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10 sexy Stil-Tipps für Frauen über 50

Eine Lederjacke, ein enges Top, schimmernder Satin, knallrote Lippen zusammen mit der Herausforderung in Haltung und Blick ergeben ein sexy Gesamtbild.

Eine Lederjacke, ein enges Top, schimmernder Satin, knallrote Lippen zusammen mit der Herausforderung in Haltung und Blick ergeben ein sexy Gesamtbild.

… und für alle Frauen mit Lust auf sinnliche Looks

Heute ist Valentinstag, der Inbegriff von Liebe und Romantik. Wenn Sie von Ihrem Schatz schön ausgeführt werden, dann wollen Sie sicherlich so attraktiv wie möglich aussehen. Man weiß ja nie, wie sich solche Abende entwickeln, nicht wahr? Und wenn nicht heute, dann gibt es bestimmt eine andere Gelegenheit in Ihrem Leben, bei der Sie sich so richtig sexy und begehrenswert fühlen möchten. Der Wunsch, mit einem Outfit verführerisch und sinnlich zu wirken, ist glücklicherweise heute auch den Frauen über 50 Jahren vergönnt. Nur funktioniert der sexy Look in reiferem Alter etwas anders.

Wie genau Sie Sinnlichkeit für sich selbst definieren und welche modischen Stilmittel Ihnen auch jenseits der 50 Jahre für eine erotische Ausstrahlung zur Verfügung stehen, darüber lohnt es sich nachzudenken. Denn ein wenig feminine Raffinesse kann nie schaden, wenn man sie braucht…

Das Ziel: Sexyness mit Niveau und Klasse

Wenn Sie sich sexy anziehen möchten, dann gibt es einfache, sprich: offensichtliche Lösungen und dezentere Ansätze. Zwischen niveauvoller Sexyness und dem Charme einer Dame aus dem horizontalen Gewerbe existiert eine feine Linie, die Sie gut kennen sollten. Die Kunst für eine Frau über 50 ist es, sich entlang dieser Linie zu bewegen und mit ihr zu flirten, sie aber niemals zu überschreiten.

Es geht um verführerische Weiblichkeit in der genau richtigen Dosis, die Sie für sich und Ihren ganz individuellen Stil festlegen. Und auch hierbei gilt – wie so oft in Modefragen: Weniger ist mehr. Sie wollen aufregend wirken und nicht für öffentliche Erregung sorgen oder? Diese 10 Mode-Tipps helfen Ihnen dabei:

1. Bleiben Sie überwiegend bedeckt – bis auf eine Ausnahme!

Wenn Sie einen sexy Look zusammen stellen, sollten Sie sich entscheiden, welche Körperteile mit nackter Haut glänzen und welche bedeckt bleiben. Je älter Sie sind, desto kleiner sollten anteilig die Zonen mit nackter Haut im gesamten Outfit ausfallen. Das bedeutet: Meiden Sie zu kurze Röcke und zu tiefe Dekolletés! Was genau für Sie zu kurz oder zu tief ist, hat allerdings mehr mit Ihrer Stil-Persönlichkeit und mit Ihren natürlichen Vorzügen zu tun, als mit dem Alter. Mein Tipp dazu lautet: Im Zweifelsfall überlassen Sie die Extreme besser der Jugend!

Wählen Sie also zwischen Armen, Schultern, Dekolleté, Taille, Knie und Unterschenkeln samt Fesseln aus, in welcher Zone Sie nackte Akzente setzen. Entscheiden Sie sich vor allem, ob Sie eher am Oberkörper oder am Unterkörper freizügig sein wollen und zeigen Sie niemals in beiden Zonen gleichermaßen viel nackte Haut!

2. Lassen Sie den Betrachter mehr vermuten als sehen!

Die raffinierteste Methode, verführerisch zu sein und dennoch Klasse zu beweisen, ist es, den Betrachter mehr erahnen als tatsächlich sehen zu lassen.

  • Statt einem kurzen Rock tragen Sie lieber ein knielanges Exemplar mit Wickeloptik und Schlitz vorne.
  • Statt blanker Haut bedeckt ein transparenter Stoff oder Spitze Ihre Arme und begrenzt die Einblicke im Dekolleté.
  • Statt frei gelegter Areale schaffen kleine Cut-outs, beispielsweise an den Schultern, attraktive Mini-Einsichten, die Lust auf mehr machen.

Überhaupt sind die Schultern einer reifen Frau ein oft vernachlässigtes Reservoire an Sinnlichkeit, das Sie einmal erschließen könnten. Grundsätzlich gilt: Denken Sie in kleinen Appetit-Häppchen und servieren Sie die saftigen Steaks später!

3. Beachten Sie den Unterschied zwischen körpernaher Passform und hauteng!

Das langärmelige, hochgeschlossene Kleid aus dunkelgrünem Leder ist figurnah geschnitten und hat vorne einen raffinierten Schlitz. Zusammen mit den Riemchen-Sandaletten ergibt sich ein sehr sexy Look mit Fokus auf schönen Beinen.

Das langärmelige, hochgeschlossene Kleid aus dunkelgrünem Leder ist figurnah geschnitten und hat vorne einen raffinierten Schlitz. Zusammen mit den Riemchen-Sandaletten ergibt sich ein sehr sexy Look mit Fokus auf schönen Beinen.

Zwischen einem hautengen Stretchkleid und einem perfekt körpernah geschnittenen Etui- oder Cocktailkleid liegen Welten. Beide Varianten zeigen Ihre weibliche Silhouette und sind daher sexy, aber nur letztere hat auch erwachsene Klasse. Zeigen Sie ruhig stolz Ihre Formen, aber vermeiden Sie es, diese in eine vorgegebene Form zu pressen. Sie sollten sich auch in körpernaher Kleidung frei und fließend bewegen können und sich wohl fühlen.

