7 Fashion-Tricks wie Sie Farben tragen, die Ihnen nicht stehen

Dieses Outfit besteht aus insgesamt vier verschiedenen Blau-Tönen: kältere, wärmere, knallige und gedeckte, hellere und dunklere Töne ergeben gemeinsam eine höchst kreative Komposition. Der Effekt: Niemand kann mehr erkennen, welcher Blauton nicht zur Frau passt.

Dieses Outfit besteht aus insgesamt vier verschiedenen Blau-Tönen: kältere, wärmere, knallige und gedeckte, hellere und dunklere Töne ergeben gemeinsam eine höchst kreative Komposition. Der Effekt: Niemand kann mehr erkennen, welcher Blauton nicht zur Frau passt.

Jetzt mache ich Ihnen ein Geständnis: Es gibt da ein paar Kleidungsstücke in meiner Basisgarderobe, die farblich eigentlich nicht zu meinem Farbtyp passen. Und ich wette, ich bin nicht die einzige Frau mit Kleidung in den “falschen” Farben im Kleiderschrank. Denn es gibt mehrere Gründe, warum bestimmte Farben plötzlich nicht mehr zu Ihnen passen. Spätestens wenn Sie gerade Ihre erste Farb- und Stilberatung hinter sich haben, Ihre Haarfarbe sich entscheidend verändert hat oder Sie Ihre erste Kleiderschrank-Inventur absolviert haben, könnten Sie vor dieser Situation stehen. Oder Sie sind ganz einfach in eine bestimmte Farbe verliebt, die eigentlich nicht vorteilhaft für Sie ist. Was nun? Ganz einfach: Sie tragen die guten Stücke weiter – zumindest übergangsmäßig. Denn Sie können auch mit den “falschen” Farben so richtig gut aussehen. Heute verrate ich Ihnen 7 Fashion-Tricks, wie Sie auch mit Farben, die Ihnen nicht stehen, wunderbare Outfits zusammenstellen.

Warum Sie überhaupt Farben in Ihrem Kleiderschrank haben, die Ihnen nicht stehen

Die meisten Frauen haben zumindest eine der folgenden, typischen Situationen bereits erlebt:

  • Sie lieben eine bestimmte Farbe, die nicht in der Farbpalette Ihres Farbtyps enthalten ist und möchten diese trotzdem tragen.
  • Sie haben Ihre Haarfarbe deutlich verändert, so dass sie jetzt sehr viel dunkler oder heller ist. Und nun stellen Sie fest, dass Ihre bisherigen Lieblingsfarben irgendwie nicht mehr so gut an Ihnen aussehen.
  • Ihre Augenbrauen, die Wimpern, die Haare, die Pigmentierung Ihrer Haut hat sich durch das Alter allmählich verändert. Ihre natürlichen Farben vertragen jetzt nicht mehr so viel Kontrast oder so dunkle Farben wie früher. Sie möchten aber Ihre Lieblingsstücke weiter tragen.
  • Sie haben gerade Ihre erste Farb- und Stilberatung hinter sich und stellen fest, dass Sie jahrelang die falschen Farben eingekauft haben – so richtig teure Stücke, die Sie nicht ohne Weiteres aufgeben wollen. Und auch das nötige Kapital, um diese zu ersetzen, will ja erst einmal verdient sein.
  • Sie wollen Ihre Basisgarderobe farblich ganz konsequent nach Ihren Basis- und Akzentfarben organisieren. Nur leider: Sie finden die benötigten Kleidungsstücke nicht in der für Sie optimalen Farbe.
  • Sie haben eine Kleiderschrank-Inventur gemacht und dabei Kleidungsstücke gefunden, die vom Stil, Schnitt, Material für Sie perfekt sind. Nur stimmt die Farbe leider nicht. Und dabei fühlen Sie sich doch in dem Kleidungsstück so wohl und würden es gerne behalten!

Irgendetwas davon kommt Ihnen bekannt vor? Dann lesen Sie weiter!

4 Gründe warum die Farbe eines Kleidungsstücks für Sie falsch sein kann

Beispiel links: Viele warme, kalte, helle und dunkle Rot-, Rosa- und Orange-Töne in einem Outfit ergeben eine insgesamt eher kräftige, warme Komposition. Rechtes Beispiel: Wärmere, kältere, hellere und dunklere Rot- und Lila-Töne ergeben insgesamt eine dunklere, kühlere Kombination. Entscheidend sind die jeweiligen Farbanteile und deren Verteilung.

Beispiel links: Viele warme, kalte, helle und dunkle Rot-, Rosa- und Orange-Töne in einem Outfit ergeben eine insgesamt eher kräftige, warme Komposition. Rechtes Beispiel: Wärmere, kältere, hellere und dunklere Rot- und Lila-Töne ergeben insgesamt eine dunklere, kühlere Kombination. Entscheidend sind die jeweiligen Farbanteile und deren Verteilung.

Um die passende Strategie zu finden, wie Sie falsche Farben doch tragen können, müssen Sie zuerst wissen, warum die betreffende Farbe falsch für Sie ist. Es gibt ein paar unterschiedliche Gründe, warum Ihnen eine bestimmte Farbe nicht steht oder nicht zu einer bestimmten Stelle Ihres Körpers passt. Im Einzelnen sind das:

  1. Die Farbe hat den falschen Helligkeitswert im Vergleich zu Ihrer natürlichen Pigmentierung. Dadurch entsteht zu viel oder zu wenig Kontrast, also das falsche Kontrastniveau für Ihre Farb-Persönlichkeit.
  2. Die Farbe des Kleidungsstücks ist zu hell oder zu dunkel für die Körperzone, in der Sie sie tragen wollen. Helle Farben lassen eine Körperzone voluminöser erscheinen und sollten schlanken Körperteilen vorbehalten sein, dunkle Farben wirken kleiner und sind an kräftigeren Stellen vorteilhaft.
  3. Die Farbe hat den falschen, zu warmen oder zu kühlen Farbton. Dabei ist entscheidend, welche Farbe das Licht hat, das von der Farbfläche auf das Gesicht reflektiert wird. Dieses verändert den Hautton positiv oder negativ, kann die Haut strahlend frisch oder blass wirken lassen.
  4. Die Farbe hat den falschen Sättigungswert, das heißt, sie ist zu kräftig oder zu matt für Ihren Farbtyp. Reine Farben haben einen großen Anteil der entsprechenden Farbpigmente und sind äußerst prägnant, klar und auffällig. Gedämpfte oder matte Farben entstehen, wenn ihnen Grau oder Braun in unterschiedlichen Mengen beigefügt wird und so der Anteil an reinen Farbpigmenten sinkt. Sie wirken sanft und zurückgenommen.

Die Lösung: 7 Farben-Tricks für Ihre Outfits

Je nachdem, welcher Grund dafür verantwortlich ist, dass ein Kleidungsstück die falsche Farbe für Sie hat, gibt es unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten.

1. Reservieren Sie eine möglichst kleine Fläche in Ihrem Outfit für die falsche Farbe!

Wenn Sie die Fläche Ihres Outfits so einteilen, dass Sie überwiegend, also zu mindestens 60 Prozent, die für Sie passenden Farben tragen, können Sie eine Farbe mit zu hohem oder zu geringem Kontrast gut ausgleichen.

Beispiel: Die Fläche, die eine schwarze und damit zu dunkle Hose in Ihrem Outfit einnimmt, kann verkleinert werden, indem Sie sie in kniehohe, hellbraune Stiefel einstecken oder dazu ein langes, helleres Top tragen. Völlig problemlos ist die anteilige Fläche bei Accessoires, wie Schuhen, Taschen oder Gürteln, die Sie ohne Bedenken einsetzen können. Bei Mustern gilt das gleiche Prinzip: Muster, in denen eine falsche Farbe nur in geringer Flächen-Menge vorkommt, sind tragbar.

2. Nutzen Sie die relative Helligkeit der Farben zueinander, um eine Farbe dunkler oder heller erscheinen zu lassen!

Beispiel links: Ein kühler Farbtyp mit starken Kontrasten trägt Beige fern vom Gesicht. Beispiel rechts: Ein warmer Farbtyp mit wenig Kontrasten kann Schwarz-Weiß tragen, wenn er den kühlen Kontrast mit warmem Beige am Gesicht und Grau-Tönen abmildert.

Beispiel links: Ein kühler Farbtyp mit starken Kontrasten trägt Beige fern vom Gesicht. Beispiel rechts: Ein warmer Farbtyp mit wenig Kontrasten kann Schwarz-Weiß tragen, wenn er den kühlen Kontrast mit warmem Beige am Gesicht und Grau-Tönen abmildert.

Die Wahrnehmung von Farben wird durch die Farben, die Sie umgeben, maßgeblich mit bestimmt. Das bedeutet: Eine eigentlich zu helle Farbe für eine kräftige Körperzone erscheint sofort dunkler, wenn sie neben einer noch deutlich helleren Farbe platziert wird. Und anders herum.

Beispielsweise wirkt ein mittlerer Beige-Ton an einem starken Oberkörper gleich viel dunkler, wenn Sie dazu eine weiße Hose kombinieren.

3. Setzen Sie Layering ein, um Farben an der falschen Stelle zu minimieren!

Eine Kombination aus Trick 1 und 2 ist das Layering. Wenn Sie über ein Kleidungsstück in einer falschen Farbe ein weiteres mit einer vorteilhaften Farbe anziehen, wird die Fläche der falschen Farbe kleiner. Zudem können Sie an der entsprechenden Körperzone eine Farbe in der gewünschten, für Ihren Figurtyp vorteilhaften Helligkeit platzieren.

Eine zu helle, weiße Bluse kann beispielsweise unter einem dunklen Pulli oder einem wunderschönen Blazer heraus spitzen und dem Outfit einen Hauch Frische verleihen, ohne aufzutragen. 

4. Tragen Sie falsche Farbtöne möglichst weit entfernt vom Gesicht!

Da es bei einem falschen Farbton um dessen Reflexion auf das Gesicht geht, ist das Problem schon gebannt, wenn die Farbe vom Gesicht entfernt getragen wird.

Ein Top mit einem großen, tiefen Ausschnitt in einer falschen Farbe ist also leichter zu tragen als ein Rollkragenpullover. Hosen, Röcke, Schuhe, Taschen, Gürtel und alles, was Sie in der unteren Körperhälfte tragen, ist farblich ebenfalls weit genug entfernt, um keinen großen Schaden anrichten zu können.

