In 6 Schritten zur Business-Garderobe (Teil 2): Outfit-Varianten und Farbakzente

In Teil 2 zum Aufbau einer Business-Basisgarderobe addieren Sie weitere Kleidungsstücke in verschiedenen Materialien, Schnitten und in Akzentfarben.

In Teil 2 zum Aufbau einer Business-Basisgarderobe addieren Sie weitere Kleidungsstücke in verschiedenen Materialien, Schnitten und in Akzentfarben.

Wenn Sie zu den Frauen gehören, die morgens eine gefühlte Ewigkeit vor dem Kleiderschrank stehen, bis sie ihr passendes Büro-Outfit gefunden haben, ist diese Blog-Serie für Sie gemacht: Denn hier zeige ich Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihre ganz individuelle, hoch funktionale Basisgarderobe fürs Büro aufbauen.

Welche Vorteile das für Sie hat? In einer so genannten „Capsule Wardrobe“ passen alle Kleidungsstücke und Accessoires perfekt zusammen. Mit einem solchen Mode-Baukasten-System können Sie mit nur wenigen Stücken unzählige verschiedene Business-Outfits zusammenstellen. Das spart nicht nur viel Geld, sondern vermeidet auch Fehlkäufe. Letztendlich sorgt der systematische Aufbau Ihrer Business-Garderobe dafür, dass Sie in Ihrem Berufsleben stets passend und stilvoll gekleidet sind – und zwar ohne langes Nachdenken vor dem Kleiderschrank.

Im ersten Teil der Blogserie haben Sie die Grundlagen für Ihren eigenen Businessmode-Baukasten gelegt und ein erstes, neutrales Basis-Büro-Outfit zusammengestellt. Heute werden Sie in zwei weiteren Arbeitsschritten erfahren, wie Sie dieses Basis-Outfit mithilfe von Akzentfarben und zusätzlichen Büro-Basics variieren. Und wie Sie die richtige Anzahl der Kleidungsstücke festlegen, die Sie in Ihrem Business-Baukasten brauchen.

Unterstützung bekommen Sie – wie auch im ersten Teil – durch meine Blogger-Kolleginnen. Heute sind es Cla, Gaby und Stefanie, die ihre bisherigen Outfit-Ergebnisse zeigen. Viel Spaß damit!

Grundsätzliche Empfehlungen beim Hinzufügen von Kleidungsstücken in Ihren Business-Baukasten

Heute geht es um die Erweiterung Ihres Baukastens um weitere Kleidungsstücke, so dass Sie mit Ihrem Basis-Outfit weitere Outfit-Varianten kreieren können. Sie werden Ihrer Sammlung also weitere Oberteile, Unterteile und Topper hinzufügen, die zusammen mit Teilen ihres bestehenden Basis-Outfits neue Outfits ergeben. Um hierbei die richtige Auswahl zu treffen, ist es vorteilhaft, sich an bestimmte Empfehlungen zu halten. Nur so stellen Sie sicher, dass später auch alle Kleidungsstücke untereinander kombinierbar sind. Bedenken Sie die folgenden Details:

  • Jede Jacke oder Blazer – also jeder „Topper“ – sollte zu jedem vorhandenen Unterteil (Hose oder Rock) passen. 
  • Jedes Oberteil, also T-Shirt, Blusentop, Bluse, Pullover etc., sollte zu jedem Unterteil passen.
  • Jede Farbe des Baukastens muss zu jeder anderen Farbe passen.
  • Jedes hinzugefügte Kleidungsstück sollte sich von einem bereits vorhandenen Teil unterscheiden und zwar entweder in Schnitt, Farbe, Muster oder Material. Damit wird ihre Capsule flexibler.
  • Vorteilhaft ist es, wenn sich einzelne Kleidungsstücke auch für den Lagenlook eigenen und über oder unter anderen Stücken getragen werden können. So ergeben sich noch mehr Outfit-Varianten.
  • Beginnen Sie mit nur drei Basis- und Akzentfarben und ergänzen Sie weitere Farben nur bei Bedarf und vorsichtig, eine nach der anderen.
  • Je mehr unifarbene Kleidungsstücke Sie in Ihre Capsule aufnehmen, desto leichter ist die Kombination untereinander.
  • Vorteilhaft ist es, wenn Sie gemusterte Teile nur entweder bei Unterteilen oder bei Oberteilen oder bei Toppern einsetzen (mehr dazu im nächsten Beitrag dieser Blog-Serie).
  • Falls Sie mit ihrem Baukasten unterschiedliche berufliche Anlässe mit verschiedenen Eleganz- oder Förmlichkeits-Niveaus abdecken möchten, sollte sich das auch in den hinzugefügten Kleidungsstücken wiederspiegeln. Beispielsweise ergänzen Sie Ihre Baumwoll-Tops mit einer Seidenbluse, um bei Bedarf edlere Outfit-Varianten bilden zu können.
  • Beginnen Sie mit schlichten, klassischen Teilen und addieren Sie sehr modische, auffällige oder extremer geschnittene – und damit schwieriger zu kombinierende – Teile erst zum Schluss.

Mit diesen Empfehlungen sollte es Ihnen möglich sein, Ihrem Business-Baukasten sinnvoll zu erweitern.

Schritt 3: Legen Sie den Umfang Ihres Business-Mode-Baukastens fest!

