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Fashion-Basic Biker-Jacke: Die richtige Biker-Jacke für jeden Figurtyp

Biker-Jacken gibt es in unendlich vielen Schnitt-Varianten. Welche passt am besten zu Ihrem Figurtyp?

Biker-Jacken gibt es in unendlich vielen Schnitt-Varianten. Welche passt am besten zu Ihrem Figurtyp?

Eine perfekte Basisgarderobe ohne Biker-Jacke ist für mich unvorstellbar. Denn die Biker-Jacke ist flexibel einsetzbar und für alle Stil-Typen tragbar. Der zeitlose Mode-Klassiker ist in der Lage, wirklich jedem Outfit sofort eine coole Note zu verleihen. Ob Rocker-Chic, romantisches Flair, klassische Eleganz oder Easy Casual Look – die Biker-Jacke ist der heimliche Held ganz vieler verschiedener Looks. Dabei ist jedoch – wie eigentlich immer bei zeitlosen Mode-Basics – wichtig, dass Sie die für Ihren persönlichen Stil und Ihren Figurtyp passende Version der Biker-Jacke auswählen. Damit Ihnen dies leichter fällt, habe ich Ihnen bereits einen Überblick über die wichtigsten Schnitt-Details, Farben und Materialien, aber auch über die typischen Looks mit Biker-Jacke gegeben. Heute erfahren Sie, welche Silhouetten und Schnitt-Details für Ihren ganz individuellen Figur-Typ vorteilhaft sind.

Die typischen Schnitt-Details der Biker-Jacke und ihre Wirkung auf die Figur

Um entscheiden zu können, ob eine bestimmte Biker-Jacke für ihre Figur besser oder schlechter geeignet ist, müssen Sie wissen, wie sich bestimmte Elemente auf die Figur auswirken. Folgende Elemente haben eine optische Wirkung:

  • Kragen: Der Kragen einer Biker-Jacke kann ein Umlegekragen oder ein Stehkragen sein. Während Stehkragen den Blick in die Mitte zum Hals ziehen, lenken Umlegekragen den Blick nach außen und zur Seite. Je breiter sie sind, desto mehr betonten sie die Schulterlinie und damit deren Breite.
  • Revers: Wenn Sie die Biker-Jacke offen tragen, entstehen bei Jacken mit dem typischen Reißverschluss recht große, breite Revers, die sich über das Dekolleté und die Brust legen. Das ist gut für kleinere Busen und für Frauen mit schmalem Oberkörper. Die Betonung des oberen Rumpfbereichs kann aber für Frauen mit großem Busen und kräftigem Oberkörper zu dominant sein. Dann ist eine andere, mittig gesetzte Verschluss-Lösung oder ein weniger typischer Schnitt mit einem kleineren Revers besser geeignet.
  • Schulter-Verstärkung: Viele Biker-Jacken haben Schulterklappen, Steppungen oder Dekors an den Schultern und/oder Oberarmen. Was ursprünglich dem Schutz diente, verstärkt jetzt optisch diese Körperzone und lässt die Schultern eckiger, kräftiger erscheinen. Die Silhouette wird dadurch androgyner. Das hat aber auch den Vorteil, dass alles darunter – auch Taille, Bauch und eine breite Hüfte- schlanker wirkt und schmale Schultern ausgeglichen werden.
  • Ellbogen- und Arm-Verstärkung sowie Reißverschlüsse am Ärmelsaum: Auch an den Ärmeln finden sich oft Steppungen, wattierte Pads oder ähnliche Dekors, die teilweise deutlich auftragen können. Für kräftige Arme sind solche Details nicht geeignet. Soll jedoch im Hüftbereich – also im unteren Armbereich – mehr optisches Gewicht platziert werden oder möchten Sie Ihre Hände und Handgelenke betonen, sind Dekors am Unterarm und die typischen Reißverschlüsse am Ärmelsaum vorteilhaft. Sie wirken dann ähnlich wie Armbänder.
  • Taschen auf Brust, Bauch und Hüften: In den Oberstoff eingearbeitet Reißverschlusstaschen tragen am wenigsten auf. Alle aufgesetzten Taschen, Klappentaschen oder sogar Blasebalgtaschen addieren Volumen an den Stellen, an denen sie platziert sind. Kleine Busen und schmale Hüften profitieren davon. Große Busen, breite Hüften oder ein kleines Bäuchlein sollten nicht solchermaßen akzentuiert werden. Ebenfalls wichtig: Vertikal angeordnete Taschen betonen die Länge einer Zone, horizontale Taschen eher die Breite an der entsprechenden Stelle.
  • Taillierung: Taillierte Formen sind schmeichelhafter – insbesondere wenn Ihre Figur insgesamt kräftiger ist oder Sie eine schmale Taille haben, die Sie betonen möchten. Gerade, kastige Formen betonen die Androgynität eines Körpers, können aber auch eine stark gerundete Körpermitte etwas gerader erscheinen lassen.
  • Gürtel: Je nachdem, wo der Gürtel einer Biker-Jacke sitzt, akzentuiert er entweder die Taille oder die Hüfte. Ein Gürtel in der Taille kann zusammen mit verstärkten Schultern und Taschen an den Hüften sehr vorteilhaft sein, um bei einer geraden Taille mehr Kurven zu schaffen. Wenn Sie mit einem Bauch zu kämpfen haben, sollten Sie aber auf einen Taillen-Gürtel verzichten oder diesen etwas höher platzieren. Ein Gürtel an der Hüfte zieht den Blick dorthin, verlängert dadurch den Oberkörper und kann auch von kräftigeren Zonen an Bauch und Taille ablenken.
  • Saumlänge: Um kurze Biker-Jacken tragen zu können, benötigen Sie eine schlanke Taille. Je kürzer die Jacke ist, desto mehr betont sie die Breite des Oberkörpers. Leicht taillierte Modelle, die zwischen Taille und Hüfte enden, sind für die meisten Figuren tragbar. Längere Modelle bis zur Hüfte können Sie nutzen, um die Taillen-Hüft-Linie neu zu definieren, beispielsweise über die vorteilhafte Platzierung von Taschen, Gürtel und Taillierung. Hüftlange Jacken können den Oberkörper verlängern, lenken aber auch den Blick auf die Hüften und sind daher für Frauen mit breiten Hüften nicht geeignet.

