Styling für die Y-Figur: 10 Mode-Tipps, die starken Schultern Beine machen

Eine offene, dunkle Hemdbluse mit weiten, überschnittenen Ärmeln kombiniert mit einer hüftigen, reich verzierten, schmalen Hose - so sieht perfektes Styling für die Y-Figur aus.

Eine offene, dunkle Hemdbluse mit weiten, überschnittenen Ärmeln kombiniert mit einer hüftigen, reich verzierten, schmalen Hose – so sieht perfektes Styling für die Y-Figur aus.

Wenn Sie eine Frau mit Y-Figur sind, dann liegt Ihr Körperschwerpunkt auf dem Oberkörper. Sie haben breite, oft recht kantige Schultern und einen großen Brustumfang. Dem gegenüber steht ein fast schon mädchenhaft zierlicher Unterkörper. Dazwischen liegt eine eher gerade Taille. Die Highlights der Frau mit Y-Figur sind ihre wundervollen, langen Beine, die schmalen Hüften und der hübsche, kleine Po, die es modisch zu inszenieren gilt. In diesem Beitrag habe ich Ihnen die 10 wichtigsten Fashion-Tipps zusammengestellt, die Ihrer schulter-betonten Figur so richtig Beine machen. Am besten, Sie sehen gleich im Artikel „Proportionen statt Problemzonen“ nach, ob Sie ein Y-Figurtyp sind.

Sind Sie ein sportlicher Schwimmer-Typ oder eine Frau mit kurviger V-Figur?

Dabei gibt es im Wesentlichen zwei unterschiedliche Typen der Y-Figur: Der sportliche Y-Typ hat breite Schultern und einen breiten Brustkorb, aber einen normalen bis kleineren Busen. Dieser Figurtyp wird auch oft als Schwimmer-Figur bezeichnet. Der kurvige Y-Typ hat breite Schultern und einen großen Busen, so dass ebenfalls ein deutliches proportionales Übergewicht im oberen Rumpfbereich entsteht. Dieser Typ wird in der Fachliteratur oft V-Typ genannt. Frauen mit Y-Figur und einem großen Busen empfehle ich, zusätzlich zu diesem Beitrag den Artikel „10 Figur-Tipps: So stylen Sie einen großen Busen“ zu lesen und die Tipps aus beiden Artikeln zu kombinieren.

10 Fashion-Tipps für Frauen mit breiten Schultern und großem Brustumfang

Um eine Frau mit Y-Figur vorteilhaft zu stylen, muss das Volumen im Schulter- und Brustbereich proportional ausgeglichen werden. Dazu ist es günstig, wenn Sie Ihrer starken horizontalen Schulterlinie eine ebenso deutliche vertikale Linie hinzufügen und den Blick auf Ihre wunderbaren Beine, Hüfte und Po lenken. Das funktioniert folgendermaßen:

1. Vermeiden Sie zusätzliches Volumen im Schulter- und Brustbereich!

Sie brauchen keine Schulterpolster, keine angereihten oder drapierten Puffärmel, keine Schulterriegel, keine Brusttaschen. Auch doppelreihige Blazer, Schulterpassen und Kapuzen sind nichts für Sie. Bleiben Sie im Schulter- und Brustbereich modisch dezent und körpernah.

Ein tiefer V-Ausschnitt, eine verlängerte Taille, vertikale Abnäher, ein Hüftakzent und unterhalb der Hüfte aufspringende, plissierte Godetfalten sind Details, die die Y-Figur optimieren.

Ein tiefer V-Ausschnitt, eine verlängerte Taille, vertikale Abnäher, ein Hüftakzent und unterhalb der Hüfte aufspringende, plissierte Godetfalten sind Details, die die Y-Figur optimieren.

2. Formen Sie Ihre Schultern rund und lassen Sie sie schmaler erscheinen!

Alle Ärmel- und Ausschnitt-Formen, die Ihre Schultern rund und schmal aussehen lassen, sind vorteilhaft für Sie. Achten Sie dabei auf Formen und Nähte, die sich nach oben, zum Hals hin verjüngen. Dazu gehören vor allem Raglan-Ärmel, Neckholder-Oberteile und – schöne Oberarme vorausgesetzt – ärmellose Oberteile, bei denen der Stoff ca. 5 bis 10 Zentimeter vor der Außenkante der Schultern endet. Bei flach eingesetzten Ärmeln haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder die Naht der Armkugel ist – statt außen – oben auf der Schulter platziert. Oder Sie greifen zu überschnittenen Schultern, bei denen die Naht nach unten in Richtung Oberarm rutscht. Bei Oberteilen mit Trägern müssen die Träger breit genug sein, um die Schulterlinie proportional richtig aufzuteilen. Meiden Sie Spaghetti-Träger!

3. Wählen Sie schmale, tiefe Ausschnitte im V-Format!

Alle Ausschnittformen, die Ihren Brustbereich in verschiedene Zonen aufteilen und dabei tiefe, vertikale oder diagonale Linien setzen, sind perfekt für Sie. Besonders günstig sind der V-Ausschnitt, der Wasserfall-, Schal- oder Wickel-Ausschnitt und der schmale Revers-Kragen. Aber auch der Knopfloch-oder Tunika-Ausschnitt, der offene Hemdblusen-Kragen mit seiner vertikalen Linienführung oder der One-Shoulder-Look mit seiner diagonalen Teilung ist gut für Sie geeignet. Bei Bustier-Oberteilen darf der Abschluss auf keinen Fall horizontal gerade verlaufen. Jede andere Form ist erlaubt. Dabei entscheidet die Größe Ihrer Brust darüber, wie tief das Dekolleté insgesamt werden darf. Je kleiner Ihr Busen, desto tiefer kann das V reichen und desto vorteilhafter werden Ihre Proportionen ausgeglichen. Denken Sie dabei auch an unterlegte Ausschnitte und den Lagen-Look!

4. Verlängern Sie Ihren Oberkörper optisch!

Ein langer Oberkörper gleicht breite Schultern aus. Am einfachsten geht das, indem Sie Ihre Taille etwas nach unten verlegen. Tragen Sie dazu Oberteile bis zur Hüfte oder noch länger. Auch Ihre Röcke und Hosen sollten möglichst hüftig, nicht taillenhoch geschnitten sein. Wenn Sie Gürtel tragen wollen, platzieren Sie mittlere oder breitere Exemplare nur im Hüftbereich. Müssen Sie dennoch – beispielsweise bei einem Kleid – einen Gürtel in der Taille tragen, sollte dieser schmal, unauffällig und Ton-in-Ton gehalten sein.

5. Setzen Sie lange, vertikale Linien am Oberkörper!

Nutzen Sie zudem alle modischen Möglichkeiten, um am Oberkörper lange, vertikale Linien zu setzen, die sich möglichst tief, bis in den Hüft- oder Oberschenkelbereich hineinziehen. Dazu gehören lange Knopfleisten, Biesen, Abnäher, lange Ketten und Schals, mittig und vertikal gesetzte Borten, Paspel und ähnliches. Hemdblusenkleider und Wickelkleider sind ebenfalls günstig. Nur bei großem Busen sollten Sie dabei auf zu lange und lose hängende Accessoires verzichten. Bei allen anderen Y-Frauen dürfen Ketten bis fast zum Schritt reichen, wenn Sie so mutig sind.