Es erübrigt sich zu erwähnen, dass jegliches Herunterziehen von hochgerutschten Kleidern oder Röcken nicht sehr elegant und eher unbeholfen als sexy wirkt.

4. Je enger das Outfit insgesamt, desto bedeckter sollte es sein!

Sie müssen sich entscheiden: Entweder Sie gehen voll in die Kurven und zeigen Ihre tolle Körper-Silhouette, bleiben aber stofflich eher bedeckt. Oder Sie addieren hier und da etwas kaschierendes Volumen, um schließlich eine Körperzone ganz stoff-frei zu präsentieren. Beides ist unglaublich sexy und kann in verschiedenen Stilen umgesetzt werden:

  • Ein figurnahes Etuikleid mit Rundhalsausschnitt, knie-umspielendem Rocksaum und Dreiviertel-Ärmeln macht Sie zur Sex-Göttin.
  • Ein weit schwingendes A-Linienkleid mit amerikanischem Ausschnitt und nacktem Schulter-Arm-Bereich verleiht Ihnen den Sexappeal einer 60er-Jahre-Jet-Set-Queen.
  • Eine schmale, schwarze Anzughose und eine soft fallende Seidenbluse mit langen Manschettenärmeln, die nur einen Knopf mehr geöffnet lässt, als es sittsam wäre, erhebt Sie in den Olymp der sinnlich-androgynen Puristin.

Beim Spiel mit Volumen versus Körpernähe und Nacktheit versus Bedecktheit kommt es nur auf Ihre körperlichen Vorzüge an und worin Sie sich wohl fühlen.

5. Betonen Sie im Zweifelsfall Ihre Taille für die weibliche Sanduhr-Optik!

Falls Sie nicht gerade dem O-Figurtyp angehören, einen ausgeprägten Bauch haben oder einen vergleichsweise sehr kurzen Oberkörper Ihr Eigen nennen, gibt es eine todsichere Methode, um dem Outfit sofort mehr Sexyness zu verleihen, ohne auch nur einen Zentimeter mehr nackte Haut frei zu legen: Akzentuieren Sie Ihre Taille mit einem breiten Gürtel. Oder greifen Sie zu einem so stark taillierten Schnitt, dass Ihr Taillen-Hüft-Verhältnis vergrößert wird. Ich kann Sie beruhigen: Auf die Kilos insgesamt kommt es dabei nicht an, nur auf die Proportionen.

Denn genau diese Proportion – also der Umfang der Taille im Vergleich zum Umfang der Hüfte – ist evolutions-theoretisch entscheidend, wie interessant ein „Weibchen“ für einen potentiellen Sexualpartner ist. Männern (auch reiferen) sagt man nach, in dieser Hinsicht recht instinkt-gesteuert zu sein. Die entsprechende Gleichung lautet: Relativ gesehen schmale Taille ist gleich nicht schwanger, ist gleich interessant für die Arterhaltung. Deshalb hat der liebe Gott (oder ein Designer, der sich dafür hält) den Gürtel, taillierte Jacken, Tops mit Schößchen und das Korsett erfunden. Falls das zu Ihnen passt: Zugreifen und sexy Sanduhr-Format annehmen!

6. Greifen Sie zu sinnlich-soften Materialien und Details mit sexy Assoziationen!

Manchmal ist nicht der Schnitt, sondern das Material die Botschaft. Welche Materialien werden üblicherweise mit einer sinnlichen oder sexy Ausstrahlung verknüpft? Die folgenden Stofflichkeiten und modischen Details kommen sofort in den Sinn:

  • Lackleder oder schwarzes Glattleder
  • sanft fließende, nass glänzende Seide und Seidensatin
  • weich fallende, schimmernde Materialien, wie Lamé
  • Spitze, vornehmlich schwarz oder rot
  • transparente Nylon- und Netzstoffe (z.B. für Strümpfe!) sowie Tüll
  • zarte, plüschige Federn oder Pelze (beides natürlich künstlich!)
  • Stoffe und Leder mit Animal-Print in Wildtier-Optik
  • Nieten und Schnürungen jeglicher Art

Dazu kommen weitere feminine Details, die auch an Dessous zu finden sind, wie Schleifchen, Rüschen, Volants, aufgestickte Perlen oder glitzernde Steinchen und vieles mehr.

Alles, was Sie an eine Szenerie in einem Boudoir aus den 30er oder 40er Jahren erinnert, das auch eine Filmdiva in Negligé und seidigem Morgenmantel bevölkern könnte, bringt Sie in die gedankliche Welt der erwachsenen Sinnlichkeit. Addieren Sie dazu ein bisschen Rock-Chic und verruchte Domina, erhalten Sie einen Material- und Stilmix, aus dem Sie sich Ihr individuelles sexy Paket schnüren können.

Das Schöne dabei: Sie können alleine durch die Wahl dieser Materialien und kleinen Andeutungen schon so viel dezenten Sexappeal in Ihren Look bringen, dass Sie gar keine nackte Haut mehr brauchen.

7. Spitze Kappen und hohe Absätze sind und bleiben ein Sex-Symbol!

Die üppigen Kurven sind figurnah und gut sichtbar, aber stilvoll verpackt. Die großen Kreolen und die Knallfarbe geben dem Look Temperament, ein raffinierter Schlitz und metallische Peeptoe-Pumps sorgen für dezente sinnliche Reize.

Die üppigen Kurven sind figurnah und gut sichtbar, aber stilvoll verpackt. Die großen Kreolen und die Knallfarbe geben dem Look Temperament, ein raffinierter Schlitz und metallische Peeptoe-Pumps sorgen für dezente sinnliche Reize.

