10 Winter-Basics, die Sie jetzt stilvoll warm halten

10 Winter-Basics, die im Trend liegenEndlich ist es Winter in Deutschland – Schnee und Eis inklusive. Spätestens wenn Sie einen Ski- oder Winterurlaub einplanen, werden Sie sich überlegen, wie Sie trotz klirrender Kälte warm und schick bleiben. Welche Mode-Klassiker halten Sie jetzt warm? Am besten Sie haben ein paar Winter-Basics im Schrank, die Ihnen Jahr für Jahr gute Dienste leisten. Noch besser ist es, wenn Sie diese ab und zu durch ein zeitgemäßes Fashion-Teil aufpeppen.

Ich habe für Sie heute 10 zeitgemäße Winter-Basics zusammengestellt und gebe Hinweise, auf welche aktuellen Details Sie bei Ihren Warmhaltern jetzt achten sollten. Und bevor ich es vergesse: ein herzliches Willkommen im neuen Mode-Jahr 2017!

Oberteile: Ein raffinierter Lagen-Look ist cool, lässig und mega-angesagt.

Rollkragenpullover sind ein zeitloses Winter-Basic, das jetzt im Lagenlook daruner und darüber vielseitig eingesetzt wird.

Rollkragenpullover sind ein zeitloses Winter-Basic, das jetzt im Lagenlook daruner und darüber vielseitig eingesetzt wird.

Bei winterlichen Oberteilen geht es darum, einen geschickten Lagenlook herzustellen. Dieser sollte Sie von klirrender Kälte draußen, über zugige Räume drinnen bis hin zu überheizten Stuben flexibel begleiten.

1. Der Rollkragen-Pullover – jetzt auch mit Zipper!

In diesem Winter entdeckt die Fashion-Branche die typischen Details der Skimode und integriert diese in das Design für stilvolle Winterbasics. So erhält beispielsweise der zeitlose Rollkragen-Pullover ein Update mit Reißverschluss. Damit gleicht er dem typischen Skipullover, der seit Jahrzehnten von Skifahrern in aller Welt als praktisches Darunter getragen wird. In dieser Form heißt er dann Troyer.

Aber auch ein klassisches Rolli-Exemplar ist wieder mehr als angesagt und wird – darunter wie darüber – mit fast allem kombiniert.

Mein Tipp: So wird der Rolli zum perfekten Kombi-Partner.

Achten Sie drauf, dass der Rollkragen-Pullover aus einem dünnen Woll-Mix gefertigt wurde und eher figurnah geschnitten ist! Dann können Sie ihn unter einem dickeren Winterpullover oder einer Bluse ebenso tragen wie solo über einem T-Shirt oder Top! Und Sie können ihn in den Bund einstecken oder darüber tragen – ganz wie Sie wollen. Damit ist der Rolli vielfältig kombinierbar und ein echter Alleskönner.

Und noch ein Tipp: Wenn’s am Hals schnell kratzt, dann hilft ein kleines Nicki-Tuch aus Baumwolle direkt am Hals.

2. Der dicke Winter-Pullover – jetzt bevorzugt mit Zopfmuster, Rippenstrick oder Norweger-Design

Ein schlichter Rippenstrick-Pullover wird mit extra-langen Ärmeln zum Trend-Stück.

Ein schlichter Rippenstrick-Pullover wird mit extra-langen Ärmeln zum Trend-Stück.

Ob aus Alpaka, Kamelhaar, Merinowolle oder Kaschmir – ein richtig warmer und dicker Winterpullover gehört in jeden gut sortierten Kleiderschrank.

Dabei ist es mehr eine Stilfrage als eine Trend-Entscheidung, welches Design Ihr idealer Pullover haben sollte:

  • Sind Sie muster-affin und lieben Sie den Ethno-Chic, dann ist ein Norweger-Pullover genau Ihr Ding.
  • Sind Sie eine Anhängerin von weichen Linien und dezenten, verschlungenen Mustern, dann greifen Sie zum Zopfstrick-Pullover.
  • Als pure Klassikerin sind schlichte Pullover im geradlinigen Rippenstrick oder in Glattstrick Ihre besten Begleiter.

Wichtig dabei: Diese Pullover werden jetzt gerne in Oversize-Format getragen – inklusive bauschiger Silhouetten und überlangen oder ausgestellten Ärmeln. Dann ist der Pullover zwar ein echtes Statement-Stück, hat aber auch eine kürzere Halbwertzeit in Ihrem Schrank.

Zusammen mit dem Rollkragen-Pullover von oben ergibt sich ein unschlagbares Duo, das Sie draußen kuschelig warm hält und sich – ganz in der Tradition des Zwiebellooks – schnell an Innentemperaturen anpassen lässt.

Tipp: Schmuck zum Winter-Pullover

Die Pullover mit Zipper und Strickmuster werden am besten ohne Halskette getragen. Und auch Ohrringe sollten Sie eher in Form von dezenten Ohrsteckern oder glatten Creolen addieren. So lenken Sie nicht von den Details des Pullovers ab und laufen keine Gefahr, dass die Ohrringe im Pullover Fäden ziehen.

Planen Sie stattdessen einen breiteren Armreif oder eine größere, sportliche Armbanduhr ein, die Sie über dem (langen) Ärmel des Rollis platzieren. Das ist zwar etwas extravagant, macht den Look aber sofort modern.

Tipp: Fein oder grob, glatt oder strukturiert, einfarbig oder gemustert?

