Styling für die O-Figur: 10 Mode-Tipps für Prachtweiber

Ein Top-Outfit für den O-Figurtyp: Die Long-Jacke und der gemusterte Schal schaffen lange, vertikale Linien in der Körpermitte, während Dekolleté und schlanke Fesseln akzentuiert werden.

Ein Top-Outfit für den O-Figurtyp: Die Long-Jacke und der gemusterte Schal schaffen lange, vertikale Linien in der Körpermitte, während Dekolleté und schlanke Fesseln akzentuiert werden.

Eines vorweg: Als O-Figurtyp sind Sie ein echter Bauch-Mensch. Ihre Rundungen in der Körpermitte sind nicht zu übersehen und auch ansonsten ist an Ihrer Figur alles herrlich weich und weiblich gerundet. Wenn Sie sich im Spiegel ansehen, liegt der Schwerpunkt Ihres Körpers in der Bauch- und Taillen-Region. Je weiter sich aber ein Körperteil von diesem Zentrum entfernt, desto zierlicher wird er. Von der Hüfte abwärts stehen Sie auf tollen, schlanken Beinen mit schmalen Fesseln. Auch Ihre Unterarme und Handgelenke sind zart und wirken fast zerbrechlich. Alles was zwischen Ihrem fülligen Bauch und den schlanken Extremitäten liegt, variiert je nach individuellem Körpertyp zwischen voll und schlank. So haben beispielsweise viele Frauen mit O-Figur zusätzlich ein recht üppiges Dekolleté.
Falls Sie sich jetzt noch nicht ganz sicher sind, ob Sie wirklich ein O-Figurtyp sind, können Sie im Beitrag “Proportionen statt Problemzonen” schnell herausfinden, welcher Figur-Typ am besten zu Ihnen passt.

Frauen mit O-Figur-Typ lassen sich wunderbar modisch inszenieren. Wenn Sie Ihre Körpermitte optisch etwas strecken und strukturieren sowie Ihr Dekolleté, Ihre schmalen Handgelenke und Beine akzentuieren, wird aus Ihnen ganz schnell ein Pracht-Weib voller Zartheit und Raffinesse. Hier habe ich für Sie die 10 wichtigsten Fashion-Tipps zusammengestellt.

10 Fashion-Tipps für den O-Figur-Typ, die Ihre zarte Weiblichkeit betonen

Beim Styling für den O-Figurtyp geht es im wesentlichen darum, die Körpermitte durch vertikale Linien zu strecken und zu verschlanken, dabei eine Taille zu schaffen und den Blick auf die besonders delikaten, zarten Körperstellen zu lenken.

  • Verzichten Sie auf alle modischen Elemente, die den Blick auf Ihren Bauch oder auf Ihre natürliche Taille lenken könnten. Dazu gehören Gürtel in Taillenhöhe, Knöpfe, Taschen, Applikationen oder sonstige Verzierungen. Auch Farbübergänge zwischen Ober- und Unterkörper sollten nicht in diesem Bereich liegen. Die Stoffe, die Sie in der Körpermitte tragen, sollten tendenziell eher dunkel oder matt sein. Wählen Sie möglichst schlichte Oberteile oder Blusen.
  • Verlegen Sie Ihre Taille optisch nach oben, über Ihren Bauch, in den Unterbrustbereich. Dort liegt die schlankste Stelle Ihres Oberkörpers. Achten Sie bei Schnitten von Kleidungsstücken darauf, dass diese im Unterbrustbereich am schmalsten und darunter leicht ausgestellt sind. Die Empire-Linie setzt das Bustier-Teil deutlich vom restlichen Torso ab und ist daher gut für Sie geeignet. Dezente Betonungen, wie Nähte, Passen, Dekors, Schleifen oder Bindebänder – aber auch Farbübergänge – können Sie an dieser Empire-Linie unter der Brust oder am Dekolleté setzen. Übrigens: Ein perfekt sitzender BH, der Ihre Brust hebt und bei Bedarf pusht, ist Pflicht! Genau damit schaffen Sie den schlanken Unterbrustbereich, der für Ihre Figur so wichtig ist.
Wickel-Effekt am Bustier, raffinierte Drapierung in der Körpermitte und ein dezentes Dekor im Unterbrustbereich zusammen mit einer offen getragenen Jacke verstecken ein kleines Bäuchlein.

Eine raffinierte Drapierung in der Körpermitte und ein dezentes Dekor im Unterbrustbereich zusammen mit einer offen getragenen Jacke verstecken ein kleines Bäuchlein und lassen schlanke Beine glänzen.

  • Alternativ können Sie auch Ihre schmalere Hüftregion unterhalb des Bauchs betonen. Sie sollten aber wissen, dass dies Ihre Beine optisch verkürzt, ohne Ihren Torso deutlich zu verschlanken. Mein Tipp: Bei hüftigen Akzenten immer eine Long-Jacke, Blazer, Weste oder Mantel offen darüber tragen (siehe auch Punkt 10)!
  • Lenken Sie die Blicke auf Ihr schönes Dekolleté! Nutzen Sie Colliers, Broschen, große oder besonders originell geformte Kragen, wie beispielsweise weite Rollkragen oder Wasserfallausschnitte, dazu, um die Aufmerksamkeit nach oben zu ziehen. Weite, runde oder V-förmige Ausschnitte stehen Ihnen besonders gut. Aber auch auffällig gemusterte Tücher oder Schals können Sie dazu einsetzen.
  • Betonen Sie sanft Ihre Schultern. Oberteile mit U-Boot-Ausschnitt, leichte Schulterpolster, breite Träger oder Bustier-Oberteile schaffen das nötige Gegengewicht zur fülligen Mitte und lassen Ihre neu konzipierte Empire-Taille (siehe Punkt 2) schlanker aussehen. Falls Ihre Oberarme eher schlank sind, können Sie auch leichte Puffärmel oder drapierte Armkugeln nutzen, um Ihre Schultern etwas zu verbreitern. Falls Ihre Oberarme kräftiger sind, sollten Sie jedoch darauf verzichten.
  • Betonen Sie Ihre zarten Handgelenke. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Greifen Sie beispielsweise zu Ärmelformen, die oben schlank und nach unten weiter werden. Dazu gehören Trompeten- oder Bischofsärmel ebenso wie Ärmel mit breiten, auffälligen Manschetten. Auch 3/4-Ärmel sind für Sie vorteilhaft. Nutzen Sie Armreife und Ringe, um Ihre zarten Unterarme und Hände in Szene zu setzen.
  • Nutzen Sie Ihre schönen, schlanken Beine und Fesseln, um sich modisch so richtig auszutoben! Zeigen Sie Ihre sexy Beine in schmalen Bleistiftröcken, 7/8-Hosen, geraden Hosen mit Bügelfalte oder Jeans mit auffälligen Waschungen. Platzieren Sie Dekors, Muster, Borten, Spitze oder andere auffällige Details auf Ihrem schlanken Unterkörper, an Rocksäumen, auf Hosenbeinen, bunten Strumpfhosen oder extravaganten Schuhen. Ihre zarten Fesseln kommen in T-Strap-Pumps, Mary-Janes oder Ankle-Booties besonders gut zur Geltung. Wichtig dabei: Achten Sie darauf, keine zu dünnen Absätze zu tragen! Wählen Sie lieber festere oder etwas geschwungene Block-, Stempel- oder Keilabsätze. Das passt besser zu Ihren Rundungen und gibt Ihnen mehr Standfestigkeit.
Struktur und Schlichtheit für jeden Tag: Eine hüftig getragene Jeans mit auffälliger Waschung und eine schlichte Bluse werden am besten mit einem längeren, leicht taillierten Blazer kombiniert.

