Artikelformat

Sommer-Beine: 14 Tipps für kräftige Waden und Fußgelenke

Gut für kräftige Waden und Fesseln: Schuhe in Nude mit etwas Absatz und tiefem Zehenausschnitt. Eher nachteilig wirken Verzierungen und runde Kappen.

Gut für kräftige Waden und Fesseln: Schuhe in Nude mit etwas Absatz und tiefem Zehenausschnitt. Eher nachteilig wirken Verzierungen und runde Kappen.

Jetzt ist er da, der Sommer. Sie werden sich wahrscheinlich darüber freuen, endlich Ihre leichten Sommerkleider und luftigen Röcke hervorzuholen. Oder etwa nicht? Wenn Sie zu den Frauen gehören, die kräftige Waden und Fesseln haben, betrachten Sie die Sommermode vielleicht mit gemischten Gefühlen. „Sind meine Beine schön genug, um sie im Sommerrock zu präsentieren?“ könnten Sie denken. Ich kenne das gut: Ab 50 Jahren ist das Gewebe sicherlich nicht mehr so straff und gleichmäßig wie mit 20. Wenn dann noch ausgerechnet die Beine zu Ihren kräftigen Körperzonen zählen, kann der Mut schnell sinken, sich in all den schönen Sommerröcken und Kleidern zu präsentieren.

Dabei sollten Sie genau das nicht tun: Ihre Beine verstecken und auf sommerlichen Mode-Spaß verzichten! Und das müssen Sie auch nicht. Heute möchte ich Ihnen 14 Tipps an die Hand geben, wie Sie Ihre nackten Beine in sommerliche Bestform bringen – trotz oder gerade mit kräftigen Waden und Fußgelenken. Und dann nichts wie raus in die Sonne!

Wie viele Frauen über 35 haben perfekte Beine?

Lassen Sie mich zu allererst eine Frage stellen: Wie viele Frauen über 35 Jahren kennen Sie persönlich, die perfekte Beine haben? Genau. Die meisten Frauen halten Ihre Beine für zu dünn oder zu dick, zu lang oder zu kurz, zu kurvig oder zu kurvenlos, zu blass, zu ungleichmäßig getönt, zu wenig straff, zu viel von Cellulitis oder Besenreisern gezeichnet, zu…. Ich denke, Sie wissen, was ich meine.

Wenn dann noch die Form der Knöchel, Füße oder Zehen dazukommt, wird die Lage noch fataler und die Selbstkritik steigt ins Unermessliche. Und trotzdem sieht eine Frau im Rock oder Kleid immer umwerfend feminin, sommerlich und sexy aus – und zwar egal, wie perfekt oder vermeintlich unperfekt ihre Beine sind! Denn wenn Sie nur ein paar Tipps beherzigen und ein paar wenige Pflegehinweise befolgen, können Sie immer zu einem attraktiven Ergebnis kommen.

Kräftige Beine brauchen Pflege, Pflege, Pflege…

Beine müssen nicht dünn sein, um attraktiv zu wirken - nur gepflegt.

Beine müssen nicht dünn sein, um attraktiv zu wirken – nur gepflegt.

Die erste Grundvoraussetzung für schöne Sommer-Beine ist: Pflege. Gerade wenn Sie kräftigere Beine haben, ist dies umso wichtiger. Kartenspielerinnen würden es so formulieren: Bein-Pflege sticht Bein-Form. Immer. Nehmen Sie sich also ein bis zwei Stunden Zeit, um Ihre Beine sommerfit zu machen. Dazu gehört:

1. Nur enthaarte Beine sind Sommer-Beine!

Schöne Beine sind glatte Beine. Das Erste, was Sie für mehr gepflegte Glattheit tun können, ist eine Beinenthaarung. Es gibt heute so viele sanfte Methoden der Beinenthaarung, dass sicherlich eine geeignete für Sie dabei ist. Ob nass rasieren, epilieren, mit Wachs, mit Enthaarungscréme oder mit Laser – werden Sie die Haare an den Beinen los!

2. Peeling und Creme machen Beinen sanfte Pfirsichhaut.

Die Gleichmäßigkeit der Haut und ihre Beschaffenheit können Sie selbst deutlich verbessern. Machen Sie unter der Dusche einfach ein Peeling und cremen Sie sich nach dem Duschen mit einer feuchtigkeitsspendenden, hautstraffende Lotion ein. Sie werden erstaunt sein, wie sich Ihre Beine danach anfühlen – und wie viel besser sie plötzlich aussehen.

3. Leicht gebräunte Beine sind attraktiv.

Die schnellste Art, aus kräftigen Waden und Fesseln attraktive Sommer-Beine zu zaubern, ist Farbe. Und wenn diese gerade am Anfang des Sommers noch nicht vorhanden ist, dann schummeln Sie einfach etwas Bräune dazu. Selbstbräuner, getönte Lotionen für die Beine oder – wenn Sie zusätzlich noch Besenreiner kaschieren möchten – Camouflage-Crémes und Seiden-Sprays machen aus Ihren Beinen in Nullkommanichts attraktive Highlights – egal welche Form sie haben. Erkundigen Sie sich in Ihrer Parfümerie oder Apotheke nach geeigneten Produkten!

4. Auch Füße wollen verwöhnt werden!

Die Füße sind für Sommerkleidung mindestens so wichtig wie Waden und Fesseln. Schöne Füße haben keine sichtbaren, dicken Hornhautschichten oder brüchige, vergilbte Fußnägel. Auch dafür gibt es einfache Abhilfe: Gönnen Sie Ihren Füßen ein kleines Sommer-Fitness-Programm! Die neuen elektrischen Hornhaut-Entferner machen einen tollen Job und sind gar nicht teuer. Danach cremen Sie Ihre Füße mit einer speziellen Fußcreme dick ein und packen sie eine Stunde in Socken. Schließlich lackieren Sie Ihre Fußnägel (vorher unbedingt die Nägel mit Nagellackentferner fettfrei machen!). Wenn Sie möglichst lange Freude an Ihrem Lack haben wollen: Nutzen Sie Unterlack und Überlack und Sie können sich rund zwei Wochen über toll gepflegte Fußnägel freuen.

