Zeitlos oder trendy: 12 lässige Mode-Basics für den Frühling (Teil 1)

Dieses Outfit zeigt gleich mehrere meiner typischen, zeitlosen Freizeit-Basics, die im Frühling wieder zum Einsatz kommen: das Ringelshirt, die weiße Bootcut-Jeans und die Jeansjacke. Dazu kombiniere ich ebenfalls zeitlose Accessoires, wie Schal und Slip-ons.

Dieses Outfit zeigt gleich mehrere meiner typischen, zeitlosen Freizeit-Basics, die im Frühling wieder zum Einsatz kommen: das Ringelshirt, die weiße Bootcut-Jeans und die Jeansjacke. Dazu kombiniere ich ebenfalls zeitlose Accessoires, wie Schal und Slip-ons. Und übrigens: Dieses Outfit ist schon fast zwei Jahre alt – ein Beweis mehr, dass der eigene Stil immer zeitlos ist.

Geht es Ihnen auch so? Sobald der Frühling kommt, habe ich den Drang, meinen Kleiderschrank einer Generalüberholung zu unterziehen. Ich durchforste meine Basisgarderobe nach zeitlosen Mode-Basics und überlege, wie ich diese mit zeitgemäßen Mode-Trends aufpeppen kann. Oft ist es so, dass ich im Outfit nur einen Mode-Klassiker gegen ein trendy Kleidungsstück, Schuhe oder Tasche austauschen muss und schon sieht der ganze Look modern aus.

Also zeige ich Ihnen heute und in zwei weiteren Beiträgen, wie mein Mode-Mix aus zeitlosen und trendy Stücken für die Freizeit-Garderobe aussieht. Welches sind die zeitlosen Basics, die das Rückgrat meiner casual Looks ausmachen? Und wie lassen sich diese mit den Trend-Teilen der Saison kombinieren? Lassen Sie sich von meiner Auswahl für Ihren eigenen Freizeit-Look inspirieren!

Die Blogserie „Zeitlos oder trendy…“ umfasst drei Blogbeiträge:

  • Teil 1: 12 zeitlose Mode-Basics für Ihre Freizeit-Garderobe
  • Teil 2: 12 trendy Alternativen für Ihren modernen Freizeit-Look
  • Teil 3: 12 zeitlose und trendy Accessoires für den Casual Look

Zeitlose T-Shirts und lässige Blusen – aber jetzt wieder modern!

1. Einfarbige Basic-T-Shirts – ohne geht gar nicht

Das weiße Basic-T-Shirt darf in meiner Freizeit-Garderobe nicht fehlen. Dieses ist aus Bio-Baumwolle, hat einen leicht taillierten Schnitt und einen großen V-Ausschnitt. Das macht eine tolle Figur.

Das weiße Basic-T-Shirt darf in meiner Freizeit-Garderobe nicht fehlen. Dieses ist aus Bio-Baumwolle, hat einen leicht taillierten Schnitt und einen großen V-Ausschnitt. Das macht eine tolle Figur.

Ohne dieses absolute Basic wäre meine Freizeit-Garderobe nicht denkbar: das schlichte T-Shirt. Ich würde sogar behaupten: Zum Grundstock jeder Freizeit-Garderobe gehören einfarbige T-Shirts in Ihren Basis- und Akzentfarben. Diese sollten so geschnitten sein, dass sie Ihrem Figurtyp schmeicheln und Sie Ihren Lieblings-Look damit umsetzen können. Denken Sie dabei auch an Ihren Lieblings-Lagen-Look!

Durchforsten Sie Ihre Garderobe nach weiten oder engen, gerade oder tailliert geschnittenen, längeren oder kürzeren, Kurz- oder Langarm-T-Shirts mit den Ausschnittformen, die zu Ihrer Figur passen. Und achten Sie darauf, dass die T-Shirts in Bestform sind: glatt und makellos.

2. Das Ringelshirt – ein Klassiker, der jetzt wieder überall zu sehen ist

Dieses Ringelshirt von Marc Cain Sports ist eines meiner Favoriten, da es einen so schön breiten Ausschnitt hat - gut für den A-Typ.

Dieses Ringelshirt von Marc Cain Sports ist eines meiner Favoriten, da es einen so schön breiten Ausschnitt hat – gut für den A-Typ.

Über Ringelshirts habe ich hier schon sehr ausführlich geschrieben. Sie wissen, dass ich diese liebe. Da trifft es sich gut, dass gerade modisch Streifen in jeglicher Art und auf jedem Kleidungsstück wieder angesagt sind. Im Frühling zeigen sich die Fashionistas wieder inflationär mit diesem zeitlosen Mode-Basic. Egal. Da mache ich einfach mal mit.

3. Das Jeanshemd – war es jemals wirklich out?

Ein Jeanshemd ist ein unverwüstliches Basic-Teil für Ihre Freizeit-Garderobe. Es lässt sich auf so viele verschiedene Arten – auch im Lagen-Look! – kombinieren, dass es wirklich jede Frau in einem Outfit integrieren kann. Da trifft es sich gut, dass Jeans in der kommenden Saison der Stoff der Modedesigner-Träume ist und ein Revival erlebt. Also: Raus mit Ihrem Jeanshemd aus der hintersten Ecke des Schranks!