Jetzt müssen Sie stark sein. Aber ich denke, Sie haben es schon geahnt: So richtig sexy sind Schuhe erst, wenn sie spitze Kappen und hohe Stiletto-Absätze haben. Damit kommen Sie vielleicht nicht weit, aber bis zur Bettkante reicht es allemal (und ich entschuldige mich an dieser Stelle auch gleich für dieses anzügliche Wortspiel).

Ebenfalls ein hohes Ansehen im sexy Arsenal haben Riemchen in jeglicher Ausführung, bevorzugt an den Fesseln – wie überhaupt alles, was an Schnürung erinnert (siehe oben).

In dieser Schublade können Sie auch als reifere Frau so viel wildern, wie Sie wollen, solange Ihr sonstiges Outfit eher bedeckt bleibt. Falls Sie mit hohen Absätzen nicht so viel anfangen können, dann greifen Sie einfach zu flacheren Schuhen mit spitzer Kappe und weitem Zehen-Ausschnitt. Oder Sie finden Pumps oder Slingbacks mit niedrigem Absatz, beispielsweise in der Form von Kitten Heels.

8. Wild oder zart: Der richtige Schmuck kann beides!

Mit Schmuck setzen Sie bekanntlich dort Akzente, wo Sie den Blick hinlenken möchten. Also an Gesicht und Dekolleté, Taille, Handgelenke und Hände. Aber bitte: Überlassen Sie als reifere Frau den Schuhen die Aufgabe, Ihre Fesseln zu schmücken und verzichten Sie auf Fußkettchen!

Dafür dürfen Sie ruhig einmal über den richtigen Einsatz von Broschen nachdenken – beispielsweise am Ausschnitt etwas tiefer platziert, gleich direkt an ihrer schönen Taille oder im Unterbrustbereich direkt unterhalb Ihrer Preziosen. Achten Sie ebenfalls darauf, auf welcher Höhe genau sich Ihr Kettenanhänger im offenherzigen Dekolleté befindet. Weist er den Weg in die richtige Richtung zu Ihren Kurven? Zu hoch bringt gar nichts, zu tief ist schnell zu viel des Guten…

Übrigens unterstreicht feiner Schmuck Ihre zarte Sinnlichkeit. Während große, den Urvölkern zuordenbare Schmuckstücke, wie beispielsweise große Creolen-Ohrringe, eher auf die wilde Seite Ihrer Libido anspielen. Zu Ihrem Stiltyp und Ihren Proportionen sollte es natürlich immer passen. Aber: Klimpern gehört hier durchaus zum Handwerk!

9. Dessous unterstützen Sie mehr, als Sie denken!

Natürlich können Sie Dessous auch ganz offensiv einsetzen und beispielsweise die Spitze Ihres BHs im Ausschnitt einer Bluse hervor blitzen lassen. Interessanter ist aber, wie Sie sich fühlen, wenn nur Sie selbst spüren, welche sinnlichen Dessous Sie darunter tragen. Denn sexy zu sein, hat viel mit dem eigenen Körpergefühl zu tun – vielleicht sogar alles.

Sich selbst im Wissen um die wahre Pracht Ihres Darunters wahrzunehmen, macht Ihre Bewegungen weicher, Ihre Mimik und Gestik femininer, Ihr Auftreten weiblich selbstbewusster. Vielleicht sind es nur Nuancen, aber diese haben ihre Wirkung. Lange Rede, kurzer Sinn: Probieren Sie es einfach mal aus!

10. Haare und Makeup setzen erotische Signale!

Frei gelegte Schultern machen sogar ein ansonsten strenges, graues Kostüm sexy. Der knallrote Lippenstift und die passende rote Kroko-Clutch zeigen echte Verführungskunst.

Frei gelegte Schultern machen sogar ein ansonsten strenges, graues Kostüm sexy. Der knallrote Lippenstift und die passende rote Kroko-Clutch zeigen echte Verführungskunst.

Die Signalwirkung von Smokey Eyes, Lidstrich oder Kajal, knallrotem Lippenstift und Nagellack kann gar nicht häufig genug erwähnt werden. Bereits kleine Veränderungen Ihres Tages-Makeups haben das Potential, Sie zum sexy Vamp zu machen. Dabei gilt für reifere Frauen: Toben Sie sich bei Lidstrich und Wimperntusche ruhig aus, übertreiben Sie es aber nicht bei Smokey Eyes. Bleiben Sie bei eher natürlichen Tönen, die Ihrem Teint schmeicheln. Gegen knallrote Lippen ist hingegen nie etwas auszusetzen – im Gegenteil!

Bei Ihrer Frisur haben Sie die Wahl: Entweder glatt und glänzend – auch streng zurückgekämmt und mit Gel behandelt – oder volumig und in weichen Wellen fallend. „Out-of-Bed-Hair“ – also Haare, die aussehen, als wären Sie gerade aus dem Bett aufgestanden – gelten als äußerst sexy. Dazu kommt, dass solche Schnitte mit weichen, das Gesicht soft umschmeichelnden Konturen gerade reiferen Gesichtern sehr gut stehen.

Bestes Vorbild dafür ist für mich die unglaubliche Diane Keaton mit ihrer verwuschelten kurzen Bob-Frisur, die in den amerikanischen Medien oft als „sexy sixty six“ bezeichnet wird. Wenn Sie den Film „Was das Herz begehrt“ gesehen haben, in dem sie mit Jack Nicholson spielt, dann wissen Sie nur allzu gut, wie sinnlich-sexy Frauen mit über 60 Jahren sein können (Affiliate-Link; falls Sie den Film noch nicht kennen: Es ist einer meiner Lieblings-Filme!). Muss ich mehr sagen?

