Fashion-Voyeur: Ein Blick in fremde Kleiderschränke

Wie sieht Ihr perfekter Kleiderschrank aus?

Auf dem Pinterest-Board der Modeflüsterin zum Thema Kleiderschrank finden Sie viele Fotos, die Sie als Inspiration für Ihre eigene Kleiderschrank-Ordnung nutzen können.

Auf dem Pinterest-Board der Modeflüsterin zum Thema Kleiderschrank finden Sie viele Fotos, die Sie als Inspiration für Ihre eigene Kleiderschrank-Ordnung nutzen können. Ein Click auf das Foto genügt, um zur virtuellen Pinnwand zu kommen.

Ich gebe zu, ich bin ein Fashion-Voyeur. Ich sehe gerne in fremde Kleiderschränke und mache mir ein Bild davon, welche Kleidungsstücke dort in welcher Weise sortiert sind. So ein Kleiderschrank-Inhalt kann sehr viel über Charakter und Persönlichkeit seiner Besitzerin aussagen. Sie können sich also vorstellen, wie fasziniert ich war, als ich den Blogartikel mit dem Titel „Closet Envy“ auf dem Blog „Honestly…WTF“ entdeckte. In dem Beitrag, der übersetzt so viel heißt, wie „beneidenswerte Kleiderschränke“, werden einfach nur Fotos von Kleiderschränken und Ankleidezimmern fremder Leute gezeigt.

Natürlich sind diese Kleider-Paläste alles andere als Durchschnitt. Und ich möchte keinesfalls den Eindruck erwecken, als müsste sich jede Frau verstecken, die nicht zumindest einen begehbaren Kleiderschrank ihr Eigen nennt. Nein, ich schaue mir einfach gerne von solchen privilegierten Frauen ab, wie ein Kleiderschrank perfekt organisiert wird. Denn diese Fashion-Königinnen nutzen die Dienstleistung von Profis, um ihre Kleiderschränke zu optimieren – wenn sie nicht sogar selbst Stylistinnen oder Chefredakteurinnen berühmter Mode-Magazine sind. Mein Voyeurismus macht also durchaus Sinn. Ich finde das Spionieren in fremden Kleiderschränken lehrreich und inspirierend. Machen Sie mit?

Hier finden Sie den Beitrag „Closet Envy“ auf Honestly…WTF

Zudem hat mich der Beitrag dazu motiviert, einmal selbst auf Pinterest nachzuforschen, welche weiteren Fotos von Kleiderschränken sich dort finden lassen. Das Pinterest-Board der Modeflüsterin mit dem Titel „Kleiderschrank“ beinhaltet alle Fotos, die ich bei meiner Recherche finden konnte und bietet Ihnen noch mehr Material zum Stöbern in fremden Mode-Welten (ein Click auf obigen Screenshot bringt Sie auch dorthin).

Was ist Pinterest?

Für alle Leserinnen, denen der Name Pinterest nicht geläufig ist: Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dem Sie wie auf einer virtuellen Pinnwand alle möglichen Bilder, Kochrezepte und Tipps sammeln und mit anderen Nutzern austauschen können. Falls Sie Pinterest noch nicht kennen, sehen Sie es sich doch einmal an! Es macht unglaublich Spaß und ist eine nicht enden wollende Quelle für visuelle Inspirationen.

Auf den gezeigten Fotos finden Sie viele Tipps, wie Sie Ihre Kleidungsstücke sortieren und aufbewahren können. Dies hilft Ihnen sicherlich dabei, nach Ihrer nächsten Kleiderschrank-Inventur das richtige Ordnungs-System für Ihre eigenen Bedürfnisse umzusetzen. Was ich aber besonders interessant finde, sind die Gefühle, die das Betrachten der Fotos bei Ihnen auslöst. Denn dies sagt viel über Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse aus:

 

  • Welche Kleiderschränke finden Sie besonders ansprechend? Sind es eher die bunten oder die farblich neutralen, zurückhaltenden Exemplare?
  • Welche farbliche Ordnung finden Sie schön: Wenn die Kleidungstücke möglichst bunt gemischt hängen oder nach Farben, beispielsweise von hell nach dunkel, sortiert sind?
  • Was gefällt Ihnen besser: Wenn Kleidungsstücke gleicher Machart, Länge und Form in Reihung angeordnet sind oder wenn kurze und lange, dicke und dünne Kleidungsstücke direkt nebeneinander verstaut sind?
  • Welche Kleiderschränke finden Sie angenehmer: Die sehr vollen Regale und Kleiderstangen, bei denen üppige Fülle herrscht? Oder die sehr weitläufigen Exemplare, in denen deutlich weniger Kleidungsstücke viel Luft haben, um zu hängen und auch mal ein kleiner Freiraum entsteht?

Wenn es Ihnen so geht wie mir, dann empfinden Sie manche der gezeigten Kleiderschränke wie die reinsten Wellness-Oasen. Andere wiederum wirken eher bedrückend oder sogar belastend. Können Sie herausfinden, woran das liegt, wissen Sie auch, was Sie wirklich brauchen. Damit haben Sie einen ersten wichtigen Schritt zu Ihrer perfekten Kleiderschrank-Organisation getan.

