Die Relativität von Farben: So machen Muster schlank (Teil 2)

Wenn Sie wissen, wie Sie Farben und Muster vorteilhaft am Körper platzieren, können Sie auch kräftige Akzentfarben und auffällige Muster schlank stylen.

Wenn Sie wissen, wie Sie Farben und Muster vorteilhaft am Körper platzieren, können Sie auch kräftige Akzentfarben und auffällige Muster schlank stylen.

Oder: Weitere 7 Relativitäts-Regeln, wie Sie Farben figürlich vorteilhaft kombinieren

Gerade in der Sommer-Mode sind helle Farben und auffällige Muster angesagt. Aber wie kombinieren Sie diese vorteilhaft, auch wenn Sie ein paar Pölsterchen mehr mit sich herumtragen? Müssen Sie an kräftigeren Körperzonen ganz auf helle Farben und Muster verzichten? Glücklicherweise lautet die Antwort darauf: Nein! Denn Farben und Muster sind immer relativ – relativ hell, relativ dunkel, relativ auffällig, relativ dezent. Wenn Sie die Relativitäts-Theorie der Farben in der Mode beherrschen, können Sie auch kräftige Akzentfarben, helle Sommertöne oder trendy Muster so in Ihr Outfit integrieren, dass Sie Ihre Körper-Proportionen damit ausgleichen und insgesamt schlanker wirken. 

Insgesamt 13 Relativitäts-Regeln für Farben und Muster in der Mode habe ich für Sie aufbereitet. Im letzten Beitrag haben Sie bereits sechs davon kennen gelernt. Dazu gibt es mehrere Outfit-Vergleiche, die Ihnen beispielhaft veranschaulichen sollen, wie es funktioniert. Während im ersten Teil der kleinen Blog-Serie die einfarbigen Flächen und kleinen Muster im Fokus standen, geht es heute um größere Muster im Zusammenspiel mit neutralen und Akzentfarben. Wie immer gilt: Achten Sie darauf, welche Körperzonen optisch hervor- oder zurücktreten, welche Flächen Ihren Blick auf sich ziehen und welche Zonen kräftiger oder schlanker wirken! Viel Erfolg damit!

Outfit-Vergleich 9, 10, 11 und 12: kleines Muster versus großes Muster, dunkler versus heller Akzent

In dieser Outfit-Reihe (Bild ganz oben) können Sie erkennen, wie der Blick von Outfit 9 bis 12 allmählich vom Unterkörper immer mehr auf den Oberkörper gezogen wird.

Von Outfit 9 auf 10 wird lediglich das Streifen-Muster vergrößert bzw. verbreitert und damit etwas dominanter gestaltet. Von Outfit 10 auf 11 wird die Jacke in einem mittleren Beige-Ton gegen eine hellere Variante in Weiß getauscht. Der Oberkörper ist jetzt zwar wesentlich heller als der Unterkörper, aber das Rot des Rocks ist immer noch ein sehr starker Akzent, der gegen die Helligkeit und das Muster am Oberkörper besteht.

Erst wenn die Jacke in neutralem Weiß gegen eine Jacke in der helleren, kräftigen Akzentfarbe Rosa ausgetauscht wird, liegt der Blickpunkt eindeutig auf dem Oberkörper. Damit wird der Oberkörper aber auch vergleichsweise kräftiger wahrgenommen als der Unterkörper – trotz rotem Rock, der im Outfit 9 noch die optisch kräftigste Körperzone darstellte.

Relativitäts-Regel 7:

Größere Muster sind optisch dominanter als kleinere Muster – wenn beide die gleiche Kontraststärke haben.

Relativitäts-Regel 8:

Körperzonen in kräftigen Akzentfarben wirken schlanker, wenn daneben große, kontrastreiche Muster und/oder eine hellere Akzentfarbe platziert wird.

Outfit-Vergleich 13, 14, 15 und 16: große Muster auf hellem Grund versus kräftige Akzentfarbe

Farben kombinieren, große MusterIn dieser Outfit-Serie sehen Sie, dass ein großes, kontrastreiches Muster auf hellem Grund eigentlich immer dominiert – innerhalb eines monochrom weißen Outfits ohnehin, aber auch mit einem Top aus unterschiedlich starken Akzentfarben (Dunkelgrün und Rot) und sogar, wenn der gesamte Oberkörper in einer starken Akzentfarbe gestaltet wurde.

