5 W-Fragen zur Jogginghose: Zwischen Kult-Objekt, Couch-Styling und Fashion-Fauxpas

Mit Highheels, Shirt und Leder-Blouson wird die Jogginghose zum trendigen Must-have inszeniert. Aber funktioniert das wirklich?

Mit Highheels, Shirt und Leder-Blouson wird die Jogginghose zum trendigen Must-have inszeniert. Aber funktioniert das wirklich?

Oder: Das Wer, Was, Wann, Wie und Warum eines lässigen Mode-Klassikers

Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht: Es gibt doch tatsächlich einen Welttag der Jogginghose! Dieser war ganz offiziell am letzten Dienstag, den 21. Januar, ausgerufen. Was für mich zuerst fast absurd klang, brachte mich schnell zum Nachdenken. Denn es gibt – neben der Jeans – tatsächlich keine andere Hose, die so demokratisch ist, dass sie wahrscheinlich fast jeden Kleiderschrank bevölkert. Aber ist die Jogginghose wirklich ein Mode-Star? Welche Rolle kommt der Urform der Laufhose heute zu? Wer trägt sie, warum und wie? Ich gebe zu, ich habe dazu einerseits gemischte Gefühle, andererseits ganz eindeutige Standpunkte. Da ich aber immer wieder Anfragen zu diesem Thema erhalte, dachte ich, es wird Zeit für die 5 W-Fragen zur Jogginghose: Das Was, Wer, Wann, Wie und Warum eines sportlichen Mode-Klassikers.

1. Was ist die Jogginghose und woher kommt sie?

Eine Jogginghose ist fast schon ikonografisch. Wenn der Begriff fällt, hat jeder von uns sofort das Bild einer grauen, an Taillen-Gummizug und Knöchel-Bündchen gekräuselten, schlabbrig sitzenden Baumwollhose im Kopf. Ursprünglich war die Jogginghose Teil eines Jogginganzugs, der vor allem in den 80er Jahren vermehrt getragen wurde. Damals kam das Joggen als moderne Sportart in Mode und der „Sweat Suit“ (deutsch: „Schwitzanzug“) sollte – wie der Name schon sagt – beim Laufen den Schweiß aufsaugen. Heute gibt es viele verschiedene Formen von Jogginghosen: weitere und engere, lange und kurze, billige und teure. Die teuerste Jogginghose, die ich gefunden habe, ist aus feinstem Kaschmir und kostet über 1.000 Euro. Ja, so weit hat es die ursprüngliche Laufhose schon geschafft.

2. Wer trägt Jogginghosen? 

Nach den Sportlern der 80er Jahre kamen die Hip-Hopper der 90er Jahre und erklärten die Jogginghose zu ihrem Kult-Objekt. In Übergröße und zusammen mit protzigem Goldschmuck wurde sie die Hose der Rapper-Zunft. Damit prägte sie nicht nur den Look einer ganzen Musik-Generation, sondern wurde als Uniform von Emporkömmlingen mit oft krimineller Vergangenheit und zweifelhaftem Ruhm abgestempelt. Den Geruch der Straße wurde sie zwar nie ganz los, aber nachdem sogar Stars wie Madonna stolz ihre Jogginghosen in der Öffentlichkeit trugen, wurde auch der modische Jetset auf das Beinkleid aufmerksam.

„Designer versuchen immer wieder, die Jogginghose in den Mode-Olymp zu hieven.“

So erblickten schließlich die ersten trendigen Outfits mit schlabbriger Baumwollhose das Licht der Welt. Seitdem versuchen Designer aus unterschiedlichsten Ländern immer wieder, die Jogginghose in den Mode-Olymp zu hieven. Ihren Proleten-Charme konnte sie aber nie wirklich abschütteln. Und so kommt es, dass Redakteurinnen in einem Teil der Welt die klassische Sporthose zum Fashion-Hype inszenieren, während in einem anderen Teil der Welt Gruppen von sozial schwächeren, jungen Männern und Frauen mit Jogginghosen und Hoodies bekleidet auf den Straßen abhängen. Die schweigende Mehrheit jedoch bleibt anonym, tummelt sich entweder auf Trimm-Dich-Pfaden und in der Skigymnastik oder sitzt ihre Jogginghose auf der Couch im Wohnzimmer weicher und weiter.

