Artikelformat

Mode-Basic Blazer: Der beste Schnitt für Ihre Figur – die Struktur (Teil 2)

Alle Details, die Ihrem Blazer seine Struktur geben, können positive und negative Auswirkungen auf Ihre Figur haben.

Alle Details, die Ihrem Blazer seine Struktur geben, können positive und negative Auswirkungen auf Ihre Figur haben.

Heute geht es weiter mit der Betrachtung eines des wichtigsten Mode-Basics überhaupt: dem Blazer. Denn der Blazer ist einer der grundlegenden Bausteine für eine perfekte Basisgarderobe. Neben der Farbe und dem Stil des Blazers ist es vor allem der Schnitt, der darüber entscheidet, ob Ihr Blazer Ihr persönliches Figurwunder ist oder eben nicht. Denn die einzelnen Schnitt-Details dieses modischen Klassikers können Ihren Figurtyp unterstützen und für den optischen Ausgleich sorgen, den Sie brauchen.

Hier erfahren Sie, ob Sie dieses Potential bereits nutzen oder auf was Sie zukünftig bei der Wahl Ihrer Blazer achten können. Während Sie im letzten Beitrag viele Schnitt-Details kennen gelernt haben, die für die äußere Silhouette des Blazers wichtig sind, geht es heute um die vielen dekorativen Elemente, die dem Blazer seine Struktur verleihen – und die ebenfalls gravierende Auswirkungen auf Ihre Figur haben können. Es bleibt spannend!

Falls Sie den ersten Teil und die Checkliste zum Thema Blazer-Schnitt verpasst haben, hier finden Sie den Anschluss:

Diese Schnitt-Details geben Ihrem Blazer die Struktur, die Sie brauchen:

Die Teilungsnähte und Taillenabnäher

Raffiniert platzierte Taillenabnäher können Sie schlanker machen und Ihnen mehr Kurven verleihen.

Raffiniert platzierte Taillenabnäher können Sie schlanker machen und Ihnen mehr Kurven verleihen.

Um einen Blazer zu taillieren und in eine körpergerechte Silhouette zu bringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Teilungsnähte und Taillenabnäher anzubringen. Die jeweiligen Nähte sorgen aber nicht nur für die äußere Silhouette des Blazers, die im letzten Beitrag behandelt wurde. Teilungsnähte und Abnäher bilden Linien im Stoff, die ihren Körper strukturieren und akzentuieren.

Eine sehr beliebte Methode, die weiblichen Formen abzubilden, sind Wiener Nähte. Diese verlaufen auf beiden Seiten des Blazers vom Armausschnitt in Brusthöhe in einem kleinen Bogen bis zum Saum. So teilen Sie die Fläche vom Brustbereich abwärts in insgesamt vier vertikale Zonen (Seitennaht – Wiener Naht – vordere Kante – Wiener Naht – Seitennaht). Diese Optik wirkt unterhalb des Brustbereichs vertikal streckend, wovon fast alle Figurtypen profitieren.

Eine sehr ähnliche Teilungsnaht verläuft durch den gesamten Blazer von der Mitte der Schulternaht vertikal bis zum Saum herab. Diese teilt den gesamten Torso in vier Teilbereiche – auch die Schulterbreite. Das streckt den Torso insgesamt und lässt auch breite Schultern etwas schmäler erscheinen – toll für den Y-Figurtyp aber auch für insgesamt kräftiger gebaute Frauenkörper!

Manche Blazer haben auch nur Taillenabnäher, um die Brust-Taillen-Hüft-Kurve der Frau abzubilden. Diese bilden links und rechts zwischen Knopfreihe und Seitennaht eine vertikale Linie, die von der Brust bis ca. zur Höhe des Hüftknochens verläuft. Ein einfacher Taillenabnäher hat eine kleinere streckende Wirkung als die oben skizzierten Teilungsnähte. Dafür setzt er eine schöne Taille gekonnt in Szene und ist daher für den A-Figurtyp und für Frauen mit X-Figur eine gute Wahl. Und: Die Frau mit H-Figur kann mit Taillenabnähern im Blazer eine Taillenkurve vorgaukeln, die sie nicht hat. Auch der Frau mit O-Figur tut es gut, wenn der Blazer unterhalb der Brust etwas schmaler wird.

Werden auf jeder Seite jeweils zwei Taillenabnäher angebracht, kann eine noch stärkere Taillierung umgesetzt werden. Zudem wird durch diese parallele Nahtführung die Brust-Taillen-Hüft-Kurve noch mehr akzentuiert. Das ist toll für X-Figuren und für eine H-Figur, die zur Abwechslung mal zum Kurvenstar mutieren möchte.

Alle geschilderten Teilungsnähte und Taillenabnäher werden auch auf der Rückseite des Blazers eingesetzt.

Mein Tipp: Lassen Sie die Finger von Blazern ohne Taillenabnähern oder Teilungsnähten! Besonders im Billig-Segment, bei Blazern für reife Frauen und bei burschikos anmutenden, gerade geschnittenen Oversize-Blazern wird dies gerne angeboten. Einzige Ausnahme: Sie setzen stilistisch genau auf diese männliche Optik bei Ihrem Blazer. Figürlich bringt das aber so gut wie niemals Vorteile.

Die Reversform

Die Reversform eines Blazers lenkt den Blick nach oben, in die Breite oder zur Seite.

Die Reversform eines Blazers lenkt den Blick nach oben, in die Breite oder zur Seite.

Blazer haben entweder ein Revers oder nicht. Handelt es sich um einen Blazer ohne Revers, dann ergeben sich die gleichen Ausschnitt-Formen wie bei anderen Oberteilen auch. Dazu finden Sie im Beitrag „So machen Ausschnitt-Formen schlank“ viele Hinweise.

Gibt es ein Blazer-Revers, so kann dieses sehr vielfältige Formen annehmen. Dabei gibt es aber einige klassische Formen, die sehr häufig auftreten:

Ein Revers kann beispielsweise steigend oder fallend gearbeitet sein. Dabei zeigt die äußerste Spitze des umgelegten Kragen-Teils entweder nach oben oder unten. Da ein Reverskragen im Prinzip eine V-Form auf den Brustbereich zeichnet, ergibt sich bei einem steigenden Revers eine längere, nach oben auslaufende V-Linie, die den Blick nach oben und außen lenkt. Das unterstützt die Breite der Schultern und gibt diesen etwas mehr optisches Gewicht. Im Gegensatz dazu lenkt ein fallendes Revers die Linien-Enden der V-Form wieder zurück nach unten – und damit den Blick wieder zurück zum Brustbereich. Der zusätzliche Schulter-Akzent entfällt.

Neben einem Reverskragen wird auch der Schalkragen häufig eingesetzt. Diesem fehlen die Ecken und Kanten des Revers. Seine gerundete, gerade Form bildet eine sehr weiche, unten abgerundete und recht pure Form auf der Brust, die eher einem tiefen U als einem V entspricht. So erhält die Stil-Aussage eines Blazers eine weiblichere Nuance. Gleichzeitig schaffen die fehlenden Revers-Spitzen eine größere Ruhe im Schulter-Brustbereich – gut für den Y-Typ mit seinen breiten Schultern und auch eine große Brust kann davon profitieren.

