Safari und Military Look: Der Mode-Trend führt zurück zur Natur

Die Farbe Khaki, voluminöse Klappentaschen an Brust und Hüfte und Accessoires in Kroko-Optik sowie ein Tropenhut als Highlight - schon ist der Safari-Look perfekt.

Die Farbe Khaki, voluminöse Klappentaschen an Brust und Hüfte und Accessoires in Kroko-Optik sowie ein Tropenhut als Highlight – schon ist der Safari-Look perfekt.

Nach dem Boho Chic und dem Sporty Chic geht es mit dem heutigen Mode-Trend zurück zur Natur: Denn diese steht im Mittelpunkt des Safari und Military Looks. Beide Mode-Stile sind sich sehr ähnlich und werden auch häufig als Utility Chic bezeichnet (englisch: „utility“; deutsch: „Nützlichkeit, Brauchbarkeit“) – eine Mode, die nützlich und brauchbar ist. Denn es geht darum, wie Frau sich in der Wildnis durchschlagen kann. Von der kampfbereiten Amazone bis hin zur naturliebenden Abenteurerin reicht das Spektrum dieses Fashion-Trends. Folglich bedient sich die Kleidung dieser Stilrichtung gleichermaßen aus den modischen Elementen von Militär-Uniformen und der Ausstattung von Dschungel-Expeditionen. Auch wenn Sie sich nur im Dschungel der Großstadt bewegen – wenn diese Stilrichtung zu Ihrer Stil-Persönlichkeit passt, dann habe ich heute für Sie die wichtigsten Basics und Accessoires zum Look.

Die modischen Elemente des Military und Safari-Looks

Die Farben der Natur geben den Ton an.

Eines der wichtigsten Stil-Elemente des Military und Safari Looks ist seine typische Farbigkeit. Soldaten müssen sich tarnen und auch Urwald-Forscher greifen besser zu Schlamm-, Stein-, Khaki-, Ecru- und Erdtönen, wenn sie sich an den Gegenstand ihrer Beobachtungen heranpirschen. Die Farben der Natur sind allgegenwärtig und werden virtuos mit Offwhite und verschiedensten neutralen Greige (Grau mit Beige)-Nuancen gemixt.

Farb-Tipp

Auch wenn sich in diesem Farbspektrum überwiegend warme Farbtöne befinden, so können Sie auch als kühler Farbtyp den Safari- oder Military-Stil umsetzen, wenn Sie einfach darauf achten, bei Grau-, Grün- und Brauntönen zu den kühleren Tönen der Farbskala zu greifen.

Stoffe bleiben natürlich oder naturbelassen.

Die Nähe zur Natur zeigt sich auch bei der Stoff-Wahl. Diese wird durch Seide, Leinen, Baumwoll-Popeline, Leder oder Tencel bestimmt. Wichtig dabei ist vor allem, dass sich der Stoff gut auf der Haut anfühlt. Kratzige Materialien oder schwitzige Kunstfasern sind den hohen Anforderungen des Dschungels oder des Schützengrabens nicht gewachsen – Hightech-Beschichtungen oder Veredelungen, die Kleidung widerstandsfähiger oder wetterfester machen, jedoch schon.

Animal Prints führen die Muster-Rangliste an.

Will die Frau nicht selbst in die Wildnis aufbrechen, holt sie sich die wilde Tierwelt eben einfach auf die Kleidung. Ob Leo-Print, Schlangen-Muster, Zebrastreifen, Kroko-Optik oder Giraffen-Flecken – Animal-Print zieht sich durch sämtliche Kleidungsstücke und Accessoires. Gerne darf es dabei auch das bedruckte Fell sein, das auf Schuhen, Taschen oder Gürteln zu finden ist.

Patten-, Klappen- und Blasebalg-Taschen lassen Stauraum entstehen.

