Harmonie in der Mode: So schaffen Sie harmonische Proportionen (Teil 2)

2 Frauen, 2 Minikleider und 2 völlig unterschiedliche Wirkungen: Wie Sie mit Mode Ihre Körper-Proportionen harmonisieren können, zeigt dieser Beitrag.

2 Frauen, 2 Minikleider und 2 völlig unterschiedliche Wirkungen: Wie Sie mit Mode Ihre Körper-Proportionen harmonisieren können, zeigt dieser Beitrag.

Was macht ein Outfit harmonisch? Dieser Frage geht die dreiteilige Blogserie “Harmonie in der Mode” nach. Die Antwort lautet: Sie benötigen den optimalen Dreiklang aus der Harmonie von Farben, Proportionen und Stilen. Ob und wie Sie einen harmonischen Look zusammen stellen, ist natürlich individuell verschieden. Das hängt von Ihrem Farbtyp, von Ihrem Figurtyp und von Ihrem Stiltyp ab. Viele Frauen hadern täglich damit, die vorhandenen Kleidungsstücke in vorteilhafte Kompositionen zu kombinieren. Falls Sie dazu gehören, ist diese Blogserie für Sie gemacht.

Da es sich am besten anhand von Beispielen lernt, habe ich meine Blogger-Kolleginnen von den Lady.Bloggers eingeladen, ihre Outfits mit Ihnen zu teilen. Heute darf ich Ihnen die Outfits von Conny, “Conny Doll Lifestyle“, und Susi, “Texterella“, vorstellen. Die beiden Looks werde ich unter dem heutigen Schwerpunkt “Harmonie der Proportionen” unter die Lupe nehmen. Seien Sie gespannt!

Die Blogserie “Harmonie in der Mode” besteht aus den folgenden drei Teilen:

Die Dimensionen der proportionalen Harmonie in der Mode

Grundsätzlich gibt es mehrere Dimensionen der Körper-Proportionen, die Sie in der Mode betrachten und mit Kleidung ausgleichen, abbilden oder verstärken können:

  • Sie können das grundsätzliche Ausmaß von bestimmten Körperzonen oder Körperteilen betrachten und feststellen, ob diese eher groß, klein, schmal, breit, lang, kurz, grob oder zierlich ausfallen.

Dann können Sie diese Größenverhältnisse in Kleidung und Accessoires wieder aufgreifen und so zu einem harmonischen Ganzen beitragen. Beispiel: große Frauen tragen große Muster, große Handtaschen, große Schmuckstücke.

  • Sie können die horizontalen Proportionen betrachten, sich einem bestimmten Figurtyp oder Mischtyp zuordnen, indem Sie die unterschiedlichen Breiten Ihres Körpers bzw. das optische Volumen bestimmter Körperareale ins Verhältnis zueinander setzen.

Dann sind Ihre Schultern entweder breiter, gleich breit oder schmaler als die Hüften, die Taille im Vergleich zur Hüfte leicht schmaler, deutlich schmaler oder fülliger und so weiter. Entsprechend Ihrer Erkenntnis können Sie dann Mode einsetzen, um Ihre horizontalen Proportionen zu unterstreichen oder diese auszugleichen.

  • Sie können die vertikalen Proportionen betrachten – also wie lange die einzelnen Körperzonen im Vergleich zu anderen Regionen erscheinen.

Beispielsweise könnten Sie einen langen Oberkörper und kürzere Beine haben oder genau umgekehrt. Oder Ihre Taillen-Schritt-Länge ist verhältnismäßig lang bzw. kurz im Vergleich zu anderen Körperlängen. Auch diese vertikalen Längenverhältnisse lassen sich modisch ausgleichen.

Da es zu diesen Teilbereichen der Proportionen bereits sehr viele Quellen in diesem Blog gibt, werden Sie als regelmäßige Leserin der Modeflüsterin sicherlich schon ein umfangreiches Wissen aufgebaut haben. Wir können also an dieser Stelle gleich in die Outfit-Analyse einsteigen.

Zwischen kurvig und schmal, kurzer und langer Taille: 2 Beispiele, 2 Minikleider, 2 Figur-Mischtypen.

Die beiden Outfits von Conny und Susi haben mehr gemeinsam, als Sie wahrscheinlich auf den ersten Blick entdecken. Und sie unterscheiden sich genau in den Bereichen, in denen es um die individuellen proportionalen Gegebenheiten ihrer jeweiligen Figuren geht. Um welche Figurtypen es sich handelt? Ich wette, dass Sie das ebenfalls nicht sofort beurteilen können. Denn beide Outfits verändern die natürlichen Proportionen in ganz gewisser Weise, so dass Sie die dahinter- oder besser: darunterliegenden Verhältnisse kaum mehr erkennen können.

Bei genauerem Hinsehen werden Sie Folgendes entdecken:

Conny: Eine schmale A-Figur mit langer Taille und langem Hals.

Conny hat eine lange, schlanke A-Figur mit langem Hals und langer Taillen-Schritt-Linie.

Conny hat eine lange, schlanke A-Figur mit langem Hals und langer Taillen-Schritt-Linie.

