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Kleines Schwarzes oder was? Wie Sie Schwarz jetzt stilvoll tragen

Ganz in Schwarz, ganz pur und mit extravaganter Silhouette: So sehen schwarze Looks jetzt aus. Weitere Trend-Tipps gibt es bei der Modeflüsterin.

Ganz in Schwarz, ganz pur und mit extravaganter Silhouette: So sehen schwarze Looks jetzt aus. Weitere Trend-Tipps gibt es bei der Modeflüsterin.

Das Kleine Schwarze ist legendär. Es findet sich in fast jedem Kleiderschrank und hat schon viele Probleme á la „Was ziehe ich nur an?“ gelöst. Besonders in der festlichen Jahreszeit vor Weihnachten und Neujahr ist es wohl eines der am häufigsten getragenen Kleidungsstücke überhaupt. Dabei ist Schwarz eigentlich nur für die wenigsten Frauen wirklich die beste, neutrale Basisfarbe.

Und dennoch sieht fast jede Frau darin einfach bezaubernd aus – festlich, schlank, stark. Woran das liegt? An der Wirkung von Schwarz. Wie Sie Schwarz jetzt am wirkungsvollsten und stilvollsten tragen, habe ich für Sie herausgefunden. Und ein Radio-Interview gibt es auch noch dazu. Und ein Gruppenfoto von unserem Treffen der Lady.Bloggers und und und…. Da macht Schwarz sehen zur Abwechslung mal richtig Spaß!

Welche Wirkung hat Schwarz in der Mode?

Über Schwarz wird viel geredet und geschrieben: über schwarze Witwen, schwarze Katzen und schwarzen Humor. Über schwarze Limousinen, schwarze Löcher und schwarze Magie. Und über das legendäre Kleine Schwarze natürlich auch. Dieses hat seit seiner Erfindung durch Coco Chanel in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen Triumphzug hingelegt und ist seit der betörenden Audrey Hepburn im Film „Frühstück bei Tiffany“ in den 60ern aus der Modegeschichte nicht mehr wegzudenken.

Aber warum ist das so? Was macht Schwarz so unwiderstehlich? Es muss mit der Wirkung von Schwarz zusammenhängen. Denn Schwarz steht für…

… zeitlose Eleganz:

Ob Abendrobe, festliche Anlässe oder Party – in einem schwarzen Outfit sieht Frau immer angemessen gekleidet aus. Sie wirkt elegant, förmlich, seriös, respektvoll. Nicht umsonst wird der formellste und feierlichste aller Dresscodes im Englischen „Black Tie“ – schwarze Krawatte – genannt.

… Macht und Strenge:

Schwarz hat aber auch noch eine andere Seite. Denn die Mächtigen dieser Welt haben sich schon immer gerne in dunklen Anzügen und schwarzen Limousinen durch ihr Reich bewegt. Auch mobile Einsatztruppen oder Bodyguards tragen bevorzugt schwarze Uniformen. Schwarz flößt Respekt ein. Und weist darauf hin, dass bei Fehlverhalten die Ruhe dem Sturm weicht – und zwar mit aller Konsequenz und Strenge. Ganz im Sinne der „Men in Black“ sozusagen.

… Verführung und Gefahr:

Schwarz ist das Nichtvorhandensein von Farbe. Das Nichts. Das Geheime, Mysteriöse. Das Unbekannte kann durchaus gefährlich sein. Denken Sie beispielsweise an Rocker in ihrer schwarzen Kluft – ein bisschen beängstigend oder? Vom mysteriösen Gefahrenpotential profitiert auch die modische Verführungskunst. Schwarzes Leder, schwarze Spitze, schwarze Unterwäsche – die Zeit, als Schwarz automatisch mit Trauer verbunden wurde, sind allemal vorbei. Heute steht es für Sexyness und die Kunst, sich als Frau geheimnisvoll zu inszenieren. Und das kann für Männer schon mal gefährlich werden…

… Intellekt und Purismus:

Es hat einen Grund, warum schwarze Kleidung bevorzugt von Kreativen und Intellektuellen getragen wird. Die Abwesenheit von Farbe bedeutet auch: keine Ablenkung. Kein Schi-Schi. Nichts Überflüssiges. Die Aufmerksamkeit gilt ganz ausschließlich der Person, die in schwarzer Kleidung steckt – im optimalen Fall speziell ihren Ideen, ihrem Gedankengut und ihrem außergewöhnlich scharfsinnigen Geist. Damit einher geht der Drang zum Purismus, Minimalismus und Nonkonformismus. Es wird einfach auf alles verzichtet, was keine nachweisliche Existenzberechtigung hat und vom Wesentlichen nur ablenken würde. Auch auf Konventionen.

Warum ist Schwarz so ungemein praktisch?

Schwarze Hose, schwarzer Pulli, schwarzer Mantel: pur, lässig und mit einer großen Prise Androgynität.

Schwarze Hose, schwarzer Pulli, schwarzer Mantel: pur, lässig und mit einer großen Prise Androgynität.

Das sind recht starke Argumente, die für Schwarz sprechen – finden Sie nicht auch? Dazu kommen aber noch ein paar Vorteile der praktischen Art:

  • Schwarz macht schlank – natürlich nur, solange das Material nicht glänzt. Schwarz schluckt das Licht und reflektiert es nicht. Das lässt optisch schrumpfen. Schwarz gilt daher als die Schlank-Farbe schlechthin. Gerade bei besonderen Anlässen, bei denen man sein bestes Selbst zeigen möchte, wird dieser Effekt gerne genutzt.
  • Schwarz lässt Schmutz verschwinden. Auf schwarzen Stoffen fallen Flecken und schmutzige Stellen am wenigsten auf. Ein Glas Rotwein verschüttet? Kein Problem. Makeup am Innenkragen? Macht fast gar nichts. Mal kurz beim Aussteigen, das Auto geputzt? Kein Problem. Sie sehen, worauf das hinausläuft…
  • Schwarze Kleidung gibt es für jeden Anlass, jeden Stil und in jeder Fasson. Ob als Nachtwäsche oder Dessous, ob als Sportdress oder Business-Outfit, ob als Freizeit- oder Party-Look, ob pur oder romantisch, klassisch oder avantgardistisch, feminin oder burschikos – es gibt einfach alles in Schwarz. Punkt.
  • Schwarz kann mit wirklich jeder Farbe kombiniert werden – ja, auch mit Dunkelblau. Schwarz sieht mit Weiß formell und streng aus. Schwarz mit Knallfarben wirkt grafisch und dramatisch. Schwarz mit Pastellfarben wirkt dezent konservativ. Schwarz mit Juwelenfarben wirkt festlich und glamourös. Und Schwarz mit anderen neutralen Farben ist die Kombination für einen unkomplizierten, puristischen Easy Chic. Was will man mehr?

Wem steht Schwarz eigentlich wirklich?

Jetzt müssen Sie tapfer sein: Diese wunderbare Nicht-Farbe steht eigentlich nur klaren, kühlen Wintertypen – möglichst mit großem Kontrastlevel in der natürlichen Pigmentierung. Denn Schwarz bildet den größten Kontrast zur Hautfarbe. Das lässt den Teint schnell blass und fahl aussehen. Es gibt aber glücklicherweise Abhilfe, wie Sie sich dennoch in Schwarz bildschön stylen können:

  • Kombinieren Sie zu schwarzer Kleidung eine auffällige Statement-Kette mit farbigen Schmucksteinen oder vielen Perlensträngen, die Ihren Teint strahlen lassen. Eine große Brosche nah am Gesicht oder große Ohrhänger erfüllen übrigens den gleichen Zweck.
  • Addieren Sie einen schönen Schal, ein Seidentuch oder Ähnliches, das Sie über Ihre Schultern drapieren.
  • Tragen Sie eine Brille entweder in Ihrer besten Farbe oder in einer kontrastreichen Farbe, sodass Sie Ihren Kontrasttyp insgesamt anheben.
  • Greifen Sie mit Makeup in Ihre natürliche Pigmentierung ein. Achten Sie beispielsweise beim Makeup darauf, Ihre Augenbrauen und Wimpern etwas prägnanter und dunkler zu schminken. Tragen Sie Rouge auf, um Ihrem Gesicht mehr Frische zu verleihen. Und: Knallroter Lippenstift bringt Sie im Kleinen Schwarzen sofort zum Strahlen!

