Die richtige Brille für jede Gesichtsform

Welche Brille steht Ihnen? Hier finden Sie die wichtigsten Faktoren, auf die Sie beim Brillen-Kauf achten sollten.

Welche Brille steht Ihnen? Hier finden Sie die wichtigsten Faktoren, auf die Sie beim Brillen-Kauf achten sollten.

Oder: 4 Faktoren, die Sie – neben der Gesichtsform – beim Brillen-Kauf beachten sollten

Ich bin überzeugte Brillenträgerin. Seit mehr als 40 Jahren. Für mich ist meine Brille einer der wichtigsten Stilgeber und ein unersetzbarer Faktor, wenn ich Outfits farblich zusammenstelle. Ich habe gefühlt bereits jede Form an Brillengestellen durchprobiert und auch vor exzentrischen Exemplaren nie zurückgeschreckt. Wenn ich meine Fotos aus vergangenen Jahren ansehe, wundere ich mich jedoch über so manches Brillenmodell, das ich einst begeistert auf meine Nase gesetzt habe. Denn ob eine Brille passt oder nicht, entscheiden ganz viele Faktoren. Neben Farbe, Material und Stil ist das vor allem die Form des Brillengestells. Diese muss zur Gesichtsform passen und deren Proportionen möglichst ausgleichen, damit das Gesamtergebnis harmonisch aussieht.

Da mich schon viele Leserinnen gefragt haben, für welche Gesichtsform sich welche Brillenform eignet, bin ich sehr froh, dass die “Schminktante”, alias die Make-up Artistin Anja Frankenhäuser, dazu einen wunderbar anschaulichen Blogbeitrag verfasst hat. Diesen verlinke ich heute sehr gerne und hoffe, dass Sie dort die Antwort auf Ihre Fragen finden. Dazu gibt es von mir vier weitere wichtige Auswahlkriterien, die Sie beim Brillen-Kauf beachten sollten. Viel Erfolg damit!

Hier geht es zum Blogbeitrag der Schminktante: “Wem steht welche Brille?”

Meine Brille ist dominant, schwarz und ein wichtiger Stilgeber.

Meine derzeitige Brille ist groß, schwarz und eigentlich recht kantig, jedoch mit abgerundeten Ecken. Sie ist das, was Stylisten gerne “Nerd-Brille” bezeichnen. Das bedeutet, dass sie eigentlich mit Strebern, Fachidioten und Computerfreaks assoziiert wird. Mit anderen Worten: der Trägerin ist es egal, ob sie besonders schick aussieht, solange sie durch ihre dicken Brillengläser scharf sehen und die Welt (oder was sonst ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht) tiefgreifend analysieren kann. Nun trifft es sich gut, dass gerade Nerd-Brillen derzeit modisch angesagt sind – mein Glück, denn ein bisschen Nerd steckt tatsächlich auch in mir…

Die Brille ist dominant und lässt mich ein wenig strenger wirken. Dazu ist sie kaum verziert oder verschnörkelt und hat auch keine Material-Struktur. Vielmehr ist der Kunststoffrahmen glatt und schlicht. Wer mich kennt und die Modeflüsterin schon länger verfolgt weiß, dass “streng” und “klar” zu meinen persönlichen Stil-Elementen gehören.

Ferner zählt Schwarz zu meinen wichtigsten Basisfarben. Daher passt die Brille zu allen meinen Outfits. Zudem erfüllt die Farbe meiner Brille für mich einen wichtigen weiteren Zweck: Sie kreiert eine dominante, schwarze Farbzone am Kopf. Dadurch erlaubt mir meine Brille stilvoll zu erblonden. Denn als Frau mit ursprünglich sehr dunklen Haaren brauche ich als Neu-Blondine eine dunkle Farbzone am Kopf, um die Basis- und Akzentfarben meiner Garderobe weiterhin tragen zu können. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum das so ist: Im Beitrag zum Thema “Farbklammer” erfahren Sie mehr.

4 weitere wichtige Faktoren für den Brillen-Kauf

Was ich Ihnen mit dieser sehr persönlichen Analyse näher bringen möchte? Ganz einfach: Neben der Brillenform sind vier weitere Faktoren bei der Brillenwahl ganz entscheidend. Diese vier Fragen sollten Sie beantworten können, bevor Sie zum Brillenkauf aufbrechen:

Welche grundsätzliche Stil-Aussage hat das Brillen-Genre? 

Die Wayfarer von Ray-Ban wurde in den 50er Jahren entworfen und erlangte durch die Filme "Blues Brothers" und "Miami Vice" Kult-Status.

Die Wayfarer von Ray-Ban wurde in den 50er Jahren entworfen und erlangte durch die Filme “Blues Brothers” und “Miami Vice” Kult-Status.

