Das Bauch-weg-Styling: 10 Fashion-Tricks für eine schlanke Mitte

Eine erhöhte Empire-Taille und ein auffälliges Blumen-Muster sorgen dafür, dass ein kleines Bäuchlein schnell verschwindet.

Eine erhöhte Empire-Taille und ein auffälliges Blumen-Muster sorgen dafür, dass ein kleines Bäuchlein schnell verschwindet.

Neulich war ich beim Einkaufen mit einer besonderen Mission: Ich brauchte dringend neue Oberteile für den Sommer. Da ich meine eigenen Regeln zur Kleiderschrank-Inventur so gründlich befolgt habe, ist in meiner Basisgarderobe ein kleiner Notstand eingetreten. Doch meine gute Laune wurde getrübt. Denn beim Anprobieren stellte ich fest, dass mein kleines Bäuchlein über den Winter deutlich zugelegt hat. Was also tun? Eine schnelle Bauch-weg-Strategie musste her. Zumindest bis sich die Pfunde wieder etwas dezimiert haben…
Da ich sicherlich nicht die einzige Frau auf dieser Welt bin, die sich mit zusätzlichen Rundungen in der Bauch-Region herumschlägt, habe ich Ihnen hier 10 Bauch-weg-Styling-Tipps zusammengetragen:

Meine Bauch-weg-Strategie lautet Kaschieren, Verwirren und Ablenken

Um ein kleines Bäuchlein zu verstecken, gibt es im Grunde mehrere Möglichkeiten:

  • Sie können die Bauchregion so unauffällig wie möglich stylen, sodass das Auge dort einfach nichts Interessantes findet und einfach darüber hinweg gleitet.
  • Sie können das Auge so verwirren und optisch täuschen, dass es die Fettpölsterchen einfach nicht mehr fixieren kann.
  • Oder Sie setzen an anderer Stelle so faszinierende Blickpunkte, dass das Auge gar nicht anders kann, als diesen attraktiven Fährten zu folgen. Diese führen den Blick dann nach oben zum Dekolleté, nach unten zu den Beinen oder nach außen zur Silhouette – Hauptsache weg von der Mitte.

Sie können natürlich auch mehrere dieser Strategien kombinieren. Die folgenden 10 Bauch-weg-Fashion-Tricks helfen Ihnen:

10 Fashion-Tricks, die Ihr Bäuchlein schlanker wirken lassen

  1. Tragen Sie dunkle, matte Stoffe!
    Die wohl am häufigsten erwähnte Empfehlung für Pölsterchen am Bauch ist es, dort ausschließlich dunkle, matte Stoffe zu tragen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie nur noch schwarze Oberteile benötigen. Gemeint ist vielmehr, dass Sie in Ihrem gesamten Outfit die kräftigsten Farben oder glänzende Stoffe bevorzugt oben, unten oder außen tragen sollten und eben nicht ausgerechnet am Bauch. Ist eigentlich logisch, oder?
  2. Hüllen Sie sich in weich fließende Stoffe!
    Tragen Sie in der Bauchregion nur Stoffe, die weich, etwas schwerer und fließend fallen. Diese gleiten sanft über Ihre Wölbungen, ohne dort festzumachen. Zu dünne oder eng anliegende Stoffe zeichnen jedes Fettpölsterchen gnadenlos ab. Auch zu steife oder extrem dicke Stoffe sollten Sie vermeiden, da sie noch mehr auftragen. Wenn Sie dennoch einmal einen leichteren Stoff anziehen möchten, sollten Sie darunter in Ihrem Outfit eine weitere Stofflage einplanen, die alles schön zusammen und in Form hält. Stichwort: Formende Unterwäsche!
  3. Verzichten Sie auf Akzente im Bauchbereich!
    Raffiniert: Bei dieser Tunika wird der Blick auf die Verzierungen im Brustbereich gelenkt, während geschickt angebrachte Kräuselungen für mehr Stoffweite am Bauch sorgen.

    Raffiniert: Bei dieser Tunika wird der Blick auf die Verzierungen im Brustbereich gelenkt, während geschickt angebrachte Kräuselungen für mehr Stoffweite am Bauch sorgen.

    Verzichten Sie auf auffällige Muster, Verzierungen und Accessoires, die ausschließlich im Bauchbereich angebracht sind. Halten Sie diese Region einfarbig und schlicht. Einzige Ausnahme: Sie greifen zur Taktik der optischen Verwirrung, wie in den Punkten 4 und 5 beschrieben. Auch auf Gürtel in der Taille sollten Sie möglichst verzichten oder diese etwas höher, im Unterbrustbereich oder etwas tiefer, im Hüftbereich platzieren. Halten Sie Gürtel Ton-in-Ton mit dem Stoff darunter. Breite Gürtel brauchen Sie überhaupt nicht!

  4. Verwirren Sie mit auffälligen Mustern!
    Tragen Sie bei Kleidern, langen Blusen, Tops oder Badeanzügen so auffällige, bunte Muster, dass sich das Auge nicht mehr auf einen Punkt fixieren kann. Wichtig dabei: Die Muster sollten einen Blickverlauf von oben nach unten durch den gesamten Körper forcieren. Wenn das Auge ständig wandert, kann es das Bauchfett nicht mehr so genau unter die Lupe nehmen… Sie müssen also auch mit Bäuchlein nicht unbedingt auf die angesagten Streifen-Designs, florale Muster oder Leo-Prints verzichten. Denken Sie dabei auch an Colour-Blocking-Effekte, die den Blickverlauf in gleicher Weise beeinflussen können.
  5. Bringen Sie Bewegung in den Stoff!
    Platzieren Sie Raffungen, Drapierungen und Volants solchermaßen, dass sich der Stoff über dem Bauch in lockere Wellen legt. Jetzt weiß das Auge nicht mehr, welche Welle zu einem Fettpölsterchen und welche zum drapierten Stoff gehört und gibt auf. Schön für Sie!
  6. Stecken Sie Ihr Top nicht in den Bund!
    Vorteilhaft ist es, wenn Sie ein Oberteil nicht mehr in Hose oder Rock einstecken, sondern locker über dem Bund tragen. Damit verlängern und verschmälern Sie Ihren Oberkörper insgesamt und verhindern, dass sich das Auge in der Mitte am Hosen- oder Rockbund fixiert. Dabei sollten A-Figurtypen und Frauen mit X-Figur darauf achten, dass das Oberteil nicht ausgerechnet an der breitesten Stelle der Hüften endet. Ideal sind Tuniken und längere Hemdblusen mit rundem Saum, die Sie zu schmal geschnittenen Hosen oder Röcken und hohen Schuhen kombinieren können.
  7. Halten Sie Rock- und Hosenbund möglichst flach!
    Überhaupt sollten Sie darauf achten, dass der Bund von Hosen und Röcken so wenig wie möglich aufträgt. Vermeiden Sie einen starren, einschneidenden oder zu breiten Bund, speziell wenn er vorne mit einem Knopf geschlossen wird und Gürtelschlaufen hat. Greifen Sie stattdessen zu Teilen mit angeschnittenem, flachen Bund und seitlichem oder rückwärtigem Verschluss. Auch am Bund angereihte oder in Falten gelegte Kleidungsstücke und Taschen in diesem Bereich sind nichts für Sie. Und ganz wichtig: Achten Sie unbedingt auf einen ausreichend hoch geschnittenen Bund, der Ihre Pölsterchen schön sicher verpackt. Zu tief und hüftig geschnittene Röcke und Hosen, über denen sich die Rettungsringe herausschieben sind absolut tabu!
  8. Platzieren Sie Akzente an Dekolleté und Beinen!
    Ein dunkles Top, das locker über den Bund getragen wird und ein leicht taillierter Blazer in einer kräftigen Farbe lassen ein kleines Bäuchlein schnell verschwinden.