Auf diese Weise machen Sie sich die Vorteile von Schwarz zu eigen, ohne die Nachteile in Kauf zu nehmen.

Die Lady.Bloggers im Kleinen Schwarzen (von links nach rechts): Stephanie alias die Modeflüsterin, Cla von Glam Up Your Lifestyle, Conny von Conny Doll Lifestyle, Valérie von Life40Up!, Susi von Texterella und Anja alias die Schminktante. Die Kleider: 2 x avantgardistisch, 2 x "Fit and Flare" mit Wickeloptik , 1 x romantisch im Dessous-Stil und 1 x figurnah, klassisch-elegant. Und immer passend...

Die Lady.Bloggers im Kleinen Schwarzen (von links nach rechts): Stephanie alias die Modeflüsterin, Cla von Glam Up Your Lifestyle, Conny von Conny Doll Lifestyle, Valérie von Life40Up!, Susi von Texterella und Anja alias die Schminktante. Die Kleider: 1 x mit avantgardistischer Silhouette, 2 x „Fit and Flare“ mit Wickeloptik, 1 x romantisch im Dessous-Stil und 2 x figurnah, klassisch-elegant drapiert. Aber immer passend… (Foto: Harald Sack)

Welche Rolle spielt Schwarz in den Herbst-Winter-Trends?

Schwarz ist als dunkle Farbe natürlich traditionell eine Farbe für die Herbst- und Wintermonate. Schwarze Schuhe, Taschen, Hosen und Röcke, aber auch Mäntel und Kleider werden bevorzugt in der kalten Jahreszeit getragen. Denn sie absorbieren Licht und halten warm. Und sie werden – wie oben erwähnt – kaum schmutzig, widerstehen schlammigen Straßen und verregneten Landschaften am besten.

Aber wie sehen die Designer die Farbe Schwarz? Wie integrieren sie Schwarz in ihre Kollektionen? Welche Stile setzen sie aktuell damit um? Ich habe mal in den Fashionshows gegraben und folgende grundsätzliche modische Konzepte für Looks in Schwarz zutage gefördert:

Trend 1: Minimalistisches Schwarz-Weiß mit extravaganten Silhouetten

Auffällig ist, dass viele Modedesigner sehr pure, minimalistische Looks in Schwarz oder im Schwarz-Weiß-Kontrast auf die Laufstege schicken. Dabei sind viele sehr interessant geschnittene Stücke dabei, die mit ihren extravaganten, oft sogar dramatischen Silhouetten ein avantgardistisches Flair versprühen. Das ist Mode wie ein Scherenschnitt.

Beispiele dafür habe ich hier gefunden:

  • Unter dem Label Jil Sander finden Sie minimalistische Kleidung mit weißen Akzenten, darunter ein schwarzes Pullover-Rock-Ensemble mit überlangen Ärmeln und mit Netzstoff abgesetztem Saum.
  • Calvin Klein wird zwar in dieser Saison etwas dekorativer als sonst, bleibt aber auch seinen schlichten, cleanen Silhouetten treu. Wie beispielsweise bei seinen schwarzen Hosenanzügen, die entspanntes Understatement pur versprühen.
  • Auch Aquilando Rimondi schwelgt im Purismus, der an die 90er Jahre erinnert, wie dieser Mantel, aber auch viele weitere Looks seiner Show zeigen.
  • Das Label „1205“ hat sich ebenfalls dem puren Schwarz-Weiß-Look verschrieben und hat dazu lässige, aber extravagante Silhouetten designt.
  • Etwas glamouröser, aber nicht weniger extravagant und schwarz geht es bei William Fan zu. Er zeigt Looks mit Schwarz-Gold, Fransen, Quasten und Glitzer, die an die gute alte Disco-Zeit in New York City erinnern. Zwei Beispiele verdeutlichen dies: eine goldene Glitzerhose mit schwarzem Top und eine Blusen-Hosen-Kombination mit applizierten Glitzersteinen.
  • Bei überzeichneten, exotischen Silhouetten macht auch Jacquemus mit. Das Label ist für seine dekonstruierten Kleidungsstücke bekannt. Diese werden in dieser Saison ebenfalls in Schwarz-Weiß umgesetzt.
  • Wie zerlegt und wieder zusammen gesetzt wirken auch die schwarzen Kleider von Ports 1961, hier sehen Sie ein solches fragmentiertes Exemplar.
  • Und noch ein Mitspieler mit avantgardistischen Kompositionen und extremen Silhouetten heißt Ellery.

Trend 2: Androgyner Herrenstil mit viel Schwarz

In dieser Saison klauen sich die Frauen nach Herz und Laune alles, was der Herren-Kleiderschrank so hergibt. Androgyne Eleganz heißt das dann. „Gentlewoman“ sagen die englischsprachigen Journalisten dazu.

  • Bottega Veneta macht es vor, wie locker, leicht und lässig so eine androgyne Eleganz daherkommen kann. Diese Hosen-Pullover-Mantel-Kombinationen sind einfach umwerfend, wie die ganze Show.
  • Auch Calvin Klein macht bei diesem Trend mit und schickt seine Models mit Stoffen im Herrenstil, oft schwarz-grau-kariert, über den Laufsteg.
  • Und Ann Demeulemeester zeigt vor allem Gehröcke, Westen, Herrenhosen und Schnürschuhe in ihren avantgardistischen Looks in Pechschwarz. Auch das ist eine wunderbar beeindruckende Show.

Trend 3: Schwarzes Leder

Schwarzes Leder ist überall zu sehen – auch in allen weiteren, hier genannten Looks ist es in irgendeiner Art präsent: als Gürtel, Mantel, Schnürschuhe, Bustier, Wickelrock oder eben auch als zentraler Bestandteil der Kollektion.

  • Auch bei diesem Trend ist Calvin Klein ganz vorne mit dabei. Er zeigt Anzüge, Kleider und Mäntel in schwarzem Leder – ganz so, als ob er damit keine Tierhaut, sondern Stoffe verarbeiten würde.
  • Ralph Lauren legt noch einen drauf: Er verarbeitet Leder sogar in Rüschen. Und gibt dem Ganzen damit ein Flair von „Queen-Victoria-Schwarz“.
  • Louis Vuitton nutzt schwarzes Leder dazu, seinen Models den Anschein moderner Amazonen zu verleihen. Die Kleider, Brustpanzer, Military-Jacken und Lederhosen des Labels sowie die Kampfstiefel dazu lassen keine andre Interpretation zu: hier tobt eine Schlacht. Dennoch: Die stark taillierten, schwarzen Lederjacken, die eigentlich ein Blazer sind, jedoch mehr wie ein Panzer wirken, sind eine Wucht.
  • Dem gegenüber zeigt Chloé, dass schwarzes Leder noch immer und vor allem für einen Look stilgebend ist: den Biker Chic – besonders, wenn das Leder mit Streifen in Rot und Weiß abgesetzt ist und somit an eine Motorrad-Kluft erinnert.

