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In 6 Schritten zur Business-Garderobe (Teil 1): Ihr Basis-Outfit

Ein passendes Büro-Outfit können Sie viel schneller kombinieren, wenn Sie Ihre Business-Garderobe im Baukasten-System aufbauen.

Ein passendes Büro-Outfit können Sie viel schneller kombinieren, wenn Sie Ihre Business-Garderobe im Baukasten-System aufbauen.

Wie lange stehen Sie eigentlich morgens vor dem Kleiderschrank und überlegen, was Sie anziehen sollen, bevor Sie ins Büro gehen? Wenn Sie mehr als fünf Minuten benötigen, um ein Business-Outfit zusammenzustellen, dann sind die folgenden Mode-Tipps für Sie gemacht. Denn heute und in den nächsten beiden Wochen werde ich Ihnen Schritt für Schritt dabei helfen, eine funktionierende Basisgarderobe fürs Büro aufzubauen.

Dazu müssen Sie wissen: Was einen gefüllten Kleiderschrank von einer perfekten Business-Garderobe unterscheidet, ist ein gut durchdachtes Baukasten-System. Vielleicht haben Sie schon einmal den Begriff der „Capsule Wardrobe“ gehört. Damit wird eine Art Mini-Kollektion beschrieben, die für einen bestimmten Anlass zusammengestellt wird und bei der alle Kleidungsstücke sowie Accessoires zusammenpassen, so dass sie untereinander austauschbar sind. So entsteht aus nur wenigen Kleidungsstücken eine Vielzahl an unterschiedlichen Büro-Outfits. Wenn Ihnen in Ihrem Kleiderschrank noch so ein System fehlt, dann machen Sie doch einfach mit! Hier erfahren Sie alles, was Sie dazu brauchen: die Grundlagen, eine Anleitung sowie Beispiele. So gelangen Sie ganz einfach zu Ihrem eigenen Mini-Businessmode-Baukasten.

Blogger-Aktion: Machen Sie mit und zeigen Sie Ihre ganz individuelle Mini-Business-Garderobe!

Damit Sie beim Aufbau Ihrer Mini-Büro-Kollektion nicht ganz alleine sind, habe ich für Sie Unterstützung geholt: Die Bloggerinnen Annette von Lady of Style, Cla von Glam Up Your Lifestyle, Gaby von Stylish Salat und Stefanie von Sea of Teal – allesamt echte Businessfrauen – werden parallel zu diesen Beiträgen auf ihren Blogs ihre eigenen Büro-Outfit-Varianten zusammenstellen. Den Anfang machen heute Gaby und Stefanie, die heute ihre neutralen Basis-Outfits fürs Büro vorstellen.

Selbstverständlich können sich auch weitere Bloggerinnen gerne an der Aktion beteiligen. Wenn Sie auch eine Businessfrau sind und die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur „Business Capsule“ gerne auf Ihrem eigenen Blog mitmachen möchten, senden Sie mir einfach in den Kommentaren einen Link zu Ihren Blogbeiträgen! Ich freue mich auf Ihre Beispiele!

Warum ist ein Baukasten-System für Ihre Büro-Garderobe sinnvoll?

Wenn Sie Ihre Business-Garderobe systematisch aufbauen, hat dies gleich mehrere Vorteile:

  • Sie benötigen viel weniger Kleidungsstücke, um mehr unterschiedliche Looks zu generieren. Ihre Garderobe wird viel variabler, vielseitiger.
  • Sie benötigen weniger Geld, um immer bestens angezogen zu sein.
  • Sie müssen nur einmal, beim Aufbau der Capsule Wardrobe, darüber nachdenken, was Ihnen steht und was zusammenpasst – und können dann monatelang davon profitieren.
  • Sie brauchen nur wenige Minuten, um morgens ein passendes Outfit fürs Büro auszuwählen.
  • Sie erkennen klar die Lücken in Ihrem Kleiderschrank und wissen, welche Kleidungsstücke oder Accessoires Ihnen für Ihre perfekte Basisgarderobe noch fehlen.
  • Sie können gezielt nach den fehlenden Bausteinen für Ihre Mini-Kollektion suchen und vermeiden so Fehlkäufe oder Spontankäufe.

Voraussetzung für einen funktionierenden Garderoben-Baukasten ist jedoch, dass Sie Ihre „Business Capsule“ genau auf Ihre beruflichen Anforderungen, auf Ihren Lebensstil, auf die Jahreszeit und natürlich auf Ihre modischen Vorlieben ausrichten. So ist es durchaus üblich, mehrere Business-Baukästen zusammen zu stellen, beispielsweise…

  • für Sommer, Winter und die Übergangszeit;
  • für den normalen Büro-Alltag und für elegantere Business-Anlässe
  • für lässigere oder formellere Büro-Umfelder; 
  • für Hosen-, Rock oder Kleider-Liebhaberinnen;
  • für unterschiedliche Outfit-Silhouetten oder Farb-Kombinationen.

In einem ersten Schritt zum individuellen Baukasten-System sollten Sie daher diese Grundlagen für Ihre zu erstellende Capsule Wardrobe festlegen.

Schritt 1: Definieren Sie die Grundlagen Ihrer Capsule Wardrobe!