    Ein dunkles Top, das locker über den Bund getragen wird und ein leicht taillierter Blazer in einer kräftigen Farbe lassen ein kleines Bäuchlein schnell verschwinden.

    Locken Sie den Blick des Betrachters mit großen, auffälligen Halsketten, Ohrringen, Tüchern, exzentrischen, weiten Kragenformen und sonstigen Details nach oben, zu Ihrem Dekolleté oder zum Gesicht. Auch Schals, deren Enden ganz lang herabhängen, lenken von Ihrer Mitte ab. Alternativ können Sie auch an Ihren Beinen starke Blickpunkte setzen, beispielsweise mit auffällig dekorierten Schuhen, Strümpfe, Rocksäumen und Hosenbeinen. Ob Sie den Blick lieber nach oben oder unten lenken wollen, entscheidet Ihr individueller Figurtyp. Als O-Figurtyp wissen Sie ohnehin, wie das am besten geht… 

  9. Schaffen Sie eine taillierte äußere Silhouette!
    Nutzen Sie taillierte Blazer, Jacken, Westen und Kurzmäntel als äußerste Schicht, um Ihre Silhouette schlank und feminin zu formen. Je auffälliger diese gestaltet sind und je schlichter das Darunter, desto mehr definieren Blazer und Co. Ihren Look. Die starke Mitte darunter – speziell wenn Sie auch Punkt 1 und 6 berücksichtigen – tritt optisch völlig zurück.
  10. Nutzen Sie die Vorteile der A- und Empire-Linien!
    Setzen Sie auf die vorteilhafte Silhouette von A- und Empire-Linie oder auf gerade geschnittene Kleider. Letztendlich geht es darum, Ihrer dominanten Mitte eine möglichst lange, starke, vertikale Linie entgegenzusetzen. Diese lässt das Auge auf und ab wander, ohne am Bauch zu verweilen. Ob Empire- oder A-Linie: Achten Sie darauf, dass die Schnitte bis in den Unterbrustbereich sehr körpernah gestaltet sind und erst dort, wo Ihr Bauch anfängt, leicht (!) ausgestellt, locker nach unten fallen. Wenn ein Kleid gerade geschnitten ist, beispielsweise bei einem Hemdblusenkleid, können Sie es mit einem schmalen Gürtel in Form bringen, der entweder etwas oberhalb oder unterhalb Ihres Bäuchleins, an einer schmaleren Stelle sitzt. Übrigens: Empire- und leichte A-Linien gehören auch bei Oberteilen zu Ihrer ersten Wahl!

Ich denke, mit diesen 10 Tipps sind Sie gut gewappnet, um Ihr ganz persönliches Bauch-weg-Programm zu starten. Ich habe mich bei meinem letzten Einkauf für die Tipps 2, 5 und 6 entschieden. So sind zwei seitlich geraffte Tops mit Wickel-Ausschnitt in einem soften Viskose-Jersey und zwei lang geschnittene Leinenblusen mit leichter A-Linie und Empire-Naht in meinen Einkaufstüten gelandet. Kein Teil davon ist Schwarz. Dafür bereichern jetzt sommerliches Weiß, fröhliches Magenta und knalliges Rot meine Basisgarderobe und werden mein Buddha-Bäuchlein sanft umschmeicheln. Mit diesem Sinnbild der Gelassenheit gerät mein kleines Fashion-Dilemma schnell in Vergessenheit…

Sind Sie auch ein Bauch-Mensch? Wie werden Sie Ihr kleines Wohlfühl-Bäuchlein im Sommer verpacken?

Haben Sie vielleicht eine Freundin, die sich für die Tipps der Modeflüsterin interessiert? Dann freue ich mich über Ihre Empfehlung!

 

49 Kommentare

  1. Hallo!

    Ich wollte nur mal sagen, dass ich wirklich begeistert von diesem blog bin. Ich habe zwar nicht eine extreme O-Figur bin aber halt klein (1.55 cm) und fraulich proportioniert – Busen/Po und immer wieder ein Bäuchlein.
    Aufgrund Ihrer Ausführungen bezüglich Empire-Kleidern habe ich mir 2 Kleider in einer Art Empire-Stil gekauft. Ich hatte vorher sowas noch nie getragen und musste mich kurz daran gewöhnen und jetzt: ich liebe diese Kleider!!!!

    Vielen Dank für die tollen Tips.

    • Modeflüsterin

      Hallo Karin,

      herzlichen Dank für Ihr Feedback! Ich freue mich immer sehr, wenn meine Tipps hier im Blog den Leserinnen der Modeflüsterin dabei helfen, die für sie richtigen modischen Entscheidungen zu treffen. Noch schöner ist es, wenn ich merke, dass Frauen dadurch ihren eigenen Körper wieder neu entdecken und sich selbst liebevoll betrachten. Genau so sollte es sein.

      Viel Spaß weiterhin mit Ihren tollen Kleidern!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Liebe Frau Grupe,

    endlich wieder ein neuer Artikel von Ihnen – vielen, vielen Dank dafür!
    Ich habe Ihren Blog allen meinen Kolleginnen (älter und jünger) empfohlen und selbst die stilsicheren “Ladies” der oberen Etagen haben noch etwas dazulernen können.

    Genau so etwas würde noch in Buchform fehlen… *anstubs* 😉

    Sommergrüße und einen schönen Sonntag!

    Mary O

    • Modeflüsterin

      Liebe Mary,

      das ist ja super lieb von Ihnen, dass Sie meinen Blog so engagiert weiter empfehlen! Tausend Dank dafür!

      Leider kann ich gar nicht so oft neue Beiträge veröffentlichen, wie ich gerne möchte. Denn ich bin mein eigener Texter, Zeichner und Webmaster. Und so ein Beitrag kostet ganz schön viel Zeit. Neue Themen begegnen mir fast täglich, aber die Freizeit reicht gar nicht aus, um sich all diesen anzunehmen.

      Auch teile ich Ihre Meinung, dass ein Buch zum Blog dringend nötig wäre… nur wann ich das schreiben sollte, ist mir noch schleierhaft 😉
      Aber ich arbeite – zumindest gedanklich – daran. Wenn Sie mir als Leserin gewogen bleiben, erfahren Sie es als Erste, wenn es Neuigkeiten in diese Richtung gibt.

