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Fashion-Fahrplan: Die 5 Schritte zur Kleiderschrank-Inventur

Ein Kleiderschrank sollte jede Saison überprüft, sortiert und neu organisiert werden, damit Ihre Garderobe perfekt bleibt.

Die saisonale Kleiderschrank-Inventur hilft Ihnen dabei, Ihre perfekte Garderobe zu entwickeln.

Geht es Ihnen auch so? Wenn der Herbst die ersten kälteren Tage bringt, weiß ich nicht mehr, was ich anziehen soll. Die Sommer-Kleidung will nicht mehr passen und die Herbst- Winter-Garderobe ist noch in den hintersten Schrank-Ecken oder im Keller verstaut. Spätestens jetzt ist es höchste Zeit, mal genauer nachzusehen, welche vergessenen Schätze sich im Kleiderschrank verbergen. Eine Kleiderschrank-Inventur ist angesagt. Dabei geht es darum zu überprüfen, welche Kleidungsstücke Sie weiterhin tragen, welche Sie aussortieren und welche Sie ergänzen müssen. Ziel ist es, einen sauberen, geordneten und ausschließlich mit perfekt passenden und saisonal tragbaren Teilen bestückten Kleiderschrank hervorzuzaubern.

Machen Sie mit? Dann zeige ich Ihnen hier meine Vorgehensweise. Nutzen Sie dazu auch das Prozess-Diagramm zur Kleiderschrank-Inventur, das ich für Sie vorbereitet habe und das Sie hier downloaden können.

Kleiderschrank aufräumen – Schritt für Schritt

Sie brauchen dazu zwei Listen – eine Bestandsliste und eine Einkaufsliste -, einen Stift, einen großen Spiegel und – wenn Sie wollen – eine Digitalkamera sowie eine mobile Kleiderstange. Zusätzlich sollten Sie Putzsachen, Mottenschutz, Duftpapiere und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kleidung bereithalten. Ein bisschen Zeit sollten Sie sich auch noch nehmen. Notfalls können Sie die nachfolgenden Schritte auch in mehreren Abschnitten, jeweils nur mit Hosen, nur mit Kleidern, nur mit T-Shirts etc., durchführen. Und los geht’s.

Schritt 1: Ausräumen und sortieren

Räumen Sie Ihren Kleiderschrank komplett leer. Sortieren Sie alle Teile nach Kleidungstyp. Machen Sie Stapel mit T-Shirts, Röcken, Hosen etc. Wenn Sie wollen, können Sie zudem nach Kleidungsstil und Farbe sortieren, so dass ähnliche Stücke beisammen liegen oder hängen. Führen Sie die Schritte 2 bis 5 für jeden Kleidungstyp separat durch.

Schritt 2: Anprobieren und Beurteilen

Jetzt beginnen Sie mit dem ersten Stapel. Ziehen Sie jedes Kleidungsstück darin an. Sehen Sie sich im Spiegel an und beurteilen Sie es nach den folgenden Kriterien:

  • Fühlt es sich toll an? Trage ich es gerne? Trage ich es oft?
  • Ist der Schnitt für meine Figur und meine Proportionen vorteilhaft? Werden meine Vorzüge betont, Schwächen kaschiert?
  • Passt das Kleidungsstück perfekt?
  • Ist das Kleidungsstück ein zeitloser Klassiker, den ich noch jahrelang tragen kann?
  • Entspricht das Teil meinem Stil und ist es zeitgemäß?
  • Steht mir die Farbe gut?

Wenn Ihnen diese Beurteilung schwer fällt, ist der Foto-Trick hilfreich. Machen Sie ein Foto von sich und vergleichen Sie im Anschluss, was am besten aussieht. Oftmals erkennen Sie auf einem Foto plötzlich, dass eine bestimmte Rockform oder eine Farbe Ihnen viel besser steht als andere. Wenn Sie mit dem Spiegel arbeiten, sollten Sie sich auch aus größerer Entfernung ansehen, um die gesamte Silhouette der Kleidungsstücke beurteilen zu können.

Schritt 3: Entscheiden und tadellosen Zustand sicherstellen

Jetzt müssen Sie die ersten Entscheidungen treffen. Kleidungsstücke, die bei allen oder den meisten Kriterien gut abschneiden, kommen auf den Stapel „Behalten“. Bevor Sie diese jedoch dort ablegen, sollten Sie überprüfen, ob die Teile in tadellosem Zustand sind. Sitzen alle Knöpfe? Sind alle Säume fest angenäht? Ist alles fleckenfrei? Funktionieren die Reißverschlüsse? Falls Sie feststellen, dass ein Stück gereinigt, gewaschen oder repariert werden muss, kommt es auf den Stapel „Reinigen und Reparieren“. Alle Teile, die Sie sicher behalten wollen, erfassen Sie auf Ihrer Bestandsliste.

Für Kleidungsstücke, die bei diesem Test komplett durchfallen, gilt: Sie müssen sich trennen. Legen Sie diese Teile gleich auf den Stapel „Aussortieren“. Wenn sich unter den aussortierten Stücken ein wichtiges Basic befindet, für das Sie keinen gleichwertigen Ersatz in Ihrem „Behalten“- oder „Reinigen und Reparieren“-Stapel finden, setzen Sie das Teil auf Ihre Einkaufsliste. Sie sollten es möglichst bald ersetzen – und zwar so, dass alle Kriterien erfüllt sind.

