Körper-Proportionen: So finden Sie heraus, welcher Figurtyp Sie sind

Um Ihren Figurtyp zu erkennen, ist genaues Hinsehen gefragt. Denn Sie müssen die horizontalen Proportionen einschätzen und sich dabei nicht von den vertikalen Proportionen  irreführen lassen.

Um Ihren Figurtyp zu erkennen, ist genaues Hinsehen gefragt. Denn Sie müssen die horizontalen Proportionen einschätzen und sich dabei nicht von den vertikalen Proportionen irreführen lassen.

Haben Sie auch Schwierigkeiten, sich selbst den fünf Figurtypen zuzuordnen? Zumindest erreichen mich viele Anfragen von Leserinnen, die gerne von mir eine Einschätzung hätten, welcher Figurtyp sie sind. Dann werden genaue Maße von Brust-, Taillen- und Hüftumfang oder Oberkörper- und Beinlänge genannt und sonstige körperliche Details zur Beschreibung herangezogen. Leider funktioniert das aber nicht. Denn es geht nicht um genaue Maße, sondern um eine optische Gewichtung – die Proportionen. Und diese können eigentlich nur im persönlichen Zusammensein wirklich einwandfrei beurteilt werden. Denn es geht darum, die einzelnen Körperzonen in ihrem Verhältnis zueinander zu sehen.

Erschwerend dazu kommt, dass viele Frauen Mischtypen sind. Denn mit nur fünf Figur-Typen kann natürlich nicht die ganze Bandbreite weiblicher Körper-Proportionen abgebildet werden.

Also habe ich mir überlegt, wie ich Ihnen weiterhelfen kann. Dabei herausgekommen ist eine Art Proportionen-Schema, das Ihnen die wichtigsten horizontalen und vertikalen, proportionalen Verschiebungen aufzeigt. So können Sie Ihren Figurtyp und seine Varianten besser bestimmen.

Die Figurtypen betrachten lediglich die horizontalen Körper-Proportionen.

Grundsätzlich geht es bei der Bestimmung Ihres Figurtyps nur um die horizontalen Proportionen, also um die Breite oder den Umfang von bestimmten Körperzonen. Dieses Volumen entscheidet darüber, wie stark die äußere Körper-Silhouette beispielsweise an Schultern, Brust, Taille und Hüfte nach innen oder außen gewölbt ist.

Ist eine Stelle stärker nach außen, vorne oder hinten gewölbt, erscheint sie dominanter und hat ein größeres optisches Gewicht. Dieses wird umso mehr verstärkt, je schmaler angrenzende Körperzonen sind. Denn das Auge vergleicht schmale und breitere Zonen miteinander und beurteilt dann, dass die eine Zone verhältnismäßig schmal, die andere folglich verhältnismäßig breit sein müsste – und zwar völlig unabhängig von den absoluten Maßen!

Beispiel Frau mit A-Figur

Eine Frau mit A-Figur hat eine breite Hüfte und kräftige Oberschenkel. Da die Schulter-Brust-Region aber eher schmal gebaut ist, wirkt das optische Gewicht am Unterkörper proportional viel größer (als es in Wirklichkeit bzw. in absoluten Maßen wahrscheinlich ist). Da zwischen Ober- und Unterkörper auch noch eine recht schmale Taille liegt, verstärkt diese die optische Breite der Hüfte zusätzlich.

Beispiel Frau mit X-Figur

Bei einer Frau mit X-Figur könnten die gleichen Körpermaße an Hüften und Oberschenkeln vorliegen wie bei der Frau mit A-Figur. Da aber auch ihre Schultern und der Brustumfang breiter sind, erscheint die Hüft-Oberschenkel-Zone nicht übermäßig gewichtig. Im Gegenteil: Der Körper ist recht ausgewogen – wäre da nicht die vergleichsweise sehr schmale Taille. Diese bewirkt, dass sowohl der Schulter-Brust-, als auch der Hüft-Oberschenkel-Bereich noch kurviger wahrgenommen werden. Die maßgebliche proportionale Verschiebung liegt also in der vergleichsweise sehr schmalen Taillen-Region, an der das Darüber und Darunter gemessen wird.

Wichtige Fragen zur Bestimmung Ihres Figur-Typs sind…

Je nachdem in welcher Region Ihr Körper mehr oder weniger optisches Gewicht bzw. breitere oder schmalere Zonen aufweist, sind Sie ein anderer Figurtyp.

Je nachdem in welcher Region Ihr Körper mehr oder weniger optisches Gewicht bzw. breitere oder schmalere Zonen aufweist, sind Sie ein anderer Figurtyp.

Aus diesen grundsätzlichen horizontalen, proportionalen Verschiebungen ergeben sich die fünf groben Figur-Typen. Dabei wird in einem ersten Schritt nur das optische Gewicht von drei Zonen betrachtet: Die Schulter-Brust-Region, die Taillen-Region und die Hüft-Oberschenkel-Region. Fragen Sie sich also jeweils, wie breit oder voluminös diese Körperzonen im Vergleich zum restlichen Körperbau sind:

  • Liegt das optische Gewicht meines Körpers vor allem im Schulter-Brust-Bereich? Dann sind Sie ein Y-Figurtyp.
  • Liegt das optische Gewicht meines Körpers vor allem im Taillen-Bereich? Dann sind Sie ein O-Figurtyp.
  • Liegt das optische Gewicht meines Körpers vor allem im Hüft-Oberschenkel-Bereich? Dann sind Sie ein A-Figurtyp.
  • Wird das optische Gewicht meines Körpers gleichmäßig auf Schulter-Brust- und Hüft-Oberschenkel-Bereich verteilt UND liegt dazwischen eine vergleichsweise schmale Taille? Dann sind Sie ein X-Figurtyp.
  • Wird das optische Gewicht meines Körpers gleichmäßig auf Schulter-Brust- und Hüft-Oberschenkel-Bereich verteilt UND ist dazwischen kaum eine Taille zu sehen? Dann sind Sie ein H-Figurtyp.

Und ganz wichtig: Es kann natürlich auch sein, dass Ihr Körper gar keine starken proportionalen Verschiebungen aufweist. Dann ist Ihr Körperbau proportional ausgeglichen. Freuen Sie sich darüber! Denn Sie können einfach diejenigen Körperzonen modisch akzentuieren, die Ihnen am liebsten sind – und das könnten sogar jeden Tag andere sein.

Weitere körperliche Kennzeichen von Figurtypen und Mischtypen

Nun hat ein weiblicher Körper natürlich viele weitere, ganz spezifische Eigenschaften. Da gibt es beispielsweise Hals, Oberarme, Unterarme und Handgelenke, die kräftiger oder weniger kräftig ausgeprägt sein können. Da gibt es einen Po sowie unterschiedlich voluminöse Waden und Fesseln, die mit ihren Proportionen im Vergleich zum restlichen Körper auf die Gesamtoptik Einfluss nehmen. Wenn Sie sich also nicht eindeutig in die fünf Figurtypen einordnen können, könnten diese Faktoren dafür ausschlaggebend sein.

Beispiel für den O-Typ

Bei einer typischen O-Figur ist die Körpermitte diejenige Körperzone mit dem größten optischen Gewicht. Wenn Sie als O-Typ zusätzlich noch die typischen schmalen Hüften, schlanke Beine und zarte Fesseln sowie die vergleichsweise schmalen Unterarme und Handgelenke haben, wird das Volumen der Körpermitte vergleichsweise noch mehr verstärkt. Ist Ihr Unterkörper jedoch ebenfalls ungewöhnlich weiblich geformt, muss eine kräftiger geratene Taillen-Bauch-Region gar nicht besonders auffallen – und die Figur ist vielleicht nicht mehr eindeutig als O-Typ zu erkennen.

Beispiele für A-X-Mischtypen

Sehr häufig ist auch die Mischung zwischen A-Typ und X-Typ. Denn ein X-Typ mit kleinerem Busen kann schnell als A-Typ wahrgenommen werden. Sind aber die Schultern breit und kantig und zusätzlich die Oberarme eher weiblich voll, dann liegt immer noch recht viel optisches Gewicht im Schulter-Brust-Bereich und die Frau ist wahrscheinlich trotz kleinem Busen eine X-Frau.

Ebenso könnte eine A-Frau mit größerem Busen schnell fälschlicherweise als X-Frau wahrgenommen werden – umso mehr, wenn sie nicht die typischen kräftigen Unterschenkel und Fesseln dieses Typs hat.

Beispiel für den A-H-Mischtyp:

Oder stellen Sie sich eine A-Frau vor, die zwar die kräftigen Beine, nicht aber die breite Hüfte dieses Figurtyps aufweist. Auch bei dieser Frau liegt der optische Schwerpunkt zwar eindeutig am Unterkörper. Aufgrund der fehlenden, ausgeprägten Taillen-Hüft-Kurve könnte diese A-Frau jedoch leicht als H-Typ wahrgenommen werden.

Sie sehen, neben den recht einfachen, horizontalen Checkpunkten gibt es noch viele weitere Variablen und körperliche Zusammensetzungen zu beachten. Das führt dazu, dass sogar eine erfahrene Stilberaterin recht geschulte Augen braucht, um die entscheidenden proportionalen Verschiebungen eines Körpers auszumachen und eine eindeutige Zuordnung vorzunehmen.

Die vertikalen Proportionen verzerren die optische Wahrnehmung der Figurtypen.

Neben diesen horizontalen Proportionen gibt es die vertikale Verteilung der Proportionen, also das Verhältnis der Längen unterschiedlicher Körperzonen zueinander. Diese habe ich Ihnen schon einmal im Beitrag zum Goldenen Schnitt vorgestellt. Diese machen die Beurteilung des Figurtyps leider noch ein wenig komplizierter. Denn die vertikalen Proportionen beeinflussen die Wahrnehmung der horizontalen Proportionen ganz wesentlich:

Je länger eine Körperzone ist, desto schlanker oder weniger kurvenreich erscheint sie.

