Welcher Rock passt zu Ihrem Figurtyp?

Ein Rock für jeden Figurtyp: Ein Bleistiftrock akzentuiert die Taillen-Hüft-Kurve und wohl geformte Beine. Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Ein Bleistiftrock akzentuiert die Taillen-Hüft-Kurve und wohl geformte Beine.

Sommerzeit ist Rock-Zeit! Gerade erst kürzlich habe ich nach wochenlanger Suche meinen idealen Sommer-Rock gefunden. Vor allem der Schnitt des Rocks muss zu meinem Figurtyp passen. Und dann sollten natürlich auch noch Farben, Muster und Stoffqualität stimmen. Das ist gar nicht so einfach. Wissen Sie, welche Röcke Ihre Figur optimal zur Geltung bringen? Und was Sie tunlichst vermeiden sollten?

Ich habe mir das komplexe Thema einmal vorgenommen und für Sie auf einen möglichst einfachen Nenner gebracht. Heute stelle ich Ihnen die Grundprinzipien von Rock-Schnitten vor. Und auf was Sie achten können, damit der Rock Ihrem Figurtyp schmeichelt. Viel Erfolg mit den Tipps!

Der Grundschnitt eines Rocks: Bund, Saum und die Linienführung dazwischen

Wenn Sie sich mit Rock-Schnitten und den Silhouetten, die daraus entstehen, einmal näher beschäftigen, werden Sie feststellen, dass es im Prinzip um die folgende Frage geht:

Wo und wie fängt der Rock an, wo hört er auf und was passiert dazwischen, damit er seine individuelle Saumweite erhält?

Die Silhouette eines Rocks entsteht, indem der Rock an verschiedenen Stellen unterschiedliches Volumen aufbaut. Der Schnitt ist dafür ausschlaggebend, wie dieses Volumen erzeugt wird und welche Linienführung dadurch entsteht. Beides – Volumen und Linienführung – sind wichtige Elemente, die einen Rock für einen bestimmten Figurtyp vorteilhaft aussehen lassen.

Sie müssen also zuerst überlegen, wo genau Sie an Ihrem Körper eher Volumen hinzufügen möchten und warum. Dann überprüfen Sie, an welcher Stelle Sie horizontale, vertikale oder diagonale Linien benötigen, um Ihrem Figurtyp und Ihren vertikalen Proportionen zu schmeicheln. Die Kombination aus beiden Überlegungen führt Sie direkt zu Ihrem optimalen Rock oder den besten Rockschnitten für Ihre Figur.

Die folgenden Schnitt-Details helfen Ihnen bei Ihrer individuellen Beurteilung.

Der Bund des Rocks: Höhe und Beschaffenheit machen Figur.

Auf welcher Höhe sitzt der Bund?

Diese Frage ist für ihre vertikalen Proportionen entscheidend.

  • Wenn Sie einen eher kurzen Oberkörper haben, sollte der Rockbund möglichst tief oder hüftig sitzen.
  • Wenn Sie einen langen Oberkörper haben, sollte der Rockbund möglichst hoch sitzen. Dabei ist es sogar möglich, den Rockbund über die natürliche Taille hinaus zu erhöhen.

Sie können jedoch auch ein wenig mogeln. Denn sobald Sie das Oberteil über dem Rockbund tragen, ist die Höhe des Rockbundes nicht mehr so ausschlaggebend. Dann übernimmt die Saumlänge des Oberteils die vertikale Proportionierung. In diesem Fall sollten Sie aber darauf achten, dass der Rockbund so flach wie möglich gearbeitet ist (siehe weiter unten).

Stecken Sie das Oberteil allerdings in den Rockbund ein, ist die Höhe und Beschaffenheit dieses Bundes für Sie ein wichtiges Schnitt-Element.

Typische Rock-Silhouetten: Von links nach rechts steigt das Volumen an Taille, Hüfte und Saum an. Mödeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Typische Rock-Silhouetten: Von links nach rechts steigt das Volumen an Taille, Hüfte und Saum an.

Wie ist der Bund gearbeitet?

Ein Rockbund kann angeschnitten oder angesetzt sein. Und dann gibt es auch noch einen breiten Formbund oder eine Hüftpasse.

Bei einem angeschnittenen Bund verläuft die Rockbahn ohne Unterbrechung bis zur obersten Kante des Rocks. Der Rock wird durch Abnäher nach oben hin der Hüft-Taillen-Linie angepasst. Solche Schnitte haben keinerlei horizontale Unterbrechung oder weitere Akzente im Taillen-Bereich und schneiden dort auch nicht unvorteilhaft ein (sofern Sie die richtige Bundweite wählen).

  • Röcke mit angeschnittenem Bund sind für alle Frauen, die ihre Taille eher weniger akzentuieren möchten, vorteilhaft.

Ich denke da beispielsweise an den O-Typ, der seine Bauchregion nicht zusätzlich hervorheben möchte oder an den Y-Typ, der den horizontalen Akzent im Outfit vielleicht lieber tiefer setzen möchte.

Bei einem angesetzten Bund wird ein doppellagiger, separater Stoffstreifen oben an den Rock angenäht und sorgt für den Halt in der Taille.

  • Ein angesetzter Rockbund setzt immer zwei horizontale Linien in die Hüft- oder Taillen-Zone und akzentuiert diese.

Das ist für den X-Typ sehr vorteilhaft, kann aber auch für den H-Typ dazu beitragen, dass dieser kurviger wirkt – falls der Rock eher mehr Saumweite hat (siehe unten).

Dieser Bund kann eine unterschiedliche Breite haben.

  • Je breiter der angesetzte Bund ist, desto mehr Akzent liegt auf der Taille. Und desto mehr wird diese Taille optisch verkürzt.

Der angesetzte Rockbund wirkt damit genauso wie ein schmalerer oder breiterer Gürtel.

Eine Zwischenlösung stellt der breite Formbund oder die Hüftpasse dar. Dieser wird auch mittels eines doppellagig verarbeiteten Stoffstreifens oben angesetzt. Der Formbund bzw. die Hüftpasse ist aber sehr breit und so geformt, dass er die Taillen-Hüft-Kurve mit abbildet, ihr also figurnah folgt.

  • Der Formbund hat drei Vorteile: Er gibt der Bauchzone Verstärkung, schneidet nicht in der Taille ein und bleibt rundherum in der Taillen-Hüftzone schön flach.

Das ist vor allem für Frauen mit Bauch vorteilhaft. Der A-Figurtyp sollte aber darauf achten, dass durch eine Hüftpasse nicht ein weiterer, deutlicher horizontaler Akzent an einer breiteren Stelle des Taillen-Hüftbereichs gesetzt wird. Der Formbund bzw. die Hüftpasse sollten relativ schmal bleiben – wie auch der weitere Verlauf des Rocks nach unten hin.

Wie ist der Rockbund geschlossen?