Es gibt verschiedene Brillen-Genres, die mit ganz bestimmten, historischen Persönlichkeiten oder mit einem bestimmten Typus von Mensch assoziiert werden. Sie sollten prüfen, ob die mit einem Brillen-Genre verbundenen Eigenschaften zu Ihrer Mode-Persönlichkeit passen. Beispielsweise werden Hornbrillen mit Intellektualität und Belesenheit assoziiert. Runde Metallgestelle erinnern an John Lennon und werden für immer mit der non-konformistischen Flower-Power-Beatles-Ära verbunden sein. Die Aviator-Brillenform steht für verwegene Abenteurer der Lüfte – aber auch auf anderem Terrain. Wenn Sie also zu einem bestimmten Brillen-Genre greifen, setzen Sie sich damit auch die entsprechenden Eigenschaften auf den Kopf…

Welches Material und welche dekorativen Details hat die Brille?

Ist Ihre ideale Brille streng oder feminin, schwer oder leicht, grob- oder feingliedrig?

Ist Ihre ideale Brille streng oder feminin, schwer oder leicht, grob- oder feingliedrig?

Wenn Sie die Beiträge zum Projekt “Finde Deinen Stil” gelesen haben, wissen Sie, dass Stoffe und Materialien, ihre Oberflächenstruktur sowie die Linienführung und Proportionen der ornamentalen Details ganz wesentlich dazu beitragen, bestimmte persönliche Charakter-Eigenschaften modisch auszudrücken. Für Brillen gilt das ebenso – allerdings auf kleinstem Raum. Achten Sie also darauf, ob Sie glänzende oder matte, glatte oder strukturierte, schlichte oder gemaserte Materialien wählen. Wenn Sie Verzierungen überhaupt in Erwägung ziehen, dann überlegen Sie, ob diese eher feingliedrig oder grob sein sollten, ob die Linienführung eher geschwungen, gerundet oder gerade (oder eine Mischung davon) sein sollte und welche grundsätzliche Stilaussage diese unterstützen.

Welche Farbe sollte Ihre Brille haben?

Diese Frage treibt wohl viele Brillen-Suchende um. Denn je teurer die Gläser sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie sich auch eine zweite oder gar dritte Brille leisten werden. Also sollte die Brille zu eigentlich allen Ihren Outfits passen. Für die Erstbrille eignet sich daher immer ein Gestell in einer neutralen Farbe Ihrer Garderobe.

Bei Metallgestellen wählen Sie ein Metall, das zu Ihren meisten Schmuckstücken passt – mit kalter oder warmer Ausstrahlung. Darüber hinaus zählen Schwarz, Weiß, durchsichtiger Kunststoff, alle Beige- und Brauntöne sowie Grautöne zu den neutralen Farben. Auch Dunkelblau und Khaki-Grün sowie alle undefinierbaren Schlammtöne sind Farben, die als recht neutral gelten und ausgesprochen gut kombinierbar sind. Achten Sie dabei immer auf Ihren Farbtyp und wählen Sie ausschließlich neutrale Basisfarben, die sich in großer Menge in Ihrer Garderobe wiederfinden!

Wie viel Kontrast wollen Sie am Kopf herstellen?

Hat Ihre ideale Brille eine neutrale Farbe oder eine Akzentfarbe? Ist sie hell oder dunkel? Und wie viel Kontrast vertragen Sie am Kopf?

Hat Ihre ideale Brille eine neutrale Farbe oder eine Akzentfarbe? Ist sie hell oder dunkel? Und wie viel Kontrast vertragen Sie am Kopf?

Ganz wichtig bei der Auswahl der Farbe ist ein weiterer Faktor: Achten Sie darauf, welcher Kontrast zwischen Ihrer Brille und den sonstigen Farben an Ihrem Kopf entsteht! Sind Sie ein eher kontrastarmer Farbtyp, bei dem die Farben von Haaren, Augen, Wimpern, Augenbrauen, Lippen und Teint in etwa die gleichen Helligkeitswerte haben, sollten Sie eine Brillenfarbe in eben diesem Helligkeitswert tragen, damit es harmonisch aussieht. Frauen mit einem hohen Kontrastlevel können dagegen auch eine stark kontrastierende Brillenfarbe tragen.

Und nicht vergessen: Die Brille kann auch dazu eingesetzt werden, den gewünschten Kontrast wieder herzustellen, der durch die Veränderung der Haarfarbe verloren gegangen ist. Gerade für Frauen über 50 Jahren ist eine passende Brille oft DER Stilgeber, der verblassende natürliche Farben wieder ausgleicht.

Neben all diesen Überlegungen bleibt es jedoch ganz entscheidend, dass Sie bei Ihrer Brillenwahl auf die Unterstützung eines echten Profis zurückgreifen. Denn dieser weiß alle der oben genannten Faktoren – und die Gesichtsform – richtig einzuschätzen. Was Sie dazu tun können: Ziehen Sie sich zum Brillenkauf so an, wie Sie wirklich sind und stylen Sie sich genau so, wie Sie es täglich machen. Denn für den Profi ist es wichtig zu sehen, welche Stil-Persönlichkeit Sie haben. Nur so kann er beurteilen, ob eine Brille zu Ihnen und Ihrem Lebensgefühl passt.

