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Mode-Ratgeber für kleine Frauen: 21 weitere Fashion-Tipps

Die Haare hochgesteckt, auffällige Rüschen-Details am Oberkörper, ein Lagen-Look mit kurzer, knalliger Jacke "on top" und eine Farbsäule aus Hose mit Stiefeln - viele Details lassen diese Frau größer erscheinen.

Die Haare hochgesteckt, auffällige Rüschen-Details am Oberkörper, ein Lagen-Look mit kurzer, knalliger Jacke „on top“ und eine dunkle Farbsäule aus Hose mit Stiefeln – viele Details lassen diese Frau größer erscheinen.

Mit welchen Outfits können kleine Frauen größer wirken? Welche Mode-Tipps gibt es, die speziell Frauen mit kleiner Körpergröße beachten sollten, um Ihre Proportionen auszugleichen? Dieser Frage gehe ich in einer Mini-Blog-Serie nach. In der letzten Woche haben Sie vier grundsätzliche Methoden und insgesamt 20 Fashion-Tricks kennen gelernt, wie Sie als kleine Frau sofort größer wirken. Dabei ging es um den Ausgleich Ihrer vertikalen Proportionen. Heute ergänze ich diesen Ratgeber um weitere 4 Methoden und 21 Tipps, die sich schwerpunktmäßig mit den horizontalen Proportionen beschäftigen. Dazu gibt es ein paar grundlegende Tipps, die Ihnen als kleiner Frau immer helfen.

Wie in der letzten Woche gilt auch heute: Auch größere Frauen, die etwas kräftiger gebaut sind, profitieren von einigen dieser Tipps. Denn viele der Tipps für mehr optische Länge bauen darauf auf, Sie weniger breit erscheinen zu lassen… Weiter geht es also mit Methode 5 bis 8, wie Sie größer wirken!

5. Minimieren Sie alle modischen Details, die Ihren Körper horizontal unterteilen!

Wenn Sie die Gesamtlänge Ihres Körpers zusätzlich horizontal unterteilen, lässt Sie das kleiner erscheinen. Je mehr horizontale Brüche sich in Ihrem Outfit finden, desto kleiner wirken Sie. Das lässt sich aber vermeiden, indem Sie solche horizontale Linien auf ein Minimum begrenzen.

Vermeiden Sie Looks mit horizontalem Colour-Blocking!
Ein deutlich farblich vom Unterteil abgesetztes Oberteil teilt ihre Körperlänge in zwei Teile, die dann – jedes für sich und insgesamt – auch noch breiter erscheinen. Keine gute Idee. Wenn Sie Ihren Körper allerdings vertikal im Colour-Blocking-Stil unterteilen, ist dies aufgrund des Farbsäulen-Effekts sehr günstig für Sie (diesen Effekt hatte ich Ihnen in der letzten Woche vorgestellt).

Vermeiden Sie stark horizontal ausgerichtete Muster!
Das gilt für alle Muster, die Ihren Körper horizontal strukturieren. Dazu gehören horizontale Streifen, die Sie – falls überhaupt – möglichst nur im Zusammenhang mit dem Farbsäulen-Look in Erwägung ziehen sollten. Aber auch andere Muster, deren Motiv sich horizontal wiederholt, erzielen diesen nachteiligen, verkürzenden und verbreiternden Effekt.

Tragen Sie keine Röcke und Strümpfe (und/oder Schuhe) in unterschiedlichen Farben!
Jeder horizontale Farbwechsel im Outfit sollte sorgfältig überlegt und – im optimalen Fall – eher vermieden werden.

Tragen Sie Gürtel bevorzugt schmal und Ton-in Ton zum Darunter!
Auch Gürtel in Kontrastfarben schaffen zusätzliche horizontale Linien, die Sie als kleine Frau nicht gebrauchen können. Achten Sie auch darauf, Ihre Gürtel eher schmal als zu breit zu wählen. Breite Gürtel schaffen eine zusätzliche horizontale Zone an Ihrem Torso, die Ihnen Körpergröße stiehlt.

Verzichten Sie auf Fesselriemchen, T-Straps oder andere Quer-Akzente an Schuhen!
Auch hier gilt: Alle Elemente an Schuhen, die das Bein zusätzlich unterteilen, lassen Sie einfach weg. Wenn Sie solche Schuhe unbedingt doch tragen wollen, dann nur Ton-in-Ton mit der Beinfarbe (siehe auch die Tipps zur Verlängerung der Beine aus der letzten Woche). Einen weiteren Trick dazu gibt es unter Punkt 8, weiter unten.

6. Seien Sie bei Volumen an Ihrem Körper sehr vorsichtig und wählen Sie einen figurnahen Look!

Da Sie sehr klein sind, trägt jedes voluminöse Detail in Ihrem Outfit wesentlich mehr auf als bei großen Frauen. Wieder gilt: Je breiter Sie erscheinen, desto kleiner sehen Sie aus. Daher sollten Sie Volumen an Ihrem Körper sorgfältig unter Kontrolle halten. 

Das pastellige Ton-in-Ton-Outfit macht größer: Dafür sorgt nicht nur die monochrome Farbwelt, sondern vor allem auch der taillenhohe, kurze Bleistiftrock, der schlichte Rolli mit langer Kette, die spitzen Pumps und ein figurnaher, knielanger Mantel mit akzentuierter Taille.

Das pastellige Ton-in-Ton-Outfit macht größer: Dafür sorgt nicht nur die monochrome Farbwelt, sondern vor allem auch der taillenhohe, kurze Bleistiftrock, der schlichte Rolli mit langer Kette, die spitzen Pumps und ein figurnaher, knielanger Mantel mit akzentuierter Taille.

Vermeiden Sie sehr voluminöse Kleidungsstücke!
Dazu zählen alle Kleidungsstücke, die mehr Stoff beinhalten, als nötig, beispielsweise Faltenröcke, Tellerröcke, Marlene-Hosen, weite Bundfaltenhosen. Ergänzt wird die schwarze Liste noch durch XXL-Mäntel oder -Jacken, Blousons und Oversize-Pullover. Aber auch zu weite Schultern, zu große Schulterpolster oder zu weite Ärmel sind für Sie kontraproduktiv. Achten Sie besonders auf den Umfang der Armlöcher unterhalb der Achseln und lassen Sie diese eventuell von einer Schneiderin verkleinern. Sollten Sie dennoch einmal ein voluminöseres Kleidungsstück tragen wollen, müssen Sie besonders darauf achten, dazu nur sehr figurnahe Kleidungsstücke zu kombinieren. 

Setzen Sie auf schmale Hosen mit Bügelfalten!
Schmale, gerade geschnittene, bodenlange Bügelfalten-Hosen sind Ihre beste Wahl. Sie betonen die vertikale Linie und benötigen nur wenig Volumen. Wenn Sie es sich figürlich leisten können, sind auch mindestens knöchellange Slimpants gut für kleine Frauen. Wenn Sie eine breite Hüfte, einen Bauch oder einen großen Busen ausgleichen müssen, greifen Sie am besten zu leichten Boot-Cut-Hosen oder zu etwas (!) weiteren, geraden Hosen. Übermäßig weite Hosen lassen Sie sofort gestaucht aussehen.

Greifen Sie zu Bleistift- oder schmalen A-Linien-Röcken!
Die besten Rockformen für Ihre kleine Statur sind der Bleistiftrock, der gerade geschnittene Rock und der Wickelrock. Diese tragen überhaupt nicht auf, sondern fügen Ihrem Körper lange, vertikale Linien hinzu. Brauchen Sie bei Ihrem Figurtyp einen Volumenausgleich am Unterkörper, können Sie auch auf leichte A-Linien-Röcke ohne zu viel Volumen ausweichen.