Die Schultern des Y-Typs erscheinen weniger breit, wenn der Oberkörper länger ist.

Die Schultern des Y-Typs erscheinen weniger breit, wenn der Oberkörper länger ist.

Wenn also einzelne, eigentlich kräftige Körperzonen eines Figurtyps vertikal etwas länger ausgeprägt sind, erscheinen sie deutlich schmaler. Dann haben die vergleichsweise kräftigen Beine der A-Frau plötzlich langes Modelformat (Rihanna und Katie Holmes lassen grüßen!). Die schlanke Taille der X-Frau ist so lang gezogen, dass sie gar nicht mehr als typisches kurviges Detail der X-Frau ins Auge sticht. Der Oberkörper der Y-Frau ist so lang, dass die Breite der Schultern nicht mehr so ins Gewicht fällt. Und auch die füllige Taillen-Bauch-Region der O-Frau wirkt gemäßigt, je länger diese Zone ist.

Leider funktioniert das Spiel auch anders herum:

Je kürzer eine Körperzone ist, desto gedrungener wirkt die Silhouette und desto höher ist das optische Gewicht an dieser Stelle.

Eine A-Figur mit langen Beinen ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Eine A-Figur mit langen Beinen ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Denn wenn einzelne Körperzonen vertikal dicht aneinander gedrängt werden, erhöht sich das optische Volumen. Alle X-Frauen mit kurzer Taille werden das Phänomen kennen. Aber auch alle A-Figuren mit kurzen Beinen wissen, was ich meine. Hat eine Y-Frau einen kurzen Hals, wirken ihre Schultern noch mächtiger. Hat eine O-Frau eine kurze Taille, wirken Busen und Bauch noch kompakter.

Sie sehen, auch die vertikale Verteilung der Körperzonen fällt ins Gewicht und kann sich auf die Wahrnehmung der einzelnen Figurtypen auswirken. Das macht die Einschätzung, zu welchem Figurtyp Sie gehören, wirklich nicht leichter.

Eine X-Figur mit einer langen Taille und längeren Beinen ist nicht mehr eindeutig als X-Frau zu identifizieren.

Eine X-Figur mit einer langen Taille und längeren Beinen ist nicht mehr eindeutig als X-Frau zu identifizieren.

Wenn Sie sich also fragen, wo das optische Gewicht an ihrem Körper besonders hoch oder niedrig ist, dann sollten Sie immer auch danach fragen, warum das so ist. Hat es mit der Länge der entsprechenden Körperzone zu tun, kann es den Figurtyp zwar verzerren, aber nicht verändern. Hat es hingegen mit der Breite der Körperzone an dieser Stelle zu tun, dann kann dies ein Indiz für einen bestimmten Figur-Typ oder eine Mischung von Figurtypen sein.

Ihr Figurtyp hat nichts mit Ihrem Gewicht zu tun!

Ich hoffe, dass Ihnen diese Erklärungen dabei helfen, Ihren Körper und seine Proportionen noch besser kennen zu lernen. Ich gebe zu, es ist nicht leicht, den eigenen Figurtyp zu erkennen. Und leider kann ich Ihnen dabei per Blog oder E-Mail so gar nicht helfen… Umso schöner wird es, wenn Sie erst einmal genau wissen, welche körperlichen Proportionen Sie verändern oder akzentuieren möchten und wie Sie dies modisch umsetzen können.

Oder wenn Sie vielleicht doch feststellen, dass Ihr Körper eigentlich wunderbar proportional ausgeglichen geformt ist und Sie modisch aus dem Vollen schöpfen können. Übrigens: Auch diese proportionale Ausgeglichenheit ist völlig unabhängig von absoluten Maßzahlen oder der Anzahl der Kilos auf der Waage!

Auch wenn es fast endlose Varianten der proportionalen Zusammensetzung von weiblichen Körpern gibt, so macht es doch nur Sinn, sich auf die ganz wesentlichen, offensichtlichen Verschiebungen des optischen Gewichts zu konzentrieren und diese mit Kleidung auszugleichen – wenn Sie das wollen. Es besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass Sie gar keine Lust auf Figur-Optimierung haben und modisch einfach Ihrem Stilgespür folgen. Auch das ist völlig in Ordnung! Denn es geht nicht darum, alle Ihre liebenswerten, individuellen Besonderheiten unter einer einheitlichen, nach dem aktuellen Schönheitsideal geformten Silhouette verschwinden zu lassen! Und wenn es eine zentrale Erkenntnis zum Thema Figurtypen in der Mode gibt, dann wäre dies meine wichtigste.

Jetzt sind Sie wieder dran: Haben Sie sich und Ihren Figurtyp ein bisschen besser erkennen können? Welcher Figurtyp oder welche Mischung sind Sie? Wo haben Sie Ihre größten proportionalen Verschiebungen lokalisiert?

 

69 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    danke für diesen Post. Ich habe aber noch eine Frage. Ich habe im Vergleich zur Hüfte schmale Schultern, also klassische A-Figur. Ich habe dann aber auch Bauch (Ober- und Unterbauch), am schmalsten bin ich unter der Brust (viel Oberweite) bis zur Taille. Ich sage immer, ich bin ein A/O-Mischtyp. So habe ich festgestellt, dass ich schlanker aussehe, wenn die Kleidung taillierter ist. Taille bis Schritt sind kürzer (balanced, short mid body). Hat man dann trotzdem einen Hauptfigurtyp oder mischt man dann die Tipps von beiden Figurtypen?
    Liebe Grüße

    Lee

    • Modeflüsterin

      Liebe Lee,

      ich plädiere für eine Mischung der Figur-Tipps für beide Figurtypen – je nachdem, an welchen Proportionen man gerne “arbeiten” möchte. Und wenn Du dann noch solche individuellen Details feststellst, dass es für Dich beispielsweise gut ist, die Taille zu akzentuieren, dann hast Du schon viel gewonnen. Ob Du nun einen Haupttyp hast oder nicht, spielt dann eigentlich keine Rolle mehr. Weiterhin viel Erfolg beim figurtyp-gerechten Einkleiden!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. ornella

    Hallo,

    vielen Dank für diesen super Beitrag. Ich habe auch Schwierigkeiten meinen Figurtyp zu bestimmten aber bin dank Ihren Tipps immer besser darin geworden mich typgerecht zu kleiden.

    Ich bin 176 cm, eine Schultern sind breiter als meine Hüfte, mein Oberkörper ist ziemlich lang, meine Beine sind zwar schlank aber nicht gazellenhaft und meine Waden sind recht kräftig.

    Da meine Schultern breiter sind als meine Hüfte habe ich Elemente des Y-Typ. Allerdings ist mein Volumen am Oberkörper wesentlich weniger als am Unterkörper. Ich habe sehr kleine Brüste und es lagert sich kaum Fett an meinem Oberkörper an. Dagegen sind meine Beine und mein Po voluinöser. Meine Taille ist kaum ausgeprägt.

    Ja welchem Typ entspreche ich ? 🙂 Ich habe das Gefühl, dass ich Elemente des Y-Typ und des A – Typs vereine – aber ist das überhaupt möglich ?

    Man soll zwar beim Y-Typ den Oberkörper nicht betonen durch Muster etc. weil das aufträgt – aber genau das tue ich nun oft, da ich dort schlanker bin als am Unterkörper. Ich achte aber darauf, dass die Schultern nicht betont werden indem ich bsp. V- Ausschnitte trage…Auch steht es mir gut,wenn unter einem Pulli bspw. ein langes T-Shirt rausblitzt, das die Hüfte betont.

    Bzgl der Beine achte ich darauf, dass ich keine hautengen Hose anziehe und die Hose vorallem an den Waden nicht hauteng aufliegt.

    Viele Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Ornella,

      aber natürlich gibt es auch Y-A-Mischungen, wie Ihre Beschreibung eindeutig zeigt. Sie geben sich alle Antworten bereits selbst: Das optische Gewicht am Unterkörper ist größer als am Oberkörper (trotz breiter Schultern), auch wenn die Hüfte nicht breit ist. Durch die schmale Hüfte gibt es auch keine ausgeprägte Taille wie beim A-Typ ansonsten typisch. Sie können viele Tipps für den A-Typ umsetzen und nur darauf achten, die Schultern etwas auszugleichen – das machen Sie ja schon mit den V-Ausschnitten. Und wenn Sie den beschriebenen Lagen-Look tragen und so Ihre Hüften etwas mehr betonen, werden breite Schultern ebenfalls ausgeglichen. Ein weiterer Effekt des Lagen-Looks ist, dass dadurch der Oberkörper zusätzlich horizontal unterteilt und somit seine Länge optisch etwas reduziert wird. Sie machen scheinbar schon ganz Vieles absolut richtig 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • ornella

        vielen Dank für die Antwort. Das ist super, dass Sie mir meine Einschätzungen bestätigt haben…

  3. Liebe Stephanie,

    vielen Dank dafür, dass Du dieses wichtige Thema noch einmal so ausführlich beackert hast! 🙂 Dank zwei Jahren aufmerksamen Modeflüsterin-Lesens und Ausprobierens kann ich meine Figur inzwischen schon sehr gut einordnen.

    Mein breitester Körperteil sind die Schultern – daher gelten für meinen Oberkörper die Y-Typ-Regeln, die ich beim Kauf von Oberteilen inzwischen immer beachte. Ganz wichtig dabei auch der Tipp für T-Shirts (den hast Du irgendwann einmal einer Leserin bei den Kommentaren geschrieben), dass die Ärmel eher eng als weit sein und in Brusthöhe enden sollten.

    Für den Unterkörper (Taille und Hüfte) treffen bei mir zudem viele Regeln des X-Typ zu. So ist zum Beispiel meine ideale Bundhöhe anders als beim Y-Typ höher und sitzt nicht auf der Hüfte, sonst wirkt es gequetscht. Bundfaltenhosen gehen bei mir gar nicht.