Tipp

Machen Sie im Geschäft Fotos von unterschiedlichen Gestellen und sehen Sie sich diese einen Tag später noch einmal an. Sie werden erstaunt sein, wie sehr Ihre eigene Wahrnehmung vor dem Spiegel im Geschäft und Ihr Aussehen auf dem Foto differieren. Und Sie werden noch viel objektiver erkennen, welche Brille wirklich zu Ihnen passt.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis am Rande: Die obigen Kriterien gelten natürlich nicht nur für Korrekturbrillen, sondern auch für Sonnenbrillen… Und wenn Sie noch weitere Informationen zum Thema Brille suchen, dann finden Sie auf der Website von brillenstyling.de eine Fülle an wertvollen Tipps.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen bei der Auswahl Ihrer neuen Brille! Haben Sie denn schon an alle wichtigen Faktoren gedacht? 

 

45 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,
    jaaaa die Brille… wirklich nicht einfach, ein Modell zu finden, dass man wirklich gerne und lang sehen möchte… Schließlich hängt einem das Teil immer im Gesicht rum und ist damit sehr präsent. Das mit den Fotos werde ich bei meiner nächsten Brillenneuanschaffung ganz sicher beherzigen… Ganz lieber Gruß – Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      ich kenne die Qual der Wahl nur allzu gut… 😉 Dir weiterhin viel modische Weitsicht wünscht Dir

      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. meyrose

    Wie Du bin ich überzeugte Brillenträgerin und erlaube mir den Luxus, zwei Brillen im Einsatz zu haben. Ich habe mehr als einen Wintermantel (als Beispiel wegen der ähnlichen Preisklasse gewählt) und den trage ich selterner als eine Brille. Warum sollte ich also nur eine Brille haben, die ich tagtäglich im Gesicht habe?

    Ich sehe eine Brille als Schmuckstück und davon haben die meisten von uns auch mehr als eins. Wobei ich die Brillen nicht zeitgleich kaufe, sondern meistens eine pro Jahr und so öfter das Gefühl von etwas Abwechslung habe. Dank gleichbleibendender Sehstärke habe ich de facto gerade drei Brillen, wobei eine nur im Auto für Notfälle liegt.

    Schöne Pfingsten wünscht Dir
    Ines

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      der Vergleich mit dem Wintermantel gefällt mir 😉
      Meine eigene Brille kostet – dank wahnsinnig teuer Gläser – rund 1.600 Euro. Da wird die Luft für eine zweite Brille schon dünn und ich könnte mir denken, dass so manche Leserin jetzt sowieso schon die Luft anhält… zu Recht. Für mich ist die Brille (über-)lebensnotwendig, ein zweiter Wintermantel weniger. Und trotzdem habe ich zwei Wintermäntel und nur eine Brille. Da sich meine Augen leider immer noch verschlechtern, muss spätestens nach 2 Jahren eine Neuanschaffung her. Die ältere wird dann als Ersatzbrille verwendet. Meine Wintermäntel habe ich hingegen jahrelang. Dann stimmt die Modemathematik bei mir wieder 🙂 Aber das ist natürlich alles sehr individuell und von den persönlichen Umständen sowie Prioritäten abhängig.

      Dir noch einen schönen Abend und liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • meyrose

        Bei 1600 Euro hätte ich auch keine zwei (und vielleicht gar keinen Wintermantel). Meine Brillen liegen im Durchschnitt etwa EUR 300,- inkl. Gläsern und bei einem Glasneukauf innerhalb eines Jahres bekommt man bei meinem Opiker 50 % Rabatt auf die Gläser, im zweiten Jahr noch 25%. Das ist bei einfachen Kurzsichtgläsern dann nicht so wild, auch wenn es dünne Gläser sein sollen. Bei Deinen 1600 braucht die Modemathematik mehr Zeit, um aufzugehen, da bin ich ganz bei Dir.

        • Modeflüsterin

          Liebe Ines,

          ja ich kann Dir bestätigen, dass ich da ganz schön ins Rechnen komme… 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Hallo Stephanie,

    Brille war bei mir auch gerade erst wieder aktuell. Viel schwieriger als ein wie auch immer geartetes Kleidungsstück zu kaufen. Für mich jedenfalls. Sehr, wirklich sehr kleines, schmales Gesicht und die Notwendigkeit einer gewissen Mindestgrösse der Gläser (ich sage nur Gleitsicht

    • Modeflüsterin

      Liebe Doro,

      kann es sein, dass von Deinem Kommentar etwas fehlt? Das Problem mit den übergroßen Gleitsichtbrillen kenne ich übrigens auch gut…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Hallo Doro, da bin ich ganz bei dir, ich habe auch so ein schmales Gesicht. Ich bin beim größten Optiker der Stadt nicht fündig geworden wurde deshalb herumgereicht. Mir wurde eine Marke empfohlen, die Brillen in geringer Stückzahl extra für Kindergesichter wie unsere herstellt. 😉
      Nennt sich Colibris.
      Ich bin zufrieden. Endlich mal kein Kompromiss mehr, sondern nur noch Fassungen, die wirklich passen, auch wenns teuer ist. 🙂

      Liebe Grüße!