      Einstweilen herzliche, sonntägliche Grüße sendet Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Fischer, Renate

    Hallo Stephanie, auch ich freue mich sehr über den neuesten Beitrag; hatte ich Sie doch in einer Mail speziell auf dieses Problem angesprochen. Einige Punkte hatte ich schon berücksichtigt, den Empirestil werde ich ganz bestimmt ausprobieren. Ihre Tipps sind so umfassend und überzeugend dargestellt – vielen herzlichen Dank dafür!!!!

    LG – Renate

    • Modeflüsterin

      Hallo Renate,

      das freut mich sehr, dass Sie auf meinem Blog immer wieder Nützliches für Ihren Stil entdecken!
      Ich hatte ihnen ja angekündigt, dass es zum Thema “Bauch-weg-Tricks” bald einen entsprechenden Beitrag geben würde. Manchmal dauert es nur ein bisschen, bis ich genug Zeit finde, die Ideen in meinem Kopf auch umzusetzen 😉

      Bis bald und herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Wunderbar gebündelte Tipps, die ich gerade sehr gut gebrauchen kann. 😉

    Und wenn ich das alles lese, dann denke ich, dass es wohl doch kein Zufall ist, dass ich beim Shoppen derzeit unbewusst nach gemusterten Oberteilen im Tunikastil greife, obwohl ich sonst eigentlich kein Mustertyp bin. 🙂

    LG Anna

    • Modeflüsterin

      Hallo Anna,

      freut mich, dass Sie die Tipps so gut gebrauchen können! Dann sind wir schon zwei Frauen mit kleinem Buddha-Bäuchlein 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Hoi Modeflüsterin

    Prima Tipps auch für Poppys Bäuchlein!

    Herzliches Dankeschön und Grüsse aus der Ostschweiz

    Poppy

    • Modeflüsterin

      Hallo Poppy,

      schön, dass Ihnen die kleinen Mode-Tipps helfen! Insbesondere in der Menopause (ob nun gewollt oder ungewollt) muss Frau sich halt mit ein paar Pölsterchen in der Körpermitte abfinden. Die Amerikaner nennen den kleinen Rettungsring übrigens liebevoll “Love Handles” (in etwa übersetzt: “Liebes-Griffe”) – ist das nicht lustig?

      Sehr herzliche Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet in die Ostschweiz sendet Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Hallo Stephanie,

    ein wirklich schön geschriebener und interessanter Artikel! Mir gefallen Ihre Tipps sehr gut und auch die Betitelung der Strategie “Kaschieren, Verwirren und Ablenken” mag ich sehr. Den Trick mit dem taillierten Blazer wende ich schon länger an, aber vielleicht sollte ich mal mehr Farbe bekennen bei den Blazern. Guter Gedankenanstoß.

    Übrigens ist der Blog wirklich anschaulich gestaltet und die Bilder gefallen mir sehr! Vielen Dank!

    Liebe Grüße

    Veronica

    • Modeflüsterin

      Hallo Veronica,

      vielen lieben Dank für Ihr tolles Feedback!
      Leider habe ich Ihren Kommentar gerade erst im Spam-Ordner entdeckt und sofort freigeschaltet. Hoffe, das bleibt ein Einzelfall…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Barbara Knörer

    Hallo, Frau Gruppe!

    Ihr Blog ist sehr interessant.
    Allerdings möchte ich gerne wissen, warum immer von einem “Bäuchlein” geredet wird. Eine erwachsene Frau hat erwachsene Körperteile.
    Es spricht doch auch keiner vom “Beinlein” oder “Polein”.

    Mit freundlichem Gruss,

    Barbara Knörer

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Knörer,

      das ist tatsächlich eine berechtigte Frage, über die ich selbst erst einmal nachdenken musste 😉

      Ich bin dabei zu den folgenden Überlegungen gekommen: Zum einen verwende ich das Wort Bäuchlein aus Höflichkeit gegenüber den Leserinnen der Modeflüsterin: Ich möchte nicht sagen müssen: “Du hast einen dicken Bauch”. Das würde ich selbst nicht gerne hören. Da finde ich “Du hast aber ein ganz schönes Bäuchlein bekommen” viel angenehmer.

      Zum anderen bezeichne ich damit nicht den Bauch einer Frau im anatomischen Sinn – dann müsste eine erwachsene Frau natürlich auch einen ausgewachsenen Bauch haben! Vielmehr ist das kleine Bäuchlein für mich ein Synonym für die kleinen Fett-Pölsterchen (oder natürlich ausgewachsenen Polster), die sich am Körper einer Frau an ganz unterschiedlichen Flächen des Bauches ansammeln können. Bei vielen Frauen sind diese Fettpölsterchen nur unterhalb des Nabels zu finden, bei anderen wiederum sind sie direkt unterhalb der Brust platziert und bedingen, dass sich der Bauch scheinbar nach vorne wölbt.
      Durch diesen Blog habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich viele Frauen selbst viel zu negativ einschätzen und mit ihrem Bauchfett sehr unglücklich sind. Dabei handelt es sich oft eben nur um ein kleines Bäuchlein – sprich: kleine Fettpölsterchen, die sich mit figurfreundlicher Kleidung optisch so ausblenden lassen, dass es bei den Proportionen insgesamt gar nicht mehr so stark ins Gewicht fällt. Da ich hier auf dem Blog dazu beitragen möchte, dass sich Frauen selbst viel nachsichtiger und liebevoller betrachten, möchte ich mit meiner Wortwahl dazu beitragen.

      Das ist natürlich nur meine eigene Sicht auf die Dinge und mein ganz persönlicher Umgang mit diesem Thema (als Betroffene…). Sicherlich ließe sich darüber trefflich diskutieren. Aber ich hoffe, das dies zumindest Ihre Frage beantwortet.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  8. Barbara Knörer

    Liebe Stephanie!

    Danke für die schnelle Antwort.Ähnliches hatte ich vermutet.

    Nun werde ich gleich anregen, unseren Sportkurs unzubenennnen in Bäuchlein-Beinchen-Polein, da bekommt man dann ein neues Körpergefühl;-).
    Gerade unsere Trainerin lieben wir dafür, dass sie hart ist, aber immer lobt und motiviert.

    LG,
    Barbara

    • Modeflüsterin

      Liebe Barbara,

      ja, solche Kurse (und TrainerInnen) kenne ich gut aus meiner Zeit als Leistungssportlerin und quasi “Fitness-Studio-Bewohnerin”, als mein kleines Bäuchlein noch ein veritabler, straffer Bauch war… 😉 Heute freue ich mich, wenn das Bäuchlein bei Übungen wie dem “hinabschauenden Hund” nicht allzu sehr im Wege steht und die Yoga-Lehrerin meine Bemühungen mit Wohlwollen und Nachsicht betrachtet. Alles hat eben seine Zeit im Leben 🙂

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Barbara Knörer

    Liebe Stephanie!