3. Wann tragen Sie Jogginghosen?

Wie wir nun wissen, ist die Jogginghose eigentlich eine funktionale Sporthose. Alternativen gibt es zwischenzeitlich reichlich, denn als sportliche Funktionskleidung hat die Jogginghose längst ausgedient. Gerade kürzlich durfte ich in einer der führenden Modezeitschriften eine ganze Modestrecke bewundern, in der eine graue Jogginghose im Mittelpunkt der Styling-Experimente stand. Damit sollte das gute Stück bürofein gemacht werden.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass Jogginghosen im Berufsleben einer erwachsenen Frau nichts zu suchen haben.“

Soweit es mich betrifft, haben sich die Redakteurinnen allerdings umsonst bemüht. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass Jogginghosen im Berufsleben einer erwachsenen Frau nichts zu suchen haben – zumindest nicht im öffentlichen Teil davon. Jogginghosen gehören für mich zum Sport, auf den Weg dahin oder auf die abendliche Couch. Auch ein Haushalts- oder Home-Office-Tag ist mit dieser bequemen, unkomplizierten Beinkleidung gut zu überstehen. Und sollten Sie wirklich einmal ein paar Tage im Krankenhaus, in der Reha oder in sonstigen Gesundheitseinrichtungen verbringen oder ansonsten gehandicapt sein – mein Placet zum Tragen einer Jogginghose haben Sie.

Die Jogginghose im Büro, beim Einkaufen, um die Kinder von der Schule abzuholen oder nur schnell ein paar Erledigungen zu machen? Das halte ich stilistisch zumindest für grenzwertig, für mich selbst habe ich es längst ausgeschlossen. Dieses Styling-Projekt überlasse ich gerne den jungen Fashionistas dieser Welt. Jedes noch so einfallslose Jeans-mit-T-Shirt-Outfit finde ich jedenfalls besser als das offensichtlich nachlässige, unförmige Bild mit all seinen Assoziationen, das eine Jogginghose auf der Straße abgibt. Sie sehen, da bin ich sehr konservativ.

4. Wie tragen Sie Jogginghosen?

Viel figurfreundlicher als Jogginghosen: Mit Jazzpants macht Sport auch Spaß, wenn Frau kräftiger ist.

Viel figurfreundlicher als Jogginghosen: Mit Jazzpants macht Sport auch Spaß, wenn Frau kräftiger ist.

Auch dazu gibt es in den einschlägigen Medien unzählige Meinungen und Vorschläge. Streetstyle-Fashionistas schwören darauf, dass sich Jogginghosen nur mit Highheels wirklich schick machen lassen. Sie beweisen das mit wilden Kombinationen, in denen Blusen, Blazer und Booties oder Pumps mit astronomisch hohen Absätzen die Jogginghose stadtfein machen sollen.

Ich finde, zu Jogginghosen passen eigentlich nur drei Arten von Fußbekleidung: Sneakers, Hausschuhe oder rutschfeste, dicke Socken. Dazu ein T-Shirt oder Camisole, ein übergroßer Cardigan, ein Pullover oder ein Kapuzenpulli und fertig ist der Kuschel-Look für zu Hause. Für alle anderen Gelegenheiten weiche ich auf Jeans mit Stretchanteil aus. Diese sind mindestens genauso bequem und praktisch einzusetzen und sehen dabei viel vorteilhafter aus – gerade an etwas kräftiger gebauten Frauen.

Das ist auch der Grund, warum ich selbst zum Sport schon lange keine Jogginghosen mehr trage. Vielmehr habe ich sie gegen die wesentlich figurfreundlicheren Jazzpants ausgetauscht. Sie liegen an Taille, Bauch, Po und Oberschenkel flach an, um ab dem Knie etwas Weite aufzunehmen und bis fast zum Boden zu fallen – das schmeichelt fast jeder weiblichen Figur. Zudem sind sie in modernen, auch festeren Hightech-Materialien zu haben, die nicht nur für optimale klimatische Bedingungen, sondern auch noch für einen tollen Hebe- und Stützeffekt an den richtigen Stellen sorgen. Unbezahlbar!

5. Warum tragen Sie Jogginghosen?

Das bringt mich auch schon zur letzten Frage, die wohl auch die schwerste ist: Warum machen sich modische Frauen immer noch die Mühe, ein strukturloses, schlabbriges und dick machendes Kleidungsstück, dem auch noch der hartnäckige Duft des Ghettos anhängt, unbedingt zu einem irgendwie attraktiven Outfit kombinieren zu wollen? Dieses Kunststück gelingt nur den wenigsten, meist sehr jungen, dünnen und straffen Frauen, die wahrscheinlich auch noch einem völlig konturlosen stofflichen Etwas stilvolle Lässigkeit einhauchen können. Was aber sollte ganz „normale“ Frauen dazu bewegen, dieses Risiko einzugehen, wenn es doch so viele, figürlich weitaus vorteilhaftere und einfacher zu kombinierende Alternativen gibt? Und welches Detail habe ich nur übersehen, welches die Existenz eines Welttags der Jogginghose rechtfertigt? Ich befürchte, dieses Rätsel werde ich heute nicht mehr lösen.