4. Die Tunika – ihre schmeichelnde Vielseitigkeit ist Trumpf

Diese Tunika ist ein Knüller: Transparente Einsätze, ein kombinierter Rundhals-Schlüsselloch-Ausschnitt und abgerundete Säume sowie das Muster sind ein Traum. Und die Farben für den Wintertyp ideal.

Diese Tunika ist ein Knüller: Transparente Einsätze, ein kombinierter Rundhals-Schlüsselloch-Ausschnitt und abgerundete Säume sowie das Muster sind ein Traum. Und die Farben für den Wintertyp ideal.

Blusen im Tunika-Stil sind seit Jahr(zehnt)en aus der Mode nicht wegzudenken. Ob Ihre Tunika nun weit und bunt oder schmal und schlicht ist, hängt von Ihrem persönlichen Stil ab. Bei mir im Schrank gibt es auf jeden Fall immer mindestens eine Tunika in meiner Lieblings-Akzentfarbe. Diese lässt sich ganz schnell über eine Jeans werfen und der lässige Easy Chic für die Freizeit ist perfekt.

Der Pullover für den Grundstock Ihrer Freizeit-Garderobe

5. Der schlichte V-Pullover

In meinem modischen Arsenal hat der schlichte, glatt gestrickte V-Pullover aus (Sommer-)Kaschmir einen festen Stammplatz. Ich habe ihn in meinen Basisfarben und immer auch ein Exemplar in einer knalligen Akzentfarbe. So ein V-Pullover kann schlicht und pur zur Jeans getragen werden. Er macht sich aber auch locker über die Schultern gehängt, als Ersatz für einen Schal oder super-lässig um die Hüften gebunden recht gut. Und wissen Sie was? Auf diese Art getragen ist der Pullover gerade wieder mega-angesagt. Falls Ihr idealer Pullover übrigens einen Rundhals-Ausschnitt hat: auch gut!

Jeans – die ewige Freizeit-Hose für alle Lebenslagen

6. Die weiße Bootcut-Jeans – kleiner Vorgeschmack auf Sommersonne

Die weiße Bootcut-Jeans von Angels wird in Europa gefertigt und hat Powerstretch für weibliche Kurven - I like!

Die weiße Bootcut-Jeans von Angels wird in Europa gefertigt und hat Powerstretch für weibliche Kurven – I like!

Kommt die Sonne, kommt meine weiße Bootcut-Jeans wieder ins Spiel. So ein weißer Jeans-Klassiker hat gleich mehrere Vorteile: Er macht Ihren Look sofort leichter, freundlicher, frühlingshafter. Das Weiß hat eine edlere Ausstrahlung als helles Jeansblau und kann Sie in Ihrer Freizeit auch zu Anlässen begleiten, die nicht ganz so leger sind. Darüber hinaus passt Weiß zu wirklich jeder Farbe und jedem Muster Ihrer Garderobe – versprochen.

Und übrigens: Weiß kann am Unterkörper auch von anderen Farbtypen getragen werden als nur vom kühlen Wintertyp. Falls Sie immer noch nicht überzeugt sind: Der Bootcut-Schnitt ist der Klassiker unter den Jeans-Schnitten und für ganz viele Figurtypen eine der besten Silhouetten überhaupt.

7. Die figurnahe Slim-Jeans – weil sie ein Lagen-Look-Basic ist

Eine schmal geschnittene Jeans ist immer eine gute Idee in einer gut sortierten Freizeit-Garderobe. Warum? Weil sie die ideale Grundlage für ganz viele Looks ist. Zum einen ergänzt sie ein voluminöseres Oberteil proportional perfekt (beispielsweise eine weitere Tunika). Zum anderen ist sie eine optimale Grundlage für den Lagen-Look, der gerade im Frühjahr angesagt ist.

Ob Ihre ideale Jeans nun einfach nur schmal und gerade geschnitten ist oder eine richtig hautenge Skinny-Variante, bleibt Ihren persönlichen Vorlieben überlassen. Und auch die Farbe, die Sie wählen, hängt von Ihrer ganz individuellen Farben-Landkarte ab, die wiederum mit Ihrem Figurtyp zusammen hängt. Entscheiden Sie einfach, ob Ihre schmale Jeans eher hell oder dunkel, eher blau, grau oder schwarz sein sollte.

Ein Kleid mit Lässigkeits-Faktor, das immer passt

8. Das Hemdblusenkleid – ein Allround-Klassiker mit Freizeit-Potential

Dieses Blusenkleid hat alles, was ein Blusenkleid für mich braucht: Es ist schmal und pur, hat aber eine weibliche Silhouette und besteht aus einer tragefreundlichen Baumwoll-Stretch-Mischung.

Dieses Blusenkleid hat alles, was ein Blusenkleid für mich braucht: Es ist schmal und pur, hat aber eine weibliche Silhouette und besteht aus einer tragefreundlichen Baumwoll-Stretch-Mischung.

Warum ich das Hemdblusenkleid so liebe, habe ich Ihnen bereits ausführlich hier im Blog geschildert. Auch warum es wirklich für jeden Figurtyp tragbar ist und wie Sie es auf unterschiedliche Weise für unterschiedliche Anlässe stylen können.