Übrigens: Ihre Haarfarbe ist nicht zuletzt deshalb so wichtig, da sie immer in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Gesicht ist und somit eine sehr große Auswirkung darauf hat, wie strahlend und frisch Sie aussehen!

5. Integrieren Sie in Ihr Outfit einen perfekten Farbton noch näher am Gesicht!

Wenn es gar nicht anders geht und Sie ein Kleidungsstück am Oberkörper tragen müssen, das farblich nicht zu Ihnen passt, mildern Sie den Effekt, indem Sie ein weiteres Stück oder Accessoire in einer tollen Farbe noch näher am Gesicht platzieren.

Das kann beispielsweise ein Halstuch oder Schal sein, eine Kette oder auffällige Ohrringe mit farbigen Schmucksteinen, eine aussagestarke Brille oder Haarschmuck, eine Mütze oder ein Hut und so weiter. Denken Sie auch an einen Rollkragenpullover, der in Gesichtsnähe Gold wert sein kann, wenn Sie einen Blazer, einen Pullover oder eine Strickjacke – aber auch einen Mantel – in einer falschen Farbe tragen wollen.

6. Addieren Sie “richtige” Farbnuancen der gleichen Farbfamilie zu einer monochromen Komposition

Beispiel links: Bei dieser Mischung aus warmen und kalten Blautönen bleiben die warmen und dunklen Töne sowie die Akzentfarbe Grün am Unterkörper. So entsteht ein insgesamt kühler, hellerer Look. Beispiel rechts: Hier werden zu den Blautönen verschiedene Grün- und Gelbtöne sowie ein Klecks mit Rottönen addiert. Insgesamt wird der Look wärmer, aber die kühlste Farbe bleibt in Gesichtsnähe - der Look bleibt auch für kühlere Typen tragbar.

Beispiel links: Bei dieser Mischung aus warmen und kalten Blautönen bleiben die warmen und dunklen Töne sowie die Akzentfarbe Grün am Unterkörper. So entsteht ein insgesamt kühler, hellerer Look. Beispiel rechts: Hier werden zu den Blautönen verschiedene Grün- und Gelbtöne sowie ein Klecks mit Rottönen addiert. Insgesamt wird der Look wärmer, aber die kühlste Farbe bleibt in Gesichtsnähe – der Look bleibt auch für kühlere Typen tragbar.

Wenn Sie eine falsche Farbe in einem monochromen Outfit kombinieren, müssen Sie nur eine oder mehrere “richtige” Farbnuancen der gleichen Farbfamilie hinzufügen, um die falsche Farbe im Gesamtbild auszublenden bzw. optisch harmonisch zu integrieren.

Denken Sie beispielsweise an ein blassrosa T-Shirt, das Sie zu einem bordeaux-roten Blazer und einem Halstuch in kühlem Pink kombinieren. An Ihrem Oberkörper entsteht so eine monochrome Collage, die aus einem (zu) warmen, (zu) hellen Rotton, einem dunkleren, kühlen Rotton und einem kräftigen, kühlen Rotton besteht. Das Auge sieht ein spannendes Gesamt-Kunstwerk, in dem kühle, dunklere und strahlende Rottöne überwiegen. Mit etwas Übung schaffen Sie das auch mit Ihren Farben im Schrank!

7. Tragen Sie etwas mehr Make-up in Ihren besten Farben!

Viel können Sie ausgleichen, wenn Sie Ihren Teint mit einer farblich passenden Grundierung und einem passenden Rouge betonen. Und nicht vergessen: Ein auffälliger Lippenstift in einem für Sie optimalen Rotton hat schon so manches Outfit gerettet! Bedenken Sie immer: Es gibt kaum eine Farbe, die näher an Ihrem Gesicht ist, als Ihr Make-up!

Sie sehen also, es gibt eine ganze Menge Tricks, wie Sie Farben, die Ihnen nicht so gut stehen, dennoch tragen können – wenn auch nur vorübergehend, bis Sie das Kleidungsstück ersetzt haben. Grundsätzlich gilt: Weder die Festlegung von Basis- und Akzentfarben, noch die Regeln der Farbberatung sind in Stein gemeißelt. Sie sollen Ihnen lediglich dabei helfen, eine Basisgarderobe zusammenzustellen, die gut kombinierbar ist, in der Sie sich wohl fühlen und die Sie blendend aussehen lässt. Also seien Sie nicht so streng mit sich selbst. Die obigen Tipps werden Ihnen helfen, eine farbliche Übergangszeit bestens zu überstehen.

Die Erfahrung zeigt ohnehin, dass sich Ihre besten Farben fast automatisch einen Platz in Ihrem Kleiderschrank erkämpfen, je näher Sie Ihrer eigenen Stil-Persönlichkeit kommen und je konsequenter Sie Ihre Basisgarderobe nach dem Prinzip “Weniger ist Mehr” organisieren. Lassen Sie also die Zeit für sich arbeiten!

Wie ist das bei Ihnen? Wie viel Farben-Kombinations-Genie steckt in Ihnen? Was machen Sie, wenn Sie feststellen, dass eine Farbe nicht optimal zu Ihnen passt?

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85 Kommentare

  1. Fischer, Renate

    Hallo, liebe Stephanie, was für eine unglaublich fleißige Arbeit steckt in Ihrem neuesten Post!!!! Riesiges Kompliment dafür, wie schon für so Vieles!
    Ich muss mir das alles sicherlich mehrmals durchlesen, um die Fakten zu verinnerlichen… Auf alle Fälle ist es ein weiterer Schritt, um mit Ihrer Hilfe meine Einstellung zu Mode- und Stilfragen zu konkretisieren.

    Danke und liebe Grüße
    Renate

    • Modeflüsterin

      Ich danke Ihnen sehr herzlich, liebe Renate!
      Und freue mich, wenn ich wieder ein wenig weiter helfen konnte 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Immer wieder faszinierend, wie viele gute Tipps du hast! Auch deine Kollagen sind so hübsch geworden! Ich stimme dir zu den “falschen” Farben zu und es gibt Farben, die auch bei mir ganz selten angezogen werden – orange z.B. kommt mir immer “falsch” am mir vor.

    Liebe Grüße aus München,

    Vanessa
    http://www.pureGLAM.tv

    • Modeflüsterin

      Liebe Vanessa,

      freut mich, dass es Dir gefällt! Dass Orange nicht zu Deinen Lieblingsfarben zählt, wundert mich nicht: Du bist ein kühler Farbtyp!
      Trotzdem ein sonniges, warmes Wochenende wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stephanie,

    das ist doch mal wieder ein super ausführlicher Beitrag – vielen Dank! Bei Dir finde ich immer wieder Themen, die nirgends anders so ausführlich besprochen werden! Ich freue mich immer auf jeden neuen Beitrag!

    Liebe Grüße

    Lee

    • Modeflüsterin

      Liebe Lee,

      das freut mich sehr! Danke! Dann noch viel Spaß beim Schmökern!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Modeflüsterin,

    vielen Dank für den wieder einmal sehr interessanten und lehrreichen Beitrag.
    Habe selbst mit den Farben schon manchmal Probleme, da ich ein Frühlingstyp bin und deshalb viele Farben nicht tragen kann. Einen Wintermantel finden ist für mich ein sehr großes Problem, und deshalb gab es heuer eben keinen neuen Wintermantel.
    Inzwischen habe ich, wie von Ihnen geraten mir ein Kleid und einen Rock für den Sommer in der für mich richtigen Länge schneidern lassen und ich bin ganz begeistert davon. Habe mir viel Zeit gelassen um auch die richtige Schneiderin zu finden, die meine Wünsche in die Tat umsetzen kann.
    Und den Wintermantel die für nächste Saison lasse ich mir auch von ihr in der für mich richtigen Farbe und Passform schneidern, ich freue mich schon darauf.
    Viele liebe Grüße
    romy

    • Modeflüsterin

      Liebe Romy,

      das freut mich sehr! Die wirklich guten Dinge im Leben brauchen einfach manchmal Zeit und Reife 🙂
      Ich bin sicher, dass Sie die Kleidungsstücke lange, lange und mit viel Freude tragen werden.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Hello liebe Stephanie, ganz besonders toll finde ich heute Deine Zeichnungscollagen. Das ist eine solch wunderbare Idee, weil sie die ganze Sache noch anschaulicher macht. Was die Farbtypen angeht, das trifft bei mir ja immer einen wunden Punkt. Ich glaube ja, ich bin ein kalter Farbtyp und versuche dann immer bei meiner Farbwahl auf einen gewissen Blaustich zu achten… So sind Orange nicht gleich Orange und Rot nicht gleich Rot… Aber natürlich gibt es Farbkombis, die eigentlich nicht so gut für mich geeignet sind. Schwarz/weiß z. B., das schreiben mir meine Leserinnen auch gelegentlich. Trotzdem fällt es mir schwer, auf diesen Nichtfarbenmix zu verzichten. 🙂 Ich wünsche Dir noch einen stressfreien Sonntag, herzlicher Gruß Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      das mit dem Schwarz-Weiß gilt für ganz viele Frauen. Hast Du schon mal ausprobiert, zum Schwarz ein kühleres Braun zu mixen? Beispielsweise eine Sonnenbrille mit Hornoptik, einen braunen Gürtel und braune Schuhe und/oder ein Tuch mit braun-schwarz-grauem Leo-Print oder, oder… Dann wird das Schwarz gleich etwas weicher. Würde mich interessieren, wie das bei Dir wirkt.
      Für mich gäbe es überhaupt kein modisches Leben ohne Schwarz und Weiß – als Wintertyp brauche ich eigentlich gar nichts sonst, wenn es nicht auf dauer so langweilig wäre…

      Liebe Grüße und eine schöne Woche für Dich sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Coryanne

    Liebe Stephanie!
    Die Collagen sind wirklich sehr schoen und liebevoll gemacht!
    Ich habe schon vor langer Zeit eine Farb-und Stilberatung gemacht und daher bin ich mir mittlerweile sehr sicher, was “meine” Farben angeht. Auch vor der Beratung hatte ich nur einen richtigen Ausreisser im Kleiderschrank: ein orangefarbenes T-Shirt. Meine Vorliebe fuer schwarz und weiss wurde bestaetigt. Allerdings sind die Tipps interessant, was gemusterte Stoffe angeht. Da sollte dann schon der “richtige” Farbanteil ueberwiegen damit die Gesamtwirkung stimmt… Allerdings merke ich auch, dass sich Farbvorlieben ueber die Jahre (mit der Haarfarbe und Hautpigmentierung) veraendern.