Wenn Reverskragen abgerundete Ecken haben, dann entsteht übrigens ebenfalls eine viel weiblichere Optik. Diese betont allerdings auch Rundungen an anderer Stelle des Körpers. Das kann für Sie gut sein, wenn Sie Ihre Kurven unterstreichen wollen (X-Figur aufgepasst!), kann aber auch Nachteile haben, wenn Sie Ihre Rundungen eher ausblenden möchten – wie wahrscheinlich alle Frauen mit Bäuchlein und einige Frauen mit sehr großem Busen…

Kragenlose Blazer wiederum haben natürlich die wenigsten dekorativen Elemente im Schulter-Brust-Bereich. Diese sind daher für einen puren Blazer-Stil und für in dieser Körperzone eher kräftiger gebaute Frauen immer eine gute Wahl – wenn sie die richtige Ausschnitt-Form haben.

Die Reversbreite

Die Breite des Blazer-Revers entscheidet dabei mit, wie breit Ihre Schultern wahrgenommen werden.

Die Breite des Blazer-Revers entscheidet dabei mit, wie breit Ihre Schultern wahrgenommen werden.

Auch die breite des Revers variiert bei Blazern teils erheblich. Dazu gibt es eine recht einfache Regel: Je breiter das Revers, desto mehr werden die Schultern zusätzlich betont. Das ist logisch, wenn Sie sich die Linienführung ansehen: Bei einem breiten Revers entsteht eine weit nach außen geöffnete, zu den Schultern zeigende V-Form, bei einem schmalen Revers ein schmaler, mehr in Richtung Hals verlaufende V-Form.

Je breiter das Revers, desto mehr trägt es auch insgesamt im Schulter-Brust-Bereich auf. Das dürfte bei einem großen Busen nicht unbedingt gewünscht sein – es sei denn, das Revers ist gleichzeitig sehr kurz und liegt damit überwiegend oberhalb der Brust, auf dem Dekolleté-Bereich, auf (dazu aber Mehr beim nächsten Punkt).

Und noch eine kleine Ergänzung: Ein breiteres Revers führt auch dazu, dass die Taille schmaler wahrgenommen wird. Denn die Linien, die nach oben immer breiter verlaufen, verlaufen nach unten auch immer mehr zusammen. Dieser Effekt wiederum ist am größten, wenn das Revers im Taillenbereich endet…

Die Reverslänge

Ein tiefes Revers macht schlank, ein kürzeres Revers lässt den Oberkörper länger und kleine Frauen größer wirken.

Ein tiefes Revers macht schlank, ein kürzeres Revers lässt den Oberkörper länger und kleine Frauen größer wirken.

Teilweise wurde es oben schon erwähnt: Ein Reverskragen zeichnet eine V-Form auf ihren Oberkörper. Die Reverslänge entscheidet, wie lange die V-Form nach unten verläuft, also wie tief das V insgesamt ist.

Ein kurzes Revers macht die V-Form eher breit als lang, betont ein schönes Dekolleté und lässt die Schultern etwas breiter erscheinen. Der A-Typ und der O-Typ mit großem Busen freuen sich darüber, speziell wenn das Revers zudem schön breit ist. Zudem scheint bei kurzen Revers der Torso etwas länger zu sein, da er bis über den Brustbereich hinauf von Stoff bedeckt wird. Das ist ein Vorteil für kleinere Frauen.

Ein langes Revers zeichnet ein schmaleres, tieferes V auf ihren Körper. Das wirkt insgesamt streckend und schmälernd auf den Torso. Für den Y-Typ und den H-Typ sind tiefe Revers daher meist die besten Blazer-Schnitte. Zudem wird dadurch die Taille stärker betont – je breiter das Revers ist, desto mehr tritt dieser Effekt ein und freut dann besonders den H-Typ mit seiner wenig ausgeprägten Taille. Der Nachteil: Ein größerer Busen findet in einem Blazer mit sehr tiefem Revers nur wenig Halt – unschön klaffender Ausschnitt inklusive.

Die Knöpfe und ihre Anordnung

Knopfreihen können die Länge oder die Breite des Oberkörpers betonen oder ganz bestimmte Punkte am Körper.

Knopfreihen können die Länge oder die Breite des Oberkörpers betonen oder ganz bestimmte Punkte am Körper.

Knöpfe sind an einem Blazer ein sehr wichtiges, dekoratives Detail – nicht nur weil sie über den Stil des Blazers und seine Kombinierbarkeit wesentlich mit entscheiden, sondern weil sie starke Blick-Akzente setzen und für einen angemessenen Verschluss sorgen.

Eine Knopfreihe stellt für das Auge immer eine Linie dar, deren Richtung es folgt. Gibt es eine vertikale Knopfreihe, wandert das Auge von oben nach unten – diese vertikale Orientierung lässt den Torso schlanker erscheinen. Gibt es aber nebeneinander angeordnete Knöpfe, wird die horizontale Linie vom Auge verfolgt und die Breite des Körpers an dieser Stelle aufgenommen. Das kann vorteilhaft sein, wenn sich beispielsweise an der Stelle, an der zwei Knöpfe nebeneinander angeordnet sind, eine sehr schmale Taille oder ein sehr schlanker Unterbrustbereich befindet.

Bei Doppelreihern mit mehreren Knöpfen wandert das Auge in einer Zickzacklinie hin und her und kann sich von diesem Hin-und-Her fast nicht mehr lösen. Es entsteht – je nach Anordnung der Knöpfe übereinander – entweder ein Rechteck oder eine leichte Trichterform. Diese lässt den Oberkörper breiter, kantiger und insgesamt männlicher escheinen. Bei einer Anordnung in Trichterform werden zudem die Schultern deutlich breiter wahrgenommen.

Auch zu bedenken gilt es in diesem Zusammenhang, wie sich die Platzierung der Knöpfe auf die Schließbarkeit des Blazers auswirkt. Der tief sitzende Knopf des Ein-Knopf-Blazers gibt kaum Halt für einen großen Busen. Eine vertikale Knopfreihe, bei der der oberste Knopf bereits über dem Busen schließt, ist zwar die sicherste Option für große Busen, macht aber auch die Brustfläche insgesamt breiter und wirkt zudem leicht zugeknöpft… Schließt der oberste Knopf knapp unterhalb der Brust, wird diese immer noch recht gut verpackt, während der Brustbereich von der aufteilenden V-Form des Revers profitiert und das Revers noch nicht auseinander klafft.

Wollen Sie Ihren Blazer meist offen tragen, können Sie sich natürlich von den obigen Überlegungen verabschieden. Dann gebe ich lediglich zu bedenken, dass ein einreihiger Blazer offen getragen für eine viel vorteilhaftere Flächen-Gestaltung und Schlankheit in der vorderen Mitte sorgt als ein offen getragener Doppelreiher.

Und es sei an dieser Stelle angemerkt, dass es neben Knopf-Verschlüssen natürlich auch noch viele andere Verschluss-Möglichkeiten für Blazer gibt, die aber in diesem Rahmen leider nicht angesprochen werden können.