Jetzt bin ich gespannt auf Ihre Meinung: Tragen Sie Jogginghosen? Und wenn ja, wie und bei welcher Gelegenheit kommt sie bei Ihnen aus dem Schrank? Nur Mut: Ich freue mich auch auf unterschiedliche Meinungen – so viel Toleranz muss sein 😉

 

44 Kommentare

  1. Wer eine Jgginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren – soll Karl Lagerfeld gesagt und damit gemeint haben: durch Gummizug und den weiten Schnitt achte man nicht mehr auf seine Figur.
    Ich selbst finde Jogginghosen in der Öffentlichkeit unmöglich (genauso wie zu lässige und ungepflegte Kleidung im Theater). Zum Sport und hin und wieder auf dem Sofa trage ich auch lieber die figurfreundlicheren Jazzpants.
    Liebe Stephanie, vielen Dank für Ihre interessanten und fundierten Beiträge und einen schönen Sonntag

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      vielen lieben Dank für Deine eindeutige Meinung, die ich gerne teile 😉 Auch kulturelle Veranstaltungen, wie Theater, verlangen natürlich nach einer eleganteren Kleidung.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Stephanie,
    Was für ein wunderbarer, witziger Artikel! Ich musste sehr oft schmunzeln und bin übrigens ganz Ihrer Meinung.
    Ich trage keine Jogginghosen, zum einen wegen der Unförmigkeit, zum anderen wegen der unerwünschten Assoziationen, die Sie auch ansprechen. Bequem ist eine Jeans mit Strechanteil nämlich auch.
    Gegen Jazzpants beim Sport ist aber nichts einzuwenden.
    Liebe Grüße,
    Claire

    • Modeflüsterin

      Liebe Claire,

      das freut mich sehr, dass eine so stilvolle Frau wie Sie diese Meinung teilt! Ich hatte ja schon mehrmals den Verdacht, dass wir uns stilistisch sehr ähnlich sind – heute fühle ich mich darin wieder bestärkt 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Liebe Stefanie, ich bin 171 cm groß , trage Größe 36 und Jogginghosen stehen mir überhaupt nicht. Zu Hause trage ich Strickkleider, abends gerne Longpullover (Minikleidlänge) mit Strickstrumpfhosen. Eine Jeans für Sauwetter reicht mir – allerdings wird es immer schwerer, Winterhosen aus Wolle zu finden. Ich habe oft den Eindruck, alle vom Säugling bis zum Greis tragen Jeans. Noch eine Frage: welche Jazzpants kannst Du empfehlen?
    Ich wünsche Dir einen erholsamen Sonntag!

    • Modeflüsterin

      Liebe Lissy,

      irgendwie scheint immer alles, was man gerade braucht, nicht in den Geschäften verfügbar zu sein… Mir geht das auch bei ganz vielen Dingen so.
      Das Outfit mit Strickstrumpfhosen und Oversize-Pulli kann ich mir übrigens gut vorstellen, besonders bei Größe 36 😉
      Eine meiner Jazzpants ist von der bekannten Marke mit den Streifen… Die beiden anderen habe ich schon so lange, dass ich gar nicht mehr so genau weiß, von welcher Marke Sie sind – müsste ich mal nachsehen. Werde ich dann nachreichen.

      Jetzt wünsche ich erst einmal einen entspannten Sonntag!
      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        vielen Dank für die schnelle Antwort!
        Es spricht ja einiges dafür, dass die beiden älteren Jazzpants von sehr guter Qualität sind, sonst hätten sie in Ihrem Kleiderschrank nicht so lange überlebt. Ich brauche unbedingt neue, weil die gegenwärtigen beulen. Nicht, dass das beim Kampfsport jemanden außer mir interessieren würde. Aber ich möchte mich halt wohl fühlen.

        • Modeflüsterin

          Hallo Lissy,

          jetzt habe ich auch gerade nachgesehen (ich war vorhin noch unterwegs und konnte nicht zum Kleiderschrank): Meine Lieblings-Jazzpant ist von Nike (etwas festeres, anliegendes, schön straffendes Material), die andere ist von Venice Beach (auch ein festeres, aber etwas lockerer sitzendes, wunderbar fallendes und formstabiles Gewebe). Beide sind bestimmt 10 Jahre alt und sehen – trotz häufiger Wäsche – aus wie neu. Die vorhin erwähnte Hose mit den 3 Streifen ist jetzt 5 Jahre alt und ebenfalls noch in perfektem Zustand 🙂 Alle drei waren nicht billig, aber ihren Preis wert.
          Hoffe, das hilft Ihnen weiter!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          • Oh ja, das tut es! Wenn die Qualität stimmt, relativiert sich fast jeder Preis. Immerhin werden die Hosen strapaziert.
            Herzlichen Dank!

