Mode-Ratgeber für kleine Frauen: 8 Methoden wie Sie sofort größer wirken

Gut für kleine Frauen: In der Mitte streckt eine weiße Farbsäule mit nude-farbenen Booties, am Oberkörper zieht ein gelber Blazer den Blick nach oben.

Gut für kleine Frauen: In der Mitte streckt eine weiße Farbsäule mit nude-farbenen Booties, am Oberkörper zieht ein gelber Blazer den Blick nach oben.

Eine sehr häufige Frage, die ich immer wieder von den Leserinnen der Modeflüsterin gestellt bekomme, lautet: “Ich bin sehr klein. Wie kann ich mich anziehen, um größer zu wirken? Gibt es da irgendwelche Fashion-Tricks, die ich anwenden kann?” Denn jenseits aller Überlegungen zu den unterschiedlichen Figurtypen und Stil-Persönlichkeiten entscheidet auch Ihre Körpergröße darüber, was modisch zu Ihnen passt. Dabei haben Sie es als kleine Frau wirklich nicht leicht. Viele Kleidungsstücke sind für besonders groß gewachsene Models designt. Und typische Passform-Probleme, wie zu lange Ärmel, Rocksäume und Hosenbeine, kennen Sie wahrscheinlich zur Genüge. Völlig ratlos sind kleine Frauen oft dann, wenn sie auch noch kräftiger gebaut sind. 

Was also tun? An Ihrer Körpergröße lässt sich rein objektiv natürlich nichts ändern. Subjektiv aber schon! Die Mode bietet eine Fülle an Fashion-Tricks, wie Sie auch bei kleiner Statur groß rauskommen. Da gibt es einige Mode-Tipps mehr, als einfach nur hohe Absätze zu tragen – wobei das sicherlich für den Anfang keine schlechte Idee ist… Darüber hinaus finden Sie hier die aus meiner Sicht besten Fashion-Tricks, wie Sie als kleine Frau sofort größer wirken. Und das Schönste daran: Auch größere Frauen dürfen sich über einige Tipps freuen. Denn viele davon machen nicht nur größer, sondern auch schlanker!

Da so viele Mode-Tipps für kleine Frauen zusammengekommen sind, habe ich daraus eine Mini-Blogserie in zwei Teilen gebastelt:

  • Mode-Ratgeber für kleine Frauen: 4 Methoden und 20 Tipps, wie Sie Ihre vertikalen Proportionen optimieren
  • Mode-Ratgeber für kleine Frauen: 4 Methoden und 21 Tipps, wie Sie Ihre horizontalen Proportionen optimieren und was sonst noch wichtig ist

Viele berühmte, erfolgreiche Frauen sind klein!

Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass beispielsweise Eva Longoria, Madonna, Shakira, Kylie Minogue, Reese Witherspoon, Salma Hayek oder Judy Dench so richtige Winzlinge sind? Alle diese Frauen sind deutlich kleiner als 1,60 Meter! Ich könnte diese Liste noch unendlich verlängern, denn im Pop- und Film-Himmel scheinen sich besonders viele kleine Frauen ganz groß in Szene zu setzen. Wenn Sie sich diese Frauen einmal genauer ansehen – vor allem, wie sie sich anziehen, wenn sie von Stylisten beraten werden – können Sie viel lernen. Alle diese Powerfrauen machen deutlich, dass klein zu sein kein Nachteil sein muss. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich viele der folgenden optischen Tricks genau bei den oben genannten Prominenten häufig entdeckt habe. Am besten Sie sehen selbst einmal genau hin oder probieren es gleich selbst aus!

Prüfen Sie Ihre vertikalen Proportionen und gleichen Sie diese aus!

Bevor Sie aber zur Tat schreiten, empfehle ich Ihnen, Ihre vertikalen Proportionen erst einmal zu überprüfen. Denn wenn die vertikalen Proportionen Ihres Körpers – also die Abstände zwischen Scheitel, Schultern, Taille, Schritt, Knie und Boden – trotz Ihrer kleinen Statur recht ausgeglichen sind, fällt es auf den ersten Blick wahrscheinlich gar nicht auf, dass Sie kleiner sind. Dann wirkt nichts an Ihrem Körper besonders kurz. Und das ist schon die halbe Miete. Den Rest erledigen dann mit Sicherheit die folgenden optischen Tricks. Wählen Sie aus dieser Sammlung nur diejenigen Tipps aus, die mit Ihrem Figurtyp kompatibel sind!

1. Machen Sie Ihre Beine optisch länger!

Oft haben kleine Frauen vergleichsweise kürzere Beine. Doch auch falls das bei Ihnen nicht so ist, macht es durchaus Sinn, Ihre Beine zusätzlich noch länger wirken zu lassen. Denn der Betrachter lässt sich leicht täuschen. Lange Beine werden mit größeren Frauen assoziiert. Die wichtigsten Tricks, um Ihre Beine länger zu machen, sind:

Tragen Sie Hosen und Röcke mit taillenhohem Bund!
Das ist – neben höheren Absätzen – der schnellste Weg zu längeren Beinen – wenn Ihr Figurtyp dies verträgt.

Vermeiden Sie kürzere Hosenformen!
Ihre Hosenlänge sollte mindestens knöchellang sein, da kürzere Hosen das Bein optisch verkürzen. Sollten Sie dennoch hochgekrempelte Boyfriend-, 7/8- oder Capri-Hosen tragen wollen, dann sind höhere Absätze oder Schuhe in einem Hautton oder in der gleichen Farbe wie die Hose Pflicht! Viel besser für Sie sind immer schmale, bodenlange Hosen, die mit einem kleinen bis mittleren Absatz darunter getragen werden.

Tragen Sie kürzere Röcke oder Shorts!
Kürzere Röcke und Shorts gaukeln dem Auge längere Beine vor, da mehr Beinfläche sichtbar ist. Besonders für kleine Frauen wird daher empfohlen, den Rocksaum niemals länger als knie-bedeckend – besser: eine Handbreit über dem Knie – zu wählen. Tatsächlich fällt auf, dass sehr viele kleine Stars ständig Minikleider, -röcke und Shorts tragen. Aber das hängt natürlich davon ab, ob Sie sich mit kürzeren Säumen wohl fühlen! Probieren Sie aus, ob eine blickdichte Strumpfhose dafür sorgt, dass Sie mehr Bein zeigen können und sich trotzdem wohl fühlen.

Exkurs: So tragen kleine Frauen Maxi-Röcke und Maxi-Kleider

Auch wenn es für Sie als kleine Frauen sicherlich vorteilhafter ist, kürzere Röcke zu tragen, müssen Sie auf Maxi-Röcke oder -Kleider nicht verzichten. Achten Sie darauf, dass diese eher schmal geschnitten, einfarbig oder mit kleinem Muster versehen sind und wirklich bis zum Boden reichen. Darunter sollten Sie dann zum Ausgleich unbedingt Schuhe mit höherem Absatz tragen – so hoch, wie Sie können. Und ganz wichtig: Das Oberteil zu Maxi-Röcken muss sehr figurnah, wenn nicht sogar eng geschnitten sein, um das Mehr an Volumen am Unterkörper auszugleichen. Idealerweise ist so ein Outfit dann insgesamt monochrom gestaltet, um den Effekt der Farbsäule zu nutzen (siehe weiter unten).

Wählen Sie Schuhe mit einem kurzen Blatt!
Diese sind so weit ausgeschnitten, dass sie Ihren Fußrücken kaum bedecken und verlängern so die Beinlänge bis zu den Zehen. Falls Sie dennoch Booties oder Ähnliches tragen wollen, gilt: Je höher das Schuhblatt, desto kürzer der Rocksaum! Und auch auf Absätze sollten Sie dann nicht verzichten.

Tragen Sie Schuhe in Nude-Tönen oder in der Farbe Ihrer Beine!
Schuhe in Nude – aber auch in Gold oder Silber-Tönen, die Ihrem Hautton ähneln – verlängern das Bein. Einen noch größeren, da noch längeren Effekt erzielen Sie, wenn Sie Schuhe in der gleichen Farbe wie Strümpfe, Hose oder Rock tragen. So entsteht vom Boden bis hinauf zur Taille eine einzige vertikale Farbsäule.

Tragen Sie Schuhe mit spitzer Kappe!
Wenn Sie Schuhe mit spitzer Kappe wählen, verlängert das ebenfalls Ihr Bein. Doch Achtung: Bei flachen Schuhen könnten Ihre Füße dadurch proportional zu groß zur Körpergröße wirken. Dann sollten Sie prüfen, ob eine mandelförmige oder anders geformte Kappe für Sie besser ist.

Tragen Sie möglichst häufig zumindest einen kleinen bis mittleren Absatz!
Natürlich ist es am einfachsten, die fehlende Beinlänge mit High Heels auszugleichen. Nur leider: Wenn Sie zu den Frauen gehören, die in 10-Zentimeter-Absätzen nicht laufen können, nützt Ihnen das wenig. Und alltagstauglich ist dies sicherlich auch nicht. Sie können aber beispielsweise nach Schuhen Ausschau halten, die 3 bis 5 Zentimeter Absatz, eventuell eine etwas dickere Sohle oder ein kleines Plateau aufweisen. Und wissen Sie was? Für kleine Frauen ist eine mittlere Absatzhöhe sogar stimmiger als High Heels, die bei kleiner Körpergröße schnell disproportional hoch aussehen können. Und natürlich können Sie auch flache Schuhe tragen, wenn Sie ein paar von den anderen Tipps in diesen beiden Beiträgen berücksichtigen.