Trend 4: Zwischen schwarzen Paradiesvögeln und Gothic Chic

Dieser Trend ist eine Explosion von Materialien, Formen und dekorativen Details. Aber eben alles in Schwarz. Da treffen sich Spitze, Stickereien, Schnürungen, Fransen, Federn, Pailletten, Perlen, Brokat- und Tweedstoffe sowie Leder, Samt und Seide in einem einzigen, fulminanten Mix, der eine Frau zum Gesamtkunstwerk werden lässt. Schwarze Paradiesvögel. Gruftige Zigeunerinnen. Geheimnisvolle Nachtschwärmerinnen. Nostalgische Verführerinnen. Ach, machen Sie sich einfach selbst ein Bild von dem, was ich meine…

  • Elie Saab kreiert mit seinen Looks aus Spitze, Stickereien, Schnürungen, Fransen und schwarzem Leder etwas, das in der Madame-Redaktion „Magie-Gothic-Gypsy-Grunge“ bezeichnet wird.
  • Bei Erdem glitzert dunkles Brokat, rascheln schwarze Rüschen, glänzen florale Stickereien auf schwarzem Grund und schwingen Säume, als wollten sie von vergangen Zeiten erzählen.
  • Auch Dolce & Gabbana ist der Anziehung von schwarz-goldenem Brokat erlegen, beispielsweise in diesem Traum von Mantel.
  • Marc Jacobs übt sich in der Kombination von schwarzen Federn, Pailletten, Fell und Glitzer, addiert voluminöse Spitzenkragen zum weiten, schwarzen Rock und macht auch sonst alles, um seinen schwarzen Gothic Chic zu schillernden, glamourösen Kreationen werden zu lassen.
    Besonders beeindruckt hat mich vor allem dieser Mantel in Blau-Schwarz, der nicht nur zeigt, wie gut die beiden Farben zusammen passen, sondern der das Model zum düsteren Paradiesvogel mutieren lässt. Aber einem göttlichen.
    Und auch dieses Outfit aus Tweed, Fransen und Federn ist absolut sehenswert.
  • Sogar der reduzierte Stil von Giorgio Armani kann nicht anders, als diesen Trend zumindest dezent zu interpretieren. Giorgio schickt seine Models in weich fallenden, schwarzen Samthosen mit Blazern aus Tweed oder mit glamourös bestickten schwarzen Jacken ins Rampenlicht.
  • Und schließlich zeigt Chanel, dass der klassische Schwarz-Weiß-Look auch mit Rüschen, Schleifen, Federn, Fransen und unendlich vielen Strängen von Perlenketten aufgemöbelt werden kann. Im Zentrum der Kreationen steht natürlich – wie immer – der Chanel-Tweed. Dieses Mal aber erstaunlich häufig in Schwarz!

Und damit sind wir am Ende meines schwarzen Mode-Reigens angelangt. Trotz aller neuen Trends, wage ich eine Vorhersage: Das Kleine Schwarze wird bleiben. Vielleicht wird es in dieser Saison ab und zu durch einen schwarzen Jumpsuit ersetzt. Oder mit einem zeitlosen, schwarzen Damensmoking á la Yves Saint Laurent.

Die Modeflüsterin bei HR1 im Interview: Alles was Sie über Schwarz wissen müssen.

Meine modischen Vorhersagen zum Thema Schwarz können Sie auch anhören. Denn ich habe dem Hessischen Rundfunk kürzlich ein Interview dazu gegeben:

 

Die Lady.Bloggers: 6 Frauen, 6 Kleine Schwarze, 6 Blogbeiträge

Und wenn Sie immer noch daran zweifeln, dass ein schwarzes Kleid wirklich von jeder Frau mit jeder Figur getragen werden kann, dann sehen Sie sich einfach noch einmal das Gruppenfoto der Lady.Bloggers an. Bei meinen Kolleginnen finden Sie heute übrigens ebenfalls einen Blogbeitrag rund um das Thema „Kleines Schwarzes“. Klicken Sie doch schnell einmal hier vorbei: bei Anja, Cla, Conny, Susi und Valérie. Spätestens dann werden Sie feststellen: Schwarz ist und bleibt in Mode. Immer. Forever. Ewig.

Welche schwarzen Lieblings-Kleidungsstücke haben Sie denn so im Schrank? Und welcher Stil schwebt Ihnen in Schwarz so vor?

Shopping-Tipps für schwarze Outfits: Purer Easy Chic, Leder-Look, Gothic und Rocker Style

Ich habe kürzlich seit längerer Zeit einmal wieder bei About You gestöbert und dort einige schwarze Basics, aber auch tolle Tops, Kleider, Röcke und Hosen sowie Jacken und Mäntel gesehen, die Sie für die Umsetzung obiger Stile ganz in Schwarz nutzen können. Hier sind die Modelle, die ich mir gut in solchen Looks vorstellen könnte (Affiliate-Links; wenn Sie die Produkte im E-Mail nicht sehen können, klicken Sie bitte auf meine Website – danke!):

 

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

41 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    danke für deinen ausführlichen Beitrag. Um auf deine Frage direkt zu antworten – ich habe gar kein schwarzes Kleidungsstück im Schrank. Als Frühlingstyp sehe ich meiner Meinung nach damit unnötig farblos und kränklich aus. Selbst in schwarzen Hosen wirkt bei mir der Farbkontrast zu hart, da finde ich ein schönes Braun viel harmonischer. Das Shoppen mit dieser Einstellung ist nicht so einfach, „ich trage kein Schwarz“ macht viele Verkäuferinnen erst mal ratlos, da fällt ein erheblicher Teil des Sortiments weg. Btw – bin schon seit Jahren auf der Suche nach ein paar schlichten, mittelbraunen, mittelhohen klassischen Lederpumps mit nicht altbacken aussehendem Absatz (keine gestreifte Holzoptik) – im Schuhgeschäft ernte ich Schulterzucken, „vielleicht nächste Saison“.
    Dazu habe ich auch kaum Gelegenheit, hochoffizielle Anlässe zu besuchen. Und – mit Verlaub – das dominierende Schwarz auf einigen Parties kommt mir bei manchen Trägern auch zu angepasst und einfallslos vor.Für mich könnte ich mir ein schwarzes Kleid nur vorstellen mit einem Paar Pumps dazu, von denen einer rot und einer schwarz ist.
    Auf eurem Ladybloggers-Foto sehe ich sechs strahlende, sympathische, lebenslustige Frauen. Allerdings – ganz offen gesagt – finde ich da Schwarz nicht immer die beste Wahl, selbst ein dunkles Braun oder Blau käme mir bei der einen oder anderen leuchtenden Lady harmonischer vor (pfeif auf zwei weggemogelte Kilos). Am besten gefallen mir die Kleider, die eine auffallende Struktur oder oder etwas Glitzer haben, das wirkt nicht so stumpf. So empfinde ich auch bei den verlinkten Designermodellen – am interessantesten der Brokatmantel oder das „Upcycling“-Kleid mit dem spannenden Schnitt. (Die goldfarbene Hose zum schwarzen Oberteil inspiriert mich aber zu einem Faschingskostüm aus Rettungsdecken 😉
    Und ich liiiebe die oft monochromen farbenprächtigen Outfits inklusive Hut von Queen Elizabeth, kann mich an kein komplettes Schwarz bei ihr erinnern (Trauerfall ausgenommen).
    Oh, das war jetzt aber ein ausführliches Plädoyer für mehr Farbe – hoffentlich bin ich damit niemanden auf den „black tie“ getreten :-)
    Liebe Stephanie, ich wünsch dir und allen Lesern einen wunderschönen, glitzernden Advent