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass Sie sich aus dem oben skizzierten, modischen Repertoire nach Lust und Laune bedienen. So dass Sie jederzeit, wenn Sie mögen und wenn es die Situation erfordert, zur sinnlichen Verführerin mutieren können – und zwar mit Klasse und Niveau.

Sie haben das im Griff – davon bin ich überzeugt. Oder? Was machen Sie, wenn Sie unwiderstehlich sexy sein wollen? Ich bin gespannt!

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Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

36 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,
    ein knisternder Beitrag, das muss ich schon sagen. Super Thema! Ich freue mich sehr, dass du so stilvoll dazu schreibst.
    Sich sexy zu fühlen, hat sicher in erster Linie etwas mit dem eigenen Körpergefühl zu tun. Bei mir selbst bin ich mir noch nicht so sicher, wo meine sexy Seite zu finden ist. Die muss doch irgendwo stecken ? 😉
    Ich glaube, das hängt mit meiner Größe zusammen. Irgendwie assoziiere ich klein nicht mit sexy. Obwohl das natürlich Quatsch ist. Aber jetzt bin ich so viele Jahre mit solchen Gedanken herumgelaufen, das ändert sich nicht von Heute auf Morgen.

    Auf jeden Fall finde ich auch, dass weniger oft mehr ist. Viele Frauen übertreiben es und sehen dann schnell billig aus. Das finde ich schade.

    Ich wünsche dir einen knisternden Valtentins-Sonntag!

    Viele liebe Grüße
    Sabine

    P. S. Diane Keaton ist in dem Film einfach super und wunderschön!

    http://www.styleuppetite.blogspot.de

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 17:45

      Liebe Sabine,

      die richtige Einstellung zum eigenen Körper zu finden und sich selbst sexy zu fühlen, fällt nicht immer leicht – auch anderen Frauen mit ganz anderen Figuren nicht! Ein bisschen Sport, Tanzen, genussvolle Pflegeprogramme und schöne Dessous helfen da ungemein. Und wenn ich an kleine, sexy Frauen denke, dann fällt mir auch Kylie Minogue ein – der „Pop-Floh“. Sie versteht es wirklich, Sexyness mit Klasse zu verbinden und ist mit ihren 158 Zentimetern auch sehr klein. Eines weiß ich aber bestimmt: Bei Frauen mit Klasse ist es völlig egal, wie groß sie sind oder wie viele Kilos sie auf die Waage bringen. Jede Frau kann so sexy sein, wie sie will!
      Ich hoffe, das ist Dir ein kleiner Ansporn, auch Deine sexy Seite noch etwas mehr zu entdecken (wahrscheinlich ist sie schon längst da und muss nur ein wenig frei gelegt werden…).

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  2. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für die tollen Tipps! Ich bin zwar „erst“ Anfang Vierzig, finde aber, dass viele der Tipps auch für meine Altersgruppe zutreffen.
    Wenn ich könnte, würde ich am liebsten auf Schuhe mit höheren Absätzen als elegantes Stilmittel zurückgreifen. Leider kann ich nur in flachen Schuhen gehen. Aber an anderen Frauen sehe ich das sehr gerne, gerade als Easy-Chic-Kombination.
    Musste bei dem Thema „hautenges Stretchkleid“ schmunzeln, weil ich mir gerade ein Fatal Dress in Aubergine von Wolford gekauft habe. Meine Erfahrung damit ist, dass ich es sehr downdressen muss und tatsächlich – genau wie Du schreibst – unbedingt etwas Darüber tragen muss wie ein Hemd oder eine rockige Jacke, damit es nicht nach zu viel Haut sondern elegant-lässig aussieht. Zum Glück kann man das Kleid schön auf verschiedene Längen krempeln, so dass ich es auch gern auf Pencil-Skirt-Länge oder tatsächlich nur als Rock trage. Dann sind die Beine der Hingucker und das sieht sehr gut aus.

    Dir einen schönen Valentinstag. Liebe Grüße von Anna

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 17:51

      Liebe Anna,

      hui! Ein „Fatal Dress“ klingt aber wirklich höchst gefährlich! Da musst Du aber eine tolle Figur haben, um damit klar zu kommen… Ich glaube, meine Pölsterchen würden schreiend davon laufen, wenn sie so ein Kleid auch nur sehen würden 😉 Aber ich wünsche Dir viel Freude am Neuerwerb und Wolford steht ja absolut für höchste Qualität, so dass auch die „Klasse“ stimmt.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Das ist genau mein Thema heute! Ich sehe mich einfach nicht in Camouflage. Danke Stephanie!

    „Irgendwie assoziiere ich klein nicht mit sexy. Obwohl das natürlich Quatsch ist. “

    Liebe Sabine, letztes Jahr war der Star von Game Of Thrones, Emilia Clarke alias Daenerys die Drachenkönigin, Sexiest Woman Alive.

    Clarke ist 1,60 m, so wie ich :) . Und sie ist nicht völlig dünn, zum Glück. Sie ist schlicht und einfach umwerfend, mal abgesehen davon beweisen ihre Interviews, dass sie ein Gehirn hat.

    Aber ich bin dreißig Jahre älter als das zauberhafte Mädel und ca 15 kg schwerer. Ich habe zwar eine relativ schlanke Taille, aber nur relativ, ich trage Gr. 40 oder 42.
    ich liebe fit and flare Kleider, also Kleider, die oben körpernah sitzen, während sie einen – gemäßigt – weiten Rock haben, gibt es z.b. von King Louie. Dabei muss ich aber immer auf die Grenze zu „niedlich“ achten, eine Falle, in die kleine Frauen oft tappen und dieser Fauxpas ist bei ü50 nicht mehr süß.