  4. Guten Morgen Stephanie,

    wie lustig, dass ich diesen Artikel in einem weiten, schlabberigen Ding lese, welches vielleicht noch nicht mal zu Recht den Namen Jogginghose verdient. Und damit zur Beantwortung Ihrer Frage nach dem WANN: z.B. wenn ich (wie gestern) mit Freunden bei reichlich Essen und gutem Wein versackt bin und am nächsten Tag selbst für Jeans mit Stretchanteil zu faul bin. Wenn ich aber gleich mit meinen Kindern zum Spielplatz gehe, werde ich mich natürlich umziehen, denn genau wie Sie sagen, fristen Schlabberhosen am besten ein einsames Dasein in den eigenen vier Wänden. Dort allerdings werden sie sehr geliebt und sind, zumindest bei mir, unersetzlich in ihrer unprätentiösen Unförmigkeit. Ebenso unersetzlich übrigens wie die sonntägliche Lektüre Ihrer Artikel.
    Herzlichen Grüße von
    Bianca

    • Modeflüsterin

      Liebe Bianca,

      bequemer Schlabberlook in den eigenen vier Wänden ist natürlich unbedingt erlaubt – und erst recht, wenn dabei die Modeflüsterin gelesen wird… Ich erzähle an dieser Stelle nicht, in welchen Lieblingsstücken ich diesen Blog schon geschrieben oder dafür gezeichnet habe 😉 Also: Weiter so und viel Spaß beim gemütlichen Herumlümmeln!

      Herzliche Sonntagsgrüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Als die dpa mich um ein Interview zum Tag der Jogginghose bat, war ich überrascht – hatte ich bis dahin doch auch noch nie davon gehört. Aber natürlich habe ich eine Meinung dazu 🙂

    Ich finde schon, dass man stylishe Modelle mit Pumps und Blazer upgraden kann – mache das aber selbst nicht. Ich trage Jazzpants aus Microfaser zum Laufen und im Homeoffice gerne Jazzpants aus Baumwolle oder eine Jogginghose aus Kaschmir (und die wäre zum Sport viel zu schade, sie ist wohl stylish gedacht und wird von mir als bequem missbraucht). Ich bin ganz bei Dir, dass eine gut sitzende Stretchjeans genauso bequem ist – nur nicht so kuschelig.

    Ich denke, das Bedürfnis der Menschen, unbedingt Jogginghosen straßentauglich zu machen, kommt daher, dass in der Mode kaum noch etwas neu erfunden werden kann, weil fast alles schon mal irgendwie da war. Aber neu muss ja bekanntlich nicht immer a) gut und b) für jeden tragbar sein.

    Einen gemütlichen Sonntag wünscht Dir
    Ines

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      das wäre ja mal interessant gewesen: Hast Du das Interview zur Jogginghose gegeben? Und wo kann man das anhören?
      Dass Du stolze Besitzerin einer Kaschmir-Jogginghose bist, beeindruckt mich jetzt allerdings schon etwas. Diesen Luxus habe ich mir bisher immer versagt, auch wenn ich schon ein paar mal darum herum geschlichen bin. Wie Du schon sagst: Der Kuschelfaktor ist natürlich bei so einem Teil fast unwiderstehlich 😉

      Herzliche Kuschel-Sonntags-Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        das Interview ist nicht zu hören, nur Ausschnitte daraus zu lesen. Die dpa macht gemixte Artikel daraus, die dann on- und offline erscheinen, z.B. hier bei Focus Online
        http://www.focus.de/panorama/welt/mode-wer-darf-wann-eine-jogginghose-tragen_id_3545297.html
        (Kannst den Link gerne rausnehmen, wenn er nicht bei Dir online soll).
        Meine Kaschmirversion ist sogar noch „pc“ aus fairem Handel von ftc. Mal wieder ein Schnäppchen auf Sylt im Outlet. Selbst der halbe Preis hat mir allerdings noch Schnappatmung verursacht 😉 Ich war nicht böse darum, dass mein Mann darauf bestand, sie mir zu schenken … Gerade für den Winter im Homeoffice ist die ein Traum. Kann ich Dir nur empfehlen.
        Verschneite Grüße aus dem Norden sendet Dir
        Ines

        • Modeflüsterin

          Liebe Ines,

          das ist ja ein guter Anlass, Deinem Mann unbekannterweise die besten Grüße mit einem verbundenen „Weiter so!“ zu senden… 😉
          Herzlichen Dank auch für den Link zum Focus-Artikel, der diesem Thema ein paar weitere, interessante Argumente hinzufügt. Somit differenziert sich die Diskussion weiter in „normale“ klassische Jogginghosen und Designer-Stücke aus edlen Materialien. Diese greifen bestimmte Schnitt- und Deko-Elemente der Jogginghose auf und kreieren daraus eine öffentlich tragbare, lässig-sportlich wirkende, neuartige Hosenform – die besagten „Jogpants“. Man lernt nie aus 🙂

          Liebe Grüße in den Schnee sendet Dir
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Sehr interessante Aspekte zum Thema Jogginghose, liebe Stephanie, die ich auch in allen Punkten teile. Jogginghosen und Jazzpants gehören für mich in den Bereich Sport, Freizeit und zuhause auf’s Sofa.
    Allerdings gibt es mittlerweile Hosen, die den Begriff „Jogging“ eigentlich gar nicht mehr verdient haben und tatsächlich superstylisch aussehen.
    Ein Beispiel dafür gibt Olivia von „Corporate Catwalk“, die ich kürzlich auch auf meinem Blog vorgestellt habe und im Büro einem konservativen Dresscode unterliegt.
    So finde ich diese Variante ausgesprochen schick für’s Büro und würde sie sofort tragen: http://bit.ly/1izHcCN