Ich freue mich auf Ihre Gedanken und Inspirationen dazu!

 

33 Kommentare

  1. Ein begehbarer Kleiderschrank wäre auch mein Traum… mit genug Stauraum für Schuhe und Handtaschen, einer Ablagefläche in der Mitte des Raumes und am besten mit Vitrinen für meinen Schmuck… träum 😉

    Bis dahin nehme ich mit großen, deckenhohen, weißen Schränken vorlieb. Da ich ein sehr strukturierter, ordentlicher Mensch bin, ist bei mir alles farblich und nach Art des Kleidungsstücks sortiert. Unterwäsche kommt in farblichen Sets in kleine Boxen in einer der Schubladen.
    Zum Glück habe ich im Keller viel Platz und Schränke, um dort die jeweils gegengesetzt saisonale Garderobe aufzubewahren.

    Äußerst wichtig sind mir Kleiderbügel aus einer Serie, niemals Drahtbügel aus der Reinigung oder bunte Plastikbügel. Dabei natürlich gut geformte, dickere für Blazer und Mäntel oder abgerundete für feine Kleidung, damit sich nichts an den Schultern ausbeult.

    LG
    Annette | Lady of Style
    http://www.lady-of-style.blogspot.de

    • Modeflüsterin

      Liebe Annette,

      das klingt alles für mich schon ziemlich perfekt. Wer braucht bei so guter Organisation noch einen begehbaren Kleiderschrank?
      Das mit den richtigen Kleiderbügeln finde ich auch sehr wichtig – es pflegt Kleidungsstücke einfach am besten, wenn sie beim Aufbewahren in Form bleiben.

      Liebe Grüße und nachträglich noch ganz, ganz herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag (habe ich zufällig auf einem anderen Blog gelesen)!

      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Ich darf ja beruflich in fremder Leute Kleiderschränke sehen – nur leider nicht darüber reden 😉

    Meiner ist – auch mit gleichen Bügeln – sortiert nach Art der Kleidung und innerhalb dessen nach Längen und Farben. Ob ich einiges lieber hänge oder lege ändert sich mal. z.B. bei T-Shirts. Durch zusätzliche Stangen im Schrank kann ich mal die nehmen und mal die Bretter wieder einlegen. Diese Flexibilität mag ich.

    Leider ist mein Schrank von außen nicht hübsch und da lässt sich auch wenig machen. Ein schöner neuer ist mir jedoch viel zu teuer. Daher lebe ich weiter mit ihm.

    Deinen Schrank würde ich auch gerne mal sehen:)

    • Modeflüsterin

      Liebe Ines,

      Du Glückliche! Da wäre ich gerne mal Mäuschen… Deinen Ansatz des „flexiblen“ Kleiderschranks finde ich interessant und recht ungewöhnlich. Ich kenne das Phänomen nur bei der Inneneinrichtung – da schiebe ich auch gerne mal aus Spaß die Möbelstücke herum.
      In meinem Schrank wird es seit ein paar Jahren immer leerer, luftiger und entspannter, was ich sehr genieße. Denn ich komme meinem Ziel, der Reduktion auf das Wesentliche, immer näher. Außerdem finde ich es immer schwerer, passende Kleidung zu finden, seitdem ich so genaue Vorstellungen davon habe, wie meine zukünftigen Lieblingsstücke aussehen sollen 🙂 Aber vielleicht ergibt sich ja einmal die Möglichkeit der gegenseitigen „Schrank-Spionage“… Wer weiß? Würde mich freuen 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Hallo Stephanie,

    das ist wieder ein ungemein interessantes Thema, zumal ich gerade gestern mein zweimal im Jahr durchgeführtes Kleiderschrank-update vorgenommen habe. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwändig, aber sehr befriedigend im Ergebnis.
    Ich räume dabei zunächst alle Kleidungsstücke aus dem Schrank aus und wasche alles gründlich aus. Dann geht es ans Sortieren: 1. Was bleibt drin; 2. Was geht in die Winterpause in den Keller; 3. Was muss repariert oder gereinigt werden; 4. Was kann in den Second Hand Laden; 5. Was kann zum SKFM (oder einem anderen gemeinnützigen Verein). Anschließend falte ich alles sorgfältig und sortiere es nach Art und Farben.
    Auch wenn ich weiß, dass dieses geordnete Glück nicht sehr lange anhält, freue ich mich einige Tage riesig über meinen fluffigen, luftigen, übersichtlichen Kleiderschrank. Das ist auch die Antwort auf deine Frage, welche Kleiderschränke mir persönlich am besten gefallen: die sorgfältig (nach welchem System auch immer) geordneten, deren Inhalt zum sofortigen Tragen einlädt.
    Ich habe zum Glück auch einen großen Keller mit Waschküche, in der Kleidung, die noch gebügelt oder sonstwie bearbeitet werden muss, aufbewahrt werden kann, ohne in den bewohnten Räumen zu stören.
    Als ich mit der regelmäßigen Inventur meines Schrankes begonnen habe, habe ich sogar immer noch Vorher-Nachher-Fotos gemacht. Das spare ich mir mittlerweile, da der Unterschied (wegen der Regelmäßigkeit dieser Aktion) nicht mehr ganz so immens ist wie früher. Es gab nämlich Zeiten, da herrschten in meinem Schrank Zustände wie auf dem Ramschtisch: alles, was irgendwie die Bezeichnung „Oberbekleidung“ verdiente, munter vermischt und in mehreren Reihen auf die Regalbretter gequetscht, alle Bügel (auch und vor allem die aus der Reinigung;-)) doppelt und dreifach belegt und inmitten dieses „kreativen Chaos“ Gürtel, Tücher und sonstige Accessoires.
    Aus diesem Zustand befreit hat mich ein deutlich geringeres Kleidungsbudget, nachdem ich Kinder bekommen hatte und nicht mehr voll arbeiten konnte/ wollte. Damals habe ich angefangen, mehr Geld in viel weniger, hochwertigere Kleidungsstücke zu investieren. Die mussten natürlich schonender behandelt und gelagert werden, denn sie mussten länger halten. Das gute Gefühl eines gepflegten und gut sortierten Kleiderschranks habe ich quasi als Nebeneffekt unerwartet entdeckt und möchte heute nicht mehr darauf verzichten.