    Die Umbennung konnte nicht stattfinden, da die Kommandos mit der Verkleinerung nicht funktionieren;-)-hätte man sich denken können.
    Es bleibt also bei: Bauch rein-Brust raus-Po anspannen…und wenns wehtut noch vier Wiederholungen!

    Der herabschauende Hund ist auch gar nicht so einfach wie er aussieht.
    Ich bin aber auch Yogauntauglich…dafür mag ich Liegestütze.

    Einen guten Wochenstart,

    Barbara

    • Modeflüsterin

      Liebe Barbara,

      alleine die Vorstellung einer Umbenennung und der Folgen hat schon etwas… Ich lache gerade am Schreibtisch vor mich hin und bekomme die Mundwinkel gar nicht mehr in Normallage 🙂

      Ihnen ebenfalls eine wunderschöne Woche!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Petra Marion Müller

    Liebe Stephanie Grupe,

    Ihr Blog gefällt mir ausgezeichnet, einige Tipps konnte ich bereits verwenden. Ich habe da mal Fragen. In Modebeiträgen sieht man nie wirklich komplette Outfits. Ich stehe täglich vor neuen Herausforderungen: Ich bin Berufspendler. WINTER: Mein Tag beginnt mit dem Weg zur Arbeit um 6.50 Uhr. Mit dem Bus zum Bahnhof, von dort mit dem Zug in die nächste Stadt. Fußweg von 10 Minuten bis zum Arbeitsort. Stadtbus, Bahnhofsgebäude, Zug: meistens kühl und zugig (Wartezeiten). Also warme Überbekleidung und auf keinen Fall dünnsohlige City-Stiefel. Büro fußkalt, infolge Publikumsverkehr auch immer etwas kühl. (Keine Verbesserung möglich.) Nach Feierabend: mangels Bewegung auf dem letzten Ende Verzicht auf Stadtbus und strammer Fußmarsch. SOMMER: Teilstrecken mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß. Zug: klimatisiert, also immer schön kühl im Sommer. Heißt: morgens noch relativ warm anziehen, am Nachmittag Klamottenpaket nach Hause tragen. Kleidungsstil: Meist Hosen, weil praktisch, figurbetont. Schuhe mit mittelhohen Absätzen. Körperform: A-Linie, oben Gr. 36, unten Gr. 38 (breite Hüfte, runder Po). Körpergröße: 168 cm. Strickjacken sind auch nicht unbedingt eine Lösung, dann erscheinen Jacken und Mäntel immer gleich zu eng, wenn dickere Sachen “drunter” stecken. Blazer unter Jacke oder Mantel fühlt sich auch nicht gut an, mehr wie eingequetscht. Haben Sie eine Empfehlung für mich für praktische und trotzdem elegante Geschäftskleidung?

    Vielen Dank, Ihre Petra Marion Müller

    • Modeflüsterin

      Liebe Petra,

      schön, dass Ihnen die Tipps hier schon so viel geholfen haben!

      Ihre Frage ist allerdings ein bisschen wie die “Quadratur des Kreises”, sprich: es gibt keine Lösung dafür. Wenn Sie starke Temperatur-Unterschiede zu überbrücken haben, ist der Lagen-Look Ihre einzige Möglichkeit. Das heißt, Sie müssen Looks finden, bei denen Sie einen Blazer, eine Strickjacke, einen Pullover, eine Weste etc. bei Bedarf ausziehen können und dennoch ein bürotauglicher Look übrig bleibt. Das wiederum bedeutet, dass Sie Ihre Mäntel und Jacken so groß wählen müssen, dass der Look darunter Platz hat. Ich selbst greife beruflich zu Blazermänteln und Trenchcoats, die ich eine Nummer größer kaufe, damit der Blazer darunter passt. Auch A-Linien-Jacken sind meist recht geräumig, aber leider für den A-Typ nicht so gut geeignet…

      Wenn Sie keinen Zwiebel-Look wählen möchten, dann müssen Sie einen Mantel oder eine Jacke finden, die den gesamten Temperatur-Unterschied ausgleicht. Das lässt mich an (Kunst-)Pelz im Winter denken… Und nicht vergessen: Größere Kaschmir-Schals können nicht nur als Schal, sondern auch im kühleren Büro als wärmende Stola dienen. Ansonsten ist auch ein Camisole unter einer leichteren Bluse wärmend.

      Da Sie auch viel zu Fuß unterwegs sind, würde ich darüber nachdenken, ob Sie vielleicht Laufschuhe für unterwegs anziehen und Pumps fürs Büro in einer Tasche mit dabei haben. Bei kalten Fußböden sind Schuhe mit festerer Sohle zu empfehlen, auch Pumps oder Stiefeletten mit einem kleinen Plateau (statt dünner Ledersohle). Überhaupt könnten Stiefel und Stiefeletten zusammen mit einem Rock- oder Kleid-Outfit für Sie interessant sein. Denn gerade für A-Figurtypen sind Kleider und Röcke in der richtigen Form wunderbar. Auch mit Lammfell gefütterte Schuhe könnten für Sie ideal sein.

      So, jetzt hoffe ich, es ist etwas Passendes dabei, das Ihnen weiterhilft. Ich denke aber, dass Sie um einen intelligenten Lagen-Look nicht herumkommen werden…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Annelie Liebich

    Hallo, liebe Stephanie – ich bin heute auf Ihren Blog gestoßen. Ich bin ein
    O-Typ und dabei ziemlich klein (1,58 cm, 55 Jahre). Ich trage meistens (weil so schön bequem) Hosen und Shirts/Blusen/Pullover teils mit Blazer/Cardigan (hüftlang). Gern trage ich auch einfarbige Kleider – gerade geschnitten, Länge bis zum Knie – mit einer andersfarbigen Jacke, passenden Schuhen und Tücher oder lange Ketten (bekommen dafür auch sogar von meinen Kolleginnen Komplimente). Nur bei Röcken habe ich so meine Zweifel, welche Form mir stehen könnte, wie lang sie sein müssen und was ich dazu kombinieren kann. Die Oberteile dürfen ja nicht zu lang und zu weit sein. Vielleicht können Sie in Ihrem Blog einmal auf die “kleinen” Frauen eingehen. Habe allerdings noch nicht alles durchgestöbert, vielleicht haben Sie es ja bereits erwähnt. Werde jetzt öfter hier bei Ihnen “zu Besuch” sein.