Schritt 4: Entscheidungshilfen für den „Ich-weiß-nicht“-Stapel

Mit dieser Entscheidungshilfe gelingt die Kleiderschrank-Inventur perfekt.

Das Prozess-Diagramm zur Kleiderschrank-Inventur hilft Ihnen bei Ihren Entscheidungen. Einfach Bild anklicken und downloaden.

Wenn es Ihnen so geht wie mir, dann werden Sie einige Kleidungsstücke finden, die zwar ein oder zwei Kriterien erfüllen, aber eben einige andere nicht. Sammeln Sie diese auf dem „Ich-weiß-nicht“-Stapel. Wenn Sie mit Schritt 2 und 3 fertig sind, wenden Sie sich diesem Stapel wieder zu. Stellen Sie sich folgende Fragen:

Brauche ich das Kleidungsstück wirklich?

Überlegen Sie, ob durch den Wegfall des Teils ein wichtiger Baustein Ihrer Garderobe fehlen würde. Falls nicht: Warum daran festhalten? Sprechen emotionale Gründe dennoch dafür, es zu behalten, packen Sie das Teil in eine Box und stellen Sie es in den Keller. Überprüfen Sie alle ein bis zwei Jahre, ob Sie es immer noch behalten wollen. Ansonsten: Etwas, das Ihnen nicht optimal steht, Ihnen nicht in Ihrer Garderobe fehlt und keinen emotionalen Wert hat, gehört eindeutig auf den Stapel „Aussortieren“ – und zwar ersatzlos!

Mit den Kleidungsstücken, die Sie wirklich brauchen und für die es keinen Ersatz in Ihrer Bestandsliste gibt, geht es weiter:

Kann ich das Kleidungsstück relativ leicht und zu akzeptablen Kosten ändern lassen?

Wenn ein Kleidungsstück leicht zu ändern wäre, so dass es allen Kriterien entspricht, ist eine kleine Kosten-Nutzen-Analyse angebracht: Lohnen sich die Kosten für die Änderungsschneiderei? Grundsätzlich ist dies nur der Fall, wenn das Kleidungsstück von sehr hoher Qualität und immer noch zeitgemäß bzw. zeitlos ist. Dann legen Sie das Teil auf den neuen Stapel „Änderung“ und ergänzen Ihre Bestandsliste. Für Teile, die Sie kostengünstig erstanden haben und für die sich eine Änderung nicht mehr lohnt oder gar nicht machbar ist, ist jetzt das endgültige Aus gekommen – ab auf den Stapel „Aussortieren“ und rauf auf die Einkaufsliste!

Jetzt bleiben nur noch diejenigen Kleidungsstücke übrig, die Sie brauchen und hochwertig sind, die aber nicht geändert werden können. Wenn Ihnen diese Stücke nicht mehr passen, müssen Sie sich davon trennen. Bei allen anderen, übrig gebliebenen Teilen entscheiden Sie mit der folgenden Frage, ob Sie diese gleich aussortieren oder vorerst behalten sollten:

Ist das Kleidungsstück stilistisch und finanziell leicht zu ersetzen?

Wenn Sie sicher sind, das Exemplar in der richtigen Form zeitnah ersetzen – und dies auch finanzieren – zu können, sollten Sie sich trennen und Ihre Einkaufsliste entsprechend ergänzen. Wird es absehbar schwer werden, einen geeigneten Ersatz zu finden oder handelt es sich um ein so genanntes „Investmentstück“, auf das Sie sparen müssen, ist es besser, das Teil vorerst zu behalten. Dann kommt es mit dem Verweis „Ersetzen“ auf die Bestandsliste. Auf Ihrer Einkaufsliste tragen Sie es bei den mittelfristigen Anschaffungen ein.

Schritt 5: Putzen, Saison-Archiv anlegen und Einräumen

Jetzt haben Sie es gleich geschafft. Bevor Sie jedoch Ihren Schrank wieder einräumen, sollten Sie diesen sorgfältig putzen. Auch den Mottenschutz oder Duftpapiere können Sie jetzt austauschen. Dann sortieren Sie aus Ihrem „Behalten“-Stapel alle Kleidungsstücke aus, die Sie in der kommenden Saison auf keinen Fall tragen können – in dieser Jahreszeit also alle Sommersachen. Verstauen Sie diese sachgerecht an einem separaten Ort, in schlechter zugänglichen Schrank-Abteilungen oder im Keller. Hauptsache ist, dass diese Sachen keinen Platz wegnehmen, den Sie für die aktuelle Mode benötigen.

Endlich ist es so weit: Sie können Ihren Kleiderschrank wieder einräumen! Darin befinden sich jetzt nur noch Kleidungsstücke, die perfekt zu Ihnen und der Jahreszeit passen oder hochwertige Teile, die auf ihren Ersatz warten. Wenn Sie noch gute Tipps brauchen, wie Sie Ihre Garderobe sachgerecht aufbewahren, habe ich einen Buch-Tipp für Sie: „Mit System zu gutem Stil – Endlich Ordnung im Kleiderschrank„.