    Vielen Dank für die interessanten Fotos, bei deren Anblick auch ich ein begehrliches Seufzen nicht immer unterdrücken konnte.
    Herzliche Grüße von Bianca

    • Modeflüsterin

      Hallo Bianca,

      ich sehe, wir verstehen uns 🙂 Auch ich möchte einen übersichtlichen Schrank nicht mehr missen und genieße das Gefühl nach jeder Kleiderschrank-Inventur. Auch wenn es – wie bei Ihnen – jedes Mal leichter wird, so ist es doch ein niemals endender Prozess. Vielen Dank, dass Sie die Leserinnen der Modeflüsterin an Ihrer Kleiderschrank-Routine teilhaben lassen! Sie haben damit sicherlich die ein oder andere Gleichgesinnte dazu inspiriert, ihr eigenes Kleiderschrank-Projekt zu starten…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Blutsgeschwister

    Hallo Annette,

    auch von mir Glückwünsche zum Geburtstag!
    Dein Beitrag erinnert mich sehr an meinen Kleiderschrank…
    Bügel sind ein Muss, damit Blazer etc. nicht knittern.
    Und begehbar ist ja wohl der Traum einer jeden Frau 🙂
    Vielleicht habe ich auch irgendwann diesen Luxus…

    Grüße, Yvonne
    Blutsgeschwistermode

  5. Liebe Stephanie,
    Ein toller Blogpost! Ich habe mir die Garderobelösungen auf ClosetEnvy angesehen, einige haben mich angesprochen, andere aber überhaupt nicht. Mir gefallen übersichtliche Schrankräume, aber keine völlig überladenen Kleiderstangen zwischen 200 Paar mehr oder weniger identischer Pumps 😉 Dementsprechend habe ich meine Garderobe organisiert: nach Art des Kleidungsstücks (Hose, Rock etc.) und als Unterkategorie nach Farbe.
    Liebe Grüße,
    Claire

    • Modeflüsterin

      Liebe Claire,

      genau so mache ich das auch: erst nach Kleidungsart und dann nach Farbe sortieren. Ich bin immer wieder fasziniert, dass so viele Frauen anscheinend ganz viele Exemplare von sehr ähnlichen Kleidungsstücken und vor allem von Schuhen haben. Da frage ich mich immer: Braucht man das wirklich? Vielleicht für einen Signature-Look, wenn man immer in etwa das gleiche Outfit trägt…

      Auf jeden Fall herzlichen Dank dafür, dass Sie uns einen kleinen Einblick in Ihren – sicherlich sehr faszinierenden – Kleiderschrank gewähren!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,
    ein begehbarer Kleiderschrank wäre ein Traum, der sich in meinem kleinen „Hexenhäuschen“ leider nicht realisieren lässt. Ich habe nur wenig Stauraum. Deshalb muss ich regelmäßig „ausmisten“. Spätestens, wenn alle Kinder aus dem Haus sind, dann werde ich mir einen eigenen Kleiderschrank zulegen. Im Moment teile ich mir einen mit meinem Liebsten.

    LG Sabine

    • Modeflüsterin

      Liebe Sabine,

      aus meiner Sicht sind Kinder und ein Ehemann doch die besten Gründe, sich „kleiderschrank-technisch“ zu disziplinieren. Umso schöner wird es sein, wenn der Freiraum plötzlich zur Verfügung steht – das Füllen geht dann bestimmt schneller, als das Aussortieren 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Hallo zusammen,

    ich habe einen Schubladenschrank von Ikea. Mit Schubladen komme ich deutlich besser zurecht als mit Regalbrettern oder so Gräuel-Schränke, wo nur eine Stange drin ist und die unten gestapelte Kleidung jedes Mal umfällt.
    Pro Schublade immer eine Kleiderart (Tshirts, Pullis, Röcke, Hosen, Unterwäsche, Strümpfe)
    Innerhalb dieser quadratischen Schubladen habe ich jeweils 4 Zonen:
    – Hinten links: Freizeit
    – Hinten rechts: Basics, die ich sowohl im Büro als auch in der Freizeit anziehen kann
    – Vorne links: Edle Unikate (also „Statement-Tshirts“ wo man nicht noch ewig dran rumstylen muss, sondern die einfach so für sich wirken) in Rocklänge
    – Vorne rechts: Edle Unikate in Hosenlänge

    Wenn ein Kleidungsstück perfekt ist, kaufe ich es immer 2x und kürze es auf Rocklänge (daher auch meine Frage letztens, ob man je nach Unterteil andere Proportionen in der Silhouette benötigt).