    Da ich lange Beine habe und einen im Vergleich dazu kurzen Oberkörper, achte ich auch auf die dazu von der erstellten Kunstgriffe aus einam anderen Beitrag, die Taille optisch tiefer zu setzen.

    Gürtel gehen bei mir fast gar nicht. Sitzt er in der Taille, wirkt der Oberkörper zu gedrungen. Sitzt er auf der Hüfte, wirkt die Hüfte zu breit. Einzige Möglichkeit: Wenn ich ein längeres Oberteil wie einen Strickmantel trage, kann ich einen schmalen, hüftig sitzenden Gürtel darunter tragen. Das sieht dann so aus, als wäre meine Taille ein wenig niedriger, und das passt dann ganz gut.

    Ganz liebe Grüße von Anna

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung! Das klingt tatsächlich nach einem Mix aus Y- und X-Figur. Obwohl ich fast denke, dass die Längen-Verhältnisse wahrscheinlich für Deine Kleidungsauswahl ausschlaggebender sind als die horizontalen Proportionen. Zumindest interpretiere ich Deine Beschreibungen zum Thema Bundhöhe und Bundfaltenhosen so. Denn das ist so gar nicht Y-Typ-mäßig… 😉 Aber Du scheinst ja schon sehr viele individuellen Stil-Regeln für Dich herausgefunden zu haben. Das ist sehr schön zu hören 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Hallo Stepahnie,
    vielen Dank für die tolle Zusammenfassung. Ich glaube, ich bin eine Mischung aus H- und X-Typ, wobei der Großteil obenrum passiert. Aber ich finde es immer noch nicht einfach, mich selkbst einem oder mehreren Figurtypen zuzuordnen.
    Einen schönen Sonntag noch,
    Käthe | Nicht 75B

    • Modeflüsterin

      Liebe Käthe,

      als H-X-Mischung mit großem Busen musst Du wahrscheinlich gar nicht allzu viel ausgleichen – wenn Du das überhaupt willst. Denn die fehlenden Kurven des H-Typs in der Taille gleichst Du mit mehr Kurven im Schulter-Brust-Bereich aus. Falls Du willst, könntest Du Deinen Hüftbereich wahrscheinlich etwas volumiger oder dekorierter gestalten, um den Brustbereich auszugleichen. Aber das ist nur eine Vermutung – wie immer ohne Gewähr, da blind abgegeben 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie,

    so klar und so toll bebildert habe ich noch nie über Figurtypen gelesen! Ein wirklich toller Artikel!

    Was ich noch hinzufügen möchte, ist, dass der subjektive Blick auf sich selbst auch noch einiges verzerrt. Als ich bei der Stilberaterin war, sah sie sofort, dass meine Schultern die breiteste Stelle an meinem Körper sind. Ich selbst fand immer, dass ich zwar eine schmale Hüfte, aber einen “dicken” Po und kräftige Oberschenkel hätte. Als ich das anmerkte, mussten sowohl die Stilberaterin als auch meine Schwester mal kurz und herzhaft lachen.

    Und dann noch die Sache mit den persönlichen Vorlieben – ich mag gerade meine Schultern und Arme ganz besonders, weil sie wohlgeformt und sportlich sind (und sich im Gegensatz zu den Beinen leicht trainieren lassen). Daher setze ich oft die Y-Tipps nicht um, weil ich meine Schultern gerne betone. Allerdings mag ich den androgynen Look an mir und empfinde ihn als schönen Kontrapunkt zu meinem mädchenhaften Gesicht und den langen Haaren.

    Es lässt sich eben nicht alles über einen Kamm scheren, und das zeigst du mit deinem Artikel sehr schön 🙂

    Herzliche Grüße, Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      Du hast ja sooo Recht! Frauen sehen sich selbst viel zu kritisch und oft mündet das in vermeintlichen körperlichen Schwachstellen, wo gar keine sind. Da lohnt sich tatsächlich der Blick eines neutralen Beobachters. Auch deshalb ist es vorteilhaft, sich einmal eine Stilberatung zu gönnen. Und dass Du gerade Deine Schultern als Y-Typ besonders schön findest und akzentuierst zeigt, dass Du zu Deinem Körper stehst und Deine ganz individuelle Persönlichkeit kleidest – ohne dabei irgendeinem, von anderen postulierten Schönheitsideal entsprechen zu wollen. Und genau das macht Dich schön! Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • da musste ich gerade wirklich grinsen….

        denn als ich den post gelesen hab musste ich an mich denken und hab das selbe gedacht (in bezug auf maße + falscher selbstwarnehmung die die bestimmung erschweren).

        die vorstellung wie das ideal sein sollte in meinem kopf haben mein bild von mir auch immer verzerrt.
        ich hab früher immer gedacht das ich einen langen hals hab (stimmt gar nicht, sogar ein fliehendes kinn das ohne doppelkin schräg in den hals über geh 😉 und breite breite schultern.
        schultern darum weil die genauso breit wie die hüfte sind und ich keine taille hab. irgendwann hab ich gerafft das meine schultern aber gar nicht breit sind…
        keine ahnung warum ich da im irrglauben war…

        demnach wäre ich auf jedenfall doch ein a-typ stelle ich überascht fest…. ich hab jedoch unschöne oberarme. vor allem von hinten. (ich war mal phasenweise knapp 20 kilo schwerer… dazu die schwerkraft im alter mit über mitte 30)
        das erschwert mir gerade die kleiderwahl für eine hochzeit im hochsommer :-/

        daruf wollt eich aber gar nicht hinaus. ich wollte meinen repsekt aussprechen weil du dir nicht nur mit dne post so viel mühe gibst sondern auch so gewissenhaft jeden einzelnen der kommentare hier beantwirtest. und das ohne worthülsen sondern du denkst dich sogar jedesmal rein (die kommentare mit den körperbeschreibungen muss man sich ja jedesmal erst mal bild vorstellen. da geht nichts oberflächlich…)
        laaaange rede wenig sin: respäkt und ich glaub ich sprech im namen vieler: danke
        andrea

        • Modeflüsterin

          Liebe Andrea,

          vielen Dank für Deine so warmherzige Rückmeldung zur Modeflüsterin!
          Die Selbstwahrnehmung sehr vieler Frauen wird leider stark von den Bildern geprägt, die wir in den Medien sehen. Damit kann keine Frau wirklich konkurrieren, denn reale Frauenkörper sehen einfach anders aus. Dazu kommt tatsächlich, dass es eine Art “blinden Fleck” in der Selbstwahrnehmung gibt. Denn gegenüber dem eigenen Körper fehlt die Objektivität. Dazu kommen die im Beitrag erwähnten Faktoren der vertikalen Verzerrung, die es erschweren, den eigenen Figurtyp zu erkennen (und natürlich die vielen Mischtypen, die es auch nicht leichter machen). Daher rate ich auch sehr häufig an dieser Stelle dazu, sich einmal eine gute Stilberatung zu gönnen. Der objektive, fachlich versierte Blick ist unbezahlbar – und räumt mit so manchen, viel zu negativen Selbstbildern auf.
          Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und immer einen liebevollen Blick auf Dich selbst!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag! Der hat mir wieder sehr geholfen.

    Ich bin ein klassischer A-Typ. Nur die Schultern sind etwas breiter und die Beine schlanker als beim normalen A-Typ. Insbesondere habe ich schlanke Fesseln. Deshalb kann ich auch Miniröcke oder Longblusen zu dunklen Leggings tragen (was die Beine optisch etwas verlängert).

    Am ungünstigsten ist bei mir das Verhältnis zwischen dem extrem langen, dünnen Oberkörper und den kurzen Beinen, die durch die breite Hüftregion (mit etwas Schwimmringeffekt) noch stämmiger wirken.
    Die Hüfte ist der absolute Schwachpunkt (bzw. Starkpunkt).

    Sehr hat mir hier die Analyse von Connys Outfit geholfen, die Sie einmal durchgeführt hatten: Sie sollte eine ungünstige und ein vorteilhafte Kombi vorführen. Als vorteilhaft erwies sich ein kurzes Kleid mit Empiretaille, schwarze Strumpfhosen und eine weiße Jacke. Leider habe ich das Outfit auf Connys Seite nicht gefunden. Veröffentlichen Sie bitte noch einmal den Link?

    Ich habe versucht, das so ähnlich nachzustylen, mit wirklich gutem Erfolg. (Die Hüfte wird schön überspielt und die Beine sehen echt länger aus.) Aber es wäre schön, wenn ich wüßte, von welchem Hersteller Conny die Sachen bezog.

