Zeitlos oder trendy: 12 modische Alternativen für meine Freizeit-Basics (Teil 2)

Jumpsuit und hellblaue Streifenbluse gehören zu den Trendteilen der kommenden Saison. Hier werden sie casual mit Sneakers kombiniert.

Jumpsuit und hellblaue Streifenbluse gehören zu den Trendteilen der kommenden Saison. Hier werden sie casual mit Sneakers kombiniert.

Gehört es auch für Sie zur Routine, im Frühling Ihren Kleiderschrank neu zu sortieren? Dann werden Sie sicherlich überlegen, welche zeitlosen Mode-Basics Sie schon haben und wie Sie diese mit zeitgemäßen Mode-Trends der Saison ergänzen können. Damit Ihr Look modern und up-to-date aussieht. Ich ersetze dann oft einfach einen Mode-Klassiker im Outfit mit einem trendy Kleidungsstück oder Accessoire. Und schon sieht das Ganze wieder peppig aus.

In dieser dreiteiligen Blogserie stelle ich Ihnen meine Auswahl an Mode-Basics für den Freizeit-Look vor. Letzte Woche haben Sie meine 12 zeitlosen, lässigen Mode-Basics kennen gelernt. Heute erfahren Sie, mit welchen Trend-Teilen sich meine Mode-Klassiker in dieser Saison stilvoll ersetzen lassen. Aber bitte beachten Sie: Diese Liste ist nur ein persönliches Beispiel! Ich hoffe natürlich, dass ich Sie damit inspirieren kann, die zu Ihrem Stil und Ihrer Figur passenden Trend-Teile für Ihre eigene Frühlings-Garderobe zusammenzustellen.

Und Achtung: Am Ende des Beitrags veröffentliche ich die Gewinnerinnen bei meiner Verlosung anlässlich des 4. Blog-Geburtstags!

Die Blogserie “Zeitlos oder trendy…” umfasst drei Blogbeiträge:

 

Tops: preppy, pludrig oder schulterfrei

1. Hellblaue Bluse oder Streifen-Bluse – der Klassiker erfindet sich neu

Diese hellblaue Bluse von Van Laack besteht aus hochwertiger Baumwolle und besticht durch eine verdeckte Knopfleiste, leichte Taillierung und einem hinten etwas verlängertem, runden Saum. Sie ist bis Größe 48 verfügbar!

Diese hellblaue Bluse von Van Laack besteht aus hochwertiger Baumwolle und besticht durch eine verdeckte Knopfleiste, leichte Taillierung und einem hinten etwas verlängertem, runden Saum. Sie ist bis Größe 48 verfügbar!

Die kommende Saison wird die Saison der Blusen. Dabei liegen Blusen in Hellblau oder mit Streifen-Dessin besonders gut im Rennen. Auch Tops, die Elemente der Bluse verwenden und diese in einer dekonstruktivistischen Weise völlig neu in das Design integrieren, werden zu sehen sein. Ja, eine hellblaue Bluse oder eine Streifenbluse ist eigentlich ein Mode-Klassiker der Business-Mode. Aber das Neue in der kommenden Saison ist: sie werden jetzt super lässig in Freizeit-Looks eingebunden – mit offenen Manschetten, mit dem “Half Tuck” oder einfach als Jacken-Ersatz im Lagen-Look integriert. Sie sind die Alternative für das zeitlose Jeanshemd oder werden einfach als T-Shirt-Ersatz getragen. Zu meiner Freizeit-Garderobe passt sie hervorragend – ein hübsches, lässiges, hellblaues Exemplar hängt bereits in meinem Schrank…

2. Carmen-Bluse oder “Off-Shoulder-Top” – romantisch oder sexy

So einfach kann trendy und sexy sein: Ein Off-Shoulder-T-Shirt gibt Ihren Basic-Looks sofort eine moderne Note.

So einfach kann trendy und sexy sein: Ein Off-Shoulder-T-Shirt gibt Ihren Basic-Looks sofort eine moderne Note.

Das feminine Körperteil der Saison werden die Schultern sein. Schulterfreie Tops in allen Varianten ersetzen jetzt das klassische T-Shirt. Vor allem die Carmenbluse kommt zurück. Wichtige Elemente dieses trendy Mode-Basics sind: nackte Schultern, voluminös weite Puffärmel oder weit ausgestellte Ärmel in Überlänge. Tragen Sie dieses Teil statt Ihrer Tunika oder einem Basic-T-Shirt und Sie addieren eine große Portion sexy Raffinesse in Ihr Outfit. Schön dabei: Die Schultern sind auch bei reiferen Frauen eine sehr zeigefreundliche Zone!

Aber Achtung: Frauen mit A-Figur sollten die Finger von den Carmenblusen mit überlangen, weiten Ärmeln lassen, die derzeit häufig zu sehen sind! Ich für meinen Teil tendiere auf jeden Fall zu einem schulterfreien T-Shirt. Und das ist für alle Figurtypen tragbar.

Pullover: sportive Lässigkeit

3. Der Tennis-Pullover – gestreifte Sportlichkeit mit Klasse

Wenn es einen neuen Pullover-Stil gibt, der mich fasziniert, dann ist es der vom gleichnamigen Sport inspirierte Tennispullover. Dieser hat typischerweise einen tiefen V-Ausschnitt, welcher mit Streifen akzentuiert ist. Und er ist in den klassischen Farben Weiß oder Dunkelblau und gegebenenfalls mit roten Akzenten am stilechtesten. Tragen Sie ihn einfach pur zu Ihrer Jeans oder in Kombination mit Ihrer Streifenbluse (siehe oben) und lassen Sie die sportive Klassik wirken.

Jeans in allen Varianten und kein Ende in Sicht

4. Die Jeans-Schlaghose – das 70er-Jahre Basic ist zurück

Diese "Cropped Flared Jeans" von Citizens of Humanity ist hinten etwas höher geschnitten und überzeugt durch eine "Sculpt"-Technologie - sprich: Sie sitzt besonders gut. Wermutstropfen: Es gibt sie nur bis Größe 31...

Diese “Cropped Flared Jeans” von Citizens of Humanity ist hinten etwas höher geschnitten und überzeugt durch eine “Sculpt”-Technologie – sprich: Sie sitzt besonders gut. Wermutstropfen: Es gibt sie nur bis Größe 31…

Wenn es eine Jeans-Silhouette gibt, die gerade angesagt ist, dann ist es die Jeans mit Schlag. Auch dieses trendy Basic wird jetzt so schlicht wie möglich kombiniert. Ein T-Shirt und eine Biker-Jacke sowie eine lässige Ledertasche und schon ist der Look komplett. Sogar den Gürtel könnten Sie weglassen, wenn Sie mögen…

Noch ein Tipp dazu: Für eine Schlaghose brauchen Sie vor allem schmalere Oberschenkel und keine allzu breiten Hüften. Für H- und Y-Typen ist sie ein Geschenk.

5. Die “7/8-Flared-Jeans” – die gekürzte Schlaghose

Wenn Ihnen die normale Schlag-Jeans immer noch zu langweilig ist, dann ist vielleicht die 7/8-Variante dieses Exemplars für Sie genau richtig. Denn Jeans mit einem verkürzten Saum, der bis knapp oberhalb des Knöchels reicht und ab dem Knie leicht ausgestellt ist, sind der letzte Schrei. Und wissen Sie was? Sie können breite Hüften und kräftige Oberschenkel viel besser ausgleichen als Skinny Jeans oder Caprihosen. Nur eines können sie leider nicht: Ihre Beine verlängern. Daher ist für Frauen mit ohnehin kurzen Beinen Vorsicht geboten. Frauen mit durchschnittlich langen Beinen und schmalen Knöcheln werden diesen Hosentyp lieben – auch wenn sie etwas Beinlänge einbüßen.