6. Tragen Sie weich fließende Stoffe!

Tragen Sie am Oberkörper nur weich fließende, dünne bis mittelschwere Stoffe mit Stretch-Anteil. Zu dicke Stoffe oder Stoffe mit zu viel Stand tragen zusätzlich auf. Dazu zählt auch jegliche Art von Grobstrick bei Pullovern oder Jacken. Diesen sollten Sie am Oberkörper durch feinen Glatt- oder Rippen-Strick ersetzen. 

Ein schmaler, tiefer Schalkragen, hoch eingesetzte Armkugeln und ein verspieltes Volant-Schößchen am Ein-Knopf-Blazer lassen breite Schultern schmaler wirken, während ein Bleistiftrock die schlanken Beine akzentuiert.

Ein schmaler, tiefer Schalkragen, hoch eingesetzte Armkugeln und ein verspieltes Volant-Schößchen am Ein-Knopf-Blazer lassen breite Schultern schmaler wirken, während ein Bleistiftrock die schlanken Beine akzentuiert.

7. Volumige Elemente am Unterkörper gleichen Ihren starken Oberkörper aus

Setzen Sie bewusst volumige Stil-Elemente in Ihrem Hüftbereich oder am Unterkörper, um den Schwerpunkt am Oberkörper auszugleichen. Wenn Sie gerade und schmal geschnittene Röcke und Hosen tragen wollen, sollten Sie Ihre Hüften auffällig betonen: mit verzierten, schweren Gürteln, mit Schößchen, Drapierungen, Stickereien oder anderen Dekors, die ruhig etwas auftragen können. Ihre schmalen Hüften vertragen das. Auch Ärmel, die ab Ellbogen-Höhe in Richtung Handgelenk üppig ausgestellt sind, breite Manschetten, dicke Armreife und Ringe bewirken dieses Mehr an Volumen im Hüftbereich. Wenn Sie Ihre Hosen und Röcke nach unten ausgestellt tragen, belassen Sie Ihren Hüftbereich so schön schmal, wie er ist. Dann sind Bootcut- oder Schlaghosen und Glocken- oder Godet-Röcke für Sie vorteilhaft.

8. Nutzen Sie helle und kräftige Farben, um Ihre Proportionen auszubalancieren!

Achten Sie auf die richtige Farbverteilung auf Ihrem Körper! Tragen Sie am Oberkörper möglichst dunkle, matte Farben. Auch beim Lagen-Look sollte die äußerste Kleidungsschicht immer dunkel und unauffällig bleiben, so dass Sie die äußeren Konturen ausblenden. Greifen Sie am Unterkörper zu hellen, kräftigen Farben und Mustern. Hier sind auch glänzende und schwerere Stoffe erlaubt. Ihr optimaler Farb-Übergang liegt im Hüftbereich oder darunter. Mit einfarbigen Kleidern schaffen Sie ebenfalls eine längere vertikale Linie, die Ihren kräftigen Schulter- und Brustbereich gut ausbalancieren kann. Wenn Sie Muster tragen, ist es optimal, wenn diese nach oben hin kleiner, nach unten hin größer oder kräftiger werden. Ansonsten: Greifen Sie zu kleineren Mustern, wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen.

9. Lenken Sie den Blick auf Ihren schlanken Unterkörper!

Bedienen Sie sich im reichhaltigen Angebot an modischen Dekors, Akzenten mit Spitze, Pailletten, Stickereien, Applikationen oder auffälligen Materialien sowie gemusterten Kleidungsstücken, um auf Ihren schlanken Unterkörper aufmerksam zu machen. Toll für Ihre Figur ist es, wenn Sie Saumkanten an Blazern, Jacken, Mänteln, Röcken oder Hosen besonders akzentuieren, um den Blick nach unten zu Ihren schmalen Körperzonen zu lenken und diesen mehr Gewicht zu verleihen. Spielen Sie mit Raffungen, Drapierungen, Rüschen und Volants nach Herzenslaune und setzen Sie an Ihrem Unterkörper wichtige, stilgebende Highlights.

10. Inszenieren Sie Ihre weiblichen Reize mit raffinierter Sexyness!

Nutzen Sie Ihre Beine, Ihre schmalen Hüften und Ihren kleinen Po als modisches Kapital, um umwerfend weiblich zu wirken. Schößchen mit Volants am Po machen Ihre Rückseite attraktiv. Schmale, aber nicht zu enge Hosen – auch in 7/8-Länge – mit extravaganten High Heels lenken den Blick auf Ihre Vorzüge. Längere Röcke mit hohen Schlitzen oder kürzere Röcke mit super-sexy Stiefeln machen Sie zur Sex-Göttin. Überhaupt sind sexy, reich verzierte Schuhe, Stiefel und Strümpfe sowie Schlitze und sonstige Einblicke (die tiefen V-Ausschnitte bei kleinerem Busen nicht vergessen!) in Ihrer Garderobe nicht wegzudenken. Setzen Sie Ihre weiblichen Reize mit Raffinesse in Szene!

Als Frau mit Y-Figur sind Sie stark, denn Sie können – nicht nur bildlich gesprochen – viel schultern. Ihre kräftigen Schultern und Ihre breite Brust scheinen für echte Macherinnen mit großem Herzen wie geschaffen zu sein. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre weibliche, zarte Seite ebenso zu Wort kommen lassen. Modisch haben Sie dazu alle Möglichkeiten – vom attraktiven Dekolleté, über feminine Stilelemente an der Hüfte bis hin zu sexy Einblicken auf wunderschöne, schlanke Beine. Nutzen Sie das ganze Repertoire – es liegt Ihnen zu Füßen!

Ich freue mich wie immer auf Ihre Erfahrungen und auf Ihre Empfehlung! 

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45 Kommentare

  1. Heidi Erath

    Danke, die Tips für die Y Figur haben meine jahrelangen Erfahrungen bestätigt!
    Das freut mich sehr, denn manchmal war ich am Zweifeln, und dachte vielleicht
    Ist mein Blick verstell aber ihre Empfehlungen sind Top, zeugen von ganz viel
    Wissen und Erfahrung! Newsletter ist abboniert!

    • Modeflüsterin

      Liebe Heidi,

      tausend Dank! Freut mich, dass Sie so viele nützliche Tipps für sich mitnehmen konnten! Manchmal braucht man nur noch eine weitere Meinung, um mit sich und seinem Stil zufrieden zu sein 😉

      Vielen Dank auch für das Mail-Abo! Sie werden damit zwar (noch) keinen Newsletter erhalten, aber alle neuen Beiträge aus diesem Blog landen umgehend in Ihrem Postfach. Hoffentlich ist noch viel Interessantes für Sie dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  2. Chornelia

    Hallo Modeflüsterin,

    ich muss zugeben, ich bin der ausgesprochene V-Typ, mit sehr ausladender und schwerer Oberweite (UK 40 H) und einem, doch recht mädchenhafem Becken. Meinen Oberkörper ordne ich von der Länge her, als normal ein.
    Zur optischen Verlängerung setze ich Unterbrust- oder Taillenkorsets ein und um etwas mehr die Hüften zu betonen. Die Taille schnüre ich um 2 KG runter um optisch etwas in Richtung Sanduhr zu erscheinen.
    Jetzt meine Frage: ist mein Vorgehen so „richtig“ oder wirkt dadurch meine Oberweite noch dominanter. Selbst kann man es doch bestimmt nur schwer einschätzen. V- oder Kastenausschnitte trage ich nach meinen Möglichkeiten. Vermeide allerdings, ein zu tiefes Dekoltè. Um das Wippen etwas zu bremsen trage ich überwiegend Unterbrustkorsett mit angeschnittenen Untercups. Zu Festlichkeiten dann eher Taillenkorsetts.
    Was sagen Sie dazu?