Ideale Biker-Jacken für jeden Figur-Typ

Aus den oben dargestellten, typischen Details und ihrer Wirkung auf die Figur lassen sich diejenigen Elemente herausarbeiten, die für die einzelnen Figurtypen eher vorteilhaft oder nachteilig sind.

Gut für den A-Figurtyp: das breite doppellagige Revers, die Nieten an den Schultern, die starke Taillierung und die kürzere Saumlänge.

Gut für den A-Figurtyp: das breite doppellagige Revers, die Nieten an den Schultern, die starke Taillierung und die kürzere Saumlänge.

Biker-Jacken für die A-Figur:

Wenn Sie eine Frau mit A-Figur sind, stehen Ihnen alle taillierten Biker-Jacken mit breiten Kragen und (offenen) Revers. Zudem kommt Ihrer Figur alles zugute, was mehr Struktur in Ihren oberen Rumpfbereich und an die Schultern bringt: Schulterklappen, Steppungen an Schultern und Oberarmen, Brusttaschen, Nieten und Verzierungen dort sind für Sie toll. Sie sollten jedoch alles vermeiden, was ihre Hüften oder den unteren Ärmelsaum übermäßig betont: Dazu gehören Hüfttaschen, ein Hüftgürtel und Steppungen am Unterarm. Ihre optimale Jacken-Länge liegt zwischen Taille und deutlich oberhalb der breitesten Stelle Ihrer Hüften. Sie können taillierte Jacken mit und ohne Taillen-Gürtel tragen. Auch gehören Sie zu den wenigen Frauen, die horizontale Taschen in der Taillengegend verkraften.


Gut für den H-Figurtyp: ein breites Revers, viele Details im Schulter- und Brustbereich sowie an der Hüfte, dazwischen ein asymmetrischer Reißverschluss und eine starke Taillierung zusammen mit einem längeren Saum.

Gut für den H-Figurtyp: ein breites Revers, viele Details im Schulter- und Brustbereich sowie an der Hüfte, dazwischen ein asymmetrischer Reißverschluss und eine starke Taillierung zusammen mit einem längeren Saum.

Biker-Jacken für die H-Figur:

Die H-Figur liebt alles, was etwas Volumen an Schultern und Brust sowie an der Hüfte addiert und dazwischen eine schlanke Zone schafft. Das bedeutet, dass Sie alle typischen Akzente an diesen Stellen tragen können. Um nach obigen Rezept mehr Kurven zu schaffen, passen längere Jacken mit deutlicher Taillierung – auch mit Taillen-Gürtel – gut zu Ihnen. Wenn Sie allerdings Ihre androgyne Figur betonten möchten, greifen Sie zum gerade geschnittenen, etwas kürzeren Biker-Klassiker mit den typischen Details der „Perfecto“.


Gut für den O-Figurtyp: eine schlichte, leicht taillierte, mittellange Jacke mit Stehkragen und vertikalen Eingriffstaschen, dazu dezente Akzente im Schulterbereich, die kaum auftragen.

Gut für den O-Figurtyp: eine schlichte, leicht taillierte, mittellange Jacke mit Stehkragen und vertikalen Eingriffstaschen, dazu dezente Akzente im Schulterbereich, die kaum auftragen.

Biker-Jacken für die O-Figur:

Für die O-Figur sind alle Akzente gut, die den Blick nach oben, zu Hals und Dekolleté lenken und dabei möglichst wenig auftragen. Sie können also das typische Biker-Jacken-Revers gut tragen. Wenn Sie allerdings einen besonders großen Busen haben, ist ein Stehkragen, gepaart mit einer schlicht mittig geschlossenen Jacke die bessere Alternative. Zudem sollten Sie dann auch auf Brusttaschen verzichten. Falls Ihre Schultern nicht von Natur aus kräftiger ausgefallen sind, können Sie auch dort eine Betonung setzen. Weitere Dekors im Bauchbereich oder an den Ärmeln sollten Sie vermeiden – einzige Ausnahme: der Ärmelsaum darf auffallen. Das maximal zulässige Detail im Torsobereich sind seitliche Eingrifftaschen, wenn diese vertikal angeordnet sind. Ihre Jacke sollte etwas länger sein und in der Zone zwischen Hüftknochen und Hüftgelenk enden, so dass Ihr Oberkörper gestreckt wird. Eine leichte Taillierung ist gut für Sie. Einen Gürtel sollten Sie – falls überhaupt – höchstens in der Hüftregion tragen, um den Blick vom Hals direkt dorthin zu lenken.


Gut für die X-Figur: eine schlichte, mittellange Biker-Jacke mit deutlichem Akzent in der Taille. X-Typen mit sehr großem Busen sollten allerdings im Brustbereich keine Taschen platzieren.

Gut für die X-Figur: eine schlichte, mittellange Biker-Jacke mit deutlichem Akzent in der Taille. X-Typen mit sehr großem Busen sollten allerdings im Brustbereich keine Taschen platzieren.

Biker-Jacken für die X-Figur:

Wenn Sie eine X-Figur haben, entscheidet die Üppigkeit Ihrer Kurven darüber, wie viel Akzente Sie zusätzlich an Brust und Schultern oder Hüfte vertragen. Das Wichtigste ist jedoch: Greifen Sie ausschließlich zu stark taillierten, figurnahen Biker-Jacken, die in etwa zwischen Taille und Hüftknochen enden. Kräftigen X-Figuren stehen schlichte, fast schon puristische Jacken am besten, die nur noch sanfte Anklänge an den Biker-Klassiker haben – beispielsweise den schrägen, asymmetrischen Reißverschluss. Sie können sehr gut auch Modelle mit einem Taillen-Gürtel tragen. Akzente an Ärmeln, Brust oder Hüfte brauchen Sie nicht unbedingt, sehen aber toll aus, wenn Sie eher schlank sind und durch das Volumen die Kurven der Sanduhr-Figur zusätzlich herausarbeiten wollen.


Gut für die Y-Figur: eine länger geschnittene Biker-Jacke, die deutliche Akzente an Hals, in der vorderen Torso-Mitte und an den Hüften sowie an den Ärmelsäumen aufweist. Weniger vorteilhaft sind die horizontalen Taschen dieses Modells.

Gut für die Y-Figur: eine länger geschnittene Biker-Jacke, die deutliche Akzente an Hals, in der vorderen Torso-Mitte und an den Hüften sowie an den Ärmelsäumen aufweist. Weniger vorteilhaft sind die horizontalen Taschen dieses Modells.