Damit Sie besser planen können, sollten Sie sich über die Rahmenbedingungen oder Notwendigkeiten für Ihre Büro-Kleidung im Klaren sein. Dabei helfen Ihnen die folgenden Fragen:

  • Welche typischen beruflichen Anlässe müssen Sie in Ihrem Büro-Alltag abdecken?
  • Sitzen Sie den ganzen Tag am Schreibtisch in Ihrem abgeschlossenen Büro oder müssen Sie an Meetings und Kundenterminen teilnehmen? Wie viele Repräsentationspflichten übernehmen Sie üblicherweise?
  • Welche Kleiderordnung herrscht in Ihrem Büro-Umfeld?

Wenn Sie karriere-orientiert sind, gilt dabei die Regel: Ziehen Sie sich für den Job an, den Sie erreichen wollen, nicht für den, den Sie haben! Also: Sehen Sie sich an, wie sich ihre Vorgesetzten kleiden und leiten Sie davon ab, was für Ihre Position angebracht ist. Wie viel Farbigkeit, auffällige Muster oder Sexyness ist erlaubt? Welcher Grad an Förmlichkeit oder Bedecktheit sollte eingehalten werden? Beispielsweise könnten Sie darüber nachdenken, ob in Ihrem Büroumfeld besser dunkle Farben getragen werden, ob Jeans erlaubt sind (und wenn ja, auch im „Destroyed Look“?), ob die Zehen und Schultern bedeckt bleiben sollten, wie kurz die Röcke und wie tief das Dekolleté maximal sein dürfen oder ob glitzernde, transparente und auffällig gemusterte Kleidungsstücke angemessen sind.

  • Für welche Jahreszeit planen Sie Ihre Büro-Basisgarderobe?

Überlegen Sie, welche Temperaturen Sie erwarten. Ist ihr Büro gut geheizt oder gibt es eine kühle Klimaanlage? Haben Sie oft Außentermine oder müssen Sie viele Termine wahrnehmen, bei denen Sie draußen unterwegs sind?

  • Müssen Sie zur Arbeit pendeln und wie?

Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, mit dem Fahrrad fahren oder mit dem Auto in der Firmengarage parken können, wirkt sich das auf Ihre Outfits aus. Wichtig dabei ist auch die Überlegung, was Sie immer dabei haben müssen, wenn Sie unterwegs sind. Müssen Sie beispielsweise Schuhe zum Wechseln, ein Notebook oder Aktenordner mitnehmen? Aus diesen Überlegungen leiten Sie ab, welche wärmende Bekleidung Sie benötigen und wie Ihre Schuhe, Taschen und Accessoires beschaffen sein sollten.

  • Welche Stil-Aussage möchten Sie treffen?

Spätestens seit ich hier auf dem Blog das Buch „The Power of Style“ vorgestellt habe, dürfte klar sein, wie wichtig Ihre Büro-Outfits für Ihre professionelle Wirkung sind. Diese Wirkung können Sie beeinflussen. Wollen Sie beispielsweise in erster Linie seriös, streng, autoritär wirken oder eher zugänglich, offen und freundlich? Legen Sie wert, als kompetent, zuverlässig und korrekt wahrgenommen zu werden oder vielmehr als kreativer Querdenker und Intellektueller? Jetzt haben Sie die Möglichkeit, die Eckpfeiler für Ihre Außenwirkung zu definieren, die Sie später mit Ihrer Kleidung umsetzen wollen.

Am besten ist es, wenn Sie sich eine kleine Liste anlegen, auf der Sie alle Rahmenbedingungen notieren, die für Ihren Büro-Baukasten wichtig sind. So können Sie bei den Entscheidungen, die Sie im weiteren Verlauf treffen müssen, immer wieder Ihre Grundlagen überprüfen.

Beispiel

Mein berufliches Umfeld und der Dress Code

Mein berufliches Umfeld ist klassisch-konservativ. Ich zeige keine nackten Oberarme, trage Röcke immer mindestens knielang, keine offenen Schuhe, keine tiefen Ausschnitte, keine Sneakers, keine Jeans. Zu meinen Basics zählen Blazer, Blusen und edlere Tops, Stoffhosen und Röcke. Dazu trage ich überwiegend geschlossene flache Schuhe oder Schuhe mit ca. 5-Zentimeter-Absätzen, wie (Sling-)Pumps, Brogues, Slipper und elegante Ankle-Booties.

Meine Anlässe

Ich plane für ein Büroleben, inklusive Meetings, Projekt-Präsentationen und Empfang von Geschäftspartnern oder Kunden. Das heißt, ich muss immer repräsentieren.

Mein Klima

Meine Outfits sollen zur Übergangszeit in Deutschland passen. Ich fahre mit dem Auto ins Büro. Dazu benötige ich noch einen Mantel, einen Schal oder ein Tuch, aber weder Schuhe zum Wechseln, noch eine Kopfbedeckung oder eine besonders große Tasche.

Meine Stil-Aussage

Ich möchte als kompetent, seriös, verlässlich wahrgenommen werden. Auch möchte ich ein gewisses Maß an Autorität und Konsequenz ausstrahlen. Dazu kommt eine Prise Intellektualität und Kreativität, die jedoch situationsbedingt eingesetzt wird. Ich trage dazu klassische Businesskleidung ohne viele dekorative Elemente, vorwiegend neutrale Farben und gerne große Hell-Dunkel-Kontraste. Kreativität signalisiere ich über eine kräftige Akzentfarbe und klassische Muster, wie Streifen, Punkte und eine kleine Prise Leo-Muster.

Schritt 2: Wählen Sie Ihr bestes, neutrales Basis-Outfit!

