Mode-Trend-Barometer 2014: Die neuen Schnitt-Details und Stoffe

Die neue Silhouette mit viel Glanz und Transparenz: Der metallische Bleistiftrock in neuer, italienischer Länge wird mit einem transparent glitzernden, lässigen Oversize-Top mit sehr weiten Ärmeln kombiniert.

Die neue Silhouette mit viel Glanz und Transparenz: Der metallische Bleistiftrock in neuer, italienischer Länge wird mit einem transparent glitzernden, lässigen Oversize-Top mit sehr weiten Ärmeln kombiniert.

Oder: Welcher Trend passt in Ihre Basisgarderobe?

Verlieren Sie auch schnell den Überblick über all die neuen Mode-Trends und vermeintlichen „Must-haves“ der Saison? Können Sie sich nur schwer entscheiden, welcher aktuelle Trend ihre Basisgarderobe zeitgemäß aufpeppen könnte? Dann ist mein Mode-Trend-Barometer 2014 für Sie gemacht. Darin fasse ich die wichtigsten Mode-Trends für diese Frühjahr-Sommer-Saison zusammen und bewerte sie nach Tragbarkeit und Vergänglichkeit. Dabei habe ich besonders die Bedürfnisse von starken, erwachsenen Frauen im Blick.

Während ich mich im ersten Teil des Barometers den Kleidern, Tops, Röcken und Hosen gewidmet habe, geht es heute um die neuen Schnitt-Details und Stoffe. Machen Sie sich auf weitere interessante Fashion-Entdeckungen gefasst – und auf Kleidungsstücke, die Sie getrost anderen überlassen können.

Teil 2: Die neuen Schnitt-Details und Stoffe

Wie bisher, sehen Sie meine persönliche Bewertung schnell anhand der bekannten Pfeil-Symbole: 

  • Pfeil nach oben = Dieser Trend könnte sich auch länger in Ihrem Kleiderschrank halten.
  • Pfeil nach rechts = Dieser Trend ist nur für ganz bestimmte Figuren oder Stil-Typen tragbar.
  • Pfeil nach unten = Dieser Trend ist schnell wieder vergessen oder nur sehr schwer tragbar.

pfeil-rechts-100-kompSkulpturale Rüschen und Volants: 

Viele Tops und Kleider spielen in dieser Saison mit Rüschen und Volants. Aber anders als bei bisherigen Exemplaren, werden diese Details jetzt weniger romantisch oder mädchenhaft interpretiert, sondern in skulpturalen, fast architektonisch anmutenden Designs verarbeitet. Man könnte sagen, dass Rüschen und Volants erwachsen geworden sind.

Wenn Sie der Lady-Typ sind und nach sehr femininen, aber erwachsenen und modernen Kreationen mit etwas Allüre suchen, beispielsweise für festliche Anlässe, wie Hochzeiten, Taufen, Cocktail-Events oder ähnliches, dann sind Kleider mit solchen Schnitt-Details für Sie interessant. Puristische, schlicht-elegante, androgyne oder sportlich-natürliche Frauen lassen besser die Finger davon – auch wenn diese femininen Elemente in dieser Saison häufig mit sportlich anmutenden Details kombiniert werden…

pfeil-rechts-100-kompPlissee-Falten:

Im Gegensatz zu Rüschen und Volants, sind Plissee-Falten deutlich scharfkantiger und strukturierter. Sie ergeben einen femininen, aber deutlich strengeren Stil. Plissees sind in der kommenden Saison an Tops, Röcken und Kleidern – häufig aus transparenten oder glänzenden Stoffen – zu finden. Oft werden Plissees aber nur als Akzent, wie eine Rüsche, ein Volant oder eine Stoff-Rosette, eingesetzt. Mit dem konservativen Image des traditionellen, wadenlangen Plissee-Rocks – einem Lady-Klassiker – hat das nicht mehr viel zu tun. Dennoch sollten Sie einen Plissee-Rock niemals konventionell, sondern immer im Stilbruch – beispielsweise mit einer Biker-Jacke und Boots, einem Grobstrickpullover oder Sweatshirt und flachen Halbschuhen – kombinieren. Und da wird es für reifere Damen schon wieder schwierig…

So sieht sportliche Eleganz aus: Der Bleistiftrock aus Spitze wird mit einem lässigen Shirt und einem Oversize-Doppelreiher kombiniert. Dazu gibt es einen goldig glänzenden Plissee-Volant und sehr sportliche Sandalen mit breiten Riemen.

