Artikelformat

Outfit-Analyse: eine sportlich-feminine X-Figur mit Bäuchlein

Dieses sportlich-klassische Outfit für die X-Figur mit Bäuchlein weist mehrere interessante stilistische Details auf.

Dieses sportlich-klassische Outfit für die X-Figur mit Bäuchlein weist mehrere interessante stilistische Details auf.

Ganz viele Leserinnen fragen mich, was denn eine Frau mit X-Figur machen soll, wenn sie mit den Jahren in der Taille und am Bauch zulegt. Wenn gerade die schmale Taille – das Markenzeichen dieses Figurtyps – im reiferen Alter von 50, 60 oder 70 Jahren nicht mehr so schmal ist wie gewohnt. In allen Mode-Ratgebern steht bekanntlich, dass die Frau mit Sanduhr-Figur ihre Taille betonen sollte. Gilt das auch, wenn sich in der Körpermitte ein paar Pölsterchen angesammelt haben?

In meiner heutigen Outfit-Analyse stelle ich Ihnen meine Mutti vor – ich nenne sie hier einfach mal Gerdi. Ganz zufällig hat Gerdi eine X-Figur. Und mit ihren 75 Jahren haben sich an ihrer kurvigen Sanduhr-Silhouette doch tatsächlich ein paar Pölsterchen an Bauch und Taille eingenistet.

Als wir neulich zum Biergartenbesuch verabredet waren, trug sie eine lässige Freizeit-Kombination, bei der die Taille auf raffinierte Weise sowohl betont, als auch verschleiert wird. Darüber hinaus sind mir noch ein paar weitere stilistische Details ins Auge gesprungen, die Sie interessieren könnten…

Ein sportlich-klassisches Outfit aus Jeans, T-Shirt und Strickjacke

Gerdi ist eigentlich ein femininer Stiltyp. Sie liebt Etuikleider, Bleistiftröcke, Kostüme und ist weder Details mit Glitzer, noch Spitze oder Volants abgeneigt. Dennoch hat sie auch eine starke sportliche Stil-Facette, die vor allem beim Sport und in der legeren Freizeit ausgelebt wird – wie beispielsweise bei besagtem Biergartenbesuch mit der Tochter…

So besteht das Outfit auf den ersten Blick aus lauter zeitlosen, sportlich-klassischen Stücken:

  • eine fast weiße Jeans mit geradem, schmalen Bein in Knöchellänge,
  • ein T-Shirt in Off-White mit breitem Rundhals-Ausschnitt,
  • eine Strickjacke in beige-schwarz-weißer Bouclé-Optik,
  • Ballerinas und ein mittelgroßer Shopper in einem dunklen Schlammton,
  • ein schlamm-beiger, silbrig schimmernder Gürtel mit silberner Schnalle, der mit Glitzersteinen und Nieten verziert ist sowie
  • verschiedenen Accessoires, wie Ohrringe, Halskette, Armbanduhr, Armbänder und
    eine Sonnenbrille in sportlicher Tropfenform.

Die stilistischen Details geben Mode-Klassikern das spezielle Flair.

Bei genauerem Hinsehen hat jedoch fast jedes dieser sportlich-klassischen Stücke seine ganz besonderen Eigenheiten (die leider nicht alle gleichermaßen gut in meiner Zeichnung zu erkennen sind):

