So trägt die Frau mit H-Figur florale Muster

Wenn Sie eine Frau mit H-Figur sind, haben Sie eine recht gerade Taille und eher schlanke, lange Arme und Beine. Oft wirken Frauen mit H-Figur durch die geraden Formen ihres Körpers etwas androgyn. Sie können Blumenmuster dazu nutzen, um ihrer Figur mehr Schwung zu verleihen oder ihrem Körper weiche, weibliche Akzente hinzuzufügen. Die folgenden Tipps sind für Sie hilfreich, um Ihren Körperproportionen mit floralen Designs die richtige Wirkung zu geben:

Die H-Figur:
Blumenmuster spielen mit maskulinen Elementen und Volumen

7/8-Hose mit Blumenprint zum übergroßen Sweat-Shirt

Die 7/8-Hose mit Blumenprint und das volumige Sweat-Shirt akzentuieren die schlanken, langen Beine der H-Figur.

  • Nutzen Sie Blumenmuster, um das Spiel mit maskulinen und femininen Elementen zu perfektionieren.
  • Tragen Sie beispielsweise eine feminin geblümte Schluppen-Bluse zur strengen, schmalen Bügelfaltenhose im Herren-Stil, zu Oversize-Blazer und geschnürten Halbschuhen. Oder kombinieren Sie einen floralen, ausgestellten Rock mit einer kurzen Lederjacke im Biker-Stil.
  • Bei Blumen-Kleidern haben Sie – je nach Stil-Typ – die Wahl: Das 60er Jahre Petticoat-Kleid mit voluminösem Rock gibt Ihrer Figur Schwung. Das damenhafte Etuikleid sollte Drapierungen oder Raffungen an Hüfte und Schultern haben, um die Taille dazwischen schlanker erscheinen zu lassen.
  • Besonders vorteilhaft sind Blumenmuster für Sie, wenn diese an Rocksaum und Schultern größer und dominanter sind und zur Körpermitte hin reduzierter oder unifarben auslaufen.
  • Auch asymmetrische Blumenranken, die sich seitlich oder schräg an Ihrem Körper hochschlängeln, machen Ihrer Figur Kurven.
  • Wenn Sie schlanke, lange Beine haben, dürfen Sie den momentan angesagten Look aus schmaler 7/8-Hose mit floralen Elementen und einem übergroßen Sweatshirt oder Pullover dazu tragen.
  • Sie können Blumenmuster prinzipiell am ganzen Körper tragen. Hauptsache alle Linien der Silhouette laufen auf die Mitte der Taille zu.

Unabhängig von diesen Tipps ist es als H-Figur-Typ immer ratsam, sehr kritisch zu überprüfen, ob Sie wirklich der florale Stil-Typ sind. Bei sehr athletisch oder androgyn wirkenden Körpern ist es oft besser, bei geometrischen Mustern und Uni-Stoffen zu bleiben.

Sehen Sie auch bei meinen 15 Schlank-Tipps für florale Muster nach, was Sie sonst noch tun können, um Blumenmuster vorteilhaft für Ihre Figur einzusetzen.

Im nächsten Beitrag lesen Sie die wichtigsten floralen Stil-Tipps für die Frau mit O-Figur.

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5 Kommentare

  1. Ulla Neuhaus

    Wenn ich das über die verschiedenen Körperformen so lese, passe ich zur H-Figur. Eigentlich unbewusst habe ich stets wegen eines etwas vergrößerten Busens florale Muster als Blusen etc. eher gemieden, bei Hosen war das o.k., aber „oben herum“ uni. Ich habe festgestellt, dass ich eigentlich der sportliche und nicht der florale Typ bin und kann gut damit leben. Die langwierige Suche nach der richtigen Größe, um eine passende Hose zu finden (habe ja keine Taille) war manchmal nervig, auch heute ist die Auswahl noch nicht groß genug. Leider sind hier ziemliche Grenzen gesetzt. Warum sind wir so benachteiligt? Weshalb kann denn z. B. von den Herstellern nicht die Länge des Reißverschlusses bzw. die sog. Schrittlänge angegeben werden?

