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Magisches Mode-Dreieck: So tragen Sie Jeans, T-Shirt und Blazer – Business (Teil 2)

Mit dem magischen Mode-Dreieck aus Jeans, T-Shirt und Blazer lassen sich auch Outfits fürs Büro zusammenstellen.

Mit dem magischen Mode-Dreieck aus Jeans, T-Shirt und Blazer lassen sich auch Outfits fürs Büro zusammenstellen. Hier machen die schwarze Jeans, Pumps und ein Blazer im Herrenstil den Look bürotauglich.

Beim Blogger-Projekt „Das magische Mode-Dreieck“ geht es darum, Ihr Standard-Outfit für diese gewissen Tage festzulegen, die jede Frau kennt: Tage, an denen Sie ratlos vor dem Kleiderschrank stehen und einfach keine Idee haben, was Sie anziehen sollen. In solchen Kleiderschrank-Krisen rettet mich immer mein magisches Basic-Trio aus Jeans, T-Shirt und Blazer. Das lässt sich nämlich auf zauberhafte Weise immer wieder neu erfinden. Sie können es für gesellige Abende mit Freunden in Ihrer Freizeit ebenso einsetzen wie für den Alltag im Büro. Und auch zur Party macht es eine gute Figur – wenn Sie wissen, wie’s geht. Dazu müssen Sie nämlich nur Ihren ganz persönlichen Zaubertrank aus Jeans, T-Shirt und Blazer mixen und diesen mit den passenden Accessoires würzen.

Dabei unterstützen Sie insgesamt 14 Bloggerinnen, die sich am Projekt „Magisches Mode-Dreieck“ beteiligen und Ihnen einen bunten Reigen an Lieblings-Outfits präsentieren. Im ersten Teil konnten Sie insgesamt 11 Freizeit-Outfits bewundern und Sie haben hier viel über die ideale Silhouette für Ihren Look erfahren. Heute haben 8 Bloggerinnen weitere Outfits mit der magischen Mischung für Sie vorbereitet, dieses Mal fürs Business. Begleitend dazu habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie Sie Jeans, T-Shirt und Blazer mit unterschiedlichen Farben, Mustern, Stoffen und dekorativen Details an verschiedene Anlässe anpassen können. Damit Sie dem Tag trotz Kleiderschrank-Krise stark und attraktiv begegnen. Sie schaffen das!

Die Blog-Serie „Magisches Mode-Dreieck“ besteht aus den folgenden drei Teilen:

Teil 1 – Casual Looks:

Ihre ideale Silhouette und 11 lässige Blogger-Outfits von Chrissie, Cla, Conny, Gaby, Ines, Rena, Sabina, Sabine, Stefanie, Ulrike und Valérie.

Teil 2 – Business Looks:

Variationen von Stoffen, Farben und dekorativen Elementen sowie 8 Business-Outfits von Annette, Chrissie, Conny, Gaby, Monika, Sabina, Sabine und Stefanie.

Teil 3 – Party Looks:

Die passenden Accessoires, 9 weitere Outfits von Annette, Chrissie, Claire, Conny, Gaby, Sabina, Sabine, Stefanie und Valérie sowie ein Ausblick für Frauen, die nicht gerne Jeans, T-Shirt oder Blazer tragen.

Farben, Stoffe und dekorative Details bestimmen Stil und Eleganz-Level Ihres Outfits.

Jeans, T-Shirt, Blazer - aus diesen Basics können Sie Outfits für Freizeit, Büro und Party zusammenstellen.
Stoffe, Farben und dekorative Details entscheiden darüber, welches Eleganz-Level Sie mit Ihrem Outfit aus Jeans, T-Shirt und Blazer erreichen können. Zudem sind diese Elemente wichtige Stilgeber, die Sie gezielt zur Umsetzung Ihrer Stil-Persönlichkeit einsetzen können. Und nicht zuletzt können gerade Stoffe, Farben, Muster und dekorative Details dabei helfen, figürlich vorteilhafte Looks zu kreieren. Aber das wissen Sie ja bereits, wenn Sie die Modeflüsterin schon länger lesen…

So wählen Sie die richtigen Farben für Ihre Outfits

Eine der wichtigen Vorüberlegungen bei Ihrem Jeans-T-Shirt-Blazer Outfit ist die Farbzusammenstellung. Wie Sie Farben figur- und typgerecht kombinieren, dazu gibt es hier auf dem Blog schon sehr viele Beiträge. Wenn Sie es noch nicht gemacht haben: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich eine persönliche Farben-Landkarte zu erstellen. Auf dieser halten Sie fest, wo am Körper Sie helle, dunkle oder kräftige Farben tragen wollen.

Welche optischen Effekte sich im Zusammenspiel von hellen, dunklen oder kräftigen Farben mit großen, kleinen, kontrast-starken oder kontrast-armen Mustern ergeben, ist eine Wissenschaft für sich. Mehr dazu erfahren Sie in der Blog-Serie „Die Relativität von Farben„.

Grundsätzliches zur Wirkung von Farben, Kontrasten und Mustern

Wenn Sie in etwa wissen, wie Ihre optimale Farben- und Muster-Verteilung aussieht, können Sie überlegen, welche dieser Farb-Kompositionen für die unterschiedlichen Anlässe geeignet wäre. Bei der Auswahl von Farben und Mustern spielt die psychologische Wirkung immer eine wesentliche Rolle. Denn bestimmte Farben und Farb-Kombinationen stehen für bestimmte Stimmungen und Assoziationen. Dabei werden in der Fachliteratur oft die folgenden Zusammenhänge genannt:

  • Je größer der Farbkontrast Ihres Outfits, desto formeller und strenger erscheint es. Der größte Farbkontrast ist Schwarz-Weiß.
  • Je dunkler die Farbe Ihres Outfits, desto feierlicher und eleganter wirkt es (das muss nicht immer Schwarz sein!).
  • Je heller die Farbe Ihres Outfits, desto freundlicher und zugänglicher erscheinen Sie.
  • Kräftige Farben und Muster wirken aktiv, temperamentvoll, leidenschaftlich oder fröhlich, können aber auch als aggressiv oder aufdringlich interpretiert werden.

Dazu kommt die unterschiedliche, stilistische Ausstrahlung von Mustern. Diese können modern, knallig, dezent, elegant, luxuriös, klassisch, lieblich, sexy, ländlich, fröhlich, temperamentvoll und vieles mehr sein. Aber auch hierbei gilt:

  • Einfarbige Kleidungsstücke stehen für schlichte Eleganz und wirken oft formeller als gemusterte – es sei denn, die Muster entstehen durch edle Stoffe oder dekorative Details (siehe unten).

Es gibt allerdings eine Ausnahme: Outfits ganz in Weiß können ebenfalls sehr elegant und edel wirken. 