Wenn Sie sich nicht so sicher sind, ob Ihnen eher glatter, einfarbiger Feinstrick oder grobe, dicke, gemusterte Pullover stehen, dann sehen Sie doch einfach mal im Strickwaren-Mischpult nach. Je nach Ihren persönlichen, natürlichen Voraussetzungen finden Sie hier heraus, welches Strick-Design optimal zu Ihnen passt.

Ein Karo-Hemd ist im Winter ein variabler Kombipartner für ganz viele Looks.

Ein Karo-Hemd ist im Winter ein variabler Kombipartner für ganz viele Looks.

3. Das Karo-Hemd: Lässiger Freizeit-Klassiker mit Layering-Potential

Wenn es eine zusätzliche Lage in Ihrem Winterlook gibt, dann könnte diese ein zeitloses Karo-Hemd sein. Dieses lässt sich entweder solo über einem T-Shirt, als Zwischenschicht über einem T-Shirt und unter einem dickem Pullover oder als äußere Lage über einem T-Shirt und einem dünnen Rolli tragen.

Wollen Sie es ganz typisch halten, dann ist Ihr Karo-Hemd aus Flanell. Aber auch festere Baumwoll-Qualitäten erledigen den Job ganz hervorragend.

Und wenn Karo-Muster so gar nicht Ihr Ding ist, dann wählen Sie einfach stattdessen ein klassisches Jeanshemd als Begleiter. Das geht immer. Ausnahmslos.

Tipp: Trendy Styling für das Karo-Hemd

Übrigens muss das Karo-Hemd derzeit gar nicht unbedingt angezogen werden, um seinen Schick-Faktor zu entfalten. Binden Sie es sich doch einfach ganz lässig um die Hüften! Und profitieren Sie vom Plus an Coolness sowie vom wundersamen Verschwinden so mancher Pölsterchen an Taille und Hüfte… Sie verstehen mich oder?

Hosen: Klassisch-elegant, sportlich-dynamisch oder mit Retro-Charme?

Bei Hosen haben Sie die Qual der Wahl. Die erste Entscheidung, die Sie treffen sollten, ist die Silhouette. Wenn Sie bei Pullovern den Oversize-Trend mitmachen, bietet sich als Hose eine schmale Silhouette an. Falls Sie jedoch am Oberkörper eher schmale Formen benötigen, dann könnte auch eine Hose mit mehr Volumen für Sie passen. Diese Modelle bringen Sie ins Winter-Wunderland:

4. Die Herrenhose aus Flanell oder Tweed

Der androgyne Chic ist weiter angesagt. Eine etwas weiter, gerade geschnittene Herrenhose ist und bleibt ein echter Klassiker für alle Frauen, die diesen Stil mögen und figürlich tragen können. Im Winter ist sie bevorzugt aus Flanell oder Tweed. Und wenn Sie ganz aktuell sein wollen und es zu Ihrer Figur passt, dann wählen Sie einen übergroßen Schnitt und lassen es so richtig schlabbern…

Dazu passen sowohl schlichte, eng geschnittene Stiefeletten mit Blockabsatz, als auch Schnürhalbschuhe mit dicker Sohle ganz hervorragend. Und auch Rolli, grober Zopfstrickpullover oder Karohemd lassen sich dazu bestens kombinieren.

5. Jog-Pants mit Seitenstreifen

Dieser Hosentyp ist wohl DAS Trendteil der Saison. Die Hose ist im Prinzip nichts anderes als ein Upgrade der klassischen Sporthose mit den berühmten Seitenstreifen in Richtung Smokinghose. Jetzt wird daraus ein ganz neuer Hosenstil, der das Potential zum Klassiker hat.

Es gibt die neue Jog-Pants in sehr schmaler Form mit seitlichem Reißverschluss am Saum, die sich ganz hervorragend zu robusten Schnür-Stiefeletten tragen lässt. Alternativ sind auch gerade oder ausgestellt geschnittene Silhouetten zu finden, unter deren Hosensaum am besten ein winterlicher Schnür-Halbschuh hervorblitzt. Oder eine ganz pure Stiefelette mit Blockabsatz.

Besonders schön dabei: Der Seitenstreifen steht nicht nur für eine sportlich-dynamische Optik, sondern lässt zudem die Beine länger und schlanker erscheinen. Bingo!

6. Steghosen – Figurknüller mit Aprè-Ski-Flair

Früher waren sie der Klassiker der Skihosen und haben so manches Ski-Häschen der 60er Jahre geschmückt. Heute sind sie die Wiederentdeckung der Saison: Steghosen. Diese sind schmal, aber nicht hauteng und behalten ihre gerade Silhouette anstandslos ohne Rutsch- und Faltengefahr, da der Steg für Halt und Spannung sorgt. Und das ist ein Geschenk für fast jede Figur.

Tipp: Wie tragen Sie eine Steghose?

Fashionistas tragen die Steghosen recht exzentrisch zusammen mit Pumps und Socken – und ziehen dabei den Hosensteg einfach über die Pumps.
Mein Tipp dazu: Tragen Sie Ihre Steghose einfach wie früher! Robuste Schnür-Booties dazu sehen ganz fantastisch aus und erinnern ein wenig an die geschnürten Skischuhe von damals – so sieht modernes Aprè-Ski-Flair mit Retro-Charme aus.