Ebenfalls von Bedeutung ist die Art und Weise, wie der Rockbund geschlossen wird. Ein Rock kann hinten mittig, seitlich oder vorne mittig geschlossen werden. Dazu gibt es Sonderformen, wie den Wickelrock, der vorne etwas seitlich geschlossen wird. Und es gibt auch Röcke ohne Bund, die mit einem Gummizug oder Tunnelzug eingehalten werden – beide mit starker Kräuselung im Taillenbereich.

Wichtig: Dort wo der Rock geschlossen wird, entsteht immer ein bisschen mehr Volumen – entweder durch die Überlappung von Stofflagen, durch einen Knopf oder eine Knopfleiste, durch einen Haken oder durch einen Reißverschluss. Manchmal ergänzen auch noch Gürtelschlaufen den Rockbund und sorgen für noch mehr Volumen an dieser Stelle. Das meiste Rundum-Volumen schaffen Gummizug oder Tunnelzug.

  • Als Grundsatz gilt: Platzieren Sie den Verschluss eines Rocks oder Gummizug und Konsorten niemals in einer Zone, in der Sie kein zusätzliches Volumen haben möchten!

Die Stoffweite des Rocks macht schlank oder trägt auf – je nachdem wie sie entsteht.

Wie wird der Stoff am Rockbund angesetzt?

Jetzt wird es spannend. Denn unterhalb des Rockbundes kann der Rock entweder sehr viel Volumen, moderates Volumen oder gar kein Volumen aufbauen. Das hängt davon ab, wie der Stoff am Bund angesetzt wird.

Bei einem angeschnittenen Bund verläuft der Rock nach unten flach weiter, kann aber je nach Abnähern und Form der Stoffbahnen nach unten zum Saum hin entweder schmaler werden oder unterschiedliches Volumen aufnehmen. Das Wichtigste ist aber:

  • Mit angeschnittenem Rockbund bleiben Röcke in der Taillen-Hüftzone meist sehr figurnah und es entsteht kein oder kaum Volumen.

Das ist gut für den A-Typ, aber vor allem auch für den O-Typ. Und auch für den X-Typ ist es immer eine gute Option, wenn der Stoff in dieser Zone den natürlichen Kurven folgt.

Ein Rock für jeden Figurtyp: Ein breiter Bund akzentuiert die Taille, drei Kellerfalten am Bund sorgen an der Hüfte für viel Volumen - gut, um Kurven zu akzentuieren oder zu schaffen. Modeflüsterin - Mode, stil und Wellness für starke Frauen.

Ein breiter Bund akzentuiert die Taille, drei Kellerfalten am Bund sorgen an der Hüfte für viel Volumen – gut, um Kurven zu akzentuieren oder zu schaffen.

Am angesetzten Bund kann der Stoff ganz unterschiedlich angebracht werden: flach, angereiht, in unterschiedliche Falten gelegt, teilweise drapiert oder plissiert.

  • Je mehr Stoffvolumen am angesetzten Bund angebracht wird, desto mehr Weite entsteht im Taillen-Hüftbereich und umso mehr trägt der Rock dort auf.

Dabei sollten Sie sich einmal genauer ansehen, wo genau und wie das weitere Volumen des Rocks entsteht. Beruht die gesamte Weite des Rocks auf den eingereihten oder in Falten gelegten Stoffbahnen am Bund, dann entsteht auch dort, im Taillen-Hüftbereich, ein sehr großes Volumen. Das trägt auf und ist daher für alle Frauen Gift, die den Taillen-Hüftbereich eher schmal oder unauffällig halten wollen. Frauen mit O-Figur und A-Figur wissen, was ich meine.

  • Dieser Volumen-Effekt am Rockbund kann aber auch dazu genutzt werden, um weibliche Kurven zu unterstreichen oder um diese erst herzustellen.

Das wiederum dürfte den X-Typ und den H-Typ interessieren.

Entsteht am Bund nur ein geringer Anteil des späteren Rockvolumens, da im weiteren Verlauf auch die Rockbahnen breiter werden und somit die Saumweite produzieren, dann trägt der Rock weniger stark im Hüftbereich auf. Diese Silhouette ist daher für recht viele unterschiedliche Figurtypen sehr harmonisch tragbar.

Schließlich gibt es auch noch eine Zwischenlösung: Dass der Stoff nur an einer bestimmten Stelle vorne am Bund in Falten gelegt wird und dadurch eine schräge Drapierung entsteht.

  • Solche schrägen Drapierungs-Effekte sind oft bei Wickelröcken zu finden und haben zwei unterschiedliche Wirkungen: Bei Frauen mit kleinem Bäuchlein lenken sie von den ungewünschten Kurven ab, bei Frauen, die gerne mehr Kurven hätten, addieren sie eben diese. Probieren Sie es einmal aus!

Wenn am Bund sehr viel Stoffweite angebracht wird, ist noch ein weiteres Kriterium mit entscheidend, wie stark der Rock in der Taillen-Hüft-Region aufträgt: die Stoffqualität.

  • Je dünner und flexibler der Stoff ist, desto weniger trägt er am Bund auf, wenn er angereiht oder in Falten gelegt ist.
  • Je dicker und steifer der Stoff ist, desto mehr verstärken sich die oben angesprochenen Volumen-Effekte an Taille und Hüfte.

Wie groß ist die Saumweite des Rocks?

Röcke können unglaublich eng oder unglaublich weit sein – und alles dazwischen. Vom angereihten Tellerrock bis zum super-sexy Bleistiftrock ist alles möglich. Dabei kann ein sehr weiter Rock am Bund durchaus flach und ein sehr enger Rock am Bund angereiht sein. Durch den unterschiedlichen Volumenverlauf zwischen Bund und Rocksaum entstehen die unterschiedlichen Rock-Silhouetten.

Ein Rock für jeden Figurtyp: Die unterschiedlichen Rock-Silhouetten entstehen durch das Stoff-Volumen, das entweder erst zum Saum hin zunimmt oder schon am Bund entsteht - oder beides. Von links nach rechts: Bleistiftrock, gerader Wickelrock, A-Linien-Rock, Glockenrock, Tellerrock. Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Die unterschiedlichen Rock-Silhouetten entstehen durch das Stoff-Volumen, das entweder erst zum Saum hin zunimmt oder schon am Bund entsteht – oder beides. Von links nach rechts: Bleistiftrock, gerader Wickelrock, A-Linien-Rock, Glockenrock, Tellerrock.

Folgende Beispiele verdeutlichen das:

  • Wird der Stoff am Bund in Falten gelegt, somit über den Hüften weiter und am Saum wieder eingehalten, dann entsteht eine Ballon- oder Tulpen-Silhouette.
  • Ist der Stoff am Bund flach angesetzt, aber am Saum sehr weit und nimmt der Rock nach unten recht gleichmäßig Volumen auf, dann könnte es ein Glockenrock oder A-Linien-Rock sein.
  • Ist der Stoff am Bund flach, an der Hüfte figurnah und werden erst unterhalb der Hüfte oder in der Saumzone weitere Stoffbahnen eingesetzt, die dort für mehr Saumweite sorgen, erhält der Rock eine Trompetenform – es handelt sich um einen Godet- oder Bahnenrock.
  • Ist der Stoff nur am Bund eingereiht oder in Falten gelegt und die Rockbahnen ansonsten recht gerade geschnitten, dann entstehen verschiedene Arten von weiter geschnittenen Rockformen mit zylindrischer oder leichter A-Linien-Silhouette.
  • Ist der Rock am Bund flach und im weiteren Verlauf nach unten gerade oder schmaler zulaufend, entsteht der schmale, gerade Rock oder der Bleistiftrock.