Die passenden Farben und Muster für Jeans, T-Shirt und Blazer

Wenn Sie diese Grundregeln zu Farben und Mustern auf Ihre Kombi aus Jeans, T-Shirt und Blazer anwenden, ergeben sich folgende Spielregeln:

  • Je dunkler die Farbe Ihrer Jeans, desto höher das Eleganz-Niveau. Dunkelblaue Jeans sind ideal fürs Büro, schwarze Jeans für die Party. Aber: Weiße Jeans können im Kontrast zu einem schwarzen oder dunkelblauen Blazer oder in einem festlichen All-White-Look auch formell aussehen!
  • Helle, gemusterte oder kräftig gefärbte Jeans sind hauptsächlich für die Freizeit einsetzbar, helle oder dezente Jeans, je nach Dress Code, auch für weniger förmliche Büro-Umfelder.
  • Je dunkler Ihr einfarbiger Blazer ist, desto festlicher oder formeller erscheint das Outfit. Ausnahme: Weiße Blazer im Smoking-Stil sind sehr elegant!
  • Knallige oder bunt gemusterte Blazer sind weniger elegant als Blazer mit dezenten, monochromen und dunkleren Mustern. Je nach Dress Code sind sie aber im Business-Umfeld einsetzbar, lenken den Blick auf den Oberkörper und geben Ihnen den nötigen Energieschub.

Das T-Shirt können Sie dazu nutzen,

  • … eine innere Farbsäule mit der Jeans zu bilden, indem Sie eine Farbe mit gleichen Helligkeitswert wie Ihre Jeans wählen
  • … mit Farbe, Muster oder Druck, einen auffälligen Kontrast zu Jeans und Blazer zu setzen und den Blick in die Körpermitte und auf das Gesicht zu lenken,
  • … die Mitte des Outfits mit dunkleren Farben optisch auszublenden oder
  • … einen monochromen Look zu kreieren – je dunkler, desto festlicher.

Na, haben Sie Ihre ideale Farb-Kombination schon im Visier?

Die Stoffe von Jeans, T-Shirt und Blazer sollten zum Anlass passen.

Ein weiteres Element, mit dem Sie Ihr magisches Dreieck von der Freizeit zum Party-Outfit stylen, ist das Material Ihrer Basics. Die verschiedenen Stoffe von Jeans, T-Shirt und Blazer sind so vielfältig, dass es diesen Beitrag sprengen würde. Daher beschränke ich mich hier auf ein paar grundsätzliche Hinweise und Beispiele, die Ihnen zeigen sollen, in welche Richtung Sie denken können.

Grundsätzliches zur Eleganz von Stoffen und Leder

Die schwarze Jeans, das weich fließende Seiden-Shirt und ein glitzernder Brokat-Blazer machen das Basic-Trio abendfein.

Die schwarze Jeans, das weich fließende Seiden-Shirt und ein glitzernder Brokat-Blazer machen das Basic-Trio abendfein.

Wenn Sie die richtigen Stoffe für Ihr Basic-Trio auswählen, dann sollten Sie grundsätzlich bedenken:

  • Je glatter die Stoff-Oberfläche ist, desto edler wirkt das Kleidungsstück.
  • Schimmernde oder glänzende Stoffe sind edler als matte Stoffe.
  • Je grober oder strukturierter die Stoff-Oberfläche ist, desto rustikaler wirkt das Kleidungsstück.
  • Je feiner oder delikater der Stoff ist, desto femininer und zarter wirkt er und desto festlicher ist er. Dazu zählen auch transparente Stoffe.
  • Je steifer oder griffiger ein Stoff ist, desto strenger und formeller wirken die Kleidungsstücke damit.
  • Ein fließender oder elegant schwingender Fall lassen einen Stoff edel erscheinen.
  • Webstoffe sind meist eleganter als Strickstoffe.

Das Gleiche gilt für Leder: Auch hier haben die weich fallenden, feinen und glatten oder glänzenden Ledersorten eine elegantere Wirkung als grobe, stärker strukturierte, matte oder steife Sorten. Darüber hinaus gibt es aber bestimmte Lederarten, die als besonders luxuriös gelten und daher ebenfalls den Eleganz-Level erhöhen können, beispielsweise feine Echsenleder (es muss ja nicht Echtleder sein!).

Zudem gibt es bestimmte Stoffe, die mit einem ganz bestimmten Stil, Anlass oder einer Ära assoziiert werden. Dies können Sie für Ihre Stilaussage nutzen.

  • Typische Herren-Anzugstoffe, wie Fischgrätmuster, Hahnentritt, Glencheck oder Pepita, sind besonders gut für eine Business-Garderobe mit androgynem Charme einsetzbar.
  • Tweed oder Bouclé wird mit den typischen Chanel-Jacken in Verbindung gebracht. Dieser eigentlich grobe, stark strukturierte Stoff funktioniert daher auch für etwas elegantere oder förmlichere Anlässe.
  • Samtstoffe haben mit ihrer changierenden, schimmernden Oberfläche eine festliche Ausstrahlung.
  • Kleinere wie größere Karomuster auf Wollstoffen werden gerne mit dem englischen Landadel assoziiert und haben ruralen Lady-Charakter. Darüber hinaus können sie aber – je nach Styling – auch mit dem Punk-Stil oder dem Western-Stil in Verbindung gebracht werden.
  • Elastische Jerseystoffe aus der Sportkleidung wiederum sind für sportive Freizeit-Looks eine angemessene Wahl.

Die passenden Stoffe für Jeans, T-Shirt und Blazer

Für Ihre Kombi aus Jeans, T-Shirt und Blazer bedeuten die obigen Erkenntnisse folgendes:

  • Jeans mit starken Waschungen oder „destroyed“ Optik sind für die Freizeit geeignet.
  • Glatte und einfarbige Jeansstoffe sind fürs Büro die bessere Wahl.
  • Dunkle, glatte Jeans oder Jeans mit schimmernder Beschichtung sind für die Party top.
  • Blazer aus elastischem Jersey, stark strukturiertem Cord oder Wildleder geben einem Freizeit-Outfit Klasse.
  • Blazer in Herrenstoffen, mit Karos, aus Tweed oder Bouclé können beides: in der Freizeit Stil-Akzente setzen oder im Büro glänzen.
  • Blazer aus feinen, glatten, aber matten und hochwertigen Woll-Webstoffen sind die idealen Business-Begleiter.
  • Blazer aus glatten, feinen oder schimmernden Webstoffen aus luxuriösen Materialien, wie Seide, Kaschmir oder hochwertigen Wollmischungen, sind für elegante Anlässe geeignet. Darunter fallen beispielsweise auch Blazer im Smoking-Stil mit ihrem Seiden-Revers und alles, was mit schimmerndem Samt, Satin oder Brokat zu tun hat.
  • Einsätze aus besonders delikaten oder transparenten Stoffen, wie Satin, Chiffon, Tüll, Batist oder feine Spitze, können einen Blazer, aber auch ein T-Shirt für den festlichen Auftritt stark machen.
  • Die Feinheit und Glätte des Baumwollgewebes ist ein wesentlicher Faktor, ob sich ein T-Shirt nicht nur für Anlässe in der Freizeit eignet.
  • T-Shirts in weich fließender Viskose oder Tencel sind praktische Alternativen fürs Büro.
  • T-Shirts sowie Blusenshirts aus Seide ergänzen Büro-Outfits, aber auch elegante Looks stilgerecht.