Und wenn Sie ein paar Pölsterchen in der Körpermitte haben, dann kombinieren Sie einfach ein etwas längeres Oberteil über dem Bund dazu, beispielsweise den groben Strickpulli oder schnüren das Karohemd um die Hüften, siehe oben…

Das sind alle keine Hosen, die zu Ihnen passen? Macht nichts! Dann bleiben Sie auch im Winter bei Ihrer Lieblings-Jeans und tragen einfach eine lange Unterhose darunter…

Diese drei Hosenformen bereichern Ihre Winter-Garderobe und sind für unterschiedliche Silhouetten einsetzbar.

Diese drei Hosenformen bereichern Ihre Winter-Garderobe und sind für unterschiedliche Silhouetten einsetzbar.

Mäntel, Jacken und Co.: Was jetzt außen warm hält.

Die äußerste Lage im Winter-Look sollte den Witterungsbedingungen und Ihren Aktivitäten angepasst sein.

  • Wird es vor allem nass, ist eine Jacke aus imprägniertem Außenmaterial angesagt.
  • Wird es vor allem kalt, schaffen Lammfell oder Daunen das nötige Wärmepolster (gibt es beides auch aus künstlicher Qualität, die jedoch weniger gut warm hält).
  • Wird es nass und kalt, hilft beides zusammen oder gleich ein modernes Techno-Material, mit dem man notfalls auch zu einer Expedition zum Nordpol aufbrechen könnte.

7. Der Daunen-Blouson

Das Warmhalte-Trendteil der Saison ist die gesteppte Daunen-Jacke in Blousonform. Auch hierbei gibt es eine klare Hinwendung zu Oversize-Modellen – glücklicherweise, denn diese sind dann länger geschnitten. Zudem finden darunter auch alle Lagen Ihres Zwiebellooks bequem Platz.

Tipp: Blouson oder doch besser tailliert?

Wem Blousons figürlich einfach nicht stehen, der findet genügend taillierte Daunen-Modelle, die einen Blick wert sind. Achten Sie in diesem Fall aber auf genügend Schulterweite, um auch dickere Pullover darunter tragen zu können! Oversize-Pullover werden dann trotzdem eher schwierig. Das sollten Sie bei der Auswahl Ihres Ideal-Pullovers (siehe oben) berücksichtigen.

8. Lammfell-Mantel oder –Jacke

Lammfell ist das Material der Stunde. Es ist zwar relativ schwer, hält aber sehr gut warm. Aus (auch künstlichem) Lammfell werden derzeit vor allem übergroße Jacken im Biker-Stil und gerade geschnittene Mäntel gerne eingesetzt.

Beide lassen sich hervorragend zum Lagenlook kombinieren. Je kürzer die Jacke oder der Mantel ist, desto schlanker wird die Optik insgesamt – insbesondere, wenn Sie eine der schmalen Hosenvarianten von oben dazu tragen.

9. Der Kamelhaarmantel: der Evergreen der Winter-Basics

Last but not least sind Kamelhaarmäntel wieder in aller Munde. Warum mich das nicht überrascht? Ein Kamelhaarmantel – auch wenn er heute weniger aus Kamelhaar, denn aus Woll-Mix oder Kaschmir gefertigt ist – gehört zu den zeitlosen Mode-Klassikern, die jedem Outfit sofort ein Luxus-Flair verleihen. Und das passt auch zur Winter-Garderobe ganz hervorragend.

Tipp: Beige für kühle Farbtypen?

Falls Sie ein kühler Farbtyp sind, dann ist Beige leider so gar nicht für Sie geeignet. Was also tun? Wenn Sie schon einen solchen Mantel besitzen, dann tragen Sie Ihren Kamelhaarmantel einfach mit einem großen Schal, dessen Farbe ihr Gesicht zum Strahlen bringt! Weitere Tipps, wie Sie Farben tragen, die Ihnen nicht stehen, finden Sie übrigens hier…

Welcher Mantel-Typ am besten zu Ihnen und Ihrer Figur passt, erfahren Sie übrigens in meinem kleinen Mantel-Ratgeber.

In diesem Winter haben Sie die Wahl: Daunen-Blouson, Lammfell-Biker-Jacke oder Kamelhaarmantel - alle drei halten schön warm.

In diesem Winter haben Sie die Wahl: Daunen-Blouson, Lammfell-Biker-Jacke oder Kamelhaarmantel – alle drei halten schön warm.

10. Schuhe: Schnür-Booties und kein Ende

Wenn Sie mich fragen, welcher Schuh-Typ im Winter vor allem angesagt ist, wäre meine Antwort ganz einfach: robuste Schnür-Booties.

Flache Schnürboots sind DER Schuh des Winters - bequem, rutschsicher und mega-trendy.

Flache Schnürboots sind DER Schuh des Winters – bequem, rutschsicher und mega-trendy.

  • Diese gibt es mit Fell gefüttert oder aus Technomaterial.
  • Mit zusätzlichen Schnallen im Bikerstil oder mit robuster Schnürung, die an Bergsteiger-Stiefel erinnert.
  • Mit super-dicker Profilsohle für sicheren Halt auch auf glattem Untergrund oder mit etwas dünnerer Sohle für eine Prise mehr Eleganz.
  • Mit spitzer Kappe und damit sogar ein bisschen sexy oder mit runder Kappe im sportlichen Chic.
  • Sogar Exemplare mit Keil- oder Blockabsatz habe ich gesehen – gut für alle Frauen, die ihre Beine verlängern oder sich insgesamt etwas größer mogeln wollen.