Biker-Jacken für die Y-Figur:

Als Y-Figurtyp verzichten Sie auf alle zusätzlichen Dekors und Verstärkungen an Schultern und Brust. Auch greifen Sie am besten zu Jacken mit Stehkragen und einem Verschluss, der offen getragen keine oder keine allzu breiten Revers bildet. Die Taschen und sonstigen Details an der Hüfte dürfen dafür ruhig etwas voluminöser und auffälliger sein und auch ein Hüftgürtel steht Ihnen gut. Sie sollten längere Modelle bevorzugen, die leicht tailliert sind. Günstig für Sie sind ferner alle Akzente, die am Oberkörper vertikal mittig und an den Unterarmen angebracht sind. Besonders vorteilhaft für Sie sind die typischen Reißverschlüsse an den Ärmelsäumen, besonders wenn sie offen getragen werden.

Wenn Sie Ihre Biker-Jacke nach diesen Schnitt-Details – aber auch in der für Sie richtigen Farbe, dem passenden Material und nach Ihren stilistischen Vorlieben – auswählen, werden Sie lange Freude an dem Mode-Klassiker haben.

Mein letzter Tipp an Sie ist einer, den Sie bereits kennen, den ich aber gerade bei so hochpreisigen Kleiderschrank-Basics wie der Biker-Jacke gerne wiederhole: Nehmen Sie sich beim Einkaufsprozess die nötige Zeit, um genau das Exemplar zu finden, das zu Ihnen und Ihrem Stil passt! Und kaufen Sie dann das hochwertigste, langlebigste Exemplar, das Sie sich leisten können. Denn bei einer tollen Biker-Jacke rentiert sich die Modemathematik immer: Sie werden Ihr Lieblingsstück so oft und über so viele Jahre tragen, dass auch die teuerste Biker-Jacke letztendlich zu einem der „günstigsten“ Kleidungsstücke Ihres Schranks werden könnte…

Wie immer freue ich mich auf Ihre ganz persönliche „Biker-Jacken-Story“! Hat Ihnen dieser Beitrag dabei geholfen, Ihre beste Biker-Jacke zu finden?

Und falls Sie es verpasst haben sollten – diese Mini-Blog-Serie umfasst insgesamt drei Teile:

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

39 Kommentare

  1. Liebe Stephanie… und genau deswegen habe ich noch keine Bikerjacke aus Leder. Es ist wirklich eine hochpreisige Anschaffung und manchmal ist das Modell, das einem steht, nicht das, welches einem am Besten gefällt… In der Regel gefällt einem zwar besser, was einem auch steht – nur bei der Bikerjacke gilt das für mich nicht. Mein Favoriten sind nämlich die, für die Y- oder O-Figur und tragen sollte ich ja eigentlich die für die A-Figur… :-)
    Aber ich hoffe sehr, dass ich die Beiden irgendwann zusammenbringe – irgendwie… :-)
    Ich wünsche Dir noch noch wunderschöne Pfingsttage – ganz lieber Gruß – Conny … die sich jetzt schon sehr auf den Urlaub freut… :-)

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/06/2014 @ 13:10

      Liebe Conny,

      das sollte Dir wirklich gelingen! Da bin ich sehr zuversichtlich!
      Das mit dem Urlaub klingt auch sehr viel vielversprechend… Wünsche Dir wunderbare, entspannte Tage!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  2. Liebe Stehpanie,
    ich wünsche dir schöne Pfingstage. Wieder so ein tolles Posting. Ich liebe Jacken in Bikerstil, am liebsten aus feinem Leder, leicht tailliert und ohne viel Schnickschnack. Jetzt sollte jeder Figurtyp etsas finden.
    Viele Grüße Sabine

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/06/2014 @ 13:14

      Liebe Sabine,

      ich hoffe auch, dass jetzt jede Leserin ihre ideale Jacke findet. Mehr Infos und Tipps habe ich auch wirklich nicht mehr auf Lager… 😉
      Ich selbst muss meine androgyne Seite immer ein wenig zähmen und aufpassen, dass auch ein weibliches Element im Outfit mit Biker-Jacke zu finden ist.

      Dir wünsche ich ebenfalls wunderschöne Pfingsttage und viel, viel Entspannung pur!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Liebe Stephanie,
    jetzt habe ich es bei dir quasi schwarz auf weiß, nämlich dass die Bikerjacke, die ich besitze, für mich nicht so ganz optimal ist. Sie kommt derjenigen am nächsten, die du für den O-Typ ausgewählt hast. Ich müsste aber eine Mischung aus A und H-Typ tragen. Geahnt habe ich es ja schon länger, denn meine Jacke ist einfach zu wenig tailliert für meine Figur. Im Moment ist allerdings an eine so hochpreisige Anschaffung nicht zu denken. Es ist aber sicher sinnvoll, jetzt schon einmal, mit deinen hilfreichen Tipps, auf die Suche zu gehen, denn bis sie mir über den Weg läuft, meine Bikerjacke, kann es eine ganze Weile dauern.
    Ich finde es Wahnsinn, dass du dir die Mühe gemacht hast, alle Jackentypen zu zeichnen. Das hat bestimmt sehr lange gedauert, oder? Gelohnt hat es sich jedenfalls wieder allemal und ich danke dir sehr herzlich für den tollen Artikel!
    Herzliche Grüße von Bianca

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/06/2014 @ 13:28

      Liebe Bianca,

      ich finde, Du siehst das genau richtig: Wenn Du erst einmal weißt, nach was Du suchen musst, kannst Du Dir genug Zeit lassen, bis das richtige Kleidungsstück (dieses Wort benutze ich jetzt bei Dir besondern gerne, hihi!) über den Weg läuft. Bis dahin könntest Du ja schon mal monatlich eine kleine Summe zurücklegen, damit Du dann im richtigen Moment zuschlagen kannst… in der Zwischenzeit würde ich mir aber an Deiner Stelle die Freude an Deiner bestehenden Biker-Jacke nicht verderben lassen! Du kannst sie sicherlich so stylen, dass es wieder zu Deiner Figur passt (beispielsweise darunter einen auffälligen Taillen-Gürtel tragen und so…

      Und Du hast natürlich mit Deiner Vermutung völlig Recht: Ich zeichne stundenlang für so einen Beitrag wie heute. Weitere Stunden verbringe ich damit, geeignete Jacken zu recherchieren. Daher wird es in den Sommerwochen auch ein paar Beiträge mit „nur“ einer Zeichnung geben…. Ich glaube, die Modeflüsterin braucht bald mal einen kleinen Mini-Urlaub 😉