Auch können Sie anhand der Outfit-Reihe wunderbar erkennen, dass der Oberkörper von links nach rechts vergleichsweise immer schlanker erscheint. Denn nicht nur das Top wechselt von hellem Weiß zu Dunkelgrün und Rot, sondern vor allem die Farbe der Jacke wird immer dunkler und blendet damit die äußere Kontur des Oberkörpers immer mehr aus – und das, obwohl die Farbe der Jacke von neutralem Beige zum Akzent Dunkelrot mutiert. Wer behauptet da noch, dass ein rotes Top nicht schlank machen kann?

Relativitäts-Regel 9:

Große, kontrastreiche Muster auf hellem Grund dominieren immer – auch gegenüber großen Flächen mit starken Akzentfarben.

Outfit-Vergleich 17,18 und 19: Muster mit mittlerem Kontrast versus helle Knallfarbe

Farben kombinieren, Muster mit mittlerem KontrastJedes der drei Outfits besteht aus einem Rock mit einem mittelgroßen Karo-Muster in einer mittleren Kontraststärke aus Hellblau und Weiß sowie einem hellblauen Top. Nur durch die Veränderung der Jackenfarbe von Weiß zu Dunkelblau und schließlich Knallgelb wirken die Körper-Proportionen völlig anders. Auch verändert sich der Blickverlauf erheblich.

Im Outfit 17 ist das hellblaue Top allen anderen Körperzonen optisch unterlegen und tritt in den Hintergrund: Die weiße Jacke ist heller und tritt hervor, der gemusterte Rock übernimmt die optische Führung im Ensemble.

Den schmalsten Oberkörper hat die Frau in Outfit 18: Das Dunkelblau blendet den äußeren Oberkörper fast völlig aus, das hellblaue Top ist dadurch zwar heller und präsenter als in Outfit 17, aber immer noch schwächer als das Rockmuster.

In Outfit 19 schließlich macht die grelle, zitronengelbe Jacke dem gemusterten Rock starke Konkurrenz und lässt den Blick von unten nach oben/außen hin und her schweifen – gut für die hellblaue Körpermitte, die auch in diesem Outfit am unauffälligsten ist, obwohl das ganze Outfit farblich ähnliche Helligkeitswerte besitzt.

Relativitäts-Regel 10:

Ein mittelgroßes Muster in mittlerer Kontraststärke dominiert ein Outfit, solange keine kräftige Akzentfarbe in mindestens gleichem Helligkeitswert oder heller angrenzt.

Relativitäts-Regel 11:

Eine helle Akzentfarbe tritt in den Hintergrund, wenn eine kräftigere Akzentfarbe mit mindestens dem gleichen Helligkeitswert oder ein mittelgroßes Muster mit mittlerer Kontraststärke in der Nähe platziert ist.

Outfit-Vergleich 20, 21 und 22: monochromes, dunkles Muster versus einfarbiger Akzent

Farben kombinieren, dunkles monochromes MusterIn dieser Outfit-Reihe kommt ein dunkles, fast monochromes Muster aus Dunkelgrün und Dunkelblau zum Einsatz. Die Jacke bleibt in neutralem Weiß, während sich die Farbe des Shirts von Dunkelblau über ein pudriges Hellblau bis hin zu einem kräftigen Hellblau bewegt. Die Frage lautet: Wann übernimmt das hellere Top die optische Führung?

Im Outfit 20 dominiert das dunkle Muster klar. Zusammen mit dem dunkelblauen Top entsteht eine deutliche Farbsäule in der Körpermitte, die verschlankt und streckt.

In Outfit 21 liegen das pudrige, deutlich hellere Top und der dunkle, kontrastarm gemusterte Rock von ihrer optischen Wirkung in etwa gleich auf. Erst in Outfit 22 dominiert eindeutig das hellblaue Top mit seinem klaren, intensiven Farbton. In allen drei Outfits wirkt der Unterkörper deutlich schlanker als der Oberkörper – trotz gemusterter Fläche.

Relativitäts-Regel 12:

Dunkle, fast monochrome Muster sind auffälliger als benachbarte, unifarbene Akzent-Flächen oder zumindest ähnlich prägnant – solange die unifarbene Akzent-Fläche entweder den gleichen Helligkeitswert hat, dunkler oder eine Nuance heller, aber farblich gedämpft ist.

Outfit-Vergleich 20, 23 und 24: dunkles, monochromes Muster versus helle, klare Farbe

farben kombinieren, dunkles monochromes Muster helle FarbenIn diesem Outfit-Vergleich wird die Test-Reihe von oben fortgesetzt, mit besonderem Augenmerk auf die Jackenfarbe. Das dunkle, fast monochrome Muster bildet zusammen mit einem dunkelblauen Top eine starke Farbsäule, während die Jacke von Weiß über Dunkelblau zu Hellblau wechselt.