Ich besitze meine robusten Winter-Schnürbooties aus schwarz-weißem Kurzhaarfell übrigens schon seit fast 20 Jahren – und kein Ende in Sicht. Modisches Verfallsdatum: keines.

Wenn Sie die oben genannten Kleidungsstücke und Schuhe Ihr Eigen nennen, dann sind Sie für jeden Ausflug in den Schnee bestens gerüstet. Denn Sie können sie alle untereinander nach Lust und Laune und in unterschiedlichen Schichten kombinieren. Darunter tragen Sie dann winterlich kuschelige (Ski-)Unterwäsche. Und natürlich ergänzen Sie Ihren Look durch eine passende Mütze, Schal und Handschuhe. Fertig ist das stilvolle Warmhalte-Styling.

Na, ist Ihnen schon so richtig warm ums Herz geworden? Falls noch nicht: Ich wünsche Ihnen von Herzen einen tollen Start ins Neue Jahr! Und dass Ihre Wünsche wahr werden! Sie wissen ja: Die wichtigsten Wünsche erfüllt sich Frau heutzutage selbst…

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Shopping-Tipps für Winter-Basics

Hier habe ich ein paar typische Winter-Basics für Sie zusammengetragen: Karo-Hemden, Rollis, Rippstrick-Pullover, Hosen, Daunen- bzw. Lammfell-Jacken, Mäntel in Kamelfarben und Schnürbooties. Die Produkte sind nur beispielhaft für viele weitere Modelle in allen Preisklassen, die Sie derzeit in den Online-Shops finden können (Affiliate-Links):

 

 

 

34 Kommentare

  1. Hallo liebe modeflüsterin vielen Dank für diesen zur Wetterlage passenden Beitrag! und willkommen im neuen Jahr! :-)) Ihre Ausführungen sind wie immer sehr kompetent und informativ. Was ich mich aber frage, ist, ob es auch eine Alternative zu diesem sportlichen, androgynen oder in meinen Augen männlich dominierten Modestil geben kann? Gäne es gute Kombinationen auch mit wirklich fraulichen Kleidungsstücken wie z.b. den langen Mantel, den sie ja erwähnen, oder mit dicker Wollstrumpfhose und langem Kleid oder Rock? So ist man meines Erachtens auch ausgestattet, der Kälte zu trotzen. Aner irgendwie sieht man da kaum taugliche Sachen derzeit, wie Mäntel, die man nicht richtig schließen kann. *augenverdreh* Kleine Macke von mir: Ich bevorzuge im Winter immer Strumpfhosen vor Hosen, die halten m.E. besser warm.:))

    • Modeflüsterin

      Liebe Anita,

      das ist tatsächlich eine recht kniffelige Frage. Denn das Problem, das Sie ansprechen, hatte ich auch beim Zusammenstellen des Beitrags: Es gibt kaum feminine Mode, die ich derzeit als Winter-Trend ausmachen könnte, der wirklich warm hält und auch noch im Alltag unkompliziert tragbar ist… Wenn man sich die entsprechenden Outfits ansieht, dann haben feminine Looks meist nackte Beine oder High-Heels – im Winter!!! Tatsächlich ärgere ich mich oft darüber, dass sowohl auf den Laufstegen, als auch in der Mode-Presse solche für den Alltag untauglichen Outfits gezeigt werden.

      Aber: Ihr Vorschlag mit der Wollstrumpfhose zu Rock oder Kleid ist natürlich praktikabel und zeitlos. Dazu würde ich dann kniehohe Stiefel tragen, damit die Beine noch ein wenig besser vor Kälte geschützt werden. Im Trend liegen tatsächlich derzeit Strickkleider – von Mini- bis Maxi-Länge und oft auch mit überlangen Ärmeln und Cut-outs (die dann aber wieder weniger wintertauglich sein dürften). Des weiteren werden oft Slipdresses aus nass fließender Seide und mit Spaghetti-Trägern gezeigt, die dann mit einem Rollkragenpullover darunter kombiniert werden. Dazu muss man aber schon eine ausgewachsene Fashionista sein (und eher jünger) – und zu welchem Anlass so ein Look getragen werden kann, ist mir ebenfalls schleierhaft…
      Vielleicht kommt noch der Lagen-Look-Trend infrage, bei dem ein Kleid über einer schmalen Hose getragen wird – das ist dann ein Stilbruch und ein recht exzentrischer Look, für den die Trägerin der richtige Stiltyp sein müsste. Das Gleiche gilt für den Gothic Chic, bei dem üppige Lagen von Spitzen-Kleidern, Bustiers bzw. Korsagen, Röcken und Blusen übereinander zusammen mit derben Schnürbooties getragen werden. Da stimmen zumindest schon mal die Schuhe 😉

      Sie sehen, wenn es winterlich warm und gleichzeitig feminin werden soll, wird es tatsächlich etwas schwierig – zumindest wenn man zeitgemäße Looks betrachtet. Aber die Kombi Strumpfhose plus Rock und Kleid geht immer und ist zeitlos – wenn Ihnen das wirklich warm genug ist, inklusive Schneeballschlacht 😉 Also: kein Grund, zu verzweifeln!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Frau Soundso

        Ich beobachte es jeden Winter an mir: Je länger es kalt ist, desto mehr Lust habe ich auf Kleid oder Rock (trage ich knapp knielang). Vom vielen Hosen-Anziehen habe ich spätestens im Januar die Nase voll… Bei mir bewähren sich dazu ein paar stramme Leggins in Lederoptik. Sie sind dicht, warm, und ich kann sie in hohe Stiefel reinziehen. Obenrum hält mich Lagenlook ganz nach Lust und Laune schön warm.