Struktur und Schlichtheit für jeden Tag: Eine hüftig getragene Jeans mit auffälliger Waschung und eine schlichte Bluse werden am besten mit einem längeren, leicht taillierten Blazer kombiniert.

  • Die richtigen Stoffe mit dem richtigen Volumen an den richtigen Körperstellen zu platzieren, ist für Ihren Look entscheidend. Sie sollten bevorzugt weich und locker fallende, aber etwas formende, mittelschwere Stoffe tragen. Die Stoffe dürfen keinesfalls an Ihren Rundungen kleben, wie dies bei vielen Jersey- und Stretch-Stoffen der Fall ist. Vielmehr sollten die Stoffe figurnah, aber nicht einengend über Ihren mittleren Körperbereich fließen und locker schwingend nach unten fallen. Lediglich am Bustier-Teil und an den Beinen dürfen die Stoffe enger anliegen.
  • Nutzen Sie alle Möglichkeiten aus, um in Ihrer Körpermitte lange, vertikale Linien zu setzen. Das macht Sie schlanker und kaschiert Ihre füllige Bauch-Region. Tragen Sie gerade oder leicht, aber etwas höher taillierte Oberteile, die über Hosen und Röcke fallen und mindestens bis zur Hüfte reichen. Arbeiten Sie mit Nadelstreifen, vertikalen Teilungsnähten oder Abnähern, verdeckten Knopfleisten, vertikalen Mustern oder langen herabhängenden Schals. Auch lange, seitliche Schlitze, eine Kellerfalte, Wickeloptik oder entsprechende Drapierungen an Röcken und Kleidern können diesen Effekt produzieren. Grundsätzlich verlängern und verschlanken Ton-in-Ton-Outfits die Figur.
  • Ihr absoluter Sofort-Schlank-Macher und daher auch meine ultimative Empfehlung für O-Figurtypen ist aber Folgendes: Tragen Sie auffällige Blazer, Mäntel, Jacken oder Westen offen über einem dezenten Outfit. Diese sollten mindestens hüftlang sein, möglichst jedoch bis zur Mitte der Oberschenkel reichen. Auch wadenlang oder – bei Abendkleidung – sogar bodenlange Exemplare sind denkbar. Solche Teile eignen sich dazu, zu Ihrem ganz unverwechselbaren, persönlichen “Signature-Look” zu werden. Auch sehr auffällige Muster und extravagante Schnitte sind hier denkbar. Werden sie offen getragen, entsteht in Ihrer Körpermitte eine lange, schmale vertikale Zone. Diese sollten Sie dann einfarbig und unauffällig gestalten, während Sie an Füßen, Handgelenken und am Dekolleté die genannten Akzente setzen. Probieren Sie es aus! Sie werden umwerfend aussehen!

Wenn Sie diese Fashion-Tipps beachten, werden Sie schon bald zu Ihrem ganz eigenen Stil finden. Sie können als Frau mit O-Figur viele wunderschöne, weiblich-zarte Akzente setzen. Aber auch für extravagante Highlights und für Puristinnen bieten diese Tipps genug Raum, um sich zu entfalten. Im Grunde können sich alle Frauen, die ein kleines Bäuchlein kaschieren möchten, aus diesen Tipps nach Belieben bedienen. Tolle Mäntel und Jacken, vertikale Linien und formende Unterwäsche haben noch keiner Frau geschadet!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen dieser Tipps! Und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen ergangen ist! Ich freue mich auf Ihre Kommentare und natürlich über Ihre Weiterempfehlung!

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49 Kommentare

  1. Welche Bikinis eignen sich denn für O-Typen? Bin da total unsicher, ob lieber schmale Höschen oder breite…
    DANKE für die Antwort

    • Modeflüsterin

      Hallo Vera,

      das ist leider nicht so einfach zu beantworten, ohne die Figur zu sehen. Ich gehe also davon aus, dass Sie als O-Typ eine kräftigere Körpermitte haben. Die Stylisten raten in diesem Fall immer dazu, sich einen Badeanzug mit verstärktem Stoff am Bauch zuzulegen. Dieser sollte entweder am Bauch eine dunkle Farbe oder insgesamt ein sehr auffälliges Muster haben – nach dem Motto “Ablenkung ist alles” 😉

      Wenn Sie jedoch lieber einen Bikini tragen, rate ich zu einem Höschen, das einen höheren Beinausschnitt hat (seitlich), so dass die Beine länger aussehen. Zudem sollte der Höschen-Bund etwas höher hinaufreichen, bis ein paar Zentimeter unterhalb des Bauchnabels. Der Bund darf aber auf keinen Fall zu eng sein, so dass sich ober- und unterhalb keine Fettröllchen abzeichnen. Er sollte flach auf dem Bauch aufliegen. Mein Tipp: Wählen Sie ein ganz schlichtes, einfarbiges, dunkles Höschen und dazu ein buntes, auffälliges Bikini-Top mit Trägern, die sehr weit außen angebracht sind, so dass die Schulter-Breite betont wird. Das lenkt den Blick nach oben und lässt alles darunter etwas schmaler erscheinen.
      Und: Wenn Sie an die Strandbar oder an den Kiosk im Schwimmbad gehen, ist ein Pareo vorteilhaft, den Sie hinter dem Hals binden, so dass ein kleines Wickelkleid entsteht. Damit ist die Bauch- und Taillen-Region sicher und vorteilhaft verpackt 🙂

      Ich hoffe, das hilft Ihnen erst einmal weiter! Viel Erfolg beim Bikini-Anprobieren!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie Grupe
      alias die Modeflüsterin

  2. Anke Vierschilling

    Hallo, was für ein toller Blog!
    Ich habe zwei Fragen und bitte um Hilfe.
    Ich bin 50 Jahre 180 groß/ trage Grösse 48/50 und bin ein ausgeprägter O-Typ mit großer Brust, langen Beinen und leider recht dickem Bauch.

    Nun zu meinen Fragen. Ich habe große Probleme eine Hose zu finden, da sich die Vorderseite immer nach unten rollt. Welche Leibhöhe wäre denn empfehlenswert. Ich würde mir diese auch gerne schneidern lassen.

    Meine zweite Frage geht in Richtung Kleider. wenn ich unter der Brust eine Naht ziehe, dann sehe ich hochschwanger aus und auch ein Hänger sieht furchtbar aus.

    Vielen herzlichen Dank schon jetzt für die Antworten

    • Modeflüsterin

      Hallo Frau Vierschilling!

      Ich freue mich sehr, dass Ihnen mein Blog so gut gefällt! Danke!

      Zu Ihrer Frage: Die Höhe des Hosenbundes genau festzulegen, ist bei O-Figuren tatsächlich etwas schwierig. Der Bund sollte nicht so hoch sein, dass die ganzen Speckröllchen darunter hervorquellen. Andererseits ist ein zu tiefer Bund ebenfalls sehr unvorteilhaft, da er eben diese Speckröllchen oberhalb des Bundes herausdrückt. Als Empfehlung wird immer angeben, den Hosen- und Rockbund in etwa an der breitesten Stelle des Bauches zu platzieren. Der Bund sollte relativ breit gearbeitet oder direkt angeschnitten sein. Wichtig dabei: Eine Schneiderin kann zudem mit Hüftpassen und verstärkten Besätzen arbeiten, um mehr Halt und einen Shaping-Effekt zu erzielen. Auch sollte die Hose vorne flach gearbeitet und einen seitlichen Reißverschluss haben. Super wäre natürlich, wenn Sie darunter bereits ein Shaping-Hemdchen tragen würden, das die Bauch-Taillen-Linie in Form bringt. Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass die Hose ab dem Bauch/Po locker und gerade zu Boden fällt, eventuell sogar mit einem leichten Bootcut, der die stärkere Bauchregion ausgleicht. Nutzen Sie Bügelfalten, um die Länge Ihrer Beine zu betonen.