    Vielen Dank für die Mühe!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      den Link zu Connys Beitrag findest Du hier: http://www.ahemadundahos.de/ein-experiment/
      Wichtig dabei ist aber, dass über dem Empire-Kleid eine taillierte Jacke getragen wird. Denn die A-Figur braucht diese äußere, taillierte Silhouette. Ohne Jacke wäre das Outfit weniger vorteilhaft… Ein Kleid mit nur leicht erhöhter Taille wäre auch ohne Jacke tragbar und ist besonders dann vorteilhaft, wenn die A-Figur ein kleines Bäuchlein hat.
      Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Hallo Stephanie,
    danke für diesen tollen Post.Ich würde mich als A-Typen bezeichnen,da ich sehr starke Oberschenkel und kräftige,kurze Beine habe.Die Schultern sind schmal und der Busen so mittelgroß(80 d),allerdings habe ich durch die Wechseljahre etwas zugelegt und finde ,das ich nun Elemente vom O-Typ habe;habe keine ausgeprägte Taille mehr und etwas Bauch gekriegt.Soll ich nun beide Typen mixen,was das Styling angeht.
    Liebe Grüße Pippi

    • Modeflüsterin

      Liebe Pippi,

      ich würde an Deiner Stelle ein paar Tipps für den O-Typ ausprobieren oder mal die Bauch-weg-Tipps sondieren, ob da etwas dabei ist, was für den A-Typ brauchbar ist. Bei Misch-Typen ist immer auch eine Mischung der Tipps für die einzelnen Figurtypen möglich – man muss nur wissen, welche den gewünschten Effekt verursachen und dabei andere figürliche Besonderheiten nicht verstärken…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Stephanie,
      vielen Dank für deine Tips.Genau so werde ich es machen.Der Drucker arbeitet schon fleissig,ich bin dabei mir die Bauch-weg-Tips,den O und A-Typ aus -zudrucken und dann wird der Kleiderschrank durchforstet.
      Liebe Grüße Pippi

  8. Liebe Stephanie
    Vielen herzlichen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. Die Erklärungen erlauben es, uns wirklich so zu sehen, wie wir sind: einzigartig!
    Mit lieben Grüssen
    Maggie

    • Modeflüsterin

      Liebe Maggie,

      genau so ist es. Ich finde ja schon lange, dass sich hier lauter wundervolle, einzigartige Frauen treffen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Hallo Stephanie,
    mein Kompliment für diese tolle Hilfestellung bei der Selbstbetrachtung und subjektiven Einschätzung der eigenen Figuren! Es ist sehr tröstlich für mich zu lesen, dass ich nicht die einzige Frau bin, die sich etwas schwer tut, sich bzw. ihre Konturen richtig zu definieren.
    Nun aber meine Frage, die mir Kopfzerbrechen bereitet: kann eine von vorn, also quasi in 2 D betrachtete Figur des X-Typs bei knapp 1,60 und durchschnittlichem Gewicht (gleichbreite Schultern und Hüfte, dazwischen schmale Taille) durch einen großen Busen- besonders von der Seite auffällig (75 F) und natürlich auch in 3D so doch noch zu einem Y-Typ gehören oder ist die reine Betrachtung von vorn maßgeblich für eine Einordnung?
    Herzlichste Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Aleks,

      bei der Betrachtung der Figurtypen wird meist nur von der Vorderseite ausgegangen – auch wenn ich das für nicht richtig halte. In erster Linie würde ich den Knochenbau betrachten, also die Breite der Schultern, den Umfang der Rippen und die Breite der Hüfte, aber auch die Beschaffenheit von Knie-, Schulter-, Hand- und Fußgelenken. Das kann Frau nicht ändern und ist von der Natur absolut so vorgegeben. Dann kommen weitere Details dazu, die sich auf die Silhouette in 2D auswirken, wie beispielsweise der Taillen-Verlauf. Dieser ist aber oft auch vom Knochenbau vorgegeben. Beispielsweise ergeben ein großer Brustkorb und eine schmale Hüfte eine nur schwach ausgeprägte Taille – das ist eigentlich logisch. Zu diesen körperlich durch den Knochenbau festgelegten Kriterien kommen dann weitere, individuelle figürliche Eigenschaften, wie ein flacher oder üppiger Po, ein flacher oder voluminöser (Unter- oder Ober-)Bauch oder ein kleinerer oder größerer Busen. Das ist oft Veranlagung, später können dann auch die Hormone “zuschlagen” – besonders in der Körpermitte, aber auch am Oberbauch, der bei Frauen nach der Menopause oft zunimmt. Aber solche 3D-Details beeinflussen natürlich auch das optische Gewicht. Denn es wäre ja abstrus zu sagen, dass eine Frau nur von vorne gesehen wird… 😉
      In Deinem Fall würde ich mich weiterhin als X-Typ einstufen, aber zusätzlich die Tipps für einen großen Busen beachten. Ob es für Dich sinnvoll ist, den großen Busen an der Hüfte auszugleichen, wäre allerdings eine Frage an eine Stilberaterin. Viel Erfolg weiterhin beim Einkleiden Deiner X-Figur!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Vielen herzlichen Dank für diese sehr ausführliche Antwort… Jetzt fühle ich mich sehr viel sicherer- und kann Deine Nächsten Beiträge kaum noch erwarten.
        Dies Blog hilft mir in Sachen Mode mehr, als meine Mutter und meine Shopping-Begleitung zusammen!! Für mich ein absoluter Volltreffer!! Danke.

  10. Patricia

    Liebe Stephanie,
    durch Ihren Blog zum “Goldenen Schnitt” habe ich erst gesehen, dass ich im Vergleich zum Oberkörper viel zu kurze Beine habe. Als A/X-Figurtyp hatte ich zudem früher noch versucht alles mit “weiten Kitteln” zu verdecken. Zwischenzeitlich ziehe ich mich mit taillierten Oberteilen körperbetonter an. Anscheinend sollen aber Gürtel der “Freund der X-Figur” sein. Ich komme damit gar nicht zurecht, denn ich fühle mich – mit etwas Bauchansatz – dadurch wie eine eingezwängte Leberwurst. Insbesondere mag ich nicht, wenn man bei meiner (im Vergleich) schmalen Taille und den ausladenden Hüften dann den Hosenbund sieht. Trägt man dann besser ein Shirt knapp über den Bund? Denn genau diese Region lässt die Anderen wohl extrem breit aussehen. P.S.: Mein größtes Problem ist immer der abstehende Hosenbund, der entweder geändert werden muss oder mit Strecheinsatz ausgestattet ist

    • Modeflüsterin

      Liebe Patricia,

      als X-A-Typ mit sehr breiten Hüften und Bäuchlein ist es tatsächlich schwieriger, Gürtel zu tragen. Einschnüren solltest Du Dich auf keinen Fall. Wenn Du taillierte Oberteile trägst, die mindestens 10 cm oberhalb Deiner kräftigsten Stelle an den Hüften enden, könnte das aber gut klappen. Alternativ versuche mal, ein Shirt über dem Bund zu tragen und dieses mit einem schmalen Gürtel in der gleichen Farbe zusätzlich in der Taille – oder etwas darüber – zusammenzuhalten. Das könnte ein guter Kompromiss sein – aber wie immer ohne Gewähr…
      Zum Thema Hosenbund: Da wirst Du um eine Änderungsschneiderei wahrscheinlich nicht herumkommen – leider. Aber das geht wirklich fast allen A- und X-Figuren so. Du bist also in guter Gesellschaft 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Modeflüsterin,

    vielen, vielen Dank fürs Verlinken!!
    Das ist super nett!

    Wenn ich das Outfit jetzt so sehe, muss ich allerdings sagen, dass die Jacke für mich leider etwas zu lang ist. Bei mir muss die wirklich genau in der Taille enden, weil ich noch kürzere Beine habe als Conny. Ich halte mal Ausschau … Der Stoff gefällt mir zumindest schon mal sehr gut. Bei Mango hole ich sowieso viel.

    Ich wollte mir jetzt ein ähnliches Kleid kaufen, es stand mir aber nicht wirklich. Das Grau ließ mich kleiner und dicker aussehen. Außerdem wurde durch den Saum ausgerechnet die dickste Stelle des Oberschenkels betont.
    Ich bin da eher noch etwas ungünstiger proportioniert als Conny. Deshalb entschied ich mich dann doch für ein knielanges, schwarzes Chiffonkleid mit etwas erhöhter Taille.
    Dafür fehlt jetzt nat. die Jacke …

    Das Modeshoppen ist durch die Lektüre Deiner Beiträge viel schwieriger geworden, aber dadurch spart man auch Geld und Ärger über Misskäufe. Und die Freude über gelungene Outfits ist ja unbezahlbar!
    Also danke für alles!!!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      da sieht man mal wieder, dass Frau die Outfits von anderen – so schön sie auch sein mögen – nicht einfach kopieren sollte… 😉 Es gibt einfach zu viele individuellen Besonderheiten, die einen Look erst so richtig passend machen. Als Inspiration kann man solche Beispiele aber schon verwenden – solange man sie dann auf die eigenen Bedürfnisse anpasst, so wie Du das machst. Viele Erfolg damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. … also damit muss ich mich noch mal eigehender beschäftigen! Das ist doch ein bisschen umfassender als die “Guido”-Varianten (die aus seinen Büchern ;). Das hier erscheint mir wesentlich fundierter und vor allem hilfreicher!

    Ich dank Dir sehr, dass Du Dir immer so eine Mühe machst für uns!
    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

    • Modeflüsterin

      Liebe Chrissie,

      das ist aber ein großes Kompliment! Lieben Dank!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

        • Modeflüsterin

          Liebe Chrissie,

          genau so ist es und das ist gut so 🙂

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Modeflüsterin,

    ich bin von der Grundform her ein O-Typ mit wenig Taille, allerdings sehr schlank, sodass ich keinen besonders stark hervortretenden Bauch habe. Ein H-Typ bin ich jedoch nicht, da ich hierfür zuviel Oberweite habe. Ich kleide mich entsprechend den Tipps für O-Typen/großen Busen, bin aber oft etwas unzufrieden damit. Ich mag nämlich eigentlich gar keine weiten Ausschnitte oder mein Dekollete “in Szene setzen”. (Meist trage ich alos nur leichte Ausschnitte, die nicht allzu tief gehen.) Wie gern würde ich mal etwas hochgeschlossenes tragen (es gibt so viele wundervolle, hochgeschlossene Blusen oder Kleider im Moment) – sehe damit aber leider 5 Kilo schwerer und total ungünstig proportioniert aus. Ich fühle mich also so oder so nicht ganz zufrieden. Nun liegt das natürlich auch an meiner Einstellung zu meinen “vermeintlichen Schwachstellen”, wie weiter oben ja auch schon erwähnt…

    Trotzdem frage ich jetzt mal hoffnungsfroh nach: gibt es nicht auch hochgeschlossene Teile, die man mit größerer Oberweite (in meinem Fall: 80 D bei 1,68 m Körpergröße), vielleicht mit bestimmten Accessoires oder anderem kombiniert, gut tragen könnte..? Oder muss es immer Ausschnitt oder Empire-Linie sein..? (Ich finde gerade letzteres – was für O-Figur/großen Busen ja eigentlich immer und überall empfohlen wird – auch momentan nicht so besonders angesagt…)

    Liebe Grüße,
    Lula

    • Modeflüsterin

      Liebe Lula,

      die beste Ausschnittform ist zum einen Figursache, zum anderen aber auch immer Geschmacksfrage. Wenn Sie Lust auf einen hoch geschlossenen Look haben, sollten Sie das auch ausprobieren. Ich empfehle Ihnen, zum hochgeschlossenen Oberteil mit auffälligen Ketten zu experimentieren, die genau die Ausschnittlinie nachbilden, die eigentlich optimal für Sie wäre. Oder ein leichteres Tuch so zu binden, dass es ebenfalls eine virtuelle Ausschnittlinie auf Ihr Dekolleté zeichnet.
      Alternativ würde ich an ihrer Stelle ausprobieren, wie sich ein Schlüsselloch-Ausschnitt bei Ihnen anfühlt. Das ist ein runder, mehr oder weniger halsnaher Ausschnitt, bei dem in der Mitte noch ein kleiner, vertikaler, gerundeter Schlitz angebracht ist (oft mit einem kleinen Knopf oben geschlossen). Sehr raffiniert!