        • Modeflüsterin

          Liebe Kerstin,

          das ist auch eine gute Idee: Leder-Leggings sind ja schon seit einiger Zeit aus der Basisgarderobe ganz vieler Frauen nicht mehr wegzudenken. Und sie halten tatsächlich auch sehr gut warm. Lieben Dank für die tolle Ergänzung!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Da bin ich froh, dass ich nicht ganz seltsam mit dieser Fragestellung bin….;-) Fashionista kann und will ich nicht sein, ich suche und trage lieber funktionierende Kleidung, also zweckgemäße. Und da gehören cut-outs im Winter definitiv nicht dazu. 😀 Lagenlook ist eine schöne Sache und geht auch sehr gut mit Röcken und Kleidern, finde ich, ist vllt eine etwas altmodische Anmutung, wenn es auch nicht gleich gothic sein muss. Ich schaue gern in alten Filmen, wie schön Frauen, und auch Männer, angezogen waren. Heute laufen so viele in den immergleichen Sportklamotten rum, brrr, nicht mein Fall. Wobei Daunenjacken schon sehr praktisch sind. 😉

  2. Hallo Stephanie!
    Ein frohes neues Jahr! Schön, dass deine spannenden Artikel meine Sonntagslektüre wieder komplettieren 😉
    Mein Lieblings-Basic ist aktuell ein grauer Mohairpulli von Selected Femme. Der hält so schön warm und lässt sich immer wieder neu kombinieren, ob zum Faltenrock oder zur High Waist Jeans.
    Danke dir für den Tipp mit dem Kamelhaarmantel. Ich bin schon länger am Überlegen, ob ich mir dieses Stück in den Kleiderschrank hole. Und der Mantel von Daniel Hechter ist wirklich ein zeitloses Schmuckstück 🙂
    Noch einen schönen Sonntag!
    LG, Jule von Bits& Pieces

    • Modeflüsterin

      Liebe Jule,

      so ein Kamelhaarmantel ist für den richtigen Farbtyp wirklich eine Anschaffung fürs Leben! Bevor ich herausfand, dass ich ein kühler Farbtyp bin, hatte ich auch ein tolles Exemplar, das ich jahrelang trug. Dieses habe ich dann aber gegen einen schwarzen Blazermantel ersetzt – das ist für den Winter-Farbtyp einfach die bessere Option… 😉 Aber Du wirst sicherlich bestens wissen, was Dir steht, nicht wahr?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,

    4 Wochen sind eigentlich schon lange- schön, dass Sie wieder da sind und der Sonntagsblogartikel wieder Teil meines Wochenendrituals ist.

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      oh, vielen Dank für diese schöne Begrüßung! Da freue ich mich!
      Wobei die 4 Wochen wirklich vergangen sind wie im Flug…. 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Iris Scherzer

    Liebe Modeflüsterin,
    ich hoffe, Sie sind auch gut ins neue Jahr gerutscht und wünsche Ihnen für 2017 alles Gute! Vielen Dank auch für diesen ersten Beitrag und die alltagstauglichen Tipps; ich freue mich auf die nächsten Ausgaben! Einen Wunsch, eine Bitte hätte ich allerdings noch: nicht zuletzt aufgrund Ihres Beitrags zu Eco Fashion wäre es toll, auch dafür einige Produktbeispiele genannt zu bekommen. Für 2017 habe ich mir zumindest vorgenommen, bei Neuanschaffungen auf öko und fair zu achten; vielleicht kann man das bei einigen Beiträgen berücksichtigen und zeigen, dass tolle Looks auch mit nachhaltiger Mode funktionieren?!
    Herzliche Grüße
    Iris

    • Modeflüsterin

      Liebe Iris,

      vielen Dank für die herzliche Begrüßung und die guten Wünsche!
      Leider ist es für mich nahezu unmöglich, aus der unübersichtlichen Vielfalt an Öko-Mode ganz bestimmte Kleidungsstücke herauszusuchen, die zum Thema passen. Bereits die Produkte, die ich hier zeige und die ich über eine Affiliate-Marketing-Plattform herausfische, kosten mich mehrere Stunden Zeit – und das, obwohl es dort Filterfunktionen gibt.
      Aber ich war in meinem Urlaub fleißig und habe die Shopping-Liste für nachhaltige Mode entsprechend der Nennungen der Leserinnen ergänzt und mit einer kleinen Filterfunktion versehen. Diese werde ich nächste Woche veröffentlichen. Dann wird es für interessierte Leserinnen einfacher, nach passenden Kleidungsstücken zu suchen. Das ist derzeit leider alles, was ich dafür tun kann. Hoffe, es nützt dennoch etwas.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Konstanze