Nutzen Sie enger taillierte, kürzere Oberteile, um Figur zu zeigen!
Ihre beste Investition sind figurnahe, kürzere Jacken und Blazer. Diese können Sie auch im Lagenlook über längeren Tops tragen. Überhaupt sollten Sie bei Oberteilen immer taillierte, figurnahe Exemplare bevorzugen, falls das Ihr Figurtyp zulässt. Denn wenn Sie klein sind, ist es besonders wichtig, Ihrer Silhouette eine sichtbare Taille zu geben und Figur zu zeigen. Wenn Sie ein O-Typ sind, sind längere Jacken allerdings oft besser für Sie. Und auch als Y-Typ sollten Sie mit kurzen Jacken vorsichtig sein.

Vermeiden Sie, zu viele Stoffschichten übereinander zu tragen!
Auch zu viele Stoff-Schichten schaffen bei kleinen Frauen schnell zu viel Volumen. Genießen Sie also den Lagen-Look nur in Maßen oder mit dünnen Stoffen.

7. Achten Sie bei Accessoires, Mustern und Dekors auf stimmige Proportionen!

Ganz entscheidend, damit Sie als kleine Frau nicht gleich auf den ersten Blick winzig aussehen, ist der Einsatz von proportional passenden Accessoires, Mustern und sonstigen modischen Dekors. Vermeiden Sie grundsätzlich alles, was – gemessen an Ihrer Körpergröße, -länge oder -breite – Übergröße hat!

Wählen Sie kleineren, filigraner gearbeiteten Schmuck!
Auch wenn Sie große Schmuckstücke lieben und diese besonders bei einem großen Busen vorteilhaft sind, so sollten Sie auf klobige Stücke verzichten. Große Schmuckstücke, die aus kleinen Details zusammengesetzt sind, sind aber möglich. 

Wählen Sie mittlere bis kleinere Handtaschen!
Lassen Sie sich nie von einer XXL-Tasche spazieren führen! Meiden Sie aber ebenso die vielen Mini-Bags, die derzeit angeboten werden! Ihre optimale Taschengröße liegt irgendwo dazwischen. 

Achten Sie auch bei Schuhen auf dünnere Absätze und filigraneres Design!
Vermeiden Sie zu klobige Absätze oder Monster-Plateaus! Aber auch Wedges oder zu breite Blockabsätze könnten disproportional wirken. Bei kräftigen Beinen ist ein gesundes Mittelmaß die beste Lösung. Zierliche Frauen brauchen zierliche Schuhe.

Vermeiden Sie überdimensionierte modische Elemente!
Überlassen Sie Mega-Kragen, XXL-Schleifen oder -Volants und Grobstrick den größer geratenen Frauen. Sie verpassen wirklich nichts!

Trotz starkem Farb-Kontrast in der Taille wandert das Auge in diesem Outfit von oben nach unten: Das vertikale Colour-Blocking im Pullover, unterstützt von V-Ausschnitt und Vorder-Schlitz betont die Vertikale. Schuhe mit ähnlichen Details in Form und Farbe korrespondieren mit dem Pullover. Die Detaillosigkeit der Flächen macht groß.

Trotz starkem Farb-Kontrast in der Taille wandert das Auge in diesem Outfit von oben nach unten: Das vertikale Colour-Blocking im Pullover, unterstützt von V-Ausschnitt und Vorder-Schlitz betont die Vertikale. Schuhe mit ähnlichen Details in Form und Farbe korrespondieren mit dem Pullover. Die Detaillosigkeit der Flächen macht groß.

Tragen Sie bevorzugt kleinere Muster!
Auch bei Mustern sollten Sie zu proportional angemessenen Motiv-Größen greifen – sprich: kleine Muster sind Ihr Ding. 

Vermeiden Sie es, Ihren kleineren Körper mit Deko zu überladen!
Die Gleichung ist einfach: Weniger Körperfläche ist gleich weniger Schmuck, weniger dekorative Elemente und weniger strukturelle Schnitt-Details. Je cleaner und klarer Ihre Mode ist, desto weniger fällt auf, dass Ihr Körper kleiner ist. 

Tragen Sie niemals zu lange Ärmel, Röcke oder Hosen!
Gerade die Längenmaße an Ihrem Körper müssen Sie sorgfältig ausbalancieren. Ein Zuviel an Arm-, Hosen- oder Rocklänge – aber auch eine Taille oder ein Brustabnäher, die zu tief sitzen – kann Sie sofort so aussehen lassen, als wäre Ihnen die Kleidung zu groß oder Sie eben „zu“ klein. Darüber hinaus gelten die bereits dargestellten Tipps zu optimalen Hosen-, Rock- und Ärmellängen. Es lohnt sich, nach Kurzgrößen Ausschau zu halten oder sich einen guten Änderungsschneider zu suchen.

8. Ziehen Sie den Blick des Betrachters nach oben!

Alles, was den Betrachter dazu bringt, den Blick auf Ihre Kopf- und Dekolleté-Zone zu konzentrieren, lässt Sie automatisch größer wirken.

Tragen Sie am Oberkörper helle oder kräftige Farben!
Mit den Prinzipien der Farbsäule können Sie trotzdem einen streckenden Effekt erzeugen.

Platzieren Sie auffällige Accessoires und Blickpunkte weit oben!
Nutzen Sie auffällige Ketten, Schals, Ohrringe, Brillen, Broschen und dekorative Details an Blusenkragen, Ausschnitten und Blazer-Revers, um den Blick nach oben zu ziehen. Auch ein schön gestaltetes Dekolleté ist immer ein Hingucker par excellence. Und vergessen Sie nicht die Wirkung einer auffälligen Frisur, einer Kopfbedeckung und eines prägnanten Make-ups – allen voran eine kräftige Lippenstift-Farbe.

Kopieren Sie Blickpunkte von unten nach oben!
Wenn Sie trotzdem einmal besonders hübsche, auffällige Schuhe tragen möchten, dann müssen Sie nur am Kopf oder Oberkörper einen mindestens ebenso starken, sehr ähnlichen Akzent setzen, um den Blick zwischen oben und unten pendeln zu lassen. Das könnte ein Halstuch in der Farbe der Schuhe sein, eine bestimmte Form, die sich in einer Kette wiederholt oder Ähnliches.

Achten Sie bei Ihrer Frisur darauf, dass der Volumen-Schwerpunkt höher sitzt!
Wenn Sie über schulterlange Haare haben und diese in den Längen auch noch sehr füllig sind, versetzt dies den Schwerpunkt der Optik etwas nach unten, in den Schulter-Brust-Bereich. Aber genau das Gegenteil ist gut für kleine Frauen: Je höher das Haarvolumen platziert wird, desto größer die Wirkung. Ein hoher Pferdeschwanz, eine Hochsteckfrisur oder eine Kurzhaarfrisur, die über der Stirn mehr Volumen hat, sind sehr vorteilhaft.

Mit diesen weiteren vier Methoden und insgesamt 41 Fashion-Tipps für kleine Frauen ist diese Mini-Blog-Serie nun zu Ende. Ich hoffe sehr, dass für Sie der alles entscheidende Tipp dabei war, der Ihre Stilsuche wieder ein gutes Stück weiter bringt!

Wichtig dabei ist: Alle diese Tipps sind nur ein Kann und kein Muss! Sie sind eine kleine Frau – na und? Sie können trotzdem alles tragen, was Ihnen gefällt und auf was Sie Lust haben, wenn Sie einfach zu Ihrer Größe stehen. Und wenn Sie doch einmal etwas größer wirken wollen, haben Sie nun die wichtigsten Tipps dazu parat. Und ansonsten? Stehen Sie zu Ihrem Körper und zeigen Sie echte, menschliche Größe!