Tipp

Wenn Sie kräftige Waden und Fesseln haben, ist dezenter, pastelliger Nagellack, beispielsweise in einem Rosé- oder Nude-Ton, für Sie besser als zu knalliger Lack. Denn Sie wollen zwar gepflegt aussehen, aber den Blick nicht gezielt nach unten lenken. Es sei denn, Sie wollen es jetzt wirklich wissen und so sexy aussehen wie möglich. Dann sind Ihre Fußnägel natürlich knallrot…

Kräftige nackte Beine brauchen Schuhe, die schlank machen.

Das wichtigste für kräftige Waden und Fesseln ist der richtige Rahmen, sprich: der richtige Schuh. Schuhe und Rocksaum zusammen geben Ihren Waden und Fesseln – und bei offenen Schuhen auch den Füßen – den optischen Halt, den sie brauchen. Was ist es genau, das Ihnen dort gut tut? Sie brauchen möglichst ununterbrochene Länge, die die Breite Ihrer Waden und Fesseln ausgleicht. Sie brauchen Proportionen, die zu Ihrer Beinform passen. Und Sie brauchen ein dezentes Design, das den Blick nicht auf sich zieht, so dass er dahin weiterziehen kann, wo Ihre Schokoladenseiten liegen – weiter oben. Wenn Sie bei Ihren Schuhen auf folgende Details achten, haben Sie schon gewonnen:

Schlichte, klassische Pumps in einem Goldton, der der Haut ähnlich ist und mit spitzer Kappe, dazu ein weiterer Rocksaum und Ihre Beine sehen sofort schlanker aus.

Schlichte, klassische Pumps in einem Goldton, der der Haut ähnlich ist und mit spitzer Kappe, dazu ein weiterer Rocksaum und Ihre Beine sehen sofort schlanker aus.

5. Wählen Sie schlichte Schuhe ohne auffällige Verzierungen oder dekorative Details!

Lassen Sie die Finger von den vielen verführerischen Bling-Bling-Details an Schuhen und wählen Sie schlichte, einfarbige Pumps, Sandalen oder Peep-Toes. Greifen Sie zu zeitlosen Formen und vermeiden Sie es, durch besonders modisch auffällige Schuhe den Blick zu den Beinen zu lenken. Elegante, dezente Klassiker sind genau Ihr Ding.

6. Vermeiden Sie Riemchen an Waden und Fesseln!

Riemchen, die Ihre Beine horizontal unterteilen, verkürzen Ihre Beine. Zudem betonen sie die Breite der jeweiligen Stelle am Bein. Also: Finger weg von Fesselriemchen oder den derzeit angesagten Gladiatoren-Sandalen! Die besten Schuhe für Sie lassen Ihre Knöchel komplett frei (es sei denn, Ihre Schuhe sind hautfarben und verschmelzen quasi mit Ihren Füßen… siehe weiter unten).

7. Greifen Sie zu tief ausgeschnittenen Schuhen!

Alle Schuhe, die möglichst viel von Ihrem Fußrist frei lassen, sind gut für Sie. Tief ausgeschnittene Pumps oder Ballerinas und Sandalen oder „Mules“ (fersenlose Sandalen zum Hineinschlüpfen), deren Querriemen erst kurz vor den Zehen ansetzen, sind geeignet. Slingback-Pumps sind Ihre Geheimwaffe, ebenso d’Orsay-Pumps mit ihren tiefen, seitlichen Ausschnitten. So entsteht eine durchgehende Linie vom Rocksaum, über Ihre Waden und Fesseln hin zu den Zehen. Das streckt und verschlankt. Der Blick, der ungestört an Ihren Beinen hinauf- und hinabgleiten kann, bleibt nicht an kräftigen Waden oder Fußgelenken hängen…

8. Selbst ein kleiner Absatz ist besser als keiner!

Auch wenn Sie es gerne bequem mögen: Tragen Sie zum Rock oder Kleid die höchsten Absätze, die für Sie noch machbar sind. Selbst flache Sandalen können einen kleinen Keilabsatz haben. Und Pumps gibt es auch schon ab 4 oder 5 Zentimeter Absatz. Bei kräftigen, nackten Beinen zählt jeder Zentimeter Länge und bringt Sie Ihren Traumbeinen näher. 

9. Achten Sie auf einen breiteren Absatz und meiden Sie dünne Riemchen!

Die Proportionen des Schuh-Designs sind enorm wichtig für Sie. Vor allem sollten Sie nicht zu dünne, fragile Absätze tragen. Dazu gehören Stilettos, aber beispielsweise auch die beliebten, da recht niedrigen Kitten Heels. Denn diese zierlichen Absätze lassen alles, was darüber ist, noch kräftiger wirken. Vielmehr sind breitere oder mittlere Blockabsätze oder Keilabsätze für Sie ideal. Auch bei Riemchen sollten Sie von zu dünnen Exemplaren Anstand nehmen. Greifen Sie stattdessen zu Schuhen mit mittleren bis breiten Riemchen.

10. Tragen Sie Schuhe mit spitzer oder mandelförmiger Kappe!

Um Ihre Beine so lang wie möglich wirken zu lassen, sind spitze oder zumindest mandelförmige Schuhkappen Ihre besten Freunde. Vermeiden Sie unbedingt eckige oder runde Kappen, die Ihre Beine stauchen!

11. Wählen Sie die Farbe Ihrer Schuhe weise!

Wenn der Schuh deutlich dunkler ist als Ihr Bein oder das restliche Outfit, verkürzt das optisch Ihre Beine. Ihre Füße werden quasi farblich abgeschnitten. Wenn Sie zu Schuh-Farben greifen, die Ihrem Hautton ähnlich sind, verlängert das Ihre Beine. Ob Sie nun einen Nude-, Beige-, Gold-, Silber- oder Rosé-Ton wählen, hängt von Ihrem Geschmack und Ihrem Farbtyp ab.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Schuhfarbe der Farbe Ihres Rocks oder Kleides anzupassen. Dann verbindet das Auge die Strecke zwischen Rock und Schuh und gleitet an Waden und Fesseln einfach ohne Stopp vorbei. Punktsieg für Sie!