Wenn Sie bei Ihrer Auswahl für Ihr magisches Mode-Dreieck auf diese Eigenschaften und Assoziationen von Stoffen achten, werden Sie bei Ihren Outfits immer zu anlassgerechten Kombinationen gelangen.

Mit dekorativen Details geben Sie Ihren Looks ein Eleganz-Upgrade.

Drei Eleganz-Level in einem Outfit: Die Jeans mit starker Waschung und der Gürtel sprechen "Freizeit", der Blazer und die Ladybag sprechen "Business", das Spitzen-Top hat feminin-festlichen Charakter.

Drei Eleganz-Level in einem Outfit: Die Jeans mit starker Waschung und der Gürtel sprechen „Freizeit“, der Blazer und die Ladybag sprechen „Business“, das Spitzen-Top hat feminin-festlichen Charakter.

Neben den Farben, Mustern und Materialien sind die dekorativen Details von Jeans, T-Shirt und Blazer wichtige Signalgeber, die Ihr Outfit von der Freizeit bis hin zur Party einsetzbar machen. Achten Sie auf folgende schmückenden Elemente:

  • Paspeln, Einfassungen, Besätze und Passen aus edlen Materialien erhöhen den Eleganz-Level Ihrer Kleidungsstücke. Ein simples Shirt mit einer Satin-Einfassung am Ausschnitt ist beispielsweise sofort business-fein. 
  • Achten Sie auf die Knöpfe an Ihrem Kleidungsstück: Auffällige Zierknöpfe aus Gold Silber, Perlen oder Perlmutt sowie mit Stoff bezogene Knöpfe sprechen für eine elegante Garderobe. Knöpfe aus wertvollen Materialien, wie Steinnuss oder Büffelhorn (aber auch die vorgenannten Perlmutt-Knöpfe und stoff-bezogenen Knöpfe) sind Begleiter der hochwertigen Business-Garderobe. Holz- oder Metallknöpfe, aber auch robuste Hirschhorn- oder Lederknöpfe sind für Freizeitmode besser geeignet. An günstiger Kleidung finden sich überwiegend Kunststoffknöpfe.
  • Ziernähte oder Steppungen mit grobem Kontrastgarn sprechen für einen Freizeitlook. Matte Ziernähte Ton-in-Ton, die an Handstich erinnern, sind häufige Begleiter der Business-Garderobe. Ziernähte mit schimmerndem Garn können sehr elegant wirken.
  • Das Gleiche gilt für Stickereien: Bunte, auffällige, kontrastierende Stickereien in groben Garnen sprechen für Freizeit-Schick. Während feine, vielleicht sogar schimmernde, dezente Stickereien sehr festlich aussehen können.
  • Ist ein Kleidungsstück mit Pailletten, Perlen oder Schmucksteinen versehen oder mit Strass verziert, steigt die Party-Tauglichkeit an.
  • Metallische Effekte – sei es als Garn, das mit einem Stoff verwebt wurde oder als metallische Beschichtung – haben ebenfalls eine festliche Wirkung.
  • Nieten-Dekors können sowohl lässigen Rock-Charme versprühen, als auch Glamour-Potential haben. Das hängt von ihrer Beschaffenheit ab: Hoch poliert wirken sie edel, im groben Used Look eher rockig.
  • Stoffeinsätze mit Spitze oder anderen transparenten, feinen Materialien sind immer festliche und häufig sehr feminine Details (siehe oben), aber kaum fürs Büro geeignet.
  • Fransen-Details können – je nach Beschaffenheit – rustikalen oder eleganten Charakter aufweisen, sind aber fast nie fürs Business geeignet.

Sie sehen, dass Sie mit Farben, Mustern, Stoffen und dekorativen Details vielfältige Möglichkeiten haben, Ihr Basis-Outfit aus Jeans, T-Shirt und Blazer von lässig bis abendfein zu stylen. Betrachten Sie diese Elemente einfach als eine Art Stellschraube, die gelockert oder angezogen werden kann. Um Ihr magisches Mode-Dreieck für alle Anlässe funktionsfähig zu machen, benötigen Sie im optimalen Fall von jedem Basic – Jeans, T-Shirt und Blazer – jeweils drei Versionen mit unterschiedlichem Eleganz-Level. Wie gesagt: im optimalen Fall. Dass das nicht immer so sein muss, zeige ich Ihnen im nächsten Beitrag…

8 Bloggerinnen und 8 Business-Outfits aus Jeans , T-Shirt und Blazer

Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wie meine Blogger-Kolleginnen ihren Look mit dem magischen Mode-Dreieck ein Eleganz-Level höher geschraubt haben. Denn heute präsentieren Ihnen die folgenden 8 Bloggerinnen ihre Lieblings-Business-Outfits:

Viel Spaß beim Stöbern!

Wie sieht Ihre ideale Business-Kombi aus Jeans, T-Shirt und Blazer aus? Ich freue mich über Ihre Kommentare!

 

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

48 Kommentare

  1. Struckmeier, Elke

    18/10/2015 @ 10:37

    Guten Tag Frau Grupe,
    vielen Dank für Ihre Tips, sind wirklich lesens/ nachahmenswert.
    Frage: können Sie einmal Hilfen zusammenstellen zum Thema “ Farbtypen“? Ich bin ein „Frühling“, 60 Jahre, 1,60m bei 62kg und Gr. 40.
    Ihre vielen Einzelthemen sind sehr lesenswert, aber in der Summe (wenn man die Fixpunkte für sich zusammenstellen will) doch ob der Fülle zuviel und verwirrend.
    Sehr hilfreich finde ich das Thema „Der richtige Blazer“.