Falls Sie allerdings als kleine Frau weitere Tricks herausgefunden haben, die hier noch nicht aufgeführt wurden, wäre es schön, die Leserinnen und mich in den Kommentaren daran teilhaben zu lassen. Denn wir lernen alle voneinander. Und da ich selbst zu den großen, kräftigen Frauen zähle, kann ich zu diesem Thema leider nur optische Gesetzmäßigkeiten, aber keine eigenen Erfahrungen einbringen. 

Also: Ihre Kommentare mit Ihren persönlichen Erfahrungen als kleine Frau sind für viele Leserinnen hier sehr wertvoll! Vielen Dank dafür!

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Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

45 Kommentare

  1. Hallo liebe Stephanie! Wieder sehr treffsicher all Deine Tipps, die ich als Petite bestätigen kann. Ich setze auch den Fokus auf den Oberkörper.
    Bei mir spielt sich alles auf dem Oberkörper. Interessante Schnitte, Muster und vor allem TÜCHER! Ketten eher selten, da ich lieber echten Schmuck trage, greife ich hier zu den filigranen dezenten klassischen Stücken – aber bei Tücher sind total meins. Ich habe nicht viele, aber die die ich habe, haben Farben welche sich gut kombinieren können Auffällige Ketten werden eher bei festlichen Gelegenheiten eingesetzt. Hier ein Beispiel ein Tuch zwei Looks
    Ausstellung in HH besucht-am Ende ist ein Foto und hier ein anderer Look Naturtöne. Dieses Tuch ist eines meiner liebsten. Diesen habe ich als Stoffdruck gekauft und mit der Hand gesäumt (Rollsaum). Vor kurzem habe ich ein neues/gebrauchtes gekauft in Creme und Rot. Ich schaue immer wieder gern bei Tüchern vorbei, egal ob Neu oder Gebraucht. Da ist es mir egal, ob klein oder groß, den alle Größen können super eingesetzt werden. Wie das kleine Tuch . Im Sommer ist es zu warm für Tücher, da trage ich gern Farbe und Muster als Oberteile oder als Kleid in vertikalen Lienen/Mustern:) Obwohl ich Schuhe liebe,verzichte ich auch schöne auffällige Schuhe, genau aus diesem Grund! Doch ich befasse mich immer wieder damit. Auch das Material der Schuhe wird immer wieder von mir kritisch betrachtet. Schau mal HIER,HIER, HIER,HIER. Sonst probiere ich immer wieder gern andere Bekleidung aus und beobachte, wie es aussieht. Manchmal helfen mir Fotos. Daher gibt es so viele Fotos und Vergleiche. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass das in dem ich mich gut und sehr wohl gefühlt habe auch sehr gut zu mir passt und aussieht. Man sollte auf sein eigenes „Bauchgefühl“ hören. Wenn ich mal einen „Modetrend“ gefolgt bin, habe ich es meistens bereut – weil es nicht zu mir passt oder mir nicht steht. Daher ist es wichtig zu wissen, wie ist mein Körper gebaut. Was ist besonders schön an mir und dann das hervorheben. Schöner Ausschnitt, los, dann schöne Blusen und Blazer, Ketten suchen, die es schön in Fokus setzten. Schöne Beine, dann bitte mehr Kleider und Röcke tragen. Schöne Hände, dann mit Lack und Schmuck verzieren – den Rest dann gedeckt halten. Weniger ist mehr und dann gezielt den Blick auf das Lenken, was man selbst schön findet. Modetrends verleiten, aber leider passen die nicht zu jedem, aber zum Glück gibt es soooo viele Modetrends, dass eins sicher treff sicher ist.
    Liebe Stephanie, entschuldige, es ist schon wieder soooo lang geworden. Ich weiß nicht wie Du den letzen Beitrag aus Deiner 3-er Reihe toppen willst, ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf nähsten Sonntag! LG Anita

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 17:50

      Liebe Anita,

      jetzt muss ich Dich wahrscheinlich ein bisschen enttäuschen: Ein dritter Teil ist leider nicht geplant. Es sollten nur zwei Teile werden.
      Dieses Mal musste ich Deinen Kommentar aus dem Spam fischen – bei so vielen Links denkt mein System sofort an Spam… 😉 Aber es ist ja nochmal gut gegangen und ich habe Dich entdeckt!
      Vielen Dank für Deine ausführlichen Berichte und auch die anschaulichen Links dazu! Du scheinst wirklich gerne zu experimentieren und von diesen Experimenten können bestimmt viele Leserinnen profitieren.
      Ich finde es auch immer spannend, solche Outfit-Vergleiche zu sehen und zu analysieren, welches Detail auf welche Weise wirkt.
      Und Deine Strategie, das Schönste am Körper zu akzentuieren und lieber auf Trends zu verzichten, die nicht zu Deinem Stil und Deinem Figurtyp passen, ist natürlich absolut vorbildlich. Bewundernswert finde ich auch, welche tollen Kleidungsstücke Du Dir selbst nähst. Toll!

      Für heute wünsche ich Dir noch einen schönen Sonntag-Abend und bis spätestens nächste Woche!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Oh, das habe ich missverstanden-aber beide Teile sind der Hammer, da steckt jede Menge arbeit drin! Ganz ganz toll. Vielen Dank dafür. Habe meine Leser auch schon auf Dich über ein Beitrag auf meinem Blog hingewiesen. Dein Blog empfehle ich schon seit Jahren. Dieses mal passte es zum meinem Petite-Blog und war ein Post wert;) Schön, dass ich nicht im Spam verschwunden bin-Danke fürs rausholen:) Ich habe solche vergleiche vermisst, grade so ein Vergleich hilft einen auf kleine Details zu achten, so schult man das Auge für die Kleinigkeiten. Dein Beitrag Outfit-Optimierung hat mich damals so beeindruckt, dass ich mich auch mit dem Nähen noch intensiver beschäftigt habe. Danke für diesen und die vielen anderen Beiträge! LG Anita

        Antworten
        • Modeflüsterin

          14/09/2014 @ 19:47

          Liebe Anita,

          herzlichen Dank für Deine Promotion und Deine große Begeisterung für die Modeflüsterin! Dieses Mal war es ja wirklich genau Dein Thema :-)
          Ich liebe solche Outfit-Optimierungen und wenn es irgendwo ein Vorher-Nachher-Umstyling gibt, bin ich sofort hingerissen. Daraus kann ich jedes Mal so viel lernen! Wenn ich wieder einmal eine Idee dazu habe, werde ich auf jeden Fall berichten.

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
          • Liebe Stephanie,
            Nach einem deprimierendem Shopping Tag bin ich (1,58 m groß) auf Deine Seite gestoßen. Eigentlich habe ich nach einem online Händler für Kurzgrößen gesucht. Ich freue mich sehr über deine Tipps. Aber wenn die Brustabnäher in Höhe des Bauchnabels befinden, dann ist der Frust groß. Röcke und Hosen lassen sich ja noch einfach kürzen. Aber Oberteile kosten mich immer horrende Summen beim Änderungsschneider. Vielleicht können auch andere Leserinnen weiter helfen. Wo kauft ihr ein ? Welche Marken sind eher für die zierliche Frau gemacht. Vielen Dank. Jana

          • Modeflüsterin

            25/09/2015 @ 13:37

            Liebe Jana,

            Deinen Frust kann ich so gut nachvollziehen! Als große Frau habe ich oft genau das gegenteilige Problem: Die Taille hängt im Unterbrustbereich und gleichzeitig ist in die Oberteile eine für mich viel zu große Oberweite eingeplant und die Ärmel sind zu kurz… Zu gerne würde ich eine Lösung für dieses Problem finden! Aber vielleicht haben ja tatsächlich die Leserinnen hier einen guten Tipp für Dich. Das würde mich sehr freuen :-)

            Herzliche Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Vielen Dank auch für diesen 2. Teil, liebe Stephanie!
    Ich habe einen neuen, relativ voluminösen Mantel in Egg-Shape, der ja eigentlich nicht so vorteilhaft für mich wäre, aber ich habe ihn mit Skinnies und Stiefeletten mit hohem Absatz kombiniert und denke, das gleicht es dann wieder aus. Ich hoffe, ich sehe das richtig… !