    Liebe Stefanie, hier noch ein kleiner Tipp für Anita – denn ich selbst trage auch schon seit Jahren lieber Röcke/Kleider, vor allem im Winter: Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Wolle gemacht. Selbst dünne Woll-Strickkleider (gerne mit 10% Kaschmir) halten warm und sind auch noch angenehm elastisch, damit man sich bewegen kann. Ich fahre damit auch problemlos bei den aktuellen Temperaturen Fahrrad. Besonders warm und gleichzeitig schick und robust: Wollwalk. Aus diesem Stoff (ein bisschen ähnlich dem Lodenstoff, aber etwas andere Verarbeitung) habe ich mir von meiner Mutter mehrere knielange Röcke und einige Trägerkleider nähen lassen. Zeitlos, schön, unkompliziert in der Pflege (müssen sehr selten gewaschen werden, einfach häufiger auslüften) und warm. Wer keine begabte Mutter hat, der kann mal bei Waschbär oder Vivanda schauen. Bitte von dem dort häufig präsentierten Öko-Schick nicht abschrecken lassen. Denn Wollwalk-Röcke kombiniert mit Rollkragenpulli, Bluse und Blazer sowie blickdichten Strumpfhosen und den von Stephanie vorgeschlagenen hohen Stiefeln sehen auch sehr flott und bürotauglich aus. So gar nicht “ökig”. Auch Tweed ist ein toller Stoff für den Winter. Die tragen nicht so auf wie mancher Wollwalk und sind fast genauso warm. Zusammen mit einem gleichfarbigen Tweed-Blazer auch eine super Kombi für das Büro. Ein weiterer heißer Tipp gilt dem “darunter”: Unterwäsche aus Merinowolle. Dünner Stoff und gleichzeitig warm. Dann muss das “darüber” nicht ganz so dick ausfallen. Ich stehe täglich an zugigen Bahnhöfen, da ich zur Arbeit pendeln muss. So “wollig” angezogen friere ich trotzdem nicht.

    • Modeflüsterin

      Liebe Konstanze,

      vielen Dank für Deine Ergänzung und Untersützung! Das finde ich toll!!!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Danke für die tollen Tipps! Wollkleider habe ich mir dieses Jahr tatsächlich 2 zugelegt und bin damit auch ganz zufrieden, wobei sie eher figurnah ausfallen und ich das nicht jeden Tag mag. 😉 Wollwalk hab ich tatsächlich immer mit Öko Mode in Verbindung gebracht, und das geht bei mir im Büro eher nicht, aber vielleicht traue ich mich ja jetzt mal an ein Outfit ran. Ich träume noch von einem fast bodenlangen Rock aus festem Stoff, da kommt nicht viel Kälte durch. Nähen kann ich leider nicht. Merino-Unterwäsche ist ne feine Idee! Danke und schönen Sonntag!

  6. Zuerst einmal ein frohes neues Jahr, liebe Stephanie. Ich hoffe, du hast dich gut erholt und ich bin sehr froh, dass die freie Zeit ohne Modeflüsterin vorbei ist. 🙂

    Die Tipps sind toll… aber Steghosen? Oh Schreck! Die hatte ich schon mal und ich versuche mich gerade zu erinnern, wann das war? Ende der 80er oder Anfang der 90er? Keine Ahnung, aber diese modische Entgleisung mache ich heute bestimmt kein zweites Mal mit. 🙂 Für kleine Frauen sind die meist sowieso unpassend, das war zumindest früher so. Meine Mutter musste sie kürzen und das sah dann nicht mehr so toll aus.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ich habe Steghosen auch schon in den 60er Jahren getragen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass kleine Frauen damit keine Freude haben, denn sie sind nicht leicht zu kürzen. Um die schlanke Form der Hosenbeine hinzubekommen, müsste man das ganze Bein auftrennen und völlig neu zuschneiden. Einfach unten kürzen geht gar nicht! Aber dafür gibt es ja genügend andere, schicke Hosenformen, die auch für kleinere Frauen tragbar sind. Es ist halt wie immer: Nichts muss, alles kann 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Angelika Hansen

    Liebe Stephanie,
    sehnsüchtig habe ich auf den heutigen Sonntag gewartet! 🙂
    Und nun gibt es wieder Deine wunderbaren Beiträge. Vielen Dank!
    Herzliche Grüße, Angelika

    • Modeflüsterin

      Liebe Angelika,

      ach, wie lieb ist das denn! Dann freue ich mich, dass Deine Sehnsüchte jetzt wieder erfüllt werden – und dass meine Beiträge ein Teil davon sein dürfen… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Birgit B.

    Hallo, Stephanie,
    ich bin heute aus dem Winterurlaub (brrrh kalt im Schwarzwald) zurückgekommen. Sind die 4 Wochen denn schon rum?
    Ihre Vorschläge sind auch hilfreich für die kalte Zeit zuhause.

    Für den Schneespaziergang bevorzuge ich Schuhe mit groben Sohlen, die keine Schnürsenkel haben, (früher nannte man sie Schnee-Boots), denn im hohen Schnee zu gehen, hat was.
    Schade, dass es jetzt noch nicht viele Steghosen gibt, (trug 1964 schon welche), würde sie mit einer längeren Strickjacke + Shirt tragen, denn leider sind die Hotels immer überheizt.
    Ich freue mich auf viele tragbare Ideen und
    wünsche Ihnen einen guten Start.
    Birgit aus Baden

    • Modeflüsterin

      Liebe Birgit,

      dann sind Sie ja schon absolut kälte-erprobt! Steghosen habe ich vor allem schon bei Bogner gesehen. Diese sind tatsächlich auch zum Skifahren geeignet – wie früher in den 60er Jahren 🙂 Ich finde sie ja äußerst tragbar und schnittig – auch wenn man sich an die Optik erst wieder gewöhnen muss und die Kombinationen heute ein bisschen anders aussehen.
      Und ja: Die Urlaubszeit geht leider immer viel zu schnell vorbei… Aber jetzt sind wir ja erst einmal alle wieder da, fit und inspiriert. Und das ist die Hauptsache!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Jaaa, es geht wieder weiter!!
    Auf in ein neues, tolles Jahr mit unserem Lieblingsblog!
    Hoffentlich hast Du Dich auch gut erholt!