  • Der sportliche Metallrahmen der Sonnenbrille ist mit kleinen Ziersteinen besetzt. Und anders als die typischen Pilotenbrillen ist die Brille nur in der oberen Hälfte gerahmt, der untere Teil der Gläser ist rahmenlos. Durch diese Details erhält die eigentlich sportliche Form eine leichte, feminine Eleganz.
  • Schlichte, breite Ohrclips in Rillenoptik sorgen für damenhaftes Flair.
  • Die zarte Halskette mit Stäbchen-Anhänger und Brillant-Verzierung wirkt fast schon mädchenhaft zierlich.
  • Diesen zarten, femininen Eindruck verstärken die verspielten Armbänder mit kleinen weißen und schlammfarbenen Perlen sowie Münzanhängern, die bei jeder Bewegung fröhlich vor sich hin klimpern.
  • Auch die Armbanduhr ist eine Mischung aus sportlich und feminin. Denn ihre sportliche Grundaussage erhält durch zahllose Glitzersteinchen an der Lünette eine glamourös-weibliche Note.
  • Das T-Shirt zeigt alleine schon durch seinen breiteren, mittel-tiefen Rundhals-Ausschnitt, dass hier kein sportliches Shirt, sondern ein feminines Top gemeint ist. Das weich-fließende Material, das die rauere Baumwolle ersetzt, unterstützt den Verdacht: Es handelt sich hier um eine edlere Variante des T-Shirts. Dieses ist übrigens körpernah und tailliert – jedoch nicht einengend! – geschnitten. So nimmt es über dem Hosenbund kein Volumen auf.
  • Die schmale, aber nicht ganz eng anliegende, knöchellange Jeans in Off-White hat ein äußerst interessantes Detail: Die Hosenbeine sind an Ober- und Unterschenkeln durch diagonal verlaufende Stepplinien strukturiert. Diese Steppnähte sind so platziert, dass sowohl die Oberschenkel, als auch die Unterschenkel von vorne schmaler erscheinen. Dennoch bleibt das Design insgesamt so dezent, dass es den Blick nicht vereinnahmt.
  • Sehr raffiniert ist auch die Strickjacke, die sich mit ihrem weiteren Rundhals-Ausschnitt und ihren Dreiviertel-Ärmeln harmonisch in die Formensprache einfügt. Sie greift durch ihre Bouclé-Struktur alle Farben des Outfits wieder auf. Und sie hat dekorative, runde Knöpfe in edler Perlmutt-Optik. Darüber hinaus verfügt sie über einen außergewöhnlichen Schnitt: Der untere, vordere Saum wird zur Mitte hin länger und formt bei geschlossener Jacke vorne ein V. Seitlich ist die Jacke also kürzer als vorne. Das ist besonders für kleinere X-Frauen vorteilhaft und hat einen ähnlichen Effekt wie ein abgerundeter Blusensaum.
  • Die Ballerinas schließlich sind auch nicht ohne: Sie haben eine kleine, feminine Schleife und ein Steppmuster, das an die berühmte Chanel-Tasche erinnert. Auch hier macht sich ein sportlicher Lady-Style bemerkbar.
  • Die Tasche greift die Schlichtheit des T-Shirts wieder auf. Ihre mittlere Größe passt gut zu den Proportionen des Körpers. Ein Shopper ist immer eine sportlich-klassische, zeitlose und unkomplizierte Art, persönliche Gegenstände zu transportieren.

Insgesamt zeigen die stilistischen Details von Kleidungsstücken und Accessoires, dass Gerdi auch bei ihren sportlichen Looks auf weiblich-feminine Details nicht verzichtet. Oftmals sind es genau solche kleinen Design-Elemente, die den offensichtlichen Haupt-Stil eines Outfits aufbrechen. Und die eine dezente, aber entscheidende weitere Stil-Aussage platzieren.

Design und Formensprache deuten auf eine feminine Stil-Persönlichkeit.

Die Formensprache des Outfits weist viele runde und gerundete Linien auf - eben typisch weiblich.

Die Formensprache des Outfits weist viele runde und gerundete Linien auf – eben typisch weiblich.

Besonderes Augenmerk gilt auch den Design-Formen des Outfits. Wenn Sie sich die Linienführung der einzelnen Stücke ansehen, werden Sie bemerken: An verschiedenen Stellen des Outfits kommen abgerundete Formen vor. Eigentliche ist fast nichts in dieser Komposition scharfkantig oder eckig:

  • die abgerundeten Gläser der Sonnebbrille
  • die runde Form der Ohrstecker
  • die runde Form der Halskette
  • die runden Perlen und Münzanhänger der Armbänder
  • die runden Knöpfe der Jacke
  • die abgerundete Gürtelschnalle und die runden Glitzersteine, Nieten und Co.
  • die runde Ambanduhr-Lünette
  • die runden Kappen der Ballerinas

Und wenn Sie noch genauer hinsehen: Sogar der Shopper, der in seiner Grundform eigentlich viereckig ist, hat leicht abgerundete Ecken. Und die vorderen Jackenkanten, die nach vorne eigentlich spitz zulaufen, sind ebenfalls schön sanft und rundlich ausgeführt. Tatsächlich finden sich die einzigen kantigen Designs nur an zwei Stellen: dort wo die Nähte der Jeans aufeinander treffen und am kleinen Stäbchen-Anhänger der Halskette – wobei dieser an der Spitze auch wiederum einen rund geschliffenen Diamanten trägt.

Rund und geschwungen heißt in der Modesprache weiblich-feminin. Eckige oder spitze Formen werden als maskulin oder als männlich-aggressives Temperament interpretiert. Gerdi ist mit ihrem Outfit – trotz all seiner Sportlichkeit – ganz Frau geblieben. Die Interpretation der Linien und Formen spricht eine ganz eindeutige Sprache und die sagt: „Weib“.

Die Spannung zwischen großflächig und kleinteilig, glatt und strukturiert, hell und dunkel

Zonen mit ähnlichen Oberflächenstrukturen, Farben und Hell-Dunkel-Kontraste ergeben gleich mehrere optische Klammern.

Zonen mit ähnlichen Oberflächenstrukturen, Farben und Hell-Dunkel-Kontrasten ergeben gleich mehrere optische Klammern.

Ein Blick auf die Proportionen, Texturen und Farben des Outfits ist ebenfalls interessant. Hier ergibt sich nämlich eine Art Spannungsbogen zwischen kleinteiligen und großflächigen Zonen, glatten und strukturierten Flächen sowie hellen und dunklen Farben.