Nacharbeit und viel Freude

Für die letzten Handgriffe müssen Sie noch etwas Disziplin aufbringen: Bringen Sie Ihre zu ändernden Kleidungsstücke in die Schneiderei und sorgen Sie dafür, dass die Arbeiten am „Reinigen und Reparieren“-Stapel zügig umgesetzt werden. Dann können Sie auch diese Teile in Ihren frisch organisierten Kleiderschrank oder in Ihr Saison-Archiv einsortieren. Die aussortieren Kleidungsstücke kommen – je nach Zustand – in die Altkleidersammlung, in den Familienmarkt, in den Second Hand Laden oder werden im Internet verkauft.

Haben Sie diesen Prozess durchlaufen, dürfen Sie sehr, sehr stolz auf sich sein! Ich bin mir sicher, dass Sie mit viel Freude belohnt werden: Freude an vergessenen, wieder entdeckten Stücken, Freude an der neuen Übersichtlichkeit in Ihrem Schrank und Freude an dem Gefühl, nur wirklich wertige Kleidungsstücke zu besitzen – nicht zu vergessen, das befreiende Gefühl, alles Überflüssige aus Ihrem modischen Leben entsorgt zu haben….

Und wie fühlen Sie sich nach Ihrer Kleiderschrank-Inventur? Hat Ihnen mein Prozess-Diagramm dabei geholfen?

 

Autor: Modeflüsterin

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin teile ich meine Gedanken und Fashion-Tipps mit gleichgesinnten starken Frauen, die ohne Modelmaße, aber mit viel Persönlichkeit durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

27 Kommentare

    • Modeflüsterin

      24/10/2012 @ 14:09

      Hallo Frau Karpowitz!

      Vielen Dank! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Kleiderschrank-Inventur und ein gutes Händchen bei allen Entscheidungen, was bleiben darf und was nicht 😉

      Liebe Grüße von
      Stephanie Grupe
      alias die Modeflüsterin

      Antworten
  1. Dieses Ritual pflege ich auch jedes Jahr im Frühjahr und Herbst. Nur, ich kann mich meist nicht gänzlich trennen, da die meisten Kleidungsstücke selbst entworfen und geschneidert sind. So wandern regelmäßig einige Teile in einer Aufbewahrungsbox im Bettkasten und neue werden kreiert.
    Da sich Modestile in bestimmten Zeitabständen wiederholen, habe ich auch schon so manches Stück nach Jahren wieder ausgegraben und aufgepeppt.

    Viel Erfolg mit Ihrem Blog, den ich sicher öfter besuchen werde.

    Liebe Grüße von
    Bettina Bartaune

    Antworten
    • Modeflüsterin

      05/12/2012 @ 18:28

      Hallo Frau Bartaune!

      Ihre Situation kenne ich gut :-) Von den selbst geschneiderten Stücken trennt man sich noch schwerer – steckt doch so viel Arbeit und Liebe darin. Da die Qualität solcher Einzelstücke besonders hoch ist, finde ich auch, dass es richtig ist, sie aufzubewahren. Und da Sie selbst Änderungen vornehmen können, lassen sie sich auch später immer wieder passend machen. Nur wenn Sie irgendwann keine Lust mehr haben, die geliebten Stücke auch anzuziehen, sollten Sie sich davon trennen.
      Dass Ihnen mein Blog gefällt, freut mich natürlich besonders und ich freue mich auf unseren Austausch!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie Grupe
      alias die Modeflüsterin

      Antworten
  2. Hallo, ich habe mir die Anleitung ausgedruckt und werde es versuchen. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren von allen Sachen der Größe 38 getrennt, aber auch jetzt hängt noch etwas im Schrank, was ich vielleicht nicht mehr anziehe, wo ich aber den Kaufpreis der Sachen kenne und es einfach zu schade zu weggeben ist. Blöd, aber ich komme schlecht dagegen an. Irgendein Tipp ?
    VG Kerstin

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/06/2013 @ 19:14

      Hallo Kerstin,

      das kenne ich nur allzu gut!!! Ich kann Ihnen nur von meinen Aktionen in solchen Fällen berichten:
      Wenn ein Kleidungsstück von einem bekannten Designer ist, würde ich es grundsätzlich nicht weggeben. Auch wenn es nicht mehr aktuell ist, dann wird es irgendwann Vintage, todschick und kann vielleicht in speziellen Vintage-Shops verkauft werden. Das bedeutet: Gut (motten- und knitterfrei) verpacken und im Keller einlagern.
      Wenn Sie emotional an einem Kleidungsstück hängen, dann können Sie es fotografieren, daraus ein schönes Poster machen und sich an die Wand hängen. Oder das ganze Kleidungsstück einfach in einem 3D-Bilderrahmen zum Kunststück küren. Werden Sie kreativ! Natürlich immer vorausgesetzt, dass das gute Teil auch nicht durch kleine Änderungen zu retten ist.
      Eine weitere Möglichkeit ist es, einen hochwertigen Second-Hand-Laden zu finden, der die Kleidungsstücke auf Kommissionsbasis verkauft. Damit werden Sie aber nicht viel verdienen, wenn die Stücke überhaupt Abnehmer finden. Bleibt noch die Recherche nach Online-Kleider-Tausch- oder -Verkaufs-Börsen, wie beispielsweise der Kleiderkreisel. Aber auch dort sollten Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch schrauben.
      Aber vielleicht haben Sie eine gute Freundin oder eine Freundin der Freundin, die sich über das eine oder andere Kleidungsstück freuen würde? Manchmal ist es gut zu wissen, dass sich ein anderer Mensch über die weggegebenen Stücke freut und sie in Ehren hält, um sich trennen zu können. Das Gleiche gilt natürlich für die sozialen Dienste, die gut erhaltene Kleidung immer für Bedürftige brauchen können.
      Vielleicht müssen Sie sich aber auch einfach mit der Tatsache trösten, dass jedes Kleidungsstück seine gute Zeit hatte. Wenn Sie das gute Stück oft und über Jahre hinweg getragen haben, haben sich die Anschaffungskosten längst amortisiert. Führen Sie sich vor Augen, dass alles irgendwann vorbei sein muss, damit Neues beginnen kann. Veränderung tut weh, aber ist oftmals für Erneuerung und Fortschritt unausweichlich. Hängen Sie nicht so sehr an der Vergangenheit, sondern stürzen Sie sich in die Zukunft!