Ich trage das Blusenkleid sehr gerne in unterschiedlichen Varianten sowohl beruflich, als auch in der Freizeit. Es verbindet für mich die schlichte, unkomplizierte Lässigkeit, die ich in meiner Freizeit suche, mit einer Strukturiertheit, die mein Körper sehr gerne mag. Wenn Ihr Freizeit-Klassiker eher ein Wickelkleid ist, ist dies ebenfalls eine sehr ansprechende, bequeme und zeitlose Variante.

Freizeit-Jacken, die Sie zu wirklich jedem Casual Look kombinieren können

9. Die Biker-Jacke – zeitlos, cool, einfach immer perfekt

Und da ist sie wieder: die Biker-Jacke. Sobald die dicken Wintermäntel und -Jacken ausgespielt haben, kommt sie sofort wieder zum Einsatz. Ich werfe sie einfach über alles – wirklich alles. Und es sieht immer irgendwie gut aus. Wie Sie Ihre ideale Biker-Jacke finden und wie Sie sie kombinieren, können Sie in meiner Blogserie zu diesem Mode-Klassiker nachlesen.

Vielleicht noch ein Hinweis: Eine Biker-Jacke muss nicht immer schwarz sein!

10. Die Jeansjacke – verlässlich, variabel , aber am besten im Stilbruch

Diese Jeansjacke von Bogner hat alles, was ich gerne habe: Taillierung, Hemdkragen und zwei Brusttaschen. Ich habe sie in weiß.

Diese Jeansjacke von Bogner hat alles, was ich gerne habe: Taillierung, Hemdkragen und zwei Brusttaschen. Ich habe sie in weiß.

So eine Jeansjacke ist immer eine gute Idee, wenn es um entspannte Freizeit-Aktivitäten geht. Sie ist robust, strapazierfähig und macht so Einiges mit, wenn’s sein muss. Und sie hält ewig. Natürlich kann die Jeansjacke zu Jeans und T-Shirt kombiniert werden und fertig ist der simple casual Look. Etwas raffinierter ist es aber, wenn Sie sie im Stilbruch kombinieren – beispielsweise zu einer etwas verspielten Tunika, zu einer klassischen Bluse oder zu einer Culotte aus Stoff. Unschlagbar ist eine Jeansjacke zum maritimen Ringelshirt. Und das wird auch immer so bleiben.

11. Die Steppweste – so praktisch gegen Frühlings-Frische

Wenn es schon so warm ist, dass ich gar keine Jacke mehr brauche, aber ein bisschen kuschelige Wärme am Körper dennoch nicht schaden könnte, dann ist meine Steppweste der ideale Kompromiss. Einfach über einen Pullover oder ein langärmeliges T-Shirt werfen und schon kann die Frühlingsfrische kommen.

Der Mantel für die Übergangszeit – mal mehr, mal weniger casual

12. Der Trenchcoat – DER Mantel-Klassiker

Der absolute Klassiker und jede Investition wert: ein Trenchcoat von Burberry. Ich habe einen in schwarz, beige und himbeer-rot - seit vielen Jahren und kein Ende in Sicht.

Der absolute Klassiker und jede Investition wert: ein Trenchcoat von Burberry. Ich habe einen in Schwarz, Beige und Himbeer-Rot – seit vielen Jahren und kein Ende in Sicht.

Wenn es einen Mantel-Klassiker gibt, der sofort beim ersten Frühlingshauch zu einem der von mir am häufigsten getragenen Kleidungsstücke avanciert, dann ist es der Trenchcoat. Ein Trenchcoat kann alle Eleganz-Niveaus abbilden – vielleicht mit Ausnahme von Anlässen mit „großer Robe“. Outfits aus Jeans und T-Shirt gibt er immer die nötige Klasse.

Auch diesen Mantel-Evergreen gibt es zwischenzeitlich in allen erdenklichen Farben, Mustern und Formen. Ich bleibe gerne beim Original von Burberry. Bei den Farben greife ich zu den Klassikern Beige und Schwarz. Für den Sommer kommt aber ein ganz leichter Trenchcoat in Himbeer-Rot dazu. Ich kann einfach nicht anders… 😉

So, das war’s für heute von mir. Meine zeitlosen Frühlings-Basics, die ich wirklich in jeder Saison wieder hervorkrame, kennen Sie nun. Mit einer Einschränkung: Meine Blazer-Sammlung habe ich ausgelassen. Auch Blazer lassen sich zwar für die Freizeit einsetzen – man denke nur an das „magische Mode-Dreieck“ -, aber sie sind eigentlich kein typisches Freizeit-Basic. Daher habe ich sie nicht in diese Betrachtung aufgenommen. Sie können aber natürlich Ihre Biker-Jacke oder Ihre Jeansjacke jederzeit durch einen Blazer ersetzen. Das Gleiche gilt übrigens für Röcke. Wenn zu Ihren zeitlosen Freizeit-Basics ein bestimmter Rock gehört: rein damit in Ihre Frühlings-Basisgarderobe! Mit Blazer und Rock decken Sie im Zweifelsfall noch mehr Anlässe ab, die nicht mehr ganz so ungezwungen sind.