    LG
    Annette | Lady of Style

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 17:57

      Liebe Annette,

      genau so ist es: In Kombination mit hohen Schuhen und sehr schmaler Kleidung kann auch eine kleinere Frau einzelne Oversize-Teile gut tragen. Und außerdem gilt ja ohnehin immer: Jede Frau sollte tragen, was ihr gefällt und worin sie sich gerade wohl fühlt. Das wirkt immer am besten :-)

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag-Abend sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. blackforestgirl

    14/09/2014 @ 13:25

    Hallo liebe Stephanie,

    wieder eine tolle Reihe…! Ich bin mit 1,60 m auch eher klein geraten und lebe mit Gr. 36 auch auf kleinem Fuß. Da ich Schuhen gegenüber wirklich sehr willenlos bin, versuche ich mit schönen Schuhen, meinem sonst auch eher cleanen Outfit, etwas besonderes zu geben. Leider liebe ich auch Gürtel, am liebsten passend zu den Schuhen…und jetzt lese ich, daß ich damit meine vertikale Linie betone…grr. Das kuschelige Strickpullis nichts für mich sind, mußte ich auch irgendwann mal zähneknirschend akzeptieren, da ich auch noch mit reichlich Oberweite gesegnet bin. Nudefarbene oder leicht bräunliche Pumps trage ich auch oft, das habe ich schon mal früher in einen Beitrag von dir gelesen…und das stimmt wirklich, daß es streckt! Aber was für Schuhe wären jetzt in der kommenden kalten Jahreszeit bei Jeans am Besten? Bei schwarzer Hose …schwarze Ankle Boots…klar….aber was bei Jeans und Gürteltechnisch? Blau??? Wo ich doch alles cognacfarbene so mag…
    Ich denke auch, daß wir „Kleinen“ wirklich sehr auf die Proportionen achten müssen, nichts zu überdimensioniert. Ein Vorteil hat die kleine Körpergröße jedoch: wir können Absätze in allen Variationen tragen….was ich auch gerne mache. Es gibt männliche Arbeitskollegen, die waren beim diesjährigen Grillfest sehr überrascht, wie klein ich eigentlich bin….hatte zu Abwechslung mal meine Chucks an….hihi…
    Freue mich auf weitere Beiträge von Dir!

    LG Ela

    Antworten
    • Liebe Ela, wenn Du eine schöne Taille hast, dann zeige die doch mit den Gürteln.
      Das tue ich auch. Wie gesagt ich probiere auch viel aus und zeige was geht und was garnicht geht. Bin 1,59 cm und 18/19 (36/38) Aber es kommt wie immer noch auf den Typ an. Es geht nicht dass alle Tipps berücksichtigt werden sollen, geht eh nicht. Jeder soll sich das Entsprechende/Passende für sich raussuchen. Ich setze den Fokus auf Oben, daher bin ich oft „geteilt“, aber das ist egal. Aber ich trage auch gern Etuikleider, und hier lasse ich den Gürtel weg oder wähle einen in der gleichen Farbe. Tipps für Schuhe – schau mal bei mir vorbei. Nur weil ich klein bin, trage ich noch lange nicht jeden Tag hohe Absätze, im gegenteil. Ich wechsel ständig. Das tut meinem Rücken und meinen Füßen gut. :) LG Anita

      Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 18:12

      Liebe Ela,

      das Schöne ist ja, dass neben ganz monochromen Outfits auch Outfits mit Farben, die ungefähr den gleichen Helligkeitswert haben, meist ganz gut funktionieren. Das bedeutet für Deine Jeans-Frage: Wenn das Jeansblau und Deine geliebten cognacfarbenen Schuhe/Gürtel ungefähr die gleiche Helligkeit haben, sehe ich da kein großes Problem.
      Ein Tipp dazu: Mache mal ein Foto von Dir mit der Jeans und den Schuhen, drucke es aus und lege es auf den S/W-Kopierer. Wenn dann der Grauton von Hose, Gürtel und Schuhen kaum mehr voneinander zu unterscheiden ist, haben sie in etwa die gleiche Helligkeit.
      Zudem kannst Du immer noch eine Kette oder ein Halstuch oder Ohrringe tragen, in dem ebenfalls ein passender Cognac-Ton auftaucht. Und auch das Oberteil könntest Du ja in einem ähnlichen Farbton wie die Jeans wählen – dann ergibt das Ganze immer noch eine schön lange, vertikale Linie. Also: Ganz entspannt bleiben!

      Die überraschte Reaktion Deiner Kollegen kann ich mir auch bestens vorstellen! Haben sie denn wenigstens auch mit dem entsprechenden männlichen Beschützer-Instinkt reagiert? Dann genieße es! Denn das ist eine Reaktion, die man als große Frau nur äußerst selten erhält… 😉

      Liebe Grüße und bis bald!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Hallo Stephanie

    Vielen Dank für diese sehr ausführliche und lehrreiche Mini-Blog-Serie für kleine Frauen!
    Eine Frage beschäftigt mich noch und zwar zu den überschrittenen Schultern die diesen Herbst/Winter so angesagt sind.
    Mehrmals habe schon in Umkleiden gestanden und gedacht das kannst du nicht tragen, bin mir aber nicht wirklich sicher?!

    Einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
    Silvia

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 18:27

      Liebe Silvia,

      dann sind wir schon zu zweit: Ich kann als große Frau auch keine überschnittenen Schultern tragen.
      Bei Dir kann das unterschiedliche Gründe haben: Erstens sehen überschnittene Schultern immer so aus, als wäre das Oberteil zu groß geraten – das ist gerade für kleine Frauen eher nachteilig. Denn genau die Tatsache, dass die Schulternaht richtig auf der Schulter sitzt, ist für kleine Frauen sehr wichtig. So können sie beispielsweise auch Oversize-Blazer oder längere Mäntel tragen, bei denen die Schulternaht richtig sitzt.
      Der zweite Grund, warum Dir überschnittene Schultern nicht stehen könnten, hängt mit der Form und Breite Deiner Schultern zusammen. Sind diese von Natur aus eher rund oder leicht abfallend geformt, wird dieser Effekt durch überschnittene Schultern noch verstärkt. Sind die Schultern aber sehr eckig oder eher breit, ist das ein sehr vorteilhafter Schnitt und ein echter „Weichzeichner“. Deshalb sehen solche Pullover oder Tops bei Models richtig gut und lässig aus, bei vielen Frauen sind sie sehr nachteilig – es sei denn sie sind Y- oder H-Figurtypen mit breiten, eckigen Schultern.
      Und noch ein weiterer Grund: Da die Naht bei überschnittenen Schultern auf dem äußeren Oberarm sitzt, wird dieser in seinem Umfang betont. Auch das ist für viele Frauen mit kräftigeren Oberarmen eher nachteilig.

      Ich selbst suche übrigens seit letztem Winter nach einem Oversize-Pullover für mich und bin bisher grandios daran gescheitert. Denn bisher habe ich nur Modelle mit überschnittenen Ärmeln gefunden, die für mich absolut untragbar sind…
      Also: Auch in Deinem Fall kannst Du ganz entspannt bleiben und diesen Trend zu überschnittenen Schultern einfach auslassen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Stephanie,

    vielen lieben Dank für diesen Mini-Blog für kleine Frauen! Ich bin tatsächlich überrascht, wie viele wunderbare Tipps heute noch einmal dazugekommen sind.