      Das wünscht Ihnen von Herzen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  3. Danke für die lange Antwort. Ich habe gestern Sachen ausssortiert, in denen ich mich nicht wohlfühle. und auch das Argument – alles hat seine Zeit, finde ich gut. Ich werde es in eine Kiste packen und verschenken, ab und zu sammelt ja auch die Arbeiterwohlfahrt. VG Kerstin

    Antworten
  4. Also mit dem Verkauf ist mehr Aufwand als Nutzen drin. Die Ansprüche sind hoch, aber bitte gerade mal ein bis zwei Euro. Daher habe ich mir künftig diesen Aufwand gespart. Und den Kleiderkreisel habe ich auch gesehen, aber auch dann ist es mühsamer. Also gehen meine Klamotten an die Tafel. Ich vertraue der Betreiberin und sie berichtete mir auch schon begeistert, wie gut so vieles ankommt, natürlich nicht nur von mir. Ich habe es nur im Heimatort erreichen können, ein paar Mädels einzuladen, jeder kippt seine Klamotten, die er loswerden möchte, in die Mitte…ach malt es Euch wie eine Tupperparty aus :-)) ich rümpele alle viertel Jahre aus und auch zwischendurch landet das eine oder andere Stück in der Kiste. Und diverse Ordnungssysteme…vergesst sie, sie nehmen mehr Platz ein als sie sparen. Ich hatte dazu mal einen lustigen Artikel geschrieben, weil ich etliches probierte und mich für meine Naivität selbst auf die Schippe nahm. Allerdings mag ich nie Schuhe in Kleiderschränken. Einerseits sollen Schuhboxen ja belüftbar sein, also ein paar Löcher, andererseits habe ich ungern Schuhgeruch. Ich rede nicht mal von Fußschweiß sondern den starken Gummigeruch von einigen Sohlen. Es haben bei mir 2 Paar eine Gummisohle und den Geruch kriegt man nur schwer heraus. @Bettina: ähnlich halte ich es auch mit dem Aufheben, denn jeder Trend wiederholt sich. Ich lache immer über die jungschen Püppis, die Longpullis und Leggins für den neuesten Schrei halten 😀 das haben wir auch in den 80ern getragen 😀

    Antworten
    • Modeflüsterin

      28/12/2013 @ 10:49

      Hallo Uli,

      Sie haben völlig Recht. Der Verkauf von Kleidung ist mühsam und meist nicht sehr lukrativ – es sei denn Sie hätten wirkliche Designer-Schätzchen zu bieten 😉 Ich versuche immer, besonders gute Stücke im Freundeskreis gut unterzubringen und falls es einfach nicht passt (Farbe, Größe), gebe ich auch sehr gute Stücke zum Familienmarkt. Dann weiß ich, dass sich jemand anderes darüber freut.

      Schuhe hebe ich nie im Kleiderschrank auf und würde das auch nicht empfehlen, wenn es sich vermeiden lässt. Danke für diese gute Ergänzung!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
    • Modeflüsterin

      02/05/2014 @ 14:09

      Liebe Doris,

      der Hauptgrund dafür ist, dass viele Frauen gar nicht mehr wissen, was sie in ihrem Kleiderschrank haben und vor allem: wie viele Stücke davon. Eine Bestandsliste öffnet da häufig die Augen: 10 schwarze T-Shirts, 5 dunkelblaue Blazer, 4 gleichartige graue Hosen und vieles mehr sind keine Seltenheit. Dazu kommt, dass Sie einen guten Überblick haben, was Sie neu kaufen müssen. Da Sie mit einer Bestandsliste Lücken besser erkennen und – wenn Sie ein Teil absehbar ausmustern müssen – dieses auf der Bestandsliste auf „neu kaufen“ setzen können.
      Natürlich kommt bei einer solchen Übung auch schnell die Grundüberlegung auf, ob Sie wirklich so viele Kleidungsstücke brauchen, wie Sie meinen… bis hin zu einer völligen Neuausrichtung der Kleidermenge im Schrank. Und: Wenn Sie hinter jedes Kleidungsstück Ihrer Bestandsliste auch noch vermerken, wie gerne Sie es anziehen, werden Sie wahre Wunder erleben. Ich kenne Frauen, die feststellen, dass sie 80 Prozent ihres Schranks eigentlich nicht besonderes gern mögen oder sich in den Kleidungsstücken gar nicht wohl fühlen.
      Aber zugegeben: So eine Liste anzulegen, ist ein einmaliger, größerer Aufwand, der seinen Zweck haben sollte. Eine Bestandsliste ist immer ein KANN, kein MUSS.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  5. Liebe Stephanie,