    LG
    Annette | Lady of Style
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    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      vielen Dank für dieses tolle Beispiel! Mit der klassischen Jogginghose hat diese Hose natürlich nur noch den elastischen Bund mit Tunnelzug gemeinsam. Und so stilvoll inszeniert, sieht das tatsächlich gar nicht schlecht aus, da hast Du absolut Recht. Für eine Frau mit mehr Bauch und/oder Hüfte würde ich einen Tunnelzug grundsätzlich nicht empfehlen. Gut ist allerdings, dass sie ansonsten ganz gerade geschnitten ist und anscheinend auch in einem sehr schönen, griffigen und glatt fallenden Stoff, der nicht unbedingt danach aussieht, als würde er ausbeulen. Trotzdem: Ich selbst würde in dieser Hose sofort rund 5 Kilo zulegen… An Olivia sieht es bezaubernd aus.

      Dir wünsche ich noch einen gemütlichen restlichen Sonntagabend!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Stephanie,

    wie jeden Sonntag kann ich das Erscheinen Ihres neuen Themas garnicht erwarten.
    Ich klicke also meinen Lieblingslink an – und „zucke“ schon beim Titel zusammen 😉

    Ertappt !
    Ich oute mich – ich bin doch ab und zu der Couch-Potato-Typ und geniesse mein Couch-Styling an einem verschneiten Wintertag wie diesen …

    Die von Ihnen erwähnte Fotostrecke habe ich auch gelesen, und mir dabei genau das gleiche gedacht wie Sie: Welche vernünftige erwachsene Frau würde sich so gekleidet in die Öffentlichkeit begeben?
    Ich jedenfalls niemals!

    Aber jetzt bin ich nicht in der Öffentlichkeit.
    Ich bin daheim, alleine – und sitze mit meiner „3-Streifenhose“ hier am Computer.

    Ein Geschenk meines Mannes – in einem schönem Lilaton, mit 3 pinkem Streifen – und aus einem schönem festen Material – kein typischer grauer „Lapper-Stoff“.

    Ganz ehrlich?
    Ich liebe diese Hose.
    Daheim.
    Wenn ich allein bin.
    Wenn ich mal nicht perfekt sein muss!

    Denn sind wir doch mal ehrlich:
    Wer sollte einer erwachsenen Frau vorschreiben, was sie DAHEIM (in ihren eigenen vier Wänden) tragen sollte?

    Modemagazine, die mir erklären wollen, dass ich als Frau immer PERFEKT zu sein habe?
    Zu jeder Tages- und Nachtzeit aber auch – bitteschön!

    Ach nö, dazu habe ich keine Lust.

    Geschlechtsgenossinnen, die finden, dass ein Strickkleid mit Strickstrumpfhosen stylisher ist ?
    Ein Oversize Pullover eine bessere Figur macht ?
    Ich will nicht immer stylish sein. Und ich muss auch nicht immer eine gute Figur machen.

    Karl Lagerfeld ?
    Ach nee, der soll lieber mit seiner Mieze reden.

    In meinen 4 Wänden nehme ich mir auch mal das Recht heraus, NICHT „stylish“ sein ZU MÜSSEN.

    Stylish bin ich wieder morgen früh, oder heute nachmittag, wenn ich mit meinem Mann einen schönen Winterspaziergang mache.

    Es grüßt Sie ganz herzlich – Couchpotatoe Doris !