  • Glatte Flächen finden sich bei T-Shirt, Tasche und Hose.
  • Strukturierte Oberflächen zeigen Strickjacke, Gürtel und Schuhe.
  • Kleinteilig und zart präsentieren sich vor allem der Schmuck, die Verzierungen an Gürtel und Schuhen sowie der Rahmen der Sonnenbrille.
  • Großflächige und schlichte Zonen finden sich in der vertikalen, mittleren Zone bei T-Shirt und Hose, aber auch bei der Tasche.
  • Dunkelheit weisen hauptsächlich die Sonnenbrillengläser und die Schlammtöne von Schuhen und Tasche auf. Aber auch im Bouclé der Strickjacke ist Schwarz enthalten.
  • Die hellsten Töne finden sich bei T-Shirt und Jeans sowie in der Vielzahl von kühl glänzenden und glitzernden Verzierungen des Outfits.
  • Zu den mittleren Farbtönen zählen das Beige, das in die Strickjacke eingearbeitet wurde und das etwas hellere Beige-Grau des Gürtels.

Und was Sie wahrscheinlich nicht erkennen können:

Auch die Frisur von Gerdi weist diesen Spannungsbogen auf. Eigentlich glatte, gerade Haare sind zu einem Kurzhaarschnitt gestylt, der oben, an einem Haarwirbel, frech in alle Richtungen absteht. Genau an diesem Punkt befindet sich inmitten der dunklen (gefärbten) Haare eine silbrig-graue Strähne, die neckisch ins Auge springt. Das ergibt eine spannende Mischung aus Glattheit und Struktur, ergänzt durch einen starken Hell-Dunkel-Kontrast – ganz ähnlich wie im Outfit.

Die kalt-warme Farb-Komposition wirkt sich auf die Proportionen aus

Die Farben und Silhouetten des Outfits sorgen für eine mittlere Farbsäule, eine äußere Taillierung plus Taillen-Akzent sowie eine insgesamt verschlankende Optik.

Die Farben und Silhouetten des Outfits sorgen für eine mittlere Farbsäule, eine äußere Taillierung plus Taillen-Akzent sowie eine insgesamt verschlankende Optik.

Eigentlich enthält das Outfit nur recht dezente Nicht-Farben oder neutrale Basisfarben: Gebrochenes Weiß, helles Grau und Schwarz, ein mittleres Beige und einen dunklen Schlammton. Dazu gesellen sich kühles Silber, Edelstahl und schimmerndes Weiß.

Es ergibt sich ein im Prinzip kühler Look mit warmen Farbakzenten. Auch hierbei ist ein Spannungsbogen zwischen wärmeren und kühleren Zonen auszumachen.

Entscheidend ist aber die Anordnung dieser Farbtöne:

  • Die mittlere Körperzone wird in einer weißen, hellen Farbsäule aus glatten, großflächigen Komponenten besonders hervorgehoben. Es entsteht eine lange, weiße vertikale Säule, die schlanker und größer erscheinen lässt. Ja, in dieser Form macht Weiß schlank!
  • Diese Säule wird durch den Gürtel in einer mittleren Grau-Beige-Farbe etwas unterhalb der natürlichen Taille unterbrochen. Der Kontrast zwischen Top und Hose sowie Gürtel ist mittelstark, aber groß genug, um einen Taillenpunkt deutlich zu akzentuieren. Und zwar genau dort, wo Gerdi das will.
  • Die offen getragene, taillierte Strickjacke hat optisch einen ähnlichen Farbton und Helligkeitswert wie der Gürtel – auch wenn darin tatsächlich helle und dunkle Farben kontrastreich vermischt werden.
  • Während der Gürtel die Taille akzentuiert, blendet die Jacke die äußeren Körperkonturen sanft aus. Denn sie ist einerseits etwas dunkler im Farbton als die weiße Farbsäule in der Mitte. Das teilt den Oberkörper in drei vertikale Zonen auf, veschlankt ihn optisch und überspielt gekonnt die Pölsterchen an Taille und Bauch. Andererseits ist die Jacke aber auch tailliert und außen etwas kürzer geschnitten, sodass die äußere, weibliche Kontur bestehen bleibt.

Mehrere Farb- und Stil-Klammern halten das Outfit zusammen.

Zusammengehalten wird das Outfit durch zwei Farbklammern in Schlamm, einer Klammer mit Hell-Dunkel-Kontrast und Struktur-Ähnlichkeit sowie mehreren Klammern mit ähnlichen Form- und Glanzeffekten:

  • Es besteht eine starke Farbklammer in dunklem Schlamm zwischen den Ballerinas und der Tasche.
  • Diese Dunkelheit von Tasche und Schuhen wird in den Brillengläsern wieder aufgenommen.
  • Zu den dunklen Haaren kommen dunkle Ballerinas und vollenden die Kopf-Fuß-Klammer. Beide Zonen zeichnen sich ferner durch eine Oberflächen-Struktur aus. Das verbindet sie optisch.
  • Aber auch zwischen Jacke und Haaren besteht eine Farbklammer. Denn beide Zonen enthalten den Hell-Dunkel-Kontrast und eine unruhige Oberflächen-Struktur. Sie sind sich dadurch optisch ähnlich.
  • Zudem finden sich gleich mehrere Form- und Glanz-Klammern im Outfit. Das bedeutet, dass sich mehrere Zonen mit gleicher Formensprache und Glanzeffekten wiederholen. Die Armbänder haben Ähnlichkeit mit dem Brillenrahmen, den Ohrringen, der Gürtel-Verzierung, den Jackenknöpfen und der Uhren-Lünette. Das Element „runder Glanz“ verbindet sie.