    Ja, jetzt weiß ich warum mir der cleane Look so gut steht und warum ich auch bei den Accessoires immer wieder ein Teil abgelegt habe, sobald ich in die Spiegel geschaut habe. Ich habe zwar bemerkt, dass mir nur ein, zwei zierliche und schlichte Accessoires stehen und nicht mehr, sobald ich in den Spiegel schaute, und eben etwas geändert, aber nicht gewusst, warum das so ist!

    Ha, und habe ich tatsächlich auch noch den blau-weiß geringelten Badeanzug in uni, also in schwarz bekommen und bin sehr, sehr zufrieden, weil mir die schlichte Form ohne jeden Abnäher und jede Deko so sehr gut steht.

    Also: Vielen lieben Dank für all die guten Tipps!

    Herzliche Grüße
    Carla

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 18:34

      Liebe Carla,

      das ist ja schön, dass doch noch weitere Aha-Erlebnisse für Dich dabei waren! Die Anzahl der Accessoires und die Schlichtheit des Outfits kann natürlich nicht nur mit der Körpergröße, sondern auch mit dem eigenen Stiltyp zusammenhängen. Es gibt Stiltypen, die mehr Klarheit und Reduktion benötigen und andere, die es eher opulent mögen. Ich denke, dass kleine Frauen beides umsetzen können. Der kleine, opulente Typ wird sich dann vielleicht nur auf eine Körperzone beschränken, die üppig dekoriert wird.

      Und es freut mich natürlich für Dich, dass Du jetzt sogar noch Deinen Traum-Badeanzug gefunden hast! Wunderbar!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Modeflüsterin, wie es Carla beschreibt mit dem Zuviel an Accessoires, so geht es mir auch. Vor dem Spiegel werden es immer weniger… meist bleibt dann bloss ein relativ schmaler Schal in passendem Material übrig. Oder eine Kette in der „richtigen“ Länge. Lange Ohrclips trage ich auch gern, die können es dann auch sein, aber nicht den ganzen Tag – meine Ohren mögen das nicht.
    Ich habe heute wieder Ihren so lesenswerten Artikel auf meinem da sempre Facebook-Account geteilt und so hoffe ich, dass viele Frauen etwas davon haben werden. Danke für diese tolle Mini-Blog-Serie! Herzliche Grüße von Sieglinde Graf.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 18:43

      Liebe Frau Graf,

      vielen Dank für Ihre Promotion auf Facebook! Da ich selbst auf dieser Plattform ja noch nicht vertreten bin, ist es für mich sehr wertvoll, auch dort „Verbündete“ zu haben.
      Ich gehöre übrigens auch zu den Frauen, die eher noch ein Accessoire wegnehmen, bevor sie das Haus verlassen. Meist bleibt es bei auffälligem Armschmuck und einem Schal… oder alternativ bei einer prägnanten, langen Kette, die bei mir allerdings nicht größer machen soll, sondern den Oberkörper strecken und verschlanken… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. Liebe Modeflüsterin,

    ich habe den ersten Beitrag von letzter Woche schon sehr genossen und sehnsüchtig auf den zweiten Teil gewartet und ich bin begeistert! So viele ausführliche Tipps und Ratschläge habe ich noch nirgendwo gefunden und auch nicht von der Stil-Beraterin erhalten, bei der ich letztes Jahr einen Beratungstermin hatte.
    Ich habe alles gelesen, auch die ganzen Kommentare, und es sieht so aus, dass ich hier bislang die Kleinste bin (wie eigentlich fast immer, wo ich hinkomme). Ich bin nur 1,51 m groß und wenn ich Shoppen gehe, dann passt meistens gar nichts! Manchmal passen Hosen in 7/8 Länge oder Jeans in Länge 28 (gibt’s fast nur online). Schuhe sind auch eine Katastrophe. Eigentlich habe ich Größe 35, aber bei Pumps sollte es Größe 34 sein, damit ich nicht herausrutsche. Oft fallen die Schuhe aber viel größer aus, als angegeben. Möchte doch gerne mal wissen, was sich die Schuhhersteller dabei denken!

    Zum Glück habe ich eine ganz gute Figur und bin schlank, so dass ich hier wenigstens nicht noch eingeschränkt bin.

    Mit Ihren vielen guten Ratschlägen kann ich jetzt auf jeden Fall besser einkaufen gehen, da ich nun eine andere Vorstellung darüber habe, wie ich aussehen und wirken möchte. Damit meine ich, dass ich nicht eine Kopie der „Großen“ sein möchte, sondern ich (!), und ich bin nun einmal klein. Zukünftig werden keine Kompromisse mehr gemacht und nur gekauft, was mir 100%ig gefällt und steht. Bislang habe ich aus lauter Verzweiflung auch oft Sachen gekauft, die wenig optimal für meine Größe sind. Außerdem habe ich mich nach einer guten Schneiderin umgesehen! Vielleicht melde ich mich auch noch für einen Nähkurs an. Kann ja nicht schaden!!! :)

    So, das war jetzt viel Text und sehr oft „ich“… :(

    Eigentlich wollte ich Ihnen nur sagen: Vielen lieben Dank für Ihre Mühe und diese tollen Beiträge. Für Ihren Sachverstand bewundere ich Sie sehr! Nochmals, vielen Dank!

    Sabine

    Antworten
    • Modeflüsterin

      14/09/2014 @ 19:56

      Liebe Sabine,

      das ist sooo schön zu hören!
      Vor allem, dass Sie zu sich selbst stehen und niemanden kopieren möchten, ist das Beste, was Sie machen können – das gilt übrigens für jede Frau, ob klein oder groß! Wussten Sie, dass Kylie Minogue nur 1,52 Meter groß ist? Und diese Frau hat eine so starke Präsenz, dass ihre Körpergröße überhaupt kein Thema ist. Das sollte doch überzeugen, dass auch kleine Frauen die Welt erobern können…
      Ich wünsche Ihnen auch weiterhin dieses Selbstvertrauen, das ich aus Ihren Zeilen lese, und viel Freude an der Entwicklung Ihres ganz eigenen Stils!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Liebe Stephanie,
    ich denke mit meiner 1,74m Größe liege ich eher im Durchschnitt. Doch einige dieser Tipps kann ich auch für mich umsetzen. Auf viel Schmuck, besonders große Stücke, verzichte ich sowieso. Zu gemusterten Teilen greife ich selten. Ich habe einen Bleistiftrock mit grafischem Muster den ich über alles liebe. Leider betont er meine breiten Hüften noch mehr. Das war wohl ein Fehlkauf, trotzdem trage ich diesen Rock noch ganz gerne.
    Ich sollte mir einige deiner Tipps aufschreiben und als meine Styling-Bibel mit zum Shoppen nehmen, so könnte ich sicher einige Fehlkäufe vermeiden . 😉
    Lieben Gruß Cla
    http://www.glamupyourlifestyle.com/

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/09/2014 @ 09:19

      Liebe Cla,

      Du bist ja lieb! Als ob Du bei Deinem Stilgefühl eine Styling-Bibel bräuchtest! Ich persönlich glaube ja, dass es oft ein ganz anderer Grund ist, warum man – obwohl man es eigentlich besser weiß – manchmal daneben greift: Ich glaube, dass die eigenen Wünsche und Träume die Realität in dem Moment so stark überlagern, dass man erst im Alltag aus dem Traum wieder aufwacht und den Fehlgriff erkennt. Tatsache ist, dass Menschen dazu neigen, nur das zu sehen (hören und lesen), was sie sehen wollen – ein Grundsatz aus der Markt- und Werbepsychologie, der mit sehr eindrucksvollen Experimenten belegt ist. Wir sind halt alle nur Menschen :-)

      Ich bin auf jeden Fall sicher, dass Du mit Deinem Rock das Beste anstellen wirst, was machbar ist – ganz abgesehen, dass ich Deine Hüften überhaupt nicht als zu breit empfinde, sondern als sehr aufgewogen proportioniert….