So sieht sportliche Eleganz aus: Der Bleistiftrock aus Spitze wird mit einem lässigen Shirt und einem Oversize-Doppelreiher kombiniert. Dazu gibt es einen goldig glänzenden Plissee-Volant und sehr sportliche Sandalen mit breiten Riemen.

Plissees an Tops sind hingegen eine recht frische Mode-Erscheinung, mit der sich schlichte Basics aufpeppen lassen. Und Plissee-Kleider sind – spätestens seitdem Marilyn Monroe über dem U-Bahn-Schacht stand – zeitlose Mode-Klassiker. Seien Sie jedoch sehr vorsichtig dabei, wo am Körper Sie Plissee-Stoffe platzieren! Denn die dreidimensionale Faltung schafft viel Volumen, das Sie sicherlich nicht überall gebrauchen können.

pfeil-rechts-100-kompFransen:

Alle paar Jahre wieder kommen Kleidungsstücke mit Fransen in Mode. Diese Saison habe ich Fransen besonders oft an Rocksäumen und Kleidern, an Kimonos, an Seidentüchern und Handtaschen gesehen. Fransen sind ein stilbildendes Element der folkloristischen Kleidung und sind traditionell an vielen Kleidungsstücken unterschiedlichster Kulturen zu finden: Beispielsweise bei Ponchos, Trachtentüchern, Kimonos und der Lederkleidung des Wilden Westens. Modisch werden sie sofort mit dem lässigen Multi-Kulti-Hippie-Style assoziiert. Sind Sie im Herzen ein Blumenkind, ein Western-Girl oder ein Bohemien? Dann gehören Fransen ohnehin in Ihr Stil-Repertoire und Sie werden in dieser Saison einige neue zeitlose Basics für Ihre sommerliche Freizeit-Garderobe entdecken. Alle anderen dürfen diesen Trend getrost auslassen.

pfeil-oben-100-kompEleganz mit sportiven Elementen:

Jetzt wird es spannend: Wenn zwei so unterschiedliche Stilrichtungen, wie klassische Eleganz und sportive Lässigkeit, aufeinander prallen, kann es schon mal knistern. Das freut diejenigen, die noch ein bisschen Energie in ihrer Garderobe gebrauchen können. Da werden Bleistiftröcke oder das Kleine Schwarze mit sportlichen Metallzippern ausgestattet und das Glitzer-Top erhält eine lässige Kapuze. Elegant-seidige Bügelfaltenhosen gibt es mit fetzigen Rennstreifen und den schwarzen Blazer mit Netz-Einsatz.

Werden solche interessante Stil-Elemente in einem Schnitt verarbeitet, der Ihrem Figurtyp gerecht wird, haben Sie ein zeitlos aufregendes neues Kleidungsstück für Ihre Sammlung gefunden. Der Spruch „Gegensätze ziehen sich an“ könnte nicht besser modisch interpretiert werden. Und außerdem: Sportive Elemente machen dynamisch und lassen Sie jünger erscheinen!

pfeil-unten-100-kompOversize-Ärmel:

Diese Ärmelform hat es in sich – viel Luft nämlich. Die neuen Ärmel an Tops und Jacken sind so weit geschnitten, dass sich am Oberkörper eine Trapez- oder Ei-Form ergibt. So viel Volumen am Oberkörper vertragen leider nur schlanke und große Frauen. Allerdings entscheidet die konkrete Ärmelform und -länge darüber, wie sich die Silhouette tatsächlich gestaltet und welchem Figurtyp sie steht. Frauen mit großem Busen sollten grundsätzlich die Finger davon lassen, ebenso wie Frauen mit kräftigem Unterkörper, wie der A-Figurtyp. Denn dieser Schnitt addiert so viel Volumen am Oberkörper, dass er mit sehr schmalen Unterteilen kombiniert werden muss. Meine Prognose lautet daher: Das ist eine schwierige Silhouette, die schnell wieder verschwinden wird.

Edler Seidenglanz mit sportlich-lässigen Schnitten, romantische Blumen mit strengen Streifen: Die neue Mode liebt Kontraste.

Edler Seidenglanz mit sportlich-lässigen Schnitten, romantische Blumen mit strengen Streifen: Die neue Mode liebt Kontraste.

pfeil-oben-100-kompTransparente Stoffe:

Eines der modischen Haupt-Themen der neuen Saison ist Transparenz – und zwar in all ihren Varianten. Dabei kommen alle Materialien zum Einsatz, die für Durchblick sorgen können: Hauchzarter Chiffon, Organza, Loch- und Häkelspitze, Netzstoffe, Leder mit Lochmuster („Lasercut“) und mehr. Wichtig dabei ist: Die Schnitte bleiben klassisch, werden aber an den unterschiedlichsten Stellen mit transparenten Einsätzen durchbrochen.