    LG
    Chornelia

    • Modeflüsterin

      Hallo Chornelia,

      vielen Dank dafür, dass Sie Ihre Erfahrung als V-Figurtyp hier auf dem Blog teilen!

      Es ist leider sehr schwer, individuelle Figur-Tipps aus der Ferne und ohne bildliche Unterstützung zu geben. Aber Ihre Ausführungen klingen für mich recht logisch. Allerdings: Vielleicht überdenken Sie noch einmal, ob Sie Ihre Taille wirklich so eng mit einem Korsett einschnüren müssen. Bei besonderer Gelegenheiten ist das natürlich eine Möglichkeit, für den Alltag müssen Sie entscheiden, ob Sie sich so eingeengt wirklich wohl fühlen…
      Mehr Kurven können Sie auch mit anderen Fashion-Tricks erreichen: Beispielsweise mit einem Kleidungsstück, das an der Hüfte eine Drapierung oder Raffung hat. Oder mit einem Rock, der an der Hüfte schmal und am Saum eine glockige Weite besitzt. So gleichen Sie das Volumen am Oberkörper sanft aus und addieren kurvige Linien in der Silhouette. Dieser optische Volumen-Ausgleich könnte Ihnen unter Umständen nützlicher sein, als aus einer geraden Taille eine Wespen-Taille formen zu wollen. Aber wie gesagt: Sie müssen sich damit wohl fühlen!

      Ob nun mit oder ohne Korsett – ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass Sie sich mit Ihrer Figur in allen Situationen wohl fühlen und an sich viele wunderschöne Körperzonen entdecken, die es modisch zu akzentuieren gilt. Das Schöne hervorzuheben ist immer wichtiger, als vermeintliche Problemzonen kaschieren zu wollen 😉

      In diesem Sinne herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Hallo Modeflüsterin,
    da ich eher breitere Schultern und einen normalgroßen Busen habe, sehe ich mich bei der Schwimmerfigur.
    Nun meine Frage: gibt es eine Möglichkeit eine Brosche vorteilhaft zu tragen?
    Und zum Thema Schals und Tücher. Wie binde ich vorteilhaft ein Tuch im Frühling oder einen warmen Schal im Winter? Um den Hals wickeln ist ja eher unvorteilhaft, oder?

    Die Beiträge sind top, weiter so 🙂

    Schöne Grüße

    • Modeflüsterin

      Hallo Ina,

      vielen Dank für das große Lob!

      Zu Ihren Fragen: Eine Brosche kann im Hals-Schulter-Brust-Bereich vom Y-Schwimmer-Typ möglichst nah an der vertikalen Mittellinie des Torsos getragen werden, nicht zu weit nach außen zu den Schultern hin. Sie wollen den Blick in der Mitte Ihres Oberkörpers halten. Im Gegensatz dazu sieht im unteren Torso-Bereich eine Brosche, die seitlich auf der Hüfte sitzt, toll aus. Idealerweise ist dann dort beim Kleidungsstück auch eine kleine Raffung/Drapierung, eine Teilungsnaht oder ein Gürtel eingebaut. Denken Sie an die Flapper-Dresses der 20er Jahre, aber auch an asymmetrisch drapierte Abendroben im Diven-Stil…

      Bei Schals liegen Sie immer richtig, wenn sie aus Feinstrick oder sehr schmal sind. Grobstrick sollten Sie meiden. Alle Schal-Drapierungen, bei denen die Enden des Schals länger mittig herabhängen als Ihre Schultern breit sind, sind völlig o.k.

      Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  4. Liebe Modeflüsterin, hilf! Der Winter ist noch nicht ganz da, und ich fang‘ schon jetzt an zu frieren: Um meine breiten Schultern auszugleichen, trage ich jetzt gemäß Ihrem Rat hauptsächlich V-Ausschnitte. Rollkragen und um den Hals gewickelte Schals sind bei breiten Schultern unvorteilhaft, also geht das auch nicht – deswegen Feinstrick, ist aber kühl. Daunenwesten und dicke Wollpullover meide ich, weil sie ebenfalls auftragen. Was können Sie Frauen mit breiten Schultern im Winter raten, wenn sie vorteilhaft gekleidet sein wollen aber trotzdem nicht bibbern wollen?

    • Modeflüsterin

      Hallo Anna,

      Sie Arme! Frieren um der Schönheit Willen? Das muss wirklich nicht sein! Niemals!
      Natürlich können auch Y-Typen einen Schal tragen: Nehmen Sie ein besonders langes Exemplar, wickeln Sie den Schal einmal um den Hals und lassen Sie die Enden gaaaanz lang vorne herunterhängen. Damit wird die Länge des Schals als vertikale Linie genutzt, die den Oberkörper aufteilt. Auch Daunen-Westen oder dicke Strickpullis können Sie tragen. Achten Sie einfach darauf, dass sie ein wenig länger geschnitten und oben schmal sind, nach unten in Hüfthöhe aber tendenziell etwas weiter werden oder dort einen Akzent haben. Bei Pullis sind zudem Raglan-Ärmel und Glattstrickmuster günstig. Wichtig: Keine Dekors im Schulter-Brust-Bereich, wie beispielsweise bei Norwegerpullis! Ansonsten habe ich auch noch eine wärmende Alternative für Sie: längere Capes, die an den Schultern rund gearbeitet sind und nach unten in eine weite Zeltform auslaufen.
      Und das war’s auch schon 😉

      Herzlich Grüße und viel Erfolg im Kampf gegen das Bibbern sendet Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Liebe Modeflüsterin,
    ich habe noch eine kleine Frage. Ich bin auch ein V-Typ mit recht großer Oberweite. Nun habe ich folgende Probleme: Für Frauen mit großem Busen schlagen Sie eher kurze Ketten vor, für den V-Typ eher lange. Vielleicht ist das der Grund weshalb ich mich mit Ketten extrem schwer tue. Kann ich überhaupt Ketten vorteilhaft tragen?
    Außerdem würde mich interessieren, ob man als V-Typ Jacken mit Kapuze tragen darf, oder ob diese den Schulterbereich zu sehr betonen (könnte mir vorstellen, dass dünne Kapuzen ohne Fellbesatz gehen?)? Ich liebe nämlich Kapuzen, weil sie so praktisch sind.