    Herzliche Grüße
    Gitta

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:08

      Liebe Gitta,

      ich kann Dich absolut verstehen: Entweder man mag Schwarz oder eben gar nicht. Und wenn Du ohne Schwarz in Deinem Kleiderschrank klar kommst und Du einfach andere, schmeichelnde Farben für Dich gefunden hast, dann bleib einfach dabei! Es ist so wie immer: Alles kann, nichts muss. Viele Frauen greifen zu Schwarz, da sie einfach gerne die Vorteile nutzen, die ich hier angesprochen habe. Aber wenn es einen anderen, unkomplizierten Weg zum Erfolg gibt – umso besser!
      Natürlich steht Schwarz gar nicht so vielen Frauen. Und das hast Du ganz richtig gesehen: Es ist auch nicht für alle Lady.Bloggers die absolut beste Farbe 😉 Dennoch zeigt das Gruppenfoto, dass sich jede Frau (auch wenn sie eigentlich ein anderer Farbtyp wäre) Schwarz irgendwie zu eigen machen und darin glänzen kann. Manchmal ist das schlichtweg die einfachste Lösung – daher das viele Schwarz bei eleganten Anlässen.
      Nachdem Du schreibst, Du würdest keine braunen Pumps finden, habe ich gleich mal bei Breuninger nachgesehen, welche braunen Pumps sie anbieten – nun gut, nicht alle haben einen mittleren Absatz, aber vielleicht möchtest Du mal nachsehen (Es sind auch Pumps von deutschen Anbietern dabei, die keine allzu hohen Absätze haben; das ist ein Affiliate-Link, also falls Du etwas kaufst, erhalte ich eine Mini-Vergütung). Das Paar von Kennel & Schmenger gefällt mir besonders gut, ist aber natürlich Typ- und Geschmackssache…
      Viel Erfolg weiterhin bei Deiner Jagd nach braunen Basic-Teilen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  2. Liebe Stephanie, toller Post über die Nichtfarbe schwarz. Ich habe ganz wenig schwarz im Schrank, habe ich gerade bemerkt. Deine Tipps sind wirklich toll. Ich habe schwarz gern als „Leinwand“ z.b. für auffälligen Schmuck. Ansonsten lieber Farbe für mich.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    Antworten
    • @Tina: da kommt dein Schmuck auch super zur Geltung! :)

      Liebe Stephanie, um schwarz ranken sich ja viele Geschichten.Also gut, dass du mal die Faszination dieser Nicht-Farbe darstellst.

      Ich habe mir darum nie viele Gedanken gemacht: wollte immer ein Kleid mit Peter-Pan Kragen im Stil der 60er und trage ansonsten das Samtkleid meiner Mutter aus den 60ern, das sie zur Verlosung trug:)

      Herzliche Grüße und einen schönen 1.Advent wünsche ich dir! Sabina

      Antworten
      • Modeflüsterin

        28/11/2016 @ 12:23

        Liebe Sabina,

        danke Dir! Auch von mir liebe Adventsgrüße zurück!
        Obwohl auch für Dich vom Farbtyp her Schwarz sicherlich nicht die beste Option ist, kann ich mir das mit dem Peter-Pan-Kragen super gut vorstellen…

        Liebe Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

        Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:09

      Liebe Tina,

      ja, das kann ich mir vorstellen, dass Du im Zweifelsfall lieber zu Farbe greifst! Das liegt an Deinem Stiltyp! Und daher liegst Du völlig richtig, wenn Du Schwarz in erster Linie dazu nutzt, um Deine extravaganten Accessoires zur Geltung zu bringen :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Liebe Modeflüsterin,

    ganz genauso sehe ich das auch. Schwarz geht immer irgendwie. Ich habe gefühlt an 95% aller Tage eine schwarze Hose oder ein schwarzes Shirt an, oft aber beides (dann enges schwarzes T-Shirt zur schwarzen Hose mit andersfarbiger Jacke (Kanzlerinnen-Stil, wenn auch etwas variantenreichere Materialien und Schnitte bei der Jacke) oder Weste. Ggf. noch kontrastierender Schal. Das gibt es bei mir in sommerlich, herbstlich und winterlich, und ich kann es blind anziehen. Variation: Hose in meinen anderthalb anderen (gedeckten) Farben und schwarzes Shirt oder schwarze Bluse drüber. Roter Lippenstift ist ein Muss.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:13

      Liebe Ulrike,

      da pflegen wir einen recht ähnlichen Stil. Als Wintertyp ist Schwarz für mich eine wichtige Basisfarbe – die wichtigste überhaupt. Aber manchmal greife ich auch – ganz nach Lust und Laune – stattdessen zu dunkelblauen Basics. Ich glaube, das hängt mit der Grundstimmung zusammen… Aber Schwarz ist irgendwie immer dabei – auch oft in der Mischung mit Dunkelblau. Und das mit dem „blind anziehen“ gefällt mir ohnehin :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Liebe Stephanie,

    ich habe in meiner Jugend sehr gerne und viel Schwarz getragen; dann war ich in der Farbtypphase – leider schramme ich knapp am Wintertyp vorbei. Eine Zeitlang habe ich konsequent versucht, ohne Schwarz zu leben und auch Schuhe, Gürtel etc. eher in braun gekauft. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass ich die Aussage „Schwarz“ mag und seither sind Schuhe, Gürtel und Taschen wieder überwiegend schwarz. Und ich trage auch gerne schwarze Pullover mit V-Ausschnitt, schwarze Kleider (tatsächlich gerne mit funkelndem Ohrschmuck) und natürlich schwarze Hosen, Blazer und Mäntel. Am liebsten in Kombination mit Weiss, Grau, Hellblau und Dunkelblau.

    Herzliche Grüße und einen schönen ersten Advent

    Diana

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:17

      Liebe Diana,

      hach! Ja! Genau so ist es. Schwarz, Grau, Dunkelblau und – manchmal – ein Spritzer Hellblau. Bei mir kommt dann noch Kirschrot, Himbeere und Pink als Farbtupfer dazu. Dann bin ich glücklich :-) Aber mit den neutralen Farben kann man so herrlich den begehrten Easy Chic zaubern! Ein schwarzer V-Pullover und ein schwarzer Strick-Cardigan gehören auch zu meinen Essentials im Schrank, ohne die ich mich nicht anziehen könnte…

      Herzliche Grüße von Schwarzseherin zu Schwarzseherin!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Modeflüsterin,
    als eindeutiger dunkler Wintertyp besteht die Hälfte meines Kleiderschranks aus schwarzen Stücken. Dazu trage ich leuchtende Edelsteinfarben, am besten Königsblau.Die einzige helle Farbe die mir wirklich steht ist Schneeweiß. Leider bekomme ich immer mal wieder die Rückmeldung, ich solle doch mal hellere Farben tragen und nicht immer so düster gekleidet sein. Aber das steht mir einfach nicht, ganz schlimm sind beige, wollweiß und alle Pastelltöne. Auch beige Hosen oder Röcke sind irgendwie keine Lösung und weiße Hosen sind mir viel zu unpraktisch. Was tun?