Können Sie noch mehr optische Klammern ausmachen? Ich finde, das ist schon eine stolze Anzahl. Genau diese Details bewirken aber, dass das Outfit eine so harmonische, feminin-sportliche Ausstrahlung hat.

Und bevor ich es vergesse: Ist Ihnen schon aufgefallen, wo bei diesem Outfit die nackte Haut hervor blitzt? Nur beim runden Ausschnitt, bei den Unterarmen und Handgelenken sowie bei den Fesseln ist die Haut frei gelegt. Alleine durch den Schnitt der Kleidung, die der Körperkontur im Wesentlichen folgt, und diesen drei Zonen mit nackter Haut schleicht sich ein dezent sinnlicher Flair in den Look. Ja, auch mit 75 Jahren kann Weiblichkeit sinnlich sein. Chapeau – Mammi!

Und jetzt sind wieder Sie gefragt: Wie akzentuieren Sie Ihre Taille, auch wenn sie ein bisschen mehr Kilos in der Köpermitte angesammelt haben? Haben Sie weitere Tricks auf Lager?

 

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

38 Kommentare

    • Modeflüsterin

      24/05/2016 @ 19:46

      Liebe Susan,

      das freut mich sehr, dass ich es zufällig so genau getroffen habe!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  1. Ingeborg Hansen

    22/05/2016 @ 11:28

    Liebe Stephanie
    Vielen Dank für den spannenden heutigen Beitrag. Mein erster Gedanke beim Anblick der Zeichnung war: woher kennt Stephanie mich? Es ist genau mein Stil mich unauffällig auffällig zu kleiden. Beim Lesen habe ich alles wiedererkannt, vielleicht doch die „Glitzer“ weggelassen. Die würden in meinem Umfeld billig aussehen, weil ich ländlich wohne. In der Stadt würde ich damit nicht auffallen. Meine Lebensumstände haben sich aber, seitdem ich nicht mehr an dem „pulverisierendem“ Leben in den Großstädten teilnehme ,wesentlich geändert.
    Trotz etwas mehr Pölsterchen im Taillen Bereich mag ich die T-Shirts auch am liebsten in der Jeans und mit Gürtel tragen. Oft beobachte ich, dass ein „Rettungsring“ oberhalb der Taille sichtbar ist, weil die Jeans zu hoch geschnitten, oder zu klein gekauft wurden und sich die Trägerin nicht beschliessen kann, ob der Ring nun in die zu enge hochtaillierte Jeans muss…. oder nicht. Wenigstens vor dem Spiegel, denn 5 Minuten später ist der „Rettungsring“ oberhalb des Bundes. (Eigene Erfahrung).
    Meine beste Entdeckung in den letzten Jahren sind jedoch die Cardigans oder kleineren „Nicht Blazer“ Jacken im weniger strengen Stil, genau wie Gerdi sie trägt. Weil ich Strickmaschinen habe, kann ich sie natürlich selbst passend in Form, Material und Farbe stricken.
    Anstelle von Glitzernden Accessoires trage ich eher deftige Armbänder/reifen aus Silber.
    Bei einem eher sportlichen Outfit ist es leider sehr schwer die passenden Schuhe zu finden, wenn es nicht gerade Docksides oder offene Sandalen sein müssen.
    Meine „Salz/Pfeffer“ Haare sind mein Stolz und so kurz wie Gerdis mit einigen weissen natürlichen Strähnen.
    Ein guter Schnitt alle 6 Wochen und nach dem Waschen nur 5 Finger durchs Haar.
    Ein Dankeschön für die Bestätigung, dass wir auch „im gehobenen Alter“ nicht zur Kittelschürze verbannt sind.
    Viele liebe Grüße
    Ingeborg (Dänemark) …….. Darum bitte ich um Nachsicht hinsichtlich grammatischer Fehler

    Antworten
    • Waldviertel

      22/05/2016 @ 15:28

      Kann den beiden obigen Kommentaren nur voll un ganz zustimmen und wuerde mir oefters solche Beitraege wuenschen. Auch ich mit meinen 66 Jahren hatte mal eine X Figur die leider jetzt mich Bauch gesegnet ist. Und oft versuche ich ihn unter weiten Sachen zu verstekcen aber da wirke ich als ganzer wie ein Kugerl. Nochmals super die Ratschlaege und ncoh mehr bitte.!!!!!!!!!!!!