  4. Jo, da fehlt alles.
    Mein erstklassiger Optiker bietet mir immer an, mehrere Fassungen in Ruhe zu Hause zu probieren. Nach 4 Tagen, probieren mit dem kompletten Inhalt des Kleiderschrankes, genervter Kernfamilie,….ist es die geworden, die mir der Optiker sofort empfohlen hat

    • Modeflüsterin

      Liebe Doro,

      das spricht absolut für Deinen Optiker 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Hallo Stephanie,
    danke für die tollen Tips. Dieses Jahr soll es eine neue Sonnenbrille werden, aber mal sehen ob ich bei meiner Vorstellung nicht doch noch umdenken sollte.
    Mein Optiker hat mir damals auch 3 Fassungen mit nach Hause gegeben. Das fand ich super praktisch und so fiel es mir viel leichter mich zu entscheiden. Die Entscheidung habe ich auch nicht bereut.
    Viele Grüße
    Nicole

    • Modeflüsterin

      Liebe Nicole,

      dann wird das bei Deiner Sonnenbrille auch so gut klappen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,
    wieder ein ganz wichtiger und interessanter Beitrag. Danke dafür, ich bin zwar keine Brillenträgerin (nur Lesebrille) aber Sonnenbrillen setzte ich zum Schutz der Augen und auch gerne als Modeaccessoire auf. Da finde ich es auch sehr wichtig, dass sie zum Gesicht passen.
    Das mit den Fotos ist ein super Tipp, auf Grund von Fotos habe ich z. B. erkannt,
    dass ganz dunkle Brillen überhaupt nicht zu meinem Gesicht passen.
    Deine Brille finde ich übrigens mehr als perfekt zu deinem Gesicht.
    Ganz liebe Grüße
    Gaby
    Stylish-Salat

    • Modeflüsterin

      Liebe Gaby,

      vielen Dank für das liebe Kompliment! Meine Brille war auch keine leichte Entscheidung… Aber ich wusste, dass sie schwarz und prägnant werden sollte. Einmal Nerd, immer Nerd 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,
    herzlichen Dank für Deine Infos (auch die Links sind prima)!
    Ich bin zwar der eher “farblose” Typ, habe aber nach Jahren mit unscheinbaren (randlos, Metallgestell etc.) Modellen seit längerem eine Brille mit einem markanten bordeauxroten Rahmen – mit sehr positiven Reaktionen aus meinem Umfeld. Meine Garderobe hat tatsächlich viele Elemente im gleichen Ton. Ansonsten genügt aber auch mal eine Kette mit einem roten Anhänger. Mit meiner zweiten (Arbeitsplatz-)Brille in braun/schwarz kann ich aber auch farblich abweichen. Da beide Brillen markant sind, trage ich eher weniger Schmuck und investiere lieber in hochwertigere Brillenmodelle, obwohl mich die Rechnung dafür manchmal “umhaut”. Mein Fazit ist: wenn Brille, dann richtig!
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Modeflüsterin

      Liebe Brigit,

      dem Motto kann ich mich nur anschließen: “Wenn Brille, dann richtig!” – sehr gut!!! Auch dass Du eine neutrale und eine Akzentfarbe gewählt hast, finde ich super. Bei der Brillen-Rechnung muss ich auch immer erst mal tief durchatmen…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie,

    auch ich bin – mittlerweile – überzeugte Brillenträgerin. In jungen Jahren hatte ich zu besonderen Gelegenheiten gerne Kontaktlinsen an, aber nie häufig genug, dass die Handhabung mir in Fleisch und Blut überging. Für den täglichen Gebrauch war und ist mir das zu viel Fummelei und unnatürlich fühlt es sich für mich auch an.
    Vor ein paar Jahren dachte ich über eine Laserkorrektur meiner Kurzsichtigkeit nach. Der Augenarzt sagte mir aber, dass sich das in meinem Alter kaum mehr lohne, da in absehbarer Zeit die Altersweitsichtigkeit käme. Wahrscheinlich hatte ich ohnehin zu viel Bammel vor einer OP, da kam mir das gerade Recht.
    Seither richte ich mich in der Notwendigkeit, Brille zu tragen, häuslich ein und der Brillenkauf ist bei mir zum Glück eher Lust als Frust. Immerhin bietet er regelmäßig die Gelegenheit, sich wortwörtlich ein neues Gesicht zu geben oder eben zu entscheiden, dass der bisherige Stil noch zwei Jahre zu mir passen kann. Das ist spannend.
    Und: Da es sich bei einer Brille eindeutig um ein medizinisches Gerät und nicht nur um ein modisches Accessoire handelt, rechtfertigt das selbstverständlich auch ein gewisses Preisniveau. ; )