Sinnvoll ist es, wenn Sie Ihren Büromode-Baukasten mit einem möglichst neutralen Basis-Outfit beginnen. Dieses lässt sich dann zunehmend erweitern, indem Sie Varianten davon planen.

Bestimmen Sie die Farben und Silhouetten für Ihr Büro-Outfit!

Die folgenden Fragen sollten Sie beantworten, um Ihr ideales Basis-Outfit zu entwickeln:

  • Welche Basis- und Akzentfarben wollen Sie in Ihren Büromode-Baukasten integrieren?

Je nachdem, wie groß Ihr Baukasten werden soll, ist es immer gut, nur mit ein bis zwei neutralen Basisfarben und einer Akzentfarbe zu beginnen. Gehören Sie jedoch zu den Menschen, die gerne und oft Farben im Büro tragen, können Sie Ihre Capsule auch mit einer neutralen und zwei Akzentfarben planen. Einzige Voraussetzung: Alle Farben müssen perfekt zusammen passen, so dass sie später wild durcheinander kombinierbar sind.

  • Wie sollen die Farben auf ihrem Körper optimal verteilt werden?

Jetzt geht es um die Anwendung Ihrer ganz individuellen „Farben-Landkarte“. Dazu sollten Sie überlegen, in welcher Körperzone Sie eher dunkle, helle oder kräftige Farben sowie Muster tragen möchten. Wo sind ihre besonders schlanken Zonen, welche Körperstellen möchten Sie akzentuieren? Ein wichtiger Tipp dazu: Für eine funktionierende Capsule Wardrobe ist es vorteilhaft, wenn Sie entweder nur den Oberkörper oder nur den Unterkörper als farbige oder gemusterte Zonen festlegen und die restlichen Körperzonen als neutrale Zonen definieren. Dies erleichtert es Ihnen später, alle Kleidungsstücke miteinander zu kombinieren.

  • Wie sieht Ihre ideale Outfit-Silhouette aus und welche Basics brauchen Sie dazu?
In meiner Business-Garderobe dürfen eine schwarze Bügelfaltenhose, eine weiße Hemdbluse und ein schwarzer Blazer nicht fehlen.

In meiner Business-Garderobe dürfen eine schwarze Bügelfaltenhose, eine weiße Hemdbluse und ein schwarzer Blazer nicht fehlen.

Ein Standard-Büro-Outfit kann je nach Figurtyp, persönlichen Vorlieben und Dress Code bei jeder Frau völlig anders aussehen. Um Ihr ideales Basis-Outfit zu finden, überlegen Sie zuerst:

  • Welche äußere Silhouette mögen Sie besonders gerne? Tragen Sie gerne schmale Hosen und Röcke mit lockeren Oberteilen? Oder präferieren Sie figurnahe Tops und taillierte Blazer mit weiter geschnittenen Hosen und Röcken? Oder mögen Sie einen insgesamt figurnahen Look?
  • In welcher Körperzone tragen Sie eher weite, enge, kürzere oder längere Kleidungsstücke?
  • Wie tragen Sie diese Kleidungsstücke am liebsten? Stecken Sie beispielsweise Oberteile gerne in den Bund ein? Oder tragen Sie sie locker über dem Hosenbund?
  • Welches sind Ihre Lieblings-Saumlängen? Lieben Sie etwas kürzere 7/8-Hosen oder bodenlange Marlene-Hosen? Gehört ein knielanger Bleistiftrock oder eher ein weit schwingender Midi-Rock zu Ihren Lieblings-Looks? 
  • Tragen Sie zu Hosen und Röcken lieber Blusen oder T-Shirts, Blazer oder Strickjacken? Und wenn ja, in welchen bevorzugten Schnitten, die zu Ihrem Figurtyp passen?

Es geht hier um Ihre Standard-Silhouette, die Sie sehr oft und ohne Nachdenken wählen und in der Sie sich immer angemessen gekleidet fühlen.

Wählen Sie ein optimales Basis-Outfit aus drei Teilen: Unterteil, Oberteil, Topper

Nun stellen Sie Ihr Lieblings-Basis-Outfit auf der Grundlage der obigen Überlegungen konkret zusammen. Stellen Sie sich das wie eine Art Uniform vor, die aus zwei bis drei Teilen besteht: eine Hose oder ein Rock, eine Bluse oder ein Top, ein Blazer oder eine Jacke – oder einen anderen „Topper“ als drittes Teil, das Ihren Look vervollkommnet und das Sie jeden Tag anziehen könnten. Dabei sollten Sie für dieses erste Basis-Outfit nur Basics in den neutralen Farben Ihres Büro-Baukastens wählen. So können Sie es in den nächsten Schritten besser variieren.

Die entscheidende Frage dazu lautet:

  • Ohne welche zwei bis drei neutralen Basics – Unterteil, Oberteil und „Topper“ – könnte mein Büro-Look keinesfalls auskommen?

Ergänzen Sie einen Bausatz mit Ihren Standard-Accessoires!

Auch meine Accessoires und Schuhe sind in meiner neutralen Basisfarbe Schwarz. Dazu gibt es ein Schmuck-Set aus zeitlosen Klassikern.

Auch meine Accessoires und Schuhe sind in meiner neutralen Basisfarbe Schwarz. Dazu gibt es ein Schmuck-Set aus zeitlosen Klassikern.