      Dir noch schöne Pfingsttage und bis bald!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Liebe Stephanie
    Bikerjacken gefielen mir bisher vorallem an anderen Frauen. Die Variationen, die du im vorherigen Blog gezeigt hast, finde ich aber so gut, dass ich am Überlegen bin, ob ich es nicht doch noch einmal versuchen solle. Bisher besass ich eine Leinenjacke im Bikerstil, die mir vom Material und der Farbe (dunkles Lavendel) super gefiel, ich aber selten trug und nach einem Blick auf meine Silhouette in einem spiegelnden Schaufenster aussortierte. Ausserdem gab es da vor zehn Jahren einmal einen Versuch mit einer Lederjacke, die dann ebenfalls meistens Schrankluft schnupperte.
    Mit deinen Ausführungen bewaffnet werde ich mich nun doch gelegentlich in den Läden umsehen und Bikerjacken ausprobieren, denn nun weiss ich, worauf es ankommt. Du bist so quasi meine neue Sehhilfe. Vielen Dank.
    Herzliche Grüsse
    Rita

    Antworten
    • Modeflüsterin

      09/06/2014 @ 13:27

      Liebe Rita,

      als „Sehhilfe“ wurde ich wirklich noch nie bezeichnet… 😉 Dabei brauche selbst doch so viel Hilfe beim Sehen – bin blind wie ein Maulwurf!
      Die Idee, sich einmal durch die Biker-Jacken-Welt durchzuprobieren, finde ich sehr gut! Probieren kostet ja nichts. Und manchmal verändert sich der eigene Stil so schleichend, dass plötzlich Kleidungsstücke wieder in den Bereich des Möglichen rücken, die man schon abgeschrieben hatte. Aber wie immer lautet auch bei Basics die Devise: Alles kann, nichts muss. Ihnen wünsche ich auf jeden Fall viele schöne Erlebnisse beim Biker-Jacken-Test!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Modeflüsterin, nun haben Sie mich soweit!
    Soeben habe ich zwei unterschiedliche – camelfarben bzw. taupefarben – Lederjacken zur Auswahl im Biker-Stil online bestellt (leider nicht in den aufgeführten Shops…). Jetzt bin ich gespannt, ob sie für meinen Typ passen, aber Ihre Tipps dazu waren jedenfalls sehr, sehr hilfreich.

    Nun muss ich in meinem eigenen Shop noch schauen, welch coole Schals ich habe für die neue Jacke, so sie denn bei mir bleibt… Aber vielleicht beginne ich gleich mit dem geratenen Stilbruch und suche mir einen eher femininen Schal dazu aus.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie einen kleinen Urlaub benötigen nach der Zeichen- und Recherchier-Wahnsinnsleistung mit den Biker-Jacken. Das war wirklich grandios!
    Gute Erholung wünscht Ihnen Sieglinde Graf.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      09/06/2014 @ 13:31

      Liebe Frau Graf,

      dann wünsche ich mal gutes Anprobieren! Ein passender Schal findet sich bei Da Sempre bestimmt – wahrscheinlich ist doch jedes Stück, das Sie verkaufen, eines Ihrer Lieblingsstücke oder?
      Mein Mini-Urlaub sieht wahrscheinlich so aus, dass ich statt 20 Stunden „nur“ 10 Stunden über einem Beitrag brüte… oder ich das Recherchieren auf den Balkon verlege 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Stephanie,
    habe wieder sehr interessiert deinen Artikel gelesen. Ich finde diese Reihe über die Biker-Jacken wirklich toll.
    Ich bin ein H-Typ und möchte etwas femininer wirken, aber bin eigentlich eher der sportliche Typ und mag nicht so das verspielte. Wie bekomme ich das in meinem Alter (51) hin, ohne „verkleidet“ oder wie ein spätes Hippiemädchen zu wirken?
    Die Biker-Jacke, die für den H-Typ am besten geeignet ist, finde ich auch ganz toll, aber die Kragenform gefällt mir nicht so gut. Ich mag lieber die Stehkragen. Wäre das evtl. auch möglich?
    Vielen Dank für deinen tollen Blog und mach bitte weiter so mit deinen Artikeln! Ich freue mich schon immer auf den Sonntag :)
    LG
    Gretje

    Antworten
    • Modeflüsterin

      09/06/2014 @ 13:41

      Liebe Gretje,

      natürlich ist für den H-Typ auch ein Stehkragen tragbar – es gibt ja so viele andere Möglichkeiten, etwas mehr Gewicht auf die Schultern zu bringen. Die gezeigten Beispiele sind immer nur eine von vielen Möglichkeiten. Mein Tipp für reifere Frauen: Wählen Sie ein weicheres Leder und insgesamt etwas schlichtere, pure Biker-Jacken mit etwas weniger Details, aber an der richtigen Stelle. Auch die Verarbeitung kann edler, weniger grob sein. Das betrifft vor allem die sichtbaren Nähte, Steppungen, Reißverschlüsse, Druckknöpfe etc. Oft sind es die feinen Details, die eine Jacke edler, etwas eleganter und damit leichter auch für reiferen Frauen tragbar machen. Aber: Je nach Stiltyp kann auch eine reife Frau eine richtig herbe Rocker-Jacke tragen! Nichts ist unmöglich, solange es zum Stil passt. Ich selbst bin übrigens auch 51 Jahre und trage eine Biker-Jacke, die viele Details von der klassischen Perfecto hat, aber in weicherem Leder gearbeitet und etwas tailliert ist. Ich trage sie am meisten im Casual Style oder etwas rockiger mit derben Biker-Boots, manchmal auch mit Bleistiftrock. Geht alles :-)

      Liebe Grüße und bis nächste Woche!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie,

        seit kurzem bin ich auch stolze Besitzerin meiner ersten (!) Bikerjacke. Wie Rita gefielen mir die Jacken immer an anderen Frauen, aber für mich hatte ich sie gar nicht so recht „auf dem Schirm“. (Andere Lederjacken hatte ich schon immer wieder und habe sie auch gerne getragen.)

        Vorletztes Wochenende bin ich dann mal los gezogen mit der Absicht, einfach mal verschiedene Modelle zu probieren und zu schauen, ob wir nicht doch „kompatibel“ sind. Recht schnell habe ich herausgefunden, was geht und was nicht und beschlossen, wenn mir irgendwann mal die passende „über den Weg läuft“, schlage ich zu.