    Einen schönen Feiertag wünscht

    Inra

    • Modeflüsterin

      Liebe Inra,

      hihihi – medizinisches Gerät ist gut 🙂 Aber solche Gedanken sollte man besser nicht gegenüber den Brillen- bzw. Gläser-Herstellern äußern. Sonst steigen die Preise noch einmal weiter an…
      So eine Laser-OP ist bei mir auch immer mal wieder Thema, aber meine Situation ist sehr ähnlich wie Deine: Altersweitsichtigkeit kommt mittlerweile dazu und Bammel hätte ich auch. Also bleibt’s vorerst bei den teuren Gläsern.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Ich komme bisher immer noch mit Lesebrillen aus – und die habe ich in ganz vielen Formen und Farben – aber tendenziell greife ich auch immer zu Horn und Schwarz mit breitem Rand 🙂

    In Deiner Auswahl gefällt mir die Miu Miu besonders gut!

    LG aus der EDELFABRIK Chrissie

    • Modeflüsterin

      Liebe Chrissie,

      ja, manche Marken haben einfach ein besonderes Händchen für stilvolles und dennoch etwas ausgefallenes Design. Ich liebe ja auch die Schuhe von Miu Miu… wie beispielsweise die Slip-ons aus meinen Shopping-Tipps. Aber darauf muss man immer erst sparen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,
    als ich das erste Mal damit konfrontiert wurde, dass ich eine Brille benötige, war ich ziemlich unglücklich. Ich war nämlich der Ansicht, ich habe kein Brillen-Gesicht. (So wie ich auch denke, ich habe kein Hut-Gesicht 😉 )
    Doch beim durchprobieren verschiedener Modelle, wurde ich schnell eines besseren belehrt. Inzwischen finde ich sogar fast, dass ich mit Brille vorteilhafter ausschaue. Es gib meinem Gesicht mehr Ausdruck. Und wenn ich mal zu faul zum Schminken bin, setze ich einfach meine Brille auf und schon fühle ich mich vorzeigbarer. 😉
    Danke für die Tipps, die ich bei meinem nächsten Brillenkauf berücksichtigen werde.
    Lieben Gruß Cla

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      ich finde, dass Dir Deine Brille ausgezeichnet steht! Da sieht man mal wieder, was sich Frauen alles so völlig grundlos einbilden können… Jede Frau hat ein Brillengesicht, wenn sie die richtige Brille aufsetzt! Es ist nur eine Frage, welche Formen und Farben ihr stehen – also eigentlich genauso wie bei Kleidung: die Kleidung muss zum Körper passen und nicht anders herum 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie,

    ich bin noch am Finden meiner Brille(n)… Ihren Beitrag und überhaupt Ihren Blog finde ich ganz fantastisch, ich stöbere jetzt schon ca. ein halbes Jahr in ihm mit großem Vergnügen herum und mir hat ein Beitrag zu Brillen gefehlt 😉

    Zum Thema “Brille” möchte ich noch ergänzen bzw. wünsche ich mir Hinweise in bezug auf das Zusammenspiel mit sehr feinem Haar – denn ich finde Sie sehen mit Nerd-Brille und Ihrem kräftigem Haar – eben weil es zu Ihrer “analytisch-forschenden” Stilpersönlichkeit und dem Haar passt – sehr stimmig aus.
    Ich habe auch so eine Persönlichkeitsseite – doch für mich heraus gefunden, das Nerd-Brille und sehr feines Haar sich (für mich) nicht verträgt (wenn ich sonst durchaus Kontraste mag), wenn “man” nicht auch noch eine Heinz-Ehrhardt-Seite in sich trägt 😉
    Ich habe lange beobachtet, bis ich diese Assoziation zu Heinz-Ehrhardt “entdeckt” habe und vielleicht hilft es der einen oder anderen Leserin Ihres Blogs – andererseits ist das vielleicht jetzt auch eine “blöde Assoziation”, dann der Trost, das Heinz Ehrhardt ja nicht mehr so präsent ist und ja auch nicht jede eine ihm ähnliche Kopfform UND feines Haar hat, und dann die Assoziation nicht mehr greift.
    Den Tipp mit dem Fotografieren finde ich unterstützend für mein Vorgehen – Unterstützung tut gut – und möchte noch den Hinweis mitgeben: Wenn die Dioptrien-Zahl sehr unterschiedlich ist, dann kann die neue Brille mit den stärkengenauen Gläsern – LEIDER einen ganz “schrägen”, anderen Eindruck erzeugen (ein Auge stark verkleinert/vergrößert), als das Probefoto – daran denkt auch nicht jede/r Optiker/in hinzuweisen.

    Ansonsten und überhaupt vielen Dank für diesen tollen Blog und die virtuelle Begleitung in Modefragen!

    Herzliche Grüße
    Isa

    • Modeflüsterin

      Liebe Isa,

      erst einmal herzlichen Dank für das dicke Lob zur Modeflüsterin!