Die Blazer-Taschen und ihre Anordnung

Die Platzierung der Taschen eines Blazers kann Ihre Figur unterstützen. Achten Sie aber auf das Volumen der Taschen!

Die Platzierung der Taschen eines Blazers kann Ihre Figur unterstützen. Achten Sie aber auf das Volumen der Taschen!

Ein klassischer Blazer hat meist eine Brusttasche auf der Höhe des Herzens und zwei seitliche Hüfttaschen. Moderne Blazer können Taschen fast überall auf der Blazer-Fläche besitzen – sogar an den Ärmeln, wenn Sie einen entsprechend sportlichen Stil haben.

Durch die Platzierung von Taschen wird der Torso stark strukturiert. Brusttaschen geben der Brust zusätzliches optisches Gewicht – gut für den A-Figurtyp, schlecht für alle Figurtypen mit großem Busen und sehr breiten Schultern.

Taschen in der Höhe der Taille akzentuieren diesen Bereich – speziell wenn sie auch noch horizontal ausgerichtet sind. Ist die Taille schlank, ist dies ein Vorteil. Ist die Taille wenig ausgeprägt oder kräftiger, sollten Sie Taschen in Taillenhöhe unbedingt vermeiden.

Taschen in Hüfthöhe betonen die Hüftzone und sind daher nachteilig, wenn der Blick auf diese Zone eher vermieden werden sollte. Allerdings kann die Richtung, in der sie angeordnet sind, auch dafür sorgen, die Hüftzone zu formen und zu teilen. Dann nämlich, wenn die Taschen diagonal aufsteigend zur Mitte platziert sind. Die Linienführung, die dann entsteht, akzentuiert die Taillen-Hüft-Kurve zusätzlich. Das lässt Figuren mit wenig Taille kurvenreicher aussehen und unterstreicht eine weiblich geformte Sanduhr-Figur. Auch sorgt eine solche Anordnung mit Hüft-Akzent dafür, dass die breiten Schultern des Y-Figurtyps einen proportionalen Ausgleich erhalten (falls dies nicht an anderer Stelle des Outfits erfolgt).

Vertikal hüftig angeordnete Taschen wiederum betonen die Länge des Torso und sorgen für eine Unterteilung seiner Breite. Das ist gut für alle Frauen, die ihre Oberkörper-Mitte länger und schmaler gestalten wollen – vor allem für O-Figurtypen, aber auch für manche Y-Figuren, kann sich das günstig auswirken.

Alle oben dargestellten Wirkungen von Taschen verstärken sich, sobald die Taschen nicht mehr innen liegend, möglichst flach und dezent gestaltet sind. Während beispielsweise Paspeltaschen oder Taschen mit schmaler Blende kaum auftragen, so sind Klappentaschen mit breiten Klappen, aufgesetzte Taschen oder sogar Blasebalgtaschen mit ihren zusätzlichen Volumen-Effekten mit spezieller Vorsicht zu genießen – besonders wenn sie nicht optimal platziert sind.

Analysieren Sie die Linien und Silhouetten Ihrer Blazer!

Sie sehen, bei der Auswahl eines Blazers gibt es wirklich viele Details zu beachten, die sich teilweise erheblich auf die Wahrnehmung Ihrer Figur auswirken können – im positiven, wie im negativen Sinn. Neben den hier vorgestellten Standards gibt es eine Fülle an weiteren, kreativen Schnitt-Designs, wie beispielsweise asymmetrische Stile, Blazer mit XXL-Volants statt Kragen, Blazer mit besonderen Falten und Drapierungen oder die schon erwähnten, ungewöhnlichen Verschlussarten.

Wenn Sie sich aber – wie oben skizziert – darauf konzentrieren, welche Linien und Silhouetten durch die jeweiligen Details entstehen, können Sie immer auch Rückschlüsse darauf ziehen, ob Ihre Figur durch die Details unterstützt wird oder nicht. Dabei ist beim Schnitt eines Blazers auch wichtig, mit welchen weiteren Kleidungsstücken Sie ihn kombinieren und welche Silhouette Sie insgesamt erschaffen möchten. Beispielsweise sind die Bazer, die ich gerne zu Röcken trage, etwas taillierter und kürzer als diejenigen, die ich üblicherweise zu Hosen anziehe.

Ich hoffe, dass Ihnen die obigen Betrachtungen dabei helfen werden, Ihren idealen Blazer zu finden! Wissen Sie denn schon, wie Ihr idealer Blazer aussieht? Wenn Sie sich nur einen einzigen Blazer in Ihrer Garderobe zulegen könnten – welchen würden Sie wählen?

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

53 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,

    könnten Sie in naher Zukunft einen Beitrag über Mützen/Hüte machen?
    Bei mir ist dieses Thema wieder aktuell seit es kalt geworden ist. Ich habe bestimmt schon 5 volle Samstage in diversen Läden verbracht, aber immer noch keinen Anhaltspunkt worauf ich achten sollte.
    Von englische-Königin bis hin zu niedliches-Mädchen war jede Wirkung dabei :-))))

    Vielen lieben Dank und Ihnen einen schönen Sonntag!

    Mary O

    Antworten
    • Modeflüsterin

      09/11/2014 @ 13:01

      Liebe Mary,

      auch wenn ich immer gerne den Wünschen meiner Leserinnen nachkomme: Einen Beitrag über Mützen oder Hüte habe ich leider nicht geplant. Da ich selbst kaum eine Kopfbedeckung trage, habe ich mich mit diesem Thema noch kaum beschäftigt und das bedeutet, dass ich zuerst selbst umfassend recherchieren und ausprobieren müsste, um sinnvolle Tipps geben zu können. Liebe Mary, so gerne ich Ihnen helfen würde – ich denke, die Beratung müsste dieses Mal eine versierte Fachverkäuferin in einem sehr guten Hutgeschäft übernehmen….

      Trotzdem liebe Grüße und Ihnen doch noch den gewünschten Erfolg bei der Hut-Suche!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie,
        liebe Mary,

        da kann ich mich nur anschließen, was die Beratung in einem Hutgeschäft angeht. Ich war vor einigen Jahren erstmalig in einem recht „spießigen“ Geschäft mit einer ziemlich „drögen“ Verkäuferin. Sorry, aber anders lässt sie sich wirklich nicht beschreiben. Sehr verkniffen, kein bißchen locker, kein Sinn für Humor, ABER mit einem enormen Blick für die passenden Deckel zum Kopf. 😉 An dem Tag habe ich dort meinen ersten Hut gekauft und es folgten später noch zwei Mützen. :-)

        Antworten
        • Modeflüsterin

          10/11/2014 @ 19:23

          Liebe Susanne,

          das klingt aber sehr erfolgreich :-)
          Ich kenne Hutgeschäfte von früher, da ich eine Oma hatte, die nur mit Hut aus dem Haus ging. Aber leider hat sie mir diese Liebe nicht vererbt…