Mit Ihrem Basis-Outfit haben Sie einen Rohling geschaffen, den Sie weiter bearbeiten können. Damit Ihr Basis-Outfit vollständig ist, gehört dazu auch noch ein kleiner Bausatz mit den wichtigsten Accessoires. Diese sollten ebenfalls zum jetzigen Zeitpunkt noch möglichst neutral sein. Das bedeutet für Accessoires: neutrale Farben (bei Schmuck beispielsweise Silber, Gold, Diamanten, Strass, Perlen etc.), schlichte Form und möglichst noch wenig oder gar keine Verzierungen. Überlegen Sie also jetzt:

  • Welche Schuhe ziehen Sie am liebsten und sehr oft zu Ihrer Lieblings-Silhouette an?
  • Welche Handtasche könnten Sie am liebsten jeden Bürotag zum Outfit tragen?
  • Welches Schmuck-Set tragen Sie ständig (Ohrringe, Kette, Armreif, Armbanduhr und/oder Ring)?
  • Braucht Ihr Basis-Outfit ein weiteres, bestimmtes Accessoires, wie ein Tuch, einen Schal oder einen Gürtel, um es perfekt zu ergänzen?

Beispiel

Meine Farben

Aus meinen Basisfarben wähle ich für meine Mini-Büro-Kollektion die Farben Schwarz und Weiß. Dazu kommt eine meiner Lieblings-Akzentfarben: ein Himbeerton, der auch einmal in Richtung Pink variieren kann.

Meine Farbverteilung

Meine Akzentfarben, aber auch Muster und helle Farben trage ich – falls ich nicht überhaupt bei neutralen Farben bleibe – ausschließlich am Oberkörper, als T-Shirt, Blusentop, Bluse, Blazer, Jacke, Pullover oder Strickjacke. Dabei kann der Akzent entweder das Oberteil oder der „Topper“ oder beides sein.

Meine Silhouette fürs Büro

Meine Lieblings-Silhouette ist unten gerade oder leicht ausgestellt und oben figur-umspielend mit einer leicht erhöhten Taillierung. Meine Hosen sind überwiegend bodenlang, gerade oder im Bootcut geschnitten und haben eine Bügelfalte sowie einen etwas höheren Bund. Meine Lieblingsröcke haben entweder Bleistiftform oder sind gerade geschnitten, taillenhoch und knie-bedeckend. Meine Tops stecke ich gerne in den Bund ein. Alternativ trage ich Tops, die über den Bund bis in etwa zu den Hüftknochen reichen. Bei eingestecktem Top kombiniere ich zu Hosen einen mittelbreiten Gürtel Ton-in-Ton zum Hosenstoff.

Mein Basis-Büro-Outfit aus drei Teilen

Meine eigene Business Capsule würde niemals ohne eine schwarze, gerade und bodenlang geschnittene Bügelfaltenhose mit etwas höherem Bund auskommen. Mein wichtigstes Oberteil ist eine leicht taillierte Hemdbluse in meiner zweiten neutralen Farbe: Weiß. Diese stecke ich grundsätzlich in die Hose ein. Auch über mein drittes Teil, meinen Lieblings-„Topper“, muss ich nicht lange nachdenken: Es ist auf jeden Fall ein schwarzer, taillierter Ein-Knopf-Blazer.

Meine wichtigsten Accessoires

Die wichtigsten Büro-Schuhe für mich sind schwarze Brogues. Eine schwarze, mittelgroße und recht kantige Ladybag trage ich fast jeden Tag. Ein wichtiger Gürtel, der bei einem Hosen-Outfit mit eingesteckter Bluse nicht fehlen darf, ist aus schwarzem Lackleder und hat eine silberne Schnalle. Zu meinem Standard-Schmuck-Set zählt: Diamant-Ohrstecker, eine edle Armbanduhr mit Stahlband, mein Ehering aus Weißgold mit Diamanten und ein großer Silber-Ring.

Fazit und Ergebnis des ersten Teils

Wenn Sie wie oben beschrieben vorgehen, gelangen Sie zu einem ersten Basis-Outfit, das noch völlig neutral ist und als Grundlage für die weiteren Schritte dienen wird. Dennoch spiegelt es bereits Ihren Dress Code, die spezifischen Voraussetzungen Ihres Büro-Alltags sowie Ihre ganz eigenen Vorlieben an Farben, Silhouetten und Business-Basics wider.

Man könnte die Vorgehensweise auch mit dem Plätzchenbacken vergleichen. Aus Ihren individuellen Vorüberlegungen machen Sie den Grundteig. Alle Ingredienzien, die Ihren Büro-Look ausmachen sollen, sind darin bereits enthalten. Dann wählen Sie ein Set an Plätzchenformen, die Ihnen am besten gefallen – Ihre Lieblings-Silhouetten. Schließlich stechen Sie damit Ihre Plätzchen-Rohlinge aus – Ihre neutralen Büro-Basics, aus denen Ihr Basis-Outfit besteht.

Und wie geht es jetzt weiter? Ich wette, Sie haben jetzt Lust, Ihre Plätzchen-Rohlinge nach Lust und Laune mit Kuvertüre zu überziehen und zu verzieren. Und genau darum geht es in den nächsten beiden Beiträgen. Dann werden wir aus Ihrem Basis-Outfit weitere Varianten basteln, in denen Akzentfarben, weitere Formen und Muster eine Rolle spielen. Ich würde mich freuen, wenn Sie dabei bleiben!

Wie sieht denn Ihr Basis-Büro-Outfit nach diesen ersten beiden Schritten aus? Auf welche Business-Basics könnten Sie niemals verzichten?