    Aber was muss ich lesen?
    Rollkragen und Troyer? Norwegerpulli und Zopfmuster? Karo- und Jeanshemd? Steg- und Jogginghosen? Und dann auch noch diese Madenjacken!
    Das ist wirklich nichts für mich!
    Okay, ich warte am besten mal auf das Frühjahr …

    Bei Schnee und eisiger Kälte sind tatsächlich kniehohe Stiefel mit Absätzen die beste Lösung für feminine Frauen.
    (Meine neuen sind auch mit Lammfell gefüttert und trotzdem sehr elegant.)
    Noch eine Idee: Strumpfhosen und darüber Leggins ziehen. Mache ich immer so bei großer Kälte. Am Oberkörper trage ich halt einfach mehrere Lagen Unterhemden, T-Shirts und Strickjacken übereinander. Den Abschluss bildet ein langer Wollmantel mit Gürtel. Das hält auf jeden Fall zuverlässig warm, ohne dass man aussieht wie ein Skispringer.
    😉

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      herzlich willkommen im Neuen Jahr!
      Bei meinen Basics ist wohl dieses Mal Nichts für Dich dabei… Der sportliche Stil (Fachjargon: “Athleisure”) ist derzeit wirklich sehr dominant. Da kommen feminine Frauen wirklich etwas zu kurz. Aber das wird sich auch wieder ändern. Und Du weißt Dir ja gut zu behelfen 😉
      Übrigens vielen Dank für Deinen Hinweis… Habe ich schon geändert 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Sabine S.

    Liebe Stephanie,

    gut, das Du wieder da bist, war ganz schön langweilig ein Wochende ohne Dich!

    Ich finde die Tips gut, bis auf die Steghose. Aber ich persönlich finde einen Daunenmantel gut, denn ich friere immer an den Oberschenkeln und am Po, da sind die Blousons nicht so warm.
    In meiner Mantelgarderobe hängen sowohl ein camelfarbener Klassiker von Max Mara, den ich als Wintertyp einfach mit schwarzem Schal oder Seidentuch im Herbst trage, denn der Mantel ist mir im tiefen Winter nicht warm genug. Zudem habe ich auch einen schwarzen Blazermantel, schon älter, aber auch ein Klassiker. Dazu noch mehrere Jacken und Kurzmäntel. Ich bleibe immer bei hochwertigen Klassikern und versuche jedes Jahr ein Stück zu ersetzen ( Lederjacke, Daunenjacke, Windjacke, Wintermantel in diversen Farben usw.), dann ist man so nach 10 Jahren durch und fängt vorne wieder an. Wenn man dann noch Glück hat, und z.B. die hier vorgeschlagenen warmen Sachen noch im Ausverkauf findet, dann ist es auch nicht so teuer. Schöne Stücke von den teuren Marken kaufe ich auch bei E-Bay, denn dort gibt es gute Secondhand-Händler, bei denen man auch etwas zurückschicken kann.

    Ich habe leider die Allerweltsgröße 44 und da ist es oftmals besser, nach der Winterausstattung Ende August zu suchen und für den Sommer gehe ich jetzt los. Manchmal finde ich aber auch jetzt noch ein schönes Teil für die aktuelle Saison im Ausverkauf.

    Liebe Stephanie, Danke für die Arbeit für uns alle und ein gesundes neues Jahr.

    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ich freu mich ja auch, dass ich wieder da bin… Wobei: Für mich selbst war ich ja nie weg… 😉 Im Hintergrund habe ich nämlich eifrig am Blog gearbeitet. Sieht man nur noch nicht…
      Du scheinst das mit den Wintermänteln und -jacken ja bestens im Griff zu haben! Das finde ich sehr bewundernswert! Einen Daunenmantel bzw. eine lange Daunenjacke habe ich übrigens auch. Die brauche ich an super-frostigen Tagen zum Kuscheln. Egal ob sie nun gerade angesagt ist oder nicht. Und ob sie schlank macht oder nicht. Da bin ich dann völlig schmerzfrei 🙂

      Herzerwärmende Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie,

    wie schön, Sonntags wieder von dir zu lesen! Auch wenn ich mental gerade beim Badeanzug- und Bikinikauf bin (und deinen “alten” Artikel dazu hervorgekramt habe). Ernsthaft, das andauernde Eisschrankwetter stellt mich ganz schön auf die Probe. Zumal ich hier in einem Glasturm auf der Südseite arbeite und im Büro maximal ein Blüschen oder ein Longsleeve (nicht aus Wolle!) tragen kann…Bewährt haben sich Chelsea Boots mit extradicker Gummisohle, die sehen cool und clean aus und durch die dicke Sohle halten sie überraschend warm, obwohl ungefüttert. Dazu ein schwarzer Burberry-Dufflecoat, den mir der Weihnachtsmann gebracht hat :-). Schneetaugliche Stiefel könnte ich eigentlich schon noch brauchen – das sage ich mir seit 5 Jahren und kaufe doch nie welche, weil die wirklich schönen auch superteuer sind – eine “Funktionsjacke” habe ich schon, ziehe ich aber nur im Notfall an. Steghosen hatte ich in den 80ern…ich glaube, die brauche ich nicht.

    Ach, ich freue mich auf den Frühling!!!