      Zum Thema Empire-Linie: Diese ist zwar für den O-Typ oft vorteilhaft, aber nicht bei großem Busen zu empfehlen. Denn ein großer Busen braucht eher die Länge in der Taille darunter, um Ausgleich zu finden. Eine küsntliche Verkürzung der Taille wäre da genau kontraproduktiv. Und da Sie sagen, dass Ihre Taillen-Bauch-Region eigentlich gar nicht so dominant ist, würde ich einmal andere Bauch-weg-Tipps versuchen, die die Taille nicht nach oben verlegen. Mein Tipp: Probieren Sie mal Wickel-Effekte!
      Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Ich finde das Thema sehr interessant. Der Beitrag füllt eine Lücke in der allgemeinen Körpertypendiskussion, gerade weil oft auch nicht auf die Aspekte “Verhältnis zwischen Körperteilen” und “Länge oder Kürze von Körperteilen geachtet wird. Das Verhältnis ist zum Beispiel ein Grund, warum molligere A-Typen oft weniger mächtig wirken als molligere X-Typen oder Y-Typen: Auch wenn sie ein rundes Gesicht oder kräftige Arme haben, im Vergleich zum kräftigeren Unterkörper wirkt der Oberkörper, der nun mal zentral ist aufgrund der Gesichtsnähe, geradezu zart. Es zeigt aber auch die Tragik des immer noch beliebten Konzepts “schlanke Stellen betonen” Damit meine ich häufig gelesene Dinge wie wenn etwa Y-Frauen geraten wird, ihre schlanken Beine durch Leggings zu betonen und dazu weite Oberteile zu tragen oder A-Frauen enge Tops zu weiten Hosen anzuraten. Hier kann es zu geradezu grotesken Verzerrungseffekten kommen, da die bestehenden Verhältnisse betont anstatt harmonisiert werden. Dieser Effekt ist in gewisser Hinsicht auch bei dem hier verlinkten Experiment von Conny zu erkennen.

    Ich leide selbst unter einer kurzen Taille und einem kurzem Hals mit breiten Schultern, Brustkorb und Armen. So wirke ich wie ein Y, obwohl ich vielmehr ein gestauchtes X bin. In vielen Klamotten sehe ich darum aus wie ein Quarterback, obwohl sich darunter eigentlich eine durchaus weibliche Figur verbirgt. Es ist quasi genau der umgedrehte Fall von dem Y-Problem, das sie oben beschrieben haben. Ich hatte bisher nicht daran gedacht, dass ich einfach nur meine Mitte strecken müsste (stimmt doch, oder?). Jetzt weiß ich auch, warum ich mich in engen langen Tops am wohlsten fühle und warum taillehohe Hosen mich total stauchen.
    Dieser Blog ist einfach der Hammer! Ich werde ihn meiner O-förmigen Mutter ans Herz legen!

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      Sie haben völlig Recht: Die vertikalen Proportionen machen es in vielen Fällen sehr schwierig, den eigentlichen Figurtyp zu erkennen und lassen auch manchen Tipp für einen bestimmten Figurtyp kontraproduktiv werden. Wie im Fall des X-Typs mit sehr kurzer Taille, wie bei Ihnen. Dann sollte die Betonung der Taille zwar durchaus im figurnahen Schnitt eines Kleidungsstücks vorhanden sein, es ist aber weniger ratsam, den Hosen- oder Rockbund taillenhoch zu legen, zu betonen oder Oberteile einzustecken. Vielmehr ist es vorteilhaft, die Tipps für den X-Typ mit den Tipps für einen kurzen Oberkörper und lange Beine zu vermischen. Und dabei geht es tatsächlich um die Streckung bzw. Verlängerung des Oberkörpers, wie Sie richtig vermuten.
      Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich Ihnen etwas weiterhelfen konnte und natürlich darüber, dass Sie die Modeflüsterin auch an Ihre Mutti weiterempfehlen wollen.
      Ihnen weiterhin alles Gute!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Ich würde es als ausgesprochen glückliche Fügung bezeichnen, dass ich vor einiger Zeit auf diesen Blog gestoßen bin!

    Bis vor ca. zwei Jahren hab ich meine aus (wie ich jetzt endlich weiß) einer Mischung aus X, A und O Form bestehenden Figur, vornehmlich unter längeren und etwas weiteren Kleidungsstücken versteckt. Dann hab ich aus Zufall mal ein kürzeres und in leichter A-Linie geschnittenes T-Shirt gekauft, mit einer tiefblauen Bootcut-Jeans kombiniert und festgestellt, dass mir das gar nicht so schlecht steht.

    Seit damals hat sich mein Kleidungsstil etwas verändert. Trotzdem haben sich auch noch zeltartige Kleidungsstücke in meinem Schrank befunden. Bis ich vor ca. 2 Monaten diese Seiten entdeckt habe. Seither hab ich ausgemistet, meinen Figurtyp bestimmt und ich hab inzwischen auch schon nach Deinen Tipps eingekauft.

    Bei einer Körpergröße von 1,63cm trage ich bei Oberteilen Größe 46/48 und bei Hosen Größe 50/52 bzw die Kurzgröße 25. Röcke trage ich wegen meiner dicken Beine so gut wie gar nicht.

    Du siehst sicher schon an Hand dieser Fakten, dass mein Styling nicht wirklich ein Kinderspiel ist. Aber mit Deinen Anregungen fällt es mir inzwischen wesentlich leichter, das richtige Outfit zusammen zu stellen und mich darin wohl zu fühlen.

    Bitte mach weiter so, der Blog ist eine große Chance, dass auch Frauen mit meiner Kleidergröße Spass an Mode haben können!

    Liebe Grüße izzy

  16. Nicht einfach die Outfits anderer kopieren …
    Sie haben ja sooo recht!
    Da lag ich schon einige Male ziemlich daneben …
    Peinlich! Peinlich! Ich will gar nicht darüber nachdenken …
    Aber zum Glück gibt es ja die Modeflüsterin, sodass ich jetzt hoffentlich nie mehr solche schlimmen Fehler begehe!

    Neulich gönnte ich mir einen kleinen Einkaufsbummel durch eine Passage, die ich ab und zu aufsuche. In eineinhalb Stunden hatte ich alle Kleider- und Accessoires-Geschäfte “gescannt”. Früher brauchte ich etwa vier Stunden dafür, probierte dies an und jenes, um dann festzustellen, dass es mir doch nicht steht. Jetzt muss ich das meiste gar nicht erst anziehen, um zu wissen: Das passt nicht zu meiner Figur. Das passt nicht zu meinem Stil. Oder: Das passt nicht zu meiner Garderobe.
    Ihre Ratschläge sparen so eine Menge Zeit!
    Ich bin echt extrem dankbar!!!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      genau diesen Effekt habe ich auch bemerkt: Das Einkaufen geht einfach viel schneller oder besser gesagt: das Scannen des Angebots. Leider gibt es auch den Nebeneffekt, dass man manchmal sehr lange suchen muss, bevor einem genau das richtige Kleidungsstück begegnet. Aber dann kann man auch unbedenklich zuschlagen, denn man hat in der Zwischenzeit so viel Geld gespart, dass auch hochwertige Stücke bezahlbar werden… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Liebe Stefanie,
    auch mir hat dieser Blog sehr geholfen, verstehe ich doch endlich , warum die klassischen Tipps ( Empirekleidchen, taillenkurze Oberteile zum Beispiel) für sehr kleine, auf den ersten Blick “zierliche” Frauen mich noch kürzer und noch breiter wirken lassen. Bei den Maßen 89-67-88, verteilt auf 1,55 (kurze Taille, gedrungener Hals, kräftiger Brustkorb mit relativ viel Busen ) bin ich irgendwas zwischen X,Y Typ mit einem kleinem Bauchansatz.

    Das einzige, was an mir richtig schlank ist, sind Hüften und Beine. Instinktiv habe ich immer zu etwas längeren Oberteilen gegriffen, die den Oberkörper strecken, am liebsten in Verbindung mit sehr schmalen Röcken oder zu engen Jeans.

    Haben Sie noch weitere Tipps für so einen Figurtyp?