Auch wenn die Kreationen vom Laufsteg dabei sehr viel Haut zeigten, die Umsetzung in den Läden wird sicherlich nicht annähernd so offenherzig ausfallen. Im Zweifelsfall hilft auch ein passendes, blickdichtes Darunter. Wenn Sie also ein klassisch geschnittenes Kleidungsstück finden, bei dem die Transparenz an der für Sie richtigen Stelle platziert ist, bedeutet das in den meisten Fällen: Eine Prise Sexyness und figurfreundliche Tragbarkeit – und zwar jahrelang!

pfeil-oben-100-kompGlänzende Oberflächen:

Selten wurden auf Modenschauen so viele glänzende, glitzernde Oberflächen präsentiert wie für die kommende Saison. Ob Lamée-Stoffe in Gold oder Silber, wertvoller Seiden-Satin, ob üppige Pailletten-Verzierungen oder mit Metallfäden durchzogene Stoffe und Strickwaren – Metallisches hat Hochsaison. Natürlich findet auch die klassisch-elegante Frau, die moderne Avantgardistin, das Bohemien-Mädchen und die Puristin darunter das ein oder andere Stück, um ihrer Garderobe mehr Glanz zu verleihen.

Neu beim aktuellen Trend ist aber vor allem, dass metallische Effekte nicht mehr vor lässiger Alltagskleidung Halt machen. Glänzende Materialien werden jetzt auch sportlich kombiniert und finden Einzug in die Gestaltung von Casual Wear. Wenn Sie der sportlich-natürliche Typ sind, bedeutet das für Sie eine echte Stil-Kur für Ihre Basisgarderobe. Aber auch hierbei ist ein bisschen Vorsicht besser als Nachsicht: Metallische, glänzende Oberflächen reflektieren das Licht und tragen auf. Also bitte in Maßen und nur an den richtigen, schlankeren Körperstellen einsetzen!

Sie werden es gemerkt haben: Von exzentrischen Schnitten und Details, die für viel Volumen sorgen, lasse ich lieber die Finger. Sportive Elemente in Kombination mit klassisch-eleganter Kleidung, Transparenz und Glanz hingegen sind – mit Bedacht platziert – meine persönlichen Trend-Highlights. Wobei ich finde, dass einige dieser Stil-Elemente gar nicht so neu sind. Oft ist es nur die Art, wie sie kombiniert werden. Dennoch sind sie sehr gut dazu geeignet, die eigene Garderobe zu verjüngen und mit stilvollen Stücken aufzustocken – und zwar völlig unabhängig von Alter und Gewicht!

Bevor ich mich im nächsten Beitrag mit den neuen Farben und Mustern beschäftige, interessiert mich jetzt Ihre Meinung: Haben Sie für sich selbst schon ein Highlight ausmachen können? Wenn ja, welcher Trend würde am besten zu Ihrer Garderobe passen?

Das Mode-Trend-Barometer 2014 im Überblick:

22 Kommentare

  1. Diese Oversizeärmel finde ich auch extrem schwer. Sie verführen gerade Frauen mit großem Busen, sie zu tragen, weil es endlich mal nicht spannt …

    Ich habe bereits einige anprobiert und noch nichts Passendes dabei gefunden. Der Unterschied zu den Modellen aus den 1980ern liegt immerhin an darin, dass die Ärmel ab dem Ellenbogen oft sehr eng geschnitten sind und dadurch immerhin etwas Kontur geben.

    Es mag bei schlanken Beinen mit Ton-in-Ton-Lagenlook mit verlängernden, fingurnahen Tops funktionieren. Aber wie Du auch schreibst: Die Dinger haben es in sich und sind keine einfachen Zeitgenossen!