      Bei Ihren Kleidern – ebenso wie bei Oberteilen – ist nicht entscheidend, dass sich unterhalb der Brust eine horizontale Naht befindet, sondern dass dort durch geeignete Abnäher, Passen, Korsagen oder Ähnliches die schmalste Stelle liegt. Diese Abnäher können beispielsweise auch Wiener Nähte sein, die Ihren Torso mit vertikalen Linien neu strukturieren. Die Kunst bei O-Typen liegt darin, mit Stoff nicht zu viel Volumen zu schaffen (dann entsteht der Schwanger-Effekt), sondern mit raffinierten Nähten und Schnitten neue Strukturen zu kreieren, die jeweils die schmalsten Stellen akzentuieren. Über die restlichen Wölbungen sollte der Stoff dann nah, aber nicht zu eng über den Körper gleiten und gerade, locker zu Boden fallen. Wer diese Kunst sehr gut beherrscht, ist beispielsweise die Sängerin Adele. Hier finden Sie ein paar Fotos von Kleidern, die Sie als Inspiration für Ihr Kleid nutzen können:
      http://cdn2.photos.erdbeerlounge.de/images/cms/article/1/0/8/108194/AICS/fs/468/650/Adele-winkt_108194.jpg
      http://www.billboard.com/files/styles/promo_650/public/media/oscars-2013-adele-performance-3-650-430.jpg
      http://www.stylebook.de/imgs/4/2/3/2/7/Artikelhintergrund_Gross_964x1000-10665236dd58f96b.jpg
      http://photos.posh24.com/p/1499230/z/hot_news/adele_adkins_black_dress_ponyt.jpg

      Natürlich müssen Ihre Kleider nicht alle schwarz sein, wie diese Beispiele 😉 Zudem könnten Sie eine Kleid-Mantel-Kombination ins Auge fassen, wie diese:
      http://www.picgifs.com/celebrities/a/adele/celebrities-adele-824156.jpg

      Wichtig: Setzen Sie den Hauptakzent immer auf Ihr wunderbares Dekolleté, auf Ihre tollen, langen Beine oder auf einen außergewöhnlichen Mantel, Jacke, Weste!

      Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und grüße Sie sehr herzlich!

      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Guten Tag Stephanie, vielen herzlichen Danke für die Empfehlungen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Blog.

  4. ooooh! tausend dank für die tipps für o-frauen, zu denen ich auch gehöre. bin 175 cm groß und habe zu viel körpermitte und auch eine große oberweite. trage konf-größe 42/44.
    eine frage – jetzt zum kommenden winter: gibt es eine chance auf einen mantel, in dem ich nicht aussehe wie eine wurst?
    ach, und noch was: ich find den (vera-int-veen)style mit jeans, blazer und bluse fürs office eigentlich toll. aber geht das auch, ohne die bluse in die hose zu stopfen? denn das geht leider gar nicht. oder alternativen zur bluse unter dem blazer?
    fragt winni

    • Modeflüsterin

      Hallo Winni,

      vielen Dank für Ihr tolles Feedback! Haben Sie denn meinen Mantel-Führer schon entdeckt? Hier finden Sie 10 Mäntel und Hinweise darauf, wer sie tragen kann. Für O-Figuren sind Mäntel mit H-Linie und A-Linie ganz toll.
      Zum Thema Bluse und Blazer: Wenn Sie darauf achten, dass der Blazer-Saum den Blusensaum bedeckt, sieht auch eine außen getragene Hemdbluse immer noch ordentlich aus. Nur den Lagenlook, bei dem die Bluse unter dem Blazer herausschaut, würde ich im Büro nicht tragen. Grundsätzlich sind alle Oberteile, die an Schultern und Brust figurnah sind und unterhalb der Brust in einer leichten A-Linie auslaufen, gut für Sie geeignet. Mit dieser Form gibt es auch viele schönere T-Shirts mit Wickel-Optik am Dekolleté, die unter den Blazer passen. Vielleicht wollen Sie das mal ausprobieren?

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  5. Hallo Modeflüsterin,

    vielen Dank für diesen Beitrag, und auch für viele andere Beiträge auf diesem Blog.
    Ich habe lange keinen eignen Stil gehabt und oft Kleidungsstücke gekauft, die entweder so aussahen, wie ich auch aussehen wollte, oder die andere Menschen trugen, die ich hübsch fand. Das ging oft daneben und ich fühlte mich unförmig. Dazu kam, dass ich innerhalb kurzer Zeit extrem viel zugenommen habe, und meinen neuen Körper sozusagen erst noch kennenlernen musste.

    Erst in den letzten Monaten habe ich eingesehen, dass ich eine grundsätzliche Struktur in meinen Kleiderschrank bringen muss. Dazu hat mich Ihre Erklärung, man solle sich nicht so anziehen, wie man gerne wäre, sondern wie es einem am Besten schmeichelt und die Vorzüge betont, animiert. (Ich weiß nicht mehr, wo genau ich das gelesen habe)

    Ich habe meine Kleidungsstücke alle (!) fotografiert und in Bilddateien sortiert. Dann hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, einen Überblick über mein “Sortiment” zu haben. Ich zählte durch, welche Farben bei mir vorherrschen (und war überrascht, wie viele lila Kleidungsstücke ich hatte;) )
    Davon ausgehend habe ich meine 3 Basisfarben und meine 3 Akzentfarben festgesetzt:
    1. dunkle Basisfarbe Schwarz
    2. helle Basisfarbe Braun (auch beige)

    1. Akzentfarbe (kräftiges) Blau wie meine Augen (auch Petrol)
    2. Akzentfarbe (kräftiges) Grün da es mir einfach gut steht
    3. Akzentfarbe Bordeaux, ein Tipp meiner modebewußten Schwiegertante

    (…und lila blieb übrig…das fällt aus meiner Garderobe heraus, kann ich aber gelegentlich doch noch tragen. Ich liebe diese Farbe, aber sie steht mir nicht so gut. Da es schöne und teure Stücke sind, möchte ich sie nicht einfach aussortieren, sondern trage sie nach und nach auf. Außerdem sagte meine Freundin, dass ich jedesmal so strahlen würde, weil ich mich über die Farbe so freue, dass ich darin dann doch wieder gut aussehe.)

    Ich freute mich, festzustellen, dass ich nach der Farbanalyse nur wenige Einzelteile (v.a. Basics) benötigte, um meinen neuen Stil durchzuziehen! Da ich viele Teile einfach nur anders kombinieren muss, um meinem O-Typ gerecht zu werden, ist meine Neustrukturierung meiner Garderobe bereits mit der Farbanalyse fast vollzogen worden.
    Dennoch haben mir die konkreten Tipps für O- und A-Typ entscheidende Impulse gegeben, mich überhaupt an das Thema heranzuwagen. Darum schreibe ich diesen Kommentar auch in dieser Rublik und nicht unter den Farbanalyse-Beitrag.

    Daher noch einmal:
    Ganz vielen Dank für diesen Blog!
    Viele Grüße
    Sarah aus Oldenburg

    • Modeflüsterin

      Liebe Sarah,

      vielen herzlichen Dank für Dein tolles Feedback und dafür, dass Du die Leserinnen der Modeflüsterin an Deinem modischen Weg teilhaben lässt!

      Ich freue mich sehr, dass Dir die Beiträge hier auf dem Blog dabei so geholfen haben. Das klingt sehr danach, als ob Du nun Dein ganz eigenes Kleiderschrank-System gefunden hast. Und spätestens beim Ausprobieren wirst Du dann merken, welche Farben, Schnitte und Kombinationen besser und schlechter funktionieren. Die ideale Grundgarderobe ist immer ein Prozess, der auch länger dauern kann und niemals so ganz zu Ende ist. Also niemals etwas überstürzen! Lass Dir Zeit!