    Die Socken- und Unterwäscheschublade habe ich mit flexiblen Holzbrettchen unterteilt in:
    – BHs, Shapeware, Tangas, Slips
    – Kniestrümpfe, Wollsocken, Strumpfhosen, kurze Strümpfe.
    Dank der Holzleisten kann ich je nach aktueller Wäschemenge die Aufteilung flexibel ändern und nichts quillt über.

    Ich möchte als Ziel haben, morgens innerhalb von 5 Minuten (inklusive Entscheidungsfindung!) angezogen zu sein und da ist Ordnung nun mal wichtig. Durch Ihr wundervolles Konzept von Basis- und Akzentfarben wird es im Schrank auch immer abgestimmter. Sie ersparen mir mit Ihrem Blog Lebenszeit und etliche Herzanfälle ! 🙂

    Die besten Grüße!

    Mary O

    • Modeflüsterin

      Hallo Mary,

      wow, das klingt ja alles unglaublich perfekt! Herzlichen Dank dafür, dass Sie Ihre Schrank-Organisation so ausführlich beschreiben und damit auch für andere Leserinnen sehr anschaulich machen! Dass Sie Ihre Kleidungsstücke überwiegend in Schubladen aufbewahren, ist sicherlich außergewöhnlich. Aber wenn Sie damit am besten zurecht kommen, ist dagegen sicherlich nichts einzuwenden…
      Auch gefällt mir Ihr Ziel, sich morgens innerhalb von 5 Minuten anzuziehen. Das dürfte alle Frauen mit Zeitknappheit ansprechen. Ich stimme völlig mit Ihnen darin überein, dass Ordnung viel kostbare Lebenszeit spart, die dann für Wichtigeres zur Verfügung steht 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Begehbarer Kleiderschrank. ich glaube fast jede Frau wünscht sich das. Bei mir scheitert es bereits aus Platzgründen daran. Doch sollte meine Tochter irgendwann mal komplett ausziehen, würde ich ihr Zimmer dazu umbauen. (Was jetzt nicht heißen soll, dass ich darauf warte. Sie kann gerne für immer bei Mama bleiben 😉 )

    Ich selbst habe einen 3m Kleiderschrank und habe die Kleidung nach Jahreszeiten sortiert, bzw. Blusen hängen bei Blusen usw. Nach Farben sortieren macht bei mir kein Sinn, da es in meinem Schrank recht bunt zugeht.

    Deine Ansammlung diverser Kleiderschränke auf Pinterest ist eine gute Idee und bietet viel Inspiration.

    Lieben Gruß Claudia

    http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/

    • Modeflüsterin

      Liebe Cla,

      also ich finde, auf drei Schrank-Metern dürfte eigentlich für alle Eventualitäten etwas zu finden sein. Deine Tochter kann also ruhig noch ein wenig bleiben 😉 Dass es bei Dir so bunt zugeht, überrascht mich. Denn ich hatte Dich modisch als sehr klaren, eher reduzierten Typ ohne viel Schnick-Schnack eingeschätzt… Jetzt wäre ich wirklich mal gerne Mäuschen in Deinem Kleiderschrank 🙂

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie. Da hast du mich absolut richtig eingeschätzt. Das ist dein gutes modisches Auge. 😉
        Ich mag es wirklich eher clean bei meiner Garderobe, ohne viel Geschnörkel. Mit bunt in meinem Schrank, meine ich es farblich. 😉 Ich könnte meine Kleidung nicht nach Farben sortieren, so viele rote, blaue oder was auch immer, Blusen besitze ich nicht. Eine Kollegin hat ihren Schrank so geordnet und ich muss sagen, es sieht gut und übersichtlich aus.
        Einen schönen Sonntag.