Wenn Sie nun damit anfangen möchten, Ihrer Sammlung weitere Kleidungsstücke hinzuzufügen, sollten Sie noch eine Überlegung anstellen.

Wie viele Kleidungsstücke brauchen Sie in Ihrer Mini-Büro-Kollektion?

Sie sollten eine Vorstellung davon haben, wie viele Kleidungsstücke Sie überhaupt in Ihrer Business Capsule benötigen. Die Frage dazu lautet:

  • Wie viele Kleidungsstücke brauchen Sie in Ihrem Büro-Baukasten, um alle beruflichen Anlässe in einem festgelegten Zeitrahmen ausreichend abdecken zu können?

Konkret müssen Sie also klären, wie viele weitere Tops, Blazer, Hosen oder Röcke Sie Ihrer Mini-Büro-Kollektion hinzufügen müssen, um zur gewünschten Anzahl an unterschiedlichen Outfit-Varianten zu gelangen. Dabei hilft Ihnen das Grundprinzip des Baukasten-Systems, dass alle Unterteile mit allen Oberteilen und allen Toppern zusammenpassen müssen. Wenn Sie nämlich die Anzahl aller Unterteile mit der Anzahl aller Oberteile und der Anzahl aller Topper multiplizieren, erhalten Sie die Anzahl der Outfits, die Sie mit diesen Kleidungsstücken bilden können. Die Formel lautet:

Anzahl Unterteile x Anzahl Oberteile x Anzahl Topper
=
Anzahl Outfits

Dabei ist allerdings nicht berücksichtigt, dass Sie eventuell Kleidungsstücke im Lagenlook tragen können oder sich statt für die Kombination aus Unterteil mit Oberteil auch für ein Kleid entscheiden könnten. Kommt ein Kleid in den Baukasten hinzu, das Sie mit allen Toppern (beispielsweise einem Blazer oder einer Strickjacke) kombinieren können, dann gilt folgende Formel:

(Anzahl Unterteile x Anzahl Oberteile x Anzahl Topper)
+ (Anzahl Kleider x Anzahl Topper)
=
Anzahl Outfits

Beispiel

Wenn Sie also beispielsweise 1 Hose, 1 Rock, dazu 5 Oberteile, 1 Kleid und 2 Blazer in Ihre Sammlung aufnehmen, ergeben sich daraus (2 x 5 x 2) + (1 x 2) = 22 Outfits.

Damit würden Sie bereits über vier Büro-Wochen von Montag bis Freitag abdecken können – theoretisch. Denn eine weitere Überlegung darf dabei nicht außer Acht gelassen werden:

  • Wie oft müssen bzw. können Sie einzelne Kleidungsstücke reinigen oder waschen?

Wenn Sie Ihre Oberteile täglich wechseln und nur einmal am Wochenende waschen können, brauchen Sie mindestens 4 Oberteile und ein Kleid oder 5 Oberteile in Ihrem Baukasten – immer vorausgesetzt, Sie können Hose und Rock mehrmals tragen, bevor sie gereinigt werden müssen. Wenn Sie einen zweiten Baukasten für Büro-Outfits unterhalten (beispielsweise mit anderen Farben, anderen Silhouetten oder für andere Anlässe), könnten Sie sich abwechselnd von beiden Baukästen bedienen und so den gesteckten Zeitrahmen wesentlich erweitern. Die obige Berechnung kann also immer nur ein Anhaltspunkt sein, den Sie mit Ihren tatsächlichen, individuellen Gegebenheiten abgleichen müssen.

In einer Matrix können Sie den Aufbau Ihrer Business-Basisgarderobe gut überblicken.

In einer Matrix können Sie den Aufbau Ihrer Business-Basisgarderobe gut überblicken.

Welche Kategorien, Schnitte und farbliche Verteilung umfasst Ihre Capsule?

Um den nächsten Schritt ausführen zu können, müssen Sie ferner bereits einen Überblick über den grundsätzlichen Aufbau Ihrer Capsule haben. Viele der Antworten hierzu haben Sie bereits in Schritt 1 bis 3 der Anleitung erarbeitet oder zumindest Hinweise dazu erhalten. Jetzt geht es um die Konkretisierung Ihrer Capsule-Zusammensetzung. Fragen dazu sind:

  • Welche Bekleidungs-Kategorien wollen Sie grundsätzlich aufnehmen? Mit welchen Kleidungsstücken ließe sich Ihr Basis-Outfit besonders gut variieren oder ergänzen? (Hinweise dazu haben Sie bereits im ersten Teil der Blogserie erarbeitet, als es um Ihre Vorlieben, die Kleiderordnung und die typischen Anlässe in Ihrem Berufsalltag ging. Ausgangspunkt ist immer Ihr Basis-Outfit aus Schritt 2.)
  • Wie viele Kleidungsstücke der einzelnen Kategorie – Unterteile, Oberteile, Topper oder Kleider – nehmen Sie insgesamt auf? (Das haben Sie sich in Schritt 3 überlegt.)
  • Welche Schnitte sind bei den einzelnen Kategorien passend und vorteilhaft für Sie? (Ihre Lieblings-Silhouetten hatten Sie in Schritt 1 festgelegt.)
  • Wo bzw. in welcher Bekleidungs-Kategorie werden Sie helle Farben, Akzentfarben oder Muster vor allem tragen? (Dies hatten Sie sich in Schritt 1 bereits grundsätzlich überlegt.)
  • Wie viele der Kleidungsstücke sollten in neutralen, wie viele in Akzentfarben gehalten sein?
  • Wie viele dieser Kleidungsstücke sollten unifarben, wie viele gemustert sein?

