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Fashion-Tipp: 10 einfache Formeln, wie Sie Farben passend kombinieren

Variationen mit zwei Basis- und zwei Akzentfarben: Mit einpaar einfachen Styling-Regeln passt immer alles zusammen.

Variationen mit zwei Basis- und zwei Akzentfarben: Mit ein paar einfachen Styling-Regeln passt immer alles zusammen.

Welche Frau will das nicht: Morgens aufstehen, blind in den Kleiderschrank greifen und ein Outfit zusammenstellen, bei dem alle Farben zusammenpassen. Sie meinen, das geht nicht? Doch – vorausgesetzt, Sie haben Ihre Basis- und Akzent-Farben klug ausgewählt und Ihre Basisgarderobe entsprechend aufgebaut. Allerdings fällt es nicht allen Frauen gleichermaßen leicht, die für sie passenden Basis- und Akzentfarben zusammenzustellen und daraus farblich stimmige Outfits zu kreieren. So erreichte mich kürzlich die Anfrage von Margret, die genau vor diesem Problem stand (an dieser Stelle sehr herzliche Grüße, Margret!). Für alle weiteren Leserinnen der Modeflüsterin, die hierbei ein bisschen Unterstützung gebrauchen könnten, habe ich einen kleinen Leitfaden entwickelt: Mit diesen 10 einfachen Tipps gelingt es auch Ihnen, einen farblich ansprechenden Look zusammenzustellen. 

Farben richtig kombinieren – mit diesen 10 Styling-Tipps klappt es (fast) immer

1. Wenn Sie sich unsicher sind: Machen Sie eine Farbberatung!

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Farbtyp Sie sind, sollten Sie eine gute Farbberatung machen. Sie werden von der Farbberaterin einen Farbenpass erhalten, der alle für Sie vorteilhafte Farben enthält. 

2. Lassen Sie sich Zeit, Ihre Lieblingsfarben herauszufinden!

Die vielleicht wichtigste Regel von allen: Lassen Sie sich Zeit, die richtigen Farben für Ihre Basisgarderobe zu finden! Es kann Wochen oder Monate dauern, bis Sie „Ihre“ Farben spüren. Sammeln Sie in dieser Zeit alle Fotos, auf denen Ihnen eine Farb-Kombination gefällt und machen Sie eine Foto-Collage daraus. Erkennen Sie bestimmte wiederkehrende Farben? Diejenigen Lieblingsfarben aus Ihrer Collage, die auch in Ihrem Farbenpass enthalten sind, sind als Basis- oder Akzentfarben für Sie geeignet.

3. Welche Farb-Eigenschaften möchten Sie für Ihre Außenwirkung einsetzen?

Überlegen Sie, welche Eigenschaften typisch für Sie sind und wie Sie bei bestimmten, häufigen Anlässen in Ihrem Leben wirken wollen. Diese Eigenschaften lassen sich in Farbkombinationen übersetzen:

  • Ein Outfit aus dunklen Farben wirkt verlässlich, autoritär, seriös, aber auch elegant und förmlich.
  • Ein Outfit aus hellen Farben wirkt leicht und entspannt. 
  • Ein Outfit mit kräftigen Farben wirkt aktiv, dynamisch, leidenschaftlich und temperamentvoll.
  • Ein Outfit aus einer mittelstarken neutralen Farbe kombiniert mit hellen Farben wirkt offen und freundlich.
  • Ein kontrastreiches Outfit aus einer dunklen und einer sehr hellen Farbe wirkt elegant, aber zudem auch klar, mächtig, distanziert und streng.
  • Ein Ton-in-Ton-Outfit wirkt immer harmonisch, ruhig und ausgeglichen – es sei denn, es handelt sich um eine Knallfarbe (siehe oben).

Je nach gewünschter Außenwirkung wählen Sie aus Ihrer Farbpalette in den Schritten 4 bis 6 bevorzugt dunkle, mittlere oder helle neutrale Töne bzw. dunkle, pastellige oder kräftige Akzentfarben aus. Noch mehr Informationen zur Wirkung von Farben finden Sie im Wellness-Magazin.

4. Beginnen Sie bei einer dunkleren und einer helleren Basisfarbe aus Ihrem Kleiderschrank!

Sinnvoll ist es, wenn Sie anfangs je eine dunklere und eine hellere Basisfarbe auswählen, die in Ihrem Farbspektrum enthalten ist und die Sie bereits vielfach in Ihrem Kleiderschrank vorrätig haben. Das könnte für einen Winter-Typ Schwarz und Weiß sein. Für einen Sommer-Typ käme beispielsweise Marineblau und Wollweiß oder ein heller, rosig schimmernder Nude-Ton in Frage.

5. Addieren Sie eine Akzentfarbe aus Ihrer natürlichen Pigmentierung!

Damit können Sie wenig falsch machen. Wenn Sie beispielsweise schöne grüne Augen haben, passt ein Grünton in Ihre Palette. Wählen Sie je nach angestrebter Wirkung einen dunkleren, kräftigeren oder pastelligeren Tonwert der entsprechenden Farbe aus. Bereits jetzt, mit zwei Basis- und einer Akzentfarbe, lassen sich wunderbare Outfits zusammenstellen, die farblich immer zusammenpassen.

6. Addieren Sie eine Ihrer Lieblingsfarben als zweite Akzentfarbe!

Sie hatten immer schon ein Faible für Aquamarin-Blau? Dann wählen Sie einen Ton aus Ihrer Farbpalette, der diesem Lieblingston am nächsten kommt. Vorteilhaft an dieser Stelle ist es, wenn Sie die zweite Akzentfarbe in einem anderen Helligkeits- bzw. Intensitätsgrad wählen, als die erste. Das erhöht ihre Kombinationsfähigkeit untereinander enorm (siehe Punkt 8). Ob Sie dabei nun heller oder dunkler, kräftiger oder pastelliger werden, hängt von Ihren Vorlieben bei Punkt 3 ab.