2. Verlegen Sie Ihren Oberkörper optisch etwas nach oben!

Ein tiefer V-Ausschnitt, ein kurzer Cardigan, ein taillenhoher Rock, ein monochromes Outfit, 3/4-Ärmel und spitze Pumps in Nude - diese kleine Frau nutzt mehrere Fashion-Tricks.

Ein tiefer V-Ausschnitt, ein kurzer Cardigan, ein taillenhoher Rock, ein monochromes Outfit, 3/4-Ärmel und spitze Pumps in Nude – diese kleine Frau nutzt mehrere Fashion-Tricks.

Nach der Verlängerung der Beine ist der nächste Trick, den Oberkörper optisch weiter nach oben zu versetzen und diese höher gelegene Zone zu akzentuieren. Und das funktioniert so:

Tragen Sie kürzere Jacken und Pullover!
Die oberste Schicht am Oberkörper sollte immer recht kurz sein – optimal in etwa in Taillenhöhe enden, maximal bis zu den Hüftknochen reichen. Falls dies für Ihren Figurtyp nachteilig ist, könnte ein längeres Top oder eine Bluse darunter im Lagen-Look dabei helfen, ungewünschte Pölsterchen in Taillen- und Bauch-Region zu überspielen oder den Oberkörper länger aussehen zu lassen.

Verlegen Sie die Taillen-Linie leicht nach oben!
Wenn Sie ein Figurtyp sind, der eine Empire-Linie gut tragen kann, ist das vorteilhaft. Alle anderen kleinen Frauen sollten damit experimentieren, die Taille nur wenige Zentimeter nach oben zu verschieben. Das funktioniert besonders gut bei Kleidern und lässt zusätzlich gleich noch ein kleines Bäuchlein verschwinden! Wenn Sie allerdings bereits einen sehr kurzen Oberkörper haben oder ein kräftiger Y-Typ sind, lassen Sie diesen Tipp besser aus.

Tragen Sie einen BH, der ihre Brust hebt!
Das Hauptvolumen am Oberkörper ist in den meisten Fällen die Brust. Wenn dieser Schwerpunkt optisch höher rückt, wird auch der Oberkörper insgesamt höher wahrgenommen. Als Faustregel gilt: Die Brustwarzen sollten in etwa auf gleicher Höhe wie die Hälfte des Oberarms platziert sein. Schöner Nebeneffekt: Ihr Unterbrustbereich wird verlängert und Ihre Taille besser sichtbar. Das macht schlank. 

Nutzen Sie den 3/4-Ärmel-Trick!
Es gibt eine Methode, die sofort beides erledigt: Sie lässt Ihre Beine länger aussehen und setzt Ihren Oberkörper optisch höher. Und zwar gelingt dies, indem Sie 3/4-Ärmel tragen. Alternativ können Sie auch Blusen-, Jacken- oder Pulloverärmel einfach hochschieben oder hochkrempeln, um diese für Sie so vorteilhafte Länge zu erreichen.

3. Zeichnen Sie lange, vertikale Linien auf Ihren Körper!

Ein locker fließendes Minikleid mit diagonalem Muster-Verlauf, dazu eine Jeans-Kurzjacke mit aufgekrempelten Ärmeln und Booties in Nude: Zusammen mit einer langen Kette, einer Sonnenbrille und einem auffälligen Hut wird ein optimales Outfit für kleine Frauen daraus.

Ein locker fließendes Minikleid mit diagonalem Muster-Verlauf, dazu eine Jeans-Kurzjacke mit aufgekrempelten Ärmeln und Booties in Nude: Zusammen mit einer langen Kette, einer Sonnenbrille und einem auffälligen Hut wird ein optimales Outfit für kleine Frauen daraus.

Je mehr das Auge an Ihrem Körper von oben nach unten und wieder zurück wandert und je weniger horizontale Unterbrechungen es dabei gibt, desto größer werden Sie wahrgenommen. Alle modischen Stilmittel, die lange, vertikale Linien auf Ihren Körper zaubern, sind dazu geeignet.

Tragen Sie unifarbene, schmale Etui-, Shift-, Blusen- und Wickelkleider!
Fast kein anderes Outfit kann eine so starke vertikale Dimension schaffen und Sie sofort viel größer wirken lassen.

Kreieren Sie eine vertikale Farbsäule auf Ihrem Körper!
Wenn Sie sich von Kopf bis Fuß in einer Farbe kleiden, kommen Sie groß raus. Eine solche Farbsäule können Sie aber auch mit zweifarbigen Looks herstellen: Tragen Sie beispielsweise ein Ober- und Unterteil in verschiedenen Farben, addieren Sie eine Jacke oder Blazer in der Farbe des Unterteils. So bleiben Sie zumindest im äußeren Bereich der Silhouette monochrom. Tragen Sie hingegen Ober- und Unterteil in der gleichen Farbe, können Sie eine Jacke in einer anderen Farbe ergänzen, die Sie offen tragen. So entsteht in der vorderen Mitte ihres Körpers eine besonders schlanke Farbsäule. 

Bevorzugen Sie monochrome, kontrastarme Looks!
So etwas ähnliches wie eine vertikale Farbsäule kommt auch optisch zustande, wenn Sie nicht die exakt gleiche Farbe von Kopf bis Fuß tragen, aber verschiedene Farben der gleichen Farbfamilie oder unterschiedliche Farbtöne, die den gleichen Helligkeitswert haben. Also: Mixen Sie beispielsweise ein Dunkelrosa mit einem mittleren Bordeaux-Ton, erkennt das Auge die gleiche Farbfamilie und beurteilt diese Flächen als zusammengehörig. Das Gleiche gilt für einen Mix aus Weiß-, Nude- und Beige-Tönen, der für das Auge optisch fast monochrom aussieht. All-over-Outfits in Dunkelblau und Schwarz oder in pudrigen Pastelltönen wiederum punkten mit dem gleichen Helligkeitswert. In dem Moment, in dem Sie allerdings zwei Farben mit zu großem Hell-Dunkel-Kontrast mixen, zerfällt die optische Farbsäule in Einzelflächen.

Tragen Sie weitestgehend monochrome Muster mit vertikalem Rapport!
Je mehr Sie die Fläche optisch zusammenhalten, desto größer wirken Sie (siehe oben). Wenn sich das Motiv des Musters zudem von oben nach unten wiederholt (Rapport), lässt dies das Auge entsprechend wandern. Gut für Sie!

Nutzen Sie alle modischen Stilelemente, Muster und Accessoires, die vertikal orientiert sind!
Dabei gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten, beispielsweise…

  • dünne Nadelstreifen (Vorsicht: Sind die Streifen zu breit, betonen sie die Breite des Körpers und tragen auf!)
  • Knopfleisten, auch verdeckt (Vorsicht: Das gilt nicht für doppelreihige Knopfleisten, die die Breite akzentuieren!)
  • Reißverschlüsse
  • vertikale Nähte, wie Wiener Nähte, vertikale Abnäher, Biesenfalten, etc.
  • Rock-Schlitze und Wickel-Effekte
  • Bügelfalten bei Hosen
  • Tiefe V-Ausschnitte oder weiter nach unten geöffnete Blusen
  • tiefere, schmale Reverskragen (Vorsicht: Reverskragen sollten oberhalb der Taille zusammenlaufen, um Ihre Taillenzone nicht zu verkürzen!)
  • lange Ketten
  • lange Schals
  • lange Ohrhänger

4. Machen Sie monochrome Outfits mit den richtigen Stoffen interessanter!

Wenn Sie monochrome Looks tragen, um Ihre vertikalen Linie zu betonen, muss das nicht langweilig sein. Dazu brauchen Sie die richtigen Stoffe.

Wählen Sie fließende Stoffe mit schönem Fall, die Ihren Körper umspielen!
Solche Stoffe betonen durch ihren Fall die Vertikale. Gleichzeitig macht die Bewegung des Stoffes den Look interessanter – und manchmal sogar verführerischer. Dagegen sorgen zu steife Stoffe für zu viele Ecken und Kanten und damit für Unterbrechungen in der mühsam kreierten, vertikalen Silhouette.

Mixen Sie Texturen, statt Farben!
Wenn Sie die Methode der Farbsäule nutzen, um möglichst groß zu wirken, können Sie unterschiedliche Texturen dazu nutzen, um ein Outfit interessanter zu machen. Kombinieren Sie beispielsweise Spitze mit glatter Seide oder Feinstrick mit Fell- oder (Kunst-)Pelz-Elementen. Werden Sie kreativ und experimentieren Sie!

So, das war der erste Teil mit Mode-Tipps für kleine Frauen. Insgesamt finden Sie hier 20 Möglichkeiten, wie Sie als kleine Frau größer wirken. In der nächsten Woche werde ich Ihnen vier weitere Methoden und 21 weitere Tipps aufzeigen, wie Sie Ihre kleine Statur richtig zur Geltung bringen. 

Bis dahin könnten Sie ja schon ein paar der heutigen Tipps ausprobieren und berichten, wie es bei Ihnen funktioniert hat. Die recht große Anzahl an Leserinnen mit kleinerer Körpergröße – bei meiner Leserbefragung im April waren das immerhin rund 20 Prozent der Befragten – wird es Ihnen danken! Und ich selbst bin natürlich wie immer neugierig, ob schon der entscheidende Tipp für Sie dabei war!