Eine Sonderform hierbei ist der Rock, bei dem die Falten bis in Hüfthöhe zugenäht sind oder erst dort beginnen. Auch hierbei gibt es vielfältige Varianten. A-Figuren sollten hier unbedingt Faltenröcke vermeiden, deren Falten bis zur Hüfte festgenäht sind und dann erst aufspringen. Einer der vorteilhaftesten Röcke ist hingegen ein am Bund flach angesetzter, gerader Rock, der nur vorne eine Kellerfalte hat, die etwas oberhalb der Schritthöhe leicht aufspringt. Dieser wirkt wie ein leichter A-Linien-Rock – mit dem Vorteil, dass ein kleines Bäuchlein und kräftige Oberschenkel weniger auffallen.

Zudem gelten die folgenden Grundsätze:

  • Je schmaler der Rocksaum, desto mehr liegt der Akzent auf der Beinform.

Denn desto kräftiger erscheinen Oberschenkel, Waden und Fesseln im Vergleich zur Saumweite. Dort wo der Rocksaum endet, wird die Breite der Körperzone besonders akzentuiert.

  • Verläuft die Rock-Silhouette zu den Knien hin schmaler, wird das, was darüber liegt – besonders Oberschenkel und Hüften -, vergleichsweise breiter wahrgenommen.

Das ist für den A-Typ unvorteilhaft, kann aber für den O-Typ schmeichelhaft sein (wenn die Bundform stimmt, siehe oben). Die Kurven der X-Figur werden so wunderbar hervorgehoben.

  • Je weiter der Rocksaum, desto schmaler und zierlicher erscheinen die Beine, die darunter hervorschauen.

Das beste Mittel bei kräftigen Waden und stärkeren Knien lautet daher: ein etwas weiterer Rocksaum.

  • Je weiter der Rocksaum, desto schmaler wirkt die Taille.

Will eine X-Figur ihre Kurven und ihre schmale Taille noch mehr akzentuieren, dann ist ein weiter Rock dazu geeignet. Will eine Frau mit H-Figur mehr Taille zeigen, dann trägt sie einen ausgestellten Rock – und dazu ein möglichst enges Oberteil – und schon hat sie eine Taillen-Hüft-Kurve, wo vorher keine war.

  • Je tiefer am Körper sich die Rockweite entwickelt, desto länger und schmaler wirkt der Oberkörper.

Wenn sich der Saum erst recht tief zu seinem vollen Ausmaß weitet, wie das beispielsweise bei vielen Bahnenröcken oder Godet-Röcken der Fall ist, dann wird alles, was darüber ist, schmaler und länger wahrgenommen. Das ist besonders für den Y-Typ vorteilhaft – sofern der Volumenausgleich zu seinen starken Schultern nicht schon weiter oben durch andere Schnittdetails erfolgt ist. Aber auch eine X-Figur mit kurzem Oberkörper profitiert von dieser Silhouette, die ihre Mitte streckt, ohne die Kurven zu verstecken. Denken Sie beispielsweise an die typische Meerjungfrauen-Silhouette bei Abendkleidern, die beim X-Typ toll aussieht.

  • Ist der Rock gerade und schmal geschnitten, dann akzentuiert das die Länge des Unterkörpers und macht im Zweifelsfall schlanker.

So ein gerade geschnittener Rock kann die schlanken Beine und schmalen Hüften des O-Typs genauso akzentuieren, wie die des Y- oder H-Typs. Die beiden letzteren Figurtypen sollten allerdings darauf achten, Ihre proportionalen Verschiebungen an anderer Stelle etwas auszugleichen.

Ein gerader Rock hat bei vielen Figurtypen einen verschlankenden Effekt, der so manche unerwünschte Kurve begradigt. Dieser Effekt wird noch weiter verstärkt, wenn der Rock vorne einen Wickeleffekt oder einen Schlitz hat und somit die Frontfläche des Rocks weiter vertikal unterteilt wird.

Die Rocklänge macht Beine und Oberkörper lang oder kurz.

Wie lang ist der Rock geschnitten?

Ein Rock für jeden Figurtyp: Ein gerader Rock mit Kellerfalte vorne erhält eine leichte A-Linien-Form, die schön schlank macht. Taillenhoch und in Midi-Länge verlängert dieser Rock die Hüft-Knie-Zone, verkürzt aber die Knie-Fuß-Zone. Höhere Absätze gleichen dies aus. Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Ein gerader Rock mit Kellerfalte vorne erhält eine leichte A-Linien-Form, die schön schlank macht. Taillenhoch und in Midi-Länge verlängert dieser Rock die Hüft-Knie-Zone, verkürzt aber die Knie-Fuß-Zone. Höhere Absätze gleichen dies aus.

Schließlich ist proportional noch von großer Bedeutung, wie lange der Rocksaum überhaupt geschnitten ist. Hierbei geht es zum einen um Ihre vertikalen Proportionen und den Goldenen Schnitt. Zum anderen entsteht durch den Rocksaum eine strake horizontale Linie, die die Breite an der jeweiligen Stelle akzentuiert.

Grundsätzlich gilt:

  • Der Rocksaum sollte an einer Ihrer eher schlankeren Bein-Zonen liegen. Oder weit genug sein, um diese schlanker erscheinen zu lassen.
  • Liegt der Rockbund hoch und ist der Rocksaum kurz, wird Ihr Unterkörper verlängert und Ihr Oberkörper verkürzt. Achtung: Das kann besonders für kleine Frauen recht günstig sein!
  • Liegt der Rockbund tief und der Rocksaum ist lang, wird der Oberkörper verlängert und der Unterkörper verkürzt.
  • Liegt der Rockbund hoch und ist der Rocksaum lang, wird die Körperzone zwischen Hüfte und Knien verlängert, die Zone zwischen Knien und Füßen sowie zwischen Schultern und Taille verkürzt.
  • Liegt der Rockbund eher tief und der Rocksaum ist kurz, wird die Körperzone zwischen Hüfte und Knien verkürzt, die Zone zwischen Knien und Füßen sowie zwischen Schultern und Taille verlängert.

Alles klar?

Auf welche weiteren Rock-Details sollten Sie achten?