Hier sehen Sie noch einmal alle Basic-Teile meiner Freizeit-Garderobe für den Frühling (leider sind die meisten abgebildeten Produkte bereits ausverkauft; Affiliate-Links):

 

In der nächsten Woche werde ich Ihnen Vorschläge machen, wie Sie das ein oder andere klassische Basic durch trendige Varianten austauschen. Natürlich nur, wenn Sie mögen und wenn es zu Ihrem Stil und Ihrer Figur passt.

Wie gefällt Ihnen meine Liste bisher? Haben Sie weitere zeitlose Klassiker, die für Ihren Freizeit-Look unersetzlich sind?

 

39 Kommentare

  1. hallo stephanie,
    das ist ein schönes posting. ich mag lässig – obwohl ich auch mal schnell eine business-jacke/tuch/top aus der tasche zutzeln muss für ungeplante seriöse auftritte ;-). als hobby-schneiderin arbeite ich gerade an den hellen stoffen – und ich bräuchte mal einen tip für „weiße hosen“, die bei ihnen ja auch erwähnt werden. ich schätze, jede frau bekommt „stress“ bei weißen hosen?
    gruß + danke 🙂
    tara

    • Modeflüsterin

      Liebe Tara,

      das dachte ich früher auch immer – dass weiße Hosen viel zu empfindlich sind und dick machen. Und dann habe ich meine Liebe für weiße Jeans entdeckt. Ich habe zwei davon und wenn eine in die Wäsche muss, liegt die andere schon bereit. Das entspannt ungemein.
      Zugegeben: eine weiße Hose macht nie schlanker als man ist. Aber wenn Du als Oberteil einen Hingucker platzierst (beispielsweise ein Knallfarbe oder ein auffälliges Muster) und dazu noch eine Farbklammer zwischen Füßen und Oberteil setzt, dann wandert das Auge mehr zwischen oben und unten hin und her und nicht so sehr in die Breite. Und das ist ein Vorteil, den Du nutzen kannst. Kennst Du schon den Beitrag über die Relativität von Farben? Falls nicht: Das dürfte Deine Frage beantworten 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,

    vorab, ich freue mich jeden Sonntag auf ihren Blog, den ich vor circa einem Jahr entdeckt habe. Vielen Dank dafür!
    Nun zu meiner Frage: Was ist mit dem Jeansrock als Freizeit-Basic? In oder out?

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      der Jeansrock ist jetzt wieder mehr „in“ denn je. Diesen hatte ich im Kopf, als ich geschrieben habe, dass Sie ruhig eine Jeans mit einem Rock ersetzen können, wenn dieser eben genau Ihr Lieblings-Freizeit-Basic ist. Da ich in meiner Freizeit – zumindest in der Übergangszeit – keine Röcke trage, kommen diese in meiner Basisgarderobe nicht vor. Das soll aber nicht heißen, dass sie nicht in Ihrer Basisgarderobe eine wichtige Rolle spielen können. Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Also: rock on!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Bis auf die BootCut Jeans befindet sich schon alles in meinem Schrank 😉 Von daher bin ich gerüstet 🙂 Allerdings besitze ich 2 weiße Hosen die ungerne an ziehe ,Von daher werde ich mir vermutlich keine solche weitere Hose kaufen 😉
    Tara hat´s geschrieben , weiße Hosen machen Stress
    LG heidi

    • Modeflüsterin

      Liebe Heidi,

      bei den weißen Hosen kommt es auf den Stoff an. Jeans sind robust und können gut gewaschen werden. Das funktioniert bei mir ganz gut (siehe auch meine Antwort an Tara). Allerdings: Wenn Du schon zwei weiße Hosen hast und diese kaum trägst, dann ist das eben nicht Dein Stil. Meine Auswahl war nicht so gemeint, dass sie zu jeder Frau passt. Es sollte nur eine Inspiration sein, einmal über die eigenen Lieblings-Basics für den Freizeit-Look nachzudenken. Und wenn es in Deinem Fall eben nicht die weiße Bootcut-Jeans ist, dann vielleicht eine dunkle Bootcut-Jeans oder ein Jeansrock oder oder… Da fällt Dir bestimmt etwas ein – da bin ich mir sicher 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Die Liste finde ich sehr inspirierend.
    Meine sieht naturgemäß etwas anders aus. Anstelle der Pullover wähle ich verschiedene Strickjacken (Mangelware!), anstelle der Hosen knielange Tellerröcke (Mangelware!!).
    *heul* Ich habe jetzt wirklich ernsthaft beschlossen, zur Schneiderei zu gehen. Ich weiß nur noch nicht, welchen der vielen Röcke auf meinem Wunschzettel ich mir nähen lassen soll …

    Interessant finde ich die Idee, die Jeansjacke mit dem Ringelshirt zu kombinieren.
    Das werde ich morgen gleich mal ausprobieren … Ach nein, das Ringelshirt ist in der Wäsche. Grrrr!
    (Danke für das Ringelshirt! Das habe ich mir aufgrund Deiner Analyse von Mariannes Geburtstagsoutfit gekauft, zusammen mit einer gelben Strickjacke, die ich auch ständig anziehe, die aber nicht zum Ringelshirt passt, weil sie zu durchsichtig ist.)
    -.-‚

    Oh ja, ich brauche unbedingt mal eine Übergangsjacke (oder einen Übergangsmantel), habe allerdings keine Vorstellung davon, wie die aussehen soll.
    Ich bin gespannt auf den zweiten Teil. Vielleicht gibt’s ja irgendwelche neuen Trends, die mir stehen könnten?