Sie können den Aufbau Ihrer Capsule Wardorbe in einer Matrix festhalten. Das ist eine Tabelle, in deren Zeilen Sie die unterschiedlichen Kategorien an Kleidungsstücken in Ihrem Outfit eintragen, also beispielsweise eine Zeile für Hosen oder Röcke, eine Zeile für Blusen oder Tops und eine Zeile für Blazer oder Jacken. In den Spalten notieren Sie sich die unterschiedlichen Varianten der Kleidungsstücke, wie Schnitte, Farben, Materialien oder Muster. So haben Sie einen guten Überblick und – ganz wichtig – können Lücken auf den ersten Blick erkennen.

Schritt 4: Addieren Sie alternative Schnitte und eine Akzentfarbe zu Ihrem Basis-Outfit!

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, wie Ihr Baukasten grundsätzlich aufgebaut ist, entscheiden Sie sich nun für eine oder mehrere der folgenden Stücke, die Sie zusätzlich aufnehmen. Gehen Sie dabei Stück für Stück vor. Beschränken Sie sich in diesem ersten Erweiterungs-Schritt ausschließlich auf unifarbene Exemplare in neutralen oder Akzentfarben!

Mit zwei weiteren Oberteilen und einem weiteren Blazer ergeben sich aus dem Basis-Business-Outfit bereits 6 verschiedene Büro-Outfits.

Mit zwei weiteren Oberteilen und einem weiteren Blazer ergeben sich aus dem Basis-Business-Outfit bereits 6 verschiedene Büro-Outfits.

Addieren Sie weitere zwei bis drei einfarbige Oberteile, die zu Ihrem Basis-Unterteil und zu Ihrem Basis-Topper passen!

  • Welche weiteren Blusen, Blusenshirts, T-Shirts oder dünne Pullover (zum Darunterziehen) könnten zu Ihrer Hose oder zu Ihrem Rock kombiniert und mit Ihrem Basis-Topper ergänzt werden?
  • Wie sollten diese geschnitten sein und aus welchen Materialien könnten sie bestehen?
  • Sollten diese eine neutrale Farbe oder eine Akzentfarbe aufweisen?

Addieren Sie ein bis zwei weitere, unifarbene „Topper“ für Ihre Ober-Unterteil-Kombinationen!

  • Welche Blazer, Strickjacken, City-Jacken, Westen oder Pullover (zum Darüberziehen) passen zu Ihren bisherigen Kombinationen?
Ergänzen Sie nur ein weiteres Unterteil zu Ihrer Business-Basisgarderobe - beispielsweise einen Rock -, verdoppeln Sie Ihre Büro-Outfits auf nun insgesamt 12 Varianten.

Ergänzen Sie nur ein weiteres Unterteil zu Ihrer Business-Basisgarderobe – beispielsweise einen Rock -, verdoppeln Sie Ihre Büro-Outfits auf nun insgesamt 12 Varianten.

Addieren Sie ein oder zwei weitere Unterteile!

  • Welche weitere Hosen oder Röcke wollen Sie hinzufügen, die zu allen ausgewählten Oberteilen und Toppern passen?

Es hängt von Ihren Vorlieben und Ihrer Figur ab, ob Sie in diesem Schritt mehr Kleidungsstücke in Akzentfarben hinzufügen oder sich lieber im neutralen Farbspektrum bedienen. Auch sollten Sie die hellen Farben vornehmlich an schlanken Stellen Ihrer Figur platzieren und Akzente an besonders schönen Körperzonen setzen.

Ergänzen Sie Ihre Outfit-Varianten mit weiteren Schuhen oder Accessoires!

Ein weiteres Paar Schuhe, eine weitere Handtasche in Akzentfarbe und eine Statement-Kette (nicht im Bild) erweitern Ihre Business-Basisgarderobe sinnvoll.

Ein weiteres Paar Schuhe, eine weitere Handtasche in Akzentfarbe und eine Statement-Kette (nicht im Bild) erweitern Ihre Business-Basisgarderobe sinnvoll.

  • Brauchen Sie für Ihre Ergänzungen weitere Schuhe, Gürtel oder andere Accessoires, ohne die Ihre neuen Outfit-Varianten nicht funktionieren?
  • Können Sie mit einigen wenigen, weiteren Schmuckstücken oder Accessoires die Variationsmöglichkeiten Ihrer Capsule erweitern?

Oft ist es notwendig, dass Sie beispielsweise für Hosen und Röcke unterschiedliche Schuh-Kategorien einsetzen. Idealerweise passen aber alle Schuhformen zu allen Outfit-Varianten. Zudem könnten Sie mit unterschiedlichen Halsketten, Gürteln oder Tüchern experimentieren, um weitere Outfit-Varianten zu kreieren.

Beispiel

Meine Unterteile

Zusätzlich zur gerade geschnittenen schwarzen Bügelfaltenhose addiere ich einen schwarzen Bleistiftrock als neutrale Unterteil-Variante = 2 Unterteile.