    ich mache auch zweimal im Jahr Inventur. Gestern war es wieder soweit! Als Nicht-Sommer-Mensch (Hitze, Schwüle, Sandälchen und ich sind einfach nicht kompatibel) freue ich persönlich immer sehr auf die Zeit, wenn ich mich wieder etwas mehr „bedecken“ kann. Jäckchen, Blazer, Cardigans, Stiefeletten und ich sind nämlich sehr kompatibel. :-)
    Ich habe fleißig Anprobe gemacht, dabei einige neue Kombinationen aufgetan und freue mich schon darauf, sie auszuführen.

    Einige wenige Teile von meinem bisherigen „Na ja“-Stapel habe ich gnadenlos entsorgt. Andere, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie nicht doch vermissen würde, sind im Keller gelandet. Sollte ich sie innerhalb eines Jahres nicht anziehen, kommen auch sie endgültig weg.

    Da die meisten von uns sicherlich nur einen Bruchteil ihrer Kleidung wirklich regelmäßig tragen (von Kleidungsstücken für bestimmte Anlässe wie Winterurlaub, Festlichkeiten etc. mal abgesehen), habe ich jetzt einen Tipp aufgegriffen, den ich schon lange mal in die Tag umsetzen wollte:
    Ich habe alles „falsch herum“ in den Schrank geräumt. Also Bügelhaken bzw. bei Shirts, Pullis etc. Ausschnitt nach vorne. Und erst, wenn ich ein Teil getragen habe, wird es richtig herum eingeräumt. Auf diese Weise erkennt frau nach einiger Zeit ganz einfach ihre „Ladenhüter“.

    Ich habe eigentlich schon lange einen sehr übersichtlichen Kleiderschrank, aber, wenn ich ehrlich bin, tummeln sich immer noch ausreichend Teile darin (bis auf Sommerkleidung – meine Achillesferse halt). Durch diesen „Einräum-Trick“ erhoffe ich mir daher noch mehr Klarheit darüber, was WIRKLICH dauerhaft in meinen Schrank gehört.

    Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch das Projekt „5 Piece French Wardrobe“, bei dem man von hochwertigen und möglichst zeitlosen Basics (wie Blazer, Trenchcoat, Jeans, (weißer) Bluse…) ausgeht und sie pro Saison mit nur 5 weiteren (hochwertigen) Teilen ergänzt.

    „Standards“ wie neutrale T-Shirts, Unter- und Nachtwäsche zählen nicht zu diesen 5 Teilen. Accessoires nur, wenn sie sehr teuer sind. Als bekennender Basics-Fan hat das Projekt für mich durchaus seinen Reiz. Wobei ich finde, dass nicht für jede dieselben Basics gelten (können oder sollen): Wer keinen Anlass z. B. für ein Kleines Schwarzes hat, braucht es ja auch nicht.

    Was mich letztens beim Stadtbummel mal wieder umtrieb, war die Frage: Was wird eigentlich mit all den „Klamotten“, gemacht, die nicht verkauft werden? Die Regale quollen über, trotz Sale, Sale, Sale wollte sie offensichtlich niemand haben. (Sollte es gar daran liegen, dass, wie es mir scheint, immer mehr am Bedarf der Kundinnen vorbei produziert und geordert wird?! Und ich persönlich träume auch von Shops, in denen die Kleidung nach Artikeln und nicht nach Marken sortiert ist. Wieviel Zeit würde das sparen!!!)

    Aber wo landen diese Tonnen von Textilien? Werden sie „eingestampft“, gehen sie sozusagen in gigantische Kleidersammlungen, werden sie wieder verwertet? Ich habe keine Ahnung, werde das mal recherchieren.

    So, liebe Stephanie, jetzt habe ich einen ziemlichen „Roman“ geschrieben und das alles nur, weil ich gestern Kleiderschrank-Inventur gemacht habe. 😉 Lieben Dank für’s „Durchhalten“ :-)

    Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag sendet und wünscht Ihnen

    Susanne

    Antworten
    • Modeflüsterin

      17/08/2014 @ 13:01

      Liebe Susanne,

      auch das kenne ich gut! Bei mir sind strukturierte Jacken, Blazer, Blusen etc. ein ganz wichtiges Stilmittel – das so genannte dritte Teil eines Outfits, das alles zusammenhält. Und im Sommer ist es viel schwieriger, dieses Maß an Struktur in ein Outfit zu integrieren.
      Und natürlich hast Du Recht, dass die Basics bei jeder Frau ganz anders aussehen. Denn diese Grundbausteine der Garderobe hängen ja ganz wesentlich von Stil-, Farb- und Figurtyp ab. Das Prinzip der Capsule Wardrobe finde ich allerdings genial und wollte dazu auch schon lange mal etwas schreiben. Denn damit lässt sich wirklich Stück für Stück die perfekte Garderobe aufbauen und aktuell halten. Mal sehen, wann ich dazu komme, das Thema aufzugreifen.
      Zum Thema Altkleider: Da bin ich leider auch kein Experte. Ich vermute ja ganz stark, dass diese Kleider-Reste en gros in Entwicklungsländer verkauft und dort verramscht werden (wenn sie nicht ins Recycling kommen). Das ist ziemlich desaströs für die einheimische Textil-Industrie, die mit dieser importierten Second-Hand-Billigware nicht konkurrieren kann. Dazu habe ich mal eine TV-Dokumentation gesehen (aber bitte fragen Sie jetzt nicht, wo und wann!). Ich selbst frage mich oft, welche Existenzberechtigung viele der angebotenen Kleidungsstücke eigentlich haben und bin schnell überwältigt vom Überangebot in den großen Läden. Ich suche regelmäßig die Nadel im Heuhaufen und bin eigentlich froh, wenn ich gerade nichts Bestimmtes brauche…
      Den Tipp mit den Kleiderbügeln kann man übrigens auch mit gefalteten Kleidungsstücken machen: einfach mit dem Falz nach vorne oder eben nach hinten auf den Stapel zurücklegen.

      Weiterhin viel Freude am Kleiderschrank-Sortieren wünscht Ihnen
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  6. Liebe Stephanie,

    ach, da bin ich aber froh, dass ich mit dem „Struktur-Problem“ im Sommer nicht alleine bin. Wie toll finde ich es, wenn jemand einfach eine schicke Jeans mit (weißer) Bluse anziehen kann und damit gut aussieht! Mein Problem: Achte ich auf die „Struktur“ in Form von Kragen und festerem Stoff, sieht es halt nach Office und nicht nach Freizeit aus. Nehme ich ein lässigeres Oberteil, fehlt halt die Struktur: z. B. gerader Schnit (geht gar nicht), „flatteriger“ Kragen (wirkt wie gewollt und nicht gekonnt.) Ein echtes Dilemma!

    In Bezug auf das fehlende dritte Teil habe ich – Ihrem Rat entsprechend – mal nach Westen Ausschau gehalten. Leider bislang noch erfolglos. Nun bin ich also sehr gespannt auf Ihr „Outing“ 😉 am kommenden Sonntag. Vielleicht kann ich ja etwas für mich davon „abkupfern“. 😉 (Wir haben übrigens wieder etwas gemeinsam: Die Abneigung, im Mittelpunkt zu stehen. Meins ist das auch nicht.)

    Dass Sie Ihr Outfit zeichnen würden, hatte ich fest eingeplant. Sie wären nicht Sie, wenn Sie „auf einmal“ Fotos zeigen würden. Neben Ihren fundierten Beiträgen sind Ihre Zeichnungen doch Ihr Markenzeichen, und ich finde sie immer sehr schön und gelungen!

    Auf Ihren Beitrag zur Capsule Wardrobe (wann immer Sie dazu Zeit finden) bin ich auch schon gespannt. Mich fasziniert diese „Herangehensweise“ sehr. Und ich wäre dankbar, wenn es mehr Auswahl an Basics gäbe. Ich habe immer den Eindruck, je schlichter ein Teil (für mich) sein soll, desto schwieriger ist es zu finden. Und so bin auch ich immer sehr froh, wenn ich nichts Bestimmtes brauche.

    Nachdem meine Inventur wieder erfolgreich hinter mir liegt und inspiriert durch Ihr spielerisches Herangehen an das Sommer-Outfit, hatte ich heute morgen auch eine „Spiel“-Idee: Ich habe mir überlegt, vielleicht mal die eine oder andere Woche unter ein „Motto“ oder neudeutsch eine „Challenge“ 😉 zu stellen. Z. B. mal nur (verschiedene!) Outfits mit z. B. schwarzen Hosen/Röcken, mal Varianten mit Cardigans, Tüchern etc. oder verschiedene Themen. Könnte doch Spaß machen und die Kreativität fördern, oder? Ich werde den Gedanken mal weiter spinnen. :-)

    Dass mit den gefalteten Kleidungsstücken mache ich übrigens so wie Sie es beschreiben. Ich konnte es nur nicht so gut ausdrücken. :-) Mal sehen, was am Ende als „Ladenhüter“ übrig bleibt.

    Herzliche Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Modeflüsterin

      19/08/2014 @ 18:00

      Liebe Susanne,

      das Thema Struktur ist tatsächlich nicht einfach. Aber Struktur bedeutet ja auch, dass es beispielsweise in einem Oberteil Abnäher gibt oder Biesen-Nähte oder Schulterpassen oder einen Wickel-Ausschnitt und so weiter. All diese Dinge strukturieren den Körper. Es muss also nicht immer eine Jacke oder Weste sein. Dazu kommt die Theorie der drei Teile. Das ist normalerweise Rock oder Hose, Top und Jacke oder Blazer. Aber: Wenn der Blazer wegfällt, kann auch ein auffälliger Schal, eine markante Kette oder ein exzentrischer Gürtel diese Funktion übernehmen. Das wäre dann wieder ein eigener Beitrag… Ich weiß gar nicht, wann ich das alles noch schreiben soll!
      Ihre Idee mit den wechselnden Mottos finde ich sehr interessant! Das könnte tatsächlich lustig sein, sich selbst solchen Herausforderungen zu stellen, um damit den eigenen Kleiderschrank wieder neu zu entdecken. Lassen Sie mich wissen, wie es bei Ihnen damit weiter geht?