    • Modeflüsterin

      Coryanne,

      Du scheinst Deine modische Farbwelt gut gefunden zu haben! Dass sich die natürlichen Farben mit dem Alter allmählich verändern, merke ich auch gerade. Trotzdem gefallen mir immer noch die stärksten Kontraste am besten. Allerdings trage ich jetzt auch mehr monochrome Looks in meinen Lieblingsfarben und ab und zu kommen etwas gedämpftere Varianten dazu. Netter Nebeneffekt: Das streckt 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie, wieder ein außerordentlich gut recherchierter Artikel, der wirklich hilfreich ist!
    Punkt Nummer 4 finde ich besonders entscheidend und zwar in beiden Richtungen. Orange lässt mich sofort strahlen, daher trage ich es gerne nahe am Gesicht. Mit Braun hingegen kann ich wenig anfangen, obwohl ich es mag und trage dann immer einen Schal in einer anderen Farbe oder Muster dazu!

    Herzlichen Dank – auch für Deine Kommentare bei mir, die mir immer so wichtig sind!!

    Liebe Grüße,
    Annette | Lady of Style

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      ich finde ja, dass Du farblich ein kleines Chamäleon bist… 😉 Das hängt sicherlich mit der veränderten Haarfarbe zusammen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Du eine Farbtyp-Mischung bist. Auf jeden Fall kannst Du farblich ziemlich aus dem Vollen schöpfen – herrlich!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Hallo Stephanie
    Dein Beitrag enthält so viele neue Informationen und Tips für mich, dass ich ihn auch mehrmals lesen muss um alles aufzunehmen.
    Heute habe ich meinen Kleiderschrank auf Sommer umgestellt, dabei ist mir aufgefallen das meine Kleidung dringend einige Farbtupfer braucht. Allerdings weiß ich noch nicht auf welche Farben das hinauslaufen wird, ich bin da völlig unentschlossen.
    Mit deinen Anregungen sollte es mir gelingen.
    Danke!

    Viele Grüße
    Silvia

    • Modeflüsterin

      Liebe Silvia,

      hast Du denn schon ein paar “Lieblings-Oufits” aus den Magazinen und Online-Plattformen gesammelt, die Dich besonders ansprechen? Hat man erst einmal gesammelt, was einen spontan anspricht, ist auch meist recht schnell ein bestimmtes Farbmuster zu erkennen. Die Festlegung von Basis- und Akzentfarben hilft auch als Richtschnur. Dann kann man im Sommer einfach nur die helleren, frischeren Nuancen der gleichen Akzentfarbe wählen. Oder eine helle Akzentfarbe auch mal am ganzen Körper monochrom tragen. Nur so eine Idee…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie, auch ich muss erst mal deine wunderbaren Collagen loben. Sie veranschaulichen das Thema perfekt. Die richtigen Farben für mich finden ist gar nicht so leicht. Ehrlich gesagt achte ich beim Kauf gar nicht so darauf, aber einfach nur weil ich mir darüber nicht so im Klaren bin. Lange Zeit, dachte ich, mir würde gelb nicht stehen, dabei kommt es nur auf das richtige gelb an.
    Wenn ich der Meinung bin, z.B eine weiße Bluse steht mir nicht, weil ich einfach ein sehr heller Hauttyp bin, trage ich einen roten Lippenstift auf. Aber jetzt weiß ich ja, dass der richtige Halsausschnitt auch helfen kann.
    Ich bin mir auch unsicher, ob ich eher ein kalter oder warmer Typ bin. Man hat mir schon öfters gesagt ich wäre ein kalter Typ. Doch irgendwie kann ich mich mit diesem Gedanken nicht anfreunden. Ist eine Kopfsache bei mir. 😉
    Liebe Stephanie, vielen Dank für den tollen aufschlussreichen Bericht.
    LG Cla
    http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      ich hätte Dich jetzt auch eher als kühleren Farbtyp eingeordnet – Du hast eine so moderne Klarheit in Deinem Look. Das hat ja glücklicherweise nichts mit der Gefühlslage zu tun. Auch warmherzige Menschen dürfen nach der Farbanalyse kühl sein 😉 Also lass uns “kühle” Frauen einfach ein bisschen emotional werden, wenn es um Farben-Lust geht und die Welt ist wieder in Ordnung 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Wow, das ist richtig viel Input. Vielen Dank dafür.
    – die “richtige” Farbe unterm Gesicht
    – ein Schal, der “richtige” und “ungüstige” Farben mixt
    – ein warmes Rouge
    das waren bisher so die Tricks, die ich kannte. Leider gibt es bei mir natürlich auch Farben, die ich toll finde, die mir aber leider so gar nicht stehen. Meist kann ich verzichten, das zu kaufen. Manchmal kann ich aber doch nicht widerstehen.
    Abends funktioniert das besser, als bei Tageslicht.
    LG Sunny

    • Modeflüsterin

      Liebe Sunny,

      bei Lieblingsfarben ist es besonders schwierig, dem Kauf zu widerstehen… Ich tröste mich dann immer damit, dass ich die Farbe ja viel besser sehen kann, wenn ich ein schönes Bild, ein Kissen, einen Blumenstrauß oder andere Gegenstände um mich versammle. Die Farbe, die man trägt, sieht man ja selbst am wenigsten 😉 Vielleicht ist das ja auch ein kleiner Trost für Dich?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Herzlichen Dank für diese umfangreiche Zusammenstellung! Sehr schön auch der Tipp mit der Haarfarbe….Was habe ich mich schon so manches Mal gewundert, was für ungünstig zum Hauttyp ausgesuchte Haarfarben doch manche tragen….Gucken die nie in den Spiegel? LG Lotta.

    • Modeflüsterin

      Liebe Lotta,

      leider haben nicht alle Frauen ein perfektes Farbgefühl in die Wiege gelegt bekommen. Und dann kommt noch erschwerend dazu, dass wir alle unsere “blinden Flecken” in der Selbstwahrnehmung haben. Das macht es nicht einfach, die richtigen Farben für sich selbst zu finden. Da hilft nur gute Beratung und viel, viel visuelle Übung – beispielsweise mit kleinen Collagen…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Mode-Legasthenie

        Liebe Lotta, liebe Modeflüsterin,
        zu dem Thema “Blinder Fleck” möchte ich mich auch einmal wieder zu Wort melden. Als ich vor Jahren im beruflichen Umfeld an einer Farbberatung teilnehmen durfte, habe ich die Beraterin fast in die Verzweiflung getrieben: “Ja, sehen Sie das denn nicht?”-“Nö!”-“Welche Farben tragen Sie denn gern?”-“Die und die hier…”-“Also, das ist aber nicht optimal für Ihren Typ…”
        Genau wie nicht jeder gut singen, rechnen, lesen oder Sprachen lernen kann, gibt es auch Leute, die für Farben und Mode nur wenig Gespür haben.
        Es wird wohl sein, dass mir die Farben, die mir die Beraterin gezeigt hat, wirklich besser stehen, aber irgendwie finde ich, dass dass dieses Pudrige gar nicht zu meinem Charakter passt.

        Meine Haare färbe ich mir übrigens schon lange nicht mehr, da ich den Eindruck habe, dass man mit der falschen Farbe mehr Schaden anrichtet als mit der naturgegebenen Haarfarbe, auch wenn diese wenig aufregend ist.

        Mit freundlichen Grüßen
        Ihre Mode-Legasthenie Maria

        • Modeflüsterin

          Liebe Maria,

          sich selbst treu zu bleiben, ist überhaupt das Wichtigste. Und darüber hinaus: Frau sollte einfach alles machen, was ihr gefällt – egal, ob es nun schlank macht, die optimalen Farben hat oder sonst irgendetwas. Jede Frau hat die Freiheit, sich zu entscheiden und ihre Entscheidungen von ihrem Gefühl oder einfach nach Lust und Laune zu treffen. Es muss ja nicht immer alles kaschiert, optimiert oder perfektioniert werden… Und es muss auch nicht immer alles super aufregend sein. Vielleicht sollten wir uns alle modisch ein bisschen mehr entspannen?
          Letztendlich kommt es doch immer darauf an, wie Frau sich in ihrer Kleidung fühlt. Ist man unzufrieden, helfen Stil-Tipps. Falls nicht, ist auch alles gut 🙂

          Herzliche Grüße von einer gerade sehr entspannten
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Mode-Legasthenie

            Liebe Modeflüsterin,

            natürlich möchte auch ich möglichst vorteilhaft aussehen. Leider fehlt mir das Talent: Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, ob eine Farbe nun warm oder kalt ist, gerade bei blasseren Farben habe ich da einen blinden Fleck. Warum bin ich bloß kein Wintertyp?! Schwarz-weiß, Schwarz-pink, knallrot… Ich glaube, dass könnte ich noch hinbekommen 😉 und gefallen würden mir die Kontraste.
            Aber vielleicht helfen mir Ihre Tipps ja auch für mich zu kräftige Farben tragen zu können? Sehr schöner Artikel!