Meine Oberteile

Zusätzlich zur weißen Bluse addiere ich eine schwarze Hemdbluse und ein beerenfarbenes, drapiertes Jersey-Wickel-Top = 3 Tops.

Meine Topper

Zusätzlich zum schwarzen Blazer addiere ich einen beerenfarbenen Blazer = 2 Jacken.

Meine Schuhe und Accessoires

Zusätzlich zu den Brogues, der schwarzen Handtasche, dem schwarzen Gürtel und meinem Basis-Schmuck-Set addiere ich Booties mit spitzer Kappe und kleinem Stempel-Absatz sowie eine lange Kette in Weißgold und eine beerenfarbene Ladybag = 2 Paar Schuhe + 2 Taschen + 1 Gürtel + Schmuck-Set + Statement-Kette.

Fazit und Ergebnis des zweiten Teils

Sie haben jetzt einen Plan davon, wie Ihre Mini-Büro-Kollektion insgesamt strukturiert sein sollte. Auch haben Sie schon eine mehr oder weniger umfassende Sammlung erstellt, mit der Sie bereits einige Varianten Ihres Basis-Outfits herstellen können. Ihre Business Capsule ist in diesem ersten Erweiterungs-Schritt immer noch einfarbig. Jedoch haben Sie zusätzlich zu Ihren neutralen Farben eine Akzentfarbe eingeführt. Und Sie haben weitere Schnitte, Materialien und Accessoires integriert, die Ihnen ein Mehr an Flexibilität in Ihrer Business-Basisgarderobe verschaffen.

Vielleicht haben Sie an diesem Punkt auch bereits festgestellt, dass Sie Schwierigkeiten haben, eine kleine Mini-Büro-Kollektion zusammen zu tragen. Dies könnte beispielsweise daran liegen,…

  • … dass Ihr Kleiderschrank so heterogen ist und zu viele Stücke enthält, die nicht zusammen passen.
  • … dass Ihnen wichtige Kleidungsstücke als Basis fehlen – in welcher Kategorie, mit welchem Schnitt, in welcher Farbe?
  • … dass Sie zu viele neutrale Basics haben und zu wenige akzentuierende Highlights.
  • … dass Sie zu viele gleiche oder ähnliche Kleidungsstücke besitzen und nicht genug variieren können.

Meine Empfehlung an Sie lautet: Sie sollten jetzt auf jeden Fall ergründen, woran es liegt, dass Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Mode-Baukasten systematisch aufzubauen. Dies könnte nämlich auf ein grundsätzliches Problem Ihrer Garderobe hindeuten und sogar der Hauptgrund sein, der Sie von Ihrem perfekten Kleiderschrank abhält.

Aber noch ist Ihr Business-Baukasten nicht fertig. Dazu fehlen ihm noch die Highlights, der stilistische Pepp und ein paar Extras zur Abrundung. Darum geht es im nächsten Beitrag. Ich würde mich freuen, wenn Sie dabei bleiben!

Darüber hinaus bin ich natürlich wie immer neugierig, wie Ihr bisheriges Ergebnis aussieht. Wenn Sie Lust dazu haben: Erzählen Sie doch einfach kurz, wie es Ihnen bisher bei der Umsetzung der Schritte drei und vier ergangen ist!

Die Blog-Serie „In 6 Schritten zur Business-Garderobe“ besteht aus drei Teilen:

 

37 Kommentare

  1. Hallo Stephanie,

    vielen Dank für den tollen 2. Teil der Reihe! Wenn man seine Garderobe so durchdacht aufbaut, ist es ein Kinderspiel sich morgens gut anzuziehen.

    Beste Grüsse und noch einen schönen (hoffentlich auch) sonnigen Sonntag, Käthe
    Nicht 75B

    • Modeflüsterin

      Liebe Käthe,

      ja, ich finde auch, dass so eine systematische Vorgehensweise das Leben wirklich erleichtert. Und man muss dabei nicht auf Chic verzichten 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie, eine tolle Idee… dieser Baukasten. Ich bin zwar in der glücklichen Lage, dass ich im Büro keinen Dresscode zu beachten habe – finde Deine Tipps aber auch sehr universell einsetzbar. Ich denke es macht immer Sinn, wenn viele Teile im eigenen Kleiderschrank zusammenpassen. Deine Blazer-Auswahl finde ich übrigens durch die Bank sehr verlockend… 🙂 Hab noch einen schönen Sonntag, lieber Gruß – Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      das Prinzip lässt sich tatsächlich auf die Kleidung in allen Lebensbereichen übertragen. Allerdings gibt es auch Mode-Typen, die sich lieber spontan im Kleiderschrank bedienen – wenn man die Zeit und das kreative Gespür dafür hat, ist das natürlich auch eine Alternative. Ich wette jetzt einfach mal, dass Du zu diesen spontanen, spielerischen Typen gehörst… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Brigitte

    Liebe Stephanie, ich bin seit einiger Zeit eine stille und vergnügte Leserin, auch mir versüßt du den Sonntag, respektive den Montag-Morgen. Wenn ich mir einen Business-Baukasten zusammenstelle – z.B. für Reisen – beginne ich immer mit einem schwarzen oder anthrazitgrauen Hosenanzug. All das, was du bisher beschrieben hast, ist ganz in meinem Sinn: Ich bin gespannt auf die Prise Leo – auch dass, eine Komponente meiner Garderobe. (Ich mochte auch deinen Artikel über die Farbe Grau – ich habe ein Faible für Grau – das puscht eine äußerlich sehr weiblich anmutende Person etwas runter, gibt Kontur und genau die Distanz, die ich als nicht Vollzeit-Extrovertierte benötige, um mich wohl zu fühlen.)
    Mit herzlichen Grüßen deine Schwester im Geiste
    Brigitte