 

68 Kommentare

  1. Liebe Modeflüsterin,

    was für ein wunderbarer Artikel! Dazu noch so ausführlich – beispielsweise der Tipp monochrome Outfits dadurch aufzupeppen, indem eben unterschiedliche Texturen und Materialien verwendet werden. Das ist wirklich sehr, sehr hilfreich.
    Ich habe noch nie einen so guten Ratgeber für kleine Frauen gelesen. Vielen lieben Dank dafür!
    Und es soll noch ein zweiter Teil zum Thema folgen?! Da staune ich aber, weil ja schon dieser Teil so unglaublich detalliert und ausführlich ist. Ich habe schon jetzt keine Fragen mehr und fühle mich mehr als gut beraten. Danke schön!!!!!

    Viele liebe Grüße
    Carla

    • Modeflüsterin

      Liebe Carla,

      dann wirst Du nächste Woche überrascht sein, wie viele weitere Tricks kleine Frauen anwenden können, um größer zu wirken oder ihre Körpergröße proportional harmonisch zu präsentieren.
      Ich freue mich, wenn die richtigen Tipps für möglichst viele Leserinnen dabei sind. Das ist ja immer eine sehr individuelle Sache und hängt sehr von den persönlichen Vorlieben ab. Umso schöner, dass Du heute schon Deinen “wichtigsten” Tipp gefunden hast!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        ja, die Tipps sind eben auch individuell anwendbar: ich trage beispielsweise im Herbst und Winter sehr gerne schwarz, von Kopf bis Fuß, allerdings mit farbigen Accessoires, weil es mir eben steht und es morgens auch so einfach und unkompliziert ist. Da werde ich jetzt noch mehr darauf achten, verschiedene Texturen zu kaufen und auch zusammen zu kombinieren, damit mein Outfit nicht langweilig wirkt.
        Bisher habe ich nur auf farbige Accessoires geachtet.

        Ich bin immer noch überwältigt angesichts der vielen guten Tipps. Was für ein Wissen und wie viel Erfahrung muss dahinter stecken! Besonders weil du ja groß bist und es dich nicht selber betrifft! Daher Hut ab – und schnell wieder aufgesetzt, auch wenn er meine Frisur ruiniert. – Ich habe bisher gar nicht realisiert, dass ja auch Hüte optisch größer machen und sie nur als Wetterschutz genutzt und eben nur als Wortspiel, wenn ich mal wieder gefragt werde, wie groß ich denn sei: Mit Hut und Schuhen 1,8m groß. 😉
        Als Betroffene habe ich ja durch Versuch und Irrtum viel gelernt (und dann erst auf Fotos gesehen, dass z. B. rote Schuhe zum schwarzen Kleid, bei mir nicht so toll sind wie nudefarbene) und bisher eben alles ausgeschnitten, was ich an Tipps in Zeitschriften fand.

        Daher bin ich wirklich sehr gespannt, was nun noch kommen kann…Es ist schon jetzt wirklich eine ungeheure Fülle an Tipps!

        Liebe Grüße
        Carla

        • Modeflüsterin

          Liebe Carla,

          ja, ich beobachte viel und gerne! Und ich kann Dir verraten: Hüte, Mützen etc. sind bei den nächsten Tipps auch dabei… 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Wieder ein sehr schöner Artikel. Wie wäre es mit einem dritten Teil: Du schreibst, dass viele auch schlanker machen – vielleicht kannst Du als dritten Teil dazu passend spezielle Tipps für plus size machen? Ich denke, dass das gut passen würde.

    Gibt es einen unterschiedlichen Effekt zwischen der Farbsäule bei der Innen- oder Außenachse?

    Von was hängt denn die Breite des Revers und die Richtung (aufsteigend oder absteigend) ab?

    Was sind denn Deine Lieblingsquellen für Deine Recherche zu den Blogbeiträgen?

    Liebe Grüße

    Lee

    • Modeflüsterin

      Liebe Lee,

      das sind aber viele Fragen! Eigentlich müsste ich diese alle in einem eigenen Beitrag beantworten.
      Bei allgemeinen Schlank-Tipps für Plussize-Frauen bin ich sehr vorsichtig. Denn es hängt von der einzelnen Figur und ihren Proportionen ab, welcher Tipp wirklich funktioniert. Auch glaube ich, dass sich der Anspruch kräftigerer Frauen in den letzten Jahren deutlich geändert hat: Statt nur überflüssige Pfunde zu kaschieren, möchten auch starke Frauen ihre schönen Körperzonen akzentuieren und selbstbewusst präsentieren. Sie möchten mit ihren Rundungen attraktiv aussehen und eben nicht “trotz” ihrer Rundungen.

      Zum Thema Revers: Das ist wirklich ein eigener Beitrag. Nur so viel vorab: Wenn Du Dir mal vorstellst, die Linien eines Revers zu verlängern, dann siehst Du, dass diese beim aufsteigenden Revers nach oben und außen führen, beim absteigenden Revers aber nach oben und unten. Dadurch liegen die optischen Schwerpunkte einmal auf der Schulterbreite, im anderen Fall im Brustbereich. Dieser Effekt muss jetzt noch im Zusammenspiel mit der Breite des Revers und mit den sonstigen Schnitt-Details gesehen werden. Und damit sind wir mitten in der Betrachtung von Schnitt-Konstruktionen von Blazern…

      Zum Thema Farbsäule: Die äußere Farbsäule wirkt breiter, ist aber auch von hinten sichtbar. Die innere Farbsäule ist schmaler, wirkt aber leider nur von vorne.

      Meine Recherche-Quellen sind so vielfältig, dass es den Rahmen sprengen würde. Seit Jahr(zehnt)en verschlinge ich Bücher, Magazine, Online-Quellen, beschäftige mich mit Kunst- und Kompositionslehre, nähe selbst, probiere immer wieder neue Kombinationen selbst aus, beobachte Frauen auf der Straße, gehe mit meinen Freundinnen einkaufen und mache mir meine Gedanken zu den Beobachtungen und dem Gelesenen.

      Alle Erkenntnisse halte ich in Archiven fest. So ist mittlerweile eine gigantische Menge an Informationen zu den unterschiedlichsten Themen entstanden. Wenn ich für ein bestimmtes Thema recherchiere, sehe ich mir als erstes diese Sammlung an, dann bringe ich diese allgemeinen Erkenntnisse mit aktuellen Trends und Outfits, die ich als gelungen empfinde, in Zusammenhang. Dann wird daraus das Wesentliche komprimiert. Du siehst, es gibt sehr viele verschiedene Einflüsse und gedankliche Verarbeitungsschritte, bevor ein Beitrag entsteht. Ich möchte wirklich verstehen, wie die Dinge zusammenwirken.

      Beantwortet das zumindest teilweise Deine Fragen?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Sehr interessant was Du schreibst – ich muss aber auch sagen, dass man bei den Beiträgen merkt, dass Du versuchst zu verstehen wie diese Dinge zusammen wirken – das finde ich auch sehr gut – ich habe oft das Gefühl, dass Du versuchst, auch in den Beiträgen zu erklären warum etwas so wirkt wie es wirkt – und genau das finde ich wichtig und einmalig. So kann man auch eher beurteilen ob ein spezieller Tipp für einen selbst funktioniert oder nicht.

        Stimmt – ich kenne viele Frauen die plus size sind und auch figurbetonte Dinge tragen – und das ist oft besser als diese Zelte.

        Vielleicht schaffst Du es mal einen Beitrag zu Blazerschnitten zu machen – das ist ja so ein Basicteil was in allen Lebenslagen – beruflich und privat – super passt.

        Ganz liebe Grüße und mache weiter so

        Lee

        • Modeflüsterin

          Liebe Lee,

          den Beitrag zu Blazer-Schnitten wird es bestimmt einmal hier geben!
          Und ich bin der festen Überzeugung, dass Frau sich nur wirklich gut anziehen kann, wenn sie versteht, wie sich Farben, Formen, Linien und Silhouetten an ihrem Körper auswirken bzw. wie sie diese möglichst vorteilhaft einsetzen kann. Jenseits persönlicher Ästhetik gibt es optische Gesetzmäßigkeiten, die zu ergründen und daher auch erklärbar sind. Ich selbst finde es immer überzeugender, wenn Tipps nicht nur einfach gegeben, sondern möglichst auch erklärt werden. Dann weiß ich nicht nur, was ich machen soll, sondern auch warum 🙂

          Dir noch einen schönen Sonntag-Abend!
          Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Sehr gerne, Jutta!
      Herzliche Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren der Tipps!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,

    ich bin richtig begeistert von diesem Artikel. Mit 1,65 m bin ich zwar kein Winzling, aber gehöre sicherlich zu den kleineren Frauen. Anscheinend habe ich Vieles instinktiv schon richtig gemacht. Deine Tipps sind für mich sehr wertvoll und hilfreich. Vielen Dank dafür. Ich freue mich schon auf nächste Woche.

    LG Sabine

    http://www.blingblingover50.de

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      mit Deinen 165 cm bist Du ganz nah an der in der Konfektion angesetzten, durchschnittlichen Körpergröße von 168 cm. Da passen Dir wahrscheinlich ganz viele Sachen – zumindest schon mal in der Länge und unabhängig vom Figurtyp. Es freut mich, dass Du trotzdem noch so viele Tipps für Dich mitnehmen kannst!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Modeflüsterin, wieder ein wunderbarer Artikel, dem man die langjährige Recherche und persönliche inhaltliche Beschäftigung mit Mode, Form und Proportion abspürt.
    Die Tipps kommen gerade recht für mich. In dieser kompakten und nachvollziehbaren Zusammenfassung sind sie eine Fülle von Inspiration.
    Wenn Sie wüssten, wie oft ich an Ihre Tipps denke, wenn ich vor dem Kleiderschrank stehe. Sie wären überrascht, wie Sie hiermit quasi zum “Familienmitglied” wurden.
    Mein Lieblingsaccessoires sind Schals und ich bin froh, dass Sie zu diesen auch raten in diesem Fall. Meine Sammlung ist riesig, na kein Wunder, ich sitze ja bei da sempre auch an der Quelle…
    Vielen Dank für den sehr bereichernden Beitrag und noch einen schönen Sonntag wünscht Ihnen Sieglinde Graf.

