So finden Sie Ihren Stil – Teil 6: Die lebenslustige Strenge, die entspannte Klarheit liebt

stil finden stephanie modeflüsterinMit diesem Beitrag geht unser gemeinsames Blogger-Projekt “Finde Deinen Sommer-Stil!” zu Ende. Insgesamt haben Ihnen bisher 7 Blogger-Kolleginnen einen ganz persönlichen Einblick in ihre Stil-Persönlichkeit gewährt. Ich hoffe, dass Sie ganz viele Informationen und Tipps mitnehmen konnten, die Ihnen dabei helfen, Ihren eigenen Stil zu finden, zu definieren oder noch bewusster weiter zu entwickeln. Ich selbst hatte so viel Freude an den Stil-Analysen der letzten Wochen, dass ich mich entschlossen habe, Ihnen nun auch noch meine eigenen Überlegungen zum Thema zu präsentieren. Der heutige Schlusspunkt der Blogserie ist also eine kleine Selbstanalyse: Der Sommer-Freizeit-Stil der Modeflüsterin. 

Zu allererst muss ich Sie aber warnen: Denn sich selbst stilistisch zu beschreiben oder gar zu analysieren, ist mit diversen Vorbehalten und – wahrscheinlich – einer gehörigen Portion Blindheit verbunden. Heute möchte ich dennoch das Unmögliche versuchen und Ihnen meine Gedanken und Gefühle zum eigenen Sommer-Freizeit-Look beschreiben. Und Sie denken sich dann einfach Ihren Teil der Geschichte dazu oder lassen mich wissen, wenn Sie weitere, entscheidende Stil-Komponenten ausmachen können. Abgemacht? Dann geht’s los…

Schritt 1: Meine Charaktereigenschaften und Stimmungen

Die Eigenschaften von Stephanie zeigen ganz verschiedene Strömungen - mal androgyne Powerfrau, mal fröhliche Prinzessin, mal entspannte Gefährtin.

Innerhalb von 10 Minuten mehrere typische Eigenschaften zusammenzuschreiben, fiel mir leicht. Auch die Illustrationen zu den einzelnen Begriffen waren schnell auf das Papier bzw. auf das iPad hingeworfen. Erst danach fiel mir auf, dass ich die Begriffe bereits ordentlich in sinnvolle Gruppen zusammengefasst und im gleichen Arbeitsschritt visualisiert hatte. Inhalte in Wort und Bild zu fassen und dabei sinnvoll zu strukturieren, scheint in meiner Natur zu liegen. Es verwundert also nicht, dass Worte, wie “kreativ”, “ideenreich”, “kommunikativ”, aber auch “ordnungsliebend”, “strukturiert” und “analysierend”, in meinem Persönlichkeits-Profil auftauchen.

Insgesamt scheint sich mein stilprägender Charakter zwischen drei Polen zu bewegen: 

Die etwas androgyne Powerfrau in mir weist viele, eigentlich als typisch männlich angesehene Eigenschaften auf. Tatsächlich bin ich manchmal ein bisschen streng, autoritär und prinzipientreu und insgesamt ein recht disziplinierter, leistungsorientierter Mensch. Der Grund dafür: Ich trage einen großen Wunsch nach Klarheit in mir. Ich möchte das komplexe Leben verstehen und vereinfachen, indem ich beobachte, analysiere und ordne. Dazu kommt aber auch eine große Portion lässige Entspanntheit, die meiner sportlich-natürlichen Seite entspringt und ebenfalls burschikose Züge annehmen kann. Das richtige Maß an energie-geladener Aktivität und entspannter Zurückgelehntheit zu finden, ist eine Lebensaufgabe. 

Zum anderen schlummert die Prinzessin in mir. Aber es ist keine kapriziöse Prinzessin auf der Erbse, sondern ein fröhliches, unbeschwertes, lebenslustiges Weibchen, das neugierig und unternehmungslustig ist und sich gerne verwöhnen lässt – oder sich einfach selbst etwas Gutes tut. Wir leben ja schließlich im neuen Jahrtausend… Die Weiblichkeit dieser Frau ist vor allem frech und spielerisch. Sie sucht bei ihrem Gegenüber die Herausforderung – alles, nur keine Langeweile für diesen ideenreichen Geist, der beschäftigt werden will!

Und das bringt mich zur dritten Person, die in mir steckt: Ich denke, dass ich eine gute Freundin und Gefährtin bin. Denn Verlässlichkeit und Loyalität, Verständnis und Hilfsbereitschaft gehören zu den Kompetenzen, die mir sehr wichtig sind. Freundschaft bleibt für mich ein unübertroffener Lebens-Wert (mit aller Doppeldeutigkeit, die in “lebenswert” steckt) – und das ganz unabhängig davon, ob gerade Sommer ist.

So, jetzt aber genug vom Seelen-Striptease! Für meinen Geschmack sind da schon viel zu viele “Ichs” im Text…

Schritt 2 und 3: Das Mood Board und seine Design-Elemente

So oder auch ganz anders könnte ihr Mood Board zum Thema "Sommer-Freizeit" aussehen.Mein Mood Board kennen Sie bereits aus dem Beitrag mit der Anleitung zum Projekt “Finde Deinen Sommer-Stil!”. Ich erkenne darauf für meinen Sommer-Freizeit-Stil vor allem meine entspannte, lässige, meine klare, strenge, strukturierte und meine freche, spielerische Seite.

Fast alle abgebildeten Frauen sind in entspannten, zurückgelehnten, bequemen Posen zu sehen: Sie sitzen, stehen oder lehnen an Wänden, manchmal gehen sie auch gemütlich spazieren. Sie schauen, ruhen in sich. Die Stimmung ist auf “Pause” gestellt. Dazu passt, dass viele flache Schuhe oder Schuhe mit bequemen Blockabsätzen sowie legere Hosen mit größerer Beinweite, lässig fallende Kleider und locker über den Bund getragene Blusen zu sehen sind.

Die dargestellten Räume, Terrassen und Stege mit Meer- oder Seeblick strahlen eine ruhige, reduzierte und strukturierte Klarheit aus. Dies wird durch die vielen gestreiften Kleidungsstücke und parallel angeordnete Objekte, wie Holzbohlen, Säulen oder grafische Streifen, unterstützt. Struktur, Ordnung, Klarheit und modern anmutende Strenge sind zudem in vielen eckigen Formen, bei Betten, Tischen, Sofas, Bänken und einer kubischen Architektur zu erkennen. Dazu passt der dominant vorhandene Schwarz-Weiß-Kontrast.

Die Flächenaufteilung ist ebenfalls klar und reduziert: unifarbene und gemusterte Flächen werden recht gleichwertig aneinander gesetzt, auf weitere, kleinteilige Unterbrechungen oder dekorative Details wird größtenteils verzichtet.

Die Oberflächen sind überwiegend glatt und matt. Vereinzelt ist leichte Transparenz, ein kühler Schimmer oder eine leichte Maserung in Holz oder Beton zu erkennen, die aber nie die Ruhe und Klarheit der Fläche stören. Wichtig scheint zu sein, dass die Stoffe ihre durch den Schnitt festgelegte Silhouette wahren oder träge schwingend der Bewegung des Körpers oder des Windes folgen.

Nicht überraschend ist ferner, dass besonders stark strukturierte Kleidungsstücke mit androgynen Anklängen – die Hemdbluse, das Hemdblusenkleid, der Blazer – mehrfach im Mood Board auftauchen.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen mit deutlich weiblicherer Note: Der knie-bedeckende Bleistiftrock scheint eine größere Rolle zu spielen und die kecke Bikini-Dame mit Sonnenschirm, die ihren Po frech herausschiebt und sehr aufmüpfig aus dem Foto blickt, durchbricht eindeutig das lässig-androgyn geprägte Schema.

Und damit sind wir auch schon bei den fröhlichen, spielerischen Akzenten und kräftigen Farbspritzern, mit denen der klare, strenge Grund-Tenor des Mood Boards aufgelockert wird. So gesellen sich – welche Überraschung! – meine Lieblings-Akzentfarben, Kirschrot, Beere/Pink und Lila, zur Schwarz-Weiß-Grau-Komposition. Und ein bisschen Himmelblau darf sich ebenfalls sehen lassen.

Bekräftigt wird diese lebhafte, energie-geladene Seite ferner durch zwei weitere Muster, die sich gleich mehrfach in das Mood Board eingeschlichen haben: Die Kugel bzw. Punkte und Animal-Print bereichern die Formensprache. Da tummeln sich runde, freche Früchtchen auf Tischen, viele fröhliche Punkte auf Stoffen, pink-gefärbte Perlen auf Armbändern und so mancher Leopard auf den Schuhen! Es scheint, als bricht sich hier und da die lebenslustige, kreative Seite ihren Weg durch die modern-reduzierte, kantige Strenge.