Conny trägt ein figurnahes Minikleid mit einem breiten und schmalen, sehr kontrastreichen Streifen-Muster sowie hoch geschlossenem Rundhals-Ausschnitt. Dazu kombiniert sie recht hohe schwarz-hellbeige Wedges mit Schnürdetails am Knöchel.

Die natürlichen Proportionen von Conny

Werfen wir nun zuerst einen Blick auf die natürlichen Proportionen von Conny – von denen ich zwar weiß, die Sie aber wahrscheinlich nicht mehr alle im gezeigten Outfit erkennen können:

  • Conny ist eine große, schlanke Frau mit vollen Lippen, großen Augen, mittelgroßer Nase und einer sportlichen Knochenstruktur. Die Maße ihres Körpers liegen damit im mittelgroßen Bereich.
  • Besonders zierliche Areale befinden sich im Brust-Schulter-Bereich.
  • Conny hat eine schmale, in die Länge gezogene A-Figur: Typisch für diesen Figurtyp ist, dass die Beine mehr optisches Gewicht tragen als der Schulter-Brustbereich und dazwischen eine deutlich sichtbare Taille auszumachen ist.
  • Untypisch an Connys A-Figur ist, dass sie keine übermäßig breite Hüftpartie hat. Dennoch ist ihre Schulter-Brust-Partie deutlich schmaler und zierlicher gebaut als ihre Hüftpartie.
  • Zu den weiteren, individuellen Proportionen von Conny gehört, dass sie einen vergleichsweise langen Hals und etwas abfallende Schultern hat.
  • Bei den vertikalen Proportionen fällt auf, dass der Abstand zwischen Taille und Schritt etwas länger ist.
  • Die Länge der Beine im Vergleich zum Oberkörper ist für weibliche Figuren recht typisch: Die Beine bis zum Schritt sind in etwa genauso lang wie der Torso bis zu den Schultern. Damit sind die Beine nach dem “Goldenen Schnitt” zwar etwas kürzer und könnten eine kleine Verlängerung vertragen. Dennoch liegt – betrachtet man die realistischen Proportionen einer Frau – keine außerordentliche, proportionale Verschiebung vor.

Die proportionale Aufgabenstellung

Die modischen Aufgaben, um Connys Proportionen etwas ausgleichen, ihre figürlichen Vorteile positiv in Szene zu setzen und damit für eine harmonische Erscheinung zu sorgen, lauten also:

  • Der Hals sollte verkürzt werden.
  • Die Schulter-Brust-Partie sollte verbreitert, die Schulterlinie dabei etwas ausgeglichen werden.
  • Die schmale Taille kann einen Akzent vertragen.
  • Die Taillen-Schritt-Länge sollte optisch verkürzt werden.
  • Die Hüfte benötigt keinen Ausgleich, könnte aber – da sie vergleichsweise schmal ist – durchaus betont, weniger jedoch zusätzlich verbreitert werden. Das Maß der Hüftbetonung muss jedoch mit der optischen Breite der Schulter-Brust-Region proportional abgestimmt werden.
  • Die Beine könnten verlängert oder alternativ der Oberkörper verkürzt werden.
  • Möchte Conny vor allem die Zierlichkeit ihres Oberkörpers und ihrer Taille betonen, greift sie zu kleinen Taschen und kleineren Verzierungen sowie kleinen Mustern in diesem Bereich.
  • Möchte sie hingegen ihre Sportlichkeit, Ihre Körpergröße und die mittelgroßen Körpermaße betonen, trägt sie größere Taschen und Accessoires sowie mittelgroße Muster oder unifarbene Kleidung. Sie hat also die Wahl – bei jedem Outfit aufs Neue.

Die proportionale Wirkung des Outfits

Das Outfit schafft es, durch optische Verkürzung, Verlängerung und Verlagerung nach oben Connys Proportionen zu harmonisieren.

Das Outfit schafft es, durch optische Verkürzung, Verlängerung und Verlagerung nach oben Connys Proportionen zu harmonisieren.

Mit diesen Erkenntnissen können Sie analysieren, welche proportionale Wirkung das gestreifte Minikleid hat:

  • Der hohe Rundhalsausschnitt sorgt dafür, den Hals von Conny nicht zusätzlich zu verlängern. Gut so!
  • Des weiteren trägt der hohe Ausschnitt dazu bei, den Oberkörper von Conny nach oben hin zu verlängern und dem kleinen Busen etwas mehr optisches Gewicht zu geben. So hohe Ausschnitte sehen an Körpern mit kleiner Brust übrigens am besten aus!
  • Einen tollen Verbreiterungs-Effekt hat der breite, weiße Streifen des Kleides, der sich genau über Connys Brust befindet und sich darüber hinaus an den Oberarmen weiter nach außen zieht. Damit wird der Blick in dieser Region von links nach rechts geleitet und optisch verbreitert – super für den Ausgleich der A-Figur.
  • Zudem sorgt die breite Horizontale dafür, dass auch die Schulterlinie ausgeglichen wird. Die schwarze, unauffällige Zone dort erleichtert es dem Auge, einfach parallel zum weißen Blockstreifen eine virtuelle Schulterlinie zu ziehen.