      Weiterhin viel Spaß dabei wünscht Dir
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  6. Hallo,

    bin heute aus Zufall auf deiner Seite gelandet. Auch ich bin ein O-Typ ich sehe eigentlich wie schwanger aus obwohl ich es nicht bin. Ich habe schmale Beine, normaler Po (Konfektionsgrösse 38/40) und halt oben einen grossen Bauch und grosse Brüste (Konfektionsgrösse 42/44) manchmal auch grösser. Ich bin 1m 67cm gross. Was ich herausgefunden habe ist, dass mir Oberteile welche mit einem Gummizug am Bund enden gut stehen (oder ich meine es zumindest), da sie den Bauch kaschieren und noch den Po zeigen. Diese Oberteile die oben bei der Brust eng sind und dann nach unten weit werden (A-Line glaub) da sehe ich immer noch schwangerer aus, wenn sie zudem dann noch über den Po gehen, sieht es auch unvorteilhaft aus. Ich versuche meine Beine mit engen Hosen und manchmal mit einem Longshirt oder kurzen Röcken unter den Oberteilen mit Gummizug zu kombinieren, das betont dann noch ein bisschen den Po und sieht cool aus. Wie stehst du zu diesen Oberteilen mit Gummizug bei O-Typen?

    Danke für die tollen Tipps.

    Evelyn

    • Modeflüsterin

      Liebe Evelyn,

      zu allererst einmal: Wenn Sie sich in der beschriebenen Kleidung wohl fühlen, sich hübsch und attraktiv fühlen, dann gibt es überhaupt nichts daran auszusetzen!

      Im Prinzip gibt es beim Anziehen zwei verschiedene Philosophien: Die einen sagen, dass es besonders harmonisch wirkt, wenn die Silhouette der Kleidung der natürlichen Körperform folgt und diese akzentuiert. Dies würde für Ihre Tops mit Gummizug an der Hüfte sprechen. Denn diese Blousonform gestaltet ein leichtes O auf Ihrem Oberkörper und folgt damit Ihrer natürlichen Körperlinie.
      Die andere Theorie beschäftigt sich damit, wie die natürlichen Körper-Proportionen – wenn das optische Gewicht nicht ganz ausgeglichen ist – durch geeignete, stärker wirkende andere Linien und Silhouetten der Kleidung ausgeglichen werden können. Das sind die Prinzipien, die beim Proportionsausgleich mithilfe der Figurtypen zum Ansatz kommen. Demzufolge müssten Sie Ihren Oberkörper eher strecken, indem Sie auf vertikale oder diagonale Linien und eine sanfte (etwas erhöhte) Taillierung der Oberteile setzen. Das bedeutet nicht, dass Sie Empire-Tops tragen sollten, die unterhalb der Brust sehr weit geschnitten oder sehr lang sind (kein Babydoll-Top)! Wenn Sie Ihren Hüften und den schönen Po zeigen wollen, sollten Ihre Tops eine leichte, erhöhte Taillierung im Unterbrustbereich haben und dann leicht (!) nach unten weiter werden, um schließlich figurnah, aber locker an den schmalen Hüften zu enden (so dass Ihre schönen Beine und der Po durchaus noch zu sehen sind). Oder Sie setzen auf drapierte Wickel-Tops, bei denen die überkreuzten Stoffbahnen den Unterbrustbereich dezent akzentuieren. Oder auf eine ebenfalls leicht taillierte Bluse mit langer, verdeckter Knopfleiste in der vorderen Mitte. Oder, oder…

      Und dann gibt es immer noch die Möglichkeit, an den Proportionen überhaupt nichts zu ändern, sondern vielmehr durch modische Blickpunkte die Aufmerksamkeit des Betrachters einfach auf die besonders schönen Körperzonen zu lenken. Und das scheinen Sie mit der Betonung Ihrer tollen Beine schon perfekt zu machen. Also, wenn Sie den Oberkörper dunkler und figurumspielend mit erhöhter Taillierung gestalten und sich am Unterkörper so richtig modisch kreativ austoben, machen Sie eigentlich alles richtig 🙂

      Wie gesagt, Sie müssen sich wunderhübsch fühlen – das ist das Wichtigste!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  7. Modeflüsterin,

    herzlichen Dank für die Links. Werde sie mir gerade zu Gemüte führen.

    Gruss
    Evelyn

  8. Hallo Stephanie,
    ich danke Ihnen für diese wundervolle Seite. Seid Jahren bin ich unzufrieden mit meinem Outfit, natürlich gab es Tage an denen ich mich wohlgefühlt habe, aber diese sind/waren eher selten. Nun beschäftige ich mich seid einiger Zeit mit dem Thema Outfit/Farbtyp und Körperformen, aber meine Verunsicherung wächst. Wenn ich bei Ihnen so schaue denke ich das ich O-Typ oder ein A-Typ bin, kann man das noch mehr definieren? Ich habe auf meinem Blog Bilder eingestellt und eine Meinung war, das ich eine Sanduhr (X) bin und der Meinung bin ich nun überhaupt nicht. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Ich habe mir sämtliche Themen rund um die O-Figur angesehen und tendiere sehr stark zum O.
    Liebe Grüße Patricia

    • Modeflüsterin

      Liebe Patricia,

      das finde ich gut und richtig, dass Sie Ihrem Stil jetzt auf den Grund gehen möchten! Sie werden sich deutlich besser fühlen, wenn Sie wissen, was Ihnen steht.
      Die Fotos auf dem Blog habe ich mir angesehen und denke auch, dass Sie am ehesten eine O-Figur haben. Das A sehe ich überhaupt nicht. Allerdings haben Sie im Unterbrustbereich eine wunderbar schlanke Stelle und wenn Sie diese akzentuieren, entsteht optisch fast eine X-Figur. Das ist besonders bei Ihren Hochzeits-Outfits der Fall, die sehr tailliert geschnitten sind. Da sieht man mal wieder, wie die richtige Silhouette den Figurtyp verändern kann…
      Stilistisch können Sie damit die meisten Tipps für den O-Typ anwenden, aber auch die Tipps beim X-Typ können für Sie interessant sein, wenn Sie Ihre Taille mehr betonen möchten. Was Sie noch mit dem X-Typ verbindet, ist die Tatsache, dass ich Sie eher in schlichten, reduzierten Outfits ohne auffällige Muster oder weitere dekorative Details sehe. Ihre klaren, schlichten und körpernahen Outfits sind die besten. Aber das ist natürlich zum großen Teil Geschmackssache 🙂
      Ihnen wünsche ich viel Freude und Selbsterkenntnis auf Ihrem Stilfindungs-Weg!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  9. Hallo liebe Stephanie,

    es ist schon so oft hier geschrieben worden, aber: Ihr Blog ist einfach toll!!!

    Ich bin begeistert. Meine Freundin ist schon informiert und stöbert auch schon in Ihren Tipps.

    Ich musste feststellen, dass ich ein O-Typ bin (schade, wäre lieber ein X).
    Aber alle Teile in meinem Kleiderschrank, die ich gerne und immer wieder anziehe, in denen ich mich wohlfühle und für die ich mal ein Kompliment bekomme, entsprechen Ihren Vorschläge für die O-Type. Also, ich kleide mich zukünftig so, wie ich bin und nicht so, wie ich gerne wäre!!! Vielen Dank für diese Erkenntnis.

    Eine Frage noch: Wie sieht es aus mit Capes für den O-Typ mit reichlich Oberweite? Besser nicht? Ich befürchte, ich wirke auf andere wie Miss Marple (Sorry, liebe Miss Marple).