Die Blog-Serie „In 6 Schritten zur Business-Garderobe“ besteht aus drei Teilen:

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

32 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    ein Sonntag ohne die Modeflüsterin ist für mich einfach undenkbar geworden! Darauf freue ich mich schon die ganze Woche, und auch wenn mir, wie Du ja weißt, momentan oftmals die Zeit zum Kommentieren fehlt, lese ich immer mit. :-)

    So habe ich auch Deinen heutigen Beitrag wieder mit Begeisterung „in mich aufgesogen“. Wahnsinn, wie Du das Thema angehst und wieder einmal überaus anschaulich aufbereitest! Dein „Leitfaden“ wird ganz bestimmt wieder für viele von uns eine super Hilfestellung sein.

    Du weißt ja, dass Deine analytische Herangehensweise mir sehr entgegen kommt. Und dass unsere Basic-Capsules in Schnitt und Farbe überwiegend übereinstimmen, wird Dich nicht sonderlich überraschen, oder? 😉

    Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzungen und wünsche Dir einen schönen Sonntag.

    Viele liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/03/2015 @ 22:43

      Liebe Susanne,

      das freut mich, dass ich ein Thema getroffen habe, das Dich so anspricht! Und: nein, ich wundere mich gar nicht mehr, dass wir wieder so ähnliche modische Bedürfnisse haben…. 😉
      Ich fühle mich sehr bereichert, dass ich Teil Deiner Sonntags-Routine sein darf!
      Dir noch eine schöne Woche wünscht

      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  2. Liebe Stephanie,
    vielen Dank, dass ich bei diesem Projekt dabei sein darf. Ich finde Deine Anleitung unheimlich spannend und habe so meine Bürogarderobe erst einmal richtig analysiert (früher bin ich da nie so systematisch rangegangen).
    Ich bin auch schon auf die Beiträge der anderen Bloggerinnen gespannt.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Stef

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/03/2015 @ 23:19

      Liebe Stefanie,

      ich freue mich so, dass Du dabei bist und gleich so toll ein das Projekt eingestiegen bist! Gerade wenn man so gerne Muster trägt wie Du, ist so eine Business Capsule gar nicht so einfach umzusetzen. Ich bin also schon selbst sehr gespannt darauf, wie Du das für Dich lösen wirst. Ich möchte ja niemanden durch ein zu strenges System daran hindern, so viel Muster zu mixen, wie es Lust und Laune macht 😉

      Eine fröhliche Woche wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Hallo Stephanie,

    eine tolle Serie hast du heute gestartet! Ich habe mir direkt mein Notizbuch geschnappt und mir fleißig Ideen notiert!

    „Dress for success“ habe ich mir zu Herzen genommen, auch wenn ich mich nicht an meiner Vorgesetzten orientieren möchte, da ich Leggings, Oversize-Strickpulli und Mütze nicht als Büro tauglich ansehe (insbesondere nicht in einer leitenden Position).

    Auch ich liebe deine analytische Herangehensweise und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!

    Einen schönen Sonntag,
    Käthe
    Nicht 75B

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/03/2015 @ 22:55

      Liebe Käthe,

      das ist lustig: Eine Führungskraft in Leggings und mit Mütze? Das habe ich auch noch nie gesehen 😉 Aber moderne Zeiten bringen offensichtlich moderne Dress Codes mit sich… Hm – anfreunden kann ich mich damit auch nicht wirklich 😉 Aber die modische Freiheit einschränken würde ich auch nicht gerne – solange die Dame ansonsten ihren Job gut macht und eine wertschätzende Chefin ist.
      Ich freue mich auch schon wieder auf die kommende Woche und bin auf weitere Leserinnen-Reaktionen gespannt!

      Bis dahin herzliche Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie,
        Doch doch, eine Führungskraft in – sagen wir mal vorsichtig -legerer Kleidung gibt es öfter, als man denkt. Ich hatte ja an anderer Stelle davon berichtet, dass ich genau das sehr verwirrend finde. Es gibt in vielen Büros überhaupt keine Referenzpunkte, an denen man sich orientieren kann. Scheinbar geht alles und im Zweifel wird es Jeans und Pulli.

        Mir hat da Ihr Buchtipp von Bobbie Thomas sehr geholfen. Sich als Marke zu definieren finde ich sehr einleuchtend und hilft vielleicht auch beim Aufbau einer Berufsgeraderobe. Ich bin da jedenfalls zur Zeit sehr konsequent und überdenke meine Kleiderwahl sehr genau. Was trage ich und wie ist die Aussage? Ich merke langsam, dass ich Übung Kriege :-)

        Viele Grüße,

        Jessie

        Antworten
        • Modeflüsterin

          02/03/2015 @ 18:48

          Liebe Jessie,

          das muss wirklich schwer sein, sich selbst eine Orientierung für den Business Dress Code zu basteln, wenn so gar keine Vorbilder in greifbarer Nähe sind! Wir leben einfach im Zeitalter des Individualismus, dem sich anscheinend auch langsam aber sicher die Kleiderordnung geschlagen geben muss. Da kann man nur noch für sich selbst das Richtige festlegen. Und so wie Sie das machen, scheinen Sie das toll hinzukriegen. Super!