    Andererseits finde ich die oft für „ältere“ Damen zur Tarnung von Röllchen angebotenen Durcheinanderdruckmuster in Patchworkimitation auf Camouflageshirts einfach grässlich. Dann ist tailliert mit schönem Stoff besser, auch wenn meine Röllchen zu ahnen sind.

    Aber es ist nicht leicht, für keine Frauen ein gut sitzendes Etuikleid zu finden, da nur bei einer Kurzgrösse die Taille an der richtigen Stelle sitzt. Und nur bei Kleidern ohne Reissverschluss kann man die Taille von der Schneiderin heben lassen. Kurzgrössen gibt es oft nur in recht tantchenhaften Modellen, außer bei Boden, wo ich nur knapp in 40 petite passe. Was machen die anderen kleinen Frauen, die ne Nummer mehr brauchen?

    Wisst Ihr vielleicht ein paar Adressen, wo petite nicht gleich schmal bedeutet? Auch Frauen mit Grösse 40 und darüber können klein sein, sieh an.

    Ansonsten trage ich gern echte ode falsche Wickelkleider mit einem relativ tiefen, durchaus sexy Ausschnitt und nur mäßig weitem Rock. Problem: mein Bauch unterhalb der Taille kann leicht zu prominent werden.
    Aber alle diese Kleider dürfen auf keinen Fall zu kurz sein, stets knielang, Italienisch oder wie das heißt.

    Naja und die Jeans für reinsteigen, fertig, los, kombiniere ich auch gern mit falschen Wickeltops. Irgendwie schaffen es diese Raffungen in der Mitte, gleichzeitig den Bauch zu kaschieren und die Taille zu betonen.

    Ja, ich bestehe darauf, sexy zu sein! Das böse Wort „noch“ kommt mir gar nicht in den Satz! Wartet mal ab, wenn ich achtzig bin……;)

    Antworten
    • Hallo Doro,
      Du sprichst mir aus der Seele !
      Auch ich bin sehr klein (1,57 m) und für diese Größe offensichtlich zu schwer (70 kg).
      Kleider u.ä. in Normalgrößen ist schwierig, da die Proportionen meist nicht passen und man nicht alles passend machen kann (ich sage nur Kappnähte und dergleichen).
      Und die Petite-Angebote sind eher übersichtlich und oft gleichgesetzt mit klein = schmal.
      Mode für kleine Frauen mit Kurven ist sehr schwer zu finden.

      Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 17:59

      Liebe Doro,

      das ist doch mal eine tolle Einstellung! Ich würde das Wörtchen „noch“ in dieser Hinsicht auch sofort aus dem Vokabular streichen 😉
      Ich kenne auch Dien Problem mit der Höhe der Taille – nur als große Frau. Da sitzt die Taille nämlich oft im Unterbrustbereich und man sieht aus, als wäre man aus dem Kleid herausgewachsen. Verlängern geht leider auch nicht – weder mit, noch ohne Reißverschluss. Aber ich habe bisher immer noch irgendwann ein Kleid gefunden, das passte. Die wenigen Kleider, die ich besitze, hege und pflege ich sehr, denn ich weiß, wie selten sie sind.
      Und im Hinblick auf Röllchen bin ich mittlerweile fast schmerzlos geworden. Das Komische daran ist nämlich, dass sie die meisten Frauen nur an sich selbst stören, an anderen Frauen aber gar nicht so sehr… Dennoch weiß ich ein gutes Wickelshirt sehr zu schätzen 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Ich habe da auch Probleme, ich bin auch 1.57 gross und ein O-Typ in Grösse 44-46. Hosen kaufe ich bei C&A, die passen meistens recht gut. Shirts sind schwierig… In letzter Zeit bin ich auf schwarz-weisse oder weiss-rote Muster ausgewichen, aber diese Shirts waren für meinen Geschmack zu kurz. Sind sie allerdings länger, haben sie meist keinen Schnitt und ich sehe schwanger aus. Kurz: C&A und Bonprix sind auch oft meine Lösungen, aber in letzter Zeit begeistern sie mich auch nicht mehr. Wobei, etwas gibt es: Schwangerschaftsmode ist öfters sehr ok. Mit etwas Glück gibt es in 2-4 Jahren noch weniger Baby-on-board-Drucke und diese Kleider werden richtig tragbar.

    Einen Versuch Wert ist das englische Pepperberry oder das Polnische Biubiu. Die schneidern busenfreundlich. Das ist ein weiteres Problem, gerade Blusen müsste ich in Grösse 50 kaufen, damit die Knöpfe nicht aufklaffen. Anderswo aber hängt der Stoff dann… Zum Glück komme ich ohne Blusen aus.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 18:03

      Liebe Zora,

      auch wenn Du keine Blusen trägst, vielleicht nur ein kleiner Tipp: Wenn die Brustweite stimmt, kann man Blusen und Shirts in der Taille etwas enger nähen. Das geht bei den meisten Modellen. Ein Änderungsschneider kann das auf jeden Fall und bereits kleine Abnäher ergeben häufig ein völlig anderes Bild. Ansonsten gilt: Weiterhin tapfer bleiben und niemals aufgeben!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. :-) Die Wäsche ist ein Riesenthema!
    Leider stehen in den Fachgeschäften noch immer zu wenig Fachkräfte!

    Ich bin schon mit angeblich passenden BH’s nach Hause gekommen – dass es mir anschließend gegraut hat. Ein Beschwerdebrief an die entsprechende Firma wurde mit einem Artikel aus der BILD-Zeitung, der sinngemäß „wie kaufe ich den richtigen BH“ tituliert war, beantwortet. Ohne Worte.