            Viele Grüße
            Ihre Mode-Legasthenie Maria

          • Modeflüsterin

            Liebe Maria,

            das mit der menschlichen Wahrnehmung ist ja so eine Sache… Menschen können Unterschiede dann am besten wahrnehmen, wenn sie einen kontrastierenden Vergleich haben. Deshalb ist auch jede Wahrnehmung relativ – relativ zu dem, mit was man es vergleicht. Das trifft auch auf Farben zu. Wenn Sie sich also beispielsweise das kälteste Rot und das wärmste Rot mit zum Einkaufen nehmen, könnten Sie durch den Vergleich mit einem Kleidungsstück im Geschäft entscheiden, ob dieses eher in die kalte oder in die warme Richtung geht. das Gleiche können Sie mit einem sehr kräftigen und einem sehr gedämpften Rotton machen. Und so weiter. Vielleicht wäre die Zusammenstellung von solchen farblichen Kontrastpaaren für Sie ein guter Ansatzpunkt? Nur so ein Gedanke…

            Liebe Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,

    was mache ich nach einem langen Sonntagsausflug als erstes?
    Richtig, ich stürze mich auf meinen Rechner und schaue nach, was die Modeflüsterin diese Woche mit Sorgfalt, Herzblut und Liebe für Ihre treuen und immer zahlreicher werdenden Leserinnen ins Netz gestellt hat. Und auch heute komme ich thematisch voll auf meine Kosten, denn genau die von Ihnen geschilderte Situation trat nach meiner Farbberatung ein:
    meine geliebten goldenen, goldglänzenden, mit Goldfäden durchzogenen Oberteile sollten mich, einen kalten Wintertypen,wie ich nun wusste, müde und fahl wirken lassen???
    Das konnte nicht sein, weil es nicht sein durfte. War aber trotzdem leider so!
    Viele “ich pack die Sachen erstmal zur Seite” (Verzögerungsphase)- und “Farbberatungen sind doch auch nicht der Weisheit letzter Schluss” (Trotzphase)-Gedanken später flogen die Sachen wintertypeiskalt aus meinem Schrank heraus. Genau wie alle anderen Oberteile in Farben, die wunderbar aussahen (nur eben nicht an mir). Bei Hosen und Accessoires bin ich natürlich nicht so rigoros vorgegangen. Edler Goldschmuck und cognacfarbene Stiefel/ Gürtel sind bei mir nach wie vor herzlich willkommen.
    Mittlerweile kann ich sehr gut damit leben, dass manche Farben eben nur an anderen Frauen gut aussehen. Und ich habe den Riesenvorteil entdeckt, der sich zwangsläufig einstellt, wenn man seine Garderobe auf sein Farbspektrum umstellt: keine “Einzelgänger” mehr, die sich mit nichts im Schrank vertragen, sondern eine quasi todsichere Kombinationsvielfalt, die die tägliche Outfitfrage deutlich erleichtert.
    Eine schöne Woche wünscht Ihnen sehr herzlich
    Bianca

    • Modeflüsterin

      Hach, liebe Bianca, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Was gibt es da hinzuzufügen? Wenn man erst einmal diesen – wie Sie so schön sagen – “Riesenvorteil” erlebt hat, will man meistens gar keine neuen Farben mehr im Schrank haben… Es sei denn natürlich, die eigene Stil-Persönlichkeit verändert sich. Da sich Stil ja auch weiter entwickelt, ist es ein ständiger Prozess der Umwälzung und Veränderung. Nur dass dieser meist umso langsamer voranschreitet, je älter man wird. Da hat doch das Alter wieder etwas Gutes 😉
      Weiterhin viel Freude mit Ihren typgerechten Mode-Schätzchen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,
    so ein toll gemachter Blogbeitrag!!! Vielen Dank!
    So oder ähnlich mache ich es unbewußt, ab jetzt jedoch bewußt!
    ich bin z.B. ein Herbsttyp, am besten sehe ich aus, wenn ich mit Farben des Indian Summer rumlaufe. Doch ich liebe auch Petrol und Steinblau und Jeans halt. Also gibts in diesen Farben Hosen und eine für mich bessere Farbe als Pullis oder Blusen, Shirts, Tücher und dergleichen. Seltsamerweise mag ich auf einmal auch Farben wie rosé und eine Bekannte meinte, diese Farbe fehle zur Zeit in meiner Aura, daher wolle ich sie hinzufügen… mag sein, ich glaube eher, daß das jahrelange Angebot an Pinktönen meinen Geschmack beeinflußt hat. seufz.
    Ich wünsche einen angenehmen Abend und schicke der Modeflüsterin im Farbenrausch ein dankbares Lächeln
    Kara

    • Modeflüsterin

      Liebe Kara,

      das Lächeln schicke ich gerne und mit innerer Überzeugung zurück 🙂
      Übrigens: Petrolblau gehört zu den “guten” Farben für den Herbsttyp… Rosa allerdings – nun gut – überhaupt nicht. Allenfalls ein ganz pastellig-helles Apricot. Das könnte ich mir tatsächlich als Frische-Kick in den kräftig-goldig-satten Farbtönen des Herbsttyps gut vorstellen. Falls Ihnen also tatsächlich noch eine Akzentfarbe fehlt, dann ist es einen Versuch wert. Ansonsten wäre ich an Ihrer Stelle einfach in den wunderbaren Farben des Indian Summer glücklich. Apropos: Macht Farbenrausch eigentlich auch süchtig?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Ja, liebe Stephanie,
        ich bin im Indian-Summer sehr glücklich, ich liebe ohnehin diese Farbenpracht im Herbst. Zur Frage, ob Farbenrausch eigentlich süchtig mache: bei mir auf jeden Fall!! Bei Ihnen, Stephanie, ist diese Gefahr wahrscheinlich etwas geringer. Wer mit solcher bewundernswerter Konsequenz einkauft und den Bestand ergänzt ist vermutlich auch weniger rauschhaft bei den Farben… 🙂
        Ich hingegen unterliege diesem Rausch des öfteren… Heute kaufte ich zwei Basisteile (Hose und Seidenbluse in creme) und beim bezahlen entdeckte ich noch einen irre tollen Rock, der meine Farben hat den ich aber überhaupt nicht brauche! Inkonsequenz und Farbenrausch lassen grüßen!
        Herzlichst
        Kara

        • Modeflüsterin

          Liebe Kara,

          ja, das klingt mir verdächtig nach Farbenrausch… Meine schwache Stelle sind alle Beerentöne im Spektrum von Pink bis Lila. Da nehme ich es manchmal mit dem exakt richtigen Ton für meinen Farbtyp nicht ganz so genau, wenn Schnitt, Material, Qualität und alles andere stimmt. Ansonsten haben Sie absolut recht: Ich bin mittlerweile sehr, sehr konsequent geworden und fühle mich damit einfach viel besser 🙂

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Liebe Stephanie,

            mir geht es mit den Beerenfarben genauso. Da habe ich hin und wieder auch schon mal erst zuhause bemerkt, dass der Ton nicht kühl genug ist. Erstaunlicherweise klappt es gerade aber bei den Beerentönen doch meistens, dass die “Abweichungen” dennoch zum Hautton passen.

            Schwierig finde ich Anthrazit und Grau. Da gibt es doch ganz viele Nuancen, die zu gelblich oder grünlich für uns Winter sind.

            Der überwiegende Teil in meinem Schrank ist allerdings Schwarz und Dunkelblau. Momentan gefällt mir Dunkelblau immer häufiger besser und ich trage, was ich früher NIE getan hätte, inzwischen auch gern mal beide Farben kombiniert. Das geht manchmal besser, als ich gedacht hätte. Inspiriert dazu hat mich Ines de la Fressange, deren Stil ich im Übrigen sehr mag.

          • Modeflüsterin

            Liebe Susanne,

            ja, ich finde auch, dass Beerentöne recht viel verzeihen… Und Dunkelblau mit Schwarz sieht dann besonders gut aus, wenn das Blau recht klar und kräftig ist. Bei matten Dunkelblau-Tönen finde ich es etwas schwieriger. Ines de la Fressange trägt beispielsweise immer wunderschön “kräftige” Dunkelblautöne und das sieht zu ihren schwarzen Haaren traumhaft aus. Ein bisschen träumen darf sein 🙂

            Herzliche Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Vielen lieben Dank für die tolle Zusammenstellung! Ich habe ja im Januar auch eine Farbberatung gemacht und beim anschließenden Kleiderschrank-Check sind auch ein paar Teile zusammengekommen, die nicht so zu mir passen….
    Aber jetzt weiß ich mir ja dank deines tollen Posts zu helfen.
    LG Kerstin
    http://30rockt.blogspot.de

    • Modeflüsterin

      Liebe Kerstin,

      das freut mich sehr, dass ich Dir helfen konnte!

      Dir ganz liebe Grüße und eine schöne Woche!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Hallo liebe Stephanie,
    vielen Dank für die Tipps. Ich habe tatsächlich öfter dieses Problem, wenn ich business-like aussehen muss. Da gibt es hauptsächlich sehr dunkle Farben, und die stehen mir eigentlich nicht so toll. Bei meiner Hosengröße 80 ist das Angebot so begrenzt, dass ich meistens bei dunkelblau oder anthrazit lande. Da werde ich mal versuchen, mit Tops und Tüchern Abhilfe zu schaffen. Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag. LG Wiebke

    • Modeflüsterin

      Liebe Wiebke,

      da zwischenzeitlich auch im Berufsleben bei Frauen Farben Einzug gehalten haben, würde ich an Ihrer Stelle auf farbige Blazer setzen! Dann kann sich der Unterkörper ruhig ein wenig dunkel zurückziehen. Der Blick geht nach oben zum Kopf, wo die Aufmerksamkeit im Beruf sicherlich auch hingehört 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Anke Thun-Weaver

    Liebe Stephanie,
    ein dickes Kompliment für diesen ausführlichen Beitrag und die wunderschönen Collagen! Am besten gefallen mir die Tips mit den monochromen Outfits in verschiedenen Tönen – ich liebe Farbe, aber nicht bunt und finde mich deshalb öfter langweilig: da werde ich doch in Zukunft versuchen, fröhlich monochrom zu mixen! Ich finde es mitunter sehr, sehr schwer, schöne, gut sitzende Sachen in einer “meiner” Farben zu finden und besitze deshalb in paar “große” Teile in Schwarz (Blazer, Hose, Strickkleid, Strickjacke), was mir nicht steht. Seit einer Farbberatung versuche ich, eher dunkelblau oder dunkelrot zu bekommen, aber das ist nicht immer möglich; vielleicht finde ich ein paar Lösungen, mit Ihren Tipps diese Teile etwas “verträglicher” zu kombinieren.
    Ganz vielen Dank und viele Grüße
    Anke

  17. Liebe Modeflüsterin,

    seit ein, zwei Monaten bekomme ich deinen Newsletter und versuche deine Tipps anzuwenden, denn ich finde deine Herangehensweise super: Es kommt nicht darauf an, wie groß oder schlank man ist, sondern, wie man seine schönen Seiten in Szene setzt, sodass man sich wohl fühlt in seinem Körper.
    Ich schaue also genauer hin, was ich trage und in meinem Kleiderschrank habe und es ist erschreckend, wie viele Kleidungsstücke ich ich habe, die gar nicht recht zu mir passen, weil sie zu sportlich geschnitten sind und oder schlecht sitzen.
    Heute habe ich auf deinen Artikel, wie man Farben kombiniert, die einem nicht so gut stehen, einen kurzen (sehr guten!) Farbtyptest (http://www.sheego.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Sheego-SheegoDe-Site/de_DE/-/EUR/BrowseCatalog-Start?CategoryName=advice_farbe) gemacht und wieder festgestellt, dass meine Kleidung und mein Farbtyp meist auseinanderliegen. Aber einige Dinge, die mir “zufällig” besonders gut stehen, sind dann doch noch in einer Farbe, die gut für meinen Farbtyp ist 😀 Ich werde also beim nächsten Shoppen mal passende Farben ausprobieren.