      Jetzt aber erst einmal herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  7. Liebe Stephanie,

    an der Struktur ohne das dritte Teil arbeite ich noch. :-)

    Dass Ihnen die Themen so bald nicht ausgehen werden, kann ich mir gut vorstellen. Es gibt ja so viele Facetten in der Mode, beim Stil etc. Und es ist einfach toll, wie Sie das alles vermitteln.

    Diese Woche habe ich schon mal spaßeshalber mit einem Motto begonnen: Ich habe einen Jeanssschnitt, mit dem ich gut zurecht komme und – glücklich, dass ich ihn gefunden habe – diese Jeans gleich in verschiedenen Farben gekauft: Schwarz, dunkelblau, etwas verwaschen und in einem dunklen Aubergine. Die sind mein erster Versuch, und ich muß sagen, dass es wirklich Spaß macht, Outfits um diese „Grundlage“ herum zu gestalten.

    Es ist sozusagen eine bewußte Beschränkung und so etwas wie meine Abwandlung des „Projects 333“, das sich scheinbar bei den Minimalisten großer Beliebtheit erfreut: Man entscheidet sich für 33 Teile, die man die nächsten 3 Monate tragen will. Der Rest wird außerhalb des Kleiderschrankes „geparkt“. Das ist mir persönlich zu stark reglementiert, da erscheinen mir Mottos doch einfacher umsetzbar. Für nächste Woche habe ich auch schon eine Idee. Mal sehen… Und da ja alles kann, nichts muß, kann ich es ja ausprobieren oder aber auch bleiben lassen. 😉

    Viele herzliche Grüße

    Susanne

    Antworten
    • Modeflüsterin

      21/08/2014 @ 17:51

      Liebe Susanne,

      dann wünsche ich Ihnen schon mal eine spannende, „jeans-reiche“ Ausprobier-Woche! Gutes Gelingen!

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  8. Hallo Stephanie,

    Ich habe mich schon seit langem aber mehr sporadisch mit dem Thema Mode/Sti beschäftigt. Meine „Bibel“ war bisher das Buch „Stil mit Gefühl“ mit dem ich regelmäßig immer wieder Ordnung in meinen Kleiderschrank gebracht habe. Mal mehr, in letzter Zeit aber wieder weniger erfolgreich. Vor einiger Zeit habe Deine Artikel entdeckt und sie in den letzten Tagen intensiv studiert. Viele Aha-Effekte, (warum liebe ich den beigen Hosenanzug. Weil der Jackenschnitt „meiner“ ist, die Hose lang genug und alles in einem Material, das nicht knittert und bequem ist). Auch viel mir bereits bekanntes bestätigte, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe jetzt mal wieder entrümpelt und schön eingeräumt. toll auch das Konzept mit den 2 – 3 Basis- und 1 – zwei Akzentfarben. Meine Basis besteht aus grau und blau mit Akzenten in rot/pink und weiß/Creme.. Dabei bediene ich mich in verschiedenen Schattierungen der Farben.

    Nun will ich mal die 30 Tage Aktion probieren und 30 Tage im eigenen Kleiderschrank Shoppen. Jeden Tag ein anderes Outfit aus dem vorhandenen bestand und das per Foto dokumentieren, für den Fall, dass ich mal nicht mehr weiß, was ich anziehen soll….
    Dir herzlichen Dank für Deine Anregungen und weiter so!
    Paula

    Antworten
    • Modeflüsterin

      20/11/2014 @ 17:00

      Liebe Paula,

      ich freue mich immer sehr, wenn ich höre, dass meine Beiträge hilfreich sind! Und solche Aha-Effekte können bares Geld wert sein, da sie helfen, zukünftige Fehlinvestitionen zu vermeiden.
      Bei Deinem 30-Tage-Projekt bin ich auf die Ergebnisse gespannt. Vielleicht möchtest Du berichten, wie es Dir ergangen ist? Würde mich freuen!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  9. Hallo liebe Stephanie,

    das Buch von Elika Gibbs hätte mich wohl sehr interessiert,
    aber leider gibt es dies nur auf Englisch?

    Viele Grüße Gabi Sprey

    Antworten
    • Modeflüsterin

      02/02/2015 @ 14:05

      Liebe Gabi,

      habe kurz bei Amazon nachgesehen: Das Buch gibt es in Deutsch und in Englisch, teilweise aber nur als gebrauchtes Exemplar oder als Exemplar aus zweiter Hand. Und auch die Preise sind sehr unterschiedlich: Während es in Englisch sogar ein Kindle-E-Book für rund 16,00 € gibt, liegt das gebrauchte deutsche Buch bei über 30 € – bitte frage mich jetzt nicht warum 😉 Vielleicht ist ja doch noch das Richtige für Dich dabei.