    Herzlichen Gruß

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      ich freue mich auch, wieder online zu sein!
      Also mit Deiner Abneigung gegen Steghosen bist Du hier ja in guter Gesellschaft 😉 Und bei warmen, überheizten Büros ist natürlich der Lagen-Look angesagt – auch mit ganz anderen Basics, als hier aufgeführt.
      Meine Tipps bezogen sich eigentlich eher auf den Winterurlaub oder auf die Freizeit und weniger auf bürotaugliche Mode. Wenn ich mir die Kommentare hier so ansehe, dann wird das vielleicht nicht so ganz klar… Na ja, ich habe ja jetzt wieder viele Wochen, um an der Klarheit meiner Texte zu arbeiten 😉
      Und was Bademode anbelangt: Da werde ich in diesem Jahr auch möglichst bald zuschlagen, da ich unbedingt den aller-, allerschönsten Badeanzug der Saison kaufen möchte… Man darf ja träumen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Oh, ich fand deinen Text schon klar!

        Und..naja, bürotaugliche Wintermode braucht man ja nur, wenn man zur Fuß oder mit den Öffentlichen ins Büro kommt 😉 Und da muss man dann irgendwie kompromissfähig sein…oder leiden…

        Der schönste Badeanzug der Saison? Wow, das ist ein Ziel! Ich ringe gerade noch mit mir, wieviel ein Badeanzug kosten darf. Für den Urlaub am Strand trage ich Bikini….aber im Schwimmbad hier wäre ein Badeanzug schon gut. Ich habe welche von Maryan Mehlhorn gesehen, die mir gut gefallen….aber die Preise…schluck…zumal ich gar nicht einschätzen kann, ob so ein Badeanzug dann wirklich auch etwas länger hält…sorry für das “off-Topic”

        • Modeflüsterin

          Liebe Diana,

          oh, dann bin ich ja beruhigt…
          Das mit dem schönsten Badeanzug der Saison war natürlich eine maßlose Übertreibung 😉 Das liegt ja ohnehin immer im Auge des Betrachters und ist nicht zuletzt natürlich auch eine Stil- und Budget-Frage. Und haltbar muss er auch sein, denn ich will mich damit nicht nur zeigen, sondern auch ganz viel schwimmen können! Es geht um’s Leben und wie man dabei möglichst gut aussieht und nicht anders herum – da sind wir sicherlich ganz einer Meinung 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Ingeborg Hansen

    Liebe Stephanie
    Godt Nytår wünsche ich Dir und vielen Dank für die winterlichen Anregungen. Gerade am Freitag hatte ich meinem Mann das Label in einer Hose gezeigt und ihn gefragt, was das Label “TONI DRESS” ihm sagen würde. Leider ist er nicht auf die ehemalige Skikanone Toni Sailer gekommen. :-).
    Ich habe 5 Steghosen in meinem Besitz und habe mich gerade in diesem Winter gefragt, warum Steghosen so ganz aus der Mode gekommen sind. Ich trage meine Steghosen jeden Winter. Sie sind gut in halblangen Stiefeln und auch in rustikalen kurzen Stiefeln zu tragen. Wie Du auch schreibst, sind sie weder weit noch knalleng und machen schöne Beine, eben weil sie auch straff sitzen. Da ist es mir eigentlich wurscht ob modern oder nicht. ……… und nun lese ich dann hier, daß Steghosen wieder In sind.
    Gekauft ist nur die TONI Hose, die anderen habe ich selbst genäht, weil es sie einfach nicht zu kaufen gab.
    Da freu ich mich dann auf die Auferstehung der Steghosen. Es ist richtig, wenn wir in Dänemark sagen: ” Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
    Dankeschön und viele Grüße
    Ingeborg

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      endlich eine Steghosen-Liebhaberin! Wunderbar! Dann wünsche ich fröhliches Steghosen-Tragen und das schöne Gefühl dabei, damit wieder ganz auf der Höhe des modischen Zeitgeistes zu sein 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Ingeborg Hansen

    Noch eine Bemerkung an die Steghosengegner. Mit einer Steghose hat man nie diese unschönen Unterpo Falten. Die meisten Frauen laufen in Hosen rum, die hinten unterm Po Falten schmeissen. Warum? Weil die hintere Rundung für den Po nicht tief genug ausgeschnitten ist.
    Ingeborg

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      ja auch das ist ein gutes Argument für die Steghose! Danke für die Ergänzung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,
    schön, dass Du wieder da bist.
    ja, die Steghose. Ich mag sie und von den gezeigten Winter-Basics wäre sie das einzige Teil, dass zu meinem Figur- und Stiltyp passen könte. Für eine etwas andere Hosenform bin ich immer dankbar, da bei mir leicht Hosen-Langeweile aufkommt. Allerdings scheue ich in diesem Fall von einem Kauf zurück, weil ich befürchte, dass sie blitzschnell wieder in der modischen Versenkung verschwindet. Eigentlich schade, aber irgendwie hat sie nie das Zeug zum modischen Dauerbrenner.
    Sei herzlich gegrüßt,
    Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      ja, das Risiko sehe ich auch… leider! Aber ich bin ja schon immer der Meinung, dass man Kleidungsstücke, die zum eigenen Stil und zur eigenen Figur perfekt passen, auch nach dem Verfallsdatum noch tragen darf – mit zeitgemäßen Stücken kombiniert 😉 Oder dann eben einfach im totalen Retrostil der 60er Jahre… Falls es zur Stil-Persönlichkeit passt, natürlich nur. Ein zeitloser Klassiker wird die Steghose aber wohl nicht werden.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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