldungen sind es, die mich immer weiter antreiben, diesen Blog mit nützlichen Tipps zu füllen 🙂
          Ich finde es toll, dass Sie nun eine kleine Prise Ihrer wahren Stilpersönlichkeit in den Alltag einfließen lassen können und es Ihnen so viel Freude bereitet! Weiter so!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Nun ja, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich am nächsten Tag von meinem augenbrauenlosen Gesicht auch nicht so begeistert war …
    Ich rannte gleich zur Kosmetikerin und heulte herum. Die Kosmetikerin schlug erstmal die Hände über dem Kopf zusammen und gab mir dann Augenbrauenpuder mit den tröstenden Worten: »Die züchten wir wieder!«
    Seitdem benutze ich Augenbrauenpuder, denn meine Augenbrauen sind von Natur aus schon sehr »undicht«. Also nahm die Sache sogar langfristig gesehen ein gutes Ende.
    🙂

    In Sachen Analyse habe ich von Dir gelernt!
    *verbeug*

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