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Fashion-Ratgeber: 10 Mantel-Typen für jede Figur und jeden Stil – Teil 2

Fünf Mänteln mit völlig unterschiedlichen Silhouetten und Stil-Assoziationen: Daunenmantel, Cape, H-Linien-Mantel, A-Linien-Mantel und O-Linien- oder auch Egg-Shape-Mantel (von links nach rechts).

Fünf Mänteln mit völlig unterschiedlichen Silhouetten und Stil-Assoziationen: Daunenmantel, Cape, H-Linien-Mantel, A-Linien-Mantel und O-Linien- oder auch Egg-Shape-Mantel (von links nach rechts).

Oder: Was Sie jetzt über Schnitte und Silhouetten von Wintermänteln wissen müssen

Wenn Sie gerade nach einem perfekten Wintermantel suchen, dann sind Sie hier richtig. Denn mein kleiner Mantel-Ratgeber soll Ihnen dabei helfen, aus der Vielzahl von Silhouetten und Schnitt-Details das passende Mantel-Modell für Ihre Figur, Ihren Stil und die Anlässe in Ihrem Leben auszuwählen. Im ersten Teil des Beitrags hatte ich Ihnen dazu bereits die zeitlosen Mantel-Klassiker Trenchcoat, Blazermantel, Wickelmantel, Redingote und Dufflecoat vorgestellt. Heute kommen noch fünf weitere Mantel-Typen sowie ein paar weitere Tipps zum Mantel-Kauf dazu. Sind Sie dabei? Los geht’s mit Teil 2 meines kleinen Mantel-Ratgebers:

6. Daunenmantel

Ein Daunenmantel macht nie schlanker. Dafür hält er schön warm und ist dabei federleicht.

Ein Daunenmantel macht nie schlanker. Dafür hält er schön warm und ist dabei federleicht.

Am Daunenmantel scheiden sich die (Fasionista-)Geister. Für die einen ist er DER Wintermantel für Schnee und Eis schlechthin, für andere ein Figur-Disaster. Beide haben in gewisser Weise Recht. Durch die abgesteppte Daunenfüllung zwischen wasserabweisenden Stoffschichten hält fast kein Material so warm wie Daunen und ist dabei so leichtgewichtig und bequem. Wichtig dabei: Der Anteil der Daunen und ihre Qualität bestimmen den Wärme-Effekt. Und hierbei wird leider viel geschummelt… Also: Immer das Etikett lesen und notfalls nachfragen!

Und noch eine schlechte Nachricht: Ein Daunenmantel macht niemals schlanker, sondern trägt auf. Immer. Ohne Ausnahme. Das Einzige, was Sie zur Verbesserung dieser Tatsache tun können: Tragen Sie einen Taillengürtel oder achten Sie auf eine vorteilhafte Taillierung, greifen Sie an den „kritischen Stellen“ zu einem etwas engeren Steppmuster und etwas weniger Daunen-Fülle. Das geht allerdings wieder zu Lasten des Kälteschutzes. Oder: Bleiben Sie einfach warm, fühlen Sie sich auch bei Eiseskälte pudelwohl und freuen Sie sich an bunten Knallfarben, die gute Laune in die Winterzeit bringen. Die Zeit für eine schlankere Optik wird auch wieder kommen. Nur Eines möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben: Daunenmäntel sind toll für den Winterurlaub und für lange Spaziergänge in der Freizeit. Sie sind nichts fürs Büro oder für elegante Anlässe!


7. Cape

Das Cape wirkt immer etwas dramatisch und ist ein echtes Fashion-Statement.

Das Cape wirkt immer etwas dramatisch und ist ein echtes Fashion-Statement.

Wie sehr habe ich es immer genossen, wenn Miss Marple den angeschnittenen Schal ihres Capes mit Schwung um den Hals warf! Wer dieses Bild noch im Kopf hat weiß, dass ein Cape von wirklich jeder Figur getragen werden kann – auch wenn es nicht für alle gleichermaßen vorteilhaft ist. Stilistisch bisher zwischen britischem Landadel, den drei Musketieren und Zorro angesiedelt, gibt es heute extrem luxuriöse Exemplare des Überwurfs – sogar Abend-Capes aus Satin oder anderen Luxus-Materialien. Capes sind eine echte Alternative zum Wintermantel und in vielfältigen Ausführungen erhältlich. Sie sind immer eine ungewöhnliche Silhouette und ein Fashion-Statement.

Entscheidende Unterschiede bei der Silhouette gibt es bei der Saumweite, der Schulterform, der Art, wie die Armlöcher gearbeitet wurden und bei der Kragen- bzw. Verschluss-Konstruktion. Bleiben die Schultern schmal und schlicht, ist ein Cape auch für den Y-Figurtyp geeignet. A-Typen und Frauen mit X-Figur sollten berücksichtigen, dass die ausgestellte A-Linie von Capes die wunderbar schlanke Taille dieser Figurtypen überhaupt nicht zur Geltung bringt. Und auch kleineren Frauen kann so viel unstrukturiertes Stoffvolumen zu schaffen machen. Sie sollten Capes – wenn überhaupt – nur in der kürzesten Form tragen, beispielsweise als Kurz-Jäckchen, oder zumindest höhere Absätze dazu kombinieren. Und noch ein Tipp dazu: Tragen Sie Capes möglichst mit figurnaher Kleidung darunter. Auch die Körperteile, die herausschauen, sollten möglichst schmal gestylt sein, um das Volumen des Capes auszugleichen. Auch wenn das Cape wohl kaum ein klassischer „Erst-Mantel“ ist, für bestimmte Anlässe und Stile ist es eine willkommene und praktische Abwechslung.


8. Mantel in H-Linie

Der H-Linien-Mantel ist der Liebling der Puristen und mogelt so manches Pfund in der Körpermitte weg.

Der H-Linien-Mantel ist der Liebling der Puristen und mogelt so manches Pfund in der Körpermitte weg.

Der Mantel mit H-Linie ist ein gerade geschnittener, hochgeschlossener Mantel mit Rundhals-Ausschnitt, der mit oder ohne Kragen, meist einreihig, mit verdeckter Knopfleiste oder auch ohne Verschluss angeboten wird. Seine strenge, geometrische und schlichte Form macht ihn zum Liebling der Minimalisten. Aber auch Frauen, die sich gerne androgyn kleiden, werden dem H-Linien-Mantel einiges abgewinnen können – insbesondere wenn er in typisch männlichen Stoffen gearbeitet wurde. Die Schlichtheit der Formensprache macht diesen Mantel-Typ sehr vielseitig. Bei entsprechender Stoffwahl kann er zu Business-Anlässen und am Abend ebenso getragen werden wie in der Freizeit zu Jeans und Pullover. 

Die Ausrichtung der Silhouette auf eine lange, gerade, vertikale Linie machen den H-Linien-Mantel zum Geheimtipp für O-Figuren. Er mogelt so manches Pfund in der Mitte des Körpers weg und macht ein kleines Bäuchlein so gut wie unsichtbar. Wichtig dabei ist der Schnitt: An den Schultern muss er gut passen und darf nicht zu weit sein, damit die schlanke Silhouette funktioniert. Ideal ist der Mantel auch für H-Figuren, die zu ihren kantigeren Formen stehen und eben nicht weiblicher wirken möchten. Und auch der Y-Typ kann von der langen vertikalen Linie profitieren, solange jegliche Quernähte unterhalb der Taille im Hüftbereich liegen. Weniger empfehlenswert ist die H-Linie für Frauen mit A- und X-Figur. Auch hier fehlen einfach die schönen weiblichen Kurven dieser Figurtypen.


9. Mantel in A-Linie

Der A-Linien-Mantel ist ein figurfreundlicher Klassiker, der sowohl elegant, als auch sportlich wirken kann.