Ob im Gefecht oder auf Dschungeltour – Menschen müssen viel mitnehmen, wenn sie abenteuerlich unterwegs sind. Am besten lassen sich Utensilien verstauen und sind schnell griffbereit, wenn sie direkt am Körper in Taschen getragen werden. Diese müssen in erster Linie geräumig, oft aber auch gut verschließbar sein. Große aufgesetzte Taschen oder – noch besser – Blasebalgtaschen mit Klappe sowie Schnallen- oder Knopfverschluss bieten diesen Komfort. Sie finden sich beispielsweise auf Cargo-Pants oder Safari-Jacken und -Westen, aber auch als Brusttaschen auf Hemden oder Hemdblusenkleidern und sogar auf Röcken.

Figur-Tipp

An dieser Stelle möchte ich Ihnen noch einen kleinen figürlichen Hinweis zu den typischen Taschen des Safari- oder Military-Stils geben:

Je größer und voluminöser die Taschen an Ihrem Kleidungstück ausfallen, desto mehr trägt das Stück an der entsprechenden Körperzone auf.

Das könnte für sehr kleine oder kräftige Frauen problematisch sein. Für Frauen mit kleinem Busen sind solche Taschen im Brustbereich allerdings Gold wert. Und für schlanke, größere Frauen oder für Frauen mit sehr gerader Taille, wie beim H-Figurtyp, kann es sehr vorteilhaft sein, größere, volumige Taschen sowohl an Brust, als auch in der Hüftzone zu platzieren, um mehr Kurvigkeit vorzutäuschen. Y-Figurtypen wiederum sollten solche Taschen ausschließlich an den Hüften oder darunter positionieren und A-Figur-Frauen ausschließlich oberhalb der Taille.

Gürtel mit Schnallen und Schulterriegel geben Struktur.

Für den Safari- oder Military-Stil sind Gürtel mit unterschiedlichsten Schnallen aus Stoff, Leder oder Fell typisch. Oft sind sie gewebt oder geflochten und mit Metallösen versehen. Die weiteren, bequemer geschnittenen Kleidungstücke werden so am Körper und auf Figur festgehalten. Die gefüllten Taschen (siehe oben) machen das Kleidungstück schwer und es braucht zusätzlichen Halt durch einen kompakten Gürtel. Oft wird der Gürtel auch selbst zur Halte-Vorrichtung. Denken Sie beispielsweise an den Mode-Klassiker Trenchcoat: Der Gürtel weist typische Metallringe auf, an denen ursprünglich einmal Granaten, Munition etc. festgemacht werden konnten.

Dazu kommen als weiteres typisches modisches Element die traditionellen Schulterriegel der Militäruniform. An diesen werden einerseits die militärischen Rangabzeichen angebracht, andererseits können dort Mützen befestigt werden, wenn sie nicht gerade getragen werden. Auch viele Safari-Hemden weisen dieses militärische Element auf. Ein schöner Nebeneffekt – der sicherlich auch bei den Soldaten nicht unerwünscht ist – ist die Tatsache, dass durch Schulterriegel die Schultern akzentuiert und geformt werden.

Figur-Tipp

Beides, Gürtel mit Schnallen und Schulterriegel, ergeben eine starke Struktur, die den Oberkörper zu einem V formt – breite Schultern, schmale Taille. Das ist nicht nur eine männlich sehr erwünschte Silhouette, sondern auch für Frauen mit schmalen oder abfallenden Schultern und schmaler Taille oder mit wenig Taille ein Segen. Daher geht dieser Hinweis vor allem an Frauen mit A-Figur und schlankere Frauen mit H-Figur…

Die doppelreihige Knopfleiste macht breit und stark.

Von Militäruniformen inspiriert sind viele Blazer und Jacken des Military Looks mit auffälligen, doppelreihigen Knopfleisten ausgestattet. Das dient zum einen der Dekoration, betont zum anderen aber auch die Breite des Oberkörpers – wahrscheinlich ursprünglich, um den Feind mit einer breiten Brust zu beeindrucken. Wenn Sie also eine Jacke sehen, die parallel oder in einer leichten V-Form verlaufende Knopfleisten hat und deren Knöpfe auch noch auffällig in Gold oder Silber schimmern, stehen Sie einem militärisch angehauchten Kleidungsstück gegenüber.