    Dein Blog ist wirklich toll!

    • Modeflüsterin

      Lieber Neuling (wie heißt Du? Wäre schön, wenn ich Dich mit Deinem Namen ansprechen könnte!),

      es freut mich sehr, dass ich Dir hier ein wenig Orientierungshilfe geben kann! Ganz wichtig, wenn Du einkaufen gehst, ist, dass Du Deine besten Farben mit dabei hast und alle Kleidungsstücke damit vergleichen kannst. Denn bei künstlichem Licht sehen die Farben anders aus und man kann sich leicht irren. Es gibt so viele verschiedene Töne pro Farbfamilie, dass ich meistens entweder meine Farbenkarte aus der Stilberatung oder ein Kleidungsstück mitnehme, das genau den gesuchten Farbton hat. Das hat mir schon viel Geld gespart!
      Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, Deine Basisgarderobe langsam aber sicher aufzubauen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Liebe Stephanie,
    Wieder ein super Artikel, und die Collagen begeistern mich ganz besonders. Farben, die nicht zu mir passen, trage ich gar nicht, zB. Orange, Aubergine oder Blitzblau. Da sie mir aber auch nicht besonders gut gefallen, brauche ich nicht versuchen, sie irgendwie in meine Outfits zu integrieren.
    Dass ich ein Farbkombinationsgenie bin, glaube ich nicht, denn ich bleibe gern in meiner warmen Farbfamilie.
    Liebe Grüße,
    Claire

    • Modeflüsterin

      Liebe Claire,

      das sieht man sofort, dass Du Deinen ganz persönlichen Stil gefunden hast! Deine Outfits sind immer so bezaubernd! Und Orange habe ich bei Dir auch noch nie vermisst… 😉

      Liebe Grüße und noch eine schöne Woche sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Liebe Modeflüsterin,
    seit langem freue ich mich über Ihre informativen Mails. Und diesmal ganz besonders, denn mit den Farbzusammenstellungen hapert es zugegebenermaßen, so dass ich stets auf Bewährtes und Bekanntes zurückgreife. Inzwischen stehe ich aber ratlos vor einem Riesenproblem. Zwar ist der Kleiderschrank nach wie vor mit den Farben für den Herbsttyp gut gefüllt, aber ich bin völlig ergraut und finde mich irgendwo/irgendwie nicht mehr wieder. Auch farbliche “Fehltritte” scheinen die blassere Haut und das weiße Haar wesentlich übler zu nehmen…da ist es mit einem ausgleichenden Schal oder Lippenstift in Beerentönen nicht mehr getan 😉 Alles scheint entweder zu intensiv oder zu mauschelig zu sein, mich entweder zu erschlagen oder zu vernebeln. Selbst eine erneute Farbberatung brachte mehr Frustration als Fortschritt. Zu Hilfe bitte!

    • Modeflüsterin

      Liebe Claudia,

      das klingt nach einem echten Hilferuf. Was mich dabei zugegebenermaßen etwas beunruhigt, ist die Tatsache, dass sogar eine Live-Farbberatung nichts gebracht hat… Grundsätzlich ist es ja unmöglich, nur online eine Farbberatung zu machen. Aber wenn sogar ein Profi, der Sie live vor sich gesehen hat, keine Lösung anbieten konnte, wie sollte ich da noch helfen können? Sie sehen mich jetzt ein bisschen ratlos. Also… es gibt da natürlich ein paar grundsätzliche Dinge, die Sie ausprobieren können:
      Da Sie am Kopf heller geworden sind, sollten auch die Farben, die Sie tragen etwas heller sein – zumindest am Gesicht. Das bedeutet aber nicht, dass Sie nur noch Pastelltöne oder blasse Farben tragen. Vielmehr würde ich an Ihrer Stelle probieren, ob eine Mischung aus mittleren Tönen Ihres Farbspektrums mit helleren, klaren Varianten des gleichen Tons funktioniert. Auch vorteilhaft ist es, wenn Sie am Unterkörper die eher dunkleren und kräftigeren, am Oberkörper die eher mittleren oder helleren Farben tragen – das erdet die Statur und gibt mehr Leichtigkeit im oberen Körperbereich. Grundsätzlich sind monochrome Outfits mit weniger Hell-Dunkel-Kontrast besser als zu starke Kontraste.
      Da Sie am Kopf nun viel weniger Kontrast haben und blasser sind, wäre es vorteilhaft, wenn man dort wieder mehr Kontrast hinzufügen könnte: Wenn Sie Brillenträgerin sind, dann probieren Sie doch mal aus, eine stylische, dominante Brille mit einem dunklen Gestell in einer ihrer Basisfarben zu tragen. Das addiert Kontrast im Gesicht und kann dazu führen, dass Sie auch am Körper wieder Ihren gewohnten Kontrast und Ihre Farbtiefe tragen können.
      Und: Wenn Sie einen helleren Kopf haben, sollten auch die Schuhe nicht mehr ganz so dunkel sein. Schuhe und Kopf bilden oft eine farbliche Klammer, die ein Outfit zusammenhält. Also probieren Sie mal Schuhe in einem helleren oder leicht rötlichen Braunton oder in einer helleren Sandfarbe aus.

      So, das war’s im Grunde mit den Tipps, die ich Ihnen aus der Ferne geben kann. Vielleicht liegt die beste Lösung aber auch bei einem Wechsel der Farbberaterin… Ich drücke Ihnen auf jeden Fall die Daumen, dass Sie bald Ihr ganz persönliches Farb-Rezept finden!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        mit Ihren wenigen Worten haben Sie schon wesentlich mehr erreicht als zwei Stunden Drumherum-Gerede bei der Farbberaterin. Dankeschön! Als Brillenträgerin hatte ich es gut gemeint und mir auf Anraten besagter Dame hin ein sündteures schwarzes (!) Modell gekauft hinter dem ich völlig verschwand *lach*. Nun glaube ich, dass ein mittlerer warmer Braunton passender gewesen wäre. Eine Ihrer hilfreichen Ausführungen habe ich allerdings nicht verstanden…ich zitiere:
        >eine Mischung aus mittleren Farbtönen mit helleren, klaren Varianten des gleichen Tons< Nehmen wir z.B. grün. Ein mittlerer Farbton wäre Laubgrün. Dazu Birkengrün? Aber was ist mit "klarer" gemeint? Habe ich das Prinzip in etwa verstanden? Und Danke für den tollen Tipp mit den Schuhen!

        • Modeflüsterin

          Liebe Claudia,

          das mit der teuren schwarzen Brille ist natürlich sub-optimal. Braun wäre tatsächlich wahrscheinlich besser gewesen. Schade, dass man Brillen nicht einfach zurückbringen kann…
          Das mit der Farbenkombi ist eigentlich ganz einfach: Wenn Sie beispielsweise Laubgrün mit Weiß mischen, wird es immer heller, bleibt aber klar und wird nicht matt. Dann ergeben sich verschiedene mint-artige Grüntöne, die Sie alle mit Laubgrün mischen können. So können Sie bei Ihren kräftigen, satten Farbtönen bleiben und diese etwas sanfter, heller, frischer machen. Sie können auch damit experimentieren, ob ein etwas gelblicherer, heller Grünton (ergibt sich aus der Aufhellung von Moosgrün) oder ein Graugrün (ergibt sich aus der Aufhellung von Olivgrün) ebenfalls funktioniert. Dieses Prinzip ist mit allen Ihren Lieblings-Farbtönen machbar. Rostrot ergibt zum Beispiel aufgehellt einen Apricot-Ton etc.
          Ich experimentiere manchmal ein wenig mit meinem Aquarell-Farbkasten herum, um ein Gefühl für eine bestimmte Farbe und ihre Nuancen zu bekommen.
          Wunderschöne Farb-Harmonien gibt es auch bei Kristina Klarin zu sehen: http://kristinaklarin.blogspot.de/2014/02/blog-post.html oder http://kristinaklarin.blogspot.de/2013/10/hello-october.html oder http://kristinaklarin.blogspot.de/2012/11/under-water.html – Vielleicht ist ja eine Inspiration für Sie dabei!

          Viel Erfolg wünscht Ihnen
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Liebe Stephanie,
            jetzt wird peu à peu manches klarer, ganz herzlichen Dank dafür! Wenn es nur nicht so schmerzlich wäre, sich von den Fehlkäufen zu trennen….bitte sprich uns allen “Fehlgeleiteten” weiterhin Mut zu!
            Freundliche Grüße!

          • Modeflüsterin

            Liebe Claudia,

            wie gut ich diese Art von Schmerz kenne! Wenn ich zurückblicke, dann hatte ich schon soooo tolle Kleidungsstücke in meinem Schrank, die ich irgendwann schweren Herzens doch weitergegeben habe. Sie passten einfach nicht zu mir und ich erkannte irgendwann, dass ich mich darin nie wirklich richtig toll gefühlt habe. Ich tröste mich dann mit der Erleichterung, die ich nach dieser Entscheidung empfinde, wenn wieder ein Stück Ballast das Leben verlassen hat… Unbezahlbar!
            Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft und das Erkennen, wann der richtige Zeitpunkt für eine Trennung (nur vom Kleidungsstück!) gekommen ist 😉
            Mein Tipp: Vorher so richtig gut stylen, das gute Stück noch einmal anziehen und ein ganz tolles Foto machen – als Erinnerung.

            Liebe Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

        • Fischer, Renate

          Hallo liebe Claudia, ich kann mich bei weitem mit dem Wissen unserer “Modeflüsterin” nicht messen, aber vielleicht kann ich dir mit meiner persönlichen Erfahrung etwas helfen: Ich selbst trage seit etwa zwei Jahren meine Haare grau pur. Vorher färbte ich sie in einem bräunlichen Ton. Auch ich musste mich total neu “erfinden”, was die Farben meiner Kleidung betrifft. Fanden sich vorher viele Erdtöne in meinem Schrank, mussten die bis auf wenige Ausnahmen weichen. Jetzt überwiegt bei meiner Kleidung die gesamte Blaupalette (kühle Töne, da ich ein Sommertyp bin). Es finden sich aber auch Grau-, Grün- und Altrosatöne, sogar ein zitroniges Gelb. Gute Erfahrung habe ich mit dem Färben einiger Teile gemacht. Wenn es dich interessiert, kann ich dir gern Auskunft darüber geben.