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  4. Liebe Stephanie,

    da ich im Job viel präsentieren muss und es zu 95% mit Männern in Hemden zu Jeans und Sakko oder häufiger noch im Komplettanzug zu tun habe, freue ich mich sehr über dieses Thema und damit jetzt schon auf die nächsten zwei Fortsetzungen.
    Wenn ich meinen Kleiderschrank öffne, finde ich als neutrale Farben Schwarz und Dunkelgrau. Ein Komplettoutfit aus diesen neutralen Farben würde ich mir aber eher nicht zusammenstellen, da ich mir mit meiner blass-rosa Haut und den bereits ergrauten Haaren dann zu fahl vorkomme. Dafür finden sich aber gleich mehrere Knallfarben aus der kalten Farbpalette in meinem Schrank: Blau, Türkis, Grün, Pink, Lila, Beerentöne.

    Am Unterkörper trage ich so gut wie immer komplett Schwarz (Pumps/Stiefeletten, (Kompressions)strumpfhose, knieumspielende Röcke). Obenrum wechsele ich zwischen schwarzem Shirt mit knallfarbigem Blazer (also schwarze Säule mit buntem Topper) oder andersherum knallfarbigem Shirt mit schwarzem oder grauem Blazer. Dazu Edelstahl an den Handgelenken (Uhr, Armreif/-band), Fingern, Ohren und als Kette.

    Wenn ich am Oberkörper mal zwei knallfarbige Teile kombiniere, z.B. Pink+Pink oder Blau+Türkis, dann greife ich immer zu einer halsnahen Kette, die aus einem schwarzen dicken Kautschukreif besteht, der ein Edelstahlschmuckelement einfasst. Du hast mir neulich die Augen geöffnet mit deinem „Farbklammer-Beitrag“, dass ich damit dann wohl unbewusst den massiven schwarzen unteren Bereich oben wieder aufgreife/ausgleiche. Hochinteressant und wieder etwas verstanden!

    Ich werde mir anhand deiner Beiträge nochmal genauer die Formen meiner Röcke und Blazer vornehmen, ob das wirklich in jeder Kombination etwas gutes für meine A/X-Figur bewirkt. Bislang habe ich mehr auf die Einzelteile geachtet, ob sie vom Schnitt her sitzen, meine schlanke Taille betonen und die dicken Oberschenkel ausreichend verstecken. Aber die Gesamtsilhouette habe ich noch nicht so im Blick gehabt. Gerade wenn ich an meine verschiedenen knielangen Rockformen denke von Bleistift bis schwingend und an meine zwar taillierten, aber unterschiedlich langen Blazer mit und ohne Reverse, dann wird das mein nächstes Analyseprojekt.

    Vielen herzlichen Dank für deinen tollen Blog, liebe Stephanie, du gibst mir damit wahnsinnig viel!!!
    Einen schönen Sonntag noch,
    MaRa

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/03/2015 @ 23:04

      Liebe MaRa,

      tausend Dank für diese ausführliche Schilderung Deiner Business-Garderobe! Solche Einblicke sind bestimmt für ganz viele Leserinnen äußerst interessant und hilfreich! Auch denke ich, dass wir ähnliche Farben tragen können: Schwarz und Grau passen bei mir auch immer, Pink,Türkis und Blautöne sehen ebenfalls immer ansprechend aus. Und auch bei der Anordnung der Farben am Oberkörper haben wir viel gemeinsam.
      Das Thema Silhouetten ist zwar sehr wichtig, aber es gibt für jeden Figurtyp immer mehr als nur eine Silhouette, die vorteilhaft wirkt. Du musst Dich also nicht künstlich einschränken. Man kann beispielsweise für jede Silhouette eine eigene Business Capsule basteln, wenn man will. Die Saumlänge von Blazern und Röcken ist ebenfalls variabel – insbesondere im Zusammenspiel. Meist passen längere Blazer zu etwas kürzeren Röcken und kürzere Blazer zu eher längeren Röcken ganz gut. Da musst Du einfach ein bisschen experimentieren.
      Ich freue mich auch schon auf nächsten Sonntag und wünsche Dir eine gute Woche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Stefanie,
    mein Mann brachte mir heute zum Frühstück, neben frischen Brötchen, die Sonntagskronenzeitung mit. Ich freute mich sehr, für Dich darüber, von Dir einen Modebeitrag inklusive Deiner wundervollen Zeichnungen sehen und lesen zu dürfen.
    Herzlichen Glückwunsch!
    liebe Grüße aus Salzburg
    Gabriele

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/03/2015 @ 23:15

      Liebe Gabriele,

      das ist ja schön – danke! Ich wusste zwar, dass der Beitrag heute erscheinen würde, habe ihn aber leider selbst noch nicht gesehen. Die Redakteurin wollte mir aber eine pdf-Datei davon zusenden. Also hoffe ich, dass ich morgen „beschert“ werde :-) Lieben Dank aber schon heute für Deine Glückwünsche!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Stephanie,
    eine tolle Aktion hast du da mal wieder ins Leben gerufen. Basis-Outfit für das Büro ist bestimmt für ganz ganz viele ein wichtiges Thema und es muss auch nicht immer der klassische Anzug sein. Viele Basic-Teile sind auch ganz wunderbar in der Freizeit zu tragen. Ich freue mich, dass ich ab nächste Woche auch beispielhaft dabei sein kann.
    Lieben Gruß Cla

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/03/2015 @ 23:23

      Liebe Cla,

      da sagst Du etwas sehr Wahres: Viele Basics können sowohl in der Business Capsule, als auch in einem Freizeit-Mode-Baukasten zum Einsatz kommen. Darauf werde ich auch noch im dritten Teil kurz zu sprechen kommen. Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt auf Deine Umsetzung, die in der nächsten Woche zu bewundern sein wird :-)

      Bis dahin eine schöne Woche wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für diesen Beitrag. Er enthält sehr viel, das mir weiterhilft. So habe ich gestern, nach dem Lesen deines Artikels, sofort meinen Schrank durchsucht und eine „neue“ Kombination für heute zusammengestellt. Ich bin sehr zufrieden damit.