6. Die Jeans-Culotte – fransig, lässig, cool

Diese Jeans-Culotte von Cambio hat ein weites Bein und einen ausgefransten Saum. Sie ersetzt Ihre klassische Jeans, kann zu T-Shirt, Bluse oder Pullover kombiniert werden.

Diese Jeans-Culotte von Cambio hat ein weites Bein und einen ausgefransten Saum. Sie ersetzt Ihre klassische Jeans, kann zu T-Shirt, Bluse oder Pullover kombiniert werden.

Die Culotte liegt ja schon eine Weile modisch im Trend. In der kommenden Saison wird der moderne Hosenrock bevorzugt in Jeansstoff und mit ausgefranstem Saum getragen. Dazu passt so ziemlich alles, was die Freizeit-Basisgarderobe hergibt. Leider steht auch dieses Kleidungsstück nicht gerade für optische Beinverlängerung…

7. Die Jeans im “Destroyed Look” – die Lust an der gezielten Zerstörung

Ja, ich weiß: Bei Jeans mit zerrissener oder geflickter Optik scheiden sich die Geister. Wenn Sie aber der coole, rockige Stiltyp sind, könnte eine solche Jeans im “Destroyed Look” für Sie genau das Teil sein, das Ihre Freizeit-Garderobe so richtig rockt. Übrigens: Es gibt extremere und “bravere” Ausführungen dieses Jeanstyps. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Ich habe mich in mein – zugegebenermaßen eher gemäßigtes  – Exemplar schon verliebt.

In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie gut sich die Trend-Oberteile und neuen Jeansformen in meine Basics-Sammlung integrieren (das Jeanshemd und die Tunika fehlen in dieser Abbildung). Sie können jedes der Trend-Teile nehmen, damit eines der zeitlosen Basics ersetzen und es entsteht immer ein neuer, moderner Look (mit Affiliate-Links; leider sind die hier abgebildeten Produkt bereits ausverkauft).

 

Kleid oder doch lieber Jumpsuit?

8. Das Jeanskleid – ja, schon wieder Jeans!

Dieses Jeanskleid von Boss ist jetzt angesagt, könnte aber durchaus zu einem zeitlosen Klassiker werden: Schlichtheit siegt.

Dieses Jeanskleid von Boss ist jetzt angesagt, könnte aber durchaus zu einem zeitlosen Klassiker werden: Schlichtheit siegt.

Das Jeanskleid ist eigentlich eine Variante des Hemdblusenkleids. Nur dass jetzt eben das Jeanshemd Pate für das Kleid steht. So ein Jeanskleid ist für die Kleiderabteilung das, was die Jeans für die Hosenabteilung ist: immer und fast zu allen Anlässen in der Freizeit tragbar, einfach nur cool und lässig, strapazierfähig sowie leicht zu kombinieren. Ich bin schon Fan… Und wenn die Temperaturen über 20 Grad erreichen, werde ich recht oft in einem Jeanskleid mit Sneakers zu sehen sein.

9. Jumpsuit – Der Overall ist das coolere Kleid

Dieser Jumpsuit von Stefanel ist aus angenehm tragbarem Jersey, hat einen figürlich vorteilhaften Wickeleffekt und die angesagte 7/8-Hosenlänge - ein wirklich lässiges, unkompliziertes Teil.

Dieser Jumpsuit von Stefanel ist aus angenehm tragbarem Jersey, hat einen figürlich vorteilhaften Wickeleffekt und die angesagte 7/8-Hosenlänge – ein wirklich lässiges, unkompliziertes Teil.

Der Overall kommt als “Jumpsuit” – also als seine englische Übersetzung – in die Mode zurück. Was eigentlich einmal als bequemer Spiel-Anzug für Babies und Kinder oder als praktische Arbeitskleidung für Monteure gedacht war, ist jetzt ein echtes Fashion-Statement. So ein schlichter Jumpsuit kann – im Lagen-Look, mit Bling-Bling-Schmuck oder ganz pur – vielseitig kombiniert werden. Das macht ihn in der Freizeit nicht nur für tagsüber, sondern auch für die Party einsetzbar.

Aber ich muss Sie warnen: Ein passender Jumpsuit ist nur sehr, sehr schwer zu finden. Denn da müssen einfach alle Längen- und Breitenmaße stimmen. Ich suche noch…

Freizeit-Jacken spielen jetzt mit Stilbrüchen

10. Blouson oder Bomberjacke – aber ganz feminin bitte!

Dieser Blouson von Airfield ist ein schönes Beispiel dafür, wie der sportliche Schnitt mit femininen Details kombiniert wird: Das florale Farn-Muster ist aufgestickt!

Dieser Blouson von Airfield ist ein schönes Beispiel dafür, wie der sportliche Schnitt mit femininen Details kombiniert wird: Das florale Farn-Muster ist aufgestickt!

Das Blouson oder die Bomberjacke ist eine Jackenform mit leichter O-Silhouette, oft mit Raglanärmeln, Bündchen am Saum und Reißverschluss. Diese Jacke stammt aus der militärischen Männerbekleidung. Jetzt kommt sie in sehr femininen Versionen in Mode. Mit weich fließenden Stoffen, wie Satin, mit floralen Dessins, Spitzeneinsätzen, Stickereien und bunten Farben oder auch Metallic-Effekten ist sie ein Stilbruch in sich selbst. Wenn Ihnen die Silhouette steht, können Sie Ihre Biker- oder Jeansjacke ruhig mal im Schrank lassen.

11. Parka und Military-Jacken im “Utility Style” – Form folgt Funktion

So ein Parka im Military-Style mit Tarnmuster macht jeden Freizeit-Look sofort zeitgemäß cool. An diesem Modell von Superdry gefällt mir natürlich besonders das pink Innenfutter...

So ein Parka im Military-Style mit Tarnmuster macht jeden Freizeit-Look sofort zeitgemäß cool. An diesem Modell von Superdry gefällt mir natürlich besonders das pink Innenfutter…

Eigentlich sind beide schon lange bekannte Mode-Klassiker – ebenfalls von den Herren der Schöpfung gemopst. Stilprägend sind die großen, geräumigen Taschen dieser Jacken, die dem Gattungsnamen “Utility Mode” – also Mode mit nützlichen Details – alle Ehre machen. Beim Parka kommt noch eine praktische Kapuze dazu. Und die Military-Jacke besticht durch aufgesetzte Taschen an Brust und Hüfte, nicht selten kombiniert mit einem Taillengürtel.

Beide Jackentypen sind identisch als Alternative zu Biker- oder Jeansjacke einzusetzen und werden jetzt wieder bevorzugt in Militär-Grün getragen. Ich habe allerdings nicht ganz trendgerecht ein Exemplar von Belstaff in einem dunklen Beerenton im Schrank. Und sie ist ein Allwetter-Genie!

Trend-Mantel: Gibt es überhaupt eine Alternative zum Trenchcoat?

12. Der Long-Parka – wenn eine Jacke zum Kurzmantel wird

Über diese kniffelige Frage habe ich lange nachgedacht: Gibt es eine Alternative zum Trenchcoat? Wenn es überhaupt eine trendy Variante mit dem unverwüstlichen Klassiker aufnehmen kann, dann ist es die Langversion des Parkas. In robustem Canvas-Stoff oder in weich fallenden Stoffen ist der Long-Parka in knielanger Ausführung eine sehr lässige Alternative, die Sie ruhig einmal ausprobieren können. Aber ohne Garantie.