7. Kombinieren Sie nicht mehr als drei Farben in einem Outfit!

Wenn Sie die Schritte 1 bis 6 durchgeführt haben, können Sie jetzt aus Ihren insgesamt vier Farben jeweils ein bis drei Farben willkürlich auswählen – sie passen immer zusammen. Spielen Sie an dieser Stelle einmal mit allen möglichen Varianten. Sie werden staunen, wie viele Kombinationsmöglichkeiten und unterschiedliche Farbwirkungen von Outfits es bereits gibt, die alle toll aussehen!

8. Achten Sie bei Ihrer Farb-Kombi auf die Flächengröße und den Helligkeitswert!

Wenn Sie Ihre Outfits aus maximal drei Farben zusammenstellen, gibt es ein paar „todsichere“ Varianten, mit denen Sie nichts falsch machen können:

  • Kombinieren Sie nur Ihre neutralen Basisfarben miteinander, funktioniert das immer, in jeder Kombination und ohne nachzudenken – ein so genannter „No-Brainer“.
  • Das Gleiche gilt für die Kombination aus ein bis zwei neutralen Basisfarben und einer Akzentfarbe: geht immer.
  • Wenn Sie eine Basisfarbe mit zwei Akzentfarben kombinieren wollen, sollte die Intensität der Akzentfarben unterschiedlich sein. Beispielsweise lässt sich eine Pastellfarbe mit einer dunklen oder kräftigen Farbe gut kombinieren (siehe Punkt 6). 
  • Wenn Sie zwei Akzentfarben miteinander in einem Outfit kombinieren, gelingt das leichter, wenn eine Akzentfarbe eine wesentlich größere Fläche am Körper einnimmt als die andere. 
  • Stylen Sie gemusterte Stücke entweder mit einer Farbe, die im Muster vorkommt oder mit neutralen Farben.

9. Wählen Sie eine dunkle neutrale Basisfarbe für Schuhe, Tasche und Gürtel!

Das ist nur ein Tipp, aber kein Muss: Ihre Grundausstattung an Schuhen, Taschen und Gürtel werden Sie lange und oft nutzen. Dunklere neutrale Farben verschmutzen nicht so schnell und sind daher bei jedem Wetter tragbar. Erst wenn diese Grundausstattung aufgebaut ist, sollten Sie auch eine helle Basisfarbe für den Sommer oder vereinzelt Akzentfarben in Ihre Schuh- und Taschen-Sammlung integrieren.

10. Wählen Sie Accessoires und Schmuck in Ihren Akzentfarben!

Accessoires und Schmuck sind dazu da, Ihre besonders schönen Körperzonen zu betonen. Dazu eignen sich am besten Akzentfarben. Dabei sind Stücke, in denen zwei oder mehrere Farben Ihres Spektrums vorkommen, besonders nützlich. Diese dienen als „Brücke“ zwischen verschiedenen Farben und können ein ganzes Outfit harmonisieren.

Haben Sie Ihre Basisgarderobe solchermaßen aufgebaut, können Sie später je eine weitere Basis- und Akzentfarbe hinzufügen – wenn Sie wollen. Sie werden es merken, wenn die Zeit dafür reif ist. Auf jeden Fall sind Sie mit diesen Tipps erst einmal bestens gewappnet, die Outfits für Ihre neue Basisgarderobe zusammenzustellen. Das schönste dabei: Sie müssen dazu wirklich kein Farbexperte sein! Viel Erfolg!

Und nicht vergessen: Wenn Sie meinen, Ihre Freundin, Bekannte oder Kollegin könnte ebenfalls von ein paar Mode-Tipps profitieren – ich freue mich über Ihre Weiterempfehlung!

 

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

55 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,
    wieder mal ein schöner Beitrag , der das Wesentliche auf den Punkt bringt.
    Am liebsten mag ich Bild 1 und 5.
    Herzliche Grüße
    Ines

    Antworten
    • Modeflüsterin

      18/08/2013 @ 15:19

      Liebe Ines,

      vielen Dank! Ich konnte mich schon beim Zeichnen gar nicht mehr entscheiden, welche Kombi ich nun am schönsten finde und hätte auch noch ein paar weitere erfinden können… 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie

      Antworten
  2. Liebe Stephanie.
    Wie immer wunderbare Tipps und Anregungen. Ich bin bei der FArbauswahl meiner Kleidung eher ein Bauchmensch. Wenn ich mein Outfit auswähle habe ich keine Regeln im Kopf, ich spüre was passt und was eher nicht passt. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich nur bestimmte Farben in meinem Schrank habe. Man kann sagen, ich vielleicht unbewusst beim Shoppen auf meine Lieblingsfarben geachtet.

    Deine Zeichnungen sind wie immer anschaulich schön gemacht.
    LG Cla

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/08/2013 @ 12:45

      Liebe Cla,

      herzlichen Dank für Deinen Zuspruch! Du gehörst anscheinend zu den glücklichen Frauen, die ein gutes Gespür für Farben mitbekommen haben. Das sieht man Deinen Outfit-Blogposts auch an 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  3. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für Ihren informativen Artikel.
    Ich freue mich jeden Sonntag auf das Vibrieren meines Handys, welches mir eine email schickt „Neues von der Modeflüsterin…“!
    Der heutige Beitrag hat mir wirklich gut gefallen, denn er hat mir vor Augen geführt, warum ich morgens immer wieder zu den gleichen Sachen greife. Und andere Teile ungetragen in meinem Schrank hängen..
    Sie passen einfach nicht dazu!
    Ihre erste Zeichnung oben links ist wie für mich geschaffen, da ich meine Po/Hüftzone mit dunkleren Farben kaschieren muss, um den Blick nach oben zu lenken.
    Da ich im Job aber oft zu Hosenanzügen greifen muss, komme ich mir oft „uniformiert“ vor, in meinen schwarzen und dunkelblauen Anzügen. Auf die Idee, einen helleren Blazer dazu anzuziehen (aus meiner Farbskala), bin ich noch nicht gekommen. Wieder etwas dazugelernt!