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  2. Liebe Stephanie, das ist wieder der Wahnsinn, was Du alles über Blazer zusammengetragen hast. Ich bin einmal mehr beeindruckt von Deinem Wissen. Da ich ja ein absoluter Gefühlskäufer bin, habe ich auch alle Blazer nach diesem Käuferprinzip erstanden. Bei Gelegenheit werde ich diese nun alle mal einer „modeflüsterischen“ Analyse unterziehen. Danke für den ausführlichen Beitrag und noch einen schönen Sonntag, lieber Gruß – Conny

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:28

      Liebe Conny,

      ich wollte niemanden verwirren oder mit den Infos erschlagen… 😉 Aber ich habe selbst schon so viele Jahre (immer wieder) nach dem perfekten Blazer gefahndet, dass schon ein paar Details zusammengekommen sind, die ich als wichtig empfinde. Allerdings muss es ja nie so sein, dass alle Details zu hundert Prozent stimmen – nur die wichtigsten. Diesen Traum-Blazer müsste man sich dann anfertigen lassen…

      Herzliche Grüße und eine schöne Woche sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:30

      Liebe Sabine,

      Dein Blazer ist wunderschön und passt ganz toll zu Dir! Durch das schmale, tiefe Revers trägt nichts auf und Deine Taille wird zusätzlich akzentuiert – sehr harmonisch! Da wirst Du noch viele Freude haben :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Liebe Modeflüsterin,

    Der Beitrag war wie immer äusserst klar und strukturiert und sooo hilfreich für mch, da ich schon lange auf der Suche nach einer Lederjacke bin und nun wirklich durchblicke, warum die meisten Bikerjacken für mich kleine Sanduhr wohl nichts sind. Schon allein Riegel in Hüfthöhe und ein Einwege-Reissverschluss, der so weit runter geht und die Hüften betont, sind falsch für mich, besonders wenn die Jacke zu ist. Und ich finde, eine Jacke sollte auch passabel aussehen, wenn sie geschlossen ist. Wer weiss, welches Wetter mich überrascht, mal abgesehen davon kann man mit wehenden Jackenzipfeln schlecht Rad fahren. Ja, die Illusion der coolen Rockerbraut ist dahin und die Mässigung der gereiften Rennradfahrerin setzt ein 😉

    Jetzt weiss ich, nach was für einer Jacke ich am besten suche: Recht kurz und gut tailliert (hach, die Teilungsnähte!), einreihig und mit kurzen, aber breiten Revers (Blickrichtung zur Schulter :) ), schräge eigesetzte (!) Taschen, insgesamt so ein wenig Retro-Kostümstil, der zu Röcken passt. Betonte Schultern, aber keine dicken Armelumschläge.
    Und als Farbe klassisches Cognacbraun, wo das Leder nicht totgefärbt wirkt, sondern die naürliche Struktur durchkommt.
    Also bin ich jetzt wunderbar beraten worden, wonach ich suchen sollte. Und brauche nur noch die Geduld zu warten, bis die Wunderjacke vorbeigeflogen kommt.

    Danke und schönen Sonntag
    Doro

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:35

      Liebe Doro,

      kürzer, tailliert und mit breitem Revers – das klingt für eine kleine Sanduhr-Figur doch sehr gut :-)
      Dann bleibt tatsächlich nur noch das Warten (oder Suchen?) auf die Wunderjacke. Das kann allerdings dauern… Aber ich hoffe mal, dass die Bekleidungsbranche Deine Bitten bald erhört.

      Dir noch eine schöne Woche und herzliche Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. blackforestgirl

    09/11/2014 @ 14:25

    Liebe Stephanie,

    bis ich hier mitteilen kann, welche der ideale Blazer für mich ist, vergehen noch Monate…bin ganz erschlagen, was Frau alles beachten kann oder sollte…:). Puh, daß muß ich mir alles mal in Ruhe und mit Zeit vornehmen…bis dahin hoffe ich noch weitere informative Artikel von Dir zu erhalten. Vielen Dank.

    LG Ela….bin dann mal unterwegs, meine bereits vorhandenen Blazer zu analysieren…;);)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:39

      Liebe Ela,

      bevor Du ganz im Stapel Deiner Blazer verschwindest, vielleicht noch ein kleiner Hinweis: Es müssen nicht immer hundert Prozent alle Details optimal erfüllt sein – nur die wichtigsten für Deine Figur. Und Du kannst ja mal prüfen, warum Dir Deine Lieblingsblazer so gut gefallen. Haben sie alle etwas gemeinsam? Und warum ziehst Du andere Blazer so selten an? Mit dem Hintergrundwissen aus den beiden Blazer-Beiträgen hast Du jetzt viele Anhaltspunkte, woran es liegen könnte. Und nur die eigene Erfahrung zählt :-)

      Dir viel Erfolg bei der Blazer-Analyse und liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Jetzt weiß ich auch, warum ich nie Blazer trage – es ist einfach ein komplexes Thema! 😉
    Also klar ist mir dank dieser Artikel immerhin schonmal, dass ich kurze Blazer mit Taillenabnähern brauche. Beim Revers bin ich noch unschlüssig. Danke für die tolle Beratung! :)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:41

      Liebe Melina,

      bei Unschlüssigkeit hilft nur Ausprobieren! Also: Rein ins Luxus-Kaufhaus und alle Blazer in Deiner Größe probieren. Mit den Details im Kopf wirst Du viele neue Feststellungen machen – versprochen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Stephanie,

    wenn doch nur mehr Frauen alleine die passende Ärmellänge (wie in Teil 1 genannt) beherzigen würden, wäre die Welt schon so viel hübscher … das gilt übrigens auch für fast alle Bloggerinnen, die ich kenne …

    Warum störe ich mich gerade daran so? Weil Frauen mit zu langen Ärmeln schnell verhuscht und weniger selbstbewusst wirken. Schlank und proportiert wirken ist ja das eine (auch schön, klar!), aber ohne aufrechte Ausstrahlung nützt das alles nichts.

    Wie wollen wir Frauen unseren verdienten Platz in der Gesellschaft jemals neben Männern und nicht hinter ihnen bekommen, wenn wir uns die Hände selbst nehmen? Die Hände so zu verstecken ist vergleichbar damit, sich beim Reden ein Pflaster auf den Mund zu kleben. Auf die Idee käme auch keine, die gehört werden will, oder?

    Die ganzen Details sind alle wichtig – das am meistens Störende in der Praxis sind meiner Ansicht nach ungünstige Taschen(-richtungen), ungünstige Längen (enden auf der breitesten Hüftstelle) und vor allem eben besagte Ärmellänge, die im Gegensatz zu den anderen Punkten vergleichsweise einfach von einem Schneider zu ändern ist. Die 10-30 EUR je nach Ärmelabschluss sind gut investiert. Ich weiß, dass es natürlich auch lange Damen gibt, zu über zu kurze Ärmel stöhnen – auch nicht schön. Kommt in der Praxis aber weniger vor, wenn man sich Frauen auf der Straße mit ihren Ärmellängen anguckt.