Hier sehen Sie meine Ersatz-Vorschläge für Kleid, Jacken und Mantel aus meiner lässigen Frühlings-Basics-Liste (Affiliate-Links; leider sind die abgebildeten Produkte bereits ausverkauft).

 

Das waren meine Alternativ-Vorschläge für meine Frühlings-Freizeitgarderobe. Sie werden bestimmt bemerkt haben, dass nicht alle angesagten Trends darin wiederzufinden sind. Wenn Sie beispielsweise üppige Rüschen, Volants, Blumenmuster und Fransen-Details vermisst haben, dann könnte der Beitrag über den “Hippie- und Boho-Style” und die darin aufgeführten typischen Stil-Elemente für Sie interessant sein.  Auch habe ich keine Röcke integriert. Denn diese sind für mich kein typisches Freizeit-Basic. Aber das könnte bei Ihnen natürlich ganz anders sein.

Grundsätzlich habe ich mich auf diejenigen Basics beschränkt, die das Potential haben, über die kommende Saison hinaus zu einem festen Bestandteil meiner Freizeitgarderobe zu werden – oder bereits Klassiker sind, die jetzt wieder modern werden. Und letztendlich basiert das Ganze natürlich auf meinen persönlichen Vorlieben und Vermutungen – ich habe sozusagen meine Mode-Glaskugel befragt…

Im dritten Teil dieser Serie wird es noch einen speziellen Ausblick in Sachen Schuhe, Taschen und Accessoires geben. Denn auch in diesem Bereich gibt es zeitlose Klassiker, die ich jetzt gegen trendy Alternativen austauschen könnte – und Sie auch, wenn Sie wollen.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Welche Ihrer Mode-Basics würden Sie gerne gegen Trend-Teile austauschen und welche wären das dann?

Die Gewinnerinnen der Verlosung “4 Jahre Modeflüsterin”

Am 10. April wurde die Modeflüsterin 4 Jahre alt. Aus diesem Anlass gab es fünf tolle Preise zu gewinnen. Die folgenden Leserinnen konnten sie ergattern:

  1. Preis: Alexa (ABOUT YOU-Gutschein über 125,00 €)
  2. Preis: Ela (ABOUT YOU-Gutschein über 125,00 €)
  3. Preis: Ute (T-Shirt “Sky” des fairen Modelabels Lillika Eden)
  4. Preis: Inka (T-Shirt “Sky” des fairen Modelabels Lillika Eden)
  5. Preis: Christina (T-Shirt “Sky” des fairen Modelabels Lillika Eden)

Ich gratuliere allen Gewinnerinnen sehr herzlich!

48 Kommentare

  1. hallo stephanie,
    das ist ein interessantes Posting.
    Mit Verlaub: wie kann Frau (auch Mann) eine “Bomberjacke” mit krasser Deutigkeit und/oder einen Military-Parka mit Tarnmuster modisch “cool” finden.
    Nichts für ungut 😉
    tara

    • Modeflüsterin

      Liebe tara,

      das geht ganz einfach: Genauso wie man einen Trenchcoat oder eine Baggy-Hose cool finden kann. Viele der heute von Frauen als Casual Wear getragenen Kleidungsstücke kommen aus der Männermode und dort nicht selten aus dem militärischen Bereich. Denn ähnlich wie in der Technik wurden viele Entwicklungen, was Schnitte und Stoffe angeht, erst für den militärischen Bereich gemacht, um dann aus praktischen Gründen auch in den zivilen Bereich übernommen zu werden. Dass es heute ein weltweites Internet gibt, hängt beispielsweise damit zusammen, dass Forscher einen Weg gesucht haben, bei ihrer Kommunikation nicht von einem Server oder einer Leitung abhängig zu sein. Und die geräumigen, gut verschließbaren, praktischen Taschen, zusammen mit wetterbeständigen, belastbaren Materialien und winddichten Tunnelzügen oder anderen Details, die das Leben draußen angenehmer machen, haben sich eben auch in der Mode durchgesetzt. That’s life.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • liebe stephanie,
        danke für das informative feedback. da steckt viel fantasie drin – als künstlerische freiheit kann ich das aushalten :-)- political correctness-mäßig eher nicht. schon manche fashion-konzerne haben sich kritisieren lassen müssen wegen solcher kleidungsstücke. und welche frau will schon männlich-militärisch aussehen?
        gruß
        tara

        • Modeflüsterin

          Liebe Tara,

          auch hier halte ich es mit künstlerischer Freiheit und Toleranz. Die Mode bedient sich aller modischer Details aus allen verfügbaren Quellen aus allen Bereichen, Kultur- und Zeitzonen sowie historischen Epochen. Diese setzt sie zu immer neuen Designs zusammen. So entsteht ein unerschöpflicher Pool an Kreationen, die in den populären Fundus aufgenommen werden und ihre vielleicht einmal vorhandene, politische oder militärische Aussage völlig verloren haben. Eine Jacke in Eggshape, mit Reißverschluss und Bündchen mag dann vielleicht noch “Bomberjacke” oder Blouson genannt werden, hat aber mit ihrem Ursprung nicht mehr das Geringste zu tun. Sie wird in Satin und Blumenmuster sicherlich nicht mehr an ihren militärischen Ursprung erinnern. Und sie wird von allen Frauen getragen, denen Form und Design gefallen. Ebenso ist es mit militärischen Tarnmustern. Diese sind schon längst kein Symbol mehr für eine militante Gesinnung, sondern ein modisches Dessin, das in ganz unterschiedlichen Formen, Farben, mit Verzierungen, Stickereien und Patchwork immer wieder neu interpretiert wird. Und ja, es gibt viele Frauen, denen das Muster gefällt – ganz unabhängig davon, dass dieses irgendwann einmal für die Tarnung erfunden wurde. Und es kommt nicht von ungefähr, dass Parkas so beliebt sind. Sie sind einfach praktisch. Richtig kombiniert können sie feminin oder zumindest sportlich-leger und cool wirken. Und wenn eine Frau tatsächlich damit männlich-militärisch aussehen will, dann ist sie völlig frei, das auch so umzusetzen.
          Ganz ehrlich? Ich finde, da gibt es einige T-Shirt-Sprüche, die weit politischer sind, als eine Bomberjacke oder ein Parka in Olivgrün. Und selbst die meisten davon sind von der Meinungsfreiheit gedeckt. Liebe Tara, es gibt einige wichtige, gesellschaftliche Bereiche, in denen man sich wirklich auf breiter Front über die fehlende “political correctness” aufregen müsste – weit mehr, als das derzeit geschieht. Die Kreationen der Mode gehören für mich nicht dazu. Sofern einzelne Kleidungsstücke nicht explizit von Gruppen getragen werden, um damit ihre politische Haltung zu demonstrieren und gegen unsere demokratischen Grundwerte vorzugehen, gehören für mich modische Entwürfe in die Rubrik “reine Geschmackssache”.

          Einen schönen Sonntag noch für Dich!
          Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Hallo Tara,

      vom krasser Deutigkeit kann bei den meisten der aktuellen Bomberjacken wahrlich nicht die Rede sein. Es fragt sich vielmehr, ob es eine krasse Deutigkeit bei Kleidung überhaupt geben kann. Die Bomberjacke wurde sowohl von radikalen Linken als auch von radikalen Rechten als Kleidungsstück okkupiert. RapperInnen tragen sie, PilotInnen tragen sie, warum also nicht auch Emma Normalverbraucherin? Der Parka wurde gar zur “Uniform” der Friedensbewegung in den späten 70ern und frühen 80ern. Natürlich haftet diesen Kleidungsformen in ihren jeweiligen modischen Neuauflagen noch etwas ihrer ursprünglichen Bedeutung an, aber je nach Verarbeitung und Kombination – sprich Kontext – verändert sich eben auch die Botschaft der Klamotte. Hier hab ich zwei Interpretationen der Bomberjacke genauer unter die Lupe genommen: http://www.mamamachtsachen.de/2016/03/09/de-re-constructing-the-bomber/
      Und: ich möchte mich als Frau nicht auf weiblich-niedlich-nett reduziert sehen in meiner Kleidung. Ab und an gibt’s Momente, wo mir die Rüstung Fliegerjacke ganz recht ist.