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Graf,

      vielen Dank für das dicke Lob! Bei Schals ist es für kleine Frauen nur wichtig, beim Volumen etwas aufzupassen. Aber das kommt dann auch erst beim nächsten Beitrag zur Sprache…

      Ihnen ebenfalls einen schönen Sonntag noch!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Was für ein wunderbarer Artikel und so viele Tipps! Meinen ganz herzlichen Dank dafür, dass Sie sich die Mühe machen, so umfassend und detailliert zu beraten.

    Viele liebe Grüße
    Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      herzlichen Dank für Ihr begeistertes Feedback! Das ist ein so schöner Ansporn für mich, weiterzumachen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,
    ich bin mit 1,68 offenbar genau die Durchschnittsgröße. Und habe ich deswegen weniger “Probleme” mit mir, meiner Figur, meinen Kleidern? Gefühlt habe ich sie ebenfalls, denn all die von dir geschilderten Dinge kenne ich nur zu gut. Außerdem habe ich auch mit 1,68 ganz und gar nichts dagegen, schlanker und größer auszusehen;-) Viele deiner Tipps beherzige ich schon (die meisten, seit ich deinen Blog lese). Andere sind mir aber wieder entfallen oder auch unbekannt gewesen. Jedenfalls versuche ich so viel davon zu verinnerlichen wie möglich.
    Danke für diese ausführliche Blog-Serie, die ich sicher mindestens dreimal lesen muss, damit ich nicht einfach nur verstehe, was du meinst, sondern all das auch auf mich und meine Garderobe anwenden kann.
    Ich schicke dir sehr viele herzliche Grüße, liebe Stephanie, hab eine schöne Woche und bis bald!
    Bianca

    • Modeflüsterin

      Liebe Bianca,

      im Prinzip können wir uns, glaube ich, alle bei unseren vermeintlichen “Problemzonen” wiederfinden. Und dabei ist es gar nicht entscheidend, ob frau nun kräftiger oder schmaler, groß oder klein ist. Jede Frau, mit der ich jemals gesprochen habe, findet (leider!) irgendetwas, mit dem sie an ihrem Körper unzufrieden ist (und da schließe ich mich selbst überhaupt nicht aus). Dabei könnten wir uns doch alle nur auf das besonders Schöne an uns konzentrieren und uns jeden Tag darüber freuen oder? Wenn ich jemals einen Trick finden würde, wie ich dies ändern kann – ich würde zur Missionarin werden 😉
      Umso mehr freue ich mich natürlich, dass Du wieder so viele Tipps gefunden hast, die Dir hoffentlich dabei helfen, Dich in Deinem Körper noch wohler zu fühlen! Denn Du kannst wirklich so zufrieden sein mit dem, was Du hast! Noch größer oder noch schmaler ist da doch gar nicht mehr von Bedeutung…

      Ich sende Dir viele, liebe Grüße zurück und wünsche noch einen entspannten Sonntag-Abend!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Hallo Stephanie,
    schon einige Monate genieße ich Ihren Blog sehr und schaue mir immer wieder auch “alte” Posts an. Wie immer ist dieser Beitrag ausführlich und wunderbar geschrieben, mit vielen tollen Tipps. Vielen herzlichen Dank für die Mühe, die Sie immer in Ihre Beiträge stecken!
    Das musste endlich mal gesagt werden 🙂
    Nina

    • Modeflüsterin

      Liebe Nina,

      das ist aber ein sehr schönes und warmherziges Dankeschön von Ihnen! Genau das treibt mich dazu an, die Modeflüsterin am Leben zu erhalten 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Wow! Wieder ein toller Artikel mit vielen wertvollen Tipps! Vielen Dank dafür! Ihre Seite ist wirklich sehr inspirierend, das muss ich jetzt schonmal sagen 😉 Immer, wenn ich grad nicht weiter weiß oder mir denke “ach… anderen steht das soooo gut und ich seh immer doof aus” flattert der Newsletter in mein Postfach und ich bin wieder “infiziert” und motiviert, etwas auszuprobieren! Dann lande ich auf Ihrer Seite und schon wird wieder gestöbert und die Lust am Stylen ist wieder da. Vielen vielen Dank!

    • Modeflüsterin

      Liebe Barbara,

      ganz lieben Dank für dieses tolle Lob! Der Gedanke “bei Anderen sieht das so toll aus und bei mir nicht” ist nur ein Anzeichen dafür, dass Sie Ihren ganz eigen Stil, Ihre eigene Mode-Persönlichkeit haben und eben nicht einfach der Klon einer Anderen sind 😉 Sie sollten sich davon keinesfalls entmutigen lassen! Im Gegenteil: Das ist ein gutes Anzeichen! Denn während viele Frauen recht gedankenlos die Outfits kopieren, die sie an anderen oder in den Medien gesehen haben, und damit gar keine Chance haben, ihren eigenen, individuellen Look zu entwickeln, sind Sie auf dem Weg dazu, Ihr Mode-Selbst zu finden. Manchmal ist es also gar nicht so gut, wenn frau alles gleich gut steht… Und wenn ich Sie dazu motivieren kann, immer wieder neue Styling-Experimente zu wagen, dann freut mich das sehr.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Hallo liebe Stephanie,
    vielen Dank für den sehr liebevoll und detaillierten Bericht.Besonders angesprochen hat mich die monochrome Farbsäule.Ich bin mit 1,60 m eher die kleine Fraktion und etwas mollig.Wurde wieder inspiriert mal wieder zu experimentieren.Obwohl ich dank deiner Hilfe schon viel gelernt habe und ziemlich stilsicher geworden bin,finde ich bei deinen Posts doch noch den einen oder anderen Tipp.
    Freue mich schon auf den 2.Teil.
    Liebe Grüße Pippi

    • Modeflüsterin

      Liebe Pippi,

      das ist schön zu hören! Da wirst Du sicherlich auch nächste Woche noch ein paar versuchenswerte Tipps finden. Es muss ja nicht immer alles passen – Hauptsache ist doch, dass der für Dich entscheidende Tipp dabei ist.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Endlich mal Modetipps für kleine Frauen “aus einem Guss”! Ich bin 1,55 m groß und ich suche seit Jahren nach einem solchen Artikel. Man sucht immer nur überall nach Tipps und trifft nur auf halbherzig gemeinte. So ausführlich und zusammenhängend habe ich noch keinen Artikel gefunden. Echt Klasse, dass noch ein zweiter Teil von dir kommen wird! Aber mir wird nun auch bewusst, dass ich viele Sachen habe, die ich dann eigentlich weggeben sollte. Ich trage gerne lange Strickjacken, weil es mir im Rücken/Lendenbereich immer so kalt wird und habe auch gerne an den Beinen warm. Kann ich denn noch lange Strickjacken tragen? Jetzt bin ich etwas verunsichert.
    Ganz liebe Grüße
    Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      Danke für dieses dicke Lob! Deine Strickjacken würde ich natürlich aus besagten Gründen behalten! Das Wohlgefühl und die Gesundheit gehen immer vor! Du machst einfach aus dem Farbsäulen-Prinzip ein Outfit nach dem Motto “lang über lang”. Du könntest versuchen, unter den Strickjacken eine zweite lange Farbsäule zu basteln, beispielsweise darunter ein einfarbiges Kleid bzw. eine Rock-Top-Kombination tragen, deren Saum in etwa gleich lang wie der Long-Cardigan ist. Wenn der Saum dann deutlich über den Knien landet, kombinierst Du blickdichte Strümpfe dazu. Also: Eine wirklich lange Strickjacke (eher ein Strickmantel), zusammen mit einer zweiten langen, inneren Farbsäule dazu, würde die vertikale Linie ebenfalls unterstützen. Auch würde ich bei langen Strickjacken einen dünnen Gürtel an Deiner schmalsten Stelle addieren, um die Taille sichtbar zu machen – dabei muss der Cardigan vorne nicht geschlossen werden! Das wären meine Ideen dazu, die Du ausprobieren könntest, um das Leben Deiner Strickjacken zu verlängern 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie,

    ich bin mit 1,68 m ja weder groß noch klein, habe den Beitrag aber dennoch gerne gelesen, weil ich das Thema Mode/Schnitte/Farben/Wirkung generell mag, auch wenn es mich nicht direkt betrifft! Freue mich auch schon auf Teil 2.

    Das Blazer-Thema fände ich übrigens auch interessant – oder generell etwas zum richtigen Sitz von Kleidung, wie z.B. die Länge von Hosenbeinen (wie lang ist zu lang?) oder Ärmeln. Ich stand erst gestern wieder mit einer schwarzen, weiten, weich fallenden Hose vor dem Spiegel und fand sie auf meinen High Heels von der Vorderansicht her zu lang, von hinten aber richtig. Wenn ich sie einen Tick anhebe, finde ich sie von vorne gut, von hinten aber zu kurz (man sieht zu viel Absatz…). Da würde mich deine fundierte Meinung interessieren!