Dazu kommt eine weitere Raffinesse des Streifenmusters: Ein ebenso breiter, weißer Streifen betont die Hüftregion in exakt der gleichen Weise wie die Brustregion. Dazwischen aber liegen zwei schmale weiße Streifen, die ziemlich genau die Position der Taille markieren – und zwar liegt die Taille in etwa zwischen den beiden schmalen Streifen. Diese Streifenverteilung hat gleich drei positive Effekte:

  • Die beiden breiten und dominanten Streifen an Brust und Hüfte lassen diese Regionen optisch gleichwertig erscheinen.
  • Die schmaleren weißen Streifen mit mehr Schwarz-Anteil darum herum lassen die Taille vergleichsweise noch schmaler erscheinen und akzentuieren diese.
  • Die Taillenzone wird gleich zweimal horizontal unterteilt und damit vertikal leicht verkürzt – gut für eine langgezogene Taille wie die von Conny.
  • Zwischen Taille und Schritt befindet sich ein auffälliges, mittelbreites Binde-Detail. Dieses trägt zum einen zur weiteren optischen Betonung der Hüftregion bei, zum anderen hilft es dabei, die Länge zwischen Taille und Schritt weiter zu verkürzen. Allerdings: Die hüftige Platzierung des Knoten-Details verlängert auch etwas den Oberkörper von den Schultern abwärts – ein Effekt, der für Conny nicht unbedingt vorteilhaft ist. Dies wird aber durch das raffinierte Streifen-Dessin wieder ausgeglichen – und durch die Saumlänge des Kleids (siehe unten).

Figur-Tipp:

Wenn Sie am Körper vertikal längere Zonen haben, können Sie diese optisch verkürzen, indem Sie viele akzentuierende und strukturierende Details dort platzieren.

  • Alle Details des Kleides bewegen sich im schmalen bis mittelgroßen Bereich und spiegeln damit Connys körperlich typischen Größenmaße wider. Als große Frau kann sie auch die ganz breiten Streifen gut vertragen.
  • Das Gleiche gilt für den großen Shopper, den sie über den Schultern trägt und den sie proportional gut verkraftet.
  • Der Saum des Kleides endet in der Mitte der Oberschenkel. Damit werden die Beine nach oben optisch verlängert.
  • Da der Schritt bei einem Kleid nicht sichtbar ist, die Taillen-Hüft-Region durch Streifen sowie Knoten-Detail optisch verkürzt ist und zudem der hohe Halsausschnitt für eine Verlängerung des Oberkörpers nach oben sorgt, erscheint – zusammen mit dem hoch gerutschten Saum – der ganze Oberkörper nach oben verlegt. Das Streifenmuster sorgt zudem insgesamt für eine Verkürzung und Verbreiterung der oberen Körperregionen.
  • Ergänzend dazu werden am unteren Ende der Beine durch die hellbeigen Keilabsätze ein paar Zentimeter Länge addiert.
  • Bei so vielen Bein-Verlängerungseffekten und vertikalen, nach oben gerichteten Verschiebungseffekten können auch die eigentlich beinverkürzend wirkenden, schwarzen Fesselriemchen keinen großen Schaden mehr anrichten. Wären die Wedges komplett aus einem Nude-Ton gefertigt, hätte Conny in diesem Outfit mega-lange Beine. Das muss aber gar nicht sein.

Sie sehen, der eigentlich auf den ersten Blick schlichte Look von Conny funktioniert perfekt für ihre lang gezogene, leichte A-Figur und gleicht dazu auch noch weitere, individuelle körperliche Eigenheiten blendend aus. Die vielen, positiven Effekte des Outfits sorgen für eine Harmonisierung von Connys Proportionen in vielerlei Hinsicht – auch wenn Connys hohe, schlanke Statur grundsätzlich ja nur Mini-Ausgleichseffekte benötigt, wenn überhaupt.

Susi: Eine kurvige A-/X-Figur mit kurzer Taille und langen Beinen.

Susi hat eine kurvige A-/X-Figur mit kurzem Oberkörper, kurzer Taille und einem kleinen Bäuchlein.

Susi hat eine kurvige A-/X-Figur mit kurzem Oberkörper, kurzer Taille und einem kleinen Bäuchlein.

Susi hat sich im Rahmen unserer Aktion ebenfalls für ein Minikleid entschieden. Dieses ist im auffälligen Op-Art-Muster designt, leicht tailliert und hat Trompetenärmel. Dazu kombiniert sie eine schmale, schwarze, verkürzte Hose und schwarze Ballerinas.

Die natürlichen Proportionen von Susi

Wenn man Susis Proportionen betrachtet, fällt Folgendes auf (die genaueren Proportionen von Susi werden Sie in diesem Outfit wahrscheinlich ebenso wenig einordnen können, wie die von Conny oben):