      Antworten
      • Modeflüsterin

        26/05/2016 @ 11:40

        Liebe Eva,

        ja da haben Sie recht: Als X-Figur ist ein super-weites Oberteil fast nie die richtige Lösung, um die kleinen Pölsterchen in der Körpermitte zu verstecken. Aber ein geschickter Lagenlook funktioniert immer :-) Viel Erfolg damit!

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

        Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:36

      Liebe Ingeborg,

      das mit den Rettungsringen ist keinesfalls ein Problem des Alters oder des Gewichts – nur der Verteilung von Fettpölsterchen am Körper. Allerdings tritt diese spezielle Verteilung bei reiferen Frauen einfach häufiger auf. Auch dieses Phänomen kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut…
      Ein großer Vorteil ist es sicherlich, eine Strickmaschine zu haben – und so tolle Haare, die sich in wenigen Sekunden nach dem Waschen stylen lassen. Das ist unbezahlbar!
      Zum Thema Schuhe: Gerade jetzt sind Slip-ons und Slippers angesagt. Beides sehr bequeme und sportliche Schuhe, die man auch bis ins hohe Alter tragen kann. Vielleicht wäre das ja auch etwas für Sie? Ich bin sicher, Sie werden auch dafür eine praktikable Lösung finden :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  2. Frau Soundso

    22/05/2016 @ 13:14

    Abgesehen vom wie immer sehr wertvollen Inhalt dieses Beitrags, möchte ich diesmal nur sagen: so eine stilbewusste, attraktive, flotte Mutter mit 75 Jahren hätte ich auch gern… Meine ist 78, kleidet sich durchaus auch modisch und „jung“ aber die hier beschriebene Gerdi ist ein ganz toller Typ Frau! Glückwunsch!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:37

      Oh wie schön! Lieben Dank für dieses tolle Kompliment! Das nehme ich jetzt einfach mal so entgegen und bin sicher, meine Mutti wird es hier ebenfalls lesen… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Genau meins! Ganz wunderbar!!! Viele Fragen, die ich mir in letzter Zeit oft gestellt habe, wurden beantwortet. Super!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:38

      Liebe Marion,

      das ist ja ein toller Zufall, nicht wahr? Dann freue ich mich, dass ich die passenden Inspirationen liefern konnte. Viel Freude am neuen Outfit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Liebe Stephanie,

    ich bin jedes Mal total begeistert von deinen Analysen. Du erklärst das wirklich sehr gut und anschaulich.
    Das Buch, das ich mir mal gekauft habe (Mein schönstes Ich) ist ganz schön geschrieben, kommt aber an deinen Blog nicht ran. Der ist viel informativer. Das Buch habe ich stellenweise als sehr „abgehoben“ empfunden und teilweise auch etwas langatmig.

    Die Tricks mit der Farbsäule und den Farbklammern versuche ich (mittlerweile schon automatisch) in meinen Alltag einzubauen. Das klappt auch schon ganz gut. Manchmal ist es mir aber auch egal, und ich trage große Farbkontraste. Auch wenn ich dann noch kleiner wirke. Aber insgesamt bin ich doch schon ziemlich geprägt durch deinen Blog 😉

    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:43

      Liebe Sabine,

      huch, das ist aber ein großes Lob! Danke Dir sehr herzlich dafür! In diesem Outfit-Beispiel sieht man ganz gut, dass es neben Farbklammern auch noch weitere optische Klammern gibt. Diese sind ebenfalls sehr vorteilhaft, wenn man einen harmonischen Look zusammen stellen möchte. Und am besten ist es natürlich, wenn Du das schon ganz automatisch intuitiv machst… 😉 Oder eben ganz bewusst gerade nicht machst – ganz nach Lust und Laune. Gut so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Stephanie,

    mehr davon – ich verstehe so langsam, wie es funktionieren könnte, obwohl bei weitem noch nicht 70 Jahre … Deine Outfit-Analysen sind für michimmer sehr interessant, da aus dem Leben gegriffen. Danke!

    Herzlichen Gruß
    Christina

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:45

      Liebe Christina,

      das freut mich zu hören! Dann werde ich mal nach weiteren Beispielen forschen… ist nicht immer so einfach, ein passendes Outfit für solche Analysen zu finden. Aber ich bleibe dran :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:46

      Liebe Violetta,

      ja, das ist es natürlich auch :-) Aber die Idee ist tatsächlich in der geschilderten Situation entstanden. Die spontanen Einfälle sind ja oft die besten.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. eine sportlich-feminine X-Figur mit Bäuchlein
    ich bin zwar nicht Deine Mutter. Aber wir beide haben wohl eine ähnliche Figur.
    Und ja. So wie Du das beschreibst erkenne ich mich und meine intuitive Auswahl wieder.
    Schön geschrieben, herzlichen Dank
    Sunny