    Vielen Dank für Ihre unermütliche Hilfe,
    mfG E. Struckmeier

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:29

      Liebe Frau Struckmeier,

      das ist ein guter Hinweis von Ihnen! Da ich mich ja seit einiger Zeit mit dem Gedanken trage, einmal ein E-Book oder E-Magazin zum Thema Mode/Stil zu schreiben, sind solche Leserinnen-Wünsche immer eine Inspiration für mich… Wir werden sehen, was die Zeit bringt. In der Zwischenzeit hoffe ich dennoch, dass Sie hier einige brauchbare Tipps finden, die Sie gleich auf Ihren eigenen Stil anwenden können.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Frau Grupe, Ihren Blog habe ich vor fast einem Jahr entdeckt und freue mich seither jedes Wochenende darauf! Ich habe Ihnen schon viele Tipps zu verdanken. Vielen Dank dafür, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen!
        Ich möchte mich der Bitte von Frau Struckmeier anschließen und Sie um einen Beitrag über Basis- und Akzentfarben nach Farbtyp bitten (bin selber ein Frühlingstyp und tue mir ziemlich schwer, dunklere Basisfarben zu finden).
        Ich danke Ihnen noch einmal für diesen Blog und die ganze Arbeitszeit, die Sie dafür aufwenden und können sicher sein, dass ich das angekündigte E-Book\E-Magazin sofort beziehen würde… Und bis es so weit ist, bleiben Ihre Beiträge meine Lieblings-Sonntagslektüre!
        Herzliche Grüße, Juliane

        Antworten
        • Modeflüsterin

          22/10/2015 @ 21:02

          Liebe Juliane,

          das ist schön zu hören! Danke! Wenn sich so viele Leserinnen wie Sie wünschen, mehr über Farben zu erfahren, muss ich direkt darüber nachdenken, ob dies nicht schon das erste Thema für ein kleines E-Book wäre… Jetzt muss mir die Buch-Fee nur noch ein Quäntchen mehr Zeit herbeizaubern… 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  2. Liebe Stephanie, noch mal ganz herzlichen Dank für dieses Projekt. Die Teilnahme macht mir echt riesigen Spaß und ich freue mich ein Teil, dieses Bloggerrunde zu sein. Deine Tipps für Businesslooks sind wirklich toll – ich bin aber trotzdem sehr froh, dass ich in meinem Job keinen Dresscode befolgen muss. Das wäre für mich eine tägliche Herausforderung – einen schönen Sonntag für Dich, lieber Gruß – Conny

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:32

      Liebe Conny,

      bei Deiner immensen modischen Kreativität ist es tatsächlich wahrscheinlich eine enorme Einschränkung für Dich, sich auch einmal klassisch-konservativ und dezent zu kleiden… Umso mehr freue ich mich, dass Du trotzdem alle drei Runden des magischen Mode-Dreiecks mitmachst!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für den informativen Teil 2! Wir haben keinen strengen Dresscode im Büro, und ich trage gelegentlich sogar Printshirt und Boyfriend-Jeans mit einem richtig edlen schwarzen Smoking-Blazer und schwarzen, spitzen Pumps. Dann achte ich immer darauf, dass Haare, Make-Up und Accessoires top sind, ich finde, das macht so viel aus! Das sieht man auch super bei dem Look von Chrissie, der mir besonders gut gefällt :-) Ein tolles Beispiel dafür, dass man auch mit modischen, aussergewöhnlichen Outfits professionell wirken kann.

    Herzlichen Gruss, Diana

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:34

      Liebe Diana,

      ja, da hast Du schon einen wichtigen Faktor von nächster Woche vorweggenommen: Damit das magische Mode-Dreieck funktioniert, dürfen auch Haare, Makeup und natürlich die Accessoires nicht fehlen… Mehr dazu gibt es dann am kommenden Sonntag :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Liebe Stephanie,
    mir gefällt das magische Mode-Dreieck richtig gut. Auch heute hast du wider gute Tipps für uns zusammengestellt. Ich freue mich, dass ich dabei sein kann. Nächste Woche treffen wir uns dann auf der Party :)

    LG Sabine

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:36

      Liebe Sabine,

      dann freue ich mich auf mindestens ein virtuelles Gläschen Prosecco mit Dir am kommenden Sonntag! Oder vielleicht sogar Champagner – mal sehen, was das Haus so findet…

      Bis dahin liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für Deine tollen und informativen Tipps, die Du uns mit dem Magischen Mode Dreieck an die Hand gibst. Deine präzise Analyse der Outfitbestandteile und die ensprechenden Rückschlüsse daraus, sind eine wertvolle Hilfe für jede Leserin, das tägliche Styling zu vereinfachen. Das Projekt ist wirklich einzigartig und ich bin sehr stolz, diese Woche dabei sein zu dürfen. Die Interpretationen der einzelnen Bloggerinnen zu sehen, hat viel Spass gemacht.
    Danke dafür und herzliche Grüße
    Monika

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:41

      Liebe Monika,

      das freut mich, dass Du am magischen Mode-Dreieck so viel Spaß hast! Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Du dabei bist. Auch freut mich, dass Du meine Tipps dazu so hilfreich findest. Es ist ja immer mein Ziel, den Leserinnen neue Inspirationen zu geben, den eigenen Stil zu verbessern und die Entscheidung „Was ziehe ich nur an?“ zu erleichtern. Und wenn’s dann auch so funktioniert, bin ich die Glücklichste von allen :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Danke für dieses schöne Projekt, Stephanie, an dem ich gerne teilgenommen habe. Deine detaillierten Tipps sind wieder ganz besonders interessant und für Deine Leserinnen sicherlich hilfreich und eine tolle Inspiration.

    LG
    Annette | Lady of Style

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:51

      Liebe Annette,

      ich danke Dir, dass Du dabei bist! Und ich freue mich schon auf Deinen Party-Look in der nächsten Woche… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. Liebe Stephanie,
    das modische Dreieck begeistert mich auch diesen Sonntag wieder aufs Neue. ALLE Bloggerinnen geben sich soviel Mühe und darum an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an ALLE.

    Meine ideale Business Kombi trägt Monika. Diesen Look würde ich persönlich 1:1 direkt übernehmen.
    Dicht gefolgt von Sabinas Look. Die Schuhe und der Blazer wirken frisch und peppig.
    Überrascht hat mich Chrissies Look. Die Culotte, insbesondere in Jeansform, war bisher so gar nicht Meins. Aber der vorgestellte Look, in dieser Kombi, hat mich am meisten inspiriert.
    Dankeschön für die vielen Anregungen.
    Liebe Grüße – Simone
    Liebe Grüße – Simone

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 14:56

      Liebe Simone,

      das freut mich sehr, dass Inspirationen für Dich dabei waren! Ich selbst bin ja auch heimlicher Fan der Jeans-Culotte fürs Büro… 😉 Das ist so ein moderner Look! Aber ich kann – wie Du – auch den dezenteren, klassischeren Versionen einiges abgewinnen. Da bin ich absolut flexibel. Und das ist ja das Schöne am magischen Mode-Dreieck, wenn man erst einmal die Vorarbeit geleistet und die wichtigsten, individuellen Entscheidungen getroffen hat: Es führt immer wieder zu anderen, gelungenen Kombinationen. Dann warten wir mal ab, was der Party-Look in der kommenden Woche noch für Überraschungen bereit hält…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Das magische Dreieck im Businessstyle finde ich sehr heikel. Das kann schnell langweilig und auch etwas billig aussehen. Am besten gefallen mir die Outfits von Anette und Gaby. Die Outfits wirken bei beiden sehr elegant.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 15:02