  • Susi ist eine mittelgroße Frau mit kurvigen, üppigen Formen. Alles an ihr ist weiblich rund und mittelgroß – mit Ausnahme von ein paar durchaus sehr zierlichen Stellen, beispielsweise bei ihren fein gezeichneten Gesichtszügen, den zierlichen Fesseln und Handgelenken.
  • Susi hat eine A-/X-Mischfigur. Typisch für die A-Figur ist, dass ihre Schultern leicht schmaler sind als die Hüftpartie und dass Breite und Volumen der Hüft-Oberschenkel-Partie den Körper optisch dominieren.
  • Auch die insgesamt kräftigeren Beine sind ein Zeichen des A-Typs.
  • Untypisch für die A-Figur sind hingegen der üppige Busen, die kräftigeren Oberarme und die schmalen Fesseln von Susi. Diese Details sprechen für einen Anteil des X-Figurtyps.
  • Ein kleines Bäuchlein ist sowohl für die X-, als auch für die A-Figur normal, wenn etwas Gewicht zugelegt wird, nach einer Schwangerschaft oder in der Menopause.
  • Untypisch für beide Figurtypen – X und A – ist es, dass die Beine von Susi im Vergleich zum Oberkörper relativ lang sind.
  • Der relativ kurze Oberkörper im Zusammenspiel mit breiten Hüften und einem üppigen Busen führt dazu, dass die durchaus vorhandene, relativ schmale Taille von Susi so kurz ist, das sie kaum zu erkennen ist. Ihr Unterbrustbereich und ihre Taille gehen auf kurzer Distanz ineinander über. Auch der Hals ist eher kürzer.

Dadurch könnte man Susi auch leicht mit einer O-Figur verwechseln, was sie aber definitiv nicht ist.

Figur-Tipp:

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie ein O-Typ oder ein üppiger X-/A-Typ sind, dann beantworten Sie einfach die folgende Frage:

  • Wo verlieren Sie als erstes an Umfang, wenn Sie deutlich abnehmen?

Ist es Ihre Taillen-Zone, dann sind Sie ein X- oder A-Typ. Ist es Ihre Po- und Oberschenkelzone, dann sind Sie ein O-Typ.

Die proportionale Aufgabenstellung

Um Susis Proportionen zu harmonisieren, sollte ein Outfit die folgende optische Wirkung haben:

  • Der Hals sollte eher etwas verlängert werden.
  • Die Schulter-Oberarmpartie benötigt keinerlei weiteren Ausgleich, da die kräftigeren Oberarme die relative Schmalheit der Schultern bereits ausgleichen.
  • Der schön üppige Busen könnte – wenn Susi das will – gerne durch ein entsprechendes Dekolleté akzentuiert werden.
  • Die schmalste Stelle an der Taille sollte deutlich herausgearbeitet werden – allerdings ohne dabei einen weiter verkürzenden Effekt zu bewirken.
  • Der Oberkörper insgesamt sollte etwas verlängert werden.
  • Das kleine Bäuchlein sollte optisch zurücktreten.
  • Die breite Hüftpartie benötigt einen Ausgleich an anderer Stelle am Körper – wobei der üppige Busen bereits einen Großteil an proportionalem Ausgleich am Oberkörper übernimmt.
  • Die schmalen Fesseln sollten akzentuiert werden.

Die proportionale Wirkung des Outfits

Vor allem durch die Verlängerung des Oberkörpers und die sanfte Akzentuierung kommen Susis Kurven noch viel harmonischer zur Geltung.

Vor allem durch die Verlängerung des Oberkörpers und die sanfte Akzentuierung kommen Susis Kurven noch viel harmonischer zur Geltung.

Jetzt kommt wieder der interessanteste Punkt der Analyse: Schafft es das Outfit von Susi, den benötigten proportionalen Ausgleich herzustellen? Und wenn ja, wie funktioniert das? Das sind meine Erkenntnisse:

  • Am auffälligsten bei Susis Outfit ist natürlich das Muster des Minikleids. Es dürfte Sie kaum überraschen, dass das Dessin mittelgroß ist und ganz viele gerundete Formen aufweist. Damit spiegelt das Muster die Maße von Susis Körper wieder und sorgt für Harmonie.
  • Der Schmuck von Susi jedoch – vor allem die schmale, zierliche Halskette – korrespondiert hervorragend mit den feinen Gesichtszügen und unterstreicht diese.
  • Wenn Sie sich das Muster noch einmal genauer ansehen, werden Sie bemerken, dass es einen horizontalen Rapport aufweist, das an ein breites Streifenmuster erinnert. Dies könnte – mit einem anderen Musterverlauf – dafür sorgen, den Körper breiter und kleiner erscheinen zu lassen. Nicht aber in diesem Fall: Denn innerhalb des Rapports ist der Musterverlauf der Schlaufen tropfenförmig und länglich – und betont damit die Länge der Körperzone viel mehr als ihre Breite. Das ist höchst raffiniert!
  • Das Muster sorgt zudem für optische Verwirrung und somit dafür, dass ein kleines Bäuchlein schlichtweg im Muster untergeht.
  • Die Länge des Kleides, die durch keinerlei auffälligen horizontalen Akzent unterbrochen wird, verlängert und streckt den Oberkörper von Susi deutlich. Wobei der verdeckte Schritt dazu beiträgt, dass das Auge die Länge von Oberkörper und Beinen ohnehin gar nicht mehr so genau vermessen kann.
  • Der Karree-Ausschnitt des Kleides ist eines der wenigen Elemente im Outfit, das eckig ist. Er setzt den runden Schultern, Oberarmen und Busen eine auffällige Kantigkeit entgegen, die Rundungen ausgleicht und gleichzeitig den Blick nach oben, auf das Dekolleté lenkt. Und er verlängert ganz nebenbei Susis Hals.
  • Das Kleid ist sanft tailliert geschnitten und folgt damit der Brust-Taillen-Hüft-Linie von Susi, arbeitet diese optisch heraus, ohne sie zu unterbrechen oder zu verkürzen.
  • Interessantes Detail sind ferner die Trompetenärmel: Diese greifen durch ihren Schwung in der äußeren Silhouette die Brust-Taillen-Hüft-Linie von Susi noch einmal auf und verstärken den Kurveneffekt in der Körpermitte. Ein toller, indirekter Akzent für die schmale Taille von Susi!