Zusätzlich zu diesen grundsätzlichen Details gibt es ein paar Elemente, die die Rockform ebenfalls maßgeblich beeinflussen können. Dazu gehören vor allem Taschen und Schlitze. Für diese weiteren Details an Röcken gelten sehr ähnliche Prinzipien wie für Hosen, Blazer, Mäntel und alle anderen Kleidungsstücke:

  • Seitlich in die Naht eingearbeitete Eingriff-Taschen tragen an der Hüfte auf.
  • Vordere Eingriff-Taschen, wie in der typischen 5-Pocket-Form, tragen am Bauch auf.
  • Alle Formen von aufgesetzten Taschen schaffen mehr Volumen – auch am Po, wo dies durchaus erwünscht sein kann.
  • Schräge oder vertikal angebrachte Taschen verschlanken oder akzentuieren die Taillen-Hüft-Kurve.
  • Ein hinterer, mittlerer Schlitz ist bei engen Röcken unverzichtbar und sorgt für eine rückwärtige, schlanke Linie.
  • Ein vorderer, mittlerer Schlitz teilt die vordere Rockfläche und setzt eine weitere vertikale Linie, die insgesamt verschlankt. Das Gleiche gilt für zwei vordere, seitlich platzierte Schlitze.
  • Ein Schlitz in der Seitennaht hat diesen verschlankenden Effekt nicht, sorgt aber für Sexyness und dafür, schlanke Beine zu akzentuieren und zu verlängern.

Und mit diesen letzten Tipps sind wir am Ende angelangt. Wie Sie sicherlich bemerkt haben, lassen sich nicht alle Rockformen einzeln in einem Blogbeitrag besprechen. Aber die angeführten typischen Details und Schnitt-Elemente geben Ihnen ein paar Entscheidungskriterien an die Hand, die Ihnen die Auswahl Ihres idealen Rocks erleichtern. Viel Erfolg damit!

Lassen Sie mich gerne hier in den Kommentaren wissen, welche Rockform sich für Sie als ideal herausgestellt hat und warum das so ist. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen!

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41 Kommentare

  1. Marianne Sochor

    Liebe Stephanie Grupe. Danke für den sehr interessanten Beitrag. Röcke habe ich eigentlich schon abgehakt, obwohl ich sie sehr gerne tragen würde. Warum? Ich bin eher klein, bin der A-Typ und habe sehr kräftige Waden und breite Fesseln. Hohe Schuhe gehen leider gar nicht mehr.
    Ich werde jetzt einmal auf die Suche nach einem Rock mit vorderer Kellerfalte gehen. Die Rocklänge bleibt zwar problematisch – aber evt. geht es mit einem kleinem Keilabsatz ja doch !
    Grüsse aus Köln Marianne

    • Modeflüsterin

      Liebe Marianne,

      das würde ich auch noch einmal ausprobieren: A-Linie mit Kellerfalte und Keilabsatz sind gute Vorsätze! Viel Erfolg und ich drücke Dir die Daumen! Alternativ: Probier auch mal einen Rock in leichter A-Linie mit einer vorderen, mittigen Knopfleiste… Könnte auch funktionieren 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie, besagte Kellerfalten passen zum Beispiel sehr gut zu meiner Figur, doch, was ich auch lernen musste: gar nicht zu meinem Typ. Das ist ja das Dilemma, was oft hinzukommt. Oder ich mag meinen Midilederrock sehr gern. Doch irgend wann bin ich darauf gekommen, dass der *seufz* viel zu wuchtig ist für mich. Inzwischen setze ich meistens auf die feinen Bleistiftröcke und variiere beim Muster, um abzuwechseln. Ich mag deine Illustrationen wieder sehr gern! Schön anschaulich. Liebe Grüße und schönen Montag! Sabina

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      das hast Du natürlich absolut Recht: Die Silhouette eines Rocks ist nur ein Kriterium. Weitere modische Elemente, wie Stoffwahl, Farbe und Muster sowie Stil sind auch noch super wichtig. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Cecilia

    Hallo Stephanie. Danke vielmals ffür Ihre Tipps. Ich liebe Glockenröcke seit je her, alles was schwingt. Ich werde nun als H-Typ Deine Tipps etwas näher anschauen. Danke! Viele tragen hier in den USA Shorts in allen Formen und Grössen. Es wäre wunderbar, wenn Sie zu diesem Thema etwas schreiben könnten. Wie steht es mit Shorts und Frauen über 50?

    • Modeflüsterin

      Liebe Cecilia,

      zum Thema “Shorts bei Frauen über 50” könnte mein kürzlicher Beitrag zur “altersgerechten Kleidung” (2 Teile) für Dich interessant sein. Grundsätzlich möchte ich nichts ausschließen oder verbieten. Und wenn es dann noch in unterschiedliche Kulturen geht, dann wird es noch schwieriger. Denn Shorts sind in den USA so viel mehr in den Alltag integriert als in Europa… Letztendlich muss das jede Frau für sich selbst entscheiden, welche Körperteile und wie viel Haut sie zeigen möchte – in jedem Alter aufs Neue.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Lisbeth

    Liebe Stephanie!
    Ein langersehnter Artikel!!!!
    Ich finde ja, dass es mindestens genauso schwierig ist den perfekten Rock zu finden, wie die perfekte Hose bzw. Jeans.
    Schnitt, Muster, “Lage” / Bundhöhe, Saumlänge, Saumweite… schier unlösbar für einen Laien.
    Ich persönlich bin noch auf der Suche, da, wie schon erwähnt, der eine Schnitt zwar perfekt für die Figur, aber total unpassend für die Stilpersönlichkeit ist. Schwierig, schwierig. Eventuell müsste man hier mit dem gezielten Stilbruch arbeiten.
    Mir gefallen ja die Tellerröcke total gut. 1. gut für die strammen Waden, 2. wohl geeignet für flache Schuhe, 3. Bewegungsfreiheit für die bewegungsdynamische Frau mit Taille, aber 4. so prinzessinnen-/mädchenhaft.
    Ich frage mich, wie ich den Tellerrock erwachsener / konservativer stylen könnte. Mit schweren hochwertigen Stoffen? Im Winter mit engem Rollkragenpullover?
    Mir fehlt vor allem meine alltagstaugliche “Rock-Silhouette ” zu meinem superkurzen Pixie Haarschnitt. . Bin vielleicht doch ein Fall für 3compliments, gell?
    Ich melde mich auf jeden Fall, sobald ich den Artikel verdaut und die mir fehlenden Nährstoffe ver”stoffwechsel”t habe ( 😀 !!!)!
    Danke für deine Themenaufbereitung, du forderst uns Leserinnen ziemlich!
    Alles alles Liebe
    Lisbeth