    Herzliche Grüße von der “Neuen” Annelie

    • Modeflüsterin

      Liebe Annelie,

      da scheinen Sie ja schon ganz viele tolle Outfits für sich gefunden zu haben – das Lob von Kolleginnen spricht ja für sich 🙂 Leider habe ich bisher noch keinen Beitrag speziell für kleine Frauen geschrieben. Aber das steht schon auf meiner Themenliste.
      Als kleine Frau sind auf jeden Fall eher kürzere Röcke für Sie geeignet – knie-umspielend oder ca. eine Handbreit über dem Knie. Wenn Sie schlanke Beine haben, wie viele O-Typen, dürfen Sie diese mit schmalen, geraden Röcken oder Bleistiftröcken ruhig entsprechend in Szene setzen. Wichtig ist auch: Wenn Sie gerne hüftlange Oberteile und Jacken tragen, ist ein kürzerer, schmaler Rock dazu besser als ein zu langer. Hilft Ihnen das einstweilen weiter?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Angela Prinz

    Hallo,
    ich wollte nur mal sagen, ich warte jedesmal gespannt auf den Blog und habe bis jetz jede Menge Tipps beherzigt. Ich kann endlich meine Problemzone (Bauch) akzeptieren. Super
    LG
    Angela

    • Modeflüsterin

      Liebe Angela,

      das freut mich sehr zu hören! Und Ihr Körper wird sich auch darüber freuen, dass er sich jetzt trotzdem gut anziehen darf, auch wenn er nicht ganz so perfekt ist 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Liebe Stephanie,
    seit ich vor ca. einem Jahr Ihren Blog entdeckt habe, bin ich treue Leserin und freue mich immer schon auf Ihre neuen Beiträge.
    Auch ich würde mich über Tipps für kleine Frauen freuen. Als H-Typ mit “Bäuchlein” liebe ich die Kombination aus dunkler Mitte (Hose und Oberteil) und farbiger kurzer, leicht taillierter Jacke. (Gerne auch mal “knallig” ich bin Wintertyp.) Im Sommer habe ich allerdings immer Probleme, passende Outfits zu finden. Wenn die Jacke temperaturbedingt wegfällt, bleiben dunkles Shirt und Hose, das ist natürlich etwas trist.

    • Entschuldigung, ich wollte natürlich noch herzliche Grüße schreiben, bevor ich meinen Beitrag abschicke. 🙂

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      das freut mich sehr, dass ich hier eine weitere, treue Leserin begrüßen darf!
      Als H-Typ mit Bäuchlein haben Sie ein Thema angesprochen, das sicherlich viele H-Typen betrifft, die mit der Zeit zusätzlich zu ihrer relativ geraden Taille auch noch nach vorne wachsen 😉 Und tatsächlich ist es nicht so einfach, wenn im Sommer das so wichtige, “dritte” Kleidungsstück – alias Blazer, Jacke oder Kurzmantel – wegfällt. Es gibt dennoch ein paar Möglichkeiten, schick auszusehen. Vielleicht sollte ich darüber auch mal einen Beitrag schreiben… Danke für die Anregung! Ich bin schon gespannt, was bei der Leserinnen-Befragung herauskommt und welche Themen dort am meisten nachgefragt werden. Dann werde ich meinen Themen-Plan überarbeiten. Vielleicht finde ich ja noch ein Plätzchen für diesen Beitrag? Versprechen will ich es allerdings derzeit nicht…
      Ich hoffe, dass Sie trotzdem in der Zwischenzeit noch die ein oder andere Anregung hier auf dem Blog mitnehmen können! Mein Tipp: Beschäftigen Sie sich doch mal intensiver mit dem Thema “Westen” 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ihren Fragebogen werde ich auch in den nächsten Tagen “in Angriff” nehmen.

    Ja, das “Nach-vorne-wachsen” empfinde ich gerade als kleine H-Frau als besonders störend, verteilen sich die zusätzlichen “Kneifkilos” doch leider nur auf eine “geringe Strecke”. 😉

    Nach Westen habe ich eine Zeitlang bereits Ausschau gehalten, es dann aber aufgegeben, weil die meisten Exemplare eher zu sportlich (Outdoor) oder aber von den Proportionen ungünstig waren. (Zu lang, zu große Armlöcher). Aber ich rücke sie mal wieder in den Focus. Danke für die Erinnerung.

    Ich freue mich schon auf Ihre nächsten Beiträge und wünsche Ihnen schöne Ostertage.

    Herzliche Grüße
    Susanne

    • Modeflüsterin

      Liebe Susanne,

      Westen kommen jetzt wieder ganz groß in Mode und sehen wie Blazer ohne Ärmel aus. Sie sind also eigentlich recht förmlich… Ich bin sicher, dass da auch für Sie etwas dabei ist 🙂

      Herzliche Grüße und schöne Ostern!
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie,
    vielen Dank für den Hinweis. Das klingt ja wirklich, als wären diese Westen für mich gemacht. Ich werde danach Ausschau halten. 🙂

    Herzliche Grüße
    Susanne

  16. Hallo Stephanie,
    einen tollen Blog haben Sie da. Grosses Kompliment!
    Mit 1,60m und einer X-Figur mit kleinem Bäuchlein trage ich fast nur noch Kleider, die etwas überm Knie enden. Für Hosen finde ich einfach nix Passendes.
    Ich durfte schon mal in den Genuß einer Stil-Farbberatung kommen und seitdem weiß ich endlich, was mir steht. Dieses 3-Farben-ein-Outfit Modell nutze ich schon lange…wußte gar nicht, daß es dafür einen Begriff gibt. Ich fand es praktisch und hübsch.
    Um das Bäuchlein zu kaschieren, habe ich testweise Empire- und A-Kleider anprobiert und sah einfach nur schwanger aus 🙁 (Nach meinen 3 Schwangerschaften mag ich aber nicht mehr so aussehen.) Warum klappt dieser “Bauchwegmoggeltrick” bei mir nicht? Was muß ich zusätzlich beachten?

    Viele Grüße
    Fanny

    • Modeflüsterin

      Liebe Fanny,

      vielen Dank für das schöne Kompliment!

      Für einen X-Typ ist es tatsächlich sehr schwer, mit einer erhöhten Taille zurecht zu kommen. Denn die schöne Taille ist nun mal das entscheidende Merkmal dieses Figurtyps. Dazu kommt, dass viele Kleidungsstücke mit erhöhter Taille leider recht weit und voluminös geschnitten sind. Und das ist ohnehin nicht optimal. Wenn Sie also mit diesem Tipp als X-Typ nicht zurecht kommen, würde ich mich an Ihrer Stelle mit den anderen neun Tipps beschäftigen.
      Als X-Frau ist es viel wichtiger, Ihre natürliche Taille dezent zu akzentuieren, als unbedingt das Bäuchlein zu verstecken. Bei X-Frauen sehen oft auch kleine Bäuchlein irgendwie “richtig” aus – denn sie passen zu den vielen Kurven dieses Typs 🙂 In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine erfolgreiche Experimentierphase!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterinp

  17. Danke für die schnelle Antwort 🙂
    Ja, mit dem Bauch muss ich mich eben anfreunden…waren ja auch 3 wunderbare Kinder drin. Das darf man ihm ansehen. Heute hatte ich ein enges Streifenshirt mit schmalen Streifen zu einer Pluderhose an. Das Pluderige bei dieser Hose beginnt erst nach der breitesten Stelle der Hüfte . Das sah sehr stimmig aus und ist ein gutes (kinderbetreuungsfreundliches) Casual für mich. An praktischen Alltagsoutfits hapert es nämlich noch…