    Sonnige Grüße aus Hamburg sendet Dir
    Ines

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      das sehe ich genauso wie Du. Man könnte sich freuen, dass endlich auch kräftigere Oberarme in Jackenärmel passen und auch noch ein paar Lagen Stoff dort Platz finden – aber, leider: Michelin-Männchen-Alarm! Also lieber Finger weg! Aber ich bin zuversichtlich, dass wir beide auch ohne Egg-Shape-Jäckchen glücklich weiter leben können 🙂

      Herzliche Grüße in den hohen Norden sendet Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Ich mag die neuen Seidentops ganz gern, allerdings könnte die Pflege mitunter heikel sein. Ich bin mir nicht so sicher, ob die neue italienische Länge der Röcke kombiniert mit flachen, sportiven Schuhen kleineren Frauen steht, es sei denn, sie sind sehr, sehr grazil…Herzlichen Dank wieder für diesen wunderbaren Beitrag! LG Lotta.

    • Modeflüsterin

      Liebe Lotta,

      bei Seidentops achte ich immer darauf, dass die Seide mit der Hand waschbar ist. Dann ist meist alles in Ordnung.
      Die italienische Länge ist tatsächlich für kleine Frauen nicht optimal. Aber eine knie-umspielende oder knie-bedeckende Länge geht bei fast allen Frauen. Wenn Frau den Rock taillenhoch geschnitten tragen kann, ist es nicht so schlimm, wenn bei den Schuhen der Absatz fehlt. Das gleicht sich aus. Frauen mit sehr kurzen Beinen rate ich aber trotzdem zu Schuhen mit einem kleinen Absatz. Wie immer gilt es abzuwägen, ob die Figur optimal ausgeglichen werden soll oder ob man einfach mal auf einen lässigeren, bequemen Look setzt (und man dann eben ein bisschen kleiner oder die Beine mal etwas kürzer wirken…). Das ist eine Frage der Prioritäten, die jede Frau nach Lust und Laune setzen kann.
      Und natürlich gilt immer: Nur weil die italienische Länge oder Midi jetzt gerade in ist, müssen nicht alle knielangen Bleistiftröcke entsorgt werden! Im Gegenteil: Frauen sollten immer bei ihrer Lieblings-Rocklänge bleiben!

      Ihnen noch einen schön entspannten Sonntag wünscht
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Gabriele

    Liebe Stefanie, Danke für Deine sehr hilfreichen Tipps! So gut informiert wie heuer, war ich bisher noch nie! mein nächster Einkauf wird sehr gut überlegt sein, meine Fehlkäufe werden sich hoffentlich auch wesentlich reduzieren. Ich muss mich dann auch nicht ärgern, ein „unpassendes“ Kleidungsstück ausgewählt zu haben, denn dieser Umstand schaffte mir jedesmal neuen Frust vor dem Spiegel, die Figur ist mit 54 Jahren nicht mehr wie mit 30, auch die Konfektionsgröße änderte sich, aber ich möchte mich darum umso mehr wohl und schick fühlen in meiner Kleidung, herunterhungern auf Größe 36 ist absolut unsinnig und wäre auch nicht von Erfolg gekrönt. Vielen Dank für Deine Mühe,
    liebe Grüße aus Salzburg
    Gabriele

    • Modeflüsterin

      Liebe Gabriele,

      das freut mich sehr, dass es Dir nun leichter fällt, die für Dich passenden Stücke herauszusuchen! Es ist wirklich ärgerlich, wenn man zum falschen Kleidungsstück greift! Und wenn Du Dir nicht ganz sicher bist: im Geschäft ein Foto mit dem Kleidungsstück machen – und zwar in dem Outfit, in dem Du es tragen willst -, für einen Tag zurücklegen lassen, eine Nacht darüber schlafen, das Foto noch einmal ansehen und dann entweder zum Einkaufen gehen oder anrufen, dass man das Stück doch nicht kaufen möchte. Weniger ist ohnehin mehr 😉 Ist zwar ein bisschen mehr Aufwand, spart aber ungeheuer viel Geld und Nerven!

      Dir weiterhin ein gutes Händchen beim Mode-Einkauf wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Stephanie,

    seit ich Ihren Blog lese, bin ich richtig gut informiert.
    Aber, seit ich vor einigen Jahren „meine“ Designerin gefunden habe, bin ich gegen irgendwelche Trends immun. Ein doppellagiges mitternachtsblaues Sommerkleid ist bei mir im Februar schon eingezogen. Aufgrund der milden Witterung konnte ich es seitdem mit allem, was der Schrank im Winter hergibt tragen. Somit bin ich eher „außermodisch“ unterwegs, meine Garderobe ist auf Schrupfkurs und die Kombinationsmöglichkeiten steigen. Für mich ist das sehr befreiend.