    • Modeflüsterin

      Liebe Lisbeth,

      also “Fordern” ist ja ok – solange es hoffentlich nicht “Überfordern” ist… 😉
      So ein Tellerrock kann auch sehr erwachsen wirken, beispielsweise in einem schön glatten, einfarbigen Popeline-Stoff. Und im Winter in einem ebenso glatten, einfarbigen hochwertigen Cool-Wool-Stoff. Deine Idee mit Rollkragenpullover finde ich auch gut. Etwas im Stilbruch könnte man so einen Tellerrock mit einem eingesteckten Jeanshemd und Booties tragen. Aber auch jede klassische Bluse ist dazu tragbar. Und nicht vergessen: Eine Bikerjacke macht so ziemlich jeden Rock irgendwie moderner… ist aber auch eine Stilfrage.
      Eine Beratung über 3compliments ist nie verkehrt 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie,
    das ist mal wieder interessant, denn an dem Thema “Röcke” hatte ich lange zu knacken. Immer wieder habe ich früher verschiedene Rockformen ausprobiert, es gibt wohl keine Rockform, die noch nie den Weg in meinen Schrank gefunden hat. Mit keinem anderen Kleidungsstück habe ich soviel experimentiert und wenn ich so zurückdenke, waren auch schlimme Fehlgriffe dabei.
    Seit ein paar Jahren habe ich allerdings damit abgeschlossen und trage nur noch enge bzw. schmale Röcke, die kurz über dem Knie oder am oberen Rand des Knies enden und auf keinen Fall einen Bund haben dürfen- als kurvenlose Y-Figur meine ich immer, alles andere macht mich unnötig voluminös, und da ich schon einen voluminösen Brustkorb habe, möchte ich die Stellen, die schmal sind, nicht unnötig mit Stoffmassen zuhängen. Gerne trage ich allerdings farbige und gemusterte Röcke, um der Langeweile in der Rockabteilung entgegenzuwirken.
    Wie immer in gespannter Erwartung auf den nächsten Sonntag…
    liebe Grüße von Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      da machst Du sicherlich schon alles richtig 🙂 Vor allem, wenn Du viel Muster und Farbe an den Unterkörper bringst. Und am Oberkörper immer schön auf fließende, etwas weitere Schnitte achten, die Du in den angeschnittenen, hüftigen Rockbund einstecken kannst. Oder in einer schönen Drapierung darüber tragen kannst. Oder mit einem abgerundeten Saum darüber trägst. Du weißt bestimmt ganz genau, was Dir am besten steht. Weiter so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Hallo liebe Stephanie!

    Das ist ja ein toller Post! Erst seit kurzer Zeit habe ich meine Liebe für Röcke entdeckt und trage sie mittlerweile sehr gerne. Da kommt mir dieser Beitrag wie gelegen, denn ich habe beim Rockkauf so meine Probleme. Und zwar nicht nur mit der Länge, sondern auch mit der Form. Auf jeden Fall möchte ich vermeiden, noch kleiner zu wirken, als ich sowieso schon bin.

    Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen!

    Liebe Grüße
    Sabine

    http://www.styleuppetite.blogspot.de

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      für kleine Frauen ist eigentlich nur wichtig, dass der Rock nicht allzu viel Volumen aufnimmt und nicht zu lang ist. Ansonsten sind fast alle Formen tragbar, die den Körper nicht optisch zu sehr in zwei Teile “zerlegen” 😉 Da sind dann die Farben des Outfits fast wichtiger als die Silhouette…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,

    Ich bin gar kein Rock-Typ. Das habe ich am letzten Wochenende erfahren. Und jetzt weiß ich auch, warum ich lieber Hosen mag 🙂

    Liebe Grüße Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      ich glaube, dass Dir bestimmte Kleider, beispielsweise Hemdblusenkleider, super gut stehen… Bei Röcken würde ich sehr figurnah bleiben – gerade Röcke könnte ich mir gut an Dir vorstellen und Röcke mit einem typischen 5-Pocket-Stil, der an Jeans erinnert. Dann sind wir optisch wieder fast bei Hosen 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie,

    danke für den tollen Beitrag, der das Thema “Röcke” so genau auslotet. Da ich eine A-Figur habe, fand ich Röcke immer schon vorteilhafter und bequemer als Hosen. Dabei bevorzuge ich generell knielange Röcke in leichter A-Linie. Lange Zeit war mein Lieblingsrock ein dunkelbrauner Wickelrock aus Leinen mit Formbund. Zur Zeit trage ich am liebsten einen grauen Rock aus einem dickeren Jersey, er schwingt mit und umspielt die Figur, und wirkt dabei lässig und unkompliziert. Einen grauen Winterrock aus Wollstoff mit Kellerfalte vorn habe ich auch, aber der wirkt an mir etwas zu konservativ. Einen Fehlkauf habe ich auch zu verbuchen: ein Sommerrock mit gelegten Falten rundum. Ich dachte, da der Stoff sehr leicht ist, kann ich das Volumen verkraften, aber nachdem ich ein paar Kilo zugenommen hatte, musste ich ihn leider aussortieren.

    Liebe Grüße,
    Karin

    • Modeflüsterin

      Liebe Karin,

      das klingt alles logisch, was Du sagst 🙂 Röcke mit rundum gelegten Falten sind immer schwierig – es sei denn, man möchte genau das Mehr an Volumen an der Taille haben. Also sehr dünne Frauen werden damit super-glücklich. A-Frauen müssen besonders darauf achten, dass die Silhouette außen nicht zu sehr in die breite geht. Also vorne sind durchaus ein paar Falten möglich. Und Wickelröcke sind unbezahlbar 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Claudia Elisabeth

    Mit der Form der Röcke habe ich überhaupt kein Problem, wohl aber mit den Oberteilen. Über Hosen geht ja fast alles, lang, weit, gerundeter Saum, hinten länger als vorn. Über Röcken ist die Form der optimalen Oberteile, wie ich finde, sehr festgelegt.
    Trotzdem liebe ich Röcke und Kleider!
    Und warum gibt es zwar Kleider in “Wickeloptik”, aber ganz selten echte Wickelkleider, die sich individuell anpassen?

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      das liegt wohl daran, dass “echte” Wickelkleider auch den Nachteil haben könnte, dass sie zu weit aufklaffen oder verrutschen. Da kommt es sehr auf den Schnitt und die Verschlussart innen an. Zum anderen ist es bei solchen Schnitten zwar möglich, ein paar Zentimeter auszugleichen, nicht aber eine ganze Kleidergröße. Denn dann stimmen die Proportionen zwischen Brustweite, Ärmelloch und Taille irgendwann nicht mehr zusammen. Bei flexiblen Jersey-Stoffen ist das aber etwas leichter zu überbrücken, als bei festeren, steiferen Stoffen, die mehr auf die Exaktheit des Schnitts angewiesen sind. Vielleicht entwickelt ja noch jemand das ideale Kleid, dass mega-flexibel ist und sich allen möglichen Proportionen mühelos angleicht – ein Traum!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Claudia Elisabeth

        Liebe Stephanie,

        mit “individuell anpassen” meinte ich, dass man innerhalb der passenden Kleidergröße die Taillenweite regulieren kann. Ich bin eine sehr schmale Sanduhr (wenn es das gibt) und habe sehr wenig Hüfte. Die meisten Kleider stehen da ab – die Oberweite brauche ich hingegen.
        “Echte” Wickelkleider finde ich da recht unproblematisch, auch nach einem üppigen Essen.
        Liebe Grüße
        Claudia

        • Modeflüsterin

          Liebe Claudia,

          ah, jetzt verstehe ich was Du meinst 🙂 Da ist ein Wickelkleid natürlich ideal. Dann hoffe ich mal, dass Du doch noch Dein begehrtes Exemplar findest.