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:21

      Liebe Jana,

      das stimmt absolut: Bei einem echten Wintertyp hat Beige und Wollweiß keine Daseinsberechtigungskarte im Kleiderschrank! Und wenn Du wirklich meinen Rat möchtest: Lass die anderen ruhig reden und bleib einfach bei dem, was Du schön findest und in dem Du Dich wohl fühlst. Vielleicht reicht es schon, wenn Du manchmal einen hellere, klare, kühle Farbe am Gesicht platzierst. Wenn Du kontrastreicher Wintertyp bist, dann steht Dir der Schwarz-Weiß-Kontrast einfach am besten. Bleib dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Aline Freiburg

    27/11/2016 @ 15:37

    Man muss in der Tat nicht Grösse 32 oder noch verhungerter haben, um das „kleine Schwarze“ zu tragen… das geht auch mit großen Grössen. Wer einmal in den USA war, weiß, mit welchem Selbstverständnis dort plus-plussize-Frauen auch Mode tragen. Das geht auch in Europa, man muss nur auf Figur, Typ etc. Rücksicht nehmen. Aber man muss eben nicht aussehen wie eine graue Maus oder eine Fleischwurst. Modeflüsterin-Leser sollten das begriffen haben… Schöner Blog, Kompliment!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:24

      Liebe Aline,

      vielen Dank für Dein Lob zur Modeflüsterin! Ja, das sehe ich genauso: Die Konfektionsgröße spielt beim Kleinen Schwarzen überhaupt keine Rolle – der Stil und die Proportionen aber schon :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. In meinem Schrank befinden sich nur wenige Teile in schwarz,n ein kleines Schwarzes habe ich nie besessen (doch, zur Konfirmation vor 47 Jahren…) Wenn ich mal wieder Probleme habe, etwas für einen offiziellen Anlass zu finden oder für eine Beerdigung, habe ich schon öfter bedauert, dass ich so etwas nicht habe. Aber irgendwie fand ich immer, dass mir schwarz nicht steht, ich bevorzuge warme, kräftige Farben. Ich glaube, ich bin ein Herbsttyp. Aber die Tipps leuchten mir ein. Also kaufe ich mir vll demnächst doch ein schwarzesbKleid.

    Zurzeit zerbreche ich mit dem Kopf, was ich am besten Weihnachten Silvester anziehe. Wir verbringen die Festtage in einem Mittelklassehotel auf den Kanaren. Sommerliches Cocktailkleid oder tatsächlich ein kleines Schwarzes mit Statementkette?

    LG
    Biggi

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:45

      Liebe Biggi,

      was ich mir für einen Herbsttyp momentan super gut vorstellen kann, ist ein marineblauer Jumpsuit mit abgesetzten, wollweißen Akzenten. Das ist ein großer Kontrast, der das Outfit festlich erscheinen lässt und gleichzeitig eine sehr moderne Interpretation des Kleinen Schwarzen, die ich für ein Insel-Event angemessen finde. Dazu würde ich dann sehr auffälligen Goldschmuck tragen: dicker Armreif und Mega-Chandeliers. Das sieht festlich, elegant, modern und – dank der Ohrringe – auch etwas spanisch aus. Darüber für kühleres Wetter einen schlichten, klassischen, dunkelblauen Blazer oder eine dunkelbalue, feine Strickjacke (Downgrading). Und Schuhe mit ein wenig Absatz – dunkelblaue Stiefeletten oder goldene Sandaletten – je nach Wetter. Fertig ist das Silvester-Outfit. Hoffe, das inspiriert Dich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Modeflüsterin,

        auf die Idee mit dem Jumpsuit bin ich überhaupt noch nicht gekommen.Ich habe noch nie einen getragen, muss mal sehen, ob mit das überhaupt steht. Ich bin mir nicht so ganz sicher, welcher Figurtyp ich bin, vermutlich am ehesten O. Vielleicht dann eher ein marinefarbenes Etuikleid mit Lurex-Strickjacke?

        Herzliche Grüße
        Biggi

        Antworten
        • Modeflüsterin

          02/12/2016 @ 12:01

          Liebe Biggi,

          da wird nichts daran vorbei führen, dass Du das einfach mal ausprobierst. Oder Dir eine Online-Outfit-Beratung bei 3compliments gönnst. Viel Erfolg dabei!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  8. Liebe Stephanie,
    deine Stimme mag ich sehr.
    Ja, ich bin auch ein Frühlingstyp und trage gerne schwarz. Meine Haut am Körper ist stark pigmentiert und daher greife ich gerne zum kleinen Schwarzen, sogar im Sommer. Meine Gesichtshaut ist so dünn und zart, dass ich immer rosig wirke. Mit einem roten, kräftigen Lippenstift finde ich schwarz auch zu meiner Gesichtsfarbe toll.
    Schwarz vereinfacht auch das Modeleben und frau kann sich mit bunten Accessoires austoben.
    Nur ein Zuviel an schwarz im Kleiderschrank ist nachteilig. Es ist wie ein schwarzes Loch, ich finde die Teile nur schwer.
    Einen schönen ersten Advent.
    Ingrid

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:48

      Liebe Ingrid,

      also an diesen Nachteil habe ich noch gar nicht gedacht: Dass man bei vielen schwarzen Sachen die Teile nicht mehr findet… Ich glaube, das hängt an meiner peniblen Ordnung im Kleiderschrank – und an meiner doch insgesamt sehr übersichtlichen Garderobe 😉
      Und ja, mit knallrotem Lippenstift kann man Schwarz auch bei heller Haut ganz hervorragend tragen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie, vielen Dank für Deinen Beitrag. Schwarz trage ich sehr gern: als schmale Hose, Bluse/Tunika oder Pullover. Natürlich auch als „kleines Schwarzes“. Mich fasziniert an der (NIcht)Farbe die Möglichkeit, Zurückhaltung und Präsenz zugleich zeigen zu können. Außerdem bin ich ein bißchen faul und die Auswahl fällt leichter. (Nebenbei bemerkt habe ich auch eine sehr große Vorliebe für Grün/Petrol und Blau und Weiß). Den Glitzerschmuck mag ich für mich nicht so gerne; mattes Silber ist mir da lieber. Und wenn ich dann irgendwann mal den passenden Rotton für meine Lippen finde … werde ich Bescheid sagen. Herzliche Grüße Annette

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 12:50

      Liebe Annette,

      Zurückhaltung und Präsenz gleichermaßen – ja, das drückt es sehr schön aus, was Schwarz macht. Und das mit der Faulheit unterschreibe ich auch sofort!!! Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du bald Dein ideales Lippenstiftrot findest!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Gehöre auch zu den Menschen denen schwarz eigentlich überhaupt nicht steht, habe mit dunkelblau und anthrazit gute Alternativen gefunden.
    jedoch habe ich mich schon seit Jahren mit der Farbtypenlehre beschäftigt und bin dabei auf die 12-Farbtypen-Lehre gestoßen. Hier werden auch die Mischtypen kategorisiert. Und da stellt man fest, das der Klare Frühling (Mischung aus Winter und Frühling, sehr hohes Kontrastlevel), sowie der dunkle Herbst (Mischung aus Herbst und Winter) ebenso sehr gut schwarz tragen können. Bei meinem Mann habe ich mich zum Beispiel immer gefragt warum schwarz seinen Teint so gut komplementiert und er aber mit weiß einfach nur krank aussieht. Er ist auch ein „Bright Spring“, schwarzbraune Haare, dunkelbraune Augen und helle Haut, aber eben nicht kühl sondern warm mit ein paar Sommersprossen im Gesicht.
    Ansonsten finde ich auch, dass man mit Statementketten und Tüchern viel tragbar machen kann!

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    • Modeflüsterin

      28/11/2016 @ 13:08

      Liebe Monika,

      da sprechen Sie ein Thema an, das sehr wichtig ist: die individuelle Farbanalyse, an der eigentlich nichts vorbeiführt, wenn man sicher gehen will, dass die Farben passen. Und das stark vereinfachte Farbsystem nach den vier Jahreszeiten kommt recht schnell an seine Grenzen – da sind wir Menschen einfach zu vielfältig, um uns in nur 4 Kategorien einzuteilen! Aber mit Ihren zwei Basisfarben, Dunkelblau und Anthrazit, haben Sie ja genau die richtigen Alternativen für sich gefunden. Schön!! Und dass man mit den richtigen Accessoire- und Makeup-Farben noch viel zaubern kann, das ist ein Glück für viele Frauen, die gerne Schwarz tragen – obwohl sie eigentlich nicht der Farbtyp dazu sind :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für deinen wunderbaren Artikel.