Die typischen Basics und Accessoires des Safari- und Military-Looks

Weite Shorts in einer Erdfarbe, dazu eine Hemdbluse mit großen Klappentaschen und Gürtel sowie Schuhe in Schlangen-Optik ergeben eine Stil-Mischung aus Military- und Safari-Flair.

Weite Shorts in einer Erdfarbe, dazu eine Hemdbluse mit großen Klappentaschen und Gürtel sowie Schuhe in Schlangen-Optik ergeben eine Stil-Mischung aus Military- und Safari-Flair.

Spätestens seit den Tarzan-Folgen im Fernsehen dürfte den meisten klar sein, wie typische Safari-Kleidung aussieht. Und auch von Militäruniformen haben Sie sicherlich eine gute Vorstellung. Zum Safari- oder Military-Look können Sie die folgenden Basics und Accessoires nutzen (aber bitte nicht alle zusammen!):

  • Hemdbluse mit voluminösen Brust-Klappentaschen und Schulterriegeln in einem Naturton (auch aus Wildleder)
  • Weste oder Jacke mit Blasebalgtaschen auf Brust und Hüfte, gerne mit Gürtel (auch Army-Parka)
  • Jeans- oder (Wild-)Lederjacke im Sergeant-Pepper-Stil mit doppelreihigen Goldknöpfen
  • Trenchcoat
  • doppelreihiger Leinen-Blazer (gerne auch mit Gürtel)
  • Cargo-Pants (stilecht in Khaki)
  • Shorts oder Bermudas mit Bundfalten und weiterem Bein
  • wadenlanger Hosenrock mit auffälliger Gürtelschnalle (siehe hierzu auch den Beitrag zu Culottes!)
  • Hemdblusenkleid mit Gürtel (mit Details wie die Hemdbluse oben)
  • Gürtel mit Schnalle, D-Ring-Verschluss oder Koppelgürtel, gewebt oder geflochten sowie aus Leo, Schlange oder Kroko
  • flache Sneakers oder Schnür-Halbschuhe
  • Sandalen mit fester Sohle und breiten Riemen, gerne in Kroko, Schlange und Co.
  • knöchelhohe Schnürschuhe (oder Springer-Stiefel)
  • Gürteltasche
  • große, bauchige Hobo-Bag, Messenger-Bag oder Jagdtasche aus (Wild-)Leder, Schlange, Kroko oder Fell
  • lange Kette mit Tigerzahn-Anhänger oder Erkennungsmarke
  • Armband aus Leder und/oder Leo-Fell oder Schlangenleder, geflochten oder mit Schnalle
  • Broschen oder Anstecknadeln im Stil von militärischen Orden am Band
  • Wildlederhut im Crocodile-Dundee-Stil oder Stoffhut im Safari-Stil

Da bei diesem Look die Materialien und Farben so wichtig sind, ließe sich die Liste noch sehr lange fortsetzen. Denn eigentlich könnte jedes Kleidungsstück oder Accessoire sofort den Safari- oder Military-Touch erhalten, wenn Farbe und Material stimmen und es zudem noch eines der typischen modischen Elemente aufweist.

Ein schlichtes Hemdblusenkleid in einem Naturton können Sie sofort mit einem Gürtel in Leo-Fell und mit einer langen Kette mit Zahnanhänger und flachen Riemchen-Sandalen zum Safari-Stil stylen. Eine Cargo-Hose in Khaki zusammen mit einer langen Kette mit Erkennungsmarke reicht aus, um ein Outfit mit schlichtem, grauen T-Shirt, Sneakers und Leinenblazer nach kämpferischer Abenteuerlust aussehen zu lassen. Und eine schmale Wildleder-Hose, zusammen mit einer Seidenbluse im Leo-Print getragen, lässt Sie – auch mit ansonsten ganz schlichten Accessoires – zu einer modernen Dschungel-Queen mutieren.