      Liebe Coryanne,

      die große Kunst ist es, auch unaufgeregte Basics interessant aussehen zu lassen. Beim Easy Chic kommt es aus meiner Sicht auf die kleinen, aber feinen Details an. Hast Du dazu schon die Blog-Mini-Serie „So peppen Sie Ihre zeitlosen Klassiker auf“ gelesen? Dass ein Business Look eher dezent und zurückhaltend ausfällt ist eigentlich klar. Die große Spielwiese für kreative Mode-Experimente wird man bei diesem Thema wohl nie finden… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie,

    danke für den schönen Beitrag. Mit Abstand am besten gefällt mir das Outfit auf deiner ersten Zeichnung. Der Look ist einfach perfekt- modern, androgyn, schlicht. Besonders schön finde ich auch die goldene Gürtelschnalle in dem sonst grau-schwarz-weißen Outfit. Ich bin sicher, wenn ich die entsprechende Figur dazu hätte, wäre das meine Uniform. Doch mit meiner A-Figur ist es schlichtweg unmöglich, das umzusetzen. Der Blazer müsste kürzer und taillierter sein, das Shirt darf locker sitzen, aber nicht so locker wie auf dem Bild, der Gürtel müsste einer kurzen Kette weichen, die Jeans kann nicht ganz so schmal sein- und schon sieht die ganze Silhouette einfach altmodisch aus. Noch altmodischer kann das nur werden, indem ich ein Streifenshirt dazu anziehe, sorry, ich kann die Dinger einfach nicht mehr sehen, aber anscheindend geht das nur mir so, viele deiner Mitbloggerinnen haben sich ja für ein Streifenshirt entschieden.

    Tja, vielleicht ist das der Grund, weshalb ich bislang keinen Blazer habe? Mein Bedürfnis nach strukturierten Teilen (ausgearbeitete Schulter, Kragen usw.) lebe ich eher bei Mänteln aus. Da habe ich mehrere, mit zum Teil extravaganten Schnitten aus schön fallendem Wollstoff und richtiger Schneiderkunst, also ich habe da durchaus eine Schwäche dafür, aber bei Blazern funktioniert das irgendwie nicht. Ich werde aber mal verstärkt darauf achten und ein paar Exemplare anprobieren.
    Von den anderen Blogs gefällt mir Chrissie sehr gut, wobei ihr Look für mich viel zu exzentrisch wäre, und bei Conny bin ich vor allem von der Frisur phasziniert. Danke fürs Mitmachen.

    Liebe Grüße,
    Karin

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/10/2015 @ 15:10

      Liebe Karin,

      das kenne ich gut: Nicht jeden Look, der mir super gefällt, kann ich selbst tragen. Dann erfreue ich mich beim Betrachten und schwelge ein wenig im „Was wäre wenn…“-Gefühl 😉
      Als A-Figur, die ein wenig mehr Moderne in den Look bringen möchte, würde ich persönlich wahrscheinlich zu super schlichten, kragenlosen Blazer-Jacken greifen, die aber ein avantgardistisches Schnitt-Detail mitbringen – am besten im Brust-Schulter-Bereich. Und ich würde eine auffällige Kette in extravaganter Mega-Größe dazu kombinieren. Aber das ist natürlich nur meine Fantasie, die Du da gerade ein wenig erhitzt hast 😉 Jede Frau hat ihr ganz eigenes Bedürfnis nach mehr oder weniger Struktur und ich finde, auf diese innere Stimme solltest Du auch hören. Das hat bestimmt seinen Sinn. Vielleicht gibt es aber auch für Dich noch eine Lösung mit weniger Struktur…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Modeflüsterin

        20/10/2015 @ 14:10

        Danke Dir, Andrea – fürs Feedback und den Vorschlag für Karin!

        Liebe Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

        Antworten
  10. Liebe Stephanie,
    es ist doch wirklich erstaunlich wie unterschiedlich deine Idee vom Magischen Modedreieck umgesetzt wurde, toll. Ich habe soviel Spaß dabei und freue mich wirklich sehr, mit dabei zu sein.
    Deine für diesen interessanten Beitrag.
    Liebe Grüße
    Gaby
    http://www.stylishsalat.com

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/10/2015 @ 14:09

      Liebe Gaby,

      ich finde die Outfit-Vielfalt der Blogger-Kolleginnen auch ganz ausgezeichnet – so hatte ich mir das vorgestellt 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Liebe Stephanie, liebe Andrea

    lieben Dank für eure Tipps, ich werde also mal nach einer kragenlosen Blazer-Jacke mit avantgardistischem Detail im oberen Bereich und nach einem Gehrock Ausschau halten. Ich kann es mir gut vorstellen und bin schon sehr gespannt, was mir da so ins Auge springen wird.
    Stephanie, vielen Dank übrigens auch für deinen früheren Tipp, roségoldenen Schmuck zusammen mit Platin oder Edelstahl zu tragen, weil roségold alleine zu warm für meinen Hautton ist. Da bin ich auch schon fündig geworden. Kennst du die Auraringe von Niessing? Das sind ganz schlichte, schmale Ringe in 7 verschiedenen Schattierungen von grau (Platin) über graurosa bis rotgold. Das ist eine ganz subtile Farbgebung von kühl zu warm und der Übergang ist ganz weich. Die Ringe (nicht alle 7, sondern nur drei davon) sahen sehr harmonisch aus an meiner Hand . Du siehst, deine Tipps sind manchmal Gold wert. Da die Ringe allerdings nicht gerade billig sind, schau ich auch noch mal nach der Edelstahlvariante.

    Liebe Grüße,
    Karin

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/10/2015 @ 14:12

      Liebe Karin,

      das freut mich sehr, dass Dir der Tipp weiter geholfen hat! Da gibt es bestimmt noch etwas günstigere Alternativen. Ich bin sicher, Du wirst etwas finden – meine Shopping-Fee begleitet Dich :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Hallo Stephanie,

    ich liebe Blazer, aber ich trage sie so gut wie nie, denn ich kann keine Oberteile in die Hose stecken, so bleiben mir nur längere Blusen, womit ein Blazer wieder zu festlich aussieht. :-( Eine Möglichkeit wären noch Longblazer, aber es ist schwer, einen zu finden, der mir gut passt, da ich sehr klein bin (1,58).