Noch ein Wort zu Rocklänge und -schnitt…

Mit einer vorteilhaften Rocklänge und -Form können Sie Ihren kräftigen Waden und Fesseln ausgezeichnet ein optisches Gegengewicht geben, das sie schlanker erscheinen lässt. Die richtige Saumlänge von Kleidern und Röcken hängt natürlich in erster Linie von Ihren vertikalen Proportionen ab. Dazu kommt bei kräftigen Waden und Fesseln jedoch ein weiterer wichtiger Faktor:

12. Ein Rocksaum an einer schmalen Stelle Ihrer Beine, entweder direkt oberhalb oder unterhalb des Knies, ist immer vorteilhaft für Sie!

Vermeiden Sie unbedingt Röcke oder Kleider, deren Saum an Ihren Waden oder an den Fesseln endet. Das würde diese Stellen und deren Breite zusätzlich betonen. Auch die Rockform sollte keinesfalls die Breite, sondern die Länge Ihrer Beine betonen:

13. Wählen Sie gerade geschnittene Rockformen, um die vertikale Linie Ihrer Beine zu betonen!

Das streckt Ihre Beine insgesamt und verschlankt sie optisch. Das ist besonders für kleine Frauen oder Frauen mit kurzen Beinen wichtig. Oder Sie nutzen die optische Täuschung, die durch den proportionalen Vergleich entsteht, wenn weite Säume auf kräftige Beine treffen:

14. Wählen Sie weiter schwingende Rocksäume, wenn Sie Ihre nackten Waden und Fußknöchel darunter vergleichsweise schmal aussehen lassen wollen!

Der Trick funktioniert immer. Denn unter einem weiteren Rocksaum (in der richtigen Länge!) erscheint jedes Bein schmaler. Allerdings gibt es auch einen Haken, denn sehr weite Röcke stauchen die Figur und sind daher für große Frauen besser zu verkraften als für kleinere. Aber denken Sie in Richtung Glockenrock oder leicht schwingendem A-Linien-Rock und Sie liegen genau richtig.

Sie sehen, es gibt eine Fülle von Tricks, die Sie anwenden können, um Ihre Beine sommerfit zu machen. Auch wenn Sie mit kräftigen Waden und Fesseln gesegnet sind oder sonstige Bedenken haben, Ihre nackten Beine zu zeigen: Lassen Sie sich das befreite Sommer-Feeling nicht von übertriebener Selbstkritik vermiesen! Wenn Sie Ihre Beine pflegen und dann noch auf ein paar optische Fashion-Tricks zurückgreifen, können Sie umwerfend attraktiv aussehen. Denn nichts ist letztendlich so weiblich und sexy wie gepflegte, nackte Beine unter einem sommerlich schwingenden Rocksaum…

Ich wünsche Ihnen viele unbeschwerte Momente mit Ihren neu entdeckten Sommer-Beinen! Und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen damit ergangen ist!

 

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

53 Kommentare

  1. Danke für den tollen Artikel – gibt es Tipps für bequeme Schuhmarken, die gepolstert sind? Außerdem rutschen ich immer mit der Ferse aus dem Schuh und eine Nummer kleiner ist meist zu eng daher trage ich meist doch Fesselriemen obwohl ich weiß, dass es anders besser wäre.

    LG
    Lee

    Antworten
    • Modeflüsterin

      07/06/2015 @ 13:06

      Liebe Lee,

      hast Du schon mal Slingback-Pumps versucht, die einen Fersenriemen mit elastischem Gummi-Einsatz haben? Die funktionieren bei mir recht gut. Oder Du probierst es mal ganz ohne Fersenkappe – Pantoletten oder Mules beispielsweise. Auch ist ein Fesselriemchen nicht allzu nachteilig, solange es mit dem Hautton farblich verschmilzt und nicht zu dünn ist.
      Ein spezielle Schuhmarke mit Fußbett kenne ich zwar nicht, aber die Marke Kennel & Schmenger ist eine sehr gute, traditionelle, deutsche Marke, deren Schuhe ich recht bequem finde, da sie gut verarbeitet sind. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Finden Deiner idealen Sommer-Schuhe!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Ich hätte einen Tipp:
      Die Firma „Peter Kaiser“ hat in fast jedem Schuh eine gepolsterte Laufsohle und eine grosse Auswahl an klassischen Schuhen in verschiedenen Absatzhöhen. Kennel & Schmenger gehört auch zu meinen Favoriten, ebenso Candice Cooper, deren Laufsohle sich problemlos herausnehmen und durch eine eigene Sohle ersetzen lässt.
      LG – Simone

      Antworten
      • Simone – vielen Dank für die Tipps. Auch diese Marken kenne ich nicht und ich werde danach schauen – ich bin für jeden Hinweis dankbar :-)

        Antworten
    • Silberdistel

      09/06/2015 @ 13:44

      Ich bin auch so eine Zwischengrösse, ich lege dann einfach eine dünne Ledersohle (gibts bei Müller für 1-2 Euro) ein.. dann sitzen die Schuhe perfekt. Nach ein paar Wochen kann ich die Sohlen dann auch auswechseln und meine Schuhe bleiben länger frisch.

      Antworten
      • Modeflüsterin

        10/06/2015 @ 12:31

        Lieben Dank, Silberdistel (auch wenn mir der Fantasie-Name wirklich sehr gefällt: Es wäre sooo viel schöner, wenn ich Ihren Vornamen nennen könnte!), für diesen guten Tipp!