Wie immer gilt: Bringen Sie die modischen Elemente des Safari- oder Military-Stils nur in solcher Dosis in Ihr Outfit ein, dass Sie nicht verkleidet wirken. Der All-over-Look macht Sie schnell zum Mode-Opfer.

Ob Sie sich ansonsten mehr kämpferisch, exotisch oder doch eher ganz natürlich geben wollen, hängt ganz von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Ich persönlich trage beispielsweise gerne Leinenkleider, die schon mal mit einem Leo-Fell-Gürtel in Zaum gehalten werden. Diese Prise Dschungel reicht mir völlig aus. Allerdings liebe ich Hemdblusen mit Brusttaschen und auch zu Schulterriegeln sage ich nicht Nein. Denn diese Details geben meinem Oberkörper mehr Struktur und passen zu meiner geliebten androgynen Stil-Facette. Und eine Basisgarderobe ohne Trenchcoat geht bei mir gar nicht…

Wie ist das bei Ihnen? Welche Details des Safari- oder Military-Looks mögen Sie und setzen Sie regelmäßig ein? Ich bin gespannt auf Ihre Vorlieben!

28 Kommentare

  1. Susanne

    Liebe Stephanie,

    vielen Dank wieder für Deine tollen Artikel!

    Der Safari- oder Militarystil ist bei Oberteilen mein absoluter Favorit! Ich greife bei Jacken gerne dazu, denn ich kann sowohl Schulterriegel als auch nicht zu große Brusttaschen sehr gut tragen. Die Knopfreihen sollten einreihig sein. (Darauf habe ich nicht immer geachtet, und so tummelt sich noch ein Trench mit doppelter Knopfreihe in meinem Schrank. Der Mantel ist toll, lässt meinen Oberkörper aber leider zu „boxy“ wirken.)

    Ich halte schon seit einiger Zeit nach entsprechenden Blusen Ausschau. Leider ist es da sehr schwierig mit den Farben. Als dunkler Winter ginge evtl. ein kühles Braun oder Oliv. Das ist aber selten zu finden, und Khaki, Offwhite etc. sind für mich zu hell, haben zu wenig Kontrast und lassen mich äußerst (tropen-) krank aussehen.

    Da Cargohosen und -röcke nicht so meins sind, kombiniere ich die Oberteile am liebsten mit gerade geschnittenen Hosen, Jeans oder Bleistiftröcken.

    Tücher mit Animalprints mag ich auch sehr, und mit deiner Zeichnung hast Du mich direkt inspiriert, mal nach einem (kleineren) Tropenhut Ausschau zu halten. Kopfbedeckungen kann ich gut tragen, und das möchte ich häufiger tun als bisher. Außerdem schwebt mir noch ein schöner Armreifen aus dunklem Holz vor.

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und sende Dir viele liebe Grüße

    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das klingt tatsächlich nach einer kleinen Dschungel-Queen 😉 Das Blusen-Thema ist immer schwierig, wenn die Bluse nicht nur den richtigen Schnitt, sondern auch die richtige Farbe haben soll und dann auch noch passen muss… Aber Jeans gehen ja bekanntlich immer und zu allen Stilen – auch zum Safari- oder Military-Stil. Und wegen des doppelreihigen Trenchcoats würde ich mir nicht allzu große Sorgen machen – das gehört zum Klassiker-Modell dazu (auch wenn es jetzt ganz viele weitere Varianten gibt). Dass Du jetzt nach einem kleinen Hut suchst, finde ich sehr spannend. Denn ein Hut garantiert immer einen großen Auftritt – auch mit ansonsten schlichter Kleidung. Ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,

    als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich „das ist jetzt nicht so mein Thema“. Natürlich habe ich den Artikel trotzdem gelesen, weil mich Mode ganz generell interessiert und siehe da – der Trenchcoat ist auch bei mir ein Basic, und schwarze Schnürstiefel a la Doc Martens und einen Parka habe ich auch. Ich scheine eher Richtung Military zu gehen. Obwohl, kleine Dosen Animal Print (in schwarz weiß, nicht in Naturtönen) mag ich ja auch….