Die Effekte für die optische Breite des Oberkörpers sind in etwa die gleichen wie beim obigen Outfit-Vergleich 17, 18 und 19. Mit zwei entscheidenden Unterschieden: Der dunkel und monochrom gemusterte Rock lässt den Unterkörper deutlich schlanker erscheinen als der gemusterte Rock mit mittel-starkem Kontrast auf hellem Grund.

Und: Bereits die deutlich hellere, neutrale weiße Jacke schafft es, sich optisch gleichwertig zum gemusterten Rock zu positionieren, während die hellblaue Akzent-Jacke sogar eindeutig präsenter ist als der Rock. Nur im mittleren Outfit 23 mit dunkler Jacke ist der gemusterte Rock noch das dominierende Kleidungsstück des Outfits.

Relativitäts-Regel 13:

Ein dunkles, monochromes Muster tritt in den Hintergrund und macht schlank, sobald eine hellere, klare, einfarbige Fläche in der Nähe platziert wird – egal ob es sich um eine neutrale oder eine Akzentfarbe handelt.

Ich denke, mit dieser Testreihe wird klar: Es gibt in Sachen Farben und Muster im Outfit keine absoluten Wahrheiten, sondern nur relativ vorteilhafte Kompositionen. Ob Sie mit einem kleinen Bäuchlein oder starken breiten Schultern nun ein beiges, ein hellblaues, ein knallrotes oder ein dunkelblaues Top tragen, ob Sie Ihre breiten Hüften und kräftigen Oberschenkel mit dunklen oder kräftigen Farben oder vielleicht sogar mit Mustern bedecken wollen – es gibt kein absolutes „Richtig“ oder „Falsch“. Aber es gibt eine Fülle an relativ gut gewählten Farben- und Muster-Kombinationen, aus denen Sie wählen können.

Es ist immer hilfreich, wenn Sie Ihr Outfit als Gesamtkunstwerk begreifen und Ihre einzelnen Körperzonen wie in einer Collage mit Farben und Mustern gestalten. Erst im Zusammenspiel aller platzierten Farben und Muster ergibt sich das Gesamtbild. Dann treten weniger prägnante Bereiche gegenüber auffälligeren Akzenten zurück, hellere Flächen wirken größer als dunklere, großzügig gestaltete, kontrastreiche Areale stehlen kleinteiligen, kontrastarmen Zonen die Schau. Wenn Sie diese Effekte zu nutzen wissen, haben Sie schon gewonnen. Dann können Sie auch im Sommer nach Lust und Laune helle, intensive Farben oder angesagte Muster tragen – egal wie kräftig Sie an der jeweiligen Körperstelle sind. Die Relativitäts-Theorie der Farben macht es möglich. Angesichts der Fülle der Möglichkeiten bleibt mir nur, Sie zu ermuntern: Genießen Sie diese modische Freiheit!

Und nicht vergessen: Lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen mit den 13 Relativitäts-Regeln ergangen ist!

28 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,
    ich finde deine Relativitätstheorie der Farben einfach nur verblüffend. Dafür hast du den Nobelpreis verdient! Dein Tipp, den Körper wie eine Collage zu gestalten, bringt es meiner Meinung nach genau auf den Punkt.
    Ich selbst nutze Farben und Muster nicht exzessiv, da ich eher minimalistisch und puristisch unterwegs bin. Dennoch brauche ich beides immer wieder, um meine A-Figur auszugleichen. Ich versuche Farben und Muster zwar sparsam, aber so effektiv wie möglich einzusetzen. Bisher habe ich Muster und helle oder auffällige Farben fast nur am Oberkörper getragen, dazu eine dunkle Hose oder einen dunklen Rock. Eigentlich reicht mir das schon, denn es gibt so viele Varianten, den (bei mir schlanken) Oberkörper in Szene zu setzen. Oberteile habe ich immer schon am liebsten gekauft, da schwelge ich in Mustern, Spitze, Grobstrick u.s.w..
    Allerdings mag ich auch Kleider (Blusenkleider, danke auch für diesen Beitrag), und da die solo am besten aussehen, also keine Jacke dazukommt, muss allein der Schnitt die Figur ausgleichen. Wenn der Schnitt stimmt, kann ich sogar ein weißes Kleid tragen (also unten wie oben hell). Ich habe eines im Sale bestellt und werde es, glaube ich, behalten. Das wäre dann ein Novum für mich.
    Ich habe auch ein eng anliegendes Kleid mit blau-weißen Blockstreifen gekauft. Ich finde es sehr schön, aber meine Hüften wirken schon ganz schön breit, wenn ich es trage. Jetzt weiß ich auch warum: bei Blockstreifen wandert der Blick von rechts nach links. Aha, wieder was dazugelernt, das ist gut für meinen Oberkörper, aber nicht unbedingt für meine Hüften.