    Gestern war ich doch sehr überrascht, als ich die Farbbeilage einer auflagenstarken österreichischen Tageszeitung durchbätterte und mir bestens bekannte Zeichnungen auffielen. Hetzlichen Glückwunsch!

    Viele liebe Grüße
    Doris

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/03/2015 @ 18:43

      Liebe Doris,

      da bin ich aber sehr froh, dass ich Dir eine neue Inspiration geben konnte – und sogar schon beim ersten Teil der Serie, also erst beim Basis-Outfit! Dann hoffe ich mal, dass auch in den nächsten zwei Wochen die Inspirationsfunken fliegen :-)

      Jetzt wurde ich schon so oft auf den Beitrag in der Kronenzeitung angesprochen und habe ihn immer noch nicht selbst sehen dürfen… Aber nach dem Feedback zu urteilen, muss er ganz gut geworden sein 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      02/03/2015 @ 18:51

      Liebe Patrizia,

      herzlichen Dank für Dein tolles Feedback und Deine Begeisterung! Ja, dass ich mir immer viele Gedanken mache, stimmt tatsächlich. Ich versuche die Dinge immer zu analysieren und möglichst systematisch zu ordnen, so dass es Sinn ergibt und nachvollziehbar wird – das scheint meine Natur zu sein 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Mode-Legasthenie

    02/03/2015 @ 18:55

    Liebe Frau Grupe,

    Seit ich gelesen hatte, dass sie sich des Themas annehmen wollen, habe ich mich darauf gefreut, da mich es sehr interessiert. Weniger ist mehr, wäre die Devise. Der Anfang ist schon einmal sehr gelungen und ich sehr gespannt, wie es in den nächsten zwei Wochen weitergeht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maria mit der Mode-Legasthenie und dem Traum von einem minimalistischen Kleiderschrankinhalt

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/03/2015 @ 19:01

      Liebe Maria,

      das freut mich, dass ich Ihr Thema getroffen habe! Hoffentlich finden Sie auch die für Sie passenden Anregungen! Das wäre schön :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie, das ist wieder ein sehr gelungener Beitrag zusammen mit diesen stylishen Mitbloggerinnen! Allein die Vielfalt an Darstellung bringt Nutzwert, weil soviel Inspiration darin steckt, jede Frau hat ja doch ihren eigenen Stil, ein und dasselbe Outfit wirkt doch anders. Deine Basics -blauer Blazer, weiße Bluse und dunkle Hose gehören auch zu meinen Businessfavoriten, wenn ich als Selbständige Termine wahrnehmen muss. Diese sogenannten „Coordinates“ möchte ich in meinem Schrank nicht missen. Danke für deine schöne Aktion! Liebe Grüße Sabina | Oceanblue Style

    http://oceanbluestyle.blogspot.com/2014/05/white-week-white-blouse-innocent-preppy.html

    Antworten
    • Modeflüsterin

      05/03/2015 @ 09:54

      Liebe Sabina,

      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung! Ich denke auch, dass dunkler Blazer, dunkle Hose und helle/weiße Bluse zu den zeitlosen Business-Klassikern gehören. Es ist auf jeden Fall nie verkehrt, solche stücke im Kleiderschrank zu haben.
      Ich würde mich freuen, wenn Du vielleicht auch Lust hast, einmal Dein Lieblings-Büro-Outfit auf Oceanblue Style zu zeigen und hier zu verlinken! Die Leserinnen würde das sicherlich interessieren, noch weitere Beispiele für einen Büro-Look zu erhalten. Das wäre schön!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Liebe Stephanie!
    Ein Glück für mich, dass ich mich in meinem Beruf (als Kunst-lehrerin) nicht so streng den Regeln einer Business- Kleiderordnung zu unterwerfen habe.
    Ihren Beitrag zum Thema fand ich aber so interessant, dass ich mir überlegt habe, wie eine korrekte Businesskleidung für mich aussehen müsste: Schwarz ist für mich (als Sommertyp) ein „no go“. Wenn dann schon eher ein Blau, das dürfte aber kein dunkles Marineblau sein, sondern eher ein Indigoblau. Auch wäre eine weiße Bluse für mich zu hart.
    Nun habe ich bei Polyvore ein bißchen probiert und mehrere Kombination für mich ausprobiert: herausgekommen sind in der Basisfarbe ein aschiger Pflaumenton, oder ein dezentes Violett. Mir steht auch ein silbriges Grau besser als ein neutrales dunkles Anthrazit.
    Hoffentlich gefallen Ihnen meine Variationen…… und wären Violett-Töne überhaupt möglich????
    http://www.polyvore.com/businessoutfit_for_mrs_violetta_no/set?id=151273205
    http://www.polyvore.com/business_look_for_mrs_violetta/set?id=151262667
    http://www.polyvore.com/business_look_for_mrs_violetta/set?id=151262643
    http://www.polyvore.com/business_look_for_mrs_violetta/set?id=151262622