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:47

      Liebe Sunny,

      das freut mich sehr! Dann habe ich es ja dieses Mal getroffen. Auch wenn Du das alles schon anwendest – manchmal tut ein bisschen Bestätigung ja auch ganz gut und das Gefühl, nicht alleine zu sein 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. :-) Ein wirklich schöner Beitrag!
    Irgendwo finde ich mich da auch wieder. Allerdings mag ich kein weiß an mir leiden. Die Säule wäre dann bei mir eher schwarz oder dunkelblau.
    Schönen Abend und liebe Grüße :-)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:50

      Liebe Happyface,

      die Farbsäule kann bei diesem Beispiel sicherlich in allen Farben angelegt werden, auf die man gerade Lust hat. Bei mir wären es auch Weiß, Schwarz oder Dunkelblau. Dabei fällt mir ein: Interessant wäre vielleicht auch mal eine Akzentfarbe als Farbsäule… Es gibt wie immer viele Möglichkeiten, sich modisch auszutoben :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Ein sehr interessanter Beitrag, den ich sehr aufmerksam gelesen habe. Zwar bin ich nicht in dem erwähnten Alter, dennoch finde ich mich in Gerdis Kleidungsstil durch aus wieder. Lustigerweise habe ich sogar den gleichen Gürtel, samt passenden Armband! Genauso bevorzuge normalerweise Etuikleider, doch ab und an gebietet der Anlass doch eher eine Hose, so oder so zu beiden trage ich gerne solche „Chanel“ Jacken
    viele liebe Grüße Yvonne
    http://by-yvonne-mania.blogspot.com

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:53

      Liebe Yvonne,

      da die Kleidung immer weniger Altersgrenzen kennt, ist das gar nicht so ungewöhnlich, dass sich auch jüngere Frauen mit Outfits von älteren und umgekehrt identifizieren können. Und so ein vorteilhaft geschnittenes Jäckchen ist einfach eine der schnellsten und sichersten Arten, eine gute Figur zu machen… in wirklich jedem Alter.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie,
    auch wenn der Figurtyp nicht mit meinem übereinstimmt, identifiziere ich mich in einem anderen Punkt voll und ganz mit Deinem Artikel: Als ich mich neulich mit meiner mittlerweile fast 80-jährigen Mutter getroffen habe, fand ich sie sooo hübsch! Mitsamt den grauen Haaren, den Falten, dem Bäuchlein, allem Drum und Dran. Ich habe gedacht, es gibt gar keinen Grund, dem Aussehen der Jugend hinterherzutrauern. Auch im Alter kann man (ohne Botox etc.) super aussehen – unsere Mütter machen es uns vor.
    Ganz liebe Grüße von Anna

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:55

      Liebe Anna,

      das ist eine sooooo schöne Erkenntnis! Ich stimme voll und ganz zu! Ich denke mir auch jedes Mal, wenn ich meine Mutti sehe: Hoffentlich habe ich ganz viele dieser Gene geerbt. Dann kann ich mehr als zufrieden sein. Und das umfasst keinesfalls nur die modischen Gene…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Ich habe in diesem wunderbaren Beitrag meine eigene Mutter, 83-jährig, wiedererkannt. Einziger Unterschied, sie fügt mehr Farben ein, dezente Pastellfarben. Ein grossartiger Artikel, danke vielmals.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:57

      Liebe Cecilia,

      das freut mich! Der Look funktioniert durchaus auch mit kräftigeren oder anderen Lieblings-Farben. Auch im Alter gibt es keinen Grund, auf kräftige Akzentfarben zu verzichten. Das trägt meine Mutti übrigens auch sehr gerne.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 11:59

      Liebe Sabina,

      danke für die lieben Grüße! Werde ich hier an dieser Stelle gerne an meine Mutti weitergeben (die diese Kommentare sicherlich ebenfalls ganz neugierig mit liest…). Wenn Du jetzt noch das leise Klimpern der Armbänder hören könntest – Du wärst sicherlich noch mehr verzaubert!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Ingeborg Hansen