    • Modeflüsterin

      Liebe Brigitte (oder sollte ich sagen: Schwester im Geiste?),

      das klingt wirklich nach sehr ähnlichen Vorlieben. Besonders interessant finde ich, was Du zur Farbe Grau sagst. Das ist tatsächlich ein Effekt von Grau: Man kann einen sexy Stil mit Grau schnell seriös und reduzierter wirken lassen. Grau verpackte Kurven á la Marilyn wirken weniger aufdringlich. Das ist eine schöne Ergänzung, die sicherlich viele Leserinnen hier interessant finden. Danke dafür!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Hallo Stephanie,
    einfach wunderbar!
    Leider habe ich bisher schon in Stufe 1 den Fehler gemacht, nicht genau zu überlegen, welcher Stil in meinem Büro vorherrscht. So trug ich zwar ein Lieblingskleid mit Strickjäckchen und Booties, war aber komplett „overdressed“, was meinen Chef in milde Panik und die Kolleginnen in höchste Alarmbereitschaft versetzte…..
    Es macht also wirklich Sinn, sich mit den einzelnen Punkten Deines Plans auseinanderzusetzen.
    Danke – es macht wie immer sehr großen Spaß, Deinen Blog zu lesen.
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Modeflüsterin

      Liebe Birgit,

      das freut mich, dass ich den richtigen Input geben kann! Die richtige, adäquate Business-Kleidung hat so ihre Tücken und es ist wirklich nicht immer leicht, sich passend zu allen Büro-Umfeldern anzuziehen. Aber mit ein paar Beobachtungen und Vorüberlegungen ist es machbar. Dann wünsche ich Dir noch gutes Gelingen und viele Ideen für Deine Büro-Outfits, mit denen Du gerade so viel aus der Menge heraus stichst, dass Du positiv auffällst!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, Patrizia! Freut mich sehr!
      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Violetta

    Hallo liebe Stephanie!
    Nun haben Sie mich mit Ihren tollen Beitrag ganz verrückt und neugierig gemacht.
    Tatsächlich trage ich heute ein richtiges Business-Outfit: mit einem dunkelblauen Blazer; dazu nicht ganz korrekt: eine dunkelblaue NYDJeans und ein tolles Top von Eve in Paradise, aus einem dunklen petrolgrauen Baumwoll-Seide-Mischgewebe, das durch eingewebte Metallfäden sehr edel wirkt. Dazu eine silberne Handtasche ( Prouenza Schouler) und Ankle-Boots in Dunkelblau. Als Akzentfarbe trage ich eine mauvefarbene ins Pink-Violett gehende Ansteckblume und einen passenden Seidenschal.
    Ich fühle mich heute richtig schick und zugleich seriös gekleidet.
    [Anmerkung: Der Link funktioniert leider nicht: http://www.polyvore.com/cgi/set?.locale=de&id=151886317]
    Danke für Ihre tollen Anregungen. Ich freue mich jetzt schon auf den 3. Teil…..
    Liebe Grüße
    Violetta

    • Modeflüsterin

      Liebe Violetta,

      dass ich Ihnen so viele Anregungen geben kann, finde ich wunderbar! Danke für Ihre immer so begeisterten Rückmeldungen! Dass Sie ein gutes Farbengespür haben, sieht man auch an Ihren Collage-Boards. Diese sind immer sehr harmonisch und das aktuelle Board zeigt, dass sogar Petrol und Mauve-Pink-Violett zusammen mit Dunkelblau ein tolle Komposition ergeben. Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Nein! Habe ihn nur aus dem Spam-Filter gefischt… – der Link darin war wahrscheinlich der Übeltäter 😉
      LG Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,

    in meinem beruflichen Umfeld gibt es ja auch keinen wirklichen Dresscode – aber dennoch habe ich ein paar „offiziellere“ Stücke im Schrank, mit denen ich ich dann ganz korrekt angezogen sein könnte, die ich aber auch lässig kombinieren kann (gerade heute – schmale anthrazitfarbene Anzughose mit flachen, spitzen Booties und klassischer weißer Hemdbluse, allerdings gekrempelt und im Half-Tuck). Intuitiv habe ich so einen kleinen Baukasten (auch für meine restliche Garderobe, weil ich meist hochwertige Jacken und Mäntel kaufe, deshalb nicht so viele davon habe und alles irgendwie zusammen passen muss). Sehr gespannt bin ich auf den letzten Teil – den ich dann später nachlesen muss, ich darf jetzt erstmal meine Sommerkleidchen einpacken 🙂