    Viele Grüße
    Fanny

    • Modeflüsterin

      Liebe Fanny,

      es ist tatsächlich so, dass X-Frauen mit einem kleinen Bäuchlein am meisten zu kämpfen haben, da ihre optimale Silhouette nun einmal die Taille akzentuiert… Aber ich sehe schon, dass Sie dabei sind, Ihren persönlichen Weg zu finden 🙂 Und drei gut geratene Kinder sind ja nun wirklich vieeel wichtiger!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Hallo Stephanie!
    Finde den Blog auch ganz toll und informativ.. Bin erst vor kurzem auf der Suche nach Ratschlägen für meine Figur Probleme dazu gestoßen. Beziehe mich auf den Eintrag von Fanny. Ich selber war immer ein Xtyp vielleicht mit ganz leichter Birne und bis vor zehn Jahren eigentlich sehr schlank. Und dann kam der Wechsel und ich habe in 10 Jahren 15 Kilo zugenommen (78 🙁 ) und leider in den letzten 3 Jahren auch immer mehr Bauch bekommen. Wobei meine Unterarme und meine Unterschenkel und Knöchel nach wie vor sehr schlank sind. Aber alles andere wird immer mehr. Und jetzt mit 64 Jahren hab ich auch das Dilemma, wenn ich A Linie oder Empire trage sehe ich aus als wäre ich schwanger. Dazu kommt, dass ich aufpassen muß nicht zu altbacken zu wirken zumal das Schuhwerk leider auch keine Absätze mehr erlaubt! Auf jeden fall schaue ich jetzt regelmäßig auf ihre Seite. Ganz herzliche Grüße aus Wien . Eva

    • Modeflüsterin

      Liebe Eva,

      ja, das Wachsen von der Körpermitte nach außen kenne ich auch gut… 😉
      Beim Älterwerden braucht Frau schon manchmal viel “Galgenhumor” oder Mut zur Exzentrik. Beides hilft, den Unvollkommenheiten stolz zu trotzen und einfach sein “Ding” durchzuziehen. Mit Bauch kommt es darauf an, die Empire- oder A-Linie vorsichtig und raffiniert umzusetzen und nur so viel dezentes Volumen zu addieren, wie unbedingt nötig, damit die Stoffe nicht am Körper kleben, sondern darüber hinweggleiten. Auch leicht (etwas erhöht) taillierte Blusen und Tunikas, die nicht zu eng anliegen und etwas länger geschnitten sind, sind immer gut zu tragen. Und vergessen Sie nicht den diagonalen Wickeleffekt! Das Wichtigste ist aber, dass die Zonen um den Bauch herum so aufmerksamkeitsstark inszeniert werden, dass einfach niemand mehr auf die Mitte achtet. Und: Seien Sie einfach mutig und stehen Sie zu Ihrer runden Mitte – diese haben Sie sich durch ein aktives, genussvolles, intensiv gelebtes Leben ehrlich verdient!

      Ganz liebe, rundliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Grüß Gott zu später Stunde.

    Es ist für mich die Zeit in der ich so ziemlich ungestört hier mal wieder durchstöbern kann.
    Generell achte ich schon auf die Einhaltung meines Figurtyps der O-oder Kugelfigur, durch Kleider mit Raffungen in festem doch weichfallenden Slinky-Jersey. Durch wadenlange Bengalinröcke in A-Form mit entsprechenden Blusen über dem Bund und passenden längeren Westen. Ich trage Langschals und Langketten.
    Doch eine Ausnahme besteht bei mir bei Tracht. Die ist nun mal nicht gerade vorteilhaft an mir im Bauchbereich. Doch die Selbstverständlichkeit mit der ich sie trage macht vieles wieder wett in dieser Hinsicht.
    Als ehemaliger X-Typ in Petticoat- und Rock’n Rollkleidern, der im Laufe der Jahrzehnte zum O-Typ wurde, liebe ich inzwischen Kleider mit den Raffungen im Unterbrustbereich. Immerhin kann ich damit meine direkt unter der Brust befindliche Magenrolle abmildern. Wenn diese Kleider dann aber wenigstens auch noch in Wadenlänge zu haben wären, wäre ich die glücklichste O-Frau überhaupt. Denn leider habe ich zwar schlanke Fesseln, aber eben auch Waden die Piraten-Holzbeinen gleichen. Mir wurde mal bei einer Wanderung gesagt, an meinen Waden würde sich ja sogar ein Hund seine Zähne ausbeißen. Tja und wenn sie unter einem Rocksaum sind sehen meine Beine richtig schlank aus.
    Sofern man das bei meiner Kleidergröße (mittlerweile) 50 und einer Körpergröße von 1.67 m sagen kann. Die jüngste bin ich mit 52 Jahren auch nicht mehr und so kommen da einige Punkte zusammen die ich zu berücksichtigen habe. Einschließlich meines Farbtyps. Aus einem ehemals aschblonden Sommertyp wurde ich im Laufe der Jahre zu einem nachgedunkelten Aschbraunen Sommer.

    Wenn ich mir eine Figur durchs Fingerschnippsen zaubern könnte, dann wäre es die passende zur Mode der 30er – 50er Jahre. Im Endeffekt die X-Figur, die ich früher hatte.

    Aber da bin ich mit O-Typ leider weit entfernt davon.
    Doch das Leben lehrte mich Gesundheit geht vor Schönheit, zumindest bei mir.

    Also werde ich nun aus dem vorhandenen Potential das beste machen müssen. Da aber fast nur Kleider in kniekurz- oder knieumspielend im Angebot sind habe ich schon überlegt, wie ich damit auf meine Wadenlänge kommen könnte.
    Meine Ideallänge wäre ca. 126 cm als Kleidergesamtlänge. Also ist alles angebotene entweder 15 -20 cm zu kurz, oder aber 30 – 40 cm zu lang.
    Mein Gedanke war nun, mir mit neutralen A-Röcken in Wadenlänge das passende “drunter” für die angebotenen kurzen Kleider zu schaffen. Denn für Legging u.ä. bin ich ein zu gereifter Typ. Außerdem trage ich immer gemäßigte Pumps dazu, am liebsten mit untergestelltem Barockabsatz.
    Ich würde mir auch gerne die Kleider mit entsprechender Raffung in verlängerter Form selber nähen, doch solche Schnitte sind kaum zu finden in Größe 50.

    Irgendwelche hilfreiche Tipps an mich?

    PS: Weiter so mit dem Blog, er ist echt genial!