        • Modeflüsterin

          Liebe Cla,

          das erklärt natürlich alles – Du gehörst zu den wenigen Frauen, die keine Doppelungen in ihrem Schrank haben! Wie schön! Wenn ich da so an mein Arsenal von weißen und schwarzen Blusen denke…

          Liebe Grüße und Dir auch einen schönen Sonntag!
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Mode-Legasthenie

    Hallo zusammen,
    nicht jede Frau träumt von einem begehbaren Kleiderschrank, ich jedenfalls nicht. Viele der abgebildeten Kleiderschraenke wirken wie Schreine im Tempel des Kommerzes. Ich finde, man kann auch alles übertreiben.
    Mich fasziniert eher die Idee eines minimalistischen Kleiderschranks wie beim Project 333 oder einer 10 -Teile- Garderobe, wo fast alles mit allem kombinierbar ist. Da spielt die Frage der Ordnung dann wirklich nur eine untergeordnete Rolle. Leider bin ich selbst von solchen Zuständen noch meilenweit entfernt. Aber dieser Traum ließ mich diese Seite finden, als ich nach dem Begriff Grundgarderobe suchte. Ihre Themen und Ansichten gefallen mir meistens sehr gut, weiter so, Frau Grupe!
    Lieben Gruß
    die wandelnde Mode-Legasthenie

    • Modeflüsterin

      Liebe wandelnde Mode-Legasthenie (welch tolle Wortschöpfung!),

      Ihr Gefühl, dass es sich bei manchen der gezeigten Kleiderschränke um Konsum-Tempel handelt, kann ich absolut nachvollziehen. Auch mich beschleicht bei einigen der Fotos ein leichtes Unwohlsein und wieder andere sind schlichtweg überwältigend. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, haben es mir vor allem die ganz schlichten, luftigen Exemplare angetan 😉 Mir geht es übrigens sehr ähnlich, wenn ich ein vollgestopftes Kaufhaus oder ein großes Bekleidungsgeschäft betrete: Ich habe innerhalb kürzester Zeit Fluchtgedanken und fühle mich überladen von Eindrücken und Möglichkeiten. Nur meine innere Shopping-Liste, die Konsequenz des selektiven Sehens und ganz gezieltes „Scannen“ des (Über-)Angebots hält mich davon ab, auf dem Absatz kehrt zu machen. Gleichzeitig ist es mir sehr bewusst, wie leicht es wäre, sich in dieses Kleidungs-Chaos hineinziehen zu lassen und darin völlig orientierungslos zu versinken…

      Lieben Dank auch für Ihren Zuspruch und das Teilen so mancher Ansichten!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Mode-Legasthenie

        Liebe Frau Grupe,

        ich dachte mir, wenn Sie die Modeflüsterin sind, dann bin ich wohl eher das Gegenteil. Ich habe leider kein Gefühl für Mode, kein Auge für Form und Farbe. Das führte dann zur Namensgebung.

        Viele Grüße

        von der wandelnden Mode-Legasthenie

        • Modeflüsterin

          Liebe Mode-Legasthenie,

          das muss aber nicht so bleiben! Ich habe gerade darüber gelesen, dass sich der kreative Blick auf die Dinge auch lernen lässt – mit ein wenig Anleitung und viel Übung. Ich bin mir sicher, dass Sie – wenn Sie erst einmal damit anfangen, Mode, Farben und Schnitte mit anderen Augen zu betrachten – auch langsam immer besser darin werden, für sich die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich habe diesen Prozess bereits bei einigen Menschen mitverfolgen dürfen: Im künstlerischen Bereich habe ich immer wieder Menschen getroffen, die von sich behaupteten, nicht kreativ zu sein und beispielweise nicht malen zu können. Und plötzlich malten sie die schönsten Bilder! Also: Nicht aufgeben! Dranbleiben!

          Herzliche und mit ganz viel kreativer Energie ausgestattete Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

        • Mir geht es nicht anders. Wenn ich könnte, hätte ich wohl etliches Personal und eine davon hätte mir richtig was raussuchen müssen für den oder den Anlass :-))) Auch beim „shoppen“ tue ich mich schwer. Ich mag shoppen allerdings nicht. Meine Schwester hingegen hat ein Händchen für alles, auch für Frisuren und Schminke. Sie hat sich auch recht früh damit befasst. Ich mich nie, nur wenn ich „musste“. Aber Stück für Stück findet man tatsächlich für sich das Richtige. Ich kaufe zeitlose Stücke und sie sind bequem und sehen m.E. auch toll aus. Wenn unsere Modeflüsterin mal eine Rundreise machen würde, gäbe es für sie sicherlich viel zu lachen :-)) Ich nehme in meinem Blog alles auf die Schippe, was mit Klischees , Mode und auch die Ordnung zu tun hat. Selbstironie kann so einen Spaß machen. Und lieber zum einkaufen jemanden mitnehmen, der auch ehrlich sagt „Uli, es kleidet dich überhaupt nicht!“ statt immer nur zu nicken. Auch das hat mir ein Stück geholfen 🙂

          • Modeflüsterin

            Liebe Uli,

            es geht einfach nichts über zeitlose Klassiker – das sehe ich genauso wie Sie. Und dass Sie Ihre ehrliche Shopping-Begleitung in Person Ihrer Schwester gefunden haben – umso besser! Alles schön reden ist das Schlechteste, was eine Einkaufsbegleitung machen kann… Ihr Humor mit einer Prise Selbstironie ist ansteckend, das habe ich schon gemerkt 🙂