    Mit lieben Grüße an alle Frauen, die Selbstbewusstsein ausstrahlen wollen!
    Ines

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:46

      Liebe Ines,

      vielen Dank für Deine so nachdrückliche Erinnerung, dass die Passform eines Blazers so entscheidend ist!
      Da ich zu den großen Frauen gehöre, bei denen die Ärmel eher zu kurz als zu lang ausfallen, habe ich dieses Problem ausnahmsweise mal nicht. Aber ich finde, dass ein gut geschnittener Blazer – auch toll ausgearbeitete Schultern! – sehr viel dazu beitragen kann, dass Frau im Job etwas darstellt und selbstbewusster wirkt. Allerdings: Die innere Haltung ist dadurch leider nicht ersetzbar 😉
      Und vielleicht noch eine Ergänzung: Blazer-Ärmel lassen sich auch umschlagen – allerdings ist dieser lässigere Look für den beruflichen Bereich dann weniger geeignet.

      Dir noch eine schöne Woche und herzliche Grüße in den Norden sendet
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • @ Ines: das kann ich nur unterstützen. Viele Frauen tragen die Ärmel ihrer Blazer und Mäntel (viel) zu lang. Da verschwinden die Hände komplett oder zu einem großen Teil. Ich habe dann immer das Gefühl, dass sich die Trägerin unsichtbar machen will … :-(

      Antworten
  7. Ach liebe Stephanie, dein Fachwissen ist unglaublich. Wenn ich mal eine Stilberaterin in Anspruch nehmen möchte, wärst du meine erste Wahl. Denn mir geht es beim Blazer kaufen, ähnlich wie Conny. Ich kaufe aus dem Bauch heraus und mit Sicherheit habe ich damit schon oft falsch gelegen. Ich muss auch gestehen, dass ich mir nicht alle wichtigen Details merken kann. Doch bei meinem nächsten Blazer-Kauf werde ich ganz gewiss vorher hier nochmal vorbeischauen.

    Zu Ines Kommentar möchte ich anmerken: ich sehe manchmal Damen, deren Kleidungsstücke die perfekte Armlänge haben, die aber trotzdem auf mich keine aufrechte, selbstbewusste Ausstrahlung haben. 😉
    Lieben Gruß Cla
    http://www.glamupyourlifestyle.com/

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 10:48

      Liebe Cla,

      das ist wirklich alles halb so schlimm! Ist doch völlig o.k., wenn Du Deine Blazer nach Instinkt aussuchst! Aber wenn Du mal wieder vor der Entscheidung stehst, ob Du einen Blazer wirklich kaufen sollst, dann ist so eine kleine Checkliste im Kopf gar nicht so schlecht…

      Liebe Grüße nach OF sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • @Cla und Stephanie
      Wenn die innere Haltung nicht stimmt, nützt die beste Ärmellänge nichts 😉 Aber wenn die innere Haltung stimmt, kann die beste Ärmellänge das noch besser zur Geltung bringen :) .

      Antworten
  8. Danke für diesen tollen Beitrag!!
    Wusste lange Zeit gar nicht worauf ich wirklich achten muss. An einer Schaufensterfigur sieht ja bekanntlich alles top aus…
    Lg, Julie

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/11/2014 @ 11:29

      Liebe Julie,

      ja, das ist meist das Problem: An superdünnen Models und Puppen mit Maßen, die für die meisten Frauen völlig unrealistisch sind, sieht so manches gut aus, was Normalfrau unmöglich tragen kann… Freu mich, dass ich Ihnen helfen konnte!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Wow, ich bin immer wieder erstaunt, was Du alles weißt, zusammenträgst und ch freue mich jede Woche auf einen neuen Beitrag.

    Ich finde das Thema so ungeheure spannend, und würde auch gerne meine Gardarobe mal darauf hin untersuchen, nur leider besitze ich keinen einzigen Blazer, weil ich mit 1,80 m einfach zu lang und zu schlank bin. Entweder sind die Ärmel zu kurz, die Taille an der falschen Stelle oder der Blazer ist zu weit. Ich finde das Thema so spannend, und wünsche mir wirklich mal einen passenden Blazer zu finden. Bisher ist er mir leider noch nicht begegnet… ich würde auch so gerne darüber nachdenken, was mir steht und passt, und zu einem Bewerbrungsgespräch mal einen tragen, aber leider gibt es ihn nicht. Ich würde mich auch riesig freuen, wenn es ein Feedback gibt, was denn große Frauen machen sollen bzw. wo man fündig wird…

    LG von Sandra

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/11/2014 @ 11:05

      Liebe Sandra,

      mit Deinem Problem bist du bei weitem nicht alleine! Ich erhalte sehr viele Anfragen zu diesem Thema: Was soll ich machen, wenn ich eben nicht den Standardmaßen entspreche? Für große Frauen kenne ich bei Konfektionsware nur LongTallSally als Online-Shop – wobei ich die Qualität der Ware leider nicht beurteilen kann.
      Ich gebe an dieser Stelle immer gerne den Tipp, sich einmal mit Maßkonfektion auseinanderzusetzen. Gerade bei schlichten Basic-Blazern könnte das gut funktionieren. Im Unterschied zur Maßschneiderei werden bei Maßkonfektion bei vorgegebenen Modellen nur bestimmte Maße angepasst, beispielsweise Ärmellänge oder Saumlänge, Brust- und Taillen-Umfang etc. Das ist auf jeden Fall schon deutlich besser als Ware von der Stange. Vielleicht wäre Dir damit auch geholfen. Das würde mich freuen, wenn Du einen Anbieter findest, der ein Modell nach Deinem Geschmack als Maßkonfektion anbietet!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Liebe Sandra, vielleicht hast du in der Zwischenzeit bereits eine Lösung gefunden, da mein Kommentar so spät kommt. Ich kann genau wie Stephanie Longtallsally nennen und darüber hinaus sogar empfehlen :-). Ich bin 1-2 cm kleiner als du, habe aber sehr lange Arme und Beine, sodass mir die Ärmel von Blazern in Standardgröße z. T. 10-15 cm zu kurz sind. Bei Longtallsally sitzt fast alles wie für mich maßgeschneidert und die Qualität ist auch okay bis wirklich gut (variiert von Produkt zu Produkt). Die Lederjacken, Blazer und Mäntel kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen. Die Passform ist m. E. optimal für die schlanke bis normale Figur. Es ist z. T. mit etwas Wartezeit von 1-2 Wochen zu rechnen, weil der Versand oft aus Großbritannien erfolgt. Auch empfehlenswert sind Egue [Anmerkg. d. Red.: Link entfernt] und Weingarten [Anmerkg. d. Red.: Link entfernt] – hier gibt es u. a. sehr hochwertige Kleidung in Langgröße, die dann auch ein wenig teurer ist, aber es hält sich im Rahmen. Bei Weingarten sind die Blusen bei meinem verhältnismäßig kurzen Oberkörper allerdings so lang wie eine Long-Bluse – ideal also für die Frau um die 1,90 m (eine Bekannte mit dieser Größe hat dort sehr gerne bestellt). Wenn du einen eher lagen Oberkörper hast, könnte es dir vielleicht auch passen. Bei Asos gibt es ebenfalls eine Tall-Linie (Asos tall), die von der Passform auch schön lang, aber meiner Meinung nach von etwas schlechterer Qualität ist und sich vom Angebot eher an sehr junge Frauen richtet. Dafür ist der Preis aber entsprechend günstiger. Hosen/Jeans kaufe ich auch sehr gerne bei Otto [Anmerkg. d. Red.: Link entfernt]. Dort passt mir die Langgröße (ca. 35 inch) meistens sehr gut. Leider gibt es dort aber nur sehr wenige bis gar keine Oberteile/Blazer/Jacken in Langgröße. Ich hoffe, das hilft dir weiter. LG, JJ