Allerdings aufgepasst: Die Saumweite der Ärmel in Hüfthöhe addiert dort mehr Volumen. Ob Ihnen der “doppelte Kurveneffekt” für die Taille wichtiger ist oder ob Sie lieber Ihre Hüftpartie schmaler halten wollen, müssen Sie also von Fall zu Fall selbst entscheiden. Im zweiten Fall wären Dreiviertel-Ärmel die bessere Wahl.

  • Ein weiterer Effekt der Trompetenärmel: Die Saumweite der Ärmel schafft den idealen Ausgleich für kräftigere Oberarme und lässt diese vergleichsweise schmaler erscheinen.
  • Der Saum des Kleids ist ab Hüfthöhe ganz leicht ausgestellt, hat also eine leichte A-Form. Diese schafft nach unten hin, zu den schmalen Fesseln, einen angenehmen Proportionenausgleich für die Hüftbreite. Und sorgt dafür, dass die Beine darunter etwas schmaler wirken.
  • Die schwarze, schmale Hose arbeitet ebenfalls dafür, dass die Beine unterhalb des Rocksaums unauffällig bleiben und schmaler erscheinen – allerdings nur bis unterhalb des Wadenmuskels, also bis unterhalb der breitesten Stelle am Unterschenkel.
  • Die verkürzte Hose schadet Susis vertikalen Proportionen keinesfalls, sondern nimmt nur etwas Länge weg, um die langen Beine zu harmonisieren. Zudem verschafft sie den zarten Fesseln die nötige Inszenierung.
  • Sogar die flachen Ballerinas kann sich Susi aufgrund ihrer langen Beine locker leisten: verkürzte Hose, verlängerter Oberkörper und flache Schuhe – das ist für Susis Proportionen kein Problem, sondern vielmehr eine harmonische Wohltat.

Mein Fazit: 2 Minikleider mit unterschiedlicher Wirkung bei Breite und Länge.

Die obigen Beispiele zeigen: A-Figur ist nicht gleich A-Figur. Und Minikleid nicht gleich Minikleid. Je nachdem, wie ihre Körperproportionen im Detail aussehen, können Schnitt, Muster und Akzente für ein harmonisches Gleichgewicht sorgen. Die einzige Voraussetzung: Sie müssen Ihren Körper gut kennen, wissen was Sie wollen und die ausgleichende Wirkung Ihrer Kleidungsstücke und Accessoires kennen.

Conny nutzt ihr Minikleid dazu, ihre Schulter-Brust-Linie und Hüftlinie in der Breite auszugleichen, ihre lang gezogene Taille zu verkürzen und dabei ihre Beine zu verlängern. Gleichzeitig setzt sie die schmale Taille und ihren kleinen Busen in Szene. Und legt kurzerhand ihren gesamten Oberkörper einfach etwas höher.

Susi hingegen sorgt mit ihrem Minikleid für die Verlängerung und Verschlankung Ihres Oberkörpers sowie für das Ausblenden eines kleinen Bäuchleins. Ihr gelingt mit dem Kleid die Quadratur des Kreises: ihre kurze Taille zu akzentuieren, ohne sie weiter zu verkürzen. Auch lenken die weiteren Details des Outfits den Blick auf ein schönes Dekolleté und die schlanken Fesseln.

Mein persönlicher Verdacht ist ja, dass Susi die schmale schwarze Hose gar nicht braucht, um all das zu erreichen… Und dass sie insgesamt noch größer und schmaler erscheinen würde, wenn sie ihre Beine einfach mal zeigt.

Aber dieser Gedanke bringt mich zu dem wichtigsten Punkt, den Sie bitte trotz all der Suche nach proportionaler Harmonie nie aus den Augen lassen mögen: Ihren persönlichen Geschmack und ihr ganz individuelles Wohlbefinden! Denn erst damit wird ein Look so richtig rund und harmonisch – und zwar auch wenn nicht alle Möglichkeiten zum proportionalen Ausgleich genutzt werden.

Bleiben Sie also am besten ganz entspannt – auch das ist Harmonie in der Mode. Oder wie sehen Sie das?