            Liebe Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Oh ,da wird ja etwas angesprochen :-))) ! Ich gucke auch zu gern in fremde Schränke, wenn ich es darf. Und auch bei mir darf man gern lunsen. Mir ist es ganz egal, ob aufgeräumt ist oder nicht, ich nehme mir trotzdem die eine oder andere Inspiration mit, auch in Sachen Wohndesign. Nun, ich hatte auch einen Job, bei dem ich in etliche Haushalte kam. Da ich mit einem Elternpaar ein gutes Verhältnis hatte und mit der Mutti der zu betreuenden Kinder mit mir auch über das eine oder andere plauschte, durfte ich auch lunsen. Nun, ich versuchte es krampfhaft, in einen Eckkleiderschrank mit Regalteilen in den Schenkeln (aber leider feste Böden) und zwei Kleiderstangen übereinander Hauswäsche wie auch Klamotten unterzubringen. Näse! Über die Widrigkeiten von Ordnungssystemen habe ich schon einen Artikel geschrieben, der so manches Weibchen und sogar auch Männchen amüsierte. Ergebnis meiner Versuche? Ja, ich habe eine hübsche Garderobe ins Schlafzimmer gerollt. Sie hat auf einer Seite breitenverstellbare Stange und natürlich auch das Unterteil zieht mit und eine Seite 5 Fächer. Glücklicherweise passen in die Fächer auch meine langgesuchten und gefundenen Schrankkörbe hinein (30cm breit) und ichkonnte die schwerer zugängliche Seite des Kleiderschranks für Sommersachen nehmen (bzw. jeweilige Gegensaison) und die leicht zugängliche Seite mit der Hauswäsche (Bettwäsche etc). Auf dem Kleiderständer sind nun die derzeit angezogenen Sachen und gleich in der Nähe die Kommode für das ganze Untergrundmenü..ihr wisst schon 😉 vielleicht ist das eine Anregung. Gern hätte ich auch Foto zukommen lassen, weiß aber hier nicht wie 🙂 Grüße aus dem wilden Gera 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Uli,

      das ist ja schön, dass ich Ihr Interesse getroffen habe 😉
      Leider ist es auf meinem Blog nicht möglich, Fotos hochzuladen – auch wenn es natürlich spannend wäre, in die Schränke meiner Leserinnen hineinsehen zu dürfen… Aber Ihre Beschreibung klingt danach, als hätten Sie mit Ihrer Ordnungsliebe etwas ganz Besonderes geschaffen 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Liebe Stephanie,
    Ach ja, ich hatte mir die Kleiderschrankinventur vorgenommen, stelle aber fest, daß ich kaum etwas entbehren möchte, und vielleicht muss das nicht sein? Ich habe ca. 1,40 Kleiderstange und 2,80 m Regal. Da passt alles, außer Schuhen, Accessoires und Wäsche ( dafür steht eine kleine Kommode bereit) hinein. Ich habe auf der Stange ähnliche Farben zusammengestellt, es ist übersichtlich bunt, von einem Kleidungsstück besitze ich maximal 10, z.B.5 dicke Strickjacken, 3 lange dünne Cardigans, damit ist alles sofort griffbereit. Neuerdings hänge ich mal um: rot mit lila, lila mit gelb und auch die Kleidungsstücke auf andere Bügel. Wolljacken beulen auch auf Silikonbügeln, dann muss der breite Mantelbügel herhalten. Alles auf Mantelbügel aufzuhängen, würde übermäßig Platz.kosten.
    Eine anderweitige Einlagerung beschränkt textile Besitztümer: 1m Stange und 1 gleichlanges Regal müssen genügen für Sommer- bzw. Wintergarderobe. Da ich in den letzten Jahren in hochwertige Kleidung investiert hatte (Seide, Wolle, Baumwolle, Schurwolle, Kaschmir) erübrigt sich ein Ausmisten. Die Kleidung trägt sich kaum ab, hält ca. 10 Jahre. Da fällt es mir sehr schwer, an Modeneuheiten vorbei zu gehen. Auch Sparen für Luxusanschaffungen -z. B. Massgeschneidertes- wird bei den Verlockungen eine Zerreißprobe. Ich „tröste“ mich, bei klassischen Schuhen zuzugreifen. Da sie auch, wie übrige Kleidung, in Übergröße sein müssen und die Auswahl entsprechend klein ist, bin ich damit noch nicht am Ende. Derzeit besitze ich u.a. 2 Paar Stiefeletten, 3 Paar Ballerina, Sie sehen, das ist im Vergleich zu anderen Frauen bescheiden.

    Am liebsten mag ich den sehr übersichtlichen Kleiderschrank im clean-Schick mit hoher Qualität. Und Schubladen im Schrank. Meine Eltern hatten zusammen einen 1Meter Schrank mit einer Schublade und ich mochte die ruhige Ausstrahlung des Innenlebens sehr. Ich kann mir vorstellen, im Alter selbst so wenig, exquisite Kleidung zu besitzen. Falls ich mich bis dahin disziplinieren kann 🙂 und meinen zeitlosen, klassischen Stil beibehalte. Also ist für mich weniger mehr und ich probiere Ihre Idee, Outfits nebeneinander zu hängen, demnächst aus, um weitere Variationen zu entdecken. Vielen herzlichen Dank für Ihre vielen Ideen im Blog und daß man sich so unkompliziert mitteilen kann. Liebe Grüße
    Meike