        Liebe Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

        Antworten
  2. Mit einer leichten A-Figur, den entsprechend kräftigen Beinen, ein paar Besenreisern und deutlich über 50 stelle ich mir genau diese Fragen Jahr für Jahr. Für dieses Jahr hatte ich mir schon Röcke und Kleider mehr oder weniger verboten und mir statt dessen einen Jumpsuit zugelegt. Aber angesichts Ihrer Tipps werde ich das Thema noch einmal überdenken. Danke!
    Ihren Blog habe ich vor etwas über einem Jahr entdeckt, er ist seitdem so etwas wie wie mein Sonntagshighlight nach Sport und Frühstück und vor meinen Arbeitsstunden am Schreibtisch.
    In den letzten Jahren ist die Mode mit übergroßen Oberteilen und sehr engen Hosen für meinen Geschmack oft wenig A-Figur freundlich gewesen. Ihre Überlegungen und auch Ihre Illustrationen haben mir immer sehr geholfen, etwas zu finden, was ich für mich als stimmig empfinde, und so hoffe ich , dass Sie noch lange, lange Lust haben diesen Blog weiterzuführen.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      07/06/2015 @ 13:11

      Liebe Hilde,

      so lange ich so entzückende Zuschriften erhalte wie von Ihnen und das Gefühl habe, dass ich mit der Modeflüsterin wirklich etwas bewegen kann, habe ich keine Bedenken, dass meine Lust anhält 😉 Vielen Dank für Ihre so liebenswürdigen Worte!
      Ich freue mich sehr, wenn Sie sich doch noch mit luftigen Röcken und Kleidern anfreunden und den Sommer auch mit nackten Beinen genießen können!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Juchuh… Gestern hab ich Sommerschuhe geshoppt uund, scheinbar alles richtig gemacht :-) bin ein fleißiger Leser deiner Seite und hab schon viele deiner Tips umgesetzt . Lg Vicky

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/06/2015 @ 19:38

      Liebe Vicky,

      das freut mich für Dich! Dann wünsche ich mal viel Spaß mit dem Neuerwerb und dass Du darin immer gut zu Fuß bist!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. lieb Stephanie, wieder ein tolles Thema das mir sehr entgegenkommt. Alle beschriebenen Probleme treffen zu und denoch möchte ich gern Kleider und Röcke tragen.
    Danke für die tollen Tipps.
    Liebe Grüße Tina

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/06/2015 @ 19:38

      Liebe Tina,

      dann wünsche ich Dir ganz viel Sommer-Spaß in wunderschönen Röcken und Kleidern – dem steht ja jetzt nichts mehr entgegen :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Karla Pfenning

    07/06/2015 @ 17:40

    Liebe Stephanie,

    vielen Dank für diesen tollen und wiedermal sehr informativen Beitrag. Mit genau dieser Problematik habe ich Dich vor kurzem um Rat gefragt.
    Ich freue mich jeden Sonntagnachmittag auf Deinen neuen Beitrag und “ geniesse “ ihn derzeit in der Sonne :)

    Liebe Grüsse aus dem Vordertaunus
    Karla

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/06/2015 @ 19:44

      Liebe Karla,

      ja, ich höre meinen Leserinnen wirklich gut zu 😉 Das Thema Sommer-Beine scheint ganz viele Leserinnen zu bewegen. Das konnte ich deutlich an den vielen Zuschriften erkennen. Dass Du beim Lesen der Beiträge in der Sonne sitzt, heißt hoffentlich, dass die Beinchen auch etwas davon abbekommen und schon bald schön leicht getönt sind… falls der Selbstbräuner nicht schon seine Arbeit getan hat, wie bei mir :-)
      Dir weiterhin viel Sommer-Freude!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Stephanie,

    jaja, die Beine – meine sind von Form und Länge her eigentlich ganz in Ordnung. Leider kommt diese Erkenntnis jetzt, mit 41, ein bisschen spät, weil mit dem Älterwerden dann doch die eine oder andere Baustelle auftaucht. Ich wünschte, ich hätte mit 25 gewusst, wie schön meine Beine waren, und sie öfter in Shorts gesteckt 😉 Die Lehre, die ich daraus ziehe? Nicht zu selbstkritisch sein und das Beste aus dem vorhandenen Material machen! Die eine durchscheinende Ader, die mich so stört, fällt dem „unwissenden“ Betrachter nämlich kaum auf – etc. etc.

    Herzlichen Gruß,

    Diana

    PS: Ich trage heute zum ersten Mal meine neue Longbluse (wirklich superlang, aus klassischem „Hemdstoff“ und mit kleinem Stehkragen) zu einer hochgekrempelten, schmalen, hellen Jeans in „marmorierter“ Waschung (simuliert „Struktur“) und meinen Brogues in rosé-metallic. Fühle mich gut :-)

    Antworten
  7. Liebe Stephanie,
    was für ein toller Artikel! Bin begeistert über so viele Tipps. Ich habe leider auch sehr, sehr kräftige Waden… Aber mit deinen tollen Tipps werden sie nun besser in Szene gesetzt :-)
    Ganz liebe Grüße,
    Doris

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 11:34

      Liebe Doris,

      das freut mich sehr! Dann mal auf ins sommerliche Getümmel, solange die Sonne mit uns ist :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Pkt. 1-4 ist schon erledigt *smile*.
    Pkt. 5 + 6: erwischt – daran werde ich jetzt arbeiten.
    Mein Problem sind nicht nur die kräftigen Waden sondern das die Beine inzwischen bei Sommertemperaturen anschwellen à la deutsche Eiche.
    Pünktlich zum 50. Geb. kam dann noch im letztem Jahr die Diagnose das mein rechter Fuss durchgetreten ist. Das passiert, wenn man sein Leben lang Schuhe mit Absatz und spitzen oder mandelförmigen Kappen (Pkt. 10) getragen hat. Ich habe also intuitiv früher alles richtig gemacht und im Alter geht die Rechnung nicht mehr auf.
    Gedanklich schwenkte ich jetzt für den Sommerurlaub zwischen a) einen Maxirock oder b) einem Jumpsuit. Dank deines ausführlichen Berichtes bzgl. Rocksaum versuche ich jetzt b).
    Als Neuling lese ich gerade begeistert kreuz und quer deine Beiträge zur A-Figur und fühle mich sowohl bestätigt als auch inspiriert neue Wege zu gehen.
    Vielen Dank für’s „Augen öffnen“.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 11:41