    Zu den weißen Hosen: Stephanie, Du bist groß und hast schlanke Beine und auch nicht so breite Hüften, Du kannst problemlos weiße Hosen tragen, auch mit niedrigen Absätzen. Für mich wäre das der GAU. Ich hatte bis vor einer Weile sehr bequeme und in der Passform optimale weiße Hosen; zum Glück habe ich die aussortiert. Es ging einfach nicht mit der Farbe. Vielleicht hätte ich sie färben lassen können, fälllt mir gerade ein …
    Na ja, zu spät.

    „Rock on!“ Lustig! XD

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      das ist ja wieder mal eine lustige Beschreibung Deines modischen Daseins!
      Ringelshirt mit Jeansjacke ist übrigens immer eine bombensichere Kombi. Da wirst Du Freude dran haben. Und das Ganze kannst Du ruhig auch mal zu Deinem geliebten Tellerrock probieren – 50er Jahre Vibe inklusive 😉
      Dass Du meine Liebe zu weißen Bootcut-Jeans nicht teilst, kann ich verstehen. Da ist meine Begeisterung vielleicht ein bisschen mit mir durch gegangen 😉 Ja: Weiße Hosen sind nicht für jede Figur die optimale Wahl. Aber wenn man sie gerne trägt, lassen sie sich auf jeden Fall auch so stylen, dass es nicht ganz so nachteilig wirkt. Da hilft die „Relativität der Farben und Muster“ ganz ungemein. Aber ich akzeptiere, dass weiße Hosen in Deinem modischen Leben wohl keine tragende Rolle spielen werden – man beachte das Wortspiel… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Ich reagiere auf das Konzept von Basics ja leicht allergisch. 😉 Von den genannten kommen als zuverlässige Arbeitspferde nur der V-Ausschnittpulli und die schmale Jeans in meinem Kleiderschrank vor. Was nämlich wirklich basic ist, hängt ganz extrem vom eigenen Stil ab. Es gibt ein stylisches Leben ganz ohne weiße T-Shirts. 😉 Hier hab ich schon mal ausführlich dazu gerantet. http://www.mamamachtsachen.de/2015/11/11/basics-sind-was-du-draus-machst/

    • Modeflüsterin

      Liebe Alexandra,

      dann sind wir uns ja einig 🙂 Solche Basics-Listen sind natürlich ganz individuell. Und daher ist die Meine auch nur die Meine – ein Beispiel, das Leserinnen dazu anregen soll, ihre eigene, individuelle Liste zusammen zu stellen. Ob man die Basics nun Basics oder Arbeitspferde nennt, ist eigentlich egal. Auch müssen Basics keinesfalls „neutral“ sein – wenn es nicht gerade „neutrale Basics“ sind… Hihihi. Das ist ein Missverständnis, das wohl viele pflegen. Denn für den eigenen Stil können die Basics auch bedeuten, dass ein ganz auffälliges Teil eben einfach immer oder fast immer dazu gehört. Ob das dann der berühmte gelbe Pullunder ist oder ein bunter Sneaker, der einfach zu allem getragen wird, ist nebensächlich. Allerdings wird dann auch von den so genannten „Essentials“ gesprochen – also von den stilprägenden Basics eines individuellen Looks.
      Übrigens hast Du in Deinem letzten Absatz Deines Beitrags genau beschrieben, was ein Basic ist und was auch ich darunter verstehe…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Anna Krönert

    Ui, weiße Jeans? Aber da bin ich ja nicht die einzige, die die Stirn in Falten legt. Dabei dachte ich, ich hätte schon genug Falten 😉

    Aber Bootcut finde ich super. Ich bin gross und eigentlich schlank, aber mit den normalen weiblichen Rundungen. Da sieht sie super aus und an ganz vielen anderen Frauentypen aus meiner Beratungspraxis auch.

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      dann einigen wir uns einfach auf Bootcut-Jeans als zeitloses Basic 🙂 Aber ich befürchte, das werden jetzt wieder ein paar Leserinnen falsch auffassen. Können wir uns an dieser Stelle darauf einigen, dass – wenn Frau nicht gerade Rock-Fetischistin und Jeans-Verweigerin ist – eine wie auch immer geschnittene und gefärbte Jeans wahrscheinlich zu den Basics ihrer Freizeit-Garderobe zählt? Sie sehen, ich werde schon äußerst vorsichtig… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Da gerät man auf einen Blog, den man nicht kennt und denkt sich: irgendwie ganz nett, aber das jetzt … so lesen wir das alle schon seit Jahren. Jahrzehnten. Mit geringen Variationen.
    Und fragt sich: ist das Thema Mode nicht ausgereizt? Ist solch eine Liste wirklich der Weg zum eigenen Stil? Oder nicht eher der Weg zur Uniformität – wenn auch eine durchaus nette und ansehnliche? Muss immer alles in Regeln kommen, von denen manche ja ihre Berechtigung haben, aber insgesamt doch nur auf Einheitlichkeit abzielen?
    Es ist ja schön, seine Körperform zu kennen und sich so vorteilhaft wie möglich präsentieren zu können, aber da alles immer nur darauf abzielt, eine Sanduhr zu imitieren als einzig mögliches Ideal, bleibt abweichende Schönheit und Individualität zwangsläufig auf der Strecke,
    Und das sage ich als eine Farb- und Stilberaterin mit 25jähriger Erfahrung. Das entscheidenste Element bei allen erfolgreichen Beratungen ist nämlich die Persönlichkeit, die dafür sorgt, dass auch ein Apfel (der von der Seite durchaus mal ein Backstein sein kann) in einer Silhouette umwerfend aussehen kann, die ihm formal gar nicht steht.
    Wie man derlei nun in einen kommerziellen Blog verpacken kann, das weiß ich leider auch nicht 😀 Aber vielleicht mit weniger rigorosen Listen mehr Platz für Ideen lassen?