    Wenn ich das Wort „Cargohose“ höre, bin ich gedanklich sofort Ende der 90er, da waren die Hosen ja total neu und angesagt und ich (damals Mitte 20) kam mir unglaublich verwegen vor, als ich meine erste Cargohose gekauft habe. Ich habe dann einige Jahre in diesen Hosen „gelebt“, sie hatten die Jeans als Basic komplett verdrängt. Naja, irgendwie kann ich sie jetzt nicht mehr tragen 😉

    Herzliche Grüße, Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      das ist ja mit ganz vielen Stilrichtungen so: In kleinen Dosen kann man sie meist ganz gut vertragen, wenn sie grundsätzlich eine Facette der Stil-Persönlichkeit ausmachen – auch wenn es vielleicht nur eine kleine, unbedeutendere Facette ist. Viele Frauen haben ja einen komplexeren Charakter und mit der Vielschichtigkeit wächst auch das Stil-Repertoire. Und in den vielen verschiedenen Anlässen des Lebens kann man dann mal mehr von der einen, mal mehr von der anderen Stil-Persönlichkeit in den Look einbringen. Wichtig dabei ist ja nur, dass Frau sich der modischen Botschaft bewusst ist, die sie aussendet.
      Übrigens hatte ich auch sehr lange eine weite Khaki-Cargo-Hose mit wirklich sehr großen Taschen und zusätzlich noch einem Tunnelzug am Saum, die ich – wie Du auch schreibst – ständig in der Freizeit trug. Wenn ich heute die Fotos davon sehe, kann ich es kaum fassen, wie voluminös sie mich aussehen ließ… Heute sind die meisten Cargo-Hosen viel enger geschnitten. Die aufgesetzten Taschen sollten dennoch mit größter Vorsicht platziert werden 😉 Eine Jeans ist sicherlich oft die bessere Alternative.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Du gibst hier wieder tolle Erklärungen und Beispiele, Stephanie!
    Da ich als Zivilistin im militärischen Umfeld arbeite, kommt der Military Stil für mich zwar nicht in Frage, das wäre unpassend, aber dafür trage ich im Sommer gerne einen Safari Stil. Diesen passe ich dann immer mit viel Schmuck und eleganten Schuhen meinem persönlichen Stil an. Und ein bisschen Sommerbräune passt meiner Meinung nach am besten dazu!

    Ganz liebe Grüße,
    Annette | Lady of Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      bei der Vorbereitung zum Beitrag habe ich auch eine wunderschöne Kombi aus einem zitronengelben weiten Rock und einer Hemdbluse in Khaki gesehen. Dazu trug das Model ein üppiges Collier mit bunten Steinen im Dekolleté. Das sah hinreißend aus – feminin und ladylike und dennoch mit dem Safari-Pepp, aber eben ohne militärisch zu wirken. Das könnte ich mir bei Dir ganz toll vorstellen… Und zu Zitronengelb ist ja – ebenso wie zu Erdfarben – Sommerbräune nie verkehrt 😉

      Dir auch ganz liebe Grüße zurück von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Sabrina

    Der Safarilook ist echt mal ein interessanter Ansatz. Aber ob das wirklich so Altagstauglich ist bin ich mir nicht sicher.