      Liebe Simone,

      das ist sehr bedauerlich, dass die höheren, spitzen Schuhe jetzt für Dich tabu sind… Aber mit der Geheimwaffe Nude und bequemeren Wedges könnte es dennoch ganz gut funktionieren. Ich denke, mit Wedges-Sandalen von ganz geringer Höhe mit etwas breiteren Riemen in Nude kannst Du gar nichts falsch machen – egal ob Du sie zum Maxirock, zum Jumpsuit oder zum Rock/Kleid trägst. Wäre toll, wenn Du diesen Schuhtyp zumindest im Sommer tragen könntest. Im Winter ist dann ohnehin wieder Hosenzeit angesagt oder opake Strumpfhosen oder Stiefel oder oder…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Ich habe trotz kräftiger Waden schon immer gerne Röcke und Kleider getragen. Die Pflege macht sehr viel aus. Mein Problem ist eher, Stiefel für den Winter zu finden als sie einfach im Sommer zu zeigen! … Ich bin halt keine „zarte Elfe“ und die Waden passen zu mir!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 11:43

      Liebe Coryanne,

      das ist ja mal eine starke Aussage! Gratuliere! Damit bist Du jetzt sofort Vorbild für alle Frauen, die eben keine zarten Elfen sind und zu ihren Kurven stehen :-)
      Und das mit den Stiefeln kriegst Du sicherlich auch noch hin – bestimmt!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Ein gelungener Artikel und ich kann Dir bei Vielem zustimmen, z.B. die Empfehlung von nudefarbenn oder spitzen Schuhe, ich habe nämlich auch stärkere Waden.
    Ich kann Dir bei den Gladiatorsandalen aber nicht zustimmen. Wenn Gladiatorsandalen bis zum Knie geschürt werden, sieht das wirklich nicht gut aus, betont die Wadendicke und verkürzt das Bein. Ich habe sie aber in meinem letzten Post mit der Safarijacke kombiniert und ich finde überhaupt nicht, dass es meine Waden betont, im Gegenteil… Ich habe mir zwei Paar gekauft und bin sehr glücklich, dass ich trotz meiner Waden den Trend mitmachen kann. Wer den Gladiatorsandalen-Trend mit Waden mitmachen will, sollte es Mal mit der Bindevariante um die Fesseln versuchen. Ich kann das empfehlen!
    Liebe Grüße,
    Stef

    Antworten
    • Liebe Stef, ich finde das entscheidende bei Deinem Outfit mit den Gladiator-Sandalen ist die Länge der Shorts und an zweiter Stelle die Art wie du die Sandalen bindest. Der Abstand zwischen Hosensaum und Sandalenbinderei ist groß genug damit kein Staucheffekt eintritt. Wenn Deine Shorts bis zum Knie gehen würden (und noch ein Rock wären) wäre die Gesamtoptik ganz anders. Tolles Safari-Outfit übrigens! LG Kuestensocke

      Antworten
      • Modeflüsterin

        10/06/2015 @ 12:42

        Liebe Küstensocke (wie darf ich Sie mit Vornamen nennen?),

        vielen Dank für Ihren wichtigen Hinweis! Da schließe ich mich gerne an :-)

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

        Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 12:12

      Liebe Stefanie,

      ich würde auch sagen, dass Deine Gladiatoren-Sandalen stilistisch sehr gut zum Outfit passen! Und auch der kurze Saum der Shorts (und des hellblauen Minirocks im neuesten Outfit) trägt dazu bei, den verkürzenden Effekt der Schuhe auszugleichen. Wenn Du Dir jetzt aber das Outfit mit einer kräftigeren Wedges-Sandale in Beige/Nude vorstellen würdest, die den Knöchel frei lässt, könntest Du ewig lange Gazellenbeine haben… Aber ich denke, man muss ja nicht immer Figuroptimierung betreiben, sondern einfach auch mal „nur“ Stil zeigen. Und stilistisch sind die bequemen, flachen Riemchen-Sandalen natürlich absolut passend und trendy.
      Übrigens finde ich gar nicht, dass Du ausgesprochen kräftige Waden oder Fesseln hast. Ich finde, dass Deine Beinform genau zu den restlichen Proportionen Deines Körpers passt. Du hast einen ausgesprochen harmonisch proportionierten Körper, ohne große Verschiebungen, mit einer Tendenz zur X-Figur. Und dazu sind Deine Beine auch noch schön lang, also keinesfalls besonders kurz. Mit diesen Proportionen kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und Dich ganz auf die Umsetzung Deiner stilistischen Ideen konzentrieren. Figuroptimierung dürfte bei Dir eigentlich kein großes Thema sein… oder?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für diesen wieder einmal so informativen Beitrag. Bei mir sind mit „über 50“ eher die nicht mehr ganz straffen Oberschenkel das Problem. Waden und Fesseln sind schmal – aber meine Rocklänge ist eh immer „Knie umspielend“; nur bei blickdichten Stümpfen in der kälteren Jahreszeit darf es auch mal kurz darüber sein.

    Den Hinweis auf die optimale Rocklänge finde ich in diesem Beitrag besonders wichtig. Da machen ein paar Zentimeter so viel aus; schnell wirkt ein an sich schöner Rock irgendwie „altbacken“, wenn er nicht die richtige Länge hat. Gleiches gilt für den passenden Schuh, auch da verändern kleine Details die Gesamterscheinung immens.

    Beste Grüße
    Claudia

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 12:20

      Liebe Claudia,

      Du hast natürlich absolut recht: Die Rocklänge kann entscheidend sein, ob ein Outfit mehr oder weniger Pep hat. Und dazu sind die richtigen Schuhe ganz wichtig. Letztendlich ist es immer der Gesamteindruck, der ein Outfit zeitgemäß erscheinen lässt. Theoretisch könnte man auch längere oder kürzere Röcke so stylen, dass ein moderner Stil entsteht. Aber dann sind figur-optimierende Überlegungen meist nicht mehr so gut anzuwenden. Frau muss sich immer entscheiden: Will sie ihre Figur proportional ausgleichen oder unbedingt einen bestimmten, aktuellen Modestil oder eine bestimmte Silhouette umsetzen? Nur selten geht beides gleich gut in einem Outfit. Aber starke Frauen sind es ja gewohnt, Prioritäten zu setzen… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Ganz tolle Tipps. Danke. :) Da kann der Sommer jetzt ja ruhig kommen. Und ich werde im Wellnessurlaub Südtirol soooo schön braun weil ich mich endlich wieder traue, Röcke anzuziehen. *-*

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 12:21

      Liebe Daniela,

      das ist schön, dass ich dazu beitragen konnte, dass Sie sich auf Ihren Urlaub nun noch mehr freuen können.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  13. Liebe Modeflüsterin,

    diese Tipps sind so toll, wenn man Pumps zum Rock tragen mag. Mir geht es (in Berlin) leider so, dass ich diese Kombination im Sommer nur ungern trage, da es im Vergleich zu jüngeren Frauen mit Rock und z.B. Sneaker doch schon etwas antiquiert wirken kann. Auch in der Firma sind Kostüm/Rock mit Pumps nahezu passé. Was tun? Und das eben nicht mit flachen Schuhen à la Turnschuhe, Sneaker, Ballerina und Co.? Hatte schon an nudefarbene Ankleboots mit Absatz gedacht, bin aber letzlich ratlos und trage daher seit Anfang Mai nur Hosen ;)).