Sie sehen, es finden sich für viele meiner Persönlichkeitsmerkmale auch bildliche Entsprechungen in meinem Sommer-Freizeit-Mood-Board: Auf der Basis einer strengen, eher androgyn anmutenden, schwarz-weiß-gestreiften Ruhezone entfalten sich Blickpunkte lebendiger Weiblichkeit, die zwischen Prinzessinnen- und Powerfrau-Dasein changieren. Über alldem breitet sich ein wohltuendes Gefühl der Klarheit aus, das ich nicht missen möchte.

Schritt 4: Die modischen Elemente

modische Elemente, die den Stil prägenViele meiner typischen Kleidungsstücke für die Sommer-Freizeit lassen sich direkt aus dem Mood Board ableiten: Da wären Blusen im Hemdblusenstil, die bevorzugt locker über dem Bund zu geraden Hosen getragen werden. Dazu kommen weite, schlabbernde Marlene-Hosen und die etwas kürzer geschnittenen Culottes. Ergänzt wird das Spektrum von Hemdblusenkleidern mit längerem Saum und knie-bedeckenden Bleistiftröcken sowie weißen Sommer-Blazern und -Jacken. Und natürlich dürfen das unkomplizierte, sportlich-lässige T-Shirt und die Jeans als Basic nicht fehlen.

Meine Basisfarben für den Sommer sind Weiß und Schwarz, darunter sowohl weiße All-over-Looks, als auch kontrastreiche Schwarz-Weiß-Looks. Die Akzentfarben bilden kirschrot, Beeren-Pink und Lila – eine Prise Himmelblau ist nicht verkehrt. Accessoires in Silber ergänzen das Farb-Spektrum. Alle Flächen bleiben glatt und klar, weisen kaum kleinteilige Dekors auf und werden im Colour-Blocking-Modus aneinander gesetzt. Zwischen unifarbenen Teilen tauchen einzelne, gemusterte Kleidungsstücke oder Accessoires auf, um die Strenge aufzulockern. Dann sind diese bevorzugt gestreift, gepunktet oder in Animal-Print.

Grundsätzlich besteht ein Faible für glatte, eher formstabile oder schwer schlabbernde Stoffe. Darunter ist Seide, schweres Leinen, dickere Viskosestoffe, glatter Popeline oder Baumwoll-Stretch zu finden.

Die Silhouetten der Kleidungsstücke sind modern, speziell am Oberkörper eher kantig. Sie besitzen oft stark ausgeprägte, den Körper strukturierende Details, wie Teilungsnähte, Abnäher, Klappentaschen, Schulterpassen, Steg-Kragen, Revers, Wickel-Effekte, Raffungen oder Drapierungen und ähnliches.

Als Schmuck wird glattes, großflächig verarbeitetes Silber bevorzugt. Dazu gesellen sich runde Perlen, die neben Weiß und Schwarz auch mal Pink, Rot oder Lila sein dürfen und auch farbige, kantig geschliffene Schmucksteine weisen die gewünschte Oberfläche und Form auf.

Die Schuhe sind überwiegend flach und bequem, teilweise mit Leo-Muster oder mit androgynen, sportlichen Stil-Elementen versehen – Slip-ons, Loafer, Sneakers und Sandalen kommen in den Sinn.

Auch freche, kreative oder originelle Details könnten in den Outfits auftauchen – je nachdem, wie sehr die entsprechende, kreative, humorvolle und ideenreiche Seite der Persönlichkeit am entsprechenden Tag hervortritt.

Mein Fazit: Mein idealer Sommer-Freizeit-Look ist sicherlich lässig, bequem, reduziert, klar und ein wenig streng. Wer aber genau hinsieht, wird neben den androgynen Anklängen immer auch lebhafte, weibliche Akzente finden – ob es nun ein wenig Silber-Bling-Bling, kräftige Akzentfarben, Punkte, Leo-Muster oder andere fröhlich-kreative Ideen sind, die sich zwischen die glatte Schlichtheit mogeln.

Schritt 5: Mein Sommer-Freizeit-Outfit

Der Sommer-Freizeit-Look der Modeflüsterin: weiße Jeans, Ringel-Shirt und Jeansjacke werden mit silbrigen Schuhen, Tasche und Accessoires in Pink gestylt.

Der Sommer-Freizeit-Look der Modeflüsterin: weiße Jeans, Ringel-Shirt und Jeansjacke werden mit silbrigen Schuhen, Tasche und Accessoires in Pink gestylt.

Das Outfit, das ich für dieses Projekt ausgewählt habe, habe ich tatsächlich vor ein paar Wochen genau so getragen – zu einem netten Biergarten-Besuch mit meinen Blogger-Kolleginnen Annette, Conny und Gaby. Als ich nach einem geeigneten Outfit für diesen Beitrag suchte, stellte ich überrascht fest: Es entspricht in fast allen Details den hier beschriebenen Stil-Elementen!

  • Die Basisfarben des Outfits sind Weiß und Schwarz, dazu gibt es eine gestreifte Fläche als Top, ein Perlenarmband in Pink, einen Sommer-Schal in einer Weiß-Schwarz-Pink-Kombination sowie großflächig silbrige Accessoires.
  • Zu einer sportlichen Boot-Cut-Jeans kommt eine ebenso sportliche Jeansjacke, die typische, stark strukturierte Details eines Herrenhemds aufweist. Beide sind aus formstabilen, glatten Stoffen gearbeitet.
  • Auch das Ringel-Shirt ist schnitt-technisch stark strukturiert: Zu einem Ausschnitt mit Wickel-Effekt kommt ein asymmetrischer Saum und eine Raffung in der Seitennaht – was das Shirt ganz nebenbei auch noch recht bauch-freundlich macht…
  • Die Schuhe sind bequeme Slip-ons in Silber mit schräg angesetzten, schwarzen Kappen – ein sehr modern und klar anmutendes Design mit androgyner Note.
  • Dazu passt die streng rechteckige, silbrige Tasche, die den Schuhen an moderner, klarer Linienführung in Nichts nachsteht.
  • Auch die Armbanduhr ist sportlich-klassisch, luxuriös, aber schlicht. Das Gleiche gilt für den Silber-Statement-Ring an der Hand. Das Armband mit Perlen in Pink und Kristallen hingegen zeigt die Prinzessin in mir.
  • Eine schwarze XXL-Sonnenbrille darf im Sommer natürlich nicht fehlen und setzt den notwendigen schwarzen Akzent am Kopf, der das Schwarz der Schuh-Kappen wieder aufgreift und so die Klammer des Outfits bildet.
  • Ein Detail, das etwas humorvolle Originalität in das Outfit einbringt, ist sicherlich der lange Schal aus einem Kaschmir-Seide-Gemisch: Darauf sind gezeichnete, pink Flamingos zu sehen, die einbeinig für die nötige Fröhlichkeit des Outfits sorgen. Mein kleiner Beitrag zur Sommerlaune, wenn es abends kühl wird!

So, das war’s. Mit diesem Fallbeispielen sind wir am Ende des Projekts “Finde Deinen Sommer-Stil!”. Sie konnten eine Vielfalt an unterschiedlichen Stil-Persönlichkeiten mitsamt Ihren typischen, stilistischen Elementen kennen lernen. Ich hoffe, diese Betrachtungen werden Ihnen dabei helfen, Ihren eigenen Stil noch besser entwickeln oder bewusst ausleben zu können. Haben Ihnen die Beiträge dabei geholfen, Ihren Stil zu perfektionieren? Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, mich sehr herzlich bei all den lieben Blogger-Kolleginnen – Annette, Cla, Conny, Gaby, Ines, Sabina und Stefanie – zu bedanken. Eure tollen Inhalte haben diese Blog-Serie erst möglich gemacht und sind eine absolute Bereicherung – nicht nur modisch, sondern vor allem auch menschlich!

Und ein weiteres herzliches Dankeschön geht an alle Leserinnen, die ihre Gedanken und eigenen Stil-Projekte hier, in den Kommentaren, mit uns geteilt haben. LIEBEN DANK!

Zum Projekt “Finde Deinen Sommer-Stil!” sind die folgenden Beiträge erschienen:

Sie möchten meinen Look nachstylen?