    Ganz ganz herzliche Grüße aus Wermelskirchen
    Martina

    • Modeflüsterin

      Liebe Martina,

      das ist schön, dass Sie hier gelandet sind und ich Sie davon überzeugen konnte, Ihrem Typ treu zu sein bzw. zu bleiben! Zu viele Frauen kleiden sich für eine Traumwelt und vergessen dabei ganz, dass sie ja in ihrer eigenen, realen Welt jeden Tag attraktiv aussehen möchten. Und das kann mit jeder Körperform erreicht werden, wenn man ein paar Tricks kennt 😉
      Zu Ihrer Frage: Ein Cape für eine Frau mit O-Typ wäre tragbar, solange der Busen nicht allzu mächtig ist. Ehrlich gesagt, fällt mir bei dieser Idee auch sofort Miss Marple ein, die ich sehr liebe – nicht zuletzt, da sie ihrem Stil immer treu blieb.
      Sie haben natürlich richtig vermutet: Es gibt für einen O-Typ mit großem Busen bessere Optionen als ein Cape. Aber: Wenn das genau Ihr Stil ist, zu Ihrer Garderobe passt und Sie überzeugt sind, dass Sie lange Freude an einem solchen Stück haben werden – warum nicht einfach die Figuroptimierung außer acht lassen und sich an der etwas anderen Silhouette freuen? Sie sehen: Mein fachlicher Ratschlag ist eindeutig, aber Sie entscheiden, ob Sie diesen Ratschlag unbedingt befolgen müssen…

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  10. Liebe Stephanie,
    deine Seite ist wirklich toll für Mädels,die wie ich, unsicher sind, was sie denn überhaupt für ein Figurtyp sind, und welche Kleidung zu ihnen passt.
    Ich habe zwar schon herausgefunden, das ich ein O-Typ bin, mein Problem ist aber- ich bin nur 1,60m gross, habe also entsprechend kurze Beine, die zudem auch leider nicht ganz so zierlich sind. (heul). Meine BH-Grösse ist 95D. Quasi ein menschlicher Garfield. Meine Schwester heiratet im Mai und da würde ich gern ein Kleid tragen… oder soll ich das lieber lassen? Ich würde mich sehr freuen wenn du ein paar Tipps für mich hättest, vielleicht auch Alterniven zum Kleid. Es ist eine standesamtliche Trauung, ich bräuchte also ein chices Kleid, kein Festkleid.
    herzlichen Dank schonmal im Voraus!
    LG Ela

    • Modeflüsterin

      Liebe Ela,

      vielen Dank für Dein positives Feedback zur Modeflüsterin!

      Als kleinere Frau mit großem Busen kannst Du sehr gut Kleider tragen! Ich würde ein einfarbiges, recht figurnahes, schlichtes Kleid wählen (hast Du schon die Kleider-Silhouetten für die unterschiedlichen Figurtypen hier auf dem Blog gesehen?). Dazu kannst Du auch noch einen gleichlangen Mantel oder eine elegante Long-Weste kombinieren (solche langen Westen sind derzeit super trendy und geben dem Outfit eine sehr aktuelle Note). Ein offen getragener Mantel oder eine Weste schaffen die für den O-Typ so wichtige vordere, vertikale, schmale Mitte. Wichtig dabei ist, dass das Kleid unterhalb des Busens figurnah geschnitten ist, sodass der Unterbrustbereich schmal aussieht. Dazu sehen natürlich Pumps gut aus.
      Alternativ kannst Du auch einen einfarbigen Hosenanzug mit tailliertem Blazer und schmaler Hose zusammen mit Pumps anziehen. Alle monochromen, schlichten, im Unterbrustbereich figurnahen Outfits sind gut für Dich. Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  11. Heidrun Aldag

    Liebe Modeflüsterin, mit begeisterung habe ich Ihre Seite gefunden. Ich bin Hosenträgerin und habe eine O-Figur. Leider sind meine Hosenbeine immer zu weit. Können Sie mir Hosenmarken für Jeans und Stoffhosen empfehlen? Bin 162cm groß und trage Größe 48. Gruß H.Aldag

    • Modeflüsterin

      Liebe Heidrun,

      schön, dass Sie die Modeflüsterin gefunden haben und Sie hier so viele Tipps finden!
      Leider kann ich Ihnen bei so individuellen Einkaufs-Tipps nicht weiter helfen – so gerne ich das auch würde. Denn ich bin keine Shopping-Beraterin. Ich suche in den Online-Shops und Geschäften meist nur für meine eigene Garderobe und wenn ich dabei etwas Spannendes finde, das auch meine Leserinnen hier interessieren könnte, veröffentliche ich es in den Shopping-Tipps.
      Leider ergeht es mir dabei oft so wie Ihnen: Ich finde für ein bestimmtes Kleidungsstück einfach nicht die richtige Passform für mich. Dann hilft meist nur Eines: eine gute Änderungsschneiderei. Bei einer Hose würde ich in Ihrem Fall dann darauf achten, dass der Bund passt und die Beinweite vom Schneider etwas enger nähen lassen. Oder Sie nehmen sich einmal einen halben Tag frei, gehen in ein wirklich gut sortiertes Mode-Kaufhaus und probieren alle Marken durch. Das könnten Sie natürlich auch mit online bestellten Kleidungsstücken machen, wenn Sie auf eine kostenlose Rücksendung der Bestellungen achten.
      Ich hoffe, das bringt Sie weiter!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  12. Anke Vierschilling

    Hallo Stephanie, ich bin weiterhin sehr begeistert von Ihren Tipps und versuche Sie auch gut umzusetzten. Nun habe ich heute eine erneute Frage zu Kleidern und deren Farbsetzung. Also große Bauchfrau mit viel Körpermitte, möchte ich mir gerne ein Etuikleid für den Sommer schneidern lassen und frage mich, ob es vorteilhaft ist, dieses von oben bis unter die Brust in einem hellten Ton, und den unteren Teil mit einem dunklen Ton zurück zu nehmen? Das Kleid kleid würde außerdem bis unter das Knie gehen. Ich freue mich auf die Antwort und sage schon jetzt DANKE

    • Modeflüsterin

      Liebe Anke,

      wenn ich “groß” und “O-Typ” höre, dann ist eine farbliche, horizontale Linie unterhalb der Brust immer eine gute Idee! Das horizontale Colour Blocking unterbricht die vertikale Länge und ist für große Frauen eine gute Option, ein bisschen kleiner zu wirken. Die Linie, an der sich die Farben trennen, wird akzentuiert und wenn diese an der schmalsten Stelle des Oberkörpers liegt, ist das ebenfalls positiv. Wenn die hellste Farbe in der Nähe des Gesichts getragen wird – also oben – und darunter eine dunklere, dann wird der Blick zu Gesicht und Dekolleté gelenkt – ebenfalls ein Punktsieg für den O-Typ 😉
      Zur Saumlänge kann ich leider gar nichts sagen, denn diese ist sehr individuell von den vertikalen Proportionen abhängig – und von sonstigen persönlichen Vorlieben. Aber Sie werden das schon richtig machen! Und notfalls können Sie das Kleid am Saum auch immer noch etwas kürzen, falls Sie Ihre Meinung noch ändern. Viel Freude mit dem Neuzugang in Ihrer Garderobe!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  13. Regina Marquardt

    Hallo, liebe Modeflüsterin,
    ich lese mit Begeisterung Ihren Blog. Danke für die vielen Anregungen. Tolle Seite.
    Ich habe eine Frage: Ich bin ein O- Typ mit wenig Busen und nur 160 cm groß. Worauf sollte ich beim Kleiderkauf achten? Ich würde mich sehr über Ihre Unterstützung freuen. Herzlichen Dank und liebe Grüße.