    • Modeflüsterin

      Ja, Sabrina, da hast Du sicherlich teilweise Recht: Beispielsweise für viele Business-Umfelder ist das nur in kleinster Dosis tragbar… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Hallo Sthephanie,
    wieder so ein interessanter Beitrag.Ich mag lieber den Safaristil.Mein Kleiderschrank weißt einige Kleidungsstücke mit Animalprint auf,die kann ich ja jetzt wunderbar tragen.
    Danke für die Inspiration und liebe Grüße von
    Pippi

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      ja, das stimmt: Animal Print kommt eigentlich nie aus der Mode – oder besser gesagt: immer wieder in Mode 😉 Also nichts wie her mit den „tierischen“ Sachen und viel Spaß damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflsüterin

  6. Ich liiiebe diesen Safari- und Militär-Look!
    Das Outfit auf dem ersten Bild ist der Hit!

    Ich habe sehr viele Blusen mit Schulterklappen und Brusttaschen.
    Die kombiniere ich auch gern mit Krawatte. Das sieht noch maskuliner aus. Und im Sommer gehört mein Panama-Hut mit zur Standard-Garderobe.
    Genau wie Susanne suche ich auch einen einfachen, dunklen, klobigen Holzarmreif. Habe ich aber noch nie gesehen. Komisch.

    Ich bin allerdings auch der Wintertyp und kann – wenn überhaupt – nur sehr dunkle Brauntöne tragen. Grün habe ich mittlerweile völlig aus meinem Kleiderschrank verbannt. Ich bin also auf Schwarz, Grau und Weiß angewiesen. Da ist es schwierig, etwas Passendes zu finden. Aber prinzipiell ist das genau mein Stil.

    Animal-Prints oder Kunstfell mag ich allerdings überhaupt nicht.
    Na, das ist Geschmackssache …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      Mode ist immer Geschmackssache! Geht mir genauso! Aber da ich weiß, dass hier ganz viele unterschiedliche Stil-Persönlichkeiten mitlesen, versuche ich immer die Themen so zu gestalten, dass für jeden Geschmack einmal das Richtige dabei ist. Ansonsten gilt ja grundsätzlich immer: Alles kann, nichts muss.
      Für den Wintertyp könnte ich mir ganz dunkelbraunes, fast wie verkohlt wirkendes, schwarzes Holz toll vorstellen. Interessant daran ist ja vor allem die Maserung, die dem Dunkel mehr Struktur gibt und ein Outfit interessanter machen kann. Schwierig ist bei Armreifen immer, dass sie nicht jedem passen. Da muss man auf jeden Fall ausprobieren. Aber ich bin sicher, Du wirst irgendwann Dein Lieblings-Exemplar finden. Man muss die Dinge loslassen, damit sie zu einem finden… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Susanne

    Hallo Silva,

    darf ich Dich fragen, wo Du in Sachen Blusen im Safaristil, am besten in Schwarz fündig wirst? Ich verzweifel da immer auf der Suche.

    Einen Holzarmreif habe ich im Netz gefunden. (Ich möchte hier aber nicht einfach so verlinken.) Bestellt habe ich ihn (noch) nicht, da es, wie man mir auf Anfrage dort mitteilte, schwierig ist, bei einem Armreif die passende Größe zu ermitteln.

    Wenn Du magst und Stephanie einverstanden ist, „entbinden wir sie von ihrer Schweigepflicht“ in Bezug auf unsere Mailadressen und tauschen uns per Mail aus.

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, Susanne! Falls sich Silva bei mir meldet, werde ich Euch gerne vernetzen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie, als farblicher Sommertyp schrecke ich ja vor Militaryfarben zurück, aber mit deiner treffsicheren Auswahl ist auch etwas für ich dabei. Vor allem gefällt mir in deiner Illustration die Schuhwahl, denn sie peppt den sportlichen Look sehr schick auf. Ich habe vor längerer Zeit in Frankfurt im Second hand von St.Emile eine Weste mit military Muster gefunden. Die lässt sich auch mit einem Gürtel sehr gut stylen. Also wieder super Ideen hier für deine Leserinnen wie mich und danke dafür! Ach, nächste Woche zeige ich einen Post wie sich Military auch feminin stylen lässt, da verlinke ich deinen Post dann bei mir wie immer 😉 Hab noch einen schönen Tag. LG Sabina | Oceanblue Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      da bin ich ja gespannt – femininen Military-Stil kann ich mir super gut vorstellen! Und so ein Military-Muster kann so toll mit kräftigen, kühlen Farben aussehen… Ich bin sicher, Du schaffst die Kombination mit Bravour 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Diesen Stil mag ich auch super gern (wenn ich meinen Schrank mit Deiner Liste vergleiche, kann ich hinter ganz viele Beispiele einen Haken setzen)!