Der A-Linien-Mantel ist ein figurfreundlicher Klassiker, der sowohl elegant, als auch sportlich wirken kann.

Ein Mantel in A-Linie ist der Figurknüller unter den zeitlosen Klassikern. Während bei diesen Mänteln der Schulter- und Brustbereich figurnah ist, wird die Silhouette unterhalb der Brust zum Saum hin immer weiter. Dies ergibt eine Silhouette in A-Form. Diese Mantelform lässt – ebenso wie der H-Linien-Mantel – die Pfunde in der Körpermitte verschwinden, baut aber je nach Saumweite mehr Volumen auf, bis hin zum weit schwingenden „Swinger“ oder Zeltmantel (dessen glockige Weite aber bereits unterhalb der Schultern anfängt).

Eine leicht ausgestellte A-Linien-Form kann sehr weiblich und elegant wirken und ist in einer schlichten Ausführung eine gute Alternative für einen klassischen Blazermantel – speziell für Frauen mit einem kleinen Bäuchlein, kräftigen Hüften und starken Oberschenkeln. Dann sollten die Taschen hüftig, schlicht und schräg oder vertikal positioniert sein. Frauen mit großem Busen sollten jedoch aufpassen, dass der Mantel nicht zu hoch geschlossen ist und – falls verfügbar – zu einer mittleren Revers- oder Kragen-Tiefe greifen.


10. Mantel in O-Linie (Egg Shape)

Ein Mantel in O-Linie oder auch Egg Shape ist der Exzentriker unter den Klassikern, aber immer gut für einen Diva-Auftritt.

Ein Mantel in O-Linie oder auch Egg Shape ist der Exzentriker unter den Klassikern, aber immer gut für einen Diva-Auftritt.

Mäntel mit einer Silhouette, die an ein rundes O (oder ein ovales Ei) erinnern, werden O-Linien- oder „Egg Shape“-Mäntel genannt. Dieser Manteltyp ist eine recht exzentrische Erscheinung in der Modewelt, die gerade wieder sehr angesagt ist. Sie baut Volumen genau an den Stellen auf, an denen die meisten Frauen eigentlich schlank erscheinen möchten: an den Armen und in der Körpermitte. Zum Saum hin wird die Silhouette wieder schmaler. 

Wichtig bei dieser Mantelform ist, dass die Körperteile, die aus der volumigen Unförmigkeit herausschauen, sehr schmal gestylt sind. Oft werden zu diesem Zweck 3/4-Ärmel und kürzere Säume gewählt. Frau braucht also schmale Handgelenke, dünnere Unterschenkel und zierliche Fesseln, um darin gut auszusehen. Darüber hinaus gibt es weitere Eigenarten, die es zu berücksichtigen gibt: O-Linien-Mäntel schaffen Kurven, wo keine sind. Das ist für schlanke Frauen mit eher gerader Taille und kleinem Busen von Vorteil. Wer sich jedoch über das Mehr an Volumen in der Körpermitte zu früh freut, wird enttäuscht: Dieses kann weder für mehr Kleidung, noch für mehr Pölsterchen darunter praktisch genutzt werden. Denn das zerstört den stylischen Look. Wenn Sie allerdings eine sehr selbstbewusste Frau mit Kurven sind und Ihnen ein Fashion-Statement wichtiger ist, als so schlank wie möglich auszusehen, dann liegen Sie mit einem figurbetonten Outfit unter einem O-Linien-Mantel in exzentrischer Übergröße genau richtig.

Auf was Sie achten müssen, wenn Sie Oversize-Mäntel tragen wollen

Mäntel im so genannten „Oversize“-Look – also Mäntel, die aussehen, als wären sie Ihnen viel zu groß – sind derzeit im Trend. Es gibt sie in allen oben beschriebenen Silhouetten und Mischformen. Was gerade für Frauen mit Kurven wie ein wohliges Versprechen klingt, hat jedoch leider einen großen Nachteil: Für Mäntel im Übergrößen-Look sollten Sie möglichst groß, schlank und kurvenlos sein – oder ganz bewusst eine möglichst schlanke Optik auf dem Trend-Altar opfern. Denn es geht bei diesem Look nicht darum, unter diesen Mänteln ein Mehr an Körper- oder Stoffvolumen unterzubringen, sondern um ein eigentlich überflüssiges Extra an Volumen, das lediglich stilistischen Zwecken dient. Alle anderen Details Ihres Outfits sollten so schmal und figurnah wie möglich gehalten werden. Für kleinere Frauen sind Oversize-Mäntel nur in sehr kurzen Versionen oder als Jacken tragbar.

Wo liegt Ihre optimale Mantellänge?

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl Ihres idealen Mantels ist seine Saumlänge. Grundsätzlich gilt: Je kleiner Ihre Körpergröße, desto kürzer Ihr Mantel. Umgekehrt gilt: Je größer Sie sind, desto länger kann Ihr Mantel sein. Da es fast alle beschriebenen Manteltypen in verschiedenen Längen – und sogar als Jacken-Modelle – gibt, dürfte das kein Problem sein. Und noch eine wichtige Information: Ja, der Saum des Rocks darf unter dem Mantelsaum hervorblicken, wenn der Längen-Unterschied der beiden Säume mindestes ungefähr eine Handbreite beträgt. Auf der sicheren – aber auch konservativeren – Seite jenseits des Lagenlooks bleiben Sie, wenn der Mantelsaum den Rocksaum bedeckt.

Beginnen Sie Ihre Mantel-Ausstattung mit einem neutralen Klassiker!

Grundsätzlich lautet meine Empfehlung an Sie: Bauen Sie Ihre Basisgarderobe an Mänteln in drei Schritten aus.

  1. Ihr erster und wichtigster Mantel sollte immer ein zeitloser Mantel-Klassiker in einer neutralen Farbe aus Ihrem Farbspektrum sein und keine zu exzentrischen Details aufweisen. Er sollte zu allen Outfits Ihrer Basisgarderobe kombinierbar und zu möglichst allen Anlässen Ihres Lebens tragbar sein. Wenn Sie diesen in einer hochwertigen Qualität kaufen, haben Sie für Jahre vorgesorgt.
  2. Darauf aufbauend können Sie Ihre Ausstattung mit Mänteln für unterschiedliche Witterungsbedingungen und Mäntel für weitere, häufige Anlässe in Ihrem Leben aufstocken. Diese „Zweit-Mäntel“ dürfen dann – je nach Anlass und Einsatzbereich – durchaus bunter sein, beispielsweise in einer Ihrer Lieblings-Akzentfarben. Das ist eine schöne Bereicherung Ihrer Basisgarderobe, insbesondere wenn diese überwiegend aus monochromen Looks oder einfarbigen Kleidungsstücken besteht.
  3. Wenn Ihre zeitlose Grundgarderobe komplett ist und Sie die zusätzlichen finanziellen Mittel nicht scheuen, ist der Zeitpunkt gekommen, um mit Trend-Mänteln in exzentrischen Formen und auffälligen Mustern für Abwechslung in Ihrem Fashion-Repertoire zu sorgen. Aber rechnen Sie nicht damit, solche trend-orientierten Mäntel über einen längeren Zeitraum tragen zu können – man wird ihnen ihr Entstehungsdatum immer ansehen!

Natürlich können Sie es auch ganz minimalistisch angehen und bei dem einmal identifizierten, schlichten und neutralen Mantel-Klassiker in Ihrer Basisgarderobe bleiben. Dann lohnt es sich, dieses Exemplar im Laufe der Jahre und im Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten durch immer hochwertigere Stücke zu ersetzen. Denn einen Mantel von hoher Qualität erkennt man sofort. Nichts lässt Sie auf der Straße besser aussehen und nichts macht bei Ihrer Ankunft innerhalb von Sekunden einen besseren Eindruck, als ein perfekter Mantel.