    Viele Grüße: Monika

    • Modeflüsterin

      Liebe Monika,

      den Oberkörper zu strecken ist sicherlich eine gute Idee. Dazu sollten Sie aber auch auf eine leichte Taillierung der Kleidung (eventuell etwas tiefer gelegt, nur durch Abnäher, nicht durch Gürtel!) nicht verzichten. Anders als bei den meisten kleinen Frauen sind Akzente eher ab der Hüfte abwärts angebracht (aber lesen Sie unbedingt auch mal die Tipps für kleine Frauen durch – da könnten einige für Sie dabei sein, die passen). Achten Sie darauf, dass Ihre Hosen und Röcke zum Saum hin leicht ausgestellt sind, so dass Sie einen Volumenausgleich zum kräftigen Oberkörper herstellen können. Also: An den Hüften und Oberschenkeln eher schmal, dann leicht ausgestellt, wie beispielsweise beim Godet-Rock oder bei Bootcut-Hosen. Arbeiten Sie auch viel mit einer durchgängigen Farbsäule – das streckt und schafft die nötigen vertikalen Linien durch den gesamten Körper.
      Dies sind nur ein paar allgemeine Tipps, die Ihnen hoffentlich weiterhelfen. Eine persönliche Stilberatung kann das aber leider – wie immer – nicht ersetzen. Vielleicht sollten Sie sich einmal eine Stilberatung gönnen?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,
        vielen Dank für die unglaublich kompetente Beratung. Ich hoffe, dass viele Frauen diesen Blog finden . Ich persönlich werde die online- Stilberatung mal ausprobieren.
        Danke schön! Monika

  18. Michaela

    Liebe Stephanie! Mit Begeisterung habe ich deinen Blog gelesen und mit meiner Tochter gleich mal nachgemessen. Ich bin eine recht kleine Frau 1,62m, 54kg und mit einer recht schönen Figur. Meine Maße sind Hüfte 93cm, Taille 63cm und Oberweite 93cm, sehe auch von der Seite mit rundem Po und leichtem Hohlkreuz und von vorn kurvig aus. Aber ich habe “nur” einen kräftigen Brustkorb (80cm Unterbrustweite) und eine kleine Oberweite (80B) Bin ich trotzdem ein X? Gürtel in der Taille sehen doof aus, wie gequetscht, weil da nicht viel Platz ist, dafür habe ich aber recht lange Beine (im Schritt liegt bei mir genau die Hälfter der Körperhöhe) Ich sehe aber oft dicker aus, als ich bin, wenn ich weitere Sachen trage. Bin ich nun ein X oder doch eher ein Y? Meine Schultern sind von vorn betrachtet genauso breit wie meine Hüften und meine Arme und Beine sind eher lang und der Oberkörper kurz. Kann das überhaupt sein, wenn ich doch eigentlich ausgewogen bin laut Maßband? Bitte entschuldige die Verwirrung! 🙂

    • Michaela

      Vielleicht noch eine kleine Ergänzung: mein Hals ist lang und Hosen passen mir nie so richtig. Überm Po brauch ich eine 36, die steht aber oben in der Taille immer ab, bei Stoffhosen hab ich die einnähen lassen, geht aber bei Jeans nicht so gut, außerdem sind sie meist zu kurz, so dass ich trotz meiner Größe von 1.62m eine längere Länge brauche. Ich trage also meist Röcke bis zum Knie und dazu Tshirts, ein bisschen länger als taillenlang. Und darüber Strickjacke. Also ein eher mädchenhafter Stil, hab aber ein bisschen Angst, dass ich dafür mit 42 langsam zu alt bin. Aber Blazer stehen mir auch nicht. Hast du einen Rat? LG Michaela

      • Modeflüsterin

        Liebe Michaela,

        das klingt für mich alles nach einer X-Figur mit kürzerem Oberkörper und langen Beinen. Auch wenn die X-Figur eigentlich ihre Taille betonen sollte, so ist das bei einem kurzen Oberkörper mit Vorsicht zu bewerkstelligen (hast Du dazu schon den Beitrag über die vertikalen Proportionen und den kurzen Oberkörper gelesen?). Denn die weitere horizontale Aufteilung des Torsos – beispielsweise durch einen Gürtel – verkürzt diesen zusätzlich. Du könntest allerdings probieren, einen sehr dünnen Gürtel in der gleichen Farbe wie das Top zu tragen und sehen, ob das funktioniert. Alternativ könntest Du Blusen, Tops und Pullover tragen, die deutlich tailliert sind (auch mit leichtem Schößchen), aber eben ohne Gürtel. Dann trägst Du das Oberteil über dem Hosen- oder Rockbund, aber so, dass der Saum noch oberhalb Deiner stärksten Stelle an den Hüften endet. Auch schlichte Etuikleider sind wahrscheinlich toll für Dich – und sehen erwachsen aus (das zum Thema “altersgerechte Kleidung”, die Du angesprochen hast).

        Dass Du Probleme bei der Passform von Hosen hast, ist ganz normal. Das trifft jede Frau, die mehr Kurven und eine schmale Taille hat – beispielsweise auch den A-Typ. Da hilft leider nur der Änderungsschneider… oder die Investition in Maßkleidung. Jeans nach Maß gibt es jetzt auch. Da müsstest Du ein bisschen recherchieren.

        Ansonsten kann ich Dir hier nur raten, einmal eine Stilberatung zu machen, um das Thema ganzheitlich anzugehen. Denn wenn Du Deinen Stil und Deine besten Outfits einmal mit einem Profi angehst, wirst Du schneller zu guten Ergebnissen kommen. Vielleicht gönnst Du Dir einmal diesen Luxus? Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn die Tipps der Modeflüsterin Dich dazu anregen, Dich neu zu erfinden und Deinem wahren modischen Ich immer näher zu kommen!

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Hallo!
    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin total begeistert – dankefür die vielen tollen Tipps!
    Durch den Post verstehe ich das Konzept der Figurtypen jetzt auch schon ein kleines bisschen besser – der Nebel lichtet sich so langsam… Aber ich hab immer noch Probleme damit, überhaupt zu verstehen, wann ich eher Hüft- bzw. eher Schulterlastig bin. Vielleicht ist das bei mir eijnfach nicht sooo stark ausgprägt, dass es auf den ersten Blick auffiele… Ich bin 1,63cm groß und meine Schulterbreite ist 41cm, mein Taillenumfang, etwa 3cm über dem Nabel gemessen, ist 81cm und Mein Hüftumfang liegt bei 98cm. Wenn ich mich jetzt also “zweidimensional” betrachte, ist meine Hüfte (mit dem halben Wert von oben zu Grunde gelegt) 8cm breiter als meine Schultern. Und die Taille ist jetzt nach den beiden Kindern nicht wesentlich schmaler als die Schultern. Bin ich dann ein H-Typ? Ich sehe mich nicht gerne in Neckholder-Oberteilen, weil mir meine Schultern dann so breit vorkommen. Aber das wäre ja dann mehr der Y-Typ… Oh je, ich bin total verwirrt…
    Kannst du Licht ins Dunkel bringen, Steffi?
    Danke schon mal und viele Grüße,
    Nicola

    • Modeflüsterin

      Liebe Nicola,

      schön dass Du bei der Modeflüsterin gelandet bist!

      Nur leider ist Deine Frage für mich aus der Ferne so gut wie unmöglich zu beantworten. Den Figurtyp richtig einzuschätzen, erfordert schon vor Ort einige Erfahrung. Nur auf der Basis von Maßzahlen ist das leider gar nicht machbar. Allerdings könnte es tatsächlich sein, dass Dein Körper gar keine größeren proportionalen Verschiebungen aufweist oder vielleicht auch ein Mischtyp ist. Dann kann ich Dir nur dazu raten, Dir zu überlegen, welche Proportionen Du an Deinem Körper gerne ausgleichen möchtest und dann bei den entsprechenden Figurtypen nachzusehen, welche modischen Mittel es dazu gibt. Also: Wenn Du findest, dass Deine Taille nicht mehr so schlank ist, wie Du das gerne hättest, und Du dies gerne ausgleichen möchtest, dann schau mal beim O-Typ nach. Wenn es besonders die Schultern sind, die Du besonders breit findest, dann könntest Du sicherlich einige Tipps für den Y-Typ anwenden. Wenn Du Deine Hüfte schmaler wirken lassen möchtest, bist Du mit einigen Tipps für den A-Typ gut beraten.
      Aber: Wenn Du alleine oder mit einer Freundin zusammen nicht weiter kommst, dann wirst Du wahrscheinlich um eine Stilberatung vor Ort nicht herumkommen… Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Hallo liebe Stephanie!
    Vielleicht kannst du auch mich ein wenig bei der richtigen Bestimmung des Figurtyps unterstützen.
    Ich bin sehr groß (1,80 m) und trage sowohl bei Oberteilen, als auch Hosen Kleidergröße XL bzw. 44, was vielleicht auf einen H-Typ hinweist.
    Ich habe aber einen recht großen Busen (90 D) und breite Oberschenkel.
    Somit passt vermutlich der X-Typ besser. Was meinst du?

    • Modeflüsterin

      Liebe Kendra,

      so gerne ich das auch würde: Ich kann Dir leider bei der Bestimmung Deines Figurtyps aus der Ferne nicht helfen!

      Es könnte auch sein, dass Du ein Mischtyp bist – auch Mischungen aus H und X, so komisch das auch klingen mag, sind möglich. Du musst einfach noch einmal genau hinsehen (vielleicht mit Hilfe einer guten Freundin?), wo bei Deinem Körper die größten proportionalen Verschiebungen liegen und Dir dann überlegen, welche Verschiebungen Du vor allem mit Deiner Kleidung ausgleichen möchtest.
      Willst Du passend zu Busen und Oberschenkeln auch breitere Hüften und eine stärker ausgeprägte Taille wie beim X-Typ kreieren, dann sind sicherlich viele der Tipps, wie eine H-Figur kurviger wird, für Dich hilfreich. Willst Du aber lieber Deinen Busen etwas kleiner und Deine Oberschenkel etwas weniger kräftig erscheinen lassen, dann sind die Tipps für einen großen Busen, gemischt mit ein paar Tipps für die A-Figur (wegen der kräftigen Schenkel) vielleicht die bessere Alternative. Das kann nur vor Ort – am besten mit einem Stil-Profi – und nach Deinen vorrangigen Wünschen entschieden werden. Ich wünsche Dir dabei alles Gute!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Hallo Stephanie,

    zuerst wollte ich dir sagen, dass ich deinen Blog toll finde. Auch hast du ihn super geschrieben, so dass ich nun meinen Figurtyp herausfinden möchte. Ich hab bemerkt, dass dies aus der Ferne nicht so leicht ist, aber vl hast du ja Tipps für mich!