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Ingeborg Hansen

    Liebe Stephanie. Auch meinen lieben Dank für deine sehr gründlichen un präzisen Überlegungen zum Thema “Rock”.
    Seit einiger Zeit bearbeite ich den Inhalt meiner Kleiderschränke um den Inhalt etwas tragbarer und kleiner zu machen. Wenn man selbst Änderungen vornehmen kann, wandert dann doch vieles zurück in den Schrank. Oft sind es nur Kleinigkeiten die dazu führen, daß ich die Kleidungsstücke nicht anziehe. Ich nenne ein paar Dinge, die sich schnell Ändern lassen. Zu lange Ärmel, die ausgetrennt und oben an der Armkuppe gekürzt werden müssen. Dabei ist dann oft der Armausschnitt zu gros, welches ich mit einem zur Brustmitte zeigenden Abnehmer korrigiere. Sogar ein Vorteil bei grossen Brüsten. T-Shirts, die untenrum zu weit sind, werden mit der Overlockmaschine an den Seitennähten eingenäht. Ältere kniekurze Röcke sind oft gerade geschnitten. Die nähe ich zum Saum hin schmaler. Ein sehr teurer halblanger Dunkelblauer Rock mit ein paar Falten, die erst ab Hüfte aufspringen und einen langen Mittelschlitz haben, war völlig danben und “Trutschig”. Auf Kniehöhe gekürzt.trage ich ihn jetzt gern. Bei Hosen und Röcken die ich am liebsten ohne Gürtel trage,
    Stören mich die doofen Gürtelsclaufen, die durch die T- shirts beulen, also ab damit.
    Ich mußte lange überlegen, ob das, was du einen schmalen Rocksaum nennst nicht ein enger Rocksaum heissen müßte? Ich habe es nicht gleich verstanden.
    Danke schön für die vielen guten Anregungen. Frausollte öfter einen Rock tragen……… Wenn da nicht die leidige Strumpffrage wäre. Klar sehen nackte braune Beine gut aus bei jungen Menschen. Mit 75 Jahren mag ich aber lieber bestrumpfte Beine, wenn ich schon einen Rock trage. Im Sommer ist die passende Farbwahl zum Rock und den Schuhen dann doch nicht so leicht.wie im Winter.
    Viele liebe Grüße Ingeborg aus Dänemark.
    Ps. Röcke zu tragen kommt auch auf die Umstände an. Im engen Rock zu radeln ist schon eine Herausforderung.

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      da hast Du es tatsächlich mit dem Aussortieren des Kleiderschranks schwer… Die beschriebenen Änderungen können viele Kleidungsstücke wieder tragbar machen.
      Dass Du auch im Sommer lieber Strümpfe trägst, ist zwar verständlich. Aber auch das ist eine Typ- und Vorliebenfrage. Denn meine Mutti ist ebenfalls 75 Jahre alt und trägt im Sommer nie Strumpfhosen – außer zu förmlichen Anlässen. Aber sie ist ein sehr sportlicher Typ und trägt zum Golfspielen auch Bermudas etc. Ich habe auf jeden Fall Verständnis für beide Haltungen

      Dir noch einen schönen Sommer wünscht

      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie, ein toller Post für mich A-Typ mit Vorliebe für Röcke und gleichzeitiger Unsicherheit, was wie/wo sitzen soll.An anderer Stell hattest Du mir schon zu Rocklängen geantwortet. Da ich groß bin und Konfektionierung mir oft nicht passt, sitzen Röcke immer “irgendwo”, was selten gut aussieht :). Es fehlen mir noch ein edler Bleistiftrock in Kreidestreifenmuster, Godets in verschiedenen Ausführungen und kurze Schottenröcke, deren Falten unter Hüfthohe aufspringen. Und das in meinen Farben… mit Kombinationen tue ich mich auch schwer zu diesen Röcken, mir schweben Wickelbluse, quergestreifte T-Shirts, Rollkragenpullover, Pullover, die optisch verbreitern, Lederjacke und kurze Westen vor. Dazu muss ich Deinen Post in Ruhe auf die genannten Wünsche überprüfen, dann kann ich einen Anfang finden. Jedenfalls freue ich mich sehr über die sehr schön illustrierte Zusammenfassung aller Rockstile inkl. Fallstricke. Damit sorgst Du wieder fur Konzentration auf das Wesentliche ( wenn ich das meinige zusammengestellt habe.DANKE,
    Liebe Grüße Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      das freut mich, dass Du mit den Tipps so viel anfangen kannst! Deine Aufzählung klingt nach einem sehr gut bestückten Kleiderschrank… So viele Variationsmöglichkeiten! Ich würde an Deiner Stelle mit einer Lieblings-Silhouette beginnen und diese perfektionieren sowie variieren. Und dann mit der nächsten, ebenfalls passenden Silhouette weitermachen. So bekommst Du System in das Ganze 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Ich gratuliere zum neuen Sommerrock!
    Zeigst du uns das Modell mal?

    Obwohl ich mir schon sehr viele Gedanken zu meiner optimalen Rockform gemacht habe, konnte ich wieder etwas Neues lernen. Nämlich, dass mir schmale Gürtel (und Rockbünde) deswegen nicht stehen, weil dadurch die Taille kürzer und die Hüfte vergleichsweise breiter wirkt.

    Der optimale Rock für mich ist taillenhoch und hat einen angesetzten breiten Bund, damit der lange, dünne Oberkörper optisch verkürzt und die breiten Hüften verschlankt werden.
    Der Rock ist knielang und leicht ausgestellt oder ganz schmal, einfarbig, schlicht und dunkel, wodurch Hüften und Knie verdeckt werden und die Beine ingesamt schmaler und länger erscheinen. Der Rock darf nicht angereiht oder in Falten gelegt sein.
    (Plissee-Röcke sind der GAU für die A-Figur!)
    Es dürfen keine Taschen, Aufnäher, Knöpfe oder andere auffällige Details vorhanden sein.
    Außerdem ist der Rock aus einem nicht zu steifen, leicht flexiblen Material, das sich der Figur anpasst, aber nicht knitterempfindlich ist.
    Diese Rockform ist fast nicht zu bekommen! Ich bin fast immer zu Kompromisskäufen gezwungen. Mein einziger, perfekter Rock hat bereits Löcher und wird von mir nach Jahren immer noch mehrmals in der Woche getragen in Ermangelung von Alternativen!