    Viele Grüße,
    Moppi

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/10/2015 @ 14:17

      Liebe Moppi,

      da habe ich aber auf Deinem Blog ein sooo schönes Outfit an Dir gesehen – mit einem roséfarbenen, taillierten Blazer und einer in etwa gleichlangen rosa Bluse darunter. Das wäre auch ein tolles Beispiel für das magische Mode-Dreieck 😉 Und ich finde das gar nicht zu festlich…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  13. Liebe Stephanie, ich dachte deine sehr guten Analysen seien nicht mehr steigerungsfähig, aber heute hast du dich selbst übertroffen: die Idee der inneren Farbsäule gefällt mir sehr gut. Und ich musste gleich mal nachschauen, ob das so bei mir hinkommt. :) Ich danke dir aufs Herzlichste, bei dieser einzigartigen Aktion dabei sein zu dürfen. Deine Leserinnen erhalten sicherlich eine ausgezeichnete Hilfestellung….Liebe Grüße Sabina | Oceanblue Style

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    • Modeflüsterin

      21/10/2015 @ 20:13

      Liebe Sabina,

      das freut mich, dass Du das so siehst – lieben Dank! Ich hoffe ja auch immer so sehr, dass die Leserinnen aus meinen Beiträgen möglichst viele Tipps mitnehmen… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  14. Hallo Stephanie,
    was für eine wunderbare Reihe. ich würde auch so gerne mit Blazer immer gut angezogen sein.
    Kann es aber sein, dass es Frauen gibt, denen Blazer wirklich überhaupt nicht stehen?
    Ich habe eine X-figur (mit kleinem Busen) mit sehr markanten, geraden Schultern, einer schmalen Taille und ausladenden Hüften. Mit Blazer wirkt mein Oberkörper sehr männlich, durch die markanten Schultern und selbst taillierte Blazer bis über den Po (meine bevorzugte Länge, da sonst die Hüfte so betont wird) lassen mich männlich, stämmig und androgyn wirken. Haben Sie vielleicht noch einen Tipp? Ich bevorzuge nun Longcardigans mit Bindegürtel, würde aber so gerne auch Blazer tragen…

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    • Modeflüsterin

      21/10/2015 @ 20:19

      Liebe Jana,

      ja, das gibt es: Frauen, denen der klassische Blazer mit all seinen strukturierenden und eher strengen Details weniger gut steht. Das klingt für mich, als bräuchten Sie am Oberkörper keine zusätzlichen, ordnenden oder strengen Details, sondern eher gerundete, schlichte und feminine Akzente. Sehen Sie sich einmal nach ganz schlichten City-Jacken mit Raglan-Ärmeln um, die knapp bis zum Beckenknochen gehen und tailliert sind. Die kein Revers und keinen Kragen haben. Und achten Sie auf gerundete Details, wie Abnäher, abgerundete Taschen, Saumabschlüsse etc. Das könnte klappen – allerdings ohne Garantie, da ich ja – Sie wissen schon – blind bin…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  15. Liebe Stefanie,

    Jeans, T-Shirt und Blazer gehen wohl immer – erstaunlicherweise greife ich aber gar nicht so oft darauf zurück, eher auf Variationen davon. Aber es ist immer gut, ein Outfit in der Hinterhand zu haben, das IMMER geht! Leider hat sich doch bei vielen das Bewusstsein festgesetzt, dass die Masse an Kleidung den Unterschied macht und zwei mal hintereinander das gleiche zu tragen gilt schon für so manchen Normalo als unfein. Deswegen stehe ich auch den klassischen Outfit Bloggern mittlerweile eher kritisch gegenüber, denn sie unterstützen für mich diese Art von unreflektierten Konsum. Natürlich nicht alle und sicher nicht immer bewusst. Aber sie haben eben (mal mehr mal weniger) Einfluss auf ihre Leserinnen. Diese Verantwortung wird mir persönlich häufig nicht genügend wahrgenommen. Was haben die Leute eigentlich früher gemacht, als die Innenstädte noch nicht alle gleich aussahen und das Internet noch keinen Raum für Selbstdarstellung bot? Haben wir damals was verpasst? Ich bin mir da nicht so sicher. Allerdings muss ich zugeben, dass ich noch so jung bin, dass ich diese Zeiten nur noch aus Kinderzimmerperspektive kenne.

    Deswegen schätze ich deinen Blog umso mehr und halte ihn für einen der besten im deutschsprachigen Raum. Ich bewundere, wie du den Blog führt, ohne selbst in den Vordergrund zu treten. Das ist für mich wahrer Respekt vor dem (Mode verzweifelten) Leser.

    Um noch einmal auf das eigentliche Thema zurück zu kommen: wenn ich schon Inspiration für Blazer\Jeans Outfits suche gibt es für mich nur eine Heldin: Jennifer Aniston :-)

    Liebe Grüße zur Wochen Mitte

    Jessie

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    • Liebe Jessie,

      du sprichst mir aus der Seele! Ich gehöre auch zu denjenigen, die gerne Lieblingsstücke haben und diese dann auch oft und mit Freude tragen. Wie oft verkneife ich mir den Kauf eines Kleidungsstücks, weil ich etwas Ähnliches schon im Schrank habe und mir denke, ich kann die Sachen ja gar nicht alle regelmäßig anziehen, wenn ich zu viele davon habe (außer ich kleide mich 3-4 Mal täglich um ;-)). Und irgendwann ändern sich Mode, Stil oder Lebensumstände, und man sortiert dann unendlich viele nahezu ungetragene Sachen aus…

      Liebe Grüße,

      Diana

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    • Modeflüsterin

      22/10/2015 @ 12:28

      Liebe Jessie,

      also erste einmal vielen, herzlichen Dank für dieses tolle Kompliment zur Modeflüsterin! Mit Jennifer Aniston hast Du ja gleich eine der tollsten Vertreterinnen des Easy Chic herausgepickt – und eine meiner Stil-Favoritinnen 😉