    • Modeflüsterin

      Liebe Regina,

      vielen Dank für ihr tolles Feedback!
      Als kleine O-Frau ist eine Mischung aus den Tipps für kleine Frauen und den Tipps für die den O-Figurtyp für Sie richtig. Vor allem geht es darum, den Oberkörper zu strecken und zu teilen und dabei die Taille an der schmalsten Stelle leicht (!) zu betonen (wahrscheinlich liegt diese etwas oberhalb Ihrer natürlichen Taille). Dazu sind Akzente am Dekolleté und Blickpunkte oberhalb der Empire-Linie für Sie sehr vorteilhaft. Ihren kleinen Busen können Sie mit Raffungen, Falten und Drapierungen ein bisschen aufpolstern, mit dem richtigen BH pushen und ruhig mit einem etwas größeren Ausschnitt in Szene setzen. Wichtig: Der Blick des Betrachters sollte nach oben wandern! Wie Sie dies machen können, lesen Sie in diesem und dem oben verlinkten Beitrag. Viel Erfolg damit!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Regina Marquardt

        Liebe Stephanie, die Modeflüsterin, danke für die rasche Antwort , werde mir alle Tipps zu Gemüte ziehen und Ihre Seiten weiterhin verfolgen. Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße von Regina

  14. roswitha hodapp

    hallo,

    mein problem – zu dem O-typ dazu : ich bin nur 1,51m groß und habe kleidergröße 48, hosen 46 und kann wg. meiner prothese, nur schuhe mit max. 3 cm absatz anziehen. dazu noch sehr lange, graue haare, die ich allerdings aus beruflichen gründen brauche. bräuchte tips auch für festliche garderobe zur hochzeit meiner tochter. danke im voraus.

    • Modeflüsterin

      Liebe Roswitha,

      leider ist so eine persönliche Stilberatung aus der Ferne nicht wirklich seriös möglich. Aber als kleine O-Frau sollten Sie darauf achten, Ihre Körperlinie nicht zu unterbrechen. Das heißt für festliche Kleidung: Ein durchgehendes Etuikleid, A-Linienkleid mit leichter Empire-Linie oder ähnliches (Saum maximal knielang oder etwas darüber!). Dieses müssen Sie wahrscheinlich von einem Änderungsschneider anpassen lassen. Dazu empfehle ich einen ganz leichten Sommer-Mantel mit Dreiviertelärmeln, den Sie offen tragen. Das teilt Ihren Körper in drei schmale Streifen und streckt zudem. Und schauen Sie sich mal nach spitzen Slingback-Pumps mit kleinem Absatz oder sogar ohne Absatz um – die passen immer zum Kleid. Viel Erfolg mit diesen Tipps!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  15. Liebe Stephanie , nochmal herzlichen Dank für den hilfreichen Blog! Ich habe nach sortieren des Kleiderschrankes schon ein positives Shoppingergebniss gehabt und mir eine lange Bluse gekauft. Durch die durchgehende Knopfleiste und ein geschiktes Muster , das den Blick nach oben lenkt ist der Bauch nicht mehr zu sehen. Im Internet habe ich mehrere Hosen in einer Jogform gefunden. Da ist der Bund schön hoch und die Hosen sehen sehr bequem aus. Ist eine solche Hosenform für Bauchmenschen vorteilhaft? Mit freundlichen Grüßen Sibylle

    • Modeflüsterin

      Liebe Sybille,

      zuerst einmal finde ich es toll, dass Du schon nach so kurzer Zeit beim Einkaufen viel bewusster geworden bist!
      Zu Deiner Frage: Hosen im Schnitt einer Jogginghose haben meist einen Gummibund oder einen Tunnelzug mit Band. Das bewirkt, dass sich der Stoff in der Taille zusammenrafft und mehr Volumen aufbaut. Das ist in den meisten Fällen für den O-Typ leider nicht vorteilhaft. Im Gegenteil: Frau mit Bauch braucht Hosen und Röcke, die an Taille und Bauch möglichst flach bleiben und eben genau dort kein zusätzliches Volumen aufbauen. Aber das letzte Urteil über die von Dir gesichtete JogPant kann man nur fällen, wenn man sie anprobiert und genau hinsieht. Sobald sich in der Mitte nur ein bisschen Stoff aufbauscht, würde ich davon Anstand nehmen. Da gibt es bessere Hosen-Schnitte… Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Herzlichen Dank für die schnelle Antwort! Ich hatte auch schon ähnliche Befürchtungen. Ich suche in Ruhe weiter nach Hosen die in der Talie höher geschnitten sind, ohne Raffungen! Nochmals vielen lieben Dank für all deine Tips ! Bin schon ganz gespannt auf die Sonntagsnachricht. Liebe Grüße , Sibylle.

  16. Clarisse

    Und alles nur, weil meine Mutter keinen Sommerrock findet 😉
    Ich habe meiner Mutter (O-Typ, kann sich nicht so recht mit ihrer Konfektionsgröße 44 abfinden) angeboten, einen Rock zu nähen.
    Kein Bleistiftrock allerdings, etwas legeres und sommerliches wünscht sie sich. Ich möchte natürlich, dass er ihr schmeichelt, damit sie wirklich Freude dran hat. Ich denke ein Tellerrock mit hoher Taille und nicht zu viel Volumen könnte gehen?
    Aber was für einen Bund?
    Einen verdeckten Reißverschluss und normalen, verstärkten Bund oder doch einen bequemen Gummizug?
    Und wäre einfarbig am Besten oder kann man bei einem weiten Rock Muster wagen?
    So viele Fragen, aber konkrete Antworten hab ich beim googeln noch nicht gefunden, vielleicht kann mir hier jemand helfen.
    Der Blog wird aber erstmal als Lesezeichen gesetzt. Ich gehör mit 18 Jahren zwar zu den Küken hier, aber ein paar Tips zu guter Kleidung haben sicher noch keinem geschadet. Ich kann ja nicht jeden Tag in vollen Rüschen rumlaufen, leider. Ich hätte nichts dagegen, nur noch Alice and the Pirates zu tragen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Clarisse,

      ich freue mich auch über 18-jährige Leserinnen! Die Tipps zu Proportionen sind ja durchaus altersunabhängig 😉 Und einen entspannten Umgang mit dem Thema Mode und Figur kann auch jüngeren Frauen überhaupt nicht schaden.
      Zu Deiner Frage: Für O-Typen ist ein angeschnittener Bund mit seitlichem oder rückwärtigem Reißverschluss und keinerlei sonstigen, auftragenden Details am besten. Dennoch sollte die Bauchzone innen besonders verstärkt werden – damit sie nicht einknickt. Das könntest Du mit einer unauffälligen, breiten Passe oder einem breiteren Formbund mit entsprechenden Einlagen und mit einem Stoff mit etwas mehr Griff erreichen.
      Bei der Rockform empfehle ich Dir, nicht zu viel Volumen an Bauch und Hüfte einzuplanen. Eine gute Orientierung zu vorteilhaften Rockformen findest Du im Beitrag “Silhouetten für festliche Kleider“. Ein schön schwingender Godetrock ist für den O-Typ immer toll, ebenso wie ein leicht ausgestellter Bahnenrock oder ein schräg geschnittener A-Linien-Rock, wenn diese das Volumen erst unterhalb der Hüfte aufnehmen – und wenn dann noch ein Akzent am Rocksaum zu finden ist (beispielsweise ein Muster, das erst im unteren Rockbereich beginnt) und der Stoff schön schlabbert, dann ist alles im grünen Bereich 🙂
      Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung Deines “Mammi-Rock-Projektes”! Ich bin sicher, Deine Mutti freut sich riesig darüber!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias de Modeflüsterin