    Liebe Grüße, Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      hach! Sommerkleidchen! Das klingt nach Sommer, Strand und Sonne! Ich wünsche einen wundervollen Urlaub!
      Ich stimme Dir absolut zu, dass sich das modische Baukastensystem hervorragend dazu eignet, gerade aus hochwertigen Stücken den maximalen Nutzen herauszuholen. Und beim häufigen Tragen stimmt dann auch wieder die Kosten-Nutzen-Rechnung – also die Mode-Mathematik 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Violetta,

      ich freue mich immer, wenn Frauen so viel Spaß an und mit Mode haben! Nur läufst Du mit vielen Links im Beitrag immer Gefahr, in meinem Spam-Ordner hängen zu bleiben… Das kann ich leider nicht verhindern.
      Und vielleicht an dieser Stelle noch eine kleine, sehr wohlmeinende und liebevolle Anmerkung: Das Internet mit seinen Mode-Collage-Möglichkeiten ist eine tolle Spielwiese für kreative Menschen und man kann dort viele Inspirationen sammeln. Ich finde es aber wichtig, dass Du nicht nur virtuell neue Outfits zusammenstellst, sondern Dich auch ganz konkret um Deine reale Garderobe kümmerst. Ich weiß ja nicht, ob Dein virtueller Kleiderschrank und Dein realer sich sehr ähnlich sind. Aber ich würde mich für Dich freuen, wenn Du möglichst viel aus Deiner kreativen Internetwelt auch in Deine tägliche, reale Lebenswelt übersetzen könntest. Und es nicht bei den Kleider-Träumen bleibt… Wie gesagt: nur so ein Gedanke am Rande 🙂

      Liebe Grüße von einer ebenfalls mit vielen Kleider-Träumen gesegneten
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie!
        Ich benutze die Polyvore Platform eigentlich hauptsächlich dafür, um meine tatsächlichen Outfits zu dokumentieren bzw. Kombinationsmöglicheiten auszuprobieren.
        Wenn ich ein bißchen mutiger wäre, würe ich auch Fotos machen und in einem BLog veröffentlichen.
        LG
        V

        • Modeflüsterin

          Liebe Violetta,

          das beruhigt mich sehr!!! Dann finde ich Deine Outfit-Collagen gleich noch viel toller 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie!

    Vielen Dank für all die tollen Tipps. Seit 2 Monaten beschäftige ich mich mit nahezu jeden Tag mit meiner Basisgarderobe. Inzwischen habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet, stark dezimiert, nur mehr Teile die wirklich zu meinem Farbtyp passen und mir auch wirklich stehen, behalten. Die Serie Business-Garderobe passt hervorragend in mein Vorhaben. Dankeschön!

    Allerdings hab ich jetzt größere Probleme mit der Umsetzbarkeit: Ich bin laut Farbberatung ein tiefer Herbsttyp mit dunkelbraunen Haaren und eine Y-Figur mit H-Tendenz (also breites Kreuz aber flacher Busen). Außerdem arbeite ich in einer Bank als Kundenbetreuerin. Wie stelle ich am besten eine Basisgarderobe zusammen, ohne die typischen Bankfarben schwarz, blau und grau? Noch dazu, da mir bei meinem Figurtyp dunkle Oberteile besser stehen? Hast du einen Tipp für mich? Ich wäre dir wirklich sehr dankbar.

    Liebe Grüße, Katrin

    • Modeflüsterin

      Liebe Katrin,

      das ist wunderbar, dass Du Dich dazu entschlossen hast, nur noch Kleidungsstücke zu besitzen, die Dir wirklich gut stehen! Und ich freue mich, wenn ich Dir dabei ein bisschen helfen konnte.
      Zu Deiner Frage: Als Herbsttyp kannst Du ganz toll viele Braun- und Camel-Töne tragen, aber auch ein etwas gedämpfteres Marineblau sieht an Herbsttypen meist toll aus. Dazu kommen viele Olivgrün-Nuancen, die sich ebenfalls als Basisfarben eigenen. Du hast also auch viele Möglichkeiten. Im konservativen Business-Umfeld liegst Du immer richtig, dass Du eine dunkle Basisfarbe wählst und dazu recht helle Akzente setzt. Das kannst Du als Y/H-Typ auch am Oberkörper machen, beispielsweise bei Blusen und Tops, solange Du darüber einen Blazer mit einer dunkleren Farbe trägst. So entsteht in der Mitte des Oberkörpers zwar eine helle Farbsäule, aber die äußere Silhouette wird ausgeblendet.

      Grundsätzlich ist die Helligkeit von Farben immer relativ zur benachbarten Farbe zu sehen. Hast Du beispielsweise eine helle, cremefarbene Bluse an und trägst dazu einen Blazer in Camel, erscheint das Camel dunkler und erledigt damit seinen „Job“, die äußere Kontur weniger in den Blickpunkt zu rücken. Trägst Du aber einen camelfarbenen Pullover zu einer dunkelbraunen Hose, dann ist das Camel die hellste Farbe und lenkt den Blick nach oben. Du hast also auch hierbei ganz viele Möglichkeiten, die zu Dir passenden Farben auf Deinem Körper zu verteilen. Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Danke, liebe Stephanie!

        Das macht mir enorm Mut, schwarz und grau wegzulassen und braun und dunkegrün einmal auszuprobieren. Ich habe mir heute Nachmittag Zeit genommen, um meine verbliebenen Teile in verschiedenen Variationen miteinander zu kombinieren und zu fotografieren. Meine Blusen sind alle in verschiedenen Lachs-Tönen bzw. kirschrot und bordeaux. Die Hosen sind allesamt dunkelblau und schwarz. Ich habe auf jeden Fall einige brauchbare Varianten, doch auch einige Teile, die mir noch fehlen. Mal sehen, wie sich Dunkelbraun und Dunkelgrün anfühlen. Der Tipp, die Hose heller als das einteilige Oberteil zu wählen ist auch super, Danke!