  2. Liebe Stephanie,
    meine Sonntags-Planung ist heute ins Wasser gefallen: mittlerweile schneit es sogar…..was tun? Gemütlich frühstücken, Laptop an und nachschauen: juhu- der Blogbeitrag der Modeflüsterin ist schon online!
    Planänderung: Prosecco und gute Musik bereitstellen- und den Nachmittag mit einem Kleiderschrank-Check verbringen. Aussortieren, Neusortieren, Basics-Analyse, neue Kombis probieren,
    nötige Ergänzungen planen.
    Der Sonntag ist gerettet- danke für Ihre tollen Anregungen!!!
    Viele Grüße, Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      das freut mich, dass ich Sie inspirieren konnte! Aber immer schön prüfen, ob es auch Ihr eigener Stil ist! Es ist alles ein Kann, kein Muss. Viel Spaß weiterhin beim Kleiderschrank-Shopping!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Violetta

    Liebe Stephanie!
    Du meine Güte! Irgendetwas stimmt nicht mit mir.
    Keines von diesen Basics habe ich in meinem Kleiderschrank. Und keines davon werde ich mir anschaffen.
    Am ehesten vielleicht noch eine blaue Bluse, wobei meine blauen Blusen eher Shirtblusen sind.
    Für mich unmöglich und untragbar: ein schulterfreies Oberteil, da ich einen BH bzw. einen Body darunter tragen muss! Ein Tennispullover passt nicht zu mir, ebenso wenig wie ein ein Parka. Über destroyed Jeans habe ich mich schon einmal geäußert und habe tatsächlich wenig Verständnis für zerstörte Outfits (vielleicht weil ich auch nicht viel mit der Punkkultur anfangen kann). Schlaghosen habe ich letztes Jahr aus meinem Schrank verbannt, da ich mich einfach nicht wohl darin gefühlt habe, obwohl ich lange und schlanke Beine besitze. Unmöglich finde ich tatsächlich schon immer den Hosenrock! Auch wenn er heute Culotte heißt. Darin würde ich wahrscheinlich wie ein Fass aussehen, ebenso wie in einem Blouson. OMG!- ein Jumpsuit, darin würde ich eine schreckliche Figur abgeben.

    Was mache ich nun? Viel Geld sparen und mir ein paar schöne Shiftkleider zulegen.

    Ganz liebe Grüße
    von Deiner verstörten Violetta

    • Modeflüsterin

      Liebe Violetta,

      ja, genau. Das würde ich jetzt an Deiner Stelle auch machen 😉 Sorry, dass für Dich dieses Mal so wenig dabei ist! Aber ist das nicht der beste Beweis, wie individuell doch Stil ist? Bleib bei Deiner Konsequenz – das ist bewundernswert und spart Geld!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Violetta

    Bitte kein “Sorry”.
    Ich liebe deinen Blog und deine Beiträge und freue mich jeden Sonntag darauf.
    Und Danke für die Korrekturen!
    LG
    V

  5. Liebe Stephanie, also gleich zu deiner ersten Frage: nein, ich mache tatsächlich keine Inventur im Kleiderschrank. Auch nicht als Modebloggerin. Ich sortiere das im Kopf und sortiere im Laufe des Jahres immer mal wieder. 🙂 Flared cropped Jeans liebe ich sehr. Und mit Culottes hatte ich ewig ein Problem bis ich die richtige gefunden habe! Aufgrund dieser Erfahrung sage ich auch zum Jumpsuit nicht mehr “nein” obwohl ich noch nicht den passenden gefunden habe…ich wünsche dir einen schönen Sonntag und LG Sabina

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      ich glaube, dass Du mit Deinen Kleidungsstücken, die ich immer so auf Deinem Blog sehe, keine Gefahr läufst, nicht zeitgemäß auszusehen 😉 Ich muss da mit meinen vielen zeitlosen Basics im Schrank schon eher aufpassen und ab und zu ein trendy Teil dazwischen werfen… Und den Jumpsuit zu finden, der wirklich optimal passt und dann auch noch in der idealen Farbe, ist die berüchtigte Nadel im Heuhaufen. Leider. Aber ich wünsche Dir viele Glück bei der Suche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Ingrid Kümmerle

    Liebe Stephanie,
    ich findes es interessant , dass du im Frühjahr keine Röcke trägst und diese für dich auch zum “business” gehören.
    Ich werde mir auch keine Röcke mehr kaufen, angeregt durch dich. Irgendwie finde ich nie das richtige Oberteil dazu, entweder passt die Farbe nicht oder die Paßform.
    Ein Oberteil zur Hosen ist schnell gefunden, vorallendingen zu einer weißen oder blauen Denimhose. Im letzten Jahr habe ich alle Schlaghosen aussortiert. Habe erst jetzt erkannt, dass sie einen guten Ausgleich zu meinen geraden Schultern bilden. (Irgendwie ist mein Blick nicht bis zu meinen Schulterpartien gewandert, sondern direkt auf mein Gesicht übergesprungen). Jetzt shoppe ich sie wieder neu. Und erfreue mich an der Selbsterkenntnis.
    Einen schönen Sonntag.

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      dass ich fast nie Röcke in der Freizeit trage, hängt auch damit zusammen, dass ich mich in Röcken anders bewege bzw. meine Bewegungsfreiheit als eingeschränkt empfinde. Und das nehme ich nur für berufliche Anlässe in Kauf, wenn es ohnehin gesetzter zugeht. Im Sommer hingegen ist ein Rock eine willkommene und luftigere Alternative zur Hose. Dann muss es bei mir aber auch ein unkomplizierter Rock sein, der bequem ist und den ich mit meinen Tops leicht kombinieren kann. Das ist aber wirklich eine ganz persönliche Sache, die Dich auf keinen Fall allzu sehr in Deiner eigenen Wahl beeinflussen sollte… Es sei denn, Du fühlst da ähnlich 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. liebe stefanie,
    danke für ausführliche belehrung. da hab ich ja mal endlich etwas über geschmacklosigkeit gelernt.
    danke + dir auch einen schönen sonntag noch
    tara

  8. Liebe Stephanie, sehr interessiert habe ich die Infos verschlungen, und mich jünger gefühlt. Die 70er Mode, ja ja, Vieles habe ich damals getragen, Viel nicht leiden gemocht. Weil ich militärisch anmutende Mode nicht mag, werde ich für den Herbst sparen. Falls ich das schaffe. Ich habe leider festgestellt, dass mein Stil schwankt! Hilfe, und jetzt? Das irritiert mich doch sehr und verführt zu Mehrausgaben. Oder geht das jedem so? Kein Wunder, dass ich kombinieren so schwierig finde. Eine lila Tunika mit Häkelsaum, vor Monaten gekauft, sorgt für Unwohlsein, passt aber zu sehr Vielem. Aussortieren oder nicht? Die Entscheidung fällt mir schwer, vielleicht habe ich in 14 Tagen die “Häkelsaumphase”? Ich stecke also fest, und tue mich sehr schwer mit Modeentscheidungen. Die Ich-weiss-nicht-Kiste ist rappelvoll…
    In den 70ern gabs Jeans, Parka und Megaschals. Einfach ein lässiger Style.
    Und jetzt bin ich irgendwie zwischen feminin-romantisch, klassisch, historisch und Dandy eingeklemmt.
    Basics finde ich im Trend nicht, vielleicht der ideale Zeitpunkt, die perfekte Jeans zu finden.
    Bin gespannt auf den nächsten Teil und wünsche Dir eine schöne Woche! Liebe Grüße Meike
    .