Mein Look setzt sich wie folgt zusammen: Jeans = NYDJ, T-Shirt = St. Emile, Jeansjacke = Bogner, Slip-ons = Miu Miu, Tasche = Porsche Design, Schal = italienische Manufaktur (?), Sonnenbrille = Dolce & Gabbana. Leider habe ich die exakten Kleidungsstücke, die ich hier trage, nicht online gefunden, da ich die meisten davon schon länger besitze. Ich habe Ihnen aber eine Auswahl an Kleidungsstücken und Accessoires zusammengestellt, mit denen Sie einen ähnlichen Look umsetzen können (Affiliate Links): 


53 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Reihe – sie hat mir viel Spaß gemacht und hat viel Inspiration gegeben. Ich habe beispielsweise herausgefunden, dass ich auch gerne Pumps mag. Leider rutsche ich da hinten immer mit der Ferse raus und habe bisher noch kein Paar ohne Riemen (die figürlich besser wären) gefunden.
    Ich habe oft das Problem, dass mir Sachen gefallen, ich sie aber figürlich nicht tragen kann und muss dann nach Alternativen suchen. Aber es ist gut wenn man sich mal genauer Gedanken macht um seinen eigenen Stil.

    LG
    Lee

    • Modeflüsterin

      Liebe Lee,

      das kenne ich nur allzu gut! Auch ich kann meine modischen Vorlieben nicht zu hundert Prozent ausleben, da ich ein paar figürliche Rücksichten nehmen muss… Aber manchmal ist es mir dann einfach egal und das stilistische Verlangen, ein nicht zu 100 % optimiertes Outfit zu tragen, überwiegt. Hauptsache ich fühle mich dann pudelwohl 🙂
      Und oft gibt es tatsächlich ganz gute Alternativen, die ebenfalls recht figurfreundlich sind. Es bleibt also spannend.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,
    das war wirklich ein interessantes Projekt und deine Analyse ist der krönende Abschluss. So oder ähnlich hätte ich mir deinen Stil vorgestellt, auch wenn ich dich noch nicht live erlebt habe ♥
    Ich selbst würde mir vermutlich nicht so viel Mühe mit meiner eigenen Stilanalyse machen, weil es sehr abhängig von meiner Stimmung ist, was ich gerade bei mir mag.

    Vielen Dank auch an die Teilnehmerinnen. Es hat viel Spaß gemacht ♥

    LG Sabine

    http://www.blingblingover50.de

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      das freut mich, dass Du bei der Analyse ein stimmiges Gefühl hast! Denn das Outfit ist überhaupt nicht für dieses Projekt gestylt, sondern aus dem richtigen Leben gegriffen.
      Da ich selbst sehr viele Jahre lang nach meinem Stil gesucht habe, gehöre ich zu den “betroffenen” Frauen, denen die etwas analytischere Beschäftigung mit Stil und Persönlichkeit sehr geholfen hat. Und ich dachte, das könnte ich anderen Frauen einfach mal als eine Möglichkeit präsentieren, wie man auch an das Thema Stil herangehen kann. Dass das nicht für jede Frau gleichermaßen der richtige Weg ist, war mir klar. Und wenn man – so wie Du – schon seinen eigenen Stil ganz gut eingegrenzt hat und damit sehr zufrieden ist, besteht ja gar keine Notwendigkeit, sich so viel Mühe zu machen. Also, alles ganz entspannt 🙂

      Liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,
    mit einer sehr interessanten Analyse schließt dieses reizvolle Projekt nun ab. Ich habe viel gelernt, einerseits über die einzelnen Teilnehmerinnen (was mich als Leserin der meisten Blogs sehr interessiert hat), andererseits darüber, wie unsere Kleidung dominante Wesenszüge widerspiegelt. Einerseits fand ich es also toll, dass du genau diese Teilnehmerinnen ausgesucht hast. Andererseits verkörpern sie für mich Frauen, die ihren Stil bereits gefunden haben und sehr sicher umsetzen können. Mich würde es sehr interessieren, ob eine Frau, die nicht schon die Stilsicherheit einer Cla, Conny oder Annette besitzt (ich hätte hier auch alle anderen nennen können, die bei dir mitgemacht haben!), nach einer solchen Stilanalyse klarer sieht und eine Art positiven Vorher-Nachher-Effekt erzielen kann. Es scheint aber auch bei allen Teilnehmerinnen zu einem Effekt der Bewusstwerdung geführt zu haben, der ansonsten eher intuitive Vorlieben nachvollziehbarer macht.
    Manches in der Analyse deiner eigenen Person hat mich weniger erstaunt, anderes habe ich heute zum ersten Mal entdeckt. Dein gezeichnetes Outfit ist lässiger, als ich dich eingeschätzt hätte;-)
    Zum Abschluss noch einmal herzlichen Dank für diese Anregung und die detaillierte, fachkundige und engagierte Durchführung, hinter der natürlich wieder stundenlange Arbeit gesteckt haben dürfte!
    Viele liebe Grüße von Bianca

    • Modeflüsterin

      Liebe Bianca,

      vielen Dank für dieses Fazit zu unserem Projekt! Und natürlich auch ein großes Dankeschön für Deine eigene Stil-Analyse auf Deinem Blog, über die wir uns ja schon in Deinen Kommentaren ausgetauscht hatten.
      Ich glaube tatsächlich, dass es stilistisch eher instinktiv und eher analytisch veranlagte Frauen gibt. Für erstere ist die dargestellte Anleitung wahrscheinlich eher weniger geeignet. Für letztere ist sie ein gute Chance, dem eigenen Stil ein gutes Stück näher zu rücken und Kleidung einmal mit anderen Augen zu sehen. Dazu bin ich gerade mit Annemarie (die “Modeoma”) im Gespräch, die eher in die erste Kategorie Frau zu gehören scheint (auch wenn es mir wirklich innerlich widerstrebt, Frauen in “Kategorien” einzuteilen!). Vielleicht hast Du ja Lust, unseren Dialog in ihren Kommentaren nachzulesen.
      Es freut ich übrigens, dass Du mich nun lässiger einschätzt als vorher. Denn ich habe ja die Modeflüsterin nicht zuletzt deshalb ins Leben gerufen, um ganz “normalen”, realistischen, im Alltagsleben stehenden Frauen einen Anlaufpunkt zu geben, sich über Mode und Stil auszutauschen. Die Fashionista-Scheinwelt der Medien und vieler Blogs ist mir tatsächlich sehr fremd – auch wenn ich sie durchaus aus künstlerischer Sicht interessant finde. Aber ganz ehrlich: Mit dieser Welt hat unser Alltag doch recht wenig zu tun oder? Und nach wie vor bin ich dankbar für jedes realistische Vorbild, das uns zeigt, wie Frau in unserer Gesellschaft stilvoll altert, wie sie Kinder, Haushalt, Ehe und Beruf modisch unter einen Hut bekommt oder wie sich Frauen toll stylen, die eben nicht von Natur aus mit einer Modelfigur gesegnet (?) sind.
      Nur Eines ist mir ganz klar: Wenn wir wirklich stilistisch ganz wir selbst sind, ist das ein so überzeugender Auftritt, dass Figur und Alter keine Rolle mehr spielen. Und wenn dieses Experiment dazu beigetragen hat, dass viele Leserinnen ihrem ganz persönlichen Stil wieder ein wenig näher gekommen sind, freut mich das einfach ungemein!

      In diesem Sinne liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Bianca,

      das gewünschte Beispiel kann ich Dir vielleicht liefern: Zwar habe ich nach einem Jahr Modeflüsterin-Lesen schon eine ganz gute Ahnung, was meine Stil-Vorlieben betrifft (Sportlich mit Stilbruch – und zwar in Richtung Klassisch oder Romantisch).

      Aber beim Erstellen meines Mood-Boards ist mir eine Vorliebe für modernen Schmuck und asymmetrische Kleidungsschnitte aufgefallen. Die hatte ich bisher vernachlässigt, weil ich gedacht hatte, sie „beißt“ sich mit meinem restlichen Stil. Entsprechend habe ich sogar beim Erstellen meines Mood-Boards die entsprechenden, zunächst ausgesuchten Bilder genau deswegen wieder aussortiert. Beim zweiten Mood-Board, das ich erstellt habe, genau dasselbe.

      Tatsächlich ist aber das Moderne und das Asymmetrische genau die Lösung, nach der ich gesucht habe: Ich will bewusst schon länger etwas mehr weg vom Romantischen bzw. das Romantische mehr brechen ohne komplett darauf verzichten zu müssen. Also lautet für mich die Lösung: moderner, eckiger Schmuck statt weichem, verzierten, romantischen Schmuck. Damit kann ich dann auch prima Stilbruch begehen mit den einzelnen romantischen Lieblingsstücke die ich habe.