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie,
    ich bin zwar mit 1,66 nicht die Kleinste (körpergrößentechnisch betrachtet:-)) aber größer wirken schadet ja nie! Nur mit den High Heels tu ich mich schwer, die habe ich mir leider vor einigen Jahren komplett abgewöhnt. Heute wird jeder Absatz schnell zur Qual, obwohl sie wirklich was für mich tun würden.
    Generell wollte ich Ihnen sagen, dass, seit ich mit Ihren Tipps experimentiere, schon das ein oder andere Kompliment mehr bekommen habe…das geht runter! Und wohl fühl ich mich auch noch. Herzlichen Dank für all die Mühe!

    Viele Grüße, Jessie

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/09/2014 @ 09:37

      Liebe Jessie,

      das sind ja tolle Nachrichten! Dass Sie sogar mehr Komplimente bekommen, ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass Sie sehr viel richtig machen. Und das persönliche Wohlgefühl – unbezahlbar! Und zum Thema hohe schuhe: Man kann sich auch mit flachen Schuhen sehr schick und weiblich kleiden. Dazu wollte ich eigentlich schon lange einen Beitrag geschrieben haben….
      Einstweilen wünsche ich Ihnen weiterhin so viel Erfolg mit ihrem neuen Styling und sende herzliche Grüße!

      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Liebe Stephanie
    Ganz herzlichen Dank für die tolle Miniblog-Serie für kleine Frauen. Ich bin 1.56 „gross“ und habe so viel Neues gelernt, und zum Glück auch mit Freude feststellen können, dass ich einiges instinktiv schon richtig mache. Als Wintertyp mit X-Figur trage ich oft dunkle Farben, z.B. eine schwarze Hose und ein schwarzes Top, dazu eine farbige kurze Jacke und ein buntes Tuch und etwas Schmuck. Ziehe ich jedoch die Jacke aus, dann sehe ich nur noch schwarz (oder dunkelblau oder anthrazit)…und das ist mir oft zu trübe und langweilig. Trage ich jedoch ein helles Oberteil, wirke ich wie in der Mitte halbiert. Hätten Sie einen Tipp, wie ich dieses „Dilemma“ lösen kann?
    Ich freue mich auf viele weitere tolle Blogbeiträge und sende herzliche Grüsse
    Christine

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/09/2014 @ 12:06

      Liebe Christine,

      das Dilemma der dunklen Farbsäule lässt sich aus meiner Sicht nur mit diesen Tipps zumindest verbessern:

      • Überlegen Sie, wie Sie durch unterschiedliche Texturen mehr Abwechslung in das Outfit bringen können. Seide zur Jeans, Wolle zu Leder, Spitze zu Bouclé etc.
      • Auffällige Schnitt-Details geben den schlichten Basics mehr Raffinesse und lenken den Blick auf interessante Silhouetten oder dekorative Details, die einen Look prägen können.
      • Ein bis zwei auffällige Schmuckstücke, aber auch ein roter Lippenstift oder ein buntes Tuch bringen Abwechslung (das machen Sie ja schon).
      • Monochrome Muster können im Mix interessant wirken. Beispiel ein dunkler Animal-Print-Gürtel mit einer dunklen Punkte-Bluse oder Ähnliches.

      Es geht darum, in der Fläche interessante Blickpunkte zu setzen, die den Stil über das „langweilig Eintönige“ hinausheben. Dabei reicht oft schon ganz wenig aus, um interessanter zu wirken. Sehen Sie sich auch mal die Tipps der Mini-Blog-Serie „6 Methoden wie Sie Ihre zeitlosen Klassiker aufpeppen“ an. Da sind noch mehr Tipps aufgeführt, die Sie einsetzen könnten. Viel Erfolg damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Liebe Christine,

      ich bin auch ein kleiner Winter (gerade mal 1 cm größer als Du), allerdings mit H-Figur, und liebe die dunkle Säule mit farbiger Jacke. Und ich kenne das Dilemma sehr gut. Wenn es ans Ausziehen der Jacke geht, sehe ich dann auch überwiegend schwarz (aus). :-)

      Ich versuche, wie Stephanie es vorschlägt, durch raffinierte Schnitte mehr Pepp in die „Eintönigkeit“ zu bringen oder kombiniere Schwarz mit anderen dunklen Farben. Z. B. Dunkelblau (hätte ich früher NIE getan! Es geht aber besser als ich dachte.) oder ein dunkler Beerenton, ein dunkles Rot oder ein kühles Anthrazit. (Wenn ich die Jacke anbehalte, kombiniere ich aber auch ein weißes Oberteil zur dunklen Hose und Jacke. Für den Winter ein toller Kontrast!)

      Das Mixen unterschiedlicher Texturen klappt auch gut. Ich mag in sich gemusterte oder leicht strukturierte Stoffe. Wenn es nicht zu warm dafür ist, lasse ich das Tuch um, und z. B. eine lange Kette trage ich auch bei wärmeren Temperaturen, um „Licht ans Dunkel“ zu bringen.

      Meine Sommer-Garderobe weist aber ziemliche Lücken auf, weil ich mich am liebsten in der 3er-Kombi mag und mich mit nur 2 Teilen (ohne Accessoires) einfach nicht „richtig“ angezogen fühle.

      Wie ich an anderer Stelle schon mal schrieb, wirkt der Clean Chic an mir leider nicht, obwohl ich ihn ganz toll finde. Es hat lange gedauert, bis ich kapiert (und akzeptiert!) habe, dass ich halt mehr „Deko“ (Schulterklappen, Brusttaschen, ein auffallendes Tuch, eine Kopfbedeckung z. B.) benötige. Jeans und schlichte weiße Bluse bewundere ich jetzt halt an den Frauen, die damit allein schon toll rüber kommen. :-)

      Liebe Grüße
      Susanne

      Antworten
  11. Hallo Stephanie,

    ich bin 160cm groß und ich muss sagen, dass ich mich überhaupt nicht mit Mode auskenne.
    So gerne wüßte ich wie ich mich richtig gut anziehen könnte. Ich bin 4 fache Mutter (12,10,6 und 3 Jahre). Für die Kinder kaufe ich Klamotten ein. Ich ziehe viel selbstgenähtes oder einfach geschenkte Klamotten an . Meistens trage ich enge Jeans und bunte Oberteile.Ich werde aber in Zukunft Deine Tipps mal ausprobieren und ebenso dunklere eintönige Oberteile austesten.
    Jetzt möchte ich mir so gerne „El-naturalista-Iggdrasil-Boots “ kaufen.Denkst Du ,AnkleBoots über engen Jeans ist ok für kleine Frauen?
    Zur Zeit trage ich immer Turnschuhe….
    Danke für Deinen tollen Blog , ich freue mich so sehr, dass ich „ihn“ gefunden habe.
    LG, Jutta