Jetzt bin ich gespannt, welche Manteltypen es zu Ihren Erst-, Zweit- oder Dritt-Mänteln gebracht haben! Und wenn Sie eine Frau kennen, für die dieser kleine Mantel-Ratgeber interessant sein könnte – bitte weitersagen!

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

62 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,
    Danke für diesen tollen, informativen Artikel! Ich trage gern Daunenmäntel, aber nur solche mit Gürtel und schräger, kleinerer Steppung in der Taille. Die anderen, heute vorgestellten, trage ich nicht. Dafür Blazermäntel und Trenchcoats (nächsten Sonntag auf meinem Blog).
    Liebe Grüße,
    Claire

    Antworten
    • Modeflüsterin

      31/10/2013 @ 13:53

      Liebe Claire,

      Sie sind und bleiben eben eine echte Klassiker-Frau, die weiß, was ihr steht :-)
      Gerade in letzter Zeit habe ich tatsächlich ein paar Daunenmäntel bzw. -jacken gesehen, die im Taillen-Bereich eine engere oder figürlich günstigere Steppung aufweisen. Dann denke ich mir immer: Da hat der Designer mitgedacht 😉
      Ich bin schon gespannt auf Ihren Blogbeitrag zum Thema Trenchcoat und Blazermantel!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Mdoeflüsterin

      Antworten
  2. Ich mag Daunenmäntel überhaupt nicht…und ich finde, sie stehen nur einer sehr begrenzten Anzahl von Frauen wirklich…Ansonsten liebe ich Mäntel…und werde regelmäßig fündig bei „Bodendirect“.. Danke für den informativen Beitrag! LG Lotta.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      31/10/2013 @ 14:13

      Hallo Lotta,

      schön, dass Sie wieder hier sind! Ja, bei Daunenmänteln scheiden sich die Geister 😉 Aber bei den vielen verschiedenen Mantel-Formen ist bestimmt auch für Sie der Passende dabei – da bin ich mir sicher. Danke für Ihr Feedback!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Da ist er ja, mein geliebter A-Mantel :)
    Mit Kapuze, unauffälliger Knopfleiste und zwei offenen Knöpfen trage ich ihn am liebsten.
    Wieder mal ein umfangreicher, spannender Artikel von Dir, liebe Stephanie.
    Viel Spaß an Deinen eigenen Mänteln wünscht Dir
    Ines

    Antworten
    • Modeflüsterin

      31/10/2013 @ 15:09

      Hallo Ines,

      habe ich’s mir doch gedacht, dass Du ein A-Linien-Mantel-Fan bist :-)
      Ich selbst bin verliebt in die Klassiker Blazermantel (einreihig, schwarz, schlicht, aus Kaschmir und absolut zeitlos), Trenchcoat (habe ich in lang, kurz, neutral, bunt, dick und dünn und trage ich laufend) und Daunenmantel (dann bin ich ein lila Michelin-Männchen mit Gürtel :-) – das war’s.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Das leidige Thema Daunenmäntel. Herrlich leicht und warm, wenn man dafür in Kauf nimmt, wie die erschlankte (na hoffentlich) Schwester des Michelin-Männchens auszusehen.
    Mein all-time-favorite ist nach wie vor der klassische Max Mara Kamelhaar im H/A Schnitt mit den angeschnittenen Ärmeln. Er hat auch einen Namen bzw. ein Nummer, nur weiß ich die nicht mehr. Ein ganz „altes“ Modell, das alle paar Jahre wieder aufgelegt wird.
    Herzlich S

    Antworten
    • Modeflüsterin

      31/10/2013 @ 15:36

      Hallo Sanne,

      ich glaube, ich weiß, welches Modell Sie meinen – ein wahrer Klassiker! Leider ist der Mantel für mich in der Silhouette ein bisschen zu weich und für meine Figur an den Schultern zu wenig strukturiert, sonst hätte ich bestimmt auch schon einen… Aber wenn Sie ein weiblicher Typ mit schön geformten Schultern sind, ist der besagte Mantel ein Traum!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Wieder ein toller Beitrag. Wir dürfen uns einfach zurücklehnen, lesen und dabei viel lernen. Vielen, vielen Dank Stephanie!
    Nun, ich habe mich ja schon als Daunenmantel-Fan geoutet. Schliesslich wohne ich auf dem Land und bin viel draussen unterwegs. Die Oversize-Mäntel habe ich mit Erfolg getragen, als sie das letzte Mal in Mode waren. Aber damals war ich noch recht jung und schlank. Nun bin ich nur noch gross… Aber – ich werde beim nächsten Shoppingbummel ausprobieren, wie es aussieht.
    Herzliche Grüsse
    Maggie

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/11/2013 @ 14:18

      Hallo Maggie,

      freut mich, wenn Sie den Beitrag interessant finden – so sollte es ja auch sein :-)
      Und dass Sie immer mal wieder etwas ausprobieren, finde ich auch super. Durch Probieren habe ich schon so viel darüber gelernt habe, was mir steht und was eben nicht. Und man muss ja nicht gleich immer alles kaufen. Manchmal müssen die Dinge erst reifen…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Stephanie,

    wie immer ein super toller Artikel – ich finde es super, dass Du mal die ganzen Mantelformen vorstellst und erklärst welcher zu wem passt. Ich würde mich riesig freuen, wenn Du so was des öfteren machen würdest, z.B. auch zu Hosen-, Ärmelformen etc.

    Ich freue mich jedes Mal über einen neuen Beitrag – ich nehme immer sehr viel mit.

    LG
    Lee

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/11/2013 @ 14:20

      Liebe Lee,

      tausend Dank für Deine aufmunternden Worte! Und natürlich für Deine Themen-Vorschläge. Ich setze immer alle Vorschläge auf meine Themen-Liste und versuche dann, sowohl aktuelle, als auch zeitlose Beiträge zu mischen. Mal sehen, wann ich zum Thema Ärmel, Hosen etc. komme…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. Vielen Dank mal wieder für die vielen, hilfreichen Tipps! Das Tolle an Ihrem Blog ist, dass man so viel darüber lernt, warum einem bestimmte Dinge stehen und warum manche Dinge gar nicht gehen.

    Mir fehlt noch der zeitlose Mantelklassiker, ansonsten besitze ich zwei warme gefütterte, figurbetonte Mäntel, die aber nur für den Freizeit-Look taugen. Ich suche meinen Klassiker schon seit drei Jahren und habe jetzt aufgrund Ihrer Informationen eine viel bessere Vorstellung davon, wonach ich Ausschau halten muss. Da braucht es aber manchmal auch viel Geduld, das Richtige zu finden. In diesem Zusammenhang: Was halten Sie eigentlich von persönlichen Internet-Shoppern wie http://www.kisura.de/? Ich habe gelesen, dass man dort je nach Figur- und Farbtyp passende Kleidungsstücke aus dem Internet vorgeschlagen bekommt. Zwischenzeitlich war ich am Überlegen, ob ich so etwas ausprobieren soll, weil es bei einigen Kleidungsstücken so unheimlich schwer ist, sie in den nötigen Farben oder Formen zu finden – egal ob im Internet oder in den Geschäften.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/11/2013 @ 10:27

      Hallo Anna,

      leider kenne ich das Angebot von Kisura nicht persönlich. Die Idee klingt gut und soweit ich auf der Webseite erkennen kann, ist der Service kostenlos. Kosten entstehen also erst, wenn Sie sich für ein vorgeschlagenes Kleidungsstück entscheiden (bitte überprüfen Sie diesen Eindruck!). Das Angebot steht und fällt natürlich mit der Qualität der Beratung. Das bedeutet: Wie gut funktioniert der Abgleich zwischen Ihren Körpermaßen und den Kleidungsmaßen der Hersteller. Und wie gut können die Beraterinnen Ihren persönlichen Stil nachempfinden und Ihren Geschmack treffen. Auch wenn eine bestimmte Vorauswahl für Sie getroffen wird, es ist und bleibt immer noch ein Online-Versandhandel. Sie werden wahrscheinlich viele Kleidungsstücke erst zu Hause anprobieren und ggf. zurückschicken müssen, bis Sie Ihr Lieblingsstück finden. Und Sie müssen auf die Qualität der Stoffe und Verarbeitung achten – wie ja bei jedem Mode-Einkauf.
      Wenn Sie sich entscheiden, das Angebot auszuprobieren, würde ich mich über Ihr Feedback freuen!