    Ich danke Ihnen für Ihre Antwort!
    Ein frohes neues Jahr wünscht
    Luisa

    • Modeflüsterin

      Liebe Luisa,

      ja, das mit den Ketten ist tatsächlich ein kleines Problem… Ich würde Ihnen vorschlagen, Ketten im Dekolleté zu tragen, die einen Anhänger haben und so auch ein kleineres V bilden. Oder beispielsweise auf lange Ohrringe auszuweichen, die das Gesicht und einen schlanken Hals betonen, weniger den Schulter-Brust-Bereich. Diese ziehen zudem den Blick nach oben zum Gesicht – das ist immer vorteilhaft.
      Kapuzen sind – wie Sie bereits richtig vermutet hatten – nicht optimal für den V-Typ. Sie geben zusätzliches Gewicht auf die Schultern. Aber: Leichte Stoffe, die eher nach hinten und weniger in die Breite auf die Schultern fallen, zusammen mit einem möglichst tiefen V-Ausschnitt vorne (so weit wie es die Brust zulässt), könnten noch gerade so gehen…

      Grundsätzlich sollten Sie einfach alles tragen, was Ihnen Freude macht und worin Sie sich hübsch und wohl fühlen – Sie müssen Ihr Outfit ja nicht immer zu hundert Prozent figur-optimiert stylen! Auch kleine Unperfektheiten sind doch nur menschlich und machen sympathisch!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Liebe Modeflüsterin,
    leider gehöre ich zu den gestraften Frauen mit breiten Schultern und wirklich kurzen, nicht schlanken Beinen.
    Jetzt stellt sich mit die Frage, kann ich einen Rock tragen der relativ hoch sitzt, da mein Oberkörper lang ist würde dieser auf „Normallänge“ schrumpfen und somit nicht wirklich kurz aussehen. Aber was kann ich als Oberteil tragen?
    Wie kann ich mich mit dieser Figur überhaupt anziehend kleiden, denn eine Schokoladen-Zone gibt es bei diesen Proportionen nicht.
    Eine Antwort würde mich sehr freuen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Mascha,

      das ist natürlich schwer zu beantworten, da eine individuelle Stilberatung als Ferndiagnose kaum durchführbar ist. Beispielsweise kommt es noch darauf an, ob die Oberweite eher groß oder klein ist und auf viele weitere Details. Wenn Ihr Oberkörper wirklich so lang ist, wie Sie sagen, dann sehe ich keinen Grund, warum Sie Ihre Röcke nicht taillenhoch tragen sollten, um genau diese Proportion auszugleichen. Ihre breiten Schultern können Sie mit einem dunklen Top und an den Schultern rund geformten Schnitten (z.B. Raglanärmel) etwas weniger breit erscheinen lassen. Versuchen Sie doch mal, ob ein länger geschnittener Blazer oder eine entsprechende Jacke, die offen über dem Rock getragen wird, die Breite Ihrer Schultern ausgleicht.

      Mein grundsätzlicher Rat an Sie lautet allerdings: Kreieren Sie an Ihrem Körper möglichst durchgehende, monochrome Längen bzw. Farbsäulen! Tragen Sie beispielsweise einfarbige Kleider und darüber offene, dunklere Long-Jacken oder Mäntel. Oder Top und Hose in gleicher Farbe und darüber eine Long-Weste und so weiter.

      Ach ja, und „bestrafte“ Frauen gibt es eigentlich gar nicht! Denn Sie haben ja sicherlich nichts Böses getan, oder? Sie haben von der Natur eine ganz individuelle Form erhalten, die nur Ihnen gehört und Sie einzigartig macht. Starke Schultern sagen: Sie können so richtig zupacken, große Lasten besser tragen als viele andere und damit im Leben viel erreichen. Auch kräftige Beine können viel stemmen und stehen immer fest am Boden. Ist das nicht schön zu wissen?

      In diesem Sinne herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Liebe Modeflüsterin,
    danke für Ihre unverzügliche und informative Antwort.
    Ihr Blog ist wirklich eine Bereicherung in der Mode-Blog Welt.

  8. Tanja-Nadine Gerstner

    Liebe Stephanie,
    ich wusste es beim ersten Blick auf Ihr Foto – Sie sind eine ganz Liebe. Die Antwort an Mascha ist sowas von richtig !!
    Als ich Maschas Beitrag las wurde ich ganz traurig – wie viele Frauen sehen sich selbst sooo kritisch und übersehen ihre VIELEN schönen Seiten. Wahrscheinlich hat sie ein hinreissend hübsches Gesicht oder wunderschöne Hände oder einfach eine Austrahlung, die mehr als anziehend ist – und sieht sich als gestraft. Das darf nicht sein.
    Danke für Ihre geniale Antwort!
    Tanja-Nadine

    • Modeflüsterin

      Liebe Tanja-Nadine,

      als ich Ihre Antwort gelesen habe bin ich ein bisschen rot geworden… Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre glühende Untersützung! Und ich hoffe sehr, dass auch Mascha Ihre Zeilen liest und weiß, dass sie hier ganz viele warmherzige Fürsprecherinnen hat 🙂 Es tut gut, zu erfahren, dass starke Frauen auch zusammenhalten können!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Liebe Modeflüsterin,
    Ich habe gerade Ihren Blog entdeckt und bin ganz begeistert, die Tipps sind wirklich hilfreich und für jede Frau leicht umzusetzen!
    Ich bin mir leider trotzdem nicht sicher, zu welchem Figurtyp ich gehöre, wahrscheinlich ist es ein Mittel zwischen dem X- und dem V-Typ, der leider etwas aus der Form geraten ist.. Eventuell auch der H-Typ? Ich bin sehr groß, 1,80 cm, und habe auch lange Beine, ich weiß allerdings nicht genau, ab wo ich messen muss, ab dem Beckenknochen sind es 112cm, ab dem Hüftknochen gemessen natürlich fast 10 Zentimeter Bein weniger.
    Meine Schultern sind wirklich überdurchschnittlich breit, aber seit ich mit dem rauchen aufgehört habe habe ich leider überall zugelegt, vor allem aber am Bauch. Auch an Hüfte, Po und Oberschenkeln, deswegen passt die Beschreibung des V-Typs auch nicht hundertprozentig zu mir. Meine Taille ist nun zwar auch viel kräftiger als früher, aber immer noch deutlich zu erkennen. Also von einem kindlichen Unterkörper ist bei mir auf jeden Fall nicht die Rede.. 😉 Meine Brust ist (noch) ein B-Körbchen, also normal, denke ich, allerdings habe ich einen großen Brustkorb. (Unterbrustumfang 85) Die genauen Maße sind 99, 82, 100.
    Ich fühle mich so unwohl damit, gerade weil ich finde, das große Frauen, wenn sie auch noch kräftig sind, ganz schon bullig erscheinen, das ist dann einfach zu viel an allem…
    Die Taille von gekauften Kleidern sitzt bei mir auch nie an der richtigen Stelle, aber kann man so etwas denn überhaupt umändern? Und sollte ich Gürtel, ( zum Beispiel zu einem bodenlangen Kleid, damit ich nicht als eine große Masse erscheine), lieber nach dem V-Typ wählen, also eher schmal und auf der Hüfte, oder eher einen breiten, der die Taille betont nehmen? Ich finde irgendwie beides schaut bei mir nicht richtig gut aus…
    Wie könnte ich mich denn insgesamt ein bisschen schmaler schummeln?
    Ihren Tipp mit den nach oben schmaler werdenen Trägern und den V- Ausschnitten habe ich auf jeden Fall schon einmal beherzigt, selbst wenn meine Arme auch nicht mehr so schlank sind lenkt das schon etwas von den breiten Schultern ab.
    Wie erkenne ich denn, ob mein Oberkörper eher lang oder kurz ist? Was ist da ’normal‘, und ab wo messe ich das?
    Vielen Dank für eine Antwort!
    MIt lieben Grüßen, Mascha

    • Modeflüsterin

      Liebe Mascha,

      schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben!
      Und ich möchte Sie ganz, ganz herzlich dazu beglückwünschen, dass Sie es geschafft haben, zum Rauchen aufzuhören!!! Das wird Ihrem Körper in Zukunft noch richtig gut tun – wenn die erste Umstellungsphase überstanden ist. Jetzt sollten Sie Ihren Körper erst einmal darin unterstützen, seinen Stoffwechsel wieder in Schwung zu bekommen und sich von den Strapazen des Rauchens zu erholen. Hegen und pflegen Sie Ihren Körper und zwar jedes zusätzliche Pfund daran! Und vergessen Sie nicht: Die Gesundheit Ihres Körpers ist das wichtigste Gut, das Sie besitzen – Sie haben nur den einen!