    Liebe Grüße,
    Karin

    • Modeflüsterin

      Liebe Karin,

      ich werde Deinen Vorschlag bei Gelegenheit mal bei den Organisatoren des Nobel-Preises erwähnen… 😉 DANKE für dieses originelle Lob!
      Als A-Frau machst Du das schon ganz richtig mit der Konzentration auf den Oberkörper. Und Deine Worte “eigentlich reicht mir das schon” sagt alles: Wenn Du nicht mehr brauchst und mit Deiner Stil-Strategie zufrieden bist, brauchst Du auch nicht weiter suchen. Ich finde es ja immer gut, sich auf Weniger zu beschränken, wenn man das Optimale für sich gefunden hat. Wenn sich eine Leserin allerdings dadurch zu sehr in ihrer Kreativität eingeschränkt fühlt, dann ist die Relativitäts-Theorie der Farben wichtig, um eine vorteilhafte Collage am Körper zu erstellen. Also: Jeder nach seinem – oder besser: ihrem – Bedarf.
      Dass ich Dich zu einem weißen Blusenkleid inspirieren konnte, freut mich natürlich und ich hoffe, dass es das Richtige für Dich ist. Das Blockstreifenkleid könnest Du schlank stylen, indem Du beispielsweise einen längeren, dunkelblauen Strickmantel/Lange Strickjacke offen dazu trägst, der die Hüften etwas ausblendet… Dazu blickdichte Strümpfe und Stiefel und der Herbst-Look ist perfekt 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. blackforestgirl

    Liebe Stephanie,

    ich bin total platt über diese Serie. Hast du dir eine Mühe gemacht, vielen lieben Dank dafür.
    Jetzt muß ich das alles ein paar Mal lesen um es richtig zu verstehen und dann auch umsetzen zu können. Und dann einfach mal mit meiner vorhandenen Kleidung ausprobieren.
    Wahnsinn, was einzelne Farbkombis ausmachen können…

    GLG ela

    • Modeflüsterin

      Liebe Ela,

      ich hoffe, ich habe es nicht zu kompliziert gemacht. Ein bisschen eindenken muss man sich wahrscheinlich schon… Ich habe nur exemplarisch die wichtigsten Kombinationen herausgegriffen. Im Grunde sind die Kombinationsmöglichkeiten ja nahezu endlos. Übrigens: Augen zusammenkneifen und in den Spiegel sehen, hilft manchmal auch, um hervorstechende Areale besser zu identifizieren. Viel Erfolg damit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie Grupe,

    mit Begeisterung lese ich seit Monaten Ihren Mode-Blog und möchte mich dafür bedanken. Haben Sie mal daran gedacht, Ihre Tipps für ein Buch zu verwerten? Ich habe schon etliche Bücher aus diesem Bereich gekauft, auch von Ihnen empfohlene. Ihres würde mit den klugen Analysen sicher zu den besten gehören.

    Es grüßt herzlich
    Astrid

    • Modeflüsterin

      Liebe Astrid,

      vielen herzlichen Dank für Ihre Vorschuss-Lorbeeren! Das Projekt “Buch” ist tatsächlich schon in meinem Kopf vorhanden – nur leider fehlt es immer noch an der Zeit für die Umsetzung. Und dann sollte es auch ein wirklich gutes Konzept haben, denn es gibt schon sooooo viele Mode-Ratgeber auf dem Markt. Mein Anliegen wäre natürlich auch, dass die Tipps darin von den Leserinnen unmittelbar umsetzbar sind. Hmmm. Da muss ich noch ein bisschen darüber brüten… Aber lieben Dank für den kleinen Motivationsschub in diese Richtung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Das sind tolle Ideen für Kombinationen und sehr vernünftige Überlegungen zur Wirkung von Farben und Muster.
    Allerdings hast Du es dir ein bisschen leichter gemacht und dem Betrachter der Bilder etwas schwerer, denn niemand hat so weiße Beine oder trägt so weiße Strumpfhosen, dass die große Wirkungsebene der Beinzone (von Schuhen ganz mal abgesehen) unberücksichtigt bleiben kann.