  17. Hallo,
    von mit wird erwartet dass ich ein Abendkleid trage, haha. Bin eher ein Hosentyp.
    Mein Problem: Schulter Größe 50, Bauch Größe 54 und Hosen 48/50. Die Hosen
    kaufe ich nur bei Männermode (Größe 58-60), habe zu schmale Oberschenkel und sollten auch nicht hoch geschnitten sein. Bin 1,75mtr. was soll ich nur machen?
    Herzliche Grüße

    H.Guth

    • Modeflüsterin

      Liebe Frau Guth,

      da haben Sie im Prinzip drei Möglichkeiten:
      1. Sie überwinden sich und kaufen ein tolles Abendkleid mit Empire-Schnitt und weiterem Rockteil. Passende Schnitte für den O-Typ finden Sie in diesem Beitrag. Ein Beispiel für so ein Kleid, das oben schön eng sitzt und unterhalb der Brust den Bauch unter einem weiteren Rockteil versteckt, finden Sie beispielsweise hier bei Pinterest.
      2. Sie suchen in einem guten Plus-Size-Geschäft nach einem Abendsmoking. Sie lassen die Smokingjacke vorne offen und tragen darunter ein gleichlanges, glitzerndes Top ebenfalls im Empire-Stil oder mit einem drapierten Wickel-Effekt, das locker über den Hosenbund fällt.
      3. Sie entscheiden sich für ein glitzerndes, seidiges 2er- oder 3er-Set aus locker fließender Hose, Tunika-Top und ggf. Abendmantel oder Abendjacke. Ein solches Set müssten Sie ebenfalls im Plus-Size-Bereich finden können. Dazu habe drei Beispiele auf Pinterest gefunden: ein 3er-Set mit schwarzer Spitze, ein 2er-Set in Gold und Creme und ein puristisches 3er-Set in einem pastelligen Gelb. Das sollen nur Beispiele sein, damit Sie sich das besser vorstellen können. Bitte kaufen Sie solche Kleidung niemals in asiatischen Online-Shops, in denen diese billig angeboten werden!
      Meines Wissens bietet Marina Rinaldi auch tolle Abendmode an, die Sie sich einmal ansehen sollten. Das bedeutet allerdings eine Investition. Wenn Sie in eine 3er-Kombi investieren, können Sie die einzelnen Teile später auch separat kombinieren, beispielsweise das Top zur Jeans etc.
      Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiter helfen! Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Spaß bei Ihrer Abendveranstaltung! Sie sollten sich die Freude am Ereignis auf keinen Fall durch die Kleiderfrage vermiesen lassen und voll ins Leben eintauchen – egal was Sie dabei anhaben!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  18. Liebe Modeflüsterin oder liebe Stephanie,
    erst einmal meinen Glückwunsch zu einem so etwas von gelungenem Blog in Sachen Mode. Es ist echt sehens- und lesenswert, was Sie da für uns Frauen Gutes geschaffen haben.
    Auch ich profitiere sehr von Ihren Ideen und habe schon einiges mit Erfolg ausprobiert.
    Von den Farben bin ich persönlich bin ich ein klassischer, purer Wintertyp: dunkle Haare (schulterlanger Bob), dunkelgrüne Augen, helle Haut. Meine Basisfarbe ist als allererstes schwarz, an zweiter und dritter Stelle folgt grau und weiß, nicht unbedingt reinweiß sondern eher dieses steinweiß. Meine Akzentfarbe ist eindeutig rot. Ich habe viele, viele rote Schuhe. Und dann vielleicht noch kalte Pastellfarben, schwarzblau und ein blaustichiges Pink.
    Von der Figur bin ich 168 Zentimeter, wiege 78 Kilo, die sich vornehmlich, ausschließlich und gerne in meiner kulinarischen Mitte ansiedeln. Das ist dann auch genau mein Thema. Ich bin ein geradezu klassischer O-Typ und diesen Typ mag ich so ganz und gar nicht, befürchte allerdings, dass ich mich mit ihm anfreunden muss – zumindest noch einige Zeit. Seit zwei Monaten bin ich (un)glückliches Mitglied bei den Weight Watchern mit bis jetzt nur mäßigem und bedauerlicherweise noch unsichtbarem Erfolg. Ich habe zwar ganz schlanke, sehr schöne Arme, Beine, Handgelenke und Fesseln, doch da ich mit meinem mittleren Ring immer irgendwie wirke wie in dem fortgeschrittenen Stadium einer Schwangerschaft, sieht das für mich dann insgesamt danach aus, als ob ein Fass auf Streichhölzern thront. Das macht nicht gerade glücklich. Selbst in Ihren wirklich kreativen und gelungenen Zeichnungen kommt für mich der O-Typ am schlechtesten weg. Kein Wunder! Da gibt es nicht viel zu kaschieren oder besser gesagt zu „retten“.
    Bei mir persönlich kommt aktuell auch noch eine sehr, sehr schmerzhafte Trennung hinzu. Da will mir ein Styling noch viel weniger gelingen als sonst. Doch gerade bei diesem heftigen Liebekummer wäre ein gekonntes Styling doch sooooo wichtig. Sollten Sie also noch Tipps haben, wie ich meinen äußeren und damit dann auch inneren Zustand noch besser tunen kann, bin ich für jeden Tipp äußerst dankbar und freue mich riesig darüber.
    Dankeschön und viele liebe Grüße an Sie,
    Hannah

    • Modeflüsterin

      Liebe Hannah,

      das tut mir wirklich sehr leid, dass Sie sich auch noch mit einer Trennung herumschlagen müssen! Da viele Frauen ohnehin mit ihrem Körper hadern, drückt so eine Trennung tatsächlich ganz schön zusätzlich auf das Selbstwertgefühl.
      Da gibt es nur einen, wirklich wichtigen Tipp von mir: Tun Sie sich selbst etwas Gutes! Konzentrieren Sie sich ganz auf Ihre Wünsche, wie Sie Ihr Leben gerne gestalten und leben würden. Sie können jetzt ganz alleine bestimmen, wie Ihr Leben aussehen soll. Nutzen Sie diese Chance! Nehmen Sie etwas in Angriff, das Sie schon immer machen wollten. Lernen Sie etwas Neues, nehmen Sie ein geliebtes Hobby wieder auf oder suchen Sie sich eine neue Lieblings-Freizeit-Beschäftigung! Gehen Sie unter Leute und leben Sie! Jede Minute Ihres Lebens zählt. Und Ihr Körper (und Ihre Seele!) wird es Ihnen danken, wenn Sie ihn liebevoll behandeln. Ein schönes heißes Bad, danach mit einer duftenden Creme eincremen, dann in einer kuscheligen Decke und einem guten Buch oder einem schönen Film aufs Sofa. Oder ein toller Spaziergang in der Natur und danach eine schöne, heiße Tasse Tee mit Honig. Oder Sie gönnen sich einfach eine Online-Stilberatung und starten mit neuen Ideen und neuer Motivation in Ihr modisches Leben.
      Der Bauch wird dann immer nebensächlicher. Er ist Zeichen dafür, dass Sie Ihr Leben mit allen Sinnen genießen. In vielen Kulturen gilt ein Bauch als schön. Der Bauch ist das sinnliche Zentrum der Frau und je schöner er wabbelt und je selbstbewusster Frau ihn vor sich her trägt, desto mehr werden auch andere Menschen dies spüren. Apropos wabbelnder Bauch: Haben Sie schon mal Bauchtanz versucht? Das ist gerade für Frauen mit einer fülligeren Körpermitte eine wunderbare Methode, sich mit den eigenen Kurven anzufreunden.
      Ich hoffe, ich konnte Sie ein wenig inspirieren und zu neuen Taten anregen. Schauen Sie nach vorne, genießen Sie das Leben und seien Sie selbstbewusst – alles andere ergibt sich dann meist ohnehin von selbst.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie,

        vielen herzlichen Dank für Ihre lieben Worte. Das hat mir gut getan. Mal schauen, was ich davon möglichst schnell umsetzen kann.