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      vielleicht bist Du einfach ein Mensch mit sehr vielen, fast gleich stark ausgeprägten Facetten, die alle einmal gelebt werden wollen? Ich kann Dir dazu nur den Tipp geben: Beobachte einmal genau, wann und in welchen Situationen Deines Lebens Du Dich in welcher stilistischen Weise ausdrücken möchtest. Oft hängt das mit der inneren Einstellung zusammen, mit der man bestimmten Anlässen im Leben begegnet. Und dann gibt es da noch den Tipp, die gerne (!) getragenen Kleidungsstücke wieder verkehrt herum in den Schrank zu hängen bzw. einzuordnen, sodass Du nach einiger Zeit besser erkennen kannst, welche Stücke Du tatsächlich nie trägst.
      Zudem gibt es auch Frauen, die sich mit Kleidung kreativ ausdrücken wollen und daher ein größeres Repertoire benötigen. Das ist dann eher wie ein Künstler zu sehen, der eben seine Farben braucht, um sich künstlerisch auszudrücken. Wie viele das dann im Einzelfall sind, variiert aber auch beträchtlich…
      Falls Du Deine Kleidung wirklich einschränken willst und mehr Klarheit erzielen möchtest, dann hilft wahrscheinlich nur eine gute Stilberatung. Oder mein obiger Tipp bringt Dich schon wieder ein wenig weiter. Ich wünsche Dir alles Gute dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie, herzlichen Dank für die ausführliche Antwort, die vielen Ideen sind klasse! Irgendwie trifft alles zu,das werde ich beobachten. Interessant, wie Du das siehst. Gestern hatte ich einen “Casualtag” mit schwarzem Kleid im sixties-Style, hohen Stiefeln und pinkem Softshellmantel. Und fühlte mich pudelwohl :). Mit der Stilberatung liebäugle ich schon eine Weile, da wird anstatt in Kleidung -hoffentlich schaffe ich es- investiert. Liebe Grüße Meike

  9. Liebe Stephanie,

    da ist sie ja, die Armyjacke! Ich hatte mich März in eine von Anine Bing verliebt und zum Geburtstag bekommen. Khaki steht mir einfach, und der Schnitt ist lässig und geht zu allem 🙂 Ich verbinde da auch nichts Politisches damit – mir ist viel wichtiger, dass meine Jacke unter menschenwürdigen Bedingungen und ohne Tierleid gefertigt wurde…aber da reagiert jeder auf was anderes…

    Ansonsten habe ich ein hellblaues Oversize-Hemd und eine Jeansculotte. Schlagjeans habe ich sooo lange getragen, die habe ich noch immer satt, Carmen-Ausschnitte sind mir zu feminin (dann lieber ein Off-Shoulder-Shirt).

    Schrankinventur mache ich regelmässig – allerdings ordne und falte ich gerade neu nach Marie Kondo, und ich glaube, da muss doch noch einiges raus.

    Ich trage Röcke und Kleider übrigens supergern im Winter mit dicken Strümpfen oder im Sommer, dann ohne. Während des Übergangs nicht so gern, die feinen Strümpfe nerven 😉

    Herzlichen Gruss

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      ich finde die Carmen-Blusen für mich auch zu romantisch-feminin. Daher bevorzuge ich auch die T-Shirts mit frei gelegten Schultern. Da sind wir uns mal wieder ähnlich 🙂
      Das Buch von Marie Kondo habe ich auch gelesen und fand es am Anfang etwas befremdlich, dann aber habe ich das ganze gleich im Bad ausprobiert – mit fantastischen Effekten. Mit der Falttechnik habe ich noch meine Probleme. Das funktioniert bei mir nur in Schubladen, nicht in Schränken mit Regalbrettern. Da muss ich stapeln. Aber das wäre vielleicht glatt einmal ein Thema für einen Blogbeitrag…

      Dir wünsche ich eine schöne Woche und grüße Dich sehr herzlich!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • …ja, für Kondo braucht man Schubladen, das stimmt! Ich habe für meine Tshirts extra umorganisiert und eine grosse Schublade, in der Handtücher untergebracht waren, frei gemacht. Das Ergebnis ist traumhaft – ästhetisch und praktisch. Ich finde vieles ja auch befremdlich – aber einiges genial. Auch den Ansatz, ungeliebte Dinge ohne schlechtes Gewissen gehen zu lassen, weil sie ihren Zweck doch erfüllt haben, und wenn es nur der Moment der Freude beim Kauf war.

        • Modeflüsterin

          Liebe Diana,

          ja, aus psychologischer Sicht sind die Tipps wirklich interessant, nicht wahr?
          Hast Du keine Probleme mit Knitterfalten, wenn Du die T-Shirts so klein faltest?

          Liebe Grüße von
          Stephanie

          • Liebe Stephanie,

            nein, es gibt keine Probleme mit Knitterfalten – ich glaube, weil kein Druck von oben kommt!

            Liebe Grüsse

            Diana

          • Modeflüsterin

            Danke Dir, Diana! Dann muss ich das vielleicht auch mal probieren… 😉

            Liebe Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Claudia Elisabeth

    Ich traue mich ja kaum, es zu sagen, aber ich finde die ewigen Jeans so langweilig und bieder. Im Sommer kommen noch Jeansröcke und abgeschnittene Jeans dazu – und das seit sehr vielen Jahren. Ich mag das typische Jeansblau sehr gern, aber Denim trage ich in diesem Leben nicht mehr.
    Mit der Auswahl letzte Woche konnte ich mich identifizieren, aber diese trendy Basics finde ich (sorry!)scheußlich.
    Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Deinen Blog liebe und schon oft weiter empfohlen habe?

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      das tut mir leid, dass für Dich bei dieser Auswahl nicht das Passende dabei ist! Mode ist und bleibt eben Typ- und Geschmackssache 😉 Und eigentlich ist es ja gut so. Denn sonst würden wir tatsächlich alle gleich herumlaufen, wie ja schon eine andere Leserin hier treffend bemerkt hat.
      Aber vielleicht konnte ich Dich zumindest dazu inspirieren, darüber nachzudenken, wie Deine trendy Basics aussehen würden? Dann wäre dies schon ein erster Schritt: Jeans sind es definitiv nicht. Vielleicht brauchst Du ausgefallenere Stücke, buntere Sachen, mehr Opulenz oder femininere Teile? Das wäre ein Ansatzpunkt. Ich hoffe, Du findest Deine eigenen Trendteile! Und wenn nicht: Man muss ja auch nicht in jeder Saison etwas Neues kaufen…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Claudia Elisabeth

        Liebe Stephanie,
        ich kaufe wenig und sehr überlegt. Seit einigen Jahren baue ich mir eine Kollektion von Kleidern auf – zum Glück gibt es ja wieder welche! Und ich komme meinem Ziel, nur noch Lieblingsstücke im Schrank zu haben immer näher. Trends kann ich gut auslassen, ich tendiere zum Reduzierten, Cleanen.