    • Modeflüsterin

      Hallo Ela,

      danke für Dein Feedback!
      Die Zeichnungen sind natürlich modellhaft zu sehen und tatsächlich wollte ich es damit den Leserinnen eher leichter machen. Denn genau das Gegenteil ist der Fall: Durch die Konzentration des Blicks auf die wesentlichen Farb- und Muster-Felder lassen sich die Relativitäts-Regeln leichter erkennen und nachvollziehen. Weitere Farbfelder an Beinen oder Füßen würden da nur ablenken und das ganze Thema noch komplexer machen. Hier geht es nur um das Verständnis des Grundprinzips, das sich durchaus auf Beine und Füße ausweiten lässt.
      Falls Du noch mehr Tipps suchst, wie sich Beine und Schuhe farblich in ein Outfit einbeziehen lassen, findest Du beispielsweise im Beitrag zur “Farbklammer“, im Beitrag zur optimalen “Strumpfhose” oder im Beitrag über “kräftige Waden und Fesseln” sowie bei den Tipps zu den einzelnen Figurtypen ganz viele Hinweise. Die Kombination dieser Tipps mit den Beiträgen zur Relativitäts-Theorie der Farben wäre dann die “Fortgeschrittenen-Version” 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Martina Berg

    Liebe Stephanie,
    da ich im Bereich Imageberatung arbeite, bin ich immer wieder begeistert, wie Du die Fakten auf den Punkt bringst. Vor allem gefallen mir immer wieder die tollen Zeichnungen. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1.000 Worte! Danke, für die vielen umsetzbaren Hinweise, die ich auch immer wieder meinen Kundinnen empfehle.

    Herzliche Grüße
    Martina Berg
    (neue Bloggerin für die Zielgruppe 50plus)

    • Modeflüsterin

      Liebe Martina,

      vielen Dank für das Lob von professioneller Seite!
      (Vielleicht noch ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Deinen Kommentar habe ich aus meinem Spam-Ordner gefischt. Meine Bitte an Dich: Grundsätzlich bitte keine Links zu kommerziellen Webseiten in den Blogbeitrag einbauen. Der Kommentar landet dann mit großer Wahrscheinlichkeit im Spam und oft sehe ich ihn dann gar nicht und er endet im Papierkorb… Das wäre doch schade!)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • martina Berg

      Liebe Stephanie, vielen Dank für Deinen freundlichen Hinweis. Ich lerne noch dazu “als Blogger-Youngster”. Freue mich immer wieder auf Deine tollen Artikel. Herzliche Grüße – Martina

      • Modeflüsterin

        Liebe Martina,

        das ist kein Problem. Ich bin hier auch besonders streng, was Inhalte in Kommentaren anbelangt… 😉 Da gibt es viele andere Seiten, auf denen kommerzielle Links in Kommentaren nicht herausgefiltert werden. Also alles ganz entspannt.

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Birgitta

    Hallo, liebe Stephanie, welch gelungener Beitrag . War heute in der Mittagspause in der Stadt und habe mir, ohne dass ich es vorhatte, eine gemusterte Hose gekauft, schon neue Herbstware. Beigegrundig mit großen Grünen blumen bzw. Eher wie Grashalme und kleinen rot-rosa Blümchen , aber nicht zu bunt. Als ich jetzt nach Hause kam , ist mir dein Beitrag von gestern eingefallen. Da ich ja ein A-Typ bin mit Bäuchlein, dachte ich im ersten Moment, dass war ein fehlkauf, aber ich finde die Hose schön und vor allen Dingen hat sie auch im Bund gepasst. Meine Frage , wie obenauf kombinieren? Vielleicht ein etwas weiters grünes Shirt? Ich bin kein Blusenträger, lieber Shirt .
    Ich muss aber deine Beiträge nochmals lesen und dann versuchen umzusetzen. Vielen Dank für deine Mühe , die du dir jede Woche machst.

  7. Toller Artikel, der gerade jetzt in Sommer wirklich Sinn macht. Ich habe als X-Y Mischtyp fast nur dunkle, einfarbige Oberteile, was zu meiner hellen Haut auf Dauer ziemlich trist aussieht. Und ich liebe den hanseatischen Stil, der aber nun einmal nicht ohne Ringelshirt auskommt, und den ich deswegen nicht trage. Dass es mit einer hellen Hose und einer dunklen Jacke vielleicht auch bei mir geht, dass hätte ich nie geglaubt!
    Die verschiedenen gezeigten Kombinationen zeigen auch gut, wie man Muster insgesamt kombinieren kann, ich finde das nämlich gar nicht so einfach, dabei habe ich sehr viele gemusterte Röcke.
    Stephanie, dein Blog gibt einen richtig die Lust an Mode zurück!