    Vielen dank also nochmal!
    Liebe Grüsse
    Ihre Doris

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/08/2013 @ 12:53

      Liebe Doris,

      das ist ja ein schönes Kompliment! Danke!
      Es freut mich sehr, wenn Sie meine Tipps so gut nutzen können, um Ihren Kleiderschrank Stück für Stück passender und perfekter zu machen! Und vor allem: Wenn Sie sich in Ihrer Kleidung dann so richtig wohl fühlen!

      An Ihrer Stelle würde ich ja gerade bei Blazern – auch beruflich – so richtig mutig werden und auch mal mit Knallfarben experimentieren… Aber das ist natürlich reine Typsache. Helle und pastellige Farben gehen eigentlich immer und wirken auch immer edel.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  4. Fischer, Renate

    20/08/2013 @ 13:28

    Supertoller Beitrag, interessante Zeichnungen!!!
    Meine Favoriten sind die Vorschläge 1 und 6.

    LG – Renate

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/08/2013 @ 16:10

      Liebe Renate,

      Danke! Dann haben Sie wohl eine konservative und eine gewagtere modische Seite :-)

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Ein sehr informativer Beitrag, vielen Dank! Was ich gerne wissen würde: Wieviele Teile gehören eigentlich mindestens in eine gut funktionierende Garderobe? Also zum Beispiel: Wie viele Frühling/Herbsthosen, Winterhosen, Sommerhosen sollte man einplanen, wieviele langärmlige und kurzärmlige Oberteile, wie viel Jacken sind nötig? Lässt sich so etwas überhaupt per se beantworten? Ich habe leider überhaupt kein Gespür dafür, welche Menge optimal ist. Geht es anderen Frauen auch so?

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/08/2013 @ 19:50

      Hallo Anna,

      leider lässt sich dazu kaum eine pauschale Aussage treffen – wie Sie bereits richtig vermutet hatten. Denn jeder Lebensstil ist anders, jedes Umfeld ist anders und auch die Zeit, die Sie haben, um zu waschen, zu bügeln, getragene Kleidung in die Reinigung zu bringen und wieder abzuholen, wie viel Reisetätigkeit der Job mit sich bringt, ob Sie überhaupt berufstätig sind oder vielleicht von zu Hause aus arbeiten und vieles mehr. Dazu kommen persönliche Ansprüche, beispielsweise ob Sie sich jeden Tag völlig anders stylen möchten oder lieber immer ähnliche Looks tragen und und und…
      Aber: Es hält sich das Gerücht, dass wir durchschnittlich nur 20 Prozent unseres Kleiderschrank-Inhalts regelmäßig tragen und rund 80 Prozent der Kleidung fast ungenutzt ist. Das halte ich für realistisch. Die meisten leben – auf die Kleidung bezogen – im Überfluss. Daher auch das Motto der Modeflüsterin: Weniger, besser, nachhaltiger.

      Wenn Sie zu viel Kleidung haben, merken Sie es daran, dass Sie der volle Kleiderschrank immer mehr belastet und nicht mehr erfreut. Dass Sie viele Stücke haben, die Sie in den letzten 12 Monaten überhaupt nicht getragen haben oder von denen Sie gar nicht mehr wissen, dass Sie sie haben. Und dass Sie vor dem gefüllten Schrank stehen und nicht wissen, was Sie anziehen sollen. Dann ist es höchste Zeit für eine Kleiderschrank-Inventur – vielleicht sogar mit einer Stilberaterin oder mit der besten Freundin. Und glauben Sie mir: Sie sind damit nicht alleine!!!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Karla Pfenning

        25/08/2013 @ 16:44

        Hallo Stephanie,

        zu der Bestückung des Schrankes habe ich auch nochmal eine Frage. Wo reihe ich all meine Jeans ein, sind es Basicteile, die in grosser Anzahl im Schrank hängen? Welche Art Hosen brauche ich als berufstätige Frau (arbeite mit Kindern)?

        Lg Karla

        Antworten
        • Modeflüsterin

          25/08/2013 @ 17:03

          Hallo Karla,

          ich würde Jeans auf jeden Fall als Basic einordnen – es hängt natürlich davon ab, ob Sie viel und gerne Jeans tragen. Für die Arbeit mit Kindern scheint das widerstandsfähige Material bestens geeignet zu sein. Wenn es etwas mehr im Business-Stil sein soll, könnten Sie zu einer dunklen Jeans-Waschung greifen oder sich eine schlichte, gerade geschnittene Stoffhose aus einer dunkleren Basisfarbe zulegen. Die passt immer und zu allem. Mit Blazer wird daraus ein Büro-Look für jeden Tag. Hoffe, das bringt Sie in Ihren Überlegungen weiter!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
          • Karla Pfenning

            25/08/2013 @ 20:13

            Hallo Stephanie, lieben Dank für die schnelle Antwort.
            Wie sieht es mit den zur Zeit sehr angesagten Chinohosen aus? Da ich leider ein bisschen Hüftgold mit mir „rumtrage“, meine Oberschenkel nicht spindeldürr sind (Reiterhosen -leider), bin ich unsicher, ob sie mir stehen u. welche Oberteile angesichts des Bäuchleins wirklich gut dazu aussehen????

            Lg Karla

            P.s. Habe den heutigen, verregneten Sonntag nur Ihre Blogs gelesen -toll,toll,toll :))

          • Modeflüsterin

            26/08/2013 @ 10:59

            Halo Karla,

            Ihre Frage lässt sich leider so pauschal nicht beantworten, da es bei Chino-Hosen verschiedene Schnitte und Farben gibt. Wenn Sie kräftige Oberschenkel verstecken wollen, rate ich zu einer dunklen Farbe und einem etwas lockerer sitzenden, gerade geschnittenen Bein. Bei Hüftgold ist es wichtig, dass die Hose keine Bundfalten hat und auch der Bund bzw. Gürtelschlaufen und Knopf-Verschluss nicht zu sehr auftragen. Auch sind seitliche Hosentaschen nicht vorteilhaft. Wenn die Hose allerdings am Bund ganz schlicht und vorne flach gearbeitet ist, kann sie gut aussehen. Für die Auswahl eines passenden Oberteils, das ein Bäuchlein versteckt, könnten Sie im Beitrag „Bauch-weg-Styling…“ nachlesen. Da finden Sie viele Tipps. Viel Erfolg!