    Und für alle fülligen Frauen dieser Welt:
    Viel Herz, Hirn und Humor verbergen sich in diesem Körper! 😉

    • Modeflüsterin

      Liebe Carmela,

      herzlich willkommen im Ü50-Team mit “Herz, Hirn und Humor” – wie Sie so schön sagen!
      Ihre Beschreibung ist ja recht anschaulich und ich vermute jetzt mal, dass Sie eine Stiltyp sind, der gut Retro- oder Ethno-Style tragen kann. Haben Sie es denn schon mal mit dem klassischen Unterrock mit Spitzenborte versucht? Das würde gut zu Kleidern und Röcken im Hippie- oder Trachtenstil passen. Wenn der Spitzensaum des Unterrocks ein bisschen unter dem Rocksaum hervorschaut, könnten sich die 10 bis 15 Zentimeter vielleicht ganz elegant überbrücken lassen. Und das Augenmerk wandert sofort zu Ihren schlanken Fesseln.
      Eine weitere Alternative wäre es dann, längere Röcke bei der Änderungsschneiderei auf die gewünschte Länge kürzen zu lassen. Und schließlich könnten Sie sich ein paar Basic-Röcke und Kleider bei einer Damenschneiderin nähen lassen. Das wäre dann sicherlich die beste, aber auch hochpreisigste Lösung.
      Vielleicht kommt ja eine der drei Vorschläge für Sie in Frage? Ich würde mich freuen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie

        Danke für die schnelle Antwort.
        Wenn dann würde ich definitiv selber nähen.
        Mir schwebt vor den Schnitt meines Lieblingskleides abzunehmen und aus ähnlichen Stoffen mit unterschiedlichen Verzierungen mir entsprechende neue Modelle zu kreieren.

        Welche Basic-Röcke würden Sie denn empfehlen?
        Schnitt, Material?
        Ich habe gedacht eventuell mit einem hoch angeschnittenen festen Wickel-Teil mit Klettverschluss lässt sich die vorhandene Taille gefälliger formen. Immerhin kommt ja noch was drüber und unten fällt es eh weich und umschmeichelnd.

        Wenn ich so darüber nachdenke……….
        Da ich gerade eh mit Haute Couture Spitze arbeite, könnte ich mir einen einfachen Unterrock mit Gummizug in diesem Material in passenden Farben auch ganz gut vorstellen.
        Oder in Jersey o.ä. angenehm fallendem Gewebe.
        Welches würde Ihnen da noch in den Sinn kommen?

        Was ich auch sehr gerne trage sind Röcke mit locker sitzenden Twinsets oder Blusenjacken. Gerade bei Röcken achte ich im Muster immer auf ein multifunktionale Kombinationsmöglichkeit mit unterschiedlichen Farben meiner Palette.
        Oft kaufe ich mir bei günstigen Modellen 2 Stück und verarbeite eins davon zu einem passenden Tuch und einem Langschal. Und beim Nähen mache ich es ebenso.
        So kann ich auch den jeweiligen Rock mit Tuch zu einem Blazer ohne Bluse tragen und bin perfekt angezogen. Besonders gern am Sommerabend mit einem Spitzenblazer. Und im Winter den gleichen Rock mit Janker und Stiefeln.

        Allerdings mag ich Kleider einfach lieber:
        Body an, Kleid drüber, Schuhe an – Fertig! 😉

        LG von Carmela

        • Modeflüsterin

          Liebe Carmela,

          wenn Sie selbst nähen können, dann würde ich das an Ihrer Stelle auch weiter ausbauen. Vielleicht bringen Sie auch Grundkenntnisse in Schnitt-Technik weiter, so dass Sie Schnitte, die Ihnen gefallen, auch in Ihrer Größe und nach Ihren Maßen anfertigen können.
          Zum Thema Rock-Formen finden Sie einige Tipps im Beitrag “Styling für die O-Figur“. Vielleicht sehen Sie dort noch einmal nach?
          Um Ihnen wirklich passende Empfehlungen für Stoffe geben zu können, müsste ich Sie tatsächlich sehen und wesentlich besser stilistisch einordnen können. Solche Detailfragen gehen leider über das hier, im Blog, Machbare weit hinaus – so leid mir das tut, aber dafür müssten Sie sich doch an eine versierte Stilberaterin vor Ort wenden.
          Ich lese aus ihren Zeilen, dass Sie nun schon einige Anregungen haben, die Sie weiter verfolgen können. Dabei wünsche ich Ihnen viel, viel Erfolg!

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Hay, ich habe die Beiträge hier gelesen und muss sagen, es sind schon gute Ideen dabei. Ich binn mollig veranlagt, habe 3 Kinder und ich hasse meinen Bauch….. Ich kann mich auch nicht im Spiegel sehen….und Klamotten Shopping der reinste Horror….egal ob ich weite Sachen anziehe oder nicht, man sieht immer etwas…. Das geht schon so weit, dass ich fast meine Lebensfreude verloren habe , gehe kaum aus dem Haus….habe unzählige Diäten versucht, Fitness Studios, aber nichts half, meinen Bauch zu reduzieren oder kleiner werden zu lassen……Für Tipps und Tricks wäre ich sehr sehr dankbar…..LG….Jenny.

    • Modeflüsterin

      Liebe Jennifer,

      Dein Kommentar klingt ja nach einem dringenden Hilferuf! Allerdings befürchte ich, dass Dir eine rein modische Beratung nicht viel helfen kann. Denn auch die besten Mode-Tipps können einen Bauch nicht einfach wegzaubern – nun gut, ein bisschen schon… Viel wichtiger scheint mir zu sein, Dir ganz deutlich zu sagen: Ein Bauch – auch wenn er aus Deiner Sicht noch so groß zu sein scheint – darf niemals ein Grund dafür sein, die Lebensfreude zu verlieren oder sich gar nicht mehr aus dem Haus zu trauen! Das sind Anzeichen dafür, dass Du mit einem viel grundsätzlicheren Problem zu kämpfen hast.

      Ein Bauch ist nur ein Bauch. Und Dein Bauch hat schon viel für Dich (oder Euch) getan: Er hat schon drei Kinder ausgetragen und zur Welt gebracht – was für eine enorme Leistung! Meinst Du nicht, dass er da ruhig ein bisschen nachgeben und sich wölben darf? Überlege doch mal, was für Dein Leben wirklich wichtig ist: gesunde Kinder, ein Dich liebender Partner, die Einbettung in ein wohlwollendes soziales und/oder familiäres Umfeld, dass Du für Deine Kinder (und wahrscheinlich auch noch für weitere Personen in Deinem Leben) einer der wichtigsten Menschen der Welt bist. Und vielleicht gibt es da auch noch Träume, was Du in der Zukunft noch alles unternehmen oder erreichen willst. Für alle diese Dinge ist es völlig egal, wie groß Dein Bauch ist. Denn so ein Bauch hat – solange er gesund ist – nichts mit einem glücklichen Leben zu tun. Überhaupt nichts. Und er hat nichts damit zu tun, ob Du geliebt wirst oder selbst lieben kannst.

      Zuallererst möchte ich Dir daher empfehlen, Dich mit Deinem Bauch anzufreunden und ihn als einen Deiner Körperteile zu schätzen, der gesund und funktionstüchtig ist und sehr viel für Dich tut. Erst dann kannst Du darüber nachdenken, was Du für Deinen Bauch tun kannst. Und dafür sind meist ganzheitliche Ansätze mit einer Mischung aus Ernährung, Sport und Pflege die beste Methode. Schließlich kannst Du Dir dann noch überlegen, wie Du Deinen Bauch möglichst schön verpacken kannst. Er hat es nämlich verdient. Und dabei helfen Dir die hier aufgeführten Tipps.