      Leider lässt sich der Figurtyp so aus der Ferne nicht eindeutig festlegen. Dazu gehört ein wenig Erfahrung und es ist nur vor Ort – live – wirklich seriös möglich. Aber wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann sind es vor allem Ihre Schultern und der Brustkorb, der optisch etwas dominanter aussieht. Zumindest lese ich das aus Ihren Worten, dass Sie dies am meisten stört.
      Für Sie sind damit die meisten Figurtipps für den Y-Typ gültig – vor allem diejenigen, die die vertikale Mitte des Oberkörpers betonen und am Oberkörper außen dunklere Zonen als innen schaffen. Und Ihre schön langen Beine sollten Sie natürlich betonen. Gürtel brauchen Sie vielleicht gar keinen! Achten Sie einfach auf eine entsprechende Taillierung Ihrer Kleidung, die die schmalste Stelle deutlich sichtbar werden lässt.

      Allgemeine Tipps, wie Frauen schlanker wirken, gibt es unglaublich viele, die aber leider nicht für alle Figurtypen gleichermaßen einsetzbar sind und sehr oberflächlich bleiben. Auch glaube ich nicht, dass Ihnen damit geholfen ist. Denn entscheidend für die optische Wahrnehmung sind in erster Linie die individuellen Proportionen und nicht etwas mehr oder weniger Gewicht. Wenn Sie breite Schultern haben, fällt etwas mehr Polster an Hüften, Po und Oberschenkeln weit weniger auf als bei einem zierlichen Oberkörper. Auch um Ihre Größe würde ich mir keine Gedanken machen. Im Gegenteil: Seien Sie dankbar dafür und treten Sie der Welt stolz gegenüber! Als große Frau dauert es lange, bis zusätzliches Gewicht auch anderen wirklich auffällt. Da haben es kleine Frauen viel schwerer, bei denen jedes zusätzliche Kilo weniger Platz hat, sich zu verteilen und dadurch deutlicher zu sehen ist.

      Wenn Sie sich genauer mit ihren Proportionen auseinandersetzen möchten, dann sehen Sie sich auch einmal den Beitrag zu den vertikalen Proportionen und dem Goldenen Schnitt genauer an. Dort finden Sie auch einen Hinweis, wie Sie ihre Beinlänge richtig vermessen. Ich wünsche Ihnen, dass die Beschäftigung mit Ihrem Körper Sie wieder besser erkennen lässt, wie wunderbar einzigartig dieser ist und dass Sie sich darin sehr wohl fühlen können -und zwar so, wie er gerade ist!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Modeflüsterin, durch Zufall bin ich auf Ihren Blog gestossen und freu` mich, dass es modische Rettung für meinen Figurtyp gibt.

    Ich bin eindeutig der Schwimmer Y-Typ mit ganz langen Beinen (Kofenktionsgröße oben 44 / unten 40). Auch wenn meine Hüfte vll nach 2 Kindern nicht mehr ganz so schmal ist. Aber bei einer Körpergröße von 182cm kann ich das verschmerzen.

    Vielen, vielen Dank für die tollen Tipps zu diesem Figurtyp.

    Es bestätigt mich, dass ich mit langen Ketten & Ohrringen, Tüchern und meinen geliebten V-Ausschnitten nicht verkehrt lag.
    Und jetzt weiß ich auch, warum mir klassische Etui-Kleider mit geraden Ausschnitt einfach nicht stehen.

    Herzlichen Dank für diese wertvollen Tipps.

    Liebe Grüße von Chris, die erst einmal ihren Kleiderschrank aktualisieren wird

    • Modeflüsterin

      Liebe Chris,

      wie schön, dass Sie die Tipps hier so gut einsetzen können! Ich kann mir gut vorstellen, dass es immer recht schwierig ist, Kleider zu finden. Speziell Etuikleider müssen ja an Schultern, Brustkorb, Taille und Hüfte gleich gut sitzen – ein Ding der Unmöglichkeit, wenn sich die Konfektionsgrößen an Ober- und Unterkörper unterscheiden.
      Aber Sie werden sicherlich Ihren Weg finden 🙂

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Hallo liebe Modeflüsterin,

    bin durch Zufall auf Ihren Blogg gestossen. Haben Sie für mich einen ihrer echt guten Tipps? Ich habe eine Schwimmerfigur mit breiten Schultern und muskulösem Rücken. Ich trage sehr gerne eher sportliche Damenhemden, kann aber keine passenden Modelle finden. Ich möchte nichts kaschieren, bräuchte aber Hemden in Grösse 36 jedoch an Rücken und Schultern eher grösse 40.
    Kennen Sie vielleicht einen Hersteller oder eine Modemarke die solche Schnitte führt.
    Herzliche Grüsse
    Dagmar

    • Modeflüsterin

      Liebe Dagmar,

      dieses Problem teilen Sie mit ganz vielen Frauen mit den typischen proportionalen Verschiebungen der einzelnen Figurtypen! Zu gerne hätte ich für dieses Problem eine Lösung. Leider kann ich Ihnen nur empfehlen, sich einen Maßkonfektionär zu suchen, der Ihre individuelle Bluse nach Ihren Kernmaßen näht. Eine weitere Möglichkeit wäre, die 40er Bluse in einer Änderungsschneiderei auf Größe 36 abändern zu lassen. Allerdings wird sie wahrscheinlich dennoch nicht optimal passen, da es sehr schwer ist, gleich zwei Konfektionsgrößen mit Änderungen zu überbrücken.
      Der letzte Weg – aber auch der beste und teuerste – ist es, sich eine Bluse maßschneidern zu lassen. Ich hoffe, diese Optionen helfen Ihnen weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Liebe „Modeflüsterin“,

    durch Zufall bin ich heute auf diese Website gestoßen und bin begeistert – seit Stunden durchforste ich nun die Artikel und bekomme mit jedem neuen Input. Danke dafür! 🙂