    23/05/2016 @ 19:22

    Liebe Stephanie
    Das Wort Shopping gehen mag ich nicht gerne hören, wenn meine erwachsenen Enkeltöchter es so sagen. Für mich bedeutet es irgendwie ein Stadtbummel und impulsiv etwas ungeplant zu kaufen, nur um irgendetwas zu kaufen. Das Angebot ist ja auch sehr groß.
    Heute war ich selbst gezielt schoppen um mir eine weisse Crepe de Chine klassische Bluse zu kaufen. Die habe ich wie immer nicht gefunden. Mir fiel aber die Verkäuferin um die 60 in ihrem Minirock mit hässlichen Fettpolstern über die Knie und ohne Strümpfe auf. Das gab mir zu denken, dass man im Alter froh sein muss, daß Hosen/Jeans einem oft die Strumpfsorge abnehmen, denn wer hat schon makellose Beine und Füße im gehobenen Alter?
    Noch kann ich mir sommerbraune nackte Beine leisten und das paßt auch am besten zu sommerlichen Kleidern und offenen Schuhen. Schwierig wird es aber, wenn nackte Beine nicht so zu dem Outfit und Anlaß passen. Da ist die Hose dann das Rettungsmittel, und ich könnte wetten daß es nicht nur mir so geht. Mit hautfarbenen Strümpfen fühle ich mich irgendwie altmodisch oder omahaft. Im Winter ist es nicht so mit den schwarzen Strümpfen.
    Ein anderes, interessantes Thema wäre: welcher Schuh passt zu mir ? Schuhe mit Riemen um den Spann oder der Ferse sind nichts für meine Beine mit schlanken Fesseln und eher muskulösen Waden. Sie verkürzen meine Beine optisch. Dagegen sind Schuhe mit einem geraden Ausschnitt prima.
    Könnten sie bitte mal dieses Thema aufgreifen ?
    Viele Grüße
    Ingeborg (Dänemark)

    Antworten
  12. Claudia Reuschenbach

    24/05/2016 @ 12:00

    Liebe Frau Grupe,
    wieder einmal ein toller Beitrag von Ihnen!
    Jetzt weiss ich endlich, wer Ihnen diese Stilsicherheit in die Wiege gelegt hat. :-)
    Glückwunsch und stylische Grüße,
    Claudia Reuschenbach

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 12:18

      Liebe Frau Reuschenbach,

      das ist eine sehr liebenswürdige Nachricht! Sehr herzlichen Dank dafür!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  13. Liebe Modeflüsterin,
    seit langem bin ich stille Leserin dieses großartigen Blogs und freue mich jede Woche über Deine hilfreichen und inspirierenden Tipps.
    Da ich mich im Moment viel mit der orientalischen Kultur auseinandersetze und gleichzeitig ein großes modisches Interesse habe, bin ich im Internet unter Suchbegriffen wie „hijab fashion inspiration“ immer wieder auf unglaublich vielfältige und inspirierende Outfits gestoßen, die weibliche Mode (für mich) völlig neu definieren. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn Du mit Deinem immer wieder beeidruckenden Analysefähigkeiten ein solches Outfit vorstellen könntest, denn ich denke dies könnte ein für diesen Blog typischer interessanter Anstoß sein, Mode mal wieder etwas außergewöhnlich und anders zu denken.
    Liebste Grüße,
    Deine Anna

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/05/2016 @ 12:31

      Liebe Anna,

      es freut mich sehr, dass Du hier so gerne mit liest!
      Nur leider muss ich Dich zu Deinem Themenwunsch enttäuschen: Die orientalische Mode liegt so überhaupt nicht in meinem Interessenbereich. Da ich grundsätzlich eher ein Freigeist bin und überhaupt nichts von strengen oder gar rigiden Bekleidungsregeln halte (egal, wodurch diese motiviert sein mögen!), habe ich damit so meine Schwierigkeiten. Mode gehört für mich zur freien Selbstbestimmung, zum freien Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Und daher sehe ich andere Haltungen in diesem Bereich eher von Ferne und mit einer gewissen Skepsis. Ich hoffe auf Dein Verständnis und auf Deine Toleranz. Und dies sollte Dich in Deiner eigenen Neugierde und Entdeckungslust in Sachen orientalischer Kleidung keinesfalls einschränken. Leben und leben lassen 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Liebe Modeflüsterin, Deine Mutter sieht viiiel jünger aus! Sicher liegt es auch an der frechen Frisur und dem schicken Outfit.
    Es ist toll!

    Für mich wäre das allerdings so gar nicht geeignet. Weiße Hosen – und dazu noch knöchelkurz – kann ich definitiv nicht tragen.
    Du schreibst, so als einheitliche Farbsäule könne sogar Weiß schlank machen.
    Sicher stimmt das, aber eine einheitliche dunkle Farbsäule macht eben doch noch schlanker.
    Ich nehme mal an, dass deine Mutter auch eher zu den größeren Frauen gehört, wo sich dann optisch alles besser verteilt?

    Den Gürtel unterhalb der natürlichen Taille ansetzen, kann man nur, wenn die natürliche Taille vergleichsweise hoch liegt. Sonst entwickelt man sich optisch zum Zwerg.
    Für mich ist das nicht machbar wegen meiner sehr niedrigen natürlichen Taille. Zudem verbreitert sich meine Hüfte sofort unterhalb der natürlichen Taille sehr rasch. Das heißt, jeder Zentimeter, den der Gürtel nach unten wandert, lässt mich unvergleichlich dicker und kurzbeiniger erscheinen. Theoretisch muss ich also Extrem-Highwaist-Hosen tragen.
    Nun habe ich aber zusätzlich das Problem eines sehr langen Beckens. (Danke für die vitruvianische Analyse, ohne die ich es nicht gemerkt hätte!) Wenn man bei einem sehr langen Becken das Oberteil in die Hose steckt, sieht das einfach komisch aus.
    :-(

    Ich bin also zu folgendem Schluss gekommen:
    – Entweder ich verstecke den ganzen Speckgürtel unter einem Rock und kombiniere dazu einen OBERHALB der natürlichen Taille befindlichen, auffälligen Gürtel.