    Als ich dann endlich eine Fachkraft fand und die mir auf den 1. Blick sagte „Sie haben Größe XYZ“, musste ich erst mal schlucken. Aber sie brachte mir dann so viele Teile, dass ich das Richtige für mich fand. Jetzt weiss ich was ich tragen muss, auch welches „Ganzkörper-Kondom“ unter einem Kleid und fühle mich wohl. Das ist die halbe Miete von sich sexy fühlen.

    Ganz liebe Grüße :-)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 18:08

      Liebe HappyFace (ich weiß ja, wie Du wirklich heißt und warum Du hier keinen Namen angibst, also alles ok),

      die BH-Krise kennt wohl fast jede Frau. Das war auch schon vor Weihnachten hier einmal Thema. Und apropos „Ganzkörper-Kondom“: Ich denke, es ist auch wichtig, dass Shapewear immer hübscher wird. So muss sich Frau vorher nicht mehr überlegen, wie wahrscheinlich gewisse Ereignisse nun eintreten oder nicht. Ich habe da immer die entsprechende Szene aus „Schokolade zum Frühstück“ im Kopf… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Hallo Doro,
    Ich bin auch nur 1,58 m und passe oben in Gr. 40 wegen meiner breiteren Schultern und unten in Gr. 36-38. Die schmalste Taille habe ich auch nicht, also kann ich was Du sagst sehr nachvollziehen. Ich habe einige Etuikleider bei SR Sabine Klein gekauft und die sind wirklich der Hit! Sabine ist Damenschneiderin und es ist ein himmelweiter Unterschied, ob die Kleider nach Deinen Proportionen geschneidert werden oder Du irgendwo etwas kauft und versuchen lässt, diese zu ändern. Die Ausgabe lohnt sich, da Du diese Kleider über Jahre tragen kannst! Du kannst bei ihr sogar Wünsche äussern. Ansonsten habe ich auch schon Glück bei Esprit (mit eher fliessenden Stoffen), sOliver oder Comma gehabt. Muss man aber alles probieren und ist auch mit Fehlkäufen verbunden oder es sind doch eher kurzlebigere Anschaffungen. Ich hoffe, dass sich mal was in Dtl ändern wird für ‚petite‘ Frauen, die nicht zierlich sind und ü50 und trotzdem umwerfend elegant und sexy aussehen wollen!

    Antworten
  7. Leute, mir ist eine Tippfehler unterlaufen: also schaut nach SR Sabine Reich und nicht Sabine Klein…und schaut unbedingt nach italienischer Mode (mit ü50 kann man sich vielleicht mal ein Bahn oder Easyjet-Ticket in eine der schönen italienischen Städte kaufen, mit BB-Hotels oder AirBnB günstig unterkommen und dann dem shopping frönen…oder vielleicht habt ihr sogar einen Laden in eurer Stadt, der italienische Mode führt…)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 18:10

      Liebe Syl,

      vielen Dank für diese Tipps! Ich finde es toll, dass sich hier Leserinnen gegenseitig helfen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Milena Perren

    15/02/2016 @ 07:17

    Liebe Frau Grupe

    Vielen Dank für die vielen interessanten Beiträge! An Ihrem Blog schätze ich das hilfreiche Grundlagenwissen besonders, dass es einem ermöglicht, selbst kreativ tätig zu sein.
    Anders als die meisten Blogs, Zeitschriften, Bücher und überhaupt die ganze Schönheitsindustrie, die fertige „Zaubertrankrezepte“ vermitteln, geben Sie einem hilfreiches Wissen, um selber Rezepte herzustellen und jene von andern zu analysieren.
    Ich bin eher zufällig auf Ihren Blog gestossen und lese seit einem halben Jahr wissbegierig jeden Beitrag. Haben Sie einen Blog- oder Buchtipp, der dieses Fachwissen auch für Männer geben kann?

    Vielen Dank und liebe Grüsse

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 18:14

      Liebe Milena,

      schön, dass Sie zur Modeflüsterin gefunden haben!
      Ihre Frage wurde mir schon von mehreren Leserinnen gestellt. Und ich hatte eigentlich versprochen, sie irgendwann einmal auf dem Blog zu beantworten. Ich dachte, ich müsste mich nur auf die Suche begeben und würde etwas Entsprechendes finden. Nur leider: Ich habe bis heute nichts auch nur annähernd Ähnliches für Herrenmode entdeckt. Daher kann ich Ihnen in dieser Hinsicht leider gar nicht weiter helfen. So gerne ich das täte… Vielleicht haben ja die Leserinnen hier noch einen heißen Tipp dazu? Dann bitte gerne hier posten!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie,
    ui, was für ein heißes Thema! Danke für die vielen Tipps. Was bei mir mit meiner A-X-Figur immer funktioniert, ist die Taillenbetonung. Dazu brauche ich auch keinen breiten Gürtel, weil das Taille-Hüfte-Verhältnis bei mir sowieso schon sehr ausgeprägt ist. Wenn ich schnell und unkompliziert etwas sexy aussehen möchte, ziehe ich meinen schwarzen Jerseyrock in leichter A-Linie und ein enganliegendes Langarmshirt an. Ich habe da welche aus Modal mit Elasthan in ganz feinem und zartem Rippenstrick wie aus der Wäscheabteilung, die sich perfekt an die Figur anschmiegen. Ein solches in schwarz oder creme zusammen mit dem leicht schwingenden Rock ist mein Fatal dress.
    Oder ich ziehe ein etuiartig geschnittenes Kleid an, allerdings lieber aus (dickerem) Jersey als aus gewebten Stoffen, weil mir das sonst schnell zu seriös rüberkommt (trotzdem finde ich die Dame auf deiner zweiten Zeichnung wunderschön). Dann habe ich noch zwei Blusenkleider mit Gummizug in der Taille, auch darin fühle ich mich sexy.
    Dazu trage ich im Winter halbtransparente Strumpfhosen. Eine Schwachstelle sind bei mir die Schuhe, da ich flache Schuhe bevorzuge. Am liebsten würde ich immer nur meine Sneakers tragen, ich besitze lediglich für den Winter ein Paar Stiefeletten mit Absatz und für den Sommer ein Paar goldene Pantoletten, die für mich als sexy durchgehen. Es ist aber ein guter Tipp, auch bei flachen Schuhen wenigstens auf etwas spitzere Kappen zu achten.
    Zum Thema Haut zeigen: ich habe immer noch recht glatte, faltenlose Haut, z.B. im Gesicht, am Hals und Dekollté und an den Armen und Händen, andererseits ein sehr schwaches Bindegewebe, was sich vor allem an Oberarmen und Oberschenkeln bemerkbar macht. Das bedeutet, dass meine Röcke im Sommer auf jeden Fall knielang sein müssen und die Oberarme bedeckt sein sollten. Die Schultern sind bei mir aber ein Pluspunkt und würde ich gerne mehr zeigen. Hast du einen Tipp für mich, wie man die Oberarme verdecken, aber gleichzeitig die Schultern freilegen kann? Mir fällt da nur der Carmenausschnitt ein wie auf deinem letzten Bild, allerdings geht das nur mit trägerlosem BH, oder? Das ist mir leider zu unbequem.
    Was die Materialien betrifft, habe ich Tops aus Seidensatin für mich entdeckt, so wie sie Anne Will immer unter ihrem Blazer trägt. Die fühlen sich herrlich sinnlich an. Schleifchen, Puschel und Glitzer, also der Boudoirstil, sind dagegen nicht so meins.