    Ich habe mir vor kurzem erst einen Overall in diesem Look gekauft und bei meinem Schatz mussten die alten Bundeswehr-Hemden dran glauben, die kombiniere ich gern mal als Jacke 🙂 – außerdem mag ich diese natürlichen Farbtöne zu meinen braunen Augen 🙂

    Danke für diese ausführliche Vorstellung… ich geh nachher glaube ich ein bisschen auf Schrank-Safari…

    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

    • Modeflüsterin

      Liebe Chrissie,

      „Schrank-Safari“ – das klingt super gut! Oft wird in diesem Zusammenhang ja von „Shop your Wardrobe“ gesprochen, aber Deine Wortschöpfung gefällt mir noch viel besser. Also dann: Gute Pirsch!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • … bin noch mitten im Ankleider-Zimmer-Dschungel – melde mich, wenn ich wohlbehalten zurück bin 😀 😀

        LG Chrissie

  10. Liebe Stephanie,

    ich finde immer toll wie Du die Trends vorschlägst und auch immer sagst was problematisch ist – vielen Dank dafür. Vielleicht könntest Du auch immer mal was dazu machen was nicht mehr in ist – ich habe immer mal das Problem, dass ich gar nicht weiß ob bestimmte Kleidungsstücke raus aus dem Schrank müssen weil sie gar nicht mehr tragbar sind weil es ein Trendteil war. Ich tue mich daher auch im Moment schwer mir einen nude Pumps aus Lack den man im Moment überall sieht zu kaufen weil ich befürchte, dass Lack nur wieder kurzzeitig Trend sein wird und da ich für Schuhe immer viel Geld ausgebe, habe ich es bisher bleiben lassen.

    Liebe Grüße
    Lee

    • Modeflüsterin

      Liebe Lee,

      das ist leider immer ganz schwer zu sagen. Denn es gibt viele Kleidungsstücke, die eigentlich „out“ sind, aber dennoch toll kombiniert und an der richtigen Frau super aussehen können. Noch vor kurzem hätte ich beispielsweise doppelreihige Blazer auf diese Liste gesetzt – wäre nicht ausgerechnet der 70er Jahre Look zurückgekommen… Und nun kann man die Teile wieder sehr cool kombinieren. Ich habe übrigens alle meine doppelreihigen Blazer entsorgt 🙁 Ich bin also sehr vorsichtig geworden, solche Urteile auszusprechen.
      Zum Thema Pumps in Nude würde ich aber sagen, dass weder die Farbe, noch die Lederart eine bedeutende Rolle spielen. Pumps in Nude werden immer ein wertvoller Bestandteil einer Garderobe sein, wenn sie farblich und stilmäßig zum eigenen Typ passen. Bei Schuhen sind es häufig die Absatzformen und Schuhkappen, die einem Trend unterworfen sind. Dazu gibt es bestimmte Details, wie beispielsweise in diesem Jahr Schnürungen, die plötzlich gehäuft auftreten. Wenn Pumps im klassischen Segment angesiedelt sind – also spitze oder mandelförmige Kappe und schmale ca. 8-10 cm Stiletto-Absätze -, werden sie immer zeitgemäß sein. Je außergewöhnlicher die Formen sind, die im Trend liegen, desto kurzzeitiger ist deren „Laufzeit“. Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal bei Deiner Entscheidung weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        danke, das hilft mir auf jeden Fall weiter – auch der Hinweis mit den Details – dann weiß man auch auf was man genauer schauen sollte.

        LG
        Lee

        • Modeflüsterin

          Lieben Dank, Lee, für Dein schönes Feedback!