      Was die Kleidung angeht, werde ich mehr auf Asymmetrie achten. Habe da schon ein paar schöne Änderungsideen von diversen Kleidungsstücken aus schlichten, glatten Stoffen, die mir vom Material her sehr gut gefallen, mir aber ein bisschen zu langweilig sind. 😉

      Ich fand das Mood-Board zudem grundsätzlich sehr hilfreich, was das Bewusstwerden der bevorzugten Materialien betrifft – auch ein ganz wichtiges Thema.

      Viele Grüße von Anna

  4. Liebe Stephanie,

    schön, Deine eigene Umsetzung zu sehen! Letzte Woche hattest Du in der Antwort auf meinen Kommentar gemutmaßt, ich würde vielleicht Fotos von Dir erwarten. Nein, das habe ich nicht 🙂 . Ich finde es schön, dass Deine Umsetzung hier deinem Zeichenstil treu bleibt.
    Deinen Schritt 1 finde ich besonders spannend. Nicht nur ansprechend und klar visualisiert, sondern auch inhaltlich spannend. Bei vielen Teilnehmerinnen fällt die Gegensätzlichkeit ins Auge. Mein Fazit dazu: Menschen sind nie nur SO oder SO. Wir haben alle viele Seiten und Bedürfnissse – mal mehr DIE und mal mehr DIESE. Danke für diesen Einblick in Deine Persönlichkeit.

    Dein Outfit gefällt mir und passt absolut in das Bild, dass Du von Dir gezeichnet hast (und damit meine ich jetzt das Bild von Dir in meinem Kopf, das durch die vielen kleinen Hinweise hier im Blog entstanden ist).

    Einen schönen Sonntag wünscht Dir zu diesem gelungenen Projektabschluss
    Ines

    • Liebe Ines,

      Deinen Beitrag möchte ich einfach so unterschreiben!

      Herzliche Grüße
      Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      das ist schön zu hören, dass ich stilistisch in Dein “Bild” passe. Dann habe ich anscheinend hier auf dem Blog bisher recht authentisch agiert – das ist mir nämlich sehr wichtig. Und ich fand – wie Du -die Tatsache, dass sich in den hier dargestellten Stil-Profilen so viele unterschiedliche Facetten der Persönlichkeit finden lassen, äußerst spannend. Es ist eine herrliche Entdeckung, dass Mode und Mensch so harmonisch zusammenspielen 🙂

      Jetzt wünsche ich Dir, dass Du an diesem Sonntag noch Gelegenheit findest, Deine natürliche Seite auszuleben und sende Dir herzliche Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Nun ist also das große Projekt beendet und ich konnte einiges für meinen eigenen Stil mitnehmen. Vielen Dank nochmals allen Beteiligten!
    So gründlich habe ich schon lange nicht mehr darüber nachgedacht und in meinen Kleiderschrank geguckt. Einiges ist rausgeflogen, weil es nicht mehr zu mir passt. Schwieriger ist es aber das wirklich Passende zu finden.
    Mit Interesse habe ich unten die Shopping-Tipps der Modeflüsterin gesehen. Da werde ich mich noch ein bisschen vertiefen…
    Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße von Sieglinde Graf.

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Graf,

      das ist schön, dass Sie für sich stilistisch aus dem Projekt etwas mitnehmen konnten!
      Das Passende zu finden, stellt sich tatsächlich immer etwas schwieriger dar. Auch meine Shopping-Tipps können da nur Anregungen geben. Denn leider sind nicht immer alle schönen Kleidungsstücke auch in allen Größen verfügbar – was ich sehr bedauere, da ich selbst ebenfalls darunter leide. Aber wenn ich etwas finde, was für einige Leserinnen interessant sein könnte, werde ich es nun immer entsprechend vermerken – auch auf der neu eingerichteten Seite. Denn ganz viele Leserinnen haben sich das bei meiner Umfrage im April diesen Jahres gewünscht. Und für mich ist es eine Chance, durch die Klicks auf Affiliate-Links die Kosten und den Zeitaufwand für meinen Blog wenigstens ein bisschen zu kompensieren.

      Also, viel Spaß beim Stöbern und liebe Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für den tieferen Einblick in Ihre Persönlichkeit und in Ihren Stil. Ich war ja schon sooooo gespannt darauf!

    Es bestätigen sich, wie wir ja durch unseren bisherigen Austausch schon häufig festgestellt und vermutet haben, unsere vielen Übereinstimmungen, hier jetzt sozusagen in komprimierter Form. 🙂

    Der “große” Unterschied zwischen uns ist wortwörtlich zu nehmen.
    Mit 1,57 muß ich natürlich auf andere Proportionen achten als Sie.
    Trotzdem kann ich mir von Ihrem Outfit (das mir sehr gut gefällt!) natürlich wieder etwas “abgucken” und von Ihren Ausführungen profitiere ich ja sowieso.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und sende Ihnen ganz herzliche Grüße

    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das freut mich sehr, dass ich Sie nicht enttäuscht habe! Und ich denke, stilistisch lassen sich viele der Elemente auch für kleine Frauen gut umsetzen – es müssen ja nicht gerade die super weiten Marlenehosen sein (die im übrigen auch nicht gerade sehr bauch-freundlich sind). Obwohl: auch diese könnte man als kleine Frau proportional vorteilhaft einbinden, wenn man bereit wäre, dafür höhere Schuhe in Kauf zu nehmen… Aber das werden Sie sicherlich selbst schon bestens wissen (ich arbeite übrigens gerade an einer Mini-Blog-Serie für kleine Frauen, das wird Sie dann wahrscheinlich besonders interessieren!).

      Ihnen sende ich auch ganz liebe Grüße und wünsche einen wunderbaren Sonntag-Abend!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        ich freue mich immer sehr auf Ihre neuen Beiträge, da ich immer etwas für mich mitnehme. Aber auf die Mini-Blogserie für kleine Frauen freue ich mich natürlich jetzt besonders. 🙂

        Herzliche Grüße
        Susanne

        • Modeflüsterin

          Liebe Susanne,

          ich kann nur so viel schon verraten: Bis jetzt sind es 41 Tipps geworden. Da müsste eigentlich für jeden Figurtyp etwas Brauchbares dabei sein 🙂
          An der Visualisierung muss ich allerdings noch ein paar Stündchen arbeiten…

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Liebe Stephanie,

            wow – 41 Tipps sind wirklich eine Menge! Ich freu’ mich schon drauf! Liebe Grüße zurück und einen schönen Abend

            Susanne

  7. Liebe Stephanie, ein ganz, ganz wunderbarer Abschluss Deiner tollen Blogserie. Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist, sich selbst “objektiv” einzuschätzen. Finde aber, Du hast das ganz hervorragend gemacht. Obwohl meine Analysefähigkeit wirklich zu wünschen übrig lässt, habe ich ganz oft mit dem Kopf genickt, als ich Deine Einschätzung gelesen habe. Und das Outfit habe ich sofort erkannt, als ich Deine Zeichnung gesehen habe – ohne vorher weitergelesen zu haben. In Deine Schuhe bin ich ganz verliebt – leider kommt der coole metallische Effekt auf der Zeichnung nicht ganz so zu Geltung, wie es der Schuh verdient hätte. 🙂 Du bist eine tolle Frau liebe Stephanie und ich schätze mich glücklich, Dich kennengelernt zu haben… Ich danke Dir nochmals sehr herzlich, dass ich ein Teil dieses Projekts sein durfte und wünsche Dir noch einen schönen Sonntag. Liebe Grüße aus Italien, Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      jetzt hast Du es wieder geschafft und mich mit Deinen lieben Worten ganz verlegen gemacht….
      Also wende ich mich mal lieber den Schuhen zu: Ja, die waren wirklich ein Glücksgriff. Da stimmt stilistisch einfach alles und in dem Moment, in dem ich sie sah, wusste ich, dass sie meinen Stil zu 100 Prozent treffen. Seitdem ziehe ich sie zu fast allem an – und sie passen tatsächlich auch zu fast allem! Und das Schönste: Sie sind auch noch unglaublich bequem. Das ist bei meinen Füßen Gold – oder besser: Silber – wert 😉
      Leider sind die Schuhe eine kleine Investition. Gut nur, dass ich nicht allzu viele Schuhe besitze. Da bleibe ich lieber bei meinem Motto: Weniger, aber dafür hochwertig. Diese Slip-ons werde ich bestimmt noch viele Jahre tragen – so der Schuh-Gott will.