22 Kommentare

  1. Guten Mittag liebe Stephanie, Proportionen finde ich tatsächlich schwieriger als Farben. Da muss man schon genau hinschauen. Ich mag für mich beispielsweise keine Röcke, die unter dem Mantel herausgucken. Weil ich mir vorstelle, dass es mich zu sehr in die Erde drückt. Deshalb liebe ich auch alles, was aktuell so eine hohe Taille hat. Kurze Jacke dazu- streckt. Mit deiner Anleitung hier findet sicher jede ihren persönlichen Kniff. Schönen Sonntag noch und LG Sabina

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      danke Dir für Deinen persönlichen Einblick! Das Thema Mantel- und Rocksaum könnte ja auch Bücher füllen… 😉 Und ist hier auch immer mal wieder eine Frage von Leserinnen. Auch dabei gibt es leider keine allgemein gültige Antwort. Umso besser, dass Du Deine Antwort schon gefunden hast 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Einen schönen Sonntag und lieben Dank für die vielen Infos. Bis heute hatte ich mich für einen O Typ gehalten, nehme aber immer am Bauch zuerst ab . Da lerne ich heute, das ich entweder Ein ATyp oder ein XTyp bin . Jetzt habe ich mal wieder zum Maßband gegriffen.
    Mein Schulterumfang ist genau so groß wie mein Hüftumfang. Meine Brust ist klein , der Brustumfang liegt mit 10 cm unter dem Schulter -und Hüftumfang. Der Bauchumfang liegt 3cm darunter. Die schmalste Stelle ist unter der Brust . Liebe Stephanie , Hilfe!!
    Ich bin nun wirklich nicht sicher welcher Typ bin ich ,vielleicht ein Mischtyp??
    Die wertvolllen Tips für Mädels mit etwas mehr Bauch werde ich weiterhin im Blick haben ! Ganz liebe Grüße, Sibylle

    • Modeflüsterin

      Liebe Sybille,

      da hilft eigentlich nur ein professioneller Blick auf Deinen Körper – sprich: Stilberatung. Aber ich würde wirklich erst einmal an der Körperregion ansetzen, die Du “bearbeiten” möchtest (also wahrscheinlich der Bauch?) und diejenigen Zonen besonder akzentuieren, die Du an Dir besondern schön findest (also den schmalen Unterbrustbereich?). Damit kommt man schon sehr, sehr weit…. Viel Erfolg damit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie, sehr interessant, woran man alles denken kann-und seine Wirkung lenken. Mir gefällt die umfassende Darstellung der Frauen sehr sehr gut. Vielen Dank dafür! Bei Susi fiel mir ein, wie man seine Tuniken und Kleider im Herbst verändert weiter tragen kann. Es wäre wirklich schade, diese Tunika nicht zu tragen, sie ist wunderschön und stellt Susi selbstbewusst in den Fokus.
    Mit Proportionen, Farben fühle ich mich einigermaßen sicher. Stile zu mischen und dabei vorteilhaft auszusehen, traue ich mir nicht zu. Vielleicht liegt es an der gewöhnungsbedürftigen Mischung: klassisch, historisch, Dandy mit intensiven Farben und hellem Lichtwert (Frau Wimmer). Ich stelle mir ein Sommerkleid mit Fliege (?) und Budapestern, Marlenehose mit Paisley und Stiefeletten vor, aber das erste klingt doch sehr seltsam. Es soll doch zu mir passen, und jetzt? Geht das überhaupt mit den Sommersachen? Das finde ich schwierig. Aber deshalb bin ich hier am Stöbern, vielleicht hast Du eine Idee zu Stilmischungen? Weniger ist mehr? Bin gespannt, was Dir dazu einfällt.
    Liebe Grüße Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      dazu wirst Du im dritten Teil der Blogserie einige Anregungen erhalten. Da geht es nämlich um Stil-Elemente und wie man sie passend auswählt. Vielleicht klärt das ja ein paar Deiner Fragen. Würde mich freuen. Ansonsten: Das ist ein ziemlich umfassendes und komplexes Thema, für das es keine leichten Antworten gibt. Stilfindung ist so komplex wie die Persönlichkeit der Trägerin. Aber ich bleibe dran – versprochen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Hallo, wieder ein interessantes Thema. Obwohlmich wusste, dass meine Beine kürzer sind als mein Oberkörper habe ich nochmals nachgemessen. Es ist so. Was wäre denn, wenn Conny zu ihrem Outfit ballerinas in der Art von Susi tragen würde? Bei connys Größe geht das doch auch. In dem o.a. Link “Langer Oberkörper und kurze Beine” verweisen sie auf Schuhe mit großem Ausschnitt zu 7//8 Hosen, sind damit ballerinas gemeint und wie sehen Ballerinas bei Schuhgröße 41 aus. Bisher habe ich mir noch keine gekauft, weil ich Größe 41 habe, 1,72 cm groß und bei meiner a-Figur Größe 40/42 (unten) trage . Das Bäuchlein ist doch etwas mehr geworden im letzten halben Jahr, trotzdem möchte ich mich nicht verhüllen. Aber ich glaube, ich muss die proportionen ändern.
    Machen Sie weiter so. Lg

    • Modeflüsterin

      Liebe Birgitta,

      ob Frau mit kurzen Beinen Ballerinas tragen kann oder besser nicht, kommt auf das gesamte Outfit an. Sobald Sie die Taille etwas höher legen können, ist das meist kein Problem. Wenn die Ballerinas zusätzlich nude-farben und tief ausgeschnitten sind, noch weniger. Und wenn die Ballerinas dann noch eine schwarze Kappe haben (wie die typischen Chanel-Ballerinas), dann können auch große Füße immer noch recht ansehnlich aussehen. Viel wichtiger ist oft die Gangart von Frauen in Ballerinas. Mit so flachen, zierlichen Schuhen muss man auch grazil, weiblich gehen können… Reine Übungssache 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Birgitta,

      nun kaufe ich zugegebenermaßen eher intuitiv und nicht so überlegt, wie ich es nach Stephanies Anaylse eigentlich tun sollte. 🙂 Aber ich finde, Ballerinas stehen jeder Frau! Ich trage auch Größe 40/41, und ich finde, Ballerinas verkleinern die Füße optisch.