    Herzliche Grüße

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      den Themen-Wunsch habe ich vermerkt 😉
      Zur Hosenlänge vielleicht so viel vorab: Bei einer weiten Hose (z.B. Marlene-Hose), unter der ein hoher Schuh getragen wird, sollte der Hosensaum hinten am Absatz ca. 1 bis 2 cm über dem Boden sein (so dass er auch bei Bewegung und Stand-/Spielbein haarscharf noch nicht auf dem Boden schleift). Vorne ergibt sich dann zwar ein leichter Knick im Hosenstoff, dort wo die Hose auf den Rist aufsetzt. Das ist aber in Ordnung so (und bei Männerhosen sogar “Pflicht”). Ich hoffe, das hilft Dir einstweilen etwas weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        das hilft mir tatsächlich schon weiter! Der Knick hatte mich irritiert. Ich trage am liebsten schmale, knöchellange Hosen und bin so viel Stoff da unten einfach nicht mehr gewohnt 😉

        Vielen Dank und LG Diana

  12. Hallo Stephanie

    Auch ich möchte mich für für diesen Artikel ganz herzlich bei dir bedanken.
    Er ist genau auf mich zugeschnitten. Bei 163cm Gesamthöhe, habe ich kurze Beine und einen langen Oberkörper. Einige deiner Tips wende ich intuitiv schon an, aber andere sind völlig neu für mich und werden nach gestylt. Nun bin ich ganz gespannt wie es nächste Woche weitergeht.
    Allerdings möchte ich schon anmerken, Mützen und Hüte sind nichts für mich, stehen mir NULL.

    Viele Grüße
    Silvia

    • Modeflüsterin

      Liebe Silvia,

      das ist schön, dass ich für Dich ein gutes Thema gefunden habe! Ich denke, in der nächsten Woche werden – auch ohne Kopfbedeckung – noch ein paar nützliche Tipps für Dich dabei sein 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,

    ich kann mich der allgemeinen Begeisterung meiner Vorschreiberinnen für die tollen Tipps nur anschließen, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Mit 1,57 gehöre ich ja zur “Zielgruppe”. Ganz lieben Dank wieder mal für die Mühe, die Du Dir immer machst!

    Vieles setze ich seit einiger Zeit schon bewusst oder unbewusst ein. Zu erfahren, warum etwas wie wirkt, ist so ungemein hilfreich! (Z. B. fand ich 3/4 oder gekrempelte Ärmel an mir immer super, hätte aber nicht sagen können, warum.)

    Ich liebe an mir die innere dunkle Säule mit andersfarbiger Jacke (gerne auch mal knallig. Du weißt ja, der Winter 😉 ).
    Hierzu habe ich noch zwei Fragen: Ich bilde mir ein, die Variante: schwarze Hose, schwarze T-Shirt und andersfarbige nur mit ein, zwei Knöpfen geschlossene Strickjacke ergibt auch eine streckende Wirkung, weil die schwarze Säule ja nur ein bißchen unterbrochen wird. Stimmt das?

    Und dann stehe ich mit folgendem Outfit etwas auf Kriegsfuß: Jeans, grauer melierter geschlossener Cardigan und darunter eine weiße Bluse. Der kurze Cardigan funktioniert bei mir leider so nicht, weil mein Oberkörper dann gedrungen wirkt. Wenn ich die weiße Bluse unten raus gucken lasse, bringt der Lagenlook zwar den Peppp, aber ich unterbreche ja wieder die vertikale Farblinie aus Jeans und Grau. Hast Du hierzu vielleicht auch einen Tipp bezüglich der Proportionen?

    Mit Experimenten ist das bei mir so eine Sache: Wenn ich denke, ich müßte – neben dem Bewährten – doch mal was anderes ausprobieren, kann das durchaus überraschend gut gehen: So habe ich mir z. B. gerade zwei Tücher von desigual gekauft, weil mir Muster und Farben einfach gut gefallen. Diese typisch großen Muster sind für uns Kleine ja nicht unbedingt optimal, aber doch: es geht, und ich finde sie einfach super!

    Außerdem habe ich auch (Gruß an Conny) zwei längere Strickjacken in etwas ausgefalleneren Schnitten (eine sogar mit Fransen), von denen ich sehr überrascht war, wie gut ich sie doch tragen kann. Frau muß es einfach manchmal wagen. Da bin ich in den letzten Jahren durchaus mutiger geworden. Und wie wir hier ja schon öfter festgestellt haben: Manchmal muß man einfach mal auf die “Regel” flöten und auch etwas “Suboptimales” tragen, wenn es einem richtig gut gefällt.

    In anderen Fällen bringt mich der Versuch aber auch zu der Erkenntnis, in Bezug auf Farben oder Schnitte wirklich KEINE Experimente mehr zu machen. So probierte ich letzens etwas weiter geschnittene oder nach unten ausgestellte Röcke. Das luftige, schwingende, sommerliche Gefühl war wirklich toll, der Anblick leider gar nicht. Also bleibe ich bei meinen geraden oder Bleistiftröcken. Die sind es einfach! (Vor allem im Winter zu blickdichten Strümpfen.)

    Und was sich an mir auch bewährt hat: Die dunklen Farben nach unten. So habe ich zwar auch nudefarbene Schuhe, aber zum schwarzen Rock gefallen mir tief ausgeschnittene schwarze Schuhe – trotz hautfarbener Strumpfhose – dennoch besser.

    Liebe Barbara, ich glaube, den Gedanken: an anderen sieht es gut aus, an mir nicht, haben wir bestimmt alle mal mehr oder weniger. (Wir Kleinen möglicherweise häufiger, weil die Mode ja meistens an großen Frauen präsentiert wird.) Ich versuche in solchen Fällen, solche Outfits, die mir an anderen so richtig gut gefallen und auch meinem Stil entsprechen, für mich “anzupassen”: An meine (kleine) Größe, an meine Farben etc. Das gelingt nicht immer, aber manchmal doch erstaunlich gut.

    Und dank Dir, liebe Stephanie, und Deinen wunderbaren Beiträgen, Tipps und geduldigen Antworten, lerne ich weiter fleißig dazu. 🙂
    Dafür noch einmal ganz herzlichen Dank!

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      habe ich mir doch fast gedacht, dass diese Mini-Blog-Serie für Dich geeignet ist 😉

      Zu Deinen Fragen:
      Ja, eine nur durch zwei geschlossene Knöpfe unterbrochene Farbsäule wirkt auch – das Auge verbindet sofort die obere V- und die untere A-Form. Der Vorteil dieser Kombi ist, dass zusätzlich die Taille etwas betont wird. Übrigens wird auch die Farbsäule aus schwarzen Pumps mit schwarzem Rock – trotz hautfarbener Beine dazwischen – optisch fortgesetzt. Das Auge liebt es, wenn es Gleiches zu Gleichem zuordnen kann 😉

      Das Outfit mit dem grauen Cardigan im Lagen-Look mit einer weißen Bluse ist für mich aus der Ferne leider nur schwer zu beurteilen. Dass das Deiner Meinung nach kein optimales Outfit ist, kann an so vielen verschiedenen Dingen liegen! Du könntest aber mal versuchen, den Cardigan offen zu tragen und/oder zusätzlich einen schmalen Gürtel darüber zu kombinieren – einen Versuch wäre es wert.

      Experimente würde ich immer mal wagen – mehr als schief gehen kann es ja nicht. Und daraus lernt man oft am meisten. Ich kann gar nicht aufzählen, wie oft ich zu Hause schon Kombis ausprobiert habe, die nur mit der ausgeprägten Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, erträglich waren… Und Eingeweihte wissen, dass ich des öfteren laut lachend in Umkleidekabinen anzutreffen bin 😉
      Ich finde, auch Erwachsene dürfen durch Versuch und Scheitern lernen und dabei Spaß haben – nicht nur modisch.

      In diesem Sinne immer eine gesunde Portion Selbstironie wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        vielen Dank für Deine ausführliche und, wie immer super hilfreiche, Anwort. Toll, dass die Farbsäule auch mit hautfarbenen Beinen dazwischen funktioniert. Da war ich mir halt nie so sicher und freue mich über Dein “Go”. 🙂

        Deinen Tipp mit dem geöffneten Cardigan und Gürtel drüber werde ich auf jeden Fall probieren. Lieben Dank! Mir ist halt nicht klar, ob ich Kleine die Farbunterbrechung von Jeans, rausschauendem Blusen-Weiß, Cardigan und dann wieder Blusen-Weiß im V-Ausschnitt meiden sollte oder nicht, denn eine durchgehende Säule ist das ja nicht mehr.

        Hihi, über eine gesunde Portion Selbstironie verfüge ich auch, und ich stehe manchmal auch schallend lachend vor dem Spiegel. Z. B. in diesem Frühjahr, als ich dachte: ALLE tragen farbige (Converse) Sneakers, dann funktionieren die doch an mir bestimmt auch. (Ich suchte (ausnahmsweise) flache Schuhe für die Freizeit.)

        Welch’ ein Spaß, als ich die verschiedensten Modelle und Farben probierte. Ich konnte in den “Dingern” überhaupt nicht laufen und fühlte mich wirklich wie ein Gartenzwerg. Aber hätte ich sie nicht probiert, wüsste ich es eben auch nicht und wäre auch nicht auf die “klobigere” Variante gekommen, die ich weiter unten erwähnt habe. Und so gebe ich Dir wieder einmal Recht, was das Experimentieren angeht. 🙂

        Liebe Grüße
        Susanne

      • Liebe Stephanie,

        ich habe inzwischen die Kombination Cardigan mit schmalem Gürtel probiert, und sie funtkioniert gut! 🙂 Ganz lieben Dank noch mal für den Tipp.