    Als Y-Typ habe ich noch eine Frage: Ausschnitte, z.B. V-Form, lenken gut von den Schultern ab, doch ich habe den Eindruck, dass sie nicht zur Gesichtsform passen. Ich habe ein breites, eher eckiges Gesicht, was dadurch ausgeprägter erscheint. Bei runden Ausschnitten kommen mir Schultern und Dekolleté dagegen dominanter vor. Gibt es einen Tipp für diesen Fall?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Kaya,

      schön, dass Sie hier bei der Modeflüsterin gelandet sind!
      Auch wenn eine Stilberatung online und „blind“ eigentlich unmöglich ist, habe ich einen Tipp für Sie: Experimentieren Sie doch einmal mit langen Ketten und dünnen, langen Schals und unterschiedlichen Ausschnittformen herum! Wählen Sie einen mittel-tiefen Rundhals-Ausschnitt und addieren Sie eine lange Kette – vielleicht sogar mit Anhänger (die dann wieder eine V-Form auf Ihrem Oberkörper bildet und den Blick in der Mitte des Torso hält). Oder spielen Sie mit einem langen, dünnen Schal herum, dessen Enden vorne lange herunterhängen. Alternativ: Wählen Sie einen tiefen V-Ausschnitt und kombinieren Sie dazu eine runde Kette im Dekolleté oder drapieren Sie den dünnen Schal einmal locker rund um Ihren Hals und lassen dann die Enden nach vorne hängen. Um ein eckiges Gesicht auszugleichen, könnte auch die Form ihrer Ohrringe nützlich sein. Aber das wäre dann ein ganz eigenes Thema und ich könnte Ihnen dazu aus der Ferne wirklich keine seriösen Tipps geben…
      Und schließlich noch eine Möglichkeit: Denken Sie auch an einen Lagen-Look, bei dem ein Rundhals-Top in einer neutralen, helleren Farbe (z.B. ein T-Shirt) unter einem dunkleren Top mit V-Ausschnitt (z.B. eine Strickjacke) getragen wird.
      Ich hoffe, dass Ihnen diese Hinweise schon etwas weiterhelfen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Modeflüsterin

      Liebe Erica,

      das wäre sicherlich ein teures Vergnügen. Aber Träumen ist ja gerade in der Mode immer erlaubt… 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Interessanter Artikel, dann bin ich wohl ein Schwimmertyp (obwohl ich eigentlich gar nicht extrem sportlich bin 😉 ).
    Hat jemand einen Tipp, welche Marken Blazer und Blusen anbieten, die diesem Typ passen? Oft sind mir die Schultern zu schmal und ich bekomme die oberen Knöpfe nicht zu. Wenn ich dann eine Größe größer probiere, steht der Stoff an Rücken, Taille und Hüfte ab…
    Wo kauft ihr soetwas ein?
    Liebe Grüße Liz

    • Modeflüsterin

      Liebe Liz,

      leider kann ich Dir dazu keine Einkaufstipps geben. Aber die Taillierung eines Blazers oder einer Bluse kann auch nachträglich meist noch gut geändert werden. Ich habe kürzlich beispielsweise eine tolle Wickelbluse gekauft, die bei mir an der Brust und dadurch auch an den Armausschnitten viel zu weit war (der Rücken passte aber). Diese habe ich beim Änderungsschneider so abändern lassen, dass sie jetzt wie angegossen sitzt. Und das war eine wesentlich komplexere Änderung, als dies ein größere Taillierung sein würde… Vielleicht hilft Dir das ja weiter?

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  14. Lucia Hämmerle

    Liebe Modeflüsterin!
    Über einen „Krone“-Beitrag bin ich bei ihnen gelandet. Da ich meinen Figurtyp nie richtig einordnen konnte (schmale Hüftenund sehr schlanke Beine- Gr.38, keine Taille mit etwas Bauch Gr.40 und großem Busen und kräftigen Schultern Gr.44, glaube ich mich beim Y-Typ gefunden zu haben. Deshalb bin ich für Kleidungstips-und Stile für die Zukunft sehr dankbar.
    Wegen des großen Busens wirke ich immer viel „massiger“ und schaffe es nicht wirklich, meine sehr schmalen Hüften in Szene zu setzen. Wo müßte bei mir ein Oberteil enden um harmonisch zu wirken und eben den Blick weg von oben auf meine Hüften zu lenken?
    Liebe Grüße

    • Modeflüsterin

      Liebe Lucia,

      herzliche willkommen bei der Modeflüsterin! Das ist ja schön, dass Sie die Kronenzeitung hierher gebracht hat!
      Zu Ihrer Frage: Die Saumlängen hängen zum einen vom Figurtyp ab, zum anderen von den vertikalen Proportionen, also beispielsweise von der Länge des Oberkörpers im Vergleich zur Länge der Beine. Es ist also für mich leider aus der Ferne nicht möglich , Ihnen hierzu individuelle Tipps zu geben. Aber: Für den Y-Typ ist es immer gut, wenn die Tops länger sind und bis mindestens zu den Hüftknochen reichen. Und eine Regel lautet: Dort, wo der Saum endet, wird auf den Körper eine horizontale Linie gezeichnet, die genau diese Zone betont. Wenn Sie also die Hüftzone betonen wollen, dann könnte Ihr Top bis dorthin reichen. Alternativ könnten Sie diese Zone aber auch durch andere modische Details akzentuieren, beispielsweise durch verzierte Hosentaschen, eine raffinierte Drapierung des Tops an dieser Stelle, einen besonderen Saum-Abschluss oder Ähnliches. Das ist ein weites Feld und – wie gesagt – aus der Ferne kaum zu beurteilen, was genau in Ihrem Fall das Beste wäre… Ich hoffe dennoch, dass Sie hier noch viele Tipps für sich finden werden! Viel Freude dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Als Y-Frau mit kleinem, hoch angesetztem Busen und breitem Brustkorb habe ich es wahrhaftig nicht immer leicht, mich vorteilhaft zu kleiden, obwohl ich schlank bin. Ich glaube, die Y-Form ist neben der O-Form die schwierigste überhaupt, weil sich immer leicht kaschieren lässt, was unten liegt (Schwerkraft), aber andersherum ist das schwer. Ich sehe im Endeffekt aus wie ein Trichter, da kann man nicht viel zaubern. Casual Looks gehen noch, bei eleganteren Stilen wie Party, Büro oder festlichen Anlässen brauche ich aber jedesmal Tage zum Einkaufen und ende doch zu 50% bei Lösungen, in denen ich mich nicht recht wohlfühle. Und immer liegt es an den Schultern und Armen und dem flachen Po, die einfach keine harmonische Kombination ergeben wollen, egal was ich versuche. Und das, obwohl ich eine Taille habe, die aber einfach nicht zur Geltung kommt mit dieser Figur. Dass ich da nicht die Einzige bin, merke ich immer, wenn ich andere Y-förmige Frauen sehe, die selten optimal aussehen, egal wie schlank. Wenn selbst jemand wie Charlene von Monaco, eine wunderschöne, schlanke Frau, die ein ganzes Team von Stylisten zur Beratung hinter sich hat, es kaum schafft, ihre Y-Figur zu kaschieren, wie soll es dann Ottilie Normal tun? (Okay, der anlassbedingte Zwang zu langen Kleidern und V-förmigen Köstümchen tut sein Übriges bei ihr, worum ich sie nicht beneide. Ich kann wenigstens mit einem kurzen Rock oder einer hellen Jeans etwas ablenken 😉 )
    Ihren Artikel nehme ich mir immer wieder vor, wenn irgendwas mit meinem Outfit nicht zu stimmen scheint, ein neues, eigentlich tolles Kleidungsstück plötzlich eigenartig an mir aussieht oder ich einfach mit meiner Figur hadere. Denn Ihr positiver Ton lässt mich alles gleich viel konstruktiver sehen!
    Oft bin ich es leid, immer dunkle Oberteile zu tragen, da ich blond und blass bin. Oft möchte ich im Sommer nicht in T-Shirts schwitzen, während andere Trägertops tragen. Oft schäme ich mich für meinen wenig weiblichen Körperbau. Was mir dann hilft, ist ein sehr kurzer Rock, ein lässiger Raglanpulli oder eine auffällig gemusterte Leggings, schon fühle ich mich sofort wieder sexy! Das sind schließlich die Stile, die für uns Y-Frauen gemacht wurden!