    Das klingt jetzt alles so negativ, ist aber gar nicht so gemeint, viel mehr sind es Gedanken, die mir gerade so kamen und unbedingt hier rein wollten.

    • Modeflüsterin

      Liebe Michou,

      manchmal sollten Gedanken reifen… Haben Sie sich schon einmal näher auf diesem Blog umgesehen? Dann würden Sie feststellen, dass wir sehr ähnlich denken: Statt rigide Listen – diese hier ist übrigens auch keine, sonder meine ganz persönliche Basics-Liste, die ich auf vielfachen Wunsch der Leserinnen hier einmal vorgestellt habe – finden Sie bei der Modeflüsterin vor allem Eines: den Appell an alle Frauen, ihre wunderbare Einzigartigkeit zu zelebrieren.
      Und auch vom uniformierten Einheitslook rate ich ab. Dass Frauen nicht alle der Sanduhrfigur nacheifern, sondern vielmehr ihre persönlichen figürlichen Vorzüge betonen sollten, finden Sie hier auch in unterschiedlicher Verpackung als Grundaussage dieses Blogs.
      Übrigens sind wir noch in einer weiteren Sache einer Meinung: Dass ein Modeblog keine persönliche Stilberatung ersetzen kann.

      Ich würde mich freuen, wenn Sie sich hier noch ein wenig umsehen und bin sicher, dass sich dann die Gedanken klären werden 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Michou, liebe Stephanie,
      ich kann verstehen, dass du diesen Blog mit all seinen Regeln und Listen als Weg zur Uniformität oder als zu unpersönlich empfindest bzw. vermutest, dass alle Blogleserinnen bald einheitlich gekleidet herum laufen werden. 
      Ich muss aber an dieser Stelle mal kurz sagen, dass dieser Blog für mich als strukturiert lebender Mensch eine wesentlich größere Motivation und Inspiration bietet, als alle Modezeitschriften die ich bisher gesehen habe. Für mich persönlich, ist es wesentlich einfache mit Listen oder Ordnungen zu arbeiten und daraus dann meinen persönlichen „Stilbruch“ oder Abweichungen zu entwickeln, als mir tausend tolle Einzelstücke zu kaufen, die sich im Endeffekt nicht wirklich kombinieren lassen.
      Ich muss zugeben, ich bin Anfänger in Bereich Mode und den eigenen Stil entdecken, aber für mich ist dieser Blog mit all seinen Listen, Regeln und Analysen genau der richtige Wegbegleiter. Mag sein, dass jemand, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema auseinandersetzt irgendwann, genau diese „Reduktion“ nicht mehr braucht, ich aber bin sehr dankbar dafür.

      Valeska

      • Modeflüsterin

        Liebe Valeska,

        vielen Dank für Dein kleines Plädoyer für die Basics-Liste – zumindest als Ausgangspunkt für eigene Zusammenstellungen! Genau so, wie Du das beschreibst, ist es auch gemeint 🙂 Und ich denke, es gibt hier viele Leserinnen, die das ähnlich sehen. Denn ich habe sehr viele Bitten erhalten, doch mal meine eigene Basics-Liste zu veröffentlichen. So viele, dass ich sogar meine eigenen Bedenken zur Seite geschoben habe. Denn ich hatte allen Leserinnen immer geantwortet, dass es eine absolut gültige Basics-Liste für jede Frau einfach nicht gibt. Es gibt nur eine unendliche Anzahl von völlig unterschiedlichen, individuellen Basics-Zusammenstellungen. Daher ist diese Liste auch maximal als Einstiegshilfe oder als Inspiration zu sehen.

        Lieben Dank & herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Julia Bürmann

    Liebe Stephanie,
    das ist wirklich ein ganz toller Blog. Die Kategorie Shoppingtips gefällt mir am besten, da es mir wirklich sehr sehr schwer fällt mich zu entscheiden. Echt hilfreiche Seite mit super Mehrwert. Ich schaue oft vorbei;-) Weiter so!!
    Ganz liebe Grüße
    Julia

    • Modeflüsterin

      Liebe Julia,

      dann freue ich mich, dass sich die Mühe gelohnt hat, die vielen schönen Produkte aus den Online-Shops heraus zu selektieren 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Witzig, wie empfindlich manche auf das Thema Basics reagieren. Steht ja nirgends, dass deine Liste morgen in Stein gemeißelt wird 😉 da sind wir Damen wohl alle ein bisschen Modediktat-geschädigt.