      Dir wünsche ich noch einen herrlichen Aufenthalt in Italien! Trink einen Campari-Soda bei Sonnenuntergang für mich mit!
      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie,

    ein schönes Projekt geht zu Ende. Auch ich finde es sehr schön, als krönenden Abschluss, noch deine Auswertung zu lesen. Mit deinem Moodboard kann ich mich 1:1 auch identifizieren. Ich glaube wir haben einen sehr ähnlichen Geschmack. Obwohl ich zugeben muss, dass ich dich einen Tick klassischer eingestuft hätte. Aber dein hier gezeichnetes Outfit ist ja eher ein Freizeit-Look und ich habe dich mehr als Bussines-Frau vor Augen. 😉

    Ich danke dir für den persönlichen Einblick, den du uns gewährt hast und natürlich für das gesamte Projekt.

    Noch einen schönen Sonntag wünsche ich dir. LG Cla
    http://www.glamupyourlifestyle.com/

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      jetzt haben wir es also “amtlich”, dass wir uns stilmäßig sehr ähnlich sind – das finde ich schön! Ich denke, dass uns tatsächlich der Wunsch nach Klarheit verbindet – du mit einem mehr romantischen, weiblichen Akzent, ich vielleicht mit einer eher sportlich-lässigen Richtung.
      Zu Deiner Vermutung, dass ich beruflich viel klassisch-konservativer bin, hast Du natürlich absolut Recht! Aber für den Biergarten-Besuch passt ein Jeans-und-T-Shirt-Outfit einfach besser und ist auch realistischer. Das gezeigte Outfit könnte ich übrigens noch fast unendlich variieren: Mit weiter Leinenhose, schwarzer Culotte oder schwarzen Bleistiftrock statt Jeans, mit Hemdbluse statt T-Shirt, mit weißem Blazer oder schwarzer Bikerjacke statt Jeansjacke, mit schwarz-weißen Leo-Slippern, pink Mokassins oder Sandalen mit lila Schmucksteinen statt silbernen Slip-ons und so weiter. Tatsächlich ist meine ganze sommerliche Freizeit-Garderobe so aufgebaut, dass ich damit immer wieder zu solchen oder ähnlichen Outfits komme. Ist das nicht lustig, wie sehr die Stil-Analyse dann doch den Kern trifft?

      Dir auch nochmals ein ganz dickes Dankeschön fürs Mitmachen und für Deine vielen Gedanken zum Thema! Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen im Herbst – dann wahrscheinlich auch eher im Freizeit-Look… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Modeflüsterin,

    vielen herzlichen Dank für dieses Projekt und auch besonders für das Zeigen Ihres eigenen Outfits, was tatsächlich sehr entspannt, vor allem aber alltagstauglich und damit überaus glaubhaft ist!!!!

    Ja, mir hat diese Reihe hier sehr geholfen, obwohl ich selber schon ziemlich modebewusst bin und auch etliche Ratgeber zum Thema Stil und Stilfindung im Regal habe. Doch jetzt, wo so eine ‘böse’ Fünf in meiner Altersangabe steht, war ich immer wieder sehr verunsichert. Mir passen wegen meiner kleinen Statur eben all die jugendlichen Sachen, aber altersgemäß sind sie eben nicht immer. Und die Kleidungsstücke für Damen >reiferen< Alters wie Biba, Basler und Co sitzen bei mir nicht – da bräuchte ich dann eine Nummer kleiner und gibt es dann nicht. Da ist es kein Wunder, dass die Lady of Style trotz ihres Anspruchs an Stil und Luxus bei H&M einkauft.

    Daher war ich auf der Suche nach Vorbildern, was ungemein schwierig ist. Die wunderschönen und stark retuschierten Fotos der Models in den Magazinen für Frauen meines Alters sind da eher frustrierend. Durch diese Serie hier habe ich auch die Blogs von Cla, Annette, Ines und Co kennen und schätzen gelernt. Besonders Clas Blog liebe ich über alles, weil sie so offen über Besenreiser, Altersflecken und andere Alterserscheinungen schreibt und sie auch nicht auf ihren Fotos wegretuschiert und uns Altersgenossinnen damit zeigt, dass man trotzdem oder gerade deswegen wunderschön, sexy und bezaubernd aussehen kann! Und dass vielleicht das zusätzliche Pfund eher reizvoll als bekämpfenswert sein kann.

    Und noch einmal zum Thema Funktionskleidung und speziell zum Punkt hübsche Gummistiefel: Meine Freundin ist Gartenarchitektin, sie hat das Thema ganz perfekt für sich gelöst- nach langer vergeblicher Suche- und ich will sie da nun auch nicht kopieren. Sie trägt diese schwarzen Gummistiefel mit Schnürung, nimmt dann aber statt der schwarzen Schnürsenkel rote oder pinkfarbene. Das ist dann auch stilvoll und erwachsener als die Stiefel mit Rosenmuster. Aber Gummistiefeln mit Punktemuster sind auch Klasse! Das wäre es dann auch für mich!

    Herzliche Grüße und vielen lieben Dank
    Carla

    • Modeflüsterin

      Liebe Carla,

      vielen Dank für Ihren Zuspruch! Ich freue mich immer so sehr, wenn ich höre, dass die Beiträge wirklich hilfreich sind. Es steckt so viel Arbeit und noch mehr Gedanken darin, dass es einfach gut tut, wenn es dann auch so ankommt, wie es gedacht war. Ihre Begeisterung für Clas Blog teile ich absolut – umso mehr, da Cla und ich ja auch schon festgestellt haben, dass wir uns stilistisch sehr ähnlich sind (siehe Clas Kommentar). Ich finde es auch ungemein entspannend und bereichernd, auf Mode-Blogs reale, “echte” Frauen zu sehen mit all den kleinen Unperfektheiten, die das Alter eben so mit sich bringt.
      Und was die “böse 5” angelangt: Ich glaube, so böse ist die gar nicht. Nun gut, wir beschäftigen uns mehr mit den Themen Endlichkeit und Verfall – die körperlichen Veränderungen bleiben ja nicht unbemerkt. Aber wenn ich daran denke, was man mit der 5 vornedran noch alles bewegen, erleben, unternehmen und entdecken kann, dann bin ich doch wieder ganz beruhigt. Ich erlebe viele Frauen in dem Alter, die ihrem Leben noch einmal eine völlig neue Wendung verleihen und das macht Mut. Natürlich weiß niemand, wie lange er noch gesund und aktiv leben kann – ob nun mit 50 oder mit 70 Jahren. Aber ich gehe einfach davon aus, dass es noch ein paar Jahrzehnte sein werden und stelle mir vor, was ich alles noch Tolles mit dieser Lebenszeit anfangen werde. Apropos anfangen: Das ist natürlich Voraussetzung, damit etwas passiert. Man muss damit anfangen 🙂
      Welche Schuhe man dabei dann an hat, ist eigentlich Nebensache…

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag-Abend noch!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Sunny,

      ganz lieben Dank zurück für dieses Feedback! Jetzt kennen wir uns also auch schon wieder ein bisschen besser… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,
    nochmals meinen herzlichsten Dank als Teilnehmerin dieser tollen Serie! Die Arbeit, die Du für Deine Leserinnen in dieses Projekt gesteckt hast, indem Du uns motiviert und begleitet und anschließend unsere stichpunktartigen Infos und die Moodboards ausgewertet hast, ist wirklich bemerkenswert! Ich glaube, jede von uns hat sich nicht nur wiedergefunden, sondern auch ein bisschen “ertappt” bei Deiner Analyse – zumindest ich. Vielen Dank!
    Wenn wir Deine Leserinnen damit inspirieren konnten, umso besser, das war das Ziel!

    Liebe Carla: vielen Dank für Dein Feedback! Bei Marken wie H&M, Zara oder Mango ist bei mir oft die Länge das Problem. Ich bin zwar auch nur 1,63, aber ich mag keine Kleider und Röcke mehr, die auf Oberschenkelhöhe enden…

    LG
    Annette | Lady of Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      es war zwar wirklich viel Arbeit, aber selten hat mir eine Aufgabe so viel Spaß gemacht, wie mit Dir und den anderen tollen Frauen gemeinsam in Eure Stil-Persönlichkeit einzutauchen. Und ich bin sicher, dass Eure Beispiele ganz viele Leserinnen dazu inspiriert haben, ebenfalls ein bisschen analytischer auf Stilfindungs-Mission zu gehen. Denn wenn man sich darauf einlässt, ist es ein sehr spannender Weg, der mit dem ein oder anderen Aha-Erlebnis gepflastert ist. Umso mehr freut es mich, dass Du das auch so empfunden hast!
      Ich danke Dir ganz herzliche für das Herzblut, das Du in die Aktion gesteckt hast! Ich bin sehr dankbar für die Einsichten, die Du mir und den Leserinnen hier gewährt hast.

      Liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie, ich durfte dich ja bereits persönlich kennen lernen und kann vieles von dem was du über dich geschrieben hast nur bestätigen. Du bist eine ganz tolle, natürliche, liebenswerte Frau die man einfach mögen muss. Dein Mood-Board spiegelt dich tatsächlich wieder. Bei unserem Treffen konnte ich dein Outfit bereits bewundern, vor allem die silbernen Accessoires haben es mir angetan.
    Nochmal vielen Dank für das tolle Projekt, und dass ich dabei sein durfte.
    Dein Beitrag bildet wirklich den würdigen Abschluss.
    Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagabend.
    Gaby
    Stylish-Salat

    • Modeflüsterin

      Liebe Gaby,

      tausend Dank für diese lieben Worte! Ich kann sie zu 100 Prozent zurückgeben! Ich fühle, dass es etwas Besonderes ist, dass wir uns kennen- und schätzen gelernt haben. Und da gibt es noch so Vieles zu reden, lachen oder diskutieren!
      Ja, die Accessoires machen in diesem Fall wirklich das Besondere des Outfits aus. Ansonsten ist es ja nur ein einfacher Jeans-mit-T-Shirt-Look. Wenn es nicht gerade der Biergarten-Besuch gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich noch einen Blazer statt Jeansjacke dazu kombiniert. Und in einer kühleren Saison wäre sicherlich meine Biker-Jacke dabei gewesen… 😉
      Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen und sende Dir bis dahin ganz liebe Grüße!

      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Hallo,
    ich finde diesen Blog sehr interessant und möchte wissen, ob ein Beitrag zu Lederleggins geplant ist.
    Ich bin zwar bald 50 Jahre alt, groß, X Typ, überlege aber trotzdem welche anzuschaffen (vorne Echleder, hinten Baumwolle/Elasthan). Ich suche nach “refined” Kombinationsmöglichkeiten.
    Dank und Gruß!

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      einen extra Beitrag für Lederleggings habe ich derzeit leider nicht geplant. Aber ich kann Ihnen versichern, dass Sie auch mit einer 50-jährigen X-Figur locker (!) und sehr stilvoll Lederleggings tragen können, wenn das zu Ihrer Stil-Persönlichkeit passt.
      Ich selbst habe mir vor ca. 2 Jahren schwarze Leggings mit einem seitlichen Lederstreifen zugelegt und trage diese mit längeren Hemdblusen und einem taillierten Blazer darüber im Lagen-Look. Dazu kombiniere ich Booties oder kniehohe Stiefel.
      Grundsätzlich gilt aber für X-Figuren: Betonen Sie immer ein bisschen Ihre Taille! Wenn Sie in Lederleggings weniger rockig, sondern mehr elegant aussehen wollen, dann sollten Sie prüfen, ob Sie auch Pumps dazu anziehen können. Dann passt auch eine taillierte Seidenbluse oder ein Seiden-Top mit akzentuierter Taille gut dazu. Dazu könnte dann auch noch eine Fell- oder (Kunst-)Pelz-Weste gut aussehen. Lässig wird die Lederleggings mit einem Oversize-Pullover (zu dem Sie dann auch einen dünnen Gürtel tragen können, um trotzdem Taille zu zeigen).
      Grundsätzlich gilt: Je nobler und edler Ihre Kombinations-Teile und Accessoires sind, desto hochwertiger und “sophisticated” sieht der Lederleggings-Look letztendlich aus.
      Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,

    vielen Dank an Dich und alle beteiligten Bloggerinnen für die tolle Stilfindungsreihe! Schön, dass es so viele unterschiedliche Beispiele gab – das hat mich noch einmal in meiner Ansicht bestärkt, wie wichtig es ist, den eigenen Stil zu finden und ihm zu folgen. Und wie viele Facetten jeder Mensch doch in sich hat!

    Außerdem habe ich mich auch sehr über Dein eigenes Beispiel mit lässiger Sommerkleidung gefreut, weil ich ebenfalls eher eine Hosenträgerin bin und keine hohen Absätze tragen kann. Da weiß ich es natürlich besonders zu schätzen, wenn mir ein entsprechendes, stilvolles und alltagsfreundliches Outfit gezeigt wird. 🙂

    Viele liebe Grüße von Anna

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      vielen Dank für Dein tolles Feedback zur Stilfindungs-Serie!
      Mit “alltagsfreundlich” hast Du genau das Wort getroffen, das ich auch im Sinn hatte, als ich nach einem geeigneten Outfit für das Projekt suchte. Glücklicherweise hat mich mein Mann noch schnell fotografiert, bevor ich in den Biergarten loszog. Und als ich dann unsere Urlaubsfotos sichtete, war es klar, dass es dieses Outfit werden würde.
      So oder so ähnlich sehe ich tatsächlich in meiner Sommer-Freizeit meistens aus. (Varianten dazu hatte ich schon in meiner Antwort auf Clas Kommentar erwähnt. Vielleicht sind diese auch für Dich interessant?) Absätze kann ich leider auch nur sehr selten tragen. Ich besitze allerdings ein paar Pumps mit verschiedenen Absatzhöhen, die ich dann für die “High Time” einsetzen kann 😉

      Liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,

    was ich schon die ganze Zeit fragen wollte und dann doch immer wieder vergessen habe: Wie haben Sie Ihr MoodBoard erstellt? Mit einem Programm wie Photoshop o. ä.? Oder lassen sich solche Collagen bei Pinterest (damit kenne ich mich nicht aus) erstellen?

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort und herzliche Grüße

    Susanne

    • Liebe Susanne,

      so ein Moodboard kann man bei Polyvore oder aber auch mit Photoshop oder dem kostenlosen Gimp erstellen.

      Bisher habe ich aber einfach alles was mir gefiel, in einem speziellen Ordner Mode unter Bibiotheken bei Windows abgespeichert. D.h. das mache ich eigentlich immer noch, bei Dingen, die ich mir auf jeden Fall kaufen möchte oder schon gekauft habe.

      Und ganz früher habe ich einfach alles, was mir gefiel aus Frauenzeitschriften herausgerissen und gesammelt. Das ging auch. 😉

      Liebe Grüße
      Carla

      Liebe Modeflüsterin,

      ach, die ‘böse’ Fünf war nur so eine Phrase. Ich hatte ja nicht erst gestern Geburtstag und es ist auch nicht meine erste Fünf. Und ich bin sonst auch mit meinem Leben sehr zufrieden – mein Beruf ist auch mein Hobby. Und ich habe einen Mann und zwei wohlerzogene Kinder. Es ist nur nicht leicht, alt zu werden.

      Denn was ich bemerkt habe, jedenfalls an mir, ist, dass die sichtbaren Alterserscheinungen eben jetzt mit über 50 richtig auffallen. Nicht ab 30 oder 40! Ich mag mich daher einfach nicht mehr so mädchenhaft kleiden wie früher – es passt nicht. Aber ich mag mich andererseits aber auch nicht plötzlich spießig und bieder kleiden. Und ich bin eben gerade für ich am Ausprobieren wie flippig und modisch für mich persönlich richtig ist. Und wie viel Eleganz oder Luxus für mich passt.

      Herzliche Grüße
      Carla

      • Modeflüsterin

        Liebe Carla,

        da bin ich aber jetzt beruhigt! Das klingt ja nach einem sehr glücklichen, harmonischen Leben!
        Dass man sich ab 50 noch einmal neu erfinden kann/muss/darf, finde ich toll! Es bietet wieder eine neue Chance, sich und seinem Stil eine neue Richtung zu geben. Und wer sagt, dass eine Frau ab 50 nicht mehr auffallen darf? Ich sehe mir recht gerne die Fotos auf dem Blog “Advanced Style” an. Dort sieht man die verrücktesten Damen und es freut mich zu sehen, dass das Alter auch so bunt sein kann (auch wenn ich selbst überhaupt nicht zu den Exzentrikern dieser Welt gehöre).
        Ich denke, dass das eigene Gefühl in dieser Hinsicht schon ein ganz guter Ratgeber ist: Sowohl wenn es darum geht, dass ein Stil-Wechsel angesagt ist, als auch wohin dieser gehen soll und welcher Grad an “Mädchen”, “Dame” oder “Diva” darin enthalten sein sollte. Es ist halt immer alles im Fluss und das ist gut so 🙂
        Dir wünsche ich noch viel Freude und ganz viele tolle Entdeckungen auf Deiner Stil-Reise!