    Ich bin verlobt, mir graut aber vor der Brautkleidsuche. Neulich habe ich eine liebe A-förmige Freundin in den Brautmodenladen begleitet und festgestellt, dass ihr eigentlich alles steht, weil sie ihre Problemzonen einfach unter einem Rock verstecken kann. In jedem Brautkleid sah sie, eigentlich füllig, wie eine zarte Elfe aus, worüber ich mich natürlich für sie gefreut habe. So einfach ist es bei mir nicht, dominieren doch ärmellose Styles schon lange den Hochzeitsmarkt. Vielleicht wäre das ja mal ein Thema für Sie – Brautkleider für verschiedene Figuren?
    Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre tolle Arbeit hier im Blog.
    Lena

    • Modeflüsterin

      Liebe Lena,

      vielen Dank für Ihren ausführlichen Einblick in Ihre Gedankenwelt und für das Vertrauen, dass Sie mir und diesem Forum und damit auch den anderen Leserinnen entgegenbringen!
      Ich verstehe, dass Sie sich von der Natur vernachlässigt fühlen und mit Ihrem Y-Figurtyp hadern. Dennoch möchte ich Ihnen – oder vielmehr: muss ich Ihnen – widersprechen. Denn so wie Ihnen geht es ganz, ganz vielen Frauen, die mir schreiben. Und alle haben ganz unterschiedliche Figuren! Ich habe den Eindruck, dass jede Frau, deren Proportionen nicht den Idealmaßen entspricht, so wie sie uns immer suggeriert werden, genau das gerne möchte, was sie eben nicht hat. Viele A-Frauen wünschen sich nichts sehnlicher, als die langen, schlanken Beine des Y-Typs oder einen flacheren Po. Die O-Typen wünschen sich die flache, schmale Mitte des Y-Typs und seine schön breiten, kantigen Schultern, an denen jedes Kleidungsstück so schön locker nach unten fällt – ganz ohne am Bauch oder Po aufzusetzen (übrigens einer der Gründe, warum sehr viele Models Y-Typen sind). Und die X-Frauen wünschen sich einen Teil der Androgynität, die der Y-Typ und der H-Typ versprühen, anstatt immer der sexy Kurvenstar unter den Figurtypen zu sein.
      Fast jede Leserin, die mir schreibt, hadert mit ihren natürlichen Formen. Dabei sind doch die Frauen, deren Proportionen eben nicht „ideal“ sind, in der absoluten Mehrzahl! Sie sind der Standard und die Frauen mit idealen Proportionen eigentlich die Ausnahme. Ich würde mir so sehr wünschen, dass sich mehr Frauen mit ihrem Körper versöhnen und ihn so annehmen, wie er ist. Ihn so attraktiv wie möglich zu stylen, ohne zu meinen, dass alle Formen kaschiert werden müssten. Keine weibliche Form ist falsch – es ist nur unsere Vorstellung von „richtig“ und „falsch“, die unsere Wahrnehmung prägt – vor allem unsere Selbstwahrnehmung.
      Und übrigens: Es gibt absolut tolle Brautkleider, die für den Y-Typ wie gemacht sind! Beispielsweise der typische Meerjungfrauen-Schnitt mit amerikanischem Ausschnitt und langem, schmalen Schlüsselloch-Schlitz vorne – herrlich! Sie sehen, Ihre Situation ist alles andere als hoffnungslos! Und wenn Sie mir einen großen gefallen tun wollen, dann schreiben Sie sich doch einmal alles auf, was Sie viel besser tragen können, als alle anderen Figurtypen. Ich wette, da kommt so einiges zusammen…
      Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude an Mode, an Ihrem Aussehen und an jedem einzelnen Tag, den Sie mit Ihrer Y-Figur so gut „schultern“ können wie keine andere – eine interessante Redewendung, nicht wahr?

      Liebe Grüße sendet Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Nathalie

      Liebe Lena,

      ich finde mich in deiner Beschreibung des Y-Typs sehr gut wieder, und bei den Brautkleidern war ich eher von der Vielfalt für uns „V’s“ positiv überrascht – die Kleider der A-Linie passen doch super zu Y-Figuren, wenn die Taille eng sitzt und dann nach unten abwärts der Rock breiter wird. Auch Brautkleider mit breitem Neckholder oder vorne komplett geschlossen und oben spitz als Neckholder zulaufend sehen wunderschön aus bei uns – und ich bin leider auch mit eher „keulenförmigen“, recht kräftigen Oberarmen „gesegnet“, dennoch lenken diese Schnitte toll von den Armen und Schultern ab…
      Hier mal drei Beispiele von Kleidern (so in der Art), die ich anprobiert hatte, und die wirklich super ausgesehen haben.
      Vielleicht ist da vom Schnitt her ja auch was für dich dabei?

      Ganz liebe Grüße und eine superschöne Hochzeit 🙂

      [http://www.irenebridal.com/images/product_image/popup_images/WD42055.jpg]

      [http://www.topwedding.de/media/catalog/product/cache/5/image/0a1ec84272121956bb5e9b0cfa77f5a5/wedding/Wedding%20Dresses/HSWDH1756/Haltered-Neck-Lace-over-Satin-Mermaid-Bridal-Gown.jpg]

      [http://imgjy.com/WBCE1767/l/1.jpg]

      • Modeflüsterin

        Liebe Nathalie,

        vielen Dank, dass Sie so hilfsbereit sind! Ausnahmsweise habe ich auch Ihre Links im Kommentar belassen – allerdings ohne Verknüpfung, sodass hier keine Backlinks zu kommerziellen Seiten entstehen (Lena: Bitte die Links bei Interesse per Copy und Paste in den Browser übernehmen). Ihre Auswahl finde ich durchweg sehr gelungen und für den Y-Typ auch passend. Lieben dank dafür!

        Herzliche Grüße von
        Stephanie alias die Modeflüsterin

  16. Liebe Stephanie,

    ich bin begeistert von Ihrem Blog und Ihren wertvollen Tipps. Erst nach langem Ausprobieren und vielen Beobachtungen auf Fotos (zum Teil auch schrecklichen), konnte ich einiges lernen. Ihre Tipps werde ich zusätzlich nun beherzigen…. Und Sie haben Recht, wir Y-Frauen haben starke Schultern, damit wir viel schultern können; wir sind stark!

    Es lebe die Mode und die Weiblichkeit!

    Vielen Dank!

    Von Herzen alles Gute, Victoria

    • Modeflüsterin

      Liebe Victoria,

      das ist schön, dass Du Dich so fühlst! Wunderbar! Und weiter so!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  17. Hallo Stephanie,
    herzlichen Dank für diese wunderbare – und so wunderbar geschriebene Seite. Ich dachte, ich interessiere mich nicht so für Figur und Mode, bin aber gerade völlig gebannt.
    Viele Grüße, eine „V-Frau“ (gerade gelernt).