          Liebe Grüße
          Renate

          • Hallo Renate,
            Danke für deine Antwort. Bei dir scheint der “Fall” ja ähnlich zu liegen, allerdings scheint mir, dass du als Sommertyp deinen Weg bereits gefunden hast. Wunderbar, ich freue mich für dich! Vom Selbstfärben oder Färbenlassen halte ich nicht viel, dazu sind die Kleidungsstücke auch zu hochwertig, um sie eventuell zu ruinieren. Dennoch bin ich selbstverständlich gern an deinen Erfahrungen interessiert. Ich weiß nicht, ob du hier eine Emailadresse preisgeben kannst/möchtest?
            Freundliche Grüße!

          • Modeflüsterin

            Liebe Claudia, liebe Renate,

            wenn Ihr beiden Euch per Mail austauschen wollt, kann ich Euch gerne per Mail Eure jeweiligen E-Mail-Adressen zusenden. Dann werden sie nicht öffentlich. In diesem Fall benötige ich aber von Euch beiden ein schriftliches O.K. – am besten per Kontakt-Formular. Ihr wisst ja: der deutsche Datenschutz liest mit! 😉
            Ich finde es übrigens toll, dass sich jetzt auch Leserinnen untereinander helfen und ihre Erfahrungen austauschen! Genau so sollte es sein!

            Liebe Grüße an Euch beide von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

        • Fischer, Renate

          Hallo liebe Claudia, vielleicht findest du ja meine Antwort etwas weiter unten in der Liste der Kommentare.

          LG
          Renate

  20. Liebe Stephanie
    Dieser Beitrag ist gleich mehrfach hilfreich:
    – Sturheit, wie sie etwa nach erfolgreicher Farb- und Stilberatung auftreten kann, ist überflüssig.
    – Farblich weniger passende Outfits müssen nicht entsorgt werden, sondern können leicht mit passenderen Teilen kombiniert werden.
    – Für mich: weil meine neue Haarfarbe (versteckt) grau ist, möchte ich vom Dunkelbraun wegkommen und hellbraun oder gar dunkelblond ausprobieren. Natürlich bedeutet dies, dass nicht mehr alle Farben und Kontraste einfach passen. Dank Ihren Erläuterungen muss ich nicht die gesamte Garderobe auswechseln.
    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Maggie

    • Modeflüsterin

      Liebe Maggie,

      diesen Prozess habe ich schon hinter mir: Von fast schwarzen Haaren habe ich einen langsamen (!) Wechsel auf blond mit Strähnchen durchgeführt. Mein Trick, damit die Farben im Schrank trotzdem passen: eine sehr dunkle, dominante Brille. Sie bringt wieder das notwendige Schwarz und damit den starken Kontrast an den Kopf… Und ein bisschen mehr Make-up an Augen und Mund ist auch nicht schlecht. Tja, der Unterschied “gestylt – nicht gestylt” wird mit den Jahren halt etwas größer… 😉

      Ganz herzliche Grüße und ein gutes Händchen bei der langsamen farblichen Umgestaltung wünscht Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Liebe Stephanie,

    wow, wieder ein super Post von dir. Viele Jahre habe ich mich stur an meine Wintertyp-Farben gehalten. Mittlerweile kaufe ich auch Sachen, in denen nicht meine Farben enthalten sind, wenn der überwiegende Farbanteil meinen Farben entspricht. Vielleicht bin ich ha etwas eingefahren, aber ich fühle mich so am wohlsten, weil ich diese Farbpalette schon immer mochte. Ich selbst habe mich Anfangs als Frühlingstyp gesehen, weil mir auch einige kräftige und klare Frühlingsfarben stehen. Ich finde auch deine Collagen sehr gelungen.
    LG Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      bei Deinem klaren Wintertyp brauchst Du wirklich nicht lange zu suchen… 😉 Dank starker Kontraste kannst Du wahrscheinlich mit fast allen knalligen Farben einen starken Ausdruck kreieren. Aber am wichtigsten ist doch immer noch, dass man sich mit seiner Farbpalette wohl fühlt – so wie Du. Dann ist auch kein Handlungsbedarf. Also: Freuen und Entspannen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Guten Abend, liebe Stephanie!
    Vielen Dank für diesen klasse Post mit diesen wirklich entzückenden Illustrationen!!

    Mit meinen braunen Augen und Haaren und meiner eher blassen Haut dachte ich ca. 35 Jahre lang – bis zu meiner Farbberatung – ein Herbsttyp zu sein. Ich trug meist ausschließlich braun, khaki, beige, taupe…
    Bei der Farbberatung kam heraus, dass ich ein “Sommer-Winter- Mischtyp dunkel” sei.
    Mit meinen neuen dunklen kühlen Farben bin ich wirklich glücklich – sie haben ironischer Weise “Farbe in mein Leben gebracht”!

    Auch habe ich rigoros alle Erdtöne aus meinem Kleiderschrank verbannt, wobei ich das so nicht noch einmal täte (ich hatte ja damals IHRE Tipps nicht), aber ich mische für mich gute und schlechte Farben jetzt auch nicht, um meine Farbpalette aufzulockern oder so.

    Gerade als Technikerin dachte ich mir das Projekt “Farbe und Stil” in einem Zeitraum von ca. 2 Monaten und einem gewissen Budget abhandeln zu können. Sehr lustig!! Es wurde wohl eher die Unendliche Geschichte und ein schönes Hobby!

    Stilmäßig habe ich definitiv ein Rad geschlagen, alle Schnitte und Formen angewandt, die theoretisch möglich sind, um im Endeffekt wieder bei meinem sehr puristisch-sportlichen Stil (zwischen?) zu landen – jedoch in den richtigen Farben!!!
    Dabei habe ich sehr viel über mich gelernt, wie ich auf andere wirke / wirken möchte.

    Das netteste Kompliment bekam ich heuer auf einem Ball als mich ein viel jüngerer Bekannter fragte, wie es denn sein kann, dass ich von Jahr zu Jahr schöner werde, was würde ich bitte seiner Freundin raten? Heiraten und Kinder kriegen war natürlich meine Empfehlung 🙂 (Wenn der wüsste wie viel Arbeit ich in meine persönliche Farb- und Stilrecherchen gesteckt habe). Den Link zur Modeflüsterin bekommt seine Freundin bei passender Gelegenheit persönlich 😉 zugesteckt!

    Ich möchte Ihnen wirklich für Ihre tolle Arbeit hier auf Ihrem Blog danken, auch ich fiebere jede Woche dem sonntäglichen Newsletter samt Schwall von Kommentaren und Antworten entgegen.

    Bis bald!
    Lisbeth

    • Modeflüsterin

      Liebe Lisbeth,

      herzlichen Dank! Wie schön, dass es so treue Leserinnen wie Sie gibt!
      Das klingt ja nach einem ganz schön anstrengenden Stil-Marathon, den Sie da hinter sich haben. Aber er hat sich ganz offensichtlich gelohnt, wenn man solche Komplimente einheimsen kann 🙂 Das tut der Seele gut! Und was wäre das Leben ohne Umwege? Doch nur halb so spannend! Mit modischen Umwegen kenne ich mich auch bestens aus. Ist aber genauso wie mit Fehlern: Solange man daraus die richtigen Erkenntnisse zieht, hat alles seinen Sinn.

      Liebe Grüße und noch eine schöne Woche wünscht Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  23. Liebe Stephanie
    Ich nähe seit drei Jahren und nach der ersten Begeisterungsphase, dass ich etwas nähen kann, bin ich nun in der zweiten Phase angelangt. Ich möchte nämlich Kleidungsstücke herstellen, die mich gut aussehen lassen, so quasi den Wow-Effekt bringen. Nichts ist ernüchtender als nach einigen Stunden der Arbeit mit einem schönen Bild im Kopf vom Endergebnis festzustellen, dass das Kleidungsstück einfach nicht so gut wirkt wie bei der Kollegin aus dem Nähkurs. Deshalb bin ich jeden Sonntag hier auf deiner Seite und lerne. Begierig. Zugegeben, es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich meinen Traumkleiderschrank habe, aber hier steht ja die Anleitung.
    Ein ungelöstes Problem habe ich noch. Ich habe mir letzten Sommer einen crèmefarbenen taillierten Blazer gekauft, weil er so schönes pinkes Futter hat und wirklich schön verarbeitet ist. Aber ich wirke wie eine humorlose Chefsekretärin, wenn ich ihn anziehe. Unterdessen weiss ich nun dank dir, dass ich besser einen dunkleren Ton fürs Oberteil gewählt hätte, da ich breite Schultern und wenig Taille habe, aber vielleicht finde ich noch heraus, wie ich ihn doch noch tragen kann. Mein heutiger Versuch mit einem locker umgebundenen Schal hat nicht funktioniert. Morgen versuche ich es mit einem Ringelshirt und allenfalls helleren Hosen?
    Vielen Dank für deine Tipps und herzliche Grüsse
    Rita

    • Modeflüsterin

      Liebe Rita,

      selbst Nähen finde ich toll! Aber ich muss zugeben, dass ich auch schon das ein oder andere Stück später wieder entsorgt habe, da es vom Schnitt nicht optimal passte. Oder der Schnitt einfach nicht so gut konstruiert war, dass er meinem (anspruchsvollen?) Körper wirklich schmeichelte. Das merkt man aber leider immer erst nach der ganzen Arbeit…
      Dein crémefarbener Blazer ist tatsächlich ein Stück, dass einen kräftigen Oberkörper erst recht betont. Und leider gibt es nicht mehr viele Farben, die noch aufmerksamkeitsstärker oder heller sind, außer: alle Knallfarben und Weiß. Zu einem ansonsten weißen Outfit sieht ein crémefarbener Blazer etwas (!) weniger dominant aus. Und da der Blazer ein pink Innenfutter hat, gehe ich jetzt mal davon aus, dass Dir Pink auch gut steht? Dann wäre eine pink-farbene Bluse darunter oder eine lange Kette mit rosa Steinen oder ein mittig lang herabhängender pink Schal ein guter Hingucker, um den Blick von außen wieder in die Mitte des Torso zu ziehen. Und die Länge in der Mitte führt dazu, dass das Auge in der Mitte des Torso von oben nach unten wandert und nicht von rechts nach links, um seine Breite zu vermessen… Auch ein Streifenshirt dürfte einen ähnlichen Effekt haben, wenn die Streifen nur mittig zu sehen sind und ein visueller “Leiter-Effekt” eintritt (Auge wandert auch von oben nach unten). Also, ich rate Dir, ein wenig mit diesen Effekten herumzuprobieren:
      1. Unterkörper noch heller stylen,
      2. Blick in die Mitte lenken,
      3. Blick mittig von oben nach unten und zurück wandern lassen.
      So dürftest Du die Übergangszeit bis zu Deinem perfekten Blazer gut überstehen können.