      Liebe Jennifer, das Leben besteht aus so vielen wichtigeren, schöneren und erfüllenderen Dingen, Ereignissen und Menschen – ich bin überzeugt, wenn Du Deinen Fokus einmal von Deinem Bauch weg bewegst, wirst Du erkennen, wie viel Gutes Du schon in Deinem Leben hast und welche tollen Zeiten noch auf Dich warten. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Mut, Zuversicht und ein Herz voller Liebe – für andere, wie für Dich selbst!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  21. Hallo,

    ich finde Deine Seite super, die Beiträge, die tollen Tips !
    Meine Probelmzone ist der “BAUCH”. Letztes Jahr war meine 2. Schwangerschaft und der Bauch ist einfach da als ob ich wieder schwanger bin. Dieses zu kaschieren ist sehr schwer, trotz Sport, Ernährung… es wird einfach nicht weniger 🙁
    Könnte heulen !
    Hättest Du vielleicht noch ein paar Ideen / Ratschläge was ich vor allem bei sommerlichen Oberteilen beachten könnte? Ich war bisher froh, dass ich mit Jacken es noch kaschieren konnte, nun wird es leider schwieriger für mich.
    Für mich ein riesiges Problem.
    Ich danke Dir jetzt schon.
    VLG
    Karen

    • Modeflüsterin

      Liebe Karen,

      also zuerst einmal ist ein Bauch nichts Schlimmes – auch wenn er ein bisschen runder hervor sticht. In vielen Kulturen und Epochen ist das sogar ein Schönheitsideal! Und ein Buddha ohne Bäuchlein wäre gar nicht vorstellbar…. 😉 Manche sagen auch, dass bei Bauchmenschen das Herz im Bauch liegt und Du scheinst einfach ein recht großes Herz zu haben, das dort ein wenig mehr Platz braucht.
      Aber nun zu Deiner Frage: Ich selbst trage gerne Wickeltops mit zusätzlichen seitlichen Raffungen, so dass vorne ein schräg überlappende Drapierung entsteht, die locker über den Bauch fällt. Da weiß das Auge gar nicht mehr, wo nun Bauch oder Stoff ist und somit wird der Bauch ausgeblendet. Das funktioniert auch mit Wickelblusen, wenn es mal feiner sein soll. Zudem gibt es eine Menge Tuniken, die am V-Ausschnitt schmal geschnitten sind und nach unten leicht ausgestellt verlaufen. Diese verstecken jedes Bäuchlein sofort und sehen zu schmalen Jeans und hübschen Schuhen bezaubernd aus. Ich hoffe, diese Vorschläge passen zu Deinem Stil!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  22. Hallo Stephanie,

    ich habe jetzt einfach mal eine google-Anfrage gestartet bzgl. Mode für Damen mit Problemzone Bauch – und bin so auf den Link zu deinem Blog gestossen.
    Als ich am Durchlesen war, musste ich schmunzeln an dieser Stelle:”Zu tief und hüftig geschnittene Röcke und Hosen, über denen sich die Rettungsringe herausschieben sind absolut tabu!”
    Denn leider habe ich für den Sommer nur eine 7/8-Jeans von Sheego, die relativ tief geschnitten ist und kenne daher diese herausgeschobenen Rettungsringe sehr gut. Da muss ich schon aufpassen, was ich dazu obenrum trage. 😉
    Ansonsten trage ich im Sommer lieber Kleider oder Jeansröcke mit Shirts. Ich trage niemals etwas im Bund, immer alles darüber – komme mir ansonsten vor wie ein Klops auf Stelzen.
    An Jacken trage ich über den Frühling/Sommer nur eine Strickjacke und eine Long-Sweatjacke mit Kanguruh-Taschen (ich muss ja auch sehen was überhaupt lang genug ist da habe ich nicht soviel Auswahl). Meistens sind die Ärmel bei den Jacken sowieso viel zu kurz, aber im Sommer mag das immer noch gehen.
    Bei einer Körperhöhe von 1,83m und schmalen Oberschenkeln und ziemlich langen Beinen ist bis zum Unterbrustmass alles normal gebaut und darunter mein Wohlstands-Bäuchlein (verteilt sich relativ gleichmässig auf Ober- und Unterbauch und schiebt noch drei vier Röllchen Richtung Rücken.
    Hast du eventuell Tipps für mich, was ich tun kann um mich zukünftig wohler zu fühlen in meiner Kleidung?

    • Modeflüsterin

      Liebe Ulrike,

      so pauschal ist das leider nicht zu beantworten. Denn da müsste man Dich persönlich sehen und ganz individuell beurteilen, was machbar ist. Über die allgemeinen, hier angeführten Bauch-weg-Tipps hinaus ist eine Beratung leider nicht möglich – sorry!
      Ich würde aber mal einen Blick auf Long-Westen werfen, die in diesem Sommer sehr angesagt sind. Daher wird es sicherlich in den Geschäften ein paar gute Modelle geben. Diese machen die mittlere Körperpartie schlank und strecken den Körper – sofern sie offen getragen werden. Allerdings unterstützt das auch wieder Deine Körpergröße… Du siehst, da müsste wirklich eine Stilberaterin “ran” 😉

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  23. Hallo Stephanie,
    eine interessante Seite.
    Viele deiner Tipps versuche ich schon seit längerem zu befolgen.
    Versuche deshalb, weil ich nicht so recht die entsprechende Kleidung finde. Ich bin klein, 1,55m, und mein Bauch ist fast so groß wie meine Brust (ca.75D). Das sieht dann in Empirekleidern wirklich wie schwanger aus. Da ich aber Muster mag, nutze ich diese Möglichkeit sofern ich was finde, was zu meiner Größe passt. Leicht taillierte Schnitte sind auch nicht so häufig zu finden. Blusen ziehe ich mal ganz gerne an, jedoch spannen die meistens über der Brust.
    Für kleine Frauen das Passende zu finden ist nicht so einfach, aber ich gucke immer wieder.
    Viel Erfolg weiterhin wünscht Anke

    • Modeflüsterin

      Liebe Anke,

      ja das ist leider richtig: Es gibt nicht viel Mode, die kleinere oder größere proportionale Verschiebungen ausgleicht. Und bei kleineren Frauen wird es dann zusätzlich noch mit den vertikalen Proportionen schwierig. Es gibt das Standard-Maß von 168 cm Durchschnittsgröße, das immer noch die meisten Modefirmen anwenden.
      Versuche mal, Oberteile mit diagonalen Raffungen und Wickeleffekt zu ergattern, die im Unterbrustbereich eher schmal geschnitten sind. Das könnte gut funktionieren. Und auffällige, kontrastreiche Muster verwirren das Auge. Viel Erfolg!!!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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