    Hm, ich finde, mir stehen eigentlich Bleistiftröcke gut, obwohl ich der A-Typ bin …
    Ich sehe eigentlich keinen Unterschied zum leichten A-Rock. Der einzige Nachteil beim Bleistiftrock ist, dass er vorne etwas enger ist und damit der Bauch mehr auffällt.
    Oder bin ich doch eher X mit dürrem Oberkörper?? Wenn das geht …
    Neulich stellte ich fest, dass ich die neuen schulterfreien Oberteile nur mit einem A-Rock, nicht jedoch mit einem Bleistiftrock kombinieren kann, sonst sehe ich breitschultrig aus.
    Arrgh!
    Der von Dir präsentierte tolle Look mit schwarzem Bleistiftrock und schulterfreiem Ringelshirt gehört zu meinen Lieblings-Bildern bei Pinterest!
    Ich hätte allerdings lieber eine fuchsiafarbene Tasche dazu … Und nun befürchte ich auch, dass ich wieder zum Schrank mutiere, wenn ich das so trage.
    Die Frau hat auch einen ziemlich kurzen Oberkörper. Bei mir tritt da das Problem auf, dass ich keinen Bleistiftrock mit hohem Bund habe. Wie gesagt: Ich benutze einen Stretchgürtel als Notbehelf. Jedoch rutscht der Bund ständig unter dem Gürtel heraus. Es ist echt zum Mäusemelken!
    Vielleicht sollte ich auch die Ärmel meines Ringelshirts kürzen lassen …

    Bei den Links war auch leider wieder nichts für mich dabei. Am ehesten gefiele mir noch der Rock von Boss Orange, wobei mich dort erstens der sehr auffällige, goldfarbene Reißverschluss stört und zum anderen wieder das Rockteil leicht angereiht ist. Man sieht auch, dass das Model den Rock auf der (schmalen) Hüfte trägt und er ihr eigentlich etwas zu weit ist. Bei ihr macht das aber nichts, weil sie ja ohnehin schon sehr schlank gebaut ist. Für mich ist das so gar nicht möglich.
    Der Reißverschluss ist auch derartig kurz, dass ich den Rock wahrscheinlich gar nicht über die Hüften bekommen würde, besonders dann nicht, wenn er in der Taille passen sollte.
    *seufz*

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      da ergeht es Dir nicht anders als anderen A-Typen: Einen Rock wirst Du Dir wahrscheinlich schneidern lassen müssen, damit er richtig passt. Übrigens sind viele A-Typen auch leicht mit dem X-Typ zu verwechseln. Wenn die Proportionen nicht ganz so ausgeprägt sind, lassen sich diese durch entsprechende Kleidung so verschieben, dass aus einem A schnell ein X und aus einem X auch mal ein A werden kann.
      Mein idealer Sommerrock hat in diesem Jahr übrigens dunkelblau-weiße Blockstreifen, die in unterschiedlichen Richtungen zusammengesetzt sind. Er ist ein bisschen weiter, aber noch kein Glockenrock. Die Weite entsteht, da er am Bund in einige, wenige, breite, asymmetrische Falten gelegt ist. Da der Rockbund mittelbreit ist und bei mir genau an der schmalsten Stelle in der Taille sitzt, macht er meine gerade, längere Taille etwas weiblicher – und mich damit etwas femininer als gewöhnlich. Deshalb habe ich mich in ihn verliebt – und natürlich da er Streifen hat… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Silva, ich hatte mal einen wadenlangen Godetrock geschneidert, ein Anfängermodell, dabei bin ich nicht undeingt geschickt. Das Modell hatte eine hohe Taille, wurde erst ab ca. Hüftgelenken mäßig weiter und am Rockende weit. Das sah bei meiner A-Figur mit Gr. 40 und 44 (damals) super aus. Den Schnitt gab bei Burda, schau mal auf die Homepage.Vielleicht gibt’s sowas wieder? Wenn nicht, schau wieviel ein maßgeschneiderter Rock kostet. Manche Schneidererien haben akzeptable Preise (z. B. Dolzer). Viel Glück Meike

  13. Ingeborg Hansen

    Hallo Stephanie
    Vielen Dank für die Anrwort. Eigentlich trage ich meistens Jeans oder Leinenhosen im Sommer. Ich gestehe, daß es dann mit Rock.besser mit Strümpfen aussieht, als mit bleichen “Sclafzimmerbeinen” wie wir es in DK nennen. Da wird die Beinrasur und evtl. Selbstbräuner Lotion schon dann mal weggelassen. In diesem Jahr war noch keine Sonne für braune Beine, die ich sonst auch am liebsten mag. Wie schaffen Andere dann in diesem regnerischen Sommer braune Beine zu zaubern? Wenn ich noch im Berufsleben wäre, würde ich vielleicht auch eine intensivere Beinpflege vornehmen und die Beine nicht mit gutem Gewissen in Jeans verblassen lassen
    Viele Grüsse – Ingeborg

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingeborg,

      also da ich zu den “Weißhäutern” gehöre und dennoch gerne im Sommer nackte Beine trage, habe ich mir den Selbstbräuner auf Vorrat gelegt. Den trage ich nach der Dusche, wenn ich schon abgetrocknet bin, noch in der Duschkabine auf – das geht ganz schnell mit einem Spray. Aber ich gebe zu: Wenn ich mal zeitlich nicht dazu komme, dann zeige ich einfach weiße Beine. Punkt. Ist alles halb so schlimm, wenn man es mal genau bedenkt. Für die ganz eitlen Fälle habe ich dann aber auch meine geliebten Marlenehosen aus Leinen im Schrank… 😉 Da sind wir uns sehr ähnlich.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,

    ein toller Beitrag, danke dafür!

    Ich bin ein “heftiges, dralles ” X und sehe in Bleistiftröcken extrem klasse aus. Obwohl ich das weiß, dein Blog mir dies in unzähligen Beiträgen bestätigt und ich auch selbst kein Problem (mehr) mit der sexy Silhouette habe, habe ich derzeit keinen einzigen Bleistiftrock im Schrank und suche verzweifelt danach. Der Grund: Sobald ich in diesen Röcken einen Schritt gehe, bildet sich eine schlimme Querfalte in Schritthöhe, die selbst beim Stehenbleiben nicht wieder weggeht. Sieht unschön aus.

    Nach jahrelanger Erfahrung weiß ich: das hat bei hochwertigen Exemplaren nichts mit elektrischer Aufladung durch Reibung zu tun (letzteres Problem tritt eher bei Günstigware mit schlechten Futterstoffen auf), sondern mit dem Schnitt und der Befestigung vom Unterrock. Theoretisch müsste ein Unterrock bei mir eine Tulpenform haben, also etwas mehr Weite oben, als der äußere Rock. Ich erlebe es aber fast immer anders herum: der äußere Rock hat genug Weite und fällt von der Stoffschwere her auch prima über meine Kurven, wird aber vom engeren, oben in den Seiten befestigten Unterrock nach einem Schritt hochgehalten und in diese bescheuerte Querfalte gelegt. Da ich 44/46 trage, habe ich bei den meisten Herstellern auch keine Option mehr, eine Nummer größer zu kaufen (damit der Unterrock passt) und mir den Rock dann ändern zu lassen. Frustrierend!

    So greife ich dann doch meistens zu Röcken in A-Form und habe beim Blick in den Spiegel immer das Gefühl, optisches Potential zu verschenken.
    Geht es anderen Bleistiftrock-Trägerinnen auch so oder hast du, liebe Modeflüsterin, einen Rat? Vermutlich bin auch ich mit Maßschneiderei am besten bedient.