    • Modeflüsterin

      Liebe Lara,

      genau aus diesem Grund habe ich die Beiträge ausgearbeitet: Ich weiß, dass es vielen Leserinnen so geht wie Dir. Sie tragen an kräftigeren Körperzonen nur noch dunkle, einfarbige Kleidung – was ja grundsätzlich nicht verkehrt ist. Nur im Sommer möchte man dann doch ab und zu ein bisschen mehr Frische und Helligkeit in den Look bringen. Gegen ein Ringelshirt ist auch beim Y-X-Typ gar nicht einzuwenden – genau so wie Du das stylen würdest. Vielleicht nicht unbedingt zu den großen Blocksteifen, sonder eher zum feinen, eher monochrom gefärbten Ringelshirt greifen… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie, also Muster war ganz lange ein heißes Eisen, an das ich mich gar nicht heran getraut habe. Im besten Fall dann noch Ringelshirt oder Pünktchenkleid so wie bei unserer erfolgreichen, gemeinsamen Sommeraktion:) Weil mir aber ohne Muster einiges entgeht, habe ich 1. dann einfach mal “unten” beim Rock begonnen, um auf Nummer Sicher zu gehen und 2. mir in Schottland einen dezenten Karoschal gekauft. Das war quasi der Durchbruch. Seitdem gabs kein Halten mehr: Vogelhemd ist nur ein Beispiel meiner Entwicklung oder die weiße Spitzenbluse mit dem Musterkragen. Und da du wieder so fabelhafte Tipps hier verbreitest, baue ich die gleich mal in meine Musterposts mit ein! Hab noch einen schönen Tag und LG Sabina | Oceanblue Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      das ist wirklich lustig, denn genau bei Dir könnte ich mir auch die wildesten Muster-Mixe vorstellen und ich würde fast wetten, dass das zu Deiner Stil-Persönlichkeit passt 😉
      Jetzt bin ich gespannt, wie mutig Du demnächst noch wirst.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Isabella

    Hallo Stephanie,

    seid Kurzem verfolge ich deinen Blog und bin -im positiven Sinne- förmlich erschlagen von all den Informationen, Anregungen und Möglichkeiten!
    Mode ist erst seit Kurzem in der Form ein Thema: ich werde älter, so dass der ewig gleiche “Studenten-Look” irgendwie nicht mehr passt (mit 38J.) und meine Form ist auch nicht mehr so pflegeleicht (inzwischen doch eher eine üppigere Sanduhr mit Kugelbauch), so dass ich besser schauen muss, was ich anziehe …

    Hast du vielleicht einen Rat für mich, weil ich hier vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe und gar nicht weiß, wo ich wie anfangen sollte???
    Mit schwirrt der Kopf von Basis- und Akzentfarben (hatte eine Fabrtypberatung, bin “Sommer”, ziehe aber immer noch irgendwie die gewohnten falschen Farben – Jeans, schwraz und schwarz und schwarz – an), von Figurtypempfehlungen (wiege zu viel, bin zu klein mit 158cm) und dem Traum von einem “Signature-Look” ohne das Konzept völlig verstanden zu haben (Hose – Shirt – Strickjacke???) – kurzum ich bin ein überforderter Laie und würde so gerne irgendwie alles “besser” machen, sehe im Moment nur noch kein Land…
    Hast du eine “Landkarte” oder einen “Wegweiser” für mich?

    Herzlichen Dank!

    Isa

    • Modeflüsterin

      Liebe Isabella,

      also das ist jetzt keine leichte Frage…
      Ich würde wahrscheinlich am ehesten mit der Blogserie “Finde Deinen Stil” beginnen und die darin erklärten Schritte – mit genügend Zeit – durchführen. Vor allem die Überlegung, welche Charakter-Merkmale Du modisch ausdrücken möchtest und das Anlegen eines Mood Boards finde ich wichtig.
      Dann würde ich versuchen, aus dem Mood Board Deine Basis- und Akzentfarben abzuleiten – zumindest für eine erste Grundgarderobe oder “Capsule“. Dann wäre ein Blick auf Deinen Figurtyp und die Tipps für den X-Typ sowie für kleine Frauen und die Bauch-weg-Tipps die nächste Station. So findest Du die Silhouetten und Schnitte, die Dir am besten stehen.