      Ich suche auch manchmal sehr, sehr lange nach „meinem“ Kleidungsstück. Das ist eine ganz logische Folge, wenn man genau weiß, was man will und vielleicht nicht zu hundert Prozent in eine Standard-Konfektionsgröße passt. Aber umso mehr freue ich mich dann, wenn ich etwas gefunden habe und behalte es „ewig“ 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Hallo,

    welch ein interessantes und aufschlussreiches Thema.

    Mein geliebter Ledermantel ist im Blazerstil und cognacfarbig (welches eigentlich nicht meine Farbe ist, aber seit ich mich erinnern kann, habe ich als 6 jährige schon diese Farbe angehimmelt).

    Ich bin ein „Sommer“ und kombiniere den Mantel immer mit Tuch, zum einen um den Kragen schön zu halten und zum anderen : wegen der Farbe.

    Meine Tante hat vor langer , langer Zeit einmal eine Farbberatung bei mir gemacht und mir den einen Hinweis gegeben , doch einer meiner Farben immer unter dem Kinn zu tragen ;).

    Dann habe ich noch einen A-Linien-Wintermantel. Die A-Linie beginnt erst unter der Oberweite , steht mir eigentlich gut, jedoch habe ich momentan meine Figur nicht so im Griff ;(((.

    Danke für die vielen Informationen.

    Ein schönen Sonntag wünscht

    Sue

    Antworten
    • Modeflüsterin

      03/11/2013 @ 17:14

      Hallo Sue,

      ein Ledermantel – wie toll! Da haben Sie ein absolut zeitloses Stück im Schrank, denn Leder wird mit mehr Patina immer besser :-)
      Ihre Tante hat natürlich absolut Recht: Wenn Sie Ihre besten Farben direkt am Gesicht tragen, dann kommen Sie auch mal mit einer Farbe im Outfit zurecht, die eigentlich nicht zu Ihrem Farbtyp passt. Das ist ein guter Tipp, wenn man Sachen auftragen möchte, obwohl sie farblich nicht perfekt passen.
      Und auch mit einem A-Linien-Mantel können Sie nichts falsch machen – Gewicht hin oder her…. manchmal halt ein bisschen mehr „hin“ als „her“ 😉 Das kenne ich gut!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Liebe Stephanie, das ist wieder so informativ, herzlichen Dank!
    Die Mantellänge bevorzuge ich nicht nur aufgrund meiner Größe etwas kürzer, sondern auch, weil es gerade beim Autofahren (wenn man den Mantel auf kurzen Strecken anlässt) einfach praktischer.
    Mein Trenchcoat ist nicht ganz klassisch, sondern etwas kürzer mit Gürtel, sodass er eine A-Linie hat. Gerade da finde ich es ganz schick, wenn unten ein Stück eines schmalen Rocks zu sehen ist.

    Eine Ausnahme sind für mich meine beiden Daunenmäntel, ohne die ich hier im Alpenvorland im Winter bei Schnee nicht auskomme und die dürfen dann auch ein Stückchen länger sein und ich achte nicht so sehr darauf, ob ich darin schlank aussehe. In dem Fall folge ich wirklich der Produktdesignregel“ form follows function“

    Liebe Grüße,
    Annette

    Antworten
    • Modeflüsterin

      03/11/2013 @ 17:19

      Liebe Annette,

      vielen Dank für den Tipp mit dem Autofahren! Ja, das ist natürlich auch eine Überlegung, dass ein kürzerer Mantel dafür viel praktischer ist. Und bezüglich Daunenmänteln habe ich die gleiche Einstellung wie Du: Wenn es eiskalt ist, möchte ich nicht frieren – auch wenn das bedeutet, dass ich halt ein bisschen üppiger aussehe (das „ein bisschen“ ist jetzt wahrscheinlich maßlos untertrieben…).

      Herzliche Grüße und immer schön kuschelig bleiben!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Mode-Legasthenie

    03/11/2013 @ 17:03

    Liebe Frau Grupe,

    immer wieder muss ich feststellen, dass ich von Mode keine Ahnung habe. Deshalb finde ich Ihre Artikel auch so erhellend! Zwei Fragen habe ich zu dem Mantel-Thema: 1. Wann ist ein Mantel ein Mantel? Es gibt ja auch Kurzmäntel und lange Jacken… 2. Gibt es auch Mischformen? Ich habe mir gerade meinen Mantel angeschaut und kann ihn nicht eindeutig zuordnen.

    Fragende Grüße

    von der wandelnden Mode-Legathenie

    Antworten
    • Modeflüsterin

      03/11/2013 @ 17:38

      Liebe (noch, aber nicht mehr lange!) Mode-Legasthenie,

      das ist tatsächlich eine kniffelige Frage, die leider nicht eindeutig zu beantworten ist. Denn heute werden alle Details von verschiedenen klassischen Mantel- und Jacken-Typen bunt gemischt und in kürzere oder längere Exemplare von – ja, was nun? – verwandelt. Eigentlich müsste man also Mode historisch betrachten und bei jedem Typus herausfinden, in welcher Form er (der Mantel) oder sie (die Jacke) zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt hat. Nur so lässt sich sagen, was „es“ ursprünglich einmal war… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  11. Hallo Stephanie,
    ich habe mich schon sehr auf den zweiten Teil gefreut, denn auch ich liebe Mäntel. Kein anderes Kleidungsstück eignet sich besser, um die Proportionen schmeichelhaft zur Geltung zu bringen und in nichts fühle ich mich großartiger, als in einem gutgeschnittenen, edlen Mantel.
    Meine Daunenmäntel sind immer mattschwarz und ich trage am liebsten knallbunte Accessoires dazu, dann geht’s ; )
    Danke Ihnen für diesen tollen Beitrag.
    Herzliche Grüße,
    Andrea.

    Antworten
    • Modeflüsterin

      04/11/2013 @ 19:13

      Liebe Andrea,

      herzlichen Dank! Mit einem schwarzen Daunenmantel haben Sie einen absolut zeitlosen Klassiker im Schrank. Dieser lässt sich dann mit wechselnden Schals, Mützen und Handschuhen immer up-to-date stylen. Schlau!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  12. Das nenne ich wirklich mal einen guten ratgeber. Ich wusste vorher nicht das es soviel unterschiedliche Varianten gibt. Naja jetzt hab ich ein Argument mehr um es nicht nur bei einem Mantel für diesen Winter zu belassen. Liebe Grüße Anni

    Antworten
    • Modeflüsterin

      04/11/2013 @ 19:24

      Liebe Annegret,

      freut mich, dass Ihnen mein kleiner Mantel-Führer gefällt!