      Antworten
      • Modeflüsterin

        27/01/2017 @ 10:12

        Liebe Judith,

        vielen Dank für diese interessanten Einkaufstipps! Ich habe allerdings die Links aus Deinem Kommentar entfernt. Ich möchte gerne die Kontrolle darüber behalten, welche Backlinks von dieser Seite zu kommerziellen Seiten führen 😉 Hoffe, Du hast dafür Verständnis. Sandra wird die genannten Marken sicherlich auch so finden :-)

        Liebe Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

        Antworten
  10. Liebe Stephanie,
    zum wieder einmal großartigen Artikel ist ja schon einiges gesagt worden, deswegen möchte ich heute vor allem mal auf dein neues Profilbild eingehen, das ich natürlich sofort bemerkt habe. Es spiegelt viel mehr als das vorherige die Person wider, die zu treffen ich ja bereits das Vergnügen hatte: eine ausgesprochen attraktive, gepflegte, selbstbewusste und zielorientierte Frau. Vorher wusste man immer nicht so genau, ob die Frau auf dem Foto zwanzig oder fünfzig ist. Jetzt deckt sich das Visuelle mit der Erfahrung und der Weisheit (jawohl, das Wort ist mit Bedacht gewählt), die deine Beiträge ausmachen.
    Viele herzliche Grüße an die weise und warmherzige Frau;-)
    Bianca

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/11/2014 @ 16:22

      Liebe Bianca,

      jetzt bin ich gerade sprachlos und total verlegen…. So viele liebe Worte und dann auch noch das w-Wort… Können wir uns stattdessen auf „lebenserfahren“ einigen?
      Das Foto habe ich gerade erst vor ein paar Minuten ausgetauscht. Und Du hast es schon entdeckt! Das andere Foto war schon über drei Jahre alt und zeigt mich, als ich gerade von einem professionellen Styling-Termin zurückkam. Das etwas Fremde, Undefinierbare im Bild war mir damals gerade Recht, da ich am Anfang meiner Blogger-Zeit eigentlich am liebsten gar nicht persönlich erscheinen wollte. Auf dem aktuellen Foto habe ich mich selbst so geschminkt, wie ich das üblicherweise mache – recht natürlich – und auch meine dicken, markanten Brillengläser durften dieses Mal mit aufs Bild.
      So fühle ich mich authentischer. Und da man durch die Augen Anderer ja immer etwas anders aussieht, freut es mich umso mehr, dass das Foto wohl Deiner Live-Erfahrung ganz gut entspricht. Ich Danke Dir sehr herzlich!!!

      Liebe Grüße zurück an eine ganz besondere Frau, die ich glücklicherweise auch schon persönlich kennen lernen durfte!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Ist es nicht ganz unglaublich, liebe Stephanie, wie kleine Details gleich einen viel besseren Eindruck entstehen lassen können? Bspl.weise muss ich auf ein schmales Revers achten, dass nicht nach unten zeigt, weil die Natur mir einen Schwanenhals geschenkt hat. :) Ich bin von deinen anschaulichen Beschreibungen begeistert. Hab einen schönen Tag und deine Brille auf dem Foto ist sehr schön…LG sendet dir Sabina http://oceanbluestyle.blogspot.de/2014/06/elegance-navy-zara-blazer-red-stripes.html

    Antworten
    • Modeflüsterin

      12/11/2014 @ 18:08

      Liebe Sabina,

      da Du so zierlich gebaut bist, verwundert es mich nicht, dass Du auch schmalere Blazer-Details benötigst. Das passt gut zu den Proportionen. Und danke auch für Deine Begeisterung für die Tipps… und für meine Brille 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Liebe Stephanie,

    ich habe vorhin auch Dein neues Foto entdeckt und als Erstes gedacht: Das ist aber viel besser als das „alte“. Es wirkt viel natürlicher und entspricht mehr der Frau, die ich hier – natürlich nur virtuell – „kennen gelernt“ habe.

    Und dann dachte ich: Wie schön, jetzt sieht man Dich auch mit der markanten schwarzen Brille, die Du häufiger erwähnt hast. :-)

    Liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Modeflüsterin

      12/11/2014 @ 18:15

      Liebe Susanne,

      ganz lieben Dank für Deine positive Rückmeldung zum neuen Foto! Ich befürchte, jetzt bin ich wirklich allmählich auf der Straße zu erkennen… 😉
      Und meine Brille liebe ich heiß und innig – ich brauche sie, da mir meine schwarzen Haare ansonsten so fehlen würden! Leider macht sie auch die Augen viel kleiner. Da wird es in diesem Leben wohl nichts mehr mit dem „großäugigen Bezirzen“ 😉

      Dir noch einen schönen Abend wünscht
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie,

        jetzt melde ich mich auch noch kurz zu Wort. Dass der 2. Teil deines Blazer-Posts klasse ist, brauche ich eigentlich gar nicht zu erwähnen (ich habe ausnahmslos alle deine Beiträge mit Interesse und gerne gelesen).

        Aber als stark kurzsichtige Teilzeit-Brillenträgerin wollte ich auch noch kurz sagen, dass dir deine Brille super steht und ich das neue Bild toll finde. Ich finde, du wirkst richtig frisch und natürlich auf dem Bild.

        Das mit dem Augen verkleinern kenne ich übrigens auch und schminke dann dagegen an. Mit ein Grund, warum ich morgens, wenn es schnell gehen muss, doch eher zu den Linsen greife – obwohl ich meine Brille mag :-)

        Liebe Grüße,

        Diana

        Antworten
        • Modeflüsterin

          13/11/2014 @ 11:11

          Liebe Diana,

          vielen herzlichen Dank für Deine netten Worte! Mit über 50 Jahren noch als „frisch“ bezeichnet zu werden, fasse ich als großes Kompliment auf… :-)
          Wenn ich einmal einen besonderen Termin habe und auf meine Brille nicht verzichten will, dann schminke ich meine Augen auch kräftiger. Dazu kommt noch roter Lippenstift und fertig ist das Abend-Makeup. Wenn ich allerdings das Gefühl habe, ich möchte mal wieder jemandem (z.B. meinem Mann) tiiiief in die Augen sehen, dann müssen die Linsen her 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  13. Liebe Stephanie,
    das neue Foto von dir hier auf dieser Seite ist sehr gut. Und: willkommen im Club der Brillenträgerinnen.
    Es fasziniert mich immer wieder, wie viel du über ein Kleidungsstück schreiben kannst. Vieles von dem, das du berichtest und beschreibst, berücksichtige ich unbewusst und ohne dass ich weiß warum. Nach dem Lesen deiner Beiträge kenne ich nun auch das Warum und habe noch weitere Inputs erhalten, die ich bei der Auswahl des nächsten Blazers sicher berücksichtigen werden.
    Vielen Dank, liebe Grüße
    Doris