    – Oder ich trage über engen, dunklen Hosen oder Leggins ein weites, dunkles Oberteil, dass den Schritt verdeckt und dann irgendwie einen auffälligen, taillenkurzen Topper dazu (Conny-Outfit). (Habe mich jetzt wieder damit versöhnt und Komplimente eingesackt.)

    – Oder ich trage ein halbwegs enges, nicht zu langes Shirt ÜBER dem Bund einer hautengen Hose. Das T-Shirt wird ein bisschen gerafft und gefaltet, damit der Bauch nicht so auffällt. (Das ist ganz leicht, weil das T-Shirt wegen meiner breiten Hüften von sich aus nach oben rutscht. Ich muss das eher immer runterziehen.) Und darüber trage ich dann einen taillenkurzen Topper, damit auch jeder ja bitte schön auf meine Taille guckt und nicht auf meinen Hintern oder auf meine Oberschenkelinnenseite …
    (Dazu kann man sich auch noch einen langen Schal umhängen, um die Schrittzone inkl. Oberschenkelspeck zu verdecken und die Hüfte zu teilen. Und natürlich geht das nicht ohne hohe Absätze. Zumindest von vorn sieht das dann passabel aus.)

    Nun noch zwei Worte zu der Jacke. Die Jacke finde ich wunderschön!! Für einen A-Typ erscheint die mir allerdings ein wenig zu lang. Allerdings ist der zugespitze Saum auch sehr vorteilhaft. Ich besitze einen Blazer mit einem ähnlichen Schnitt. Der ist eines meiner Lieblingsstücke. Sehr gut gefallen mir auch die verkürzten Ärmel. Wenn es das nur öfter gäbe! Das ewige Hochkrempeln nervt so, vor allem, da meine Ärmel ja immer zu eng sind … T.T

    Wie hast du denn diese Struktur von der Jacke ausgearbeitet?
    Das sieht toll aus.

    Kompliment für Ingeborgs Deutsch! Das kriegt manch Einheimischer nicht so hin! Ich hätte nie gemerkt, dass sie Ausländerin ist!
    Liebe Ingeborg, für mich gilt auch: Je schlichter der Schuh, desto besser! Modemuttis Ballerinas sind mir schon viel zu auffällig.
    😉

    Oh ja, ich hätte auch gern mal eine Akzentfarbe als Farbsäule, zum Beispiel Flaschengrün …
    Wo gibt es bitte einen flaschengrünen Tellerrock, ein flaschengrünes, enges Shirt und flaschengrüne Pumps?

    Antworten
    • Modeflüsterin

      27/05/2016 @ 13:46

      Liebe Silva,

      vielen Dank für das dicke Lob an meine Mutti!
      Wie immer weißt Du ja selbst am besten, was genau Dir steht – Deine Selbstanalysen sind immer sehr klar :-)
      Für die Struktur der Jacke habe ich dieses Mal eine Funktion in meiner Zeichen-App genutzt, die ich als „Streuselkuchen“ bezeichnen würde. Diese habe ich in mehreren Schichten aufgetragen, bis der gewünschte Effekt entstanden ist… Ist aber alles nur eine Annäherung, in Wirklichkeit ist der Bouclé-Effekt noch schöner 😉
      Dass man nicht immer die Farben findet, die man gerade sucht, erfahre ich derzeit auch sehr heftig. Ich suche bereits seit über 3 Jahren nach einem roten und einem lila Blazer in sommerlicher Cool-Wool-Qualität und mit ganz speziellen Schnitt-Details – leider ohne Erfolg. Aber ich gebe nicht so schnell auf 😉 Dir wünsche ich natürlich alles Gute beim „Green-Hunting“!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Liebe Stephanie, wieder mal ein toller Post, aus dem ich jede Menge lernen kann. Es ist unglaublich, was Du hier auf Deinem blog bietest – soviel wunderbare Tipps, mit denen jede Deiner Leserinnen Ihren eigenen Stil finden kann und das, was zu ihr passt. Und das alles gibt es einfach so umsonst – fast ein kleines Wunder – vielen herzlichen Dank dafür! Und ein schönes Wochenende, liebe Grüße
    Gila

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/06/2016 @ 20:15

      Liebe Gila,

      herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen! Das freut mich so sehr! Und ja: alles ist kostenlos. Deshalb müssen die Leserinnen ab und zu ein bisschen Werbung oder Affiliate-links erdulden 😉 Auch wenn die Zeit, die ich in die Modeflüsterin investiere, eigentlich gar nicht zu bezahlen ist -ebenso wenig wie den tollen Dialog mit den Leserinnen, den ich nicht mehr missen möchte.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.