    Liebe Grüße
    Regina

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 12:29

      Liebe Regina,

      gerade sind Wedges-Sandalen mit etwas Plateau so angesagt. Damit sieht eigentlich fast alles zeitgemäß aus. Und sie sind gerade in Nude einfach toll tragbar – auch mit kräftigen Beinen. Zudem könnten Sie tatsächlich auch an nude-farbene Booties denken. Wenn diese farblich mit dem Bein verschmelzen, könnten Sie sogar breitere, gekreuzte Riemchen bei Peep-Toe-Booties tragen. Da gibt es derzeit herrliche Modelle in den Geschäften…. Und nicht vergessen: Sling-Backs mit spitzer Kappe sind immer stilvoll und gar nicht antiquiert! Ich bin sicher, Sie finden etwas Passendes. Je nachdem, wie konservativ der Dress Code in Ihrem Unternehmen ist, müssten Sie allerdings nach vorne geschlossenen Kappen, Peep-Toes oder Sandalen Ausschau halten.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Liebe Modeflüsterin, vielen Dank für den inspiriernden und informativen Beitrag. Durch das Nähen und auch Lesen Ihres Blogs ist mein Auge für gute Proportionen inzwischen gut geschult. Die Bedeutung der richtigen Schuhe für die Gesamtwirkung der Proportionen war dabei eine wichtige Entdeckung und gerade am Wochenende habe ich ausschau nach Pumps in nude gehalten weil die Farbe zu jedem Outfit passt und die optische Wirkung enorm ist.
    Jeden Sommer wieder bin ich jedoch unschlüssig, ob nackte Beine im konservativen Büroumfeld angebracht sind. Gleiches gilt für ärmellose Oberteile. Beides finde ich in der Freizeit natürlich völlig OK im Büro jedoch grenzwertig- vor allem wenn man an die männlichen Kollegen denkt, die immer immer mit langer Hose, geschlossenen Schuhen und Oberhemd kommen (müssen). LG Kuestensocke

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2015 @ 12:51

      Liebe Küstensocke (ich würde Sie immer noch gerne mit Vornamen ansprechen ;-)),

      diese Frage nach dem Business Dress Code ist nicht leicht zu beantworten, da sie von Ihrem Büroumfeld abhängt. In sehr konservativen Unternehmen ist auch heute noch ein nacktes Bein, ein sichtbarer Zeh oder ein ärmelloser Look ein absolutes No-Go. Aber für Frauen gelten in den meisten Fällen deutlich lässigere Stilregeln als für Männer. Ich persönlich finde nackte Sommerbeine bis zum Knie auch im förmlichen Umfeld in Ordnung, wenn dazu keine Sandalen, sondern vorne geschlossene Schuhe oder maximal Peep-Toes getragen werden. Mit ärmellosen Looks habe ich ein Problem: Ich würde dazu immer entweder einen Blazer oder eine kleine feine Strickjacke tragen – und wenn es nur für die Besprechung ist. Am besten ist es, Sie orientieren sich an weiblichen Vorgesetzten bzw. an der Position, die Sie im Unternehmen anstreben und sehen genau hin, ob und wie diese unausgesprochenen Dress Codes umgesetzt werden. Ansonsten hilft das eigene Gefühl auch weiter: Fühlen Sie sich im Kreis Ihrer männlichen Kollegen mit zu viel nackter Haut unwohl, dann lassen Sie es lieber.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Ein interessanter Artikel! Gut, eine Bestätigung für den Kauf meiner Pumps zu lesen, die zwar ziemlich unbequem werden können, aber doch ungleich besser aussehen als alles andere, wenn man schick sein möchte. Lohnt sich schon, sich bei meiner eher knappen Größe wieder etwas an höhere Absätze zu gewöhnen. (Auch wenn ich beim Tragen hin und wieder noch ins Zweifeln komme … 😉 )
    Bei der Schuhkappe muss ich immer wieder nach dem vorteilhaftesten Kompromiss suchen. Es kann bezüglich der ausgewogenen Proportionen schwierig werden, wenn wenig Körperlänge auf relativ große Füße trifft …
    Ansonsten einfach mal vielen Dank für diesen Beitrag und den Blog insgesamt. Er bestätigt mich immer wieder in meinem Gefühl dafür, was geht und was nicht. Immerhin weiß ich jetzt genauer, warum ich mich mit manchen Sachen nie anfreunden kann und andere einfach liebe. Außerdem fordert die Lektüre zu etwas mehr Mut zu Mode und eigenem Stil an den richtigen Stellen heraus, und lässt einen entspannt Modetrends übergehen, die nicht für den eigenen Typ gemacht sind. So macht Mode Spaß, ohne zu diktieren. Ich freue mich auf weitere Beiträge!