        Viele Grüße
        Susanne

        • Modeflüsterin

          Liebe Susanne,
          oh, wie schön! das freut mich so für Dich – und für den Cardigan, der jetzt sicherlich noch länger in Deinem Kleiderschrank bleiben darf… 😉

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,
    ich kann bei fast allem was Du hier schreibst zustimmen und ich finde es gut, dass Du für Hilfe sorgt. Denn es ist in der tat nicht leicht. Ich selbst bin auch nur 1,59 cm und beschäftige mich schon seit fast 20 Jahren damit. Inzwischen weiß ich, was ich mag und was mir steht. Ich habe schon immer nach K-Größen ausschau gehalten, doch seit gut 5 Jahren passt die industriell hergestellte Kleidung so überhaupt nicht mehr. Die Größe der Durchschnittsfrau wurde von 1,62 auf 1,68 m angehoben und die kleinen haben nun das Nachsehen.

    Ich finde es sehr gut, dass Du auch die Schnittlinen bei der Bekleidung erwähnst, den genau hier sollte die Petite Dame besonders achten. Das Problem ist nicht dass die Kleidungstücke zu lang sind, sondern wo die Abnäher enden. Der Abstand zwischen Brusthöhe und Schulterhöhe passt nicht, also ist für uns kleinen Frauen meistens zu tief, das hat zur Folge, dass der Brustabnäher dann unter der Brust endet und es sieht für einen Dritten so aus, als würden wir hängende Brüste haben (oder vier Brüste, weil der Abnäher absteht). Dann ist der Abstand zwischen dem Ausschnitt und wo der Ärmel anfängt zu weit, das wirkt dann, als hätten wir hängende Schultern. Dann kommen wir noch zu der Höhe der Taschen an den Blazern. Die Sitzen nicht in der Körpermitte, sondern auf der Hüfte und verbreitern die optisch und dann noch die Rückenlänge. Hier ist dann zu viel Stoff und die ganze Passform ist da hin. Das sind alles Gründe, warum ich angefangen habe selbst zu nähen, aber es gibt auch noch onlineshops für kleine Frauen. In Frankreich und Spanien sind viele kleine Frauen und der ganze Asiatische raum ist auch klein. In Amerika leben sehr viele kleine Frauen, daher gibt es dort auch sehr oft Bekleidung für Petite. Inzwischen können diese auch in Deutschland bestellt werden. ZB. Ann Taylor
    und J. Crew. Es gibt auch einen Onlineshop in Deuschland, der auch sehr große Auswahl in Kurzgrößen anbietet und viele Oberteile, weil das ist eher selten. Bei Atelier GS habe ich schon Blusen gekauft und Blazer anprobiert. Klassische aber auch Moderne Anzüge bzw. Kostüme gibt es auch schon mal bei Madeleine (Bitte bei Kurzgrößen schauen). Da ich aber inzwischen selbst für mich nähe, kaufe ich weniger ein. Aber ich kann nicht alles Nähen, so schaue ich mich gern weiter um und suche immer noch nach Petite Shops.

    Also neben dem Styling ist auch auf die Passform zu achten. Die Kurzgröße ist die Hälfte der Nomalgröße, also eine deutsche 38 ist für keine Frauen eine 19 eine Gr. 40 wäre dann Gr. 20 usw. Wenn wir kleine Frauen mehr nach Kurzgrößen fordern, erhalten wir vielleicht auch mehr Aufmerksamkeit. Die meisten haben nur Hosen in Kurzgrößen, doch grade die Oberteile sind wichtig von der Passform.

    Der Tipp mit dem Kleid für kleine Frauen passt total. Ich habe vor fast 10 Jahen in so einem Stil geheiratet und mein Mann, der 2,03 m ist, hat einen Cut getragen, der nicht nur Chic ist, sondern den schönen Nebeneffekt hat, Ihn nicht noch mehr in die Höhe zu strecken. Mein Brautkleid und der Cut meines Mannes
    Ich freue mich schon auf die weitern Beiträge – man lern ja nie aus;)

    LG Lady Petite

    • Modeflüsterin

      Liebe Anita,

      das sind ja viele ergänzende, wertvolle Informationen! Tausend Dank dafür und für die Einkaufstipps, die bestimmt für viele Leserinnen nützlich sind! Da merkt man Dir nicht nur Deine jahrelange Erfahrung, sondern vor allem auch Dein großes Näh-Wissen an.
      Das Highlight sind natürlich die Fotos von Dir und Deinem Mann – was für ein ausgesprochen hübsches Paar!

      Schön, dass es so hilfsbereite Leserinnen wie Dich gibt, die alle an ihrem Wissen und ihrer Erfahrung teilhaben lassen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,
        vielen Dank für Deine netten Worte und Dein Lob.
        Wie auch Du, helfe ich gern, was man selbst so über Erfahrung und Beobachtung gelernt hat.
        Es ist richtig was Du schon erwähnst, die Taschengröße. Sehr viele Taschen sind auch für die Petite Ladys einfach unpassend. Auch hier muss immer wieder gesucht werden. Manche Taschen sehen an uns aus wie Koffer aus. Das ist nicht besonder förderlich:) Inzwischen stelle ich ich auch bei den Stiefeln fest, dass es immer schwieriger wird. Denn die Länge des Unterschenkels ist auch bei kleinen Frauen kürzer, mit der Folge, dass der Stiefel bei uns kleinen in der Kniebeuge endet. Die vorgeformte Wade passt damit auch nicht. Hier ist es dann egal, ob dicke oder dünne Wade. Es ist schon nicht einfach, wenn man nicht zum Durchschnitt gehört:(
        Weiterhin viel Erfolg und freue mich auch die weiteren Beiträge:-)
        LG Anita

    • Vielen Dank, liebe Modeflüsterin,

      Deine Tipps sind genial, besonders habe ich noch nie den unterschiedlichen Strukturen bei gleicher Farbfamilie Beachtung geschenkt, das werde ich jetzt vermehrt tun. Ist auch nicht so schwierig für mich, da ich eigentlich immer wieder meine bevorzugten Farben kaufe und gern trage, egal ob sie gerade in sind. Allerdings sind dabei auch einige recht kräftige Töne, wie z.B. Petrol oder Cognacbraun, während Ich schwarz als Rotblonde nicht so gern trage, der Wasserleichen-Effekt 🙂

      Aber auch Du, liebe petite dame, hast meine Klamottenprobleme super zusammengefasst:
      “ich finde es sehr gut, dass Du auch die Schnittlinen bei der Bekleidung erwähnst, den genau hier sollte die Petite Dame besonders achten. Das Problem ist nicht dass die Kleidungstücke zu lang sind, sondern wo die Abnäher enden [….] Wenn wir kleine Frauen mehr nach Kurzgrößen fordern, erhalten wir vielleicht auch mehr Aufmerksamkeit. Die meisten haben nur Hosen in Kurzgrößen, doch grade die Oberteile sind wichtig von der Passform.”

      Die amerikanischen Petite-Shops haben wunderbare Sachen, aber Atelier GS oder Madeleine führen oft doch sehr hausbackene Modelle, konservativ, kannste ruhig anziehen, passt zu allem, das Maggi der Grundgarderobe 🙁 . Da besteht wirklich eine Marktlücke. Doch Bodendirect hat manchmal interessante Modelle in petite, allerdings nur bis 40 petite leider, ich passe da gerade mal so rein. Und Landsend hat Daunensachen in petite.

      Ich habe noch eine Nachfrage an Dich, Stephanie: Ich trage, bei halbwegs schlanker Taille und sehr rundem Po, gern weite A-Linien-Röcke aus weichen, elastischen Stoffen, die glatt nach unten fallen, in etwa knielang. Mit Bleistiftröcken komme ich gar nicht klar, schon weil ich begeisterte Alltagsradlerin bin und mit einem engen Rock nicht aufs Rad komme. Hängt es nicht auch sehr stark vom Material ab, welcher Schnitt günstig ist? Weich fallender Jersey wirkt einfach “schmaler” als ein steifes Etuikleid, auch wenn es noch so gut passt.
      Naja, sour grapes, würde ich mal sagen, da es für uns Kleine praktisch keine gutsitzenden Etuikleider gibt 😉 .

      Ich bin zwar immerhin 1,60 m gross, habe aber weder kurze Beine noch einen kurzen Hals, so dass die Strecke zwischen Schulter und Taille extrakurz ist und kein Blazer in N-Grösse, ausser einer eindeutigen A-Form, je sitzt. MARKTLÜCKE! Es gibt auch kleine Frauen jenseits von praktisch, quadratisch, beige und banal!

      • Modeflüsterin

        Liebe Dodo,

        das hört sch ja wirklich nach schlimmen Passformproblemen an! Aber ich kann Dich beruhigen: Mir geht es sehr ähnlich, nur in größer 😉 Je nach Figurtyp stimmen Schulter-Brust- und Taillen-Hüft-Bereich überhaupt nicht!

        Zu Deiner Frage: Natürlich entsteht bei einem schweren, schlabberigen Stoff eine andere Silhouette als mit einem steifen Gewebe. Das hängt in erster Linie mit der Kontur zusammen. Während der steife Stoff passgenau geschnitten sein muss, damit er der Figur folgt und nicht aufträgt, erledigt beim schwer fallenden, anschmiegsamen Stoff die Schwerkraft diesen Job – zumindest teilweise, soweit nicht allzu viel Stoffvolumen entsteht. Der Nachteil dabei ist, dass sich so ein Stoff wirklich an alle “horizontalen Hindernisse” schmiegt, die auf der Vertikalen zum Boden im Wege stehen… Während ein steifer Stoff mit einem geschickten Schnitt genau diese Zonen kunstvoll umschifft, um eine eigene, vorteilhafte Form zu schaffen. Man muss also im Einzelfall immer abwägen und sich die gesamte, entstehende Silhouette des Kleidungsstücks (und wo der Stoff aufliegt) ansehen.