    Ich freue mich schon auf den 2. Teil am nächsten Wochenende!
    Liebe Grüße
    Violetta

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    • Modeflüsterin

      05/03/2015 @ 09:59

      Liebe Violetta,

      ich finde Ihre Zusammenstellungen alle sehr, sehr stilvoll und stimmig! Ihre neutralen Basisfarben scheinen Grau und ein Off-White zu sein (alle Grautöne und alle Weiß- oder Off-White sowie Creme-Töne sind neutrale Basisfarben), Ihre Akzente sind Violett-Töne. Wenn diese so gut zusammenpassen, wie in Ihrem Beispiel, kann man auch mehrere Kategorien (Blazer, Bluse, Top etc.) in dieser Farbe zur Business Capsule hinzufügen. Passt ja alles wieder zusammen :-)
      Ich freue mich, dass ich Sie zu weiteren modischen Collagen inspirieren konnte! Ihnen noch eine schöne Woche und herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Das heißt also, dass ich auch ein gedecktes Violett oder ein Silber zu meinem Basisfarbton machen kann?

    Antworten
    • Modeflüsterin

      09/03/2015 @ 11:39

      Liebe Violetta,

      dazu gibt es zwei unterschiedliche Ansätze: Die einen unterscheiden nur zwischen neutralen und Akzentfarben und lassen es völlig offen, welche davon man als Basisfarben für seine Garderobe wählen kann. Die anderen sagen, dass Basisfarben möglichst neutrale Farben sein sollten, denn dazu sollten ja alle anderen Farben passen. Die zweite Variante würde ich bevorzugen – speziell wenn Frau nicht so viel natürliches Farbengespür hat und sicher gehen will, dass alles zusammen passt. Es ist wesentlich leichter, eine farblich passende Garderobe aufzubauen, wenn die Basisfarben neutrale Töne sind. Es ist aber kein Muss. Und so hast Du – wie immer – die freie Wahl, wie Du das handhaben möchtest.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Sarah Siebert

    10/03/2015 @ 11:59

    Liebe Stefanie,

    herzlichen Dank für diesen neuen Beitrag- er kommt für mich sowas von richtig! Am 16. März fange ich eine neue Arbeit an, und dort werde ich ein klassisches „Business Outfit“ benötigen. Aus dem legeren Kulturbereich kommend ist das eine neue modische Welt für mich.
    Nachdem ich vor 2 Jahren vornehmlich mit Hilfe Ihres Blogs einen persönlichen Stil entwickelt habe, werde ich mich nun auch wieder quasi an Sie wenden und mein neues Umstyling it Ihren Tipps angehen :)
    Ihre treue Leserin
    Sarah Siebert

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/03/2015 @ 10:15

      Liebe Sarah,

      dann gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zum beruflichen Neustart! Sie sehen ja, dass auch eine klassische Business-Garderobe kein Hexenwerk ist. Nur ein sehr hohes Maß an Kreativität lässt sich darin leider nicht so einfach ausdrücken. Aber dezente Hinweise auf den eigenen Charakter und künstlerische Anklänge sind immer möglich – beispielsweise mit einer besonderen Kette, einem außergewöhnlichen Schuh oder kleinen, aber feinen extravaganten Schnitt-Details. Bei der Zusammenstellung Ihrer neuen „Berufskleidung“ wünsche ich Ihnen viel Freude!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      08/04/2015 @ 09:56

      Liebe Carmen,

      vielen Dank für Deine Ergänzung! Der Aufbau einer Capsule Wardrobe ist durchaus auch für die Freizeit sinnvoll. Und je nach Stiltyp und Vorlieben kann dabei natürlich auch eine Bluse eingesetzt werden. Vielen Dank auch für Deinen Link. Hier auf dem Blog geht es ja ausschließlich um „Frauensachen“, aber die ein oder andere Leserin wird das sicherlich für ihren Partner interessieren.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  13. Liebe Modeflüsterin,
    vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. In englischsprachigen Blogs ist das Thema Capsule Wardrobe ja ein Riesentrend, schön auch mal auf einem deutschen Blog davon zu lesen. Vor allem für Businesskleidung finde ich es sehr passend. In der Freizeit tobe ich mich gerne modisch aus, aber wenn es im Alltag morgens schnell gehen muss und man immer adäquat angezogen sein will, ist das Konzept perfekt.
    Allerdings trage ich bevorzugt (Etui-)Kleider und frage mich, ob eine Business Capsule dann überhaupt möglich ist? Insbesondere, wenn der Dresscode keine Blazer in Knallfarben zulässt…
    Lieben Gruß Liz

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/04/2015 @ 18:38

      Liebe Liz,

      aber natürlich können Sie sich auch eine Capsule zusammenstellen, wenn Sie gerne Etuikleider tragen! Dann können Sie beispielsweise mit Blazern in neutralen Farben in unterschiedlichen Schnitten experimentieren. Oder eine Strickjacke oder einen Strickblazer variieren. Oder einmal eine Bluse oder Rollkragenpullover unter das Etuikleid anziehen, einen Pullover darüber, ein Halstuch in den Ausschnitt etc. Auch bei Strumpfhosen und Schuhen sind Varianten denkbar. Und natürlich beim Schmuck. Sie können auch aus einem neutralen Etuikleid ganz viele verschiedene Outfits zaubern. Nur Mut! Ich wünsche Ihnen viel Experimentierfreude mit Ihren Business-Kleidern!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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