    Ich lebe zur Zeit mit meiner ersten Capsule Wardrobe und kann berichten, dass fehlende Basics das erste ist, was man schmerzlich vermisst (und die dann ganz bewusst auf die nächste Einkaufsliste kommen!) meine Mutter hat mir indes ihre schokobraune Bikerjacke überlassen und ich LIEBE sie! Das ist schon eine spannende Stilreise…

    In diesem Sinne danke für deine Begleitung dabei!

    Liebe Grüße, Jessie

    • Modeflüsterin

      Liebe Jessie,

      das freut mich, dass Du meine Basics-Liste ganz richtig verstehst und davon für Dich etwas mitnehmen kannst. Ich weiß, dass manchmal die wenig spektakulären Teile in bester Qualität die wahren Helden der Garderobe sind. Und ich könnte mir vorstellen, dass Deine neue braune Lederjacke dazu gehört 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie, gerade heute schaute ich mir meinen aktuellen Trenchcoat an und dachte mir so:“Mein Lieber, du ich? Das war einmal. Ein neues Stück muss ins Haus“. Soll heißen, dass ich für ein Wetter wie jetzt den Trenchcoat ideal finde. Nur meine weiße Lederjacke rückt gerade etwas nach hinten, sie langweilt mich. Stattdessen ist mein Neoprenblouson Favorit. Aber wer weiß? Kommt Sommer, kommt wieder Lederjacke. Wir werden sehen…Herzliche Grüße und eine schöne Woche wünscht dir Sabina

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      da ich Deinen Neoprenblouson ja schon kenne, kann ich Dir sagen: das ist derzeit sicherlich die spannendere Alternative 😉 Und Du kannst Neopren mit Deiner zarten Figur gut verkraften.
      Aber Deine weiße Bikerjacke wird noch jahrelang Dein Begleiter sein – da bin ich sicher.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Anne-Marie

    Liebe modeflüsterin.

    ich finde deinen Blog super. Und das wichtigste für mich ist: Mit deinen Listen habe ich bessere Ergebnisse beim Einkaufen (die von mir gekaufte nicht passende Bluse habe ich nämlich zurückgegeben!).

    Sonnige Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Anne-Marie,

      das sind gute Neuigkeiten! Dann kannst Du jetzt das Doppelte ausgeben, wenn Du doch noch Deine Traumbluse findest 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,

    bei mir sind es das weisse T-shirt und die schmale Jeans, die ich immer und zu allem kombiniere. Ausserdem dieses Jahr eine Army Jacke, die meinem Trenchcoat die Schau stiehlt, und Sneaker oder Slip-ons.

    Ich habe dich übrigens nicht so verstanden, dass deine Liste für alle gelten soll 😉 Der Ansatz würde ja auch gar nicht zu dir passen. Ich freue mich schon auf die trendy Alternativen nächste Woche!

    Herzlichen Gruss

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      hach, ist das schön, so gut verstanden zu werden! Danke Dir!
      Mit Deiner Armyjacke hast Du schon ein Teil vorweg genommen, das in meiner Trendy-Liste auftauchen wird… Muss ich mehr sagen?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,
    ich finde die Tips sehr interessant. Allerdings erschlagen sie mich manchmal mit der Überfülle an Informationen die zu beachten sind.
    Zum Ringelshirt: früher dachte ich Querstreifen machen dick. Bis ich erkannte dass sie – je nach Schnitt – sogar schlank machen! Seitdem besitze ich Querstreifenshirts und -pullover zuhauf.

    Durch Deinen Tip mit dem U-boot-Ausschnitt bzw. V-Ausschnitt für Frauen mit schmalen Schultern habe ich meine komplette Shirt- und Blusenansammlung neu überdacht. Und siehe da: die Teile die ich so gut wie nie trug (weil ich mich nie wohl in ihnen fühlte) waren auch genau die, die mir nicht standen – also kamen sie zum Second Hand. Habe jetzt weniger (naja, hahaha) aber dafür Oberteile die ich wirklich alle anziehe.
    Zum Thema Tellerrock: ich bin vom Figurtyp leider nicht dafür gemacht, würde aber soooo gerne einen tragen. Ich probiere weiterhin Teile an und vielleicht finde ich ja doch mal einen der genau zu mir passt.
    Herzliche Grüße
    Ev

    • Modeflüsterin

      Liebe Ev,

      das sind ja schöne Geschichten! Ich freue mich immer so sehr, wenn meine Tipps dabei helfen, einen roten Faden im Modedschungel zu finden 🙂
      Zum Thema Tellerrock: Ich kenne zwar Deine Figur nicht, aber ein Tellerrock trägt am wenigsten auf, wenn der Stoff schön schlabberig und schwer zu Boden fällt. Und abgesehen davon: Manchmal muss Frau einfach tragen, was sie tragen muss 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Hallo Stephanie,

    ansich finde ich Tunikas cool und als Wintertyp stehen mir bunte, große Ethno-Muster auch gut. Leider finde ich den Tunikaschnitt für meine X-Figur mit großer Oberweite überhaupt nicht schmeichelhaft. Einen Taillengürtel finde ich auch suboptimal, dann wirkt mein ohnehin recht kurzer Oberkörper inzwei gesägt und es „staut“ sich trotzdem Volumen unter der Brust.