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      vielen Dank dafür, dass Sie uns hier so einen tiefen Blick in Ihren Kleiderschrank werfen lassen! Das klingt wirklich nach einer minimalistisch, aber an hoher Qualität ausgerichteten Garderobe – wobei für mich 10 Strickjacken schon eine stolze Zahl sind… – aber das ist ja sehr individuell und hängt vom persönlichen Kleidungsstil ab, wie viele Kleidungsstücke man pro Kategorie benötigt.
      Den Verlockungen der Modewelt zu widerstehen, ist wirklich nicht einfach – gerade in unserer Zeit, in der Shopping nicht mehr als Versorgung mit Notwendigem, sondern als Freizeitbeschäftigung dargestellt wird. Aber Sie sind auf einem so guten und richtigen Weg – da haben sich die Kleiderschrank-Gene Ihrer Eltern anscheinend wirklich deutlich durchsetzen können 😉 Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und viel Freude an der Übersichtlichkeit Ihres Kleiderschranks!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe Stephanie,
    die Schrankgene haben sich noch nicht abschließend durchgesetzt, die Kleiderwelt ist so schön, deshalb habe ich immer noch zu viele Farben und Kombinationsmöglichkeiten. Und so wurde meine Shopping-Liste heute ergänzt um Schuhe. Aber der Wille ist da, weiter zu minimieren. Da nun die Ganzjahreskleidung in einem Schrank aufbewahrt wird, sind die Cardigans auch das ganze Jahr greifbar, das hat sich als vorteilhaft heraus gestellt: es ergeben sich noch andere Styles, und nichts wird vergessen und ein 2. Mal angeschafft.
    Ich schaffe es leider nur unregelmäßig, die Disziplin zur Kaufverweigerung aufzubringen. Man kann es kaum glauben: es gibt viele Frauen, die sich kaum mit ihrem Figurtyp und bevorzugten Stil auskennen. Schade, dabei sind das doch Wohlfühlfaktoren und verbessern die Lebensqualität und Finanzlage.

    Die Stücke, die die heutige Inventur nicht überleben, werden bei einem lockeren Mädelsabend anderweitig
    gestylt, herzlich belacht werden. Und jede Frau bringt Kleidung/Accessoires mit, die bei ihr Fragezeichen (und Bauchschmerzen) hinterlassen. So haben alle Freude an Mode und verhalten sich nachhaltig, wenn sie Erfahrungen und Dinge tauschen-eine weitere gute Gelegenheit, zusammen zu kommen.
    Liebe Grüße
    Meike
    p.s. ich melde mich, spätestens wenn mein minimalistischer Schrank fertig gestellt ist 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Meike,

      ja ich weiß, das ist kein leichter Weg… Aber mit der Zeit wird es immer leichter – Rückfälle natürlich inklusive 😉

      Liebe Grüße und immer schön stark bleiben!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Freundinnen/Bekannte von mir haben Ankleidezimmer /-bereiche oder wunderschöne 5-8m Kleiderschränke. Ich bewundere das sehr, aber persönlich wäre ich visuell völlig überfordert und könnte mich Morgens nicht entscheiden. Vollgestopfte Ankleidezimmer oder überquellende Kleiderschränke ohne erkennbares System gruseln mich.
    Mein Kleiderschrank misst 2,50m mit Stangen und Schubladen, worin sich meine gesamte Garderobe befindet. Sommer wie Winter.
    Kaufte ich früher etwas Neues, musste etwas Altes den Schrank verlassen. Das führte dazu das ich im Keller Kleidung zwischenlagerte. Im Nachhinein betrachtet immer genau das, was ich nicht so gerne anzog.
    Seit 1 1/2 Jahren mache ich Tabula rasa im Schrank, und seit ich deinen Blog vor 6 Monaten entdeckte geht es extrem ins Detail. Inzwischen zeigt sich der Erfolg und ich geniesse es meinen Schrank zu öffnen.
    Ich stelle mir immer 3-4 Outfits auf Bügeln zusammen. Inkl. Kette/Tuch etc. So kann ich mich morgens nach Lust und Tagesform für ein bereits fertiges Outfit entscheiden.
    Meine nächste Aktion ist der Kauf von einheitlichen Bügeln aus Samt für meine Oberteile. Das bringt zusätzlich eine optische Ruhe in den Kleiderschrank und schont meine Oberteile.
    Liebe Grüsse – Simone

    • Modeflüsterin

      Liebe Simone,

      wow! Das klingt aber sehr diszipliniert! Ich kann Dich aber beruhigen: Im letzten Jahr habe ich mich räumlich verändert und meine gesamte Kleidung so aussortiert, dass der Inhalt von einem Ankleidezimmer in ca. 2 Meter Schrank passt (allerdings ohne Sportkleidung und ohne Schuhe…). Das war zwar ein größerer (Trennungs-)Akt, aber durchaus machbar. Und es fühlt sich gut an! Übrigens sind einheitliche Kleiderbügel für mich auch ein großer Wohlfühl-Faktor, wenn es um die Übersichtlichkeit des Schranks geht. Also mein Daumen geht für diese Investition auf jeden Fall nach oben 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Modeflüsterin,

    vielen Dank für diese tolle Kleiderschrank-Pinnwand.
    Ich habe auch einige der Bilder auf meiner Kleiderschrank-Pinnwand abgespeichert:

    https://de.pinterest.com/silvaliebsch/wohnideen-ankleide/

    Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Pinnwand ausgemistet und nur die Bilder behalten, die mir wirklich gefallen. Optimal wäre für mich wohl eine lange Kleiderstange mit weißen, schlichten Zusatzkommoden und extra Schuhregal. Es muss alles ordentlich und farblich sortiert sein, damit man sich schnell zurechtfindet.