    • Modeflüsterin

      Hallo Frau Neuhaus!

      Es freut mich, dass Sie Ihren Figurtyp wiedererkennen konnten! Natürlich gibt es auch den H-Typ mit kleinem und großem Busen, kürzeren und längeren Beinen und einer längeren und kürzeren Taille.
      Leider steht der tatsächlichen Vielfalt unserer Körper der standardisierte Modellkörper der Modeschöpfer gegenüber. Allen meinen Freundinnen und mir selbst geht es wie Ihnen – aus den unterschiedlichsten Gründen.
      Mein Fazit: Wenn ich partout nichts Passendes finde, nähe ich selbst oder lasse mir das Kleidungsstück nähen. Diese individuellen Einzelstücke lassen sich jahrelang tragen und sind dadurch oft weniger kostspielig als mehrfache Fehlkäufe, die dann doch nicht richtig sitzen.
      Aber genaue Maßangaben der Hersteller wären sicherlich auch sehr hilfreich, um Fehlkäufe auszuschließen und den Kundinnen viel Zeit – und Frust – zu sparen.
      Lassen Sie sich nicht unterkriegen!
      Herzliche Grüße von
      der Modeflüsterin

  2. Hallo Stephanie

    Erstmals Danke für deine vielen tollen Tipps. Ich bin nun schon seit Stunden deine Beiträge am lesen, sehr interessant. Nun habe ich eine Frage an dich..

    Ich kann mich mit keinem Figur-Typ richtig identifizieren. Ich denke am ehesten bin ich den Typ H. Ich habe eher lange Beine, jedoch nicht sehr schlanke. Meine Problemzonen sind die Waden. Sie sind fast so dick wie meine Oberschenkel, also überhaupt nicht proportional. Ich habe bereits nachgeforscht und erfahren, dass Röcke, welche hinten länger sind, empfohlen werden.
    Diese mag ich jedoch überhaupt nicht.

    Hast du mir irgendwelche Tipps und Tricks? Und gibt es da auch einige Fauxpas zu beachten?

    Liebe Grüsse
    Roxy

    • Modeflüsterin

      Liebe Roxy,

      das mit den Röcken, die hinten länger sind, vergisst Du bitte ganz schnell!! Diese ziehen die Blicke genau auf die Zone, die Du eigentlich ausblenden willst.

      Das Wichtigste für kräftige Waden ist: Niemals zwischen Knie und Fuß horizontale Linien in die Kleidung einbauen! Das bedeutet: keine Rock- oder Hosenlängen, die zwischen Knie und Knöchel enden. Und keine Schuhe, wie Ankle-Booties, Ankle-Straps oder Stiefel, die nur bis zur Wade reichen. Wähle immer einen möglichst großen Zehen-Ausschnitt, ein paar Zentimeter Absatz. Ferner sollten die Details Deiner Schuhe im richtigen Größenverhältnis zu Deinen Beinen stehen. Das bedeutet: Keine zu zierlichen Details, aber auch keine zu klobigen Plateaus oder Keilabsätze. Ein fester, etwas breiterer Absatz und schlichte Details sind das A und O. Halte Deinen Unterkörper eher schlicht und in neutralen Farben und setze am Oberkörper Akzente mit Farbe, Muster und Accessoires. Die beste Rocklänge für Dich ist genau bis in die Kniekehle – die schlankste Stelle der Beine. Und Deine Hosen sollten immer genug Weite haben, damit sich die Waden nicht abzeichnen – besser keine Skinny Jeans etc.!

      Ich hoffe, das hilft Dir einstweilen weiter. Und keine Sorge: Wenn Du Dich darauf konzentrierst, Deiner eher geraden Statur mehr Kurven zu verleihen – vor allem eine Taille zu schaffen – und Akzente am Oberkörper zu setzen, wird niemand mehr auf Deine Beine achten!

      Herzliche Grüße von
      Stephanie alias die Modeflüsterin

  3. Hallo Stephanie

    Danke für deine Tipps!! Ich werde diese in Zukunft gerne beherzigen 😀

    Liebe Grüsse
    Roxy

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