    • Modeflüsterin

      Liebe A.K. (wie ist Ihr Vorname?),

      das freut mich sehr, dass ich Sie für Mode interessieren konnte! Es ist keine Zauberei und kann wirklich von jeder Frau „gelernt“ werden. Meist sind es nur wenige Grundsätze oder Tipps, die den eigenen Stil schon um Längen voran bringen können. Sie müssen nur herausfinden, welche Tipps genau das für Sie sind. Und wenn Sie jetzt schon einmal Ihren Figurtyp kennen, ist der Rest auch nicht mehr weit 🙂 Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Liebe Stephanie,
    es ist ein gutes halbes Jahr her, dass ich auf Ihren blog gestoßen bin, den ich gerne als junges Mädchen vor 40-45 Jahren gelesen hätte. Ich habe immer gewusst, dass Kleidung viel mit Selbstachtung zu tun hat, aber das auch konkret umzusetzen, diese Zeit hatte ich mir vorher nicht in ausreichendem Maße genommen. Nun, dank Ihrer hervorragenden Tipps, habe ich eine neue Frisur( kurz, aber dennoch sehr weich) , einen zum Teil veränderten Kleidungsstil, und, vor allem, als analytische Person, ich weiß , warum mir etwas steht oder auch nicht. Dafür möchte ich mich bei Ihnen noch einmal ganz herzlich bedanken.Ich habe sehr viele Komlimente bekommen, und ich empfehle Ihren blog allen weiter. – Eine Sache ist mir aufgefallen, die eventuell auch anderen Leserinnen hilft: Fremd-und Selbstwahrnehmung liegen oft sehr weit auseinander. Ich selbst empfinde mich oft als „bullig“,Y, siehe oben; andere Personen beschreiben mich als zierlich ( 1,55m , 49 kg) und „leicht“,“spritzig“. Das heißt, die breiten Schultern fallen gar nicht so auf wie die Körpergröße und mein Temperament. Das heißt für mich, dass ich in solchen Fällen, wo Ihre Anregungen für die y-Figur und für kleine Frauen sich widersprechen ( Zum Beispiel: Wo trägt man die helleren Farben?) , ich mich entscheide, die helleren Farben am Oberkörper zu tragen. Ich weiß nicht, ob das „richtig“ ist, aber so fühle ich mich wohl.

    Alles Liebe und noch einmal herzlichen Dank

    Monika

    • Modeflüsterin

      Liebe Monika,

      oh, wie schön! Vielen lieben Dank für diese wundervolle Rückmeldung zur Modeflüsterin!
      Für mich gibt es zu Ihrer Frage nur eine, klare Antwort: Richtig ist immer das, worin Sie sich wohl fühlen!!! Und es ist tatsächlich oft viel wichtiger, in sich hinein zu hören und sein Stilgefühl zu befragen, als alle Entscheidungen immer rigoros nach Figuroptimierung zu treffen. Das Thema Eigen- und Fremdwahrnehmung ist übrigens ein sehr, sehr großes! Dazu kommt dann noch viel Wunschdenken á la „Ich würde gerne so wirken, aussehen, sein wie….“. Das ist oftmals die größte Hürde für guten Stil: Sich so zu sehen und anzunehmen, wie man ist. Ich bleibe dran – versprochen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  19. Liebe Stephanie,

    vielen Dank für Ihre wunderbaren Tipps und den geschmackvoll gestalteten Blog. Ich finde Ihre Artikel sehr hilfreich und lese sie gern!

    Bei der Umsetzung treibt mich allerdings schon lange eine Frage um: Wo bekomme ich Mode, die zu meinem Figurtyp passt bzw. gibt es Hersteller, die Sie speziell für einen Figurtyp empfehlen würden? Ich bin ein Y-Typ mit breiten Schultern, sehr großer Oberweite und – zu allem Übel – nach Schwangerschaften auch noch mit einem ausgeprägten Bäuchlein. Po, Hüften und Beine sind vergleichsweise schlank. Dabei bin ich 175 cm groß. Ich weiß, worauf ich achten muss, habe aber große Probleme, passende Oberteile zu finden, weil sie meist zu kurz und/oder im Schulter- und Brustbereich zu eng sind. Haben Sie hier einen Tipp, wo ich fündig werden könnte?

    Herzlichen Dank
    Ulrike

    • Modeflüsterin

      Liebe Ulrike,

      wie gerne würde ich Ihnen helfen! Nur leider: Genau bei Ihren Bedürfnissen (wie bei vielen anderen Frauen mit einem bestimmten Figurtyp) gibt es eine riesen Lücke im Mode-Angebot.
      Ich habe wirklich keinen Shopping-Tipp parat. Vielleicht kann eine Leserin helfen?
      Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer Suche! Nicht aufgeben!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Hallo Ulrike, auch wenn ich um einiges kleiner bin als du (167cm) – und vermutlich auch fülliger – habe ich ähnliche Probleme. Manchmal behelfe ich mir bei einem kurzen Shirt mit einem längeren „Darunter-Top“ meist in der Kombination mit einem längeren Cardigan. Ansonsten finde ich bei H und M immer mal wieder eine lange Tunika, die mir des öfteren auf den halben Oberschenkel bzw. sogar bis fast zum Knie reicht. Allerdings shoppe ich da bei der Plus-Linie und ich weiß ja nicht welche Konfektionsgröße du hast. Aber da lange Cardigans und Shirts jetzt im Herbst wieder Trend sind müsstest du im Zweifelsfall auch bei der schlankeren Auswahl fündig werden. Jeans und Hosen sind zwar nicht deine Frage, aber da diese mir immer genau in der Länge passen, würde ich dir eher davon abraten. Für längere Beine ist S Oliver die bessere Wahl und die haben auch (online) schöne Oberteile. Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen. Liebe Grüße

  20. Hallo Modeflüsterin,
    ich bin erst seit wenigen Minuten bei Euch dabei!
    Ich denke ich bin ein V-Typ – breite Schultern, großer Busen, leider inzwischen ein kleines Bäuchlein, leider gar keinen Po, und viel zu dünne Beine! Oh je – klingt nicht nach der „klasse Figur“! Ich ziehe sehr gerne Jeans-Outfits an, aber auch mal sehr feminin! Ich gebe mich gerne feminin und mag eigentlich gar keine dunklen Oberteile! Als ich für eine Brustreduktion in Narkose gelegt wurde und die OP-Schwester sagte: „Träumen Sie was Schönes“ habe ich geantwortet „von allen Oberteilen, die nicht schwarz sind“. Leider ist die Brust wieder auf Körbchen D angewachsen! Bei Hosen und Röcken habe ich Größe 34 und bei Oberteilen 38! Ausserdem hasse ich es, wenn Blusen in der Taille zu weit sind und auf Brustbereich die Knöpfe springen.
    HIIIIIIIIIILLLLLLFE – wie soll ich mich kleiden. Auch möchte ich meinen Stil „erwachsener“ werden lassen

    • Modeflüsterin

      Liebe Biensche,

      das ist der klassische Fall für eine individuelle Stilberatung. Ich kann Dir nur empfehlen, Dir einmal eine professionelle Stilberatung zu gönnen. Da kannst Du nicht nur viele Tipps für Deine Figur mitnehmen, sondern eben auch für die Weiterentwicklung Deines persönlichen Stils. Ihc kann Dich an dieser Stelle nur trösten: Es gibt sehr, sehr viele Frauen mit genau Deinen spezifischen Proportionen. Und das bedeutet nicht, dass Du nur noch schwarze Oberteile tragen musst! Hast Du beispielsweise schon die Beiträge über die Relativität von Farben gefunden? Falls nicht: Hier findest Du erste Hinweise, was sonst für Dich farblich noch funktionieren könnte. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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