      Und für Ihre tollen Ergänzungen! Das ist ein ganz wichtiger Hinweis von Ihnen, dass die Fotos mit Fensterglas-Brille natürlich noch nicht das Endergebnis zeigen, das mit geschliffenen Gläsern entsteht. Bei meinen minus 6 Dioptrin gibt es beispielsweise einen sehr großen Unterschied, wie meine Augen mit/ohne Brille aussehen. Leider werden sie hinter den Gläsern sehr klein… 🙁

      Zum Thema feines Haar haben Sie auch Recht: Das sind ebenfalls individuelle Details, die bei der Auswahl der Brille eine Rolle spielen können – ebenso wie die Tatsache, ob eine Frau eher feine oder dominante Gesichtszüge hat. Das sind solche stilistischen Details, die auch bei der Stilfindung eine Rolle spielen – beispielsweise, ob eher grobe oder feingliedrige Designs passen. Für meinen Geschmack gibt es dabei immer zwei Optionen: Entweder Sie wählen die harmonische Version, die zu Ihrer Physiognomie passt oder die kontrastierende Version, die eben genau dazu einen offensichtlichen Kontrast bildet. Dann landet man vielleicht auch mal beim Heinz-Erhardt-Look – aber eben ganz (selbst-)bewusst und nicht als “Modeopfer”. Das macht dann den Unterschied. Und ich finde gar nicht, dass irgendwelche Assoziationen “blöd” sein können – sie sind einfach da, es sind Verbindungen im Gehirn, gegen die man sich gar nicht wehren kann. Sie funktionieren aber nur bei den Menschen gleich, die auch ähnliche Inhalte im Gehirn haben und diese so miteinander verbinden. Heinz-Erhardt-Fans werden den Look sofort erkennen, andere nicht 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Hallo Stephanie,
    Danke für deinen Beitrag. Ich bin auch seit meiner Kindheit Brillenträgerin. Ich habe aber ein sehr gestörtes Verhältnis zur Brille. Ich trug jahrelang Kontaktlinsen. Leider geht das aber nicht mehr. Jetzt trage ich wieder Brille. Mein Brillengestell ist einfach, zart und mit randlosen Gläsern. Die Brille darf nicht markant sein.
    Ich besitze nur eine Brille. Auch bei mir sind schon allein die Gläser sehr teuer. Als ¨Luxus¨ gönnte ich mir eine Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern. Diese Brille hat ein hornartiges dunkles Gestell – passend zu den Gläsern – und liegt eng am Gesicht auf damit keine Sonne zwischen Gesicht und Brille durchkommt.
    Ines´ Vergleich mit den Wintermänteln gefällt mir. Aber trotzdem kann ich das so nicht sehen. Dazu ist meine Akzeptanz zur Brille zu gering.
    Liebe Grüße
    Doris

    • Modeflüsterin

      Liebe Doris,

      mit Deiner Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern bist Du mir eine Brille voraus… 😉
      Ich wünsche Dir, dass Du Dich doch noch mit Deiner Brille anfreunden kannst! Auch in sehr zierlichen Formen kann man tolles Design unterbringen und die Brille so zu einem echten Schmuckstück machen.

      Trotz aller inneren Widerstände immer guten Durchblick wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Modeflüsterin, sorry bin eine Woche verspätet zum Thema ;-)) Ich habe das Problem leider auch dass ich jeweils mit Begeisterung ein cooles Brillengestell auswähle und mit den Gläsern habe ich dann nur noch kleinste Äuglein und bin somit jedesmal enttäuscht… Gemäss Optiker kann man da nichts machen. Ich versuche dann immer die Augen grösser zu schminken aber sie bleiben halt winzig. Fazit für mich: keine zu grosse Brille damit die Proportionen einigermassen stimmen. Hast du allenfalls dazu noch einen Tipp? Liebe Grüsse, baStei

    • Modeflüsterin

      Liebe baStei,

      als selbst davon Betroffene kenne ich leider auch nur den Tipp, die Augen hinter den Brillengläsern sehr kräftig und größer zu schminken. Ich habe allerdings auch gehört, dass sehr hochwertige Kunststoffgläser den Effekt etwas abmildern sollen… Aber diese Info ist ohne Gewähr. Bei der Schminktante gibt es übrigens gute Tipps für das richtige Augen-Makeup für Kurzsichtige. Vielleicht kannst Du Dir da noch ein paar Tipps holen? Viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Franziska Burghardt

    Hallo,
    danke für diesen interessanten Artikel, ich persönlich war ein großer Fan von rundlichen Sonnenbrillen, meiner Meinung nach passten sie mir immer am besten. Ab dem Moment, wo ich unter Optikerleuten war, die zu mir meinten, mhmm sieht zwar nicht schlecht aus doch wie wäre es bei deinem rundlichen Gesicht mit einer eher eckigen Sonnenbrille. Nagut sagte ich mir und kaufte eine eckige Sonnenbrille und tatsächlich sie passte zu meinem Gesicht viel besser. Seitdem bin ich überzeugt, dass jeder auf seine Gesichtsform schauen sollte, um die perfekte Sonnenbrille zu finden. [Anmerkung der Redaktion: Link wurde entfernt, da er nicht den Kommentar-Richtlinien des Blogs entspricht.]
    Viel Spaß beim Probieren!