        • Modeflüsterin

          Liebe Claudia,

          das klingt aber spannend! Dann bist Du ab sofort bei mir die “Kleider-Queen” 😉 Und auch das mit dem clean und reduziert hört sich für mich immer sehr verlockend an… Danke für diesen kleinen, virtuellen Einblick in Deinen Kleiderschrank!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Claudia Elisabeth

            Liebe Stephanie,
            spannend für mich war es, als ich vor einigen Jahren beschloss, ausschließlich Kleider und Röcke zu tragen. Wie lange würde ich das durchhalten? Ich habe meine Hosen in einen separaten Schrank verstaut und da sind sie noch. (Mein Gewicht ist über mehr als 40 Jahre unverändert und es sind Marlenehosen aus Seidentweed darunter, sommerliche Palazzohosen, klassische Chinos – ich glaube, wollte ich sie tragen, ginge das, modisch gesehen.)
            Problematisch war eigentlich nur, immer die passenden Schuhe zu den Kleidern zu finden. In Herbst und Winter natürlich Stiefeletten, aber zierliche Sandalen mit gutem Fußbett, Pumps,die nicht nach Oma aussehen… da waren die Hosen weniger anspruchsvoll.
            Dein Half-Tuck-Beitrag war sehr hilfreich bei der Frage nach den passenden Oberteilen zu Röcken – da musste ich einsehen, dass, wie auch oben schon geschrieben wurde, längst nicht jedes Oberteil “geht”. Auch hier ist die Wintergarderobe einfacher, Cardigans, die meisten Pullover – Blusen sind oft schwierig.
            Und könnte bitte, bitte mal jemand der Modeindustrie mitteilen, dass Frauen sich Kleider mit Ärmeln wünschen? Jawohl, auch im Sommer hätten wir gern eine Auswahl von Kleidern mit luftigen Ärmeln bis Mitte Oberarm oder bis zum Ellenbogen.
            Liebe Grüße
            Claudia

          • Modeflüsterin

            Liebe Claudia,

            40 Jahre das gleiche Gewicht zu halten – das ist beeindruckend! Und wenn dann noch all die schönen Kleidungsstücke immer noch passen… – alleine bei der Aufstellung der aussortierten Hosen werde ich wehmütig 😉
            Die ganze Garderobe auf Kleider und Röcke umzustellen, kann ich mir persönlich sehr schwer vorstellen. Aber wenn es zur Stilpersönlichkeit passt, ist das nur konsequent.
            Die Forderung nach mehr Kleidern mit Ärmeln – vor allem im Sommer – unterschreibe ich sofort!

            Herzliche Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie,

    Schon letzte Woche wunderte ich mich, wie dünnhäutig manche Frauen auf das Thema Basics reagieren. Da haben aber einige deinen Blog nicht ganz durchstöbert und die Philosophie noch nicht verinnerlicht 😉

    Für mich ist diesmal auch nicht viel dabei, aber so what. Ich möchte dir heute meine Bewunderung zollen, wie klug und respektvoll du auf jeden Kommentar antwortest. Hut ab!

    Zum Thema Military etc nur ein Wort: ich finde das Verwischen von Geschlechtergrenzen in der Mode hochspannend und sehr zeitgemäß. Natürlich muss (und soll!) man nicht jeden Trend mitmachen, aber alleine die Möglichkeiten zu haben ist eine tolle Errungenschaft .

    Liebe Grüße,
    Jessie

    • Modeflüsterin

      Liebe Jessie,

      vielen Dank für Deine lieben Worte! Ich finde es wichtig, dass der Dialog hier möglichst sachlich und respektvoll bleibt, auch wenn unterschiedliche Meinungen geäußert werden.

      Und da ich selbst zu den Frauen gehöre, die androgyne Stilanteile haben, finde ich es natürlich begrüßenswert, dass sich Frauen heutzutage aus dem gesamten Spektrum der Stilelemente bedienen können. Heute Lady, morgen Vamp und übermorgen Rockerbraut – diese Freiheit ist keineswegs selbstverständlich und ich finde sie herrlich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Ich bin ein grosser Fan dieses Blogs, habe vermutlich die meisten Artikel gelesen und bestimmt auch die Philosophie verstanden 😉 Dennoch fühle auch ich mich etwas angepiekt von den letzten beiden Beiträgen. Interessant, warum bloß? Tatsächlich besitze auch ich keine einzige Jeans, keinen Pullover mit spitzem Ausschnitt und keine einzige Bluse. Sportliche Kleidung ist überhaupt nicht meins, ich mag elegante, weibliche Mode. Und die ist verdammt schwer zu bekommen. Deshalb nähe ich seit längerem die meisten Sachen selbst. Das erklärt aber noch nicht, warum ich so unangenehm berührt bin. Vielleicht geht mir manchmal einfach die sportliche Dominanz hierzulande auf die Nerven, die eine blaue Hemdbluse als Trendteil der Saison begrüßt, während man in der ganzen Stadt keinen Pullover mit eckigem Ausschnitt auftreiben kann 🙁

    • Modeflüsterin

      Liebe Jana,

      ja, wenn man als Leserin sehr viele feminine Stilanteile hat, dann kommt man bei der aktuellen Blogserie wohl nicht auf seine Kosten. Oder zumindest nur mit sehr viel “Übersetzungsarbeit” 😉
      Denn in meiner Freizeit bin ich nun mal überwiegend ein Tomboy, also eher sportlich-klassisch bis androgyn. Daher sind auch meine Freizeit-Basics eher von der sportlichen Sorte. Und alles andere wäre an dieser Stelle einfach nicht authentisch gewesen.

      Allerdings gebe ich Dir völlig Recht, dass diese Stilrichtung derzeit in den Geschäften bei weitem überwiegt. Von Unisex über Streetware bis hin zu Utility Mode – der modische Zeitgeist tendiert eindeutig zur Lässig-Kultur. Und auch die meisten Trends gehen – mit wenigen Ausnahmen – in diese Richtung. Da haben es feminine Stiltypen schon sehr schwer, sich angemessen repräsentiert zu fühlen.

      Was die Modeflüsterin angeht: Es wird bestimmt auch wieder Beiträge geben, in denen die femininen Leserinnen sich angesprochen fühlen. Was die Wünsche der Leserinnen in meiner Themen-Sammlung angeht, so schlägt das Stil-Barometer in die eine, wie andere Seite aus. Letztendlich ist es doch die kreative Vielfalt, die Mode so interessant macht. Und diese zelebriere ich nur allzu gerne hier, auf dem Blog, zusammen mit den Leserinnen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stefanie,
    die Beiträge sind so schön lebendig, wie auch Mode sein sollte.
    Mode heißt ja auch sich ausprobieren können/wollen. Und vorallendingen sich darin wohlfühlen. Dies merkt “frau” direkt.
    Stil brauche ich auf jeden Fall im “business”, und dort ist manchmal Mode nicht willkommen bzw. nur wohldosiert.
    Ja, auch ich bin ein tomboy.
    Einen schönen Tag

    • Modeflüsterin

      Liebe Ingrid,

      herzlichen Dank für Deine schöne Rückmeldung zum Beitrag! Ja! Die Modewelt ist vielfältig! Und daher kann diese kleine, persönliche Auswahl auch nur ein Mini-Teilchen des großen weiten Mode-Planeten sein. Und die Erfahrung, dass es beruflich nicht allzu offensiv modisch sein sollte, habe ich auch schon gemacht – ich sage nur “Corporate Culture” 😉 Glücklicherweise tendiere ich auch nicht unbedingt zum großen, opulenten Auftritt…

      Liebe Grüße von Tomboy zu Tomboy sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,
    Mir gefällt die Blogserie sehr gut.
    Auch wenn es hier gar nicht vorgestellt wurde: Seit langem liebäugele ich mit einem Maxikleid. Ich zögere zum einen, weil meine optimale Kleiderlänge eigentlich knielang ist und zum anderen, weil ich nicht weiß, wie ich es alltagstauglich/bürotauglich stylen kann, da ein Maxikleid mich immer an Boho-Style oder Urlaub erinnert. Dein schönes Bild mit dem Jumpsuit hat mich inspiriert, es mit einer Bluse darunter zu versuchen. Nun ist ein Maxikleid mit graphischem Muster bestellt und unterwegs. Ich bin gespannt, wie es wird….
    Danke für die Inspiration!
    Herzliche Grüße
    Ariadne