    Ist es erstrebenswert, ein Ankleidezimmer zu besitzen?
    Für mich hundertprozentig! Es gibt aber auch Leute, die das sinnlos finden. Und das ist auch okay.
    Ich bin in der Beziehung wirklich irre: Ich habe sogar einen Kleiderschrank-Plan, damit ich immer alles richtig einsortiere.
    Ich besitze ein großes Wohnzimmer, aber mein Schlafzimmer ist klein. Und weil ich mich nicht gern in der Kälte umziehe, habe ich vom Wohnzimmer eine Kleiderschrankecke abgezwackt.
    Ich habe einen Kleiderschrank, der aus einem 100 cm langen Teil mit Kleiderstange und drei Legeböden und einem 50 cm breiten Teil mit 4 Legeböden, zwei Schubladen und zwei mehrfach unterteilten Plastikschubladen besteht.
    In dem langen Teil bewahre ich die Kleidungsstücke auf, in dem schmalen Teil die Unterwäsche und Accessoires.
    Dann habe ich noch ein kombiniertes Schuh-Schmuck-Regal und eine fahrbare Kleiderstange zum Lüften von getragener, aber noch nicht waschreifer Kleidung.

    Ich bin noch nicht hundertrozentig zufrieden mit der Situation. Ich muss dauernd um die Ecke rennen, weil der Spiegel seitlich am Schrank hängt. Es wäre schon praktischer, man würde die Schranktüren abmontieren.
    Ich denke noch darüber nach …
    Und was mich auch immer ärgert: Zwischen Schrank und Kleiderstange könnte ich theoretisch so einen schönen großen Hocker zum Ablegen von Kleidern stellen, aber den Platz muss ich für den Wäscheständer vorhalten, weil der sonst nirgends hinpasst in meiner Wohnung.
    Ich bin da echt total unzufrieden, aber mir fällt keine Lösung ein …

    Ansonsten geht es mir wie Simone: Ich genieße es, meinen Kleiderschrank zu öffnen. Früher herrschte bei mir ein heilloses Durcheinander, bei dem ich am Morgen regelmäßig Panikanfälle bekam. Wenn ich einmal aufgeräumt hatte, lag nach wenigen Tagen alles wieder kreuz und quer.
    Jetzt herrscht dauerhafte Ordnung. Wie habe ich das geschafft? Durch Versuch und Irrtum.
    Das Wichtigste ist:

    1. Alles rausschmeißen, was man nicht hundertprozentig mag!
    (Ich arbeite noch daran.)

    2. Die Kleidung nach praktischen Gesichtspunkten konsequent sortieren!

    Ich habe ungefähr zwanzigmal den Schrank umgeräumt, bis ich endlich zum perfekten System gefunden habe.
    Der Gang zum Kleiderschrank ist für mich nun der Höhepunkt des Morgens. Ich freue mich richtig darauf und kann es gar nicht erwarten, mit dem langweiligen Schminken und Frisieren fertig zu werden, um endlich zu meinem geliebten Kleiderschrank zu kommen.
    Wenn ich im Urlaub bin, vermisse ich vor allem meinen Kleiderschrank. Ich hasse Kofferpacken. Ich hasse es, nicht alle Kleidungstücke mitnehmen zu können. Ich hasse es, nicht meine gewohnte Schrankordnung vor mir zu haben.
    Wenn ich schlecht gelaunt bin, gucke ich einfach mal in meinen Schrank und fühle mich besser.
    Das habe ich vor allem unserer Modeflüsterin zu verdanken!
    Danke, danke, danke!!
    Ich kann gar nicht betonen, wie sehr sich mein Leben durch Dich verändert hat!

    „Außerdem finde ich es immer schwerer, passende Kleidung zu finden, seitdem ich so genaue Vorstellungen davon habe, wie meine zukünftigen Lieblingsstücke aussehen sollen.“
    Genau so geht es mir auch! Dank Deiner Ratschläge!
    Ich wünschte, ich könnte mich mal irgendwie revanchieren!
    Also, wenn Du doch noch mal ein Modeflüsterin-Buch schreibst, lass es mich wissen!
    Ich kaufe es sofort!!

    • Modeflüsterin

      Liebe Silva,

      ich freue mich sehr, dass Dein Kleiderschrank nun zu einem solchen Highlight geworden ist! Und dass er Dir sogar dabei hilft, gute Laune zu bekommen – das ist schon ganz außergewöhnlich…

      Das mit dem Revanchieren kriegen wir vielleicht auch noch hin 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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