    • Modeflüsterin

      Hallo Franziska,

      vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht!
      Leider kann ich jedoch den Link im Beitrag nicht veröffentlichen. Links zu kommerziellen Beiträgen sind grundsätzlich hier nicht erlaubt – mit wenigen Ausnahmen. Bitte sieh Dir dazu auch die Kommentar-Richtlinien an. Ich hoffe auf Dein Verständnis.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Catharina John

    Liebe Stephanie,
    vielen Dank für Deinen großartigen Blog „ die Modeflüsterin „ Die fachlich fundierten aber auch sehr liebevollen Aufbereitungen der mitunter hoch komplexen Themen faszinieren mich immer wieder.
    Gerne würde ich Dir eine persönliche Frage zum Thema „ Brille „ stellen. Die schwarze“ Nerd -Brille“ , die Du im Moment trägst, passt ausgezeichnet zu Deinem ( aktuellen ) Gesamterscheinungsbild. Sie ist, wie Du selber sagst, der “Harmoniegarant “.
    Es gibt aber auch Bilder von Dir, auf denen Du dunkelhaarig bist- und genau darauf bezieht sich meine Frage.

    Welche Brillenfarbe und welchen Brillentyp würdest Du heute ( als Erstbrille ) wählen, wenn Deine Haare noch dunkel wären ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Catharina

    • Modeflüsterin

      Liebe Catharina,

      vielen Dank für Deine liebenswürdigen Worte zur Modeflüsterin! Ich gebe mir tatsächlich sehr viel Mühe, die Dinge möglichst verständlich und vor allem für die Leserinnen auch umsetzbar aufzubereiten… 🙂 Danke!
      Zu Deiner Frage: Derzeit würde mich rein gar nichts von einer strengen, schwarzen Nerd-Brille abhalten – auch keine schwarzen Haare… Das hängt aber mehr von meinen stilistischen Vorlieben ab, als von der Farbharmonie. Meine letzte Brille, als ich noch schwarze Haare hatte, war ebenfalls eine Nerd-Brille, aber aus durchsichtigem Kunststoff. Diese war damals für mich eine ideale Mischung aus strenger, purer Form und farbloser Leichtigkeit. Und sie war mit wirklich allem kombinierbar. Aber dazu muss ich sagen, dass ich mit schwarzen Haaren und als “Schneewittchentyp” schon immer sehr viele Brillenformen und -farben tragen konnte und dies auch weidlich ausgenutzt habe (als Studentin war ich sogar mal Brillen-Model…). Heute sehe ich Brillen in erster Linie als starken Stilgeber und würde keine zurückhaltenden Modelle mehr tragen. Beantwortet das Deine Frage?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Catharina

    Liebe Stephanie,
    vielen Dank für Deine Antwort. Zugegeben – ich bin etwas überrascht. Ich könnte mir vorstellen, dass die schwarze Brille
    ( die Dir phantastisch steht ), bei dunklem Haar und heller Haut etwas hart wirkt. Deshalb hätte ich eine ( goße ) Fassung in dunklem Rot oder kaltem Grau erwartet. Wäre das überhaupt keine Option gewesen ?

    Liebe Grüße
    Catharina

    • Modeflüsterin

      Liebe Catharina,

      das stimmt: Der Farbkontrast mit schwarzen Haaren und schwarzer Brille wäre hart gewesen – aber das hätte ich in Kauf genommen, da für mich so eine Brille derzeit ein Stil-Statement ist und zu meinem immer strenger und konsequenter werdenden Stil gut passt. Aber: Auch ein graues oder rotes Brillengestell wären natürlich gute Alternativen. Dann hätte ich mich wohl für ein kühles Grau entschieden, da es als Erstbrille auch zu meinen Akzentfarben Himbeere/Pink und Lila passt. Aber eine sehr auffällige Brille wäre es dennoch geworden… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Alexandra Carstens

    Liebe Stephanie,

    ein wirklich hervorragender Beitrag, den ich schon mehr als einmal
    gelesen haben. Trotzdem lerne ich immer wieder dazu.
    Einen Punkt, den ich leider nicht gefunden habe,möchte ich gerne ansprechen. Es geht um den Fall, dass man sowohl die Haarfarbe, als auch die Brille verändert ( trifft für mich zu ). In welcher Reihenfolge sollte dies geschehen ? Ich bin Wintertyp und werde in Zukunft meine Haare heller tragen als im Moment. Um nach dem Farbklammersystem weiterhin in meiner Garderobe gut auszusehen, benötige ich vermutlich eine Brillenfarbe, die zu meiner jetzigen Haarfarbe zu dunkel aussehen würde.
    Damit wäre es für mich logisch, zuerst zum Friseur zu gehen.