    Liebe Grüße,
    Karin

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 18:25

      Liebe Karin,

      vielen Dank für diesen schönen Einblick in Deine „sexy“ Kleidungs-Routinen!
      Für die Betonung der Schultern gibt es auch noch Tops und Kleider mit Cut-outs. Unter diesen kannst Du einen BH tragen. Aber ich befürchte, es wird schwer sein, solche Tops zu finden. Sie waren oft auf dem Laufsteg zu sehen, aber im Geschäft habe ich noch nicht viele davon gesichtet. Versuche mal bei Calvin Klein und Donna Karan Dein Glück. Dort könnte ich mir so etwas vorstellen. Allerdings sind das bestimmt Stücke für größere Budgets… Oder Du findest eine Abbildung in einer Zeitschrift (oder auf Pinterest) und gehst damit zur Schneiderin. Es dürfte nicht allzu schwer sein, etwas Ähnliches nachzuschneidern.
      Und zum Thema spitze, flache Schuhe: Die sind jetzt gerade absolut im Trend! Da wirst Du jetzt eine große Auswahl finden. Viel Erfolg beim Suchen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. LIebe Stephanie,
    ich finde deine Tipps einfach nur genial, soviel wertvolle Tipps gibst du uns da wieder. Und ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin, wenn ich mir meine Garderobe so anschaue. Ich mag es nämlich gerne ein wenig sexy, denn dass macht doch erst den Reiz aus.
    Liebe Grüße
    Gaby
    http://www.stylishsalat.com

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/02/2016 @ 18:27

      Liebe Gaby,

      das habe ich mir fast gedacht, dass Dir der sinnliche Look gut gefällt. Ich habe nämlich bei einigen Passagen des Textes beim Schreiben an Dich denken müssen… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Oh ja, „Was das Herz begehrt“ ist ein toller, witziger Film, der natürlich auch von den Spitzen-Schauspielern lebt!
    Ich bin leider kein Rolli-Fan … Obwohl ich finde, dass Rollkragenpullover sehr schick sein können und sehr vorteilhaft für die reifere Frau mit nicht allzu großer Oberweite (Stichwort: Schildkrötenhals). Trotzdem gefalle ich mir damit irgendwie nicht. Vielleicht sind meine Schultern zu knochig? Mal abgesehen davon, dass man diese Dinger ohne Todesgefahren für Frisur und Makeup kaum an- und ausziehen kann …

    Komisch, der Beitrag kommt wieder zur rechten Zeit …
    Erst letzte Woche begegnete ich einer wirklich nicht mehr jungen Dame (70 Jahre?) in Minirock, schwarzen Strumpfhosen und rotem Kapuzenparka. Dazu trug sie modische, schwarze Schnürstiefel mit hohem Blockabsatz und Profilsohle. Mit ihren wirklich sehr langen, dünnen Beinen sah sie aus wie eine Twiggy-Mumie. Ich dachte: ‚Oh nein! Wie schrecklich!‘
    Das Outfit war an sich sehr schick und individuell – ich hätte es als „Gothic-Punk-Rotkäppchen“ bezeichnet. Einem jungen Mädchen (mit dem richtigen Farbtyp und schönen Beinen) hätte das sicher entzückend zu Gesicht gestanden. Hier jedoch konnte davon nicht die Rede sein. Das war das Gegenteil von „altersgerecht sexy“!