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/11/2014 @ 11:41

      Liebe Doris,

      schön, dass Du wieder hier bist! Und herzlichen Dank für Dein positives Feedback zu Brille und Beitrag!
      Ich hoffe, dass Du wieder bei meiner bevorstehenden Weihnachts-Verlosung dabei bist – mit einem Foto mit Deinem besten Schal-Styling. Es gibt so tolle Preise zu gewinnen… Mehr dazu gibt es im Beitrag am 30. November. Würde mich freuen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Liebe Stephanie,
    ich muss es auch nicht mehr erwähnen, dass mir deine Beiträge mehr als gefallen, immer ist für mich was dabei.
    Sofort ist mir auch dein neues Profilbild aufgefallen, du siehst umwerfend, ganz Frau, mit genauen Vorstellungen vom Leben. Die Brille steht dir wirklich ausgezeichnet.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Gaby
    Stylish-Salat

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/11/2014 @ 12:02

      Liebe Gaby,

      das sind sehr liebe Worte, die Du für mich findest! DANKE!
      Allerdings arbeite ich noch an meinen ganz, ganz genauen Vorstellungen… Vom Groben ins Feine sozusagen 😉

      Liebe Grüße und Dir noch ein schönes Wochenende!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für so eine umfangreiche Zusammenfassung!
    Ich plane im Moment mehrere Blazer zu nähen und da helfen Deine Tipps sehr gut weiter… jetzt muss ich meine Schnitte nur noch so gut hinbekommen, denn manchmal sieht es zusammengenäht doch alles ganz anders aus als man eigentlich dachte! :)
    Liebe Grüße und Danke für ausführliche Beschreibung.
    Stef

    Antworten
    • Modeflüsterin

      16/11/2014 @ 22:21

      Liebe Stef,

      das kann ich gar nicht glauben, dass Deine selbst genähten Kleidungsstücke nicht so werden, wie Du es Dir vorstellst! Du siehst immer so perfekt darin aus! Und Du hast so viel Näh-Erfahrung! Ich bin überzeugt, dass Du das schaffst, Deinen idealen Blazer so umzusetzen, wie Du Dir das wünschst. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen! Und ich hoffe natürlich, dass wir das Werk dann auf Deinem Blog bewundern können…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  16. Hallo Stephanie, Du hast soeben meine Pinterest-Wand abonniert. Vielen herzlichen Dank dafür! Dein Blog ist super interessant. Die obigen Vorschläge muss ich mir in Ruhe anschauen. Meine Kleidung wähle ich eher intuitiv aus – ich „weiß“, was mir gut steht; weiß aber nicht wirklich warum… ! Und ja, fern vom Jugendwahn ist schon ein guter Ansatz!
    ich grüße Dich lieb! Pia

    Antworten
    • Modeflüsterin

      22/11/2014 @ 14:20

      Liebe Pia,

      schön, dass Du mich hier gefunden hast! Ich folge gerne den Menschen, die sich für meine Pins interessieren. Denn dann gehe ich davon aus, dass wir gemeinsame modische Interessen haben. Und das ist schon mal ein guter Anfang für einen Austausch über Mode, Stil und das Leben als starke Frau überhaupt… 😉
      Und wenn Du nach modischen Tipps für ganz reale Frauen jeden Alters und mit jeder Figur suchst, dann bist Du hier genau richtig. Ein ganz herzliches Willkommen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  17. Hallo Stephanie,

    die letzten Abende habe ich mich so durch Ihren Blog gesurft – Anregungen über Anregungen. Vieles ist neu, anderes wieder deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung und meinen Bauchentscheidungen vor dem Spiegel. Toller Blog, der mir den Eindruck vermittelt, hier weiß eine Autorin, wovon sie spricht – die bei ihren „Leisten“ bleibt wie der sprichwörtliche Schuster und ehrlich sagt, wenn sie sich bei einem Thema nicht auskennt (Stichwort Hut-Beitrag).
    Hier aber eine Anregung für alle Blazer-Käuferinnen, die eigentlich keine Blazer mögen. Das ist bei mir aus dem Grund der Fall, 1) da die allermeisten Blazer (auch die sehr teuren) einen Innenstoff aus Kunstfaser haben und ich dadurch schnell schwitze, auch wenn der Oberstoff aus Naturfaser ist 2) ich mich einfach im Alltag sehr viel bewege und mir schon öfter das Innenfutter deshalb ausgerissen ist, was den Blazer nicht gerade schöner macht und ich 3) mit den meisten Blazern wirke, als sei ich 20 Jahre älter (so fühle ich mich dann zumindest). Ich habe vor einiger Zeit entdeckt, dass manche Anbieter auch so genannte „Strickblazer“ (oder auch „Strickblusen“ genannt) anbieten (meine habe ich von Hess Natur und Landsend). Dies sind zumeist leicht taillierte Strickjacken aus Feinstrick (Wolle oder Baumwolle, je nach Saison), die eine einfache Knopfleiste, meist keine Taschen aber einen Reverskragen wie ein Blazer haben. Sieht über einer Bluse oder einem Blazertop gut gestylt und seriös aus, ist gleichzeitig aber bequem wie ein Pulli. Wem das vom Stoff her nicht dick genug ist, kann es im Winter zudem mit Blazern aus Wollwalk versuchen. Nur so ein kleiner Tipp für diejenigen, die Blazern aus den o.g. oder anderen Gründen skeptisch gegenüber stehen, aber trotzdem den Schick eines Blazers haben wollen.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      13/02/2015 @ 20:11

      Liebe Konstanze,

      vielen Dank für diese wertvolle Ergänzung! Auf der Blazer-Checkliste wird dann bei Ihnen sicherlich eine Auswahl an futterfreien, flexiblen Stoffen stehen, die Sie gerne mögen (es gibt übrigens auch ganz super bequeme Jersey-Blazer ohne Futter…). Das ist dann wieder der Beweis: Auch mit der Überlegung, was man gar nicht gerne mag, kommt man oft zu den erstaunlichsten Erkenntnissen über den eigenen Stil. Weiter so!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  18. Liebe Stephanie,

    dann mache ich mich jetzt mal auf die Suche nach einem futterfreien Jerey-Blazer für den Sommer. Danke für den Tipp. Das „Weiter so“ gebe ich gerne zurück :-)
    Konstanze

    Antworten
  19. Auch sehr interessant: Bei [Anm. d. Red.: Modemarke für Übergrößen; wurde entfernt], wo Damenmode in großen Größen angeboten werden, habe ich in der Detailansicht der Blazer Dreiecksformen (mit der Spitze nach unten, nach oben), Sanduhrformen, Vierecksformen und eine Art Kristallform, die sich den Konturen anpassen [Anm. d. Red.: URL wurde entfernt] und das finde ich als Orientierungshilfe sehr hilfreich. Der Kauf eines Blazers ist alles andere als eine triviale Angelegenheit.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/04/2015 @ 10:14