    Stimmt das so, oder unterläuft mir ein Gedankenfehler ?

    Herzliche Grüße
    Alexandra

    • Modeflüsterin

      Liebe Alexandra,

      genau so würde ich das auch machen: Warte, bis Deine Haarfarbe genau den Ton angenommen hat, den Du Dir vorgestellt hast – das kann mehrere Färbe-Vorgänge dauern – und passe dann die Brille dem End-Zustand an.
      Die Übergangszeit müsstest Du halt irgendwie überstehen. Das habe ich auch geschafft 😉
      Viel Erfolg bei Deiner Umgestaltung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Liebe Stephanie,
    ohne Deinen Blog hätte sich mir diese Frage nie gestellt. Ehrlich, ich hätte zuerst die Brille gekauft……

    Noch einmal Tausend Dank ( mit Absicht groß geschrieben ).

    Herzliche Grüße
    Alexandra

    • Modeflüsterin

      Dann freue ich mich jetzt einfach, dass ich helfen konnte 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Liebe Stehanie,

    ich bin überglücklich Deinen Blog entdeckt zu haben und möchte mich mit einem riesigen Problem an Dich wenden. Mir ist klar, dass Deine Hilfe nur ” allgemein ” ausfallen kann, aber selbst das würde mir schon helfen. Es geht um meine neue Brille und die Frage, welche Stilaussage von einer ( modischen ) Halbbrille ausgeht. Die Einschätzungen der Optiker sind nicht einheitlich, was bei mir Verunsicherung auslöst.

    Herzliche Grüße
    Ute

    • Modeflüsterin

      Liebe Ute,

      so eine Halbbrille hat natürlich immer ein bisschen das Flair vergangener Tage. Und sie lässt Frau sehr intellektuell aussehen. Ein Klassiker für Intellektuelle also… Wer das mag, ist damit bestens aufgehoben. Wenn das Gestell aber sehr exzentrisch ist, kann sie auch zum Fashion-Statement werden. Ich denke, da sind die Möglichkeiten fast endlos – leider also von mir auch keine eindeutige Aussage, zumindest nicht ohne optischen Eindruck von Brille und Trägerin 😉
      Ich in sicher, Du wirst eine richtige Entscheidung treffen. Mein Tipp: Lass Dich mit Brille fotografieren, probiere verschiedene Modelle aus, lasse einen Tag oder zwei verstreichen und sieh Dir dann alle Fotos noch einmal an – welche Version gefällt Dir dann spontan am besten?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Liebe Stephanie,

    sehr diplomatisch, aber dennoch gestochen scharf formuliert.
    Chapeau.

    Herzliche Grüße
    Ute

  21. Liebe Stephanie,

    endlich habe ich meine Traumbrille gefunden. Schwarz mit weißen Bügeln. Eine bekannte sportliche Marke, die dazu noch perfekt zu mir und zu meiner Garderobe passt. Ursprünglich wollte ich etwas ganz Klassisches ( randlos, Halbrand ), aber dann habe ich diese Brille gesehen und aufgestzt. Nein, gekauft habe ich sie noch nicht. Da ich Filialleiterin einer Bank bin, stelle ich mir die Frage, ob eine solche Fassung seriös genug ist.
    Blöde Situation. Kannst Du mir eine kleine Entscheidungshilfe geben ?

    Herzliche Grüße
    Catharina

    • Modeflüsterin

      Liebe Catharina,

      dazu gibt es von mir eine eindeutige Antwort: JA! Heute sind Brillen ein Statement – auch für Mangerinnen darf es ruhig eine dominante, zeitgemäße Fassung sein. Und Schwarz-Weiß ist für das Umfeld in der Finanzbranche auf jeden Fall angemessen. Wenn Deine sonstige Kleidung eher klassisch-konservativ ist und Du bei Deinem Auftreten eine entsprechende Haltung zeigst, darf die Brille Dein Stil-Statement und sogar ein wenig exzentrisch sein. Dass die Brille so gut zu Deiner Kleidung passt, zeigt eigentlich schon, dass sie auch zu Dir passt und dass Ihr beiden ein gutes Team bildet 😉
      Die einzige Einschränkung, die ich hier sehe, wäre, wenn die Brille vom Stil eher einer Sportbrille als einer klassischen Alltagsbrille entsprechen würde. Darunter fallen keine Formen, die in Richtung Ray-ban oder Pilotenbrille gehen – obwohl sie auch sportlich sind, sind sie zu Klassikern geworden. Aber alles, was eher an eine Skibrille erinnert, würde ich nicht beruflich tragen 😉
      Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Liebe Stephanie,

    eine ganz eindeutige Aussage ohne wischi-waschi. Danke. Irgendwie ( blödes Wort ) hat mich der Mut verlassen, nachdem ich ” Business Brillen ” gegoogelt hatte….

    Herzliche Grüße
    Catharina

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