    • Modeflüsterin

      Liebe Ariadne,

      ob das mit dem Maxikleid bürotauglich sein kann, hängt von so vielen Wenns und Abers ab, dass man das nicht allgemein beurteilen kann. Stoff, Farbe/Dessin und Schnitt sind wichtig, das Büroumfeld ist wichtig und ob es zu Deinem Stiltyp passt, spielt ebenfalls eine Rolle. Ich kenne auf jeden Fall durchaus Frauen in kreativen Berufen, die damit locker durch kommen. Zu bunt oder auffällig gemustert würde ich aber ein Maxikleid im Büro eher nicht tragen…
      Bin gespannt auf Deine Erfahrung 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Modeflüsterin,

    ganz allgemein bin ich von Deinem Blog schon seit einer ganzen Weile begeistert. Ich freue mich immer auf den neuen Beitrag und finde auch immer wieder in den älteren Beiträgen Interessantes und Inspirierendes.

    Zu den beiden letzten Posts muss ich auch sagen, dass Du tolle, unkomplizierte und gut zu kombinierende Basics beschreibst. Ich beneide jede Frau, die diesen relativ sportlichen Stil tragen kann, denn so kann man wirklich eine gut funktionierende und leicht weiterzuentwickelnde Freizeitgarderobe für jede Saison aufbauen.

    Ich selbst sehe leider in Ringelshirts, klassischen Hemdblusen, Hemdblusenkleidern, Parkas, Bomberjacken, Sneakers oder gar Westen und (Du nennst es nicht, aber es ist ja auch weitverbreitet) Polohemden grauenvoll langweilig aus. Habe alles ausprobiert, weil ich es auch schön unkompliziert haben wollte – geht aber gar nicht.

    Die Schlaghose habe ich allerdings lezten Winter wiederentdeckt. Das ist nach der ganzen Zeit in Röhren eine Abwechslung und gibt dem Outfit mal wieder eine andere Richtung. Dazu trage ich Schuhe mit Blockabsätzen – so kann ich die Sneakers vermeiden und laufe trotzdem relativ bequem.

    Röcke und Kleider- das ist auch so ein Kapitel. Ich trage sie eigentlich gerne, besonders Kleider, jetzt im Frühjahr habe ich allerdings ein Strumpfproblem – die Beine sind eben noch kalkweiß und die winterlichen blickdichten Strumpfhosen oder gar Stiefel mag ich auch nicht mehr.

    Also ich gehöre auf jeden Fall zu denjenigen, die sich auf Anregungen für andere Modestile freuen.
    Ganz liebe Grüße
    Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      nach Deiner Beschreibung bist Du wirklich überhaupt kein sportlich-legerer Stiltyp! Ich könnte fast wetten, dass Du ein paar veritable Boho-Stil-Anteile in Dir trägst… Das schließe ich jetzt einfach mal aus Deiner Begeisterung für Schlaghosen. Denn das schlabbernde, wehende Stöffchen und Plateau-Schuhe dazu sind ja der Inbegriff der 70er-Jahre-Mode. Sind Deine Kleidungsstücke oft aufwändig verziert oder haben voluminös schlabbernde Zonen? Dann weist das auch darauf hin. Hast Du schon mal den Beitrag zu den typischen Stil-Elementen des Boho-Stils gelesen? Das könnte Dich vielleicht interessieren. Und weitere Anregungen wird es sicherlich auch zu anderen Stilrichtungen wieder geben 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Ich bin immer etwas zu geizig, um mir Modezeitschriften zu kaufen.
    (Das Geld gebe ich lieber für Kleidung oder Kosmetik aus. Haha!)
    Deshalb freue ich mich um so mehr, wenn ich dann einmal beim Friseur eine “Vogue”, “Brigitte” oder “Instyle” in die Finger bekomme. Am Sonnabend war es mal wieder so weit und es ging mir zunächst wie Violetta: Ich zog ein langes Gesicht, weil ich mit den Trends dieser Saison überhaupt nichts anfangen kann. Blumenmuster mag ich sowieso nicht, Jumpsuits finde ich unpraktisch, Schlaghosen stehen mir nicht …
    Ich hatte schon darauf gewettet, dass Du das Streifenhemd in Deine Liste aufnehmen würdest …
    ^_^

    Obwohl die Modehits dieser Saison insgesamt nicht mein Fall sind, habe ich doch zwei Stücke gefunden, die ich mir gern besorgen würde, nämlich das schulterfreie Top und einen Blouson. Ich weiß auch genau, wie letzterer aussehen soll: nämlich taillenkurz, lila und aus einem leichten, seidigen Stoff, womit wieder klar ist, dass ich keinen finden werde, der mir gefällt …
    -.-‘
    Zu dem schulterfreien Top benötigt man nat. einen trägerlosen BH, das ist klar. Da habe ich schon gemerkt, dass die Suche schwierig ist. Ich glaube, ich nehme doch mal mit der BH-Queen Kontakt auf …
    Den Total-Jeans-Look mag ich auch, aber da haben wir wieder das Problem, dass mir keine einzige Jeanshose steht. Und meinen schönen knielangen, A-färmigen Jeansrock habe ich leider, leider vor vielen Jahren (als ich mal keine Ahnung hatte) entsorgt. Ich könnte mich heute deswegen in den Hintern beißen! Grmpf!
    Ich bewundere Ingrid für ihre Gelassenheit.

    Zu den Löcher-Jeans: Neulich unterhielt ich mich mit meiner Mutter darüber und wir waren uns einig, dass das ein bescheuerter Trend ist. Dann fiel mir meine Jugendzeit ein: Da haben wir uns absichtlich Löcher in unsere Jeans geschnitten, weil wir das so cool fanden.
    Mode ist eben manchmal verrückt. Jedem Tierchen sein Plaisierchen …

    Zum Hippie-Style: Ich wollte ja nicht hören letztes Jahr und dachte, ich muss mir unbedingt ein Hippie-Outfit zulegen. Dann kaufte ich mir einen Schlapphut und ein buntes Armband und rannte mit Jeans, schlabberigem Pulli und dekoriert mit einem ganzen Schmuckkasten (sämtliche Silber-Armreifen, Layer-Ketten mit lustigen Anhängern und Ethno-Ohrhängern) los. Ich fühlte mich den ganzen Tag unwohl und verkleidet und war am Abend froh, als ich mich ausziehen konnte. Das Armband und die Kettenanhänger habe ich meiner Nichte vermacht, das Oberteil und die Hose aus meinem Kleiderschrank aussortiert. Die Ohrhänger und der Schlapphut liegen hier noch rum …
    Tja, ich weiß, Du hattest mich gewarnt …
    Ich glaube, ich bin geheilt.
    Oder?