    Ich bin ein Sommer-Winter-Mischtyp und kann schwarz zum Gesicht tragen, auch wenn es nicht immer optimal ist, je nachdem, wie gut ich geschlafen habe, es betont doch sehr die Augenringe. Als ich jung war, war das mit den Augenringen noch nicht so das Problem, dafür passt schwarz jetzt gut zu den weißen Strähnen im dunklen Haar.

    Auch ich habe (wie Diana oben) jahrelang braune Taschen und Schuhe getragen, aber jetzt tendiere ich wieder mehr zu schwarz, alleine schon wegen der Farbklammer (Haare sind überwiegend dunkelbraun), das habe ich hier gelernt.

    In meinem Kleiderschrank sind überwiegend dunkelblau und grau, schwarz, offwhite, khaki, bordeaux, ein bisschen hellblau und beige. Und so wie du ein klein wenig Kirschrot oder Himbeer brauchst, um glücklich zu sein, ist es bei mir ein bestimmtes Koralle oder (rosastichiges) Zimt.

    Da ich mich nicht schminke, keinen Schmuck trage und zudem Tücher nicht besonders mag, kann ich keine falschen Farben ausgleichen. Deshalb trage ich schwarz nur an manchen Tagen zum Gesicht, ansonsten eher am Unterkörper, um meine A-Figur auszugleichen.

    Einen Nachteil hat schwarz für mich allerdings: ich habe eine empfindliche Haut und neige zu Allergien und schwarz gefärbte Textilien enthalten leider die meisten Schadstoffe, das merke ich besonders bei schwarzer Viskose. Immer wieder kommt es vor, dass ich ein schwarzes Teil nicht tragen kann, weil ich Hautausschlag und Juckreiz davon bekomme. Deshalb wäre ein schwarzer Komplettlook als Alltagsuniform, wie manche das tragen, für mich ein gesundheitliches Nogo.

    Liebe Grüße,
    Karin

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/12/2016 @ 19:59

      Liebe Karin,

      das sind ja interessante Infos, die du lieferst! Du bist ein ungewöhnlicher Farbtyp, wenn ich mir so Deine Lieblingsfarben ansehe… Und dass man auf schwarzen Stoff allergisch reagiert, habe ich wirklich noch nie gehört. Da ich auch extrem sensible Haut habe, wundert es mich ein wenig, dass ich davon noch nichts gespürt habe. Andererseits bin ich natürlich auch froh, diese Einschränkung nicht zu haben. Du bist sehr tapfer!
      Ich wünsche Dir weiterhin, dass Du alles so gut im Griff hast!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Hallo Stephanie!
    Ein wirklich gutes und gelungenes Thema!
    Lange Zeit habe ich als Teenager die Farbe Schwarz (ausschließlich!) getragen. Als junges Fräulein, weil es einfacher war diese zu mixen, wenn das Budget eben nicht viel her gab. Und man mit einem sehr kleinen Lohn als Auszubildende eben ein Maximum herausholen wollte… 😉

    Jetzt, in meinen Mitdreißigern, trage ich diese Farbe „Privat“ so gut wie nie.
    Auf der einen Seite, weil ich eben bemerkt habe, dass mir diese gar nicht so gut steht (ich wirke blass und fad) und zum anderen anderen, weil diese Farbe mein Inneres irgendwie nicht mehr (?) widerspiegelt.

    Dazu hattest du auch einen tollen Beitrag geschrieben. Das Mode eben zu einem selbst und dem Leben passen sollte, um sich eben gut angezogen zu fühlen.

    Entdeckt habe ich als Pendant die Farben Grau und Nachtblau. Beides wirkt im schönen Stoff auch elegant. Und lange nicht so „hart“ für meinen Hauton. Auch viel freundlicher für bestimmte Anlässe wie Taufen, Hochzeiten ect…

    ABER: bei der Arbeit empfinde ich diese als klassischen H-Figur-Typ mit einem satten orange, beige, weiß einfach toll. Als Hosenanzug oder Kostüm. Gerne streng – da die Arbeitswelt eine andere Seite von mir widerspiegelt.

    Deinen Blog lese ich nun schon seit ca 2,5 Jahren regelmäßig. Dieser hat mir nach der Elternzeit wirklich gute „Tipps“ geben können. Wie man mit wenig Aufwand eben immer gut angezogen ist..!

    Viele, vielen Dank dafür! Ich freue mich auch weiterhin auf deinem Blog zu lesen!
    Grüße
    Joana

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    • Modeflüsterin

      02/12/2016 @ 11:43

      Liebe Joana,

      das ist tatsächlich so, dass Dunkelblau und Grau oft die Ausweichfarben für Schwarz sind :-) Und diese können auch sehr edel wirken – so wie Du sagst. Die Stoffqualität ist dabei entscheidend. So ein dunkelblaues Seidenkleid sieht umwerfend elegant aus!
      Und Deine Idee, kühle dunkle Farben mit hellen, warmen Farben, wie Orange, aufzupeppen, finde ich auch toll. Dazu musst Du aber wirklich ein recht ungewöhnlicher Mischtyp sein. Ich finde es wunderbar, dass Du zu Deinem Leben und den typischen Anlässen darin auch Deinen passenden Stil gefunden hast!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Danke für deinen Kommentar und die Zeit, welche du dir genommen hast!!!
        Und JA, ich bin in der Tat ein Mischtyp. Habe etwas Olivefarbenen Hautton und auf den ersten Blick und zur warmen Jahreszeit bin ich eher der Sommertyp. Aber im Winter sehr blass. Und eher kühler Typ.
        Helle, freundliche Farben geben mir eine gewisse Frische. Und interessanterweise liebe ich diese knalligen Farben vor allem, wenn es draußen eher trist und grau ist. Das erhellt mich 😉

        Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende!
        Joana

        Antworten
  13. Liebe Modeflüsterin,

    deiner Aussage zur Fleckempfindlichkeit von Schwarz muss ich stark widersprechen! Ich bin hingebungsvolle Schwarzträgerin, aber leider auch nicht vor Flecken gefeit!

    Wirklich fleckunempfindlich sind eher graue und schlammfarbene Stoffe – schon allein Makeup scheint auf Schwarz regelrecht zu leuchten, eben wegen des starken Kontrastes! Trockene Haut- und Kopfschuppen, wie sie im Winter häufiger vorkommen, sind ebenfalls auf schwarz am Besten sichtbar. Autoschmutz zeigt sich genauso deutlich wie Schnee- und Salzränder auf schwarzen Schuhen, Tierhaare scheinen schwarzen Untergrund zu lieben, und schwarzer Samt zieht helleren Staub richtiggehend an.
    Lediglich verschütteter Whisky ist nicht ganz so ruinös wie auf anderen Farben – Rotwein macht aber auch auf Schwarz leider deutliche Flecken.