    • Modeflüsterin

      Liebe Doris,

      herzlichen Dank für diesen Einblick in Ihr gemütliches Couch-Potatoe-Dasein! Ich finde ja auch, dass Perfektion langweilig ist und wenn es nur darum ginge, dürften von mir aus alle Frauen im Schlabberlook herumlaufen. Oberste Priorität hat für mich immer, dass sich Frau wohl fühlt und zwar unabhängig von der Meinung anderer oder vermeintlicher Modediktate. Immer perfekt zu sein, finde ich viel zu anstrengend! Und das Outfit, dass sich Frau in ihren eigenen vier Wänden aussucht – ob nun Jogginghose oder Oversize-Pulli mit Strumpfhose – ist eine absolut individuelle Geschmackssache, solange die Beziehung zum Partner nicht darunter leidet… kleiner Witz am Rande 😉
      Ich selbst fühle mich allerdings wohler, wenn ich gemütlich angezogen bin und zumindest ein bisschen ansehnlich dabei bleiben kann. Meine oberste „Instanz“ ist dabei nicht zuletzt mein Mann, der sich die Frage „Geht das noch so?“ ab und zu gefallen lassen muss und mich dann mit liebevollem Zuspruch einfach so sein lässt, wie ich bin. Herrlich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Liebe Stephanie,
    ich möchte hier mal für die Jogginghose Partei ergreifen. Ich liebe sie! Ich würde sie nicht unbedingt zur Arbeit tragen – obwohl ich es letzten Dienstag durchaus in Erwägung gezogen habe – aber im privaten Bereich, auch wenn ich Einkaufen gehe gehört sie als unschlagbar gemütliches, lässiges Basic einfach dazu. Bei mir sitzt sie wunderbar auf der Hüfte und zaubert eine schmale Taille. Kombiniert mit Top und Strickjacke oder einem weiten, ebenso lässigem Sweater ist sie wohl das entspannteste Kleidungsstück, das ich besitze.
    Neben der Optik steht die Jogginghose in meinen Augen aber auch für eine lässige Einstellung. Es muss nicht immer alles perfekt sein, weil Perfektion einfach nicht von Dauer ist. Es muss nicht immer ein Kostüm sein. Wichtig ist halt, was daraus gemacht wird und das man sich nicht hinter seiner Kleidung versteckt, sondern seine Persönlichkeit damit unterstreicht.
    Also, wenn ich mich nach Jogginghose fühle, trage ich die Jogginghose – ohne schlechtes Fashion-Gewissen 😉

    • Modeflüsterin

      Liebe Marie,

      ja, so ist es richtig! Nichts auf die Meinung von anderen geben und immer zu seinen eigenen Mode-Bedürfnissen stehen – eine wunderbare Haltung! Vielen Dank für Ihr Outing! Und wissen Sie was? Nach Ihrer Beschreibung glaube ich Ihnen sogar, dass Ihnen die gute alte Jogginghose wahrscheinlich wirklich gut steht – oder Sie sie zumindest mit Stolz und Stil tragen. Zum Druck, immer perfekt zu sein, stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Perfektion wird ohnehin überbewertet 🙂

      Ihnen wünsche ich jetzt trotzdem noch einen perfekten Sonntagabend!
      Herzlich Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Stefanie, ich bin ganz deiner Meinung, beim Sport trage ich Jazzpants aus guter Qualität, die auch nach vielen Wäschen ihre Form behalten, zuhause zum Relaxen trage ich Jazzpants aus Baumwolle; Jogginghosen trage ich nie, wenns bequem sein soll, trage ich sehr gerne Jeans mit Strechanteil, darin fühle ich mich einfach viel wohler.
    liebe Grüße Gabriele

    • Modeflüsterin

      Liebe Gabriele,

      herzlichen Dank für diesen kleinen Einblick in Deine modisch-privaten vier Wände! Und willkommen in der Jazzpants-Fraktion 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,
    dann werde ich mich mal outen, als Outdoor-Jogging-Hosen-Trägerin 🙂 Meiner Meinung nach, kommt es immer darauf an – vor allem auf das WIE, und gebe damit Annette völlig recht. Eine „Jogginghose“ aus Kaschmir oder Seide hat nichts mit der grauen Sweat-Hose der 80er Jahre zu tun. Ich besitze eine Schwarze aus Merinowolle, die ich auch schon im Büro getragen habe. An der Stelle muss ich aber erwähnen, dass es bei uns keinen Dresscode gibt. Und WARUM trage ich die Hose? Weil ich es toll finde, wie schön sie (vorausgesetzt es handelt sich um einen hochwertigen Stoff) fällt. Für meine Figur finde ich diesen Schnitt mit dem Bündchen am Beinabschluss passender, als eine Hose mit geradem weitem Bein. Aber in meiner „zuHausewohlfühl-Hose“ würde ich mich auch nicht auf die Straße trauen 🙂
    Noch einen schönen Abend, herzlicher Gruß Conny
    ps: ein Foto von mir und meiner Jogginghose gibt es hier (Liebe Stephanie, ich hoffe es ist o.k., wenn ich hier einen Link einkopiere?): http://ahemadundahos.de/wp-content/uploads/2013/11/IMG_0851_JoggingPants_bw.jpg

    • Modeflüsterin

      Liebe Conny,

      Danke für Dein „Outing“ und den damit verbundenen Link! Damit haben wir jetzt schon zwei Beispiele gesammelt, bei denen eine Edel-Variante des ursprünglichen Exemplars tatsächlich in einem Outfit funktioniert und sogar hübsch aussieht.
      Beruhigend finde ich allerdings, dass Du Deine „ZuHause-Wohlfühl-Hose“ auch nicht in der Öffentlichkeit tragen würdest… Da sind wir uns doch wieder sehr ähnlich 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie,
    der Kelch kann gern an mir vorbei gehen. Ich trage Jogginghosen nur zum Sport oder zuhause. Würde niemals damit zum Bäcker gehen und Brötchen holen. Wir sitzen das aus. Die Jogginghose wird niemals salonfähig.
    LG Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      die Doppeldeutigkeit in dem Wort „aussitzen“ finde ich herrlich! Genau das machen wir 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Christine

    Liebe Stephanie,

    ich trage keine Jogginghose, nie und nimmer. Ich finde, wenn man Ü60 ist und zudem ein paar Pfunde mehr hat, sollte man die Jogginghose meiden. Allerdings trage ich zum Sport eine schwarze Jazzpants mit den besagten Streifen, auch zu Hause. Es darf auch mal eine Leggings mit lässigen Oberteilen sein, aber niemals Öffentlich. Wenn ich zu Hause bin, fühle ich mich nicht so wohl mit meiner Straßen- bzw. Ausgehkleidung, da muss ich es mir so bequem wie möglich machen.