        Liebe Grüße von
        Stephanie alias die MOdeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das ist ja lustig: Das Gleiche hat mich heute schon eine andere Leserin gefragt.
      Es ist ganz einfach: Ich nutze Powerpoint, um meine Fotos dort in einem Chart anzuordnen. Die Fotos selbst hole ich mir überwiegend aus meinem privaten Pinterest-Board, in dem ich im Verlauf der Zeit die Outfits (aber auch Einrichtungen, Stillleben, Illustrationen, Farb-Kombinationen etc.) sammle, die mir besonders gefallen. Zudem fotografiere ich Motive aus Magazinen mit dem Smartphone ab oder reiße entsprechende Seiten aus und lege sie im Hänge-Archiv ab. Und dann nutze ich auch noch Evernote, um schnell Interessantes aus dem Internet abzulegen.
      Meine Charts sind teilweise nach Mottos, nach bestimmten Kleidungsstücken oder eben nach Anlässen und/oder Saisons gegliedert.
      Besonders interessant finde ich immer, wenn ich mir ältere Sammlungen noch einmal ansehe: Da sieht man ganz deutlich, ob und inwiefern sich der eigene Stil schon wieder weiterentwickelt hat. Natürlich hinkt der Kleiderschrank immer ein wenig hinterher – es sind ja immer zuerst Visionen des eigenen Stils, die dann allmählich – Stück für Stück – umgesetzt werden.

      Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie,

    zum Abschluss der Serie melde ich mich auch einmal wieder zu Wort! Deine eigene Umsetzung war natürlich besonders interessant und ich finde sie sehr stimmig.

    Interessanterweise teilen wir einige Eigenschaften und vor allem die Gegenpole streng – lässig, entspannt. Mein Mood Board sieht aber völlig anders aus (schade, dass ich hier kein Bild mitsenden kann), und so bin ich auch zu einer ganz anderen persönlichen Umsetzung für mich gekommen. Ich finde gerade die Mood Boards so spannend; als ich meines zusammengestellt habe, dachte ich noch: Naja, wie sonst soll ein Mood Board zu Sommer-Freizeit schon aussehen? Nachdem ich nun all die anderen Mood Boards gesehen habe, bin ich eines Besseren belehrt 😉 Und weiß, dass meines 100% “Diana” ist.

    Ich habe mich übrigens zur “entspannten Minimalistin” erklärt und außerdem über mich gelernt, dass ich stilistisch immer dieselbe bleibe – immer mit einer Vorliebe für gerade, schlichte, moderne Linien, immer mit einer Prise Lässigkeit und Androgynität – in der Freizeit natürlich anders als im Beruf, aber auch dort stets mit Elementen, die das allzu Konservative vertreiben. Mein Mann, der mich gelegentlich gerne sehr klassisch sähe, muss wohl damit leben lernen 😉

    Herzliche Grüße

    Diana

    • Modeflüsterin

      Liebe Diana,

      das ist ja schön zu hören!
      Deine Beschreibung als “entspannte Minimalistin” spricht mich übrigens auch sehr stark an. Vielleicht ist Dein Wort “minimalistisch” meiner Interpretation von “klar” und “ohne viele Details” sehr ähnlich? Auch das Androgyne unterschreibe ich sofort 😉 Anders als Du kann ich aber schon sehr konservativ sein, wenn es darauf ankommt. Das ist dann vielleicht auch ein bisschen situationsbedingte “Schutzkleidung”… Und das Prinzessinnen-Dasein möchte ich bei aller Androgynität und Klarheit auch nicht ganz aufgeben.
      Dass vielen Männern vor allem die klassisch-eleganten, weiblichen Frauen gut gefallen, ist wahrscheinlich evolutionsbedingt oder so etwas Ähnliches – ein bisschen Weibchen, aber mit Klasse, sexy, aber nicht zu gefährlich, intelligent, aber nicht einschüchternd und vor allem: an seiner Seite repräsentierfähig. Ich glaube da bist Du nicht die Einzige, deren Ehemann seiner Frau am liebsten den Bleistiftrock und die Pumps aus dem Schrank holen würde…
      Aber starke Frauen wissen halt selbst am besten, was ihnen steht und wann sie dann vielleicht auch mal für den Liebsten Kompromisse eingehen oder?
      Ich finde es auf jeden Fall sehr schön, dass Dir die Blogserie dabei geholfen hat, Deinen eigenen Stil noch besser als etwas Besonderes und Einzigartiges wahrzunehmen.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        das Prinzessinnenelement kommt bei mir “frei Haus” mit – ich habe ein sehr mädchenhaftes Gesicht und lange Haare und versuche, nicht zu süß und lieblich zu wirken. Daher darf es dann gerne mal ein bisschen edgy sein. Den Bleistiftrock und die Pumps gibt es bei mir schon – aber mit einem einfachen weißen T-Shirt und Statementkette 🙂

        Liebe Grüsse, Diana

        • Modeflüsterin

          Liebe Diana,

          dann haben wir es hier also mit einer rein äußerlichen Prinzessinnen-Erscheinung zu tun 😉
          Dann sende ich mal herzliche Grüße von der innerlichen zur äußerlichen Prinzessin!

          Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Liebe Carla,
    liebe Stephanie,

    ganz vielen Dank für die Tipps für (m)ein Moodboard. Es reizt mich auch kolossal, und ich überlege schon eine Weile, wie ich es am besten anstelle. Da habe ich dank Euch ja jetzt ‘ne Menge Anregungen und Ideen für das passende “Handwerkszeug”. 🙂

    Zum Thema Modelstil mit zunehmendem Alter habe ich vor einiger Zeit zufällig einen faszinierenden Bericht im web gefunden. Inzwischen ist der ganze Film wohl nicht mehr online, aber in “kleineren Häppchen” noch zu sehen. “Fabulous Fashionistas” zeigt 6 Damen, um die 80 (!) Jahre alt, die noch immer ihren eigen(willig)en Stil tragen.
    Zu Beginn des Films habe ich sie für ziemlich “schräge Vögel” gehalten ;-), aber je mehr ich über sie erfuhr, desto mehr habe ich sie in mein Herz geschlossen. 🙂

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      ja, über den Film habe ich auch schon gelesen. Ich finde ja: Wenn man nicht im hohen Alter schräg sein darf, wann dann? Und ich freue mich dann, dass ich mich diesem Alter unaufhaltsam nähere…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Liebe Stephanie,
    liebe Susanne,

    ja, genau dieser Blog ‘Advanced Style’ hat es auch mir angetan. Und besonders die Haarfarbe dieser Dame hat es mir angetan:http://advancedstyle.blogspot.de/2012/07/isabel.html
    Diese blaue Strähne ist doch klasse! Und auch der Ausspruch von dieser Isabel ist doch toll: “I’m too old to think about what other people want me to look like. I just wear what I wish. I’m a woman and its a pleasure to be a woman and to have fun with fashion, like with my blue hair.”
    Ja, das blaue Haar hat es mir angetan. Allerdings mag ich dieses olivegrüne Outfit dazu überhaupt nicht
    Nach dem Bericht ‘Fabulous Fashionistas’ will gleich suchen, den muss ich mir auch unbedingt ansehen.
    Und diesen Bericht hier, fand ich auch ganz interessant:
    http://www.bild.de/lifestyle/mode-beauty/generation-50plus/guter-stil-keine-frage-des-alters-34119194.bild.html

    Das Buch ‘Älter werden muss nicht beige sein’ lese ich auch gerade, aber mir fehlen da eben die anregenden Illustrationen -wie hier.

    Ja, ich will nicht brav und bieder aussehen, aber eben auch nicht wie eine Berufsjugendliche. Wie schön, dass Ihr mich versteht! Es ist ein schönes Gefühl verstanden zu werden.

    Viele liebe Grüße
    Carla

    • Modeflüsterin

      Liebe Carla,

      nur ganz kurz: vielen Dank für die interessanten Links – vor allem zu dem Bild-Artikel! Da ist viel Nachdenkenswertes dabei 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Modeflüsterin,

        ja, der Artikel ist wirklich sehr gut. Und weil er so zum Nachdenken anregt, ist bei mir auch einiges hängen geblieben.

        Herzliche Grüße
        Carla

  18. Liebe Stephanie,
    liebe Carla,

    witzig, so eine blaue Strähne hatte ich auch mal. Ist allerdings schon “ein Weilchen” her. Den Wunsch nicht brav und bieder, aber auch nicht wie eine Berufsjugendliche auszusehen, teile ich. Allerdings finde ich, dass das manchmal eine ganz schöne Gratwanderung sein kann.