      Ich hoffe aber nicht, dass ich Sie jetzt dazu motiviert habe, einen Mantel zu kaufen, den Sie vielleicht gar nicht brauchen. Sie wissen ja: Die Modeflüsterin steht auch für ein „weniger ist mehr“ im Kleiderschrank und für ein überlegtes Einkaufen von Kleidungsstücken, die Sie wirklich brauchen, lange behalten und sich daher in der besten Qualität zulegen, die Sie sich leisten können. Also: Lieber noch einmal darüber schlafen, bevor Sie sich ein neues Mantel-Prachtstück leisten!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Hallo liebe Modeflüsterin,

        vielen Dank für die interessanten Beiträge über die Mäntel.
        Meine Mäntel sind etwa eine Handbreit kürzer als meine Röcke.
        Was würden Sie dazu sagen, kann man einen Mantel mit Gehschlitz über einem Rock, der ebenfalls einen Gehschlitz hat tragen?
        Und meine zweite Frage an Sie wäre, zu den Mänteln gefallen mir sehr gut meine Schnürstiefeletten mit kleinem Absatz. Aber wie schaut es mit Stiefeln aus, bei mir bleiben etwa nur 2cm Abstand vom Stiefel zum Rock? Schaut irgendwie komisch aus.

        Vielen Dank.

        Herzlich Grüße
        Romy

        Antworten
        • Modeflüsterin

          07/11/2013 @ 19:38

          Hallo Romy,

          Ihre Fragen haben es aber in sich…. 😉 Eine allgemein gültige Mode-Regel zur Frage „Rockschlitz unter Mantel-Schlitz“ habe ich leider nicht parat. Ich selbst würde dies aber nur tragen, wenn der Mantel den Rock bedeckt, also gleich lang oder länger ist. Das ist aber eine sehr persönliche, optisch-ästhetische Empfindung und heißt nicht, dass es nicht im ein oder anderen Fall doch o.k. sein kann.
          Beim Abstand zwischen dem Stiefelschaft und dem Rock- oder Mantelsaum ist für mich die Sache eindeutig: entweder gar kein Abstand (Mantel bedeckt Stiefelschaft) oder mindestens ca. 10 Zentimenter dazwischen. Alles andere sieht nach einem Versehen aus, als wäre es nicht gewollt. Oft stimmen dann auch die Proportionen nicht mehr. Im modernen Layering-Look ist ja grundsätzlich Vieles möglich, so lange es nicht schlampig oder nachlässig aussieht, sondern als wäre es ganz bewusst in einer bestimmten Art gestylt. So ein Mini-Abstand oder „Bein-Blitzer“ unter dem Mantelsaum gehört für mich eher zur ersten Kategorie. Die Lösung mit den Schnür-Booties finde ich da viel besser :-)

          Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!
          Herzliche Grüße sendet Ihnen
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  13. Hallo Frau Grupe, auch ich bin von ihren Ratschlägen begeistert.
    Ich habe nur Schwierigkeiten meine Figur richtig einzuschätzen: ich bin 1,57 m groß. Meine Maße sind 85 (Brustweite), 70 (Taille), 90 (Hüfte). Es wäre schön wenn sie mir da eine Richtung vorgeben könnten (wenn die Idealfigur 90/60/90 ist dann habe ich wohl zu wenig Oberweite und zu viel Taille?) damit ich bald von ihren zahlreichen Tipps profitieren kann.
    Vielen Dank
    :-)
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Modeflüsterin

      25/11/2013 @ 18:59

      Liebe „Nickname“ (Es wäre schön, wenn ich Sie mit einem Vornamen ansprechen könnte!),

      schön dass Sie die Modeflüsterin hier gefunden haben! Zu Ihrer Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort. Sie könnten eine leichte X-Figur sein, die aber etwas mehr Taille und etwas weniger Busen hat. Oder eine ganz leichte A-Figur, die aber einen größeren Busen und eine etwas festere Taille hat. Also im Prinzip ein Mischtyp. Wenn Ihre Oberarme eher schlank, Ihre Schultern eher zart und etwas knochig und Ihre Unterschenkel sowie Fesseln kräftig sind, tendieren Sie mehr zum A-Typ. Wenn Ihre Oberarme und Schultern ebenfalls üppig sind und Ihre Beine sehr kurvig, mit einer starken Kurve zwischen Waden und Fesseln, dann tendieren Sie eher zur X-Figur. Am besten, Sie fragen eine gute Freundin, ob Ihr Ober- und Unterkörper in etwa gleich-gewichtig sind oder ob der Unterkörper ab der Taille abwärts insgesamt einen deutlich festeren und kräftigeren Eindruck macht. Es geht nur um den visuellen Körperschwerpunkt, nicht um absolute Maße. Und: Bitte vergessen Sie so genannte „Idealmaße“ ganz schnell wieder – die sind nur was fürs Papier, nicht für die wirkliche Welt 😉 Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Danke Frau Grupe, ich heisse Marion. Ich bin auch kein Fan der Idealmaße und welche Frau ist das schon 😉 aber ich tue mich so schwer meine Figur einzuschätzen, dass ich schon nach einem „Hilfsmittel“ gesucht habe. Es ist fast so als ob ich von jedem Figurtyp etwas hätte. Den A-Figurtyp und den X-Figurtyp habe ich auch schon in Betracht gezogen und ich denke es ist der X-Figurtyp mit einer Tendenz zum O- Figurtyp (von der Warte des Körperschwerpunktes betrachtet 😉 Vielen Dank an dieser Stelle. Ich bin ein echter Fan ihrer Seite :-)

        Antworten
        • Modeflüsterin

          05/12/2013 @ 16:52

          Liebe Marion,

          es könnte natürlich auch sein, dass Sie einfach eine recht ausgewogene Figur haben, die nur in der Körpermitte ein paar Pölsterchen dazubekommen hat 😉 Konzentrieren Sie sich doch einfach auf die Körperzonen, die Sie an sich selbst so richtig schön finden und akzentuieren diese. Wenn Sie alles andere schlicht und körpernah halten, ist das bei ausgeglichenen Proportionen immer eine gute Idee. Viel Erfolg damit!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsteirn

          Antworten
  14. Hallo Stephanie, das ist ja ein super Klasse Mantel Artikel für den ich mal kurz bei Dir bedanken möchte! Sowas ausführliches und bebildertes findet man dann doch recht selten im Netz und das macht richtig Spaß zu lesen, weil man echt mal die Insides eines Mantels kennenlernt!

    Das ist super das Du gleich weisst, welcher Mantel zu welchen Menschen am besten passt, sowas lernt man ja auch nicht gerade durchs shoppen gehen… hast Du mal in einem Mantel Laden gearbeitet, oder so? Ich werde Dich auf jedenfall als Top Quelle im Auge behalten…
    Wie auch immer, Danke, und ich glaub ich versteh jetzt, wieso Du DIE Modeflüsterin bist 😉

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/12/2013 @ 17:05

      Hallo Andre,

      Danke für das positive Feedback! Nein, ich habe nie in einem Mantelgeschäft gearbeitet 😉 Und Danke im voraus für Ihre Empfehlung!
      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Nachdem ich heute zum wiederholten Male wenig erfolgreich beim Shoppen war, um MEINEN perfekten Mantel zu finden, habe ich Ihre zwei Artikel zum Thema Mäntel nochmals gelesen.
    Leider liegt es nicht an meiner fehlenden Sachkenntnis, das ich nichts finde, wahrscheinlich liegt es an meiner Figur und meinen Vorstellungen.
    Ich besitze einen Daunenmantel, den ich mir vor zwei Jahren zugelegt habe und der einfach perfekt ist: er ist warm, schwarz, hat einen Taillengürtel und trägt nicht mehr auf, als es in seiner Natur liegt ;-). Aber es müsste mal was Neues her und ein sehr ähnliches Modell möchte ich auch nicht, ich möchte auch mal was Neues. Alle anderen verfügbaren Modelle tragen auf! Fast hätte ich den perfekten Mantel gefunden, leider war dieser grausilbern schimmernd und machte dadurch breit – ich sah leider sehr madamig aus.
    Ein Mantel aus Wolle wäre für meine Figur eher passend, aber für meinen Alltag im Winter einfach zu kalt. Hach…. ich verzweifel noch!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      12/12/2013 @ 15:42