      Liebe Grüße,

      Susi.

      • Hallo, Susi, nachdem ich heute ihren Artikel von tchibo gelesen habe , hab ich mir die Internetseite von tchibo aufgerufen und siehe da, es gibt Ballerinas. Da werde ich nachher mal vorbeischauen..LG und vielen Dank für die Rückmeldung.

  5. Liebe Stephanie, es war für mich ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk, bei Deiner Aktion mit dabei sein zu dürfen. Ich finde es immer sehr aufschlussreich, wie Du die Feinheiten eines Looks/einer Figur analysierst und lerne jedes Mal etwas Neues. Natürlich bin ich schon auf der Suche nach nudefarbenen Wedges…. O:-) Ich danke Dir liebe Stephanie und wünsche Dir noch einen feinen Sonntagabend, lieber Gruß – Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      Du hattest gestern Geburtstag???? Warum hast Du denn nichts gesagt? Dann hätte ich Deiner Zeichnung noch ein Schleifchen umgebunden…. Nachträglich auf diesem Wege ganz herzliche Geburtstagsgrüße!!!! Und immer die nötigen Inspirationen für noch ganz viele, tolle, inspirierende Looks!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. So langsam wird mir klar, warum mein Kleiderschrank so voll ist und ich dennoch nichts zum Tragen habe! Mein Ziel ist meine Kleidersammlung zu reduzieren, und nur das zu behalten was zu mir passt. Nachdem Motto “erkenne dich selbst”. Was oft schwierig ist: ich brate gerne im eigenen Saft. Deshalb finde ich deine Themenreihe gerade so passend für mich. Dankeschön.
    Toll finde ich auch, dass du die “Mischtypen” als Beispiele zeigst. In der Literatur findet frau oft die reinen Typen, was leider nicht der Realität entspricht. Und zu meinen Fehlkäufen, aber immerhin kurbel ich die Wirtschaft an.
    Ich bin ein zierlicher X-Typ mit kleinem Busen, gut proportionierten Schulter und einem kurzen Oberkörper. Ich kann auch als H-Typ bzw. Y-Typ “durchgehen”. Kleide ich mich in Richtung H- oder Y-Typ, empfinde ich mich “verkleidet”. Kann es sein, dass ich meiner Taille zu wenig Beachtung geschenkt habe?? Hinzukommt, was ich bisher auch nicht wirklich berücksichtigt habe, mein Gesicht: klein und mit feinen, klaren Zügen. Feminin eben.
    Röcke und Hosen sitzen bei mir selten gut. Von Röcken verabschiede ich mich langsam. Doch Hosen sind oft praktisch im Alltag. Sollte ich zukünftig zu meiner skinny-Hose ein tailliertes Oberteil tragen, dass den Schritt verdeckt?? Beispielsweise eine Long-bluse?
    Hättest du eine Idee, wie frau einen Look kreieren könnte mit “hoher Taille”? Mir fällt dazu nur ein ausgestelltes Korsagenkleid mit Bolero ein. Und das ist leider nicht mein Stil und auch nicht alltagstauglich. Ich mag eher den easy-chic ohne viel chichi.
    Einen schönen Tag und liebe Grüße Ingrid

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      das sind natürlich alles sehr individuelle Fragen, die Du da stellst… Wenn Du einmal die Tipps auszuprobierst, die im Beitrag “Kurzer Oberkörper, lange Beine” zu finden sind, dann wirst Du sicherlich viele Ideen bekommen, wie Du mit einer kurzen X-Figur-Taille umgehen kannst. Grundsätzlich ist es auch für X-Frauen mit kurzer Taille wichtig, ihre Taille an der schmalsten Stelle zu zeigen – allerdings eben ohne zusätzlich für eine weitere optische Verkürzung zu sorgen. Vielleicht probierst Du auch einmal figurnahe, taillierte Tops, die Du nicht in den Bund einsteckst, sondern darüber trägst. Dazu könnte dann noch ein schmaler Gürtel in der gleichen Farbe einen weiteren Akzent setzen, ohne zu verkürzen. Das ist nur eine von vielen Ideen, wie Du den Oberkörper verlängern und gleichzeitig die Taille akzentuieren kannst. Viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,

    ganz herzlichen Dank, dass ich hier dabei sein durfte!!! Das war alles sehr erhellend! Ich wusste das alles gar nicht, weder mit den langen Beinen (gut, da hatte ich einen Verdacht!) noch mit der hohen Taille noch mit den zierlichen Fesseln. :-)) Es hat sehr viel Spaß gemacht!

    Liebe Grüße,

    Susi.