    Ich denke, die Tatsache, dass heutzutage Großmutter, Mutter und Enkelin theoretisch die gleichen Kleidungssücke tragen können, ist Fluch und Segen zugleich. Früher war das natürlich wesentlich stärker getrennt, und meine Mutter wäre nie auf die Idee gekommen, meine Sachen zu tragen und umgekehrt. Als Teenager WOLLTE man aber auch nicht die gleichen Sachen tragen, man wollte sich ja schließlich abgrenzen. Ist das heute möglicherweise nicht mehr so (stark) der Fall?

    Andererseits, wenn ich überlege, wie alt meine Oma auf Grund der “altersgerechten” Kleidung “rüber kam”, obwohl sie noch gar nicht sooooo alt war… Und wenn ich bedenke, wie sich das eine Generation weiter, bei meiner Mutter schon verändert hat. Sie hat die 80 inzwischen überschritten und so lange ich denken kann, habe ich sie noch nie in Beige gesehen. 😉
    (Wobei ich Beige in der passenden Kombination und zur passenden Haut- und Haarfarbe durchaus chic finde, aber eben nicht in geballter Form als Einheitsfarbe für die Garderobe der älteren Herrschaften.)

    Carla, wie gefällt Dir das Buch “Älter werden…”, abgesehen von den fehlenden Illustrationen? Lohnt es sich?

    Ach ja, ich wäre auch so gerne eine “entspannte Minimialistin”, aber, wie ich an anderer Stelle schon schrieb: An mir funtkioniert der “clean chic” leider so gar nicht. Es fehlt irgendwie immer das i-Tüpfelchen. (Dabei bin ich auch ein klarer, ordnungsliebender, manchmal strenger Typ mit einer Vorliebe für Struktur, schlichte, gerade Formen und absoluter Fan des “less is more”.)

    Gestern beim Outfit-Zusammenstellen wurde das wieder mal nur zu deutlich: Ein Essen mit Freundinnen stand an. Ich zog an: Bleistiftrock, T-Shirt, blickdichte Strumpfhose, Booties, alles schwarz, dazu mittelblaue Jeansjacke. Sportliche Uhr, dezenter Schmuck. Schlicht und ergreifend, an mir aber einfach nur: Na ja.

    Dazu kam dann eine schwarz-silberne “Klunkerkette” mit Anhänger (das streckende V, liebe Stephanie!): Etwas besser. Zusätzlich ein schwarz-creme gemustertes Tuch: Deutlich besser. Wesentlich besser wurde es dann noch mit einem schwarzen Hut, den ich wegen Wind und Regen am Ende aber doch lieber zu Hause im Trockenen gelassen habe.

    Diese (erneute) Erfahrung habe ich dann einfach mit folgendem Satz für mich auf den Punkt gebracht: Anziehen allein genügt bei mir scheinbar nicht, ich muß mich wohl etwas mehr “inszenieren”. Und wie Du, liebe Stephanie, die die Farben, die sie nicht tragen kann, in ihrer Umgebung einsetzt, so bleibe ich halt auch bei meiner klaren und aufgeräumten Umgebung und setze bei meiner eigenen “Deko” halt “einen oben drauf”. 🙂 Mit Hut sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes.

    Zum Schluß noch zum Androgynen: Ist auch genau mein Ding! Gerade Herrenhose (gerne mit dezenten Nadelstreifen) mit hohem Absatz, Bleistiftrock mit strenger Jacke… Marlene Dietrich hat das, wie ich finde, sehr gut verkörpert. Und sie sah im Abendkleid genauso toll aus wie im Smoking. (Für mich selbst würde ich allerdings immer den Smoking wählen. 😉 )

    Ganz viele liebe Grüße
    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      Marlene Dietrich ist eine gute Inspiration! Dazu würde ich dann auch noch Lauren Bacall und Katherine Hepburn gesellen – alles tolle Frauen, die androgyn und dabei gleichzeitig sehr weiblich sein konnten.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        oh ja, die beiden Ladies aus Hollywood zählen auf jeden Fall dazu. 🙂

        Liebe Grüße
        Susanne

  19. Liebe Susanne,

    ob ich dir das Buch empfehlen kann?
    Oh, das kommt darauf an, was du dir davon versprichst. Es ist sehr eine unterhaltsame und dabei sehr, sehr niveauvolle Lektüre über das Älterwerden, voller wunderbarer Zitate, auch über Mode und Stil, aber kein Mode- oder Stilratgeber. Da stehen so kluge Sätze wie: ‘Je weiter der physische Verfall fortschreitet, je formloser sich der Körper im Naturzustand präsentiert, desto formaler und ausgesuchter sollte die Kleidung sein.’ Oder das Zitat von Miuccia Prada: ‘Studiert euch selbst, aber auch eure Umgebung. Denn erst, wenn man weiß, wer man ist, dann zieht man sich gut an.’ Oder eines von Joop: ‘Guter Stil ist es, souverän mit seinen Fehlern umgehen zu können. Das haben Frauen wie Jennifer Lopez vorgemacht mit ihrem viel zu dicken Arsch. Ich finde das Natürliche, Unzulängliche viel aufreizender als das Glatte.’

    Aber steht das nicht auch schon in anderen Worten hier in diesem Blog oder in anderen Stilratgebern? Es ist ja nichts Neues. Man muss es nur annehmen und anwenden und dabei würden mir eben Illustrationen helfen. Ich persönlich muss etwas sehen, damit ich es begreife und verinnerliche. Und unbequeme Wahrheiten muss ich eben öfter lesen, bevor ich sie annehme.
    Und weil mir die Illustrationen eben doch fehlten:
    Ich habe mir dazu dann eben noch den Bildband ‘Advanced Style’ bestellt.

    Das Thema Mode und Stil wird aber nur im ersten Drittel des Buches behandelt, danach geht es um Partnersuche, Botox, Lebensträume usw… Mich hat aber nur das erste Drittel interessiert und das ist recht gut, aber eben nicht neu. Doch vielleicht besonders eindringlich.

    Ach, was auch noch lesenswert und sehenswert wäre zum Thema Stilfindung ist der Blog: ‘Lost in a spotless mind’ von Maria Hansen. Eine junge, recht mollige, 1,60m große norwegische Dozentin an einer Modeakademie, die einige wunderbare Artikel zum Thema Stilfindung und Erstellen von Moodboards geschrieben hat. Ich mag ihren Look sehr gern – für junge Frauen.

    Herzliche Grüße
    Carla

  20. Liebe Carla,

    vielen lieben Dank für Deine Buch-Beschreibung. Ich habe es daraufhin in einer Buchhandlung erspäht, rein gelesen, für gut befunden, gekauft und gleich “am Stück weg gelesen”. Mir hat es sehr gefallen. Die Schilderungen haben, wie ich finde, so etwas Beruhigendes, weil ich mich hier und da gut wieder gefunden habe und offensichtlich mit meinen Gedanken nicht alleine bin. 🙂

    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende

    Susanne

  21. Liebe Stephanie, der Tennisschläger!!! 🙂 Noch besser: dein Pokal dazu. Neben ausgeprägtem Stilbewusstsein auch noch diese Vielseitigkeit und Humor zu zeigen, was deine Analyse erst richtig persönlichkeitsstark und substantiell macht. Sympathisch finde ich auch, dass du sogenannte “Regeln” ignorierst, wenn es dir gefällt. So halte ich das auch. Und wenn du dich darin dennoch wohlfühlst, trägst du die Kleidung sicher auch mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein und der inneren Haltung. Nachdem diese fabelhafte, anregende Projekt vorbei ist, bedanke ich mich bei dir, für die Einladung, mitzumachen. Du hast hier einen ganz außergewöhnlichen Stilblog, der so an kenntnisreichen Stilratschlägen einzigartig ist. Auch dein Analysefragebogen an uns hat gezeigt, wie substantiell du hier deine Beiträge präsentierst. Ich freue mich auf unseren weiteren Austausch! LG in die Nachbarschaft sendet dir Sabina @Oceanblue Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      herzlichen Dank für Dein so begeistertes Feedback! Besonders freut mich natürlich, dass Dir unser Projekt so viel Spaß gemacht hat.
      Und ein Leben ohne Humor und ein gutes Maß an Selbstironie wäre für mich undenkbar! Ansonsten halte ich mich an das Motto: “Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden – solange man weiß, was man tut, niemanden verletzt oder gefährdet und bereit dazu ist, mit den Konsequenzen zu leben.” 😉
      Bisher klappt das ganz gut.
      Dir sende ich ebenfalls ganz liebe Grüße!

      Stephanie alias die Modeflüsterin

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