        Besonders toll fand ich Ihren Tipp mit der Online-Stilberatung. Das werde ich ausprobieren. Ich habe gleich mal bei 3compliments reingeschaut und es hat mir sehr gut dort gefallen. Nun ja, als Figurtyp bin ich auch da gleich wieder in der ungeliebten Schublade O gelandet. Ich denke, das sollte ich ändern.

        Ansonsten möchte ich gerne lernen, mal in meinem eigenen Kleiderschrank zu shoppen. Dort gibt es schon sehr schöne Teile auch in meinen Farben. doch wie ich sie kombiniere, das ist genau der Punkt, an dem es noch hakt.

        Noch einmal ein großes Dankeschön anSie und viele liebe Grüße,

        Hannah

  19. Arite Husmann

    Liebe Stephanie,

    ich bin entsetzt, denn ich stelle fest, dass ich wohl oder übel ein O-Typ bin. Das ist das letzte, was ich mir ansehen wollte. Ein O-Typ ist für mich ein Oma-Typ – und der bin ich nun wirklich nicht. Ich fühle mich eigentlich mehr als Mädchen, denn als Oma. Ich bin 1,56 klein, trage 36/38…. Doch in Ihrer O-Beschreibung habe ich mich total wiedergefunen.

    Nachdem ich die online-Stilberatung (aus Ihrem Artikel “Fashion-Test: Wie funktioniert eine Online-Stilberatung?” gemacht habe (die werde ich wohl wiederholen dürfen), habe ich eine große Bestellung aufgegeben. Da alles komplett wieder zurückgeht (außer eine enge kleingemusterte ganz leicht dezent glänzede Skinny-Hose), bin ich sofort wieder Antworten suchend hier zurück. Ich dachte immer, ich wäre ein A-Typ (war ich sicher mal).
    Nun ist es ja gut, dass ich wohl der Wahrheit ins Gesicht schauen muss und hoffe, dass ich meinen Stil noch finde.

    Mein größtes Problem – und deshalb auch die riesengroße Bitte um einen Tip.
    Sie schreiben: “Ein perfekt sitzender BH, der Ihre Brust hebt und bei Bedarf pusht, ist Pflicht! Genau damit schaffen Sie den schlanken Unterbrustbereich, der für Ihre Figur so wichtig ist.”
    Das sehe ich ganz genauso. ABER ich habe noch nie einen s c h ö n e n BH gefunden, der dies erfüllt, obwohl ich die gängige 80C trage. Selbst wenn ich im Laden etwas für 90 € anprobiere, frage ich mich, was ihn von günstigeren unterscheidet. Wenn Sie mir eine Marke empfehlen würden, welche wäre das? Darüber habe ich zumindest hier im Blog noch nichts gefunden.

    Ich danke Ihnen schon im Voraus und bin sowieso total erstaunt, dass Sie sich die ganze Zeit nehmen, um hier sämtliche Anfragen zu beantworten.

    P.S. Wie versprochen, hatte ich Ihren Blog als Bonus in meinem letzten Newsletter empfohlen. Es gab´s noch nie, dass 100% der LeserInnen auf den Bonus geklickt haben – außer bei diesem. Ungelogen.

    • Modeflüsterin

      Liebe Arite,

      erst einmal vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie die Modeflüsterin sogar in Ihrem Newsletter als Tipp genannt haben! Das freut mich sehr! Und ich hoffe natürlich, dass die neuen Leserinnen hier auch viele Tipps finden, die ihnen weiterhelfen, in ihren Kleiderschrank nur noch Lieblingsteile zu lassen 😉
      Zu Ihrer Frage: Ich hatte hier einmal die BH-Queen vorgestellt. Vielleicht wollen Sie sich diesen Beitrag noch einmal ansehen? Die BH-Queen (und ihre “Hofdamen”) kommen zu Ihnen nachhause und dort können Sie sich umfassend beraten lassen – idealerweise natürlich zusammen mit ein paar Freundinnen auf einer Art “BH-Party”. Die passenden, hochwertigen BHs für wirklich jeden Bedarf und Geldbeutel haben die Damen natürlich dabei… Das wäre ein Gedanke dazu. Aber: Ich würde hier ungerne eine meiner bevorzugten BH-Marken nennen, da dies wirklich so individuell ist, dass sich meine Tipps in dieser Hinsicht einfach nicht auf andere übertragen lassen. Eines ist sicher: 90 Euro kann, aber muss ein guter BH nicht kosten!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  20. Hallo, ich weiss gar nicht genau, ob ich hier jetzt an der richtigen Stelle bin…. Aber ich lese seit Stunden begeistert auf dieser Seite und sauge alles auf wie ein Schwamm. Endlich wird mal Klartext gesprochen. Allerdings kann ich mich leider in keinem -oder in allen Figurtypen wiederfinden. Ich habe von allem etwas: kleiner Busen, keine Taille, breite Schultern und Hüften, etwas Bauch und Po, kräftige Beine, aber keine schmalen Knöchel oder Handgelenke. Aber was ich nirgends richtig finde, sind dicke Waden! Die sind mein Hauptproblem, sei es bei Röcken, Kleidern oder kurzen Hosen (genauso wie bei Stiefeln) .Welche Länge ist denn da empfehlenswert? Bisher trug ich Kleider dann boden- oder knöchellang, aber das ist nicht wirklich praktisch im Alltag.Und kurze Hosen sehen in jeder Länge unvorteilhaft aus… Gibt es dazu ein paar Tipps? Vielen herzlichen Dank

    • Modeflüsterin

      Liebe Alina,

      es gibt ganz viele figürliche Mischtypen. Die 5 Figurtypen sind da nur Annäherungen.

      Am besten ist es, wenn Du Dich auf diejenige proportionale Verschiebung konzentrierst, die Du am dringendsten optisch ausgleichen möchtest. Und dann beim jeweiligen Figurtyp nachschaust, der ebenfalls diese proportionale Verschiebung aufweist. Dann passen zwar nicht alle Tipps, aber diese sind ohnehin nur als Auswahl gedacht.

      Zum Thema kräftige Waden gibt es schon einen Beitrag, in dem es darum geht, wie man diese zu Sommerröcken passend inszeniert. Da lassen sich bestimmt einige Tipps auch für Übergangskleidung ableiten.

      Was die Rocklänge anbelangt, so sind dafür die vertikalen Proportionen ausschlaggebend. Auch dazu gibt es hier schon einen Beitrag.

      Am besten wäre es natürlich, wenn Du einmal eine persönliche Stilberatung machen würdest. Denn richtig individuelle Tipps wirst Du nur im persönlichen Austausch bekommen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei Deiner weiteren Stilsuche!

      Herzliche Grüße von

      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Liebe Stephanie, vielen Dank für die schnelle Antwort. Jetzt bin ich auch über den Beitrag mit dem Waden gestolpert, so gut. Jeder Klick hier offenbart mir neue Tipps und Beispiele, ich hab gerade Lust einzukaufen, meinen Kleiderschrank auszumisten, mich mehr zu pflegen, zu Stylen und Auszuprobieren. Herzlichen Dank für diese tolle Seite, ich bin echt begeistert. Hm, eine persönliche Stilberatung? Das lasse ich doch gerade mal bei meinem Mann anklingen, schliesslich werde ich bald 40 und er ist auf Geschenkesuche. 😉

        • Modeflüsterin

          Liebe Alina,

          dann hoffe ich mal, dass Dein lieber Mann seine Öhrchen gaaaanz weit aufsperrt! 😉

          Herzliche Grüße von
          Stephanie alias die Modeflüsterin

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