        Ansonsten stimme ich Dir absolut zu: Es gibt eine riesige Marktlücke, die aber dank der heutigen, massenhaften “Super-Billig-Standard-Größen-Schnell-Zusammennäherei” nur schwer zu einem annehmbaren Preis-Leistungs-Verhältnis zu füllen ist… Mit diesem Thema beschäftige ich mich schon sehr lange und habe bisher noch keine wirklich mengen-taugliche Lösung gefunden. Bis dahin werden wir alle wohl noch viel suchen müssen.

        Trotzdem sehr fröhliche Grüße sendet Dir
        Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Nachtrag ein Shop habe ich noch vergessen, hier kaufe Jacken und zwar bei Walbusch. In meiner Stadt gibt es auch ein Geschäft, aber die führen leider die keine Kurzgrößen, doch die online Bestellung funktioniert super! LG Anita

  15. Liebe Stephanie,
    ich schließe mich meinen Vorrednerinnen (-schreiberinnen) an. Vielen Dank! Mit meiner Größe von 167 cm gelte ich sicher nicht als klein (denke ich 😉 ), aber diese Tipps kann man verwenden, um die Figur optisch zu strecken.
    Dieser Artikel ist schon sooooo ausführlich und ich kann mir beim bestem Willen nicht vorstellen, was da noch alles kommen wird. Ich lasse mich gern überraschen und warte schon sehnsüchtig auf den kommenen Sonntag. 🙂
    Beste Grüße
    Doris

    • Modeflüsterin

      Liebe Doris,

      das freut mich sehr! In der nächsten Woche wird es noch einige Tipps zu den horizontalen Proportionen und ein paar allgemein gültige Tipps geben. Einige davon sind die “Donts” zu den “Dos” aus dieser Woche, nach dem Motto: “Mache alles, was Dich länger erscheinen lässt und möglichst wenig von dem, was Dich breiter erscheinen lässt”.

      Also bis nächste Woche dann! Ich freue mich ja auch schon 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Liebe Stephanie,

    ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen.
    ich gehöre mit 175 cm zwar nicht zur Zielgruppe, aber für optische Beinverlängerungstipps bin ich immer zu haben.
    LG

    • Modeflüsterin

      Liebe Yvonne,

      vielen Dank! Hast Du zu diesem Thema schon einmal das Suchwort “lange Beine” oder “kurze Beine” hier im Suchfeld eingegeben? Da findest Du noch ein paar weitere Beiträge mit Tipps für längere Beine. Viel Erfolg damit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Noch ein Nachtrag zu meinem “Roman” oben: Ich persönlich achte darauf, dass ich möglichst alles vermeide, was mich “niedlich” wirken lässt: Schleifchen, Rüschchen und Ballerinas z. B.

    Normalerweise trage ich Schuhe mit Absatz, weniger wegen der tatsächlichen Mehr-Zentimeter, sondern wegen der optisch streckenden Wirkung. Ich finde die Proportionen dann einfach stimmiger. Wenn es mal flache Schuhe sein müssen, habe ich mir jetzt bewußt “klobigere” Modelle z. B. mit “derber” Sohle zugelegt, Motto: Ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden. 🙂 So gefalle ich mir besser als z. B. mit “normalen” Sneakers.

    Eine (noch etwas kleinere) Freundin trägt grundsätzlich sehr kleine Taschen. Das ist natürlich besser als wenn wir Kleinen uns mit einem “Riesenkoffer” – im wahrsten Sinne des Wortes – behängen. Aber ich finde diese Minitäschchen einfach zu “puppig” an einer Frau über 50. Ich bevorzuge da mittlere Größen und meinen etwas größeren Umhängeshopper aus herrlich weichem knautschigen Leder. 🙂

    Liebe Lady Petite, Dein Brautkleid ist wunderschön!

    Liebe Grüße an alle Kleinen, Großen und Dazwischen hier

    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das finde ich ja interessant! Gerade zur “Verniedlichung” habe ich mir nämlich ganz viele Gedanken gemacht, als ich diese Beiträge über kleine Frauen schrieb. Da gibt es derzeit den Trend zur Mini-Tasche und ich habe mir gedacht: Wenn ich eine kleine Frau wäre, die größer wirken möchte, dann würde ich diesen Trend meiden – deutlicher kann man ja nicht darauf aufmerksam machen, dass man kleiner ist. Ich denke, dass kleine Frauen eben Taschen in einer proportional harmonischen Größe tragen sollten und die super-großen Teile, wie auch die super-kleinen Ausgaben meiden sollten. Bei meinen Recherchen habe ich dann festgestellt, dass die meisten kleinen Frauen tatsächlich mittlere Taschengrößen bei sich tragen (mal abgesehen von den Olsen-Zwillingen, die anscheinend grundsätzlich alles machen, was eigentlich für kleine Frauen unvorteilhaft ist…) 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Susanne,

      das finde ich ja interessant, dass du Schleifen meidest, während ich regelrecht danach suche. Ich muss aber dazu sagen, dass mir eben nur ganz schlichte klare Schnitte bei Kleidern und Röcken in unifarbenen glatten Stoffen stehen und ich dazu auch nur immer ein Accessoire trage, bei mir ist weniger mehr, dass ich daher als Ausgleich wenigstens das Schleifchen auf den Pumps oder auf dem Gürtel brauche ( wie hier z. B. http://www.pinterest.com/pin/455074737320752488/ ) um mich wohl zu fühlen.

      Das mit den Schleifen ist aber eben auch genau mein Stil und es betont meinen Typ, dazu habe ich auch einen Hang zur Romantik. Und wenn ich überlege, was denn an mir besonders schön ist und was ich betonen möchte, dann ist das doch gerade meine Zierlichkeit, meine schmale Taille. Wer weiß, wie lange ich die noch habe? Ich glaube, ich werde auch noch als 80-jährige Dame Schleifenpumps tragen. Solche zum Beispiel: http://www.pinterest.com/pin/181269953725464206/ Für diese Absatzform fühlte ich mich heute auch noch zu jung. 😉

      Allerdings trage ich auch nie Schleifenpumps und auch noch Schleifengürtel zusammen. Das wäre das wieder der weibliche Overkill!

      Liebe Grüße
      Carla

    • Danke schön für das Kompliment liebe Susanne!
      Es hat wirklich ein guten Schnitt für Kleine Frauen:)
      Bei der Auswahl der Kleider ist es die Hölle, doch wenn mann die Tipps von Modeflüsterin beherzigt (an besten immer auf einen Zettel schreiben und sich immer wieder vorhalten 😀 – wir lassen uns so oft ablenken), ist es schon leichter 🙂 Ich habe nach Empire gesucht und vom Stoff schlicht. LG Anita

  18. Liebe Stephanie,
    dein Bericht hat mich gleich wieder inspiriert mein Hose mit höherem Bund anzuziehen, denn auch ich (1.69 mit kürzeren Beinen) möchte, zumindest soll es so aussehen, ab und zu länger Beine haben. In meinem nächsten Post zeige ich diese Hose.
    Jedenfalls schon mal DANKE für den ausführlichen Bericht, und wie schreibt
    Lady Petite “Man lernt nie aus.”
    Ganz liebe Grüße
    Gaby
    Stylish-Salat

    • Modeflüsterin

      Liebe Gaby,

      ich danke Dir! Nur: Dass Du angeblich kürzere Beine hast, ist mir noch gar nicht aufgefallen! Könnte das vielleicht an Deiner Vorliebe für High Heels liegen? Ich habe Dich auf jeden Fall als schlanke, sportliche und langbeinige Gazelle in meiner Erinnerung und das heißt, dass Du wohl Einiges hundertprozentig richtig machst 😉
      Jetzt bin ich natürlich auf Deinen Hosen-Beitrag neugierig. Mit einer taillenhohen Hose und High Heels müsstest du ja optisch Beine bis zum Hals haben…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Liebe Stephanie,

    den Trend zur Mini-Tasche habe ich auch diversen Magazinen entnommen und – wie so oft – gedacht: Wie gut, dass ich nicht jede Mode mitmachen muß und will. 😉

    Liebe Grüße
    Susanne

  20. Zum Thema “niedlich”
    Damit habe ich auch so meine Probleme, und zwar weil ich Retrolook und damit auch eine gewisse Romantik im Outfit einfach mag. Mir ist schon bewusst, dass ich mit meinem sehr weiblichen Aussehen gelegentlich knapp an Kitsch und Camp vorbeisegele – hoffentlich vorbei.
    Als Kind habe ich allles Weibliche gehasst udas ist dann wohl die Reaktion.

    Aber ich habe keine Lust auf die Allzweckwaffe hohe Absätze. Die Dinger kann und will ich nicht tragen, mehr als drei oder vier cm gehen nun mal nicht.
    Also würde ich mich über Schuhtipps freuen, wie ich flachere und trotzdem zierliche und elegante Schuhe mit Röcken und Kleidern kombinieren kann, ohne mich optisch unnötig in die Breite zu ziehen.

    Ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung, liebe Modeflüsterin.