    Viele Grüße,
    MaRa

    • Modeflüsterin

      Liebe MaRa,

      das Problem kenne ich auch – zumindest ein wenig und nur bei bestimmten Modellen. Hast Du schon einmal daran gedacht, das Futter einfach aus der Seitennaht auszutrennen und etwas Futterstoff einzusetzen? Oder das lose Futter nur mit einem “Steg” locker und lose an der Nahtzugabe des Rocks innen zu befestigen? Das muss ja nicht einmal ganz perfekt umgesetzt werden und ist vielleicht sogar selbst machbar.
      Ansonsten helfen meistens Wickelröcke in Bleistiftform. Oder der besagte Rock mit mittlerer Kellerfalte, die genau dort aufspringt, wo es hakt. Vielleicht ist das eine Option für Dich. Oder – wie Du schon richtig angemerkt hast – es hilft der Weg in die Maßschneiderei… ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Lösen dieses Problems!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Anna Baldinger

    Hallo Stephanie

    Ich bin ein o-typ frau… 159 gross bei jenach schnitt 38/40 hab einen kurzen Oberkörper jedoch lange Beine vg zum Oberkörper….. wenn ich hose und röcke tragen, welche unterhalb von taille ist, dann quellt oberhalb vom bund raus-> was nicht schön aussieht.
    Gerader schnitt von T-shirt und Kleider gefallen mir nicht, da dann eher das betont wird, welches ich nicht möchte….
    Da bei mir den Unterbrust am schmälsten ist, möcht ich fragen, welche Tipps mir hast für Hosen, Röcke, T-Shirt’s, allgemein an Kleider….. freu mich über deine Antwort.

    Herzliche Grüsse

    AnBa

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      leider kann ich auf diesem Wege keine individuelle Stilberatung machen. Das geht leider nicht. Aber bei einer kleinen O-Figur ist es ganz wichtig, dass Du alles machst, was Deinen Körper insgesamt streckt und dabei dennoch im Unterbrustbereich eine Taille schafft. Vielleicht liest Du einmal die Tipps für den O-Figurtyp durch? Darin finest Du viele Tipps, die Du anwenden kannst. Und ansonsten: Ich kann Dir nur raten, einmal eine individuelle Stilberatung zu machen. Das wird Dir weiter helfen.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Britt Wagner

    Liebe Stephanie,

    da ich in den anderen Schreiben festgestellt habe, dass Ihr Euch duzt, hoffe ich, es ist okay, wenn ich auch zum Du übergehe?
    Ich habe gerade mit großem Interesse den Post über die Röcke gelesen, da ich gerade dabei bin mir ein paar neue Kleider und Röcke anzuschaffen.
    Ich habe in den letzten Jahren sehr viel Hosen getragen, die ich nach wie vor gern anziehe, aber jetzt muss mal wieder etwas “Weiblicheres” in meinen Schrank.
    Ich bin ein A Typ, ca. 1,68 groß und habe etwas kräftigere Oberschenkel und Waden, aber schmale Fesseln. Ich bin immer etwas unsicher wegen der Länge. Ist da oberhalb oder unterhalb des Knies vorteilhafter?
    Lieben Dank für Deine Antwort.

    Herzliche Grüße
    Britt

    • Modeflüsterin

      Liebe Britt,

      ja, das Du ist völlig ok! Ich antworte immer zuerst mit “Sie”, wenn ich jemanden nicht kenne oder mir nicht sicher bin, ob das Du ok ist. Nicht alle Leserinnen sind es ja gewohnt, dass man sie einfach so duzt. Sobald die Leserin das Du verwendet, schwenke ich auch um 🙂
      Die Frage mit der Rocklänge kann ich Dir aber leider nicht so einfach beantworten. Denn dazu müsstest Du einmal Deine vertikalen Proportionen betrachten. Dazu gibt es einen Beitrag über den Goldenen Schnitt, hier auf dem Blog, den Du vielleicht noch nicht gefunden hast. Viel Erfolg damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        den Beitrag habe ich noch nicht gesehen, aber werde ihn mir morgen anschauen.
        Vielen Dank für Deine Antwort. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

        Herzliche Grüße
        Britt

  17. Elisabeth

    Liebe Stephanie!

    Ich lese seit ca. einem Jahr regelmäßig auf deinem Blog und denke, dass ich meine Gaderobe dank dir so langsam an meinen Y-Typ angepasst habe. Es ist toll, endlich mal zu lesen, warum ich mich in einigen meiner Teile einfach unwohl fühle und ist beim Einkaufen eine echte Erleichterung. Mit Röcken habe ich seit jeher ein Problem. Deinen Beitrag habe ich mit Spannung gelesen, aber ich fühle mich noch immer etwas ratlos, welche Schnitte zusammenfassend nun passen würden. Taillenhoch? Aber dann möglichst ohne Bund oder nur mit schmalem? Knielang?
    Freue mich auf Antwort!

    • Modeflüsterin

      Liebe Elisabeth,

      bei Y-Typen ist alles, was den Oberkörper nach unten etwas verlängert und entweder an der Hüfte oder weiter unten einen Akzent hat, perfekt. Natürlich nur, wenn die vertikalen Proportionen das auch zulassen. Dazu sollte der Rock möglichst einen angeschnittenen Bund oder einen flach verarbeiteten Bund haben, der Stoff sollte glatt angesetzt sein. Der Rock sollte in der Hüftzone noch etwas schmaler sein (Verlängerung Oberkörper) und erst unterhalb ausgestellt werden (wenn der Rocksaum für den Schulterausgleich genutzt werden soll). Allerdings kommt es auch darauf an, was der Y-Typ als Oberteil trägt. Da gibt es mehrere Varianten, die auch auf die optimale Rockform Auswirkungen haben. Daher kann ich Dir leider keine endgültige Antwort auf Deine Frage geben…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Elisabeth

        Vielen Dank! Man wünscht sich ja immer eine Patentlösung à la: zieh das damit an, dann sieht du gut aus, oder eine einfache Formel, bei der man nicht lange nachdenken muss. Die Mode ist ja aber leider keine Naturwissenschaft (wie viel einfacher das wäre!). Ich denke aber, mir ist damit schon etwas geholfen 🙂

  18. Liebe Modeflüsterin,

    ist es das Modell, das in Deiner Zeichnung mit der gepunkteten Bluse zu sehen ist?

    Ich jammere immer rum, dass ich es so schwer habe beim Rockkauf, dabei kenne ich manche Probleme gar nicht; wie zum Beispiel das mit der Falte im Unterrock.
    Also, da fragt man sich wirklich, was bei den Designern aus der Modeindustrie so im Kopf vorgeht …

    Liebe Meike,

    danke für den Rat!
    Aber ich nähen kann ich leider überhaupt nicht. Mir treten schon Schweißperlen auf die Stirn, wenn ein Knopf abreißt …
    ^_^’
    Ich suche noch nach einem passenden Schneider.
    Mir fehlt auch etwas der Mut, weil ich Angst habe, dass das Ergebnis bei dem Preis dann inakzeptabel ausfällt.
    Meine Mutter hat sich jetzt ein Kostüm maßschneidern lassen. Wenn mir das gefällt, lasse ich dort auch nähen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      Du warst aber gestern fleißig hier auf dem Blog beim Kommentieren!
      Ja, Du hast richtig getippt: Das ist fast genau mein neuer Sommerrock 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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