        Was soll ich sagen: Im letzten Laden (ach, da guck ich auch noch mal) hing sie! Wie für mich gemacht, schwarz, superschönes weiches Leder, Größe. Länge passend und die Details genau an den richtigen Stellen! Sie war wahrlich kein Schnäppchen, aber ich hoffe doch, dass sie mir die nächsten Jahre ein treuer Begleiter sein wird.

        Die Verkäuferin sagte mir übrigens, sie habe einige Lederjacken und würde sie nicht besonders pflegen. Früher habe man sie imprägniert, aber das wäre heute nicht mehr nötig, da das vom Hersteller bereits gemacht würde. Siehst Du das auch so? Verträgt das gute Stück einen Regenguss?

        Bisher habe ich sie mangels Gelegenheit noch nicht angehabt, aber ich freue mich schon darauf, sie am Wochenende endlich auszuführen!

        Liebe Grüße
        Susanne

        Antworten
        • Modeflüsterin

          09/09/2014 @ 16:49

          Liebe Susanne,

          auch das ist eine freudige Nachricht! Endlich Deine ideale Biker-Jacke! Du wirst sie lieben und immer mehr Kombinationen finden, zu denen sie passt – versprochen.

          Bei der Empfindlichkeit von Lederjacken kommt es – neben der Tatsache, ob es vom Hersteller schon imprägniert ist – auf das Leder selbst an. Je feiner und weicher, desto anfälliger ist es gegen alle Umwelteinflüsse. Wobei Wildleder sicherlich Flüssigkeiten am meisten aufsaugt.
          Ich finde ja, dass Biker-Lederjacken erst durch eine etwas getragene Optik so richtig cool wirken. Aber letztendlich kommt es auf den Stil der Lederjacke an, ob diese Kratzer, Flecken und Abrieb optisch verträgt oder eher nicht. Auf „edel“ getrimmtes Glattleder verkraftet weniger sichtbare Spuren als eine rockig-kernige Jacke im Used-Look.
          Die traditionellen Biker-Jacken, wie von Belstaff, sind so robust, dass sie so gut wie gar nichts stören kann – auch kein Regen. Mit meiner softeren, schwarzen Biker-Jacke würde ich nicht ohne Schirm durch den strömenden Regen gehen. Aber ein paar Tropfen haben ihr noch nicht geschadet. Mit einer ehemaligen Wildleder-Jacke bin ich sogar einmal in ein Gewitter gekommen und war völlig durchnässt. Ich habe sie damals auf einem Bügel hängend bei Zimmer-Temperatur langsam trocknen lassen und es war alles wieder gut.
          Soweit meine Erfahrungen dazu. Ich hoffe, das entspannt Dich etwas.

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
          • Liebe Stephanie,

            vielen Dank auch hier wieder für Deine ausführliche Antwort. Ja, die Verkäuferin meinte auch, eine Lederjacke müsse eine „Patina“ erhalten, aber ich dachte so, diese muß ja nicht gleich beim ersten Schauer entstehen. 😉

            Sie sagte übrigens auch, dass sie sich der Trägerin total anpasst. Da bin ich ja mal gespannt…

            Liebe Grüße
            Susanne

  7. Liebe Stephanie, das sind wieder herrliche Zeichnungen von Dir. Und die Idee mit den Produktvorschlägen finde ich auch toll.
    Interessanterweise ähnelt meine Lederjacke am ehesten vom Schnitt Deiner Version für den O-Typ (bin aber eine Mischung aus X/Y), nur ohne die Verzierungen auf den Schultern und stattdessen einem Riegel am Ärmelende.
    Den Leserinnen, die glauben, eine Lederjacke wäre grundsätzlich sehr, sehr teuer, möchte ich Mut zusprechen: Meine Jacke hat 200 Euro gekostet (was im Lederjackenbereich günstig ist) und war für mich auch im Vergleich zu Lederjacken aus höheren Preiskategorien diejenige, die am allerbesten an mir aussah. Den Kauf habe ich nicht bereut. Wie eine Leserin schon geschrieben hatte: Es kommt darauf an, dass man sich sofort in ihr wohlfühlt. :-) Liebe Grüße von Anna

    Antworten
    • Modeflüsterin

      09/06/2014 @ 13:45

      Liebe Anna,

      das klingt aber sehr gut! Scheint, als hättest Du Deine ideale Jacke gefunden! Mir geht es ein bisschen ähnlich wie Dir: Meine 1.600-Euro-Jacke habe ich einer Freundin „vererbt“, der sie wesentlich besser passt, und meine 300-Euro-Jacke trage ich so unglaublich oft, dass ich mich frage, wann sie wohl auseinander fällt… 😉 Nicht alles ist eine Frage des Preises.

      Liebe Grüße und noch viel Freude an Deinem guten Stück!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Liebe Stephanie, danke für die neuen Details zu einem meinem Lieblingsthemen! Ich wünschte, ich hätte deine wunderbaren Tipps schon gehabt, als ich mir meine Jacke kaufen wollte. Das hätte die Entscheidung so sehr erleichtert. Dennoch nehme ich auch nun wieder tolle Anregungen mit, weil ich mit meiner weißen Jacke so glücklich bin, dass es sicher irgend wann noch eine geben wird. Das untere deiner Modelle hat es mir schon angetan:) Und morgen habe ich auf dem Blog nochmal meine Entscheidungskriterien aufgeführt, die mir geholfen haben, nachdem ich so lange überlegt hatte, ob eine Bikerjacke überhaupt zu mir passen würde! Hab ein schöne Woche! GLG in die Nachbarschaft sendet dir Sabina @Oceanblue Style

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/06/2014 @ 14:38

      Liebe Sabina,

      Deine Entscheidung, Dir eine Biker-Jacke zuzulegen, finde ich nur gut! Das sieht man ganz klar bei Deinen gelungenen Outfits, dass dies eine Bereicherung Deiner Garderobe ist. Dann bin ich mal gespannt auf Deinen morgigen Blog :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Moeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Modeflüsterin,

    ich habe Ihren Blog vor einigen Wochen entdeckt und wollte nun endlich mal ein großes Lob aussprechen! Ich finde die Artikel gut geschrieben und vor allem wirklich mit Inhalt gefüllt. Die Zeichnungen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern unterstützen den Text ganz hervorragend. Ich persönlich habe aus Ihrem Blog mehr „umsetzenswerte“ Tipps gewonnen als aus der „Fachliteratur“. Übrigens gehöre ich zwar knapp zur Zielgruppe (dieses Jahr 40 geworden), finde aber, Ihre Ratschläge täten so mancher 20jährigen gut…

    Vielen Dank und bitte bitte weiter so!