    Die einzige Farbe, die meiner Meinung nach noch fleckempfindlicher als Schwarz ist, ist weiß…

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/12/2016 @ 11:55

      Liebe Evelyn,

      jetzt hast Du ungefähr alle Fleckenarten aufgezählt, die in erster Linie hell sind… und die dadurch natürlich zuerst einmal auf Schwarz am meisten sichtbar sind. Natürlich ist Schwarz nicht fleckenabweisend und helle Flecken sind auf schwarzem Grund erst einmal sichtbar – das ist klar.
      Schwarz ist dennoch flecken-freundlicher, als beispielsweise Hellblau, Rot oder gar Weiß. Denn selbst Makeup-Flecken lassen sich mit etwas Spülmittel und Wasser sanft entfernen bzw. reduzieren. Der kleine, dunkle Rest-Fleck ist auf Schwarz am wenigsten stark zu sehen.
      Es geht nicht nur darum, welche Flecken erst einmal unmittelbar nach dem Entstehen deutlich zu sehen sind, sondern vor allem auch darum, wie leicht man diese schnell entfernen kann, ohne dass deutlich sichtbare Flecken bleiben. Da ist Schwarz unschlagbar. Ich habe sogar schon schwarze Seide bei einer Abendveranstaltung erfolgreich behandelt. Das wäre mit helleren Farben ein Ding der Unmöglichkeit, ohne den restlichen Abend mit einem deutlich dunkleren Fleck herumzulaufen… Aber ich habe natürlich noch nicht alle Fleckenarten experimentell durchprobiert 😉 Und mit helleren Fusseln oder bei Katzenhaaren hilft nur die mobile Fusselbürste in der Handtasche – oder eine Rolle Tesafilm :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Hallo Allerseits!
    Dank dieses Beitrags bin ich heute ganz in Schwarz gegangen.
    Als Sommer-Winter-Mischtyp geht das zumindest bei mir im Winter besser als im Sommer.
    Was ich an der Farbe Schwarz so toll finde, ist, dass Schwarz in den meisten Fällen Schwarz ist. Es gibt UNZÄHLIGE UNTERSCHIEDLICHE Anthrazits und Dunkelblaus. Es ist wirklich zum Verzweifeln.
    Heute hatte ich eben 3 schwarze Teile an: glatter Rolli, schwarze dezente coated Biker-Jeans, schwarze knöchelenge Cowboystiefletten mit kühlbraunen Nähten – und genau diese Nähte passten zu meinen Haaren und Augen. Mit schlichtem Silberohrschmuck war ich ruckzuck authentisch gekleidet! Auch passend fürs Büro, da die nicht so angepassten Stilelemente unter dem Besprechungstisch blieben und so in den entscheidenden Situationen einfach aus dem Fokus rückten.
    Ach, schön war’s heut‘!! Danke, liebe Stephanie, für die Inspiration!
    Nur das Beste!
    Lisbeth

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/12/2016 @ 12:05

      Liebe Lisbeth,

      oh… braune Nähte an schwarzen Stiefeletten – das klingt interessant und nach einer wirklich raffinierten Farbklammer! Das kann ich mir so gut vorstellen! Ein schwarzer, neutraler Rolli ist übrigens aus meiner Sicht ein nahezu göttliches Kleidungsstück… Viel Spaß weiterhin mit Deinen Looks in/mit Schwarz!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Schwarz ist auch meine Top-Farbe. Ich habe so gut wie alles in Schwarz.
    Nur nach dem perfekten „Kleinen Schwarzen“ suche ich bislang erfolglos.
    Einstweilen lasse ich mich von den tollen Laufsteg-Looks inspirieren.
    Besonders gefallen mir

    – die Samt-Patchwork-Oberfläche des Aquilano-Rimondi-Spaghettiträgerkleidchens,
    – der lässige Herrenstil von Bottega Veneta mit weiter Hose, langem Mantel und Schal (finde ich genau so cool mit Silberschuhen, dunkelrotem Lippenstift und langem Pony),
    – Ralph Laurens Lederrüschen,
    – von Chanel das enge Kleid mit dem kastenförmigen Ausschnitt (Bild 53) und
    – das kastige Minikleid mit den weißen Bündchen, unter dem ein langes Streifen-Shirt getragen wird (Bild 60), beides in Kombination mit Perlenketten.

    Von all dem kommt sowohl stilistisch als auch figürlich für mich eigentlich nur das Chanel-Kleid mit dem kastenförmigen Ausschnitt in Betracht.

    Ja, Schwarz geht immer, nur nicht zu Hochzeiten. Zu Hochzeiten würde ich kein Schwarz tragen, jedenfalls nicht als Hauptfarbe.
    Schade, dass das Interview nicht noch länger dauerte. Das letzte fand ich aber lustiger. Der Sprecher diesmal war so sehr konservativ und es kam gar kein Witz vor.
    Ob das am Schwarz liegt?
    *lach*

    Als ich das Lady-Bloggers-Gruppenbild gesehen habe, ging es mir wie Gitta: Ich war nicht so wirklich begeistert. Ich glaube, man sollte als Nicht-Wintertyp doch lieber auf Schwarz verzichten, zumindest Schwarz nicht so großflächig tragen. Und wenn schon, dann wenigstens einen helleren Schal, Jacke und Pumps dazu kombinieren.
    Auch hat die Farbe schon von sich aus eine sehr klassische, strenge Wirkung, die gerade in Verbindung mit dem typischen schlichten Schnitt des „Kleinen Schwarzen“ nur zu wenigen Frauen passt.

    Beim Ladyblogger-Bild sieht man ja, dass keine der Frauen das typische „Kleine Schwarze“ im Etui-Stil trägt. Deines ist vielleicht noch das klassischste Modell, aber der Stoff wirkt eher rustikal. Ist das Bouclée? Sieht auf dem Photo jedenfalls so aus. Und dadurch wird dann die Strenge wieder etwas aufgebrochen.
    Das Nachthemd-Kleid von Cla mag ich besonders, aber ich weiß nicht, ob das vielleicht doch etwas zu romantisch für sie ist?
    Und für Conny finde ich den steifen, geprägten Stoff und den sehr kantigen Schnitt etwas zu streng und futuristisch. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil die Farbe eben nicht ganz optimal ist … In Kombination mit dem Schal und der Steppjacke (wie auf ihrer Seite zu sehen) gefällt mir das schon besser.
    Anja finde ich hier mit dem schlichten ärmellosen, hochgeschlossenen Tunikakleid am originellsten und authentischsten. Aber hier haben wir wieder genau das Problem mit dem herausrutschenden BH-Träger, weswegen ich keine ärmellosen Oberteile mehr trage.
    Herr Sack hätte das aber auch merken können …
    Ja, ich weiß, es ist immer leichter, an anderen herumzumäkeln, als selbst ein gutes Photo zu schießen …

    Übrigens geht mir das genau so: Manchmal habe ich Bock auf Farbe und meistens nehme ich dann Marineblau oder auch Royalblau, selten Violett oder Purpur, aber das liegt meist daran, dass es nichts Figur- und Stiltypgerechtes in diesen Farben gibt.
    Zum Beispiel suche ich schon ewig und drei Tage nach violetten oder purpurfarbenen schlichten Pumps mit schwarzer oder grauer Sohle. Nix!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/12/2016 @ 12:14

      Liebe Silva,

      da hast Du aber wieder einmal Deinen erbarmungslos analytischen Blick herausgeholt…
      Zu Hochzeiten würde ich auch nicht unbedingt ein rein schwarzes Outfit tragen, aber durchaus Schwarz mit farbigen Akzenten… Das ist heute glücklicherweise nicht mehr so streng wie früher. Das Kleine Schwarze, das ich auf dem Foto trage, ist ein drapiertes Kleid von Talbot Runhof aus einem super-bequemen Jersey-Material mit silberen Glitzerfäden durchzogen. Es ist erstaunlich formstabil (ich möchte wirklich gerne wissen, wie die das hinkriegen, Jersey so bequem zu schneidern und gleichzeitig so in Fasson zu halten), dezent klassisch, aber auf den zweiten Blick durch den Stoff und die Drapierungen dennoch besonders – und unglaublich bauch-freundlich dazu 😉 Das ist leider auf dem Foto nicht so gut zu erkennen.
      Und die etwas ernstere Note des Interviews liegt daran, dass es Teil einer Radiosendung am Volkstrauertag war… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  16. Liebe Stephanie,

    auch diesmal war es wieder ein Genuss, Ihren Artikel zu lesen! Vielen Dank dafür!