      Liebe Karoline,

      wie fürchterlich! Ihr Verzweiflung klingt nach einem kleinen Hilfeschrei…
      Mein Tipp für Sie: Vielleicht denken Sie noch einmal darüber nach, was der neue Mantel können soll, was der bestehende Daunenmantel nicht kann. Soll er zu bestimmten Anlässen getragen werden (förmlicher, eleganter)? Soll er noch wärmer oder noch schlanker oder farblich heller oder, oder, oder… sein? Ein zwei Jahre alter Mantel ist noch jung und kann bestimmt noch einige Saisons gute Dienste leisten – wenn er wirklich das ist, was Sie für Ihr Leben und das Klima benötigen. Wenn Sie ihn irgendwann ersetzen müssen, können Sie durchaus ein ähnliches Modell wählen (Sie haben ja damit gute Erfahrungen gemacht).
      Wenn Sie allerdings etwas anderes BRAUCHEN, sollten Sie sich an den entsprechenden Bedürfnissen orientieren. Das würde heißen: Brauchen Sie etwas noch Wärmeres, kommt nur noch ein Mantel aus Pelz oder zumindest ein Modell mit Innenfutter aus Tierfell in Frage (Für Tierschützerinnen: Ich sage nicht, dass man echten Pelz tragen muss, sondern, dass es nicht mehr viele, wärmere Alternativen zu Daunen gibt). Brauchen Sie etwas Eleganteres, könnte durchaus ein Modell aus Kaschmir, Kamelhaar oder ähnlichen hochwertigen wolligen Materialien für Sie die richtige Wahl sein. Dann geht es nur noch um eine zeitlose, figurfreundliche Form – das könnte beispielsweise ein Blazer- oder A-Linien-Mantel sein.
      Das Problem besteht also nicht darin, dass Sie nichts finden, sondern dass Sie vielleicht noch nicht so genau definiert haben, warum Sie einen neuen Mantel brauchen und was dieser Mantel in Ihrer Garderobe leisten soll. Ich bin sicher, wenn Sie sich darüber im Klaren sind, werden Sie auch Ihr optimales Modell finden :-)
      Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall ganz, ganz viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Hallo Stephanie,
        ja, Sie haben vielleicht Recht. Ich habe dann gestern Nacht noch einen Mantel online geordert, den ich im Einzelhandel so leider nicht gefunden habe, nämlich einen eleganten Wollmantel mit hohem Kaschmiranteil, der (angeblich) auch sehr gut warm halten soll. Der Schnitt wäre in A-Linie, was mir immer recht gut steht. Nun hoffe ich, er wird meine Erwartungen erfüllen.
        Ich bin in vielen Bereichen der Mode ein Zwischentyp: ich brauche etwas elegantes, trotzdem sportlich und modern anmutendes. Ich möchte nicht zig Mäntel im Schrank haben, sondern höchstens zwei und die müssen dann eben hundertprozentig zu mir passen.
        Vielleicht habe ich mit meinem gestrigen Fund Glück.
        Vielen Dank für Ihre nette Beratung!
        Karoline

        Antworten
        • Modeflüsterin

          12/12/2013 @ 16:19

          Hallo Karoline,

          da haben sich jetzt unsere Aktionen überschnitten… Aber ein Kaschmir-Mantel in A-Linie klingt doch viel versprechend :-) Ich drücke die Daumen…

          Liebe Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  16. Sehr guter Beitrag über die verschiedenen Manteltypen und wie man sie tragen sollte.

    Bei Männern ist es sicher leichter.
    Ich habe die Antworten gelesen, obwohl viele A-Typen (Mantel) dabei sind, liest man aber nicht, dass wer ein Cape trägt.

    Wie sie schreiben, ist ein Cape nicht der 1. Manteltyp.
    Ich habe auch zuerst einen Trenchcoat, dann einen Kurzmantel getragen.

    Ich habe gelesen, dass im Winter 13/14 viele Capes bei Damen und Herren wieder groß in Mode sind.
    Nur sieht man jedoch davon im Straßenbild nicht viele.
    Und für Herren sind Capes in Geschäften so gut wie nicht zu bekommen, bei „Joop“ hat es vor ca. 2 Jahren in der Winterkollektion 2 Capes gegeben, die aber nicht in den Verkauf kamen.
    Und voriges Jahr gab es bei H&M ein Herrencape in der Trendabteilung, dass leider bald ausverkauft war.

    Daher habe ich mich entschlossen, mir heuer eines bei einer Schneiderin nähen zu lassen.
    Es ist so wie in der Abbildung gezeigt, in A-Linie mit 2 Armschlitzen links und rechts, etwa knielang.
    Ich trage es sehr gerne und fühle mich sehr wohl dabei.

    Herrenmäntel und Damenmäntel unterscheiden sich doch sehr, gibt es jedoch auch bei Damencapes und Herrencapes einen Unterschied?
    Wenn ich mein Cape betrachte, glaube ich, dass hier kein Unterschied besteht, außer der auf der anderen Seite angebrachten Knopflöcher.

    Herzliche Grüße
    Werner

    Antworten
    • Modeflüsterin

      23/12/2013 @ 19:02

      Lieber Werner,

      schön, dass Sie hier auf dem Blog der Modeflüsterin gelandet sind! Leider muss ich zugeben, dass ich mich mit Herrenmode überhaupt nicht auskenne! Ich kann Ihnen daher Ihre Frage leider nicht beantworten. Sorry! Trotzdem wünsche ich Ihnen natürlich viel Freude an dem neuen Cape – Hauptsache ist doch, dass Sie damit glücklich sind!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  17. Toller Artikel. Ich bin auch ein riesen Mantelfan. Wusste gar nicht, dass es da so viele verschiedene Details zu beachten gibt. Danke auf jeden Fall 😀

    Antworten
  18. Liebe Stephanie,
    wieder ein wunderbar übersichtlicher Artikel!
    Zu mir, ich bin 162 cm groß, zierlich, Schultern breiter als die Hüfte, Taille etwas stärker als als junges Mädchen.
    Ich trage im Winter einen schwarzen A-Linien-Mantel (Saum leicht über dem Knie) dazu meist derbe Boots (Absatz 3cm) oder Stiefeletten wenn kein Schnee liegt :) Der Zweitmantel ist in dunklem Grün und O-Form, Länge bis etwas unterhalb des halben Oberschenkels.
    Außerdem habe ich noch einen Second-Hand-Teil: hellcreme, mit Bindegürtel und lang (bis zur Wade). Seltsamerweise stehen mir alle recht gut (trotz fehlender Körperlänge)
    Für den Übergang einen Trench in einer Mischfarbe zwischen creme und leicht grau (bis zur den Knien) und (jippy) den neuen dunkelroten, kürzeren, gerade geschnittenen.
    ich vermute mal, daß ich ausreichend ausgestattet bin… dennoch liebäugele ich noch mit einem tollen roten Teil.
    Stephanie, bitte mir mal auf die virtuellen Fingerchen hauen!
    Danke für Blog, Bilder und Einsatz
    herzliche Grüße
    Kara

    Antworten
    • Modeflüsterin

      13/04/2014 @ 12:38

      Liebe Kara,

      habe Ihren Kommentar gerade erst gesehen… Da wollte ich Ihnen doch noch kurz – wie gewünscht – auf die Fingerchen hauen 😉 Und dazu eine ganz, ganz strenge Frage stellen: Brauchen Sie wirklich noch einen roten Mantel in Ihrem Leben, um glücklich zu sein?
      War das gut genug? Hat es gewirkt? So richtig streng kann ich nämlich meist gar nicht sein…