      Viele Erfolg dabei und herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  24. Hallo Stephanie, ich bin begeistert über deinen Beitrag, du machst dir so viel Arbeit. Den Artikel werde ich noch öfter lesen. Deine Collagen gefallen mir richtig gut. Das macht das Ganze so anschaulich.
    Vielen Dank dafür.
    Sei herzlich gegrüßt
    Gaby
    Stylish-Salat

    • Modeflüsterin

      Liebe Gaby,

      das freut mich sehr! Für die Collagen musste ein ganzer Versand-Katalog dran glauben und ich habe einen Abend auf dem heimischen Wohnzimmerboden verbracht… 😉 Es hat unglaublich Spaß gemacht, die Collage-Technik einmal wieder anzuwenden! Kann ich nur weiter empfehlen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  25. Fischer, Renate

    Hallo, liebe Stephanie, toll, dass Sie jetzt auch noch zwischen Ihren Leserinnen vermitteln. Sie können Claudia gern meine Mailadresse geben.

    Liebe Grüße
    Renate

    • Coryanne

      Hallo Claudia,
      ein Tipp, der zwar nicht zum Thema Kleidung gehoert, aber auch sehr wichtig ist, finde ich…
      Schminkst du dich? Besonders wenn die Pigmentierung der Haut und Haare schwaecher wird, finde ich ein wenig Make-up sehr wichtig… evtl. reicht etwas (Braeunungs)puder, den es ja auch mittlerweile in allen moeglichen Farbnuancen gibt, oder getoente Tagescreme, ein bisschen Rouge, Mascara und ein Lippenstift. Wenn man sich nicht schminken mag, evtl. Augenbrauen und Wimpern faerben lassen. Das kann auch schon sehr viel ausmachen. Oder eventuell ganz wenige Straehnen in deiner dunkleren Naturfarbe einziehen lassen…
      Liebe Stephanie, ich habe festgestellt, dass bei mir – obwohl Wintertyp – ein dunkles Kaffeebraun beim Brillengestell besser aussieht als ganz schwarz… Oder mehrfarbige Brillengestelle… Z.B. mit einer helleren Farbe innen.
      Mir geht auch das ein oder andere Licht auf… Z.B. warum ich weniger schwarze Schuhe habe als frueher als ich meine Haare auch noch schwarz faerbte …
      Vielen vielen Dank fuer all die wertvollen Tipps!
      Liebe Gruesse, Coryanne

      Liebe Gruesse, Coryanne

      • Modeflüsterin

        Liebe Coryanne,

        herzlichen Dank ebenfalls für Deine ergänzenden Tipps!
        Ich selbst bin erst vor ein paar Monaten von einer dicken (!) Brille aus durchsichtigem Acryl auf ein dominantes schwarzes Gestell umgestiegen und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Ich brauche einfach sehr, sehr starke Kontraste 🙂 Aber ein dunkles, kühles Braun ist bestimmt genauso gut – wenn nicht sogar für viele Wintertypen noch besser, da der Kontrast doch etwas weniger hart ist. Aber das muss wirklich von Fall zu Fall (und abhängig von den Basisfarben im Schrank) entschieden werden – leider nicht so einfach!

        Liebe Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Hallo Coryanne,
        ich weiß im Grunde, dass du Recht hast…Schminke wäre vermutlich überdenkenswert, ist allerdings für mich ein schwerer Angang. Diese Malerei…das wäre im besten Falle immer noch ich, nur in Farbe. Im schlechtesten Falle allerdings würde ich zum Clown mutieren. Und da ich mich schon bei der Farbauswahl der Kleidung momentan etwas überfordert fühle, wage ich gar nicht mir vorzustellen, was ich im Gesicht alles zuwege bringe *lach*
        Dennoch Danke für deinen lieben Vorschlag.
        Freundliche Grüße!

  26. Liebe Stephanie,
    ein kleiner Zwischenbericht. Heute habe ich meinen écrufarbenen Blazer mit einem pinkigen Shirt, hellen Hosen, schwarzer, langer Kette und schwarzem Armband mit hohen Schuhen getragen. Hellere Ketten waren zu soft. So geht’s. Hat richtig Spass gemacht, deine Tipps auszuprobieren. Vielen herzlichen Dank dafür! Ich werde weitere Sachen ausprobieren und nächstes Mal natürlich eine geschicktere Farbe bei der Jacke wählen. Bis nächsten Sonntag.
    Herzliche Grüsse
    Rita

    • Modeflüsterin

      Liebe Rita,

      Yippie! Das freut mich sehr, dass Du Dich jetzt mit Deinem Blazer etwas besser anfreunden konntest 🙂 Weiterhin viel kreativen Ausprobier-Spaß!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  27. Liebe Stephanie,
    danke für diesen Bericht,ich beschäftige mich seit längerem intensiv
    mit Farben.
    Letztes Jahr waren es Verkäuferinnen,die mich überzeugten,einmal
    andere,warme Farben auszuprobieren.Ich dachte immer,ich wäre ein
    Sommertyp,aber ich bin wohl ein Frühlingstyp von der blassen Sorte
    und trage nun so etwas wie koralle und flamingo in leuchtend.
    Bislang hat noch niemand gesagt,ich sähe schräg aus.Allerdings finde ich es trotzdem schwierig,die richtigen Farben für mich zu finden.Vielleicht klappt es mal mit einer Farbberatung.Ich habe auch eine schwarze Jacke und Hose,die ich behalte.Mit entsprechendem Schal oder Oberteil geht es.Bei nicht so perfekten
    Oberteilen gleiche ich gerne mit passenden Schmuck aus. Aussotiert habe ich blassrosa,da sah ich immer krank drin aus.Ich glaube,manchmal braucht frau Farben,die nicht zur Farbpersönlichkeit passen.
    Liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      eine Farbberatung ist immer eine gute Sache – solange sie wirklich professionell gemacht ist. Die Farb-Persönlichkeit hat ja immer zwei Seiten: Die Farben, die gemäß der natürlichen Farbgebung des Körpers am besten passen und die Farben, die den Charakter einer Persönlichkeit ausdrücken. Und genau diese Schnittmenge aus den beiden Farb-Pools gilt es herauszufinden. dabei wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  28. An Claudia: Ich möchte auch nicht angemalt wirken, aber glaub’ mir, es geht auch natürlich, ohne dass Du zum Clown wirst. 🙂

    Ich habe sehr helle Haut, habe lange nur losen Puder verwendet und vor einiger Zeit Puder-Makeup für mich entdeckt. Das wirkt kein bißchen angemalt. Dazu natürlich wirkende Mascara (mein Lieblingsprodukt wurde leider aus dem Programm genommen. Also, wenn jemand einen Tipp hat?), ein bißchen farbigen Lipgloss und ein Hauch Rouge. (Habe es nicht für möglich gehalten, wieviel Frische das bringt, bis ich bei einer Farb- und Stilberatung geschminkt wurde.) Fertig!

    Vielleicht magst Du so einen natürlichen Look ja mal ausprobieren.

    Herzliche Grüße
    Susanne

  29. Liebe Stephanie,
    diesen Beitrag fand ich sooooooooo hilfreich! Ich habe mit sehr großem Interesse auch die vielen Kommentare der Leserinnen gelesen – und stelle mir die Frage, wie es eigentlich sein kann, dass so viele von uns (und dazu gehöre ich auch) so lange mit für uns suboptimalen Farben leben, bis uns eine Farbberatung auf die richtige Spur bringt. Jedenfalls sind die gewählten Farben irgendwann Gewohnheit geworden, und Gewohnheiten lassen sich gar nicht so einfach abstellen.
    Angeregt von Deinem Blog habe auch ich kürzlich eine Farbberatung gehabt (kann ich nur empfehlen – es ist so schön, die richtigen und neuen Farben für sich zu entdecken!). Meine bevorzugten Farben stammten bisher aus der Herbsttyp-Reihe, dazu Schwarz und Weiß. Alle in allem bin ich aber sehr dunkel und streng gekleidet gewesen, zu gelblich, und dann dunkelblau und schwarz, und das fand ich selbst irgendwie traurig.
    Als mir gesagt wurde, dass ich ein Sommer-Herbst-Mischtyp bin, Gelbstich und außerdem Schwarz und reines Weiß meiden soll, war ich erst ganz fassunglos: Wie soll ich mich denn ohne Schwarz und Weiß anziehen? Wenn ich morgens nicht nachdenken wollte, bin ich eben in eine Jeans gesprungen und habe ein schwarzes oder weißes Oberteil dazu getragen, fertig.
    Die Umstellungsphase ist nicht ganz einfach. Tatsächlich habe ich aber das Reinweiß sehr schnell durch getöntes Weiß ersetzen können und bin absolut hingerissen von dem tollen Effekt. Schwarz habe ich durch Dunkelblau weitgehend ersetzt – aber auf ein paar lieb gewonnene schwarze Kleidungsstücke möchte ich noch nicht verzichten, sie waren zu teuer oder sind vom Schnitt perfekt oder für mich noch nicht ersetzbar.
    Momentan bin ich sowieso noch in der Findungsphase, bevor ich mich gemäß Deinen Empfehlungen für Basis- und Kontrastfarben entscheiden kann. So viele schöne neue Farben gibt es für mich! Dunkelblau, getöntes Weiß, Rosé, Grüngrau, Rauchblau und Braunrosa gehören auf jeden Fall dazu, pudrige Töne haben einen von mir bisher ungeahnt herrlichen Effekt. Aber auch cognacfarbenes Leder sieht trotz Gelbstich sehr gut an mir aus und passt sogar zu all den oben genannten Farben (wie nennt man eigentlich den gleichwertigen Farbton bei Stoffen – Rostbraun?) – mal schauen ob das mit der Cognac-Farbe noch so ist, wenn ich mein Haarsträhnchen mit Gelbstich wieder in meinen Aschton verwandelt habe. Bis ich mich also an meine schönen neuen Farben gewöhnt und mich für meine Hauptfarben entschieden habe, werden mir Deine Tipps sehr gute Dienste leisten.
    Und trotzdem: Wie kann es sein, dass man so lange seine perfekten Farben ignoriert und sich für unvorteilhafte Farben entscheidet? Ich war zum Beispiel fest davon überzeugt, dass mir keine Pastellfarben stehen – das Gegenteil ist der Fall. Irgendwie schräg.
    Ganz liebe Grüße von Anna