    • Modeflüsterin

      Liebe Dodo,

      da ich auch zu der Sorte Frau gehöre, die im Alltag flache Schuhe bevorzugt, kann ich Deinen Wunsch gut nachvollziehen. Das Thema “schick mit flachen Schuhen” steht schon auf meiner Themenliste, da dies auch schon weitere Leserinnen vorgeschlagen haben. Es braucht halt alles seine Zeit 🙂
      Einstweilen könntest Du Dich mal mit dem Thema Pfennig- und Stempelabsätze beschäftigen. Da gibt es eine ganze Reihe toller Pumps mit ganz niedrigen Absätzen – und sogar mit Schleifchen und Ähnlichem für die weiblich-romantische Fraktion. Zudem würde ich mal nach Two-Tone-Ballerinas im Chanel-Stil Ausschau halten – nude Schuhe mit schwarzer Kappe machen den Fuß kürzer, so dass auch flache Schuhe zierlicher wirken. Die neuen Loafer mit spitzer Kappe könnten auch gut funktionieren. Da musst Du ein bisschen ausprobieren, was genau in Deinem Fall passt.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Beim Schulsport mussten wir uns immer der Größe nach aufstellen und mit meinen 1,63 war ich immer die letzte ganz außen… aber da ich jetzt meistens höhere Absätze trage, fühle ich mich zwar nie “zu klein”, aber dennoch von all Deinen tollen Tipps angesprochen!
    Etliches setze ich bereits um, wie z.B. nudefarbene Pumps (meine Lieblingsschuhe!), V-Ausschnitt, hoher Bund und ich liebe auch kurze, taillierte Jacken.
    Herzlichen Dank und nun geht es gleich zu Teil 2!

    LG
    Annette | Lady of Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      das mit dem Aufstellen in der Schule kenne ich – ich stand als Größte der Klasse immer ganz am anderen Ende der Schlange… 😉
      Bei Deiner Vorliebe für kurze, taillierte Jacken und Akzenten am Oberkörper könnte natürlich nicht nur Deine Größe, sondern vor allem auch Dein X-A-Figurtyp eine Rolle spielen. Diesbezüglich ergänzen sich die Tipps für kleine Frauen ganz hervorragend mit den Tipps für die entsprechenden Figurtypen.

      Bis gleich dann beim 2. Teil und bis dahin liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. minimaus

    Also ich mit meinen 1.46 bin froh wenn ich überhaupt etwas anständiges finde. Die Hosen sind eh immer zu groß. Bei Kleidern sitz die Taille viel zu weit unten und dadurch passt auch sehr oft alles an den Hüften nicht richtig. Aber irgendwie habe ich es immer geschafft dass die leute mich für viel größer halten. Die merken erst wenn sie neben mir stehen wie klein ich bin.

    • Modeflüsterin

      Hallo Minimaus (es wäre schön, wenn ich an dieser Stelle zumindest einen Vornamen nennen könnte!),

      das freut mich natürlich, dass Du Deine Größe so gut “in die Länge” ziehen kannst! Und ich denke, dass viele kleiner geratenen Frauen – aber eben auch sehr große Frauen! – mit den Passformen der Konfektionskleidung so ihre Probleme haben… 😉 Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  23. Hallo liebe Stephanie,

    auch von mir ersteinmal ein ganz großes Kompliment für Dein wirklich tollen Beiträge ! Ich habe als kleine Frau schon unzählige Bücher / Artikel studiert, aber wie ganz viele andere Frauen hier habe ich erst bei Deinen Artikeln Hilfe gefunden.
    Vielleicht kannst Du mir auch einen Rat geben, das wäre toll:

    Beim Rat, den Oberkörper zu verkürzen (die Zeichnung der Frau mit kurzer Jacke und knielangem Rock finde ich sehr schick, ich selbst bin auch ein feminin-sportlicher Typ, aber….) habe ich folgendes Problem: Ich habe für meine Größe bei 1,54 cm eine große Oberweite (etwas abfallende Schultern). Meine Taillie war früher geschwungen, mit meinen 52 Jahren ist sie jetzt eher gerade. Ich würde gerne eine Jacke z.B. wie auf dem Foto tragen, habe dann aber das Gefühl, dass ich meinen Busen damit in Szene setze…. . Auf der anderen Seite finde ich mich in der Tat flotter mir kürzeren Oberteilen.
    Ergo: großer Busen und gerade Taillie – wie setze ich mich als solche kleine Frau richtig in Szene…. kannst Du mir helfen ?
    Das wäre wirklich klasse.

    Viele liebe Grüße,
    Rehauge

    • Modeflüsterin

      Liebe Regina (danke, dass Du mir noch Deinen Vornamen verraten hast!!!),

      Deine Frage ist so leicht leider nicht zu beantworten, da ich Dich nicht sehen kann – für so individuelle Stil-Tipps ist ein Blog leider nicht ausgelegt…

      Dennoch würde ich Dir gerne helfen, so gut es eben geht. Hast Du denn die Tipps für einen großen Busen schon gelesen? Darin wirst Du feststellen, dass es tatsächlich bei großem Busen vorteilhaft ist, den Unterbrustbereich so lang wie möglich zu gestalten (Busen heben, Taille optisch tiefer legen). Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was für kleine Frauen gut ist – ein klassisches Dilemma also. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Dir der Lagen-Look helfen könnte, diese Hürde zu umschiffen. Wenn Du eine Bluse oder Top in den Rock- oder Hosenbund einsteckst und darüber eine Weste oder einen Blazer anziehst, der tailliert ist, aber ein wenig länger geschnitten ist (Saum endet ca. 10 cm oberhalb der Hüfte), hast Du in der Mitte die nötige Kürze, um die Beine länger zu machen, außen die nötige Oberkörperlänge, um die Brustweite auszugleichen. Das Ganze könntest Du auch genau andersherum probieren: lange Bluse, kürzerer Blazer darüber und vorne offen lassen.
      Und mein zweiter Tipp zum Experimentieren: Im monochromen Look – also mit einem Top und Rock in gleicher Farbe – und ohne eine Unterbrechung durch einen Gürtel (oder in einem einfarbigen Kleid) könnte die lange Farbsäule eigentlich ausreichen, um auch einen großen Busen auszugleichen. Die im Beitrag dargestellte Frau ist übrigens auch eine Schauspielerin mit sehr großer Oberweite…
      Vielleicht kann Dir ja eine dieser Ideen weiter helfen. Würde mich freuen.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Hallo liebe Stephanie,

        vielen Dank für Deine Antwort ! Und schön, dass Du genau mein Dilemma erkannt hast… .
        Eine Frage habe ich noch zum Vorschlag des monochromen Looks, für die Tage, an denen ich keine Weste, Blazer oder Jacke drüber trage (was ich sehr genieße…) : Ohne Gürtel – d.h., dass ich Tops und sämtliche Oberteile also immer ü b e r der Taillie tragen muss ? Weil – sonst sieht man den Gürtel ja ?
        Der “berufliche Dresscode” sagt ja, dass man Blusen immer in den Bund einstecken soll…., und viele meiner Kolleginen sehen auch klasse aus damit (ja, natürlich die schmal gebauten….) . Ich komme mir dann so salopp vor, wenn ich nur “Bluse drüber” trage.
        Eine weitere Frage: Was hälst Du denn von dem Tip, die eingesteckte Bluse über dem Bund wieder etwas herauszuziehen ? Oder ist das wegen meiner Oberweite nicht so ratsam ?
        Kannst Du mir hier vielleicht noch einmal helfen ?
        Das wäre toll !

        Viele liebe Grüße,

        Regina

        • Modeflüsterin

          Hallo Regina,

          da gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten:
          Du kannst einen Gürtel Ton in Ton tragen, damit die Farbsäule nicht unterbrochen wird.
          Oder Du trägst Oberteile, die nicht zu weit und nicht zu lang sind, sondern oberhalb der Hüfte sitzen und durch den Schnitt schön auf Figur gearbeitet sind, sprich: Teilungsnähte und Abnäher haben, die das Top stark taillieren und gleichzeitig für Struktur sorgen. Das ist auch im Büro machbar und sieht nicht zu lässig aus.
          Und drittens gibt es auch Hosen und Röcke mit angeschnittenem Bund, die ohne Gürtel getragen werden und in die man trotzdem das Top einstecken kann.
          Du siehst, mit den richtigen Kleidungsstücken ist vieles möglich.

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  24. Hallo liebe Stephanie,

    ich habe gerade bemerkt, dass Du lieber einen Vornamen nennst, Entschuldigung.

    Viele Grüße,

    Regina

  25. Hallo Stephanie,
    bin gerade auf deinen Blog gestoßen. Deine Tipps für kleine Frauen finde ich hervorragend, sehr ausführlich und gut erklärt. Einfach klasse!
    Hast du einen ähnlichen Beitrag auch für große Frauen geschrieben? Ich bin 1,87 m groß und habe gegen eine optische Verkleinerung nichts einzuwenden. (Allerdings kann ich mir selten eine Kragenform am Blazer o.ä. aussuchen; ich muss froh sein, wenn ich überhaupt passende Kleidung finde.)
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Modeflüsterin

      Liebe Birgit,

      nein, leider gibt es noch keinen Beitrag speziell für große Frauen – sorry! Aber wenn Du einfach genau das Gegenteil von den tipps machst, die ich hier aufführe, dann liegst Du schon genau richtig 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  26. Cathleen

    Liebe Modeflüsterin,

    Du hast mit Deinem Blog hier etwas sehr, sehr Gutes und Inspirierendes geschaffen! Besser geht es nicht :-).

    Ich bin schwer beeindruckt und sauge die vielen voll-und-ganz-herzigen Ratschläge auf wie ein Schwamm.

    Chapeau!
    und vor allem: Danke schön!

    • Modeflüsterin

      Liebe Cathleen,

      vielen Dank für dieses tolle Kompliment! Ich freue mich immer sehr, wenn die Beiträge für die Leserinnen hilfreich sind 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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