    LG Doro

    Antworten
    • Modeflüsterin

      13/06/2015 @ 13:32

      Liebe Doro,

      vielen Dank für Deine so positiven Zeilen! Ich freue mich, wenn ich dazu beitragen konnte, dass Du wieder mehr Freude an Mode gewinnen kannst. Es ist doch so schön, wenn Frau sich attraktiv und einfach gut angezogen fühlt. Und dazu braucht man wirklich nicht alle Trends mitmachen – im Gegenteil: Gerade bei Trends sollte man sehr selektiv sein und nur diejenigen in den Kleiderschrank lassen, die absolut zur eigenen Persönlichkeit und zu den eigenen Proportionen passen!
      Zum Thema höhere Schuhe: Hast Du schon Blockabsätze oder Wedges ausprobiert? Diese sind meist wesentlich bequemer als normale, schlanke Absätze. Und bei großen Füßen kannst Du ruhig auch eckige oder runde Kappen ausprobieren. Das wird wahrscheinlich funktionieren – trotz kleiner Körpergröße. Viel Erfolg weiterhin!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  16. Ich hatte gerade beschlossen Kleider und Röcke von meiner Einkaufsliste zu streichen, denn meine Beine sind schon seit Jahren mein größter Schwachpunkt und die derzeite moderne Länge geht meiner Meinung nach bei mir gar nicht, aber ich werde morgen testen. Leicht gebräunt sind sie schon, die Pflege werde ich ausbauen und deine Schuhtipps werde ich auch testen. Vielleicht finde ich ja doch noch ein schönes Sommerkleid

    Antworten
    • Modeflüsterin

      13/06/2015 @ 13:38

      Liebe Martina,

      das würde mich freuen, wenn sich noch ein schönes Sommerkleid finden ließe! Die optimale Rocklänge für die meisten Frauen liegt entweder knapp oberhalb, genau mittig oder knapp unterhalb des Knies – auch oder gerade bei kräftigeren Beinen. Midi-Länge oder Röcke, die irgendwo an den Waden enden, sind am schwierigsten zu tragen. Viel Erfolg bei Deiner Suche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  17. Hallo Liebe Modeflüsterin,
    Ich habe kräftige Waden und hatte mich schon von den Rücken und Kleidern verabschiedet. Durch den Artikel habe ich neuen Mut gefasst und habe erst mal den Punkt gepflegte Beine abgehandelt. Jetzt kann ich auch wieder mit Freude Röcke und Kleider anziehen. Vielen Dank
    Beate

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/06/2015 @ 10:46

      Liebe Beate,

      das hört sich toll an! Ich freue mich, wenn Sie wieder im luftigen Sommerrock Lebensfreude genießen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  18. Liebe Stephanie,

    Ich folge Ihrem Blog ja schon eine ganze Weile und habe wirklich viel gelernt. Das ein oder andere setze ich schon ganz automatisch um. Mit anderem bin ich nie so recht warm geworden.

    Ich habe eine klassische X-Figur, aber in figurbetonter Kleidung fühle ich mich nur bedingt wohl. Ich empfinde mich dann schnell als zu madamig (gibt’s das wort?) und altbacken. Ich mag es lieber oversize und boxy, zumindest oben rum. Ich mag meine Hosen aufgekrempelt (verkürztes Bein!) und trage keine Heels. Und Farben! Eine Farbberaterin ( ja, das habe ich auch hinter mir) stufte mich als Sommer ein. Ist in Ordnung, aber auf nimmer Wiedersehen schwarz? Da habe ich dann doch geschluckt. Schwarz gehört zu meinen alltime- favourites und auch wenn ich das ein oder andere durch dunkelblau ersetzt habe? Ganz darauf verzichten mag ich nicht. Sollte ich aber laut Beraterin nur tragen, wenn ich eine Kur beantragen will 😉

    Da bin ich dann doch ins Grübeln gekommen. Was ist nun eigentlich falsch – bin ich es oder sind es diese Regeln? Warum wollen wir Frauen uns eigentlich immer „optimieren“? Wir sind doch toll, wie wir sind. Und erst, wenn wir das ausstrahlen, nimmt uns das doch jemand ab. Ich weiß (oder so schätze ich Sie ein) dass ist auch Ihre Einstellung. Manchmal macht es mich doch ein bisschen traurig, wie wir Frauen mit uns hadern. Hat natürlich auch soziokulturelle Gründe und wird vermutlich nicht besser werden.

    Ich jedenfalls betrachte es als Gewinn, die Regeln zu kennen, die Sie hier immer so toll aufbereiten. Aber ich breche sie auch mal ganz bewusst, damit ich ich bin. Und Stil ist ja eh keine Einbahnstraße, meine Schwerpunkte àndern sich zumindest immer wieder mal.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/06/2015 @ 17:19

      Liebe Jessie,

      mit Ihrer Vermutung liegen Sie natürlich absolut richtig: Frauen sind niemals „falsch“ und müssen sich optimieren! Sie sind immer dann „richtig“, wenn sie nah bei sich selbst bleiben – auch modisch. Dazu müssen keine Fashion-Regeln eingehalten werden. Diese sind ohnehin nur als Hilfsmittel oder Empfehlung gedacht und sind keine Wissenschaft. Die Regeln oder Empfehlungen zu kennen, hat aber den Vorteil, dass man sich von Fall zu Fall entscheiden kann, ob man etwas optimieren oder ob man einfach seinen persönlichen Vorlieben nachgehen möchte. Wenn man weiß, wie’s geht, ist Frau kein Modeopfer, sondern entscheidet sich aktiv für oder gegen einen bestimmten Look. Die besten Entscheidungen sind immer die informierten Entscheidungen, die dann mit einem gesunden Bauchgefühl gefällt werden. Ich sehe, dass Sie das auch so machen. Und ich gehe auch so vor. Meine Looks sind meist eine Mischung aus figürlichen Überlegungen und purer Lust-Entscheidung 😉
      Große Parallelen sehe ich dabei in der Kunst. Der Kunstschüler lernt, die Regeln der Farben- und Kompositionslehre anzuwenden. Der etablierte Künstler bricht die Regeln und entwickelt so seinen unverkennbaren Stil. Mode-Künstler machen das genauso. Und Ihre Beschreibung klingt, als wären Sie auf dem besten Weg dazu :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  19. Bin immer wieder begeistert von Deinen ausführlichen Artikeln und vor allem mit viel Leidenschaft zum Thema. Einige Tipps habe ich sogar getestet. Werde immer mehr Freund von flachen Sandalen. Danke und die allerbesten Grüße!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      25/06/2015 @ 23:16