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/09/2014 @ 15:13

      Liebe Jutta,

      als vierfache Mutter hast Du momentan sicherlich unglaublich viel zu tun! Das ist es nur verständlich, wenn eigene Wünsche – vorübergehend! – zurücktreten. Andererseits ist es auch wichtig, dass Du Dich wohl fühlst, um Deinen Alltag zu schaffen und Deinen Kindern ein harmonisches, ausgeglichenes Zuhause zu geben.
      Daher mein Rat für Dich: Wenn Dir gemusterte Oberteile nun einmal gefallen, dann ziehe sie doch weiter an! Das ganze Outfit wird harmonischer, wenn die Hosenfarbe im Muster des Oberteils noch einmal vorkommt. Wenn Du fast immer Jeans trägst, dann könnten Deine Oberteile beispielsweise ein Muster haben, in dem Hellblau oder Dunkelblau (je nach Deiner Jeansfarbe) enthalten ist.
      Zu Deiner Schuh-Frage: Wenn Du Ankle Boots über Hosen trägst, verkürzt das die Beine fast immer. Denn dadurch ergibt sich eine zusätzliche horizontale Linie am Knöchel. Am wenigsten tritt dieser Effekt ein, wenn der Schuh die gleiche Farbe wie die Hose hätte. Wenn der Schuh eine deutlich andere Farbe hat, dann probiere mal aus, ein T-Shirt in der Farbe des Schuhs dazu anzuziehen. Das müsste Dich wieder etwas strecken.
      Grundsätzlich gilt: Du musst nicht alle hier aufgeführten Stil-Tipps anwenden. Suche Dir einfach pro Outfit diejenigen Tipps heraus, die Du dabei ohne Probleme umsetzen kannst und trage ansonsten einfach die Kleidungsstücke, in denen Du Dich wohl fühlst. Schon wenn Du nur ein bis zwei Tipps anwendest, wird sich Dein Outfit deutlich verbessern.
      Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Liebe Stephanie,

    ganz vielen Dank auch für den zweiten Teil der Mini-Serie für „uns Minis“. 😉

    Gerade der Tipp, etwas von unten nach oben zu „kopieren“, ist für mich sehr hilfreich. Ich habe mich immer gefragt, wie sich rein proportionstechnisch z. B. dieselbe Farbe am Kopf und an den Füßen auswirkt: Eher streckend oder doch eher stauchend, weil das „Dazwischen“ möglicherweise optisch „zusammen geschoben“ wird.

    Was ich Dich noch fragen möchte: Wieso funktioniert der Look in Deiner ersten Zeichnung für kleine Frauen? Eigentlich erfolgt hier doch auch eine Teilung durch dunkle Hose und Stiefel, kontrastreiches helles Oberteil und eine andersfarbige Jacke. Liegt es allein an den auffälligen (Rüschen-)Details, die den Blick nach oben lenken?

    Viele liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/09/2014 @ 18:03

      Liebe Susanne,

      das Beispiel mit der kurzen Rüschen-Strickjacke habe ich in erster Linie verwendet, um zu zeigen, wie ein Lagenlook bei kleinen Frauen funktionieren kann. Denn es gibt ja auch Figurtypen, bei denen taillenhohe Rock- und Hosen-Schnitte, kurze Oberteile oder Oberteile, die in die Hose eingesteckt werden, nicht so gut funktionieren (beispielsweise, weil sie ein Bäuchlein haben oder einen sehr kurzen, gedrungenen Oberkörper).
      Positiv an dem Beispiel sind tatsächlich die Rüschen am Oberkörper und die kräftige Farbe der Jacke, die den Blick nach oben ziehen. Gleichzeitig wirkt sich günstig aus, dass Hose und Stiefel die gleiche Farbe oder zumindest fast den gleichen Helligkeitswert haben – so findet sich nach unten kein weiterer, starker, horizontaler Bruch (wenn man mal von dem Ende des Stiefel-Schafts absieht), der die Beine verkürzen würde – und das, obwohl die Schuhe keine hohen Absätze haben. Da in dem Beispiel die genaue Lage der Taille nicht zu sehen ist, nimmt das Auge automatisch an, der Jackensaum würde die Taille markieren und legt diese etwas nach oben (ohne eine taillenhohe Hose tragen zu müssen!). Dass die Frau die Haare hochgesteckt hat und Ohrhänger trägt, ist ebenfalls positiv.
      Der einzige optimierbare Effekt dieses Outfits ist tatsächlich – wie Du richtig bemerkt hast – der harte horizontale Kontrast zwischen Blusensaum und Hose. Und sicherlich wären Stiefel mit etwas Absatz auch noch besser. Aber aufgrund der vielen anderen Details, die sich sehr positiv auswirken, ist das im Outfit gut verkraftbar. Wer mag, könnte die weiße Bluse natürlich durch eine dunklere ersetzen, um so wieder eine Art mittige Farbsäule zu schaffen. Dann wäre das Ganze fast perfekt. Aber oft reicht es schon, zwei bis drei der Tipps anzuwenden, um gute Effekte zu erzielen (in diesem Outfit wurden insgesamt 5 Tipps angewendet). Dann darf auch ein Detail im Outfit nicht so optimal sein.
      Aber ich finde es gut, dass Du den kleinen „Fehler“ im Beispiel bemerkt hast!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie,

        vielen, vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Ich gehöre auch zur Gruppe mit wenig ausgeprägter (H-Figur) und hoher (oder kurzer?) Taille. Bluse in Hose (mit schmalem Gürtel) eingesteckt funktioniert schon mal, wenn die Jacke etwas länger ist, und ich die Bluse ein bißchen schoppe. Ansonsten bin aber eher die „Shirt-drüber“-Trägerin und mag dann den Lagenlook sehr gern.

        Wie schön, dass der „Fehler“ gar keiner ist, sondern ich aus dem Beispiel gelernt habe, dass der Lagenlook eben auch ohne die „klassische“ Säule funktioniert, wenn frau schon ein paar Tricks und Kniffe beim Outfit „eingebaut“ hat. (Werde mit diesem Wissen im Hinterkopf demnächst mal wieder meinen Kleiderschrank inspizieren.) 2 davon sind bei mir sozusagen immer „Standard“, da ich kurze Haare und eine markante schwarze Brille trage.

        Vor ewigen Zeiten war ich mal mit meiner 1,80 m großen Freundin shoppen. (Sie gehört zum Frauentyp, der sich auch einen Sack überstülpen könnte und damit noch toll aussieht.) Das war dann doch etwas frustrierend, und ich mache es nie wieder! Wir sind aber trotzdem noch befreundet. 😉

        Im Großen (haha) und Ganzen komme ich mit meinem Dasein als kleine Frau gut zurecht. Nur bei bestimmten Kleidungsstücken, die mir sehr gefallen, wäre ich ab und zu gerne größer: Als da wären die Marlenehose und das eine oder andere Grobstrick-Teil. Letzteres wird bei mir dann schon mal ein Schal. Wenn alles andere schmal gehalten ist, klappt das ja.

        Überhaupt tobe ich mich bei Schals und Tüchern gerne etwas aus. Da meine Kleidung überwiegend unifarben ist, dürfen die Tücher gerne auch mal gemustert sein: Leo, Karo, Abstrakt, Hahnentritt, mit Fransen… Ganz, wie es mir gefällt.

        Noch einmal ganz herzlichen Dank, liebe Stephanie, für die wunderbaren Inspirationen und Erläuterungen auf Deinem Blog. Wie schön, dass es Dich und ihn gibt! :-)

        Liebe Grüße
        Susanne

        Antworten
        • Modeflüsterin

          17/09/2014 @ 19:32

          Liebe Susanne,

          das finde ich auch: Schön, dass es Dich gibt :-) Das ist überhaupt das Schönste am Bloggen: Man trifft ganz besondere Frauen und auch wenn es „nur“ virtuell ist, so habe ich doch das Gefühl, dass hier Freundschaften entstehen.

          Ich denke, dass jede Frau so ein paar „Wunsch-Kleidungsstücke“ in Gedanken mit sich herum trägt, die leider figürlich einfach nicht in die Kleiderschrank-Realität einziehen wollen. Geht mir auch so. Das ist auch ein Grund, warum ich mich dann bei anderen Frauen, die das gute Stück tragen, gar nicht satt sehen kann. Wenn sich also mein Körper nicht darüber freuen kann, dann zumindest meine Augen.