    Eine richtige Bikerjacke werde ich mir irgendwann auch zulegen; seit Januar besitze ich einen „Mischling“ aus Biker- und Chaneljäckchen, den ich heiß und innig liebe (diese hier, aber in schwarz pinterest.com/pin/106116134943417863/). Für welchen Figurtyp wäre diese Jacke denn am besten geeignet?

    Herzliche Grüße

    Diana

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/06/2014 @ 11:01

      Hallo Diana,

      vielen Dank für Ihr nettes Feedback! Eine Altersgrenze gibt es hier auf dem Blog eigentlich nicht. Da ich selbst aber weit über 40 Jahre bin, ist die Perspektive der Modeflüsteirn auf die Mode natürlich eher als „gereift“ zu bezeichnen 😉

      Die von Ihnen angegebene Biker-Jacke hat vor allem an Brust, Schulter und Oberarmen Verstärkungen und lenkt den Blick dorthin. Die Trägerin sollte also dort eher schmal sein und einen kleinen Busen haben. Da sie aber nicht so stark tailliert ist, kommt sie für den A-Typ wahrscheinlich weniger in Frage. Ein H-Typ und ein O-Typ mit kleinem Busen hätte sicherlich Freude daran. Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie,

        vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort, dann lag ich ja instinktiv richtig – ich bin nämlich ein H-Typ mit kleinem Busen :-)

        Herzliche Grüße,

        Diana

        Antworten
        • Modeflüsterin

          11/06/2014 @ 11:19

          Liebe Diana,

          das freut mich zu hören! Dann mal viel Spaß an und vor allem mit Ihrer Biker-Jacke!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
    • Modeflüsterin

      13/06/2014 @ 11:43

      Liebe Julia,

      vielen Dank für Dein positives Feedback! Es ist mir sehr wichtig, dass die Beiträge wirklich nützlich sind!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      15/06/2014 @ 11:01

      Liebe Katja,

      das freut mich sehr! Dann hoffe ich mal, dass Deine Freundin bald auf Ihren neuen „Liebling“ trifft 😉

      Herzliche Grüße zurück ins wunderschöne Wien sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  10. Liebe Stephanie,

    schöne Artikel zu den Bikerjacken. Wie ist das denn mit Regen bei Lederjacken? Ich habe nämlich gehört, dass man bei Regen keine Lederjacken tragen soll.

    Liebe Grüße

    Lee

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    • Modeflüsterin

      15/06/2014 @ 12:33

      Liebe Lee,

      das kommt auf die Imprägnierung des Leders an. Und natürlich auf die Art des Leders. Da sollte man unbedingt beim Hersteller/Händler nachfragen. Ich habe mit meinen Lederjacken zwar noch nie Probleme gehabt, wenn sie ein paar Tropfen abbekommen haben. Allerdings würde ich bei einem richtig verregneten Tag lieber einen Trenchcoat oder eine Regenjacke tragen und eine Lederjacke niemals ohne Regenschirm anziehen.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  11. Hallo und guten Abend,

    bisher bin ich ja „nur“ stille Leserin dieses Blogs, aber hinsichtlich der Biker-Jacke muss ich doch auch mal meinen Kommentar abgeben.

    Diese Stelle hier „…wattierte Pads oder ähnliche Dekors“ finde ich doch sehr unglücklich formuliert.

    Die Biker-Jacke an sich wurde ja nicht als modische Ergänzung des Kleiderschrankes erfunden, sondern dient in erster Linie dem Schutz des Fahrers/der Fahrerin. Der Bereich in dem sich Gelenke befinden ist entweder deutlich gepolster oder verfügt über innliegende Taschen für die Aufnahme von Protektoren. Auch wenn dieser Schutz natürlich nur rudimentärer Natur ist, so gilt auf dem Motorrad doch, Sichheit geht vor Aussehen ;-). Unter diesem Aspekt wird eine Motorradfahrerin auch gerne mal zum Michelin-Männchen :-D.

    Und die schönsten Biker-Jacken gibt es zu erschwinglichen Preis am Besten bei einem Ausstatter für Motorradfahrer.

    Allen viel Spaß beim Anprobieren

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    • Modeflüsterin

      15/06/2014 @ 23:15

      Liebe Angie,

      schön, dass Sie von der „stillen Leserin“ nun zur aktiven Leserin geworden sind!

      Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt: Die modische Biker-Jacke, um die es hier geht, ist zwar von der „echten“ Motorradjacke aus den 20er Jahren inspiriert und greift deren typische Details auf, setzt diese aber nur noch modisch – und eben nicht mehr funktional – um. Für das aktive Motorradfahren sind diese Jacken natürlich nicht mehr geeignet. Für funktionale, sichere, moderne Motorrad-Schutzkleidung sollten Interessierte selbstverständlich in ein gutes Motorrad-Zubehör-Geschäft gehen. Ich habe übrigens selbst eine solche „echte“ Motorradjacke mit all den von Ihnen aufgeführten Schutz-Verstärkungen und Protektoren und nutze sie zum Vespafahren. Für die hier besprochenen, modischen Zwecke sind solche Jacken aber weniger geeignet.
      Und ich bekenne mich hiermit ganz offiziell dazu, ebenfalls ein völlig uneitles Michelin-Männchen zu sein, wenn ich auf einem motorisierten Zweirad sitze. Dann trage ich sogar noch Jeans aus hitzebeständigem Spezial-Stoff, in die seitlich Hüftprotektoren eingelassen sind, fahre nie ohne Handschuhe und trage eine Zopf-Frisur, die nach Abnehmen des Helms völlig verwuschelt aussieht… Zeit für Eitelkeiten gibt es genug an anderer Stelle 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  12. Hallo Stephanie,

    auch ich bin derzeit auf der Such nach einer Lederjacke im Bikerstil und dabei so richtig ratlos!

    So rein optisch hatte ich das Model meiner Träume schon gefunden, nur leider war mein Glück nicht Von Dauer, da irgendwann am Ärmel das Leder einriss. (Günstiges Modell erworben.)