    Schönes Restwochenende,
    Yvonne

    • Modeflüsterin

      Liebe Yvonne,

      das freut mich sehr, dass Sie Ihre modische Heimat gefunden haben und sich so wohl damit fühlen! Ist das nicht herrlich? Und es zeigt, dass es klug ist, sich nicht zu sehr von Trends abhängig zu machen. Denn Stil geht auch völlig ohne Must-haves einer Saison. Die Befreiung kann ich Ihnen gut nachfühlen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Stephanie,
    leider bin ich noch nicht ganz immun gegen die Musthaves der Saison – aber es wird besser ;-). Deine Zusammenfassung finde ich auf jeden Fall wieder sehr umfassend und interessant. Ganz besonders gelungen finde ich Deine Zeichnung (Edler Seidenglanz…) dieses Outfit, hätte ich gerne genauso in meinem Schrank und hoffe, dass ich das mit meinen bestehenden Mitteln umsetzen kann.
    Du bist einfach die perfekte Inspirationsquelle – danke und noch einen schönen Sonntag, lieber Gruß Conny

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      Du bist so kreativ in der Umsetzung Deiner Looks, dass Dir ganz, ganz viel steht. Daher wahrscheinlich auch die „Anfälligkeit“ für Trends. Diese bringen Deine Styling-Fantasie so richtig zum Glühen 😉 Ich wünsche Dir auf jeden Fall weiterhin viel Freude an Deiner „Kleider-Kunst“!

      Liebe Grüße und Dir auch noch einen schönen Sonntag!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Hmmm… interessant, aber heute würde ich Dir nur zum Teil zustimmen. Wobei es natürlich alles Geschmackssache ist!
    Ich persönlich finde z.B. Transparenz extrem nervig. Zuviel Haut zeigen mag ich nicht und wenn man das nicht will, ist man ständig auf der Suche nach dem idealen darunter – Stress! (und dazu kommen weitere Kosten, na klar, für den Einzelhandel ist Transparenz natürlich ein Gottesgeschenk, weil man gleich gezwungen ist 2 Teile zu kaufen…). Unterwäsche (oder Tops), die farblich nicht genau exakt passt, sondern hervorstechen (zu sehen sind), mag ich nämlich auch nicht. Also alles was Transparenz betrifft, egal ob Chiffon, Netz (buah) oder Spitze (außer an den Armen), mag ich nicht.

    Anders geht es mir mit den weiten Ärmeln. Als Frau mit einem schmächtigen Körper liebe ich alles, was „obendrum“ Volumen draufpackt. Aber es mag schon sein, dass es dann unten etwas schmaleres braucht, damit man nicht allzu „kompakt“ aussieht.

    Lg, Annemarie

    • Modeflüsterin

      Hallo Annemarie,

      das sieht mir tatsächlich so aus, als wäre Transparenz nicht Dein Ding 😉 Du führst tatsächlich ein paar gute Argumente auf, die dagegen sprechen.
      Ich sehe Transparenz mehr als Chance, wie Frauen ein bisschen mehr Haut zeigen können, ohne sie tatsächlich entblößen zu müssen. Beispielsweise wollen viele Frauen ab einem gewissen Alter ihre Oberarme oder das Dekolleté nicht mehr so stark zeigen. Damit könnten sie beispielsweise nie mehr ein Bustierkleid tragen. Wie schade! Da bietet sich etwas transparenter Stoff förmlich an, um so zu tun als ob… Oder man unterlegt beispielsweise einen sehr, sehr tiefen V-Ausschnitt, der eigentlich schon unanständig wäre, mit transparentem Stoff – und schwupps, ist das ganze sexy, aber sicher 🙂 Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du und transparente Stoffe trotzdem keine Freunde mehr werdet…?

      Ganz anders die weiten Ärmel. Diese kann man natürlich als schlanke Frau probieren und sicherlich auch irgendwie stilvoll kombinieren. Nur befürchte ich, dass sich diese übertriebene Silhouette nicht lange halten wird. Falls das aber genau Deinen Geschmack trifft, dann würde ich es an Deiner Stelle auch tragen – und zwar so lange ich will und unabhängig davon, was gerade „in“ ist. Würde mich interessieren, wie Deine Erfahrung mit der neuen Silhouette ausfällt! Vielleicht willst Du hier noch mal berichten?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Eleganz mit sportiven Elementen und glänzende Overflächen kann ich mir gut vorstellen, wobei ich die zweite Variante nur für Accessoires verwenden würde. Ansonsten muss man ja nicht jeden Trend mitmachen.
    LG Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      Du sagst es! Trends sind immer nur ein Vorschlag, dem man sich ganz nach seinen persönlichen Vorlieben und Voraussetzungen anschließen kann oder eben nicht. Also, immer völlig entspannt bleiben!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Petra Kannchen