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Nein, liebe Stephanie,
        im Grunde brauche ich überhaupt nix Neues mehr. Schon gar nicht, um glücklich zu sein.
        Und nein, so richtig streng wars nicht :)
        Aber ich kauf den Mantel trotzdem nicht 😉 Mir ist nämlich aufgefallen, daß ich noch ein geniales Teil besitze (nur in der falschen Farbe), das ich umfärben lassen möchte, dann hätt ich Mantelmäßig für mein Leben ausgesorgt.
        Ich wünsche eine geruhsame Nacht und einen guten Start in die neue Woche
        Kara

        Antworten
        • Modeflüsterin

          14/04/2014 @ 10:12

          Liebe Kara,

          da bin ich aber froh, dass meine nicht ganz so strenge Ermahnung doch ein bisschen gewirkt hat… 😉

          Ihnen auch eine gute Woche!
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  19. Liebe Frau Grupe,
    Ich kann ihnen noch ergänzend meine Erfahrung mit oversize Mänteln berichten: bei Y-Figuren sitzen sie leider überhaupt nicht lässig, sondern streng, machen einfach nur breit und maskuliner, da sie ab den breiten Schultern formlos und sperrig abfallen. Eigentlich ist dieser Look nur für Is und As, deren Hüften etwas Kurve hereinbringen, geeignet. Quelle ist meine eigene leidvolle Y-Erfahrung.
    Beste Grüße, Lara

    Antworten
    • Modeflüsterin

      23/06/2014 @ 10:36

      Liebe Lara,

      herzlichen Dank für diese Ergänzung!
      Ja, für I-Typen sind Oversize-Mäntel tatsächlich am besten geeignet. Das mit den Kurven ist so eine Sache… ob das passt, ist vom jeweiligen Schnitt des Mantels abhängig. Im Zweifelsfall sehen Oversize-Mäntel ohne üppige Kurven leider besser aus. Und als Y-Typ, der gerne weiblicher aussehen möchte, sind sie ohnehin nicht geeignet – genau wie Sie sagen.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  20. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für diesen tollen und ausführlichen Blog! was sagen Sie zur aktuellen Mantel-Mode H/W 14/15? Ich sehe Oversize ohne Ende…mehr denn je und viele Militarymäntel, die mit meinen breiten Schultern sehr maskulin wirken, Klassiker eher weniger. Ich suche etwas unter Zeitdruck, denn nach einer rigorosen Ausmistaktion habe ich für den Winter nur noch einen kurzen Dufflecoat, der nicht unbedingt viel für meine Y-Figur tut. Ich hätte aber gerne etwas knielanges, warmes auch bei 1,63. Ich denke einen warmen Mantel zu finden, der schlanker macht ist einfach ein Widerspruch in sich. Vielleicht lande ich auch bei der Daune?

    Viele Grüße, Bea

    Antworten
    • Modeflüsterin

      26/11/2014 @ 10:16

      Liebe Bea,

      das Problem mit den Oversize-Mänteln, die derzeit angeboten werden, sind die meist stark überschnittenen Schultern. Diese machen zwar die Schultern runder, verlegen das Volumen – und damit auch das optische Gewicht – aber in den Oberarm-Brust-Bereich. Das ist für Y-Typen mit größerem Busen nicht besonders vorteilhaft. Y-Figuren mit kleinem Busen könnten damit noch ganz gut leben….
      Wenn Sie einen Manteln möchten, der Sie jahrelang begleitet und den Sie zu allen Anlässen tragen können, empfehle ich einen nur leicht taillierten, minimalistisch ausgestatteten Blazer-Mantel in Knie-Länge und dunkler Farbe (je nach Typ Schwarz, Anthrazit, Dunkelbraun oder Dunkelblau). Wenn Sie diesen Mantel in einer wirklich guten Woll-/Kaschmir-/Alpaka-Qualität bekommen, hält er – zusammen mit einem Schal – schön warm. Wenn Sie allerdings keinen Bedarf an einem beruflich oder abends tragbaren Mantel haben und diesen hauptsächlich für die Freizeit benötigen, dann gibt es tatsächlich nichts Wärmeres als einen Daunenmantel oder einen Lammfellmantel (und natürlich Pelzmäntel, aber diese würde ich nicht empfehlen wollen…). Zudem gibt es auch Long-Jacken oder Kurz-Mäntel, die von außen aussehen wie lange Parkas, aber innen ein Fell-Inlay eingearbeitet haben. Auch das ist an Kuscheligkeit fast nicht zu überbieten. Sie haben also die Wahl: Lässig-sportlich oder zeitlos, klassisch, elegant. Das hängt von Ihrem Lebensstil und Ihrem Geschmack ab – und natürlich davon, wie viel Wärme Sie tatsächlich brauchen.
      Wichtig für Y-Typen ist immer: Die Schulternaht muss gut sitzen – und zwar eher etwas auf der Schulter, als unterhalb. Und alle anderen Details sollten möglichst eine vertikale Ausrichtung haben. Halten Sie den Schulter-Brust-Bereich am besten detail-frei und ganz schlicht.
      Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  21. Liebe Stephanie,
    Vielen Dank für die Mantelinformationen! Sie sind sehr gut beschrieben, wie übrigens alles, was ich bisher von Ihnen las. Ich habe viel Geld für Kleidung gespart, indem Sie für nachhaltige Einkäufe sorgten, als mir mein Stil deutlich wurde. Und nach der Kleiderschrankinventur fehlen mir Mäntel-und Jackenbasics, Schuhe und Taschen.
    Die Mantelinventur veranlasst mich, mir einen Trenchcoat zuzulegen (gibt es sicher nicht in Überlänge für Damen) und zu sparen für eine Maßanfertigung. Worauf muss ich achten, damit es ein Klassiker bleibt? Ich denke an breites Revers, doppelreihig -engstehend-, Schulterpolster und -riegel, Pelerine, Ärmelriegel, Eingrifftaschen, Gehschlitz aus sandfarbenem Garbadine mit Karomuster ? Wie lang muss der Klassiker sein -bis Wadenanfang?-. was kann wegfallen bzw. muss ergänzt werden? Hab die A-Figur in lang (1.80).
    Die Inventur lässt mich gerade mit einer roten Cabanjacke liebäugeln, wie lang muss sie sein, damit sie mir steht? Herzlichen Dank und eine schöne Vorweihnachtszeit, liebe Grüße Meike

    Antworten
    • Modeflüsterin

      15/12/2014 @ 16:08

      Liebe Meike,

      schön, dass Sie zur Modeflüsterin gefunden haben und die Tipps hier nützlich finden!