            Herzliche Grüße von
            Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Stephanie,
    ganz lieben Dank für die Grüße und den tollen Fashion-Tipp :)
    Da ich in Urlaub war und völlig offline, habe ich diesen tollen Tipp gerade erst gelesen.
    Ihre Mail hat mir vor ein paar Wochen wirklich sehr geholfen! Ich stand, auch nach meiner Farbberatung, völlig planlos da, weil ich zwar jetzt die Farben erkannte die mir stehen, aber es waren einfach zu viele. Ich hatte keine Idee, wie ich mir eine neue Grundgarderobe zusammenstellen und auch die Farben untereinander bestmöglich kombinieren könnte.

    Jetzt habe ich nach dem oben erklärten Schema angefangen meine Farben zusammen zu stellen und bin auf einem sehr guten Weg. Auch das einkaufen ist für mich sehr viel einfacher geworden.

    Eine Farbberatung kann ich nur empfehlen. Mein Mann hatte sie mir geschenkt und ich glaube dadurch werden mir in Zukunft einige Farb-Fehlkäufe erspart werden.

    Noch einmal vielen, vielen Dank liebe Stephanie! Und ich freue mich jeden Sonntag wieder über Neuigkeiten aus Ihrem Blog.

    Gruß
    Margret

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/09/2013 @ 11:57

      Liebe Margret,

      es freut mich, dass Ihnen die Tipps helfen – und natürlich, dass Sie jetzt besser und leichter einkaufen können! Das ist nach meiner Erfahrung eine wahre Erholung…

      Eigentlich müsste ich mich ja bei Ihnen bedanken: Ihre Anfrage hatte mich auf die Idee gebracht, den Beitrag zusammenzustellen. Es ist sehr wichtig zu erfahren, mit welchen modischen Problemen sich die Leserinnen der Modeflüsterin so herumschlagen. Dann kann ich darauf reagieren und entsprechende Tipps ausarbeiten. Bei manchen Themen ist allerdings ein größerer Recherche-Aufwand notwendig, so dass es etwas dauert, bis das Thema umsetzbar ist (dies nur für alle diejenigen Leserinnen, deren Themenvorschläge noch nicht aufgegriffen wurden – das kommt noch!).

      Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute bei der Zusammenstellung Ihrer Garderobe!
      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. Liebe Stephanie!
    Dieser Beitrag ist wieder einmal phänomenal!!
    Alles auf den Punkt gebracht!

    Bei einer Farbberatung vor ca. 2 Jahren wurde ich als „Sommer-Winter-Mischtyp dunkel“ eingestuft. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass mir von den abgegrauten blaugrundigen Farben im Winter am besten die dunklen, im Sommer die mittleren stehen.

    Privat kleide ich mich am liebsten Ton-in-Ton, was offensichtlich auch meinem Naturell gut entspricht.

    Trotzdem würde ich zukünftig beruflich gerne – wie oben beschrieben – etwas „kontrastreicher“ auftreten (ich übernehme eine Führungsposition).

    Haben Sie Tipps für mich, wie ich die Kontraste mit meinen eher dunklen Farben herstellen kann? Pastelltöne sind nämlich in Gesichtsnähe und auch im Hüftbereich wirklich nichts für mich.

    Mit allerbesten Grüßen!!!
    Lisbeth

    Antworten
    • Modeflüsterin

      25/09/2013 @ 18:10

      Hallo Lisbeth,

      erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Führungsposition!

      Wenn ich Sie richtig verstehe, möchten Sie beruflich etwas strenger, autoritärer auftreten? Das können Sie durchaus auch in dunklen Farben, beispielsweise wenn Sie Dunkelblau und Schwarz mischen. Wenn Sie mehr Kontrast wollen, könnten Sie diesen auch herstellen, indem Sie dunkle Farben mit mittleren, aber kräftigen Tönen akzentuieren. Signalfarben, wie Rot, weisen auf eine starke, mutige Persönlichkeit hin – auch nicht verkehrt für eine Chefin 😉 – und zusammen mit Dunkelblau oder Schwarz entsteht ebenfalls ein recht prägnanter Kontrast. Wenn Sie allerdings einen noch stärkeren Kontrast erzielen wollen, kommen Sie um eine helle Farbe nicht herum – die hellste Farbe wäre dann Weiß. Eine weiße Bluse wirkt immer professionell und ist das Business-Basic schlechthin. Wichtiger als die „Autorität der Farben“ finde ich allerdings die Qualität der Kleidung.

      Apropos Führung: Achten Sie auch auf typische Status-Symbole, wie eine tolle Armbanduhr, hochwertige Schuhe und eine Büro-Tasche, die Ihren Führungsanspruch zeigt. Auch Ihr persönlicher Kugelschreiber/Füllfederhalter, das Etui für Ihr Smartphone oder iPad, ein Terminplaner oder ähnliche Büro-Accessoires sind wichtige Signalgeber, die Ihren Status wiedergeben. Man mag darüber lächeln, ist aber leider in den meisten beruflichen Umfeldern so…

      Also, viel Erfolg weiterhin und
      herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Liebe Stephanie!
        Allerbesten Dank für die Hinweise! Dunkelblau-Schwarz-Kombis finde ich ja sehr interessant. Ich dachte eigentlich, dass diese gar nicht “geht“, werde das aber gleich ausprobieren.

        Accessoires in Signalfarben! Reflektierend habe ich diese bei anderen Damen auch schon beobachtet, die dann einfach eine entsprechende Kette, Brosche, Armreif, Tuch an der Tasche, o.ä. trugen. Hat auch Wiedererkennungswert.

        Betreffend die Statussymbole gilt es für mich definitiv noch einiges aufzuholen. Danke!

        Abschließend würde ich Sie noch um Ihre geschätzte Meinung bitten:
        Finden Sie eigentlich auch, dass Schuhe mit Absätzen für eine Führungskraft quasi Pflicht sind? Ich fühle mich in flachen einfach “stabiler“ . Dazu muss ich sagen, dass wir in unserem Unternehmen keinen Dresscode haben, ich möchte nur möglichst authentisch sowohl mit MitarbeiterInnen als auch KundInnen auftreten. Und da fühle ich mich in Absätzen einfach nicht wohl.