    Also nun zu meinem Problem:
    Ich kann mich keinem Figurtypen zuordnen! Ich bin sehr klein (1,58m), trage Gr. 38. wobei es im Oberkörperbereich manchmal auch Gr. 40 sein muss, während im Hosenbereich manchmal auch schon Gr. 36 ausreicht.
    Heißt also recht kräftiger Oberkörper mit breiten, aber „abfallenden“ Schultern und Nackenbereich sowie recht großer Oberweite (trage zur Zeit je nachdem wie es ausfällt 75 o. 80D), die aber nicht so groß wirkt.
    Im Bauchbereich tummelt sich etwas Speck, so dass nicht wirklich viel Taille vorhanden ist.
    Dafür ist die Hüfte ziemlich schmal und dir Beine auch relativ schlank, aber eben sehr kurz.

    Wenn ich mich dann versuche einem Figurtyp zuzuordnen deprimiert mich das schon, weil der Eindruck entsteht, dass es mich so gar nicht geben dürfte. (Lach)
    Versuche ich es mit kombinieren der wichtigsten Kriterien für die 2 naheliegendsten Figurtypen, dann finde ich häufig extreme Widersprüche.
    Also, was mir dann angeblich obenrum schmeichelt macht dann wiederum noch kürzere Beine.

    … und so ist das bei allem …und ich merke das auch beim Klamottenkauf.
    Ist schon schade, denn eigentlich fühle ich mich beim Blick in den Spiegel nicht unförmig aber mittlerweile habe ich schon richtigen Horror vorm Klamottenshoppen.
    Dabei möchte ich mich schon gern schick und modisch kleiden.
    Aber es gibt eben irgendwie nicht viel, worin so richtig gut aussehe.

    LG und sorry, wenn das Thema vielleicht nicht ganz passt.

    Katja S.

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    • Modeflüsterin

      29/09/2014 @ 12:36

      Liebe Katja,

      also zu allererst einmal: Es gibt keine „falschen“ Figuren oder Figuren, die „es nicht geben dürfte“! Jede – wirklich jede! – Figur ist einzigartig und die Natur hat jeder Frau stärkere und schwächeren Zonen mitgegeben!
      Gegenüber der natürlichen Fülle an Figur-Varianten kann eine Zuordnung zu Figurtypen natürlich nur immer eine Annäherung sein. Bei der Einteilung von Figurtypen werden in erster Linie die horizontalen Proportionen verwendet, also die Breite von Schultern und Busen im Vergleich zu Taille und Hüfte etc. und das optische Gewicht, das dadurch entsteht. Bei Dir liegt das optische Gewicht laut Deiner Beschreibung eindeutig im Schulter-Brust-Bereich. Dieser ist im Vergleich zum Unterkörper deutlich kräftiger. Und damit bist Du wahrscheinlich ein Y-Figurtyp. Aber das sagt noch nichts über Deine vertikalen Proportionen aus. So gibt es jeden Figurtyp mit längeren oder kürzeren Beinen, in größerer und kleinerer Ausführung. Und dann kommen noch weitere figürliche Details dazu, wie beispielsweise die Form der Schultern, die Konturen von Unterschenkeln und Fesseln, die Größe der Füße und so weiter.
      Als kleiner Y-Typ mit kürzeren Beinen und großem Busen kommen für Dich die Tipps sowohl für den Y-Typ, als auch für die kleine Frau, für die Frau mit großem Busen und für die Frau mit langem Oberkörper und kurzen Beinen in Betracht. Und Du hast Recht: Viele dieser Tipps widersprechen sich gegenseitig.
      Daher schlage ich vor, dass Du für Dich aus den zutreffenden Tipps einen geschickten Lagen-Look entwickelst. Bei diesem wird der Schritt von einem Oberteil oder Kleid verdeckt, so dass die Länge der Beine nicht genau zu sehen ist. Dazu kannst Du dann mit einer Jacke, Weste oder Blazer die äußere Silhouette so gestalten, wie es für Dich vorteilhaft ist: beispielsweise mit Akzenten oben auf der Schulter (nicht außen!), an der schmalsten Stelle unterhalb des Busens oder an Deiner schmalen Hüfte. Deine schlanken Beine solltest Du in Szene setzen: Mit tollen Stiefeln, Booties, Strumpfhosen, Leggings oder schmalen Hosen. Insgesamt brauchst Du eine lange, relativ figurnahe, vertikale Linie, die möglichst durch Deinen ganzen Körper verläuft. Dabei könnte Dir auch der Effekt einer mittleren Farbsäule helfen. Experimentiere auch einmal mit Longjacken bzw. Kurzmänteln (die über dem Knie enden) zu kürzeren Röcken oder Kleidern.

      So, das sind die Tipps, die ich Dir aus der Ferne geben kann. Hier auf dem Blog gibt es übrigens auch ein Fallbeispiel für einen Y-Figurtyp mit kurzen Beinen. Auch darin findest Du ein paar Fashion-Tricks, die Dir vielleicht weiterhelfen. Mit etwas Herumprobieren wirst Du bestimmt Deinen Lieblings-Look ausfindig machen! Davon bin ich überzeugt! Die Mode bietet so viele Möglichkeiten – wäre ja gelacht, wenn nicht auch eine Y-Frau mit kürzeren Beinen davon profitieren könnte!

      Liebe Grüße sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  13. Liebe Modeflüsterin,

    Ich bin aus gegebenem Anlass auf deinen Blog gestoßen und völlig fasziniert: Mode war für mich immer ein Neid- und Trotzthema, ich habe mich nie mit meinem Stil oder Figurpassender Kleidung näher beschäftigt und mich bewusst vom Modewahnsinn meiner Generation entfernt. Mit dem Resultat völlig unglücklich mit meinem Erscheinungsbild dazustehen. In deinem Blog bin ich aber auf Aussagen gestoßen, die mich berührt und erfreut haben, deine Philosophie motiviert mich dazu mich auch mit diesem äußeren Aspekt meines Lebens auseinander zu setzen.