    Liebe Sthephanie,

    wieder ein sehr interessanter und informativer Artikel.Ich bin eindeutig ein Typ für sportliche Eleganz.Jeden Trend mache ich nicht mehr mit,da ich meinen Stil gefunden habe,was ich zum großen Teil dir verdanke.Ich schaue,was wird angeboten,paßt es in meine Grundgarderobe und zu meinem Stil,wenn ja wird es eingekauft und sonst bleibt es im Laden.Ich habe schon im Januar ein tolles Shirt in dunkelbraun mit Pailetten erstanden und eine schwarze Weste mit Glitzer,somit kann ich „glänzen“.Als ich neulich ein paar Outfits gepostet hatte,habe ich erst gesehen,was ich da trage.Es kam auch keine Resonanz bei dem einen,nur das andere mit Jeansrock und rotem Shirt fand Anklang und somit habe ich den anderen Rock entsorgt,irgendwie fühlte ich mich auch nicht richtig wohl darin.
    Liebe Grüße Pippi

    • Modeflüsterin

      Liebe Pippi,

      das ist ja schön, zu hören, dass Du jetzt so viel stilsicherer geworden bist!
      Ich selbst mache auch nur sehr wenige Trends wirklich mit und bleibe dabei immer eher auf der sportlich-eleganten Seite. Und die unterschiedliche Bewertung Deiner Blog-Outfits kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass Deine Leserinnen einfach einen anderen Geschmack haben. Die Ästhetik und damit auch die Mode sind halt keine objektiven, wissenschaftlich berechenbaren Größen. Oft ist wirklich das eigene Gefühl – oder eben, wenn man sich selbst auf Fotos sieht – der beste Ratgeber.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stephanie
    Diese Pfeile in verschiedene Richtungen sind eine echte Hilfe! Beim Betrachten der neuen Modetrends standen mir die Haare zu Berge: sollte ich modisch ins Abseits geraten, weil mir aus diversen Gründen praktisch nichts steht? Gibt es bald nur noch solches zu kaufen?
    Und dann Ihre praktischen Tipps, die das Ganze relativieren. Vielen Dank!
    Also werde ich meine Garderobe nur mit Bleistiftröcken, wadenlangen Exemplaren und ein paar Accessoires ergänzen.
    Liebe Grüsse
    Maggie

    • Modeflüsterin

      Liebe Maggie,

      ich erschrecke manchmal noch genauso über die Einfälle der Modedesigner wie Sie. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass die Laufsteglooks oft Übertreibungen sind. Und oft gibt es eine Möglichkeit, nur eine kleine Dosis des Trends in ein ansonsten klassisches Outfit einzubinden. Ich habe lange überlegt, ob ich tatsächlich eine Bewertung mit Pfeilen machen soll. Denn letztendlich ist ja jede Frau so individuell, dass man einzelne Trends gar nicht für alle gleichermaßen ausschließen oder gut finden kann. Aber ich finde, dass sich ein paar Trends einfach leichter (und wahrscheinlich auch langfristiger) und andere viel schwerer in eine bestehende Garderobe einbinden lassen. Und im Zweifelsfall lässt man ebene einfach die Finger davon. Dadurch werden wir bestimmt nicht weniger glücklich 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie, danke für die schöne Übersicht! Ich mag vor allem die Glitzerkleidung, aber Transparenz werde ich auch weiterhin nicht im Alltag tragen. Das ist mein persönlicher Geschmack, dass eine halbdurchsichtige Bluse nichts fürs Büro ist. Und dem Fransenlook werde ich wohl auch nicht verfallen. 🙂 LG und noch eine kreative Woche! Sabina OceanblueStyle PS: Diese Grafik gehört zu meinen Liebsten, das transparente hast du wunderbar verdeutlicht.

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      vielen Dank für Deine Begeisterung für die Illustration!
      Dass Du im Büro nicht „durchscheinen“ willst, verstehe ich gut! Das ist wirklich kein Look für den Job. Und auch Deine Fransen-Abstinenz kann ich sehr gut teilen 😉 Ich kenne allerdings auch Stil-Typen, die super gut damit wegkommen… Gott sei Dank gibt es ja die modische Vielfalt, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

      Dir auch eine wunderschöne Woche und bis bald!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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