    Witzig! Du empfindest Deine Bewegungsfreiheit im Rock als eingeschränkt, mir geht es mit der Hose so: Erst mal muss ich einen String-Tanga anziehen. Da fühle ich mich schon nicht so wohl. Dann denke ich die ganze Zeit: ‘Ich habe wieder nicht genug trainiert … Sieht mein Hintern doof aus? Sind meine Oberschenkel zu fett? Immer schön den Bauch einziehen … Die da gucken komisch … Wahrscheinlich, weil ich doch schon zu alt bin für diesen Look …’ Dann muss ich dauernd die Hose hochziehen oder das T-Shirt runter …
    Dann ist mir kalt am Rücken, weil es irgendwo reinzieht. Wenn ich aber ein Unterhemd darunter trage, dann rutscht es aus der Hose oder bildet Knäuel oder trägt auf …
    Stichwort: “Sorglose Bewegungsfreiheit!”
    Also, wenn ich mir das so durchlese, kommen mir Zweifel daran, ob ich überhaupt noch Hosen tragen sollte …
    XD
    Und im Gegensatz zu Diana finde ich gerade die Feinstrumpfhosen optimal: Man schwitzt nicht, man scheuert sich nicht die Füße wund und man sieht perfekt aus. Bei sehr hochsommerlichen Temperaturen ersetze ich die Strumpfhosen durch halterlose Strümpfe. Das ist für mich prima luftig und ich fühle mich trotzdem angezogen. So ist eben jeder anders …

    Meike, das Gefühl mit den Stilschwankungen habe ich auch: Heute Morgen gefiel mir mein (bisher so geliebter) Uhu-Schal nicht mehr. Ich fand ihn kitschig und kindisch, und überhaupt auch noch blöd zu kombinieren. Jetzt liegt er erst mal im “Wahrscheinlich-Weg-Weg”. Haha!
    Und der GAU: Neulich, als es wärmer wurde, wollte ich “endlich” wieder meinen Lieblingsklassiker des letzten Jahres (das Conny-Outfit aus schwarzer Longbluse und grau-weiß gestreifter Kurzweste) anziehen und: Ich fand es scheußlich! Hilfeeee!!
    Ich glaube, wir sind einfach auf der Suche nach dem eigenen Stil einen Schritt weiter als vor Kurzem und merken irgendwie intuitiv: ‘Nein, das passt einfach nicht zu mir!’
    Ich lege erst mal beiseite, was ich nicht mehr trage. Wenn ich es dann nach einer Weile immer noch nicht mag, dann kommt es weg.

    So, und jetzt war das wieder ein Roman …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      erste einmal vielen Dank für Deinen erneuten humorvollen “Roman” aus Deinem Mode-Leben! Ich befürchte, dass Du mit Deiner vergeblichen Blouson-Suche recht behalten wirst… Aber manchmal gibt es ja auch glückliche Zufälle. Darauf hoffe ich jetzt einfach mal für Dich und bestelle Dir schon mal die Mode-Fee 😉

      Eine gute, passende Jeans zu finden, ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Da bist Du sicherlich nicht alleine. Und die großen Löcher, die man derzeit an den jungen Mädchen sieht, mache ich natürlich auch nicht mehr mit. Aber ich habe so eine verwaschene Jeans, in der nur so ein paar wenige, geflickte und übersteppte Stellen zu sehen sind. Und die ist – ganz überraschend – meine neue Lieblings-Jeans geworden. Sie passt einfach zu meinen klassisch-zeitlosen Stücken und gibt diesen ein bisschen mehr jugendlichen Pep und Rocker-Attitüde. Aber das ist – wie immer – reine Stilsache.

      Vielleicht noch ein kleiner Tipp zum Thema “Top rutscht aus Hose hinten raus”: Wenn das T-Shirt oder Top selbst nicht lang genug ist, trage ich ein Bauch-weg-Hemdchen im gleichen oder ähnlichen Farbton darunter. Die sind schön lang, liegen eng an und krumpeln daher in der Hose nicht herum. Zudem machen sie ganz nebenbei auch noch eine schöne Linie 😉

      Dir noch eine schöne Woche & herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Danke, danke, liebe Modeflüsterin!
    Ich hoffe, die Fee kommt vorbei. Sonst muss ich den Blouson wohl auch auf meine Nähen-Lassen-Liste setzen …

    Ich glaube, für Dich sind die Destroyed-Jeans nicht nur stilistisch, sondern auch figürlich besser geeignet. Zu Deinen langen Beinen passt das. Bei mir wäre das prinzipiell blödsinnig, wenn ich mir da jetzt Querlinien und Hingucker auf meinen kurzen Oberschenkel applizierte.
    Wenn man richtige Löcher hat, kann man aber auch eine Strumpfhose drunter ziehen, falls man keine Haut zeigen will.

    Ein Bauch-weg-Hemdchen? Davon habe ich noch nie was gehört.
    Klingt wirklich interessant für mich. Muss ich mich mal umsehen …
    Habe mittlerweile auch einen passenden halterlosen BH gefunden und ein schwarzes, schulterfreies Top. Jippieh!!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      also richtige Löcher in den Jeans trage ich auch nicht mehr. Aber die ein oder andere geflickte Stelle macht sich bei mir tatsächlich ganz gut…
      Meine Bauch-weg-Hemdchen sind übrigens von Triumph. Sehen aus wie ganz normale ärmelfreie Tops (Tank Tops), sind aber ab dem Unterbrustbereich verstärkt und dadurch figurformend. Und darüber hinaus im Lagen-Look sehr angenehm zu tragen.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Danke für den Rat! Bei Triumph habe ich noch nicht geschaut.
    (Ich besitze noch gar nichts von Triumph.)
    Bis jetzt fand ich den Stoff der Bauchweg-Hemden immer zu dünn.

    Ich (zur Verkäuferin): “Formt das auch wirklich? Der Stoff kommt mir so dünn vor.”
    Verkäuferin: “Das formt total! Ich habe das selbst ausprobiert! Sie werden sehen!”
    Ich sah … dass die Formkraft eben nicht ausreichte.
    -.-

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      also… 10 Kilos bekommst Du damit nicht weg. Das wäre zu viel verlangt. Aber eine leicht ausgeglichene Taillen-Linie kommt dabei immer raus. Bin gespannt auf Deine Erfahrungen.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Liebe Modeflüsterin,

    ich bin ja nicht übergewichtig. Das ganze Fett konzentriert sich bloß blöderweise im Hüft-Bauch-Oberschenkel-Bereich, wogegen mein Oberkörper eher abgemagert aussieht.
    Ich verstehe das auch nicht, wieso sich das nicht besser verteilt?!
    -.-‘
    Aber 10 kg sind es auf jeden Fall nicht!

    Also, nun der Erfahrungsbericht:
    Ich bin jetzt zum Triumph-Laden gegangen und habe das Bauchweg-Hemdchen mit dem Unterbrustband anprobiert. Das Resultat: Obwohl ich A-Typ bin und kaum Busen habe, war es mir oberhalb der Taille zu eng. Ich habe mich wirklich fast wie in einem Korsett gefühlt. Im Bauch-Hüft-Bereich dagegen (wo ich es dringend brauche) war fast keine Stützwirkung zu spüren.
    ???
    Ich blickte die Verkäuferin an und sagte: “Das passt nicht richtig.”
    Die Verkäuferin verzog das Gesicht: “Hm. Komisch, andere Kunden sind davon begeistert. Aber Sie haben recht; das ist irgendwie nicht optimal bei Ihnen. Da können Sie eigentlich nur noch eine Miederhose tragen.”
    Also ich weiß auch nicht, aber scheinbar bin ich mal wieder ein hoffnungsloser Fall …
    T.T
    Trotzdem vielen Dank für den Rat!!! War einen Versuch wert.

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      das irritiert mich jetzt etwas: Unterbrustband??? Mein Bauch-weg-Hemdchen nennt sich “Trendy Sensation Shirt” und hat kein “Unterbrustband”…. Bist Du sicher, dass Du das Richtige anprobiert hast?
      Wie auch immer: Du bist kein hoffnungsloser Fall! Niemand ist das! Und ich bin sicher, Du wirst auch noch das richtige Untendrunter für genau Deine Figur finden – bestimmt!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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