      Liebe Carmen,

      die besagte Marke hilft mit diesen Symbolen sicherlich ein wenig dabei, den richtigen Schnitt zu finden. Und das ist wahrlich keine leichte Wahl.
      Bitte habe jedoch Verständnis dafür, dass ich dennoch den Markennamen und deren URL aus dem Kommentar entfernt habe, da die Nennung und Verlinkung von Marken bei der Modeflüsterin nur im Ausnahmefall möglich ist. Die Marken, die auf dieser Website genannt und verlinkt werden, sollten zur Philosophie der Modeflüsterin passen und ich behalte mir vor zu entscheiden, welche Marken hier ein Forum erhalten.
      Gerne würde ich Dir das näher erklären: Im Internet sind solche Links zu Marken sehr wertvoll. Sie werden daher gehandelt und es wird sogar dafür bezahlt. Denn diese Links bringen potentielle Interessenten und Neukunden auf die Website der Marken. Ich möchte jedoch, dass die Modeflüsterin weitestgehend werbefrei bleibt oder zumindest nur solche Marken und Produkte hier genannt werden, die ich selbst sehr schätze. Die Leserinnen sollen den Empfehlungen hier vertrauen können. Daher sind Links zu Modemarken in den Kommentaren grundsätzlich nicht gestattet (siehe Kommentar-Richtlinien) – nicht zuletzt, da dies häufig von Marken missbraucht wird. Ausnahmen mache ich nur, wenn es sich wirklich um einen wertvollen Geheimtipp für die Leserinnen handelt. Ich hoffe, Du verstehst das und bist jetzt nicht enttäuscht.
      Dennoch vielen Dank für Deinen Hinweis!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  20. Hallo Stephanie,
    ich bin gerade dabei, mir einen Blazer-Stil zusammenzustellen. Ich möchte mir nämlich einen Hosenanzug und evtl. einen weiteren Blazer nähen lassen. Was wäre denn die optimale Länge für einen Blazer, den man zum Rock trägt? Ist dabei der Stil des Rockes relevant? Ich trage zum Beispiel eher leichte A-Linie als Bleistiftrock. Und zu Hosen: hüftlang? Auch wenn die Hüften eher breiter sind? Länger als hüftlang wirkt dann doch eher „schwer“, oder? Meine Proportionen sind optimal. Geht dann prinzipiell alles? Bisher habe ich nur sehr wenige Blazer gehabt, da ich durch meine Größe selten fündig geworden bin. Kann daher nicht auf Erfahrungen zurückgreifen…

    Antworten
    • Modeflüsterin

      16/09/2015 @ 21:03

      Liebe Coryanne,

      Deine Frage fällt leider in die Kategorie „persönliche Stilberatung“ und ist aus der Ferne nicht zu beantworten. Aber zu A-Linien-Röcken würde ich einen kurzen, taillierten Blazer am schönsten finden. Und nein, an der breitesten Stelle der Hüfte sollte der Blazer eigentlich nicht enden, wenn Du diese Zone nicht betonen willst… Ansonsten hängt die Länge des Blazers bei ausgeglichenen Proportionen von der Silhouette des Outfits ab: Über kurze Röcke passen längere Blazer, über lange Röcke eher kürzere. Zu schmalen Hosen passt ein längerer Oversize-Blazer, zu weiten Hosen eher ein schmaler kürzerer Blazer usw. Du siehst, so einfach ist das Thema nicht. Vielleicht wäre für diese Frage eine Outfitberatung bei 3compliments ganz vorteilhaft. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem ersten Blazer!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  21. Vielen Dank für die ausführliche Antwort – obwohl der Beitrag von dir schon älter ist. Aber ich stöbere auch gerne im Archiv… Den Blazerbeitrag hatte ich auch noch im Hinterkopf. Im Prinzip ist es ja dann mit den Blazern genauso wie mit anderen Oberteilen. Und die Schnittdetails lassen sich ja unabhängig von der Länge übertragen. Vielleicht es es gut, einen kürzeren etwas taillierten Blazer und einen längeren, lässigeren zu haben … Wobei ich aktuell einen Burdaschnitt für einen Hosenanzug gesehen habe, der zur weiteren Bootcuthose einen langen Blazer hatte …

    Antworten
    • Modeflüsterin

      21/09/2015 @ 19:59

      Liebe Coryanne,

      lange Blazer zu Bootcut-Hosen sehen an großen Frauen gut aus, können kleine Frauen proportional nachteilig beeinflussen. Zwei Blazer, so wie Du das beschrieben hast, sind auf jeden Fall vielfältig einsetzbar. Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  22. Liebe Stephanie, bei mir stehen in den kommenden Monaten Bewerbungsgespräche an, ich suche schon eeewig nach einem passenden Blazer, ich bin für diese Art Kleidungsstück aber leider irgendwie nicht wirklich gemacht. Ich bin klein (160) , zierlich (Größe 34), aber vergleichsweite große oberweite und eher kräftige beine, schultern und hüfte sind eher ausgeglichen. Würde mich dem X-Typ zuordnen mit einer eher sportlichen Ausrichtung 😉 lange Blazer lassen mich noch kleiner wirken ohne wahnsinnig hohe Schuhe, kurze blazer legen zu viel Gewicht auf den Oberkörper, zumachen kann ich eigentlich überhauptkeinen Blazer. Kannst du mir sagen, welche der vielfältigen Schnittvarianten für mich wohl die beste wäre? ich weiß dass das natürlich aus der Ferne schwer geht, es ist nur denk ich leichter bei deinem Fachwissen jetzt die richtigen Tipps für die schwierige Kombination (kurze beine, große oberweite, kurzer oberkörper, kleine konfektionsgröße) zusammen zu tragen :) herzlichen dank!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/05/2016 @ 11:06

      Liebe Fanny,

      wahrscheinlich wird es für Dich am besten sein, wenn Du Dir einmal einen klassischen Blazer auf Deine Maße schneidern lässt. Denn sowohl Kurzgrößen, als auch eine Schnittform für einen großen Busen zu finden, ist tatsächlich so gut wie aussichtslos. Maßkonfektion könnte für Dich die Erlösung sein. Dafür bauchst Du zwar ein bisschen Vorlaufzeit, aber dafür hast Du dann ein Stück, das Du jahrelang tragen kannst. Ich hoffe, Du kriegst das noch vor Deinen Bewerbungsgesprächen hin!
      Zum Schnitt: Das wäre tatsächlich völlig unseriös, wenn ich hier blind Stiltipps geben würde… Aber in meinem inneren Auge taucht bei Deiner Beschreibung ein taillierter Blazer auf, der seitlich kürzer ist und nach vorne mittig leicht länger wird – beispielsweise mit einem spitz zulaufenden Saum an den Vorderteilen. Oder mit einem kleinen Schößchen in diesem Schnittverlauf. Das würde mittig den großen Busen ausgleichen und seitlich trotzdem die Kürze herstellen, die Du als kleine Frau brauchst. Nur so ein Gedanke, den Du vielleicht mit dem Maßkonfektionär oder der Schneiderin besprechen könntest.
      Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Blazer-Experimenten!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.