    Ich bin 1,60 m groß und habe etwa 55 kg. Hosen trage ich zw. 36 und 38 und T-Shirts in S. Meine Maße sind: Schulter: 93, Brust 87, Taille 74 und Hüfte 96.

    Ich persönlich denke ich bin ein X-Typ. Was sagst du?

    Danke für deine Einschätzung.

    LG Mirella

    • Modeflüsterin

      Liebe Mirella,

      vielen Dank für das positive Feedback zur Modeflüsterin!

      Leider ist eine Beurteilung des Figurtyps nur aufgrund von Maßen nicht möglich. Es geht dabei eben gerade nicht um die absoluten Maße, sondern um die Proportionen, also darum, wie wir das optische Gewicht der einzelnen Körperzonen im Verhältnis zueinander wahrnehmen. Wenn Du also findest, dass Deine Brust-Schulter-Zone in etwa das gleiche optische Gewicht hat wie Deine Hüft-Oberschenkel-Zone und dazwischen eine deutliche, kurvige Taille zu sehen ist, dann würde Deine Einschätzung stimmen, dass Du wahrscheinlich ein X-Typ bist.

      Aber es gibt auch viele Mischtypen und – nicht vergessen – auch sehr ausgeglichen proportionierte Körper sind in allen Gewichtsklassen möglich. Dazu kommen die vertikalen Proportionen, die bei den 5 Figurtypen noch gar nicht betrachtet werden.

      Wenn Du also alleine unsicher bist, welche proportionale Verhältnisse Deinen Körper einzigartig machen, gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten: Frage eine Freundin und versucht es gemeinsam. Oder gönne Dir einmal eine Stilberatung, um das Thema mit einem Profi anzugehen. Mein Tipp: Eine Online-Stilberatung, wie von 3compliments, bringt sehr viel und ist kostengünstig machbar.

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und vor allem viel Freude bei Deiner weiteren Stilsuche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Hallo Stephanie,
    Ich bin ein Mischtyp aus A und H. Ich bin groß, schlank und eigentlich ohne Kurven, außer dass mein Po und meine Oberschenkel größer sind. Ich hab abe nicht wie bei einem A-typ breite Hüften, sondern sehr schmale, die gleich breit wie meine Taille und Schultern und so sind.
    Wie kann ich mich am besten stylen? Sollte ich nur einen der beiden Typen wahrnehmen oder kann ich die beiden miteinander verbinden?
    Vielen Dank schon im Vorraus! xx

    • Modeflüsterin

      Liebe Larissa,

      bei Mischtypen empfehle ich immer, sich aus den Tipps für beide Figurtypen zu bedienen. Wenn Du keine breite Hüfte hast, wie der typische A-Typ, dann lasse einfach diejenigen Tipps weg, die darauf ausgerichtet sind, eine breite Hüfte auszugleichen. Und wenn Du Deine Taille etwas weiblicher formen möchtest, dann bieten Dir die Tipps für den H-Typ viele Möglichkeiten. Lasse einfach diejenigen Tipps weg, die zur Umsetzung insgesamt schlankere Beine bzw. Oberschenkel benötigen. Ich hoffe, Du kommst damit einigermaßen zurecht!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Vielen Dank für die Antwort. Sie hat mir sehr geholfen.
        Ich finde deinen Blog übrigens richtig toll! xx

  23. Hallo,
    danke erstmal für diese ausführliche Beschreibung zu den verschiedenen Figurtypen, das war die weitaus beste die ich gefunden habe!
    Trotzdem ich seit zwei Nachmittagen versuche mich einzuordnen bin ich mir immer noch unsicher und meine Selbstwahrnehmung lag auch ziemlich daneben.
    Zu mir: Ich bin knapp unter 1,60m klein, kann das die Wahrnehmung verzerren?
    Meine Schultern sind im Vergleich zu meiner Hüfte etwas breiter (ungefähr eine Handbreite) also Y-Typ.
    Ich habe eher wenig Taille und eine kleine Brust was eher dem H-Typ entspricht.
    Zum H-Typ passt aber die für meine Körpergröße breitere Hüfte wieder nicht.
    Ich würde mich wirklich gerne meinem Figurtyp gerechter einkleiden, aber ich weiß nicht richtig bei welchem Typ ich beginnen sollte.

    Ich trage gerne Oberteile mit V-Ausschnitt oder tieferem U-Ausschnitt, die an der Hüfte nicht zu eng anliegen. Und ich gefalle mir besser, wenn ich meine Hüfte nicht unnötig durch Gürtel oder sehr tief sitzende Hosen betone. Weiters habe ich das Gefühl, dass mir schmal/enger geschnittene Ärmel besser stehen, denn in weiteren Ärmel stehe ich sehr jungenhaft aus.
    Auch Schals trage ich sehr gerne.

    Welche Typen solle ich deiner Meinung nach beachten/mischen?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße,
    jutta

    • Modeflüsterin

      Liebe Jutta,

      da sprichst Du jetzt ein Problem an, das ich leider mit diesem Blog noch nicht lösen kann: eine individuelle Figuranalyse aus der Ferne. Das ist leider nicht machbar. Erschwerend ist, dass es zusätzlich zu den fünf hier dargestellten Figurtypen auch noch so viele Mischtypen gibt. Da müsstest Du wirklich eine Stilberaterin vor Ort oder eine der Online-Beratungen zu Rate ziehen.
      In Deinem Fall ist es wohl am besten, wenn Du Dir überlegst, welche Proportionen Du an Deinem Körper am liebsten ausgleichen würdest. Möchtest Du mehr optische Taille haben, dann sind sicherlich einige der Tipps für den H-Typ für Dich umsetzbar. Willst Du vor allem Deinen Körper größer scheinen lassen, dann ist der Ratgeber für kleine Frauen für Dich eine gute Infoquelle. Auch solltest Du Dich mit Deinen vertikalen Proportionen beschäftigen, nicht nur mit den Figurtypen. Oftmals ist ein Körper eigentlich recht gut proportioniert und braucht nur einen kleinen Ausgleich bei der Länge von Ober- und Unterkörper, um so richtig zur Geltung zu kommen.
      Ich würde Dir wirklich empfehlen, all diese Fragen in einer Stilberatung zu klären, wenn Du mit den Tipps auf diesem Blog doch nicht so weiter kommst, wie erhofft. Ich wünsche Dir auf jeden Fall bei Deiner Stilsuche alles, alles erdenklich Gute!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  24. Konstanze

    Liebe Stephanie,

    bin heute – also mit etwas Verspätung – auf diesen Post gestoßen und hätte eine Frage: Ich bin eine ganz klassische X-Figur, allerdings etwas üppiger (so zwischen Größe 42 – 44) und nicht besonders groß (1,60 m – also relativ kurzer Oberkörper). Seit Jahren trage ich so gut wie keine Hosen mehr, da es bei meiner im Vergleich zu Hüfte und Busen sehr schmalen Taille so gut wie keine Hosen (egal ob Jeans oder Chino) gibt, die richtig sitzen. Alles, was über die Hüften passt, ist in der Taille massiv zu weit. Auch wenn ich die Hosen zur Schneiderin trage und diese die Taille etwas enger macht, ist das oft nur suboptimal. Vor allem, da sich die meisten Hosen beim Tragen ja auch zu allem Überfluss noch weiten. Das ganze sieht dann ziemlich ausgebeult aus (auch bei ganz neuen Hosen) und nicht wirklich attraktiv. Was tun? Gibt es eine Hosenmarke, die besonders für X-Figuren schneidert? Evtl. eine, die die Reißverschlüsse seitlich oder hinten anbringt (denn vorne schließende Reißverschlüsse tragen ja auch noch am Bauch auf – nicht so toll). Irgendwie habe ich die Hoffnung und die Suche schon aufgegeben. Irgendein Tipp, den Sie mir geben könnten? Sonst muss ich halt weiter Röcke und Kleider tragen. Tue ich generell gerne, aber ab und zu hätte ich Lust auf eine Jeans. Liebe Grüße und Danke im Voraus, Konstanze

    • Modeflüsterin

      Liebe Konstanze,

      da sprechen Sie ein Problem an, das ganz viele – eigentlich alle üppigeren – X-Frauen haben. Das Taillen-Hüft-Verhältnis ist einfach so kurvig, dass Konfektionsware nicht geeignet ist. Es gibt aber zwischenzeitlich tatsächlich eine Jeansmarke, die Maßkonfektion anbietet: Selfnation. Dort werden bestimmte Jeansmodelle nach Ihren Kernmaßen gefertigt. Vielleicht wäre das ja etwas für Sie? Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass Sie bald eine für Sie machbare Lösung finden!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  25. Simone Wolf

    Liebe Stephanie,

    erstmal ein dickes Lob für ihre Modeseite. Ich bin seit über einem Jahr begeisterte Leserin Ihres Blogs und stürze mich auf jeden Newsletter, der in mein Mailpostfach flattert.
    Ich habe da eine Frage, denn die Typenbestimmung ist für mich gar nicht so einfach.
    Ich bin 168 cm groß und die Maße von 114 Brust, 95cm Taille und 110 Hüfte sagen, ich sei ein Y-Typ.
    jetzt wird es kompliziert: von Vorne habe ich eine eindeutige Sanduhrsilouette, denn die Taillenzentimeter schieben sich wie ein Babybauch komplett nach vorne. Also: zentimetermäßig Y, von Vorne X und im Profil ein O.
    und um die Verwirrung noch komplett machen habe ich durch ein Lipödem
    extrem dicke Waden, d.h. die Tipps für den Y-Typ die “schönen” Beine zu betonen, greifen nicht.
    Was würden Sie diesem extremen Mischtyp raten?