        Danke, für die schnelle Antwort und
        liebe Grüße, Katrin

  8. Oh das ist bisher mein Lieblingsaspekt an dem Thema-Farbakzente, weil ich doch so in meine roten Taschen verliebt bin (bitte um Nachsicht liebe Stephanie:)) Vor allem kann ich nur unterstreichen, was du gesagt hast nämlich mit Acc Akzente zu setzen. Z.B. mag ich Leo sehr gern, aber steht mir zu nah am Gesicht nicht so sehr. Also macht mich nun ein Leogürtel glücklich. Liebe Grüße in die Nachbarschaft von Sabina |
    http://oceanbluestyle.blogspot.de/2014/06/elegance-navy-zara-blazer-red-stripes.html

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      eine rote Tasche ist immer ein toller Akzent und kann vielen Outfits den entscheidenden Pep geben. Und Du hast natürlich Recht, dass auffällige Akzente im Business-Leben mit Bedacht und an der richtigen Stelle gesetzt werden sollten. Mit einem Leo-Gürtel kann man aber sicherlich nichts falsch machen :-))

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. chehrazed

    Hallo Stephanie, ich verfolge erst seit 3 Monaten deinen Blog und ich muss sagen TOP! IMMER WEITER SO

    • Modeflüsterin

      Lieben Dank, chehrazed, für dieses begeisterte Feedback!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Modeflüsterin!

    Dieser Beitrag ist wieder eine Offenbarung für mich.
    Ich mußte feststellen, daß ich

    1. überhaupt keine Basisgarderobe habe (Standardblazer fehlt, Standard-Oberteil fehlt, Standard-Winterschuhe fehlen),

    2. fast nur Teile besitze, die sich vom Stil her nicht miteinander kombinieren lassen,

    3. zu viele Sachen in auffälligen, inkompatiblen Farben sammele (Blau, Türkis, Flaschengrün, Violett, Magenta),

    4. meinen Schrank mit zahlreichen Kleidungsstücken fülle, die mir nicht stehen und die ich daher fast nie anziehe.

    Jetzt verstehe ich auch, wieso ich immer ewig brauche, um mich einzukleiden und oft dreimal alles an- und wieder ausziehe, weil es mir nicht gefällt …
    Also vielen Dank für die tollen Anregungen!

    Ich bin gleich losgezogen und kaufte mir eine neue hellgraue Strickjacke zu meinem Basisbleistiftrock in Schwarz.
    In der nächsten Woche habe ich das Ganze mit violettem Kurzpulli, violettem Seidenschal mit weißen Punkten, schwarzem Hut, schwarzen Strumpfhosen und Pumps kombiniert und damit reihenweise Komplimente und neidische Blicke eingesammelt.
    Prima!

    Geben Sie mir doch bitte noch einen Rat, welche Basis-Winterschuhe ich zum Bleistiftrock kombinieren könnte als A-Typ.
    Lange Stiefel stehen mir nicht und auch meine Lieblingskurzstiefel sehen damit irgendwie nicht gut aus. Ich wirke da noch kurzbeiniger. Die kann ich nur zum Minirock tragen.
    Zum Glück wird es jetzt wärmer, aber der nächste Winter kommt bestimmt …
    Erbitte Hilfe!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      das klingt ja fantastisch! Ich freue mich, dass Sie so viele Komplimente für Ihren neuen Look bekommen haben!
      Ich kann aber gar nicht verstehen, warum Ihnen keine kniehohen Stiefel stehen… Das müsste ich live sehen, um mir eine Meinung bilden zu können.
      Grundsätzlich können auch A-Figurtypen kniehohe Stiefel tragen, wenn diese ganz schlicht gehalten sind und in der Farbe von Strumpfhose und Rock bleiben. Ein kleiner Absatz ist auch immer zu empfehlen. Das Gleiche gilt auch für Ankle Boots: schlicht, kleiner Blockabsatz oder etwas breiterer anders geformter Absatz und farblich nicht vom Bein abgesetzt geht eigentlich immer.

      Das wären auch die beiden Schuhformen, die ich im Winter zum Rock empfehlen würde. Manchmal gibt es auch Pumps, die aussehen, wie Loafer – nur mit Blockabsatz -, die es teilweise sogar in gefütterter Version gibt. Aber derzeit sind solche Schuhe wohl eher weniger in den Geschäften zu finden.