      Wie das früher war, das kann ich Dir ganz gut beschreiben: Es gab immer nur einen Trend, dem man entweder folgen konnte oder eben nicht (und manche Menschen sahen wirklich aberwitzig aus, wenn sie denn dem Trend folgten, der so gar nicht zu ihnen passte…). Wer Geld hatte, konnte sich modisch kleiden, wer keines hatte, konnte entweder selbst gut schneidern oder hatte eine gute Schneiderin zur Hand. Die anderen gaben sich mit dem zufrieden, was von der älteren Schwester oder anderen Menschen weiter vererbt wurde oder was unbedingt gebraucht wurde (beispielsweise Winterschuhe und ein Wintermantel, wenn es kalt wurde) und was es für „Normalos“ in den Geschäften eben so gab. Das Resultat: Die meisten waren zwar „ordentlich“, aber eben nicht besonders modisch oder schick gekleidet. Auch gab es bei weitem nicht die stilistische Freiheit von heute. Die großen, namhaften Modemagazine bestimmten, welcher Stil von der Damen von Welt zu tragen war – basta. Ob ich damals unglücklich war? Aber keineswegs! Man kannte es ja nicht anders. Auch war das modische Stil-Empfinden für weite Kreise der Gesellschaft völlig unbedeutend. Man brauchte gut gefertigte, haltbare und strapazierfähige Kleidung, die lange hielt und einen ordentlichen Eindruck machte. In den vermögenderen Gesellschaftsschichten war das natürlich anders. Da musste Frau bestimmten Kleidungsregeln entsprechen, zu denen auch das Cocktailkleid oder Abendkleid auf jeden Fall für gesellschaftliche Anlässe zählte.
      Insgesamt waren Frauen damals weit mehr fremdbestimmt als heute – in jeder Beziehung, auch modisch. Das Überangebot von heute, die Möglichkeit, sich auch zu Billigpreisen schick anzuziehen und die Massenkonsum-Gesellschaft haben eine komplette Veränderung der Situation herbeigeführt. Heute ist Mode Ausdruck der Persönlichkeit geworden und steht fast jedem zur Verfügung. Und Shopping sowie aus den eingekauften Teilen immer wieder neue Outfits zusammenzustellen, ist eine Art kreativer Freizeitbeschäftigung für ganz viele Frauen geworden. Wir haben uns zum anderen Extrem hin entwickelt.
      Ich schätze die modische Freiheit von heute sehr, allerdings betrachte ich den extremen Massenkonsum und „Fast Fashion“ als Kehrseite der Medaille und als ein recht hässliches Phänomen dieser modischen Freiheit. Genauso ambivalent sehe ich den Einfluss von Outfit-Bloggern. Sie sind zum einen eine tolle Inspirationsquelle für viele Frauen, die sich in den klassischen Medien und den jungen Super-Mager-Models nicht mehr repräsentiert finden. Die ihre eigene Sichtweise auf Mode und Stil entwickelt haben und diese zeigen – fern von Mode-Diktaten. Andererseits funktioniert das nur, wenn die Bloggerinnen ihren Stil gefunden haben, Mode wirklich lieben, Kleidung wertschätzen und sich authentisch präsentieren. Bei Bloggerinnen, die die laufenden Trends einfach unreflektiert übernehmen, sich vor jeden Werbe-Wagen spannen lassen und ein stilisiertes, unrealistisches Bild von sich selbst verkaufen, habe ich große Bauchschmerzen. Denn da gibt es zu viele – besonders junge – Frauen, die diese virtuelle Realität fälschlicherweise als echt begreifen.
      Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist eigentlich wie immer. Jede, eigentlich gute Entwicklung hat eine Kehrseite und bei allen Menschen gibt es solche und solche. Ich genieße die Mode-Freiheit, habe mich aber schon lange für Authentizität und für „Weniger ist Mehr“ entschieden und versuche, das so konsequent wie möglich zu leben – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Wir sind halt alle nur Menschen 😉

      Liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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      • Liebe Stephanie,

        danke für deinen Kommentar, ich schätze diesen klugen Austausch auf deinem Blog wirklich sehr! Das ist übrigens noch etwas, von dem sich andere Blogs etwas anschauen können – da wird ja doch ziemlich rumgezickt.

        Ich finde es total spannend, was du von früher berichtest. Meiner Mutter war es zum Beispiel immer sehr wichtig, modisch gekleidet zu sein, auch bei schmalem Budget. Dafür wurden die Stücke aber eben auch anders wert geschätzt als heute, im Kleidersack aufbewahrt etc. Ich erinnere mich bis heute an diese ganz besondere Aura, die sie umgab, wenn sie ein bestimmtes Kleid oder ihren grünen Overall (hallo 80er 😉 trug. Ihr fällt es dafür bis heute schwer, intakte Kleidung wegzuschmeißen. Ein schönes Thema!

        Zum Thema modische Stilvielfalt gebe ich dir völlig recht. Was die Trends angeht bin ich mir unsicher. Die wirklich einflussreichen Bloggerinnen sehen ja häufig selber aus wie Models, die Fotostrecken gleichen Editorials. Und sie tragen fast alle die gleichen Labels. Damit haben sie doch das übernommen, was früher Moderedakteurinnen vorbehalten war, nämlich Trends zu setzen, die andere mehr oder weniger erfolgreich kopieren. Deswegen sind sie ja überhaupt so interessant für die Werbung.

        Noch ein letztes Wort zu Modebloggerinnen: dass das Zusammenstellen von Outfits heute kreativer Output ist, sehe ich ein, geht mir ja ähnlich. Aber das Shoppen für viele Freizeitbeschäftigung ist, bereitet mir Bauchschmerzen. Abgesehen davon, dass dafür unendlich Ressourcen drauf gehen: Kleider werden immer noch von Menschen produziert, die den Preis dafür zählen, dass wir immer noch mehr noch billiger wollen. Ich persönlich kann das einfach nicht bei Seite schieben. Ich kaufe (leider) auch nicht alles in bio und fair, aus mehreren Gründen, aber dass erwachsene Frauen scheinbar mehrmals im Monat shoppen gehen, allein aus Freizeitvergnügen und um neue Outfits auf ihren Blogs zu präsentieren – so richtig in den Kopf will es mir nicht.

        Damit will ich aber auch Ruhe geben, ich hoffe, du findest meine Gedanken hier nicht allzu unpassend :-)

        Liebe Grüße, Jessie

        Antworten
        • Modeflüsterin

          22/10/2015 @ 20:57

          Liebe Jessie,

          von unpassend kann gar keine Rede sein! Im Gegenteil: Ich glaube, wir beide denken sehr ähnlich! Shoppen als Freizeitbeschäftigung klingt für mich wenig sinnvoll, wenn man stattdessen etwas malen, schreiben, lesen, singen, Sport machen, gute Gespräche mit Freundinnen führen, jemandem helfen, eine ehrenamtliche Tätigkeit ausführen…(hier könnte man noch ganz viele sollte Freizeitbeschäftigungen einsetzen) kann. Das Leben hat doch so viel mehr zu bieten!

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

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  16. Interessant, dass der Blazer so häufig als Basic gilt. Ich persönlich sehe ihn selten und mein eigener hängt seit dem Kauf ungetragen im Schrank, es gab nie Gelegenheit, ihn anzuziehen. Er ist irgendwie immer zu formell. Im Office-Bereich werden meistens doch nur Blusen getragen.
    Ich finde Blazer eigentlich sehr schön, aber dieses Kleidungsstück steht bei weitem nicht jeder Frau. Bei den meisten machen sie einen breiten Rücken und breite Schultern. In der Taille geknöpft wirft er unschöne Falten, offen getragen baut er nur Masse auf. Ich meine, der Blazer ist dem männlichen Sakko nachempfunden, das für den männlichen Körperbau perfekt geschnitten ist, weshalb er die Figur männlich aussehen lässt.
    Gibt es vielleicht leichte Blazer aus fließendem Stoff, die sich der Figur anpassen, anstatt sie wie ein Rahmen zu verbreitern? Das würde mich sehr interessieren. So ein Modell wäre dann auch gleich weniger förmlich.

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    • Modeflüsterin

      22/10/2015 @ 12:45

      Liebe Anna,

      die typischen, strengen und förmlichen Herrenblazer stehen tatsächlich nicht jeder Frau. Du brauchst wahrscheinlich ein Exemplar mit weicheren Schnitt-Linien und einem softeren Stoff. Hast Du dazu schon die Beitragsserie zu Blazern hier auf dem Blog gefunden? Darin findest Du viele Hinweise, welcher Blazer-Schnitt Dir stehen könnte. Und in meinen Shopping-Tipps habe ich derzeit auch ein paar Blazer ausgewählt, die sehr feminin sind und eher die weibliche Kontur unterstützen, als zu männlich zu wirken. Vielleicht bringt Dich das auf die richtige Idee für Deinen Stil. Würde mich freuen :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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    • Modeflüsterin

      25/10/2015 @ 10:17

      Lieben Dank, Nicole, für die Einladung zum Linkup!