    Liebe Grüße
    Christine

    • Modeflüsterin

      Liebe Christine,

      vielen Dank für diesen Einblick in Ihre Wohlfühl-Momente! Dass Sie es sich zu Hause so richtig bequem machen – herrlich! Da werden Sie jetzt bestimmt ein paar andere Frauen, die jeden Tag ins Büro gehen und sich dabei schick machen müssen, beneiden… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Sophie Th.

    Ich habe nicht jeden einzelnen Kommentar gelesen, aber hier scheinen sich 100% der kommentierenden offensichtlich nicht mit der Jogginghose in der Öffentlichkeit anfreunden zu können, was ich schade finde! Versteht mich nicht falsch: Wenn Onkel Werner in seiner Fettflecken übersähten Jogginghose kombiniert mit weißen Tennissocken und Badelatschen den Pfand gegen frisches Bier eintauscht, teile ich die Meinung, dass das kein Augenschmaus ist. Aber es gibt selbst bei H&M günstige Jogginghosen, die sehr schön geschnitten sind. Ich kombiniere sie sehr gern mit Sneakers, dazu noch eine elegante Lederjacke oder so… Ich trage die sehr wohl und bewusst öffentlich, gehe in ihr aus, feiern in Clubs und trage sie selbst bei uns im Büro! Daran finde ich überhaupt nichts schlimmes! Schlimm finde ich eher, wenn man sie mag, sie aber nicht trägt, weil man sich zu sehr damit beschäftigt, was andere von einem halten könnten. Aber trotzdem sehr interessanter Artikel, das mit den Hiphoppern ist mir auch aufgefallen ^^

    lg, Sophie

    • Modeflüsterin

      Liebe Sophie,

      herzlichen Dank für diese offene und direkte Meinung! Ob man nun selbst für sich entschieden hat, Jogginghosen zu tragen oder nicht, bei einem Punkt stimme ich Dir absolut zu: Gepflegt sollte es aussehen! Und etwas nicht zu tragen, was man gerne mag, nur weil man die Meinung anderer fürchtet, ist natürlich nie eine Option 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stefanie, hm diese Frage ist immer wieder amüsant, findest du nicht auch? Und selbst die FAZ hat sich im Sportteil ja mit dieser Frage befasst;-) Warum polarisiert die liebe Jogginghose nur so? Ich freue mich immer wieder, meine mehr als 20 Jahre alte Nike Hose in Türkis noch nicht ausgemistet zu haben. Die trage ich aber wirklich nur zuhause. Doch straßentauglich finde ich z.B. durchaus, was Conny mal getragen hat. LG Sabina OceanblueStyle

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabina,

      ja das Outfit von Conny finde ich auch sehr geschmackvoll und durchaus straßentauglich. Ich denke, dass es letztendlich wirklich auf Material, Schnitt, die Outfit-Kombination und den individuellen Stil- und Figurtyp ankommt. Die Original-Jogginhose aus den 80er Jahren finde ich – wie Du auch – nicht wirklich vorteilhaft für die meisten Frauen. Gleichzeitig bin ich aber auch der Meinung, dass Frau grundsätzlich alles anziehen darf, worin sie sich wohlfühlt. Ich bin also kein Freund von Modediktaten oder -verboten. Daher komme ich beim Thema Jogginghose immer wieder in die gleiche Ambivalenz: Für mich selbst schließe ich es aus, da figürlich unvorteilhaft und für meinen Stil unpassend. Bei anderen habe ich eine unbegrenzte Toleranz, soweit die Umsetzung einigermaßen ästhetisch ausfällt. Und ich glaube, dass viele Menschen diese Ambivalenz teilen. Daher immer wieder diese Diskussion. Es bleibt spannend 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Guten Abend, liebe Stephanie!

    Zu diesem Thema ein Tipp (mit Augenzwinkern) von meiner ewig jungendlichen Tante:
    „Zuhause immer Jeans anziehen – keine Jogginghose – sonst merkt man nicht, wenn’s enger wird“
    Ich halte mich ehrlichgesagt nicht an diese Worte, viel zu bequem sind meine uralten Jogginghosen!