      Falls Sie dazu oder zu weiteren Outfit-Fragen einen fachlichen Rat brauchen, empfehle ich Ihnen, den nächsten Beitrag hier abzuwarten. Vielleicht ist da eine Option für Sie dabei…

      Bis dahin sende ich herzliche Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Mode-Legasthenie

    Verehrte Modeflüsterin Stephanie,

    Da Sie mit dem Thema „Capsule Wardrobe“ bei mir genau ins Schwarze getroffen haben, möchte ich mich gern noch einmal äußern, bevor morgen hoffentlich der dritte Teil erscheint.
    Ich habe mich bereits in den vergangenen Monaten mit dem Thema beschäftigt und musste mir aus englischsprachigen Blogs mühselig zusammensuchen, was Sie hier in brillanter Klarheit am Beispiel des Businesslooks so eingängig darstellen. Das Problem mit so einer Kapsel besteht meiner Meinung nach darin, dass man sich entscheiden und einschränken muss. Die auftretenden Schwierigkeiten haben Sie genau richtig beschrieben. Bei mir sah es so aus: zu viele verschiedene Farben, viele Muster, wenig neutralfarbige Basics. Dann gab es Sachen, die zwar farblich zusammenpassten, aber vom Schnitt oder Stil nicht. Ich glaube, dass es für Menschen, die ihrem modischen Selbst sicherer sind, eine einfachere Angelegenheit ist, so eine Minigarderobe zusammenzustellen, es ist eine Aufgabe für Fortgeschrittene. Trotzdem bin ich mit meiner eigenen Entwicklung schon zufriedener, durch Ausmisten und einzelne, gezielte Zukäufe in neutralen Farben hat sich das anfängliche Chaos schon etwas gelichtet. Ich werde für die verschieden Bereiche meines Lebens mehrere kleine Kapseln anlegen, die aber auch miteinander kompatibel sein sollen. Vielen Dank, dass Sie sich auf Ihre unnachahmliche Art des Themas angenommen haben und ich freue mich schon jetzt auf morgen…

    Viele Grüße
    Maria mit der Modelegasthenie

    • Modeflüsterin

      Liebe Maria,

      ganz lieben Dank für Ihre so positive Rückmeldung! Ich freue mich so, dass Sie das Thema so begeistert und ich etwas zur Klarheit beitragen konnte.
      Es ist tatsächlich eine kleine Disziplinsache, sich an der Kombinierbarkeit der Kleidungsstücke zu orientieren. Aber – wie Sie das ganz richtig für sich selbst umsetzen – man kann mehrere kleine Capsules planen und somit doch wieder verschiedene Silhouetten, Farb-Kombis oder Stile einbeziehen.
      Und dann gibt es noch immer die Möglichkeit, sich eine Art Uniform zuzulegen, die man nur minimal variiert. Darauf gehe ich im Teil 3 der Blogserie noch kurz ein. Das ist für alle Frauen geeignet, die auf Nummer sicher gehen wollen – oder wie Sie so schön sagen: die noch nicht ganz so Fortgeschrittenen 😉

      Dann bin ich mal gespannt, wie Sie den 3. Teil für sich umsetzen und freue mich immer auf Ihren Fortschrittsbericht.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Maria,

    Ihnen geht es wohl so ähnlich wie mir.
    Nur dass ich das große Ausmisten noch vor mir habe …
    (Dabei hatte ich letztes Jahr schon einmal ausgemistet, aber das war vor der Entdeckung der Modeflüsterin, also unzureichend.)
    Ich drücke mich noch etwas, weil das doch eine ziemliche Mammutaufgabe ist, alles durchzuprobieren …

    Liebe Stephanie,

    ich las bereits in einem anderen Ihrer Beiträge, dass dem A-Typ kniehohe Stiefel stehen, aber bei mir funktioniert das irgendwie nicht. Meine Stiefel sind schwarz und an sich schlicht.
    Vielleicht liegt es daran, dass sie nur einen kleinen Absatz haben?
    Oder an den drei Silber-Schnallen an der Wade?
    Kann ich Ihnen ein Photo senden?

    Meine kurzen Stiefel haben einen mittelhohen Absatz und sind am Knöchel etwas weiter. Ich nehme an, dass das der Grund ist, wieso die nicht zum Bleistiftrock passen.
    Ankle-Boots sind wahrscheinlich besser …

    Und dann besitze ich noch ein paar schwarze, kurze Schnürstiefel, die eng am Bein anliegen und eher leicht aussehen (also ohne dicke Sohle und so weiter). Aber auch die passen nur zu Miniröcken oder Hosen.

    Ich bin ratlos.

    Beste Grüße!

    Silva

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      an dieser Stelle sind wir leider an den Grenzen eines Modeblogs angekommen – so leid mir das tut! Dass bei Ihnen die unterschiedlichen Stiefel nicht passen, dafür kann an ganz viele unterschiedliche Ursachen geben – beispielsweise die dekorativen Elemente (Schnallen an den Waden würde ich beim A-Typ vermeiden!), dem Schnitt oder auch einfach daran, dass der Stil der Schuhe nicht passt. Das wäre wirklich einmal eine Frage an eine versierte Stilberaterin. Aber vielleicht kann Ihnen dabei mein nächster Beitrag vom kommenden Sonntag helfen… Ich hoffe es sehr! Können Sie sich noch ein wenig gedulden?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Im Winter kann es Sinn machen, einfach Schuhe zum umziehen mitzunehmen. Ich trage bevorzugt Röcke und Kleider und bei kalten Temperaturen und Schneematch funktionieren natürlich keine besonders eleganten Schuhe dazu. Also einfach die Pumps in die Handtasche packen und drinnen umziehen. Ein einfacher Trick, aber vielen wohl tatsächlich nicht bekannt, habe schon öfter Frauen mit Abendkleid und Sandalen durch den Schnee stapfen sehen…

    • Modeflüsterin

      Liebe Liz,

      herzlichen Dank für diese sinnvolle Ergänzung!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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