        Viele liebe Grüße aus Österreich !
        Lisbeth

        Antworten
  8. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für deinen tollen Bericht über die Farbkombinationen. Es ist für mich einfacher geworden aus meinen Farben (ich bin ein Sommer-Winter-Typ) passende für mich auszuwählen.
    Eine Frage habe ich aber noch: Ich habe olivgrüne Augen mit ein paar braunen Sprenkeln. Diese Farbe kommt beim Sommer-Winter-Typ aber nicht vor. Und da ich noch eine dritte Akzentfarbe suche, zu meinen beiden anderen (aquamarin und mint), die meine Augenfarbe betont, weiß ich nicht genau welche ich nehmen soll. Lieber ein olivgrün oder als Kontrastfarbe ein dunkles Lila. Meine Basisfarben sind blau und grau. Oder tausche ich lieber das mint gegen ein oliv und nehme lila dazu?
    Ich meine einmal gelesen zu haben, dass Farben aus dem eigenen Farbbereich (Augen, Haare) immer zum Farbtyp passen. Meine Gesichtsfarbe ist aber leider etwas rötlich.
    Liebe Grüße
    Gretje

    Antworten
    • Modeflüsterin

      08/11/2013 @ 00:10

      Liebe Gretje,

      leider lässt sich Ihre Frage gar nicht aus der Ferne wirklich seriös beantworten. Gerade bei der Auswahl von passenden Farben ist das Sehen und Begutachten vor Ort und bei richtigem Licht ganz entscheidend. Das kann nur eine wirklich professionelle Farbberatung leisten.
      Ganz instinktiv würde ich sagen, dass ein dunkler Lila-Ton am besten zu den bereits von Ihnen ausgewählten Farben passt und sich mit allen anderen Farben gut kombinieren lässt. Auch ein hellerer Lavendelton wäre schön. Ein Oliv wäre schwieriger zu kombinieren und passt eigentlich nicht zum Sommer- oder Wintertyp. Aber das ist – wie gesagt – aus der Ferne nicht endgültig zu empfehlen. Leider.

      Trotzdem wünsche ich Ihnen ein gutes Händchen bei Ihrer Entscheidung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • uschi pröll

        18/11/2013 @ 06:28

        hallo, bitte noch mehr Farbempfehlungen, z.b. schwarz, grau die hier so gelungene Empfehlung in blau, prima zum Nachstylen.
        uschi

        Antworten
        • Modeflüsterin

          18/11/2013 @ 11:18

          Liebe Uschi,

          habe Ihre Anregung aufgenommen und im Themenplan vermerkt. Kann allerdings nicht versprechen, bis wann ich das Thema aufgreifen kann. Mir liegen derzeit unzählige Themen-Vorschläge und Bitten von Leserinnen vor, aus denen ich nach Jahreszeit, Anlass und Häufigkeit Themen heraussuche, die für möglichst viele Leserinnen interessant sein könnten. Sie werden also etwas Geduld brauchen…. Aber vielleicht finden Sie ja hier auch noch andere Mode-Tipps, die für Sie hilfreich sind? Würde mich freuen!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  9. Super Beitrag!!!
    Ich werde direkt mal meinen Schrank neu sortieren. Sicherlich zeichenen sich bestimmte Basicfarben und sehr viele Akzentfarben ab…. daher fällt mir das kombinieren auch so schwer. Und eine Farbberatung nehme ich auch direkt in Angriff… 😉
    Kurze andere Frage: Oft ist hier die Rede von Basis-Garderobe. Aber, woraus genau besteht die Basis-Garderobe?!
    Sind das bestimmte Stücke, die in den Schrank gehören, wie eine Jeans oder das kleine Schwarze?! Oder sind das einfach nur die Liebkingsteile?!

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/04/2014 @ 13:29

      Liebe Kriss,

      als Basics bezeichnet man diejenigen Kleidungsstücke, die das Fundament einer Garderobe bilden. Sie sind mit fast allen anderen Stücken kombinierbar und können ganz, ganz oft in unterschiedlichen Outfits zum Einsatz kommen. Dazu sind sie meist in neutralen Farben gehalten und haben oft keine allzu extravagante Stil-Aussage, sondern eher ein zeitloses Design. Sie sind die Chamäleons des Kleiderschranks. Allerdings: Jeder Kleidungsstil benötigt andere typische Basics. Für die sportlich-lässige Frau ist eine Basisgarderobe ohne Jeans nicht denkbar. Für die klassisch-elegante Frau zählt ein Kleines Schwarzes oder ein Bleistiftrock zum Grundstock. Eine Boheme-Frau kann vielleicht nicht ohne langen, weiten Hippie-Rock modisch überleben. Und eine Romantikerin braucht eine Blümchen-Bluse oder ein Spitzen-Kleid im Schrank etc. Welche Kleidungsstücke es zum Basic einer Garderobe schaffen, hängt also vom individuellen Stil-Typ ab. Wenn Du überlegst, ohne welches Teil Du überhaupt nicht leben könntest und welche Teile Du immer wieder über mehrere Jahre hinweg trägst, hast Du Deine Basics gefunden.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für deine rasche Antwort!
    Ich habe die Ostertage genutzt (wozu auch sonst) und habe mich ausführlich mit Stil-/Farbtypen beschäftigt. Und, wie angekündigt, meinen Schrank neu sortiert und einen Farbtyptest gemacht… 😉
    Mit dem Ergebnis, dass ich ein Sommertyp bin und sehr viele schwarze und weiße Teile habe. Mag Braun-Camel-Beige-Jeans-Kombi mit Goldschmuck, stehe auf Streifen (maritimer Look) und habe (jobwegen) sehr viele gedeckte Farben Dkl-Blau. Das ist aber gar nicht Sommertyp. Pastelltöne habe ich kaum. Wie soll ich das deuten? Will mich ja nicht kompl. neu einkleiden (wollen schon, aber…)
    Die Stilfrage war gar nicht einfach. Ich habe schon seit längerem Probleme mich modisch einzupendeln und festzulegen. Habe einen Test gemacht, um festzustellen, dass ich ein Mixtyp bin (mit großer Neigung zu klassisch-elegant). Ich bin total verwirrt… natürlich-lässig ist mir zu „gammlig“, aber ich lege großen Wert auf Bequemlichkeit. Feminin-romantisch ist zu „girly“, aber wegen meiner kurzen Haare sind feminine Teile gut. Klassisch-elegant finde ich sehr gut angezogen, aber zu „madamig“, langweilig… und so geht das über alle Stile. Was mach ich denn nun?