    Du bist ja auch ein Wintertyp, oder? Mich hat es daher gewundert, weshalb du einen beigen Trenchcoat hast. Ich habe mir bisher keinen Trenchcoat gekauft, weil mir mein sonst so geliebtes Schwarz einfach nicht frühlingshaft genug erschien, ich in beige aber wirklich unübersehbar käsig aussehe.
    An den klassischen Modellen ist mir aber auch zu viel Klimbim dran, einmal für meinen persönlichen Stil, dann aber auch für meinen Figurtyp… die Schulterklappen, die weitere Stofflage in Schulter/Brustregion… und eigentlich wäre ein schmaleres Revers ja auch besser. Ach je.

    • Modeflüsterin

      Liebe Tuuli,

      das sind ja nur meine persönlichen Basics, die sicherlich nicht allgemeine Gültigkeit haben. Wenn eine Tunika für Dich als X-Typ zu Deinen Basics zählt, dann wird diese sicherlich taillierter sein – wahrscheinlich eher wie eine taillierte Bluse mit Tunika-Ausschnitt.
      Und dass Du Dich über meinen beigen Trenchcoat wunderst, damit hast Du natürlich recht: Er ist ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der ich noch nach meinem Stil (und den richtigen Farben) gesucht habe (so vor rund 25 Jahren…). Jetzt trage ich ihn hauptsächlich mit schwarz-weißen oder Jeans-Outfits und immer mit einem Schal am Gesicht, der farblich zu „meinen“ Farben passt. Zusammen mit gutem Make-up und roten Lippen funktioniert das ganz gut. Aber ich habe den Vorteil, dass das Beige eine recht helle, eher kühlere Nuance ist, die fast den gleichen Farbton hat wie meine Haare… Ein bräunliches Beige würde ich wohl wirklich nicht mehr tragen 😉
      Als X-Typ würde ich mich mal nach schlichteren Trenchcoats umsehen – auch da hat Burberry ganz schöne Exemplare.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie, vielen Dank für den tollen Beitrag.

    Tatsächlich hapert es bei mir an guten Basiscs. Ich besitze zwar die tollsten Hosen und Röcke – aber bei den Oberteilen hapert es gewaltig. Ich finde einfach kaum Proudkte mit dem richtigen Schnitt!

    V-Ausschnitt, lange Ärmel, das Oberteil nicht zu eng und nicht zu weit geschnitten – es ist gar nicht so einfach. Tatsächlich bin ich jetzt schon einige Male bei American Vintage fündig geworden – die Du bei Deinen Shopping-Links ja auch empfohlen hast – und sehr glücklich über die gute Qualität.

    Was mir bei Deinem Beitrag wieder sehr klar geworden ist: Ohne die richtigen Basics lassen sich die tollsten Kleidungsstücke nicht in Szene setzen. Mit ihnen hingegen lässt sich ein gutes Outfit total schnell und mühelos zusammenstellen.

    Ganz liebe Grüße von Anna

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      das freut mich, dass ich Dir mit American Vintage einen guten Tipp geben konnte! Das ist ja bei jedem ein bisschen anders, was er mag und in welchen Stoffen er/sie sich wohl fühlt… Und solche Basics sind wie die richtige Leinwand und Grundierung beim Malen. Erst wenn der Untergrund stimmt und das Bild grundsätzlich angelegt ist, können die wirklich wichtigen Bildteile gesetzt und detailliert ausgeführt werden. Oder im Theater-Jargon: Ein gutes Theaterstück hat eben nicht nur Hauptrollen 😉
      (Obwohl es durchaus tolle Stücke gibt, in denen alle Rollen von nur einer Schauspielerin übernommen werden – da habe ich schon Großartiges erlebt…)

      Liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Ein toller Artikel. Diese Basics sollte wirklich jeder haben. Sie sind die Grundlage für viele legere Frühlings-Outfits. Wenn man erstmal gute Basics hat, kann man sich seine Outfits immer wieder neu zusammenstellen und auch mal etwas herum experimentieren.
    Liebe Grüße,
    Jana

    • Modeflüsterin

      Ich danke Dir, Jana! Freut mich, wenn’s gefällt 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Toller Beitrag, vielen Dank. Finde es es toll wie ausführlich alles beschrieben ist. Oh ja, das kenne ich nur zu gut , im Frühling muss erst mal alles raus und generalüberholt werden.
    Ich liebe es einfach.
    Würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbei schaust. 🙂
    Viele Grüße
    Tascha

    • Modeflüsterin

      Liebe Tascha,

      schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast! Nachdem ich etwas über Dich gelesen habe, habe ich natürlich die Hoffnung, dass Du Dich von der Philosophie der Modeflüsterin inspirieren lässt und zukünftig weniger, dafür bessere Qualität und weniger spontan einkaufst. Das würde mich freuen. Aber das ist natürlich nur ein Kann, kein Muss. In jungen Jahren muss man da oft noch ein bisschen herumprobieren…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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