      Liebe Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      Antworten
  10. Angelika Norden

    03/02/2015 @ 15:49

    Liebe Mode und Strukturliebhaber,

    ich kann euch noch eine weitere Methode zur Sortierung (des Kleiderschranks) empfehlen: das Glücksprinzip!
    Was glücklich macht, bleibt, alles andere darf gehen.
    Eine wunderbarer Weg zu weniger Dingen und sich selbst.
    Wenn ich herausfinde, was mich wirklich glücklich macht, lerne ich mich selbst kennen und kann im Luxus schwelgen, mich jeden Tag mit Dingen zu umgeben, die mich glücklich machen.
    Keine 0815 oder Naja-geht so Outfits mehr…
    [Link wurde entfernt]
    Herzliche Grüße,
    Angelika

    Antworten
    • Modeflüsterin

      06/02/2015 @ 16:04

      Liebe Angelika,

      vielen Dank für Deine Ergänzung zum Thema! Natürlich ist es wichtig, dass Kleidung dazu beiträgt, uns glücklich zu machen. Und sicherlich leistet sie dazu einen wichtigen Beitag, wenn wir uns in ihr so richtig wohl fühlen und sie unsere Ziele unterstützt. Ich denke, dass falsche Kleidung oder auch zu viel Kleidung in überfüllten Kleiderschränken uns unbewusst belastet. Daher kann sich unsere Psyche viel freier und unbelastet fühlen, wenn – neben vielen anderen Faktoren – auch der Kleiderschrank luftig und geordnet ist. Dass Kleidung alleine glücklich oder unglücklich macht, das möchten uns die Marketingleute der Modebranche gerne weis machen – ich halte davon nichts 😉
      Sich mit Dingen (und Menschen!) zu umgeben, die einem ein Glücksgefühl vermitteln – das finde ich absolut wichtig!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      PS: Leider musste ich den Link im Beitrag entfernen, da er auf eine kommerzielle Seite führt. Zu welchen kommerziellen Webseiten von dieser Seite aus verlinkt wird, möchte ich mir gerne vorbehalten – wie auch aus den Kommentar-Regeln hervorgeht. Sorry, aber Regeln müssen leider sein!

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  11. Vielen Dank für diese wundervolle Seite :)

    Die Kleiderschrank-Inventur werde ich wohl auch kurzfristig durchziehen. Was passiert aber mit dem Ausmisten-Stapel, mit den Sachen, die eigentlich noch gut sind, aber vielleicht nicht optimal passen (oder nicht mehr)? Wegwerfen? Altkleider-Sammlung?

    Ich persönlich bin ja dafür, wenigstens ein bisschen Geld für im Grunde gute Sachen zubekommen, deshalb probiere ich, möglichst viel bei einem online Auktionshaus zu verkaufen. Das kann zwar langwierig sein, aber dafür springt vielleicht ein neues Teil dabei raus :)

    Viele Grüße, Eileen

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    • Modeflüsterin

      24/03/2015 @ 18:38

      Liebe Eileen,

      das ist schön, dass Ihnen die Modeflüsterin so gut gefällt!

      Zu Ihrer Frage: Wenn ich ein schönes, fast neuwertiges Kleidungsstück aussortiere, überlege ich, ob es einer guten Freundin passen könnten, der ich es dann „vererbe“. Ich freue mich dann sehr, wenn ein gutes Kleidungsstück noch ein Zuhause findet, in dem es geschätzt wird. Falls das nicht möglich ist, gebe ich die Sachen meistens in den Familienmarkt – auch Sachen, die teuer waren. Denn ich erfreue mich dann an dem Gedanken, dass es irgendwo eine Frau gibt, die sich wahrscheinlich niemals so hochwertige Kleidung selbst kaufen könnte, und die jetzt in den Genuss kommt, ein so schönes Kleidungsstück zu tragen. Und dieser Gedanke gefällt mir sehr :-) Vielleicht ist das ja auch für Sie ein Weg.

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

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  12. Hallo, ein interessanter Artikel. Er hat mir sehr gut gefallen. Ich selbst Räume 2-3 im Jahr den Schrank auf und sortiere gut aus.

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  13. Doris Blieffert

    10/04/2016 @ 18:55

    Liebe Stephanie,

    vielen DANK für Ihre vielen sinnvollen Mode-, Figur- und Kleiderschrank-Aufräumtipps.

    Ich bin nun seit einigen Monaten immer freudig erregt, ja! wenn ich Ihren nächsten Newsletter erblicke. Mir gefällt genau das, was Sie auch wieder in Ihrer letzten Information beschreiben, dass wir reale normale Figuren haben und diese haben nun mal ihre kleinen oder größeren Punkte die geschickt und mit Leichtigkeit verpackt werden möchten. Genau das, ist was mir an Ihren Informationen so gut gefällt, eben weil es sich um ‚uns‘ handelt – einer ganz normalen Frau, die schön und trotz alledem bequem und unverkleidet aussehen möchte.
    Und Ihre Art ist einfach herzerfrischend natürlich, warmherzig und niemals bewertend. Darum fühle ich mich ‚bei‘ Ihnen so angenehm und sehr wohl.
    Diese Worte lagen mir schon länger auf der Seele und heute war der richtige Moment Ihnen auf diese Weise meinen herzlichen Dank für all das zu schreiben.

    Mit weiterhin freudigen und herzenswarmen Grüße,

    Doris aus Hamburg

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