    In Hoffnung auf deine Hilfe (und Respekt, dass du bis zum Schluß gelesen hast).
    😉

    Antworten
    • Modeflüsterin

      24/04/2014 @ 15:06

      Liebe Kriss,

      zuerst einmal Glückwunsch, dass Du Dich so in die Stilsuche vertiefst!
      Dass Du Sommertyp bist, heißt nicht automatisch, dass Dir keine dunklen Farben mehr stehen! Auch für den Sommertyp gibt es schmeichelhafte, dunkle neutrale Töne, beispielsweise Dunkelblau… Da solltest Du Dich noch mal schlau machen.
      Und auch die Stiltypen sind nicht so absolut zu sehen. Es gibt einen femininen Look, der überhaupt nicht kleinmädchenhaft, sondern sehr erwachsen daherkommt. Ebenso gibt es Casual Looks, die nicht schlampig wirken usw. Auch mit der Wirkung von Kleidung müsstest Du Dich noch vertiefend befassen, um dann – mit der Zeit – zu Deinem Stil oder besser: Deiner Stilmischung zu gelangen. Aber lasse Dir ruhig Zeit damit! Gerade einen eigenen Stil zu finden oder zu entwickeln, braucht eine ganze Weile.
      Ich bin sicher, dass Du hier noch einige Anregungen dazu finden wirst.

      Viel Erfolg weiterhin wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • … und darauf freue ich mich schon!

        Vielen Dank fur die wertvollen Tipps, die ich versuchen werde, gut umzusetzen.

        Lg, Kriss

        Antworten
  11. Viele tolle Informationen!
    Das Einzige, was ich noch nicht wirklich verstanden habe, mich aber dennoch interessiert ist, ob die Basisfarben dann auch schon zu der 3 Farben Regel zählen, oder ob man zu den Basisfarben dazu noch drei bunte anziehen kann?

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/12/2014 @ 14:46

      Liebe Yvonne,

      die „3-Farben-Regel“ ist keine feste Formel, sondern mehr als Empfehlung zu sehen, wie Sie mit großer Sicherheit ansprechende Outfits herstellen. Nicht alle Frauen haben ja einen ausgeprägten Sinn für die Zusammenstellung von passenden Farben. Dann ist eine solche Regel eine große Hilfe. Und in einem solchen Fall gelten dann auch Basisfarben als eine Farbe. Wenn Sie beispielsweise Schwarz und Weiß kombinieren, können Sie dazu jede andere Akzentfarbe als dritte Farbe kombinieren und werden immer zu sehr guten Ergebnissen kommen – ohne darüber weiter nachdenken zu müssen. Wenn Sie nur Beige als einzige Basisfarbe einsetzen, dann passen zwei weitere, beliebige Akzentfarben, die miteinander harmonieren, ebenfalls immer dazu – beispielsweise zwei beliebige Pastellfarben. Sie sehen, mit diesem Prinzip kann nichts schief gehen :-)

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
      • Vielen Dank für die schnelle Antwort , Sie haben mir sehr geholfen.

        Und wie sieht das mit Gold und Silber aus? Verträgt sich das zusammen?
        und braun , schwarz und noch eine Akzentfarbe? Denn es heißt ja, braun und schwarz solle man zusammen meiden.

        Das waren dann auch all meine Fragen an Sie. Danke nochmals.

        Liebe Grüße
        Yvonne Schäfer

        Antworten
        • Modeflüsterin

          10/12/2014 @ 16:47

          Liebe Yvonne,

          das hängt vom Farbtyp ab. Es gibt einige Mischtypen, die sowohl warme, als auch kalte Töne mischen können und damit am besten aussehen. Solche Farbtypen können ohne Probleme Gold und Silber kombinieren – möglichst aber dann auch in einem Schmuckstück.
          Und wer sagt denn, dass man Schwarz und Braun nicht kombinieren kann? Das sind veraltete Stilregeln, die heute nicht mehr gelten. Stellen Sie sich beispielsweise eine schwarze Hose vor und dazu braune Boots und eine braune Bikerjacke – herrlich!
          Also, nur Mut! Es passt mehr zusammen, als man denkt. Achten Sie einfach auf die Verbindungsstücke, beispielsweise einen Schal, in dem alle Farben des Outfits vorkommen. Dann funktioniert es.

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

          Antworten
  12. Kann man denn zu braun und schwarz auch noch weiß und eine weitere Farben kombinieren oder gibt da auch die 3 Farben Regel?

    Antworten
    • Modeflüsterin

      10/12/2014 @ 18:03

      Liebe Yvonne,

      ich denke, diese Frage habe ich oben bereits beantwortet. Leider kann ich hier nicht auf jede einzelne Farbenkombination eingehen. Aber grundsätzlich gilt: Die 3-Farben-Regel ist keine Muss-, sondern eine Kann-Regel.