      Zu Ihren Fragen kann ich Ihnen natürlich so „blind“ nur ein paar allgemeine Tipps für einen großen A-Figurtyp geben: Ein Trenchcoat ist genau richtig für Sie! Denn er hat alle strukturierenden Details am Oberkörper und das ist gut für den A-Typ. Achten Sie auf jeden Fall bei den Ärmeln darauf, dass diese normal eingesetzt sind und vermeiden Sie Raglanärmel. Ansonsten nehmen Sie einfach den Klassiker von Burberry und übernehmen für Ihr individuelles Exemplar alle Details am Oberkörper, die Ihnen gefallen. Nach unten zum Saum hin halten Sie den Mantel eher gerade und nicht zu weit schwingend.
      Die Saumlänge hängt von Ihren Proportionen ab und davon, was Sie dazu tragen wollen. Große Frauen können gut wadenlange Mäntel tragen. Diese haben auch den Vorteil, dass ein Rock- oder Kleidersaum darunter verschwindet. Neben wadenlangen Mänteln sind knielange Mäntel zeitlose Klassiker, wenn diese Länge gut zu Ihnen passt – das kann ich leider aus der Ferne nicht beurteilen. Derzeit angesagt sind eher die kürzeren Trenchcoat-Exemplare, die bis ca. Mitte der Oberschenkel gehen. Diese lassen sich am besten zu Hosen kombinieren. Zu Röcken und Kleidern entsteht ein Lagen-Look, den man mögen und der zum eigenen Stil passen muss…
      Zum Thema Cabanjacke: Diese sollte entweder stark tailliert sein und oberhalb Ihrer breitesten Stelle an der Hüfte enden oder mindestens das erste Drittel der Oberschenkel bedecken. Das kommt auch wieder auf Ihre individuellen Proportionen an. Grundsätzlich gilt: Niemals Jacken oder Oberteile kaufen, die an Ihrer stärksten Stelle, an Hüften/oberen Oberschenkeln, enden!
      Ich hoffe, das hilft Ihnen erst einmal weiter. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Neuerwerb un dass Sie lange Freunde bleiben!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  22. Liebe Stephanie, vielen Dank für die praktischen Tipps! Ich hab also die Wahl zur Länge des Trenchcoats. Da er mich viele Jahre begleiten soll, mir der Lagenlook auch zusagt und vorteilhaft meine Länge aufteilt, müsste mir eine Freundin bei Vergleichen helfen. Was sieht besser aus und ist immer tragbar? Preislich gibt es kaum einen Unterschied zwischen einem Maßangefertigten bzw.Burberry, nachhaltig sind beide.
    Eine hübsche Cabanjacke habe ich gefunden, die gaaaanz knapp mit dem ersten Oberschenkeldrittel endet, fast zu kurz, aber deren Ärmel lang genug sind, und die Schulterbreite passt auch, ein deutsches Fabrikat mit hohem Wollanteil und Kaschmir in weinrot, Sie merken schon, ich werde schwach…
    Da ich Endlosbeine habe und sie längenmäßig oft optisch aufteile -andersfarbige Strümpfe, Lagenlook etc.- müsste die Länge der Cabanjacke gerade so gehen. Sie glauben ja gar nicht, wieviel Unsinn ich von verschiedenen Menschen schon gehört habe, wie lang oder kurz ein Kleidungsstück sein darf, damit es proportional passt… und ich sah, falsch beraten,n aus wie ein Clown. Zurück blieb eine permanente Unsicherheit, und bin dankbar für Ihr knowhow! Eine Frage hab ich noch: wo genau endet e7n wadenlanger Mantel? Wadenanfang, – mitte oder Wadenende??. Sie wissen ja jetzt, warum ich es genau wissen möchte :)
    Liebe Grüße Meike

    Antworten
    • Modeflüsterin

      18/12/2014 @ 12:12

      Liebe Meike,

      das klingt ja alles schon ziemlich gut!
      Zu Ihrer Frage: Der Begriff „wadenlang“ ist natürlich kein modisch korrekter und eindeutiger Begriff. Die Rocklängen werden eigentlich „mezzo“, „midi“, „7/8-Länge“ und „maxi“ genannt. Die Mezzo-Länge reicht bis unterhalb des Knies und endet genau an der schmalsten Stelle dort. Die Midi-Länge endet bei der Hälfte der Strecke zwischen Kniescheibe und Boden. Das ist die Lägen, die ich als „wadenlang“ bezeichnen würde und endet in etwa dort, wo die breiteste Stelle der Waden noch bedeckt ist und der Unterschenkel nach dem Wadenmuskel wieder schlanker wird. Die 7/8-Länge reicht bis kurz oberhalb der Knöchel. Und die Maxi-Länge bedeckt den Knöchel.
      Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  23. WUNDERBAR, liebe Stephanie, Ihre genauen Beschreibungen sind genau das, wonach ich immer gesucht habe! Vielen herzlichen Dank dafür, jetzt kann ich autark und sicher sein. Das spart auf jeden Fall Fehlkäufe und bringt Maßanfertigungen mit sich. Vielleicht beginne ich selbst noch das Schneidern, von einfach herzustellenden Stücken, damit endlich alles passt. Überlängen in Röcken habe ich noch nie registriert, und Fachgeschäfte bieten m. E. eher zu brave Stücke an, da könnte ich mit einem Godetrock beginnen, früher hatte ich mir mal einen geschneidert. Nochmals vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Meike

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/12/2014 @ 11:19

      Liebe Meike,

      das ist eine gute Idee, wieder mit dem Nähen anzufangen! Und ein Rock ist ja noch nicht das schwerste Projekt, eignet sich also gut für den Wiederanfang :-)

      Liebe Grüße und viel Erfolg!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  24. Wieder einmal hat es mich hierher verschlagen und eh ich mich versehen habe, habe ich nun gut eine halbe Stunde gestöbert und gelesen. Es ist immer wieder eine Bereicherung und ich nehme jedes mal wieder nützliche Tips mit.. die ich mir hoffentlich merken werde :) Vielem herzlichen Dank! Und großes Lob!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      17/11/2016 @ 11:33

      Liebe Yasemin,

      das freut mich sehr! Viel Freude am Ausprobieren der Tipps!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  25. Hallo Stephanie,
    Ein Daunenmantel ist ja wirklich immer ein Kompromiss. Einerseits gibt es ja wirklich schon richtig schöne Modelle und die Zeiten, in denen man wirklich wie ein Michelinmännchen darin ausgesehen hat, sind ja eigentlich auch vorbei – aber richtig schlank machen sie auch lange nicht 😀 Für mich ist das auch immer so ein kleiner Zwiespalt, vor allem, da meine Hüften der breiteste Punkt meines Körpers sind und so ein Daunenmantel die ja nicht wirklich optimal kaschiert. Aber es ist leider einfach wärmer als so ein schicker Wollmantel und wenn man so eine Frostbeule ist wie ich, hat man keine große Wahl. Da bleibt dann nur, seine Einstellung zu überdenken und hoch erhobenen Hauptes mit dem auftragenden Daunenmantel durch die Straßen zu schreiten und sich mit Selbstbewusstsein darüber zu freuen, dass einem so warm ist 😀
    Liebe Grüße,
    Julia

    Antworten
    • Modeflüsterin

      12/02/2017 @ 11:26

      Liebe Julia,

      genauso sehe ich das auch: ein kleiner Schlankheits-Kompromiss für mehr Wärme und Wohlgefühl :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  26. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für Deine sehr informativen Beiträge.

    Ich bin 178 cm groß, H-Figur, wenig Busen, dafür aber mehr Bauch, Kleidergröße 44. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem schönen Frühlingsmantel, den ich auch über Businesskleidung (meist Hosenanzüge) tragen kann. Angedacht habe ich einen hellen Trechcoat. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in der Körpermitte nicht aufträgt und dann doch unförmig aussieht.

    Toll finde ich Oversize-Mäntel (Egg Shape). Gibt es solche Modelle in einer leichten Ausführung?

    Viele Grüße
    Isabella

    Antworten
    • Modeflüsterin

      18/03/2017 @ 18:58

      Liebe Isabella,

      beim Trenchcoat kommt es darauf an, wie sehr die Schulterpartie betont ist. Bei einem klassischen Schnitt ist diese recht dominant. Daher wirkt die Taille, auch wenn sie etwas kräftiger ist, im Vergleich schmaler. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ist der Bauch zu groß, kann dies die Schulter nicht mehr ausgleichen.
      Mäntel in Egg-Shape gibt es auch in dezenter Ausführung. Da musst Du aber ein bisschen suchen. Und auch auf den Fall des Stoffes achten. Etwas schlabberig wäre gut für die H-Figur. Ansonsten ist ein klassischer Blazermantel für die H-Figur immer eine gute Idee – vor allem im Business-Bereich!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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