          Dir ganz liebe Grüße und noch eine schöne Woche!
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  13. Liebe Stephanie,
    überwältigend, was du da wieder alles mühevoll zusammengestellt hast. Ich habe mich aber ganz besonders in deiner Antwort auf Clas Kommentar wiedergefunden: oft ist der Traum von dem, was man gerne wäre, stärker als das Wissen um das, was man wirklich ist. Dann greift man zu etwas, was an anderen großartig aussieht. Mir ging es jüngst mit einem petrolfarbenen Tellerrock so. Ich habe mich wahnsinnig in die Idee verliebt, in einem solchen Teil so aufregend auszusehen, wie das Model, an dem ich ihn sah. Die Realität sah so gruselig aus, dass der Rock noch in derselben Minute wieder ins Päckchen gestopft und postwendend zurück gesendet wurde.
    Ich werde mir die kleine Serie sicher noch einmal hervorkramen und mir einige Notizen machen, damit ich das für mich wichtigste im entscheidenden Moment (beim Einkauf) im Kopf parat habe.
    Ich schicke dir einen sehr herzlichen Gruß und wünsche dir eine schöne und sonnige Woche! Bianca

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/09/2014 @ 22:11

      Liebe Bianca,

      manchmal habe ich ja den Verdacht, dass Frauen mehr von Mode als von Männern träumen 😉
      Ich kenne die Situation, die Du beschreibst nur allzu gut! Wenn ich mir wieder einmal etwas in den Kopf setze, dann gehe ich in ein Geschäft und probiere die unmöglichsten Kleidungsstücke an – nur um mir deutlich zu machen „Nein, das geht gar nicht“. Wenn ich mich dann im Spiegel sehe, bin ich wieder in der Realität angekommen… Und ich entdecke: Wenn ich mich an meinen ursprünglichen Plan halte, lebe ich modisch immer noch am besten.

      Ich schicke Dir sehr herzliche Grüße zurück!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Liebe Stephanie,
    mit meinen 1,71 bin ich zwar eher durchschnittlich geraten, trotzdem kann ich mit Deinen Tipps sehr viel anfangen. Durch meine Proportion ist ein schmal geschnittener Blazer über einem langen Top/Bluse etc. auch für mich oft die perfekte Wahl und je nachdem wo ich die Taille setze – ist es gelegentlich besser, einen Gürtel in der gleichen Farbe zu wählen. Auch Deine letzte Zeichnung – das ist ein Outfit, das ich mir perfekt für mich vorstellen könnte… und apropos Zeichnungen – die sind wieder genial geworden… Ich wünsche Dir eine schöne Woche, lieber Gruß – Conny

    Antworten
    • Modeflüsterin

      16/09/2014 @ 17:07

      Liebe Conny,

      das ist ja lieb von Dir! Danke für Dein dickes Lob! Es freut mich natürlich, dass ich auch Dir als „Nicht-Kleiner-Frau“ ein paar Inspirationen geben konnte :-)
      Die dritte Zeichnung ist eigentlich Kylie Minogue und die Cut-Out-Booties, die sie da trägt, haben tatsächlich die fast gleiche Farbe wie der Pulli. Die eckige Rautenform der Schuhe wiederholt sich in dem kleinen Schlitz am Saum und dem eckigen Ausschnitt des Tops. Obwohl ich ja glaube, dass das Zufall ist…. Aber als Beispiel ziemlich genial 😉

      Dir auch eine schöne Woche und herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      21/09/2014 @ 11:30

      Lieben Dank, Ktinka, für Dein positives Feedback! Freut mich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Liebe Modeflüsterin,
    ich bin eine kleine Frau und möchte endlich mal schöne Stiefel haben. Irgendwie sehen Stiefel an mir aber komisch aus, da ich leider auch kräftige Waden habe. Gibt es hier einen Tipp, zu welcher Stiefelform ich am besten greifen sollte?
    Ich stelle mir den Look mit Rock, schwarzer Strumpfhose/Leggins und Stiefeln vor. Keine Hosen dazu.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      06/10/2014 @ 17:27

      Liebe Julia-Maria,

      als kleiner Frau steht Deinem Wunsch nach Stiefeln eigentlich gar nichts entgegen – auch keine kräftigen Waden! Wichtig ist nur, dass die Stiefel nicht an den breiten Waden enden, sondern bis fast ganz zur Kniekehle hinaufreichen. Dort befindet sich die schmalste Stelle, die durch den Stiefel betont wird. Am besten ist, Du suchst nach einem Stiefel, der aus einem eng anliegenden Material gearbeitet ist, aus weichem Leder oder Stoff mit einem elastischen Einsatz, so dass er sich genau der Form Deiner Unterschenkel anpasst und Deine Knöchel schlank erscheinen lässt. Die Kappe des Stiefels sollte eher spitz sein. Eigentlich sollten kleine Frauen eher zierliche Absätze tragen. Mit kräftigen Waden ist es aber besser, auf eine mittlere Absatz-Stärke auszuweichen. Damit wirken die Waden harmonischer.
      Ich denke, mit diesen Tipps wirst Du auch Deinen idealen Stiefel finden. Vielleicht noch ein Tipp: Am besten Du ziehst das Outfit, zu dem der Stiefel passen soll, zum Einkaufen an. Dann siehst Du sofort, ob der gewünschte Look entsteht. Viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  16. Hallo,
    ich bin 50 J und habe eine etwas „verkorkste“ Figur. Ich bin 153 groß und habe die Maße Br. 110 T 90 H 105. Zu welchem Typ würde ich tendieren? Es wäre echt hilfreich, da ich meine Garderobe umkrempeln möchte. Wäre über jeden Tipp und Hinweis dankbar.
    LG

    Antworten
    • Modeflüsterin

      24/10/2014 @ 16:56

      Liebe Susann,

      es ist leider so aus der Ferne und nur mit ein paar Maßen nicht möglich, auf den Figurtyp zu schließen. So gerne ich Ihnen helfen würde, aber das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie müssten wirklich einmal darüber nachdenken, eine Stilberatung vor Ort zu machen – besonders wenn Sie gerade Ihren Schrank umkrempeln wollen, kann Ihnen das viel Geld sparen!
      Und was noch ganz wichtig ist: Es gibt keine „verkorksten“ Figuren, sondern nur eine Vielzahl von völlig unterschiedlich zusammengesetzten Frauenkörpern. Jeder dieser Körper hat seine besonders schönen Seiten, die es modisch herauszuarbeiten gilt. Und nur weil Sie keine Modelfigur haben und ein bisschen kleiner sind, können Sie sich dennoch sehr attraktiv stylen. Auch dabei hilft Ihnen am besten eine Stilberaterin.
      Ich wünsche Ihnen trotzdem alles, alles Gute!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  17. Mahsine Aydin

    25/01/2016 @ 16:51

    Hallo,

    es ist echt schwer als kleine Frau die richtige Kleider zu finden und die noch optisch zu einem passen sollten. Finde das was geschrieben hast sehr interessant. Ich bin 1,51 m. damit muss man sich zu frieden geben.
    Mein Problem ist nicht nur meine Größe. Ich habe unter anderem auch x- Beine.
    Was kann ich da machen. wie kann ich diese so gut wie möglich verstecken.

    Vielen Dank für die Antworten im Voraus

    Antworten
    • Modeflüsterin

      25/01/2016 @ 19:56

      Liebe Mahsine,

      bei X-Beinen solltest Du einfach etwas auf die Weite der Hosenbeine und Rocksäume achten. Der Stoff sollte die Beine locker umspielen und nicht zu eng an ihnen anliegen. Ansonsten gibt es auch sanfte Methoden der Physiotherapie, um an der Reduzierung von X-Beinen zu arbeiten – beispielsweise Feldenkrais. Denn X-Beine sind fast immer Folge eines Haltungsschadens, der korrigiert werden kann. Braucht aber etwas Zeit. Nur so ein kleiner Gedanken-Anstoß für Dich. Ansonsten lässt sich mit X-Beinen (und mit O-Beinen!) auch herrlich leben und das Leben in vollen Zügen genießen, habe ich gehört 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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