    Mir gefällt das Foto der Ladybloggers sehr, auf meinen Bildschirmen (sowohl am PC als auch auf dem Smartphone) wirkt das Schwarz jedoch wie ein Dunkelblau. Meiner Ansicht nach stehen Ihnen allen diese Kleider.

    Als Wintertyp mit dunkelbraunen Haaren und sehr heller Haut ist Schwarz natürlich eine super Farbe für mich. Eigentlich.
    Ich möchte etwas erzählen: Ich besitze aktuell 83 Kleider. Wie viele davon sind Kleine Schwarze? Ich habe dank Ihres Beitrages nachgeschaut: Eines. Trotz meiner verschwenderischen Kleidersucht (ich trage sie jedoch ALLE!) ist nur ein Kleines Schwarzes im Schrank. Es hat einen weiten Carmenausschnitt und geht mir bis zu den Knien. Es handelt sich um ein wirklich tiefes Schwarz, also nicht diese komischen Dunkelanthrazitdinger, die man überall als „Schwarz“ aufgeschwatzt bekommt. Aufgrund des sehr großen Ausschnitts kommt das Kleid nur für Partys in Frage.
    Warum also als Wintertyp die Furcht vor Schwarz? Vor einigen Jahren hatte ich ein fieses Erlebnis. Eine dicke Dame (ja, ich nenne sie dick, weil sie dick und unförmig war und noch dazu gemein) beobachtete mich und machte ihren Begleiter (ebenfalls unförmig) darauf aufmerksam, dass ich ja wie eine Hexe aussehen würde. Zu dem Zeitpunkt hatte ich einen weiten, schwarzen Pullover getragen (hatte mir den Kickboxingpullover meines Bruders ausgeliehen, da mir kalt war). Obwohl diese Dame recht hatte (sorry, es können nicht alle Menschen hübsche Gesichter haben), ging mir das durch Mark und Bein. Seitdem meide ich Schwarz in Gesichtsnähe. Es sollte mir egal sein, da diese Dame damals nun wirklich keine Schönheit war, allerdings können ja auch unschöne Menschen Wahres erzählen.

    An anderen Menschen finde ich Schwarz oft langweilig, wenn sie nicht gerade Sinn für Mode besitzen und mit Materialien und Accessoires spielen. Obwohl mir Männer in schwarzer Kleidung oft recht gut gefallen, aber auch da sollte es irgendwie mit dem Teint harmonieren.

    Meine Farbe ist eher knalliges Rot, ich habe sehr viele rote Kleider (und Schuhe und Lippenstifte und Shirts :) im Schrank.

    Ach, was mir noch einfällt: Ich finde nicht, dass Schwarz schlank macht, vor allem matte schwarze Strumpfhosen nicht. Ich trage immer welche mit leichtem Glanz, das wirft schlank machenden Schatten bzw lenkt das den Blick auf die Rundungen der Beine und eben auf die etwas glänzende Mitte und das macht meiner Ansicht nach schlanker als diese extrem matten Dunklen. Aber vielleicht liegt das ja an meinen Hexen-Beinen 😉

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
    Herzliche Grüße

    Antworten
    • Modeflüsterin

      04/12/2016 @ 11:05

      Liebe Nina,

      Ihr Erzählung tut mir sogar noch weh, wenn ich sie lese! Was gibt es nur für brutale und ungerechte Menschen auf dieser Welt! Und dumm sind diese ja noch dazu. Denn sie haben es nicht gelernt, sich den ganzen Menschen anzusehen. Da gibt es ja den Spruch: „Don’t judge a book by its cover“ – aber wenn man natürlich noch nie ein kluges Buch in Händen gehalten hat, ist das schwierig… 😉 (Jetzt bin ich zur Abwechslung auch mal ganz böse, denn wenn ich solche Geschichten höre, werde ich wirklich ein bisschen wütend…)
      Sie und ich wissen, dass es ganz tolle, beeindruckende, lebenskluge „Hexen“ gibt, die von vielen bewundert und geliebt werden. Und schließlich wird gerade Hexen die Kraft zugesprochen, andere zu verzaubern… Und übrigens: Im Mittelalter wurden bekannterweise gerade die besonders klugen, intelligenten und attraktiven Frauen als Hexen verbrannt – weil die anderen so neidisch waren… die Dummen natürlich…

      Aber zurück zu den Farben: Wenn Rot genau Ihr Ding ist und Sie sich darin wohlfühlen, dann muss auch nicht unbedingt ein Kleines Schwarzes in den Kleiderschrank einziehen – vor allem, wenn schon ein wenig genutztes darin enthalten ist. Wenn es besonders elegant wird, dann ist ein rubinrotes Kleid in einer glänzenden oder glitzernden, hochwertigen Stoffqualität eine Wucht! Und auch Knallrot hat seine ungemein festliche Aura – besonders natürlich zu Weihnachten… 😉

      Liebe, zauberhafte Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  17. Wow, toller Artikel!
    Ich bin super beeindruckt von den ganzen Details und bin inspiriert zu neuen Outfits. Schwarz war früher nie meine Farbe, aber inzwischen habe ich sie für mich endteckt! Super um auffällige Accessiores zu kombinieren!
    DANKE

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/12/2016 @ 18:15

      Liebe Hannah,

      ja, Schwarz ist – wie auch Weiß – eine ideale Leinwand für auffällige Inszenierungen :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  18. Liebe Stephanie, herzlichen Dank für die strukturierte Vorstellung des moderen schwarzen Kleidungsstils. Sehr viel davon gefällt mir ausgesprochen gut! Zum Beispiel Leder mit Rüschen, die Boucléjacke (Armani), Brokat und und und…
    Im Sinne der Nachhaltigkeit trage ich derzeit einen ca. 30 jährigen schwarzen Midimantel in schwarz, Vintage mit kurzem Schottenrock, Wollstrümpfen und Boots, Baskenmütze in Bordeaux und verschiedene Schals. Mein Winterkleid muss wieder anprobiert werden, auch wie die beiden V- Ausschnitte wintertauglich unterkleidet werden können: Bluse, Rolli…
    Ein Shiftkleid in schwarz mit kurzen Ärmeln möchte auch getragen werden. Leider bin ich zu faul, die Fusseln durch über dem Kleid getragenen Stricksachen zu entfernen. Vielleicht probiere ich mal eine Sweatjacke darüber aus :) insgesamt geht es mir darum, mit vorhandener Kleidung zu experimentieren und in persönlicher Feierlaune aubergine + schwarz zu kombinieren. Eine Crinklesatinjacke zum wadenlangen Strickrock zu kombinieren- der Modesglobus ist rund, damit frau um die Ecke denkt und sich selbst in ihrer Kleidung wohl fühlt.
    Accessoires sind dann sehr zurückhaltend: knallroter Lippenstif und sehr schlichte Schuhe, Tasche und Handschuhe.
    Herzlichen Dank für die Anregungen, die meine Phantasie wieder beflügeln.
    Liebe Grüße und einen gemütlichen Advent noch
    Meike

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/12/2016 @ 23:21

      Liebe Meike,

      das hast Du aber schön gesagt: Die Modewelt ist rund, damit Frau um die Ecke denkt – herrlich! Und ja. Frau sollte sich in erster Linie selbst in ihrer Kleidung wohl fühlen. Das ist so wahr!! Ich finde es toll, dass Du versuchst, den Inhalt Deines Kleiderschranks immer wieder neu zu kombinieren und damit Deinen Look aus Bekanntem immer wieder aufzufrischen. Das ist eine wirklich kreative Aufgabe :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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