      Alles Gute weiterhin!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  13. Eine allgemeine Frage hätte ich dann noch.
    Drei Akzentfarben zusammen geht aber auch?
    So , nun habe ich Sie wirklich genug ausgefragt.
    Ihnen auch weiterhin alles Gute !
    Lieben Gruß

    Antworten
    • Modeflüsterin

      11/12/2014 @ 12:18

      Liebe Yvonne,

      auch wenn ich mich wiederhole: Die 3-Farben-Regel ist keine strenge Regel, sondern ein Tipp, wie Frau ihr Outfit farblich kombinieren kann, ohne ein ausgesprochenes Farben-Talent zu besitzen. Wenn also die drei Akzentfarben, die Sie im Kopf haben, miteinander harmonieren, dann können Sie diese auch in einem Outfit zusammen tragen. Allerdings: Je mehr Akzentfarben Sie in einem Outfit einsetzen wollen, desto schwieriger wird es, diese harmonisch zu kombinieren und desto mehr Farbgefühl brauchen Sie. Es gibt keine Gebote oder Verbote, sondern nur unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Komposition. Ich hoffe, diese Überlegung hilft Ihnen weiter. Mode ist keine Wissenschaft und daher gibt es leider keine Regeln á la „richtig“ und „falsch“. Es gibt nur Empfehlungen, die es Frauen leichter mache sollen, harmonische Outfits zusammenzustellen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihren Farbenspielen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  14. Ute Pertzsch

    31/12/2014 @ 16:32

    Hallo liebe Modeflüsterin Stephanie,
    ich benötige wieder Ihren Rat. Ich habe taupe und camel farbene Hosen, Shirts bzw. Pullover, zu den ich eine passende Lederjacke möchte – geht chili oder aubergine oder eine ganz andere Farbe. Ich bin ein fast O-Typ, Tendenz X (also gut ausgeprägte Taille, üppige Oberweite). Wenn dann die Farbe ausgewählt – lieber eine Jacke mit schmalen Revers oder eine bis zum Hals geschlossene, Kragenvariante? Ich besitze einen langen schlanken Hals, Manko ist wirklich etwas Bauch und etwas zu viel Oberweite. Danke schon einmal für den Tipp und kommen Sie gut und heil ins neue Jahr,
    Ute Pertzsch

    Antworten
    • Modeflüsterin

      01/01/2015 @ 16:37

      Liebe Ute,

      zu Beige und Taupe passen sowohl ein Chilirot, als auch ein Aubergine-Ton, solange diese jeweils einen bräunlichen Unterton haben, also schön warm sind, und die gleiche pudrige oder intensive Nuance wie Ihre Grau- und Kamel-Töne aufweisen. Als Alternative könnte ich mir auch ein helleres Marineblau oder ein warmes Schokoladenbraun gut dazu vorstellen. Aber das ist nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern kommt auch auf Ihren genauen Farbtyp an. Auch wenn Ihre Tendenz zu Taupe und Kamel auf einen Frühlingstyp schließen lässt, kann ich Ihnen natürlich Ihren Farbtyp aus der Ferne nicht attestieren… Daher ist es leider schwierig, in dieser Richtung hier weitere Tipps zu geben.
      Bei großem Busen ist eine hochgeschlossene Jacke meist nicht zu empfehlen. Daher würde ich tendenziell lieber ein kleines Revers bevorzugen. Allerdings sollte der Ausschnitt der Jacke auch nicht zu tief gewählt werden, da Sie ja einen schlanken, schmalen Hals haben, wie Sie schreiben. Vorteilhaft ist wahrscheinlich, wenn der resultierende Halsausschnitt etwas mehr Breite und eine mittlere Tiefe hat. Aber wie immer bei solchen „Fern-Beratungen“ gilt: Alle Tipps sind ohne Gewähr 😉

      Ihnen einen guten Jahres-Start und herzliche Grüße!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      16/02/2015 @ 16:36

      Liebe Frau Abuschov,

      Gold, Silber, Roségold und Platin, aber auch Perlen und Diamanten können Sie zu allen Farben anziehen. Gold ist zwar eine warme Farbe, die besonders gut zu anderen warmen Farben passt, aber es gibt auch viele Farbtypen, die kalt-warme Mischungen sind, und daher Goldschmuck zu kühlen Farben tragen können. Beispielsweise sieht Gold zu Schwarz oder Weiß ganz toll aus. Gold kann auch dazu genutzt werden, kühlere Farben „aufzuwärmen“, damit sie warmen Farbtypen besser passen.
      Und um auf Ihre zweite Frage zu antworten: Ja, Sie können Edelmetalle wie eine Farbe in ihr Outfit mit einplanen – müssen dies aber nicht. Es kommt auf die Strategie an, wie Sie Farben im Outfit kombinieren wollen. Wenn Sie den aktuellen Artikel zur Farbklammer lesen, dann kann Goldschmuck beispielsweise ein wichtiges Element sein, wenn die Haarfarbe der Frau ebenfalls goldene Reflexe hat oder ein goldbrauner Schuh (Tasche, Hose, Rock etc.) getragen wird.
      Ich hoffe, das hiflt Ihnen weiter.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  15. Karina Abuschov

    16/02/2015 @ 21:46

    Hallo , ich habe ihr Kommentar zu spät gelesen , sorry! ich habe weißblonde haare , könnte man das silber in der Kleidung dann auch als ein grau ansehen? somit könnte ich dann noch eine Farbe mehr in mein outfit mit einbringen.
    viele grüße karina Abuschov

    Antworten
    • Modeflüsterin

      17/02/2015 @ 10:00

      Hallo Karina,

      ja, Silber ist der Farbe Grau sehr ähnlich, wenn das Grau in etwa den gleichen Helligkeitswert hat. In der Malerei wird Silber meistens durch verschiedene helle und dunklere Grautöne sowie mit schwarzen und weißen Spiegelungen dargestellt.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  16. Karina Abuschov

    17/02/2015 @ 10:04

    Dh. man könnte silber, grau und zwei weitere beliebige Farben miteinander kombinieren, ohne sich dabei viele Gedanken machen zu müssen?
    danke für die info! :-)
    Viele liebe grüße Karina