    Liebe Grüße, Simone Wolf

    • Modeflüsterin

      Liebe Simone,

      das ist toll, dass Sie eine so begeisterte Leserin sind! Danke dafür!
      Leider lässt sich Ihre Frage nicht so einfach beantworten. Denn mit exakten Maßen haben die Proportionen nicht viel zu tun – wie Sie ja auch schon bemerkt haben. Gerade bei Mischtypen mit weiteren körperlichen Besonderheiten muss man häufig erst Einiges ausprobieren, bis man ein Stil-Rezept gefunden hat. Das lässt sich leider nur persönlich vor Ort machen.
      Ich würde an Ihrer Stelle versuchen, meine schönsten, schmalsten Körperstellen zu identifizieren und das Outfit darauf auszurichten, genau diese Stellen zu betonen. Alles andere würde ich figurnah, aber locker und schlicht überspielen. Wenn Sie dazu eine individuellen Rat benötigen, dann wird Sie der Weg an einer Stilberatung wohl nicht vorbei führen… leider! Aber ich bin mir sicher, Sie werden viel von so einer Beratung profitieren.
      Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  26. Natascha Komander

    Hallo Stephanie,
    vielen Dank für den ausführlichen Artikel über Figurtypen. Ich habe dazu eine Frage. In meinem Fall muss ich mir leider nicht die Frage stellen, welchem Figurtyp ich entspreche, denn nach einer größeren Nabelbruch-OP vor zwei jahren ist meine ehemalige X-Figur nun zu einer sehr deutlichen O-Figur geworden – und dies wird sich auch nicht mehr ändern. Immer wieder habe ich versucht, mich über Stylingtipps für diesen Figurtyp zu informieren, bin aber leider mit dem im Internet Gefundenen bisher nicht glücklich geworden. Von: “Tragen Sie lange, weite Oberteile, lange Ketten und weite Hosen, am besten mit Aufschlag”, bis zu: “Tragen Sie helle Jacken mit dunklen Blusen oder Shirts”, fand ich so einige Infos. Ich bin allerdings recht klein. Mit langen, kastenförmigen Oberteilen sehe ich aus, wie ein wandelnder Würfel, weite Hosen, womöglich mit Aufschlag würden diesen Würfel-Look nur auf’s Gruseligste verstärken. Außerdem bin ich auch ein sehr bewegungsfreudiger Mensch, liebe Sport un bewege mich auch im Alltag einfach gern viel und schnell. Lange Ketten oder Blusen habe ich aus diesem Grund nie getragen. Könntest Du mir evtl. einen Tipp geben, wo es sich für mich lohnt, sich einmal zu informieren oder hast Du hier auf Deinem Blog evtl. Tipps, die ich evtl. nur noch nicht gefunden habe? Vielen Dank schon einmal im Voraus. Viele Grüße Natascha

    • Modeflüsterin

      Liebe Natascha,

      für Frauen mit einem Bäuchlein gibt es hier einen Beitrag mit vielen Tipps, die Du einmal ausprobieren kannst: “Das Bauch-weg-Styling…“. Auch bei den Tipps für den O-Figurtyp könntest Du schauen, ob etwas Passendes für Dich dabei ist. Grundsätzlich gilt allerdings immer: Auch wenn Du als Frau ein Bäuchlein hast, solltest Du nicht unbedingt kastige, weite Oberteile anziehen! Gerade wenn ein großer Busen dazu kommt, ist dies oft sogar kontraproduktiv. Es ist immer vorteilhafter und optisch schlanker, wenn sich irgendwo am Rumpf eine schmale Stelle zeigt. Analysiere einfach einmal wo diese schlankste Stelle bei Dir liegt und achte drauf, genau dort in Deiner Kleidung eine schmale Zone einzuplanen. So wirst Du zu guten Lösungen kommen. Viel Erfolg damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Natascha Komander

        Hallo Stephanie,

        vielen Dank für Deine Antwort. Auf die Idee, die schlankste Stelle am Rumpf zu suchen, bin ich noch gar nicht gekommen. Ich werde es ausprobieren und auch Deine Linktipps lesen 🙂 .

        Viele Grüße

        Natascha

  27. Hallo stephanie,
    Ich bin etwas unnsicher weil ich das gefühl habe, dass mein knochenbau und meine fettverteilung 2 unterschiedliche figurtypeb darstellen. Meinen knochenbau würde ich als y typ beschreiben. Ich bin relativ groß (174 )und hab relativ lange beine (außenlänge 95/ innenlänge 88). Auch ist nur vom knochen her meine hüfte viel schmaler als meine schultern und auch mein brudtkorb ist breit meine taille dagegen auffällig schmal. Bei meiner fettverteilung würde ich jedoch sagen y typ wenn ich zunehme dann vor allem an oberschenkeln hpften und po(wodurch meine beine auch kürzer wirken) ich habe kräftige oberarme und eine große oberweite 85F. Ich habe aber das gefühl dass sich durchabnehmen mein ganzer figurtyp ändert. Nehme ich an nehme ich zuallerst an der taille ab die dann extrem schmal wird aber auch stark an oberschenkeln und hüfte. Mein po bleibt zwar rund aber ich bekomme dünne beine und eine schmale hüfte während schultern overarme und busen kräftig bleiben. Jetzt ist die frage heißt dass ich muss mich schlank völlig anders kleiden als mit mehr kilos in meiner schlanksten zeit hatte ich eine hüfte von 88, po 98 und taille 57. Soll ich mich dann also eher an die angaben für Y als an tipps für die X Figur halten?

    Liebe grüße feli

    • Modeflüsterin

      Liebe Feli,

      eine ganz individuelle Beratung kann ich Dir hier leider nicht geben.

      Aber es gibt einen grundsätzlichen Tipp von mir: Du solltest Dich immer so anziehen, dass es zu Deinem Körper im Hier und Jetzt optimal passt. Nicht für die Zeit, in der Du vielleicht 5 Kilo mehr oder weniger wiegst. Denke in Capsule Wardrobes aus wenigen, hochwertigen Stücken, die Du fast täglich tragen und immer wieder anders kombinieren kannst – und zwar zu Outfits, die zu Deinem jetzigen Körper passen.

      Und vielleicht noch ein Gedanke: Wenn Dein Gewicht immer so stark schwankt, dann ist etwas ganz anderes wichtig. Nämlich Dein stabiles, natürliches Gewicht zu finden und dieses stabil zu halten. Zu häufiges zu- und abnehmen ist nicht gesund. Das würde ich Dir gerne ans Herz legen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  28. Hallo Stephanie, ich bin ganz begeistert über diesen tollen Blog hier. Gibt es eigentlich auch den X – Typ mit kleiner Oberweite???
    Weil auf mich trifft ansonsten alles zu (Sanduhrfigur)… Nur eben dieser Punkte nicht, der ja für den A – Typ spräche.
    Der derzeit angesagte Oversized Look bereitete mir besonders große Probleme und so versuche ich eigentlich immer mit einem Taillengürtel das Outfit zusammenzuhalten. Wobei das bei dicken Strickpullovern echt schwierig ist… Ich freue mich auf eine Rückmeldung und sag schon mal Herzlichen Dank und weiter so!! Viele herzliche Grüße Stefanie

    • Modeflüsterin

      Liebe Stefanie,

      ja, das gibt es: Du bist wahrscheinlich eine A-/X-Mischung. Im Prinzip gibt es alle Figurtypen mit kleinem und großem Busen. Das gehört zur Vielfalt der Natur 🙂
      Da sind Oversize-Pullover tatsächlich nicht Deine besten Kleidungsstücke… Bei dünneren Materialien könntest Du mal mit dem Half Tuck experimentieren. Das funktioniert für viele X-Typen ganz gut, da ein bisschen mehr von den Kurven an der Taille/Hüfte zu sehen sind. Ansonsten sind allerdings taillierte Kleidungsstücke für Dich besser geeignet. Oder Du bleisbt bei Deiner Gürtel-Lösung, die allerdings bei dicken Stricksachen sicherlich auch ziemlich aufträgt. Und dafür sind die Oversize-Stücke auch eigentlich gar nicht gedacht. Ich hoffe, Du kannst mit dem Half Tuck eine Lösung finden.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  29. Alexandra Linck

    Liebe Stefanie,

    Als Sitzriese mit Nähambitionen bin ich höchst begeistert über den Fund Deiner Seite. Und neugierig, was Du empfehlen könntest.

    Wie geschrieben, ich bin ein Sitzriese mit ausgeprägten breiten Schultern, unter Grösse 40 geht kein Blazer. Dazu passend einen vollen Busen, der gut zu den Schumtern passt. Beide heben sich quasi gegenseitig auf.

    Weiter geht es mit dem klassischen X, der schmalen Taille und runder Hüfte und muskulösen Oberschenkeln. Soweit alles sehr passend und eben X.
    Leider folgen dann aber deutlich zu kurze Unterschenkel. Das lässt den kurvigen Oberkörper gerne wuchtig wirken, da die Fesseln auch sehr zierlich und die unterschenkel schlank sind.

    Was würdest du empfehlen?.?

    Ganz grosses Danke vorab und viele Grüsse

    Alex

    • Modeflüsterin

      Liebe Alexandra,

      nur kurz aus dem Urlaub ein kleiner Gruß an Sie!
      Leider kann ich eine solche individuelle Beratung nicht über den Blog oder E-Mails vornehmen – das wäre wirklich unseriös und auch zeitlich einfach nicht machbar.

      Klar scheint zu sein: Gut wäre es wahrscheinlich, wenn Sie von den Schultern bis knapp oberhalb de Knies eine Farbsäule mit möglichst wenig horizontalen Unterbrechungen schaffen würden. Dazu würde ich Schuhe mit etwas mehr optischem “Gewicht” empfehlen, beispielsweise mit kräftigeren Absätzen. Vermeiden Sie zu zierlich designte Schuhe!
      Aber, wie gesagt: So aus der Ferne sind diese Tipps absolut ohne Gewähr…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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