      Dir auch ein schönes Wochenende und herzliche Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  17. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag zur unterschiedlichen Wirkung von Materialien und Mustern! Die Weisheitszähne wachsen …

    Heute gefällt mir Chrissie am besten mit Culotte, langem Blazer und Stiefeln.
    Frisur und Kette kontrastieren perfekt miteinander und mit dem schlichten sportlichen Shirt. Ich bin begeistert! Die Brille ist wirklich cool!
    (Finde ich witzig, dass sie das Modedreieck in der Hand hält. Sie präsentiert einen tollen Look auf tolle Art!)
    Für mich ist diese Kombi natürlich nicht tragbar, da der Oberkörper sehr lang wirkt, aber sie kann das gut tragen.

    Auf die Idee, als A-Typ einen kragenlosen Blazer zu tragen, wäre ich jetzt nicht gekommen, stelle ich mir aber auch schön vor mit einer großen Kette.

    Karin, probere es doch mal so wie Cla im letzten Beitrag: Blazer und Jeans in der gleichen Farbe, und hochhackige Schuhe dazu. Dann kann der Blazer auch länger sein.
    Wie Stephanie schon sagte, ist der Look auch absolut businesstauglich. Vielleicht könnten die Schuhe noch dezenter sein, aber wieso nicht auch mal ein wenig aus der Reihe tanzen?

    Moppi, warum trägst du nicht einen kürzeren Blazer über einer längeren Bluse?
    Ich finde, das macht etwas größer.

    Zum Thema „Shopping als Freizeitbeschäftigung“: Mode ist immer irgendwie Luxus. Den gönnt man sich entweder oder nicht. Aber warum sollten nur reiche Damen modisch gekleidet sein? Auch jungen Mädels sei es gegönnt, fünf verschiedene Taschen zu besitzen. (Ich habe nur zwei – eine Alltagstasche und eine Abendtasche – und das nervt manchmal wirklich, wenn die Tasche nicht zum Outfit passt.) Klar sollte man beim Kaufen auch an die Arbeiter, die die Kleidung herstellen, und an die Umwelt denken.
    Aber oft ist es leider so, dass bestimmte Teile, die optimal passen und eine Lücke im Kleiderschrank schließen und das zu einem für mich bezahlbaren Preis, nur „Made in Bangladesh“ zu haben sind. Und dann nehme ich das eben in Kauf, denn sonst hätte ich jetzt beispielsweise gar keine Jeansjacke.

    Was mir allerdings neulich einfiel: Manchmal kauft man irgendwas, weil man es schön findet, hat aber nichts, was dazu passt. Dann muss man wieder noch etwas dazu kaufen, damit man es kombinieren kann. Vielleicht könnte die Modeflüsterin mal einen Artikel zum Thema „Lücken im Kleiderschrank gezielt ausfindig machen und schließen“ verfassen?
    Ich bedanke mich schon im Voraus fürs Erwägen …

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    • Modeflüsterin

      27/10/2015 @ 10:44

      Liebe Silva,

      das Thema „Lücken im Kleiderschrank entdecken“ wird ansatzweise in zwei Beiträgen angesprochen: Beim Prinzip der Business Capsule Wardrobe und bei der Kleiderschrank-Inventur. Einen ganz eigenen Beitrag dazu gibt es leider tatsächlich noch nicht.
      Ich glaube beim Thema „Shopping als Freizeitbeschäftigung“ ist ein kleines Missverständnis aufgekommen. Es geht mir dabei (ausnahmsweise mal) nicht um die ethischen Aspekte des Themas, sondern darum, dass Mode einkaufen doch etwas sein sollte, was man macht, wenn man etwas Bestimmtes braucht oder sucht. Dass Shopping heute zum Selbstzweck geworden ist und damit als eine Art Hobby für viele Mädchen und Frauen fungiert, finde ich schade. Denn mit der freien Zeit könnten so viele andere, deutlich sinnvollere Tätigkeiten ausgeführt werden. Wenn sich Frauen für Mode interessieren, könnten sie Bücher (und Blogs – hihihi) dazu lesen, selbst nähen oder stricken lernen oder versuchen, etwas aktiv selbst herzustellen – auch in der Gemeinschaft. Sie könnten die Zeit aber auch für Sport, Bildung, Geselligkeit, gute Gespräche etc. verwenden. Aber das ist sicherlich auch meine Perspektive, da ich mit zunehmendem Alter die Lebenszeit als eines der wertvollsten Güter betrachte, die es gibt.
      Das wäre sicherlich ein Thema, über das sich trefflich diskutieren ließe. Und mir ist natürlich völlig klar, dass „sinnvolle Freizeitbeschäftigung“ für jeden völlig anders definiert wird. Das hängt mit dem persönlichen Wertesystem des Einzelnen zusammen.

      In diesem Sinne herzliche Grüße von einer viel schreibenden, malenden, manchmal nähenden und immer zu wenig Zeit zum Shoppen habenden
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  18. Liebe Stephanie,

    wieder ein ganz toller Beitrag. Besonders gut gefällt mir die Auflistung von edlen und weniger edlen Materialien. Da ich gerne Leinen trage, habe ich mir Gedanken über die Zuordnung diese Materials gemacht. Einerseits knittert Leinen, andererseits finde ich Leinen aber auch edel.
    In welche Kategorie ( edel / weniger edel ) würdest Du Leinen einordnen ?

    Herzliche Grüße
    Catharina

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    • Modeflüsterin

      12/01/2016 @ 08:13

      Liebe Catharina,

      es wird ja immer gesagt, dass Leinen edel knittert Aber Leinen ist tatsächlich eher ein Freizeit-Lässig-Stoff. Allerdings kommt es auch auf die Qualität und Grobheit des Leinenstoffs an. Es gibt sehr feine, recht glatt gewebte Stoffe und sogar mit Metallfäden durchzogene Leinenstoffe, die durchaus auch für den Einsatz im
      beruflichen Bereich oder für Parties infrage kommen. Dann muss man es aber mögen, dass es knittert. Für förmlichere Situationen kommt das nicht gut an.

      Es ist halt – wie so oft in der Mode – alles relativ…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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      • Liebe Stephanie,

        Du sagst es, in der Mode ist alles relativ. Leinen ist gerade im Sommer ein herrliches Material. Aber wenn man es genau nimmt,ist Leinen nicht wirklich businesstauglich. Aber auch das ist relativ. Ich stelle immer wieder fest, dass die Grenzen zwischen den einzelnen Dresscodes im Job zunehmend verwischen.

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