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      danke Dir für den „Nachtrag“ 😉
      Und wünsche viel Spaß beim Hotelprogramm – klingt spannend!

      Liebe Grüße und ein dicker Drücker zurück von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Modeflüsterin,

    ich finde es toll, dass Sie hier diese unterschiedlichen Stilrichtungen präsentieren! Da lasse ich mich gern auch mal anregen, etwas Neues auszuprobieren. Und man denkt darüber nach, was man eigentlich selbst für einen Stil hat und versucht, den irgendwie zu entwickeln, oder sich auf das zu konzentrieren, was zu einem passt.
    (Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass Blumenmuster überhaupt nicht mein Ding sind, obwohl ich sie sehr mag.)
    Bitte weiter so!

    Ja, ich gebe einfach nicht auf und suche weiter unverkrampft nach einem schönen, dunklen Holzarmreif.
    Geben Sie mir bitte Susannes E-Mail-Adresse. Ich würde mich gern mit ihr austauschen!
    Vielen Dank schon mal fürs „Verkuppeln“!

    Liebe Susanne,

    also in Schwarz habe ich jetzt nur zwei Military-Blusen:

    – eine langärmelige mit Schulterklappen und einer Tasche mit Schnalle am Arm und

    – eine kurzärmelige mit Netztaschen und auffälligen silberfarbenen Knöpfen.

    Das ist jetzt nicht so wirklich der Safari-Look. Eher eine Kombi aus Military und Rockerstyle.
    Ich weiß nicht, ob das so dein Fall ist?
    Die Blusen habe ich schon viele Jahre … Ich glaube, die Militarybluse habe ich bei Karstadt gekauft und die andere bei Wöhrl? Es ist schon so lange her, dass ich es nicht mehr genau weiß. Tut mir leid!

    Das mit dem E-Mail-Austausch ist eine prima Idee!
    Vielen Dank! Ich schreibe Dir dann, sobald Stephanie mir Deine Adresse gegeben hat.

    Liebe Lee,

    ich finde, die Modeflüsterin hat recht: Gib nicht so viel auf Trends!
    Das Wichtigste ist, dass Dir etwas gut steht und gefällt. Dann kannst du es jahrelang tragen, egal, was die Leute sagen.

    Die meisten Gaffer sind bloß neidisch, dass die nicht selbst so mutig sind, das oder jenes „noch“ anzuziehen, obwohl das doch längst nicht mehr in ist. Aber ich sage dir was: Ich trug Krawatte vor dem Preppy-Trend und wurde dafür beglotzt, ich trug Krawatte, als der Preppy-Trend wieder in war, und ich trage jetzt immer noch Krawatte, obwohl der Preppy-Trend Geschichte ist, und wenn der Preppy-Trend wieder der letzte Schrei sein wird, dann werde ich ich immer noch Krawatte tragen, weil es einfach mein Stil ist.
    (Vielleicht fühle ich mich irgendwann zu alt dafür …)

    Aber Lack finde ich allgemein sehr unpraktisch, weil man sofort jeden Kratzer sieht. Also ich würde prinzipiell kein Lackleder kaufen, aber wenn man das Risiko eingehen will …
    Sieht auf jeden Fall stylish aus.

    Oh Gott, das war jetzt wieder ein Roman …
    Ich hoffe, das wird nicht als Spam eingestuft …

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      von Blumenmuster-Verweigerin zu Blumenmuster-Verweigerin: Mein Mail mit Euren E-Mail-Adressen ist heute rausgegangen. Jetzt steht dem direkten Austausch mit Susanne nichts mehr im Wege 🙂 Viel Spaß dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Ich habe Susanne schon geschrieben. Vielen Dank noch mal fürs Vermitteln!

    Noch eine Blumenmuster-Verweigerin …
    Man fällt ja momentan schon fast auf, wenn man gar keine Blumenmuster trägt.
    Macht aber nix. Es gibt ja genug andere Muster, die nicht so verspielt sind. Und Blumenmuster lassen sich auch schwer kombinieren.

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