      Lieben Dank, Lea! Freut mich immer sehr, wenn ich zu Neuem inspirieren kann :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  20. Liebe Modeflüsterin…tolle Tipps hier auf Deiner Seite. Kaufe auch sehr gern Kleider finde ich im Sommer und im Winter toll, bin hälftig über 50 und mein Problem…sind die Knie. Das Rubensfrauen mittlerweile supertolle Kleidung im Internet kaufen können.. ist ja klar, aber die Kleider sind durchweg alles 100 bis 105 cm. Damit gehen sie genau bis zum Knie!…hat sich da vielleicht schon mal jemand von hinten gesehen, wenn er sich etwas vor lehnt… :-O Auweia!
    Stiefel für dicke Waden gibt es im Internet bei der Firma Duo.. sehr große Auswahl!! und Pumps für Einlagen und mit tollem Absatz bei Vitaform im Internet auch für große Größen (44). Deine Tipps sind echt klasse, freue mich auf weitere. Viele Grüße ulli

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/07/2015 @ 10:57

      Liebe Ulli,

      da hast Du mal wieder ein weiteres Detail genannt, über das sich die Anbieter von Mode scheinbar keine Gedanken machen: der Blick von hinten! Da gibt es vielfältige Ansichten, die ich auch nicht so gerne habe… Allerdings sind diese recht figur-unabhängig. Auch Plus-Size-Damen können schöne Kniekehlen haben. Optisch schwieriger finde ich, wenn der Rock hinten viel kürzer ist als vorne, da ein größerer Po nicht eingeplant wurde. Aber ich habe leider auch keine Idee, wie sich dies ändern ließe – zumal unterschiedliche Po-Größen in der Standardkonfektion eine Rolle spielen. Da ist noch ein weites Feld zu beackern…
      Danke auch für Deine Tipps für Schuhe!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  21. Hallo liebe Modeflüsterin,

    ich habe schon viele wertvolle Tipps von dir mitnehmen können! Doch einem Problem konnte bisher nicht abgeholfen werden…
    Ich bin ein X-Typ, von den Maßen her der Durchschnitt würde ich sagen.
    Ich trage sehr gern Röcke, ich liebe sie. Ins Büro und überall hin. Zu 90% wähle ich die Bleistiftform, kurz unter dem Knie endend (also Knie grad so bedeckt). Nun möchte ich im kommenden Frühling/Sommer sehr gerne auch mal andere Rockformen tragen, aber ich fühl mich in allen Formen außer der Bleistiftform unsicher, weil: ich habe im Verhältnis zum Rest meines Körpers sehr sehr schlanke Fesseln. Trage ich einen Maxirock, fallen die ja nicht auf. Trage ich einen Rock mit freiem Knie, sieht es einfach nur blöd aus. Kniebedeckt sieht gut aus, so fühle ich mich auch am wohlsten. Aber welche Formen kann ich tragen? A macht die Waden/Fesseln noch dünner, oder? Ballon trägt an Hüften auf und die gerade Form macht mich kastig :(
    Ich bin des Recherchierens müde und dachte, ich lasse mal einen Kommentar da… ob du dazu mal einen Post (gibt es vll bereits einen?) oder mir über einen Kommentar helfen kannst?
    Ich wäre sehr dankbar!!
    LG Esther

    Antworten
    • Modeflüsterin

      04/03/2016 @ 18:20

      Liebe Esther,

      dazu fällt mir Zweierlei ein:
      Erstens könnte ein Godet-Rock das Problem lösen, da er das Ausgleichs-Volumen für üppige Hüften und Busen gleich mitbringt. Somit wird dieser Volumenausgleich nicht weiter unten, bei den Waden und Fesseln optisch erwartet. Zweitens würde ich einmal versuchen, bei den Schuhen nur etwas mehr Gewicht zu addieren – beispielsweise einen mittlbreiten Blockabsatz statt Stilettos oder Pfennigabsatz tragen. Oder einen Schuh mit breitem Fesselriemen wählen. Allerdings sollte dies mit Augenmaß gemacht werden. Sehr klobige Schuhe sind bei schmalen Fesseln nicht geeignet.
      Grundsätzlich kann der X-Typ auch Glockenröcke tragen. Dann sieht das ein wenig nach 60er-Jahre-Stil aus. Und auch Blusenkleider und Wickelkleider mit Gürtel sind für den X-Typ gut tragbar. Aber die Fesseln macht das leider auch nicht kräftiger…
      Für individuellere Tipps muss ich Dich leider an eine Stilberatung weiter verweisen. Ich hoffe aber, dass vielleicht doch schon ein passender Tipp für Dich dabei war. Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Hallo Stephanie,

        vielen Dank für deine Tipps. Ja, sie helfen mir weiter und ich werde mal versuchen, die Sache mit den Schuhen umzusetzen. Gerade für den Frühling und Sommer gibt es ja auch schöne Schuhe mit Fesselriemen :)
        Stimmt, an die Stilberatung habe ich tatsächlich nicht gedacht. Ich werde mich mal umschauen 😉

        Vielen Dank dir!
        Schöne Grüße, Esther

        Antworten
  22. Regina.Himmel

    28/03/2016 @ 11:55

    Hallo ich trage Größe 38-40 bin 50jahre denke eher das ich der x Typ bin.mein Problem ist das ich sehr starke knie,waden und fesseln und von meiner Mutter die krampfadern vererbt bekommen habe.ich bin sehr unglücklich mit meinen Beinen möchte aber trotzdem schöne bikinis und Schuhe tragen kannst du mir ein paar Tipps geben wäre sehr dankbar.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      31/03/2016 @ 18:59

      Liebe Regina,

      in diesem Beitrag habe ich schon alle meine Tipps veröffentlicht, die mir dazu einfallen. War noch nicht das Richtige für Dich dabei? Bei Krampfadern finde ich es wichtig, dass Du Dich einmal informierst, welche Camouflage-Cremes es gibt. Manche Cremes haben einen Effekt wie künstliche Seidenstrümpfe. Das könnte Dir für Sommerkleidung helfen. Ansonsten würde ich mich an Deiner Stelle einfach auch durch sichtbare Hautunebenheiten nicht davon abhalten lassen, das zu tragen, worauf Du Lust hast. Punkt. Ich bin sicher, Du hast genügend andere Vorzüge, die sich modisch schön inszenieren lassen. Wer schaut da noch auf die Beine?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.