    • Modeflüsterin

      Liebe Susi,

      das ist auch immer für mich sehr spannend, solche Analysen zu erstellen! Ich weiß ja auch vorher nie, was bei näherer Betrachtung so alles zum Vorschein kommt 😉 Und ich freue mich natürlich, wenn sich meine “willigen” und mutigen Models dann auch noch wohl dabei fühlen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie,

    je mehr ich Deine Beiträge lese, desto klarer wird mir, wieso ich mich bei manchen Outfits im Spiegel anschauen und denke “wow” und bei anderen Outfits denke “nicht schlecht, aber nicht so optimal”.
    Ich habe mir schon immer Mühe mit meiner Kleidung gegeben, bin aber niemals so ins Detail gegangen und habe eher nach dem Gefühl gehandelt, ob es mir gefällt oder nicht.
    Manchmal gefiel es mir nicht so, aber ich konnte nicht ausmachen, woran das lag.
    Ich bin (denke ich) ein ziemlich klarer A Typ (oben 36 und unten 38) und hatte kürzlich einen Jumpsuit an, schwarze Hose mit hochgezogener Taille und Oberteil creme und leicht leger, da sah ich so super aus, extrem schlank und die Beine wirkten ellenlang (was sie sonst leider, leider nicht so sind).
    Nach dem Lesen Deiner Beiträge ist mir auch klar, wieso das so ist.
    In der Farbzusammenstellung habe ich schon ganz guten Durchblick, aber z. B. das mit den vertikalen Linien habe ich vom Gefühl her mitunter empfunden, aber nicht so richtig verstanden, bis ich es bei dir gelesen habe.
    Darauf werde ich in Zukunft ganz sicher mehr achten.
    Für mich sehr hilreich war auch der Tipp bei den Farben, dass man als A auch im unteren Bereich etwas hellere Farben tragen kann, wenn man oben eine noch hellere Farbe nimmt.
    Ich habe fast nur noch dunklere Röcke oder Hosen getragen, damit es unten schmaler aussieht. Aber ich habe jetzt meine mittelbeige Jeans mit einer cremefarbenen, leicht gemusterten Bluse probiert und das funktioniert gut.
    Ich bin gerade dabei meinen Kleiderschrank aus- und umzusortieren und eine Liste für fehlende und zu ergänzende Teile zu machen und dabei sind Deine Tipps ungeheuer wertvoll für mich.
    Herzlichen Dank dafür.

    Liebe Grüße
    Britt

    • Modeflüsterin

      Liebe Britt,

      das ist ja eine wunderbare Rückmeldung von Dir! Danke! ich freue mich immer so, wenn meine Tipps tatsächlich im Alltag dabei helfen, Frauen attraktiver und selbstbewusster zu machen – und dabei den Kleiderschrank weniger umfangreich, aber wertvoll gefüllt zu halten 😉 Weiter so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Oh ja, man kann Dir gar nicht genug danken für Deine wertvollen Ratschläge!!

    Ich liebe Outfit-Analysen!
    Das sieht man wieder, wie wichtig es ist, sich selbst genau unter die Lupe zu nehmen, denn jede Frau hat eine andere Figur und jeder steht etwas anderes.
    Das mit dem langen Hals zum Beispiel hätte ich überhaupt nicht bedacht.
    Du hattest schon mal in der Analyse von Connys schwarzem Pulli in Kombination zur pinkfarbenen Jeans erwähnt, dass der Ausschnitt zu halsfern sei. Da habe ich so bei mir gedacht: ‘Was meint denn die damit? Ein halsferner Ausschnitt verkürzt doch den Oberkörper und das ist gut für den A-Typ?’ Jetzt weiß ich bescheid.
    ^__^

    Dieser Abnehmtrick zur Figurbestimmung funktioniert bei mir nicht, weil ich nie abnehme.
    XD

    Birgitta, ich glaube auch, dass es weniger von der Schuhgröße als von der relativen Beinlänge abhängt, wie gut Ballerinas wirken. Meine Beine sind auch ziemlich kurz, daher kann ich Ballerinas zu Hosen und normalen Röcken so gut wie gar nicht tragen.
    Wie die Modeflüsterin schon schrieb, muss man die Taille optisch nach oben verlegen. Günstig sind beispielsweise Empire-Kleider oder kurze Westen und Jacken über Longblusen. Auch sehr kurze Röcke lassen die Beine entsprechend länger erscheinen, so wie bei Connys Outfit.
    Ballerinas sind – wie Susi auch schreibt – sehr leicht und grazil, also müssen die Beine entsprechend verschlankt werden, sofern sie denn zu sehen sind, also achte ich auf enge, dunkle Strumpfhosen oder Leggins und einen weiten Rock- beziehungsweise Blusensaum.

    Oh ja, wenn ich Ballerinas anziehe, dann denke ich immer bei den ersten Schritten, ich latsche wie ein Bauarbeiter …
    XD

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      dann freut es mich, dass ich Dir immer noch ein paar Tipps geben kann – auch wenn Deine Tipps für Birgitta ja schon zeigen, dass Du auf dem besten Weg zur “Silva-Flüsterin” bist 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Hallo zusammen, habe gerade auch nochmal diese Seite gelesen und mich gefreut, dass aus einem Blog auch ein Dialog entsteht und vielen Dank für die lieben Tipps an mich. Schönen Sonntag zusammen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.