    Modemäßig bin ich wohl auch zu konservativ um die Jogginghose welchen Garns und Schnittes auch immer in MEINE Grundgarderobe aufzunehmen.
    Ich kann aber auch nicht behaupten, dass mir die ein oder andere gewagte Kombination am richtigen –> Model <– nicht gefallen würde.
    Als Jugendliche hatte ich sogar eine Jeans mit Bündchen an den Knöcheln und weißen Baumwollstreifen an den Außenseiten!!!! Na, DAS waren Zeiten!

    Herzlichst!! Lisbeth

    • Modeflüsterin

      Liebe Lisbeth,

      Ihre Tante war ja eine kleine „Lagerfeld“ 😉 Genau diesen Sinn hat eines seiner berühmten Zitate.

      Da ich auch in meiner Jugend als Leistungssportlerin quasi in Jogginghosen gelebt habe, brauche ich sie – wie Sie – heute nicht mehr, um modisch glücklich zu sein. Alles hat eben seine Zeit…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Liebe Stephanie,
    ich glaube auch, keine Hose polarisiert so sehr wir die Jogging-Hose. Zu Hause trage ich sie wirklich gerne, aber nicht mal zu Sport schlüpfe ich da rein. Da bevorzuge ich lieber enganliegende Hosen.
    Es gibt immer mal wieder einen Hype in der Modebranche um diese Schlapperhosen. Ich gebe zu, manchmal sehe ich auch schöne Kombinationen. Aber ich denke dass sieht nur an jungen Mädchen/Frauen gut aus. Oder wenn es halt Madonna und Paris Hilton auf Reisen tragen, wirkt das schon lässig und cool. Bei mir selbst würde es wahrscheinlich nur schlampig rüberkommen.
    Liebe Grüße Cla

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      da sind wir mal wieder ganz einer Meinung 🙂
      Dir noch einen schönen Abend!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Oh man ich ärgere mich grad n bisschen, denn die Jogginghose wird noch der Trend. Ich rede auch nicht von einer schlabberhose, sondern dieses Jahr haben sie einen besonderen schnitt. Schön eng an wandeln u Oberschenkel manche auch in high waist. Hab mir grade ne graue gekauft der Bund oben mit leder und zaubert einen schönen apfelpo obwohl ich durchschnittlich geformt bin. Meine Kombi: schuhe MIT Absatz dazu nen schönen blazer oder ne rockige Lederjacke und ne klutsch als Tasche! Lässt euch inspirieren Leute

    • Modeflüsterin

      Hallo Melek,

      das klingt sehr danach, als hätten Sie Ihre ganz persönliche Lieblings-Jogginghose gefunden. Dann können Sie einfach genießen, dass sie bei Ihnen eine gute Figur macht und Sie ein tolles Outfit gefunden haben, das Ihnen steht. So wie Sie ihre Hose beschreiben, hat sie ja nicht mehr viel mit der klassischen Schlabber-Hose aus Sweatshirt-Stoff aus den 80er Jahren zu tun… Viel Freude damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Ina Schulze

    Hallo,
    ich stöbere immer wieder gern auf Ihrer Seite herum und heute bin ich bei diesem Artikel zur Jogginghose gelandet. Das gleiche Thema hatte ich heute mit meiner Tochter. Morgen geht unser Flug in den Urlaub und da taucht natürlich auch die Frage auf, was ziehe ich an… Ich ganz klassisch für den Urlaubsflug (Shirt, Strickjacke, Schal, T-Shirt mit Leinenhose und Turnschuhe…). Meine Tochter ganz lässig in Jogginghose, Kapuzenjäckchen und Nikes. Sie findet es toll und ich bei ihr auch. Aber meine Antwort: „Eine erwachsene Frau muss in der Öffentlichkeit keine Jogginghose tragen und Punkt“! Ich musste lachen, als ich fast den identischen Satz im Artikel gelesen habe. 😉
    Einen schönen Sonntag noch!
    Ina

    • Modeflüsterin

      Liebe Ina,

      ja, das ist wohl das Vorrecht der Jugend – Jogginghosen einfach (fast) überall tragen zu können… Aber Ihre Leinenhose ist sicherlich mindestens ebenso bequem! Davon habe ich auch 3 Exemplare in meinen Basisfarben und ziehe sie im Sommer immer gerne als weite, bequeme Alternative zum Lässig-Look an. Ihnen wünsche ich jetzt einen ganz super Urlaub! Lassen Sie es sich so richtig gut gehen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Jogginghose für mich ja – an kalten Morgen zum Frühstück und an kalten Abenden zum Film (d.h. in der Variante mit dicken Socken), aber nie zwischen 8 und 8.

    • Modeflüsterin

      Liebe Ruth,

      ich sehe, Du hast eiserne Regeln. Gut so! Dann ist das für Dich bestimmt auch richtig so. Ich selbst mache zwischen 8 und 8 nur eine Ausnahme: zum Sport 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Inzwischen haben wir April 2017 und die Stoffe und Schnitte sind viel schöner geworden. Haben sie ihre Meinung inzwischen geändert?

    Liebe Grüße
    Monika

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