    • Modeflüsterin

      Liebe Anna,

      das freut mich sehr für Dich, dass Du mit der Farbberatung einen so großen Fortschritt bei Deiner Stil-Suche gemacht hast! Es scheint eine wirklich gute Beratung gewesen zu sein. Denn bei Mischtypen ist es oft gar nicht so einfach, diese wirklich treffend zu typisieren. Alleine ist man da häufig völlig überfordert, da man sich selbst oft nicht so objektiv sehen kann. Du machst das genau richtig: Erst mit den neuen Farben ein bisschen herumprobieren und sie kennen zu lernen, ist eine gute Idee. Du wirst es merken, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, sich auf Deine Lieblingsfarben zu konzentrieren.
      Weiterhin viel Freude bei der Entdeckung Deiner Farben!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  30. Ich weiß nicht, was ich für ein Farbtyp bin.
    Meine Haut ist recht blass und meine Haare waren mal blond – zwischenzeitlich sind sie (dank Poly-Color) in einem kühlen Haselnussbraun. Mit grauen Haaren würde ich mich zu farblos fühlen.
    Den Tipp mit der kräftigen Brille mag ich nicht für mich übernehmen – mir wäre eine große dunkle Brille einfach zu dominant. Möglicherweise bin ich da aber auch vorgeschädigt – eine solche Brille hatte ich in jüngeren Jahren.
    Meine momentanen Lieblingsfarbkombi besteht aus den Basics in Schwarz (meistens Jeans und T-Shirt) und einem farbigen Teil dazu – im Winter die Strickjacke – im Sommer das Polohemd. Meine Lieblings-Kombifarbe ist im Moment Petrol oder ein kräftiges Pink/Lila. Auch dieses kräftige Kobaltblau verträgt sich gut mit den schwarzen Basics.
    Habe vorhin mit großem Vergnügen den Satz gelesen ‘Ich mag Farbe, aber kein Bunt’. Diesen Satz kann ich eins zu eins unterschreiben.

    • Modeflüsterin

      Liebe Esther,

      Ihre Farbvorlieben klingen sehr nach einem kühlen Farbtyp, vielleicht sogar einem Wintertyp. Und Sie mögen die Klarheit der Einfarbigkeit, die durchaus auch kräftig sein darf – auch das ist ein Anzeichen für einen klaren Wintertyp. Herzlich willkommen im Team!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  31. Liebe Stephanie,
    deine Ausführungen kann ich eins zu eins unterschreiben, ich trage alle Farben, die mir gefallen und wende genau diese Tricks an. Zum Beispiel eine beige Bluse mit kleine Knopfleiste, die ich unbedingt wollte, sieht mit einem weißen Top – ebenfalls mit kleiner Knopfleiste, 1 Knopf offen – darunter an mir total frisch und gar nicht mehr krank aus…obwohl ich – denke ich – ein Wintertyp bin.

    Ich finde deine Tipps genial und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen……

    • Modeflüsterin

      Liebe Jutta,

      das freut mich sehr! Schön, dass Du die Tipps für Dich schon so gut umsetzt! Ich habe mich eigentlich ursprünglich nur mit diesem Thema beschäftigt, da ich einige Kleidungsstücke gerne behalten wollte, auch nachdem mir klar war, dass sie eigentlich nicht zu meinem Typ passen. Und es funktioniert tatsächlich hervorragend – auch ich bin ein Wintertyp und habe immer noch vereinzelt Kleidungsstücke in einer wärmeren Farbe im Schrank, von denen ich mich nicht trennen möchte. Wenn ich allerdings Stücke nachkaufe, greife ich jetzt möglichst immer gleich zur richtigen Farbe. So wandelt sich der farbliche Inhalt des Schranks ganz allmählich so, dass man die Tipps hier irgendwann nicht mehr benötigt. Aber für die Übergangszeit sind sie Gold und Geld wert 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  32. Liebe Stephanie,

    super, dass Du mich auf diese Seite hingewiesen hast. Ein wahres Geschenk. Auch die Beiträge der Leserinnen ( korrekt ? ) sind überaus interessant. Ich finde mich in dem Beitrag von Claudia wieder. Auch mir ( Winter ) stehen Kontraste und Knallfarben nicht mehr so gut-leider. Das Problem ist , dass mein Farbpass neben Pastellfarben und unbunten Farben nur Knallfarben aufweist. Das bedeutet, ich kann nicht mehr einfach – wie früher-
    den Pass an ein Kleidungsstück anlegen. Dazu kommt, dass mir oft die Vorstellung fehlt, wie meine Farben “abgeschwächt ” aber noch immer klar aussehen könnten.
    Meine Freundin kennt das Problem. Sie legt ihren ( geöffneten ) Pass an ein Kleidungsstück und schaut, ob sich das neue Teil farblich harmonisch einfügt. Ist diese Vorgehensweise in Ordnung oder gibt es noch einen anderen Trick ?

    Herzliche Grüße
    Ina

    • Modeflüsterin

      Liebe Ina,

      das ist eine sehr gute Vorgehensweise von Deiner Freundin! Wenn die Farbe mit der Farbe im Farbenpass harmoniert, aber etwas weniger intensiv erscheint, ist es genau richtig. Und noch ein Tipp dazu: Auf matten und leicht strukturierten Stoffen erscheinen Farben weniger grell. Beispiel: Ein Rot auf feiner, glatter Viskose erscheint viel greller als das gleiche Rot auf mattem, leicht rauem Tweed. Auch das könnte für Dich relevant sein. Allerdings sollten die Stoffe – von sehr fein bis stark texturiert – grundsätzlich zum Stiltyp passen. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner kleinen stilistischen Neuausrichtung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  33. Liebe Stepanie,

    ganz herzlichen Dank für Deine Antwort. Besonders freue ich mich, dass ich wieder meinen Farbpass benutzen kann….
    Stephanie, Du sprichst das Thema Stoffe und Stiltyp an. Dazu hätte ich noch eine Frage. Als sportlicher A-Linien Typ trage ich bis zur Taille oft mittelschwere bis schwere Stoffe-dazu gehört auch Tweed. Allerdings habe ich mich etwas erschrocken, als ich ein Foto ( Nahaufnahme ) von mir in einem Tweed Blazer gesehen habe. Da ich eine sehr feine und glatte Haut habe, wirkte das gute Stück ( im Kontrast zur Gesichtshaut ) einfach nur “kratzig”. Schaffen Tücher oder Schals Abhilfe, oder sollte ich auf solche Materialien besser verzichten ?

    Herzliche Grüße
    Ina

    • Modeflüsterin

      Liebe Ina,

      das wäre jetzt wirklich ein Thema für eine persönliche Stilberatung. Grundsätzlich ist die Stoff-Oberflächentextur ein modisches Detail, das sowohl von den natürlichen Gegebenheiten der Frau, als auch vom individuellen Stil abhängt. Hinsichtlich der natürlichen Gegebenheiten könntest Du Dir mal den Beitrag zum Strickwaren-Mischpult ansehen. Was dort für unterschiedliche Oberflächen-Texturen von Strick erklärt wird, gilt ähnlich auch für andere Materialien. Zum Thema Stil: Da müsstest Du mal Dein Stil-Profil überdenken – auch dazu gab es kürzlich hier einen Beitrag.
      Wenn Du aber schon beim Anblick der Fotos zu dem Schluss kommst, dass Dir grobe Materialien nicht so gut stehen, dann ist das ein recht eindeutiges Indiz. Du solltest nur tragen, worin Du Dich wohl fühlst und worin Du Dir gefällst. Mit einem Tuch kannst Du den Effekt aber etwas abmildern, wie Du ja schon vermutet hast.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  34. Liebe Stephanie,

    wahrscheinlich sollte man wirklich in erster Linie auf seinen Bauch hören. So ein leises Grummeln ist meistens der beste Ratgeber…
    Aber wer hört schon immer darauf ?

    Vielen lieben Dank für Deine Antwort und alles Gute für 2016
    Ina

  35. Guten Morgen.
    Immer wieder schaue ich gerne hier rein. Gestern bin ich dann auch in die Farbfalle getappt und war froh, hier etwas zum Thema zu finden. Bin in der Umsetzung allerdings immer recht zaghaft, sitze Sachen auch gerne mal aus, aber der kleine Perfektionismus zerrt auch manchmal an mir
    Cognac… Nicht das Getränk… Die Farbe. Geht zum Sommertyp (bin ich meiner Meinung nach) laut Internet wohl gaaaaarnicht. Aber diese toooooollen Stiefel mussten her, und sie sollen auch nicht unter den Jeans verschwinden… Bloß nicht.
    Ich bin der absolute Jeans-Träger, ansich immer casual unterwegs, alles andere passt nicht in meinen Alltag.
    Jetzt bin ich unsicher wie ich diese Stiefel kombinieren soll… Gut, Jeans, und oben ???
    Würde mich sehr über einen kleinen Tip freuen.
    LG
    Heike

    • Modeflüsterin

      Liebe Heike,

      ja, das mit dem Cognac bei Sommertypen ist so eine Sache… Da würde ich nahe am Gesicht einen Farbton tragen, der den gleichen Helligkeitswert hat wie das Cognac (ähnliche Helligkeitswerte bilden eine schwache Farbklammer) und aus einer Farbe besteht, die auch in Cognac enthalten ist, aber zu Ihrem Farbtyp passt. Da Cognac im Prinzip ein warmer Gelb-Braun-Ton ist, der mit warmem Rot zusätzlich aufgewärmt wird, schlage ich vor, dass Sie entweder ein Top in kühlerem Rosébeige, Beigerosé oder rosigem Schokobraun dazu kombinieren. Oder sogar alle weiteren Farben des Outfits in diesen Tönen halten und damit eine fast monochrome Optik herstellen. So geht der “falsche” Cognacton dann ein bisschen unter – hoffentlich. Die zweite Variante wäre es, einen komplementären Ton, also beispielsweise Hellblau, als Oberteil zu tragen. Das verstärkt zwar die Wirkung der Farben gegenseitig, aber da Hellblau näher am Gesicht ist, bringt dieser Effekt eine Farbe zum Leuchten, die Ihnen gut steht. Einen Versuch ist es wert. Viel Erfolg damit!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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