    Antworten
  17. Karina Abuschov

    17/02/2015 @ 18:41

    Da kommen immer mehr Fragen auf 😀 ich finde es sehr interessant und auch am harmonischsten mit der drei Farben Regel zu arbeiten . ich bin damit bis jetzt immer sehr gut zurecht gekommen. allerdings ist es auf ihrem Blog alles sehr viel genauer beschrieben und so würde selbst ich mich mal trauen auch mal mehr auszuprobieren.
    um nochmal darauf zurück zu kommen , ich meine , auch mal gelesen zu haben , dass schwarz und weiß auch eigentlich Grautöne sind? könnte man diese alle zusammen tragen , inkl. noch zwei sehr auffällige farben, ohne wie ein Papagei auszusehen? Da wären wir doch nochmal bei der 3 Farben Regel 😀 Entschuldigung , dass ich Ihnen mit meiner Fragerei bestimmt noch den letzten Nerv Raube :-)
    Viele liebe grüße Karina Abuschov

    Antworten
    • Modeflüsterin

      21/02/2015 @ 16:43

      Hallo Karina,

      habe gerade gesehen, dass ich doch glatt einen Deiner Kommentare total übersehen habe… Es waren so viele! Daher nur kurz zu Deiner Frage: Die 3-Farben-Regel ist keine exakte Wissenschaft. Sie ist eine einfache Formel, die Frauen helfen soll, harmonische Looks zusammenzustellen. Natürlich funktionieren auch Looks in Schwarz, Grau und Weiß mit zwei zusätzlichen Akzentfarben. Es ist alles eine Frage der ausgewogenen Zusammenstellung. Je besser das farbliche Auge der Frau, desto mehr Farben kann sie so kombinieren, dass es trotzdem toll aussieht. Je eingeschränkter das farbliche Sehvermögen, desto leichter ist es, mit weniger Farben zu arbeiten – vielleicht sogar nur mit zwei. So, ich hoffe, jetzt ist alles klar. Weiterhin viel Erfolg bei Deinen Farbkompositionen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  18. Karina Abuschov

    21/02/2015 @ 18:28

    kein problem. war wohl gerade Gedankenübertragung 😀 habe auch jetzt erst heute Abend Zeit gefunden wieder in das Internet zu gehen.
    das funktioniert tatsächlich mit mehreren Farben? darf ich fragen , wie sowas funktioniert und auf was es da ankommt? das würde ich auch gern können 😀

    Liebe Grüße
    Karina

    Antworten
    • Modeflüsterin

      21/02/2015 @ 18:34

      Hallo Karina,

      das würde jetzt wirklich den Rahmen dieses Blogs sprengen. Da müsste man tief in die Farbenlehre einsteigen. Vielleicht sprichst Du doch einmal mit einer Farbberaterin darüber. Oder Du kaufst Dir ein paar Bücher zur Farbenlehre, wenn Du Dich wirklich vertiefend mit dem Thema auseinandersetzen möchtest. Bitte habe Verständnis dafür, dass ich hier leider keine so ausführliche Einzelberatung anbieten kann. Sorry!

      Beste Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  19. Karina Abuschov

    22/02/2015 @ 15:11

    Tut mir leid ich habe Ihren Kommentar wieder zu spät gelesen das überschneidet sich jedes mal . da habe ich natürlich Verständnis dafür dass Sie hier nicht eine solche ausführliche Einzelberatung machen können. vielleicht wäre das Thema etwas irgendwann für Ihren Blog? 😉 Wäre bestimmt auch sehr interessant. darüber hinaus bin ich mir sehr im unklaren welcher farbtyp ich bin. weil meine Haare aschig sind und meine Haut hell. meine Augen sind blaugrün Gold gesprenkelt und haben eine dunkelgraue Umrandung . sommersprossen habe ich auch. meine Haut bräunt wenig bis gar nicht. was ich so gelesen habe würde das ja auf den wintertyp deuten . aber es sind ja auch warme Akzente vorhanden . vielleicht eher ein mischtyp? können sie mir da aus der Ferne einen Typ geben um was es sich genau handeln könnte?

    lieben Gruß
    Karina Abuschov

    Antworten
    • Modeflüsterin

      25/02/2015 @ 17:52

      Hallo Karina,

      so leid mir das tut, aber: nein, das geht leider überhaupt nicht. Da müssten Sie sich wirklich an eine Farbberaterin wenden. Trotzdem Ihnen alles Gute!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  20. Hallo Stephanie,
    Ich bin BEGEISTERT von deinem Blog!

    Vor einiger Zeit habe ich eine unbestimmte Unzufriedenheit für mein Kleiderschrank verspürt, ich hatte keine Lust mehr minutenlang davor zu stehen und trotzt dem nicht wissen, was ich anziehen möchte.
    Ich wusste auch nicht, wie ich mir da helfen konnte… Mein Kleiderschrank besteht hauptsächlich aus den Farben Schwarz und Weiß, was zu Folge den Effekt hatte, dass ich komplett in schwarz (im Winter) zur Arbeit ging. Auch nach dem ich mein Schrank aussortiert hatte, wurde es nicht besser! Es ist irgendwie frustrierend! Besonders, weil ich in der Modebranche beschäftigt bin und immer ziemlich sicheren Farbgespür hatte, der aber, wie es scheint in letzten Jahren verloren ging.
    So habe ich mich im www auf die Suche begeben, wie ich mir helfen kann, habe mit großer Mühe meinen Typ rausgefunden, ich bin Winter (wobei ich gelegentlich auch beige getragen habe) und heute, oh welch ein Wunder! Bin ich hier gelandet!
    Es ist einfach nur super, wie du das alles erklärst, mit den Farben und dem Aufbau des neuen Kleiderschrankes. Ich wollte mich einfach nur für deine Tipps bedanken :) mach weiter so
    Viele lieben Grüße
    Elena

    Antworten
    • Modeflüsterin

      07/04/2015 @ 22:35

      Liebe Elena,

      vielen lieben Dank für Dein großes Lob und Deine Begeisterung!
      Als Wintertyp tappt man sehr schnell in die Schwarz-Weiß-Falle – ich weiß, wovon ich spreche… Es sieht nämlich an Wintertypen einfach gut aus :-) Manchmal reicht schon ein Farbspritzer im Outfit, um mehr Pep in den Look zu bringen und das reine Schwarz-Weiß etwas aufzubrechen. Oder ein fröhliches Streifenmuster. Oder Punkte. Oder Animal-Print. Oder… Du weißt sicherlich, was ich meine 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten

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