      Mit diesem Wissen würde ich die erste Kleiderschrank-Inventur durchführen, um zu sehen, was Du schon hast. Dabei könntest Du dann auch untersuchen, warum Du Dich in bestimmten Kleidungsstücken besonders wohl oder eben unwohl fühlst und warum das so ist (beispielswiese, weil Dir das Material, der Fall des Stoffs oder was auch immer nicht gefällt?).

      Mit den Stücken, die die Kleiderschrank-Inventur überstanden haben, versuchst Du dann, Outfits zusammenzustellen, in denen Du Dich wohl fühlst. Dabei könntest Du dann die Tipps nutzen, wie Farben richtig kombiniert werden und Deine persönliche Farben-Landkarte festlegen.

      Das Ganze ist ein laufender Prozess, bei dem Du wahrscheinlich einzelne Schritte immer wieder durchlaufen wirst und ganz allmählich immer besser erkennst, wie Dein modisches Ich wirklich tickt. Ich kann Dir dazu nur raten: Lass Dir genügend Zeit! Und wenn Du alleine gar nicht weiter kommst, dann denke einmal darüber mach, Dir vom Profi helfen zu lassen – beispielsweise über eine kostengünstige Online-Stilberatung.

      Ich wünsche Dir dabei ganz, ganz viel Erfolg und dass Du Dich schon bald viel wohler in Deiner Kleidung fühlst!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Isabella

    Danke, Stephanie, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast und für Deine Leitplanken im Mode-(Chaos) – Kosmos!

    Ich bin leider eher ein ungeduldiger Mensch, aber ich weiß, dass Du recht hast und der Prozess Zeit braucht … jetzt werde ich mich Schritt für Schritt durch Deine Tipps in Deiner Reihenfolge hangeln und hoffentlich bald erste tragfähige Erkenntnisse gewinnen!

    Danke!

    Herzliche Grüße
    Isabella

  11. Liebe Stephanie,

    kürzlich bin ich zufällig auf Deinen Blog gestoßen und kann gar nicht genug davon bekommen…Deine Beiträge sind fantastisch und sehr hilfreich. Nun weiß ich endlich warum mein Kleiderschrank voll ist, ich aber trotzdem wenig Kombinationsmöglichkeiten habe. Ich kenne zwar “meine” Farben, berücksichtige diese auch aber habe Kleidung bisher nach Lust, Laune und Gefallen gekauft. Tja, nun werde ich mir einen Plan machen.
    Mit meiner A-Figur bin ich ganz zufrieden, die Beine sind ok, nur die Knie etwas fleischig 😉 Daher fällt es mir schwer mich an Röcke und Kleider zu wagen; vor allem in der strumpfhosenfreien Zeit. So ein Hemdblusenkleid würde mir gefallen, habe aber noch kein passendes gefunden.
    Mit besten Grüßen und einem dicken Dankeschön,
    Christa

    • Modeflüsterin

      Liebe Christa,

      vielen herzlichen Dank für Deine Begeisterung für die Modeflüsterin! Das freut mich immer so sehr und motiviert mich sehr zum Weitermachen.

      Als A-Typ kannst Du sowohl gerade geschnittene Blusenkleider tragen, die Du mit einem Gürtel auf Figur bringst, als auch Blusenkleider im Prinzess-Schnitt: oben figurnah, am Rock leicht ausgestellt. Dazu sehen bei A-Typen die aktuellen Bast-Wedges sensationell aus. Solange der Rocksaum ca. eine halbe bis eine ganze Handbreit über dem Knie liegt (bei kürzeren Beinen), musst Du Dir um “fleischige Knie” keine Gedanken machen. Das fällt den meisten Menschen nämlich gar nicht auf… Nur man selbst ist immer so überkritisch – ich kenne das gut!!! Also ruhig mal ins kalte Wasser springen und Bein zeigen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,

    lieben Dank für´s Mutmachen. Habe mir tatsächlich 2 Hemdblusenkleider bestellt. Beide sind aus fester Baumwolle (das mag ich lieber als diese aus dünnem Material) und sportlich geschnitten. Eins ist grau-weiß gestreift. Dazu würde ich gerne Wedges tragen; als Pantolette oder Sandale. Zu welcher Farbe würdest Du mir hier raten? Ich bin übrigens ein Sommer-Typ.
    Vielen Dank und sonnige Grüße, Christa