    Nun meine Bitte:
    Nachdem meine 5-jährige geliebte Bikerjacke aus Lederimitat den Geist aufgegeben hat suche ich dringend nach einer neuen Jacke für Herbst und Frühjahr. Allerdings bin ich bei meiner Figur unschlüssig, worauf ich achten sollte…
    Mein Körper passt so ziemlich in die Gemälde der frühreren Jahrhunderte: Breite Hüfte, Gesäß und Oberschenkel, Brustumfang aufgrund kleiner Körbchengröße geringer als Hüfte, aber mit relativ breitem Brustkorb; es sieht aus wie ein Rechteckt, welches man auf einen Kreis gesetzt hat. Meine Oberarme sind mit Bindegewebe sehr ausgeprägt, wodurch der Oberkörper aber auch auffällig wirkt. Dazu kommt, dass mein Hals ziemlich dick und kurz ist. Die Schultern sind eher hängend.
    Ich bin ca 1,70m, Oberkörper ist 90, Beine sind 80cm lang. Gewicht: ca 70kg.
    An sich würde ich auf A tippen, da der Schwerpunkt schon recht tief liegt, aber dann sehe ich meine Schultern und bin wieder bei X, angesichts meiner geraden Taillie aber auch bei H oder O…. *mitdenaugenroll*
    Welcher Kragen wäre wohl für mich sinnvoll? Und Welche Länge?

    Vielen lieben Dank und freundliche Grüße,
    von der mit diesem Thema völlig überforderten aber hoch motivierten Theresa :)

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    • Modeflüsterin

      04/11/2014 @ 17:07

      Liebe Theresa,

      zu allererst: Um es mit der Mode-Hölle aufzunehmen, ist es niemals zu spät! Warum Mode-Hölle? Natürlich weil Frau in dieser Szene ständig mit ihren Unperfektheiten – die eigentlich ganz natürlich sind! – konfrontiert und zudem noch meist orientierungslos oder gar hilflos zurückgelassen wird. Deine bisherige Abstinenz und Trotzreaktion sind also nur allzu verständlich! Aber ich sehe auch, dass Du eine starke Frau bist und als solche bist Du natürlich auch nicht so schnell klein zu kriegen. Ich empfehle Dir daher, Dich nach dem Motto „Lerne aus den Fehlern Deines Feindes“ zu verhalten und Dir aus den Magazinen und Online-Plattformen vor allem das abzuschauen, was Du bestimmt niemals machen würdest… Und wenn Du dann darüber nachdenkst, warum Du etwas nicht schön oder vielleicht sogar albern findest, kommst Du ganz schnell darauf, was Dich stattdessen faszinieren könnte.
      Ich finde ja, gerade bei der eigenen Attraktivität ist Aufgeben niemals eine Option. Denn jede Frau möchte sich manchmal ein bisschen hübsch machen – das gehört zu einem positiven, weiblichen Lebensgefühl einfach dazu. Deswegen muss man noch lange keine Fashionista werden oder jeden Mode-Zirkus mitmachen :-) Oft reichen schon Kleinigkeiten, die bewusst gesetzt werden, um einen völlig anderen Eindruck zu hinterlassen. Und das kann man lernen.

      Lange Rede kurzer Sinn: Bei einer Größe von 170 cm und einem Gewicht von 70 kg hast Du eine absolute weibliche „Normalfigur“, die wahrscheinlich nur die üblichen, kleineren proportionalen Verschiebungen aufweist: kürzere Beine, kräftigere Hüften und Oberschenkel gelten als typisch weibliche Kurven! Und etwas festere Oberarme gibt es ebenfalls reichlich im Frauen-Universum – hier findest Du schon die erste Mitstreiterin… 😉
      Zu Deiner Biker-Jacke: Der Saum sollte möglichst oberhalb Deiner breitesten Stelle enden, also wahrscheinlich ca. in der Höhe der Hüftknochen (nicht zu verwechseln mit dem seitlichen Hüftgelenk, das deutlich tiefer an einer breiten Körperstelle liegt!). Da Du von einer recht geraden Taille sprichst, würde ich auf eine stärkere Taillierung der Jacke achten, um dort mehr Kurven zu schaffen. Bei einem kleinen Busen macht es nichts aus, wenn die Jacke Brusttaschen hat. Und wenn die Jacke eine dekorative Verstärkung im oberen Schulter-Brust-Bereich aufweist, ist das bestimmt nicht verkehrt, um fallende Schultern auszugleichen. Beim Kragen kannst Du meiner – allerdings in diesem Fall ja blinden! – Meinung nach im klassischen Biker-Jacken-Bereich bleiben. Ich befürchte, dass das größte Passform-Problem die Weite der Ärmel sein wird. Denn viele Biker-Jacken sind dort recht schmal geschnitten und haben zudem Verzierungen am Oberarm. Diese solltest Du aber meiden. Also: Ein bisschen suchen wirst Du schon müssen…

      Ich hoffe, diese Gedanken helfen Dir weiter, Deinen Zugang zur Mode zu finden und ich sende Dir ganz viele, positive Energie auf Deinem Weg! Du schaffst das!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Liebe Stephanie, dein Blog hat mich doch tatsächlich der passenderen Kleidung näher gebracht und nun macht es mir Spaß, darüber zu lesen und Sachen auszuprobieren. Ich bin Ü50 und bis jetzt habe ich mir über Kleidung wenig Gedanken gemacht…
    Gestern habe ich (fast) genau so eine H-Typ Lederjacke gefunden. Nie hätte ich gedacht, dass mir eine Lederjacke steht – aber mit deinem Bild im Hinterkopf habe ich sie probiert und sie sieht richtig klasse an mir aus! Danke für die vielen tollen Tips!
    Liebe Grüße, Barbara

    Antworten
    • Modeflüsterin

      23/01/2015 @ 12:12

      Liebe Barbara,

      das ist ja eine schöne Nachricht! Ich freue mich für Dich, dass Du nun Deine Traum-Lederjacke gefunden hast. Dann wirst Du jetzt sicherlich ausprobieren, welche tollen Outfits Du damit zukünftig zusammenstellen kannst. So eine Lederjacke ist ein echter Turbo-Styler 😉 Viel Spaß damit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Liebe Stephanie,
    jetzt ist Deine Artikelserie fast drei Jahre alt und endlich habe ich es geschafft, mir den Wunsch nach einer Bikerjacke zu erfüllen. 1000 Dank für die detaillierte Analyse der Typen und Modelle sowie den rettenden Tipp, dass klassisch schwarz mit silbernen Beschlägen immer geht!
    Herzlichen Gruß
    Christiane

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    • Modeflüsterin

      06/02/2017 @ 19:42

      Liebe Christiane,

      das sind ja gute Nachrichten! Ich selbst habe übrigens auch rund 3 Jahre gesucht, bis ich meine ideale Biker-Jacke fand… 😉 Ich wünsche Dir viel Freude an Deinem Neuerwerb!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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