    Da ich selbst (36 Jahre) sehr gerne Miniröcke trage, geriet ich natürlich ins Grübeln: Geht das noch? Ich möchte nicht zum Modezombie mutieren! Und nun schreibst du, auch Fußkettchen wären für die reifere Frau nicht ratsam. Liebe Moderflüsterin, was denkst Du, wie lange kann man Fußkettchen tragen, ohne lächerlich zu wirken? Soll ich das Kettchen lieber meiner Nichte vermachen?
    (Ich hatte bei der Umfrage zu den von uns gewünschten Themen „Altersgerecht Kleiden“ nicht angekreuzt. Aber jetzt bereue ich die Entscheidung …)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      18/02/2016 @ 22:22

      Liebe Silva,

      das mit den Fußkettchen bezieht sich wirklich auf die Frau über 50 – spätestens dann ist der jugendliche Charme dahin, den es dafür braucht und eine gewisse Reife ist unübersehbar. Ich persönlich würde so ungefähr ab 40 Jahren immer mal wieder eine gute Freundin fragen, ob das noch geht… Aber auch das ist reine Typsache.
      Zum Thema Minirock mit über 60 Jahren habe ich hier schon mal einen Kommentar geschrieben: Von Micro-Miniröcken und Modesünden. In der Einleitung berichte ich von meinem Aha-Erlebnis der anderen Art 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. super tips! und ich finde dass auch junge frauen die sich hinter die ohren schreiben sollten – auch mit 25 gibt es diese grenze zwischen sinnlich und billig :-)
    ein freund von mir fiel mal fast in ohnmacht als unter meinem midi-dirndl-rock die weisse unterrockspitze rausblitzte beim treppensteigen – sooo wenig braucht es manchmal….
    xxxx

    Antworten
    • Modeflüsterin

      18/02/2016 @ 22:28

      Liebe Beate,

      Du sagst es! Die Linie zwischen sinnlich und billig sollte wirklich jede Frau berücksichtigen. Nur ist es bei jüngeren Frauen nicht so schlimm, wenn sie sich auch in diesem Bereich ein wenig ausprobieren und auch mal grenzen überschreiten – Jugend und ein straffer Körper verzeihen so einiges… 😉 Und an den Reaktionen werden sie dann schon merken, was geht und was eher nicht – wenn sie schlau genug sind.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  13. Birgit Seidel-Weiß

    18/02/2016 @ 11:46

    Liebe Stephanie,
    so witzig – so wahr – so wow!!
    So viel Spaß beim Lesen Deiner sexy Stil-Tipps und der vielen tollen Kommentare.
    Vielen Dank.
    Grüßle
    Birgit

    Antworten
    • Modeflüsterin

      18/02/2016 @ 22:29

      Liebe Birgit,

      das ist ja ein tolles Feedback – danke Dir sehr! Ich hatte auch viel Spaß beim Schreiben 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Wow, danke für interessanten Artikel und wunderschöne Ratschläge!!! Ich suche gerade nach einem Abendkleid und diese Tipps werden für mich sehr nützlich!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      21/02/2016 @ 13:33

      Liebe Sabrine,

      das freut mich, dass ich das richtige Thema für Dich getroffen habe! Viel Erfolg bei der Auswahl Deines Kleides!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Liebe Stephanie, hm. Das ist ganz sicher eines meiner Lieblingsthemen bei dir. Und du weißt, wie leidenschaftlich ich bei dir mitlese. Das hat sicher ganz viel mit Körpergefühl zu tun und so ausführlich wie du hier schreibst, finden sich sicher gute Ratschläge, für alle, die sich mehr trauen wollen, aber nicht wissen wie. Ich traue mich schon viel. Und irgend wann sah ich in einer Zeitschrift bei einer Frau Ü40, als meines Alters einen roten Minirock. Aus Leder!!! Das ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Naja, das Ende vom Lied kannst du dir ja denken. Sonnige Grüße aus Frankfurt sendet dir Sabina

    Antworten
    • Modeflüsterin

      04/03/2016 @ 18:08

      Liebe Sabina,

      oh ja, das kann ich mir tatsächlich vorstellen! Wann sehen wir den roten Leder-Mini auf Deinem Blog?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  16. Danke für die vielen tollen Tipps, die ich heute schon entdeckt habe! Vieles davon berücksichtige ich (A-Typ) bisher schon, ein paar Dinge sind neu für mich und ich werde beim nächsten Einkauf daran denken!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      04/04/2016 @ 11:58

      Liebe … Frau V.??? (Ein Vorname wäre an dieser Stelle nett, damit ich Dich ansprechen kann!)

      Es freut mich, dass ich Dir Inspirationen geben konnte. Also dann: Nichts wie ran an die sexy Kleidung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  17. So, nun schaffe ich es endlich mal, auf Deine Antwort zu antworten.
    Ich bewundere Dich ja immer, wie Du es hinbekommst, jede Woche einen (so hochwertigen) Beitrag (mit schönen selbstgezeichneten Bildern) zu verfassen und dann auch noch auf jedem Kommentar sofort und persönlich einzugehen. Da bin ich platt!

    Ja, den Minirock-Artikel habe ich gelesen. Und ich sehe mal wieder, dass ich mehr so der Holzhammertyp bin, der auch vor detaillierten Beschreibungen mit Gruselfaktor nicht zurückschreckt, während Du es bei einer dezenten Andeutung belässt …

    Ich habe jetzt mit meiner Schwester vereinbart, dass sie mir, wenn ich mir bei einem Outfit unsicher bin, ob ich das (noch) tragen kann und sie um Hilfe bitte, ehrlich die Meinung sagt. Dass Sie mir aber auch ungefragt, wenn ihr etwas negativ auffällt, einen Hinweis gibt.
    Bei meiner Mutter muss ich mir da keine Sorgen machen; die ist auch mehr der Holzhammertyp.

    Das Fußkettchen trug ich schon lange nicht mehr. Na ja, mal sehen, ob ich mich noch mal traue … Jedenfalls werde ich keine neuen Miniröcke mehr kaufen.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      21/04/2016 @ 14:20

      Liebe Silva,

      das Geheimnis meiner Produktivität heißt: Nachtarbeit und Freizeitverzicht 😉 Aber ich muss zugeben, dass ich derzeit an meine Grenzen komme…
      Und was das andere anbelangt: Ich bin sicher, da wirst Du mit Deiner akribischen Mode-Forschung immer einen für Dich richtigen Weg finden :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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