    • Modeflüsterin

      Liebe Christa,

      das freut mich, dass ich Dich dazu anregen konnte, Kleider zu tragen und dass Du für Dich passende Exemplare gefunden hast!
      Zu Deiner Frage: Die Schuh-Farbe ist einerseits Geschmackssache, andererseits kommt es darauf an, wo Du den Blick hinlenken willst und schließlich ist auch noch wichtig, was Du sonst noch so im Schrank hast. Wenn Du Dich für dezente, schlichte graue Bast-Wedges entscheidest, dann bleiben Deine Beine völlig unauffällig und der Blick wandert nach oben – besonders, wenn Du zum grau-weiß-gestreiften Kleid beispielsweise eine große rote Kette tragen würdest… Auch wenn Du die Wedges in einem hellen Braun- oder Nude-Ton wählst (auch hierbei gibt es etwas kühlere, schlammige oder rosig-pudrige Farbtöne), bleiben die Beine dezent. Dann würde ich aber zusätzlich noch einen Gürtel in gleichem Beige-Braun-Nude-Ton dazu kombinieren. Grau-Weiß-Nude/Beige ist eine sehr edle, etwas italienisch anmutende Kombination. Dazu passt auch Silber-Schmuck, der dem Sommertyp besonders gut steht.
      Andererseits könntest Du zu Grau-Weiß auch einen starken Akzent an den Füßen setzen, indem Du dazu beispielsweise knallrote Wedges kombinierst. Dieser würde den Blick definit weg von den Knien lenken, aber auch nach unten zu den Füßen (und schönen Fesseln). Dazu wäre dann auch ein rotes Accessoires nahe am Gesicht vorteilhaft, da dann der Blick von ganz unten nach ganz oben hin und her schwenkt und die Körpergröße besser zur Geltung kommt.
      Ob Du Dich nun für einen grauen, beigen oder roten Schuh entscheidest, hängt davon ab, ob Du auch noch viele andere Outfits hättest, zu denen die entsprechende Farbe passen würde. Ein grauer Schuh passt als neutrale Sommer-Farbe wahrscheinlich zu den meisten Outfits, bei einem beigen Schuh müsstest Dun das prüfen und ein roter Schuh setzt immer Akzente in Outfits, die hauptsächlich aus neutralen Farben bestehen. Was davon ist für Dich am besten? Das kannst nur Du entscheiden 🙂 Ich wünsche Dir aber alles Gute dabei und viele schöne Stunden in Deinem neuen Blusenkleid!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        herzlichen Dank für Deine Tipps! Ich werde bestimmt etwas finden…Du hast mich so inspiriert, ich bin seit Tagen dabei meine Kombis umzustellen und zu ergänzen. Die Idee von Astrid mit dem Buch finde ich richtig klasse. Ich habe schon viele Modebücher und Styling-Tipps gelesen aber Deine haben eine ganz andere Qualität.
        Beste Grüße Christa

        • Modeflüsterin

          Liebe Christa,

          das ist wirklich sehr lieb von Dir – danke!!! Bei so viel vorauseilendem Lob wollen die Finglein am liebsten gleich losschreiben… 😉

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Modeflüsterin!

    Es gibt viele Modebücher, aber die meisten sind nicht so hilfreich wie dein Blog!

    Der zweite Teil der Farben-Relativitätstheorie hat mir auch wieder ein Licht aufgehen lassen. Ich muss sagen, es ist schon sehr kompliziert. Ich merke mir jetzt einfach mal:
    Für mich als A-Typ funktionieren:

    – helle Röcke, wenn das Oberteil noch heller, grob gemustert oder akzentfarben ist.

    – dunkel gemusterte Röcke, wenn das Oberteil heller oder akzentfarben ist,

    – kleinteilig gemusterte Röcke, wenn das Oberteil heller, gröber gemustert oder akzentfarben ist.

    Was mir auch auffiel: Die Farbe ist wichtiger als der Schnitt.
    Wenn der Schnitt eines Kleidungstücks dem Figurtyp nicht optimal steht, kann man die Wirkung durch entsprechende Farbauswahl etwas verbessern.
    Für mich sehr wichtig, da mir fast kein Kleidungsstück (in meiner Preislage) wirklich passt.

    Es wäre nur schön, wenn es in den Geschäften auch alle Kleidungsstücke in so vielen verschiedenen Farben und Mustern gäbe …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      das klingt aber sehr gut und ist schlüssig!
      Wenn Du Deine persönlichen “Regeln” alle im Kopf hast, wirst Du über kurz oder lang auf jeden Fall etwa finden. Aber Du weißt ja: Gut Ding braucht Weile – auch in der Mode. Lieber etwas länger suchen und genau das Richtige finden, als zu schnell zuzuschlagen und es später bereuen… Ich wünsche Dir viel Erfolg!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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